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Nachrichten des Tages | 30. Juli 2026 - Morgenausgabe

Informieren Sie sich über das aktuelle Geschehen in Europa und der Welt an diesem 30. Juli 2026 - Politik, Wirtschaft, Unterhaltung, Kultur und Reisen.

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Transkript
00:02Spanien erklärt 211 Regionen zu Katastrophengebieten.
00:11BMW war der letzte große deutsche Autobauer ohne drastisches Sparprogramm.
00:16Jetzt werden rund 8000 Stellen gestrichen.
00:2120 Milliarden Plan der FIFA.
00:24UEFA warnt vor Ausverkauf des Fußballs.
00:34Nach Monaten mit Waldbränden, Überschwemmungen und schweren Unwettern hat die spanische Regierung 211 Regionen zu Katastrophengebieten erklärt.
00:45Zu den schwersten Ereignissen zählten die Brände in den Regionen Madrid, Avila und Toledo.
00:51Sie führten erstmals in der Geschichte Spaniens zur Ausrufung eines nationalen Notstands wegen Waldbränden.
00:57Besonders hart traf es die Gemeinde Navas del Rey.
01:00Die Brände hinterließen eine völlig verkohlte Landschaft und zerstörten Felder, Infrastruktur und wertvolle Naturflächen.
01:41Mit der Einstufung als Katastrophengebiet können die betroffenen Regionen nun staatliche Hilfen für den Wiederaufbau beantragen.
01:57Waldbrände wüten weiterhin in weiten Teilen Frankreichs und Spaniens.
02:01Einsatzkräfte kämpfen gegen die Flammen, während steigende Temperaturen und anhaltende Trockenheit die Lage verschärfen.
02:10In Brüssel werden rund um die Uhr Notfallressourcen aus 27 EU-Staaten und zehn Partnerländern koordiniert und neu verteilt.
02:20Nach dem Hilferuf Frankreichs vergangene Woche wurden Flugzeuge aus der Slowakei, Slowenien, Portugal und der Türkei in den Südwesten entsandt,
02:28während Serbien zusätzliche Hubschrauber zur Verfügung stellte.
02:32Die Europäische Union hat ihre Löschflugzeugflotte ausgebaut und 25 Wetter- und Brandexperten in Brüssel stationiert, um Brände und Risiken
02:40zu überwachen.
03:03Nach Angaben der Behörden wurden alle bisherigen Hilfsersuchen erfüllt.
03:07Mit Blick auf die angekündigten Hitzewellen, die weitere Brände in Europa auslösen könnten, bleibt die Lage jedoch angespannt.
03:17BMW legt als weiterer großer Autobauer ein Sparprogramm auf und baut in Deutschland mehrere tausend Stellen ab.
03:25Die weltweite Belegschaft von BMW soll um rund 8000 Mitarbeiter schrumpfen.
03:29Das Unternehmen und der Betriebsrat haben sich auf ein Programm für sogenannte freiwillige Austritte verständigt.
03:35Betroffen sind vor allem Verwaltungs- und Entwicklungsstellen.
03:38Die Produktionsbereiche sollen davon nicht betroffen sein.
03:41Es ist das größte freiwillige Abfindungsprogramm der Konzerngeschichte.
03:45Die Höhe der Abfindungen richtet sich nach Einkommen und Länge der Betriebszugehörigkeit.
03:51Das Sparprogramm soll im Oktober 2026 beginnen und bis Ende 2027 laufen.
03:57BMW rechnet damit, dass durch die Maßnahmen ab 2028 jährliche Einsparungen in Höhe von rund einer Milliarde Euro möglich sind.
04:06Mehr als die Hälfte der BMW-Beschäftigten arbeitet in Deutschland.
04:10Daher dürfte ein großer Teil des geplanten Stellenabbaus auf den Heimatmarkt entfallen.
04:15Ein weiterer Automobilhersteller, Porsche, schlägt beim Stellenabbau denselben Weg ein.
04:20Der deutsche Luxusautohersteller gab am Montag bekannt, er werde bis 2035 weitere 5000 Stellen abbauen, um Kosten zu senken.
04:29Die Maßnahmen folgen auf eine angespannte Lage in der Autoindustrie.
04:33Große deutsche Hersteller haben aufgrund der wachsenden Herausforderungen mit China, des Kostendrucks und der zurückhaltenden Nachfrage ihre Prognosen gesenkt.
04:44Der europäische Fußballverband UEFA hat die FIFA in einer am Dienstag veröffentlichten, scharf formulierten Stellungnahme für ihre Pläne kritisiert, Anteile
04:53an den Erlösen der Fußball-Weltmeisterschaft an private Investoren zu verkaufen.
04:57Die FIFA will dafür eine neue Gesellschaft mit dem Namen FIFA Forward Enterprise gründen.
05:02Sie soll Kapital von, wie es heißt, sorgfertig ausgewählten Investoren einwerben, um die Vermarktung und Durchführung der FIFA-Wettbewerbe zu
05:09finanzieren.
05:10Noch in diesem Jahr sollen bis zu 4,2 Milliarden US-Dollar eingesammelt werden.
05:15Zu den möglichen Investoren zählt auch Thrive Eternal, eine von Joshua Kushner gegründete Investmentfirma.
05:20Dessen Bruder Jared Kushner ist der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump.
05:24Nach Angaben der FIFA soll das Unternehmen langfristig mit rund 20 Milliarden US-Dollar bewertet werden.
