00:00wenn du strecke fahren willst also durch mehrere bahnhöfe dann bedeutet das was für die gleisplanung der anlage weil wir
00:08alle knapp mit platz sind müssen die einzelnen bahnhöfe und streckenteile dann so sparsam wie möglich ausgestattet sein
00:16vom hauptbahnhof fährt am besten der schnellste zug zuerst los dann der regionalexpress oder eilzug und dann der personenzug beziehungsweise
00:25die regionalbahn so haben alle umsteigen können und die züge geraten einander erstmal nicht in die quere
00:32am nächsten hauptbahnhof geht es dann im prinzip umgekehrt der langsamste zug kommt zuerst an das ist das prinzip in
00:41der praxis passt das wahrlich nicht immer
00:43außerdem braucht man dazu reichlich bahnsteigkanten besonders wenn die fernzüge beider richtungen gleichzeitig eintreffen aber das umsteigen bildest du ja
00:54wahrscheinlich nicht ab und so lang dass die unterschiedlich schnellen züge im prinzip dauernd aufeinander auffahren ist deine strecke auch
01:02nicht
01:03zwischendurch werden auch noch die güterzüge eingeschoben die sind langsamer aber sie halten mit ausnahme des nahgüterzugs im prinzip nur
01:11am anfang und am ende ihrer fahrt
01:13in der praxis natürlich immer wenn sie überholt werden müssen weil sie untereinander ein eher gleichmäßiges tempo haben werden sie
01:20gern gebündelt also mehrere auf einmal kurz hintereinander
01:24ja du hast auch gehört dass die güterzüge eigentlich nachts fahren sollten aber die nächtliche weitgehende betriebspause im personenverkehr reicht
01:33nicht um einen güterzug von süddeutschland zu einem seehafen zu fahren
01:37also fahren güterzüge prinzipiell in die abendliche oder morgendliche hauptverkehrszeit hinein oder sie müssen so lange irgendwo warten ein überholgleis
01:47für einen güterzug kannst du also irgendwo gut brauchen
01:51auf eingleisigen strecken sieht es noch mal anders aus da müssen sich die züge ja in ausweichen begegnen betrieblich sind
01:59das bahnhöfe mit oder ohne bahnsteig und wir schauen uns das an im taktfahrplan begegnet man sich aus sicht des
02:07zuges in jeder ausweiche aus sicht des fahrdienstleiters in jeder zweiten
02:11die sind möglichst gleich weit auseinander ein bisschen kann man das durch das fahrtempo ausgleichen weshalb manchmal zwischen zwei ausweichen
02:20für höheres tempo ausgebaut ist
02:22beim vorbild ist die anzahl der ausweichen deutlich reduziert worden da kriegt man heute oft keinen güterzug oder sonderzug mehr
02:31durch
02:31ist aber im modell eher weniger ein problem wir fahren die züge ja doch meistens einzeln und nacheinander
02:37da kriegt man schon mal einen eilzug zusätzlich auf die eingleisige strecke wir stoppen ja die fahrzeiten nicht
02:44wir müssen uns nur merken sowas geht hier nicht sondern da muss immer eine ausweiche dazwischen sein
02:51noch wichtiger übernimm dich nicht bei der planung eine strecke muss nicht das ganze stück zwischen zwei fernbahnhöfen sein
02:59mit einem eilzug halt dazwischen und mehreren personenbahnhöfen du musst das ja auch irgendwie fahren
03:06ich habe das mal mit einem güterzug probiert er hat auf einem oval seine runden gedreht und dabei
03:12fünf verschiedene gleisanschlüsse bedient die untereinander wagen ausgetauscht haben
03:17ehrlich ich habe bei der zweiten runde kapituliert und den zug erstmal in ruhe kreisen lassen dann reichen
03:24auch weniger bahnhöfe mehrere sind dann nur redundant oder auf deutsch doppelt gemoppelt du wirst mit einem
03:31haltepunkt an der hauptstrecke und einem kleinen zwischenbahnhof an der nebenstrecke schon genug zu tun haben
03:37wenn nämlich die drei richtungen zum schattenbahnhof auch noch namen bekommen dann sind das schon sechs orte um die sich
03:44dein verkehr dreht im güterverkehr an beiden bahnhöfen jeweils eine ortsgüteranlage für stückgut und ein ladegleis
03:52da reichen dann zwei gleisanschlüsse die du nach laune gelegentlich bedienst oder auch nicht das gibt
03:58schon einen sehr abwechslungsreichen betrieb für die nebenstrecke habe ich in diesem video hier ein paar
04:05vorschläge wobei wir gedanklicher die fahrplan idee auch umdrehen können statt zu sagen es ist jetzt auf
04:11der anlage halb acht da kommt der schülerzug sagen wir da kommt der lange zug das ist wohl der schülerzug
04:16da muss
04:17es wohl ungefähr halb acht sein jedenfalls zur bundesbahnzeit das ist natürlich weniger als ein
04:24fahrplan getreuer betrieb den ich dir nicht ausreden möchte auch wenn ich fürchte dass die meisten ihn
04:29schneller langweilig finden als sie glauben aber diese sicht auf einen realen zug ist ja bereits viel
04:35mehr als das sind meine umbauwagen hinter der 65er was natürlich trotzdem stimmt es sei denn du fährst
04:42regowagen oder eine v100 und ab und zu kannst du hier im nebenbahnhof mal wirklich eine zugkreuzung
04:48vorausplanen die hat in der zeit vor den taktfahrplänen vielleicht auch nur zweimal
04:53täglich stattgefunden viel spaß beim fahren und beim stöbern auf meinem kanal