- vor 2 Tagen
Ellen fährt zusammen mit einer Kollegin von einem anderen Revier zur Kur in ein Erholungsheim für Polizei- und Postbeamte. Ein sportlicher junger Mann, der sich als Postbote ausgibt, interessiert sich ziemlich heftig für sie. Ihre Freundin verliebt sich ihrerseits in einen jungen Mann, der einen schwunghaften Parfümhandel zu sensationell niedrigen Preisen betreibt. Schnell regt sich bei Ellen der Verdacht, dass es sich um gestohlene Ware handelt. Außerdem stellt sich heraus, dass Ellens ‚Kurschatten‘ nicht bei der Post arbeitet. Da ist es mit der Ruhe bei der Kur natürlich vorbei. (Text: mdr)
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TVTranskript
00:02Musik
00:36Super, Alex. 20 Sekunden. Du wärst immer besser.
00:39Pack deinen Korn zusammen und komm raus.
00:49Ruhig!
00:50Lass doch aufholen!
01:00Ruhig!
01:02Ruhig!
01:03Ruhig!
01:10Helps, Hund!
01:17Mal, komm hoch.
01:22Fürchtein, Freund und Helfer.
01:24Findend sie das vielleicht komisch?
01:26Mann, mein Kollege wollte ich doch nur helfen.
01:29Ja, ja, ist schon recht.
01:30Was hat Ihre Kollegin? Ist sie sauer?
01:32Findest du das witzig, jemand Räumöpsel durch die Gegend zu werfen, oder was?
01:35Das sind keine Räumöpsel, das sind Dorsch.
01:38So, ab jetzt.
01:41Dorsch.
01:42Ja, okay, wir haben den Knaben erwischt, aber das ist noch lange kein Grund zum Feiern.
01:46Natürlich ist das ein Grund zum Feiern, weil wir ihn erwischt haben.
01:48Immerhin haben wir 42 beklaute Autofahrer damit glücklich gemacht.
01:52Gratuliere, gut gemacht.
01:53Manchmal ist ein Tipp aus der Unterwelt doch zuverlässig.
01:57Da ist was.
01:58Ja, Frau Wegener nimmt wieder einen täglichen Wutanfall.
02:02Täglichen Wutanfall? Dass ich nicht lache.
02:04Ja, dann lach doch mal wieder.
02:07Also, wenn du meine Meinung hören willst.
02:09Die Kollegin hat wieder viel zu früh mit dem Dienst angefangen.
02:12Wofür wir? Ja, alle sehr dankbar waren.
02:14Ich kann mir meine Leute nicht schnitzen.
02:15Ja, aber seitdem sie wieder im Dienst ist, geht sie unheimlich schnell hoch.
02:18Na, ich höre dir?
02:19Den Falschparker letzte Woche, den muss sie sich in extremer Weise zur Brust genommen haben.
02:23Der stand eine halbe Stunde später hier am Tresen und wollte sich beschweren.
02:26Findet ihr nicht auch, dass Frau Wegener...
02:28Finden wir auch.
02:29Ja, wir finden, sie sollte mal zur Kur.
02:31Wieso das denn?
02:33Dafür hat sie nun wirklich nicht das Alter.
02:35Also, ich war schon zur Kur. Zweimal abspecken.
02:38Ja.
02:38Ja, Vater Staat, sorgt ja für seine Schäfchen.
02:40Für die Dicken und für die Dürden.
02:42Sag mal, was ist denn mit Ellen los? Sie sollte mal zur Kur.
02:45Darüber sprachen wir gerade. Und darf ich die Kollegen zur Besprechung bitten?
02:49Hey, meine Nüsse, du warst schon zweimal zur Kur.
02:53Ja, stimmt. Kollegin Wegener macht im Augenblick wirklich einen etwas stabilen Eindruck.
02:57Na, ich sag's doch, eine kleine Kur und sie ist wieder fit.
03:00Also, zu meiner Zeit, da war das anders. Da haben wir die Zähne zusammengebissen und damit war der Fall erledigt.
03:05Steiner, wir sind im 20. Jahrhundert.
03:08Ist doch wahr. Kollegin Wegener hier, Kollegin Wegener da.
03:11Wenn den Damen unser Job zu hart ist, dann sollen sie gefälligst zu Hause bleiben.
03:15Im 12. Revier bleiben die Kolleginnen mittlerweile alle zu Hause.
03:18Weil sie alle Kinder kriegen. Und danach schieben sie Innendienst und wir müssen raus ins feindliche Leben.
03:23So war das ursprünglich nicht gedacht mit den Schutzfrauen.
03:26Dafür sind wir Männer nun mal da, das schwache Geschlecht zu beschützen.
03:29Das ist ja alles hochinteressant.
03:32Bravo, Kollegen. Lasst nur alles raus. Nichts unterdrückend, es gibt Magengeschwüre.
03:37Richte dich wieder auf!
03:39Ich will mich aber aufregen.
03:40Wenn ich anfange, mich über dieses dumme, schrubige Schwätz nicht mehr aufzuregen, dann habt ihr mich klein gekriegt.
03:46So, dann noch mal weiter.
03:47Weiter? Was heißt weiter?
03:49Ihr könnt sehr zufrieden sein.
03:51Heute ist doch dieser ausländische Potentat in der Stadt.
03:54Da wird's wieder Demos geben.
03:56Ist das nicht so ein Mitglied von irgendeiner Militärregierung?
03:59Der ist doch Demos gewohnt.
04:01Gegen den kann man gar nicht genug demonstrieren.
04:03Ich finde das gut.
04:05Also ich meine...
04:06Es gibt einige, die meinen nur und die anderen gehen zur Demo.
04:11Schluss jetzt!
04:12Ihr braucht nicht einzugreifen.
04:14Das mobile Einsatzkommando ist vor Ort.
04:17Es soll böse Drohungen gegen den Besucher gegeben haben.
04:20Bei uns also Dienst nach Vorschrift.
04:24Noch Fragen?
04:26Also ich hab keine Probleme.
04:31Dann war's das.
04:32Schönen Tag noch.
04:34So weit ist es also schon gekommen.
04:35Nicht mal mehr im eigenen Revier kann man seine Meinung sagen.
04:39Von einer Polizei-Eskorte begleitet, trat der hohe Staatsgast um Punkt 10 Uhr vor der Villa des Senats ein.
04:45Starke Polizeikräfte hatten weiträumig abgesperrt, konnten aber die tausende, zumeist jugendliche Demonstranten, nicht zurückkriegen.
04:51Wegen zahlreicher Attentatsdrohungen wurde das mobile Einsatzkommando alarmiert, das auf den umliegenden Häusern Posten bezog um die Sicherung des hohen
04:59Gastes.
05:00Mensch, ist das spannend.
05:01Das müsst ihr euch ansehen.
05:04Teil.
05:05Wenn die MEK-Leute da aufräumen, bin ich aber froh, dass ich nicht dazwischen bin.
05:10Im Zweifelsfalle kriegen's doch wieder die Kollegen auf dem Mütze.
