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  • vor 7 Wochen
„Der Förster vom Silberwald“ (Originaltitel in Österreich: Echo der Berge – Wo sich die Wege scheiden) ist ein österreichischer Heimatfilm aus dem Jahr 1954 (Regie: Alfons Stummer). Er gilt als einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Filme überhaupt – mit geschätzten rund 28 Millionen Kinobesuchern – und als Klassiker bzw. Prototyp des Nachkriegs-Heimatfilms der 1950er Jahre (ähnlich wie Schwarzwaldmädel oder Grün ist die Heide).
Der Film entstand ursprünglich als geplanter Dokumentarfilm über die steirische Jägerschaft (finanziert u. a. vom Industriellen und Jäger Franz von Mayr-Melnhof). Die reichhaltigen Natur- und Tieraufnahmen (Rotwild, Murmeltiere, Adler usw.) dominierten so stark, dass nachträglich eine Liebeshandlung eingebaut wurde. Gedreht wurde u. a. in der Steiermark (Reiting-Gebiet, Trofaiach, Frohnleiten), in Salzburg, Tirol und den Karawanken sowie im Atelier Sievering (Wien). Er ist in Agfacolor und läuft ca. 88–100 Minuten (je nach Fassung). Uraufführung in Wien am 25. November 1954; deutsche Premiere am 8. Februar 1955 in München. Er erhielt u. a. das Prädikat „wertvoll“ und einen Bambi als erfolgreichster ausländischer Film 1955.
Handlung (Kurzfassung)
Hubert Gerold, der neue Förster/Jäger im idyllischen Silberwald (bei Hochmoos), kämpft erfolgreich gegen die Abholzung des Waldes. Mit Unterstützung des Hofrats Leonhard erreicht er beim Gemeinderat, dass stattdessen Baugrundstücke verkauft werden.
Bei einem Jägerball lernt er Liesl Leonhard kennen – die Enkelin des Hofrats, eine junge Bildhauerin aus Wien. Er zeigt ihr die Schönheiten des Waldes und der Natur; die beiden verlieben sich. Dann taucht Liesls Verehrer und Kollege Max Freiberg aus Wien auf. Aus Eifersucht und weil er keine Jagderlaubnis bekommt, wildert er den prächtigsten Hirsch. Hubert ertappt ihn, zeigt ihn aber aus Rücksicht auf Liesl nicht an – und wird deshalb entlassen.
Liesl reist enttäuscht nach Wien zurück. Erst Monate später erfährt sie die Wahrheit. Sie kehrt zurück und trifft Hubert (inzwischen rehabilitiert) auf einem Fest wieder. Die beiden finden zueinander.
Der Film lebt vor allem von den eindrucksvollen Landschafts- und Tieraufnahmen; die Handlung ist typisch heimatfilmmäßig romantisch, klischeehaft und idyllisch (Stadt vs. Land, Naturverbundenheit, Happy End).
Darstellerliste (Hauptbesetzung)
• Anita Gutwell als Liesl Leonhard
• Rudolf Lenz als Hubert Gerold (Förster/Jäger)
• Karl Ehmann als Hofrat Leonhard
• Erik Frey als Max Freiberg
• Hermann Erhardt als Bürgermeister Oberkogler
• Erni Mangold als Karin
• Albert Rueprecht als Bertl Erblehner
• Lotte Ledl als Vroni
• Franz Erkenger als Kajetan
• Gerti Wiedner (auch Gertie) als Barbara
• Walter Varndal (u. a. Brandl/Gemeinderat)
• Fritz Hinz-Fabricius (auch Hintz-Fabricius) als Pfarrer

Kategorie

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Spaß
Transkript
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00:02:43Amen.
00:03:14Amen.
00:04:02Was ist denn los?
00:04:10Die schlagen ja den Silberwald.
00:04:11Glaube ich.
00:04:58Grüß Gott, Erblena.
00:05:01Am Weg zum Silberwald, was?
00:05:04Ja, warum?
00:05:06Wie kann man denn dort schlägern?
00:05:07Ihr verkrimmt ja das ganze Wild.
00:05:09Die Gemeinde hat einen Kahlschlag angeordnet.
00:05:10Die Fütterung?
00:05:11Ihr könnt's ja woanders hinstellen.
00:05:13Das Silberwald ist der beste Schutz des Wild, wenn stürmt.
00:05:16Was geht mich euer Wild an?
00:05:17Sehr traurig, wenn Sie als Forstmann so denken.
00:05:20Wenn ich ein Zugreister wie Sie wär,
00:05:22Ja.
00:05:23Sätt ich mich nicht um fremde Angelegenheiten kümmern.
00:05:27Gehen wir.
00:05:27Ja.
00:05:28Ob du an das Halt auf all'n grüßt gwingt, das in die Mäuern gwingt.
00:05:38Halleretulje, Halleretulje, Halleretulje, Halleretulje.
00:05:43Halleretulje, Halleretulje, Halleretulje.
00:05:49Halleretulje, Halleretulje, Halleretulje, Halleretulje, Halleretulje.
00:05:52Frau Kinder, heute war schon sehr gut.
00:05:55Also geht's jetzt nach Haus.
00:05:57Auf morgen, Frau Uni.
00:05:58Bitte sehr gut, Kinder.
00:06:00Servus, auf Wiedersehen.
00:06:02Ist was geschehen?
00:06:02Nichts für dich.
00:06:04Herr Hofwart.
00:06:05Ja, was ist denn los?
00:06:06Die Gemeinde holt's den Silberwald ab.
00:06:08Sie schlägern schon.
00:06:12Steffi, wartest du auf den Jager?
00:06:14Freilich.
00:06:15Wir müssen ja was wegen Silberwald unternehmen.
00:06:17Was ist los?
00:06:18Seppi!
00:06:20Was duschelt's denn miteinander?
00:06:22Nix für dich.
00:06:23Das ist Männersach.
00:06:25Du Lausbue.
00:06:27Herr Hofwart, wenn wir den Wald nicht retten, ist's aus mit dem Hochwild in unserem Revier.
