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Nachrichten des Tages | 30. April 2026 - Morgenausgabe

Informieren Sie sich über das aktuelle Geschehen in Europa und der Welt an diesem 30. April 2026 - Politik, Wirtschaft, Unterhaltung, Kultur und Reisen.

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News
Transkript
00:00Durch israelische Angriffe sind zuletzt mindestens 13 weitere Menschen in Libanon ums Leben gekommen.
00:06Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums wurden allein am Dienstag acht Personen getötet, darunter drei Sanitäter.
00:15Eigentlich gilt seit einigen Wochen ein von den USA vermittelter Waffenstillstand zwischen Israel und der Hezbollah.
00:22Doch beide Seiten machen sich gegenseitig für weitere Angriffe verantwortlich.
00:27Israel soll nach Aufrufen zur Evakuierung Luftangriffe im gesamten Südlibanon durchgeführt haben, auch jenseits der sogenannten gelben Linie.
00:38Israels Außenminister Gideon Saar verteidigt diese Pufferzone.
00:56Saar wollte sich nicht zu dem brüchigen Waffenstillstand Israels mit der Hezbollah äußern.
01:02Libanons Präsident Aoun sagte, Israel liege falsch in der Annahme, Sicherheit durch die Zerstörung von Dörfern zu erreichen.
01:10Das israelische Militär gab bekannt, zwei Tunnelsysteme der Hezbollah in der Stadt Kantara seien zerstört worden.
01:19Die Europäische Kommission stellt nächste Woche ihre erste Strategie im Kampf gegen Armut vor.
01:26Jeder Fünfte in der EU, insgesamt 93 Millionen Menschen, sind von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht.
01:34Viele von ihnen sind von Erwerbsarmut betroffen, erklärt Roxana Minsantu, Vizepräsidentin der EU-Kommission für Soziale Rechte.
01:44Obviously it is important that we present the right tools to support on a lifelong cycle, and this is new
01:50to our approach.
01:52People that are not just already affected by poverty, by low income, by lack of access to services, but to
01:58prevent these situations.
02:00And the main rationale beyond everything is that we cannot build competitiveness based on social fragility.
02:08Der Kampf gegen Kinderarmut steht im Zentrum der Strategie.
02:13We will present a reinforced child guarantee, which is our main tool to make sure that children are not affected
02:21by their families' vulnerabilities and that we are helping them go to school, have access to medical health care, to
02:29support services.
02:30Im vergangenen Jahr waren ein Viertel aller Kinder in der EU von Armut bedroht.
02:36Kommissarin Minsantu sagt, dass im Vorschlag der Europäischen Kommission für den nächsten langfristigen EU-Haushalt 100 Milliarden Euro für die
02:44Armutsprävention bereitgestellt werden soll.
02:50Im Dezember 2024 verließ Pablo Puentes Kolumbien.
02:55Er wollte ein paar Monate als Sanitäter in Polen arbeiten und mit genug Geld nach Hause kommen, um ein eigenes
03:01Haus zu kaufen.
03:03Das erzählt seine Frau Mireia Pineda.
03:06Es seien die wenigen Jobchancen in Kolumbien gewesen, die Pablo Puentes letztlich dazu gebracht hätten, sich als Sanitäter den ukrainischen
03:14Streitkräften anzuschließen.
03:25Sarai Vera, die Frau von John Edward Villareal, erzählt eine ähnliche Geschichte.
03:30Ihr Mann wird seit einem Bombenangriff im Januar vergangenen Jahres in der Ukraine vermisst.
03:36Aus Bogota schildert Vera, dass es vor allem ums Geld ging.
03:57Vera betont, dass die Summen, die für einen Einsatz in der Ukraine angeboten werden, im Vergleich zu Kolumbien besonders hoch
04:05sind.
04:19Für den Menschenrechtsaktivisten Carlos Ramirez liegt der Schlüssel nicht nur in der prekären Lage im Land, sondern auch im Ruf
04:27des kolumbianischen Militärs.
04:47Ramirez warnt jedoch, dass dies nicht immer der Realität entspricht, in einem Land, in dem es weiterhin eine Wehrpflicht gibt.
05:02Der letzte Kontakt Penedas zu ihrem Mann war am 3. Januar 2025.
05:09Kurz darauf wurde er festgenommen und in Russland zu 28 Jahren Haft in einem Hochsicherheitsgefängnis verurteilt.
05:17Die Hoffnung auf ein besseres Leben endete auch für viele Familien in Ungewissheit und Angst.
05:31Weltweit sollte es keine neuen Bohrungen nach Öl und Gas geben.
05:35Das fordert EU-Klimakommissar Vopke Huckstra auf der ersten internationalen Konferenz zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen in Kolumbien.
05:44Dem Kommissar zufolge hängt die globale Energiesicherheit von der Verringerung der Abhängigkeit von Öl und Gas ab.