05:14Was hast du neulich gesagt? Warum haben meine Eltern mich nichts Anständiges lernen lassen?
05:18Was willst du eigentlich? Du hast ja den schönsten Beruf der Welt.
05:22Biss den ganzen Tag an der frischen Luft.
05:24Muss ja nicht mit den Rauchern abärgern.
05:25Kann ich den Mist jetzt mal ausmachen?
05:28Danke, sehr demokratisch.
05:30Na, habt ihr den Gericht gesehen?
05:32Alles klar gegangen?
05:34Diese Jungs vom MEK.
05:36Ja, ja, das sind alles Teufelskerle.
05:39Herr Burgner, ich möchte eine Kur beantragen.
05:4613. Polizeirevier.
05:47Frau Mierau?
05:49Nee, die ist schon weg.
05:51Nee, nee, du, hier ist sie noch nicht durch.
05:53Die müsste noch da sein.
05:54Kann ich ihr was ausrichten?
05:57Wiederhören.
05:59Guten Tag.
06:01Guten Tag.
06:02Was kann ich für Sie tun, schöne Frau?
06:03Ich möchte gerne mit Frau Mierau sprechen.
06:06Das ist ja ein Rieger Durchgangsverkehr bei ihr.
06:09Moment.
06:13Kundschaft für unser Küken.
06:15Mhm.
06:17Gut.
06:19Sie macht sich noch schön für uns.
06:22Sind Sie eine Freundin?
06:24Oder die Schwester?
06:28Sie können ja schon mal durchgehen.
06:30Danke.
06:32Sie soll aber nicht zu dick auftragen.
06:34Das schmeckt so durch beim Knutschen.
06:37Sie haben bestimmt ein tolles Betriebsklima hier, was?
06:39Oh ja.
06:40Na, was ist denn los?
06:41Hallo Ruth, wir gehen zu einer Modenschau.
06:43Was?
06:43Kann ich Ihnen da in Uniform hingehen?
06:44Das ist aber kein feiner Zugrötchen,
06:46dass du uns eine so nette Bekannte verheimlichst.
06:49Tschüss.
06:50Übrigens, und immer dran denken,
06:52wo die Pistole das Loch hat,
06:54das ist vorne.
06:59Aus meiner laufenden Kollektion
07:01hier ein Komplet in italienischem Leinen.
07:04Hier aufgemacht in einem sehr lebensbejahenden Pink.
07:07Als weitere Farben empfehle ich
07:10Schwarz und Cappuccino Brauch.
07:12Sehr gut, auch für größere Größen gedacht von mir.
07:16Neugier der Singer.
07:17Sag mal, bist du sicher,
07:18dass wir hier an der richtigen Adresse sind?
07:20Der Singer, der so manches vielleicht verhöhnt.
07:22Dazu passend,
07:23der Inhaber ist mir bekannt.
07:25Du hast ja vornehme Bekannte.
07:27Ich habe ihm mal ein Ticket verpasst.
07:29Beziehungsweise keins.
07:31Ach so, machst du das?
07:32Nein, nein, er war am Recht.
07:34So was soll es ja geben.
07:36Lass das bloß nicht meine Kollegen hören.
07:39Sag mal, was machen wir ja eigentlich,
07:41wenn ich fragen darf?
07:42Du darfst.
07:43Du hast mir doch erzählt,
07:44dass du zur Kur fährst.
07:46Ja, stimmt.
07:47Und ich fahre mit.
07:48Was?
07:49Du und ich gemeinsam zur Kur?
07:51Das ist ja Wahnsinn.
07:52Und damit es wirklich Wahnsinn wird,
07:54darfst du dir jetzt ein Kleid aussuchen.
07:55Hier die kleinen Regentropfen auf schwarzem Grund
07:58und hier mal Regentropfen in weiß.
08:00Ein Zwiftkleid mit einem passenden Mantel dazu.
08:03Als Material wählte ich hier Organza.
08:07Sehr betont.
08:08Also das ist so gelockt.
08:09Der Chef hat gesagt,
08:10wenn wir uns im Urlaub
08:11als aktive Polizistin fotografieren lassen.
08:14Oh, toll.
08:16Dankeschön.
08:16Danke.
08:17In einem seiner Kleider.
08:18Ja.
08:19Dann, Moment.
08:21Dann bringt er das in die Presse.
08:23So unter dem Motto,
08:24es gibt auch elegante Polizistinnen.
08:26Und dann sind wir fit.
08:27Oh, das ist ja toll.
08:29Mensch, man kommt durch dich ja richtig in höhere Kreise.
08:31Oh, ich bin dir nicht so sicher.
08:46Oh, ist das schön hier.
08:49Ich finde, hier hat sich die Polizei mal was Gutes für ihre Beamtinheit eingefallen.
08:52Ja, das fährt mir auch.
08:54Also ich würde hier eine Macke kriegen.
08:56Ich fürchte, ich würde sie gar nicht reinlassen, Dirk.
08:58Ja, ich hoffe.
09:02Zehn Sekunden aufwärmen.
09:09Oh Gott, meinst du, dass wir ja auch so was machen müssen?
09:12Natürlich.
09:14Na, Bange machen gilt nicht.
09:15Komm.
09:21Guten Tag.
09:22Hallo.
09:23Hallo, herzlich willkommen.
09:24Die Damen aus Hamburg.
09:26Ja, gut.
09:27Mira Ellenwegner.
09:2816 und 28.
09:29Einen Augenblick, ich schicke sie eben ein.
09:32Okay.
09:32Dass immer man darunter verstehen mag.
09:36Diese Typen hier.
09:37Genauso dienstbefüssen wie bei uns im Revier.
09:40Nur, dass sie da keine Jogginganzüge tragen.
09:43Du hast aber auch ein paar Herzchen bei dir, Mensch.
09:45Ja, das kann man wohl sagen.
09:47Die sind sowas von witzig, wenn sie nicht gerade eklig sind.
09:49Die halten Frauen bei der Polizei für eine Fehlentscheidung.
09:53Nur, sagen sie es denn nicht, sie zeigen es.
09:55Und das fehlt schlimmer.
09:57Das kommt mir irgendwie bekannt vor.
09:59Dabei habe ich es noch ganz gut getroffen mit meinen Jungs vom 14.
10:01Ich komme, ich komme, ich komme ja schon.
10:06Schön, dass Sie da sind.
10:08Büssing, Dr. Büssing.
10:10Ich bin hier der Internist.
10:11Und das seit 20 Jahren.
10:13Aber geboren bin ich in...
10:15In Hamburg.
10:17Woher wissen Sie das?
10:19Ja, ich bin Hellseher und der Chauffeur.
10:24So dann.
10:25Schönen Aufenthalt.
10:26Vielen Dank, dass du uns sehr gefahren hast.
10:28Tschüss, danke.
10:29Das ist ein Mensch, ihr Fahrer.
10:31So, meine Damen.
10:32Und jetzt kommt sie.
