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  • vor 8 Stunden

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Kurzfilme
Transkript
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00:56Wenn ich ein 6-8-8-8-8-8-8-8-8-8-8-8
01:10Oh, Senor, was für ein schöner Tag.
01:13Jetzt wird es nicht rausstellen, der Tag hat ja gerade erst begonnen.
01:16Wenn Sie mir morgens begegnen, wie kann der Tag dann werden, wenn ich nun was schöne?
01:20Ich hatte den Eindruck, es gibt Probleme.
01:22Probleme? Wo?
01:24Mit einer Waschmaschine.
01:25Ah, die Waschmaschine, ja, Probleme, kleine Probleme, die ist kaputt.
01:29Jetzt schon? Die ist doch ganz neu.
01:31Na ja, Sie sehen ja, wer da dran rummacht.
01:33Da studieren die jahrelang Philosophie, Theologie, Juristerei, machen aber alles kaputt.
01:38Es war vorhin aber ziemlich laut.
01:40Laut, ach so.
01:42Sehen Sie, das sind Idioten.
01:44Ich sagte noch, attenzione, die Maschine ist empfindlich.
01:47Die ist nicht aus Beton, aber das kapieren die nicht.
01:49Das kapieren die einfach nicht.
01:51Na gut, mich geht es ja nichts an.
01:55Aber Luciano, falls Sie ein Problem haben und mit mir darüber reden wollen,
01:59warum Sie schon früh Krabber trinken, dann tun Sie es einfach.
02:05Ciao, Luciano.
02:06Ciao, senora.
02:09Ante Antrim, okay.
02:36Bis zum nächsten Mal.
02:54Bis zum nächsten Mal.
03:37Bis zum nächsten Mal.
03:53Bis zum nächsten Mal.
04:04Bis zum nächsten Mal.
04:30Bis zum nächsten Mal.
04:55Bis zum nächsten Mal.
05:20Bis zum nächsten Mal.
05:45Bis zum nächsten Mal.
05:48Bis zum nächsten Mal.
06:05Bis zum nächsten Mal.
06:16Bis zum nächsten Mal.
06:21Bis zum nächsten Mal.
06:56Bis zum nächsten Mal.
07:27Bis zum nächsten Mal.
07:42Bis zum nächsten Mal.
07:45Bis zum nächsten Mal.
08:29Bis zum nächsten Mal.
08:43Bis zum nächsten Mal.
08:45Bis zum nächsten Mal.
08:47Bis zum nächsten Mal.
08:57Bis zum nächsten Mal.
09:00Bis zum nächsten Mal.
09:19Bis zum nächsten Mal.
09:28Bis zum nächsten Mal.
09:36Bis zum nächsten Mal.
09:43Bis zum nächsten Mal.
09:50Bis zum nächsten Mal.
09:53Bis zum nächsten Mal.
10:08Bis zum nächsten Mal.
10:29Bis zum nächsten Mal.
10:34Bis zum nächsten Mal.
10:36Bis zum nächsten Mal.
10:48Bis zum nächsten Mal.
10:51Bis zum nächsten Mal.
10:58Bis zum nächsten Mal.
11:02Bis zum nächsten Mal.
11:03Bis zum nächsten Mal.
11:05Bis zum nächsten Mal.
11:06Bis zum nächsten Mal.
11:07Bis zum nächsten Mal.
11:09Bis zum nächsten Mal.
11:11Bis zum nächsten Mal.
11:12Bis zum nächsten Mal.
11:19Bis zum nächsten Mal.
11:21Bis zum nächsten Mal.
11:22Bis zum nächsten Mal.
11:25Bis zum nächsten Mal.
11:27Ja, Dr. Bernheim, hier bin ich.
11:30Ja, ich bin gerade nach Hause gekommen.
11:34Vielen Dank für die Einladung, aber ich möchte heute lieber zu Hause bleiben.
