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  • vor 2 Tagen

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Spaß
Transkript
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00:09Komm schon, Rogi, wir müssen uns einfach nur fallen lassen.
00:12Ja klar, das ist ja das, was ich am besten kann.
00:15Frau Heiland.
00:17Herr Illich.
00:20Drei, zwei, eineinhalb.
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01:00Das war fast noch besser als Autofahren.
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01:08dass du sowas kannst.
01:09Oh, ich bin ein Mann mit vielen Talenten, Frau Heiland.
01:14Ja, ich weiß, Herr Staatsanwalt.
01:17Ich habe euch übrigens entschieden.
01:20Ah, okay. Und?
01:24Ich werde Bens Angebot annehmen.
01:26Ich verlasse die Staatsanwaltschaft
01:28und werde Partner in seiner Kanzlei.
01:30Und da bist du sicher?
01:31Ja, fühlt sich total gut an.
01:35Manchmal muss man einfach nur springen.
01:38Und da bist du sicher?
02:18Und da bist du sicher?
02:32Oh, ich 적ere dich.
02:41Ich weiß Bescheid.
02:44Heiko hat mich angerufen.
02:48Na und?
02:50Von wegen, nur ein Unfall.
02:52Scheiß Drogen.
02:53Es klärt sich. Ich habe eine Einwältin.
02:58Hör bitte auf damit, ja?
03:00Laura.
03:01Ich kann dir nicht mehr vertrauen.
03:03Alles, was ich mache, mache ich für Nico.
03:05Willst du jetzt wirklich unseren Sohn als Entschuldigung für deine Fehler benutzen?
03:13Idiot.
03:19Idiot.
03:26Ja, bitte?
03:29Frau Santos?
03:31Ja. Entschuldigung.
03:33Ich wollte mich nur kurz vorstellen.
03:34Mein Name ist...
03:35Ich habe schon viel von Ihnen gehört, Frau Heiland.
03:38Sie sind mit meinem Vorgänger an die Eid, richtig?
03:41Herr Illitsch.
03:43Attraktiver Mann.
03:46Und wir beide haben jetzt wohl in einer gemeinsamen Sache zu tun?
03:50Ja.
03:51Aber bei mir haben Sie es nicht so einfach wie bei Herrn Illitsch.
03:54Ich bin hetero.
03:56Ich bringe Sie zu einem Stuhl.
03:58Danke.
03:58Ich kenne mich aus.
04:06Ich habe ein wenig umdekoriert.
04:10Sie sind also wegen des Drogenkuriers hier?
04:14In der Sache Palow.
04:16Ja.
04:19Allerdings bestreitet mein Mandant, etwas mit den Drogen zu tun zu haben.
04:23Ja, das würde ich auch, wenn mir acht Jahre Gefängnis blühen.
04:27Das klingt jetzt aber sehr nach Vorverurteilung.
04:32Die Drogen waren in der Limousine Ihres Mandanten.
04:35Und nach dem Unfall, den er verursacht hat...
04:37Er hat ihn nicht verursacht.
04:39Ihm wurde die Vorfahrt genommen.
04:43Sie wissen, dass Autovermietung und Lomo-Services für das kriminelle Milieu systemrelevant sind.
04:49Fluchtwagen, Koks, Taxis, Kurierfahrten.
04:51Mein Mandant war nur der Fahrer.
04:53Was ist mit den Fahrgästen, den Diplomaten aus Peru?
04:56Sind Sie da keine Täterschaft in Betracht?
04:58Schon klar.
04:59Drogenschmuggel im Diplomaten-Gepäck.
05:01Aber nicht im Wert von 1,5 Millionen Euro, Frau Heiland.
05:04Solche Mengen kommen über den See oder Landweg und sind bandenmäßig organisiert.
05:09Und Ihr Mandant hat rein zufällig Verbindungen zum Alcari-Clan der Teile des Berliner Drogenmarkts kontrolliert.
05:16Die Drogen waren in dieser schwarzen Sporttasche.
05:28Konso Peininger und sein Sohn, die beiden Fahrgäste, bestreiten, dass die Tasche Ihnen gehört.
05:32Kann ich das mitnehmen?
05:34Natürlich.
05:36Und solange die polizeilichen Ermittlungen nicht abgeschlossen sind, würde ich es vorziehen, nicht mehr über dieses Ermittlungsverfahren zu reden.
05:42Mhm.
05:46Bitte schön.
05:49Vielen Dank.
05:51Es war sehr interessant, Sie kennenzulernen, Frau Santos.
05:54Ich bringe Sie zur Tür, danke.
05:56Ich denke, das schaffe ich.
06:00Links.
06:14So, Tasse drunter, Knopf drücken.
06:17Untertasse, Löffel drauf.
06:19Zack.
06:20Und fertig.
06:21Komm, bitte schnell.
06:23Schneller als ein Schatten.
06:24Das schaffst du auch noch.
06:25Ist nicht gerade Raketenwissenschaft.
06:28Das hast du nur mit deiner Hand.
06:29Das wollten morgen aber noch nicht.
06:31Ich war vor der Arbeit noch beim Sparring und der Schädel.
06:33Das anderen war wohl härter als gedacht.
06:35Naja, besser die Hand als der Kopf.
06:38Nicht, dass ich den hier bräuchte.
06:41Frau Vogel?
06:43Ja, äh, komm mal.
06:45Tag, ich bin Frau Euland.
06:46Ah, Tag, ich bin später.
06:48Okay.
06:49Hey.
06:50Arschenscheiße.
06:51Was denn?
