- vor 2 Tagen
Kategorie
📺
TVTranskript
00:01Schon in frühester Zeit schauten die Menschen zum Himmel hervor.
00:04Seid ihr bitte so nett und benehmt euch, ja?
00:06Denn alle Naturerscheinungen, die über ihr Schicksal herrschten, kamen ja von dort.
00:10Heute ist der Kosmos für uns ein riesiges Laboratorium, in dem wir eine Menge Experimente ausführen.
00:27Erster Mensch im Weltraum.
00:33Guck mal da!
00:35Sie gehen!
00:37Ey, kommt jetzt los!
00:39Du, die gehen schon rein!
00:40Kommt da endlich!
00:45Die Astronomie ist schon Jahrtausende alt.
00:50Wahrscheinlich die älteste Wissenschaft überhaupt.
00:52Und wenn ihr euch mal damit befasst, eines der spannendsten Abenteuer des menschlichen Forschertranges.
00:59Unsere Vorfahren nahmen nach dem Rhythmus der Gestirne die Zeiteinteilung vor.
01:04Die Astronomen sind heute in der Lage, die Zeit auf eine Atomuhr zu fixieren, die in 30.000 Jahren,
01:10in 30.000 Jahren eine Toleranz von nur einer Sekunde aufweist.
01:17Und jetzt wird uns Herr Kuhl einmal die Sonne vorfühlen, wie er sie noch nie gesehen hat.
01:23Mit diesem Spiegelsystem lenken wir das Sonnenlicht durch das Fernrohobjektiv in das Haus hinein und das schauen wir uns jetzt
01:29mal an.
01:32Es ist rot, Oma!
01:34Gehen dürfen Sie erst, wenn die Apfel auf grün schalten.
01:36Ich sehe nur, dass das Licht springt.
01:39Die Farbe herkenne ich nicht.
01:41Ich habe nämlich einen Altersstab, wissen Sie?
01:44Und da sehe ich alles nur verschwommen.
01:46Na, Oma!
01:47Wie wär's denn mal mit einer Brille?
01:49Habe ich ja versucht, aber die hilft mir auch nicht.
01:52Ich bin mein Leben lang ohne Brille ausgekommen und da soll ich jetzt auf meine alten Tage mögen.
01:58Bei Stahl hilft die Brille auch nicht.
02:01Die Frau Doktor hat gesagt...
02:02Es ist grün, Oma! Sie können!
02:04Und kommen keine mehr?
02:06Nein, die dürfen jetzt nicht.
02:07Aha!
02:13Versuchen Sie es doch einfach mal mit einer Brille.
02:16Wenn nicht und Sie die Farben nicht erkennen können, das ist doch ganz einfach.
02:20Aber wie?
02:21Wenn es oben blitzt.
02:22Dann ist rot.
02:23Merken Sie sich einfach oben und rot.
02:26In beiden Worten ist ein O.
02:28Wenn unten, dann grün.
02:30Jetzt habe ich alles verstanden, Herr Wachtmeister.
02:33Vielen Dank.
02:34Vielen, vielen Dank.
02:36Aber bitte.
02:47Gibt es was, Martin?
02:49Bei mir nicht, alles klar.
02:51Verkehrskontrolle.
02:51Im Gegenteil, Verkehrserziehung.
02:54Du hast in der Oberstufe, dann sind die Zweige dran.
02:57Und dann grüß mal meine Kleine von Ihrem Vater.
02:58Und verguckst du dich nicht in die andere Kleine?
03:03Ich bin umtrauert.
03:04Die Warnung ist umsonst.
03:06Das ist schon zu spät.
03:09Meine Oma sagt immer, ich bin eine Jungfrau.
03:12Das ganz gewiss nicht.
03:13Alles nur das nicht.
03:14Damit meint sie nur, du bist im Sternbild Jungfrau geboren.
03:17Ich bin Stier.
03:18Stier?
03:19Kommt der Sache schon näher.
03:20Du wirst ganz schön wütend, wenn du einen Tadel bekommst.
03:22Wenn du so weitermachst, wachsen dir auch noch die Hörner dazu.
03:24Was wächst mir denn, Frau Knüpp?
03:26Ich bin ein Krebs.
03:27Dir wachsen so ohne Scheren, da musst du seitwärts die Treppe runtergehen.
03:34Ich bin ein Fisch.
03:36Ich bin ein Löwe.
03:40Ich bin auch ein Fisch.
03:42Und meine Mutter hat gesagt, ich habe auch den Charakter eines Fisches.
03:44Ja, wie ein Karpfen.
03:45Das ist also der große Refraktor.
03:49Du, Herr Guth, bist du freundlich?
03:51Hat ihn schon in Bewegung gesetzt?
03:53Er ist fast 100 Jahre alt.
03:55Jetzt ein technisches Denkmal.
03:58Er wiegt 135 Tonnen.
04:00135.000 Kilo.
04:03Er hat eine Öffnung von 68 Zentimetern und eine Brennweite von 21 Metern.
04:10Damit ist er das längste Linsenfernrohr unserer Erde.
04:13Ja.
04:14Wenn du da durchguckst, musst du ein Auge von 68 Zentimeter Durchmesser haben.
04:18Ist ja ein Dreiviertelmeter, so ein Auge.
04:21Was müsste ein Dasell-Kopf haben?
04:39Wozu sind denn die Volkspolizisten da?
04:42Aufpassen sollen sie, wenn sie durch die Siedlung Latsch laufen.
04:46Das tun sie auch.
04:48Zur Genüge.
04:50Nachts fährt zusätzlich auch der Streifenwagen zweimal durch.
04:55Ich würde ihnen empfehlen, ihr Eigentum durch geeignete Maßnahmen besser zu schützen.
05:00Eventuell durch einen Sicherheits- oder Einsteckschloss.
05:05Kein Wunder, dass ich bei Ihnen ein ungebetener Gast umsehen kann.
05:10Können Sie uns die Gegenstände beschreiben, die Ihnen gestohlen worden sind?
05:15Fabrikat des Fernsehers, des Kofferradios, Typenbezeichnungen, Fahrradnummer.
