- vor 14 Minuten
Hilfe, die Verwandten kommen (1971) ist eine deutsche Verwechslungskomödie (Klamotte) von Regisseur Franz Josef Gottlieb.
Grunddaten
• Produktionsland: Deutschland (BRD)
• Länge: ca. 80–81 Minuten
• Altersfreigabe: FSK 6
• Produktion: Divina-Film, München (Produzent u. a. Curt Linda)
• Drehbuch: August Rieger (als J. Ch. Arive)
• Musik: Gerhard Heinz (als R. Tragan)
• Kamera: Ernst Wild
• Schnitt: Jutta Neumann
• Kinostart / Uraufführung: 15. Juli 1971 (Gloria Palast München)
• Genre: Komödie / Verwechslungskomödie
Handlung (Kurzfassung)
Student Helmut (Horst Janson) ist mit der Kindergärtnerin Ingrid (Uschi Glas) verlobt. Er bekommt unerwartet Besuch von seiner schrulligen Tante und deren Tochter Renate – die Tante hält Renate und Helmut fälschlich für ein Paar. Nach einer Nacht bei Helmut wirft die genervte Vermieterin alle raus.
Helmut arbeitet nebenbei im Supermarkt und erfährt von Frau Schwalbe von einer großen, unmöblierten Einliegerwohnung „im Grünen“, die nur an Verheiratete vermietet wird. Helmut und Ingrid heiraten kurzerhand und ziehen ein.
Geld für Möbel fehlt. Ein Teil des Gewinns der Spielzeugfabrik von Onkel Herbert steht Helmut erst nach der Heirat zu – das dürfen sie der Familie Bussard aber nicht sagen, weil die noch an die Verbindung mit Renate glaubt. Freund Peter schickt heimlich Telegramme mit dem Textlaut „Superwohnung im Grünen wartet sehnsüchtig auf Möbel“ an die Verwandten.
Daraufhin erscheinen Onkel Theo (mit seinen Möbeln), Onkel Beppo (mit Dackeln), die Familie Bussard und weitere Verwandte. Es kommt zu einer Kette von Missverständnissen, Eifersucht und Chaos (u. a. glaubt Onkel Theo, Ingrid sei mit Peter zusammen). Am Ende versöhnen sich alle, aber die anhängliche Verwandtschaft lässt das junge Paar auch auf der Flitterwochen-Flucht in den Schnee nicht in Ruhe.
Der Film gilt als typische deutsche 1970er-Jahre-Klamotte mit bekannten Komikern. Kritiken fielen eher negativ aus („humorlose Verwechslungsgeschichte nach deutschem Klamaukschema“ laut Lexikon des internationalen Films; ähnlich zurückhaltend bei cinema.de).
Darstellerliste (Haupt- und wichtige Nebenrollen)
Rolle Darsteller
Ingrid Uschi Glas
Helmut Horst Janson
Onkel Theo Theo Lingen
Peter Ilja Richter
Onkel Beppo Beppo Brem
Tante Hanna / Frau Bussard Monika John
Onkel Herbert / Herbert Bussard Eddi Arent
Frau Schwalbe Erni Singerl
Renate Bussard Claudia Höll
Bübchen Thomas Ohrner
Helmuts Vermieterin Ursula Reit
Walpurga Maria Stadler
Grunddaten
• Produktionsland: Deutschland (BRD)
• Länge: ca. 80–81 Minuten
• Altersfreigabe: FSK 6
• Produktion: Divina-Film, München (Produzent u. a. Curt Linda)
• Drehbuch: August Rieger (als J. Ch. Arive)
• Musik: Gerhard Heinz (als R. Tragan)
• Kamera: Ernst Wild
• Schnitt: Jutta Neumann
• Kinostart / Uraufführung: 15. Juli 1971 (Gloria Palast München)
• Genre: Komödie / Verwechslungskomödie
Handlung (Kurzfassung)
Student Helmut (Horst Janson) ist mit der Kindergärtnerin Ingrid (Uschi Glas) verlobt. Er bekommt unerwartet Besuch von seiner schrulligen Tante und deren Tochter Renate – die Tante hält Renate und Helmut fälschlich für ein Paar. Nach einer Nacht bei Helmut wirft die genervte Vermieterin alle raus.
Helmut arbeitet nebenbei im Supermarkt und erfährt von Frau Schwalbe von einer großen, unmöblierten Einliegerwohnung „im Grünen“, die nur an Verheiratete vermietet wird. Helmut und Ingrid heiraten kurzerhand und ziehen ein.
Geld für Möbel fehlt. Ein Teil des Gewinns der Spielzeugfabrik von Onkel Herbert steht Helmut erst nach der Heirat zu – das dürfen sie der Familie Bussard aber nicht sagen, weil die noch an die Verbindung mit Renate glaubt. Freund Peter schickt heimlich Telegramme mit dem Textlaut „Superwohnung im Grünen wartet sehnsüchtig auf Möbel“ an die Verwandten.
Daraufhin erscheinen Onkel Theo (mit seinen Möbeln), Onkel Beppo (mit Dackeln), die Familie Bussard und weitere Verwandte. Es kommt zu einer Kette von Missverständnissen, Eifersucht und Chaos (u. a. glaubt Onkel Theo, Ingrid sei mit Peter zusammen). Am Ende versöhnen sich alle, aber die anhängliche Verwandtschaft lässt das junge Paar auch auf der Flitterwochen-Flucht in den Schnee nicht in Ruhe.
Der Film gilt als typische deutsche 1970er-Jahre-Klamotte mit bekannten Komikern. Kritiken fielen eher negativ aus („humorlose Verwechslungsgeschichte nach deutschem Klamaukschema“ laut Lexikon des internationalen Films; ähnlich zurückhaltend bei cinema.de).
Darstellerliste (Haupt- und wichtige Nebenrollen)
Rolle Darsteller
Ingrid Uschi Glas
Helmut Horst Janson
Onkel Theo Theo Lingen
Peter Ilja Richter
Onkel Beppo Beppo Brem
Tante Hanna / Frau Bussard Monika John
Onkel Herbert / Herbert Bussard Eddi Arent
Frau Schwalbe Erni Singerl
Renate Bussard Claudia Höll
Bübchen Thomas Ohrner
Helmuts Vermieterin Ursula Reit
Walpurga Maria Stadler
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SpaßTranskript
00:00:00Hi-hi-hi-hi-hi-hi-hi-hi-hi-hi-hi-hi-hi-hi-hi-hi-hi-hi-hi-hi
00:00:02-hi-hi-hi-hi-hi-hilfe!
00:00:03Die Verwandten kommen! Es sollt! Ja, sie recken an! Es sollt! Es sollt!
00:00:09Hilfe! Die Verwandten kommen! Es sollt! Rette sich, wer kann!
00:00:14Oh, oh, oh!
00:00:15Nimmse, nichten unden Neffen treffen, beim Familien treffen!
00:00:19Auf die Onkeln und die Tanten, auf die anderen Anverwandten!
00:00:23Schwiegermütte, Schlägerinnen, Opas, Obers, Enkel, Liffen!
00:00:26Alles küsstig, rings im Kreise, aber heilig stört man leise!
00:00:29Hilfe, die Verwandten kommen, SOS, alle Mann für Mann.
00:00:35SOS, Hilfe, die Verwandten kommen, SOS, rennt es sich der Tag.
00:00:46Der Onkel Beppo mag den lieben Onkel Theon nicht, weshalb der eine Onkel mit dem anderen niemals spricht.
00:00:53Und wenn der eine mal dem anderen doch ein Wort verpasst, dann ist es sicher ein Zitat.
00:00:59Das güte als verfasst.
00:01:01Hi, hi, hi, hi, hi, hi, hoe!
00:01:04Die Verwandten kommen, SOS.
00:01:06Ja, sie rücken an, SOS, SO.
00:01:10Die Verwandten kommen, SOS.
00:01:13Rent es sich der Tag.
00:01:15Oh, oh, oh!
00:01:17Liebsten, Mädchen und den Neffen treffen, beim Familientreffen,
00:01:20auch die Onkeln und die Tanten, auch die anderen an Verwandten.
00:01:24Schliegerbütter, Schlägerbütter, Kopers, Kabas, Enkelinnen,
00:01:26Alles küsst sich rings in Kreise, aber heimlich stöhnt man leise hin.
00:01:31Hilfe, die Verwandten kommen hier, rennt es sich direkt an.
00:01:38Wir sind die Verwandten, verstehen Sie?
00:01:42Sie? Das glaube ich nicht.
00:01:44Mein Untermieter, der Herr Helmut, ist nämlich ein feiner Herr.
00:01:48Oh, wir sind hier vielleicht nicht fein, was?
00:01:51So, sind Sie?
00:01:54Oh, also was erlauben Sie sich?
00:01:57Eben nichts. Ich erlaube eben nichts. Und schon gar nicht erlaube ich. Damenbesuche nicht.
00:02:03Herz aufmacht, Anna.
00:02:04Aber Tante Hanna, was macht ihr denn?
00:02:07Unverschämtheit. Ich koche auch mein gutes Recht.
00:02:10Aua!
00:02:10Na, können Sie da nicht aufpassen?
00:02:13Helmutchen, man hat uns nicht reingelassen.
00:02:15Weil in meine Wohnung kein...
00:02:16Aber liebe Frau Reiter, das sind doch meine Verwandten.
00:02:19Doppelte sogar.
00:02:19Ich bin nicht nur seine liebe angeheiratete Tante, sondern auch seine liebe zukünftige Schwiegermutter.
00:02:26Helmut, das Gepäck.
00:02:27Ja.
00:02:30Warum seid ihr denn so überraschend gekommen?
00:02:33Schwiegermutter, das hätte ich mir denken können.
00:02:36Komm, komm.
00:02:36Glaubt es ja nicht, wie ist denn so was möglich?
00:02:42Ja, doch.
00:02:50Herr Dextra, Renatchen für dich ausgezogen.
00:02:54Ja, so eine habe ich mir schon immer gewünscht.
00:03:00Renatchen wollte sich ja schon riesig, dass du mit uns kommst.
00:03:02Mit euch?
00:03:04Auf Urlaub, nach Tirol, zu den Gletschern.
00:03:07Onkel Herbert wartet dort bei den Gämsen.
00:03:09Aber ich kann doch nicht so einfach mit...
00:03:10Siehste.
00:03:10Ob du einen Monat früher oder später so ein Betriebswirt wirst.
00:03:14Wo wirst du denn dein Restaurant aufmachen?
00:03:16Aber Mutti, ein Betriebswirt ist doch kein Gastwirt.
00:03:18Ja, da ist...
00:03:18Seid ihr verheiratet seid, kommt ihr sowieso in unsere Spielzeugfabrik.
00:03:22Los, nimm den Koffer runter und pack...
00:03:24Moment, Moment.
00:03:25Das geht doch nicht.
00:03:26Moment, ich mach doch immer ein Praktikum im Supermarkt.
00:03:28Ich kann doch nicht so einfach mit euch.
00:03:29Aber das Kratzer war beim Nachrichten nicht antun.
00:03:31Doch, das kann ich.
00:03:32Das war auch gar nicht im Programm.
00:03:33Also wir werden das alles in Ruhe besprechen.
00:03:36Ich hol nur schnell was zu trinken.
00:03:37Katz werde ich deinen Hund halten.
00:03:43Was waren Sie denn da?
00:03:45Ich wollte doch gerade die Klinken putzen, wissen Sie?
00:03:47Herr, ich dachte, Sie wollten Teppich saugen.
00:03:49Sie müssen schon entschuldigen von vorhin.
00:03:51Aber ich konnte doch nicht wissen, dass Herr Helmut und Ihre Tochter...
00:03:54Naja, Sie wissen schon.
00:03:56Ich dachte, du hast der Tante längst gesagt, dass wir zwei...
00:03:58Überhaupt nicht daran denken, ein Paar zu werden.
00:04:00Nein, hab ich nicht. Nur Papst.
00:04:01Dann wird er doch Onkel Herbert wohl längst machen.
00:04:03Nee, der traut sich doch auch nicht.
00:04:04Aber im Urlaub will er es ihr sagen.
00:04:06Auf einem ganz schmalen Gebirgskletscherpfad,
00:04:08wo sie keinen einzigen Mucks machen kann.
00:04:10Hübsche Gewaltmethode.
00:04:11Musste sich auch ausgerechnet uns beide einbilden.
00:04:14Ja.
00:04:14Wie geht's übrigens dann, Herr Ingrid?
00:04:15Danke, sehr gut.
00:04:25Danke schön.
00:04:27Wiedersehen, Sabinchen.
00:04:28Wiedersehen, Ingrid.
00:04:29Mach's gut und bleib brav.
00:04:31Ja, ja.
00:04:35Guten Tag, ich hätte gerne...
00:04:37Ich habe Ihnen schon einige Male gesagt,
00:04:39dass Damenbesuche bei Herrn Wagner verboten sind, Fräulein.
00:04:41Dann bestellen Sie ihm bitte, dass Ingrid die Theaterkaffee bekommen hat.
00:04:44Ja, das bin ich.
00:04:45Ha, da werden Sie wohl allein ins Theater gehen müssen.
00:04:47Da drinnen ist nämlich seine Braut.
00:04:53Ziege.
00:04:55Kinderchen, auf euer Glück.
00:04:57Auf dein Wohl, liebe Tante.
00:04:59Prost.
00:05:01Wenn ich keine Unterlage habe...
00:05:04Hast du vielleicht etwas?
00:05:06Schinken immer aus Magerem, natürlich.
00:05:08Nein, nein, nein.
00:05:08Aber ich weiß ja, ein ganz, ganz entzückendes Lokal.
00:05:10Nicht weit von hier darf ich euch vielleicht...
00:05:12Nein, nein, nein.
00:05:12Auf gar keinen Fall.
00:05:13Hier ist es ja so gemütlich.
00:05:14Und was kann es schöneres geben als Verwandte unter sich?
00:05:18Weißt du was?
00:05:19Du gehst ganz einfach in deinen Supermarkt.
00:05:21Ja, aber...
00:05:21Wir kümmern uns um ein Hotelzimmer.
00:05:23Nun nimm doch mal die schöne neue Karazze oben.
00:05:24Aber das Supermarkt hat doch jetzt schon zu.
00:05:26Na und?
00:05:26Du als Betriebswirt wirst ja wohl ein bisschen Schinken hervorzaubern können.
00:05:30Nicht wahr?
00:05:30Ich will es halt mal versuchen.
