- vor 2 Monaten
Kalles Freundin Ramona missfällt, dass sich Kalle immer von den Kollegen ausnutzen lässt. Wer nie ‚nein‘ sagen könne, wisse schließlich nicht, was er will. Diesen Vorwurf kann Kalle nicht auf sich sitzenlassen, denn Ramona ist seine große Liebe, und er möchte sie auf keinen Fall mangels Entschlusskraft verlieren. Also zieht er nach einem Streit mit seiner Mutter daheim aus und mit Ramona in ein Zelt auf einem Gartengrundstück. Um ihr zu imponieren, kauft er ein Auto und stößt durch seine schroffen Absagen nach und nach alle Kollegen vor den Kopf.
Langsam wird Ramona sein Bestreben, es ihr in allem recht zu machen, unheimlich. Sie vertraut Johanna an, dass sie ein Kind erwartet und fürchtet, dass Kalle dann völlig aus dem Häuschen gerät. Johanna sieht das Problem mehr vom praktischen Standpunkt aus. Was der jungen Familie fehlt, ist erst einmal ein eigenes Dach über dem Kopf. Sie wirbt nicht nur bei den Kollegen um Verständnis für Kalles Verhalten, sondern kümmert sich auch um eine Wohnung für das junge Paar. (Text: MDR)
Langsam wird Ramona sein Bestreben, es ihr in allem recht zu machen, unheimlich. Sie vertraut Johanna an, dass sie ein Kind erwartet und fürchtet, dass Kalle dann völlig aus dem Häuschen gerät. Johanna sieht das Problem mehr vom praktischen Standpunkt aus. Was der jungen Familie fehlt, ist erst einmal ein eigenes Dach über dem Kopf. Sie wirbt nicht nur bei den Kollegen um Verständnis für Kalles Verhalten, sondern kümmert sich auch um eine Wohnung für das junge Paar. (Text: MDR)
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00:00Hör mal, mein Junge, wir sind hier nicht am Kranzhotel.
00:02Das merkt man.
00:04Kalle, du wärst genau der Richtige für die Küchenkommission.
00:07Was denn das hier alles durchkosten?
00:09Den ganzen Dickmacher?
00:11Deswegen soll ja ein Mann in die Küchenkommission.
00:13Statt der Dickmacher, Starkmacher.
00:15Stark, pikant, würzig, gut gesendet.
00:17Naja, zu Hause koche ich auch manchmal.
00:20Na siehste, wenn wir dich nicht hätten.
00:23Aber ich hab doch noch die Dage mit dem Neurovorschlag am Heim.
00:25Kalle, du bist meine letzte Rettung.
00:29Ja?
00:30Ja.
00:31Er macht's.
00:34Netter Kerl, Herr Kalle.
00:36Siehste, davon brauchen wir mehr.
00:38Du sagst es.
00:42Freuzeit.
00:43Freuzeit.
00:46Danke, Kalle.
00:47Guten Appetit.
00:54Weißt du, sonst holten ja mal meine Nachbarin ab, aber diesen Freitag kann sie nicht.
00:59Na ja, und ich kann ja nicht stehen lassen auf der Straße, verstehst du doch.
01:03Ja, also welchen Dienst hast du?
01:0616 bis 24 Uhr.
01:0824 Uhr, jene 73.
01:10Das ist schön, ich mach's.
01:12Oh, du bist lieb, Kalle, danke dir.
01:14Wie alt ist denn dein Sohn?
01:15Hm, erst vier ist es ja.
01:19Oh, Entschuldigung, erst ist es nicht.
01:22Oh, Kalle, die Analyse fürs Verkehrssicherheitsabkommen.
01:27Ja, ja, ist in Arbeit, ist fast fertig.
01:31Amona, hallo.
01:32Für mich auch eine Portion.
01:33Vom selben.
01:34Na, mal gleiche.
01:35Du weißt doch ja nicht, was ich nehme.
01:37Was dir schmeckt, soll auch mir schmecken.
01:39Dankeschön.
01:40Ey, ey, du nimmst da aber halt wieder zurück.
01:42Das ist doch viel zu wenig Fleisch.
01:44Wieso ist es auf dem Tellerrand verkleckert?
01:46Und die Kartoffeln sind kreifig.
01:47Hey, hey, hey.
01:48Und was mache ich nun mit den Kartoffeln,
01:50wo du deine ungewaschen Pfoten dran gehabt hast?
01:53Sie, Sie sind doch der, der vorhin meine Kollegen angegangen ist,
01:57von wegen BVB-Salat.
01:59Nach ihr Beden passt ja zusammen.
02:01Ich würde ja ein bisschen netter sein.
02:03Vor dir steht dein Mitglied der Küchenkommission.
02:06Ach, Herr Jeh.
02:08Wo denn?
02:11Na, hier steht da.
02:13Ach, Herr Jeh.
02:24Guten Appetit.
02:26Jetzt eine Apotheke werden sollen.
02:29Na ja.
02:31Immer dienstbereit.
02:33Aber bist du nicht mal eine Partei,
02:35also ein Beispiel brauchst du nicht zu sein.
02:38Da muss ich nicht draus Nein zu sagen,
02:40sagst du Ja.
02:41Du bist immer wieder der liebe Kalle.
02:43Mhm.
02:45Mensch, ich mein's ernst.
02:48Immer, wenn ich jeden erst mal mit dem Riesentransparent laufen sehe,
02:52und die anderen, die geben nämlich mit den Händen in Taschen.
02:57Nicht, dass du das machst, ärgert mich.
03:00Aber dass du das machst, du nicht weißt, warum.
03:04Das gefällt mir nicht.
03:08Du, Ramona, meine Mutter hat dir gesagt, dass sie dich mal kennenzulernen möchte.
03:13So?
03:14Kannst du glauben, kannst du das.
03:18Und wozu verpflichtet mir das?
03:22Als ob man dich zu irgendwas verpflichten könnte.
03:31Na, Mutti, wie findest du sie?
03:35Du hast versprochen, nicht zu sein.
03:36Hörst du?
03:48Ach, hast du das selber garniert?
03:50Hm.
03:51Das ist vielleicht wirklich der Richtige für die Küchenkommission.
03:53Haha.
03:54Sag mal, welcher von den Herren ist nun dein Faller?
03:56Ich bin unehelich.
03:58Tatsache.
03:59Und außerdem auch noch eine Frühgeburt.
04:02Das sieht man aber nicht mehr.
04:03Du, pass auf.
04:07Also, Frau Klingner, Ganymed, das ist ja nicht gegen Ihren Lokulis hier.
04:11Was?
04:13Na, Ganymed.
04:15Ah ja.
04:15Ich sammle da mal die Rezepte vom Chefkoch vom Ganymed von der Berliner Zeitung.
04:20Aha.
04:20Die Berliner ist bei uns immer total zerschnippelt.
04:22Ah ja.
04:23Oma schnallte Fortsetzungsromane aus Vater der Witze.
04:26Wenn welche drinstehen.
04:28Ja.
04:29Das ist wirklich interessant.
04:31Bitte.
04:31Ja, nicht?
04:32Ja, nun sag du doch mal was, Kalle.
04:43Ja, meine Mutter liest ja keine Berliner.
04:45Die hat ja das ND abonniert.
04:47Ja, ist ja klar.
04:48Als Leiterin von so einer großen Boutique, da muss man ja.
04:54Willst du nicht einschicken, Karl-Heinz?
04:56Karl-Heinz?
04:57Ja, Karl-Heinz.
04:58Wir sagen doch mal Kalle zu ihm.
05:01Also, ich lass mich gern Kalle nennen.
05:03Naja, du kannst doch nicht für den Namen.
05:05Ich find ja meinen Namen auch nicht so besonders.
05:08Ramona.
