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  • vor 7 Monaten
Die Fahrt über eine Weiche mündet häufig in einen Gegenbogen.
Das sieht schon beim Vorbild verboten aus, und bei unseren engen Radien noch mehr. Ganz vermeiden lässt es sich nicht. Aber ein paar Tipps können den Effekt deutlich verringern.

Am Ende ist jeder Gleisplan ein Kompromiss. Oft kann man in der Planung ein bisschen zwischen rechten und linken Weichen hin- und hertauschen und gewinnt dadurch an den entscheidenden Stellen sehr viel geradlinigere Strecken als beim ersten Entwurf.
Darüber, wie man die Kurven mit möglichst realistischen Gleisbögen meistert, habe ich noch ein anderes Video: „Die schönsten Kurven mit Märklin“.

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Transkript
00:00Die Fahrt über eine Weiche mündet häufig in einen Gegenbogen.
00:04Das sieht schon beim Vorbild verboten aus und bei unseren engen Radien noch mehr.
00:09Ganz vermeiden lässt es sich nicht, aber ein paar Tipps können den Effekt deutlich verringern.
00:15Hier erstmal der Härtefall.
00:17Aus der Kurve in die Weiche und anschließend gleich wieder in den Gegenbogen.
00:21Sieht man immer wieder auf Anlagen.
00:23Besser?
00:24Das Parallelgleis nach innen legen.
00:26Spart immerhin eine Gegenkurve und auf der Anlage ist dann vielleicht sogar Platz für einen etwas größeren Radius.
00:34Noch besser?
00:36Aus der Kurve heraus in die Weiche, dann geht das für beide Gleise ganz ohne Gegenbogen.
00:42So hat Märklin das auch jahrzehntelang für seine größte Startpackung vorgesehen.
00:47Hier dazu ein paar Ausschnitte aus dem Katalog von 1965.
00:52Mit Bogenweichen kann man den Effekt noch weiter in die Kurve ziehen.
00:56Hier ist eine ganz einfache Anlage von Plattenformat, bei der die Bogenweichen so eingefügt sind, dass es bei Streckenfahrten keinen Gegenbogen gibt.
01:06In größeren Bahnhöfen mit ihren komplexen Weichenverbindungen geht es trotzdem nicht ohne Gegenbögen.
01:13Wenn man zum Beispiel von einem Gleis auf das Parallelgleis will, um die Lok umzusetzen.
01:18Aber manchmal kann man daran arbeiten, dass wenigstens die meistbefahrenen Durchgangsgleise davon frei bleiben.
01:26So wie hier, auf dieser super detaillierten Anlage werden die drei wichtigsten Bahnsteiggleise gegenbogenfrei in die beiden Streckengleise geführt.
01:34Hier kommen sie von unten.
01:37Dadurch wurden nun aber anderswo Gegenbögen unvermeidbar.
01:40Der Erbauer hat aus der Not eine Tugend gemacht.
01:44Man kann schon an den Bürgen erkennen, dass es sich da um Rangier- und Nebengleise handelt.
01:50Auch eine Idee, und zwar eine ziemlich gute.
01:54Der Zug fährt aus der Kurve heraus slalomfrei quer durch das Vorfeld.
01:58Dasselbe Prinzip mit dem Unterschied zwischen Strecken- und Rangiergleisen sehen wir auch bei dieser kleinen Anlage.
02:07Kleine Denksportaufgabe.
02:10Wieso kommt die eine Gleisharfe mit einem Gegenbogen weniger aus als die andere?
02:15Und noch eine Überlegung.
02:18Wir setzen die doppelte Kreuzungsweiche meistens nur ein, um Platz zu sparen.
02:23Aber sie spart auch Gegenbögen.
02:25Am Ende ist jeder Gleisplan ein Kompromiss.
02:30Oft kann man in der Planung ein bisschen zwischen rechten und linken Weichen hin und her tauschen
02:34und gewinnt dadurch an den entscheidenden Stellen sehr viel geradlinigere Strecken als beim ersten Entwurf.
02:41Darüber, wie man die Kurven mit möglichst realistischen Gleisbögen meistert, habe ich noch ein anderes Video.
02:48Die schönsten Kurven mit Märklin.
02:50Viel Spaß auch noch mit meinen anderen Eisenbahn- und Modellbahn-Videos auf diesem Kanal.
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