00:05:31So, und wir kümmern uns jetzt um ein Hotelzimmer.
00:05:34Hoffentlich lässt uns diese Zahntippe telefonieren.
00:05:36Vielleicht feiern wir die Verlobung dafür heute Abend.
00:05:39Ausgeschlossen.
00:05:40Ohne Papsch.
00:05:48Also, ich bedanke mal im Namen der Geschäftsleitung
00:05:51und möchte bei dem in diesem Augenblick verbundenen Geschäftsschluss
00:05:53noch auf unser Sonderangebot hinweisen.
00:05:55Verzeihung.
00:05:56Ich bitte, ich heute Abend noch nichts vorhabe.
00:05:58Ja, wir haben das vor.
00:05:59So, ne?
00:06:00Also, mach nischt.
00:06:01Das Sonderangebot bleibt zu billigsten Preisen
00:06:03auch für die nächsten Abende aufrecht.
00:06:05Okay, wir haben dran zu.
00:06:07Tja, da kann man nischt machen.
00:06:09Die Weiber fliegen eben auf mir.
00:06:16Schinken.
00:06:17Schinken brauche ich.
00:06:19Mach auf.
00:06:19Ah, Moment.
00:06:30Hey, sie spielen wohl.
00:06:40Hotel Badnerhof?
00:06:41Ach, bitteschön.
00:06:42Ich bräuchte ein Doppelzimmer, bitte.
00:06:44Liegt einfach auf, dieser Bayou-Wage.
00:06:46Gespräch Nummer 11.
00:06:48Ach, also, das ist doch...
00:06:49Hotel Berlin.
00:06:5073, 15.
00:06:5173, 15.
00:06:5212.
00:06:5312.
00:06:5412.
00:06:55Nein, das zwölfte Gespräch.
00:06:56Also, das ist doch das letzte...
00:06:58Also, wie war das jetzt?
00:07:00Ja, bitte?
00:07:01Wer?
00:07:02Ingrid.
00:07:03Nein, das kenn ich nicht, aber ich suche ein Zimmer.
00:07:06Das ist interessant, dass Sie ein Zimmer suchen.
00:07:08Ich suche einen Wagner.
00:07:10Na, meinen Wagner.
00:07:12Hm, Helmut Wagner.
00:07:15Na, Helmut Wagner.
00:07:16Was heißt denn Ihr Ihren Wagner?
00:07:19Die Person sagt Ihren Helmut.
00:07:21Jetzt hören Sie mal zu, das können Sie sich gefährlich...
00:07:23Ach.
00:07:26Ach.
00:07:33Verzeihen Sie, telefonieren Sie oder hören Sie fern?
00:07:36Ha, ha, ha.
00:07:37Hm.
00:07:59Stimmt schon.
00:08:00Dankeschön.
00:08:02Wo bleibst du denn, solange die Vorstellung fängt schon an?
00:08:04Entschuldige, aber deine Einladung kam selbst für einen Lückenwies etwas zu spät.
00:08:08Ja.
00:08:08Ich hatte gehofft, Helmut wird sich noch melden.
00:08:12Ach.
00:08:13Zu dumm, dass in diesem Kaff kein Hotelzimmer zu kriegen ist.
00:08:16Kaff!
00:08:17Ach, wir werden schon was finden, Tantchen.
00:08:19Noch einen Schluck?
00:08:20Ja.
00:08:21Vier.
00:08:22Vier?
00:08:23Zählt Sie meine Telefongespräche, zähle ich Ihre Gläser Wein.
00:08:26Bitte, dann eben nicht.
00:08:27Aber liebe Frau Reiter, Tantchen, das ist doch gar nicht so gemeint.
00:08:30Bitte nehmen Sie doch wieder Platz.
00:08:31Es ist doch so gemütlich.
00:08:31Ja, das dachte ich auch.
00:08:33Ach, es gibt doch nichts Schöneres als Familie.
00:08:35Wer weiß, wie lange man sie noch hat.
00:08:37Eben.
00:08:37Drum gehen Sie mal raus, meine liebe Frau Reiter, weil wir was familiäres zu bereden haben.
00:08:42So.
00:08:44Dann wird man aus der eigenen Wohnung gewiesen.
00:08:46Aber Tante, das ist doch meine Zimmerwirtin.
00:08:49Ach, jetzt gebt euch doch endlich ein Küsschen.
00:08:52Ich dreh mich so lange um.
00:08:54Hm.
00:08:55Es ist gleich 10.
00:08:56Es ist doch noch ein Viertelstündchen.
00:08:57Aber bitte Zimmerlautsch, Tertje.
00:08:59Also bei dir könnte ich handgreiflich werden, wenn ich nicht schon eine Türschutzwein wäre.
00:09:03Was machen wir wirklich?
00:09:04Wir können doch nicht am Bahnhof übernachten.
00:09:05Nein, ihr schlaft hier.
00:09:06Und für mich werde ich schon irgendwo ein Eckchen finden.
00:09:09Hier?
00:09:09Aber diese Hausdrachen.
00:09:11Für den habe ich eine fabelhafte Idee.
00:09:14Das ist sehr nett von dir.
00:09:17Ich trinke euch noch hinaus.
00:09:18Ich trinke euch noch hinaus.
00:09:18Ich trinke euch noch hinaus.
00:09:18Ja, richtig gemütlich.
00:09:20Ich trinke euch noch.
00:09:22Also tschüss, bis morgen.
00:09:24Ja, ja, tschüss.
00:09:25Lass es dir gut gehen und wir lassen von uns hören.
00:09:27Ja, ja, tschüss.
00:09:29Danke, danke.
00:09:30Wiedersehen.
00:09:30So.
00:09:31Sag Frau Reiter, es hat uns Zeit getan, dass sie so früh gegangen ist.
00:09:34Nachricht.
00:09:35Grüß Onkel Herbert, schön.
00:09:36Tschüss.
00:09:44Weg ist die Bagage.
00:09:46Gebt euch ein Küsschen.
00:09:48Wenn ihr verheiratet seid, sind diese Formalitäten vorbei.
00:09:50Hör doch endlich auf mit dem Mund.
00:09:52Das dauert ja nicht mehr lang.
00:09:53Ja.
00:10:09Ha!
00:10:11Hilfe!
00:10:12Einbrecher!
00:10:13Aber, liebe Frau Reiter, es ist ja alles in bester Ordnung.
00:10:17Wer hat denn da um Hilfe gerufen?
00:10:19Ach so!
00:10:21Wohnungseinschleicher!
00:10:21Na, was ist?
00:10:22Was heißt denn hier Wohnungseinschleicher?
00:10:24Wir sind doch nur aus.
00:10:26Sie haben hier nichts zu suchen!
00:10:28Oh, guck!
00:10:29Und sie!
00:10:29Was hält Ihnen rein?
00:10:31Oh, guck!
00:10:32Ich kann Sie überhaupt nicht besiegen!
00:10:34Raus aus eurem Haus!
00:10:35Und hier!
00:10:36Waffe!
00:10:37Hier!
00:10:38Waffe!
00:10:38Waffe!
00:10:40Waffe!
00:10:40Waffe!
00:10:41Waffe!
00:10:42Waffe!
00:10:43Waffe!
00:10:44Waffe!
00:10:45Oh, hopp!
00:10:48Und der Nächste?
00:10:50Ingrid, er ist da!
00:10:52Nicht möglich.
00:10:53Er ist im Waschraum.
00:10:54Im Waschraum?
00:10:55Rasieren.
00:10:56Im Kindergarten.
00:10:58Todmüt, mit einer fürchterlichen Krawatte. Sieht ganz so knittert aus.
00:11:01Das ist ein schlechtes Gewissen. Komm gleich wieder.
00:11:03Tante, bitte komm gleich wieder.
00:11:05Ja, natürlich, Monika.
00:11:07Dass die Insel keinen anderen findet als den Knirsch.
00:11:10Räuft sich die Sockenheit nach vorne im Reserveknacker.
00:11:13Ein Jammer um so einen duften Zaun.
00:11:15Und die Nawalle haben sich die beiden auch.
00:11:18Jedenfalls herzlichen Glückwunsch.
00:11:20Verdammt Mama, sie ist nicht meine Braut, sie ist meine Cousine.
00:11:22Die Reiter hat bemerkt, dass sie bei uns übernachten wollten.
00:11:25Nichts, aha, sie und ihre Mutter.
00:11:27Und jetzt ist sie weg, samt der Tante in Tirol.
00:11:29Mensch, das war vielleicht ein Abend gestern.
00:11:31Ich jedenfalls hab mich glänzend amüsiert.
00:11:33Ich war im Theater mit Fred.
00:11:35Fred?
00:11:36Wer ist denn Fred?
00:11:37Ein Cousin von mir. Glaubst du, du hast nur Cousinen?
00:11:39Ich bitte dich, Ingrid, meine Nerven hängen an einem hauchdünnen Faden.
00:11:42Bei deinem Lebenswandel kein Wunder.
00:11:44Wie oft soll ich dir denn noch sagen, sie haben kein Hotelzimmer bekommen.
00:11:46Und da wollten sie bei mir übernachten, während ich in der Diele,
00:11:48weil da der Blumentopf runtergefallen ist.
00:11:50Erzähl mir, die Krimi draußen, weil ich hab zu tun.
00:11:51Ingrid, so wart doch wenigstens. Es ist wirklich, wie ich dir gesagt hab.
00:11:55Ingrid, hör doch.
00:11:56Das klingt alles sehr ausgedacht.
00:11:58Ausgedacht, ausgedacht.
00:11:59So was kann man sich nicht ausdenken, weil man es doch selber nicht glaubt, wenn man es erzählt.
00:12:02Willst du mit der Krawatte zu meinen Kindern gehen?
00:12:04Die ist ja ein Kinderschreck.
00:12:05Auch ein Geschenk von den Verwandten.
00:12:07Na, wenn die so sind wie ihre Geschenke, heirat ich dich nie.
00:12:09Du hast aber einen reizenden Tag heute.
00:12:12Einen aufreizenden.
00:12:24Hochzeit. Und das nennen die was Lustiges.
00:12:26Dein Kind.
00:12:27Das ungekannt gewesen.
00:12:29Wir schon kneifen, der Knöll.
00:12:30Wir sind im Spiel.
00:12:31Nein, sie hat ihn doch schon in der Klemme.
00:12:34Kinder, nein.
00:12:35Heute bin ich schon viel zu spät dran.
00:12:37Heute muss ich fort.
00:12:38Du bist so und so zu spät dran.
00:12:40Außerdem wäre ich deinetwegen gestern und ein Haar zu spät ins Theater gekommen.
00:12:43Ja, mit diesem Herrn Fred. Ja, ja.
00:12:45Genau.
00:12:46Also aufstellen zum Hochzeitszug. Wer macht den Bräutigam? Du?
00:12:48Ich?
00:12:49Nie und nimmer.
00:12:50Er sieht doch, was ein großer Bruder leidet.
00:12:52Also wer dann?
00:12:52Er, er.
00:12:53Er übt ja schon bei dir.
00:12:54Klar, und du bist so eine Biene.
00:12:56Nein, Kinder, nein. Bitte, bitte.
00:12:59Der Mensch, das geht seinem Schicksal nicht.
00:13:01Schau nicht so sauer, es ist ja noch nicht ernst.
00:13:03Ich möchte endlich wissen, wer dieser Fred ist. Deshalb schau ich so sauer.
00:13:06Ich stelle ihn dir bei Gelegenheit vor.
00:13:07Rett da, Kinder. Ich bin der Pfarrer.
00:13:09Da brauchen ich wirklich nichts zu heiraten.
00:13:11Also, was ist mit diesem Fred?
00:13:13Ein reizender Cousin. Kümmert sich wenigstens um einen.
00:13:15Das ist doch nicht zu glauben. So redest du mit einem hilflosen Obdachlosen.
00:13:18Was ist denn los?
00:13:20Ich bin Verwandte und ich will vorgehen, weil ich die Mutter bin.
00:13:23Harte, ich bin der Vater. Ich geh vorne. Ich bezahle das Hochzeitsessen.
00:13:27Komm, nicht in Frage. Warum?
00:13:28Ich bin immer die böse Tante Emma. Wir haben so ein Stück zu Haus.
00:13:32Schnauze, ihr könntet noch gar nicht heiraten. Ihr habt ja noch gar keine Kinder.
00:13:36Du unreife Tomate, die können doch erst nachher Kinder kriegen. Sonst gibt's einen Knatsch.
00:13:40So, jetzt alle aufstehen.
00:13:42Aufstehen.
00:13:43Ich weiß das doch von meiner großen Schwester.
00:13:45Stell dir Tomate auf.
00:13:48Und, ähm, ich nur in den Beat schuppen.
00:13:51Allene.
00:13:51Mit zwölf Go-Go-Girls.
00:13:53Und alle auf mir drauf.
00:13:55Alle.
00:13:56Übrigens, darf ich sie noch mal auf unser Sonderangebot aufmerksam machen.
00:13:59Und das wäre?
00:14:01Na, ich.
00:14:01Oh.
00:14:03Um noch mal auf den Beat schuppen zurückzukommen.
00:14:05Also, alle auf mal drauf.
00:14:07Was?
00:14:07Ich meine, alle zwölf Go-Go-Girls waren es mir drauf.
00:14:10Und warum?
00:14:10Weil nur ich den neuen Gammelbubble-Dinge-Ding kann.
00:14:13Gammelbubble was?
00:14:15Moment mal, Sie kennen den neuen Gammelbubble-Dinge-Ding noch nicht?
00:14:17Na, hören Sie mal, Witz gehört ja nun zur allgemeinbildung.
00:14:19Gumm, was Sie mich sagen.
00:14:21Gammelbubble-Dinge-Ding.
00:14:23Husa, wusa, wu.
00:14:24Uh.
00:14:25Gammelbubble-Dinge-Ding.
00:14:26Hör mir doch mal zu.
00:14:28Uh.
00:14:28Ah.
00:14:28Oh, oh.
00:14:29Ich meine, alle besten Familienvorfall zeigen Sie bitte.
00:14:31Es ist so kleinlich.
00:14:32Ich wollte doch den Damen nur den Gammelbubble-Dinge-Ding demonstrieren.
00:14:35Ja, aber doch nicht da.
00:14:35Darf ich Ihnen mal helfen, ja?
00:14:37Ja, mir scheint ja an meinem Hirn ein Gammelbubble-Dinge-Ding.
00:14:39Erst geben Sie mir statt Mehl Waschpulver und jetzt?
00:14:42Bitte, gnädige Frau, entschuldigen Sie vielmehr.
