- vor 8 Minuten
Hauptkommissar Köster - Siegfried Lowitz /
Drehbuch - Volker Vogeler /
Regie - Günter Gräwert
Drehbuch - Volker Vogeler /
Regie - Günter Gräwert
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00:04Musik
00:40Musik
00:42Musik
00:43Emma! Emma!
00:45Es da, es da!
00:47Wurzern geht!
00:48Wieso müssen wir da nicht?
00:49Wurzern geht!
00:53Oh!
00:59Herr Köster!
01:00Köster!
01:01Er heißt Karl-Heinz Elsmann.
01:02Vorgestern ist er 45 geworden.
01:04Und gewohnt hat er da hinten irgendwo, in den Hochhäusern.
01:08Seine Portemonnaie sind 12,20 Mark
01:09und hier so ein halb zerrissenes Papier vom Arbeitsamt.
01:13Er ist arbeitslos.
01:14War.
01:16Er war arbeitslos.
01:29Du Gerd, vielleicht hast du doch was übersehen.
01:32Wieso?
01:33Schau dir mal den Gürtel genauer an.
01:37Den Gürtel!
02:12Der Gürtel
02:18Ja, siehste, jetzt sieht es schon ganz anders aus.
02:28Tut mir leid, Frau Erzmann.
02:32Bring Thomas nach Hause, Felix.
02:35Ist das Ihr Mann, Frau Erzmann?
02:37Ja.
02:39Ich möchte Ihnen mein Beileid ausdrücken.
02:40Mein Name ist Köster, Kriminalpolizei.
02:42Aber wir heißen nicht Erzmann.
02:45Ja, ist das nicht Ihr Mann?
02:47Doch, aber wir heißen Langner.
02:51Wie?
02:52Ihr Mann ist erschossen worden, Frau Erzmann.
02:56Aber wir haben diesen Ausweis bei ihm gefunden auf den Namen Erzmann.
03:00Wissen Sie, was das zu bedeuten hat?
03:02Und dann haben wir 5000 Mark bei ihm gefunden.
03:06Können Sie uns dazu etwas sagen?
03:10Mein Mann war arbeitslos.
03:16Wissen Sie was, Frau Langner?
03:18Gehen Sie zu sich nach Hause in Ihre Wohnung.
03:20Ich komme hin, wenn ich hier fertig bin, ja?
03:22Du, Gerd, lass dir mal die Adresse geben.
03:26Frau Langner, woher haben Sie gewusst, dass Ihr Mann hier lebt?
03:31Eins der Kinder hat mich gewohnt.
03:52Tut mir sehr leid, das mit dem Gürtel.
03:53Ach, mach dir doch keine Gedanken.
03:55Das Geld hätten wir so oder so gefunden, früher oder später.
03:57Ja, aber ich hätte es eben früher finden müssen.
04:00Geduld.
04:01Du musst Geduld haben.
04:03Mit den Lebenden und mit den Toten.
04:05Sonst erfährst du nichts.
04:11Die Zeit, an dem der Tod eingetreten ist, kann ich jetzt nur schätzen.
04:14Ich würde sagen, so um Mitternacht.
04:17In jedem Fall ist er aber sofort eingetreten.
04:20Ja.
04:21Dankeschön, Herr Doktor.
04:37Das war nichts Besonderes, Herr Meinmann.
04:41Ich weiß gar nicht, was ich Ihnen erzählen soll.
04:45Er ist gestern Abend um sieben weggegangen.
04:48Wo wollte er denn hin?
04:50Ich weiß nicht.
04:53Er hat nie gesagt, wo er hingeht.
05:00Was ist denn los?
05:01Die wollen nicht erschießen.
05:02Ach komm, kein Mensch will sich erschießen.
05:04Nehmen Sie doch mal den Jungen mit und lassen es mal allein, ja?
05:08Danke.
05:12Hat Ihr Mann Feinde?
05:14Ich meine es so, hat er in der letzten Zeit mal einen bösen Streit mit jemandem gehabt.
05:20Eine ernsthafte Auseinandersetzung.
05:24Ich weiß es nicht.
05:26Aber Freunde hat er bestimmt keinen.
05:29Was wissen Sie über das Geld, das wir bei ihm gefunden haben und über den falschen Ausweis?
05:34Wir haben doch kaum miteinander gesprochen.
05:37Aber Frau Langner, Sie müssen doch wissen, was Ihr Mann gemacht hat.
05:41Vor zwei Jahren wurde er arbeitslos.
05:43Von daher ging es immer schlimmer.
05:45Jeden Tag ein bisschen.
05:50Geht es Ihnen schlecht?
05:51Soll ich einen Arzt holen?
05:54Nein, nein, danke.
05:55Ich habe keinen Schock, falls Sie das meinen.
06:015.000 Mark hat der Bersig und wir haben kaum was zum Leben.
06:04Ich ging immer mal putzen, damit es überhaupt reicht.
06:09Also ich sehe schon, so kommen wir nicht weiter, Frau Langner.
06:12Ich fange mal anders an.
06:14Es tut mir leid.
06:15Nein, so war das nicht gemeint.
06:18Vor zwei Tagen hat jemand Geburtstag gehabt.
06:21Wie ist denn der Tag abgelaufen?
06:23Erzählen Sie mal was darüber.
06:25Ich kann ihm über den Tag nichts erzählen.
06:27Warum nicht?
06:28Weil er weggegangen ist, um ein Wort zu verlieren.
06:32Wann ging er weg?
06:34Wann?
06:35Morgens schon.
06:38Ich glaube, es ist besser, wir sehen uns morgen früh bei mir im Büro.
06:41Um neun.
06:42Ich muss ein Protokoll aufnehmen, Frau Langner.
06:45Bring Sie den großen Sohn mit.
06:48Felix?
06:49Ja.
06:51Sie brauchen ja nicht nochmal Ihr Ballad auszudrücken.
06:54Ich habe mein Mann schon lange nicht mehr gelebt.
06:56Das war schrecklich.
06:59Hatte Sie auch manchmal geschlagen?
07:01Dazu braucht man nicht geschlagen werden.
07:04Sie brauchen morgen früh nichts auszusagen, was ich gegen Sie verwenden kann, klar?
07:09Sie können auch gar nichts gegen mich verwenden.
07:11Weil ich ihn nicht umgebracht habe.
07:12Das sagt doch jeder, gefragt oder ungefragt.
07:17Haben Sie einen Freund?