05:08Das ist wegen so einem Schlager, wo sich meine Eltern so näher gekommen sind.
05:12Ramona.
05:13Beim Abschied sah ich dir gut.
05:15Reicht doch.
05:16Ist doch gut.
05:17Na dann.
05:18Sehr zum Wohl.
05:19Zum Wohl.
05:21Prost.
05:35Ist Ihnen das Bild nicht ein bisschen zu düster?
05:39Nein.
05:40Ich würde ja schlechte Träume kriegen, wenn ich hier schlafen muss.
05:44Schlafen? Wieso?
05:45Ja, schlafen Sie nicht hier drauf?
05:48Nein.
05:50Meine Schwester, die hat nämlich die gleiche Couch.
05:53630 Mark, ganz praktisch, war?
05:54Prima aus Klapphof, Bettnerin, alle Spuren beseitigt.
05:59Ja, bitte greifen Sie ruhig zu.
06:02In der HU haben Sie die gleichen.
06:05Aber unseren aus dem Konsum wegen der Marken.
06:08Sind Sie eigentlich auch im Konsum?
06:11Du, Kalle.
06:12Wenn deine Mutter Marken ausziehen würde in ihrem teuren Ex,
06:16das würde Mäuse machen.
06:28Ja, das ist aber schön.
06:30Und hier.
06:32Ja, ein schönes Stück.
06:35Ist noch von meiner Großmutter.
06:37Guck mal.
06:38Dein Stammbaum.
06:41Erstkampfwäsche.
06:42Von drei Generationen.
06:43Deine Ohr, Kalle?
06:44Ach, können Sie mir die nicht mal zeigen, Frau Klingler?
06:52Dass Kalle auch mal so ein Winzling war, daran habe ich noch gar nicht gedacht.
06:56Obwohl, wir waren zu Hause vier.
06:58So, Kalle.
06:59Ich möchte auch mal kinderreich sein.
07:03Tja, das war sein erstes Jäckchen.
07:14Kind bleibt Kind, wa?
07:17Auch wenn es schon die ersten grauen Haare kriegt.
07:20Und man langsam eine alte Frau ist.
07:23Ich habe gestern Kalles erstes graues Haar entdeckt.
07:25Aber wo ist es denn?
07:29Warte.
07:30Nee, hier ist es nicht.
07:31Hier ist es, hier.
07:32Hier.
07:39Ich gefall ihn nicht, wa?
07:42Nun.
07:44Gefallen.
07:45Mutti.
07:48Sie sind beide noch sehr jung.
07:50Kalle nicht.
07:51Der war schon drei Jahre bei der Armee.
07:53Auch Karl-Heinz ist noch sehr jung.
07:57Und meine Pflicht ist es, ihn vor Enttäuschungen zu bewahren.
08:01Also vor mir?
08:02Ja.
08:07Komm.
08:08Ich höre auf meine Mutter, Frau Klingler.
08:12Und meine Mutter hat uns vielen beigebracht.
08:15Sucht euch immer Leute aus, wo ihr sagen könnt, wie es euch im Herz ist.
08:19Und wo ihr das nicht könnt, da räumtet Feld.
08:29Erst wollte ich überhaupt nicht kommen.
08:31Dann bin ich doch gekommen.
08:34Und nun gehe ich.
08:48Rosenfelder Straße, 17C.
08:51Bei Gerisch?
08:52Das ist ein Kumpel.
08:53Zweites Hinterhaus.
08:55Gerisch.
08:56Und da Mitte?
08:57Ja, das ist ein Kumpel.
08:57Ich muss natürlich jetzt einen Wohnungsantrag stellen.
09:01Sagen Sie mal, und dieses Zerwürfnis mit Ihrer Mutter belastet Sie sehr, ja?
09:06Ach, na ja.
09:08Das ist unser erster Krach in 23 Jahren.
09:10Und dann gleich so toll.
09:12Ja, aber meine Arbeit mache ich natürlich, wie es sich gehört.
09:15Kalle, wenn Sie Schwierigkeiten haben, dann kommen Sie zu mir, ja?
09:18Danke.
09:22Tschüss.
09:23Tschüss.
09:23Ach so, mit der Analyse.
09:25Hat Zeit bis Montagfrüh.
09:26Danke.
09:27Tschüss.
09:32Hallo, Kalle, warte mal.
09:33Grüß dich.
09:34Da renne ich in meinem Alter noch jungen Männern hinterher.
09:37Sag mal, du lässt mich nicht hängen.
09:41In sechs Wochen ist Auswertung.
09:43Du hast damals so schön über das Kinderferienlager geschrieben.
09:45Ja, wenn man einmal was gut macht.
09:47Das war's dran.
09:49Guck mal, wie wir uns damals mit Gustav Thiel getroffen haben.
09:51Wie der erzählt hat von damals und so.
09:55Weißt du doch noch?
09:56Ja.
09:57Schreib doch darüber.
09:58Schreib, wie bewegend das war und wie uns das alle bewegt hat.
10:04Kannst du doch ganz persönlich machen.
10:06Danke.
10:09Oh, Kalle.
10:10Da ist noch ein Gruppenbild drin.
10:12Kannst du einkleben.
10:13Ist noch eine Seite voll.
10:15Hier, das sollst du sein.
10:16Hast du wohl gewackelt, wahr?
10:18Wahrscheinlich.
10:18Tschüss.
10:26Damit der nicht verhungert.
10:29Dann nimm da mal das Buch, damit ihr keine Fettflecke kriegt.
10:32Hast du keinen Appetit?
10:34Mach's noch auf den Magen.
10:36Hier, guck mal.
10:40Die kommen mir alle irgendwie bekannt vor.
10:44Mit mir, ich ja.
10:47Ein mobilisierender Nachmittag, Kalle.
10:52Ich hab's ja durchgestrichen.
10:54Der lehrreiche Vortrag von Gustav Thiel, in Klammern Veteran, hat uns vor Augen geführt, wie schwer es unsere Väter hatten.
11:03Vor allen Dingen deiner, aber.
11:06Und hat uns angespornt, seinem Beispiel zu folgen.
11:10Wir sollen unsere Errungenschaften nicht als selbstverständlich betrachten.
11:15Kalle, du schreibst ja wie Otto Kardommer am Eulenspiegel.
11:18Ich kann sowas eben nicht.
11:20Und den machst du nicht.
11:22Dabei war Gustav so glücklich, dass er mal wieder ein bisschen BVB-Luft schnuppern konnte.
11:26Und wieso schreibst du dit nicht?
11:28Na, soll ich vielleicht auch schreiben, dass er glücklicher ist als wir, wenn er zu uns kommt?
11:32Bloß, weil er den Auftrag hat, irgendwie was auszustrahlen oder, oder.
11:36Ach, was weiß ich.
11:38Dabei kann der erzählen, der Alte.
11:40Ungeheure Geschichten.
11:42Aber dit schreibst du nicht, wa?
11:43Das ist eben nicht üblich.
11:46Aber dit ist üblich.
11:48Gerade wir jungen Menschen haben uns alle gewünscht, dass solche Zusammenkünfte,
11:53solche bewegenden Zusammenkünfte, öfter stattfinden.
12:01Wisst du, was ich mir mal gewünscht habe?
12:04Ist du ganz ehrlich?
12:05Wenn ich meine Veteranin bin und meine alte Truppe besuche,
12:08dass ich denn Fröhlichkeiten zu Hause trage, verstehst du?
12:11Und die jungen Leute nicht voll in Höhle.
12:14Hm?
12:17Was hast du dir hier gewünscht, dass du hier so rumgezappelt hast?
12:21Ich hab mir gewünscht, dass wir mal richtig zusammen leben können.
12:25Uns lieben, wann wir wollen, damit wir wissen, ob's reicht für ein Leben.