05:23Na, wie sollen wir da finden, was Ihnen gestohlen wurde?
05:27Sie machen uns die Arbeit ohne diese Angaben bedeutend schwerer.
05:32Da müssen Sie sich halt Mühe geben, die Kriminalisten.
05:38Unsere Kriminalisten arbeiten sehr gewissenhaft.
05:41Mit viel Geduld.
05:43Aber eines sind sie nicht.
05:46Hellseher oder Zauberkünstler.
05:49Da ist eine Sternschnuppe, Herr Dr. Schüller.
05:51Ja, aber eine sehr große.
05:53Meist sind es winzlinge.
05:54Vom Bruchteil eines Millimeters bis zur Größe eines Fingernagels.
06:00Und wenn sie verglühen, dann sehen wir sie aufblitzen.
06:04Das hier ist ein Meteorit, der nicht ganz verglüht ist beim Allentaufen in die Erdatmosphäre.
06:10Kommt man vom Mond?
06:12Nein, vom Mond nicht.
06:13Dieser Bursche ist von irgendwoher aus dem Kosmos auf unserer Erde gefallen und wiegt fünf Zentner.
06:19283,5 Kilogramm.
06:22Fast so viel kommt tagtäglich auf unserer Erde an.
06:25Also keine Angst als Staubpartikelchen.
06:30Ja, und Stein?
06:31Nein, Claudia, das ist ein schwerer Eisenbrocken mit einem geringen Anteil von Nickel.
06:36Ist ein Komet eigentlich das gleiche, Doktor?
06:38Nicht ganz.
06:40Kometen haben einen Durchmesser bis zu vielen Kilometern und beschreiben eine Bahn um die Sonne, die viele Jahre dauern kann.
06:51Dieses Jahr ist der hellische Komet ein größter Erdnäher.
06:53Richtig, Peter.
06:55Und weiß jemand, wann er zum letzten Mal beobachtet wurde?
07:001910.
07:01Genau.
07:02Und da haben die Menschen geglaubt, der Weltuntergang stünde unmittelbar bevor.
07:13Ich wünsche mir mal was, wenn ich eine Sternschnuppe sehe.
07:16Geht das denn wirklich in die Fülle?
07:19Meistens, Susanne.
07:21Nur, du musst selber ein bisschen nachhalten dabei.
07:25Ja.
07:37Ist dir was passiert?
07:39Komm, wir gehen ja rüber an die Seite.
07:43Halt!
07:44Sie bleiben.
07:45Fahren Sie ja drüben auf den Bürgersteig.
08:03Na, da hast du aber einen ganz schönen Schreck gekriegt, was?
08:05Na, ist doch nichts passiert.
08:07Du musst aufpassen, wenn du über die Straße gehst.
08:09Nicht träumen.
08:11Wo musst du denn jetzt eigentlich hin?
08:14Rüber zur Bahnhofstraße.
08:16Na, dann kannst du mit mir kommen.
08:19Sie können sie mir ruhig mitgeben.
08:20Ich muss nämlich auch da hin.
08:21Ja, na, ist gut.
08:22So, nimm mal deinen Beutel.
08:23Und den geben Sie mal zwei Stempel.
08:25Damit er nicht wieder wie ein Irrer an den Fußweg randonnert.
08:29Hey, hey, hey, wer donnert hier?
08:31So was.
08:32Auf Wiedersehen und vielen Dank.
08:34Bitte schön, tschüss.
08:35Na, komm.
08:36Hauptwachtmeister Kleiner, bitte Ihre Fahrzeugpapiere.
08:38Was wollen Sie denn von mir?
08:40Ist da alles in Ordnung?
08:41Die Göre ist okay?
08:42Ja, tun Sie bitte, was Sie Ihnen sagen.
08:44Was habe ich denn gemacht?
08:46Ihre Papiere, bitte.
08:48Wenn es weiterlich ist, bitte schön.
08:49Aber Sie können mir gar nichts.
08:51Ich bin ordnungsgemäß um die Kurve gekommen.
08:53Mit hoher Geschwindigkeit, ja.
08:56Mit hoher Geschwindigkeit?
08:58Geschlichen bin ich, Herr Wachtmeister.
09:00Ach, was gekrochen.
09:02Meine Bremsen sind ein bisschen trocken.
09:04Und deshalb haben Sie gequitscht.
09:05Haben Sie denn nicht gesehen, dass das ein Fußgängerüberweg ist, Herr Rahn?
09:11Oh, das.
09:13Das ist mir entgangen, Herr Wachtmeister.
09:17Schauen Sie mich doch mal genau an, Herr Rahn.
09:19Was ist denn?
09:22Haben Sie entzündete Augen?
09:24Na und?
09:26Die hatte ich schon immer.
09:27Schon als Kind.
09:29So, so.
09:32Och, nun seien Sie mal gütlich, Herr Wachtmeister.
09:35Und machen Sie nicht unnötigen Fass auf.
09:38Wir sind doch ungefähr im gleichen Alter.
09:40Bleiben Sie mal auf dem Teppich.
09:41Ist doch nichts passiert.
09:42Ich hatte den Schlitten fest im Griff.
09:44Herr Rahn, haben Sie Alkohol getrunken?
09:47Alkohol?
09:48Ich?
09:50Nicht, dass ich wüsste.
09:52Keinen Tropfen.
09:52Ich schwör's.
09:54Das können Sie sich sparen.
09:56Schade um das Zeug.
09:58Kusten Sie rein, Herr Rahn.
10:04Na feste, kräftig pusten.
10:13Das hab ich mir fast gedacht.
10:16Ja, das...
10:24Können wir auch mal durchgucken?
10:26Ach Quatsch, jetzt ist doch nicht nacht.
10:28Da sind doch keine Sterne da.
10:29Sterne sind doch immer da.
10:31Ja, die hauen ja nicht tagsüber ab.
10:38Bei so klarem Wetter
10:39sind zumindest die hellsten Objekte
10:41auch am Tag durch dieses Spiegelteleskop zu sehen.
10:48Unser Spiegelteleskop ist zwar viel kleiner
10:50als das große Fernrohr,
10:51aber es leistet fast genauso viel.
