- vor 2 Tagen
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KurzfilmeTranskript
00:11Musik
00:48Hallo, was ist denn mit dem Wein, Lisa, los?
00:51Geh es doch mal, der Bruch passt bestimmt voll.
01:02Ja, ja, jetzt komme ich schon.
01:06Guten Morgen, Herr Meinl, Lisa.
01:08Ich wollte Ihnen Ihre Post geben.
01:10Der Briefkasten fehlt schon über.
01:14Geht es Ihnen nicht gut?
01:15Nein, nein, nein, es ist schon alles in Ordnung.
01:18Dankeschön für die Post.
01:20Sie sind doch krank.
01:22Was wollen Sie denn in meiner Wohnung?
01:23Ich will wissen, was Sie haben.
01:25Das nennt man aktive Nachbarschaftshilfe.
01:27Ach so, ein Krampf.
01:29Sie haben doch Fieber.
01:30Haben Sie schon Fieber gemessen?
01:32Ja, warum soll ich den Fieber messen?
01:33Bin ich dann gescheiter, wenn ich weiß, dass ich Fieber habe.
01:36Das weiß ich ja so auch.
01:37Wo haben Sie denn Ihr Fieberthermometer?
01:40Ich habe kein so ein Klump.
01:44Ich mache Ihnen einen Tee.
01:46Dann essen Sie wenigstens einen Zwieback.
01:49Zwieback, also nicht lach.
01:57Ich gehe mal einen Tee haben Sie in Ihrer Junggesellenbude.
02:00Wer braucht denn der Tee?
02:02Ich hole was von mir.
02:06Ich habe einen Tee-Stick, wenn Sie wie andere Leute im Erleben mischen.
02:26Und auf.
02:41Sie haben ganz schön Fieber.
02:43Ich werde Ihren Arzt anrufen.
02:44Wo ist denn die Nummer?
02:46Ich habe keinen Arzt.
02:47Ich brauche auch keinen.
02:48Das sagen Sie.
02:50Prüfen Sie mir bloß keinen Arzt.
02:53Ich muss jetzt los.
02:55Sie trinken Ihren Tee mit ganz viel Zitrone
02:57und Sie versprechen mir,
02:59dass der Tragan vorbeischauen darf.
03:01Also der bestimmt nicht.
03:02Jetzt hören Sie auf zu spinnen.
03:04Hinterher bekomme ich eine Anklage
03:05wegen unterlassener Hilfeleistung.
03:07Warum das?
03:09Weil sie gestorben sind.
03:12Brutalte Frau.
03:14Also, versprochen?
03:17Gut, versprochen.
03:19Gut.
03:20Wiedersehen.
03:23Und gute Besserung.
03:27Ja, Dankeschön nochmal für alles.
03:31Guten Morgen.
03:32Guten Morgen.
03:33Morgen, Frau Sylvia.
03:34Den Apfel schenke ich Ihnen.
03:35Danke.
03:36Sie müssen mir einen Gefallen tun.
03:37Für Sie immer.
03:38Der Gemeinwieser ist krank.
03:39Sie müssen nach ihm schauen.
03:40Es geht ihm wirklich schlecht.
03:42Ich glaube, ich habe ihn nicht gut verstanden.
03:43Sie haben gut verstanden.
03:44Und keine Widerrede.
03:45Ich muss in die Schule.
03:46Ich bin schon spät.
03:46Frau Sylvia, das können Sie mir nichts antun.
03:50Das kann ich doch gar nicht leiden.
03:51Ach, Sie haben schon gar nicht anders schlafen geschlagen.
03:53Ja, das stimmt.
03:55Sie sind grausam.
03:57Ich weiß.
04:03Sie verstehen, so ein Wandertag verlangt eine gewisse Sportlichkeit.
04:08Frau Remmler ist doch eher feingliedrig, wenn ich das mal so sagen darf.
04:14Haben Sie mit Frau Remmler darüber gesprochen?
04:16Ich meine, zuerst wollte sie doch den Ausflug zusammen mit Ihnen machen.
04:20Naja, sie hat vielleicht nicht überlegt, wie anstrengend das Ganze ist.
04:23Und Frau Waldmann ist sowas eher gewöhnt.
04:25Sind Sie sicher, dass das Ihre Argumente sind?
04:28Ich verstehe nicht.