06:52Nichts.
06:53Nur gekleckert.
06:54Alles okay.
06:56Und?
06:57Erzählen Sie, wie ist die eiserne Lady?
06:59Naja, sie wollte mich vor die Wand laufen lassen.
07:02Sind gemäß?
07:04Nein.
07:05Ach, charmant.
07:06Dann nehmen Sie mich das nächste Mal wohl besser mit, ha?
07:09Ich, ähm, hab mal den Unfall unseres Mandanten gegoogelt.
07:13Irgendein Boulevard-Fritzer hat ein Foto gemacht.
07:15Das war ein ziemlich heftiger Crash.
07:16Der Wagen, der, der hat sich überschlagen.
07:18Und überall auf der Straße lagen Kokain-Pakete verstreut rum.
07:22Da wird er uns ja gleich hoffentlich was drüber erzählen.
07:25Uhrzeit bitte.
07:29Ja.
07:30Müssen los.
07:42Ich find's schick.
07:43Ja.
07:44Ritter und Illich.
07:46Rechtsanwände.
07:49Willkommen auf der kapitalistischen Seite des Rechts.
07:52Yes.
07:53Freitag Einweihungsparty.
07:54Du sagst Party, ich sag ja.
07:56Brauchen wir noch was?
07:57Ja, eine Büroleitung.
08:00Die finden wir bestimmt.
08:03Ritter und Illich.
08:12Hallo Papa.
08:14Und, wie ist es auf Lesereise?
08:18Aha.
08:20Naja, das ist ja Jessicas Job.
08:22Der wird doch nicht langweilig.
08:24Okay, ich hab jetzt einen Mandanten.
08:26Ich muss Schluss machen, ja?
08:27Okay.
08:27Bis später.
08:28Tschüss.
08:31Sie kümmern sich doch ums Gepäck, nehme ich an.
08:35Normalerweise ja.
08:37Aber der Konzu und sein Sohn hatten ihr Zeug selber in den Wagen geräumt.
08:40Als ich am Packstellenautomaten war.
08:43Ah.
08:45Ein Diplomaten-Gepäck wird auf Flugreisen nicht kontrolliert.
08:52Also hätten die das Kokain schmuggern können?
08:55Die Polizei hält das angesichts der Menge für unwahrscheinlich.
09:00Sie vermuten bandenmäßigen Schmuggel.
09:02Klar.
09:04Und ich bin der perfekte Sündenbock.
09:07Na, ihre Vorstrafen und ihre Verbindung zum Alkari-Clan sind da keine Hilfe.
09:12Das ist alles lange her.
09:14Ich bin da wirklich nicht stolz drauf.
09:16Gott ist mein Zeuge.
09:18Gut.
09:20Ist Ihnen denn an Konsul Peininger und seinem Sohn irgendetwas aufgefallen?
09:28Ja.
09:30Da war auf irgendwas drauf.
09:32Also der Sohn, meine ich.
09:34Der war so hibbelig und schwitzig.
09:35Oder nervös.
09:39Danke.
09:40Gern.
09:41Danke, Frau Vogel.
09:44Und die Tasche.
09:45Kann dir nicht schon vorher in der Limousine gewesen sein?
09:50Nein.
09:52Nein.
09:53Der Kofferraum war leer, als ich den Wagen übernommen habe.
09:56Aber irgendwie müssen die Drogen ja ins Auto gekommen sein.
09:58Und wenn sie damit nichts zu tun haben,
10:01dann haben entweder die Peiningers sie mitgebracht
10:03oder jemand, der hat sie schon vorher im Kofferraum deponiert.
10:07Eins von beiden müssen wir vor Gericht glaubwürdig darlegen können.
10:11Denn bei elf Kilogramm Kokain
10:14kommt es definitiv zu einer Anklage.
10:17Herr Barlof.
10:25Ich will nicht ins Gefängnis.
10:28Ich habe einen Sohn.
10:32Ja.
10:33Deswegen sitzt er hier.
10:44Was sagt denn Ihre Firma zu den Vorwürfen?
10:47Heiko ist natürlich nicht begeistert.
10:49Das ist Ihr Chef, nehme ich an.
10:55Herr Ronzi?
10:56Ja.
10:57Frau Heiler.
11:00Danke, dass Sie sich die Zeit für uns nehmen.
11:02Na, es ist ja auch in meinem Interesse, dass sich das aufklärt.
11:04Ich glaube natürlich nicht, dass Gora was damit zu tun hat.
11:07Kennen Sie sich schon länger?
11:09Heiko ist sein Halter von der Familie.
11:11Ja.
11:15Herr Ronzi, wir versuchen natürlich herauszufinden,
11:17wie diese Drogen in die Limousine gekommen sein könnten.
11:20Also für mich riecht das schwer nach diesen Diplomaten.
11:22Solchen Leuten kann ja niemand in die Karre pirsten.
11:25Kommen Sie rein.
11:26Gehört der Limousinenservice eigentlich Ihnen?
11:29Ja, ich bin der Geschäftsführer.
11:30Ach, und wie sind hier so die Arbeitsabläufe?
11:35Also wie läuft das hier?
11:37Wie soll das laufen?
11:38Ich nehme die Aufträge entgegen und dann koordiniere ich Routen und Fahrer.
11:43Die Routen, werden die geplant?
11:46Ja, die stehen im Voraus fest, einen Tag vorher und dann bekommt sie der Fahrer.
11:52Gut, dann hätte ich gerne die Route, die Herr Parloff am Unfalltag gefahren ist.
11:56Also alle Fahrgäste, alle Stops.