07:19Nein.
07:20Nein, ich habe keinen Freund.
07:21Sie hat einen Freund.
07:22Natürlich hat sie einen Freund.
07:23Geh in dein Zimmer.
07:27Sie sollten mich nicht belügen, Frau Langner.
07:30Das macht mich misstrauisch gegen Sie.
07:34Aber schweigen darf ich, um mich nicht zu belasten.
07:37Das darf ich.
07:38Das macht Sie nicht misstrauisch.
07:46Mein Freund heißt Manfred.
07:49Manfred Bastian.
07:51Er wohnt in Trudering, Baldewig 17.
07:54Zufrieden?
07:55Bastian.
07:57Bastian.
08:00Trudering.
08:03Baldewig 17.
08:06So.
08:08Und noch was.
08:10Wo hat denn Ihr Mann zuletzt gearbeitet, Frau Langner?
08:14Bermann.
08:15Werkzeugmaschinen.
08:17Er hat dort immer gearbeitet.
08:19Er hat schon dort gelernt.
08:20Bermann.
08:21Wo ist denn das Bermann?
08:23Die haben vor zwei Jahren Konkurs gemacht.
08:28Noch was?
08:30Nix.
08:31Wir sehen uns morgen früh, um neun.
08:35Wiedersehen.
08:45Dass mir das mit dem Gürtel passiert ist.
08:47Ja, auf die Idee hätte ich doch auch kommen können.
08:50Das ist eben der Unterschied.
08:52Du.
08:53Ja.
08:57Der Tote, der Langner, der hat seinen Mörder gekannt.
09:01Wie kommen Sie denn darauf?
09:02Vielleicht sogar sehr gut.
09:04Jedenfalls war er völlig ahnungslos.
09:07Das ist aber jetzt eine reine Vermutung.
09:09Ja, aber eine sehr naheliegende.
09:11Ich meine, vorausgesetzt, dass er mit einem Revolver oder einer Pistole erschossen wurde.
09:16Echt?
09:16Das ist wahrscheinlich.
09:19Wenn er nun aber doch mit einem Gewehr erschossen wurde?
09:22Ja, dann ist möglich, dass er seinen Mörder nicht gekannt hat.
09:24Das ist ja logisch, nicht?
09:26Ja, ist möglich.
09:28Aber ich muss gestehen, dass ich jetzt wirklich überhaupt nichts verstanden habe.
09:32Aber Gerd, der hat doch beide Hände in den Manteltaschen.
09:34Der hat also keine Abwehrbewegung gemacht.
09:37Mit einem guten Gewehr geht es auch auf eine größere Distanz.
09:40Aber mit einer Pistole?
09:42Kein Mensch schießt so gut.
09:43Da musst du schon ganz nebenher gehen.
09:45Ja, ganz nah dran sein.
09:47Vielleicht fährt ein Zug oben über die Brücke.
09:49Bums.
09:50Jedenfalls möchte ich heute noch wissen, ob der Tote Schmauchspuren am Kopf hat.
09:54Ich werde es untersuchen lassen.
09:56Und hier?
09:56Was sagen die Leute hier?
09:58Niemand hat was gehört oder gesehen.
10:00Die Langes am Garten, da drüben.
10:02Parzelle 38.
10:04Ja, und sie hat einen Freund, schreibt mal auf.
10:07Manfred Bastian, Trudering, Baldeweg 17.
10:10Den muss man vernehmen.
10:11Ansonsten reden die Leute nur Gutes über die Langes.
10:14Sie gilt als sehr hilfsbereit.
10:16Er war wohl mehr verschlossen.
10:18Aber die meisten glauben, dass er sich nur geschämt hat, weil er doch schon seit zwei Jahren arbeitslos war.
10:22Dann seht mal zu, dass ihr eure Berichte schreibt und ich schaue mir mal den Garten an.
10:25Wie war die Nummer?
10:26Parzelle 38.
10:28Vielleicht kann ich auch jemanden aus seiner Firma auftreiben, der mir was über ihn erzählt.
10:32Dass mir das nicht eingefallen ist.
10:34Dass man dem Opfer das seinen Mörder kannte?
10:35Naja, die Schlussfolgerung liegt doch auf der Hand.
10:37Da hätte ich doch auch drauf kommen können.
10:39Kaum.
10:40Dafür hast du dich vielstens wie die Sache mit dem Gürtel geärgert.
10:45Mach mich ganz krank.
11:07Nein.
11:08Nein.
11:09Bitte kommen Sie rein.
11:12Guten Tag, Herr Beermann.
11:13Darf ich mich erst mal vorstellen?
11:15Mein Name ist Köster.
11:16Ich bin von der Polizei.
11:18Ja, ja, ich weiß.
11:20Sind Sie allein?
11:21Ja.
11:23Na, ich frage nur, weil mir mehrere Herren avisiert worden sind.
11:26Die anderen kommen wohl noch.
11:29Entschuldigen Sie, könnte es sein, dass ich um ein Missverständnis handelte?
11:32Ich bin von der Kriminalpolizei.
11:34Naja, eben.
11:34Ich wachte ja auch schon lange genug.
11:36Es ist gut dreiviertel Stunden her, dass ich Sie angerufen habe.
11:39Na, aber gut.
11:40Bisher war nichts.
11:42Kein neuer Anruf.
11:44Ich habe das Haus, Ihre Anweisung gemäß, keine Minute verlassen.
11:48Also, ich weiß wirklich nicht, wovon Sie reden, Herr Beermann.
11:52Ich bin hierher gekommen, um eine Auskunft einzuholen.
11:58Eine Auskunft?
11:59Ja, ich wollte Sie nach einem gewissen Walter Langner fragen.
12:03Walter Langner?
12:04Ja, der hat bis vor circa zwei Jahren bei Ihnen gearbeitet.
12:10Ach, und Sie meinen, der hat mit der Sache zu tun?
12:13Mit was für einer Sache?
12:14Also, ich weiß wirklich nicht, wovon Sie reden, Herr Beermann.
12:20Ich habe gedacht, Sie können mir helfen.
12:23Ich Ihnen?
12:24Herr, äh, Köster.
12:27Ja.
12:29Vielleicht ist es nicht zu viel verlangt, wenn ich Sie bitte, zu verstehen,
12:31dass ich mich nur mit Mühe beherrschen kann.
12:34Ich habe mich an die Polizei gewandt, weil meine Frau offensichtlich entführt worden ist.