10:33Kommt sie, kommt sie, kommt sie.
10:34Kommen sie, meine Damen.
10:35Tut uns leid, wir werden gerade eingecheckt.
10:45Ich könnte mir durchaus vorstellen, gerade in Hamburg zu arbeiten.
10:48Ja?
10:49Ja, wenn ich mir überlege.
10:50Bei dem Kollegen.
10:52Na, sehen Sie.
10:53Das ist gar nicht so übel, dieses Hamburg.
10:56Erzählen Sie doch ein bisschen.
10:57Ach, hallo.
10:57Morgen, Ruth.
11:00Gestatten.
11:01Potthoff, erster Kriminalhauptkommissar.
11:03Mit großen Herzen für die Schutzpolizei.
11:06Nie ein Look an der Wesen.
11:07Tag, mein Name ist...
11:08Obermeister Ellen Wegner, 14. Revier, Hamburg.
11:11Eingesetzt im Streifendienst.
11:13Ja, er hätte sonst keine Ruhe gegeben.
11:15Ah, da sind Sie ja, unsere hübschen Töchter Harmonias.
11:19Gestatten, Euler, Hauptmeister, direkt aus der Hauptstadt.
11:22Wurde auch Zeit, dass wir so attraktiv verstärkt werden.
11:24Was?
11:25Na, ja, Sie glauben vielleicht, dass wir Sheriffs hier unter uns sind.
11:28Irrtum.
11:29Die Post schickt Ihre Fußkranken nämlich auch hierher.
11:32Darf ich mich vorstellen?
11:33Der blonde Mischa.
11:34Ich bin hier der Animateur.
11:36Na, na, na, sind Sie ja raus in dem richtigen Stahl?
11:39Wahrscheinlich sind Sie Postbeamter.
11:41Ich wollte die Damen fragen, ob Sie Lust haben, heute Abend mit zur Boxberghütte zu kommen.
11:44Oh, ja.
11:45Nee, die Damen haben keine Lust.
11:47Außerdem sind die Damen bereits fest verplant.
11:49Also, Moment mal, ich...
11:50Das möchte ich doch von den Damen ganz gerne selbst hören.
11:52Komm, Junge, lass uns in Ruhe.
11:55Zisch ab.
11:56Ich weiche der Gewalt, aber nur für den Augenblick.
11:58Wir sehen uns, Ladies.
12:00Ciao.
12:00Das kann ich auch ganz gerne selber entscheiden.
12:02Lassen Sie mal.
12:03Ja, das erledigen wir im Rahmen eines großen Zangenangriffs.
12:11Donntag.
12:11Regener ist mein Name.
12:12Dr. Büssing erwartet mich.
12:13Ja, kommen Sie bitte mit.
12:17Dankeschön.
12:19Glücklich sind Sie zu Ihren Schluss, dass Sie zu uns gekommen sind.
12:22Für uns Ärzte ist es außerordentlich befriedigend, dass wir nicht nur mit Kunden konfrontiert werden,
12:28die ihren Schlaganfall oder, oder, oder...
12:31Herzinfarkt.
12:32Genau so.
12:32Bereits hinter sich haben.
12:33Sag ich ja.
12:34Aber wie ich sehe, ist ja bei Ihnen noch allerhand beisammen.
12:39Vielen Dank.
12:40Aber sagen Sie mal, sind Sie nicht doch ein bisschen ehrgeizig?
12:46Ja, das kann schon sein, und?
12:48Sehen Sie, und das ist es.
12:50Schwester Kerstin, wir müssen lernen, nett zu sein.
12:55Und nicht nur zu unseren Kollegen und zu den Bürgern, nein, vor allen Dingen zu uns selbst.
13:01Und deshalb schicken wir Sie jetzt durch den Mangel.
13:23Ich bin auf, sondern auch nicht.
13:32Ja, aber nicht gar nicht.
13:34Ich weiß nicht.
13:34Aber, dass die ihn genommen hat, kann ich nicht gucken.
13:34So, Foxy.
13:57Ab jeder!
14:00Das Ereignis der Saison! Post gegen Polizei!
14:03Ellenweger, die Knappforte!
14:09Und jetzt Hut! Ja, Hut! Durchhalten!
14:12Nur noch eine Bahn, Hut! Ja, du schaffst es!
14:14Oh, ich kann nicht mehr!
14:17Durchhalten! Wenn ihr ihn abläuft, dann ist es der Post klar!
14:22Ja! Erster Ellenweger, Polizei Romburg!
14:27Walter Tom Waschbär, Post Oberhose!
14:48Die Region der letzten Bürger ist ein Notstandsgebiet bei Ihnen.
14:52Ich habe noch nie Probleme mit dem Rücken gehabt.
14:54Au!
14:56Au!
14:56Au!
14:57Au! Au!
14:59Die Stimmen sind so an!
15:02Von wegen Seele baumeln lassen!
15:05Au! Au!
15:06Wieso tun wir das?
15:08Au!
15:09So, Sie haben den Mann auch gekriegt.
15:10Wer hat ihn noch jetzt von Sie?
15:11Ja, ich glaube, ja.
15:12Können Sie sich kurz in Peter Bescheidung sehen, vielleicht?
15:14Ja, er war so mittelgroß.
15:16Ja, hatte so kleine Situationen.
15:18Ja?
15:19Ich habe es befürchtet.
15:24Ich habe dich in der Lotterie gewonnen.
15:27Tja!
15:30Ich bin natürlich nicht so schön wie deine reguläre Partnerin.
15:33Aber dafür hast du ja innere Werte.
15:35Die, für die ich bekannt bin.
15:38Bekannt? Berüchtig!
15:40Ich finde das nicht gut, wenn zwei völlig gegensätzliche Leute zusammen auf dem Bock sitzen.
15:47Hast du irgendwas gesagt?
15:48Ich bin als Polizist angestellt und nicht als Entertainer.
15:53Lass mich raten. Radio machst du auch nicht.
15:55Ich hasse Radio.
15:56Und Knackwurst?
15:57Ich hasse Knackwurst.
15:58Außerdem esse ich nach acht sowieso nichts mehr.
16:01Werner, es ist gut, dass du gerade kommst.
16:03Der lieber Onkel Werner bringt euch was zu knabbern.
16:06Wo ist denn heute die schöne Ordnungshüterin?
16:09Leider nicht da.
16:11Leider nicht.
16:12Ich hatte auch eine Wurst bestellt.
16:14Ach, ich zieh krank im Bett.
16:15Jetzt sabbeln ich so quick wie meine Knackwurst.
16:17Aber ohne Senf.
16:19Weil der Senf sitzt schon da.
16:23Hut?
16:24Ja?
16:25Wie sind denn die Anwendungen von gestern Abend gekommen?
16:27Ich bin total erneutig.
16:28Weil uns nicht umwirft, macht uns stärker.
16:31Kollege Potthoff ist ja der Meinung, dass die Frauen aus Gründen der Körperkraft doch eher auf dem Bereich der Politesse
16:36beschränkt geblieben wären.