12:03Glauben Sie mir, ich wollte auch schon oft alles hinschmeißen und irgendwas anderes machen.
12:08Ständig mit dem Unglück, anderer Menschen konfrontiert zu sein,
12:12da braucht man schon sehr dickes Fell.
12:15Und das will mir einfach nicht wachsen.
12:19Ich habe die Zwölfte in diesem Jahr zum ersten Mal.
12:23Den Daniel, den mochte ich irgendwie.
12:25Nee, obwohl er nicht einfach war.
12:29Neulich sagte zum Beispiel, warum soll ich diesen Test überhaupt schreiben?
12:32Vielleicht bin ich morgen schon tot.
12:35Das ist so makaber.
12:38Dabei.
12:40Er wurde noch entlassen.
12:42Also ging es ihm wieder gut.
12:46Vielleicht hat er auf dieser Hütte doch was genommen.
12:48Er war ganz allein.
12:50Schönen Jahrschaften.
12:52Dankeschön.
12:53Herr Werner darf ich, wie immer, den Wein für Sie aussuchen.
12:57Aber natürlich, Max.
13:01Meins will dann von mir sogar den Kramatte aussuchen.
13:05So den Max hätte ich auch entzogen.
13:07Guten Abend mit Ihnen.
13:28Ich hoffe, ich störe nicht.
13:31Nein, aber etwas überrascht bin ich natürlich schon.
13:34Was kann ich denn für Sie tun?
13:36Ich wollte nochmal mit Ihnen reden.
13:38Wegen des Klavierunterrichts.
13:41Keine Angst.
13:43Ich will Sie zu nichts überreden.
13:45Ich wollte Sie nur fragen,
13:47ob Sie mir nicht doch irgendwie weiterhelfen können.
13:50Können wir das nicht morgen besprechen?
13:51In der Schule?
13:52Besser nicht.
13:53Das gibt doch nur wieder Gerede.
13:56Okay, aber nur ganz kurz, ja?
14:06Wollen wir was trinken?
14:08Ja, bitte.
14:10Mit Nereinwasser?
14:11Ja.
14:18Ich schreibe Ihnen Namen und Nummer von einer Lehrerin auf,
14:21bei der ich selber mal Unterricht hatte.
14:23Das ist eine sehr nette Dame.
14:25Zwar ein bisschen skurril, aber...
14:29mit sehr viel Werf.
14:33Sagen Sie einen ganz lieben Gruß von mir.
14:35Ja.
14:38Wollen wir noch einmal vierhändig spielen?
14:42Laren, es ist...
14:44Bitte.
14:46Ein letztes Stück.
14:47Zum Abschied.
14:56Ja, okay.
15:11Zum Abschied.
15:11Zum Abschied.
15:22Musik
15:51Ich glaube, es ist jetzt besser, wenn Sie gehen.
15:55Gut, aber Ihr Bad darf ich nochmal benutzen?
15:58Ja.
16:12Oh, Entschuldigung, Entschuldigung, Entschuldigung.
16:18Außer Brandlöchern ist nichts passiert.
16:21Dankeschön.
16:23Ich liebe verbranntes Fleisch.
16:25Dafür ist der Wein sicher.
16:26Bestens.
16:30Wohlsein.
16:37Haben Sie mal wieder was von Anna gehört?
16:40Ich habe sie lange nicht gesehen und das ist ein gutes Zeichen.
16:43Für Frau Majewski war das letzte Erlebnis eine ziemlich schockierende Erfahrung.
16:49Vielleicht.
16:51Was meinen Sie mit vielleicht?
16:53Ich würde mir wünschen, dass es so wäre.
16:55Ein Schockerlebnis und die Leute sind trocken.
16:58Die Wirklichkeit sieht leider anders aus.
17:01Aber sie hat doch jetzt einen festen Job.
17:05Fragt sich nur, wie lange.
17:07Geben Sie den Leuten eigentlich niemals eine Chance?