12:39Ihre Frau ist entführt worden?
12:43Ach, du lieber Gott, ich habe doch keine Ahnung davon.
12:47Ja, aber wenn Sie die Polizei angerufen haben, da werden die Kollegen sicher gleich kommen.
12:53Ja.
12:55Entschuldigen Sie, ich bin ein bisschen durcheinander.
12:59Wissen Sie, ich, ich war kurzfristig im Ausland und als ich gestern spät nach Hause kam, da war meine Frau
13:04nicht da.
13:06Ja, ich habe mir zuerst gar keine Sorgen gemacht.
13:08Ich wollte eigentlich einen Tag später kommen und ich vermutete Sie im Theater oder bei Bekannten oder...
13:16Das werden Sie sein, Herr Beermann.
13:17Ja, und heute kam dann der Anruf.
13:23Wir haben Ihre Frau entführt.
13:28Halten Sie sich bereit.
13:29Na, endlich kommen Sie.
13:30Es tut mir leid, Herr Beermann.
13:31Hallo, Herr Köster, das ist auch dienstlich.
13:34Dienstlich.
13:35Mein Name ist Link und mein Kollege Aubic hier wegen der Hauptkommission.
13:38Ja, was machst du denn hier?
13:40Ja, eigentlich kaum was.
13:42Das wird doch wohl einen Grund haben, oder?
13:44Na ja, ich wollte Herrn Beermann fragen nach einem Mann, der vor zwei Jahren bei ihm gearbeitet hat.
13:48Und der ist erschossen worden.
13:50Ach so, ja.
13:51Du, das wird jetzt voll nichts, ne?
13:54Ich bin gestern Abend mit der letzten Maschine aus London gekommen.
13:58Ich hatte am Abend zuvor noch mit meiner Frau telefoniert.
14:01Da war nichts Besonderes.
14:02Mein Gott, ich verstehe es überhaupt nicht.
14:04Die Stimme am Telefon, Herr Beermann.
14:05Das war eindeutig eine männliche Stimme.
14:07Sie klang ein wenig, na ja, wie soll ich das sagen?
14:10Verstellt.
14:12Ja, merkwürdig.
14:13Jetzt würde ich das sagen.
14:15Ja, doch.
14:16Gequetscht.
14:17Verstellt, ja.
14:18Und der Mann hat einen neuen Anruf angekündigt.
14:26Servus.
14:28Ihre Nase möchte ich haben.
14:29Meine Nase?
14:30Ja.
14:31Ich hinterlasse dir, du aber nicht jetzt in dem Zustand.
14:34Wieso sind Sie erkältet?
14:35Nee, ich hab ein Virus.
14:37Dass Sie aber auch immer was ganz Besonderes haben müssen.
14:39Ja, leider.
14:41Du, hast du was Neues?
14:42Ich brauch einen kleinen Erfolg.
14:43Haben wir.
14:45Zwar noch nichts Schriftliches, den genauen Bericht kriegen wir erst später.
14:47Aber so viel steht fest.
14:49Es sind Schmauchspuren an Langners Kopf.
14:51Der Schuss ist aus einem Meter oder anderthalb abgegeben worden.
14:54Aus einer Pistole.
14:55Und an seinen Händen ist nichts.
14:57Also, Langner hat seinen Mörder gekannt.
15:00Ja.
15:02Und der Freund?
15:04Meint ihr der Freund von der Frau?
15:06Von der Frau Langner?
15:07Ist das nicht ein bisschen viel verlangt?
15:09Da haben wir doch gerade erst damit angefangen.
15:11Brenner ist in seine Wohnung.
15:13Ja, und sonst?
15:14Sonst nichts?
15:15Das reicht doch wohl.
15:17Was ist denn mit der Firma?
15:19Da, wo der Langner angestellt war.
15:21Sie wollten nämlich eigentlich...
15:22Ja, du.
15:23Stell dir mal vor.
15:25Ja, Martin, was ist?
15:27War nichts zu Hause.
15:28Aber auch niemand auftreiben kann, von ihm was zu erfahren war.
15:31Der wird doch irgendwo arbeiten.
15:33Der muss erst rauskriegen, wo.
15:34Der krieg's raus.
15:41Was Ihren Kollegen betrifft, den Herrn...
15:45Tut mir leid, ich hab den Namen vergessen.
15:47Der vorhin bei mir war.
15:49Sie kam.
15:49Ach so, Köster.
15:51Hauptkommissar Köster.
15:52Ja.
15:56Ich war wohl ein bisschen unfreundlich zu ihm.
15:59Ach, das wird er sicher verstehen.
16:00Machen Sie sich deswegen keine Sorgen.
16:16Beermann.
16:19Ach, Frau Buscher.
16:22Ja, meine Frau ist nicht da, leider.
16:26Sie waren mit ihr verabredet.
16:29Heute.
16:35Und, äh, wann haben Sie mit ihr gesprochen?
16:40Vor drei Tagen.
16:44Komm, lass mal, geh mal.
16:48Ja.
16:49Hallo, Martin.
16:51Hau mal auf.
16:52Ja, Martin, was hast du rausbekommen?
16:55Ich versteh dich nicht.
16:58Entschuldigung.
16:59Helfi.
17:00Helfi mal!
17:01Helfi mal, deinen Aufhören!
17:05Was der nur wieder treibt, der ist gar nicht mehr dran.
17:08Ich muss doch meinen Bericht schreiben.
17:11Danke.
17:14Hallo?
17:15Ja, jetzt versteh ich dich.
17:17Wo arbeitet der?
17:19Bei der WGV.
17:21Das sagt mir gar nichts.
17:23Wo bist denn du jetzt?
17:25Vor dem Haus, wo die Langners wohnen.
17:28Ja, ich habe sie gefragt, wo der Bastian arbeitet.
17:32Sie war anfangs ein bisschen verstört, aber hat es dann gesagt.
17:36Ja, natürlich fährst du sofort hin.
17:38Machst ein Protokoll mit ihm.
17:40Oder besser, du bringst ihn her.
17:42Ja?
17:43Kann doch mal eine Weile dauern.
17:44Ich muss durch die ganze Stadt.
17:50Ich fahr gleich los.
17:52Ende.
17:57Ich fahr gleich los.
18:25Das war nicht abgeschlossen.
18:27Ich wollte Sie noch ein bisschen aufrichten.
18:30Ja?
18:31Ich habe nämlich noch was.