16:37So, mein Kollege Potthoff das, ja?
16:39Also, ich bin ja der Letzte, der sich gegen den Zug der Zeit stellt.
16:42Schon gar nicht beim Anblick solcher hübscher und attraktiver...
16:46Herr Euler, könnten Sie mir vielleicht was zu essen holen?
16:47Ja, aber selbstverständlich.
16:48Äh, ich besorge Ihnen natürlich Ihren Kaffee.
16:54Sag mal, Ruth, hast du auch schon ein Musterkreis? Mir tut auch alles weh.
16:58Ach, übrigens sind wir heute Abend zum Essen eingeladen.
17:00Von Michael. Äh, ich meine von Herrn Knob und den anderen.
17:05Ach, und schont euch bei den Anwendungen.
17:07Heute Abend geht's nämlich zur Sache Tatort Boxberghütte.
17:11Oh Gott, ich dachte wir wären hier, um uns zu erholen.
17:14Ach, ich erhol mich wunderbar.
17:17Na, hier ist ja wieder jut, was los?
17:20In Boxberghütte hat eine benehmendere Wirkung als alle Moorbäder, Fangmoopackung und Elektromassagen zusammenfällt.
17:27Ich bin mir noch nicht so sicher.
17:29Abwarten.
17:30Hol hier noch einen Stuhl.
17:33Und wie lange arbeitest du schon hier?
17:36Na ja, ein paar Monate.
17:37Und seit ich dich kenne, weiß ich, es war der glückste Entschluss meines Lebens.
17:41Ich? Wieso ausgerechnet ich? Hier wimmelt es doch von Frauen.
17:45Ich liebe nur eine Frau. Immer nur eine zur Zeit, ne?
17:49Liebe Frau Ruth, ich würde mir nicht gut überlegen, ob ich mein Herz an einen Animateur verschwende.
17:55Sehen Sie sich doch erst mal unter den attraktiven Polizeibeamten im Sanatorium.
18:00Er ist wieder da. Er ist wieder da.
18:03Freunde der Nacht, die Überraschung des Abends.
18:05Exklusiv für die Damen.
18:07Mister Parfum aus Handel.
18:09Fühlgefährlich, exklusive Seiten.
18:11Die Preise sind hier dicht.
18:13Ich spare allein bei meinem Afterschiff 60 Prozent.
18:18Der Kenner schweigt und genießt.
18:21Keine Aufmerksamkeit.
18:22Ich wünsche die Herrschaften sonst Eifels.
18:27Schön.
18:29Ich danke Ihnen, ja.
18:32Aber ich komme zu Ihnen. Moment, meine Damen, natürlich.
18:35Ich danke Ihnen.
18:38Er hat einen guten Draht zu einem Drogerie-Rosshandel.
18:41Greift da alles ab, was ein bisschen angestoßen oder wo das Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist, ne?
18:46Parfum und Seife mit Haltbarkeitsdatum, wo gibt's denn sowas?
18:48Liebe Ellen, Sie sind doch nie im Dienst.
18:52Oh nein, ich habe mir letzte Woche einen Afterchiff geleistet, das war völlig in Ordnung.
18:56Wollen Sie nicht mal schnuppern, Ellen?
18:59Locker lassen, Ellen, entspannen.
19:01Und was hier und heute passiert, das zählt.
19:04Eben.
19:07Alles eine Frage der Zeit, Herr Rabe. Aber man gewöhnt sich daran.
19:11Ja, man kann wirklich nichts machen, dass es schneller geht.
19:13Ist doch nicht nur Ihr Arm, es hat auch Ihre Schulter erwischt.
19:16Ja, ich verstehe schon. Danke.
19:18Frau Wegener!
19:22Und nun zu Ihnen, bitte.
19:27Rabe! Volker Rabe!
19:31Wegener! Ellen Wegener!
19:33Post!
19:36Polizei!
19:42Moment mal, bitte bleiben Sie stehen, die Frau!
19:46Ich kann Sie leider nicht gehen lassen. Die Polizei muss jeden Augenblick da sein.
19:49Ich gehe, haben Sie verstanden?
19:52Ich und Stehlen, Sie wissen wohl nicht, wen Sie vor sich warten.
19:55Nein, aber Sie werden es mir sicherlich gleich verraten. Kommen Sie bitte.
19:57Schön, dass Sie da sind. Ich habe deutlich gesehen, dass die Dame ein paar Leggings gestohlen hat.
20:02Hallo!
20:03Ah, da kommt ja noch ein Beamter. Gehören Sie zusammen?
20:05Nein, tun wir nicht.
20:06Guten Morgen! Na, kommen wir klar, Frau Kollegin?
20:10Entschuldigen Sie, Herr Kollege, ich habe alles im Griff.
20:13Warum sind Sie denn allein hier?
20:15Na bitte, was habe ich gesagt?
20:17Weil meine Kollegin schwer erkrankt im Harzer niederliegt.
20:19Warum sind wir schon hier?
20:21Ich bin es eben. Genügt Ihnen das?
20:23Mindestens sechs rote Ampeln überfahren, ne?
20:25Na, wenn Sie es alleine schaffen.
20:27Ich bin wirklich keine Feministin, aber...
20:29Manchmal träume ich davon, dass man sich endlich dazu entschließt,
20:32Reviere ausschließlich für weibliche Beamten und mit einem weiblichen Chef zu besetzen.
20:36Ja, ja, ja, ja. Und wir Kerle laufen dann immer um das Revier rum und verteilen die Knöllchen, ne?
20:42Aber ansonsten sind wir für die Gleichberechtigung, ne?
20:45Aber wie sagte schon Theodor Fontane, das ist ein weites Feld.
20:50Und jetzt...
21:17Und jetzt...
21:24Mein Gott, ist das schön hier.
21:27Ich verstehe überhaupt nicht, warum die Leute immer ins Ausland fahren im Urlaub.
21:31Kein Einspruch, euer Ehren.
21:34Wie haben Sie denn die ersten Tage hier so überstanden?
21:37Keine besonderen Vorkommnisse, Frau Kommissarin oder Obermeisterin.
21:41Ich kenne mich da nicht so aus.
21:43Schade. Ich hatte mich eigentlich für ein Vorkommnis gehalten.
21:48Verzeihung, ich bin in solchen Dingen, glaube ich, etwas ungeschickt.
21:54Wir hoffen, dass die Leute, die uns hier hochtransportieren, in ihrer Tätigkeit etwas geschickter sind.
21:58Wie meinen Sie das?
22:01Denken Sie doch mal an die armen, trauernden Hinterbliebenen.
22:04Und erst recht die Bundespost.
22:06Bei mir gibt es keine trauernden Hinterbliebenen.
22:10Es gibt überhaupt keine Frauen.
22:12Nein, stopp. Eine besorgte Mutter.
22:15Na ja, immerhin.
22:19Starke Schmerzen?
22:21Seit vorhin schon deutlich weniger.