00:14:44Du sollst sofort zum Chef kommen.
00:14:45Zum Chef?
00:14:46Will er mir befördern?
00:14:48Ach, oh, bitte.
00:14:51Nein.
00:14:52Entschuldigen Sie, gnädige Frau.
00:14:53Ach, ist das ein toll Watsch.
00:14:55Ich darf Ihnen einen schönen jungen Mann.
00:14:57Aber der andere doch.
00:14:58Ja, der fliegt gerade raus.
00:14:59Nein.
00:15:00Nein, das will ich nicht.
00:15:01Da tut mir leid.
00:15:01Wirklich?
00:15:02Ja.
00:15:02Ja, dann, dann werde ich das natürlich wieder in Ordnung bringen.
00:15:05Dankeschön, ja.
00:15:06Haben Sie sonst noch Wünsche?
00:15:06Nein, Dankeschön.
00:15:07Sie sind so liebenswürdig zu mir.
00:15:09Das will ich mir selten heutzutage.
00:15:11Nein, ich bitte Sie.
00:15:11Ich bin in großer Eil.
00:15:12Ich muss leider...
00:15:13Darf ich Sie zur Kasse begleiten?
00:15:14Ja, bitte sehr.
00:15:18Hallo, Taxi.
00:15:19Hallo.
00:15:19Taxi.
00:15:22Taxi.
00:15:23Sie.
00:15:25Was?
00:15:26Scherder, lachlich Scherder.
00:15:28Also das.
00:15:32Keinen Moment, lindige Frau.
00:15:33Das haben wir gleich.
00:15:33Ja.
00:15:33Da, ich habe mal einen anderen.
00:15:34Also wissen Sie, heute...
00:15:36Heute geht doch alles Schicht.
00:15:37Eine schnappe das Taxi weg.
00:15:39Das andere renkt mich über den Haufen.
00:15:40Und heute in der Früh ist meine liebe Familie Kimpe ausgezogen.
00:15:43Mit den zwei süßen Kindchen, wo ich doch Kinder so gern mag, um Familie, um mich herum, nach Kanada.
00:15:49Stellen Sie sich vor.
00:15:50Helmut Wagner.
00:15:51Oh, sehr erfreut.
00:15:53Ich bin die Frau Schwalbe.
00:15:54Nein, ich habe gemeint, Sie sollen sich vorstellen, dass ich jetzt ohne die Pimpers in diesem großen Haus allein bin.
00:15:59Wenn ich nur jemand für die Wohnung muss.
00:16:00Ich bin doch so ungern allein.
00:16:02Ja.
00:16:02Müssen Sie wissen.
00:16:03Ich...
00:16:04Das ist schon jemand.
00:16:05Ja?
00:16:05Ja, mich.
00:16:06Sie?
00:16:07Ja, Sie hätte am allerliebsten.
00:16:09Vier Zimmer, Küche, Bar und eine so schöne Gege.
00:16:12Wissen Sie, ich will Leben um mich herum haben und Kinder lachen.
00:16:16Ja?
00:16:17Tja, leider bin ich ledig, kinderlos und brauche so ein kleines Zimmer.
00:16:22Hey, Taxi!
00:16:25Ledig, kinderlos?
00:16:26Ach, so ein netter junger Mann.
00:16:29Heiraten Sie doch.
00:16:30Und uns das andere Nacht.
00:16:31Also, und nicht vergessen.
00:16:33Ja, ich vergesse.
00:16:34Seinbottstraße 29.
00:16:36Und Sie werden doch jemanden finden zum heiraten, ne?
00:16:39Das ist nicht so einfach.
00:16:39Wiedersehen.
00:16:40Wiedersehen.
00:16:41Wiedersehen.
00:16:41Also verspreche ich mir jetzt, das ist mein Taxi.
00:16:44Sie, an Ihrer Stelle würde ich mir ein Taxi suchen.
00:16:47Hä?
00:16:49Das ist das gut, den muss ich mal merken.
00:16:52Na, Baby?
00:16:53Gestern war nichts, vorgestern war nichts.
00:16:55Aber heute haben Sie doch Zeit vor mir, wahr?
00:16:58Und was tust du, Kleine, wenn ich Ja sag?
00:17:00Hm, wie die Motten fliegen so auf mir, die Weiber.
00:17:03An wann das wohl liegt?
00:17:05An deiner männlichen Ausstrahlung.
00:17:07Du sagst es.
00:17:07Sie sind eben was und können was.
00:17:09Ja, wagen.
00:17:09Sie sind ein Frechling und können mit den Buckel runterrutschen.
00:17:14Merkste, wie die Unverschämt mit mir flirtet?
00:17:17Wow, ne Bombenkatze.
00:17:21Also, die würde ich sofort heiraten.
00:17:23Ich würde sie mal fragen, ob sie will.
00:17:23Ich bleib wie ihr, bist du wahnsinnig.
00:17:26Das ist Freund Peter, Ingrid.
00:17:29Guten Tag.
00:17:30Sehr angenehm.
00:17:32Aber das mit dem heiraten, nicht wahr?
00:17:33Das war mir so eine Art Ulk.
00:17:35Was meint er denn?
00:17:36Tja, du musst dich jetzt entscheiden.
00:17:38Entweder du heiratest mich oder ihn.
00:17:41Sie ist nämlich meine Braut.
00:17:43Deine Braut?
00:17:45Na ja, weil sie mir vorher nicht kennengelernt hat.
00:17:48Du sag mal, wo willst du denn jetzt wohnen?
00:17:50Ach, keine Ahnung.
00:17:51Momentan habe ich die Koffer im Schließfach.
00:17:53Dabei könnte ich eine fabelhafte Wohnung haben.
00:17:55Vier Zimmer, Küche, Bad, alles im Grünen.
00:17:57Das wo?
00:17:58Seibotstraße 29.
00:17:59Na und?
00:18:00Die Dame vermietet nur an ein Ehepaar mit einem Dutzend Kinder.
00:18:03Also, das Dutzend Kinder kann ich dir vom Kindergarten ausleihen.
00:18:06Und ich an deiner Stelle würde sie schon vorjestern heiraten.
00:18:10Siehst du, er schraub ich dir schon weg.
00:18:12Seine Mutter hat was gegen mich.
00:18:13Aber Ingrid, das stimmt doch gar nicht.
00:18:15Sie kennt dich ja überhaupt nicht.
00:18:16Sie meint bloß, ich soll warten, bis ich was bin.
00:18:19Außerdem ist er noch ein halbes Jahr im Ausland.
00:18:21Wie heißt sie denn?
00:18:22Anna.
00:18:23Nein, ich meine die mit der Wohnung.
00:18:25Ach, die? Die Schwalbe.
00:18:27Schwalbe?
00:18:28Machen wir's den Schwalben nach, bauen wir uns ein Nest.
00:18:36Übrigens, wenn du willst, kannst du heute ruhig in meiner Bude schlafen.
00:18:38Wir kommen heute sowieso de Nacht um de Ohren.
00:18:41Wo ist's?
00:18:42Sag mal, Saigutstraße Nummer?
00:18:4529. Warum?
00:18:46Ach, nur so.
00:18:46Bestellt sie mir mein Limo?
00:18:48Es ist jetzt mal reik.
00:18:51Kavalier.
00:18:53Leider, Fräulein.
00:18:54Ich nehm keine alleinstehenden Damen.
00:18:56Es wäre ja auch für einen alleinstehenden Herrn, für Herrn Helmut Wagner.
00:18:59Wagner?
00:19:00Ach, der nette Herr vom Supermarkt.
00:19:03Ja.
00:19:04Leider habe ich keine Kinder und keine Frau.
00:19:06Tja, was machen wir denn da?
00:19:09Ja, ich wüsste schon einiges.
00:19:10So?
00:19:11Heiraten Sie ihn doch.
00:19:12Ja, das ist so, er hat nämlich eine Mutter, die möchte erst, dass er heiratet, wenn er mit dem Studium
00:19:16fertig ist und ich hab...
00:19:17Ja, ja, ja, die lieben Verwandten.
00:19:19Hey, zum Schlafen ist es noch zu früh.
00:19:22Und außerdem hast du die Geschichte noch nicht zu Ende erzählt.
00:19:26Du bist beim Rumpelstirzchen stehen geblieben.
00:19:28Mein Enkelchen ist auf Besuch da, weil noch was Kleines kommt.
00:19:32Ich bin Bübchen.
00:19:34Und du?
00:19:35Ich heiße Ingrid.
00:19:37Mädchen, ist das ein steiler Zahn.
00:19:41Aber Bübchen, wo das Kind nur die Ausdrücke her hat.
00:19:44Und sag nicht immer Mädchen zu deiner Großmutter.
00:19:47Du bist halt noch so jung, Mädchen.
00:19:50Darf ich du zu dir sagen?
00:19:52Aber natürlich.
00:19:53Kennst du Rumpelstirzchen?
00:19:55Ja, kenn ich.
00:19:56Dann komm mit mir ins Bett und erzähl mir von dem bösen Giftswerd.
00:19:59Bübchen, das geht doch nicht. Belästige doch die Dame nicht.
00:20:03Nur keine Bange, Mädchen, das schaffen wir schon.
00:20:06Aufregung schadet deinem Blutdruck.
00:20:08Sonst kriegst du einen kalten Wickel vom Onkel Donner.
00:20:10Ich bin ihm nicht gewachsen.
00:20:13Also ich weck da dann, wenn ich morgens nach Hause komme.
00:20:16Das heißt, werden die Miezen mal loslassen.
00:20:19Ja, die Miezen.
00:20:26Was ich noch sagen wollte, der Wasserhahn hat leichte Mucken.
00:20:30Leichte Mucken nennst du das?
00:20:32Vielleicht hat er noch irgendwas leichte Mucken in deiner Bude.
00:20:34Na, erlaube mal, wie redest du denn du von meinem Appartement?
00:20:37Was?
00:20:38Ach, komm.
00:20:49Und noch eins, auf die Schranktüre musst du ein bisschen...
00:20:52Oh, da hast du schon gemerkt.
00:20:55Ja, da ist ja alles in Ordnung.
00:21:02So, und jetzt wird geheiratet.
00:21:12Warte mal, Kutzer, komm zu dir auf den Kutschbach.
00:21:16Vielleicht hilfst du mir mal um.
00:21:19Ein kippisches Körn, nicht?
00:21:20Tja, also ich wollte das nur noch mal katholieren.
00:21:23So, möchte auch alles Gute und...
00:21:23Ihr seid ja nun von der APRN-BH, nicht?
00:21:26Nicht eifersüchtig werden, Kumpel.
00:21:28Jetzt ist er endlich unter der Haut.
00:21:30Au, du.
00:21:30Ach, Sie kommen auch noch dran.
00:21:33So, danke schön.
00:21:34Danke, danke.
00:21:41Das steht mir doch, oder?
00:21:48Oh, Ihr Schal hat die selbe Farbe wie meiner.
00:21:52Ah, ja?
00:21:54Ja, so ein Zufall.
00:21:57Ach, dann wissen wir doch mal eben auch,
00:21:59Paar.
00:22:00Paar, Paar, Paar, Paar, Paar, Paar, Paar!
00:22:28Ja, aber Hanna, Mäuschen.
00:22:32Die letzten Handgriffe an meiner neuen Spielzeugsensation.
00:22:35Hoppla, hoppla.
00:22:37Hoppla, hopp hin, hoppla, hopp her.
00:22:39Ich habe dir Wichtiges zu sagen.
00:22:41Und jetzt hör doch auf mit diesem Schmarrn.
00:22:44Sagtest du Schmarrn?
00:22:46Von diesem Schmarrn
00:22:48leben wir 20 Jahre.
00:22:50Und zwar sehr gut.
00:22:52Hey, seit wann haben wir eingeführt,
00:22:56dass du mir widersprichst, hä?
00:22:58Haben wir nicht eingeführt, Hanna Mäuschen.
00:23:01Eben.
00:23:09Schön sein, Eichel Wollchen.
00:23:11Wenn sie mir auch schon eingerichtet wäre.
00:23:13Ach, das finde ich gar nicht schön.
00:23:15So Stück für Stück eins nach dem anderen
00:23:16macht doch viel mehr Freude.
00:23:18Zum Beispiel hier.
00:23:20Als erstes in die Mitte das Bett.
00:23:22Ja, schön rund, aus Leder, zum Drehen,
00:23:25mit weichem Feld darüber.
00:23:27Ja.
00:23:27Und so weiter.
00:23:28Ja.
00:23:31Mhm.
00:23:31Mhm.
00:23:33Und da jetzt das passende Bild.
00:23:39Jawohl.
00:23:40Und dann dahin den Frisiertisch,
00:23:41weil es sich so gehört.
00:23:42Mhm.
00:23:43Einverstanden.
00:23:48Und wo arbeite ich eigentlich?
00:23:50Im Schlafzimmer nicht.
00:23:52Haha.
00:23:54Dein Schreibtisch kommt, äh, hierher.
00:23:57Nee, nee, nee, nee, nee, nee.
00:23:58Hier kommt eine fabelachte Stereoanlage hin.
00:24:01Mit allen Schikanen.
00:24:09Na, gefällst du dir nicht?
00:24:11Na ja.
00:24:13Und den Schreibtisch, ähm,
00:24:15können wir ja auch hier hinstellen.
00:24:17Nein.
00:24:18Ja.
00:24:19Nein.
00:24:19Ja.
00:24:20Nein.
00:24:20Ja.
00:24:21Nein.
00:24:21Ja.
00:24:23Nein.
00:24:24Da kommt ein Fernsehen hin mit allen Schikanen.
00:24:28Das neueste Modell.
00:24:31Und richtige, lustige Gammelsessel.
00:24:33Bäh.
00:24:34Na schön, da stelle ich Ihnen den Schreibtisch hier hin
00:24:35und schaue an die Wand.
00:24:37Ja, schau halt an die Wand.
00:24:38Du kommst wenigstens nicht auf dumme Gedanken.
00:24:42Ich richte mir jedenfalls hier eine stilechte Plausch-Ecke ein.
00:24:47Für dich.
00:24:49Für mich.
00:24:50Für uns beide.
00:24:57Schön wär's.
00:25:01Vorsicht, du steigst ins Körbchen.
00:25:03Ins Körbchen?
00:25:04Ja, ins Körbchen für unseren ersten Sohn.
00:25:06Also ich möchte zuerst deine Tochter.
00:25:07Nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee.
00:25:09Der ältere Buben, der muss auf das kleinere Schwesterchen aufpassen.
