- vor 2 Tagen
Hauptkommissar Kress - Rolf Schimpf /
Drehbuch - Siegfried Schneider /
Regie _ Hans-Jürgen Tögel
Drehbuch - Siegfried Schneider /
Regie _ Hans-Jürgen Tögel
Kategorie
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TVTranskript
00:09Musik
00:31Musik
00:43Wann bist du zurück?
00:45Was soll die Frage?
00:48Es wird spät, wie immer. Ich möchte nicht, dass du auf mich wolltest.
00:55Du wolltest, dass ihr noch unterschreiben?
00:57Ich wollte gar nichts.
01:01Maria, ich bin's.
01:03Es wird ein paar Minuten später.
01:05Mhm.
01:07Ja, die Haare sind in Ordnung.
01:09Bis gleich.
01:12Was soll ich unterschreiben?
01:14Es sind die Verträge für die Hypothek.
01:16Kommt überhaupt nicht in Frage.
01:18Such dir einen anderen, dumm.
01:20Ich brauche deine Unterschrift. Die Bank besteht drauf.
01:23Schlag dir das aus dem Kopf.
01:25Sage ihnen, es gibt keine Frau Maywald mehr.
01:28Was soll das jetzt heißen?
01:30Was heißt das wohl? Denk mal darüber nach.
01:34Und jetzt geh und fahr deinen Wagen da weg, damit ich aus der Garage kann.
02:03Was willst du?
02:04Deinen Mann sprechen.
02:07Tu mir einen Gefallen und schere dich zum Teufel.
02:10Ich mag es nicht, wenn du da draußen rumschleißt.
02:12Ich schleiche nicht rum. Ich nehme nur den kürzesten Weg von meinem Haus in eures.
02:16Um ihnen deine Meinung zu sagen, für die er sich nichts kaufen kann?
02:19Um ihn zur Vernunft zu bringen, diesen Idioten.
02:21Dann warte wenigstens damit, bis ich weg bin.
02:24Ich kann es nicht mehr ertragen, was sich hier in diesem Haus abspielt.
02:27Dann merkst du schon gar nicht mehr, was für eine jemalige Figur abgibt.
02:30Und du mittendrin?
02:33Das passt wohl nicht zu dem neuen Image, das du dir zurecht bastelst, hm?
02:36Ein 35-jähriger Mann, der immer nur vor seinem Vater kuscht.
02:39Und ein herrschsüchtiger alter Mann, der seinen Sohn permanent lächerlich macht.
02:43Aha. Das besorgt er schon selbst.
02:47Oder sag mir einen anderen Grund, warum es zwischen euch nicht funktioniert.
02:52Das geht dich aber auch nicht so viel an.
02:54Ich frag mich sowieso, wie du das mit diesem Trottel aushältst.
02:57Du sprichst von deinem Sohn.
02:59Was glaubst du, wie oft ich mir einen Sohn gewünscht habe, auf den ich stolz sein kann?
03:03Das kannst du nicht mal auf dich selber.
03:06Seid ihr fertig?
03:08Ist ja wirklich widerlich, euch zuhören zu müssen.
03:10Sag mal, bist du noch echt bei Trost?
03:12Die Bank hat mich angerufen.
03:13Du willst deine Hypothek auf das Haus aufnehmen?
03:15Das ist meine Haushälfte und es geht dich überhaupt nicht um.
03:18Du bist aber verdammt schief gewickelt.
03:20Ich hab keine Lust, mich mit dir zu streiten. Bitte geh jetzt.
03:22Fass mich nicht an!
03:25Darüber ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.
03:28Und du merkst dir eins.
03:29Die Suppe, die man sich einbraucht, die muss man auch selber austöffeln.
03:37Was hat der Land gemeint?
03:38Weiß ich nicht.
03:39Mir reicht's jetzt.
03:42Was hast du vor?
03:43Ich hab die Nase endgültig voll.
03:45Meine Koffer sind gepackt.
03:47Ich werde dich verlassen.
03:49Ich bitte, lass uns da noch mal in Ruhe drüber reden heute Abend auf der Sendung, ja?
03:56Nein.
04:12Danke für den Beifall.
04:14Ich bedanke mich auch bei Ihnen zu Hause, dass Sie dran geblieben sind.
04:17Ich hab gewusst, dass dies ein spannendes Thema ist, das uns alle interessiert.
04:22Morgen werden wir über das Thema Demütigungen und wie man damit umgeht sprechen.
04:27Ich hoffe, Sie sind wieder dabei.
04:29Für heute wünschen wir noch einen schönen Abend.
04:31Und wenn Sie mit dem Auto da sind, eine gute Heimfahrt.
04:34Das war's für heute.
04:35Auf Wiedersehen, Ihre Elke Maiwald.
04:40Dankeschön.
04:51Brigitte, Elke hier.
04:52Geh doch mal ran, bitte.
04:54Ich muss dich unbedingt sprechen.
04:56Ruf mich an wen...
04:57Ah, Mist, ich hab mein Handy vergessen.
04:59Also gut, ich versuch's später nochmal.
05:00Ciao.
05:07Geh doch mal.
05:08Wir gehen nach.
05:10Wir gehen nach.
05:12Und dann, wir gehen nach.