04:30Es ist mir nicht entgangen, dass Sie manchmal, naja, wie soll ich das sagen, etwas merkwürdig hinter Frau Waldmann herstolzieren.
04:39Aber, Herr Direktor, ich kann sehr gut unterscheiden zwischen dienstlich und privat.
04:45Das will ich doch hoffen.
04:46Frau Waldmann braucht Ruhe, das wissen Sie.
04:48Aber vielleicht tut der Ausflug ihr sogar gut und lenkt sie ab.
04:52Ich werde mit ihr darüber reden.
04:54Natürlich wird ihr der Ausflug gut tun.
04:56Dafür garantiere ich.
04:59Vielen Dank.
05:00Ich muss jetzt zum Unterricht.
05:09Spinnst.
05:16Sag mal, spinnst du!
05:18Entschuldigung, Frau Glaser, kann ich Ihnen helfen?
05:20Nein, danke.
05:21Nee, nee, ist okay.
05:22Kinder, ihr habt doch wirklich alle keine Ahnung.
05:24Nehmen Sie das Ganze nicht so schwer, das passiert.
05:27Ist gut, danke.
05:29Gern geschehen.
05:31Wenn ich irgendwas für Sie tun kann, dann würde ich das gerne.
05:34Klasse Einstieg, mein Freund.
05:36Weiter so.
05:37Halt die Schnauze.
05:38Wieso, Mann, du hast eingeschlagen bei dir.
05:39So ein Quatsch, ich finde das geschmacklos.
05:41Ach ja?
05:50Frau Kollegin.
05:55Boah, wie ist denn wieder doof?
05:56Sind Sie das?
05:58Schack Müller, bitte lassen Sie das.
06:00Na gut.
06:01Ich habe eine Überraschung für Sie.
06:02Da bin ich aber gespannt.
06:04Sie dürfen mich begleiten zum Wandertag mit ihr geliebten 6a.
06:08Wie bitte?
06:09Ja, ist doch schön.
06:10Ist doch endlich mal eine Abwechslung und Sie kommen auf andere Gedanken.
06:13Ich glaube, ich höre nicht richtig.
06:15Dafür ist doch Frau Remler eingeteilt.
06:16Außerdem ist es Ihre Klasse.
06:19Christine, ich meine Frau Remler ist viel zu zerbrechlich.
06:24Ich würde solche Strapazen gar nicht durchstellen.
06:27Und Sie sind Sportler.
06:30Frau Waldmann, kommen Sie jetzt irgendwann mal.
06:33Ich habe jetzt Unterricht und Sie wahrscheinlich auch.
06:35Ich werde das mit Dr. Biber besprechen.
06:47Was wollen denn Sie?
06:49Ich will gar nichts, aber Frau Waldmann hat darauf bestanden, dass ich nach Ihnen schaue.
06:52Ja, jetzt haben Sie mich gesehen. Auf Wiederschauen.
06:55Nein, nein, ich soll reinkommen und für Sie eine Suppe kochen.
06:58Haben Sie nichts Besseres zu tun?
07:00Ich schon, aber Frau Silvia...
07:02Ja, ja, die mischt Sie auch in den Hals.
07:07Aber von mir aus...
07:09Ja, mir geht es eben bald dahin.
07:15Was will denn das da werden, wenn es fertig ist?
07:17Das wird meine Geheimwaffe gegen alles.
07:20Böse Geister, Krankheit, Hunger.
07:24So will ein Tee nicht spinnen.
07:26Sie werden schon sehen, in eineinhalb Stunden wird ein Wunder geschehen.
07:30Möchten Sie einen Fischen-Tee?
07:32Nein, ich möchte meine Ruhe.
07:39Das darf ich alles nicht wahr sein.
07:48Tja, liebe Frau Waldmann, dann danke ich Ihnen, dass Sie für die Frau Remmler einspringen werden.
07:56Und meine neue Lebensgefährtin wird Ihnen bei dem Ausflug kräftig unter die Arme greifen.
08:02Vielen Dank, Herr Dr. Biber.
08:03Auf Wiedersehen.
08:04Auf Wiedersehen.
08:05Auf Wiedersehen.
08:08Klasse, Frau.
08:18Ach, Frau Waldmann, jetzt haben Sie es weggewischt. Ich wollte es gerade Dieter zeigen.