18:32Aha.
18:33Also der Freund von der Frau Langner, ja?
18:34Herr Bastian?
18:35Ja.
18:35Der hat eine Stammkneipe.
18:37So.
18:37Und im Hinterzimmer ist ein Schachklub.
18:39Mhm.
18:40Wissen Sie, was er da versucht hat?
18:41Nee, woher soll ich das?
18:42Sich ein Alibi zu besorgen.
18:44Für die Mordnacht.
18:45Leider war er selbst schon weg.
18:47Aha.
18:49Ja, haben Sie gehofft, dass er wegen Mord vorbestraft ist, oder was?
18:52Nein, aber ich weiß nicht, was mich da aufrichten soll.
18:55Dass er euch abgehauen ist.
18:56Nein.
18:57Aber dass wir jetzt jemanden haben, der versucht hat, sich ein Alibi zu besorgen.
19:01Das ist gut.
19:02Aber hat der Bastian den Langner gekannt?
19:05Wieso?
19:06Na, wegen der naheliegenden Vermutung.
19:07Ach so, ja, dass der Langner seinen Mörder gekannt hat, richtig?
19:10Ja, hat er.
19:11Hat er ihn gekannt?
19:12Ich konnte ihn ja nicht fragen.
19:14Weil er weg war.
19:17Kommst du mit rein auf ein Bier?
19:18Nein, nein, nein, vielen Dank, jetzt nicht mehr.
19:19Wiedersehen.
19:20Das ist es los.
19:26Jetzt ist er beleidigt.
19:57Setz dich doch.
20:07Guten Morgen.
20:09Ich bitte um Entschuldigung, ich habe mich der Kleinigkeit verspätet.
20:13Bitte bleiben Sie doch sitzen.
20:15So.
20:17Frau Langner, mein Kollege Heimann wird mit Ihnen ein Protokoll aufnehmen
20:21und der Kollege Brenner wird dasselbe mit Ihnen machen.
20:24Sie brauchen mich nicht zu siezen.
20:26Wir haben gelernt, die Jugend muss man ehren.
20:30Wenn Sie einen Anwalt brauchen, sagen Sie es bitte.
20:33Ich brauche keinen Rechtsanwalt.
20:38Frau Langner, Sie wissen, dass wir nach Ihrem Freund fahnden?
20:42Jetzt weiß ich es.
20:43Warum ist der abgehauen?
20:47Ich hoffe für Sie und für ihn, dass er sich stellt.
20:51Ich hoffe es sehr.
20:53Sagen Sie ihm das bitte, wenn er sich bei Ihnen meldet.
20:58Hätten Sie ihm geglaubt, dass er in der Nacht zu Hause war?
21:00In der Nacht, in der mein Mann umgebracht wurde?
21:04Hätten Sie ihm geglaubt, wo er keinen Zeugen hat?
21:09Hat Ihr Mann den Herrn Bastian gekannt?
21:12Ist denn das wichtig?
21:14Sie können Ja sagen, Sie können Nein sagen, Sie können die Aussage verweigern.
21:21Ja, er hat ihn gekannt.
21:24Gut.
21:25Ich meine, waren die beiden zusammen mal?
21:30Haben Sie mal ein Bier zusammen getrunken?
21:32Wohl kaum.
21:39Was ich Ihnen noch sagen wollte, weil es doch ganz in der Nähe war.
21:43Mein Mann war sehr oft bei uns im Garten.
21:46Auch abends, er hat manchmal dort übernachtet.
21:51Das ist interessant.
21:53Das würde ich mir gerne mal anschauen.
21:56Ja, den Garten und auch das Häuschen.
21:59Aber ich habe keinen Durchsuchungsbefehl.
22:01Also, wenn Sie nicht wollen, kann ich das nicht.
22:05Das Schlüssel ist hinter dem rechten Türpfosten versteckt.
22:08Oben beim Dach.
22:10Danke.
22:12Bitte.
22:19Na, komm, gehen wir.
22:30Tja.
22:35Tja.
22:51Tja.
23:18Tja.
23:48Tja.
23:48Tja.
23:50Tja.
24:21Untertitelung des ZDF, 2020
24:31ZDF, 2020
25:03So, ich habe oft versucht, meinen Vater zu verstehen.
25:08Das größte Problem war für ihn die Arbeitslosigkeit.
25:11Mein Vater hat früher viel Fußball gespielt und hat keinen Alkohol getrunken.
25:18Er hat oft gelacht.
25:20Ist das richtig?
25:21Ja, das ist richtig.
25:31Ja, das ist richtig.
26:17Ja, das ist richtig.
26:19Erlaubnis von Frau Langner.
26:21Und der an Langner?
26:23Der ist tot.
26:24Was ist der?
26:26Der kann doch nicht tot sein.
26:29Den habe ich doch noch hier Romark ansehen.
26:32Wann?
26:35Den haben wir gestern früh gefunden.
26:38Da hinten.
26:40Tot.
26:41Tot.
26:44Dann sage ich Ihnen lieber gleich, dass ich Ihnen nicht leiden konnte.
26:49Dann sage ich Ihnen lieber gleich, dass ich von der Polizei bin.
26:51Wenn ich Ihnen das noch nicht gesagt habe.
26:54Wenn ich Ihnen das noch nicht gesagt habe.
26:54Nein.
26:55Das haben Sie mir noch nicht gesagt.
27:00Erschossen?
27:01Ja.
27:02Dann war das doch ein Schuss.
27:04Neulich Nacht.
27:05So um zwölf, den ich da gehört habe.
27:08Was gucken Sie so?
27:10Ich gucke immer so.
27:11Es fuhr gerade ein Zug vorbei.
27:13So wie jetzt.
27:17Aber sonst...
27:18Sonst ist es ganz ruhig hier.
27:20Ja, bloß wenn es so vorbei wäre, dann ist es nicht.
27:23Na, dann kann es ja nicht ruhig sein.
27:29Wissen Sie, wo der Herr Bastian sich aufhält?
27:34Nein.
27:40Aber Sie wissen doch sicher, wo er sich vielleicht aufhalten könnte?
27:47Vielleicht bei seinen Eltern?
27:48Er hat keine Eltern mehr.
27:51Ich habe vielleicht einen Bruder.
27:58Eine Schwester.
28:00Gute Bekannte.
28:06Also Sie wollen dazu keine Aussage machen?
28:09Ich kann keine Aussage machen.
28:11Vor vorgestern.