10:53Eigentlich ist es auch verständlich.
10:54Es ist ja viel jünger
10:55und die Technik hat sich weiterentwickelt.
10:57Die Radios sind heute auch nicht mehr so groß
10:59wie vor 50 Jahren
11:00und sie leisten doch eine ganze Menge.
11:02So, nun haben wir unsere Velos eingestellt
11:05und du kannst mal durchschauen.
11:08Siehst du was?
11:09Sag doch mal, was du da siehst.
11:11Claudia, das weiß ich nicht.
11:12Die vielen optischen Geräte,
11:13die ihr hier kennengelernt habt,
11:14ermöglichen uns ein weites Beobachtungsfeld.
11:16Lass mich da mal ran, wenn du nichts siehst.
11:18Aber der Mensch hat außerdem verstanden,
11:20Signale, die aus dem Weltall zu uns kommen,
11:23zu entschlüsseln.
11:24Ich seh die Venus!
11:25Was?
11:26Was soll sie?
11:27Was soll sie?
11:27Was soll sie?
11:28Was soll sie?
11:28Was soll sie?
11:29Was soll sie?
11:30Was soll sie?
11:35Was soll sie?
11:39Halt, mir in die Augen sehen.
11:44Ich bin da kein Brummkreisel.
11:45Schließen Sie die Augen.
11:47Strecken Sie den rechten Arm aus
11:50und führen Sie den Zeigefinger so zur Nasenspitze.
11:56Dasselbe nochmal mit links.
12:08Gehen Sie jetzt gerade durchs Zimmer auf dem Strich da.
12:12Arme in der Vorhalte, Handflächen nach oben.
12:25Dasselbe nochmal.
12:27Und setzen Sie jetzt einen Fuß voreinander.
12:30Ich fühle mich weh.
12:35Schließen Sie die Augen.
12:41Gerade, Herr Rahn, gerade.
12:48Wird Ihnen schlecht?
12:51Ein Glas Wasser, Schwester Bärbel.
12:53Moment.
13:07Der ist doch noch besoffen.
13:09Vorhin beim Blutabnehmen hat er mir einen Hintern gekniffen.
13:11Dazu brauchte ich nicht mal betrunken zu sein.
13:14Warst du fertig?
13:15Mache ich.
13:17Herr Rahn, wie viel Alkohol haben Sie heute getrunken?
13:21Ich hab's doch schon gesagt.
13:23Keinen Tropfen.
13:24Wie viel gestern?
13:27Die Wahrheit, Herr Rahn.
13:28Wir erfahren es sowieso.
13:29Die Blutprobe weist es aus.
13:31Außerdem können Zeugen befragt werden.
13:33Halbe Flasche, ungefähr.
13:36Bier, Wein, Kognak, Milch.
13:38Schnaps.
13:40Eine halbe Flasche.
13:41Da sind ca. 17, 18 einfache Schnäpse.
13:44Wann haben Sie das getrunken?
13:46In welchem Zeitraum?
13:48Von gestern Abend um 8 vielleicht bis...
13:51Na, na, bis?
13:54Drei Viertel, Viere, ungefähr.
13:57In 7 bis 8 Stunden etwa 17, 18 Gläser Schnaps.
14:00In einer Gaststelle?
14:03Nein.
14:04Erst in der Stampe und dann in der Bar.
14:08Wie viel Biere?
14:09Also trocken werden Sie die Schnäpse nicht runtergewirkt haben.
14:11Nee.
14:115 oder 8 vielleicht.
14:16Was haben Sie gegessen in der Zeit?
14:18Bockwurst mit Salat.
14:21Wann haben Sie geschlafen, Herr Rahn?
14:23Bis ich zu Hause war.
14:24Umgezogen, Tasse Kaffee und gleich zur Arbeit.
14:28Mit dem Auto oder zu Fuß?
14:29Mit dem, äh, zu Fuß.
14:32Ja, das werden wir selbstverständlich überprüfen.
14:34Und wo kommen Sie jetzt her?
14:36Aus dem Betrieb.
14:37Und wo wollten Sie hin?
14:38Nach Grünau.
14:39Bekannte abholen.
14:40Ah, private?
14:41Ja.
14:43Und während der Arbeitszeit?
14:45Der Meister weiß Bescheid.
14:48Na, und heute Nacht, da hat Sie auch niemand gehindert, zu viel zu trinken.
14:51Na, ich kann eben eine ganze Menge vertragen.
14:55Von dem, was Sie, wie Sie meinen, vertragen können, steckt noch ein Guteil in Ihrem Blut.
15:00Am Lenkrad macht Sie das gefährlich.
15:09Ihre Papiere.
15:12Der Führerschein wird vorläufig eingezogen.
15:14Sie erhalten innerhalb der nächsten 14 Tage eine Nachricht.
15:18Und wie soll ich von hier aus in den Betrieb kommen?
15:20Ich würde es mal mit den öffentlichen Verkehrsmitteln versuchen.
15:23Und das Auto?
15:25Das kann ja von einem Ihrer Bekannten abgeholt werden.
15:30Zustände sind das.
15:33Herr Rahn.
15:34Was ist denn noch?
15:35Das Leben eines Kindes hing an einem Haar.
15:40An einem hauchdünnen Haar.
15:42An einem Meter Bremsweg.
15:45Das ist der Bruchteil einer Sekunde.
15:48Ein Mensch mit Alkohol im Blut am Lenkrad eines Autos ist im Straßenverkehr lebensgefährdend.
16:04Ja, wir bedanken uns, Herr Gull, für diese wunderbare Führung, auch im Namen der Schüler.
16:08Wiedersehen.
16:10Und natürlich auch bei Ihnen, Herr Dr. Schilling, für Ihre Geduld und Freundlichkeit.
16:17Mein Anliegen war, euch Anregungen zu geben über Mensch, Erde und Alk.
16:22Na ja, ich hoffe, dass der Besuch hier viele Fragen geklärt, vor allem aber viele neue aufgeworfen hat.
16:30Hm, Susanne, aber nur, wenn es zum Stoff gehört.