00:06:32Wahrscheinlich braucht die Gemeinde das Geld.
00:06:34Aber du musst mir doch zuerst uns fragen.
00:06:36Wir sind schließlich die Jagdpächter.
00:06:38Versteh den Erblähner nicht.
00:06:40Wieso?
00:06:41Na der schlägert nur, wenn's ihm die Gemeinde anschafft.
00:06:43Aber warum ausgerechnet in Silberwald?
00:06:46Herr Hofwart, das müssen Sie verhindern.
00:06:49Keine Dank.
00:06:50Ich hab gar nicht gewusst, dass Sie sich so erheifern können, Dero.
00:06:54Bitte?
00:06:55Sagt der Paulin, dass wir heute später essen.
00:06:57Komm.
00:06:58Ist gut.
00:07:00Mahlzeit.
00:07:00Tschüss.
00:07:02Jetzt ist der Bertl.
00:07:03Ist der Bürgermeister nicht da?
00:07:05Ich hab den Foto noch nicht gesehen.
00:07:06Ist er nicht im Gemeindeamt?
00:07:07Herr Paulin, schau.
00:07:08Das ist doch schon Mittag.
00:07:09Na, ist inzwischen.
00:07:09Wird gleich auch sein.
00:07:16Der Silberwald ist schon so gut wie verkauft.
00:07:19Ist ja auch unser schönstes Holz.
00:07:22Weiß wirklich keinen Ausweg im Augenblick.
00:07:25Ja, dann sind wir bald unser Hochwild los, lieber Bürgermeister.
00:07:28Sie hat keinen Einstand mehr bei uns.
00:07:31Und Sie zu den Nachbarn, die schon darauf passen.
00:07:34Ja, ja.
00:07:35Das wär schon schade.
00:07:37Denn auf unser Hochwild sind wir alle stolz.
00:07:40Aber es ist Gemeindebeschluss und wir brauchen Geld.
00:07:43Ja, wenn ich nicht wüsste, lieber Oberkogler, dass Sie ein Herz fürs Wild haben,
00:07:47dann wär ich überhaupt nicht zu Ihnen gekommen.
00:07:49Am Wild liegt mir schon etwas.
00:07:52Aber alle denken nicht so wie ich.
00:07:55Wie wär's, wenn die Gemeinde die Baugründe verkaufen würde?
00:07:59Herr Hofrat, meine Stimme allein ist gar nicht maßgebend.
00:08:02Man müsste eine Sitzung einberufen.
00:08:05Herr Oberkogler, Sie als Bürgermeister können doch ein gewichtiges Wort reden.
00:08:09Ja, eigentlich ist's wahr.
00:08:11Wenn wir in der Gemeinde was brauchen, so sind Sie immer als Erster da.
00:08:16Versprechen kann ich halt noch nix.
00:08:18Aber soviel ist sicher.
00:08:20Vergrämen dürfen wir unseren Jagdpächter nicht.
00:08:22Ja, ich hab ja gewusst, dass wir uns verstehen.
00:08:25Müsstens halt auch ein bisserl mit den anderen reden.
00:08:27Vielleicht gleich am Jägerball.
00:08:29Sie kommen doch wieder wie jedes Jahr.
00:08:31Ja, selbstverständlich.
00:08:34Diesmal hab ich sogar eine kleine Überraschung für Hofmoos.
00:08:38Aber nein, eine Überraschung.
00:08:40Grüß Gott.
00:08:41Grüß Gott, Herr Hofrat.
00:08:44Schau her, eine Überraschung.
00:08:48Kinder, in einer Stunde geht der Zug.
00:08:52Ich muss mich beeilen.
00:08:54Ich verliere nur ja keine Zeit.
00:08:56Damit du nichts versäumt.
00:08:57Ach Wob, ich bin gleich fertig.
00:08:58Dann sag ich auf Wiedersehen.
00:09:03Was soll das heißen?
00:09:05Laut einstimmigen Beschluss alle anwesend werden.
00:09:08Wird das mutwillige Verlassen des Arbeitsplatzes durch Freundin Niesel Leonhardt für unzulässig.
00:09:12Und der Besuch eines sogenannten Jägerballes im Dingsland in der Hochmoos für höchst überflüssig erklärt.
00:09:17Die geplante Reise kann daher nicht gestattet werden und wird gewaltsam verhindert.
00:09:21Punktum aus.
00:09:23Aber mach doch keinen Unsinn.
00:09:25Ich kann dem Großpapa doch nicht wieder absagen.
00:09:27So.
00:09:28Und warum?
00:09:29Der Jägerball ist nur einmal im Jahr und der hat sich in den Kopf gesetzt, dass ich diesmal hinaus.
00:09:33Und wir haben uns in den Kopf gesetzt, dass du da bleibst.
00:09:35Ja.
00:09:36Er freut sich doch schon so auf mich.
00:09:38Verstehst du das nicht?
00:09:39Nein.
00:09:39Er ist der einzige Mensch, der wirklich an mir hält.
00:09:42Ach so.
00:09:44Und überhaupt, warum kommt der alte Herr nicht einfach in die Stadt?
00:09:46Aber Kinder, begreif doch, er will mich doch bei sich haben.
00:09:50Draußen in seinen Wäldern, auf der Jagd, in seinem alten Haus.
00:09:53Und das hätte ich an seiner Stelle schon längst verkauft.
00:09:55Das wird er nie tun.
00:09:56Es ist 200 Jahre in der Familie.
00:09:58Es muss gut ausschauen.
00:09:59Und außerdem können sich die Leute Hochmus ohne ihn gar nicht mehr vorstellen.
00:10:03Bastard.
00:10:04Bitte.
00:10:06Und ausgerechnet jetzt muss das sein, wo sie mich nach Paris holen und du zum ersten Mal mit mir gefahren
00:10:12wärst?
00:10:13Vielleicht das nächste Mal.
00:10:16Das nächste Mal?
00:10:17Vielleicht.