00:25:12Und die dann wieder auf den kleineren Bruder.
00:25:14Und der dann wieder auf das kleinere Schwesterchen.
00:25:16Sag mal, spielst du?
00:25:18Ja, aber wenn die Frau Schwalbe doch einen reichlichen Kinder sägen will.
00:25:21Dann hättest du eben Frau Schwalbe heiraten müssen.
00:25:23Auch mal.
00:25:27Hallo!
00:25:28Wenn ihr mit eurem Spielchen fertig seid,
00:25:31habe ich euch was mitgebracht zum Sitzen.
00:25:33Na also, der Anfang wäre gemacht.
00:25:36Dankeschön.
00:25:37Da fehlt uns nur noch der Rest.
00:25:38Steht dir nicht schlecht, so ein Bub.
00:25:42Mama treibt sich irgendwo in der Weltgeschichte rum,
00:25:44die kann ich nicht erreichen.
00:25:46Na Mann, aber du musst nur noch ein paar andere Verwandte haben,
00:25:48die du anpumpen kannst.
00:25:49Ich meine, wozu sind denn die sonst da?
00:25:51Ich kriege ja auch regelmäßig Geld überwiesen auf dem Konto.
00:25:54Hat das Anteile von der Spielzeugfabrik.
00:25:56Aber da kann ich erst dran,
00:25:57wenn ich mit dem Studium fertig bin
00:25:58oder wenn ich heirate.
00:25:59Na und?
00:26:00Na Mensch, du bist doch verheiratet.
00:26:02Ja, schon, aber...
00:26:04Sollte Hannah nicht wissen,
00:26:05weil du noch so klein bist.
00:26:06Ja, natürlich.
00:26:06Kinder, das ist doch alles Quatsch.
00:26:08Sofort ein Telegramm loslassen.
00:26:10Haben ihr heiratet?
00:26:12Beileidswünsche verbeten?
00:26:13Schickt Geld.
00:26:13Bleibt dort eure möbellosen Jungfamilien.
00:26:16Na und schon kommt der Pinke vor der Möbel.
00:26:19Ich werde mit meinem Onkel sprechen.
00:26:20Onkel Theo und Onkel Beppo.
00:26:21Das kommt überhaupt nicht in Frage.
00:26:23Meine Frau pumpt sich kein Geld.
00:26:25Auch nicht für Möbel.
00:26:26Sag mal, der Onkel Beppo,
00:26:27das ist wohl dieser frisch, freifromme Jägersmann, wa?
00:26:30Oberförster.
00:26:30Hm.
00:26:31Und der andere?
00:26:32Was ist denn der?
00:26:33Äh, der Onkel Theo.
00:26:34Der ist der Vetter von Onkel Beppo.
00:26:36Und seit Jahren böser Finn.
00:26:38Und dit ist nur sein ganzer Beruf.
00:26:40Nun macht mal Pause.
00:26:41Wenn hier jemand für Möbel aufkommt,
00:26:42dann ich und sonst niemand.
00:26:44Verstanden?
00:26:45Verstanden.
00:26:48Wenn de meh.
00:26:49Hallo, pass'n's mal auf.
00:26:51Sieh da, ik hab hier drei Telegramme.
00:26:53Dieses, dieses und dieses.
00:26:55Alle mit dem gleichen Text,
00:26:56aber verschiedenen Adressen versteht sich.
00:26:58Was heißt das?
00:27:00Hm?
00:27:00Lieblings?
00:27:02Lieblingsonkel, Herr Post.
00:27:03Beschrift haben Sie.
00:27:04Na, hören Sie mal,
00:27:05die Wänner sowieso gedruckt
00:27:06über jedem die Telegramme.
00:27:07Herr Postminister.
00:27:09Hm.
00:27:10Sag mal, kennst du dich da aus, Renate?
00:27:12Schau doch bitte mal, ja?
00:27:15Superwohnung im Grünen
00:27:16wartet sehnsüchtig auf Möbelstopp.
00:27:18Teil dir dies mit,
00:27:19da du immer Lieblingsonkelstopp.
00:27:21Dein Lieblingsneffe Helmut.
00:27:22Ist doch ganz einfach.
00:27:24Er hat eine Wohnung,
00:27:25aber keine Möbel.
00:27:25Und da er sowieso einen Anteil
00:27:27aus deiner Spielzeugfabrik zu bekommen hat,
00:27:29will er eben jetzt was.
00:27:30Er hat bestimmt seine Ingrid geheiratet.
00:27:32Sprich um Himmels Willen nicht von heirat.
00:27:35Ich muss Mutti erst langsam beibringen,
00:27:36dass Helmut und du
00:27:37einander niemals heiraten werden.
00:27:39Aber vorsichtig,
00:27:40tröpfchenweise.
00:27:41Ich hätte es Mutti schon längst gesagt.
00:27:42Ja, du,
00:27:43du bist doch nicht mit ihr verheiratet.
00:27:45Du weißt genau,
00:27:45wie leicht die explodiert.
00:27:55Guten Morgen, Herr Oberförster.
00:27:58Guten Morgen, Herr Oberförster.
00:27:59Hä?
00:28:00Ein Telegramm hätten wir.
00:28:01Was?
00:28:02Na, ein Telegramm hätten wir.
00:28:04So.
00:28:05Werd nix gescheites seh.
00:28:10Telegramm?
00:28:11Ja, um Gottes willen.
00:28:12Du, ich bitte.
00:28:14Mach's erst nach dem Frühstück auf.
00:28:15Wer weiß,
00:28:16wer da schon wieder gestorben ist.
00:28:18Gestorben?
00:28:18Warum muss denn da einer gestorben sein?
00:28:20Na ja, vor vier Jahren
00:28:21haben wir auch ein Telegramm gekriegt,
00:28:23weil der Ander gestorben ist.
00:28:24Der ist ja schon lang tot,
00:28:26also kann er nicht noch einmal sterben.
00:28:27Nein.
00:28:28Michi, du kannst wieder fahren.
00:28:29Hä?
00:28:30Viert dich.
00:28:30Ist recht der Oberförster.
00:28:32Ich mach auf.
00:28:33Wer ist denn?
00:28:35Du weißt doch doch Zeit.
00:28:37Die Ingrid.
00:28:38Nein.
00:28:38Die Ingrid.
00:28:40Oh,
00:28:41so ein Jungsmattlund schon tot.
00:28:43Oh,
00:28:44oh,
00:28:45ja, hör doch auf mit dem Geflert.
00:28:47Du machst mir die ganzen Hundrebells.
00:28:50Du bist ein herzlose Dings.
00:28:52Deine Hunde sind doch wichtiger
00:28:54wie die arme Tode,
00:28:55Ingrid.
00:28:56Die Ingrid ist pumperlgesund,
00:28:58narrische Hirschkuh.
00:28:59Ja?
00:29:00Na gut sei Dank.
00:29:01Aber warum?
00:29:02Weißt du, was eine Suppenwohnung ist?
00:29:06Super heißt es.
00:29:08Super?
00:29:08Herr, weißt du nicht, was super ist?
00:29:11Nein, du?
00:29:12Ich, nein.
00:29:14Du musst den Pfarrer fragen.
00:29:15Also jedenfalls braucht das Marl was.
00:29:17Und das bin ich meiner Schwester schuldig, dass ich ihr hilft.
00:29:20Also los, pack meinen Rucksack, ich fahr.
00:29:22Und ich fahr mit.
00:29:23Wieso du? Ich nehm ja meine drei Hunde mit.
00:29:26Die möchten auch einmal in die Stadt kommen.
00:29:27Ja, ja. Deine Hunde packst natürlich lieber als wie mich.
00:29:31Nein, aber du kennst doch München schon.
00:29:33Gell? Piff, paff, puff.
00:29:35Nein, ihr drei?
00:29:37Ja, ihr möchtest doch auch einmal was sehen von der Welt?
00:29:40Von wegen der Bildung?
00:29:42Na, wenn die Ingrid was braucht, hättest du es doch am Onkel Geo sagen können.
00:29:45Nenn mir den Namen meines Vaters nicht.
00:29:48Der ist mein empfindlichster Punkt.
00:29:50Was sie mir bis jetzt an Wohnungen angeboten haben, war ja haarsträubend.
00:29:55Bitte, bitte, bitte, bitte.
00:29:56Nun, Gott sei Dank, ist ja die Wohnungssuche am Ende.
00:29:59Ich habe hier ein Telegramm von meiner Nichte bekommen.
00:30:04Superwo- Moment.
00:30:06Superwohnung im Grünen wartet sehnsüchtig auf Möbel.
00:30:09Ich habe meiner Nichte nur einmal von meiner Wohnungsmisere erzählt.
00:30:12Und schon tritt sie mir hilfsbereit in die Seite.
00:30:14Aber ich bitte Sie, ich mache Ihnen ein neues Angebot.
00:30:16Noch dazu im Grünen.
00:30:18Diese Einzimmerwohnung mit 900 Mark ist doch...
00:30:21Schon meine Großmutter hat immer gesagt,
00:30:22will dein Ehegatte fluchen, stopf ihm den Mund mit Kuchen.
00:30:26Das muss ich mir merken, Dankeschön.
00:30:28Das Rezept gebe ich Ihnen später.
00:30:29Dankeschön.
00:30:30Wieso?
00:30:30Du hast ihn doch um die Ecke bei der Bäckerei gekauft, Mädchen.
00:30:35Ich bring noch etwas Tee nach.
00:30:39Ich möchte das alles gerne aus eigener Kraft schaffen.
00:30:41Dann werde ich eben die Möbel bauen und die Wände streichen und so weiter.
00:30:44Doch kein Problem.
00:30:45Ich will keine Verwandten im Haus, sonst ist das immer so.
00:30:47Ich werde mal mit Onkel Tee und Onkel Beppo sprechen.
00:30:49Du hast ja also doch verständigt.
00:30:50Nein? Und wenn ich sage Nein, dann heißt es auch Nein.
00:30:53Hat dich schon ganz schön unterm Pantoffel.
00:30:55Na bitte, bitte. Sogar der Junge merkt das schon.
00:30:58Ich bin bis sechs im Supermarkt. Du kannst mich anrufen, wenn du willst.
00:31:00Wenn nicht, nicht.
00:31:01Was willst du denn heute Abend essen?
00:31:02So wie die Dinge liegen, habe ich wahrscheinlich keinen Appetit.
00:31:05Und wenn, werde ich auswärts speisen.
00:31:08Das werde ich wahrscheinlich auch tun.
00:31:11Wie die kleinen Kinder.
00:31:17So, jetzt gibt's.
00:31:19Ja, wo sind denn die?
00:31:20Der Haussegen hängt schief.
00:31:22Aber du weißt ja, was ich lieb, das neckt sich.
00:31:25Böbchen, sag mal, von wem hast du das alles?
00:31:28Von deiner Tochter.
00:31:29Von meiner Tochter?
00:31:30Na klar, meine Mutti.
00:31:32Und du wolltest ja mit einem Zirkusreiter durchgehen.
00:31:36Siehste, das habe ich auch von deiner Tochter.
00:31:39Mädchen.
00:31:56Moment, Moment.
00:31:58Na, bitte.
00:31:59Alles ausladen.
00:32:01Ja, ist schon recht.
00:32:06Den schönen Obstkuchen haben sie stehen gelassen.
00:32:09Macht nichts, hab ich mehr.
00:32:10Übrigens, du hast mich ganz schön im Verlegenheit gebracht.
00:32:14Hallo.
00:32:14Ja, ist denn hier niemand?
00:32:17Oh, guten Morgen.
00:32:19Guten Morgen.
00:32:20Ja, verzeihen Sie, aber das Tor war offen.
00:32:22Sind Sie die Besitzerin?
00:32:24Ja, doch.
00:32:26Taube.
00:32:27Schwalbe.
00:32:29Taube.
00:32:30Schwalbe.
00:32:30Nein, ich heiße Taube.
00:32:32Ich schwalbe.
00:32:33Ach so.
00:32:34Ja.
00:32:35Sehr freut.
00:32:36Also, dann haben wir ab nun ein richtiges Vogelhäuschen.
00:32:41Öhmchen, ich glaube, der hat eine Meise.
00:32:44Also, bitte, Herr Vogel.
00:32:46Taube.
00:32:47Also, ja, Taube.
00:32:49Was führt Sie zu mir?
00:32:50Die Firma Frech, ich meine, die Speditionsfirma Frech, hat mich hierher gebracht.
00:32:54Ich bin nämlich der leibliche Onkel meiner lieblichen Nichte Ingrid.
00:32:57Ach, meine liebe Frau Ingrid, die wird sich aber freuen.
00:33:01Sie vielleicht, aber er wird sauer sein.
00:33:04Aber Böbchen.
00:33:06Wieso?
00:33:06Er hat doch heute Morgen so schön richtig gesagt.
00:33:09Lim's Verwandte, du ins Haus, kriegst sie auch nimmer wieder raus.
00:33:13Böbchen.
00:33:13Du gehst sofort spielen.
00:33:15Wenn man die Wahrheit sagt, muss man einfach spielen gehen.
00:33:16Was Kinder so zusammenplappern?
00:33:18Aber das macht doch gar nichts.
00:33:20Ingrid hat mir nämlich telegrafiert, dass die schöne Wohnung nur mehr auf Möbel wartet.
00:33:27Dann bin ich mit dem Möbelwagen, mit dem Möbeln gleich hierher.
00:33:30Gut, nicht?
00:33:32Also, ich mach alles selbst.
00:33:34Alles mach ich selbst, denn ich bin ja Junggeselle.
00:33:37So, und jetzt werde ich Ihnen ein paar schöne Dinge zeigen.
00:33:40Wie geht denn das nur?
00:33:41Oh, oh, sehen Sie sich bitte aus.
00:33:45Bitte?
00:33:46Ja, Ihr Saku ist hinten auseinandergegangen.
00:33:48Ich nähe es Ihnen.
00:33:49Saku, tatsächlich auseinandergegangen.
00:33:53Das ist aber sehr unangenehm.
00:33:54Wollen Sie das wirklich nähen?
00:33:56Oh, ist aber sehr lieb von Ihnen.
00:33:58Aber sonst mach ich alles selbst.
00:33:59Bin ja Junggeselle.
00:34:00Ah.
00:34:02Und so viele Möbel.
00:34:04Da werden sich die Kinder aber freuen.
00:34:05Ich hab ja keine Kinder.
00:34:06Bin ja Junggeselle, hab ich Ihnen gerade eben gesagt.