08:22Du hast es schon gesehen?
08:23Ich bin vorher rein und wollte meine Brotzeit holen. Da stand es da an der Tafel.
08:28Pauline meint, das muss jemand hingeschrieben haben, während wir im Physik-Saal waren.
08:30Richtig. Anders geht es nicht.
08:33Ich habe auch schon so Brieflein gefunden. So ähnlich jedenfalls, im selben Tenor.
08:37Ich will Dieter ausreden, dass er seine Aussage macht. Sonst geht es uns schlecht.
08:42So einfacher ist es nicht. Soweit ich weiß, muss man eine Zeugenaussage machen. Die kann man nicht verweigern.
08:49Warst du schon bei der Polizei?
08:51Bis jetzt noch nicht.
08:53Würdest du den Jungen wiedererkennen, der dir das Video verkauft hat?
08:57Ja, klar. Ich würde ihn wiedererkennen.
08:59Und ich sage dir, lass es. Erkenne ihn halt nicht wieder und wir haben unsere Ruhe.
09:24Ich hasse diese durchtrainierten, stahlharten Bodys.
09:28Ich liebe deinen weichen, zarten Kater. Du weißt, was ich meine.
09:33Ach, hör doch auf, Jack.
09:36Seit dem ersten Tag, wo dieser Waldmann da ist, stiefelst du ihr peinlichst hinterher.
09:41Meinst du, ich merke das nicht?
09:43Du denkst, ich bin blöde, was?
09:45Aber schau mich doch mal an.
09:48Deine Eifersucht ist völlig unbegründet.
09:54Ich könnte wetten, diesen Wandertag mit der Waldmann hast du eingefädelt.
09:58Ich kann das buchstäblich riechen.
10:02Aber gar nichts habe ich eingefädelt.
10:05Dr. Biber war lediglich besorgt um deine Kondition.
10:11Ist mir sowieso egal.
10:13Du glaubst doch nicht, ich bin scharf auf so eine blöde Wanderung.
10:16Ja, sag ich doch.
10:17Du, ich warne dich.
10:22Prost, mein Mäuschen.
10:25Prost.
10:27Du bist unverbesserlich.
10:30Aber das macht doch gerade meinen Charme aus.
10:33Findest du nicht?
10:34Du bist ein bisschen.
10:36Ja, ich bin scharf.
10:37Ich bin scharf.
10:46Ich bin scharf.
11:12Ich hab's hier gar nicht kommen, Jan.
11:15Der gute Albert bringt mich dazu, dass ich jetzt fast jeden Tag an die frische Luft komme.
11:21Wie geht es Ihnen?
11:23Ich bin okay.
11:26Hat Pauline alles einigermaßen überstanden?
11:29Na ja.
11:31Zur Polizei gehen, alles öffentlich machen, das ist nicht so einfach.
11:35Das verstehe ich.
11:37Können wir uns einen Moment setzen?
11:40Ja, gerne.
11:45Ich würde Sie gerne, bitte verstehen Sie das nicht falsch, zum Essen einladen.
11:52Ja, warum nicht?
11:55Aber nicht jetzt.
11:58Ich brauche meine Zeit.
12:00Ich bin im Moment sehr gerne allein.
12:04Das hört sich vielleicht ein bisschen komisch an, aber Albert ist immer um mich.
12:10Ich führe sogar Zwiegespräche.
12:13Ich spüre ihn ständig.
12:20Er fehlt mir sehr.
12:24Der Tod ist schwer zu begreifen.
12:26Jemand kommt nicht wieder.
12:29Den man braucht.
12:32Den man liebt.
12:34Nie mehr.
12:36Und auf einmal ist alles sinnlos.
12:45Ich will jetzt gehen.
12:48Ich will jetzt gehen.
13:33Das sollte dort sein.
13:35Zum Glück.
13:36Ich will jetzt gehen.
13:36Das sollte es sein.
13:37Es steht ja, dass es sich in der Kanzler verlassen wird.
13:37Und es hilft, dass es sich in der Kanzler하 seperti in die Kanzler vergeben haben.
13:40Das war nicht meine Absicht.
13:41Was machst du denn überhaupt hier?
13:43Ach, ich muss noch ein Referat halten.