22:30Gucken Sie mal, wer da in die Ferne schaut.
22:33Das ist Euler.
22:34Der beäugt uns.
22:36Aber er kann ganz unbesorgt sein.
22:39Wir wollen uns ja zuerst immer in den eigenen Reihen umschauen.
22:42Was meinen Sie mit eigenen Reihen?
22:45Das stammt von Euler.
22:47Er ist Polizeibeamter und ich bin auch Polizistin.
22:50Also glaubt ihr, er kann bei mir lang...
22:51Ich verstehe.
22:52Na, solche Typen sind bei der Post glücklicherweise am Aussterben.
22:56Oder kennen Sie sonst noch so einen?
22:59Da brauche ich gar nicht lange nachzudenken.
23:01Da fallen mir gleich ein paar ein.
23:05Sag mal, kannst du eigentlich auch was anderes als fressen?
23:08Alles ruhig auf Hamburgs Straßen.
23:10Kollege Mattis, mich gönnt mir meine Zwischenmahlzeiten.
23:13Seitdem ich mit dem Klappstuhl fahre, ne, kenne ich den Vorteil von Motorradstreife.
23:17Ach, was denn?
23:18Du bist alleine auf dem Hobel und hast keinen auf dem Sozio sitzen, der dich an dauernd blöde anquarkt.
23:23Mensch, Dirk, bist du aggressiv.
23:24Und das alles bloß, weil die schöne Ellen Wingen dann nicht anruft.
23:30Halt bloß die Schnauzerung.
23:34Oh, war das toll.
23:36Dann habe ich sie ja nicht so viel versprochen.
23:38Nee.
23:39Ach, ist das nicht ein ganz anderes Leben.
23:41Und es ist nachzusorgen.
23:42Wir sind ganz unter uns.
23:44Ach Mensch, ich habe meinen Kollegen noch gar keine Karte geschrieben.
23:47Deinen lieben Kollegen, ja.
23:48Das ist eine gute Idee.
23:49Kannst du mir ein paar mitbesorgen?
23:50Ich bestelle uns inzwischen Glühwein.
23:52Ja, mache ich.
23:52Okay.
24:16Also ich finde es gar nicht komisch.
24:18Und habe es ausdrücklich verboten.
24:20Schau gut, Chef.
24:22Aber du gehst doch da oben in der Boxperrküste, die haben Kohle.
24:25Da tränen dir die Augen.
24:27Also Schluss jetzt.
24:28Keine Verkäufe mehr hier und in der direkten Umgebung.
24:30Ist ja der Wahnsinn.
24:31Ich markiere den Macker im Polizeihalm.
24:33Wir verschaben hier die geklaute Ware.
24:35Okay, okay.
24:37Ich sage den anderen Bescheid.
24:38Was mit den Leuten hier von der Salwa?
24:40Ich meine mit dem Lager.
24:41Gibt es noch Probleme?
24:42Nö, Probleme, Chef.
24:44Und sag es auch den anderen.
24:45Mach ich, mach ich.
24:46Also, ciao.
24:47Ciao.
25:01Oh, oh, oh.
25:04Oh, oh.
25:16Musik
25:50Hallo?
25:55Hallo? Ich möchte gar nicht Karten bezahlen
26:02Ruth?
26:07Ruth?
26:09Ruth?
26:10Ja?
26:11Ach, da bist du ja. Ich hab dich schon gesucht.
26:13Ich hab die Karten gekauft. Ich muss noch unterhalten.
26:15Du guck mal, die hab ich für dich gedacht.
26:16Ja, schön.
26:18Ruth, sag mal, dieser Michael, bist du sicher, dass das ein Mann ist, dem du vertrauen kannst?
26:25Wie meinst du das? Also ich vertraue ihm? Ja.
26:30Okay.
26:3614. ist Revier Steiner. Oh, so spät noch, Frau Kollegin.
26:41Nein, er ist schon weg.
26:44Er ist noch da.
26:47Dirk?
26:49Telefon.
26:52Er kommt.
26:56Wie ist es?
26:57Überraschung.
26:59Mathis?
27:00Ach, du bist.
27:01Wie geht's denn so, Frau Kollegin?
27:04Ja.
27:05Und was macht der Weißkittel? Der Sachsch aus Hamburg?
27:09Absolut.
27:10Ja.
27:10Bitte.
27:11Gut.
27:13Nein, ich erhole mich sehr, sehr gut, ja.
27:17Natürlich viel zu uns allen.
27:18Was soll ich machen? Eine Polar ist in der Frage?
27:21Ja, sag mal, ich denk... Ach, von dem. Ja, ja, weiß ich.
27:23Ich denk, du bist auf Kur.
27:26Polizisten schlafen nie.
27:28Schöne Grüße.
27:29Ja.
27:29Schöne Grüße.
27:30Von den Kollegen.
27:31Speziell vom Kollege Köhler, ja.
27:33Von mir auch.
27:34Ja, mit Steiner.
27:36Mhm.
27:37Nein, wir ergänzen uns wunderbar.
27:39Ich mach die Arbeit und er stört mich nicht dabei.
27:42Nur sehr selten, ja.
27:44Mhm.
27:45Ciao.
27:46Ciao.
27:46Ja, und, äh...
27:48Bisschen, bisschen Zurückhaltung beim Kurnackern.
27:51Mhm.
27:52Tschüss.
27:54Ja, es, äh, geht ihr wunderbar.
27:57Mhm.
27:57Das hab ich mir gedacht.
27:58Auf Kur werden Frauen zu Furie.
28:01Mhm.
28:02Wir werden eigentlich den Schlüssel für den Polars machen.
28:04Tschüss.
28:05Sie waren den ganzen Weg so nachdenklich.
28:07Irgendwas ist doch passiert.
28:09Ja, ich glaub schon, dass was passiert ist.
28:12Und Sie wollen mir das nicht erzählen?
28:13Nein.
28:14Ich möcht's am liebsten selbst vergessen.
28:16Schließlich hab ich Urlaub, verdammt noch mal.
28:18Sie hängen wohl sehr in Ihrem Großstadtrevier.
28:20Tag.
28:21Tja.
28:22Es ist einfach so.
28:23Ich weiß auch nicht, wieso.
28:27Sie müssen mir unbedingt mal erzählen, was da so für Typen sind.
28:30Ach, dazu müsste ich Kurverlängerung beantragen.
28:33Das gibt's doch nicht.
28:35Dirk!
28:36Ja?
28:37Was machst du denn? Bleib sitzen.
28:39Was machst du denn hier?
28:40Tja.
28:42Bist du wieder mit meinem Auto gekommen?
28:43Die Neidheit war so nett.
28:44Neidheit war so nett.
28:45Das ist ja nett.
28:46Vermisst du ihn?
28:48Ach, was?
28:50Das ist Volker Rabe.
28:52Das ist schon mal einer der Typen, von denen ich Ihnen erzählen sollte.
28:55Hallo.
28:56Hallo.
28:56Dirk Martins, wir fahren zusammen streiten.