12:00Also solche Infos kann ich jetzt nicht einfach aus dem Ärmel schütteln.
12:03Also ich dachte, dass Sie übernehmen heutzutage Computer.
12:06Ja, und die haben Viren, so wie meine.
12:09Ich kann mich auch an Routen und Stops erinnern, Frau Heiland.
12:12Wozu brauchen Sie die denn?
12:14Naja, wenn die Drogen nicht mit den Peiningers in die Limousine gekommen sind,
12:17dann sind sie ja irgendwie anders da reingekommen.
12:20Vielleicht während der Fahrt.
12:21Aber das hätte ich doch merken müssen.
12:24Drogenschmuggler sind einfallsreich.
12:26Ich würde die Routen wirklich gerne mit Ihnen abfahren.
12:29Vielleicht gleich morgen früh?
12:32Okay.
12:34Wir können meinen Wagen nehmen.
12:35Ich hole sie ab, nachdem ich meinen Sohn zur Schule gebracht habe.
12:38Richtig.
12:39Richtig.
12:55Karin.
12:57Ich wollte dir und Herrn Illitsch zu euren neuen Partnerschaft gratulieren.
13:03Danke.
13:05Rudi.
13:06Ja?
13:08Schottischer Whisky.
13:09Wow, für uns.
13:10Vielen Dank, Frau Heiland.
13:11Den könnt ihr trinken, wenn ihr euren ersten Streit hattet.
13:14Wow.
13:16Das sieht aber alles toll aus.
13:21Karin?
13:22Ja?
13:23Wir brauchen eine neue Büroleitung.
13:26Frau Gerber hat uns kurzfristig verlassen.
13:28Und es ist schwer, auf dich schnell jemanden neuen zu finden.
13:33Ja.
13:33Ja, und?
13:34Du hast bei Romy und Paul viel Erfahrung gesammelt.
13:39Ja, sehr viel Erfahrung.
13:46Bietet ihr mir gerade einen Job an?
13:52Ja.
13:54Ja.
14:01Das gibt's ja nicht.
14:03Frau Heiland?
14:04Ja?
14:05Haben Sie was rausgefunden?
14:06Also, Konsul Peininger arbeitet in der Botschaft in Madrid
14:10und ist nur für eine Konferenz in der Stadt.
14:12Aber sein Sohn lebt in Berlin.
14:14Der ist Künstler und hat gerade eine Ausstellung in Mitte laufen.
14:17Aber das ist nicht der interessante Teil.
14:19Sondern?
14:20Vor einem Jahr hat es als Schlagzeile in die Zeitung geschafft.
14:25Diplomatensohn, vollgekoks und nackt auf dem Kudamm.
14:28Ach.
14:29Das klingt, als sollten Sie sich die Ausstellung mal angucken.
14:32Am besten gleich morgen früh.
14:33Trauen Sie mich denn nicht?
14:34Ich werde Ringo bitten, mir zu helfen.
14:37Er hat ja gefragt, ob ich mal wieder Arbeit für ihn habe.
14:40Okay.
14:45Ja.
14:46Bist du denn bescheuert, deine Anwältin hier anzuschleppen, Mann?
14:50Na ja, was sollte ich denn sonst machen?
14:52Du weißt doch, was auf dem Spiel steht.
14:54Ich musste doch...
15:10Hey, Papa.
15:13Wie läuft's?
15:14Super.
15:14Der Trainer hat gesagt, ich darf mir zum nächsten Turnier kommen.
15:16Ja!
15:22Hey.
15:23Hey.
15:24Holst du den Sachen?
15:25Ja, klar.
15:33Das Geld ist noch nicht auf dem Konto.
15:37Ich weiß.
15:40Es kommt.
15:45Ich bin soweit, Papa.
15:48Na dann.
15:49Los.
15:50Tschüss, Mama.
15:51Tschüss.
15:52Viel Spaß und Papa, ja?
15:54Ja.
15:58Tschüss, Gott.
16:12Und wo ist er jetzt?
16:15Halten Sie mich auf dem Laufenden.
16:17Oh.
16:18Herr Elic.
16:20Frau Santos.
16:21Jetzt hätte ich beinahe einen schönen Anzug versaut.
16:23Ach, kein Problem.
16:24Ich hätte ja auch aufpassen können.
16:26Was machen Sie denn hier?
16:27Sie haben doch jetzt eine ganz andere Bühne.
16:29Ich wurde ermahnt, dass ich noch einen Schlüssel zurückbringen muss.
16:31Ah, ja.
16:32Der deutsche Amtsschimmel.
16:34Tut es Ihnen schon leid, dass Sie gekündigt haben?
16:36Sehe ich so aus wie ein Mann, der seine Entscheidungen bereut.
16:40Wenn Sie zurück wollen, teile ich gern mein Büro mit Ihnen.
16:46Ihre blinde Freundin habe ich übrigens schon kennengelernt.
16:49Interessante Persönlichkeit.
16:50Oh ja.
16:51Und eine sehr gute Rechtsanwältin.
16:53Das wird sich zeigen.
16:55Auf bald, Herr Elic.
17:06Na Young hat sich in London wohl wieder gut eingelebt.
17:11Vermisst du sie?
17:16Nein.
17:22Karin war heute übrigens bei uns.
17:24Meine Mutter?
17:25Ja, sie hat Rudi und mir eine Flasche Whisky zu neuen Partnerschaften geschenkt.
17:30Und wir haben ihr einen Job angeboten.
17:32Was für ein Job?
17:33Büroleitung.