05:16Wir gehen nach.
05:29Dann sehen wir diese Nachfragen.
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08:58Nicht umdrehen
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25:46Das gleiche könnte ich dich auch fragen.
25:51Jetzt fangen wir schon an, uns gegenseitig zu misstrauen.
25:54Ja, so ist das eben, wenn man nicht mit offenen Karten spielt.
25:58Du warst doch lange schon eifersüchtig auf Sie und Ihre Fernsehkarriere.
26:01Die Karriere, die du eigentlich machen wolltest.
26:03Was für ein Blödsinn redest du denn da?
26:06Gib's doch zu.
26:09Du hast doch immer angegeben, damit das Sie den Beruf bei dir gelernt hat.
26:12Dann hat die Schülerin den Meister überholt und das hast du nie verwunden.
26:16Ich könnte dir noch ganz andere Dinge vorwerfen.
26:19Nur zu, du Versager!
26:21Du bist doch mit einer grandiosen Schlafmützigkeit ausgestattet.
26:26Was dich doch für überhaupt nichts interessiert.
26:28Am wenigsten für ihren Job.
26:31Mit mir konnte sie wenigstens darüber reden.
26:35Soll ich dir mal was sagen?
26:37Für diese Frau warst du einfach nur noch mal zu klein.
26:41Du musst es ja wissen.
26:43Ja.
26:44Ich hätte es wissen müssen.
26:50Wer kommt denn da?
26:57Das ist die Kripo.
27:00Ich danke, die hast du hinter dir.
27:02Vielleicht haben sie noch was vergessen.
27:05Dazu, ich will da nicht mit reingezogen werden.
27:17Danke, Herr Maywald.
27:18Danke.
27:19Tut mir leid, wir müssen uns noch mal unterhalten.
27:23Danke.
27:24Helfen Sie was dagegen, wenn ich mich in der zweiten Seite ein bisschen umschau?
27:27Nein, dann tun Sie es.
27:29Dankeschön.
27:33Ist Ihnen an Ihrer Frau in der letzten Zeit Ihnen was aufgefahren?
27:37Nein.
27:39Beruflich gab es Probleme?
27:41Das weiß ich nicht.
27:42Wir haben so gut wie nie darüber gesprochen.
27:44Warum nicht?
27:46Hat mich nie wirklich interessiert.
27:53Sie wollte Sie verlassen.
27:59Sie wissen, dass das ein sehr belastendes Motiv ist.
28:04Ich hatte ein Alibi.
28:07Ja.
28:09Wo wollte Sie hin?
28:13Das weiß ich nicht.
28:14Ihre Koffer sollten heute Mittag abgeholt werden.
28:18Und?
28:18Sind Sie abgeholt worden?
28:20Nein, bis jetzt noch nicht.
28:21Die stehen nach oben.
28:22Siska, kommen Sie bitte mal.
28:39Hier.
28:45Waren Sie das?
28:47Nein, ich war seit zwei Tagen nicht mehr hier oben.
28:49Die Fenster auf dieser Etage waren alle geschlossen.
28:52Ich schaue mich unten nochmal um.
28:53Ja.
28:58Wer hat hier was gesucht?
28:59Haben Sie eine Ahnung?
29:01Nein.
29:02Er hat alles den Schlüssel für dieses Haus.
29:05Nur meine Frau und ich.
29:07Gut, ich brauche jetzt einen Abdruck von Ihrem Schlüssel.
29:15Soweit ich es erkennen kann, deutet nirgendwo was auf dem Einbruch hängen.
29:24Sagen wir vom letzten halben Jahr.
29:26Na, beides.
29:27Privat und beruflich.
29:29Ja?
29:30Und so schnell wie möglich.
29:32Ich verlasse mich auf Sie.
29:33Ja?
29:34Danke.
29:37So, und gibt's was Neues?
29:39Der Bericht der Spurensicherung liegt auf Ihrem Tisch.
29:42Ja, danke.
29:46Wo ist Lorenz?
29:48Ja, wir prüfen nochmal das Alibi von diesem Maiwald.
29:51Das ist reine Zeitverschwendung.
29:53Hier, was halten Sie von dem Material?
29:54Ja, ja, ja.
29:55Ja, noch nicht so hektisch, Herr Kollege.
29:56Sehen Sie, die Sache ist doch die.
29:57Ich muss doch erstmal Ihren Informationsvorsprung einholen.
30:02Steht da auf dieser Liste irgendwas von einem Schlüssel, der bei der Toten gefunden wurde?
30:05Ja, ein Schlüsselbund.
30:06Hier werde ich sagen.
30:08Wunderbar.
30:21Was wird das?
30:24Passt.
30:28Angeblich existieren nur zwei Schlüsse zum Maiwaldshausen.
30:31Ein eigener und eben der davon seiner Frau.
30:33Trotzdem ist jemand, ohne einzubrechen, in dem Haus gewesen,
30:37und hat irgendwas Bestimmtes in Elke Maiwalds Sachen gesucht.
30:40Ja, mit deinem Nachschlüssel.
30:42Exakt.
30:43Und die Anfertigung von Nachschlüsseln wird registriert.
30:45Name, Adresse.
30:46Unterschrift.
30:47Genau.