28:14In der Nacht.
28:15Vor drei Tagen.
28:19Vor gestern war ich nicht da.
28:21Ich meine Nacht.
28:23Ja, ich will mir noch sicher sein, ob wir beide dieselbe Nacht meinen.
28:27Also die Nacht vom Montag auf Dienstag.
28:29Das sage ich doch vor gestern.
28:32Also jetzt weiß ich wirklich nicht.
28:34Ist ja gut.
28:34Was war denn da?
28:36Ich meine Nacht?
28:37Ja, vor vor vor vor vor gestern in der Nacht.
28:43Was haben Sie eigentlich für Ihnen diese Ausdrucksweise?
28:46Na ja, ich hätte zum Beispiel Angst, Sie nach Ihrem Geburtstag umzufragen.
28:50Na weiter als vor vor gestern wäre ich nie gegangen.
28:53Vor vor vor vor vor gestern hätte ich nie gesagt.
28:55Was hätten Sie denn dann gesagt?
28:57Montag.
28:58Gut, Montag.
28:59Was war denn da?
29:00Was haben Sie da gesehen?
29:02Zuerst habe ich nur was gehört.
29:05Ein Auto, das hat gehalten.
29:08Und davon glaube ich, bin ich aufgewacht.
29:11Dann war das ganz still.
29:13Dann kamen gleich zwei Züge auf einmal.
29:15Und danach hat der Langner was schweres geschleppt.
29:19Woher wissen Sie, dass das Langner war?
29:21Na, wer wird denn sonst seine schweren Kartoffeln schleppen?
29:25Kartoffeln?
29:26Haben Sie das gesehen?
29:27Na gesehen habe ich bloß, wie er gleich danach in einen Wagen gestiegen ist und weggefahren.
29:32Ja, wie kommen Sie auf Kartoffeln?
29:34Na, die hat ein Mädchen angebohrt.
29:37Sie hat sich schon vor drei Wochen gebuddelt.
29:42War eine gute Ernte dieses Jahr.
29:44Na, ich gönne es der Frau und den Kindern.
29:49In so einer Situation hilft ein Garten schon eine ganze Menge.
29:54Was war das für ein Wagen?
29:57Da habe ich auch gestorben.
30:01Mercedes.
30:03Nagelneu so.
30:05So silber.
30:07Nur mit zwei Türen.
30:11So.
30:12Dann unterschreibt das mal bitte.
30:14Da?
30:16Du kannst es aber vorher ruhig nochmal lesen.
30:19Ist schon in Ordnung.
30:22Na also, da sind ja die Kartoffeln.
30:26Anderthalb Sack.
30:28Das ist ja unheimlich.
30:29Ich hätte das schwören können.
30:31Also, also hat er doch nicht die Kartoffeln.
30:51Ja, ich höre.
30:53Ja, ich bin's.
30:55Moment.
30:56Also, langer kennt Bastian vom Arbeitsplatz her.
30:59Bastian ist ungefähr ein Jahr vor dem Konkurs der Firma ausgeschieden und hat dann bei einer Telefonbaufirma angefangen.
31:07Ob Sie was?
31:10Eine Frage.
31:14Haben Sie genug Kartoffeln?
31:15Ja, in unserem Gartenhäuschen.
31:17Ich meine, ich hatte noch keine Zeit, sie in den Keller zu schaffen.
31:20Und, ja, ja, danke, das genügt.
31:39Guten Morgen, Kollege Wiener.
31:41Guten Morgen.
31:52Wie sieht's die ganze Nacht?
31:53Die ganze Nacht?
31:54Na und, was tut sich?
31:55Nichts.
31:56Funkstille.
31:57Ich muss mal Herrn Bermann sprechen.
31:59Der hat sich gerade hingelegt, war die ganze Nacht auf.
32:01Ja, aber ich muss, ich muss in den Schweiz.
32:03Also, ich weiß, was Sie sind.
32:05Oh, entschuldigen Sie, Herr Bermann, dass ich schon wieder hier reinschneye.
32:09Ich kann sowieso nicht schlafen, aber ich habe das Bedürfnis, mich bei Ihnen zu entschuldigen.
32:14Brauchen Sie doch nicht, im Gegenteil.
32:16Ich möchte mich bei Ihnen entschuldigen.
32:18Nein, ich hatte mich wohl nicht so ganz hintergewagt.
32:25Ja, ich kann es nicht.
32:26Sie wollen etwas von mir über diesen Langner wissen.
32:32Ja, Langner, der hat bei Ihnen gearbeitet und der ist jetzt tot.
32:37Der ist ermordet worden.
32:39Ja, habe ich in der Presse gelesen.
32:42Sie bearbeiten den Fall, nicht?
32:43Ja, das sieht so aus, deswegen bin ich hier.
32:46Ja.
32:47Ja, wissen Sie, das ist komisch.
32:51Ich weiß nicht, ob das wichtig ist.
32:53Alles ist wichtig, Herr Bermann.
32:56Dann auch vielleicht für Sie, Herr Wegner.
32:59Ich bilde mir ein, dass ich ihn neulich unten auf unserer Straße gesehen habe.
33:05Zweimal.
33:06Kann das sein?
33:07Ja, das weiß ich nicht.
33:08Das müssen Sie wissen, Herr Bermann.
33:11In einem Wagen mit noch einem anderen.
33:14Können Sie den anderen Mann beschreiben?
33:16Oder den Wagen?
33:17Nein, nein.
33:18Ich weiß ja nicht, ob es wirklich Langner war.
33:21Komm, setzen Sie sich.
33:21Dankeschön.
33:22Sie gestatten.
33:23Nein.
33:25Ich habe ihn ja auch sonst nie hier gesehen.
33:29Wissen Sie, ich war so fixiert darauf, ob es nun war oder nicht, dass ich mich weder an den Wagen
33:35noch an den anderen wirklich erinnern kann.
33:37Wir müssen das ins Protokoll aufnehmen, Herr Bermann.
33:40Ja, Herr Kollege, geben Sie mir bitte einen Durchschlag.
33:42Ja, Herr Bermann, wie gut haben Sie den Langner gekannt?
33:46Ja, eigentlich gar nicht.
33:48Wissen Sie, das Gefälle in so einem Betrieb ist ja doch sehr groß.
33:51Na ja, aber der Betrieb war doch eher klein.
33:53Trotzdem, eigentlich habe ich ihn nicht gekannt.