17:10Doch, natürlich.
17:13Das Problem bei Frau Majewski ist nur, sie hat noch nie ernsthaft einen Entzug gemacht.
17:20Mir liegt die kleine Anna am Herzen.
17:23Sie geht mir nicht aus dem Kopf.
17:26Wie sind Sie eigentlich an diese Familie geraten?
17:29Anna ist mir vor ein paar Wochen über den Weg gelaufen.
17:31Und jetzt stecke ich mittendrin.
17:37Wie wäre es denn anschließend mit einer Eisbombe?
17:40Wenn sie nicht explodiert?
17:42Aber ich bitte Sie, meine Frau.
17:44Max, dann gehen wir aber morgen zum Joggen, ist das klar?
17:47Klar.
17:52Wie kommen Sie eigentlich an Max?
17:55Seit ich alleine lebe, ist das hier, ja, sowas wie mein verlängertes Wohnzimmer geworden.
18:01Und Max, meine bessere Hälfte.
18:06Haben Ihnen die Blumen gefallen?
18:08Welche Blumen?
18:09Haben Sie sie nicht bekommen?
18:11Ach, die Blumen, ja.
18:14Sie sind wunderschön, vielen Dank.
18:17Sie scheinen öfter welche zu bekommen.
18:20Nein, ähm, es war aber keine Karte dran und deswegen ist es schwer zu erraten.
18:25Auf jeden Fall haben Sie meine Nachbarn ganz schön durcheinander gebracht.
18:28Wieso?
18:30Ja, die nehmen regen Anteil an meinem Privatleben.
18:39Lara?
18:46Lara?
18:53Lara?
18:55Wo sind Sie?
19:02Was soll das? Was machen Sie hier?
19:04Ich verstehe Sie sehr gut. Ich verstehe das, dass Sie Lehrer sind.
19:09Und dass eine Schülerin und ein Lehrer, Sie wissen, was ich meine.
19:16Nein, das weiß ich nicht.
19:17Ralf, ich glaube, du hast Angst, dich in mich zu verlieben.
19:22Lara, ich glaube, hier liegt dein Missverständnis vor.
19:25Aber es tut mir leid, wenn ich Ihnen Anlass gegeben habe, zu vermuten, dass...
19:28Ich weiß, was du sagen willst, aber du musst keine Angst haben.
19:32Es gibt einen Weg für uns.
19:34Wir reden jetzt hier direkt aneinander vorbei. Das ist nicht gut.
19:37Hör mir doch bitte zu. Ich werde die Schule wechseln.
19:40Dann steht uns nichts mehr im Weg.
19:43Dann kann uns niemand mehr Vorschriften machen.
19:49Ralf, bitte!
19:51Nein, bis jetzt!
19:52Es hat doch keinen Sinn, wenn du die Gefühle verleuchten lässt.
19:55Aus!
19:56Du liebst dich, das an sich, das an sich!
19:59Das macht du!
20:01Es ist nicht!
20:04Es ist nicht!
20:32Es ist nicht!
20:33Ich möchte dich, das an sich!
20:34Es ist nicht!
20:35Ja, gut getan.
20:36Ist gut so.
20:39Tja, wir können das ja vielleicht irgendwann mal wiederholen.
20:42Gerne.
20:44Gute Nacht.
20:45Gute Nacht.
21:06Gute Nacht.
21:42Gute Nacht.
22:12Gute Nacht.
22:37Gute Nacht.
22:37Bist du wahnsinnig?
22:39Was soll denn das Mensch?
22:59Guten Morgen, Luciano.
23:00Wie geht's?
23:02Wie geht's?
23:03Es geht noch das Gleiche.
23:04Wunderbar.
23:05Luciano geht's immer gut.
23:07Ist Ihnen was über die Leber gelaufen?
23:08Nein.
23:10Es hängt mir einfach nur zum Hals raus, dass es mir jeden Morgen gut geht.