30:48Und jetzt sind Sie an der Reihe.
30:50Geben Sie her.
30:51Der Schlüssel zum Markt.
30:54Geht doch nichts über eine klare und pathetische Ausdrucksweise.
31:29Viel Zeit habe ich nicht.
31:31Ich muss in einer halben Stunde wieder im Büro sein.
31:32Der Tag ist verrückt.
31:33Möchten Sie was trinken?
31:35Äh, einen Espresso Macchiato, bitte.
31:37Was?
31:38Ja, was wollen Sie denn wissen?
31:40Möchten Sie Ihre Mandeln nicht ablegen?
31:41Ach.
31:43Gut.
31:45Elke Maiwald, was war so für ein Mensch?
31:50Eine kluge, eigenwillige und sehr hübsche Person.
31:55Sie war sehr beliebt und hat sich mit allen sehr gut verstanden.
31:59Auch mit Pelzer?
32:00Warum fragen Sie?
32:03Nur so.
32:04Ja, auch mit Pelzer.
32:06Von dem Streit neulich mal abgesehen.
32:09Worum ging es da?
32:10Weiß ich gar nicht.
32:12Ich war nicht dabei.
32:14Besser, Magdalena.
32:14Danke.
32:17Elke Maiwald hatte eine sehr erfolgreiche Sendung.
32:20Und trotzdem war sie nicht glücklich.
32:22Warum nicht?
32:24Sie hatte private Probleme.
32:27Große Probleme.
32:28Ihre Ehe war nicht besonders gut.
32:30Ja, davon habe ich gehört.
32:32Sie wollte Ihren Mann verlassen.
32:34Ihren Mann und Ihren Schwiegervater.
32:37Wie bitte?
32:39Ja, Sie haben schon richtig gehört.
32:41Viktor Maiwald, der Vater von Dieter Maiwald,
32:43hatte jahrelang ein Verhältnis mit seiner Schwiegertochter.
32:47Und wo wohnt der Schwiegervater?
32:49Quasi Tür an Tür.
32:51Vater und Sohn.
32:54Vielleicht hat sie deshalb so lange gebraucht,
32:56um sich aus dieser Beziehung zu lösen.
32:58Ist ja wie aus dem Leben gegriffen.
33:01Viktor Maiwald war früher ein bekannter Kunstkritiker.
33:03Er war ihr Mentor.
33:04Sie ist als junges Mädchen in seine Redaktion gekommen
33:07und da hat er sie unter seine Fittiche genommen.
33:10Tja, das passt gut.
33:15Weiß Ihr Mann von diesem Verhältnis?
33:19Das nehme ich an.
33:21Kennen Sie Herrn Maiwald?
33:22Nein.
33:23Ja, warum?
33:25Ach, er hat mich vorhin angerufen.
33:26Er wollte sich unbedingt mit mir treffen.
33:29Und warum?
33:30Ich bin nicht recht klug aus ihm geworden.
33:34Vielleicht wollte er nur ein bisschen Trost.
33:35Und wieso kommt er dann ausgerechnet zu Ihnen?
33:38Elke und ich waren befreundet.
33:40Ich hatte ihr angeboten, zu mir zu ziehen,
33:43bis sie eine eigene Wohnung gefunden hätte.
33:45Ich wollte heute Ihre Koffer abholen lassen.
33:49Aber das hat sich ja nun erübrigt.
33:52So, jetzt muss ich aber.
33:55Bitte tun Sie mir einen Gefallen
33:56und betrachten Sie sich als eingeladen, ja?
33:58Ach, das aber süß.
34:01Oh, da fällt mir ein.
34:02Ich habe ja noch eine kleine Reisetasche in meinem Kofferraum.
34:05Elke hat sie mir vor zwei Tagen gegeben
34:06und ich habe völlig vergessen, sie aus dem Wagen zu holen.
34:10Sind Sie daran interessiert?
34:12Sie sind gut, das ist Beweismaterial.
34:14Das könnte zur Aufklärung des Falles sehr nützlich sein.
34:17Ja, dann kommen Sie doch mit.
34:18Ich stehe gerade 100 Meter von hier.
34:19Gut, wunderbar.
34:21Ich bin gleich wieder da.
34:26Ja, hier ist der Lorenz.
34:28Sagen Sie mal, der Vater von dem Dieter Maywald.
34:30Heißt er mit Vornamen Viktor?
34:31Ja.
34:32Ja, wunderbar.
34:33Dann wissen wir ja,
34:33wer die Koffer von Elke Maywald durchgewühlt hat.
34:35Ich habe hier einen Fax von dem Schlüsseldienst in Heidhausen.
34:37Gut, wir treffen uns sofort vor dem Haus von Maywald.
34:39Alles klar, ich bin auf dem Weg.
34:41Bis gleich.
34:48Sie?
34:49Guten Abend.
34:50Guten Abend.
34:51Ist Ihr Vater bei Ihnen?
34:52Ja.
34:53Wir müssen mit Ihnen sprechen.
35:12Was gibt's?
35:15Ach, du hast Besuch.
35:17Da will ich nicht länger stören.
35:19Nein, es ist Dein Besuch.
35:21Das sind die Herren Siska und Wiegand von der Kriminalpolizei.