13:45Und da dachte ich mir, ich brauche noch ein wenig Stoff,
13:47damit ich den Müller mit Extravissen überraschen kann.
13:51Und Sie?
13:52Ach, ich komme einfach manchmal so hierher.
13:55Ich lese gerne.
14:00Darf ich Sie auf einen Kaffee einladen?
14:02Kannst du dir das leisten?
14:05Ich denke schon.
14:19Hallo, Dragan. Wie geht's Ihnen?
14:21Einigermaßen.
14:22Aber solange er schimpfen kann, kann es nicht so schlimm sein.
14:33Wie geht's denn?
14:35Ja, wir sollen schon geht.
14:37Wenn man so im Mund ausgeliefert ist.
14:40Ist doch ein Statist.
14:42Ja, weil ich ihm den Wadenwickel mache.
14:44Das ist doch das Beste gegen Fieber.
14:46Aber das glaub ich mir nicht.
14:48Das Beste, dass ich nicht lache.
14:50Ich hab ja schon die rennsten Eisbenne.
14:53Normalerweise macht man das nur mit den Schwänzheixen.
14:56Ja, gemeinwiss ich Sie.
14:57Sie sind auf dem Weg der Besserung.
14:59Sonst könnten Sie nicht schon wieder rummeckern.
15:01Ich geh jetzt nach oben.
15:03Wenn was ist, bitte melden.
15:04Ja, aber da bleiben tut der für nicht.
15:08Wenn es aushält.
15:16Frau Glaser, Sie können ja richtig komisch sein.
15:18Ich bin immer so.
15:20Wollen wir uns setzen?
15:21Ja.
15:24Das glaub ich Ihnen nicht.
15:27Wissen Sie, in der Schule, da sind Sie immer so gehemmt irgendwie.
15:33In der Schule vergeht mir der Humor.
15:35Warum denn?
15:35Wenn Sie so vor der Klasse wären, dann hätten Sie gewonnen.
15:39Am Anfang haben immer alle zu mir gesagt, Lena, du musst Lehrerin werden.
15:42Du bist wie geschaffen für den Beruf.
15:44Die Kids werden dich lieben.
15:46Und ich hab das geglaubt.
15:47Und dann hab ich den ersten Tag vor einer Klasse gestanden und mich hat die nackte Panik gepackt.
15:51Seitdem ist das jeden Tag so.
15:53Dabei geb ich mir ehrlich Mühe.
15:57Die Kids wissen, dass sie Schiss haben.
15:58Die haben Sie durchschaut.
16:00Geiß.
16:01Ich hab mir auch schon überlegt, ob ich den Beruf wechseln soll.
16:04Irgendwie ist das nix für mich.
16:07Außerdem...
16:09Ich muss jetzt gehen.
16:10Tschüss, Frieda.
16:11Und vergiss alles, was ich dir gesagt habe.
16:13Ich würd Sie gern wiedersehen.
16:16Vielleicht.
16:50Ja, ich komme.
17:12Ich zieh mich an.
17:13Sie müssen was trinken.
17:14Ich glaube, es geht Ihnen wirklich schlecht.
17:15Und ich weiß nicht, was ich machen soll.
17:17Dragan.
17:18Ja, ich komme.
17:20Ich zieh mich an.
17:21Das geht nicht so.
17:23Sie müssen was trinken.
17:26Kommen Sie hin.
17:30Ich habe Frau Silvia verständigt.
17:32Ja, die eine.
17:35Dragan.
17:36Herr Gemeinwieser.
17:38Gott sei Dank, Frau Silvia.
17:41Er hat fast 41 Fieber.
17:43Und ich kriege es nicht mehr runter.
17:45Ich wollte schon einen Arzt rufen, aber er lässt mich nicht.
17:48Herr Gemeinwieser.
17:50Ihnen geht es wirklich schlecht.
17:51Wir müssen einen Arzt rufen.
17:53Nein.
17:54Keinen Arzt.
17:56Warum nicht?
17:57Naja, das geht Sie doch nicht so.
18:00Das geht mich sehr wohl was an.
18:01Also warum?
18:04Ja, ich habe keine Krankenversicherung.
18:09Ich kann mir das nicht leisten.
18:10Ich kann mir das nicht für Sachen aufgeren.
18:14Ich kann mir das nicht aufgeren.
18:23Ich kann mir das machen.
