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  • vor 15 Stunden
60.000 Migranten in Ceuta: Europas Sorge vor neuer Migrationskrise wächst

Etwa 60.000 Menschen sollen innerhalb eines Tages aus Marokko nach Ceuta gelangt sein. Italien erwägt die Aussetzung von Schengen mit Spanien, Frankreich verstärkt die Grenzkontrollen. Aus Spanien kommt indes die Meldung, dass rund 25.000 Migranten schon wieder auf dem Rückweg seien.

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Transkript
00:01Der Ansturm reißt nicht ab. An diesem Freitag war unter Regierungsvertretern von rund 60.000
00:07Migranten die Rede, die innerhalb von 24 Stunden in die spanische Exklave Ceuta in Nordafrika
00:12strömten. Die meisten schwammen mehrere Stunden über das Meer dorthin. Die Stadt ist völlig
00:17überlastet. Eine Migrationskrise wie Ceuta sie seit 2021 nicht mehr erlebt hat und wahrscheinlich
00:24noch deutlich schlimmer. Die Lage eskalierte über Nacht. Spanien verstärkte inzwischen die
00:29Militärpräsenz in der Exklave, um die Rückführung der Menschen zu unterstützen. Laut dem spanischen
00:34Innenministerium kehrten bis zum Mittag etwa 25.000 Menschen nach Marokko zurück. Einer
00:40Zwischenbilanz zufolge kamen mehr als 40 Menschen beim Versuch, das EU-Gebiet zu erreichen, ums
00:45Leben. Frankreich kündigte an, seine Grenze zu Spanien schärfer zu kontrollieren. Italien
00:51forderte, das Land aus dem grensoffenen Schengen-Raum auszuschließen, woraufhin Spanien den italienischen
00:56Botschafter eingestellte. Es wird vermutet, dass ein Urteil des spanischen obersten Gerichtshofs
01:02von Anfang Juli für den Ansturm eine Rolle gespielt haben könnte. Das untersagt, Migranten,
01:07die auf dem Seeweg ankommen, ohne ordnungsgemäßes Verfahren sofort zurückzuschicken. Auch sollen
01:12in den sozialen Netzwerken Meldungen über offene Grenzen in Windeseile verbreitet worden sein.
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