35:24Das ist mein Vater.
35:25Guten Abend.
35:26Guten Abend.
35:27Guten Abend.
35:29Ja, würden Sie uns bitte für einige Minuten alleine lassen?
35:40Ja, Herr Maywald, wir haben im Zusammenhang mit dem Mord an Ihrer Schwiegertochter einige Fragen an Sie.
35:47Wir können das gerne hier machen, wir können Sie aber auch bitten, uns aufs Präsidium zu begleiten.
35:51Fragen Sie.
35:53Gut.
35:56Sie hatten ein Verhältnis mit Ihrer Schwiegertochter?
36:01Sie haben Fantasie.
36:03Wie bitte?
36:05Ja.
36:06Aber vor allem habe ich stichhaltige Informationen.
36:11Ja, also was ist jetzt?
36:13Das war ja wohl schon lange nicht mehr so geheim, wie Sie es gerne gehabt hätten.
36:17Ja, das stimmt.
36:19Wer hat das Verhältnis beendet?
36:22Elke, vor einer Woche.
36:24Sie sagte, Sie könne so nicht weiterleben.
36:27Hat sie Sie beschimpft oder bedroht?
36:29Nein.
36:32Ich habe Sie nicht umgebracht, falls Sie das meinen.
36:36Ja, das meine ich.
36:37Wo waren Sie gestern Abend zwischen 22 Uhr und 2 Uhr in der Früh?
36:41in einem Nachtclub in der Nähe vom Bahnhof.
36:44Name?
36:45War links zu.
36:51Und waren Sie allein?
36:53Nein, mit einem Freund.
36:55Hat er auch einen Namen?
36:58Sehen Sie, Herr Mayweid, es ist immer das gleiche Spiel.
37:00Ich frage, Sie antworten.
37:03Roland Kiel.
37:04Mit H.
37:06Warten Sie, die Telefonnummer habe ich hier.
37:10Kiel, 15, 16, 90, 91.
37:20Geht doch.
37:21Was war mit dem Schlüssel?
37:24Was war mit dem Schlüssel?
37:26Sehen Sie, Herr Mayweid, das ist wirklich sehr dumm, was Sie machen.
37:28Sie haben so viele Spuren hinterlassen, dass jegliches Leugnen nur noch peinlich ist.
37:34Sie haben am 15.03.96 beim Schlüsseldienst geraubt nur einen Schlüssel für die Wohnung Ihres Sohnes nachmachen lassen.
37:40Wahrscheinlich ohne sein Wissen, nehme ich an.
37:43Ja.
37:43Sie haben Elke Mayweids Sachen durchstubbert. Wonach haben Sie gesucht?
37:46Nach Briefen, die ich hier im Laufe der Jahre geschrieben habe.
37:50Und, haben Sie sie gefunden?
37:51Nein.
37:56Ihre Angaben wurden bestätigt.
37:59Gut, das war es.
38:01Schönen Abend noch.
38:02Ich bin sicher, wir hören nochmal voneinander.
38:04Danke, wir finden alleine raus.
38:16Wolltest du jetzt bitte gehen?
38:18Und gib mir den Schlüssel.
38:21Der ist drüben.
38:28Hör zu.
38:32Das war nicht so, wie du denkst.
38:34Geh jetzt.
38:37Es tut mir leid.
38:39Es tut dir leid?
38:41Es tut dir leid.
38:44Sag mal, findest du es eigentlich normal, wenn der Vater mit der Frau von seinem Sohn ins Bett geht?
38:49Ich habe wohl geglaubt, der Trottel da drüben, der merkt überhaupt nichts.
38:52Ich hasse dich.
38:54Nein, ich ekel mich vor dir und du widerst mich an.
39:00Das mit Elke und Mia, das...
39:02Das war schon bevor er euch kannte.
39:05Ich will das nicht hören.
39:07Ich will das nicht hören.
39:17Ich will das nicht hören.
39:21Das ist fröhlich, ja?
39:25Guten Morgen.
39:30Ist gut. Wenn wir das regelmäßig üben, kriegen wir das schon hin.
39:34Ist der Obduktionsbericht schon gesichtet worden?
39:37Ja, der liegt auf Ihrem Schreibtisch.
39:39Danke.
39:40Ne, Lorenz hat ihn. Wie, aber Herr Flix, ich hab ihn doch vorhin rübergelegt.
39:46Ganz ruhig, Jakob. Ich hab ihn.
39:51Hier steht, Todeszeit war zwischen 0.25 und 0.40.
39:55Eingetreten durch Strangulation.
39:59Vermutlich mit einer Drahtschlinge.
40:01Erkennbar an den Strangfurchen rund um den Hals.
40:05Sehr viel weiter bringt uns das auch nicht.
40:09Na, wer weiß.
40:12Ein alter Mann hat sich heute früh bei mir gemeldet.
40:16Der sich mit seinem Hund in der fraglichen Nacht
40:18nur durch einen akubatischen Sprung auf den Gehsteig hat vor zwei Fahrzeugen retten können,
40:23die mit einem Affenzahn hintereinander hergefahren sind.
40:26Das deckt sich mit der Aussage des Kochs vom Restaurant.