16:33Wir wollen Dr. Schilling doch nicht über Gebühr strapazieren.
16:36Na ja, die Lehrer freuen sich immer, wenn ihr viel wisst.
16:38Aber ich freue mich, wenn ihr viel wissen wollt.
16:42Na ja, vielleicht gehört es wirklich nicht hierher.
16:46Aber wir haben so manchmal schon gesponnen.
16:49Na ja, ob wir allein sind auf der Erde oder ob es noch andere Lebewesen im Weltall gibt.
16:56Tja, solange ich noch keinem außerirdischen Wesen persönlich die Hand geschüttelt habe,
17:04solange kann ich keine exakten Angaben zu dieser Frage machen.
17:09Es gibt da viele Spekulationen.
17:13Als Marxisten gehen wir davon aus, dass die Welt erkennbar ist
17:16und dass wir durch gezielte Erforschungen den Geheimnissen des Universums auf die Spur kommen.
17:23Na, ist das nun ja oder nein? Gibt's Leben im All oder nicht?
17:27Wenn du mir die Pistole so auf die Brust setzt, nutzt.
17:31In den unendlichen Weiden des Universums gibt es sicher sehr viele Himmelskörper,
17:38deren Entwicklung ähnlich der unserer Erde verlief.
17:41Und deshalb besteht kein Zweifel.
17:44Ja, kein Zweifel.
17:45Das Leben im All verbreitet ist.
17:48Und wir Menschen nicht die Einzigen sind.
17:52Ja, auch wenn wir das jetzt weder beweisen noch widerlegen können.
18:00Es wären noch Formen von Leben möglich,
18:04von denen wir uns überhaupt keine Vorstellungen machen können.
18:09Noch nicht machen können.
18:12Aber bis zu diesen Erkenntnissen,
18:15da haben wir noch alle Hände voll zu tun,
18:18alle Köpfe voll zu tun,
18:20die größten Bedrängnisse der Menschheit hier,
18:22auf der Erde zu tilten.
18:24Krieg, Hunger,
18:27soziale Ungerechtigkeit.
18:29Und diese Fragen,
18:30die sollten auch einmal
18:32euer ganzes Leben ausfüllen.
18:34Das wünsche ich mir.
18:36Lasst uns fliegen,
18:38Mond und Sterne zu besehen.
18:43Unser Flugstück,
18:45die Rakete
18:46ist noch schneller
18:49als der Film.
18:50Da kommt er!
18:53Ja,
18:54mein Gerdeser,
18:55der kommt auch mal auf.
18:58Ich möchte auch mal,
19:00da fahren wir auf.
19:02Ich fahre noch gar nicht auf.
19:05Ich fahre noch gar nicht auf.
19:08Jetzt kannst du wieder
19:09fahren die Flüsse retten.
19:10Ist das eine richtige Klinge oder eine Hupe?
19:13Ey, vorne ist es nicht.
19:15Ich muss wissen,
19:16wo die Bremse ist.
19:17Das ist ganz wichtig.
19:18Nun lasst Herrn Handke wieder los.
19:20Er will euch was beibringen.
19:21Nicht umgekehrt.
19:22Ja.
19:23bitte kommen.
19:26Kann ich auch mal mitfahren,
19:28Herr Handke?
19:28Die 128,
19:30Standort Kindergarten Grollmannstraße.
19:32Mache Verkehrserziehung bis 11 Uhr.
19:34Kommen.
19:34Sie übernehmen ab 12.15 Uhr
19:36Verkehrskontrolle Wohlheide Alte Försterei.
19:38Kommen.
19:39Habe verstanden.
19:4112.15 Uhr Wohlheide.
19:43Danke.
19:43Kommen.
19:44So, jetzt haben wir Beeilung.
19:46So, Kinder, alle in den Buddelkasten.
19:47Jetzt gehen wir rein.
19:49Das ist eine Klasse.
19:50Rennen, ich nicht so.
19:56Wir wollen uns heute mal über diese Verkehrsschilder unterhalten,
19:59was sie bedeuten und was sie aussagen.
20:01Und dann wollen wir eine Straße überqueren.
20:03Und zwar eine Straße, wo ganz viele Autos fahren.
20:06Das wollen wir dann üben.
20:08Ja, du weißt schon, was das ist?
20:10Fußgängerüberfahrung.
20:11Ein Fußgängerüberwegung.
20:12Was heißt das?
20:13Wer hat da Reck?
20:14Die Autos müssen anhalten.
20:15Die Autos müssen da anhalten.
20:17Richtig.
20:18Dann haben wir hier noch ein Schild.
20:19Wer weiß, was das bedeutet?
20:21Das Schild kenne ich noch nicht.
20:23Verkehrsschild.
20:24Natürlich ist das ein Verkehrszeichen.
20:26Aber was hat das zu bedeuten?
20:27Wenn ein Schild auf dem steht, muss ich ja mit meinem Roller stehen bleiben.
20:31Das sind aber viele Schilder.
20:32Die kann ich mir nicht alle merken.
20:34Ganz kurz ein Schild.
20:35Was heißt das?
20:36Wer kennt das?
20:36Stoppschild.
20:37Das heißt Stoppschild, ja.
20:38Und dies hier, wer hat das schon mal gesehen?
20:41Wer geht bei...
20:42Darf man da drüber gehen?
20:43Ja.
20:44Die Autos müssen da fahren.
20:45Richtig.
20:46Die Autos müssen da fahren.
20:47Die Radfahrer auch gehen.
20:49Na, bin mir nicht überfroht.
20:50Das hätte er schon wissen.
20:51Wenn so ein Schild an der Straße steht, wer darf da alles nicht fahren?
20:56Die Autos.
20:57Richtig, die Autos.
20:58Und auch die Motorräder nicht.
20:59So, wer kennt denn dieses Schild?
21:01Das ist aber ein schönes, buntes Schild.
21:04Das ist ganz schön für die Straßenbahn.
21:15Erwacht, Meister.
21:17Ja?
21:18Ist Oberleutnant Wagner heute da?
21:21Der hat Nachtdienst.
21:22Was möchten Sie denn von ihm?