00:34:08Wissen Sie, eine Junggeselle ist wie ein Reh.
00:34:11Hinter dem immer der Jäger her ist.
00:34:13So.
00:34:18Was machst du denn mit den Stangen, mit diesen düstigen Stangen?
00:34:22Hören wir den Schrank ins Schlafzimmer?
00:34:25Das ist ja unglaublich.
00:34:28Na, das sieht ja momentan noch etwas chaotisch aus, aber das wird, das wird, das wird, oh, das wird.
00:34:36Da ist der Schrank.
00:34:38Das muss jetzt da hinein.
00:34:40Aber schön ordentlich.
00:34:42Genau, wie es sich für einen ordentlichen Charakter bezieht.
00:34:48So, das wird.
00:34:52So, jetzt hast du deinen Vogel auf.
00:34:55So, jetzt hast du deinen Vogel auf.
00:34:56So, jetzt ist er.
00:35:15Was geht hier los?
00:35:15Wo kommen denn diese Ungeheuer von Möbeln her?
00:35:17Vom Onkel.
00:35:18Von welchem Onkel?
00:35:19Im Vogelhaus jetzt da.
00:35:21Komm, ich zeige ihn dir.
00:35:22Jetzt hast du was zu lachen.
00:35:25Schau mal hier rein.
00:35:28Onkel Theo.
00:35:30Onkel Theo, was machst du denn im Schrank?
00:35:33Ich hab hier auf dich gewartet, Türi.
00:35:36Ich danke dir.
00:35:38Du bist wirklich mein Lieblingsnichtchen.
00:35:40Die Liebste von allen.
00:35:42Aber du hast doch nur eine.
00:35:43Ja?
00:35:43Ja, natürlich, trotzdem.
00:35:45Na, was sagst du zu deinem Onkel Theo?
00:35:48Dein, dein Telegramm und...
00:35:50Hui!
00:35:50Onkel Theo kommt ja her.
00:35:52Mit allen, oh, mit allen Möbeln, die ich habe.
00:35:56Diese Möbel, die willst du alle hier lassen, Onkel?
00:35:58Natürlich.
00:35:59Die brauch ich doch, wenn ich hier wohne.
00:36:01Da wird sich dein Mann aber freuen.
00:36:03Der Onkel will nämlich keine Onkels.
00:36:05Welcher Onkel, Kleiner?
00:36:07Na, sie hat doch einen Onkel geheiratet.
00:36:10Onkel Beppo?
00:36:12Meine Wundestelle?
00:36:14Onkel Theo, ich habe einen jungen Mann geheiratet, den ich liebe.
00:36:17Du hast mich ja nicht einmal eingeladen.
00:36:19Wir haben eine ganz stille Hochzeit gefeiert.
00:36:20Und schau mal, wenn ich dich eingeladen hätte, dann hätte ich auch Onkel Beppo einladen müssen.
00:36:23Und dann, dann hätte es einen Riesenkrach gegeben.
00:36:26Ja, sehr richtig.
00:36:27Und was für einen.
00:36:28Einen Riesenkrach.
00:36:45So, Buben, jetzt haben wir's.
00:36:48Endlich eine Tankstelle.
00:37:01Helmut wird ja wahnsinnig.
00:37:02Versuch ihn irgendwie zu beruhigen.
00:37:04Ich bekomme Onkel Theo mitsamt seinen Möbeln schon wieder raus.
00:37:06Jetzt sag mal ganz ehrlich, hast du das Telegram geschickt?
00:37:09Komm, spielen!
00:37:10Jetzt nicht, Bübchen.
00:37:11Sag mal, hast du?
00:37:12Na ja, aber ich wollte euch doch nur helfen.
00:37:16Ich meine, schließlich konnte ich doch nicht wissen, denn der Onkel gleich mitkommt mit dem Möbel.
00:37:19Aber ich werde ihn schon scheuchen.
00:37:21Irgendwie.
00:37:22Wie?
00:37:23Ja, ja, und mit dem Helmut mal ich hoch.
00:37:25Klar.
00:37:26Ey.
00:37:27Hm.
00:37:28Also, ne, kick da mal rüber.
00:37:30Nicht?
00:37:30Was?
00:37:31Wen willst du?
00:37:32Ach, den willst du.
00:37:33Ja, Helmut.
00:37:34Mach mal, ja.
00:37:35Die Deine.
00:37:36Hey.
00:37:37Oh, ne, Entschuldige, Schwarzfrau.
00:37:39Ja, Helmut, bitte.
00:37:41Bin gerade ich.
00:37:42Ja, Helmut, ich wollte dir sagen...
00:37:44Immer diese Quatscherei.
00:37:46Na ja, du weißt ja, dass ich dich lieb habe.
00:37:51Unverschämtheit.
00:37:52Was war denn?
00:37:53Ich sag, Helmut, und die hängt ab.
00:37:55Na, die kann lange warten.
00:37:56Heute komme ich überhaupt nicht.
00:37:59Heirate und du lachst da tot.
00:38:02Helmut, und ich mache auch nie mehr ein Gesicht.
00:38:05Psst.
00:38:07Komm schon, jetzt brauche ich dich nimmer.
00:38:10Sag mir doch, dass du mich mal lieb hast.
00:38:14Der hat einfach eingehängt.
00:38:15Na, warte.
00:38:17Hau.
00:38:18Hau.
00:38:18Was machen wir heute?
00:38:19Lassen wir Wasser in den Keller?
00:38:21Nein, heute lackieren wir beim Nachbarn die Tomaten schwarz an.
00:38:24Prima.
00:38:46Peter.
00:38:46Ach, hallo, Ingrid.
00:38:47Du, sag mal, hast du Helmut gesehen?
00:38:48Mensch, hör mal bloß auf, der ist sauer.
00:38:50Sauer ist dir dezent ausgedrückt.
00:38:52Stinksauer.
00:38:52Weil er einfach eingehängt hat.
00:38:54Wieso?
00:38:54Er hat doch aufgelegt.
00:38:55Also er sagt, du warst das.
00:38:57Jedenfalls will er sich heute ein paar hinter die Binde hießen.
00:39:00Also betrunken kommt er mir nicht ins Haus.
00:39:02Das will er ja nicht.
00:39:03Erst morgen morgens.
00:39:04Ach, den Mann in der Kneipe, den Onkel im Haus.
00:39:06Ich lass mich scheiden.
00:39:07Aber Mädchen, komm, du mach mal nicht die Pferde scheu.
00:39:09Jetzt gehen wir erst mal hoch.
00:39:10Vater macht das schon.
00:39:11Und ich wette, ich garantiere dir.
00:39:14Noch heute Abend zieht der Onkel aus.
00:39:17Komm, vertrau auf, Jungvater.
00:39:23Moin.
00:39:24Ach, sind das die neuen Bodenspiele, ja?
00:39:27Also das ist ja direkt toll, das ist das.
00:39:28Genauso hab ich sie mir vorgestellt.
00:39:30Sie sind doch der Onkel Beppo, nicht?
00:39:33Was, ich? Beppo?
00:39:34Das ist doch Onkel Theo.
00:39:36Ach, natürlich.
00:39:36Wie konnte ich mal denn so irren?
00:39:38Selbstverständlich, der Onkel Beppo kommt ja auch erst morgen.
00:39:41Was, morgen?
00:39:42Morgen?
00:39:42Das zieh ich heute noch aus.
00:39:43Ach, aber nein, aber nein.
00:39:45Wir lassen sie doch nicht so einfach fort mit Sack und Pack.
00:39:47Nö, mindestens Sack und Pack müssen sie hier lassen.
00:39:50Und wissen sie wat?
00:39:51Dem dämlichen Onkel Beppo sang wir einfach ab.
00:39:54Dämlich hat er gesagt.
00:39:55Dämlich, komm.
00:39:57Lass uns du sagen, mein lieber Neffe.
00:39:59Neffe?
00:40:00Naja, wie anders soll ich denn sagen zu deinem Gatten?
00:40:03Gatten?
00:40:04Ja.
00:40:04Aber natürlich, Knutzi Putzi, ist jetzt dein liebes Männchen,
00:40:08das Neffchen vom Onkelchen.
00:40:11Küsschen.
00:40:13Entzückend, diese Harmonie.
00:40:14Also, ihr könnt bei mir so lange wohnen bleiben, wie ihr wollt.
00:40:18Und auch wenn die lieben Kinderchen kommen,
00:40:21könnt ihr auch hier wohnen bleiben.
00:40:23Dann sind wir eine große Familie.
00:40:26Ja.
00:40:26Gestattest du, lieber Neffe?
00:40:28Aber das ist ja.
00:40:30Ingridchen.
00:40:35Doch nicht zu fassen.
00:40:37Kaum ist man 24 Stunden aus dem Haus, schon betrügt sie einen.
00:40:45Guten Tag, Weißermann.
00:40:46Lauter Onkel sind da.
00:40:48Du wirst eine richtig große Freude haben.
00:40:55Ja, ja, ja.
00:40:58Wo bremst du denn?
00:41:00Wo bremst du denn?
00:41:01Hier.
00:41:01Und viele Grüße an Ingrid.
00:41:03Mein Anwalt heißt Doktor Knaller.
00:41:05Knaller?
00:41:06Aha.
00:41:08Hab ich mir gedacht.
00:41:09Na, die warten mal nicht von schlechten Eltern.
00:41:13Aber wenn ich dir doch sage, Ingrid,
00:41:14der Helmut war schon wieder ganz friedlich.
00:41:16Also, wie ich die Sache sehe, kommt der ganz sicher.
00:41:19Also, ich sage euch, unglaublich.
00:41:21Es klingelt.
00:41:22Ich öffne.
00:41:23Und draußen steht ein Verrückter.
00:41:25Er sagt, er lässt dich grüßen.
00:41:26Er hat einen Knall.
00:41:27Und dann hat er mir zwei Backpfeifen gegeben.
00:41:30Da läuft er.
00:41:32Helmut.
00:41:32Ich hole ihn zurück.
00:41:35Du, dein Mann muss aber auch verrückt sein.
00:41:37Warum will er denn den zurückholen?
00:41:39Damit er mir noch zwei knallt?
00:41:40Bin doch kein Watschenmann.
00:41:42Den hat bestimmt der fetter Beppo geschickt.
00:41:46Sein Handlanger.
00:41:47Deswegen hat er mir auch mit der Hand zwei gelangt.
00:41:50Wirklich ein Irrenhaus.
00:41:52Sag mal, bist du eigentlich völlig durchgedreht?
00:41:54Ich such da schon in zehn Lokale.
00:41:56Ja, ich weiß, du bist mein bester Freund.
00:41:58Du willst mich trösten.
00:41:59Genau wie Frau Monika.
00:42:01Ich bin mal ein Kümmer.
00:42:02Ich bin mal ein Schmärme.
00:42:03Also, jetzt hör dir das mal zu, ja?
00:42:06Fräulein, mir auch so was.
00:42:07Da tragen Sie sowas überhaupt.
00:42:10Verehrter steiler Zahn.
00:42:11So was hab ich schon mit der Muttermilch eingenommen.
00:42:13Na, bitte?
00:42:14Vier Stückchen, bitte.
00:42:16Ohne Bier natürlich.
00:42:18Alter Angebe.
00:42:18Wie viele hast du denn hier schon, ne?
00:42:20Eins, zwei, drei Doppelte und drei Bier.
00:42:23Na, du übernimm da mal nicht.
00:42:25Jetzt hör mal doch erst mal zu.
00:42:27Ja, ich weiß, ich will mich trösten, aber ich lass mich nicht trösten.
00:42:30Ich lass mich scheiden.
00:42:31Ich hab den Kuss gesehen.
00:42:33Einäugig.
00:42:33Du sagst doch mal ganz ruhig.
00:42:34Das war doch der Onkel.
00:42:36Außer Onkel.
00:42:37Verdammt nochmal.
00:42:38Das war Onkel Theo.
00:42:39Der wohnt auch bei euch.
00:42:40Wir haben nur ein Bett.
00:42:41Ein Bett?
00:42:42Ihr habt ja so viele Möbel, damit könnt ihr handeln.
00:42:45Also hat sie ihm doch geschrieben.
00:42:47Nee.
00:42:49Ich hab ihn hier durchraffiert.
00:42:52Ich weiß, du bist mein bester Freund.
00:42:54Du willst mich trösten.
00:42:56Deshalb, deshalb platier ich mich ja heute bei dir ein.
00:42:59Bitteschön.
00:43:00Ach, du bist doch wohl völlig.
00:43:01Mensch, nee, nee, nee, nee, nee.
00:43:03Trink nicht, wenn du nicht vertriehst.
00:43:06Hoch trinken muss der Lärm sein.
00:43:07Prost.
00:43:22Ingridchen, ich bring dir was.
00:43:26Aber Onkel Theo, du sollst doch nicht für mich das Frühstück machen, sondern ich für dich.
00:43:30Nein, nein, lass nur, lass nur.
00:43:32Das bin ich erstens gewöhnt.
00:43:34Was, dass du Damen das Frühstück ans Bett bringst?
00:43:36Ja, ja, ja, ja, ja.
00:43:37Nein, nein, natürlich nicht.
00:43:39Ich will damit sagen, dass ich es gewöhnt bin, das Frühstück selbst zuzubereiten.
00:43:44Und zweitens muss ich doch zu dir heute sehr nett sein, wo du so viel Kummer hast, nicht?
00:43:49Ich lass mich scheiden.
00:43:50Ja, ja, ja, ja, ja, aber iss nur erst dieses Brötchen, ja?
00:43:54So.
00:43:56Ich lass mich dennoch scheiden.
00:43:58Ja, ja, ja, ist gut, gut.
00:44:01Aber erst nach dem Frühstück, ja?
00:44:05Ah, also wenn ich gewusst hätte, trösten so einen Brummschädel macht.
00:44:10Trösten nicht, saufen.
00:44:12Das trinkst du jetzt und dann unter die Dusche.
00:44:14Auf, runter.
00:44:35Darf ich mal was sagen?
00:44:36Bitte.
00:44:37Mörder!
00:44:38Hört ihn nicht so an, der Kater ist ja gleich vorbei.
00:44:41Tja, aber die Katze ist noch im Korb.
00:44:44Was machst du denn jetzt?
00:44:46Ich geh mich scheiden lassen.
00:44:51Nein, du?
00:44:54Oh nein, mein Kopf.
00:44:56Es ist schrecklich.
00:44:57Was denn das?
00:44:58Das ist auch nicht neu.