40:29Er hat zwei Wagen gesehen, die kurz nach Mitternacht statt auswärts hintereinander hergejagt sind.
40:34Mit einem Unterschied, dass mein Zeuge sich die Autonummer gemerkt hat von dem zweiten Wagen.
40:41MRR 2974.
40:45Wo war das?
40:46In der Wolfrathshauser Straße gegen Mitternacht.
40:49Wo ist der Haken?
40:51Das Fahrzeug ist als gestohlen gemeldet und bisher noch nicht aufgetaucht.
40:56Das heißt also, dass Elke Maywald bereits in der Stadt von ihrem Mörder verfolgt worden ist?
41:00Viktor Maywald kann es nicht gewesen sein. Sein Alibi ist wasserdicht.
41:04Sowohl die Geschäftsführerin von der Bar als auch der Freund, mit dem er dort war,
41:08haben seine Aussage bestätigt.
41:11Und Dieter Maywald?
41:14Der war definitiv nicht in der Nähe des Tatorts.
41:16Ich habe nur mal gecheckt, die Freunde bei denen er war,
41:19die haben ihn gegen halb drei nach Hause gebracht, weil er selber nicht mehr fahren konnte.
41:22Also, ich weiß nicht.
41:24Ich glaube, die Alibis beweisen nicht viel.
41:26Was? Wieso?
41:28Ja, der gestohlene Wagen, die Drahtschlinge, der abgelegene Tatort,
41:32klingt doch eher nach einem Auftragsmord.
41:35Bis gestern Abend haben Sie noch geglaubt, es war eine Familientragödie,
41:38ein Eifersuchtsdrama oder irgend sowas.
41:40Ja, was denn, was denn?
41:42Widerspricht sich doch nicht.
41:43Man kann doch aus den unterschiedlichsten Gründen einen Mord in Auftrag geben,
41:46auch aus den privaten.
41:47Muss ja nicht gleich ein organisiertes Verbrechen sein.
41:49Was meinen Sie denn, Hane?
41:50Was? Ja, ja, ja, durchaus. Auch privat, natürlich.
41:54Was ist das?
41:57Ich tippe auf eine Tasche.
41:59Sie gehörte Elke Maywald.
42:01Sie war bei der Weidenbach im Wagen.
42:03Ja, ja, die hat sie übrigens angerufen. Sie wollte sich sprechen.
42:07Ich ruf sie später zurück.
42:12Ja, Fotos, Bücher, Briefe.
42:16Aber nicht von dem Schwiegervater Viktor,
42:18sondern von einem Jugendfreund aus Paraguay.
42:21Wir sind nichts, was einen Hinweis auf ein Motiv gibt.
42:28Ich hab alles schon durchgeguckt, Hane.
42:42Ich geb zu, das kommt nicht jeden Tag vor.
42:44Was denn?
42:45Dass Sie auch mal was übersehen.
42:47Was halten Sie davon?
42:50Das sieht aus wie ein Schlüssel zum Schließfach.
42:53Und der war in der Tasche.
42:54Mhm.
42:56Na gut.
42:58Dann versuchen wir es doch gleich bei dieser Bank hier.
43:00Checken Sie mal, ob die Elke Maywald bei dem ein Schließfach hatte.
43:02Und wenn ja, dann besorgen wir uns sofort einen richterlichen Beschluss.
43:06Sie können mich unter dem Handy erreichen, ja?
43:08Ah, ich glaub, das war der Durchbruch.
43:10Dann stimmt es, dass Sie mal beim Zoll waren.
43:11Was? Ich beim Zoll? Quatsch.
43:13Ach so, ja, natürlich. Ich hab die Drogenhunde trainiert.
43:17Ha, ha.
43:17Ha, ha.
43:20Ha, ha.
43:21Hast du diese Einschaltquoten gesehen?
43:24Ha, ha.
43:24Ja?
43:25Ja, nicht schlecht.
43:27Ist das nicht ein totaler Wahnsinn?
43:29Die tote Elke Maywald bringt uns noch mehr als die lebende?
43:32Ha, ha.
43:33Mein Gott, bist du zynisch.
43:35Ja, was?
43:35Ich will dich noch etwas fragen.
43:39Worüber hast du dich neulich mit Elke Maywald gestritten?
43:44Das weiß ich nun wirklich nicht mehr.
43:49Ist denn das jetzt noch so wichtig?
43:51Ja, für mich schon.
43:55Wir kennen uns jetzt seit fünf Jahren.
43:57Aber wenn mich jemand fragen würde, was ich von dir weiß,
44:00ich wüsste nicht einmal, was ich sagen soll.
44:03Das sind alles Artikel über Kunstdiebstähle.
44:05Hier, drei, vier Artikel aus jüngster Zeit.
44:09Ah, danke.
44:10Ist der in Pücking auch dabei?
44:12Das waren zwei Rolländer und ein Matisse.
44:15Ja, hier.
44:17Hier, auch aus dem Wiener Raum.
44:19In Baden bei Wien stahlen Gangster nach einer Kunstauktion fünf wertvolle Gemälde.
44:24Die Kripo suchten diesen Zusammenhang nach dem 37-jährigen Roland Pietsch wohnhaft im neunten Bezirk.