00:10:48Ich bin schon ganz schwindelig.
00:10:52.
00:11:08Na, wirkst wohl's, ha?
00:11:11Mit euch, Junge, nimmis doch immer rauf.
00:11:13So.
00:11:14Liesl, bist du bald fertig?
00:11:17Ja, Großvappen.
00:11:18Ja!
00:11:19Der Ball hat schon angefangen.
00:11:32Was sagst du, habe ich mich nicht hübsch gemacht und nur für dich, Großpapa?
00:11:37Hübsch, sehr hübsch, aber wirklich nur für mich.
00:11:42Wieso?
00:11:44Weißt du, unseren Jägern wollen wir nicht so deutlich zeigen, dass du nur zu Besuch bist.
00:11:49Schließlich bist du doch auch ein Kind aus Hochmoos.
00:11:53Ich verstehe dich nicht, Großpapa.
00:11:59Ich finde, das Kleid passt ausgezeichnet zu mir.
00:12:05Ja, zu dir, aber nicht zu uns.
00:12:08Ihr müsst mich schon so nehmen, wie ich bin. Ich kann nicht plötzlich ein anderer Mensch werden.
00:12:12Das will ich auch gar nicht. Nur für den heutigen Abend, da habe ich mir etwas ganz anderes vorgestellt.
00:12:25Na, was sagst du?
00:12:26Ein sakrischer Teufel, der Gerold. Seit der da ist, kann ich überhaupt zu keinen Preis.
00:12:31Wenn ich nicht schießen könnte, würde ich dir überhaupt kein gutes Haar an mir lassen.
00:12:55Na, ah, ah, ah, ah, ah.
00:13:01Na, ah, ah, ah, ah, ah, ah.
00:13:02Weitmannsheiler Hofrat.
00:13:03Das ist Hubert Gerold, mein Wildbetreuer und junger Freund.
00:13:07Und das ist die Liesl, mein Sorgenschein.
00:13:10Der Großpapa hat mir schon viel von Ihnen erzählt.
00:13:13Wer kennt ja, ein Ball ist zum Tanzen da. Also hinein ins Flügel.
00:13:23Alles gut, Herr Hofrat.
00:13:27Ist das am Ende die kleine Liesl, Ihre Enkelin?
00:13:30Verstaunen Sie mich?
00:13:31Was?
00:13:32Ja, das ist wirklich eine Überraschung.
00:13:34Aber ich habe auch eine für Sie.
00:13:37Kommen Sie mit.
00:13:38Also ich verstehe das nicht.
00:13:40Jetzt haben wir einen Beschluss gefasst, der Silberwald wird verkauft.
00:13:44Und auf einmal fängt alles wieder von vorn an, nur weil der Oberkogler Euch einen Floh ins Ohr gesetzt hat.
00:13:50Aber ich stehe zu meinem Wort.
00:13:52Beschluss ist Beschluss.
00:13:54Dann brauchen wir eine Jagd oder ein Geld.
00:13:56Ja, Geld brauchen wir schon.
00:14:00Ja, aber was wird denn der Hofrat dazu sagen?
00:14:03Also das lässt es nur meine Sorge sein.
00:14:06Er soll nur kommen.
00:14:08Ich sage es ihm ins Gesicht.
00:14:10Höflich, aber bestimmt.
00:14:12Herr Hofrat sage ich, guten Abend.
00:14:15Guten Abend, guten Abend, Herr Hofrat.
00:14:18Bitte schön, Herr Hofrat.
00:14:19Danke.
00:14:20Na, also Herr Brandl, ich glaube Sie wollten mir etwas sagen.
00:14:24Das sagt doch schon was.
00:14:26Guten Abend.
00:14:27Guten Abend.
00:14:27Das ist alles.
00:14:29Guten Abend, Oberkogler.
00:14:30Jetzt hast du schon dreimal guten Abend gesagt.
00:14:33Schau her.
00:14:34Brandl.
00:14:35Ich weiß ganz genau, was du sagen willst.
00:14:38Aber schließlich müssen wir unserem Jagdpächter auch entgegenkommen.
00:14:43Und dann kannst du dir unser Tal vorstellen, ohne unser Dorf und unsere Berg.
00:14:49Nein.
00:14:49Na siehst du, und das Wild gehört genauso dazu.
00:14:53Du redest gerade, wie wenn du der Anwalt vom Herrn Hofrat wärst und nicht unser Bürgermeister.
00:14:59Aber meine Herren, wir kommen ja ganz vom Thema ab.
00:15:02Es handelt sich wirklich gar nicht um mich.
00:15:05Unser Wildrevier ist ein kleines Naturwunder, das uns der Schöpfer in seiner besten Laune geschenkt hat.
00:15:11Aber doch nur um es zu bewahren und nicht um es zu zerstören.
00:15:16Auch wenn es vielleicht nicht ein großes Geschäft ist.
00:15:20Also das ist genau das, was ich gesagt hätte, wenn ich so was sagen könnte.
00:15:24Aber so sag ich nur, wir nehmen das Geld auf die Baugründe auf und lassen unseren Wald stehen.
00:15:29Prost, Herr Hofrat.
00:15:30Also bitte, ich hab's immer gesagt, erst muss ich mit dem Herrn Hofrat über die Sache reden.
00:15:35Prost, Herr Hofrat.
00:15:36Prost.
00:15:36Na ich seh, meine Herren, wir verstehen uns ja alle ausgezeichnet.
00:15:40Also darauf wollen wir jetzt einen Tropfen trinken.
00:15:43Lene, einen roten für den Stammtisch.
00:15:45Bitte zwei Liter Spezial für Herrn Hofrat.
00:16:09Wollen wir denn noch ein bisschen tanzen?
00:16:11Ja, Reserl.
00:16:12Ich muss dir leider in den Korb gehen.
00:16:14Nichts für ungut.
00:16:16Darf ich dir die?
00:16:17Rasch noch einen roten.
00:16:18Musst du so gehen?
00:16:20Jetzt fannst du erst richtig an.