33:56Und der andere Mann, von dem Sie gerade sprachen, könnte der das sein, der hier, der heißt Bastian.
34:05Der Bastian, der hat auch mal in Ihrer Firma gearbeitet.
34:08Aber der ist vor circa so ein bis zwei Jahren ist er schon aus der Firma weggegangen, vor dem Konkurs.
34:16Ja, irgendwie kommt mir der Mann bekannt vor.
34:21Aber ich kann das wirklich nicht sagen.
34:24Wissen Sie, ich habe die Firma vom Vater meiner Frau übernommen.
34:30Damals war sie aber schon angeschlagen.
34:32Ich will damit sagen, ich war nie so richtig verwachsen mit dem Unternehmen.
34:38Herr Bermann, die Entführer, die wollen doch sicher sehr viel Geld von Ihnen.
34:43Verstehen Sie es bitte nicht falsch.
34:45Wir wissen, dass Sie mit der Firma in Konkurs sind.
34:48Ja, ja, ich konnte es natürlich nicht verhindern, dass der Fall in der Presse, Sie können sich das ja denken,
34:53breit getreten wurde.
34:55Verfügen Sie denn trotzdem noch über derartige Mittel?
34:59Das gesamte Vermögen gehört meiner Frau.
35:03Ich verfüge, wenn Sie es genau wissen wollen, über gar nichts.
35:09Herr Kollege, wie ist denn die Frau Bermann entführt worden? Weiß man da schon was?
35:14Vermutlich in Ihrem Wagen. Jedenfalls ist der weg.
35:17Mercedes Coupé Metallic.
35:51Okay.
36:47Untertitelung des ZDF für funk, 2017
36:52Vielen Dank.
37:21Vielen Dank.
37:48Vielen Dank.
38:20Vielen Dank.
39:08Vielen Dank.
39:13Herr Köster, was Herr Köster jetzt, mitten in der Nacht?
39:33Ich weiß nicht, ob die Weißseite denn, der kommt gleich rüber.
39:49Es ist eindeutig so, dass die Frau erschossen worden ist.
40:21Es tut mir leid, Herr Beermann.
40:26Könntest du mir das erklären?
40:27Na, später, später, später, später.
40:29Mein Beileid, Herr Beermann.
40:31Können wir mal einen Moment beiseite gehen?
40:37Herr Beermann, jetzt müssen Sie sich erinnern, wer der Mann war in dem Wagen bei Langner in Ihrer Straße.
40:43Aber ich weiß es nicht.
40:46Lassen Sie mir ein bisschen Zeit.
40:50Haben Sie ein Foto dabei von Ihrer Frau zufällig?
40:53Ja, ich weiß nicht.
40:57Ich weiß nicht.
41:16Danke.
41:17Also, was hast du?
41:19Also, was hast du?
41:20Heute Nacht waren noch alle für uns fleißig.
41:21Also, auf der 38er, die Sie in dem Ofen gefunden haben, da sind die Fingerspuren von Langner.
41:27Und die Kugel, die Frau Beermann tötete, stammt einwandfrei aus dieser 38er.
41:32Dann hat ein Streifenwagen den Wagen von der Frau Beermann entdeckt.
41:40Hier.
41:41Wir vermuten, dass es in dem Wagen sehr wahrscheinlich zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung gekommen sein muss,
41:48in deren Verlauf Frau Beermann durch einen Schuss in die Brust getötet worden ist.
41:52Blutspuren und sogar die Kugel aus der 38er im Polster.
41:57Na, das ist doch schon was.
42:00Der Kollege Wegner meint...
42:04Ja, was meint er denn nun?
42:06Dass Frau Beermann beim Ein- oder Aussteigen überfallen worden ist.
42:11Möglicherweise sogar in ihrer Garage.
42:13Sie wurde in ihrem eigenen Wagen entführt.
42:16Ja.
42:17Und dann habe ich noch die Aussage von diesem Schrebergarten-Nachbar.
42:24Ja.
42:25Der Gartenzwerg, ne?
42:26Der Mann, der vorvorgestern Langner in einem Mercedes wegfahren sah.
42:31Ja.
42:32Die Beschreibung des Wagens passt haargenau.
42:35Nur, dass der Langner keine Kartoffeln rausgeschleppt hat, sondern die Leiche hinein.
42:39Ja.
42:40Die Kartoffeln waren ja noch da.
42:43Und was ist mit dem falschen Ausweis?
42:46Ganz schlechte Fälschung, sagt unser Labor.
42:48Die Personalien gehören einem Toten.
42:50Das Passfoto wurde einfach ausgetauscht.
42:52Aber was viel interessanter ist.
42:54Auf den Namen Karl-Heinz Elsmann ist für morgen Nachmittag ein Flug nach Malaga gebucht.
43:00Ah, bisschen Urlaub.
43:02Nach getaner Arbeit ist gut tun.
43:04Ja, in der Gerichtsmedizin.
43:07Ja.
43:09Alles lückenlos.
43:12Jetzt könnte eigentlich eins von den hohen Tieren kommen und uns gratulieren.
43:16Das ist alles gut und schön.
43:17Aber wenn ich mich recht erinnere, sind wir doch ausgezogen, um den Mörder von Herrn Langnern zu finden.
43:25Ja, das ist ja...
43:26Kann ja auch nicht mehr lange dauern.
43:43Der zweite Mann in der Entführung ist, wenn Sie mich fragen, Bastian, der Langner, der Langner ist mit einer 08
43:51erschossen worden.
43:52Alle...
43:53So wie dieser Fall läuft, kann das nur die Fahndung sein.
43:55Wir haben Bastian geschnappt.
43:56Ja, hallo, hier...
43:58Was?
43:59Na ja, das ist ja Fabel.
44:01Moment.
44:03Das ist die Beschattung von der Frau Langner.
44:05Sie hat sich mit Bastian getroffen, im Ostbahnhof.
44:08Ja?
44:10Ja, da muss ich erst fragen.
44:11Gleich verhaften oder beide noch weiter beschatten?
44:14Beschatten.
44:15Immer ja.
44:16Fahr du dahin, ja?
44:18Ja.
44:36Sie gehen rüber zu den Schlüssefächern.
44:45Also eins darf nicht passieren.
44:47Entwischen darf uns nicht.
44:48Aber Sie auch nicht.
44:49Das ist das, was ich nicht.
44:57Ja, die sind.
45:02Das ist das.
45:04Ich habe jetzt alles.