12:29Na siehste, musst du doch gar nicht nötig rumzuspinnen.
12:33Bloß, weil's üblich ist.
12:35Sag, was du denkst und sei, wie du bist.
12:40War ein richtig Standkorke, wa?
12:44Werd' ich ja nicht.
12:46Jetzt holen wir rein, ha?
12:52Hat gut geschmeckt.
12:54Ich geh' ein bisschen joggen.
12:57So bis um zehn, ja?
13:00Also gut, elf, halb zwölf.
13:04Ach, Kalle, jetzt haben wir vier Stunden ganz für uns alleine.
13:18Hallo, Kalle.
13:19Johanna!
13:21Hä?
13:22Das Brigadetagebuch.
13:24Oh, das freut mich, danke.
13:26Freust dich zu früh.
13:30Mir ist nur Stein gefallen.
13:32Oh, Kalle, das darf nicht wahr sein.
13:34Ist doch nicht wahr.
13:36Mir ist schon was eingefallen, aber das hätte nicht reingepasst in das Prachtexemplar.
13:40Mit all dem Halleluja.
13:42Und bitte verschomm ich in Zukunft mit solchen Sachen.
13:45Es gibt genug andere, die drauf haben, was gebraucht wird.
13:50Du, ich muss...
14:04Du, ich hab' jetzt keine Zeit.
14:09Heidi?
14:10Hä?
14:11Was heißt draufhaben, was man so braucht?
14:14Hä?
14:15Oh, du Mensch, ich hab' jetzt keinen Kopf dafür.
14:17Heute kommt der Kombinanzdirektor persönlich, wenn ich meinen Bericht abgebe.
14:22Aber erst in einer Stunde.
14:24Na gut.
14:25Also wie würdet, wer bei uns gebraucht wird?
14:28Jeder.
14:29Ist doch klar.
14:31Auch solche wie Kalle Klinger?
14:33Gerade solche.
14:36Parteilos.
14:37Erst 25 Jahre.
14:39Hat eben alles drauf, was so gebraucht wird.
14:42Ist hilfsbereit, freundlich, verantwortungsbewusst.
14:49Einer von unseren Menschen, auf die wir uns verlassen können.
14:53Er hat den Artikel nicht geschrieben.
14:56Für das Prachtexemplar, hat er gesagt.
14:59Was?
15:00Und dass ich mir in Zukunft den Urlass zu was.
15:04Hier, hör mal.
15:09Eine Chronik der Entwicklung und des Wachstums.
15:12Gute Brigadebücher können auch Ausgangspunkt für künstlerische Werke sein.
15:18So interessant.
15:21Wenn jemand aus unserem Buch ein Kunstwerk machen will, dann wird's eine Jubeloper.
15:26Hier.
15:28Ein gelungener Brigadeausflug.
15:30Ein unvergessliches Erlebnis.
15:34Höhepunkt in unserem Gruppenleben.
15:35Höhepunkt, Höhepunkt, Höhepunkt.
15:37Such mal das Wort Tiefpunkt.
15:39Künstler nicht.
15:40Immer nur die Schokoladenseite.
15:42Zum Vorzeigen.
15:44Kein Wort über unsere Probleme.
15:46Nimm doch bloß mal die Patenarbeit.
15:48Oder die Gleichmacherei bei Prämien.
15:50Wir haben keine Misserfolge.
15:52Keine Schwierigkeiten.
15:54Wir streiten uns nie.
15:55Wir feiern.
15:56Machen Ausflüge.
15:58Gegen.
15:59Kriegen Auszeichnungen.
16:02Na ja, deswegen musst du aber nicht gleich alles in Frage stellen, was bisher gut lief.
16:07Vielleicht, vielleicht überschätzt du das Buch.
16:11Vielleicht unterschätzen wir es.
16:14Ich glaube, wir machen uns zu wenig Gedanken über alles, woran wir gewöhnt sind.
16:20Was läuft, läuft.
16:21Na fein.
16:24Guck mal her.
16:31Und?
16:32Na gut, siehst du aus.
16:33Ja.
16:34Ja.
16:35Also, Robby kann ja nur nicht jeden Tag vier Stunden joggen, bloß weil wir beide mal.
16:38Nur hat er eine Cousine.
16:40Und die hat ein Stück Land.
16:41Oben bei Birkenwerder.
16:42Und da ist ein Stoff.
16:43Und die ist jetzt verheiratet.
16:45Mit einem vom Handel.
16:46Und wir sind es ein paar Jahre im Ausland.
16:47Ach so.
16:48Ja.
16:50Also, eingezäunt ist es.
16:52Wasser hat's.
16:53Und Rasen.
16:54Und den können wir belegen.
17:00Oder bestellen?
17:01Nee, keinemüse.
17:02Der Rasen muss schon bleiben.
17:03Ich meine mit dem Zelt bestellen.
17:05Naja.
17:07Oh, toll.
17:14Komm, Rindkalle.
17:15Das ist ja irre ermüdlich.
17:16Komm.
17:17Komm.
17:22Komm.
17:23Komm.
17:25Kalle, au.
17:26Hab dich doch nicht so.
17:28Das haben wir heute Abend noch Zeit.
17:30Oh Kalle.
17:31Oh, das Fleisch brennt an.
17:32Ich muss raus.
17:33Das Fleisch brennt an.
17:38Oh, und es ist angebrannt.
17:42Oh Mann.
17:44Ha, ha, ha.
17:48Du, ich habe mal eine Frage.
17:50Halt schön fest.
17:51Ja.
17:53Du, wo wir doch jetzt so ein gemeinsames Dach haben, da könnten wir doch eigentlich heiraten, was?
17:56Heiraten?
17:58Wieso?
17:59Wieso, wieso?
18:01Heiraten tun wir doch sowieso.
18:03Wieso, sowieso?
18:04Na, wenn wir heiraten, bevor ich 30 bin, dann können wir doch den Ehekredit noch mitnehmen.
18:09Das ist dein erster Heiratsantrag, was?
18:13Ja, das merkt man. Als würdest du nicht dein hohes Alter mit anklingen lassen.
18:17Wenn ich als Frau in meine besten Jahre komme, dann bist du als Mann schon lange verblüht.
18:32Du jetzt mal ohne Quatsch.
18:35Statt den Ehekredit mitzunehmen, bring lieber selber was ein.
18:39Ach, ist doch nicht wie in einem Ehekredit.
18:43Das war blöd.
18:46Ich will dich nämlich deinetwegen.
18:49Hm?
18:57Mal sehen, ob wir überhaupt zusammen passen.
19:14Ganz schön zähig, weißt du?
19:16Hm, hm.
19:46Ja, wir sehen uns wieder.
20:03Guten Tag, ich hätte gerne meine Konto auszugeben.
20:06Ja, okay, bitte.
20:35Hallo, ich könnte ein bisschen Geld gebrauchen.
20:37Ah, da bist du genau richtig, mein Goldjunge.
20:40Hier, da muss alles noch gesetzt werden.
20:43Du kannst jede Menge Überstunden haben.
20:45Nee, keine Überstunden, meine sind sowieso weg für diesen Moment.
20:48Dann störe uns nicht.
20:52Naja, ich hab gedacht...
20:55Weiß, was du gedacht hast.
20:56Naja, ihr sitzt doch hier an der Quelle.
20:58Alles klar.
20:59Ja, wenn jemand mal sein Dienst nicht fahren will, würde ich ihn gerne übernehmen.
21:02Tag, Kalle, musst du ausgerechnet hier die Frage stellen?
21:05Geben.
21:06Hättest du in der Kaufhalle gefragt, oder beim Kegeln oder so.
21:09Hätten sie dir vielleicht einen Tipp gegeben, war Gerda?
21:11Genau, Astrid.