00:16:22Wir wollten da heute miteinander tanzen.
00:16:24Mein Fall ist draußen im Revier.
00:16:26Gute Ausrede.
00:16:54Verdammte Schweinerei, wer fährt denn da?
00:17:01India
00:17:03Tja
00:17:03...
00:17:11Tja
00:17:13Tja
00:17:14Tja
00:17:43Untertitelung. BR 2018
00:17:48Hallo!
00:17:53Wie kann man denn mitten durch die Einstände des Wilds fahren?
00:17:56Warum sind Sie denn so böse? Woher soll ich wissen, dass man da nicht durchfahren darf?
00:18:00Es sind ja überall Warnungstafeln aufgestellt.
00:18:02Die habe ich nicht gesehen.
00:18:03Ihr Stadtleut seht auch nie das, was Sie sehen sollten.
00:18:06Ihr glaubt, in den Bergen kann man sich überall herumtreiben.
00:18:09Und dabei versprengt ihr uns das Wild in alle Winde.
00:18:11Ja, das kommt davon, weil Sie sich seit dem Jägerball gar nicht mehr um mich gekümmert haben.
00:18:16Ihr müsst uns Stadtleut halt richtig erziehen.
00:18:22Kommen Sie halt mit.
00:18:23Kommen Sie halt mit.
00:19:08Was sind das für Vögel?
00:19:10Das sind Kolkraben bei ein paar Fluren.
00:19:14Jetzt? Im Winter?
00:19:17Ja, ja, das sind die ersten im Jahr, die es gar so gnädig haben.
00:19:20Und nicht aufs Früh erwarten können.
00:19:22Bevor der Schnee verschwunden ist, haben sie ihre Jungen im Horst.
00:19:42Warum jagen Sie das Wild eigentlich?
00:19:46Was verstehen Sie denn unter Jahren?
00:19:48Man verfolgt das Wild so lange, bis es einem gelingt, es zu erlegen.
00:19:52Da haben Sie aber eine furchtbare Vorstellung vom Weidwerk.
00:19:55Wieso?
00:19:58Die Jagd ist eines der großen Geschenke der Natur und die Mensch.
00:20:03Der Weidgerechtjagd steht mitten in der Achtung des Lebens.
00:20:07Auch wenn er tötet?
00:20:09Ja.
00:20:11Früher haben Bären, Wölfe und Luchs in unseren Wäldern viel Wild gerissen.
00:20:14Nur das Beste ist übrig geblieben.
00:20:17Heute muss ihm der Jäger das schwächliche und kranke Wild aussuchen, abschießen.
00:20:21Ist es nicht sehr schwer, hier richtig auszuwählen?
00:20:24Zumindest erfordert es die Erfahrung vieler Jahre und viel Geduld.
00:20:27Bei all dem, was Geweihe und Krücke hat, ist es verhältnismäßig einfach.
00:20:31Die Stärke der Geweihe ist das Kennzeichen der Gesundheit.
00:20:36Eigentlich wunderbar.
00:20:37So habe ich das noch nie betrachtet.
00:20:39Auch manche sogenannte Jäger glauben, der Herrgott hat gerade deshalb den Hirschengeweihe,
00:20:44den Rehböckenkriegel wachsen lassen, damit sie ihre Zimmer ausschmücken können.
00:20:49Darüber versäumen sie aber das Wichtigste.
00:20:51Mit dem Wild zu leben, dann ist es gar nicht schwer, die Tiere zu verstehen.
00:20:59Mir scheint, sie verstehen nicht nur von den Tieren etwas.
00:21:10Wichtigste.
00:21:11Wichtigste.
00:21:14Wichtigste.
00:21:34Seppl, der Horst.
00:21:37Gehst du jetzt nicht mehr mit dem Jäger?
00:21:39Nein, der geht jetzt immer mit dem Freundin aus der Stadt,
00:21:42die beim Hofrat auf Besuch ist.
00:21:44Er hat ja keine Zeit für mich.
00:21:45Die wird doch wieder einmal wegfahren, nicht?
00:21:48Nein, so bald fährt die nicht weg.
00:22:14Steffl, Steffl!
00:22:17Steffl!
00:22:18Steffl!
00:22:20Steffl!
00:22:23Steffl!
00:22:26Steffl!
00:22:28Steffl!
00:22:31Steffl!
00:22:33Steffl!
00:22:34Steffl!
00:22:36Steffl!
00:22:38Steffl!
00:22:41Steffl!
00:22:42Steffl!
00:22:44Steffl!
00:22:45Steffl!
00:22:46Steffl!
00:22:46Steffl!
00:22:47Steffl!
00:23:15Der willende Hund ist wieder da.
00:23:17Hast du ihn gesehen?
00:23:18Nein.
00:23:19Komm.
00:23:33Da, Henry!
00:23:49Das ist jetzt schon das dritte Reh, das diese verfluchte Köter gerissen hat.
00:24:10Herr Rolf, wo bleibt denn die Liesl so lang?
00:24:22Sag, wer spielt denn da so gut?
00:24:25Ja, wenn er gut spielt, dann weiß ich's nicht.
00:24:28Das interessiert mich.
00:24:30Ich bin gleich wieder da.
00:24:36Überall muss sie ihr Nasen hineinstecken.
00:24:38Ich bin gleich wieder da.
00:25:12Frau Liesl!
00:25:14Ich hab draußen die Orgel gehört.
00:25:16War das nicht Bach?
00:25:18Ja, die Chemollfantasie.
00:25:20Sie spielen großartig.
00:25:21Wo haben Sie das gelernt?
00:25:24Auf unserem Gut.
00:25:26In meiner verlorenen Heimat.
00:25:28Ja, ja.
00:25:29Der Großpapa hat mir schon davon erzählt.
00:25:30Mein Vater war eine richtige Musik nach.
00:25:59Das hätte ich ihm nie zugetraut.
00:26:00Aber jetzt müssen wir's beeilen, Feiertag.
00:26:02Sag, hättest du den Gerold nicht zum Essen einladen wollen?