17:36Meine Mutter als Büroleitung bei euch.
17:39Ja, und sie hat gesagt, dass sie darüber nachdenkt.
17:41Ist das ein Problem?
17:43Nein.
17:47Entschuldige.
17:49Erst Rudi, jetzt meine Mutter.
17:50Willst du noch Frau Vogel abwerben?
17:52Brauchst du ein Papagei?
17:55Oh, ich glaube, deine Mutter hat sich wirklich gefreut.
18:00Dann freue ich mich wohl auch.
18:27Kannst du einmal im Leben pünktlich kommen?
18:29Ich bin jetzt hier, oder?
18:32Sprech Deutsch.
18:34Aus Respekt, Fabian.
18:38Wie läuft denn die Ausstellung, Philippe?
18:41Was glaubst du denn?
18:42Sie kostet Geld.
18:44Mein Geld.
18:46Los jetzt.
18:58Rudi?
18:59Hey.
19:00Und ihr wollt euch wirklich meine Mutter in die Kanzlei holen?
19:03Das war ein bestes Ding.
19:07War das wieder dein Koffer?
19:09Tut mir leid, ich hole mich nachher weg.
19:11Ich habe dir so viel Platz im Schrank gemacht.
19:27Yeah, bam, victory.
19:29Cool.
19:30Nicht schlecht, oder?
19:31Knaller, wie viele Spüle dein Freund hat.
19:35Ja.
19:41Wieso wohnst du eigentlich immer noch bei deinem Kumpel?
19:47Naja, weißt du, nach der Trennung von Mama...
19:55Ich will einfach nicht die erstbeste Wohnung nehmen.
19:58Soll ja genug Platz sein.
19:59Auch für dich.
20:03Du suchst aber schon ganz schön lange.
20:04Mama.
20:07Ja.
20:35Ja.
21:08Danke, dass Sie mich begleiten.
21:10Natürlich, Frau Eiland. Und wie schon gesagt, ich bin immer offen für Jobs.
21:14Aber Ihre Schulden haben Sie bezahlt, oder?
21:17Ja, also natürlich. Aber man kann sich immer was dazu verdienen.
21:22Verstehe. Ich werde es mir merken.
21:24Ich möchte, dass Sie jeden halb notieren, fotografieren und die Fahrzeiten stoppen.
21:30Jawohl.
21:38Guten Morgen.
21:43Wozu brauchen wir den?
21:46Er kann sehen, ich nicht.
21:47Kommt.
21:58Es ist okay, wenn Sie es jetzt nicht finden.
22:01Kunst soll nicht gefallen, Sie sollen Gefühle bezüglich.
22:19Sind Sie der Künstler?
22:21Der bin ich. Und Sie? Wie finden Sie meine Kunst?
22:30Ich frage mich, ob das jemand kauft.
22:34In der Kunst geht es nicht um Geld.
22:38Natürlich nicht. Ähm. So wurde es nicht gemeint.
22:43Tilly Vogel von der Kanzlei Heiland. Wir vertreten Goran Palov.
22:46Tilly. Niedlicher Name.
22:50Den anderen kenne ich allerdings nicht.
22:53Ähm.
22:54Goran Palov hat die Limousine gefahren, mit der Sie letzten Freitag einen Unfall hatten.
23:00Verstehe.
23:01Und Sie denken, Kokain kann Ihnen nur den besten Südamerikanern gehören, hm?
23:06Das sind aber fiese Vorurteile, die Sie da pflegen.
23:09Na, das habe ich ja so nicht gesagt.
23:10Uns interessiert einfach nur, wie die Drogen in die Limousine gekommen sind.
23:14Soll ich ganz ehrlich sein?
23:16Wenn ich gewusst hätte, dass ich mit einem Drogenhändler unterwegs bin, hätte ich mich bedient.
23:22Die Kunst entsteht aus Abrinden.
23:24Wissen Sie? Die besten Ideen habe ich, wenn ich drauf bin.
23:30Koks lässt die Synapsen knallen. Wissen Sie?
23:34Hast du schon mal auf Koks gefördert, Tilly?
23:37Okay. Jetzt kommen Sie mal wieder runter, ja?
23:41Ihr kennt mir gar nichts. Und das wisst ihr auch.
23:46Sie wollen wohl unbedingt wieder die nächste Schlagzeile, hm?
23:50Diplomatensohn in Drogenschmuggel verwickelt oder so ähnlich.
23:53Soll das eine Drogen sein?
23:54Nein. Aber Sie sind doch derjenige, der hier vorm Vögeln auf Kokain spricht.
23:59Man weiß nie, wer alles die Ohren spitzt.
24:03Tschüss.
24:24Da vorne habe ich schon zwölf meinen Kunden bei seiner Firma abgesetzt.
24:29Abgesetzt heißt, Sie sind nicht mit ausgestiegen?
24:32Ja, er ist nur rausgesprungen.
24:35War er am Kofferraum?
24:37Nee.
24:39Und haben Sie ihn auch wieder abgeholt?
24:41Ja, um 14 Uhr ist er wieder reingesprungen und ich habe ihn zur Bahnhof Friedrichstraße gebracht.
24:47Ey, Fahrer!
24:49Was ist Lust mit dir? Fahrer, mach zu!
24:52Mann, Junge!
25:03Heiko!
25:04Was? Dann kannst du nicht anklopfen.
25:05Entschuldigung.
25:06Was?
25:14Kommen Sie, Frau Heiland.
25:15Hier habe ich den Wagen geparkt und im Café hinten um die Ecke gesessen.
25:20Sehen Sie hier irgendwo Kameras?