21:14Hier sind wir nämlich offizielle Personen.
21:16Und als diese müssen wir dir sagen, verkaufen oder kaufen von Diensten ist nicht erwünscht.
21:22Aber das ist doch Schizophrenie.
21:24Schizowat?
21:24Ach.
21:26Doch, viele machen es.
21:27Und jeder weiß, dass es so viele machen.
21:28Darf es nur nicht zeigen, dass er weiß, dass alle wissen, dass es so viele machen, ja?
21:32Und das ist Schizophrenie.
21:39Kannst morgen mal in den Dienst fahren?
21:40Oh, passt gut, ich hab morgen meinen freien Tag.
21:42Ja, ja, ich weiß.
21:43Aber volle Schicht.
21:4418 bis 2 Uhr morgens.
21:46Ja, Linie 87.
21:47Viele Bars, viele Kneippen.
21:48Naja, Wochenende eben.
21:50Mhm.
21:51Prima.
21:53Wenn du wieder was brauchst.
21:55Naja, das ist ein bisschen mehr als für ein paar Überstunden, ne?
21:57Ja.
21:57Aber sag mal, warum verkaufst du jetzt Dienste?
22:00Ach, seitdem ich im Lotto gewonnen hab, billig am Wochenende.
22:02Bisschen Lebensschnuppern.
22:04Im Disco für Erwachsene bleibt.
22:05Versägt dem Mann fürs Leben noch.
22:07Tengo, schwälen, komm.
22:09Also morgen.
22:1087.
22:1118 bis 2 Uhr Karl-Heinz Klingel.
22:31Die Kostü 전�ative wirdurally beум.
22:34Manyakene Nadron-Einz Klingel.
22:35Immer der confirmingen DDR-Dämpf questions.
22:47Sie haben alle sechs, die Leute in Essen zu essere kontrolliert.
22:47Sie bringen risollern, was du這樣?
22:51Die Kostüch platforme.
22:52Und der Fähig bundelle.
22:55grabbed
22:56Dсем быв auf diese Kostüchheit gfall.
23:13Bis zum nächsten Mal.
23:42Bis zum nächsten Mal.
24:00Ja, und den Rest kann ich abstottern.
24:02Na und die Zinsen.
24:04Mensch, da ist ja gar kein Motor drin.
24:05Na denkst du, für den Preis kriegst du einen Motor mit?
24:08Komm her, hier ist er.
24:12Gut, wa?
24:14Sag mal, hast du dich auch nicht ein bisschen übernommen?
24:16Ich meine, ich verdiene auch nicht schlecht.
24:18Viel zu viel für mein junges Alter.
24:20Sagt mir die Mutter immer.
24:21Du gib mal dein Geld für dich aus.
24:22Das hier bezahle ich.
24:24Und warum?
24:25Na, weil ich dir was bieten will.
24:26Was willst du mir denn bieten?
24:29Na, das Auto zum Beispiel.
24:32Und dann...
24:35Bungalow.
24:38Na ja, mit Schwimmingpool und so.
24:42Klamotten aus dem Deli.
24:45Und Fressen aus dem Ex.
24:46Nee, so nicht.
24:53Du Kalle, wenn du mir was bieten willst, dann biete mir dich.
24:57Du musst so, so...
24:59Naja, so ganz normal, das trinkt vielleicht ein bisschen Alkmut.
25:02Aber so die Richtung, verstehst du?
25:04Ich will ja doch auch mal eine richtige ganze Frau sein.
25:07Weißt du, ich will so sein, dass du...
25:09Ja?
25:12Ich will ich sein.
25:14Auch wenn ich mir mit ein paar Leuten verderbe.
25:15Gut.
25:17Na, dann fahr los mit dem roten Blitz.
25:20Schneidst du dich an?
25:25Mit unserem roten Blitz.
25:32Kurz sehr lang Feierabend.
25:34War ein anstrengender Tag.
25:36Also, manchmal beneide ich euch richtig.
25:38Ihr fahrt eure Runden und ab, nach Hause.
25:40Ja, und dann die zweite als Hausfrau und Mutter.
25:43Und die dritte als Ehefrau.
25:45Guck dir das doch mal an.
25:46Da fährt er in einem Bund.
25:47Das muss doch zu schön sein.
25:49Das ist ja einer von uns.
25:50Das kann doch nicht wahr sein.
25:52Du, der fährt fremde Dienste.
26:00Na und, hier?
26:02Ja, Entschuldigung.
26:03Worte.
26:09Die übt für seinen Urlaub in Jalta.
26:12Das hat die Tatim da angezogen, die Ramona Ludwig.
26:15Ich glaube, in ihrem ersten Leben, da muss die Papagei gewesen sein.
26:17Oder irgend so was.
26:19Aber im Dienst wird sich nicht geschmückt.
26:21Mensch, Heidi, dieses 2020.
26:24Buntes Hemd, mein Gott.
26:26Eine kleine Kraftprobe mehr nicht.
26:38Tu mal mit deinem Verständnis für alles und für jeden.
26:41Ich sage, mit ihr alles zu verstehen, bedeutet doch, vieles zu verwischen und viele Dinge zuschmieren.
26:44Mich mit der Analyse für das Verkehrssicherheit aktiv setzen lassen.
26:47Eine Brigadetagebuch zurückgeben.
26:49Dienste für Fremde fahren, so eine Bermuda-Hemden tragen.
26:52Ich sage dir, bei Kollegen wie dem, da muss man den Anfängen wehren.
26:54Der berechtigt noch zu den schönsten Hoffnungen.
26:56Und...
26:57Wie schön für Sie.
27:00Entschuldigung.
27:07Zu spät und dann also langsam, du Arsch!
27:10Wo kommst du jetzt her?
27:12Die Meisterin hat mir einen Einlauf gemacht.
27:14Irgendwie bunten Hemd hier.
27:16Ja, als Liebling wird sie schon wieder verzeihen.
27:18Na, noch nicht mal deine Aufzeichnung her.
27:20Wir sitzen schon am nächsten Neuere-Vorschlagen, so nicht mal mit dem ersten Ferre.
27:23Hast du nicht Lust, wieder mitzumachen?
27:25Ne.
27:27Ne?
27:28Ne.
27:29Und ich hab auch nichts.
27:31Da hat zwar angefangen, aber dann hab ich wieder aufgehört.
27:35Weil dann...
27:36Dann wirst du uns hier sitzen lassen?
27:38Gerade du?
27:40Das ist eine reine Fleißarbeit.
27:42Die aber Zeit gekostet hat.
27:43Und zwar meine Freizeit.
27:45Los, weil einer eine Lösung rausgebracht hat.
27:47Ein Drittel mit Strom fahren und zwei gekullern lassen.
27:50Deshalb muss ich wie ein Beknackter die Ausschaltzeiten beobachten.
27:53Und zwar jahreszeit lang. Sommer, Winter, Herbst und...
27:57Ach, ist doch futz.
28:00Beobachten und notieren. So war ein Abgemacht.
28:03Ach, wieso denn, Maik? Wieso, Maik? Sieb doch eine andere.
28:07So, hier sind die Werte für den Frühling.
28:10Und mehr kriegt er nicht von mir. Schluss jetzt.
28:12Ey, Kalle, dreh nicht durch.
28:15Nur ich, bloß weil du ein schlechtes Gewissen hast.
28:18Schlechtes Gewissen?
28:20Meinetwegen, bleibt doch hier rumharten.
28:22Ihr habt ja eure Jugend hinter euch, aber ich noch nicht.
28:25Saukindisch, wie du dich benennst.
28:28Dann noch seine Pubertät vor sich.
28:32Irgendwas ist passiert, Manny.
28:36Mach da einfach nichts, sag. Da sollen wir einen anderen machen.
28:38Aber wer fragt dich? Wer?