44:31Irgendeinen Grund muss es doch geben, warum die Maywald die ganzen alten Geschichten aufgehoben hat und die neuen dazu.
44:36Ich glaube, dass Elke Maywald umgebracht worden ist, weil sie kurz davor waren, kriminellen Kollegen zu entlarven.
44:42Ein Pelzer?
44:42Genau.
44:44Jedenfalls geht das aus Ihren Aufzeichnungen hervor.
44:46Hier.
44:47Achter Zweiter.
44:47Galerist aus Wien hat zugesagt, aber Pelzer will Sendung über Kunstdiebstahl verhindern.
44:51Warum?
44:52Und hier.
44:53Zehnter Zweiter.
44:54Ich vermute, dass Pelzer etwas mit den Kunstdiebstählen zu tun hat.
44:57Den Verdacht, dass mit ihm was nicht stimmt, habe ich schon länger.
45:00Sein Lebensstil ist viel zu aufwendig.
45:02Und hier könnte Pelzer Pietsch sein, 3-Frage-Zeitung.
45:06Na, was sagen Sie jetzt?
45:08Dass wir da weitermachen, wo Elke Maywald aufgehört hat.
45:11Ich schätze mal, dieser Pelzer wird ne Menge gute Antworten brauchen, wenn er seine Karriere fortsetzen will.
45:17Moment.
45:19Ja, Siska?
45:20Ja, Hanne, was gibt's?
45:22Ja?
45:23Ja, wieso wir?
45:26Aha, gut.
45:27Alles klar, wir sind sofort da.
45:29Was denn los?
45:30Den Besuch bei Pelzer müssen wir leider verschieben.
45:32Wieso?
45:33In der Pension in Pasing hat's den Typ aufgehängt.
45:36Was haben wir damit zu tun?
45:37Vor der Pension steht der gescholte Pkw, von dem Hanne eben erzählt hat.
45:40Oh.
46:01Gibt's einen Abstehensbrief?
46:03So wie es aussieht nicht?
46:05Und du meinst, es war kein Selbstmord?
46:07Das sagt der Arzt.
46:08Jedenfalls hat er sich nicht erhängt.
46:11Na, muss ihn ja jemand da aufgehängt haben.
46:13Das wäre dann die logische Schlussfolgerung.
46:17War's denn wenigstens sein eigener Gürtel?
46:26Habe ich den Witz jetzt nicht verstanden, oder was?
46:31Na, das sind halt die Nerven, ne?
46:34Ach so.
46:35Sagen Sie, was haben Sie denn da, Hanne?
46:37Das ist eine alte Eintrittskarte für österreichische Spielcasinos.
46:43Sag mal.
46:46Casino Baden.
46:48Ausgestellt am 15.05.1992 auf den Namen Roland Peach.
46:52Aber der Tote heißt nicht Peach, sondern Cordes.
46:55Hier ist sein Ausweis.
46:57Rudolf Cordes, geboren am 27.04.1960 in Krems.
47:02Darüber sollten wir mal nachdenken.
47:14Die Perlennummer hatten wir doch schon mal.
47:16Die waren im Hosenaufschlag.
47:18Und wenn wir jetzt beide dasselbe denken,
47:19dann ist der Mord unserer Meinung nach aufgeklärt.
47:22Ja, aber was gibt's für eine Verbindung zwischen ihm und ihr?
47:25Immerhin gibt's eine Verbindung zwischen ihm und Peach,
47:27und damit wären wir wieder beim Pelzer.
47:29Vielleicht war die Mariewald doch auf der richtigen Spur.
47:31Vielleicht.
47:33Ach, Hanne?
47:34Ja?
47:34Fahren Sie sofort ins Büro,
47:35und jagen Sie mal den Peach und den Cordes durch den Computer.
47:38Und wir beide überprüfen die Identität von diesem Pelzer.
47:42Da fehlt mir gerade ein.
47:43In meinem Schreibtisch, in der Schublade ganz oben rechts,
47:46sind zwei Fotos, die wir gestern aus dem Sender mitgenommen haben.
47:49Das eine ist ein Herr Beckmann, Bockmann,
47:52denn die Frau an den Namen erinnere ich mich nicht mehr.
47:55Das waren die geplanten Gäste für die Talkshow von der Maiwald.
47:57Der Pelzer hat uns gestern diese Fotos persönlich gegeben,
48:00also müssen jede Menge Fingerabdrücke von ihm drauf sein.
48:02Das klingt ja vielversprechend.
48:04Sehr gut, Kollege.
48:07Hier.
48:08Für die Sammlung.
48:09Ah, ja.
48:11Servus.
48:11Servus.
48:16Guten Tag.
48:17Dürfen wir?
48:18Ja, gern.
48:19Kommen Sie rein.
48:20Sind Sie weitergekommen?
48:21Ja, ich glaub schon.
48:22Wir müssen zu Herrn Pelzer.
48:23Ja, der ist leider nicht da.
48:25Der hat sich zwei Tage freigemacht.
48:27Wann?
48:28Also vor einer knappen Stunde.
48:30Wissen Sie, was er vorhat?
48:31Er wollte ins Saarland fahren, die Hochzeit einer Cousine feiern.
48:34Dann brennt's.