21:24Ich will nichts haben.
21:26Ich möchte etwas bringen.
21:29Hat der etwa Geburtstag?
21:30Oder Silberner Hochzeit?
21:31Oder was?
21:32Nein, ich habe doch meinen Fernseher, mein Radio und mein Fahrrad wiederbekommen.
21:36Alles unversehrt.
21:37Ach so.
21:39Blumen.
21:40Prima.
21:42Ja, die bringen Sie mal dem Diensthabenden und den Kriminalisten, die den Burschen aufgespürt haben.
21:46Gut.
21:47Mach ich.
21:48Ja.
21:51Herr Wachtmeister, könnten Sie bitte mal...
21:55Ja?
22:00Herr Wachtmeister, Kleiner.
22:01Guten Tag.
22:02Herr Wachtmeister, es ist mir ja so entsetzlich, peinlich Sie zu belästigen.
22:07Aber ich weiß mir wirklich keinen Rat.
22:08Wie kann ich Ihnen denn helfen?
22:09Ja.
22:09Ich habe heute einen Haufen Gäste.
22:12Wochenende und Köpeniger Festtage.
22:15Und während mein Mann den Braten begießt, sage ich, ich gehe mal schnell runter in den Keller und hole die
22:21Gläser.
22:22Herr Wachtmeister, ich gehe also runter in den Keller und was glauben Sie, alles weg, ratzeputz, geklaut, das ganze Eingemachte,
22:33das ich mir zurechtgestellt hatte.
22:35Wo nehme ich jetzt Nachtisch her für zwölf Personen? Am Sonnabend? Ich bin blamiert bis auf die Knochen.
22:41Hm. Hatten Sie den Keller abgeschlossen?
22:45Wie?
22:46War die Tür aufgebrochen?
22:49Ja, warten Sie mal. Gestern Abend habe ich die Gurken und den Most aufgeholt. Und da habe ich die Tür
22:55gleich offen gelassen, weil ich ja heute...
22:57Sehen Sie, da haben wir es ja. Die Tür offen gelassen.
23:01Ja, aber erlauben Sie mal. Ich wohne seit 26 Jahren hier in diesem Haus.
23:07Da ist noch nie was passiert in all der Zeit.
23:09Da werde ich doch... Ja, was ist denn?
23:11Die Gläser sind da.
23:14Wieso? Ja, wie denn das?
23:16Na, der Herr Oberpichler von nebenan. Der war heute früh schon im Keller und hat sie gleich mit hochgenommen, damit
23:21du nicht erst.
23:22Aber ich muss mich jetzt um die Soße kümmern.
23:29Sehen Sie, was habe ich gesagt? 26 Jahre wohne ich in dem Haus. Nie ist was passiert.
23:36Ja, warum sollten denn ausgerechnet meine Gläser geklaut werden?
23:42Ja, was ist das?
23:42Mach schnell, Oma Grin, also die Blasen schon.
23:47Und stellen Sie schon auf.
23:50Also, ich konnte das wirklich nur ein bisschen zusammenziehen.
23:57Das war ein Bühnekind.
23:59Na dann, hopp.
24:04Ausgerechnet heute hast du so eine Bolle in deinem Strumpf, weil deine Mutti Dienst hat.
24:10Heute haben alle Dienst.
24:12Fatih, Mutti, Tante Bärbel und Onkel Bernd.
24:19Bereitschaft wird also so viele Leute noch kurz, wenn ich komme.
24:23Fatih hat gesagt, zigtausend. Wie viel sind denn das?
24:27Na, mindestens, wenn nicht noch mehr.
24:34Sabinekin, kannst du mir mal helfen?
24:37Die kriegt er dir oben nicht zu.
24:39Da.
24:43In dem Kleid siehst du aber hüppig aus Oma Knihase und Jungen.
24:49Ja, das wird ein bisschen eingelaufen beim Waschen, weißt du?
24:53Sag, musst du nachher mal gucken, ob der mich siehst?
24:56Ich weiß doch, bei Rebatex, wo du früher gearbeitet hast.
25:01Das ist eigentlich schön, dass die immer noch an einen denken.
25:05Obwohl man schon altes Eisen ist.
25:11Na, der Gürtel geht ja überhaupt nicht mehr zu.
25:15Tante Bärbel wird auch bald zu dick wie du.
25:18Ja, sicher.
25:19Vielleicht mal später.
25:22Nein!
25:23Bald!
25:24Jetzt!
25:27Wer sagt denn das?
25:28Peter!
25:29Äh, wieso denn?
25:32In ihrem Bauch wächst ein Baby.
25:37Was du nicht sagst.
25:40Peter, mein Onkel Bernd hat da nicht aufgepasst.
25:45Sie müssen doch erst heiraten.
25:47Ja.
25:59Ich weiß so.
26:04Nein!
26:18Danke, Gott!言
26:20Jesus ursprünglich. Nein!
26:22Doh!
26:34Musik
26:57Musik
26:58Hallo, liebe Kinder!
27:00Hallo, meine Kinder!
27:02Wir schaffen uns daher auf den Ruhl!
27:04Verstehen Sie?
27:06Tschüss!
27:30Musik
28:03Musik
28:03Musik
28:03Musik
28:20Musik
28:22Begrehe seiner Kaiserlichen Majestät, hört auf das Kommando des Hauptmanns von Köpenick.
28:32Herr Bürgermeister, ich melde Ihnen, der Hauptmann von Köpenick
28:37mit seiner garen Traditionsgemäß an alle Verwirkungsstädte.
28:45Daniela, wollen wir nicht mal die Plätze tauschen?
28:47Hier siehst du mehr von Köpenick.
28:49Ach, lass mal, das kannst du noch lange genug sehen.
28:53Wieso?
28:55Na, da muss ich damit wohl mal rausrücken.
28:57Ich habe eine Überraschung.
28:58Ja, weil du so einen guten Eindruck gemacht hast beim Bewerbungsgespräch.
29:04Da haben wir noch eine zusätzliche Lehrstelle für dich durchgesetzt.
29:07Na, was sagst du noch?
29:09Mein Spitzer!