28:39Ja, wer, wenn nicht Kalle? Was machen die, die keinen Kalle haben?
28:42Du kannst doch nicht reden, Mädel.
28:44Du musst immer nur an unsere Gruppe denken.
28:47Dafür hat man hier gewählt.
28:48Deshalb musst du auch bald mal mit den Jungen reden.
28:50Ihm ins, äh, nackt, ins, äh...
28:52Gewissen, Gewissen, ja.
28:53Ich hab ihm gesagt, wir brauchen 17 Karten für den Friedrichstadtpalast.
28:56Und er hat gegrinst und es ist getan.
28:59Wieso mussten Kalle die Karten besorgen, wo du Kulturobmann bist?
29:02Hat er doch immer gemacht.
29:04Red doch mal mit Horst, Friedi oder Astrid.
29:06Die machen nämlich ja nichts.
29:08Aber das fällt nicht auf.
29:10Wenn einer wie Kalle plötzlich nee sagt, sind wir empört.
29:14Wenn ich die Schnauze voll habe vom Rumrennen und Bitten und den ganzen Ausreden, warum wer nicht kann,
29:20hab ich aber noch Kalle, eine sichere Bank.
29:23Und du, Schorsch, seit zehn Jahren erzählst du mir, dass du bald in Rente gehst
29:26und dass es sich nicht mehr lohnt, dir eine Funktion anzuhängen.
29:29Ich hab meinen Jarten.
29:31Naja, nun, hier ist die ja auch bald in Rente.
29:32Na, die ist der. Eben.
29:35Reinhard, und du verstehst es übrigens auch, glänzend, die Arbeit auf breite Schultern zu verteilen.
29:41Und Kalle hat breite Schultern.
29:43Mhm, vom Sport.
29:46Wie wär's denn, wenn hier jeder mal was macht und nicht einer alles?
29:50Entschuldigt, ich hab's ja mit Kalle hinausgekommen.
29:52Gut, dass du dir zum Schluss noch betont hast.
29:54Und vielleicht nicht so einen genommen von dir.
29:56Du lässt es stehen, ich räumte es mit weg.
29:59Und du musst auch los, oder?
30:00Naja, immer los.
30:03Tschüss.
30:06Ein Liebling müsste man sein.
30:07Hä?
30:08Und siehst du, sie verteidigt ihn sogar noch.
30:11Der macht keinen Handschlag mehr, und uns hat sie beim Wickel.
30:13Du, ich glaube, für sie ist es schlimmer als für uns, wenn so einer wie Kalle nicht mehr mitmacht.
30:45Astritt, Entschuldige.
30:46Zwei Worte, zwei Worte. Ich bin zwei Runden für dich gefahren.
30:49Hier.
30:50Das kannst du ja wohl wegstecken.
30:51Keine Familie, keine Kinder, kein Nichts und nicht mal pünktlich sein.
30:54Darf ich mal?
30:55Sag mal, was stöberst du hier so rum? Bei mir ist alles in Ordnung, ja?
30:59Hast du verstanden?
31:01Ja, aber laut Dienstordnung...
31:02Was heißt laut Dienstordnung? Laut Dienstordnung hast du auch pünktlich zu sein, ja?
31:05Entschuldigung.
31:07Du kannst von Glück sagen, dass dir das das erste Mal passiert ist und dass du auch allen so behilflich
31:11bist.
31:11Dankeschön, Astrid.
31:12Danke, Astrid.
31:13Ach, klemm mich nicht ein.
31:16Geholfen hast, mein lieber Karl.
31:22Tatra 7602. Hat denn der verehrte Kollege Klingler schon einzutreffen geruht?
31:27Oder fährst du immer noch für ihn? Astrid, meine Sonne. Kommen.
31:32Hier, Tatra 7602.
31:35Wenn du nichts Besseres zu tun hast, als nette Weiber anzufunken, dann ist dein Posten überflüssig. Kommen.
31:43Ist das eben Kollege Karl-Heinz Klingler gewesen oder bin ich auf dem falschen Kanal? Kommen.
31:49Nein, hier ist Karl-Heinz Klingler, der nette Kollege Karl-Heinz Klingler, über den es sogar schon Sprüche gibt.
31:55Verlassen dich alle, dann hilft dir Kalle.
31:57Oder auch, fällst du dem Schicksal in die Kralle, auch dann hilft dir Kalle.
32:02Wenn ich passt auf, da!
32:05Oder auch Klingelkalle genannt.
32:08Naja.
32:09Sie haben sich wohl gestern auf Strecke nicht wohlgefühlt?
32:12Ja.
32:12Naja, der Respetter sagte mir, sie wären ihm gestern so komisch vorgekommen.
32:17Komisch?
32:18Ja.
32:20Irgendwie anders.
32:22Und sonst hat er nichts gesagt?
32:24Nö.
32:25Und so von anderen auch nicht?
32:28Haben Sie da irgendwas erwartet?
32:30Naja, Beschwerden?
32:32Nö, da war nix.
32:35Ach, guck an.
32:37Also das finde ich irgendwie, irgendwie stark.
32:41Na nun setzen Sie sich doch erstmal.
32:42Danke.
32:45Ich dachte schon, Sie wollten mir wieder einen Einlauf machen, weil ich habe Astrid sitzen lassen.
32:49Zwei Runden.
32:51Und im Dispatcher bin ich ein bisschen frech gekommen.
32:53Irreweil.
32:55Kalle, wir haben es doch bisher immer ganz gut verstanden, nicht?
32:58Ja, was ist denn?
32:59Entschuldige, komm nachher wieder.
33:01Gut.
33:03Achso, ich meine, wir sind doch bisher immer ganz gut miteinander zurechtgekommen.
33:07Ja.
33:08Und?
33:09Ich möchte gerne verstehen, warum Sie in letzter Zeit so anders sind.
33:13Das ist meine Privatsache.
33:14Achso.
33:15Na ja, bitte, wenn Sie sich gerne mit allen verderben möchten.
33:18So, weil ich keine Bootengänge mehr mache.
33:20Das meine ich gar nicht.
33:21Aber es ist doch wohl ein Unterschied, ob Sie keine Theaterkarten besorgen oder ob Sie uns mit einem neuerer Vorschlag
33:26sitzen lassen.
33:28Ja.
33:32Naja, gut.
33:33Reden wir ein andermal.
33:36Wiedersehen.
33:37Ja.
33:39Jedenfalls arbeiten Sie an sich.
33:42Damit ich wieder funktioniere.
33:44Wir wollen nur Ihr Bestes.
33:47Wissen Sie, wenn ich so alt bin wie Sie heute und einen leitenden Posten habe...
33:52Na, wenn Sie so weitermachen.
33:54Entschuldigung.
33:55Und wenn dann so ein junger Typ kommt und hat Probleme.
33:59Ja, ich bin ausgerastet.
34:02Und ich würde ihn nicht verstehen.
34:04Dann würde ich ihm so lange überlegen, bis ich ihn verstehe.
34:08Und nicht versuchen, ihn einzuklappen, dass er wieder brav marschiert, weil es ja so schön bequem ist, wenn keiner aus
34:12der Reihe tanzt.
34:12Nur halten Sie mal langsam der Luft an.
34:15Ich habe Sie immer so bewundert, weil Sie so eine tüchtige Frau sind.
34:21Aber meine Mutter ist ja auch so eine tüchtige Frau.
34:25Ich baue dir ein Haus.
34:27Und dann grabe ich dir einen Brunnen mit ganz klarem Wasser.
34:32Und dann lege ich dir einen Teich an, damit der Enten halten kann.
34:37Und Gänse und Hühner und Katzen und Hunde und Kinder sollst du haben.
34:40Kalle, ich...
34:41Natürlich erst, wenn du willst.