48:35Kann ich hier irgendwo in Ruhe telefonieren?
48:38Ja, hier, wenn Sie wollen.
48:39Ich bin fünf Minuten weg.
48:40Danke.
48:47Hane?
48:48Ja?
48:48Ja, es ist ja hier.
48:49Der Elzer ist weg.
48:50Hat der Computer schon was ausgespuckt?
48:52Sie meinen über Roland Pietsch?
48:54Ja.
48:54Den hab ich gerade vor mir.
48:56Erste Verhandlung vom Mai 92.
48:59Kripo Wien.
49:00Bisher ohne Erfolg.
49:01Also könnte er ja unser Mann sein.
49:03Das werden wir jetzt gleich sehen.
49:06Haben wir seine Adresse, Autokennzeichen und Fahrzeugtyp?
49:08Nee, haben wir nicht, aber wie sorge ich?
49:10Facken Sie sofort zum Hane rüber.
49:12Jo.
49:14Ich habe hier den Fingerabdruck von Pietsch.
49:17Den vergleiche ich jetzt mit dem von Pelzer.
49:19Gut.
49:21Und?
49:23Na, hören Sie mal.
49:24Wollen Sie es über den Daumen gespuckt?
49:25Oder soll's präzis sein?
49:27Hane!
49:29Qualität braucht seine Zeit.
49:31Ja, meine vor allem.
49:33Na, also.
49:35Absolut identisch.
49:37Pelzer ist Pietsch oder umgekehrt?
49:39Das Fax ist unterwegs.
49:41Na, also.
49:41Volltreffer.
49:43Hane, bei Ihnen muss jetzt ein Fax durchlaufen.
49:48Ja, läuft.
49:49Gut.
49:50Schicken Sie zwei, nein, vier Kollegen zur Observierung seiner Wohnung
49:53und geben Sie die Fahrzeuginfos zur Fahndung durch, ja?
49:57Hane?
49:57Ja?
49:58Und vergessen Sie den Haftbefehle.
50:00Ja, also wenn ich den jemals vergessen hätte.
50:06Gibt's was Neues?
50:08Ja, das kann man nur sagen.
50:10Hat Ecke Malbert mal mit Ihnen darüber gesprochen, dass sie an der Identität von Pelzer zweifelt?
50:15Ja.
50:16Aber ich hab das nicht ernst genommen.
50:18Herr Pelzer ist ein fähiger und zuverlässiger Kollege.
50:21Sie hat recht.
50:23Manfred Pelzer heißt in Wirklichkeit Roland Pietsch.
50:26Und ist ein international gesuchter Kunsträuber.
50:29Und jetzt kommt auch noch Mord dazu.
50:33Wen hat er umgebracht?
50:35Einen Mann namens Cordes.
50:37Rudi Cordes?
50:39Moment.
50:40Ja, kennen Sie ihn?
50:41Ja, natürlich.
50:42Rudi Cordes hat bis vor einem halben Jahr hier als Aufnahmeleiter gearbeitet.
50:46Er war der Freund von Pelzer.
50:48Und jetzt ist er der mutmaßliche Mörder von Elke Maywald.
50:51Was?
50:53Warum?
50:55Die beiden haben sich so gut verstanden.
50:59Kleinen Moment.
51:02Siska?
51:05Alles klar, wir sind schon unterwegs.
51:07Es geht los.
51:08Maus sitzt in der Falle.
51:09Der Pelzer ist noch in seiner Wohnung.
51:19Woooo!
51:24Hehe!
51:31Woher?
51:33Woher?
51:36Bewiacht
51:36Woher?
51:37Woher?
51:40Woher!
51:40Woher��.
51:40Woher!
51:42Aufmerksamkeit!
51:54Sofort aufmachen!
52:04Ticket!
52:14Ticket!
52:17Ticket!
52:24Ticket!
52:37Ticket!
52:38Was ist das, Pelzer?
52:41Oder ist Ihnen Peach lieber?
52:44Ich meine, wir richten uns da ernst nach Ihnen!
52:48Also ich finde ja schon, er sollte sich für Einnahmen entscheiden.
52:51Wieso? Ganz ruhig.
52:53Er könnte Probleme kriegen.
52:55Verstehe ich nicht.
52:56Sein Anwalt zum Beispiel...
52:59...könnte ihm zwei Rechnungen schicken. Eine für Pelzer, eine für Peach.
53:02Ja, das kann doch nicht unser Problem sein.
53:04Nö, nicht wirklich.
53:06Sie können reden, so viel Sie wollen.
53:09Aus mir kriegen Sie nichts raus.
53:11Nicht ein Wort!
53:13Das ist auch nicht unser Problem.
53:14Na, kümmert sich doch der Handel um, ne?
53:16Genau!
53:17Hab ich!
53:32Ich werde auch nie lernen mit diesen Dingern hier.
53:34Kennst du hier jemanden mit Computer aus?
53:36Ja, ein bisschen.
53:37Ja wunderbar.
53:38Ich will aber lediglich wissen, ob da irgendwelche E-Mails oder sonstige Nachrichten drauf sind.
53:41Moment.
53:42Ich weiß nicht.
53:43Irgendwo ist ein Haken bei der ganzen Sache.
53:44Ich wende das Gefühl nicht los.