28:58Was hat dich denn hergetrieben?
29:00Ich hab nur ein paar Tage abzubummeln.
29:02Dachte ich, guck ich mal, wie's dir geht.
29:04Mir geht's gut.
29:07Sieht man.
29:11Wie lange bleibst du denn weg?
29:14Wie ist das?
29:14Soll ich jetzt wieder abreisen, oder?
29:16Ach, sei nicht so empfindlich.
29:26Hier findet also die Nachkur statt.
29:28In der Boxberghütte, das ist die Schattenwelt.
29:30Kur und andere Schatten.
29:32Hast dich aber gut erholt.
29:34Ja.
29:35Wie sieht man?
29:35Das ist anstrengender, als ich gedacht hab.
29:38Was?
29:40Danke.
29:40Na, die ganzen Anwendungen.
29:42Gymnastik, Bäder, Massagen.
29:44Sauna.
29:45Ja.
29:46So, Sauna.
29:48So, so.
29:52Sag mal, äh, willst du jetzt Postkarten schreiben?
29:54Ich denk ja, meine Kollegin.
29:56Tag, Herr Bogner.
29:58Dirk, ich hab euch ne Karte geschrieben.
29:59Wenn ihr die nicht kriegt, kann ich auch nichts machen.
30:01Ja, die Post...
30:02Na, wenn ich ausfahre.
30:03Na, jedenfalls erhaltet ihr eine rund erneuerte Kollegin zurück.
30:06Ich pass auf, dass sie nicht über die Stränge schlägt.
30:09Glaub ich gern, dass sie da ein Auge drauf haben.
30:14Oh, beinahe hätte ich's vergessen.
30:15Ich, ich erwarte ja noch ein dringendes Telefongespräch.
30:18Dann...
30:19Tschüss.
30:20Tschüss, Volker.
30:21Ein Glück, dass der geht.
30:22Der geht mir auf den Geist.
30:24Ach, hallo.
30:25Mir nicht.
30:26Entschuldige, ich bin...
30:30Ach, guck mal, wer da sitzt.
30:36Sag mal, dieses Paket, was du da mal mit dir rumträgst,
30:39ist das deine Wegzieherung?
30:40Ja, das ist mein Feschberbrot.
30:43Geschenk für dich.
30:45Oh.
30:54Was ist das denn?
30:56Bogner im Kampfanzug.
30:57Ja.
30:58Wie geht der aus?
30:59Oh.
31:06Wie geht der aus?
31:10Vielen Dank.
31:13Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt.
31:15Mensch, Mattis.
31:15Dirk, Mattis.
31:17Unser kritischer Bulle.
31:18Ich darf mich doch setzen, oder?
31:19Ach.
31:20Porthoff, du alte Socke.
31:22Der geht immer mit Uniformjacke schlafen.
31:24Ich war ein Vorbild an Dienst einfach.
31:26Oh, das ist Schnee von gestern.
31:28Ich bin jetzt bei der Kripo.
31:30Schönes Ding.
31:31Äh, schön für die Kripo.
31:32Da haben Sie ja endlich mal einen, der was davon versteht.
31:35Ich hab gehört, du hast endlich ein Revier gefunden, wo sie dich ertragen.
31:39Wie man's nimmt, ne, Frau Kollegin?
31:41Ach, ich sag dazu nichts.
31:43Mein Gott, du musst dich ja ungeheuer verändert haben.
31:46Deswegen müssen wir nämlich wissen, bei uns war ein ziemlicher Revoluzzer.
31:49Zu allem eine Meinung.
31:51Nur nie die, die das vorgesetzt haben.
31:53Ich geh mal den Kellner holen.
31:55Porthoff.
31:59Wo du doch jetzt bei der Kripo bist, ne?
32:01Ja.
32:01Kannst du mir gefallen tun?
32:02Ja.
32:05Spionage, ne?
32:06Morgen.
32:07Morgen, gut.
32:10Bist du ja schon so früh auf?
32:12Ja.
32:13Ich mach heute mit Michi ne Tour.
32:14Er will mir die Umgebung zeigen.
32:15Aha.
32:16Wo wollt ihr denn hin?
32:17Ach, einfach über die Dörfer.
32:20Und da muss er noch was abholen.
32:21Was denn?
32:22Keine Ahnung.
32:24Ist doch auch unwichtig.
32:25Irgendwas für einen Bekannten.
32:27Nicht bewegen.
32:28Überfall.
32:28Morgen.
32:29Diese Art von Humor liebe ich besonders.
32:32Was ist das denn?
32:33Unwiderstehlich, nicht wahr?
32:35Ja, das Parfum aus dem Koffer.
32:36Der Duft des Handlungsreisenden.
32:38Tschüss, ich muss gehen.
32:40Herr Porthoff und Herr Euler.
32:41Kommen Sie bitte zur Behandlung.
32:43Ah, Fräulein Ingeborg.
32:44Meinen Sie etwa uns?
32:46Na komm, wo komm?
32:47Beweg dich.
32:48Tschüss.
32:48Wir sind gleich wieder zurück.
32:50Das sei gottvoll.
32:53Jeden Tag ein Apfel erspart den Arzt.
32:56Vielen Dank.
32:57Hallo, äh.
32:58Äh, darf ich hier was?
33:00Ne, ich hab schon keinen Tag, aber Milch suche ich.
33:02Milch?
33:02Ja, hier.
33:03Ja, genau vor der Nase.
33:04Dankeschön.
33:05Wie geht's dem Arm?
33:06Lästig, aber besser.
33:08Hallo, Dirk.
33:09Ja?
33:10Ich bin's.
33:12Du, ich bin gerade auf dem Weg zum Doktor und schwupps sitz da an Ihrer Seite.
33:16Sag bloß.
33:17Da, jetzt fasst er sie an.
33:19Den hau ich auf den Kopf.
33:20Jetzt schenkt er ihr Kaffee ein.
33:23Ach du lieber Gott, jetzt kümmert er sich um Ihre Serviette.
33:27Fehlt nur noch, dass er mit seinem Flunken ihr die Brötchen aufschneiden will.
33:31Jetzt umarmt er sie.
33:32Würde mich nicht wundern, wenn die sich gleich küssen.
33:35Und wie reagiert sie?
33:37Sie empfindet das offensichtlich als sehr, sehr angenehm.
33:41Wirkt sie glücklich?
33:42Glücklich?
33:43Willst du?
33:44Was denkst du denn?
33:44Ich würde sagen, sehr glücklich.
33:46Na, du weißt doch, was ich meine.
33:47Nervennahrung.
33:47Ja, sie ist glücklich.
33:49Glücklich?
33:50Ja, sieht sehr zufrieden aus.
33:53Soll ich weiter beobachten, Dirk?
33:55Nee, nee, Potthoff, das reicht ja erstmal für heute.
34:00Wir hören dann voneinander.
34:04Hier.
34:15Guten Abend.
34:16Guten Abend, liebe Kollegin.
34:17Die Kollegin allein hätte genügt.