34:45Sag mal, Kalle.
34:46Kann das sein, dass ich einen schlechten Einfluss auf dich ausübe?
34:50Na?
34:51Ich will nicht, dass du mich nachahmst.
34:54Du berlinerst so.
34:59Du, Kalle.
35:01Du bist du und ich...
35:03Du bist du und du bist ein Mann.
35:06Kalle, worauf ich hinaus will.
35:09Ich will, dass wir wir bleiben, verstehst du?
35:12Ich will dich nicht an allen Ecken und Kanten beschneiden oder verändern.
35:16Und ich will, dass du mich so lässt, wie ich bin.
35:19Dann lasse ich dich nicht?
35:21Du lässt mir, aber ich lasse dir nicht.
35:24Wenn es weiter nicht ist.
35:26Kalle, ich will keine Abhängigkeit.
35:29Ich will Gleichberechtigung.
35:30Deine und meine, verstehst du?
35:31Hör doch mal auf, dich an die Pumpe zu klammern.
35:35Kalle, ich will, dass du das machst, was du machst.
35:39Dass du das machst, weil du das so willst und nicht, weil du denkst, dass ich das so will.
35:44Kalle, ich hab dich lieb.
35:49Ich will dich nicht ummodeln.
35:51Ich bin doch nicht deine Leitkuh oder was.
35:53Also was jetzt?
35:55Wenn ich so bleibe, wie ich bin, dann sagst du, Kalle, lass dich nicht ausnutzen.
36:01Denk mal an die Küchenkommission.
36:04Und wenn ich meinen Willen durchsetze, dann sagst du, Kalle, übernimm dir nicht.
36:08Denk mal ans Auto.
36:10Und wenn ich mich wehre und nein sage, dann sagst du, Kalle, gut, aber sag nicht nein wegen mir.
36:16Kalle, ich will doch los.
36:17Ach, dann war also alles umsonst, ja?
36:20Der ganze Aufstand gegen alle.
36:21Alles umsonst.
36:49Nimm das.
36:50Das ist besser.
36:51Du hättest mir zum ersten Mal so richtig schön schlecht gewonnen von dem Kling, Kalle.
36:55Und weißt du was?
36:56Ich hab mich dabei noch nie so gut gefühlt.
36:59Das erste ist immer das Schwerste.
37:00Die anderen nimmt man dann leichter.
37:02Ich will sowieso mindestens mal drei kleine Kalles haben.
37:06Du, das wirst aber noch kein Mensch davon, nur du.
37:09Und Kalle natürlich.
37:10Na, gerade der nicht.
37:11Der würde mir doch gleich ein Zimmer im Interhotel bestellen, wenn er es wüsste.
37:13Wenn er eins bekäme.
37:14Ne, jetzt ohne Quatsch.
37:16Stell dir mal vor, was mir der Klinge für eine Macht verschaffen würde.
37:19Kalle, der muss erst mal zu sich selber finden.
37:21Und damit hat er voll zu tun.
37:22Gut, machst du das.
37:25Mach's aber nicht publik.
37:26Wenn er drauskommt, dann steht gleich das halbe Landgewehr bei Fuß und will mich betutteln.
37:30Ist doch auch ganz gut.
37:31Aber anstrengend.
37:33Du, ich hab zu Hause noch einen alten Korb auf dem Boden stehen.
37:36Willst du einen haben von Alex?
37:37Siehste, schon geht's los mit dem Betutteln.
37:39Entschuldige.
37:41Sigrid, ist Gerhard da?
37:46Grüß dich, Gerhard.
37:48Nee, nichts Großes.
37:49Nur unser Brigadebuch.
37:50Ja, das ist auch groß.
37:52Trotzdem, wir machen diesmal nicht mit bei der Auswertung.
37:56Ja, du hast recht gehört.
37:57Wir machen nicht mit.
38:00Stellen uns nicht, wenn dir das besser gefällt.
38:03Nur uns fehlt noch ein Stück von unserem Leben und das kriegen wir nicht hin bis zur Auswertung.
38:08Wird diesmal eine Reportage werden.
38:10Es waren mal zwei BVBer, die lebten in einem Zelt.
38:15Du hast vollkommen recht.
38:21Weißt du, was der BGLer sagt?
38:24Klingt wie eine Neuauflage von Grimms Märchen.
38:26Die wäre sowieso fällig.
38:28Was soll ich dann meinem Enkel später mal vorlesen, ne?
38:33Karten für den Friedrichstadt-Palast habe ich natürlich nicht gekriegt.
38:36Aber dafür ein bezauberndes Lächeln vom Kassenfräulein.
38:39Hallo, die Sitzung kann anfangen.
38:42Ich bin da.
38:45Tür zu.
38:48Mensch.
38:49Entschuldigt.
38:52Also, Tagesordnung.
38:54Ja, doch.
38:56Kalle und Ramona leben in einem Zelt.
38:58Was?
38:58Zelt?
38:59Kalle mit dem Luxuskörper?
39:00Nee, Kalle mit Ramona.
39:08Johanna!
39:09Ach mal!
39:13Sag mal, die haben wohl die Jungs früher nie nachgepfiffen, wa?
39:15Zu viel, mein Lieber.
39:16Warum bist du noch nicht stehen geblieben?
39:18Und hast mal gefragt, ob ich zwei Nachrichten habe?
39:19Hast du zwei Nachrichten?
39:21Hab ich.
39:22Eine Jute und eine schlechte. Welche willst du zuerst hören?
39:23Eine schlechte.
39:25Ich hab kein Geld.
39:25Die Jute ist mein Freund. Der hat einen Kumpel. Der wohnt im Prenzlauer Berg.
39:30Und bei dem im Haus ist unten eine Portierswohnung frei. Mit Keller. Na, was sagst du denn noch?
39:35Stark, ey.
39:37Finde ich auch.
39:38Tja, was jetzt...
39:38Also, sehr tüchtige Kollegen. Alle beide.
39:42Ah, Schichtarbeiter.
39:43Ja.
39:43Ja.
39:4518 Uhr, wenn das den Müller nicht vergessen hat.
39:47Ja, ist gut. Aber jetzt sind wir erst mal hier.
39:49Ja, Entschuldigung. Schichtarbeiter versteht sich bei der Straßenbahn.
39:52Der junge Ehelander...
39:53Ja, Schichtarbeiter. Ich sehe, wir verstehen uns.
39:55Ja, jetzt haben wir...
39:56Noch Sommer.
39:59Aber der Herbst wird feucht, der Winter kalt, dann zieht's durch alle Ritzen.
40:04Die Wände müssen auch noch austrocknen, damit die Tapeten nicht runterfallen, wenn zu Silvester die Kräuten knallen.
40:08September, Oktober...
40:10Nee, nee, nee, das ist ja viel zu spät.
40:12Also, Eigenleistung wären Mauer und Assasarer.
40:16Gut.
40:19Bei Fußbodenbelegen und beim Malern müssen allerdings die Kollektiven helfen.
40:23Aha.
40:23Ja.
40:24Gut.
40:26Und wer bezahlt denn nur den Um- und Ausbau?
40:29Die KWV.
40:30Ah, wunderbar.
40:32Zeit, die KWV.
40:34Das wäre alles, doch?
40:36Schönen Dank.
40:37An dir den Arbeitstag noch?
40:38Gleichfalls.
40:39Tschüss.
40:53Herr Kalle?
40:56Der spielt, wo keiner.
40:58Richtig lachen kann ich darüber nicht.
41:08Ich hab mich sicher inzwischen mit allen verdorben.
41:11Was für noch Ramona?
41:14Wir haben uns gerade gekracht.
41:17Willst du drüber reden?
41:23Lass mal, das ist ganz gut, dass uns da mal jemand so richtig aufgeschreckt hat.