23:13Es geht Ihnen also nicht gut.
23:14Es geht Ihnen also nicht gut.
23:16Ich habe ein Problem.
23:18Die Waschmaschine?
23:19Die Waschmaschine?
23:20Nein.
23:20Ach so, die Waschmaschine.
23:21Nein, die habe ich bald wieder.
23:22Ich rede von einem großen Problem.
23:24Und Sie haben zu mir gesagt, wenn ich ein Problem habe, dann soll ich...
23:27Na, Sie wissen, was Sie gesagt haben.
23:28Ja, natürlich.
23:30Wollen wir gleich darüber reden?
23:32Heute Abend um sieben?
23:34Ich hole Sie auch ab.
23:36Ist gut.
23:37Muss ich mir Sorgen machen?
23:39Buh.
23:40Bis heute Abend.
23:41Ciao, Signora.
23:42Ciao.
23:50Guten Morgen.
23:51Guten Morgen.
23:53Guten Morgen, Frau Waldmann.
23:54Konnten Sie Daniels Pflegefamilie ausfindig machen?
23:57Ja, ich habe die Adresse und die Telefonnummer, aber keiner hat sich gemeldet.
24:02Ich wollte ihm doch wenigstens Blumen ans Grab bringen.
24:04Wenn die aber in der Anzeige schreiben, bitte keine Grenze und von Beileidsbekundungen Abstand zu nehmen.
24:10Da muss man sich dran halten.
24:11Ich finde das so fies.
24:12Ich will Abschied nehmen.
24:14Man muss doch rausfinden können, auf welchem Friedhof das stattfindet.
24:18Man checkt es doch endlich.
24:19Die wollen es nicht, diese Pflegeeltern.
24:21Wahrscheinlich wollen die nur Dannis Kohle abgreifen und dann Schwamm drüber.
24:26Okay, Lucy.
24:28Ich werde nach dem Unterricht nochmal versuchen, was Näheres zu erfahren.
24:32Aber jetzt müssen wir so leid, dass es mit Hut anfangen.
24:35Wir waren bei der Chaos-Theorie.
24:38Für die Seite 78 aufschlagen.
24:47Guten Morgen.
24:51Was sind das für lange Gesichter hier?
24:53Man kann glatt meinen, da wäre jemand gestorben.
24:56Es war nur ein kleiner Scherz meinerseits.
24:59Ich wollte nur mal zeigen, wie schnell sowas gehen kann.
25:01Und was haben wir daraus gelernt?
25:02Und besser aufeinander aufpassen.
25:10Ich verstehe.
25:12Ich verstehe.
25:18Ich verstehe.
25:20Aber wenn du sowas gehen kannst, war es hier nicht.
25:30Aber wie ist das für meine Gesichter?
25:31Es war nicht so.
25:32Es war nicht so.
25:32Ich verstehe.
25:33Ich verstehe.
25:34Ich verstehe.
25:34Ich verstehe.
25:38Kann ich mich setzen?
25:40Kann ich Nein sagen?
25:49Daniel, ich habe in meinem Leben schon einiges Geschmackloses erlebt,
25:52aber diese Geschichte...
25:56Mir fehlen die Worte.
25:58Was haben Sie sich eigentlich dabei gedacht?
26:02Ich wollte aber meine Umwelt aufrütteln.
26:04Das Scherz ist mir ganz gut gelungen.
26:07Das schätze ich auch.
26:10Das war nur ein kleiner Scherz.
26:11Ein ziemlich schlechter Scherz.
26:13Oh Gott, was ist schon passiert?
26:14Ich meine, außer mir ist sowieso schon egal, ob es stimmt oder nicht.
26:18Wissen Sie eigentlich, was Sie hier reden?
26:20Darauf können Sie sich verlassen, dass ich das weiß.
26:25Daniel, ich würde mich gerne mal länger mit Ihnen unterhalten.