29:11Na, nicht einfach ihn, ich bin auch noch da.
29:14Na gut, ich bin ja großzügig.
29:15Na, da stelle ich mich doch gleich mit an.
29:17Nee, jetzt reicht's.
29:19Na, die Frau im gleichen Betrieb.
29:21Hey, das macht eine Lare.
29:23Ja.
29:23Eine Brause und fünf Becher.
29:25Weiter, jetzt wird getanzt.
29:32Durch den Fleiß der Köpenicker Bürger wurden in diesem Jahr bereits 30 Millionen 200.000 Mark in der VMI erarbeitet.
29:46Am 8. April dieses Jahres wurde von Bauarbeitern des Bezirkes Erfurt das Wohngebiet Kölnische Vorstadt mit 432 neuen Wohnungen übergeben.
30:00Das ist ja eine Staatsbilanzkonsum.
30:03Das ist ja eine Staatsbilanzkonsum, man nur gratulieren kann.
30:04Applaus!
30:06Bravo, Köpenicker!
30:08Ja, ja, ja!
30:10Damit ist der Köpenicker Sommer 1986 eröffnet.
30:14Viel Spaß!
30:27Wo ist die Luft passen?
30:34Schön, oder?
30:48Herr Stefan, Tag, selbst heute im Dienst. Immer bereit, immer bereit. Darf ich vorstellen, Herr Doktor Stefan?
30:57Nee, nee, also wenn schon Tiedel, dann Professor, ne?
30:59Achso, ja, und das ist Herr Neuze. Herr Neuze ist mein, ja, was sind wir eigentlich miteinander?
31:05Na, Väter. Ja, Väter. Stolze Väter. Achso.
31:10Du, ich hatte schon mal mit Tante Monika geredet. Ich kann erst mal bei Ihnen wohnen.
31:15Vielleicht im Kinderzimmer zwischen Väter und Sabine? Nee, die dauert doch nichts.
31:19Naja, das will ja nicht für Dauer sein.
31:29So laut hier. Du, komm, wir gehen.
31:33Na gut.
31:43Fall auf, euch nicht.
31:44Und dass wir keine Klagen brauchen.
31:46Hoch im Wald.
32:12fall auf, euch da raus und sagen, wir gehen sonst noch.
32:14Ja, natürlich.
32:15Die Versaustüten kann man ja nicht vergessen.
32:17Als Dankeschön haben wir noch etwas mitgebracht.
32:19Ja, was denn?
32:24Oh, Mann! Die sind doch nicht etwa wieder, ne?
32:29Nein, die sind einwandfrei. Herrlich gekauft!
32:37Hallo! Du, Anke!
32:40Anu, was ist denn passiert?
32:42Meine Mutter ist weg.
32:45Ich bin von meinem.
32:47Na, das werden wir doch gleich haben.
32:51Wie heißt du denn?
32:53Jacqueline.
32:54Wie heißt du?
32:55Jacqueline.
32:57Ah, Jacqueline. Wie denn noch?
32:59Jacqueline Fleischhauer.
33:02Jacqueline Fleischhauer.
33:03Na, dann werden wir mal die Mutti jetzt ausrufen.
33:06Und dann bist du gleich wieder bei dir. Ja, Jacqueline?
33:09Erst Eis essen.
33:11Eis essen?
33:13Na, du.
33:14Dann schimpf die Mutti mal noch mit mir.
33:16Hm?
33:17Dann Karussell fahren.
33:19Na, erst müssen wir doch deine Mutti suchen.
33:22Nee, erst Karussell fahren, dann Mutti suchen.
33:31Ach, ich glaube bei der nächsten Runde, da haben wir Glück.
33:34Sag mal.
33:35Ich wusste ja gar nicht.
33:36Wie ist das doch noch anders?
33:38Ja, mach du noch Witze.
33:41Moment, du.
33:42Gleich bin ich erlöst.
33:43Guck mal, da ist was.
33:49Ich bin mit.
33:51Sag mal, ich bin mit.
33:51Ja, ich bin mit.
33:54Ja, ich bin mit.
33:54Na klar, mach ich.
33:55Ja.
33:56Na klar, mach ich mit.
33:56Guck mal her.
33:56Ich bezahle nochmal.
33:57Hier, schön, bezahlst du die Jacqueline mit.
33:59Sag mal, sie hat doch eben meine Tochter.
34:01Wo ist sie denn denn da sind?
34:02Ja, sie fährt gerade eine Runde.
34:03Ach, haben Sie doch bezahlt, ja.
34:04Ach, willst du gerade nehmen, da war das Eis, ja?
34:07Ja.
34:09Schönen Dank.
34:09Es war geliefert.
34:13Die Mutti scheint mit dir zu stehen.
34:16Ich beahne, dass du mir hier nachspielen willst.
34:20Da gab es für dich nichts zu retten.
34:23Für mich ist Feierabend.
34:26Bei mir geht es noch bis Mitternacht.
34:31Kannst du mir die Ohren vorstellen?
34:34Aua, da bin ich hier.
34:36Na, wo ist denn, wenn nicht hier?
35:11Jedes Mal, wenn wir in Berlin waren, hat Vati uns hierher geschleift.
35:15Ich habe nie verstanden, was er an dem Zeug hier hat.
35:19Zum ersten Mal bin ich freiwillig hier.
35:23Mit dir.
35:25Dir zuliebe.
35:31Dir zuliebe.
35:39Für mich ist das neu.
35:42Gewaltig.
35:44Ja, gelesen habe ich schon davon, aber nie gesehen.
35:51Ist das der Fries?
35:52Von dem du mir erzählt hast?
35:54Hm?
35:56Das ist der Kampf der Götter gegen die Giganten.
35:59Symbolisch gemeint.
36:01In Wirklichkeit sind es aber Schlachten, die die Menschen selbst erlebt haben.
36:07Dargestellt in ihrer ganzen Grausamkeit.
36:09Zur Abschreckung?
36:10Leider nein.
36:12Zur Verherrlichung.
36:14Wo ist er denn?
36:16Hercules?
36:17Zeig ihn mir.