41:27Ich hab mich selber ganz schön erschrocken.
41:29Willst du?
41:32Danke.
41:35Ich will aber was von dir.
41:37Aha.
41:38Gar nicht aha.
41:41Wally muss doch übermorgen ins Krankenhaus.
41:43Ja, ich weiß.
41:43Kannst du nicht mit dem Auto in der Hause fahren?
41:48Und weiter nicht?
41:51Nee, weiter nischt.
41:53Nee.
41:55Sie sagen ja, es ist eine gutartige Geschwulst, aber naja, oftmals, da wollen sie ja noch mal
41:59beruhigen.
42:01Du lass mal, ich glaube, ich habe heute schon genug Kaffee.
42:04Dann kriegst du eben keinen Kaffee, sondern einen Schokoei.
42:06Es soll nun kommen rein.
42:06Andi?
42:07Ja.
42:09Mami, guck mal, wir haben im Kinderrat einen Sonnenblumen gemalt.
42:13Meins war die gelbste.
42:15Och, du, die hast aber hübsch gemalt.
42:17Gefällt mir gut.
42:17Du weißt du was, wenn ich aus dem Krankenhaus wiederkomme, werde ich sie mir in die Straßenbahn
42:21hängen und dann scheint immer die Sonne.
42:24Bessi hat heute geweint.
42:25Wer ist denn Bessi?
42:26Oh, Bessi ist unser Hündchen.
42:27Sag mal dem Onkel guten Tag.
42:29Bessi.
42:30Ha?
42:30Hey.
42:32Du weißt doch, ich habe Angst vor ihr überhaupt, das ganze Viechzeug.
42:35Onkel, mach mal bitte die Tür auf, die geht zu schwer.
42:40Na, dann kann ich ja gleich gehen.
42:41Tschüss.
42:41Tschüss, danke schön.
42:49Mensch, Walli, das ist ja Wahnsinn, das ist ein Kindertraum.
42:51Weißt du, Onkel Bessi rettet Menschen aus Eis und Schnee.
42:54Den Kleinen nimmt ja meine Schwester.
42:56Aber was mache ich mit all dem anderen Vaterersatz?
42:58Na, den Goldhamster habe ich schon untergebracht.
43:00Und die Fische, die nimmt meine Nachbarin.
43:02Gucke, der Schwarze hier ist Schlumpi.
43:05Der war einfach, weil seine Mutti gestorben ist.
43:10Hallo.
43:11Ist sie nicht süß?
43:12Na ja, die Tauben, die will ja George im Garten übernehmen.
43:15Aber was mache ich mit unserer Dicken?
43:19Nächsten Monat will sie werfen.
43:21Gut, bis dahin bin ich bestimmt wieder zurück.
43:23Na, schau doch mal, wie rund sie ist.
43:26Was machen wir denn mit ihr?
43:27Die kommen alle in mein Bett hinein.
43:30Er kann keinen Tag ohne seine Bessi auskommen.
43:32Weißt du, sie ist für ihn wie eine große Schwester.
43:35Sie sind gleichaltrig.
43:53Guten Tag.
43:55Ramona.
43:56Ich habe aber nur Pause.
43:58Ja, ich weiß. 18 Minuten.
44:00Ach.
44:00Ich habe eine Bitte an Sie.
44:02Nur ganz kurz.
44:04Na ja, meinetwegen.
44:08Ich habe nicht gedacht, dass es mir so schwerfällt, wenn...
44:12Könnten Sie nicht etwas tun?
44:14Ich meine, dass Karl-Heinz wieder nach Hause kommt.
44:18Ja, nicht für immer ist es ja vorbei.
44:22Aber auch nicht nur, um was zu holen.
44:24Das Sparkassenbuch, das war aber seins.
44:25Ja.
44:28Darum geht es doch nicht.
44:30Immer wenn ich Schritte auf der Treppe höre oder das Telefon klingelt, dann denke ich, er ist es.
44:35Und dann...
44:36Dann ist er es nie.
44:38Setzen wir uns doch.
44:46Ich...
44:47Schaue, Ohrringe haben Sie.
44:51Ich habe bestimmt viel falsch gemacht.
44:54Ich konnte Sie nicht leiden.
44:56Aber...
44:57Das geht wahrscheinlich vielen Müttern so, wenn sie merken, dass es ernst wird mit...
45:01Ich habe ja auch schon mal vor Ihrer Wohnungstür standen.
45:04Was?
45:05Weil Sie fehlen Kalle ja auch.
45:07Ja?
45:07Aber...
45:08Aber geklingelt habe ich denn nicht.
45:10Und warum nicht?
45:11Wenn man sich bei Ihnen mal die Schuhe ausziehen muss, damit die Teppiche nicht dreckig werden.
45:15Aber Kind, Kind?
45:17Um Gottes Willen.
45:20Kind haben Sie zu mir gesagt.
45:21Ob Ihnen das nachher nicht leid tun wird?
45:26Kalle und ich, wir hausen ein Zelt.
45:29Im Zelt?
45:30Und da fühlen wir uns sauwohl.
45:33Schön.
45:35Karl-Heinz und ich haben früher auch sehr oft gezählt.
45:38Karl-Heinz.
45:41Kalle und ich.
45:43Ach, jetzt haben wir ja die ganze Pause verquatscht.
45:46Ich will Sie ja nicht abwimmeln.
45:48Aber...
45:50Mein Traumberuf, der ruft.
45:53Ramona.
45:57Da.
45:59Danke.
46:04Danke.
46:06Danke.
46:17Danke.
46:19Danke.
46:20Das war's.
46:52Oh, hallo, Kalle.
46:57Grüß dich.
46:59Riecht aber mächtig gewaltig gut hier.
47:04Och, was ist denn das?
47:06Nicht gucken, erst raten.
47:08Das sind, ähm, die Kitterungskartoffeln.
47:13Oh, sicher.
47:14Bessi.
47:17Ist der groß.
47:18Das ist eine Sie.
47:19Aber langsam.
47:21Bessi, komm mal zum Frauchen.
47:23Frauchen hat auch schönen Streuselkuchen.
47:24Nee, du nischt Süßes.
47:25Und kein Schweinefleisch.
47:26Ach, das ist Walli ihrer?
47:28Na, und ich dachte,
47:29ich muss mal was essen.
47:33Na, komm.
47:34Na, komm, steig aus.
47:38So, hm.
47:40Da bringst du dich einfach her,
47:41ohne mich zu fragen, Dick.
47:43Pass mal jetzt auf,
47:44was Frauchen zu Herrchen sagt.
47:46Hör mal zu, Kalle, bei aller Tierlieber.
47:48Das geht nicht.
47:49Mensch, wir fahren Schicht.
47:51Was machen wir denn, wenn er bellt
47:52oder wegrennt oder heult?
47:54Und das bei den Nachbarn.
47:56Du kannst tausend Gründe dagegen finden.
47:57Aber es gibt einen dafür.
47:59Walli.
48:00Also.
48:01Oh, Kalle.
48:03Du hast den mächtig entwickelt.
48:09Ach, da ist ja noch jemand.
48:13Was?
48:15Ich bin eine Überraschung, Tante.
48:18Hat Onkel Kalle gekauft.
48:19Soll ich dir geben?
48:21Das ist Andi, Wallis Sohn.
48:23Er muss jeden Tag
48:24wenigstens eine Stunde bei Bessi sein.
48:26Bessi kriegt Kinder.
48:27Oh, wo?
48:28Hat Enti auch?
48:30Wieso auch?
48:32Na, auch eben.
48:35Wieso auch eben?
48:37Heißt das, dass du und ich,
48:41wir zusammen, Ramona, wir kriegen ein Kind?
48:45Also von dir und von mir.
48:48Warst du schon beim Arzt?