00:26:05Heute hat doch der Großpapa Geburtstag das gegeben.
00:26:07Ja, so.
00:26:20Frau Liesl!
00:26:24Frau Liesl!
00:26:31Erste Hälfte 17. Jahrhundert.
00:26:33Wunderbar.
00:26:34Alles Gute zum Geburtstag, Großpapa.
00:26:38Ja.
00:26:39Liesl, das Geschenk kann ich nicht annehmen.
00:26:42Die Plastik ist zu kostbar.
00:26:45Wo hast du sie denn her?
00:26:47Stell dir vor, ich hab sie bei einem Bauern auf dem Dachboden aus dem Gerümpel hervorgeholt.
00:26:51Und selbst restauriert.
00:26:53Ja, mit so viel Liebe und so viel Können gemacht.
00:26:58Das ist wirklich eine Überraschung.
00:27:00Ja, jetzt versteh ich überhaupt nicht mehr, was du an dem neumodischen Zeug findest.
00:27:04Ein so natürliches und gesundes Mehl.
00:27:07So.
00:27:07Bitte, Großpapa.
00:27:09Heute reden wir nicht davon.
00:27:10Wir sind nun einmal verschieden.
00:27:12Haben wir uns deshalb weniger gern?
00:27:14Nein, mein geliebtes Sorgenkind.
00:27:17Großpapa.
00:27:18Na.
00:27:18Ich hab dir neulich gesagt, dass ich bald weg muss.
00:27:21Wärst dir recht, wenn ich noch länger bliebe?
00:27:23Du könntest mir keine größere Freude machen.
00:27:27Bist also schon draufgekommen, dass es hier schöner ist als in der Stadt.
00:27:33Weißt du, ich wäre jetzt allein im Atelier.
00:27:36Max bleibt länger im Ausland, als ich dachte.
00:27:40Immer noch der abstrakte Bildhauer.
00:27:43Ja.
00:27:44Wir verstehen uns großartig.
00:27:46Ich habe also die ehrenvolle Aufgabe, Herrn Freiberg zu vertreten.
00:27:51Bitte sprich nicht so.
00:27:53Ich bin doch gerne bei dir.
00:27:55Ich fühl mich fast wie zu Hause.
00:27:56So.
00:27:58Elisa.
00:27:59Schau mich einmal an.
00:28:01Ich habe deinen Vater versprochen, hier dein Zuhause zu erhalten.
00:28:07Aber du magst mir's nicht leicht.
00:28:11Ja, wo bleibt denn die Paulin mit dem Essen heute?
00:28:14Darf ich mir was wünschen?
00:28:15Ja.
00:28:16Ich möchte einmal auf die Jagd gehen.
00:28:18Liebes Kind.
00:28:19Vor der Hand ist schon Zeit.
00:28:21Jetzt werden die Tiere nur gehegt und betreut.
00:28:24Das macht nichts.
00:28:25Auch da würde ich gerne einmal dabei sein.
00:28:28Übrigens habe ich schon jemanden, der mich mitnimmt.
00:28:31So.
00:28:32Das ist interessant.
00:28:46Hören Sie?
00:28:47Der Auerhahn.
00:28:50Beim Anspringen nah bei mir bleiben.
00:28:52alo, schon mal vorbeiiyön.
00:29:05Dann komm mal auf den kursen.
00:29:07Das hat angekommen.
00:29:11Das war's.
00:29:15Ich habe noch viel Zeit.
00:29:18Ich ziehe dir mal einfach.
00:29:20Ich habe noch mit dem Kursen.
00:29:20Ich habe nicht mehr Zeit mehres.
00:29:21Ich habe noch mal im Traum,
00:29:21dein Traum.
00:29:21Ich habe mich auf poner hier.
00:29:21Ich habe es mir.
00:29:22Ein Ruhiger.
00:29:51Untertitelung des ZDF, 2020
00:29:57ZDF, 2020
00:30:22ZDF, 2020
00:30:52ZDF, 2020
00:31:42UNTERTITELUNG
00:32:02Herrlich ist es hier, Herr Außen.
00:32:06Manchmal beginne ich an meinem Leben in der Stadt zu zweifeln.
00:32:09Ich hoffe, Sie verraten mich nicht.
00:32:11Nein, nein, ich denke nicht dran.
00:32:25Wieder dieser jagende Köter.
00:32:28Drei Rehe hat er mir schon gewissen.
00:32:29Ist das möglich?
00:32:31Ein wilder Hund ist eine wahre Geißel für ein Jagdrevier.
00:32:33Dann muss man ihn erschießen.
00:32:35Ja, wenn man ihn erwischt.
00:32:37Froni!
00:32:38Was willst du denn?
00:32:39Komm mal her.
00:32:41Ja, ich möchte dich was fragen.
00:32:42Hat das fein Leonhard...
00:32:43Aber ist gescheit, das fällt ja nicht ein, als das fein Leonhard.
00:32:46Willst du ja noch wissen, ob der einen Hund mitgebracht hat.
00:32:48Ja, was interessiert mich das?
00:33:13Jetzt muss ganz ruhig sein.
00:33:15Ich wurde meineivne Ecke, dascticamente werden gleich wieder ins trabajiert.
00:33:25Das ist auf jeden Fall.
00:33:32Lektion.
00:33:33Zitatika.
00:34:02Untertitelung des ZDF, 2020
00:34:18Untertitelung des ZDF, 2020
00:34:34Soll ich dir den Bruch reichen?
00:34:37Mhm
00:34:41Weidmannsheil!
00:34:43Weidmannstank!
00:34:56Kajetan!
00:34:59Ein Adler, der hat den Horst in unserem Revier.
00:35:02Da möchte ich hin, Kajetan. Nimmst du mich einmal mit?
00:35:04Ja, das ist nichts mehr für mich.
00:35:11Beinahme!
00:35:12Das wird das nichts.
00:35:14Wie wär's, wenn du zur Abwechslung einmal mich modellieren würdest?
00:35:19Max?