25:22Sieht nicht danach aus, Frau Heiland.
25:26Ja gut, Drogen kommen unter anderem auch mit der Bahn nach Berlin.
25:30Und hier wäre eine Möglichkeit gewesen, sich Zugang zum Wagen zu verschaffen.
25:34Aber warum packt der Schmuggler das Zeugs in ein x-beliebiges Fahrzeug?
25:38Vielleicht muss das schnell loswerden.
25:40Aber dafür müsste der Kofferraum unverschlossen sein.
25:42So geht das die Alarmanlage los, oder?
25:44Nee, es gibt Funkwellenverlängerer.
25:46Mit denen kann man den Kofferraum öffnen, solange der Schlüssel in der Nähe ist.
25:50Und was, wenn die Tasche schon im Wagen war, als der Parlauf losgefahren ist?
25:53Der Kofferraum war leer.
25:58Der Hohlraum fürs Ersatzrad dürfte groß genug für so eine Tasche sein.
26:03Wissen Sie das, ob da ein Ersatzrad im Wagen war?
26:06Nee, dafür ist Heiko zuständig.
26:13Weiter?
26:15Ja, weiter.
26:17Kommt.
26:29Wo macht's denn nur, hab ich den Wagen hier ins Parkhaus gebracht.
26:34Machen wir freitags immer nach Fahrtänder.
26:37Heiko hat mit denen einen Deal.
26:41Waren Sie während der Reinigung beim Wagen?
26:44Nein, ich hab vorne gewartet.
26:47Gibt gratis Kaffee.
26:49Sie sagten gerade nach Fahrtende, aber Sie mussten doch noch mal raus zum Flughafen.
26:54Was?
26:55Ach so.
26:56Die Ankunft der Peiningers hatte sich verschoben, oder sowas.
27:00Heiko hat mich angerufen.
27:01Ich war der einzige Fahrer, der frei war.
27:03Das heißt, die Peiningers gehörten ursprünglich gar nicht zu ihrer geplanten Route?
27:08Nee.
27:10Das hat die Erschöpfung uns gar nicht gesagt.
27:16Herr Holländer, haben Sie Fotos gemacht?
27:18Jawohl, Frau Erland.
27:23Mann, war der Peininger ein Idiot.
27:26Vielleicht finanziert er mit Drogenschmuggel seine billigen Kunstambitionen.
27:30Dann müsste er aber gute Verbindungen zum hiesigen organisierten Verbrechen haben.
27:34Alleine kann er so viel Kokain nicht verkaufen.
27:37Jedenfalls hat Peininger Junior ganz schön blöd geguckt, als ich ihn gefragt habe, ob er wieder in die Presse möchte.
27:44Sie haben ihn mit der Presse gedroht?
27:46Nicht aufregen, Frau Heiland, nur indirekt.
27:49So was können Sie nicht einfach machen, schon gar nicht ohne es mit mir abzusprechen.
27:53Sie wollten doch, dass ich hingehe.
27:54Ach, Frau Vogel.
27:57Erwarten wir jemanden?
27:58Machen Sie bitte auf.
28:10Frau Heiland, Enrique Peininger ist da.
28:14Konsul Peininger.
28:16Guten Tag, Frau Heiland.
28:18Herr Konsul, er freut mich.
28:21Hören Sie, ich muss nicht mit Ihnen reden, das wissen Sie, aber ich möchte es gern.
28:27Philippes Kokainprobleme sind kein Geheimnis.
28:29Als sein Vater bricht es mir das Herz.
28:32Glauben Sie mir, ich habe schon alles Mögliche versucht, ihn davon abzuhalten.
28:36Drogenzucht ist eine schlimme Krankheit.
28:38Natürlich.
28:40Aber mein Sohn schmuggelt keine Drogen.
28:44Mein Mandant auch nicht.
28:50Ihr Mandant interessiert mich nicht.
28:55Sagen Sie, warum sind Sie eigentlich verspätet in Berlin angekommen?
29:00Bitte?
29:01Sie waren ursprünglich gar nicht für die Fahrt meines Mandanten vorgesehen.
29:04Was?
29:05Na und?
29:08Philippe hatte seinen Flieger verpasst und ich musste auf ihn warten.
29:12Ach, Ihr Sohn ist gar nicht mit dem gleichen Flugzeug gekommen wie Sie.
29:16Sie sind ja fertig.
29:19Ja?
29:20Warum sind Sie denn eigentlich hergekommen?
29:22Ich warne Sie.
29:26Sollten Sie es wagen, in der Presse irgendwelche Lügengeschichten aufzutischen,
29:30werde ich dafür sorgen, dass Sie nicht mal mehr jemanden wegen Falschparkens vertreten werden.
29:34Haben wir uns verstanden?
29:38Ja, ich denke, wir haben uns verstanden, Herr Konsul.
29:42Und ich denke, Sie gehen jetzt besser.
29:45Bitte.
29:46Bitte.
29:51Bitte.
29:52Bitte.
29:53Bitte.
29:54Bitte.
29:56Bitte.
29:56Bitte.
29:57Bitte.
29:59Bitte.
30:01Bitte.
30:12Wenn ich ehrlich bin, habe ich gerade ein bisschen viel um die Ohren.
30:15Herr Ronsig, Sie haben mir nicht gesagt, dass die Peiningers gar nicht zur ursprünglichen Route von Herrn Parloff gehörten.
30:21Äh, ist das wichtig?
30:24Ich denke, diese Frage wird die Polizei Ihnen auch stellen, wenn die wieder auf Sie zukommt.