18:29Dann hast du nicht mehr.
18:32Irgendwann.
18:33Auch oft.
18:39Dann habe ich mich playlist.
18:40Ich kann mir das nicht mehr.
18:40Guten Abend, Frau Glaser.
18:43Frieder, was machst du denn hier um diese Zeit?
18:48Ja, das ist schwer zu sagen.
18:49Ich habe über unser Gespräch nachgedacht
18:52und ich wollte Ihnen ein Buch vorbeibringen.
18:55Was denn für ein Buch?
18:57Kränkung und krank sein.
19:00Kann ich reinkommen?
19:04Nee, das geht zu weit.
19:09Verstehst du das?
19:11Nee, das verstehe ich nicht.
19:13Ich wollte nur mal mit Ihnen reden.
19:17Naja, wir können ja hier reden.
19:21In meinem Hinterhof.
19:30Ja, wir können ja hier reden.
19:47Ja, wir können ja hier reden.
19:59Guten Abend, Herr Dr. Kamel.
20:00Guten Abend, Frau Reutmann.
20:01Gut, dass Sie da sind.
20:02Ich glaube, es geht mir wirklich schlecht.
20:04Wo ist der?
20:04Ja.
20:05Danke.
20:10Bitte tief ein- und ausatmen mit offenem Mund.
20:14Ja, sehr schön.
20:15Nochmal, bitte.
20:17Ja, nochmal.
20:21Ja.
20:22Und nochmal, bitte.
20:25Nochmal.
20:36Ich muss sofort ins Krankenhaus.
20:38Wahrscheinlich eine Lungenentzündung.
20:40Ich rufe einen Krankenwagen.
20:45Das kann ich Ihnen nicht zeigen.
20:47In meiner Klinik ist bestimmt ein Bett für Sie frei.
20:50Ich lege Ihnen vorher noch eine Infusion.
20:59Du bist auch zu ernst.
21:02Wie kommt das?
21:05Ich würde sagen, mein Zuhause repräsentiert nicht gerade das glückliche Familienleben.
21:11Und das Buch?
21:14Kränkung und Kranksein.
21:16Psychosomatik als Weg zur Selbstwahrnehmung.
21:18Ja, ja.
21:19Ich denke, Sie sollten es lesen, denn sie erscheinen mir sehr zerbrechlich.
21:24Und neulich haben Sie gesagt, dass Sie das alles krank macht.
21:28Und so ist es ja auch.
21:30Bei dir muss man aufpassen.
21:31Du schaust ganz genau hin, was?
21:33Ja.
21:35Ich würde Ihnen gerne helfen.
21:38Weißt du,
21:41manchmal habe ich so die Schnauze voll und dann denke ich,
21:45wenn ich nicht mehr da wäre, das würde keiner merken.
21:47Das sollten Sie nicht sein. Das macht einem Angst.
21:50Wieso denn?
21:52Ich habe keine Angst vor dem Tod.
21:56Aber erzähl mal was von dir.
21:58Ach.
22:00Ja, da gibt es nicht viel.
22:02Meine Mutter ist seelisch krank.
22:04Aber sie kann nichts dafür, wenn sie böse ist.
22:10Lass mir das.
22:13Prost.
22:16Ne, ne, ne, ne.
22:19Ne, ne, ne.
22:21Ich will mehr von dir wissen.
22:25Prost.
22:30Na los.
22:32Erzähl.
22:41Alles Gute, Herr Gmeinwieser.
22:43Machen Sie sich keine Sorgen, das kriegen wir schon wieder hin.
22:45Wenn es Ihnen besser geht, kann er ganz schön böse werden.
22:48Passen Sie auf.
22:49Hunde die bellen, beißt sie nicht.
22:51Nochmal vielen Dank.
23:01Das war ein schöner Abend.
23:05Finde ich auch.
23:07Danke.
23:10Bis morgen.
23:14Frieda.
23:20Du bist auch nicht zu beneiden.
23:30Gute Nacht.
23:58Tschüss, Gott.
23:59Schön, dass du so schnell kommen kannst.
24:01Am besten, wir gehen gleich.
24:03Frau Weidmann, hätten Sie vielleicht auch einen Moment Zeit?
24:05Ja, klar.
24:08Ich muss verstehen, ich will nicht, dass Poline noch mehr unter Druck gesetzt wird.