00:44:59Hallo.
00:45:00Hallo.
00:45:01Hört doch mal auf mit eurer Knutscherei.
00:45:03Aufklärung ist viel wichtiger.
00:45:05Und zwar bei Onkel Theo.
00:45:06Und die Möbelsache?
00:45:06Der muss doch mal wissen, wie es wirklich ist.
00:45:08Möbelsache, Wattenfühle.
00:45:10Ach, die Möbelsache.
00:45:11Na, das ist ja auch ganz einfach.
00:45:12Passt mal auf, das machen wir so.
00:45:13Also, ich zieh zu euch und sag ihm, er soll mir seine Mülle bringen.
00:45:17Nicht?
00:45:17Was wollte ich denn jetzt noch?
00:45:18Abhauen.
00:45:19Abhauen.
00:45:20Natürlich.
00:45:20Oh nein, natürlich nicht abhauen.
00:45:21Ich brauch etwas gegen meinen Brummschädel.
00:45:23Im Bad.
00:45:24Im Bad?
00:45:25Im Bad?
00:45:26Natürlich.
00:45:27Ja, schon.
00:45:28Tschüss.
00:45:30Wirklich nicht?
00:45:30Was?
00:45:32Was?
00:45:33Aber nein.
00:45:34Musst mich eben deinem lieben Onkel mal vorstellen.
00:45:37Ha!
00:45:38Ingrid!
00:45:39Aber Onkel, das muss ich nicht.
00:45:40Und wieder Sie.
00:45:42Ihnen muss ich was zurückgeben.
00:45:43Ich war keine Schuld.
00:45:44Au!
00:45:45Was glaubt ihr denn?
00:45:46Ja, und du die ganze Nacht ausbleiben.
00:45:48Ein Skandal.
00:45:49Da hast du die andere Hälfte.
00:45:50Aua.
00:45:50So.
00:45:51Und dann noch zuschauen, wie ein anderer deine Frau küst.
00:45:53Darf mich jetzt auch Sie?
00:45:55Sie betreten nie wieder dieses Haus.
00:45:56Ich möchte mich ja einvulsigen, aber...
00:45:57Bitte, raus, raus.
00:45:58Und ihr beide versöhnt euch.
00:46:00Aber sofort.
00:46:01Das ist doch nicht...
00:46:02Sie, Hausfreund.
00:46:04Aber ich bitte Sie, das Ganze war doch ein Missverständnis.
00:46:07Ja, ja, ein mieses Missverständnis.
00:46:09Da ist die Tür.
00:46:09Aber lass...
00:46:10Raus!
00:46:11Ach.
00:46:12Du wirst eine Freude haben.
00:46:15Die hab ich schon.
00:46:16Noch eine größere.
00:46:17Ist schon wieder ein Onkel da.
00:46:20Was?
00:46:20Wer denn jetzt?
00:46:21Der da!
00:46:22Ah!
00:46:23Komm!
00:46:23Herr Harbert, Onkel Hannah, wo kommt der her?
00:46:26Mein Mann und ich haben nie Geheimnisse voreinander.
00:46:29Leider.
00:46:30Drum sind Renatchen und ich gleich hergekommen.
00:46:33Auch wenn du nur an deinen Onkel Herbert telegrafiert hast.
00:46:37Bitte Onkel, sagt der Tante, dass ich nicht telegrafiert habe.
00:46:40Aber Helmut, Hannah hat das Telegramm doch gesehen.
00:46:54Ich...
00:46:54nur Stichwort Möbel.
00:46:57Möbel?
00:46:59Für das eigene Bestien.
00:47:02Jetzt kannst du ihm doch ruhig ein Küsschen für uns geben, jetzt wo alles klar ist.
00:47:06Klar, sagst du?
00:47:08Nein, so, du komm schon.
00:47:11Schon wieder eine andere.
00:47:12Nicht nur ihrem jungen Freund die Frau wegschnappen, müssen sie jetzt auch noch bei diesem jungen Gemüse grasen.
00:47:18Ja!
00:47:19Das ist so viel zu kürzer!
00:47:23Sie blöden mich!
00:47:24Was ist denn?
00:47:24Was ist denn?
00:47:25Wer weiß jetzt, pass mal auf, zum Schluss ist der Helmut noch eifersüchtig auf mir und dann kündigt er mal
00:47:28seine Freundschaft.
00:47:29Also, das will ich nicht.
00:47:30Nee.
00:47:31Also, mir hat er auch einen Blick zugeworfen wie in den Kühlschrank.
00:47:33Weißt du was?
00:47:34Jetzt sagen wir Onkel Theo alles.
00:47:37Ja.
00:47:38Onkel Theo!
00:47:39Können wir uns Onkel Theo alles sagen?
00:47:40Wie jetzt diese Leute...
00:47:42Womit!
00:47:43Onkel Theo!
00:47:44Das ist nämlich so...
00:47:45Also, das...
00:47:46Noch nicht versöhnt?
00:47:47Und Theo, lass uns doch mal erklären.
00:47:48Da ist es nicht mehr erklären.
00:47:50Kein Gestammeln.
00:47:51Versöhnung.
00:47:51Los.
00:47:52Marsch.
00:47:53Versöhnung.
00:47:54Marsch.
00:47:55Gut.
00:48:01Verdammt nochmal!
00:48:02Na, na, na, na, na.
00:48:03Ich meine, so schlimm war das ja nun auch wieder nicht.
00:48:06Au!
00:48:06Entschuldigung.
00:48:07Ich muss mal flach lehren.
00:48:08Sag mal, spinnst du, wenn da einer reinkommt?
00:48:11Aua!
00:48:12Mein Kopf rumt wie ein Jumbo und fällt.
00:48:13Hör mal auf!
00:48:15Ich denke nicht daran.
00:48:17Na also, ein kleiner Krach belebt jede Liebe.
00:48:26Und?
00:48:28Das halte ich nicht mehr aus.
00:48:29Aua, Peter!
00:48:31Ja, aber deshalb brauchst du doch nicht gleich die Möbel von Onkel Theo zur Zeit rum an.
00:48:35Da komm schon.
00:48:35Warte, mein Fuß!
00:48:37Ah!
00:48:38Ah!
00:48:39Ah!
00:48:40Wer war denn das?
00:48:42Also, das war wohl so eine Art Hallo?
00:48:44Allie...
00:48:45Zieh, ich hilf mir lieber.
00:48:46Hallo, zieh!
00:48:48Ach!
00:48:48Zieh!
00:48:49Ähm, na, na, na, ziun war.
00:48:50Pass auf!
00:48:51Hier sind tausend Missverständnisse, lass dir mal erklären.
00:48:54Ich möchte darum bitten, endlich reinen Wein einzuschenken.
00:48:57Erst willst du Möbel, dann telegrafierst du, dann hast du plötzlich Möbel.
00:49:01Und was für Geschmacklose, aber ich dachte mir ist eine Orgie los.
00:49:04Orgie?
00:49:04Was?
00:49:05Sind das deine Untermiete?
00:49:06Dieses Liebespaar da?
00:49:08Liebespaar?
00:49:08Ja!
00:49:09Oh!
00:49:10Oh, mein Liebespaar!
00:49:11Da kann man ja nicht mal fünf Minuten seine Ruhe haben, noch ein Küsschen, Liebling.
00:49:15Spinnst du?
00:49:15Unkel Theo!
00:49:16Also, das ist zu viel.
00:49:17Erst hättest du mir die Verwandten aufm Hals, du Telegram-Fälscher, du Elend, aber jetzt
00:49:20machst du dich hinterher, dich an meine Frau ran.
00:49:22Aber, Schatzi!
00:49:23Es hat sich ausgeschatzt, wir sehen uns vom Scheidungsrichter wieder.
00:49:26Hör mal zu!
00:49:26So!
00:49:27Jetzt sind sie mich endgültig los.
00:49:29Ist doch höchste Zeit.
00:49:32Versöhnt euch ruhig weiter.
00:49:35Machen wir, machen wir.
00:49:41Ja, also...
00:49:43Herbert!
00:49:44Ja?
00:49:44Den Sessel in die Ecke und... nein, den!
00:49:49Und...
00:49:50Trag doch die Vase zum Fenster.
00:49:51Die Vase zum Fenster.
00:49:53So...
00:49:54Und...
00:49:55Oh, die lieben Kinderchen!
00:49:57Und der andere?
00:49:58Ist ein Freund von mir, beziehungsweise war.
00:50:00Und wie sieht denn dieser Peter aus?
00:50:02Doof und gemein, wie ein Judas.
00:50:04Hast du jetzt Ingrid geheiratet oder nicht?
00:50:06Ja.
00:50:08Aber ich bin schon fast wieder geschieden.
00:50:10Komm, wir gehen raus, als fallen Mama noch die Augen aus dem Kopf.
00:50:13Ja, ja, die Kinderchen mit ihren süßen Geheimnissen.
00:50:17Herbert!
00:50:20Na ja, war sowieso kitsch.
00:50:23Weg damit!
00:50:26Wie kommen Sie denn dazu, hier die Möbel zu verstellen?
00:50:29Das geht Sie gar nichts an!
00:50:31Wenn mein Neffe schon so unmögliche Kutchen als Möbel aufstellt,
00:50:34dann muss man sie wenigstens so umstellen,
00:50:36damit sie nicht so ins Auge fallen, diese... diese Holzwürmer.
00:50:39Holzwürmer?
00:50:40Ruhe und dran!
00:50:41Ach, Hanna!
00:50:42Wer hat denn hier diese schöne Vase zu tun?
00:50:43Schöne Vase?
00:50:44Der letzte...
00:50:45Kein Wurf weiter!
00:50:50Ist ja unglaublich!
00:50:52Oh muchas gracias, diese Bruchbude!
00:50:54Sie sollen ausstecken!
00:50:56Peak7
00:50:56pillar!
00:50:56Die steht ja schon wieder!
00:50:58Also hört in die sie los!
00:51:01Frühe!
00:51:03Prima, endlich mal ein paar richtige Reinherden!
00:51:06Und schau ja doch mal die drei Knäazei!
00:51:07Hoppa Hoppa Reika!
00:51:34Ach, ich möchte weiterspielen.
00:51:36Nein, jetzt nicht weiter.
00:51:39Ich heiße Peter.
00:51:41Guten Tag.
00:51:43Angelebt.
00:51:44Peter, bitte.
00:51:45So, Ausschlussende.
00:51:47Ui, noch ein Besuch.
00:51:49Ja, Sie haben sich ja noch gar nicht vorgestellt, Taube.
00:51:53Gestatten Sie, Bussart. Sehr erfreut. Meine Gattin, meine Tochter.
00:51:57Mein angeheirateter Neffe.
00:51:59Moment mal, ich bin nicht verheiratet.
00:52:02Aber, aber.
00:52:03Ja, vorhin waren Sie aber ganz schön lustig mit der anderen im Bett.
00:52:05Aber, oh nein, ich bin nicht besetzt.
00:52:12Siehst du was?
00:52:13Komm, diese Küche.
00:52:14Ja, ich hab mich da auch.
00:52:16Grüß Gott, da bin ich.
00:52:19Der Kreis Kruze-Türken, hier steht es ja da wie in einem Museum.
00:52:24Ja, das hätte ich immer bedenken können, dass dieses Satans Boot von dir ist, Beppo.
00:52:29Ah, da schau her. Der Theo, die Familienschonde.
00:52:32Kein Wunder, dass sich die armen Viecherl da erschrecken.
00:52:36Erschrecken? Die wollen uns doch zerreißen.
00:52:39Blödsinn.
00:52:40Ja, glauben Sie, denig rast vor gar nichts.
00:52:42Was wollen denn Sie hier?
00:52:43Die Weißbauern-Bub.
00:52:46Anna, macht doch die Hunde nicht noch schärfer.
00:52:48Bitte noch mal.
00:52:49Es war so lustig.
00:52:51Ach, oh, du ungezogener Bengel.
00:52:53Mir könnt ihr nichts erschöpfen.
00:52:55Ich bin schließlich nicht Ihr Mann.
00:52:56Aber Kindchen, das kriegen wir alles wieder hin.
00:53:00Nein, er küsst eine andere und mich hat er mit Peter verkuppelt.
00:53:05Eigentlich ist Onkel Theo an dem Ganzen durcheinander schuld.
00:53:08Was soll ich denn jetzt noch machen?
00:53:10Sie machen den Helmut eifersüchtig, bis zur Weißglut.
00:53:14Und dann verschwinden Sie eine Weile spurlos.
00:53:16Ich nehme mich der ganzen Sippschaft an.
00:53:18Und Sie werden sehen, wie friedlich sich alles auflösen wird.
00:53:22Ich habe da meine Methoden.
00:53:24Das Haus und der Garten in Niederbayern wurde uns beiden vererbt.
00:53:28Jetzt wohnst du alleine mit deiner Walburga drin.
00:53:30Erstens habe ich dir gesagt, ich zahle dir eine Ablöse für deinen Teil.
00:53:34Ablöse ich von dir nie?
00:53:35Nein, dann lass das eben bleiben, du Gockel.
00:53:37Und zweitens, was das denn du in einem Forst hast?
00:53:40Dich schierst doch der jüngste Jagerlehrpur ab, weil er dich für einen Bock hält.
00:53:43Du hirschst und abhielst.
00:53:44Sie sind mein Zeuge.
00:53:45Er hat mich beschimpft, aber...
00:53:47Haben Sie was von einer Beschimpfung gehört?
00:53:50Aber Herr, aber das ist mir nicht gefallen.
00:53:52Meine Herren, ich wollte doch nur...
00:53:55Wollen Sie vielleicht eine Einheit schwören wegen dem Lumpen?
00:53:57Oh, haben Sie das gehört?
00:53:59Er hat Lumpen gesagt.
00:54:00Wieso bin ich ein Lumpen?
00:54:02Nichts wie, er.
00:54:03Ihr seid doch Verwandte, bitte reicht euch die Hände.
00:54:06Meine Hand kann er haben, aber ins Gesicht.
00:54:08Du, ich habe bei der Garde gedient.
00:54:10Und dir ist die Naht aufgegangen.
00:54:11Wo?
00:54:12An deinem Quadratsscherl, an deinem Bornierten.
00:54:15Friede, Friede.
00:54:17Da sind euch...
00:54:19Und merkt mir das eine.
00:54:21Das ist meine Nichte.
00:54:22Meine Nichte.
00:54:23Ich bin Ihr Lieblingsonkel.
00:54:25Ich bin Ihr Lieblingsonkel gelassen auf den Liegen.