45:06Bis zum nächsten Mal.
45:11Ich habe jetzt gemacht.
45:14Und das ist das.
45:16Ich habe jetzt gesagt.
45:17Das ist das.
45:18Ich habe jetzt gesagt.
45:30Herr Bastian, Sie sind vorläufig festgenommen. Das gleiche gilt für Sie.
45:34Wo los kommen Sie?
45:37Visa, da ist eins frei.
46:01Sie haben einem Herrn Elsmann ein Flugticket nach Madagascar verkauft. Können Sie sich an den Erinnern?
46:07Oh, das ist nicht so einfach.
46:08Moment, ich helfe Ihnen.
46:12Ist er das?
46:15Nein, wirklich nicht. Tut mir leid, den Mann habe ich noch nie gesehen.
46:21Oder das?
46:25Ja, das war er. Ich kann mich genau daran erinnern.
46:28Ja, danke.
46:51Wir haben eine kleine Überraschung. Da.
46:57Guten Tag.
46:58Guten Tag, Herr Köschmann.
46:59Bei einem Schließfach am Bahnhof. Frau Langnach hatte den Schlüssel.
47:03Sind das Erdreste?
47:04Ja.
47:06Kann das sein, dass der eingegraben war?
47:09Ja, vermutlich im Garten.
47:12Wie viel ist denn drin?
47:13Genau 45.000.
47:15Sie werden dringend erwartet.
47:17Ja.
47:17Dankeschön, Herr Sawatzky.
47:19Bürscher.
47:21Aha.
47:22Sind da, Bastian.
47:24Köster.
47:25Bitte mal halten Sie Platz.
47:29Dankeschön.
47:38Also.
47:40Sieht nicht sehr gut für mich aus.
47:42Nein, das sieht nicht sehr gut für Sie aus.
47:45Ich hatte für die Nacht kein Alibi.
47:47Ich habe ganz einfach geschlafen.
47:49Ich nehme an, Sie haben jetzt auch noch keins.
47:52Ja, woher?
47:57Ich kann Ihnen sagen, was ich will.
48:00Sie glauben mir sowieso nicht.
48:02Das könnte möglich sein.
48:06Ich versuche es trotzdem.
48:08Ich bitte darum.
48:09Ich habe mit der Entführung nichts zu tun und mit dem Mord auch nichts.
48:13Und mit dem Geld auch nicht.
48:17Ja, das habe ich mir so ungefähr gedacht.
48:20Aber fangen wir mal mit dem Geld an.
48:22Aber nicht hier, in der frischen Luft.
48:25Also bitte, Herr Bastian, wo haben Sie hier den Koffer eingegraben?
48:29Ich habe den Koffer nicht eingegraben.
48:31Dann der Herr Langner.
48:32Das weiß ich nicht.
48:33Aber der Koffer war doch vergraben, bevor er in das Schließfach kam.
48:37Haben Sie ihn ausgegraben?
48:40Ich habe mit der ganzen Sache nichts zu tun.
48:49Herr Bonner.
48:51Kennen Sie den Herrn?
48:52Das ist der Herr Bastian.
48:56Kommen Sie mal her.
48:57Kommen Sie mal her.
48:57Kommen Sie mal her.
48:58Etwas näher.
49:05Haben Sie den Herrn Bastian hier schon mal gesehen?
49:10Ja, ja.
49:17Vor, vor, vor, vor, vor gestern?
49:21Ja, also lassen Sie ihn unten, ne?
49:24Vor, vor drei Jahren.
49:28Vor drei Jahren.
49:30Herr Bastian, kommen Sie mal bitte etwas näher.
49:36Also, Herr Bonner, der Mann, der neulich nachts im Garten war, könnte nicht der Bastian gewesen sein?
49:45Das, das kann ich nicht sagen.
49:48Wirklich nicht.
49:49Aber was anderes.
49:50Was anderes.
49:51Das habe ich, das habe ich vergessen zu sagen.
49:53Sie können wieder gehen, ja.
49:55Ja.
49:55Kommen Sie mal her.
49:56Ja.
49:56Also.
49:58Ich schwöre es Ihnen, ich habe den Koffer zum ersten Mal im Schließfach gesehen.
50:02Auch Frau Langner wusste nicht, dass da Geld drin ist.
50:04Dass da überhaupt ein Koffer drin ist.
50:06Sie hat den Schlüssel in den Kleiderschrank, in einer Jackentasche von ihrem Mann gefunden.
50:10Aha.
50:11Nachdem er tot war.
50:13Also, in der Nacht, wo der Langner erschossen wurde, nach dem Schuss, da ist jemand im Garten gewesen.
50:25Ich dachte, das war der Langner, das kann er ja aber nicht gewesen sein.
50:31Da war der ja schon tot, ne?
50:33Ja, wenn er tot war.
50:34Kann er es ja nicht gewesen sein.
50:37Da hat der so rumgemacht.
50:40Dankeschön.
50:40Bitte, bitte.
50:41Gut, ich bin jetzt schon.
50:45Gerd, ich muss weg, mach schon mal weiter.
50:48Herr Köster.
50:49Ja.
50:49Herr Köster.
50:51Ich habe den Haftbefehl für beide schon beantragt.
50:53Ja, wie du meinst.
50:55Was soll denn das heißen?
50:57Bitte.
51:00Wir gehen davon aus, dass es sich um eine missglückte Entführung handelt.
51:04Ich meine, dass Ihre Frau erschossen wurde, das war keine Absicht, das war ein Missgeschick.
51:10War Ihre Frau leicht einzuschüchtern?
51:13Aber nein, nein, ganz im Gegenteil.
51:15Sie hat eine sehr spontane Reaktion.
51:20Sehen Sie, unsere Sachverständigen sagen, dass sie in dem Auto zu Tätlichkeiten gekommen ist.
51:27Wahrscheinlich hätte Ihre Frau sich zur Wehr gesetzt und dabei hat sie den Schuss ausgelöst.
51:31Das würde auch das etwas primitive, versteckte Pistole im Ofen erklären, mit den Finger abdrücken.
51:37Ist eben alles schief gelaufen.
51:41Ja, ja, so.
51:43Wird es denn wohl gewesen sein?
51:47Oh nein, nein, nein, bitte nicht jetzt, nicht jetzt.
51:50Später.
51:51Später.
51:53Ich sage Ihnen Bescheid.
51:54Ah, sehr.