24:12Sie traut sich schon nicht mal mehr in die U-Bahn.
24:14Ich meine, wenn man sich bedroht fühlt, muss man eine Aussage machen?
24:18Ja, gut, das muss ich schon.
24:21Und wenn ich mich nicht mehr erinnern kann?
24:23Das musst du wissen.
24:31Siehst du, so lösen sich oft die Probleme.
24:34Du brauchst nichts zu sagen und wir sind einen Schritt weiter.
24:39Warst du das?
24:44Ich höre nichts?
24:46Ja.
24:47Und du hast diesem jungen Mann das Video verkauft.
24:49Stimmt das?
24:51Ja.
24:56Ich hätte dir das gedacht.
24:58Ja, aber wenigstens wird Schluss mit der Drohne.
25:01Ich mache es gut, die Dankhülerin.
25:03Schönen Wandertag, Frau Weidmann.
25:05Danke.
25:05Das sind sogar echt die Bullen bei uns an der Schule.
25:08War nichts.
25:09Sag mal, ist das immer noch wegen der Scheiße mit Poline?
25:12Ach, Quatsch.
25:15Frau Glaser, bitte.
25:16Ich habe die Theaterkarte mit Ach und Krach bekommen.
25:19Bist du verrückt?
25:19Ich gehe doch nicht mit dir ins Theater.
25:22Warum denn nicht?
25:23Weil es verboten ist.
25:26Wissen Sie was?
25:28Ich gebe Ihnen Ihre Karte und wir treffen uns dort, rein zufällig natürlich.
25:34Alles gut?
25:50Na, Alter, wie weit bist du?
25:52Ja, komm, spuck sie aus.
25:53Nirgends.
25:54Wieso?
25:55Es lief doch ganz gut, oder?
25:56Ich mache da nicht mit.
25:57Das habe ich schon mal gesagt.
25:59Moralapostel, wirklich.
26:01Mit gefangen, mit gehangen.
26:02So ist das Leben.
26:16Es geht ja schon gut los hier am frühen Morgen.
26:20Aufstellen.
26:21Und das Ganze geht ruhiger.
26:24So.
26:24Während wir jetzt in den Bus einsteigen, und nicht wie eine Hammelherde, ja?
26:29Üben wir schon mal das Lied im Frühtor zu Berge.
26:31Das könnt ihr doch, das könnt ihr, ich weiß das.
26:33Also, drei, vier.
26:36Im Frühtor zu Berge, wir ziehen von der Rau.
26:40Es leuchten die Lüge und die Lüge.
26:43Die Lüge und die Lüge und die Lüge.
27:20Jetzt geht's los.
27:23Und nochmals, keiner entfernt sich von der Gruppe, sonst gibt es einen Verscharfsmiss, ist das klar?
27:31Ich schlage vor, Frau Waldmann und ich bilden die Vorhut und Frau Steiger und Herr Pfeiffer bilden das Schlusslicht.
27:44Hallo, eins, eins, eins.
27:47So, hört mal zu, ja?
27:49Ja, vorhin beim Einsteigen, der Gesang, das hat ja überhaupt nicht geklappt.
27:53Wir versuchen das Ganze jetzt nochmal mit dem Lied Hoch auf dem gelben Wagen.
27:58Na, na, na, na.
28:00Also, drei, vier.
28:03Hoch auf dem gelben Wagen, sitz ich beim Schrager vorn.
28:11Vorwärts die Rosse traben, lustig mettert das Horn.
28:19Felder und Wiesen und Auen, leuchtendes Ehrengold.
28:27Ich möchte ja so gerne noch schauen, aber wir fragen, wer holt.
28:36Ich möchte ja so gerne noch schauen, aber wir fragen, wer holt.
28:46Sie ist einmal heimgerichtet und dort bei den Fager vorn.
28:55Schlimmst statt der Teitsche wie Hüge.
28:59Stundenklar hat statt Horn.
29:03Sag ich, hatte nun, ihr liebe...
29:07Hey, hörts doch auf!
29:10Ich hab Ihnen heute schon gesagt, wie bezaubernd Sie ausschauen.
29:13Das haben Sie noch nicht und das brauchen Sie auch nicht.
29:15Sie sollten Komplimente einfach nur annehmen.