00:54:27Und das sage ich dir.
00:54:28Das ist doch lange nicht entschieden.
00:54:30Du hast hier diesem Haus verhastet verloren.
00:54:32Oh ja, du hast hier.
00:54:34Oh.
00:54:42Um Gottes Willen, was war denn das?
00:54:44Salvia, willst du noch einen Schluck?
00:54:46Nein, nein, danke.
00:54:47Ich dachte, du bist der Schafe gewöhnt.
00:54:50Ich, der Schafe? Wieso?
00:54:52Na, bei dem Drachen, den du hast.
00:54:55Drachen?
00:54:56Na, die Dame, die du geheiratet hast.
00:54:59Und von der du dir alles gefallen lässt.
00:55:01Ja, weißt du, dass es auch eine Weile...
00:55:03Kleine, mach dich auf den Tisch.
00:55:04Wir sehen wie die Kleinen, die Olle.
00:55:06Ja, ja.
00:55:08Kinder und Naren sprechen die Wahrheit.
00:55:11Tja, wissen Sie,
00:55:11Nun brech ich ja die Herzen der stolzesten Frauen.
00:55:16Weil ich so stürmisch und so leidenschaftlich bin.
00:55:22Aber...
00:55:25Wie in Sie...
00:55:27Würde ich sie alle vergessen.
00:55:29Ja?
00:55:31Äh...
00:55:32Ja.
00:55:33Ähm...
00:55:34Ja.
00:55:37Renate!
00:55:38Schöpst du dich nicht?
00:55:40Vorhin war er mit der anderen im Schlafzimmer, nun?
00:55:43Nee, Frau.
00:55:44Nee, Frau.
00:55:45Ähm, ich...
00:55:45Ich bin nicht ihr Mann.
00:55:46Gott sei Dank sind Sie nicht mein Mann.
00:55:48Äh, aber...
00:55:49Du kommst sofort hierher.
00:55:51Moment, meine, ihr Frau, Sie verstehen mal doch, Mist.
00:55:53Ich bin von niemandem der Mann.
00:55:54Ich bin ledig, verstehen Sie?
00:55:56Ich bin noch zu haben.
00:55:57Na, und diese Schmuserei vorhin mit dieser...
00:55:59dieser Ingrid?
00:56:00Moment, Moment.
00:56:01Also, also, das war ja nun moralische Freundschaftspflicht, Helmut, die ihn über.
00:56:05Nicht?
00:56:05Theo!
00:56:06Aufhören, sag ich, aufhören!
00:56:08Wir sind doch nicht hier einer...
00:56:10Das ist doch eine Wohnung!
00:56:11Eine Wohnung?
00:56:12Ja, sieh mich doch.
00:56:12Ist doch egal, Wohnung ist Wohnung!
00:56:14Du gehst mir in einen Käfig.
00:56:15Dein Glück, dass Showzeit ist.
00:56:17Ruhe!
00:56:24So ein Pech, das teure Schrott und fahrt dir nicht in den Hintern.
00:56:29Beppo, wie ordinär.
00:56:31Was ist los?
00:56:32Oh, mein armer, hingeschiedener Herbert.
00:56:35Luder, in was für ein Haus sind wir hier geraten.
00:56:39Platz nehmen zum Mittagessen.
00:56:41Also, ich darfst doch alle zum Essen einladen.
00:56:44Essen?
00:56:44Selbstverständlich.
00:56:45Ja, Onkel, du bist doch gerade erst gestorben.
00:56:47Und hast du schon wieder Hunger?
00:56:48Ich immer.
00:56:50Und, äh, wer sind Sie?
00:56:52Frau Schwalbe, der ist in der Nähe.
00:56:52Oh, wer ist der Jäger?
00:56:53Ich bin der Lieblingsonkel von der Nähe.
00:56:55Na, was heißt Lieblingsonkel?
00:56:56Der bin natürlich ich.
00:56:57Ach, Sie sind zusammen verwandt.
00:56:59Leider.
00:57:00Leider.
00:57:01Ach, Sie sehen sich aus dem Gesicht geschnitten gleich.
00:57:05Das fehlt mir gerade noch.
00:57:06Mir auch.
00:57:07Moment.
00:57:09Jetzt schauen wir mal gleich, für was ihr Männer da seid.
00:57:11Helfen und den Tisch decken.
00:57:14Also, was war mit dir?
00:57:17Fischereien hat.
00:57:18Entschuldige bitte, Täubchen.
00:57:21Ruhe!
00:57:22Was?
00:57:23Nein, nein, ich meine ja bloß, weißt du.
00:57:26Ich meine, du sollst den Mund halten.
00:57:28Bitte.
00:57:29Oh, oh, oh.
00:57:31Sie ist da?
00:57:31Haben Sie das gehört?
00:57:32Mein Mann ist Dürer.
00:57:33Ja, sagt mal jetzt hier wirklich was zu futtern.
00:57:36Ja, alle zu Tisch, bitte.
00:57:37Selbstverständlich.
00:57:38Kein Herz, treufe da hin.
00:57:39Ich gehe da hin.
00:57:39Und gehen da hin.
00:57:40Sie nehmen hier Platz und Sie da.
00:57:44Wenn ich neben dem sitzen muss, brauche ich gar nichts mehr essen.
00:57:47Ach, wir tauschen.
00:57:48Nein.
00:57:49Auf Hund und Fotz.
00:57:52Mahlzeit.
00:57:52Ja, was bedennt ich.
00:57:54Hier, die Socken, immer die Wünste.
00:57:55Danke, in einem Moment.
00:57:56Oh, was ist denn?
00:58:01Keiner will nicht aufpassen.
00:58:02Oh, ein Unmöglich.
00:58:03Salz fehlt.
00:58:05Tatsächlich?
00:58:06So, bitte Platz zu nehmen.
00:58:08Guten Appetit.
00:58:09Ja, das wünsche ich auch.
00:58:11Danke.
00:58:11Ich setz mich hin, Peterchen.
00:58:13Ich bin Ferber.
00:58:13Du setzt dich gefälligst hier hin.
00:58:15Oh, Herr Nu.
00:58:17Lassen Sie doch meine Nichtchen in Ruhe, ja?
00:58:19Geh mir Ruhe und is.
00:58:20Richte beim Essen keinen Streit.
00:58:24Oh, Entschuldigung.
00:58:26So.
00:58:28Noch den Löffel.
00:58:33Aua.
00:58:35Oh.
00:58:38Schmeckt's?
00:58:38Ja.
00:58:39Dann hört's.
00:58:41Ja, mei.
00:58:45Ist schön, Schnuckiputzi.
00:58:46Du musst ja noch wachsen.
00:58:48Wir verzeugen da.
00:58:50Machen, Helmut.
00:58:55Wir sprechen uns noch.
00:59:02Heul doch nicht um diesen liederlichen Kerl.
00:59:05Was heißt hier Kerl?
00:59:07Sie sind einer verheiratet und meiner Tochter das Köpfchen verdrehen.
00:59:11Sie ist ja gar nicht verheiratet.
00:59:12Was?
00:59:13Nicht einmal das?
00:59:14Natürlich sind Sie verheiratet.
00:59:16Nein, sind Sie nicht.
00:59:17Sie kriegen gleich erwaschen, wenn Sie sagen, meine Nichtte ist nicht verheiratet.
00:59:21Ach, Sie Zschungelmensch, was erlauben Sie sich?
00:59:23Alles, was mir Spaß macht, Sie nachteile Sie.
00:59:26Oh, Herbert, bitte reiße mich.
00:59:28Ja, Herr Namäuschen.
00:59:34Entschuldigen Sie bitte, wenn ich Ihr 13-tes Tischgespräch unterbreche.
00:59:38Wer hilft mir jetzt servieren?
00:59:39Ich danke.
00:59:39Das kann sich hier alles umgefallen lassen lassen.
00:59:40Ich habe keinen...
00:59:41Es geht schließlich um meine Nichtte.
00:59:43Schließlich geht's um meine Neffen.
00:59:44Ach so, feine Familie.
00:59:46Es gibt doch nichts Schöneres, als wenn sich die Verwandten im frauten, stillen Familienkreis gut verstehen.
00:59:53Fortgeweht ist jede Platte, kommen zum Familientag, Onkel, Nichten, Tanten und die übrigen Verwandten.
01:00:00So, wer hilft mir jetzt servieren?
01:00:03Na ja.
01:00:03Na, ich selbstverständlich.
01:00:05Für Sie mal ist doch gern Peter.
01:00:06Schön, Renate.
01:00:08Na ja, wird's sein.
01:00:09Hallo, hoffe ich.
01:00:10Bitte greifen Sie doch zu, meine Herren.
01:00:12Danke.
01:00:14Das sei doch nicht so gierig, rausgefressener Lackl.
01:00:17Na, was bist denn dann du?
01:00:19Okay.
01:00:20Nimm deine Gabel aus.
01:00:21Das geht ja nicht.
01:00:22Aber bitte, siehst du, ist ja genug da.
01:00:24Ja.
01:00:25Dembo, nimm doch diese U-Waltbästchen vom Tisch.
01:00:28Wir sind doch hier nicht auf freier Wildbahn.
01:00:29Das meine ich nicht, Emu.
01:00:31Die haben mehr Anrecht auf ein anspanniges Stück Fleiß als du.
01:00:35Ein richtig geschütlicher Mittagstest.
01:00:38Du bist ein Raubtier.
01:00:41Sie bist an deinem Schuld.
01:00:43Dich, wieso?
01:00:44Weil du immer an allem schuld bist.
01:00:49Der Gelegt gefallen haben wir auf den Kelch.
01:00:50Wenn man sich mit einem Wald baut, wo man Tisch setzt.
01:00:52Ruhe!
01:01:01Ruhe!
01:01:28Ich wusste gar nicht, welche Energien in mir schlummern.
01:01:31Toll, ich bin ja ein richtiger Goliath.
01:01:38So, wieder ein neuer Mensch.
01:01:42Was ist denn das?
01:01:44Nicht, Bübchen, lass das. Um Himmels Willen, das Ding geht sonst hoch.
01:01:47Weißt du, das sind alles Muster aus meiner Spielzeugfabrik.
01:01:51Knallkörper und so, für den Fasching.
01:01:53Toll, und wie geht das?
01:01:55Folgendermaßen.
01:01:56Durch die chemische Verbindung von Salpeter mit nassierendem O und Zusatz von H
01:02:00entsteht ein Gemisch von Nitrosalpeter, Sauron, Carbon, Oxolon, Nadium, Glycerin und dadurch...
01:02:05Okay, okay, hab schon verstanden.
01:02:08Gut.
01:02:11Scheint einen besonders hohen spieltechnischen Intelligenzquotienten zu haben, das Kind.
01:02:18Achtung, gleich knallt.
01:02:27Damit werden wir die weißen Schurken vertreiben.
01:02:29Frau Schwalbe?
01:02:30Ja?
01:02:31Ich kündige die Wohnung.
01:02:32Was jetzt?
01:02:33Ja.
01:02:33Wo es gerade so lustig ist, wenn uns die lieben Verwandten besucht haben.
01:02:36Ja, eben deshalb. Ich ziehe aus und wandere aus.
01:02:39Aber nein.
01:02:40Zuerst trinken Sie mit mir ein Glas Wein, dann bin ich nicht so allein.
01:02:45Und dann, dann sag ich Ihnen eine Wahrheit.
01:02:48Ah, ja.
01:02:50Sie sind der größte Depp, den ich kenn.
01:02:52Bitte?
01:02:53Ja, glauben denn Sie, Sie finden noch einmal so ein nettes Mädchen, das Sie heiratet.
01:02:57Die muss ja vorher schon einen Tropenkuller gehabt haben, dass Sie sie genommen hat.
01:03:01Mich genommen?
01:03:02Ja.
01:03:03Wo ist sie denn überhaupt?
01:03:05Wo kann eine Frau sein, wenn sie zu Hause nicht mehr stimmt?
01:03:09In Wirtshaus?
01:03:10Nein, in der Arbeit.
01:03:15Kommt, aber leise.
01:03:26Und wenn er es merkt, dann wird er schon zu spät sein, weißer Puder.
01:03:30Und wie funktioniert das?
01:03:33Ganz einfach. Aus dem Grün kommt ein grünes und aus dem Roten kommt ein rotes Pulver.
01:03:38Und so weiter.
01:03:40Alles mit einem Knall.
01:03:41Brüder, der Kriegsrat ist beendet.
01:03:44Huuu!
01:03:45Morgen, Sonntag, schlagen wir zu.
01:03:47Huuu!
01:04:07Und wenn ich die nicht kriege, dann entführe ich dir.
01:04:15Dann entführe ich dir.
01:04:17Sie schlagen sich nicht?
01:04:18Nö, warum?
01:04:19Da wo ist denn Ihre arme Frau?
01:04:21Hm.
01:04:22Das wird Sie.
01:04:24Da hat Sie sich aber ganz schön den Finger gestinten, mein lieber Renatchen.
01:04:27Sie ist mit Neffen Helmut verlobt.
01:04:29Und nun?
01:04:30Haben Sie sich erschnitt.
01:04:31Neffe Helmut ist nämlich die verheiratet mit Nichte Ingrid.
01:04:34Auferkannet!
01:04:34Auferkannet!
01:04:36Raus, Sie verläunder.
01:04:37Raus!
01:04:37Sie müssen Sie doch mit Hand machen.
01:04:39Raus!
01:04:39Das geht doch nicht.
01:04:39Auferkannet!
01:04:41Auferkannet!
01:04:43Auferkannet!
01:04:44Auferkannet!
01:04:46Auferkannet!
01:04:49Auferkannet!
01:05:09Und hier warte ich auf Sie, wenn ich schwarz werde.
01:05:20Sollten wir nicht doch lieber die Polizei?
01:05:22Ich hab dir doch gesagt, das sind Jagdhunde.
01:05:24Die finden's schon, unser Ingridau.
01:05:26Aber bitte, Herr Oberjäger-Förster.
01:05:28Umgekehrt.
01:05:29Natürlich, Herr Jäger-Oberförster.
01:05:31Umdrehen.
01:05:32Ah ja.
01:05:32Nicht Sie, die Titulatur.
01:05:35Also ich will Ihnen nicht schmeicheln, aber Sie sind ein Depp.
01:05:39Danke, aber der wird mir nicht folgen.
01:05:41Wer?
01:05:42Der Piff.
01:05:42Das ist der Papp.
01:05:44Ach so, der Papp.
01:05:45Also das ist ganz einfach.