00:35:24Hm, du bist mir zu konkret.
00:35:29So.
00:35:34Karin?
00:35:35Ja?
00:35:36Du tust dir gerade so, als ob die Liesel überhaupt nicht mehr zurückkäme.
00:35:40Wenn sie da ist, werde ich schon ihren Platz räumen.
00:35:44Einstweilen scheint es ihren Hochmoos besser zu gefallen.
00:35:49Idiotisch.
00:35:51In dem gottverlassenen Nest.
00:35:53Warum nicht?
00:35:54Eine Künstlerin holt sich eben überall ihre Impressionen.
00:35:58Ja, ja.
00:35:59Vermutlich bei ihrem Großvater.
00:36:02Einem eigensinnigen alten Herrn von 70 Jahren.
00:36:06Es wird schon noch Jüngere dort geben.
00:36:14Morgen, Herr Hofrat.
00:36:15Wie geht's, Frau Liesel?
00:36:16Danke.
00:36:17Was sagen Sie, Kerold?
00:36:18Liesel will uns wieder verlassen.
00:36:21So plötzlich?
00:36:23Ich wollte Sie gerade einladen,
00:36:25morgen früh mit mir nach dem Adlerhaus zu sehen.
00:36:28Zu den Adlern?
00:36:29Sie wollten mich doch nie mitnehmen.
00:36:31Ich hab gedacht, es ist zu anstrengend für Sie,
00:36:34aber der Kaltan hat gemeint, dass...
00:36:38Werde ich die Adler auch wirklich sehen?
00:36:40Natürlich.
00:36:41Das ist ein zu verlockender Vorschlag.
00:36:43Gut, ich bleibe noch.
00:36:45Bravo.
00:36:46Tja, gegen einen richtigen Adler
00:36:49kommt eben nicht einmal ein abstrakter Künstler auf.
00:37:24Und jetzt ist es ein Künstler auf.
00:37:35Musik
00:38:26Untertitelung des ZDF, 2020
00:38:55Untertitelung des ZDF, 2020
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00:52:19Musik
00:52:44Musik
00:53:13Musik
00:53:51Sind Sie verrückt? Was haben Sie da gemacht?
00:53:55Das ist die Willerei und unser bester Hirsch, so eine Gemeinheit.
00:54:01So eine... Ich zeig Sie an.
00:54:04Was, Sie wollen mich anzeigen? Das kann doch nicht Ihr Ernst sein.
00:54:09Es ist meine Pflicht. Daran ist nichts zu ändern.
00:54:13Ja, aber wir kennen uns doch, Herr Gell, und Sie wissen doch schließlich, wer ich bin?
00:54:16Ihr Glück! Sonst müsste ich Sie auf der Stelle verhaften.
00:54:19Machen Sie doch keine solche Affäre draus. Ich kann mich eben hinreißen lassen.
00:54:24Bitte, ich werde die Sache bereinigen. Was kostet das?
00:54:27Ja, glauben Sie, das kann man mit Geld bereinigen?
00:54:30Das kostet Sie ein paar Monate, Herr Freiberg.
00:54:32Was Sie getan haben, ist ein Verbrechen. Verstehen Sie?
00:54:37Woher haben Sie überhaupt das Gewehr?
00:54:39Sie erwarten doch nicht, dass ich Ihnen jetzt noch darauf antworte.
00:54:46Oh, El? Das Monogam kenne ich.
00:54:48Hm?
00:54:49Das Gewehr gehört dem Hofrat. Wie kommen Sie dazu?
00:54:53Hm. Man hat es mir gegeben.
00:54:56Wer?
00:54:59Zu den Gewehren kann doch nur der Hofrat selbst, der Kaitan und vielleicht noch Frau Liesl?
00:55:07Es muss doch einen Weg geben, die Sache aus der Welt zu schaffen.
00:55:11Glauben Sie nicht, Herr Gerold, dass es das Beste wäre, wir schweigen darüber?
00:55:20Die Post, Herr Hofrat.
00:55:24Danke.
00:55:25Es muss etwas gegeben haben mit dem Herrn Freiberg.
00:55:27Die halbe Nacht war er fort.
00:55:29Dann hat er gepackt und dann ist er mit dem Auto weggefahren.
00:55:32Nicht einmal verabschiedet hat er sich von unserem Fräulein.
00:55:35So, sieht ihm ähnlich.
00:55:38Grüß Gott, Pauling.
00:55:39Grüß Gott, Gerold.
00:55:40Na, Gerold, was gibt's Neues im Revier? Haben Sie eine guten Hirschen gesehen?
00:55:45Leider ja, Hofrat.
00:55:46Wieso leider?
00:55:48Unser bester Zukunftsirsch, der Jockel, liegt verändert, oben am Löscherberg.
00:55:51Was? Dass es gerade immer die besten Zukunftsirsch sind, die daran glauben müssen.
00:56:02Oder ist er am Ende gewildert worden?
00:56:07Warum reden Sie nicht?
00:56:09Herr Hofrat, Sie kennen mich jetzt acht Jahre.
00:56:13Und ich darf wohl annehmen, dass ich Ihr Vertrauen besitze.
00:56:16Ja, ja.
00:56:17Bitte erlassen Sie mir für dieses eine Mal die Antwort.
00:56:21Das ist sehr viel verlangt.
00:56:23Also bitte erklären Sie mir, was hat es gegeben?
00:56:27Wenn Sie darauf beharren, Herr Hofrat,
00:56:30wird mir nichts anderes übrig bleiben,
00:56:33als um meine Entlassung zu bitten.
00:56:36Entlassung?
00:56:37Ja, dann muss ich doch erst recht auf Ihren Bericht bestehen.
00:56:42Herr Hofrat, ich habe keinen zu erstatten.
00:56:46Gerold, das ist doch nicht Ihr letztes Wort.
00:56:50Doch, Herr Hofrat.
00:56:52Sollen wir so auseinander gehen?
00:56:56Ja, da kann ich Ihnen nicht helfen.
00:57:00Bis Ende des Monats haben Sie noch Ihren Dienst zu machen.