26:28Jetzt habe ich leider keine Zeit.
26:30Wollen Sie mich therapieren?
26:31Das ist verlorene Zeit.
26:33Nein.
26:34Ich will mich einfach nur unterhalten.
26:36Geschenkt.
26:39Okay.
26:41Wenn Sie trotzdem mal reden wollen,
26:43ich wäre für Sie da.
26:45Haben die anderen auch schon gesagt.
26:56Das ist ja eine eigenartige Nummer mit Daniel.
26:59Er lebt in schwarzem Humor.
27:03Seine Eltern sind tot.
27:05Und seine Pflegeeltern wollen anscheinend nichts mehr von ihm wissen.
27:08Das ist hart.
27:10Das ist hart.
27:10Mit 18 ganz alleine auf sich gestellt.
27:13Deswegen glaube ich auch, ist das Ganze mehr ein Hilfeschrei.
27:18Aber Sie wollten doch mit mir über etwas anderes sprechen.
27:20Ja.
27:24War Lara heute nicht im Unterricht?
27:25Das ist richtig.
27:27Ist was passiert?
27:30Lara ist gestern Abend zu mir gekommen.
27:33Ich hatte ihr ja vorher gesagt, dass ich ihr keinen Unterricht mehr geben kann.
27:36Sie wollte sich angeblich nur nach einem neuen Lehrer erkundigen.
27:39Ich habe sie reingelassen.
27:40Mir war das zwar nicht recht, aber sie bettelte nur eine Minute.
27:46Und dann...
27:47Was dann?
27:48Dann hat sie mir plötzlich ihre Liebe gestanden.
27:52Und hat gesagt, dass sie die Schule wechseln möchte in solchen Blödsinn.
27:56Ich war völlig konsterniert, weil ich hätte mit sowas überhaupt nicht gerechnet.
28:00Und wie haben Sie reagiert?
28:02Ich habe ja versucht klarzumachen, dass das alles nur Hirngespinste sind.
28:05Und dass ich sie nicht liebe und dass sie sich was vormacht.
28:11Ich war aber nicht gerade sehr diplomatisch.
28:13Das war das einzig Richtige.
28:17Dann habe ich auch noch die Bluse zerrissen.
28:19Wie bitte?
28:20Ja, sie lag plötzlich auf meinem Bett.
28:23Dann habe ich sie versucht hochzuziehen und...
28:26Dabei ist ihre Bluse zerrissen.
28:31Das hört sich nicht gut an.
28:36Vielleicht sollte ich mal mit Lara sprechen.
28:38Wenn sie das für mich tun.
28:57Du liegst ja im Bett.
28:58Bist du krank?
29:13Na, was ist eigentlich los mit dir?
29:16Es...
29:19Es ist alles so furchtbar.
29:21Was ist furchtbar?
29:23Die Schule?
29:27Es ist irgendwas passiert.
29:30Wo warst du denn gestern Abend?
29:34Bei...
29:35Bei Ralf Schmidt.
29:38Und war da was?
29:42Lara, ist irgendwas passiert?
29:46Das kann ich nicht sagen.
29:47Hat er...
29:51Hat er...
29:52Hat er dich belästigt?
29:54Du musst mir das sagen, Lara.
29:57Hat er irgendwie...
30:00Sexuell...
30:05Nein...
30:06Es war nichts.
30:11Bitte nicht.
30:13Bleib mal hier.
30:16Oh, Lara.
30:19Was ist denn los?
30:22Oh...
30:27Oh...
30:36Oh...
30:45Oh...
30:49Luciano, schießen Sie los.
30:52Langsam, Signora, ich bin noch am Denken.
30:54Sie denken seit zwei Stunden.
30:56Ja, ich weiß, ich denke darüber nach, wie und wo ich anfangen soll.
31:01Am Anfang.
31:03Gut.
31:05Also ein Freund von mir hat ein Problem.
31:07Ach, ein Freund?