29:18Jacques Müller, bitte lassen Sie das, ja?
29:21Okay, für die nächsten fünf Minuten.
29:36Nachher gibt es noch ein anderes Ding.
30:15Ich treu mich schon.
30:20Danke.
30:22Und 60 Minuten hat der Bruchy dann, ja? Okay? Danke.
30:25Ist das schön.
30:27So, mach, mach, mach, ein bisschen schneller.
30:29Komm, komm, komm.
30:31Ja.
30:31Ist der Wandertag vorbei, wenn wir da angefangen haben.
30:35Danke.
30:35Ist das schön.
30:36Schön Aufstellung nehmen, auch da hinten.
30:38Beeilung, Beeilung.
30:41So, da gehen wir jetzt drauf.
30:44Und dabei singen wir das Lied,
30:46Wenn wir erklimmen schwindelnde Höhen.
30:47Mir nach. Drei, vier.
30:49Wenn wir erklimmen schwindelnde Höhen
30:55Erklimmen schwindelnde Höhen
31:14Oh, Mann!
31:15Pass auf, die Anna kriegt gar nichts mehr.
31:25Ihre Wanderhose sitzt ja ziemlich gebombt, Frau Walters.
31:29Stahlharter Body, ich weiß.
31:31Woher wissen Sie?
31:32Dann mal dürfen Sie raten.
31:36Ach, Christine, ich meine, Frau Remmler hat Sie angerufen.
31:39Ja.
31:40Und Sie ist der Meinung, dass sich Dr. Biber
31:42sich diese Wanderungsfamilie ausgedacht hat.
31:44Dr. Biber war ganz anderer Meinung.
31:47Aber Sie haben mich doch nicht verraten.
31:48Nein, hab ich nicht.
31:49Aber nicht, um Sie zu schützen, sondern...
31:51Naja, ich weiß nicht, ob Sie das verstehen.
32:13Hier, probier du mal. Das kriegst du auch hin.
32:15Ich krieg's nicht hin, weil es mich nicht interessiert.
32:18Hm, Spielverderber.
32:23Ey, das kannst du nicht so einfach abschalten.
32:25Ich will aber so einfach abschalten.
32:30Was ist denn los?
32:31Nichts.
32:35Wir sollten mal über uns reden.
32:38Ja, klar.
32:39Was denn?
32:40Über unsere Zukunft.
32:42Na ja, ich möchte erst mal nach Amerika, wenn ich die Chance bekomme.
32:47Das meine ich nicht.
32:50Ich meine, du sagst, du liebst mich, aber ich fühle mich irgendwie total allein.
32:57Ich liebe dich wirklich.
32:59Aber ich will dich nicht binden.
33:01Du kannst jederzeit gehen, wenn du willst, das weißt du.
33:04Ich will nicht gehen.
33:06Ich möchte bei dir bleiben.
33:08Ich liebe dich, Dieter. Ich hab mir das gut überlegt.
33:18Ich glaube, es ist besser, wenn ich gehe.
33:21Versuch mich doch bitte zu verstehen.
33:24Ich wollte mich nicht verlieben.
33:25Und jetzt ist es doch passiert.
33:27Gib mir einfach ein bisschen Zeit, ja?
33:31Okay.
33:32Du kriegst deine Zeit.
33:38Nicht böse.
33:43Nicht böse.
33:50Sehr gute Idee.
33:52Also, drei, vier.
33:54Das Wander ist es mülderslos.
33:58Das Wander ist es mülderslos.
34:01Das Wander.
34:04Die Wander ist es mülderslos.
34:08Die Wander ist es mülderslos.
34:11Seid ihr denn, Frau Ritter, sagen Sie?
34:12Die Wander ist es mülderslos.
34:15Ruhe!
34:15Ruhe, verdammt doch mal!
34:17Was fällt euch ein, so respektlos über eure Lehrer zu sprechen?
34:21Wir singen das Lied jetzt nochmal, aber so wie es im Buch steht.
34:24Verstanden?
34:24Also.
34:25Papa, bitte.
34:27Wir singen das Lied jetzt nochmal.
34:30Drei, vier.
34:31Das Wandern ist es mülderslos.
34:35Das Wandern ist es mülderslos.
34:39Das Wandern ist es mülderslos.
34:39Das Wandern.