01:05:47Der haut ab wie eine Raketen, wenn Sie sagen, Papp, such!
01:05:51Such!
01:05:52Such!
01:05:52Mr. Bertha!
01:05:53Alter, Alter, Alter!
01:05:54Weil mein Herz ist.
01:05:56Mein Kutze geht.
01:05:56Mein Kutze geht.
01:05:57Mein Kutze geht.
01:05:59Hahahaha.
01:06:01Und du sagst jetzt, such!
01:06:02Such!
01:06:03Such!
01:06:03Piff!
01:06:04Such!
01:06:05Puh!
01:06:05Puh!
01:06:06Puh!
01:06:06Puh!
01:06:06Puh!
01:06:16Puh!
01:06:16Dannれ Fortấn.
01:06:17Da ist mein Wunster!
01:06:17Sie sind mir los!
01:06:17Und wir werden sie jetzt schon finden, unsere kleine Ingriffe, komm!
01:06:32Was hast du denn?
01:06:33Puh!
01:06:34Puh!
01:06:36Puh!
01:06:36Puh!
01:06:37Puh!
01:06:39Puh!
01:06:40Auf mich kann man sich halt verlassen.
01:06:42Du weißt, was der Mensch braucht.
01:06:44Komm.
01:06:49Guten Morgen.
01:06:50Was möchtest du denn?
01:06:51Dir bringt es eine frische Maß und er kriegt ein kleines helles.
01:06:54Mehr darf er nicht haben, sonst bringt er mich nimmer heim.
01:06:56Ist recht.
01:07:04Vorsicht, ich fühle mich schon nicht beeindruckt.
01:07:11Was wollt ihr denn hier da?
01:07:12Hier? Der Pass?
01:07:13Der Pief.
01:07:14Die Spur.
01:07:15Wo ist denn Ingrid?
01:07:16Na, da im Wirtshaus nicht.
01:07:18Ja, sagt's einmal, habt ihr die armen Viecher so gejagt, dass sie einkehren müssen?
01:07:23Schaut's einmal, was die für einen Durst haben.
01:07:43Ja.
01:07:44Was? Du?
01:07:47Nach Bösen?
01:07:48Ja.
01:07:50Na, warte.
01:07:58Peter!
01:07:59Nicht so laut, wenn jemand aufwacht.
01:08:02Toll, so eine Entführung.
01:08:04Na ja, Kleinigkeit, hab ich das schon oft gemacht.
01:08:06Was?
01:08:08Ich meine, schon oft geprobt, damit es heute klappt.
01:08:11Mit wem hast du das geprobt?
01:08:13Mit mir.
01:08:14Komm, komm.
01:08:19Ich nehme die beiden, die Ingrid und den Helmut, zu mir.
01:08:24Ich entführe sie an den Busen der Natur.
01:08:28Wir müssen zuerst die Hunde auf die richtige Spur führen.
01:08:35Die Spur, kommt's.
01:08:39Theo, da noch.
01:08:44Hurra!
01:08:45Was machst du denn hier?
01:08:47Das wollte ich dir gerade fragen.
01:08:50Renate!
01:08:51Hapschi!
01:08:54Was ist denn los da oben?
01:08:55Pssst, sei doch still.
01:08:57Nichts da, ich will wissen, was da oben los ist.
01:09:00Halt mich doch, ich hänge!
01:09:02Na ja, du hängst, du Marius.
01:09:05Na, was sagst du zu meiner Taggnose?
01:09:07Es sind doch die Falschen.
01:09:09Ist doch wurscht, der Hapschi ist, wir haben eine Spur gefunden.
01:09:12Hapschi, ich liebe ihn.
01:09:13Es lieb sie, du, ich lieb sie auch.
01:09:16Sie lieben sich auch.
01:09:18Und deshalb, wer ihr ehrter Herr Bursa hat, will ich sie heiraten.
01:09:21Ich meine, das muss ja nicht leicht sein.
01:09:22Nur mal so zum Probe.
01:09:24Mich heiraten?
01:09:25Ja, dann müsste er ihr besoffen sein.
01:09:28Und nicht du.
01:09:32Aber, seitdem wir wissen, dass die Ingrid mit dem Helmut verheiratet ist,
01:09:37deine junge Liebe entsprieß, äh, entsprieß.
01:09:42Nicht entsprieß, entsprieß.
01:09:45Du sagst doch schon Ja und Amen.
01:09:47Bitte, Papschi.
01:09:48Amen.
01:09:49Ja.
01:09:49Und jetzt zurück.
01:09:50Ja.
01:09:51Na, komm.
01:09:52Ich komm.
01:09:54Ingrid ist im Kindergarten.
01:09:56Ja, das ist er.
01:09:57Das ist mir jetzt auch recht.
01:09:59Da hat also die Ingrid doch einen anderen geheiratet.
01:10:04Wie das Leben so spielt.
01:10:06Und dass ich bei meiner Nichte ausgerechnet ne Theo finden muss,
01:10:10wie das Leben so spielt.
01:10:12Das gibt eine Motzgau.
01:10:14Na?
01:10:14Wenn er sie beiden, die Ingrid und der Helmut,
01:10:18weichten wollen, dass sie verheiratet sind,
01:10:20dann glauben wir ihnen kein Sternenswörter.
01:10:21Wir glauben kein Wort.
01:10:23Ein Wort.
01:10:23Aber Strafe muss sein.
01:10:27Sehr richtig.
01:10:27Jawohl.
01:10:27Sehr richtig.
01:10:28Wenn ich nämlich ihrem Lieblingsonkel verzahle.
01:10:32Bei den Lieblingsonkeln.
01:10:36Lieblingsonkel Zwillingen.
01:10:37Wer nichts gesagt hat, muss sie bestraft werden.
01:10:41Sehr gut.
01:10:41Ja, ja.
01:10:42Die müssen ihren eigenen Netzen, äh...
01:10:44Zappeln.
01:10:44Zappeln, ja.
01:10:45Und wir, wir stehlen uns blöd.
01:10:48Ja.
01:10:49Na, da brauchst du dich gar nicht anstrengen.
01:10:51Bleib so wie du bist.
01:10:52Sehr gut.
01:10:55Sehr mysteriös, diese Geschichte.
01:10:58Ich glaub, Helmut hier ist es gut.
01:10:59Morgen, aber ja.
01:11:00Helmut, ich wünsche eine Erklärung.
01:11:02Wo bist du gewesen?
01:11:04Im Kindergarten.
01:11:04Bitte lasst die sie licensing.
01:11:06Ich war für den Kindergarten.
01:11:07Oh, oh, oh.
01:11:09Oh, oh, oh.
01:11:11Oh, oh.
01:11:12Oh, oh.
01:11:12Oh, oh, oh.
01:11:12Oh, oh, oh, oh.
01:11:12Oh, oh, oh, oh, oh, oh.
01:11:13Oh, oh.
01:11:14Oh, oh, oh.
01:11:21Das ist doch, er ist ja betrunken. Nur ein besoffener kann zu dir Schnutzi-Putzi sagen.
01:11:29Lass ihn mal passieren, ruhig du.
01:11:33Du, du.
01:11:35Ja, was ist denn?
01:11:36Ist aber auch ein liebes Putzi-Putzi.
01:11:39Mensch, hat der aber einsetzen.
01:11:41Wir lieben Verwandten, üben wie trüben. Ich möchte euch jetzt endlich mal reinen Wein einschenken.
01:11:46Prost.
01:11:47Nicht mein Freund Peter, sondern ich habe Ingrid geheiratet.
01:11:50Hell, das ist nicht wahr. Du bist für eine Nahte bestimmt.
01:11:54Das hast du bestimmt und sonst niemand.
01:11:57Aber ab heute die Liebchen-Nahte sich ausbestimmt. Verstanden?
01:12:02Prima, Herbert.
01:12:03Bravo. Es lieben die Emma.
01:12:06Hoch, die Emma.
01:12:08Na, wer ist denn Emma?
01:12:10Die Emma, die Passion.
01:12:12Die Emma, die Passion der Männer, bravo.
01:12:14Mach endlich zu, Ingrid ist wirklich meine Frau.
01:12:17Glauben wir nicht, Neffe?
01:12:18Doch, wirklich.
01:12:20Ihr wollt mich auf den Arm nehmen, ihr Schlafine.
01:12:22Aber nee, das ist wirklich so.
01:12:24Wir wissen, dass sie, das heißt, dass du der Mann meiner Nichte bist.
01:12:28Emne, Emne, Emne, Meier.
01:12:30Ja, natürlich. Der Peter lässt sich jetzt von der Ingrid scheiden, damit er die Renate heiraten kann.
01:12:37Aber nein!
01:12:39Doch!
01:12:39Doch!
01:12:40So, jetzt gebe ich dich dem Herrn Oberförscher mit, als Köder.
01:12:43Aber Vaterlich, Frau Spalpe, Sie waren so Trauzeugin.
01:12:45Ich?
01:12:46Nicht, dass ich wüsste.
01:12:47Na, aber Sie wissen doch, dass wir...
01:12:48Schwindel, du Gängel, Schwindel!
01:12:51Eure Hochzeit wird jetzt, komm, mein Lieber, nachgefeiert.
01:12:55Jawohl.
01:12:56Und dann gehen wir hier alle nicht mehr weg.
01:12:59Denkste!
01:13:03Rufe, meine großen Krieger!
01:13:06Wuhuuu!
01:13:07Sie haben gesagt, Sie wollen gar nicht mehr fort von hier.
01:13:10Wenn Sie nicht wollen, werden Sie müssen.
01:13:12Das Kriegsfeil ist ausgegraben.
01:13:15In allen Farben wird Blut fließen.
01:13:18Wuhuuu!
01:13:21Dieser Knölsch hat also doch die Telegramma geschickt, hm?
01:13:23Also Knölsch verbittig mir, ja.
01:13:24Du hättest also deinen Lieblingsonkel gar nicht verständigt?
01:13:27Deine beiden Onkel.
01:13:29Sowas gehört nicht in unsere Familie!
01:13:31Doch, doch, meine Liebe.
01:13:33Wenn du in dieser Familie bist, darf der auch in unsere Familie.
01:13:38Na ja, na ja, na ja.
01:13:40Komm, ich weiß ein Platz, wo wir endlich allein sein können.
01:13:43Wir wünschen weiterhin recht gute Unterhaltung.
01:13:46Mit wann sind denn die Männer?
01:13:48Immer schon.
01:13:48So.
01:13:49Und jetzt eurer Prenat und Peter endlich.
01:13:51Schluss, auspasta!
01:13:53Jawohl, ruhig.
01:13:54Kommt überhaupt nicht in Frage!
01:13:56Ich stelle mit Entschiedenheit fest, wer hier wen in diesem Hause heiratet,
01:14:02den schließt sich ganz egal.
01:14:03Die Hauptsache ist, es wird geheiratet.
01:14:05Ach, find ich auch!
01:14:06Herbert!
01:14:07Ruhe!
01:14:08Wie oft soll ich denn das noch sagen?
01:14:10Hier ein Geschenk für dich.
01:14:12Was ist denn das?
01:14:13Du wirst gleich sehen, ich bring dir nachwärts.
01:14:16Hm.
01:14:17Das ist eindeutig eine meiner Lustbarkeitsbomben.
01:14:20Lustbarkeitsbomben?
01:14:21Na, was ist denn das für ein Schmarrn?
01:14:22Der Schmarrn hat ganz lustige Eigenschaften.
01:14:24Man muss ihn sich nur genauer anziehen.
01:14:26Herbert macht keinen Ort.
01:14:27So, und was soll ich damit?
01:14:28Nichts.
01:14:28Uh, uh, uh, uh!
01:14:46Die ist drin!
01:14:48Na, hören Sie mal!
01:14:50Mit sowas macht man doch einen Winzer.
01:14:55Denen werde ich zeigen, junge Menschen, mich allein zu lassen.
01:15:29Zu weg, alles zu weg, schnell zu weg.
01:15:41Auf der Verraste zu steppen.
01:15:45Ist das okay?
01:15:57Lass mal nicht ein Abfall zurück.
01:16:20Was hast denn? Seidst du oder hast Asthma?
01:16:24Wenn man da so hinschaucht, muss Liebe schön sein.
01:16:29Na, na, vielleicht kriegst du noch Gefühle auf deine alten Tag.
01:16:36Spinnst du?
01:16:37Schön hier nicht?
01:16:39Allein, mit dir.
01:16:41Na, so allein.
01:16:42Die sind so ertragen.
01:16:43Und die anderen finden uns nicht.
01:16:46Die können wir uns lange suchen.
01:17:13Alles küsst du, kriegst du die Freude, aber heilig schaffst du mein Geheimd.
01:17:17Oh Gott!
01:17:19Oh Gott!
01:17:20Oh Gott!
01:17:22Oh Gott!
01:17:23Herr Puzzi Dürken, wirst du denn alle daherkommen, wo die Jungen flittern wollen?
01:17:28Aber, aber, sag mal, wo sind denn eigentlich wo die beiden?
01:17:30Das geht dich einen Schmarrn an!
01:17:32Aber, sag mal!
01:17:32Ich geh das etwas an.
01:17:33Ich bin Ihr Lieblingsonkel.
01:17:35Nein, nein, der bin schon ich.
01:17:36Ich!
01:17:36Ich!
01:17:37Ich, ich, ich, ich...
01:17:37Das gehört nicht aus.
01:17:39Wenn wo...
01:17:40Der bin ich!
01:17:40Und ich sag Dir, ich bin es!
01:17:42Wenn ich Dir sage, ich bin es!
01:17:44Ich!
01:17:45Sag recht nicht!
01:17:45Woran?
01:17:45Denkt alle schon da von vorne an?
01:17:47Aber...
01:17:48Aber ihr sagt...
01:17:48Ich!
01:17:48Ich!
01:17:52Weil es sagt, ich bin der Lieblingsonkel.
01:17:54Ich!
01:17:55Und ich sag, ich bin es!
01:17:56Ich bin es!
01:18:05Endlich allein.
01:18:07Endlich keine Verwandten.
01:18:09Hast du eigentlich überlegt, dass wir auch mal Verwandte werden?
01:18:13Natürlich Tantchen.
01:18:15Du oller Onkel.
01:18:17Juhu!
01:18:18Die anderen kommen auch gleich nach!
01:18:26Ja, sie recken an!
01:18:29Es war, es war, es war, es war!
01:18:31Die Verwandten kommen!
01:18:33Es war, es war, es war!
01:18:34Rente sie in den Kast!
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