05:53In Santa Maria trafen sich Vertreter aus 60 Ländern, darunter auch große Ölproduzenten.
06:00Kolumbien hatte aber weder China noch die USA oder Russland eingeladen.
06:08EU-Vertreter Huckstra verlangte eine Verdopplung der Energieeffizienz,
06:13eine Verdreifachung der erneuerbaren Energien bis 2030 und eine stärkere Elektrifizierung.
06:21Der Kommissar sagte auch, dass die COP-Klimakonferenzen nicht schnell und nicht weit genug vorankämen.
06:32Der Buckelwal, der seit fast zwei Monaten in der Ostsee gestrandet war, hat seine Reise in Richtung Nordsee angetreten.
06:39Der Wal, der auch liebevoll Timmy genannt wird, wird auf einem Schlepper transportiert,
06:44mit der Hoffnung, dass der Meeressäuger nach etwa drei Tagen seinen Weg zurück in den Atlantik findet.
06:50Die Meeresbiologin Lisa Clemens sagt allerdings, kein gesunder Wal hätte das mit sich machen lassen.
06:56Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister sieht das anders.
06:59Er ist mittlerweile in dänischen Gewässern angekommen.
07:02Er liegt ruhig. Er hat angeblich heute Nacht auch vokalisiert.
07:07Das heißt, es geht ihm gut.
07:12Wiederholte Versuche, den Wal aus der Ostsee zu retten, waren zuvor gescheitert.
07:19Meeresbiologen hatten gefordert, man solle das verletzte Tier in Frieden sterben lassen.
07:27Zahlreiche Medien haben tagelange Live-Ticker zur Walrettung eingerichtet, die auch international verfolgt wird.
07:35Im Internet können Interessierte nachschauen, wo sich der Lastkahn mit dem Buckelwal aktuell auffällt.
07:52Mitte Februar tauchte vor der Küste von Ithaka ein großer Käfig bzw. ein Ring aus einer verlassenen Fischzuchtanlage auf.
08:00Er trieb im Ionischen Meer, verschmutzte das Wasser und gefährdete die Sicherheit von Schiffen und Booten.
08:05Die Küstenwache brachte ihn an Land und die Umweltorganisation Healthy Seas übernahm die Beseitigung sowie das Recycling des Materials.
08:38Verlassene Fischfarmen plagen die Insel seit Jahren.
08:41Eines Tages beschließen die Betreiber, die Tätigkeit einzustellen, entfernen aber wieder die Ausrüstung und holen sie die Netze vom Meeresboden.
09:09Von 2021 bis heute hat Healthy Seas Tonnen von Netzen vom Meeresboden vor der Insel entfernt.
09:15Nach der ersten Mission erhielt die Umweltorganisation dutzende Anrufe aus ganz Griechenland wegen zurückgelassenen Fischerei Materialien.
09:46Näher, kürzer und billiger. Angesichts geopolitischer Spannungen, der weltweiten Energiekrise und der Inflation schrauben die Franzosen und Französinnen ihre Urlaubspläne
09:55für diesen Sommer zurück.
09:57So eine Umfrage im Auftrag des französischen Tourismusverbandes Allianz France Tourisme.
10:02Nur 37% sind demnach sicher in den Sommerferien mindestens eine Woche zu verreisen. Im vergangenen Jahr waren es noch
10:0950%.
10:1071% wollen in Frankreich Ferien machen. Gevorzugt werden kostengünstige Unterkunftsmöglichkeiten wie zum Beispiel Besuche bei Verwandten.
10:17C'est vrai que le choix de la destination là, on réfléchit à deux fois, on ne pense à quelque
10:22part quand même.
10:23L'avantage c'est qu'on a une maison de famille et que du coup ça minimise les coûts et
10:28les dépenses des vacances.
10:29Non, les après avant l'invasion américaine au Moyen-Orient. C'était peut-être la première semaine où ça commençait
10:41à chauffer. Donc les prix n'étaient pas encore à ce niveau.
10:46Angesichts gestiegener Preise und Inflation werden Einsparungen für viele immer wichtiger. Das Urlaubsbudget schrumpft.
10:53Im Durchschnitt planen die Befragten, 1530 Euro für ihren Sommerurlaub auszugeben. Etwa 150 Euro weniger als im vergangenen Jahr.
11:01Plus de 50% des Français envisagent, de dépenser moins que l'an dernier sur les différents sujets, évidemment, l
11:09'hébergement, la restauration, l'ensemble des dépenses sur place.
11:13C'est-à-dire, c'est très sensible sur les dépenses, les dépenses faites sur place. Peut-être plus que
11:19sur l'hébergement. 60% des gens pensent qu'ils vont réduire ces dépenses.
11:2384% der wohlhabenden Haushalte planen, in den Urlaub zu fahren. Aber nur 58% der Haushalte mit geringem Einkommen.
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