31:09Ich dachte, es geht um Sie.
31:10Um mich? Nein, wie kommt Sie denn darauf?
31:12Also dieser Freund hat die schönste Frau der Stadt kennengelernt.
31:18Und jetzt hat sie ihn erwischt.
31:19Schön für ihn. Wo liegt das Problem?
31:22Das Problem? Sie betrügt ihn, setzt ihm Hörner auf, trifft sich heimlich mit einem anderen.
31:30Vielleicht liebt sie, Frau, Ihren Freund gar nicht.
31:32Unmöglich. Wie könnte man diesen Mann nicht lieben?
31:35Er ist charmant, weltgewandt, offen, witzig, gut aussehen.
31:39Ein wundervoller Mensch.
31:41Ein typischer Italiener.
31:45Und der andere?
31:46Der andere.
31:48Ein Langweiler.
31:50Ein Krawattentürmer.
31:51Ein Spießbürger.
31:53Ein Warmduscher, wenn Sie wissen, was ich meine.
31:55Ich verstehe.
31:57Und weiß die Frau von den Gefühlen Ihres Freundes?
32:00Nein, nicht direkt.
32:03Obwohl, eigentlich müsste sie es spüren.
32:06Das ist oft nicht so einfach.
32:07Er muss ihr seine Liebe gestehen.
32:09Ja, ich bin aber schüchtern.
32:12Ich meine, mein Freund ist schüchtern.
32:15Luciano, Sie sind also der Freund.
32:19Ich weiß.
32:20Meine wunderbare Beschreibung hat mich verraten.
32:23Sie sind also verliebt.
32:25Das freut mich für Sie.
32:30Kenne ich das Mädchen?
32:33Ja.
32:36Sie sitzt vor mir.
32:42Luciano, mit allem hätte ich gerechnet, aber nicht damit.
32:49Was soll ich machen?
32:53Verstehen Sie es bitte nicht falsch.
32:56Ich kann Sie gut leiden.
33:01Aber als Freund.
33:02Sie sind...
33:05...Story.
33:06Überhaupt nicht.
33:07Lassen Sie uns Freunde sein.
33:10Zwischen Mann und Frau gibt es keine Freundschaft.
33:12Versuchen wir es.
33:15Na gut.
33:17Es ist zwar neu für mich.
33:19Wieso?
33:19Ich möchte es versuchen.
33:21Aber versprechen kann ich nichts, okay?
33:34Oh, das habe ich aus dem Augen.
33:39Lassen Sie mal sehen.
33:40Hier.
33:41Hier.
33:43Okay.
33:45Okay.
33:56Bist du dich.
34:14Ich kann dich.
34:17Ich kann dich.
34:19Es ist ein Bewegungsantrag.
34:33Giorgio hat uns das Tequila.
35:09Hey, dale Fonferi.
35:46Ah, guten Morgen Herr Dr. Bernheim, hier ist Silvia Weitmann.
35:48Guten Morgen. Was kann ich für Sie tun?
35:53Ich wollte nur, ich habe gerade versucht, Annas Mutter zu erreichen, das ist mir nicht gelungen.
35:58Und jetzt wollte ich wissen, ob Sie vielleicht etwas erfahren haben von Frau Majewski.
36:03Nein, habe ich nicht.
36:05Ach so, ja, dann wünsche ich Ihnen noch einen schönen Tag. Auf Wiederhören.
36:36Lerre.
36:38Müsst du nicht sagen, was passiert ist?
36:40Die Sache ist vorbei und vergessen. Okay?
36:45Aber ich spiele doch, dass da was ist.
36:47Lass mich, ich muss zur Schule.
37:06Liebe Kollegen, ich habe Sie versammelt, weil ich Ihnen eine erfreuliche Mitteilung zu machen habe.
37:13Das Kultusministerium hat eine Entscheidung bezüglich meines Nachfolgers getroffen.