36:19Leider ist er nicht mehr da.
36:20Oh, ich denke Hercules war so wichtig?
36:23Ja, schon.
36:24Nach einem Orakel konnten die Götter in dem Kampf nämlich nur siegen, wenn ein Sterblicher auf ihrer Seite kämpfte.
36:30Na, da haben sie Herakles dazu...
36:31Hercules.
36:33Hercules dazu aufgefordert.
36:35Und ausgerechnet, er ist nicht mehr da.
36:39Du, aber eine Tatze von seinem Löwenfell ist noch zu sehen.
36:44Da.
36:49Hm.
36:51Den traurigen Rest nach zu urteilen?
36:53Na ja.
36:55Sah der bestimmt gut aus.
36:57Na ja.
36:58Nicht so gut wie du.
36:59Und wie dein Hercules.
37:02Hm.
37:03Wer ist denn das?
37:05Das ist Porphylion.
37:07Der mächtigste Gegner von Zeus.
37:10Dass du alles weißt.
37:11Na, Vati, hat es uns oft genug eingetrichtert.
37:15Vielleicht gar nicht so verkehrt, wenigstens einen Schimmer davon zu haben.
37:21So einer wäre halt bestimmt super Schwergewicht.
37:25Da blieb kein Auge trocken.
37:30Ich erzähl dir was von klassischer Größe.
37:32Und du denkst dabei nur an deine Roboter.
37:35Ach, versteh doch.
37:36Das ist für mich eine Einheit.
37:38Je mehr du mir davon erzählst,
37:41und je mehr ich mir die Jungs dir so anschaue.
37:49Also wenn du es so siehst, fällt mir die Sage von Delos ein.
37:53Wer war denn das?
37:55Ein Bildhauer von damals.
37:57Dem gelang es,
37:59den Körper so überzeugend aus dem Steinblock zu hauen,
38:02dass sich die Glieder fast bewegten.
38:07Und schließlich wurden seine Statuen so lebendig,
38:11dass er sie fesseln musste, damit sie ihm nicht davonrannten.
38:14Da hab ich's einfacher.
38:17Wenn mein Hercules mal Zecken machen will,
38:19dann ziehe ich ihm den Stecker aus der Dose.
38:22Seien sie.
38:25Da bin ich Possess,
38:43da oben.
38:43Da oben.
38:49Wenn ich mir vorstelle, ich da oben,
38:52Du hier unten.
38:54Romy und Julia.
38:57Na, ein bisschen weit weg für die Beiners-Markter-Familien.
39:00Und viel älter.
39:022000 Jahre bestimmt.
39:04Na und?
39:05Mir kommt's auf paar Tausender nicht an.
39:08Hast recht.
39:09Liebe gab's schon immer.
39:11Davon lebt die Menschheit schließlich.
39:25Das gibt Kraft.
39:28Na ja, nun kann der Alltag wieder beginnen.
39:32Du, seitdem wir zusammen sind, ist jeder Tag ein Sonntag für mich.
39:45Jetzt ziehen wir das Jäckchen an.
39:48Das Jäckchen wird hinten geschlossen.
39:52Und ganz schnell den Strampler, sonst kriegen wir kalte Füße.
39:57Ja, jetzt ist es fertig. Sieht doch ganz zufrieden aus.
40:01So, nun würde ich doch mal jemanden bitten, nach vorn zu kommen und auch zu baden.
40:05Der junge Mann dort, der ist ganz alleine da.
40:08Ja, Sie, kommen Sie doch nach vorne und baden das Kind.
40:10Und wer würde noch baden?
40:12Kommen Sie gleich nach vorn.
40:13Eine Fuppe ist noch frei.
40:17So.
40:22Das Gesicht haben wir vorher gewaschen.
40:26So.
40:27Es wird alles andere gewaschen.
40:29Ja.
40:29Die Arme brauchen auch ein bisschen Wasser.
40:31Ja.
40:33Mal richtig rein setzen.
40:35Ja.
40:36Nein, das ist noch nicht fertig.
40:39Die Mücken wollen wir auch mal.
40:41Halt, halt, halt.
40:43Ja, Sie haben gut lachen.
40:44Der junge Mann hat nicht aufgepasst vorhin.
40:46Kommen Sie doch an den Tisch ran.
40:47Da können Sie es besser sehen.
40:49Wie er abtrocknet und das Baby anzieht wieder.
40:54Das Hemdchen schließen wir vorne, das Jäckchen hinten.
40:58So.
40:59Nun ziehen Sie das Babyjäckchen an.
41:01Ja, sehr schön.
41:03Machen Sie das schon.
41:05So.
41:05Und nun drehen Sie das Baby um.
41:08Oh.
41:09Nein.
41:10Doch ein wenig liebevoll.
41:12Ja.
41:13So ist es schön.
41:14Na, da strahlt es.
41:19Oh.
41:21Oh.
41:22Oh.
41:23Oh.
41:24Oh.
41:24Oh.
41:24Oh.
41:25Oh.
41:25Oh.
41:26Oh.
41:27Oh.
41:31Die Winde ist etwas zu groß.
41:33Da erstickt das Kind drin.
41:34Legen Sie nochmal zusammen.
41:36Und dann die Zwischenlage.
41:38Das Baby ist so klein.
41:42Ach so.
41:46Ja, jetzt ist es besser.
41:55Hey.
41:56Amantina, was ist denn?
41:57Ich tu dir doch nicht.
42:20Dizzi.
42:22Dizzi.
42:27Dizzi.
42:28Dizzi.
42:29Dizzi.
42:31Oh, oh, oh!
42:35Daisy! Daisy-Lay!
42:40Ach, mein armes Herzchen! Was machst du denn für Sachen? Na komm, mein Schämschen!
42:48Nicht anfassen!
42:49Rücksichtslose Raserei!
42:50Ja, das kann man laut sagen!
42:52Ab unten gehört das! Immer diese halbstarken!
42:54Kommt so aus!
42:56Komm mal langsam!
43:04Na ja, kannst du dich hinsetzen?
43:06Ja.
43:08Vorsichtig.
43:09Hast du Schmerzen?