34:19Ja.
34:30Ja.
34:35Ja.
34:55Ja.
34:56Ja.
35:24Na, gefunden, was du suchst?
35:27Ich höre ja gar nichts.
35:29Ich habe auch nichts gesagt.
35:31Also, wenn man mich in so einer eindeutigen Situation
35:33vor einem fremden Fahrzeug antreffen würde.
35:35Ich glaube, ich würde reden wie ein Radio.
35:40Das kann ich mir gut vorstellen.
35:43Peti!
35:43Wo stehst du denn?
35:48Haltet ihr hier eine Tagung ab?
35:50Deine Freundin bat mich, ihr mit einem Werkzeug auszuhelfen.
35:53Darf ich mal?
36:00Das war ein wunderschöner Tag.
36:02Danke.
36:02Ja, ja, ist schon okay.
36:04Erinnerst du dich, wie wir auf der Boxberghütte über Gerichtsurteile gesprochen haben?
36:08Ja, natürlich.
36:10Und?
36:11Ja, nichts und.
36:12Da gibt es einen Grundsatz.
36:13Wer andere bei einer Straftat unterstützt oder billigend wegsieht, dem geht's dreckig.
36:19Erst recht, wenn er Polizist ist.
36:21Alles klar?
36:23Alles klar.
36:26Darüber werde ich mal nachdenken.
36:28Ich habe übrigens noch einen Tipp.
36:30Ziehen Sie sich warm an.
36:34Nett deine Freundin.
36:35Ja, aber total gestresst.
36:37Sag mal, was zählt die eigentlich mit dem Wagenheber?
36:39Die hat doch gar kein Auto hier.
36:43Schutzpolizei-Potthof nennt man mich oder auch ein Engel der Schutzpolizei.
36:47Und ich vergesse eben nicht, wo ich herkomme.
36:49Ja, ja, erzählen Sie ruhig weiter.
36:51Wenn man sei ohne Schutzpolizei, das ist wie eine Kuh oder Reuter weg, dass man so drastisch ausdrücken darf.
36:56Entschuldigung.
36:57Heike, was falsch ist?
36:58Ach, Junge.
36:59Guten Morgen.
37:00Guten Morgen.
37:01Darf ich Ihnen meinen Platz erbieten?
37:02Gerne.
37:03Ich habe nämlich noch eine kleine Nebenwitsche.
37:04Ach, tatsächlich?
37:05So, tschüss, bis bald.
37:06Tschüss.
37:09Gut, ich wollte mit dir noch...
37:10Du brauchst gar nicht damit anzufangen.
37:12Aber du weißt doch noch gar nichts.
37:14Du willst mir Michael mies machen.
37:16Ich... ich will dich nur warnen.
37:18Warnen?
37:20Du kennst diesen Michael doch kaum.
37:22Na hör mal, ein bisschen Menschenkenntnis lernen wir doch in unserem Beruf.
37:26Ich röchte nicht genug.
37:28Na, ein kleiner Streit.
37:30Es ist der Kurkoller.
37:31Das passiert immer am dritten oder vierten Tag.
37:34Also, bist du jetzt bereit mit...
37:36Nein, Ellen.
37:37Nein, nein, nein.
37:40Ich muss jetzt ins Moorbad.
37:42Und du?
37:42Ich nehme heute meine Auszeit.
37:53Ja?
37:54Mathis.
37:55Ja, hallo.
37:55Ich wollte dich gerade anrufen.
37:57Übrigens, vielen Dank nochmal für diesen wunderbaren Wecker.
37:59Ich wüsste gar nicht, was ich ohne den machen würde.
38:02Oh, bitte.
38:03Ich dachte, ich schenke dir einen Wecker, damit du in deinem Zimmer aufwachst.
38:06Bist du noch dran?
38:08Ich meine, an deinem Gangster.
38:10Du wirst dich noch sehr wundern.
38:11Pass mal auf.
38:12Die Sache ist ganz klar.
38:14Dieser Knob, ja, das ist dieser komische Blondie, der sich da an Ruhr dran gemacht hat.
38:18Dieser Knob ist der Chef einer Gang von fliegenden Händlern.
38:21Ja, was geht dich das an?
38:22Moment, Moment.
38:23Ich war beim Gewerbeaufsichtsamt und ich habe mir da die Unterlagen geben lassen von diesem fliegenden Händler, der im Lokal
38:29die Kosmetika verkauft hat.
38:30Ast heißt der.
38:31Sag mal, bist du verrückt geworden?
38:33Ich habe meinen Dienstausweis vorgezeigt.
38:36Jedenfalls hat das genügt.
38:37Mensch, Dirk, das sind Ganoven.
38:39Mensch, Mädchen, du bist toll.
38:41Danke für die Blumen.
38:43Und das ganze Zeug war geklaut?
38:45Also, da hat sich herausgestellt, dass dieser Ast, so heißt der, dass dieser Ast früher hier bei der Seilbahn angestellt
38:51war.
38:51Und die haben den rausgeschmissen.
38:53Ellen, bitte sei vorsichtig und geh kein Risiko ein.
38:58Nein, mach dir keine Sorgen.
39:00Warte mal, es klopft.
39:01Ist das wieder dein Kurschatten?
39:03Ach was, Kurschatten.
39:05Ich schmeiß mich ins Auto, ich bin sofort da.
39:07Tschüss, Dirk.
39:13Wie gab's?
39:14Kommen Sie rein.
39:15Eine Flasche ist nicht kaputt hier.
39:17Ja, gehen Sie ins Bad.
39:18Darf ich mir die Hände waschen?
39:19Bin ich.
39:22Mein Herz schlägt ja für die Schutzpolizei, aber ist das nicht ein Fall für die Kripo?
39:26Also, ich denke, das ist ein Fall für jeden, der sich nicht gerne über den Tisch ziehen lässt.
39:29Ist ja gut.
39:30Ich helf ja.
39:31Haben Sie Potthoff informiert?
39:32Nicht direkt.
39:33Ich hab was angedeutet.
39:34Darf ich Ihr Handuk benutzen?
39:35Ja, natürlich. Und?
39:36Ist ihm auf den Magen geschlagen, musste sich sofort hinlegen.
39:40Dass er uns den Typen an den Tisch geschleppt hat, das verzeiht er sich nie.
39:43Kann ich mir vorstellen.
39:45Riffifi, ich sage bloß Riffifi.
39:47Das ist ja toll.
39:48Das sind ja wirklich genau die gleichen Produkte wie oben in der Hütte.
39:51Ja.
39:52Hat die Rezeption was gemacht?
39:53Nein.
39:54Bei mir doch nicht.
39:55Ich bin doch Profi.
39:56Ich bin doch von der Kripo.
39:57Was mache ich denn, wenn der Knob den Einbruch in sein Zimmer anzeigt?
39:59Ach, der wird sich hüten.
40:01Wussten Sie übrigens, dass in Braunlage und Bad Lauterberg auch Händler aufgetaucht sind?
40:04Woher wissen Sie das denn?