30:28Wie soll denn das?
30:30Ich brauche mal die Wagenschlüssel.
30:35Ich habe dir die Route aufs Handy geschickt.
30:37Ah, der Computer funktioniert wieder.
30:39Was?
30:40Äh, ja.
30:41Ja, also nein, ich, äh, ich habe jede Menge Daten verloren.
30:46Was wollen Sie denn jetzt genauer?
30:47Kann es sein, dass die Drogen schon im Auto waren, bevor Herr Parloff überhaupt damit losgefahren ist?
30:52Interessante Theorie.
30:54Zum Beispiel im Hohlraum für den Ersatzreifen.
30:57Wissen Sie, ob in der Limousine ein Ersatzreifen war?
31:00Keine Ahnung.
31:01Also, das heißt, ja, da wird wohl einer drin gewesen sein.
31:04Ganz sicher.
31:05Das ist ja Vorschrift.
31:07Die Clans, die nutzen Limousinen-Services wie ihren, um ihre Drogen zu transportieren.
31:13Direkt hinter ihrer Firma ist der Westhapen.
31:15Drogen gelangen unter anderem über die Häfen nach Berlin.
31:19Hören Sie, ich habe mit den verdammten Clans nichts am Hut.
31:31Herr Ronsig.
31:37Okay.
31:39Ich bescheiß die Steuer, okay?
31:43Ich gebe manche Touren nicht an.
31:45Und wie genau machen Sie das?
31:48Bei Stammkunden arbeite ich mit einer Art Gutscheinsystem.
31:50Das ist jetzt ein bisschen zu kompliziert zu erklären.
31:53Ihr Steuerbetrug interessiert mich nicht.
31:55Ich erwarte, dass Sie mir helfen, rauszufinden, wie das Kokain
31:58in eine ihrer Limousinen kam.
32:10Hier ist alles zu Gorans Hut am Unfalltag.
32:13Kunden, Zeiten, Stops.
32:15Sogar ausgedruckte GPS-Daten.
32:17Sehr gut.
32:19Was kommt davon, wenn man jemandem eingefallen tut?
32:22Wie meinen Sie nun das jetzt?
32:26Ich kenne Goran eigentlich gar nicht.
32:27Nur seine Frau.
32:29Eine Ex-Frau.
32:30Laura.
32:32Sie hat mich angefläht, ihm den Job zu geben.
32:34Der Kerl ist pleite.
32:36Er kann den Unterhalt nicht mehr bezahlen.
32:42Kommt eine Stufe.
32:46Gutscheinsystem.
32:48Also wenn er nichts mit den Drogen zu tun hat
32:50und Sie nicht während der Fahrt in der Limousine gelandet sind,
32:53dann bleiben doch eigentlich nur noch die Peiningers.
32:56Frau Vogel, bringen Sie bitte diese Unterlagen von Herrn Ronsig
32:59schnellstmöglich zu Herrn Holländer in die Kanzlei.
33:02Und bitten Sie ihn, die GPS-Daten darauf,
33:05mit seinen Notizen von unserer Fahrt abzugleichen.
33:08Geht klar.
33:09Und ich weiß, Sie haben gleich Feierabend.
33:11Aber könnten Sie mich noch mal zu Herrn Parloff bringen?
33:12Ich muss noch mal mit ihm sprechen.
33:14Ich kann auch mitkommen.
33:16Nein, dann wichtiger ist, dass Ringo die Unterlagen bekommt.
33:19Okay, dann aufsitzen.
33:23Ja, festhalten.
33:39Frau Heiland?
33:41Ja, hallo.
33:49Niko, sag Hallo zu Frau Heiland.
33:51Hey, Frau Heiland.
33:53Hey.
33:54Da ist sein Sofa.
33:59Und links ein Tisch.
34:01Da.
34:02Ah, verstehe.
34:03Hallo, Niko.
34:06Blinde Anwältin, finde ich total cool.
34:10Papa sagt, Sie helfen Ihnen mit der Schmerzensgeldklage.
34:15Genau.
34:17Wir versuchen, das Beste rauszuholen.
34:19Vielleicht könnten wir dann sogar in einer eigenen Wohnung.
34:21Auch wenn es hier richtig coole Games gibt.
34:25Niko, meinst du, du kannst uns eine Viertelstunde alleine lassen?
34:30Klar.
34:31Du musst eh noch Hausaufgaben machen.
34:33Tschüss, Niko.
34:35Tschüss.
34:41Tschüss.
34:42Ich war noch mal bei Ihrem Chef.
34:48Er hat mir erzählt, Sie haben finanzielle Probleme.
34:56Ja, stimmt.
35:01Das hier ist also nicht Ihre Wohnung?
35:03Nein.
35:05Sie gehört einem Freund.
35:06Er lässt mich hier wohnen, bis ich was Eigenes gefunden habe.
35:09Groß genug, damit Niko ein eigenes Zimmer bekommt.
35:15Zahlen Sie Unterhalt?
35:20Natürlich.
35:23Für meinen Sohn tue ich alles, Frau Eiland.
35:34Konsul Peininger ist bei mir in der Kanzlei aufgetaucht.
35:39Was wollte er?
35:40Er hat sich sehr aufgeregt.
35:42Und weil meine Mitarbeiterin mit seinem Sohn gesprochen hat.
35:46Man könnte sagen, er hat mir gedroht.
35:52Warum sollte der das tun, wenn...
35:54Ja.
35:55Ich habe den gleichen Gedanken.
35:59Vielleicht hat er Angst, dass sein Sohn die Drogen geschmuggelt hat.