48:50Und ist alles normal?
48:53Andi, wir kriegen auch ein Kind!
48:55Ob es ein Junge wird?
48:56Oder ein Mädchen?
48:57Ich habe schon fünf Kilo Lunge gekauft.
48:59Und Calziport-Tabletten.
49:00Also für Bessi.
49:01Fällt dir nichts auf an mir?
49:03Wieso?
49:03Schon was zu sehen?
49:05Also, nee.
49:06In deinem Zustand hier.
49:08Hier draußen.
49:09Nee, so kann ja unser Kind nicht aufwachsen.
49:11Calip, unser Kind ist höchstens so groß.
49:14Na, nun zeig mir mal noch ein Baby mit so einem interessanten Vollleben wie unseres.
49:20Sag mal, fällt dir wirklich nichts auf an mir?
49:33Vorwärts mit dem Nachttop in der Hand in die neunziger Jahre.
49:36Was?
49:37Na ja, also, Klo ist eine halbe Etage höher.
49:40Generalsanierung in zwei Jahren.
49:41Guckt sie euch an.
49:43Ne Wohnung?
49:44Ja.
49:45Mensch, Johanna!
49:46Warte, nun Ecke.
49:55Hier.
49:59Ist ja auf.
50:04Hallo?
50:05Hallo?
50:07Hallo?
50:07Nee, nee, also, trockenes Essen.
50:11Und, äh...
50:17Hallo?
50:23Da seid ihr ja.
50:32Eins, zwei, drei.
50:38Eins, zwei, drei, vier, fünften Hals.
50:42Eins, zwei, drei, vier.
50:44Egal, wenn du ein Kinderzimmer.
50:51Lärten wir uns schon da?
50:53Ist doch viel zu früh.
50:56Ist aber, habt ihr was vor mit uns?
50:59Komm, komm, sagst du mir, bevor keiner wegrennt.
51:01Komm, sagst du mir.
51:02Komm, ich zeig nicht mehr was.
51:03Guck mal, die beiden.
51:04Die Elektrik, die muss nicht verlegt werden.
51:07Dann lässt du die KWV machen.
51:09Nun, ab.
51:10Und ihr beide?
51:11Na, du und Reinhard.
51:13Ihr kriegt ein Baby, ist schon klar.
51:15Oder, dass man das nicht abgeschlossen ist und als Raumteil erdrückt.
51:19Weißt du, der ist ein Powermann, das wird doch noch gebraucht.
51:21Oh, das ist doch gar nicht so gemein.
51:23Also, eine Klappe.
51:25Du schickst euch hier die Leiche drin.
51:26Wir wollen uns ganz doll freuen.
51:29Jetzt hört er auf Rambone an.
51:31Ihr könnt euch auch freuen.
51:33Wie war's denn jetzt?
51:342,31 Meter.
51:35Ist das etwa?
51:37Für uns zwei beide.
51:40Ja, ich dachte, das wird hier so eine Art, so eine Art Abrechnung.
51:44Wieso denn das?
51:46Ist der fertig?
51:47Was hat man da was machen?
51:49Ja, so richtig viel Freude habt ihr nicht mit mir gehabt.
51:51Oh, man, nie so sehen.
51:53Der Wetterbericht war in Ordnung heute Morgen.
51:56Warum seid ihr eigentlich nicht sauer?
51:57Nein, das ist echt.
51:58Nicht.
51:59Komm, das mal, Kalle.
52:01Den Weg haben wir alle gehen müssen.
52:03Den Weg vom Kind zum Mange.
52:08Achtung, guck ein Bild.
52:09Oh, ja.
52:10Zur Erinnerung, was war gedanklich?
52:11Ich bin da.
52:13Und du wackel nicht wieder so.
52:15Und du denk jetzt was Vernünftiges, damit ich nicht wieder rumspinnen muss.
52:19Achtung!
52:19Warte, ich muss jetzt noch mal bitte, bitte, hier.
52:22Kuhu.
52:26Na, Kalle?
52:29Schreibst du mal hier rein, wie aus euch eine Familie geworden ist?
52:33Moment.
52:36Ganz ehrlich.
52:37Hm.
52:38Mit einem drumherum.
52:40Hm.
52:40Und hin, und hin, und hin, und hin.
52:41Aber bitte keine Schweinereien.
52:45Ohne Halleluja?
52:46Ohne.
52:49Na ja.
52:51Ja, komm.
52:53Fein.
52:54Ja.
52:55So, jetzt setzen wir uns hier hin.
52:57Lassen wir mal den Kalle durch.
53:01Kalle, geh erst mal allein hoch.
53:03Sonst fällt's dir gleich in Ohnmacht.
53:06Ja, ja.
53:21Da bist du ja, Junge.
53:22Tag, Mutti.
53:23Ach, ist das schön.
53:24Komm rein.
53:25Du, da ist noch jemand.
53:28Na ja, das hab ich mir ja fast gedacht.
53:35Kommen Sie doch rauf.
53:38Komm rauf, Kind.
53:41Da ist nämlich noch jemand.
53:45Ach, von mir aus dem Pferd.
53:54Na komm.
54:00Kalle, ich glaub, es geht los.
54:02Gute Güte.
54:04Ruhig bleiben.
54:04Du mach doch schon.
54:05Nur ruhig bleiben.
54:06Du mach doch.
54:07Hier, nimm doch mal.
54:08Bring rein.
54:08Komm, ja, schon rauf.
54:10Was?
54:11Was ist denn mit dem Bessi-Kopf?
54:13Das sind Bessi-Sachen.
54:14Bessi-Sachen geht los.
54:15Das geht los.
54:16Was geht denn los?
54:17Ach, komm, der Tisch muss weg.
54:18Fass mal mit an.
54:19Ja?
54:20Der Tisch muss weg.
54:20Ja, das geht doch los.
54:22Mit Bessi geht's los.
54:23Wir brauchen eine stille Ecke.
54:24Um Gottes Willen.
54:26Komm.
54:26Um Gottes Willen.
54:27Komm, komm, komm, komm in die Ecke.
54:29Du kannst nicht hier hin.
54:29Du musst dich hier hinsetzen.
54:31Komm.
54:32Was ist denn das für ein grässliches Ding?
54:36Du, Mutti, du hast doch noch ein paar Tage Urlaub, ne?
54:39Und fährst du weg?
54:40Nee, das ist wegen Andi, weil der muss jeden Tag mal eine Stunde bei Bessi sein.
54:43Ja, natürlich.
54:44Das kriegen wir schon hin, die.
54:46Das mit Andi, die paar Stunden.
54:48Aber wer ist denn Andi?
54:49Kalle, bring doch mal ein paar Lappen zum Abwischen.
54:51Ein paar alte.
54:53Alte Lappen?
54:54Legen ihre Kinder nicht selber ab?
54:56Was?
54:58In meiner Wohnung.
55:00Mutti.
55:22Das ist gut, ja?
55:49Ich weiß gar nicht, warum du so eine Angst davor hast.
55:52ist doch ganz einfach.
56:14Kalle ist weg, zwei Stunden etwa, zu Kalle nach Hause.
56:18Das ist was mit dem Hund.
56:19Was?
56:20Danke schön.
56:21Komm, Mann, gut.
56:29Sag, was ist denn los?
56:30Was ist denn los?
56:30Wo ist Bessi?
56:32Gratuliere.
56:33Bessi ist Mama.
56:34Oh, toll.
56:52Da schreibt mal drüber, ohne Halleluja.
56:55Und da, wo und mach.
56:56Das hat sich…
56:56Das ist mir eine Formal.
56:58question.
56:59Oh, oh.
57:00Oh, oh.
57:01Oh, oh.
57:02Oh, oh.
57:03Oh, oh.
57:04Oh, oh.
57:04Oh, oh.