40:06Zuverlässige Kollegen.
40:08Also, ich will es nicht.
40:10Ich will es nicht.
40:13Ich will es nicht.
40:14Bevor Sie hierher kamen, da war das Tier wie, wie, wie im Kurheim.
40:37Lass uns, wir müssen uns beeilen.
40:38Wir sind schon ein bisschen im Halbzug hier.
40:40Komm, komm.
40:40Pass an.
40:42Lass uns.
40:43Lass uns.
40:43Lass uns.
40:43Lass uns.
40:44Lass uns.
40:44Lass uns.
40:46Lass uns.
41:01Lass uns.
41:01Herr Staatssekretär, wir kommen von Hallo Niedersachsen.
41:03Dürfen wir Sie nachher noch interviewen?
41:05Im Anschluss sicherlich, ja.
41:07Herr Staatssekretär, ich begrüße Sie im Namen des Hauses, wünsche Ihnen einen
41:10recht schönen Aufenthalt bei uns in Hand.
41:12Dankeschön.
41:12Bitte schön.
41:13Herr Staatssekretär, können wir ein Bild von Ihnen haben?
41:17Ellen, komm mal schnell, das Fernsehen ist da.
41:26Weißt du, was da los ist, hat Michael irgendwas gesagt?
41:29Ach, hör bloß auf.
41:30Er ist verschwunden.
41:31Niemand weiß, wo er steckt.
41:32Und Volker Rabel?
41:34Keine Ahnung.
41:35Sie erinnern sich sicherlich daran, vor einigen Tagen wurde auf einen Gast, auf einen Staatsgast
41:41der Bundesrepublik ein Attentatsanschlag verübt.
41:43Ja, und dieser Anschlag konnte verhindert werden durch das mobile Einsatzkommando Hamburg.
41:48Und hierbei zeichnet sich ganz besonders meine Ahnung.
41:51Herr Hauptmeister aus dem MEK, Volker Rabel,
41:54Herr Staatssekretär, ist herzlich willkommen.
41:56Ich freue mich besonders, Sie hier im Namen der Landesregierung Auszeichnungen zu dürfen.
42:00Sie haben wirklich Ihre Pflicht mehr als erfüllt und sind dadurch ein Vorbild für Ihre
42:05Kollegen geworden und ich darf Ihnen deshalb im Namen der Landesregierung diese Auszeichnung
42:09überreichen.
42:10Ich bedanke mich im Namen aller Kollegen.
42:11Danke.
42:12Danke.
42:18Volker Rabel erhält einen Zimteller der Landesregierung.
42:25Ich glaube, ich muss dir etwas erklären.
42:27Das glaube ich auch.
42:29Mel, da habe ich dich ganz schön vorgeführt.
42:31Kann ich dich ein paar Minuten allein sprechen?
42:33Ja.
42:36Ihr glaubt, wir mischen uns mal unter das Volk, wa?
42:38Das Pen ist nicht mehr als drei Flaschen Champagner drin.
42:41Naja, nachdem ich nun mal angefangen hab zu schlindern,
42:44musste ich meine Rolle ja durchleiten.
42:46Aber ich war doch gut als Postbeamter, oder?
42:48Sehr gut, aber als Polizist bist du mir lieber.
42:51Ach, guten Tag, Herr Knob. Wollen Sie verreisen?
42:55Oder ist das vielleicht die geklaute Ware,
42:57mit der Sie hier so blühenden Handel tragen?
42:59Ich weiß gar nicht, wovon Sie sprechen.
43:01Ach nein, tatsächlich nicht.
43:03Muss ich noch deutlicher werden.
43:05Herr Knob, Sie sind der Hehler für einen vorzüglich organisierten Ring
43:09kleinerer und größerer Ganoten.
43:13Und jetzt würden wir gerne mal sehen, was Sie da drin haben.
43:23Volker?
43:24Alles in Ordnung, bin okay.
43:26Kümmer dich um den Kerl.
43:30Hey!
43:31Wovon!
43:46Gehen Sie ruhig rein, das ist mein Zimmer.
43:51Wir machen doch keine Ärger, ne?
43:52Was machst du denn schon hier?
43:54Kannst du fliegen?
43:55Ich bin schon mal losgedüst.
43:59Das nennt man Nase und das nennt man ne Hamburger Acht.
44:08Sie dürfen mich ja gar nicht verhaften.
44:10Sie sind Hamburger Polizist und befinden sich auf niedersächsischem Staatsgebiet.
44:14Der Herr ist ein Kenner, aber er irrt.
44:17Nach Paragraf 127 StPO, Absatz 1, ist jedermann befugt im...
44:23...einen Flüchtigen bei Betreffen auf frischer Tat vorläufig festzunehmen.
44:27Tja, also sind wir befugt.
44:29Ne?
44:30Kommen Sie.
44:33Na, Kollege, geht's denn?
44:34Es muss.
44:35Es muss.
44:37Herzlichen Glückwunsch, Herr Kollege.
44:38Ein Glückwunsch geht an Sie.
44:40Was macht der Arm?
44:41Oh, der Arm ist wieder in einem Eimer.
44:43Oh nein, dann musst du ja deine Kur verlängern.
44:45Ja, ich fürchte, dieser Dr. Büssing wird unerbittlich sein.
44:50Ich muss meine Kur leider abbrechen.
44:52Ja, ich brauch dringend Erholung.
44:54Aber ich freu mich für Ruth, dass sie endlich einen seriösen Kurschatten bekommt.
44:58Ah ja.
44:58Tschüss, Volker.
44:59Alles Gute.
45:01Hilfst du mir beim Packen, Dir?
45:02Tschüss, Ellen.
45:07Tschüss, Kollege.
45:14Ellen, du warst wieder spitze.
45:16Aber trotzdem, ich bin froh, wenn du wieder bei uns bist.
45:18Mir geht's überraschenderweise ähnlich.
45:20Sag mal, du glaubst, wenn wir nicht im Ernst sofort nach Hause fahren, ne?
45:23Wieso?
45:24Na ja, wir haben aber einiges zu feiern.
45:27Mit alten Freunden, mit neuen Freunden.
45:32Ach, du willst hierbleiben?
45:36Ja, und wo willst du schlafen?
45:37Mit dir.
45:39Bei mir.
45:40Nein, ich hab mich erkundet.
45:41Es sind noch gemützige Freunden.
45:52Wenn der Schutzmann ums Eck kommt, nimmt der Ede reiß' aus, weil der Ede den Schutzmann nicht mag.
46:05Ede fischt gern im Trüben und der Schutzmann treibt's ihm aus, rund um die Uhr Tag für Tag.
46:18Große Haie.
46:20Große Haie, kleine Fische, viel Schatten, viel Licht, hier im Großstadtrevier.
46:29Große Haie.
46:33Große Sünden, kleine Schwächen, das wahre Gesicht zeigt sich hier im Großstadtrevier.
46:41Große Haie.
46:44Große Haie.
46:45Vielen Dank.