36:11Der Sohn ist noch mal zurück in den Flughafen.
36:16Er wollte unbedingt eine Cola trinken.
36:18Aber er war bestimmt 15 Minuten drin.
36:22Und als er zurückkam, ist er direkt an den Kofferraum.
36:24Und was hat er da gemacht?
36:26Ich habe es erst bemerkt, als der Kofferraum schon auf war.
36:28Deswegen konnte ich es nicht sehen.
36:30Aber das muss der Moment gewesen sein, als er die Tasche reingepackt hat.
36:34Scheiße, Frau Eiland.
36:36Die waren es.
36:38Ich wusste es.
37:04Ich bin hier drüben, Frau Eiland.
37:08Hier.
37:10Und?
37:11Wie war es?
37:12Ist Ringo da?
37:13Ja, bin ich Freiland.
37:16Ich habe die GPS-Daten von Heiko Ronzi...
37:20Wie heißt der?
37:20Ronzi.
37:21...mit den Notizen unserer Fahrt verglichen und...
37:24Sie haben schlechte Nachrichten.
37:25Ja.
37:30Ich werde Anklage gegen Ihren Mandanten erheben.
37:32Wir haben ihn seit dem Unfall observiert.
37:35Hier sind ein paar Bilder davon.
37:39Entschuldigung, ich muss mich noch daran gewöhnen, dass Sie nicht sehen können.
37:42Dieses Bild zeigt Ihren Mandanten, Herrn Palow, der in ein Café geht.
37:46Und zwar nicht in irgendeins.
37:48Das Mokka-Dream ist sowas wie das inoffizielle Hauptquartier des Alkari-Clans.
37:52Und Ihr Mandant hat sich dort mit seinen alten Freunden getroffen.
37:56Ein anderes Bild zeigt Ihren Mandanten im Gespräch mit Mohammed Alkari, Clan-Chef.
38:01Er nennt sich selbst ganz unbescheiden der König von Berlin.
38:05Was beweist das in Ihren Augen?
38:08Ich habe noch ein Foto.
38:11Es stand mit einer Sicherheitskamera am Flughafen.
38:13Die Peiningers auf dem Weg zum Parkplatz, wo Ihr Mandant auf Sie gewartet hat.
38:17Dabei ist deutlich zu erkennen, dass die schwarze Sporttasche nicht zu Ihrem Gepäck gehört.
38:23Ich muss Ihnen nicht erklären, was ein Indizienprozess ist, oder Frau Heiland?
38:28Ohne einen eindeutigen Beweis, dass Ihr Mandant nicht der Drogenschmuggler ist, reicht allein seine Verbindung zu den Alkaris, um ihn
38:33ins Gefängnis zu schicken.
38:35Frau Santos, hier geht es doch eigentlich darum, den Alkari-Clan zu zerschlagen.
38:42Das wäre ja auch ein fulminanter Einstieg in Ihren neuen Job.
38:46Es geht nicht um mich. Es geht um Recht und Gesetz.
38:49Natürlich.
38:50Und ganz in diesem Sinne.
38:52Gäbe es da nicht etwas, das Sie für meinen Mandanten tun könnten, wenn er Ihnen dabei hilft?
39:09Was haben Sie denn am zentralen Busbahnhof gemacht?
39:15Äh, was?
39:17Sie hatten auf Ihrer Route einen 15-minütigen Stopp am zentralen Busbahnhof,
39:23bevor Sie rausgefahren sind zum BER, um die Peiningers abzuholen.
39:27Haben Sie den Halt einfach vergessen, oder wollten Sie ihn nicht erwähnen?
39:33Kamen die Drohung mit dem Bus?
39:35Vielleicht aus Magritte?
39:38Was reden Sie denn da?
39:41Herr Pahlhoff, Sie haben mir gesagt, Sie würden alles für Ihren Sohn tun.
39:46Haben Sie sich deswegen wieder mit den falschen Leuten eingelassen?
39:52Was soll die Scheiße, hä?
39:54Ich dachte, Sie würden mir helfen!
39:57Herr Pahlhoff, ich bin Ihre Rechtsanwältin.
40:00Ich helfe Ihnen, ob Sie nun schuldig sind oder nicht!
40:06Kommen Sie!
40:09Setzen Sie sich wieder hin!
40:10Ah!
40:13Ah!
40:21Ah!
40:26Ah!
40:42Ich brauchte Geld.
40:46Mohammed wusste, dass ich für den Limo-Service arbeite.
40:50Es sollte eine einmalige Sache sein.
41:05Ich wollte ein guter Vater sein für meinen Sohn.
41:12Stattdessen.
41:15Wir haben eine Chance, um in einer Gefängnisstrafe herumzukommen.
41:21Dazu müssten Sie allerdings genauso ehrlich zur Staatsanwaltschaft sein wie jetzt zu mir.
41:27Wie soll Mohammed verpfeifen?
41:31Mit Informationen, die zur Anklage von Mohammed Alkari führen, ließ er sich eine Kronzeugenregelung vereinbaren.
41:40Aber das würde bedeuten, dass...
41:43Wenn Sie gegen den König von Berlin aussagen, dann heißt das neue Stadt...
41:47König von Berlin?
41:51Mohammed Alkari, ja.
41:55Für den habe ich früher als Türsteher gearbeitet.
41:59Das Kokain habe ich für seinen Leffen transportiert.
42:05Und der heißt auch Mohammed, ja?
42:12Aber der kocht sein eigenes Süppchen.
42:15Der Alte weiß nichts von dem Geschäft.