53:46Wir fahren hier nur die halbe Ernte ein.
53:48Sie meinen, dass Pelzer nicht der Vorton ist?
53:50Genau das.
53:52Und?
53:52Nichts drauf.
53:53Gut.
53:54Dann nehmen Sie den Rechner mit und geben Sie bei der Kriminaltechnik ab.
53:57Wenn wir mal was draufhauen, dann werden Sie ihn auch wieder zum Sprechen bringen.
54:01Heiße Spur?
54:03Und wie heiß?
54:06Eine Versicherungspolize, ausgestellt vor anderthalb Jahren.
54:10Von der Agentur Dieter Maywald.
54:1425 Millionen.
54:16Das könnte der Kunstraub von Pöcking gewesen sein.
54:19Und das da war die Vorlage.
54:20Aber Dieter Maywald als Vortoner?
54:23Nee.
54:25Aber sein alter Herr.
54:27Er hat den Nachschlüssel nicht nur dafür gebraucht, um in den Sachen seiner Schwiegertochter,
54:31sondern auch, um im Aktenschrank seines Sohnes herumzuwühlen.
54:34Und die Versicherungspolizen haben ihm gezeigt, wo es was zu holen gab.
54:42Und, gibt's was Neues?
54:44Und ob.
54:45Pelzer hat ausgepackt.
54:47Hm, so ein Spielverderber.
54:49Warum hat er das denn nicht bei uns gemacht?
54:51Pelzer und Elke Maywald sind sich an dem Abend kurz vor der Sendung in die Haare geraten.
54:56Zuerst ging es in ihrer Garderobe nur um den Ablauf der Sendung.
54:59Aber dann hat sie sich in immer größere Wut hineingesteigert
55:02und schließlich ihm auf den Kopf zugesagt, dass er nicht Pelzer ist, sondern Peach.
55:06Hm.
55:06Ja.
55:07Das war ja ein Todesurteil.
55:09Richtig.
55:09Ausgeführt durch Rudi Cordes und ausgegeben von...
55:12Viktor Maywald.
55:13Ach, Mensch.
55:14Ihr wisst ja alles.
55:14Nichts wissen wir.
55:15Wir haben nur kombiniert.
55:16Viktor Maywald ist der Kopf der Bande.
55:19Hat das der Pelzer gesagt?
55:20Ja.
55:21Zuerst hat er gemauert, aber dann hab ich ihm gesagt, dass wir gegen Viktor Maywald wahrscheinlich
55:25nichts in der Hand haben werden.
55:26Und dann hat er gesprudelt.
55:29Ja, und warum hat er Cordes umgebracht?
55:31Rudi Cordes wollte mehr Geld und hat gedroht, alle hochgehen zu lassen.
55:35Ist der Maywald in seinem Haus?
55:36Ja.
55:37Und die Kollegen sind bereits in Position.
55:41Gut, worauf warten wir?
55:42Schnappen wir nuns.
56:04Auf geht's!
56:05hillside!
56:13Das lassen wir doch lieber.
56:16Für mich verhaften ist keine Kunst.
56:18Aber mir eine Straftat nachzuweisen,
56:21das schaffen Sie nicht.
56:22Ja, sind Sie sicher?
56:24Wissen Sie, meine Oma pflegt immer zu sagen,
56:26wenn du einen Riesen siehst,
56:28dann schau nach dem Stand der Sonne.
56:29Vielleicht ist es nur der Schatten eines Zwergs.
56:32Geh mal.
56:42Ja, das ist sehr gut.
56:45Ich werde es ihm ausrichten.
56:48Eine Kollegin aus der Kriminaltechnik,
56:50Sie haben auf Pelsus Festlache
56:52eine E-Mail von Victor Maywald gefunden.
56:56Ja, du machst es nicht so spannend.
56:57Der Text lautet, Achtung, Elke Maywald weiß alles,
57:00Rudi soll das in Ordnung bringen.
57:02Der Mordauftrag.
57:03Ich habe selber gesagt, ein Computer ist kein Papierkopf.
57:07So.
57:10Was ist jetzt, Kollege?
57:12Sonst gehe ich zu Fuß.
57:13Ja, apropos Papierkopf, wo ist denn der Schlüssel?
57:15Was sind Sie gefahren?
57:16Bin ich gefahren, Sie sind gefahren.
57:17Sind Sie sicher, dass ich gefahren bin?
57:18Dann müsste ich ja uns...
57:19Ich habe den Schlüssel.
57:20Dann müsste ich ja einen Schlüssel haben.
57:22Moment, Moment.
57:23Wie?
57:26Das ist aber genau, dass er gefahren ist.
57:29Ja.
57:31Das ist ja nicht das erste Mal, ne?
57:33Ich kenne das ja.
57:35Wenn ich was habe, dann ist der Schlüssel.
57:37Aber Sie müssen auch wissen, wo Sie gewesen sind.
57:39Ja, müssen wir wissen.
57:40Überall im Arbeitszimmer, in der Wohnzimmer.
57:46In der Küche.
57:47In der Küche.
57:48In der Küche.
58:18In der Küche.
58:20In der Küche.
58:23In der Küche.
58:27In der Küche.
58:31In der Küche.
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