34:42Es muss ein Schoen, mein Herr Müller sein.
34:46Wir gehen niemals viel aufwandern.
34:49Wir gehen niemals viel aufwandern.
34:53Das Wandern ist es mülderslos.
35:16Ja, Lena, Mann, du bist ja gar nicht wiederzuerkennen.
35:19Meine Güte.
35:20Wieso denn?
35:21Das mache ich jeden Nachmittag.
35:23Das ist mein Fitnesstraining.
35:24Was hältst du davon, wenn wir ab sofort zusammen trainieren?
35:27Du bist so wahnsinnig.
35:29Ich muss doch ein bisschen seriös bleiben, sonst haben die Kids bald überhaupt keinen
35:31Respekt mehr vor mir.
35:33Im Gegenteil.
35:33Ich glaube, die würden dich sogar bewundern.
35:35Glaubst du wirklich?
35:37Wenn ich auf einmal so in der Schule aufkreuze?
35:40Ja, wieso nicht?
35:42Danke.
35:43Es ist wirklich lieb, dass du mich aufbauen willst, aber ich habe inzwischen meine Zweifel.
35:49Außerdem, das, was wir hier machen, das darf ich eigentlich gar nicht.
35:53Jetzt übertreib mal nicht.
35:54Was tun wir denn?
35:55Das fragt doch nicht so blöd.
35:58Ja, verstehe ich nicht.
35:59Ich komme doch freiwillig hierher.
36:01Mensch.
36:02Du weißt ganz genau, dass wir uns nicht mal duzen dürfen.
36:04Das ist alles total verboten.
36:07Ach, komm, hör auf.
36:08Wir vertreiben die bösen Gedanken und gehen ins Kino.
36:11Okay, aber diesmal ist es meine Einladung, ja?
36:15Das darfst du aber auch nicht, stimmt's?
36:17Stimmt.
36:18Ja.
36:28Da wir hier gerade so gemütlich zusammensitzen, da werde ich euch mal was über die Geschichte
36:32des Isartals erzählen.
36:34Oh nein!
36:35Wir sind doch nicht in der Schule.
36:40Also manchmal habe ich wirklich den Eindruck, die Lehrer sind gar nicht daran interessiert,
36:43die Kinder zu erziehen.
36:44Hören Sie sich das doch an.
36:48Mein Vater wird jetzt wieder den Müller zu texten.
36:51Er tut mir richtig leid.
36:54Also, aufgepasst!
36:55Herr Müller!
36:56Frau Waldmann!
36:57Wir haben echt Pause.
37:00Herr Pfeiffer, die Kinder haben jetzt wirklich Pause.
37:02Ja, mein Gott, die Kinder können doch auch in der Pause was lernen.
37:05Das können Sie, Herr Pfeiffer, aber das wollen Sie jetzt nicht.
37:07Erzählen Sie mir doch die Geschichte.
37:09Ich höre Ihnen zu.
37:09Ach, also wirklich, mir ist die Lust vergangen.
37:11Und dafür habe ich mir einen Tag Urlaub genommen.
37:13Seien Sie doch nicht so streng.
37:15Gehen wir fort zum Kanal?
37:21Gehen wir fort zum Kanal?
37:57Untertitelung des ZDF, 2020
38:13Untertitelung des ZDF, 2020
38:57Untertitelung des ZDF, 2020
39:20Untertitelung des ZDF, 2020
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42:53Anna!
43:13Ich komme hier, Mann!
43:19Ich komme!
43:20Anna!
43:21Oh, Mann!
43:23Schnell die Garnas im Wasser!
43:27Garnas!
43:30Garnas!
43:33Garnas!
43:35Garnas!
43:37Garnas!
43:39Garnas!
43:41Garnas!
43:49Garnas!
43:52Garnas!
43:56Garnas!
43:58Garnas!
43:59Garnas!
43:59Garnas!
44:05Garnas!
44:08Garnas!
44:14Garnas!
44:16Garnas!
44:18Garnas!
44:20Ruhig!
44:22Hey, hey, hey, wir bleiben!
44:24Komm!
44:44Oh mein Gott!
44:46Dana!
44:46Dana!
44:48Dana!
44:52Ah!
44:56Ah!
44:59Ah!
45:00Ah!
45:01Ah!
45:03Ah!
45:04Ah!
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