42:18Dann haben wir ein Problem.
42:20Die Staatsanwältin will den König von Berlin, nicht seinen Neffen.
42:29Scheiße.
42:35Woran denken Sie, Freiland?
42:53Ich habe Ihnen von Anfang an gesagt, dass jemand dann schuldig ist.
42:57Ich wäre eine schlechte Rechtsanwältin, wenn das der Maßstab für meine Arbeit wäre.
43:04Ich habe die Aussage Ihres Mandanten gelesen.
43:07Damit dürften wir den König von Berlin von seinem Thron stoßen.
43:10Und mein Mandant dürfte mit einer Bewährungsstrafe davon kommen.
43:13Bis er das nächste Mal einen Fehler macht.
43:16In dem Fall könnte es sogar sein, dass er seine Lektion gelernt hat.
43:19Die Hoffnung stirbt zuletzt.
43:22Hier habe ich, wie gewünscht, alle schriftlichen Details zur Zeugenschutzregelung.
43:28Mit allen erforderlichen Unterschriften nehme ich an.
43:32Selbstverständlich.
43:33Ich nehme das gleich an, mich, Freiland.
43:35Darf ich?
43:36Ja, dann wollen wir Sie nicht länger belästigen, Frau Santos.
43:40Bis zum nächsten Mal.
43:41Ich freue mich.
43:42Tschüss.
43:43Tschüss.
43:44Tschüss.
43:45Tschüss.
43:50Tschüss.
43:54Jetzt haben wir Sie vor die Wand laufen lassen.
43:57Sind Sie sicher, dass das durchgeht?
44:00Sicher nicht, aber zuversichtlich.
44:05Danke.
44:06Noch?
44:08Es tut mir leid, dass ich Sie angelogen habe.
44:13Da sind Sie nicht der Erste.
44:15Es wird Sie dann nicht der Letzte sein.
44:16Das ist mein Beruf.
44:19Jetzt sprechen Sie erst mal mit Ihrer Familie.
44:33Ich wäre dann soweit.
44:36Ich auch?
44:38Äh, ja.
44:39Oh, ähm, Moment.
44:43Da ist noch was.
44:44Achtung.
44:47Okay.
44:49Perfekt.
44:50Danke.
44:51Anruf von Staatsanwälte Santos.
44:54Anruf von...
44:57Frau Santos?
44:58Mohammed Alkari ist nicht Mohammed Alkari.
45:01Ich weiß jetzt nicht, wovon Sie sprechen.
45:03Verarschen kann ich mich alleine.
45:05Ich wollte den König von Berlin, nicht seinen Neffen.
45:09Sie wissen, dass ich die Grundzeugenregelung wieder zurückziehen könnte?
45:12Ja, aber wie würde denn das aussehen?
45:15Und außerdem, ein Alkari ist doch besser als gar kein Alkari.
45:19Ich gebe zu, ich habe Sie unterschätzt, Frau Heiland.
45:22Beim nächsten Mal passiert mir das nicht.
45:24Ich freue mich drauf.
45:26Und ich erst.
45:28Schönen Abend noch.
45:29Ihnen auch?
45:32Okay.
45:33Ready?
45:35Yes.
45:52Das ist ja ein schicker Laden.
45:55Ich möchte nicht wissen, dass die an Miete zahlen.
45:57Mehr als ich.
45:59Ja, seid ihr ja.
46:01Hallo Mama.
46:01Hallo Romy.
46:04Ah, endlich mal eine schicke Bluse.
46:07Hast du was dagegen, wenn sie sich mir beim Sekt hilft?
46:10Nein, habe ich nicht.
46:12Also, wenn Sie wollen, Frau Vogel.
46:14Ja, dann kommen Sie mal.
46:15Vielen Dank.
46:21Hey, Romy.
46:23Ben.
46:24Schön, dass du gekommen bist.
46:25Danke.
46:25Wie ist es?
46:26Wie geht's?
46:26Gut, und ihr?
46:27Ja, danke.
46:28Frau Heiland, Sie sehen bezaubernd aus.
46:31Ich weiß, Helit.
46:35Freiland, ein Gläschen Sekt?
46:36Gerne.
46:37Danke.
46:38So, amade, ja.
46:40Ja, also dann, schön, dass ihr alle da seid.
46:42Ja, auf die neue Partnerschaft.
46:44Auf die Partnerschaft.
46:45Auf alles.
46:46Auf alles.
46:48Da komme ich ja genau richtig.
46:55Felix?
46:58Brüderchen.
47:03Komm mal, meine Brust.
47:04Dann hast du ja.
47:05Komm.
47:12Romy, du siehst toll aus.
47:13Danke.
47:14Du auch.
47:15Danke.
47:17Seid ihr denn jetzt endlich verheiratet?
47:19Äh, nein, nein.
47:21Wenn ich dir vorstellen darf, Rudi Illitsch, Romis Lebensgefährte und mein neuer Geschäftspartner.
47:25Rui, Fettnäpfchen.
47:26Hm, Schwärmgrübe.
47:28Illitsch.
47:29Gibt's denn hier was zum Trinken?
47:32Karin, keine Angst.
47:33Für mich nur noch alkoholfrei.
47:36Na, dann komm mit.
47:41Du hast einen Brudel.
47:44Und was macht der gerade hier?
47:46Äh, keine Ahnung.
47:48Ich wusste, dass der keine Scheiße bat.
47:49Ey, Familie ist Familie.
47:52Lass uns feiern.
48:22Untertitelung. BR 2018
48:24Untertitelung. BR 2018
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