37:19Natürlich noch keine endgültige, aber immerhin eine Entscheidung.
37:23Ab morgen wird der Kollege Müller kommissarisch die Geschäfte des Direktors führen.
37:29Oh, Schatz.
37:33Ich wünsche Ihnen dabei viel Erfolg und eine glückliche Hand.
37:37Und ich möchte Sie, liebe Kollegin, bitten, Herrn Müller ebenso engagiert zu unterstützen, wie Sie mich unterstützt haben.
37:47Und, Herr Müller, wer weiß, vielleicht wird das Provisorium ja mal zur ständigen Einrichtung.
37:56Ja, ich habe mich natürlich sehr gefreut, dass die Wahl des Ministeriums auf mich gefallen ist.
38:03Ich danke meinem Vorgänger, Herrn Dr. Biber, für seine aufopferungsvolle Arbeit, die er an unserer Schule geleistet hat.
38:15Und ich glaube, dass wir ihn alle in guter Erinnerung behalten.
38:20Übrigens werde ich nächste Woche in der Aula eine kleine Antrittsrede halten.
38:26Alles Weitere dann dort.
38:28Tja, Kollegen, dann mit frischem Schwung ans Werk.
38:32Morgen, Herr Müller.
38:33Wie bitte?
38:34Morgen können Sie uns rumkommandieren.
38:36Heute ist noch Herr Dr. Biber-Direktor.
38:38Ja, na, Gott.
38:39So habe ich das aber gar nicht gemein.
38:42Frau Kollegin?
38:44Ja?
38:46Hätten Sie, hätten Sie Lust, heute mit mir was zu feiern?
38:51Meine Ernennung zum Direktor. Ich lade Sie ein.
38:54Tut mir leid. Heute ist Frauentag.
38:56Wie Frauentag?
38:58Ich treffe mich mit zwei Freundinnen. Zum Tratschen.
39:01Über was habt ihr Mädels eigentlich immer so zu reden, dass wir Männer da nicht dabei sein dürfen?
39:06Herr, über Männer?
39:08Laden Sie doch mal einen Experten ein.
39:11Ich werde dann nachher mal nachfragen. Und wer weiß, vielleicht sind Sie das nächste Mal dabei. Als Experte. Tschüss.
39:23Sind Sie ja klasse, warum sind Sie denn hier?
39:25Was ist der Ausstellung?
39:26Ach ja.
39:27Frau Waldmann!
39:28Ja, bitte.
39:29Nehmt mit.
39:30Ich würde mir mal gerne Ihren Unterricht anschauen.
39:33Wie bitte?
39:35Na ja, ab morgen bin ich Direktor. Du musst mir doch einen Überblick verschaffen, was die Kollegen betreiben.
39:39Ich übertreibe Sie nicht ein bisschen.
39:42Ist doch nur ein Vorwarn.
39:43Um Ihre Kinder zu sein.
39:47Guten Morgen, Kinder.
39:48Morgen, Frau Waldmann!
39:51Was ist denn hier los?
39:52Wir haben halt schon mal angefangen.
39:54Sie haben doch gesagt, heute geht's los, oder?
39:55Richtig.
39:57Was haben Sie?
39:58Die Kinder haben beschlossen, ihr Klassenzimmer zu verschönern.
40:01Ich sehe nur blaue Wände.
40:02Ja, unser Motto ist ja auch...
40:04Titanic!
40:06Alles unter Wasser?
40:08Alles blau.
40:09Ja, aber Sie können doch nicht die Wände streichen.
40:12Wissen Sie, was das kostet, die wieder beißeln zu lassen?
40:15Jetzt haben Sie sich mal nicht so.
40:16Es bleibt doch blau.
40:18Also da reden wir noch drüber.
40:19Später.
40:21Moment.
40:23Kinder, hört mal zu.
40:24Unser zukünftiger Direktor, Herr Müller, hat sich gerade entschlossen, euch dabei zu helfen,
40:29das Klassenzimmer zu verschönern.
