00:01Angefacht von starkem Wind wüten die Waldbrände in Griechenland, besonders auf der Insel Kreta, weiter.
00:11Waldbrände in Frankreich. Rauch bedroht Qualität der Weine um Bordeaux.
00:21Spanien schickt die Armee in die Exklave Ceuta in Nordafrika, um die wegen des Ansturms von Migranten außer Kontrolle geratene
00:29Situation in den Griff zu bekommen.
00:32Tausende Menschen waren allein am Donnerstag über das Meer schwimmend aus Marokko nach Ceuta gelangt.
00:41Laut spanischen Medien kamen zwischen 2000 und 3000 Migranten an.
00:46Sie hatten die spanischen Sicherheitskräfte überrannt.
00:50Mindestens 18 Personen wurden bei dem Versuch, Ceuta zu erreichen, getötet, viele weitere verletzt.
00:56Der regionale Präsident von Ceuta warnte, dass die Zahl der Ankommenden weiter steige.
01:04Das Innenministerium in Madrid geht davon aus, dass die Fluchtwelle durch ein Urteil ausgelöst wurde,
01:10das besagt, dass Personen, die schwimmend einreisen, nicht sofort abgeschoben werden dürfen,
01:17sondern dass die Einzelfälle geprüft werden müssen.
01:22Die Migrationswelle auf Ceuta hat eine diplomatische Krise zwischen Italien und Spanien ausgelöst,
01:29da die Regierung in Rom erwägt, Spanien aus dem Schengen-Raum auszuschließen.
01:34Die Stadt Ceuta liegt an der Küste Nordafrikas und gehört zur EU, aber nicht zum Schengen-Raum.
01:48Auf der Insel Kreta wütet vor allem der Waldbrand im Süden von Rethimo weiter.
01:53Die starken Winde und die unwegsame Gegend behindern die Eindämmung und die Bekämpfung des Feuers.
02:01Zeitweise konnten keine Löschflugzeuge eingesetzt werden.
02:05Mindestens 6000 Touristen waren schon zuvor in Sicherheit gebracht worden.
02:10Hunderte Feuerwehrleute waren auch die ganze Nacht hindurch im Einsatz,
02:14um die Brandfronten in Kriavrisi und Agia Paraskevi unter Kontrolle zu bringen.
02:25Doch der Wind war auch an diesem Freitag auf Kreta besonders stark.
02:30Nach den verheerenden Waldbränden der vergangenen Jahre hatte Griechenlands Regierung
02:34auch die präventiven Maßnahmen im Kampf gegen die Feuer verstärkt.
02:41Laut dem aktualisierten Bericht des Zivilschutzes ist die Waldbrandgefahr in Attika, Westgriechenland,
02:47der nördlichen Ägäis, auf den Kekladen, im Evros sowie in Teilen des Peloponnes und in Mittelgriechenland weiterhin sehr hoch.
03:03Französische Winzer unweit der noch immer lodernden Vegetationsbrände befürchten,
03:07ihre Trauben könnten in den Weinbergen eine Art Rauchgeschmack annehmen.
03:12Seit fast einer Woche wüten massive Feuer in der Region um Bordeaux,
03:16die auch bei Touristen beliebt ist.
03:21Landwirten zufolge setzt das Feuer giftige Gase frei,
03:25die negative Auswirkungen auf alle Lebewesen hätten, auch auf die Weinstöcke.
03:30Derzeit befinden sich die Trauben noch in der Reifung.
03:33In dieser entscheidenden Phase sei es möglich, dass der Rauch das Aroma der Früchte beeinflusst.
03:39Zwar wiesen manche Weine von Natur aus Ascharomen auf, doch dürften diese die fruchtigen Aromen nicht überdecken.
03:48Sollte dies der Fall sein, bliebe den Winzern der Verkauf ihrer Weine an Brennereien, die daraus Alkohol gewinnen.
03:58Die Waldbrände, die eine Fläche viermal so groß wie Paris verwüstet und zwar 120.000 Menschen aus ihren Häusern und
04:06Ferienherbergen vertrieben haben,
04:08dürften Frankreichs ohnehin schon angeschlagene Wirtschaft weiter belasten.
04:17Waldbrände wüten weiterhin in weiten Teilen Frankreichs und Spaniens.
04:22Einsatzkräfte kämpfen gegen die Flammen, während steigende Temperaturen und anhaltende Trockenheit die Lage verschärfen.
04:30In Brüssel werden rund um die Uhr Notfallressourcen aus 27 EU-Staaten und zehn Partnerländern koordiniert und neu verteilt.
04:40Nach dem Hilferuf Frankreichs vergangene Woche wurden Flugzeuge aus der Slowakei, Slowenien, Portugal und der Türkei in den Südwesten entsandt,
04:48während Serbien zusätzliche Hubschrauber zur Verfügung stellte.
04:52Die Europäische Union hat ihre Löschflugzeugflotte ausgebaut und 25 Wetter- und Brandexperten in Brüssel stationiert,
04:59um Brände und Risiken zu überwachen.
05:23Nach Angaben der Behörden wurden alle bisherigen Hilfsersuchen erfüllt.
05:28Mit Blick auf die angekündigten Hitzewellen, die weitere Brände in Europa auslösen könnten, bleibt die Lage jedoch angespannt.
05:37Welche Länder in Europa sind für Autofahrer am gefährlichsten?
05:45Serbien, Bulgarien und Rumänien sind die Länder mit der höchsten Todesrate im Straßenverkehr laut einer Studie von Vignette Switzerland,
05:52dem Online-Unternehmen der Schweizer e-Vignette.
05:55In Serbien gab es zuletzt 74 Verkehrstote pro Million Einwohner.