00:57:04Toll.
00:57:09Wo tuh, Herr Hofrat.
00:57:12Ja, da kann ich Ihnen erzählen.
00:57:15Jo, Herr Hofrat.
00:57:53Untertitelung. BR 2018
00:58:06Untertitelung. BR 2018
00:58:46Untertitelung. BR 2018
00:58:52Hubert, dass man dich wieder einmal sieht.
00:58:55Seit Max verschwunden ist, gehst du mir aus dem Weg.
00:58:58Bitte lass das im Augenblick.
00:59:00Ich habe dir leider etwas sehr Ernstes mitzuteilen.
00:59:02Ja?
00:59:03Rolf hat eben eine Rehgeiß gerissen.
00:59:05Rolf? Das gibt's doch nicht.
00:59:07Er ist der willende Hund, den wir seit Wochen nachstellen.
00:59:10Nein. Man darf ihn nicht mehr fortlassen.
00:59:14Ich habe ihn erschossen.
00:59:17Was?
00:59:20Das ist nicht wahr.
00:59:22Ich habe dich oft davor gewartet, ihn frei herumlaufen zu lassen.
00:59:25Du hast gewusst, wie sehr ich an Rolf hänge.
00:59:27Warum hast du ihn nicht geschont?
00:59:29Es gab keine andere Möglichkeit.
00:59:30Ich konnte nicht warten, bis er noch ein Barrier reißt.
00:59:33Was für ein gefühlsroher Mensch du geworden bist.
00:59:36Du tust mir unrecht, Liesl.
00:59:38Ach, ich glaube dir kein Wort.
00:59:39Ein Mensch, der einem plötzlich ausweicht, hat ein schlechtes Gewissen.
00:59:42Das ist doch Unsinn.
00:59:43Bitte. Dann sag mir, was zwischen dir und Max vorgefallen ist.
00:59:47Ich kann es nicht.
00:59:49Hubert, wenn du wüsstest, wie sehr ich in den letzten Tagen darauf gewartet habe, dass du kommst.
00:59:54Warum erklärst du mir nicht alles?
00:59:56Wie soll ich dir das nur begreiflich machen?
00:59:58Es ist dem nicht möglich.
01:00:01Schade.
01:00:02Da ist ja dann jedes weitere Wort überflüssig.
01:00:14Ja, Liesl.
01:00:16Was willst du denn mit den Koffern?
01:00:18Ich halte es hier nicht mehr aus.
01:00:20Was, auf einmal?
01:00:21Du weißt doch, Großpapa.
01:00:23Gerold hat den Rolf verschossen.
01:00:25Ja, weil er gewildert hat.
01:00:26Nein, er hat den Hund nicht mögen, weil er ein Geschenk von Max war.
01:00:29Ja, Liesl, hör mich einmal an.
01:00:31Ich verstehe, dass dir um den Hund leid tut.
01:00:34Aber Gerold hat nur getan, was jeder Jäger tun muss.
01:00:37Stell einmal deine Koffer ab und denk ruhig darüber nach.
01:00:42Das habe ich schon, Großpapa.
01:00:43Na, und da ist dir nicht aufgefallen, dass wir es nur gut mit dir meinen.
01:00:47Was heißt gut mit mir meinen?
01:00:49Ihr denkt alle nur an euch. Es muss alles nach eurem Kopf gehen.
01:00:51In bloße Phrasen. Sei vernünftig.
01:00:54Vernünftig. Mit Vernunft kann man niemanden festhalten.
01:00:57Ja, da hast du recht, Liesl.
01:00:58Also bitte, tue, was du glaubst.
01:01:01Ben, wenn du in B лишь.
01:01:13Wenn du dich nicht undst.
01:01:15Okay.
01:01:24Ja, da hast du đấy.
01:01:49Möchte ich sprechen, Frau Ney.
01:01:50Ja, gern.
01:01:51Ist noch jemand da?
01:01:53Nein.
01:01:54Möchte ich, der Stern?
01:01:55Ja.
01:01:56Weil niemand was davon wissen soll.
01:01:58Was es doch für Überraschungen gibt.
01:02:00Sag mal, Frau Ney, geht dir nichts ab in der letzten Zeit?
01:02:03Nicht, dass ich wüsste.
01:02:05Wie heißt eigentlich der Vater Oberkogler mit Vornamen?
01:02:08Na, Leopold, das weißt du nicht.
01:02:11Er hat also dieselben Anfangsbuchstaben, wie der Hofrat Otto Leonhardt.
01:02:14O-L.
01:02:16Oder umgekehrt.
01:02:17Das Gewehr.
01:02:19Um Gottes Willen, lass dir erklären.
01:02:20Du brauchst dich drehen, Frau Ney.
01:02:22Stell es hin, wo es hingehört.
01:02:24Und überleg dir das nächste Mal, was du tust.
01:02:31Du musst dir ja herzlich Dankeschön sagen.
01:02:33Ist nicht notwendig.
01:02:35Für dich.
01:02:36Das war's, Gerald.
01:02:37Scheitern Sie sich drehen.
01:02:38Ich möchte gern mit Ihnen reden.
01:02:40Tut mir leid.
01:02:41Ich hab's eilig.
01:02:43Der wird's jetzt billiger geben müssen.
01:02:46Was weißt denn du schon wieder?
01:02:48Man hat ja Augen im Kopf.
01:02:49Aber geh.
01:02:50Du wirst ja nur wichtig machen.
01:02:52Was weißt?
01:02:55Was weißt du schon?
01:02:58Das war der Leonhardt.
01:02:59War allein auf der Bahn.
01:03:01Sie ist fortgefahren.
01:03:05Du findest auch immer eine Arbeit, was?
01:03:07Ja, ja.
01:03:09Ich hab eine Neuigkeit für dich gehalten.
01:03:12Ich bin entlassen.
01:03:14Mach keine dummen Witzen.
01:03:16Dazu bin ich heut nicht aufgelegt.
01:03:19Es ist ernst.