40:30Ist das nicht toll?
40:31Ja!
40:38Also wenn Sie das nicht, Werner, dann wäre aber jetzt was fällig.
40:43Fangen Sie an.
40:48Ich gebe Ihnen eine Woche, dann ist das Zimmer wieder weit.
40:53Wiemann, Herr Müller, wollen Sie ein bisschen Farbe in Ihr Leben bringen?
41:01Vorsicht, mein Lieber, ab morgen bin ich Direktor.
41:08Vielen Dank.
41:09Steht Ihnen gut, Herr Müller.
41:15Wo waren Sie gestern?
41:18Ich habe mich nicht wohl gefühlt.
41:20Wegen Ihrer Schmidt?
41:22Hat er Ihnen was erzählt?
41:25Herr Schmidt macht sich große Sorgen um Sie.
41:27Was ist denn passiert?
41:30Hören Sie, ich habe mich ziemlich blöd angestellt.
41:33Die Sache ist mir echt peinlich.
41:35Kann man das nicht einfach vergessen?
41:36Kann man.
41:38Und außer Ihnen, Herrn Schmidt und mir wird niemand was erfahren.
41:40Okay.
41:41Danke.
41:44Danke.
42:11Dieses Schwein.
42:19Ich habe mit Lara gesprochen.
42:21Und?
42:22Was hat sie gesagt?
42:23Ja, die ganze Geschichte ist ja ziemlich peinlich und Sie möchten Sie am liebsten ungeschehen machen.
42:27Na, Gott sei Dank.
42:29Ich dachte schon, dass sie irgendwie ausrastet.
42:32Da?
42:33Gerne.
42:34Nein, nein.
42:35Es wird sich beruhigt.
42:37Jetzt geht es nur noch darum, dass man Ihnen eine Brücke baut.
42:42Also, unangenehm ist mir die ganze Sache natürlich schon, aber ich schätze mal, das werde ich wohl lernen müssen.
42:47Ich fürchte, ja.
42:49Und auf jeden Fall vielen Dank dafür, dass Sie sich für mich eingesetzt haben.
42:52Und ich verspreche Ihnen, ich werde nie wieder Privatunterricht geben.
42:55Aber eine Runde Champagner würde ich ausgeben.
42:58Gerne.
42:59Ja.
43:00Äh, Sonja?
43:02Sonja?
43:03Sonja?
43:13Entschuldigung, sind Sie Herr Direktor Biber?
43:16Nein, aber ab morgen bin ich Direktor Müller.
43:18Wenn Sie ein Problem haben, können wir aber schon heute darüber sprechen.
43:21Allerdings habe ich ein Problem.
43:22Darf ich Sie einen Moment unter vier Augen sprechen?
43:24Bitte.
43:49Anna, was machst denn du da?
43:50Ich habe auf dich gewartet.
43:52Hast du mal Zeit?
43:53Anna, ich bin halt ziemlich kaputt von der Arbeit.
43:56Kann man das nicht verschieben?
43:57Es ist dringend.
43:58Meine Mama liegt zu Hause und wacht nicht mehr auf.
44:01Was sagst du da?
44:02Ich glaube, sie stirbt.
44:04Komm.
44:07Annegret.
44:09Annegret.
44:10Annegret, wachen Sie doch auf.
44:13Annegret.
44:15Gott.
44:19Hallo?
44:20Ja, bitte.
44:21Ich brauche einen Notarztwagen.
44:22In die Baumstraße 410.
44:25Majewski, ja.
44:26Ja, bitte schnell.
44:27Kommen Sie schnell.
44:28Danke.
44:32Mama.
44:34Mami.
44:36Mama.
44:42Mama.
44:44Mami.
44:44Ich treme, Mama.
44:52Mama.
44:59Amen.
45:51Untertitelung des ZDF, 2020
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