43:11Ob dir irgendwas weh tut?
43:12Nein.
43:15Na, beweg mal langsam den Kopf.
43:16Lass ihn immer auf, lass auf.
43:18Komm, wir machen ja locker.
43:23Kannst du vorsichtig den Kopf bewegen?
43:25Ist dir schlecht?
43:26Nein.
43:27Ja.
43:28Funktioniert alles noch.
43:30Na gut, ich besorge lieber trotzdem noch ärztliche Hilfe, ja?
43:32Bleib hier ruhig sitzen.
43:34Moment mal.
43:35Haben Sie gesehen, Herr Wachtmeister, wie der junge Mann da mit dem Fuß noch mal ein Mutchen getrunken hat?
43:40Da muss ja der rammfrommste Hund wild werden bei sowas.
43:43Ist ja wieder gut, mein Dessischen.
43:46Bist ja wieder beim Mutchen.
43:47Der böse Junge darf dir nichts mehr tun.
43:50Der böse Junge, der hat doch gar nichts gemacht.
43:52Aber Ihr Hund war nicht richtig angebunden und hat den jungen Mann angefallen.
43:55Richtig aggressiv.
43:57Und jetzt wär's vielleicht an der Zeit, sich nach dem Befinden des jungen Mannes zu erkundigen.
44:02Ein Mensch kann sich schließlich leicht selber helfen.
44:04So ein armes Tier nicht.
44:06Komm, dieselein Fräuschen, bring dich nach Hause.
44:08Ich muss Sie bitten, zur Feststellung Ihrer Personalie noch hier zu bleiben.
44:11Ja.
44:12Sie sind für den Schaden, den Ihr Tier verursacht hat, voll verantwortlich.
44:16Hm.
44:17Wo steht denn das?
44:17Im Zivilgesetzbuch, Paragraph 346, Absatz 1.
44:21Da sieht man wieder mal, wie einseitig unsere Gesetze ausgelegt werden.
44:24Und wozu zahlt man seine Hundesteuer?
44:26Sie haben doch hoffentlich eine Versicherung für den Hund.
44:29Natürlich.
44:29Aha, dann kann Ihnen doch gar nichts passieren.
44:322812, Kaufhalle Parkplatz.
44:34Bitte kommen.
44:34Sie werden ab 16 Uhr von Tony 136 übernommen.
44:37Rettungsamt ist verständlich.
44:39Kommen.
44:39Verstanden.
44:52Wir sehen uns jetzt ein bisschen.
44:58Wir sehen uns hier.
45:06Wir sehen uns auf der Erde.
45:08Wir sehen uns nicht.
45:18haben sie gewunken ja warum brauchen sie hilfe ja da kommen sie doch raus warum kommen sie denn
45:28nicht ich kann nicht was sie können nicht ja mir wir haben sie die kleider gestohlen wie denn das
45:38ja ich war am strand es war einer der letzten und da bin ich weit raus geschwommen und als ich
45:44wieder kam da war der strand leer und die sachen weg nur diese hälfte und jetzt bin ich nackt dann
45:54gibt doch mal eine decke oder irgendwas damit die junge frau hier moment gleich können sie raus
46:05mein regenmantel das ist ja noch besser
46:13bis zum revier wird es erreichen was dann sehen wir weiter so ist irgendeinen verdacht
46:22ja da waren vorhin ein paar jungs die waren nicht uninteressiert in meinen klamotten meinen jeans und
46:27meine turnschuhen aber das fällt mir erst jetzt ein die jeans die waren wir neu die waren ganz
46:33ausgewaschen richtig schön hell bleiben na gut stellen sie mal hinten ein
46:47an sich kommt ja wenig weg am fkk die leute haben ja nicht viel mit toni 136 unbekleidete männliche
46:54person aufgenommen wurde der kleidung beraubt erwarte anweisungen kommen zum glück haben sie meine
47:01hälfte liegen gelassen damit wussten sie wohl nicht viel anzufangen wir entscheiden warten sie was
47:09studieren sie denn theologie wie heißt es doch in der schrift gott schuf den menschen nackt und bloß und
47:20die erde war wüst und leer und es gab noch keine räuber und diebe und noch keine gendarm und auch
47:30noch
47:30keine pfaffen toni 136 revier anfahren kommen toni 136 verstanden revier anfahren kommen
47:47warum bist du denn eigentlich für bernd eingesprungen der hat drei tage urlaub genommen
47:51er muss was vorbereiten was denn dreimal darfst raten ist ja nicht möglich hat sie wohl voll erwischt
47:59der kandidat hat 100 punkte genau
48:27ausgerechnet auf mich späte blechen fiel nur die wahl dem jungvermählten paar die besten und
48:34herzlichsten jückwünsche von jung und alt aus zu sprechen
48:40der bühne geht ein zweiter laufen
49:33Angst?
49:35Nur Freude.
50:03Die Genossen des Reviers wünschen dem jungen Paar Glück.
50:07Die Genossen des Reviers wünschen dem jungen Paar Glück, Gesundheit und Reichelkirchen.
50:11Vielen Dank.
50:15Danke.
50:16Danke.
50:17Danke.
50:18Danke.
50:25Danke.
50:26Meine ehemalige Station hat Sie selbstverständlich nicht vergessen.
50:29Herzlichen Glückwunsch.
50:31Danke schön.
50:53Danke schön.
51:03Danke.
51:07Danke.
51:08Danke.
51:11Danke.
51:17Danke.
51:24Danke.
51:25Danke.
51:44Danke.
51:48Danke.
51:50Danke.
51:52Danke.
51:53Danke.
51:56Danke.
52:00Danke.
52:02Danke.
52:03Danke.
52:06Danke.
52:08Danke.
52:13Danke.
52:15Danke.
52:16Danke.
52:16Danke.
52:28Danke.
52:29Danke.
52:30Danke.
52:40Danke.
52:42Danke.
52:51Danke.
52:52Danke.
52:53Danke.
52:58Danke.
53:00Wenn Oma Kniehase das schafft, dann packt sie das andere auch noch.
53:05Während der paar Wochen.
53:06Schön wär's.