01:03:22Mit Ende des Monats geh ich.
01:03:24Ja, fix, Sackra.
01:03:26Sind denn alle narisch worden?
01:03:28Unser Freund fährt plötzlich fort.
01:03:30Mit dem Hofrat kannst du ja tagelang nicht mehr reden.
01:03:32Und jetzt kommst auch du noch daher.
01:03:34Ja, was ist denn geschehen?
01:03:36Das kann ich euch nicht sagen, Kai-Tan.
01:03:39Wahrscheinlich liegt's an mir.
01:03:40Du hast wieder einmal mit dem Kopf durch die Wand müssen, was?
01:03:44So ein wie den Hofrat findest du ja nicht mehr.
01:03:47Wo willst du denn jetzt hin?
01:03:49Das weiß ich noch gar nicht.
01:03:52Kannst du mir vielleicht einen Rat geben?
01:03:54Gerade jetzt, wo die Gamsjagd vor der Tür steht.
01:03:58Wer soll denn die Treiber anführen?
01:04:00Da wird sich schon jemand finden.
01:04:16Also los, meine Herren.
01:04:22Halt mal's heil, Herr Hofrat.
01:04:24Biet, die Vroni.
01:04:26Wiederschauen.
01:04:44Schaut um den Gerold, dass so einen Jäger entlassen können.
01:04:47Bin neigierig, wie die Jagd ausgeht.
01:04:49Der Erbläner hat noch nie einen Gamsjagd geführt.
01:05:12Ich kann mir nicht helfen, Hofrat.
01:05:14Wir hätten den Gerold da behalten sollen.
01:05:17Darüber gibt's nichts mehr zu reden.
01:05:19Ja, so einen Jäger wie den werden wir aber nicht mehr finden.
01:05:23Jeder Mensch lässt sich ersetzen.
01:05:25Hoffentlich ist der Erbläner heil, der Richtige.
01:05:30Juhu!
01:05:35Juhu!
01:05:36Juhu!
01:05:37Juhu!
01:05:40Juhu!
01:05:42Juhu!
01:06:01Juhu!
01:06:02Juhu!
01:06:05Juhu!
01:06:07Juhu!
01:06:08Juhu!
01:06:09Juhu!
01:06:30Stiefel, pass auf!
01:06:43Stiefel, pass auf!
01:07:16Stiefel, pass auf!
01:07:44Stiefel, pass auf!
01:07:52Stiefel, pass auf!
01:08:15Stiefel, pass auf!
01:08:15Stiefel, pass auf!
01:08:28Stiefel, pass auf!
01:08:45Stiefel, pass auf!
01:09:12Stiefel, pass auf!
01:09:41Stiefel, pass auf!
01:09:42Stiefel, pass auf!
01:09:51Stiefel, pass auf!
01:10:24Stiefel, pass auf!
01:10:26Stiefel, pass auf!
01:10:59So hört doch endlich auf!
01:11:00So hört doch endlich auf zu streiten!
01:11:31Komm, komm!
01:11:40Stiefel, pass auf!
01:11:46Stiefel, pass auf!
01:12:37Hallo!
01:13:07Hier bei Hofrat!
01:13:08Was ist mit ihm!
01:13:09Das ist mit ihm?
01:13:10Das ist mit ihm!
01:13:11Das ist mit ihm!
01:13:23Hallo!
01:13:27Und da sind mit, da ist mit ihm!
01:14:04Untertitelung des ZDF, 2020
01:14:35Untertitelung des ZDF, 2020
01:15:04Untertitelung des ZDF, 2020
01:15:34Untertitelung des ZDF, 2020
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01:16:33Untertitelung des ZDF, 2020
01:16:53Untertitelung des ZDF, 2020
01:17:00Untertitelung des ZDF, 2020
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01:20:37Ich möchte bei dir bleiben, Großpapa.
01:21:11Bist mit, Liesl?
01:21:13Nein.
01:21:14Nur nachdenklich.
01:21:15Weißt du, ich werde das Gefühl nicht los, ich sollte in Wien noch etwas ordnen.
01:21:19Aber Liesl, verdirb doch den schönen Tag nicht mit solchen Gedanken.
01:21:24Mit der Zeit ordnet sich das meiste schon von selbst.
01:21:46Schuss, schuss, schuss ...
01:22:15Untertitelung des ZDF, 2020
01:22:27Na, Liesl, ist noch immer so nachdenklich.
01:23:03Na, Liesl, ist noch immer so nachdenklich.
01:23:13Na, Liesl, ist noch immer so nachdenklich.
01:23:43Na, Liesl, ist noch immer so nachdenklich.
01:23:52Na, Liesl, ist noch immer so nachdenklich.
01:24:08Na, Liesl, ist noch immer so nachdenklich.
01:24:40Na, Liesl, ist noch immer so nachdenklich.
01:24:43Ja, Liesl, ist noch immer so nachdenklich.
01:25:11Die durch die fortschreitende Zivilisation entstandene Bedrängnis
01:25:15vor eine hohe Aufgabe gestellt hat.
01:25:19Kein Tier, das heute noch frei lebt, keine Pflanze, die den Heimatboden entsprießt,
01:25:27darf durch unser Verschulden zugrunde gehen.
01:25:31Wir alle wissen von der Sehnsucht des Menschen nach einer Blume, die nicht von einem Gärtner
01:25:38gepflanzt wurde, nach einem Tier, das nicht hinter Gittern lebt, nach einer Erde, die noch
01:25:43kein Pflug berührt hat, nach einem Gewässer, das noch frei in seinen Ufern rauscht.
01:25:48Der Jäger hat das heilige Erbe übernommen, dies den kommenden Schächten zu erhalten.
01:25:55Los, Papa, wieso ist der Hubert da?
01:25:58Das ist unser neuer Jäger.
01:26:01Pssst!
01:26:03Ein Jäger in den Weiten unserer Berge und Wälder, in den Weiten der Felder und in aller Welt.
01:26:11Weidmannsheil!
01:26:25Unfall 2

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