05:30Die Einnahmen sollen in Förderprogramme für die 211 nationalen Mitgliedsverbände fließen.
05:35Die UEFA bezeichnete die Pläne als Grenzüberschreitung.
05:39Fußball gehöre nicht der FIFA und dürfe nicht zu einem Handelsgut werden, insbesondere solange unklar sei, wer finanziell von dem
05:45Vorhaben profitiere.
05:46Es ist bereits der zweite Versuch von FIFA-Präsident Gianni Infantino, einen milliardenschweren Deal mit privaten Investoren durchzusetzen.
05:53Bereits 2018 hatte er einen geheim gehaltenen 25 Milliarden Dollar Deal mit der japanischen Softbank vorgeschlagen.
06:00Das Vorhaben, das von saudischen Investoren unterstützt worden sein soll, sollte zusätzliche globale FIFA-Wettbewerbe finanzieren, scheiterte jedoch an massiven
06:08Widerstand der UEFA.
06:10Über den aktuellen Vorschlag sollen alle 211 FIFA-Mitgliedsverbände zu einem noch festzulegenden Zeitpunkt abstimmen.
06:16Infantino wirkt dabei mit deutlich höheren Fördergeldern.
06:21Im Vermarktungszyklus 2027 bis 2030 sollen die Ausschüttungen pro Verband mit bislang 8 auf 20 Millionen US-Dollar steigen.
06:31In den darauffolgenden WM-Zyklen könnten sie dann nach FIFA-Angaben weiter erhöht werden.
06:50Die Verordnung verpflichtet Anbieter und Betreiber von KI-Systemen, Nutzer darüber zu informieren, wenn sie es mit einer KI wie
06:57beispielsweise einem Chatbot zu tun haben oder wenn sie Deepfakes oder KI-generierten Videos ausgesetzt sind.
07:03Auch Texte, die darauf abzielen, die Öffentlichkeit über Themen von allgemeinem Interesse zu informieren, müssen gekennzeichnet werden, wenn sie von
07:10einer KI ohne redaktionelle Überprüfung durch Menschen verfasst wurden.
07:14Ziel ist es, dass die Nutzerinnen und Nutzer sofort erkennen können, ob Inhalte echt oder gefälscht sind, um Fehlinformationen und
07:21Betrug zu vermeiden und KI transparenter und vertrauenswürdiger zu machen.
07:25Konkret müssen KI-Anbieter maschinenlesbare Markierungen wie Wasserzeichen hinzufügen, um die Erkennung manipulierter Inhalte zu gewährleisten.
07:34Die Betreiber haben bis zum 2. Dezember Zeit, ihre KI-Systeme an die neuen Vorschriften anzupassen.
07:40Ausnahmen gelten für künstlerische, kreative, satirische und fiktionale Werke.
07:45Einige Tech-Giganten wie TikTok und Meta haben schon im Vorgriff auf die neuen Vorschriften damit angefangen, KI-generierte Inhalte
07:53zu kennzeichnen.
07:55Nach den Rekordtiefständen der vergangenen Woche an der unteren Donau wurden nun auch im Norden Ungarns Rekordtiefstände gemessen.
08:03Der Pegel am Vigadorplatz in Budapest zeigte am Mittwochmorgen 23 cm.
08:08Das sind 10 cm unter dem bisherigen Niedrigrekord.
08:12Aufgrund der für die zweite Wochenhälfte erwarteten Hitzewelle dürfte der Wasserstand noch weiter sinken.
08:18Neben einer riesigen Menge an Müll wurde im ausgetrockneten Flussbett bei Erd eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden
08:24und in der Nähe von Visegrad wurde eine mutmaßlich jahrhundertealte steinende Kanonenkugel entdeckt.
08:31Der Fährverkehr wurde eingestellt und größere Schöffe sitzen fest.
08:48Die Dürre könnte auch die Wasser- und Stromversorgung gefährden.
08:51Das Kernkraftwerk Pax, das größte Kernkraftwerk Ungarns, hat mit der Abschaltung eines Blocks begonnen,
08:57weil das Kürwasser aus der Dunau knapp wird.
08:59Ätlagos vízmagasság mellett ezek a köverk általában kisemlátszanak a vízből.
09:04Szerdára leállították a teher- und schallodahajóforgalmat,
09:08így itt Budapesten a fővárosi szakasz szinte teljesen kiürült.
09:11Egyedül a biciklisek örülhetnek egy kicsit,
09:14hiszen a Kerékpáros Szövetség elnöke bebizonyította,
09:16hogy Budapesttől egészen Vácigen lehet tekerni a Dunamedrében.
09:20Sipas Egyi Zoltán, Euronews, Budapest.
09:50Über ein Jahr hinweg verdienen Frauen in der EU nach Schätzung des Europäischen Gewerkschaftsbundes
09:56durchschnittlich fast 3.900 Euro weniger als Männer.
10:00Das bedeutet, dass die 92,5 Millionen berufstätigen Frauen in der EU
10:05insgesamt mehr als 358 Milliarden Euro pro Jahr einbüßen.
10:10In Finnland, Österreich, Deutschland und Schweden
10:13verliert eine durchschnittlich erwerbstätige Frau jährlich sogar mehr als 5.000 Euro.
10:19Luxemburg ist das einzige Land in der EU, in dem Frauen mehr verdienen als Männer,
10:23etwa 474 Euro pro Jahr.
10:26Um das Problem zu lösen, hat die EU eine Richtlinie zur Lohntransparenz verabschiedet,
10:32deren Frist am 7. Juni die meisten EU-Länder aber verpasst haben.

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