06:00Damit liegt das Land 72 Prozent über dem EU-Durchschnitt.
06:04Serbien ist das zweite Jahr in Folge am gefährlichsten.
06:08Bulgarien folgt mit 71 Verkehrstoten pro Million Einwohner
06:12und in Rumänien gab es 68 Verkehrstote pro Million Einwohner.
06:16Auch in beliebten Tourismus-Zielen wie Portugal, Griechenland, Italien und Frankreich gilt der Straßenverkehr als sehr gefährlich.
06:27Fortschritte bei der Verkehrssicherheit stagnieren in einigen Urlaubsländern wie in Portugal,
06:33wo die Zahl der Verkehrstoten zuletzt kaum gesunken ist.
06:38Auch Frankreich verzeichnet nur langsame Verbesserungen.
06:43Die nordischen Länder sind nach wie vor am sichersten.
06:46Norwegen liegt nun gleich auf mit Schweden.
06:49Beide sind statistisch fast viermal sicherer als Serbien.
06:55Experten raten Autofahrern, sich über die lokalen Vorschriften zu informieren,
07:00ihre Routen gut zu planen und auf unbekannten Straßen besonders wachsam zu sein.
07:11You're watching Euronews' fact-checking show, The Cube.
07:14Within hours of the deadly attack at Berlin's annual Pride event,
07:18false and misleading claims began spreading online,
07:21while police were still searching for the suspect.
07:24One woman was killed and at least 29 people were injured
07:28after a white van drove into a crowd near the main parade.
07:31But as authorities worked to establish what happened,
07:35an information vacuum quickly emerged.
07:38After the incident, videos appeared to show a man in a white t-shirt
07:41being detained by police.
07:43The footage was shared widely alongside claims
07:46that the Pride attacker had been arrested at the scene.
07:49It also circulated through pro-Russian telegram groups
07:52and a German-language website belonging to the Pravda network,
07:56which researchers have linked to pro-Kremlin influence operations.
08:00But police said no suspect had been arrested at that point,
08:04meaning the claim attached to the footage is misleading.
08:07Another video circulated on TikTok claimed to show people running away from the attack.
08:12But it's not from Berlin at all.
08:14The video is from a shooting at the Salsa on St. Clair Festival in Toronto,
08:17where two people were killed in July.
08:20As the manhunt continued,
08:22social media users also falsely identified TikTok creator Abdul Malik as the attacker.
08:28The videos were shared alongside political posts criticising Germany's immigration and deportation
08:34policies, even though police had not yet confirmed the suspect's identity.
08:38In a video, Malik denied any involvement and said the accusation had put both him
08:43and his family at risk.
08:45Officials later identified the suspect as a different man,
08:4821-year-old Abdul B,
08:50who was shot dead during a police operation the following evening.
09:03Traditionelle Pferdekutschen für Touristen,
09:06die sogenannten Botticelle, sollen in Italien verboten werden.
09:10Ein entsprechender Gesetzentwurf ist der Abgeordnetenkammer in Rom vorgelegt worden.
09:15Der Vorschlag wurde von Sozialdemokraten, Grünen und der Fünf-Sterne-Bewegung eingebracht.
09:20Sie wollen Artikel 70 der Straßenverkehrsordnung ändern,
09:24der öffentliche Verkehrsdienste mit von Tieren gezogenen Fahrzeugen regelt
09:28und damit deren Betrieb erlaubt.
09:34Tierschutzorganisationen beklagen schon lange,
09:35dass moderne Straßen für die Tiere nicht geeignet sind.
09:39Bei extremen Temperaturen können die Pferde auf dem glühend heißen Asphalt kaum laufen.
09:44In der Hitze waren auch Pferde zusammengebrochen.
09:49Für die Befürworter der Änderung ist das weitere Ziehen von Pferdekutschen im Herzen der Hauptstadt
09:55eine Praxis, die der Vergangenheit angehört und nicht der Zukunft.
10:08Griechenlands jahrelange Bemühungen haben gefruchtet.
10:11Der Olymp ist in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen worden.
10:15Der mythische Berg der Götter wurde während der 48. Sitzung des Welterbe-Komitees,
10:20die derzeit in Busan in Südkorea stattfindet,
10:23einstimmig als Natur- und Kulturgut von außergewöhnlichem universellem Wert für die Menschheit anerkannt.
10:29Der höchste Berg Griechenlands ist nicht nur Herzstück der griechischen Mythologie,
10:33sondern beherbergt auch ein artenreiches Ökosystem und bedeutende Denkmäler.
10:37Griechenland hatte schon 2014 seinen Antrag auf Aufnahme des gesamten Olympgebirges in die UNESCO-Liste eingereicht.
10:46Der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mutsutakis bezeichnete die Aufnahme als großen nationalen Erfolg.
10:53Auf derselben Sitzung, bei der Dutzende von Nominierungen geprüft wurden,
10:57wurden auch die fünf Strände der Alliiertenlandung in der Normandie in die UNESCO-Liste aufgenommen,
11:02ein Symbol der Kampagne zur Befreiung Europas von der nationalsozialistischen Besatzung im Zweiten Weltkrieg.
11:08Ebenfalls in die Liste aufgenommen wurden unter anderem die historischen Theater aus dem 18. und 19. Jahrhundert
11:14der Region Marken in Mittelitalien,
11:16die Waldsiedlung in Berlin,
11:18die alten japanischen Hauptstädte Asuka und Fujiwara
11:21und die Region Boma-Badingilo im Südsudan,
11:24in der eine der weltgrößten terrestrischen Säugetierwanderungen mit Millionen Antilopen stattfindet.
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