51:57Versteht schlecht, deutsch.
52:03Tja, Herr Küster, ich wachte eigentlich auf meine Schwiegerelter an.
52:08Ja, das Leben geht eben weiter.
52:11Und der Langner, den hat vermutlich sein Komplize erschossen.
52:18Das nehmen wir mit ziemlicher Sicherheit an.
52:21Ich glaube überhaupt, dass der Langner derjenige war, der die Nerven verloren hat.
52:25Der andere, das war die Nummer eins.
52:27Die war klüger und kälter.
52:30In was für einer Welt leben wir?
52:32In einer fortschrittlichen.
52:34Deswegen schreiten die Dinge so fort.
52:37Ach, noch eine Frage zur Sache.
52:40Herr Bermann, haben Sie den Erpressern Geld bezahlt?
52:43Wissen Sie, erpresste Menschen verbergen das manchmal von der Polizei.
52:47Aber nein, ich habe ja nicht einmal die Summe gewusst.
52:50Außerdem hätte ich das Geld doch erst beschaffen müssen.
52:54Gut, dann werde ich mich mal auf die Suche machen nach der 08.
53:00Nach was für einer 08?
53:02Der Langner wurde mit einer 08 erschossen.
53:05Ich werde das Ding schon finden.
53:07Ach, und sagen Sie bitte Ihrer Putzfrau, sie soll überhaupt nicht putzen.
53:10Ich schicke Ihnen morgen früh ein paar Leute von der Spurensicherung ins Haus.
53:14Denn es kann doch sein, dass die Entführer doch bis in diese Räume vorgedrungen sind.
53:19Und da finden wir vielleicht noch ein paar Fingerabdrücke.
53:21Ja, ja, gut, wie Sie meinen.
53:23Die Frau Langner, die haben wir übrigens verhaftet.
53:26Ach, Sie meinen, dass...
53:27Ja, es war jemand im Garten, nachdem Langner erschossen wurde.
53:31Und ich habe guten Grund anzunehmen, dass Sie das war.
53:33Warum?
53:34Er könnte etwas vergraben haben.
53:36Die Waffe?
53:39Das haben Sie gesagt, Herr Bermann.
53:43Aber ich bitte Sie, über unser Gespräch absolutes Stillschweigen zu bewahren, ja?
53:47Wir sitzen noch im gleichen Boot.
53:49Ja, ich lasse den Garten einfach umgraben.
53:53Morgen früh.
53:55Jetzt kriege ich keine Leute mehr.
53:58So, jetzt lesen Sie sich das bitte durch.
54:00Und wenn Sie damit einverstanden sind, unterschreiben Sie bitte.
54:05Fertig?
54:06Fertig.
54:06Frau Langner, dann können Sie bitte wieder reinkommen.
54:08Nehmen Sie Platz.
54:14Ja, soll ich schon mal rüberrufen zur Staatsanwaltschaft?
54:17Ach, das trifft sich ja gut.
54:20Sind alle noch versammelt.
54:22Gerd, wir können Frau Langner und Herrn Bastian wieder auf freien Fuß setzen.
54:27Aber...
54:27Sagt der Staatsanwaltschaft Bescheid?
54:30Gott, es tut mir leid, aber ich hatte vorhin keine andere Möglichkeit, als Sie beide festnehmen zu lassen.
54:34Das Protokoll können Sie ruhig unterschreiben, das ändert gar nichts, ja?
54:38Und Gerd, der Garten von Frau Langner wird morgens systematisch umgegraben und untersucht.
54:45Steinchen für Steinchen.
54:46Jetzt muss ich aber mal mit Ihnen sprechen.
54:47Moment.
54:51Können Sie mir sagen, was das bedeuten soll?
54:53Verlass dich doch einmal auf mich.
54:55Ja, glauben Sie denn den beiden?
54:57Da kommt es jetzt nicht darauf an, du, ich bin Ihnen eilig, aber noch nichts gegessen.
54:59Bitte, bitte, Sie müssen das aber verantworten, ja?
55:02Ja, das werde ich verantworten.
55:03Aber observieren dürfen wir die beiden schon noch, oder?
55:06Ja, mach mal.
55:07Aber sieh zu, dass du dich noch ein bisschen hinlegst, du.
55:10Es wird eine lange Nacht heute.
55:15Und kühl.
55:16Und kühl.
55:28Und kühl.
55:32Und kühl.
55:42Und kühl.
56:12Geben Sie auf, Wehrmann!
56:14Sie haben keine Chance!
56:19Wir haben das Geld.
56:23Such den 08.
56:32Ja.
56:33Sie glauben doch nicht etwa.
56:39Der Langner hat in Ihrem Auftrag Ihre Frau erschossen,
56:42während Sie in London waren.
56:44Dann haben Sie die Pistole in den Ofen versteckt
56:47oder Langner dazu veranlasst.
56:50Denn Sie waren ja interessiert daran,
56:51dass man die Leiche Ihrer Frau findet und den Mörder dazu.
56:54Sie haben dem Langner einen falschen Ausweis in die Tasche gesteckt
56:58und ein Fluchticket nach Malaga gebunden.
57:01Das war alles ganz gut gemacht.
57:04Nur mit dem Geld, da haben Sie Pech gehabt.
57:07Das hat der Langner vorher wieder ausgegraben und in ein Schließfach gelegt,
57:12bevor Sie sich mit ihm getroffen haben und ihn erschossen.
57:16Mitte 08.
57:17Was für ein Geld.
57:20Ihre Fantasie in allen Ehren, Herr Köster,
57:23und dass ich effektiv über kein Geld verfüge,
57:28das sollte Sie doch eigentlich auf den Boden der Tatsachen zurückbringen.
57:39Herr Schöler, haben Sie in der letzten Zeit Herrn Beermann Geld geliehen?
57:43Ja, 50.000 Mark, vor zehn Tagen genau.
57:48Das Geld hat der Beermann Herrn Langner gegeben.
57:53Er hat damit den Mördern meiner Tochter bezahlt.
57:55Das war die Anzahlung.
57:57Und nach dem Mord an Ihrer Tochter,
57:59da hat er den Mörder erschossen.
58:01So konnte niemand mehr aussagen über die Tat.
58:04Aber das Geld, das hat ihn verraten.
58:40Und nach dem Mörder erschossen.
58:44Jmer gemacht.
59:12Und nach dem Mörder erschossen.
59:13Verd servers verraten.
59:21Vielen Dank.
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