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  • vor 1 Tag
Während Otto von Oma auf einer Kaffeefahrt gründlich der Nebenverdienst vermasselt wird, verursacht Ottilie einen Autounfall. Wenn Magda pünktlich ihre private Haftpflichtversicherung bezahlt hätte, wäre sie in Sachen Verkehrsunfall nicht ganz so auf Herrn Wiegand angewiesen. (Text: ORF)

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Transkript
00:00Womit?
00:00Na, er hat doch gesagt, er braucht sich um die Wohnung jetzt keine Sorgen mehr zu machen,
00:04weil er ein ganz heißes Ding kloven hat.
00:05Ach, das? Nee, hat er mir nichts von erzählt.
00:07Was macht mein Rest Geld?
00:09Ja, bitte.
00:10So.
00:11Damit bin ich aber nicht zufrieden.
00:13Wieso?
00:14Na, ich hab ihn 20.
00:16Entschuldigung.
00:20So.
00:22Schon sehr viel besser.
00:23Das tut mir leid.
00:24Wir wollen ja alle reich werden.
00:26Unverschämter.
00:26Wie hat er das gemeint?
00:28Ja, wahrscheinlich, dass ich ihn gehumsen wollte.
00:31Ich mein doch Otto.
00:32Ach so, keine Ahnung.
00:34Du, da würde ich mich aber drum kümmern.
00:36Du kennst doch Otto, wenn der Existenzkrise hat.
00:39Wenn ihm da einer erzählt, im Himmel ist Jamad,
00:41dann steigt der Ruf und sucht die Buden.
00:44Sag mal, hast du irgendwelche finanziellen Schwierigkeiten?
00:48Schulden oder so?
00:49Nee, ich habe nie Schulden.
00:51Fast nie.
00:53Meine Hausverwaltung will ja meine Wohnung verkaufen,
00:56als Eigentumswohnung.
00:57Wenn ich nicht hier an einem freien Schlafe möchte ich mich da einklinken.
01:00Das machst du doch locker.
01:02Zehn Wochenenden und du hast die Kohle drin.
01:05Klingt fast zu schön, um wahr zu sein.
01:08Du guckst dir die Sache morgen mal in Ruhe an.
01:12Du, ich spiele mit ganz offenen Karten.
01:13Halt einen Kumpel über den Tisch ziehen, ist bei mir nicht drin.
01:15Hast du einen anständigen Anzug?
01:17Krawatte?
01:18Na, hör mal.
01:19Na, ich sage ja bloß, weil Form ist alles, weißt du.
01:23Nein, weißt du, wenn du was verkaufen willst, musst du Idol sein.
01:28Und was verkaufst du denen morgen?
01:31Elektrische Gurkenhobel.
01:32Ein spitzen Gerät.
01:34Zehn Sekunden und du hast Gurkenhobel.
01:36So manchmal frage ich mich wirklich, wie ich ohne elektrischen Gurkenhobel gelebt habe.
01:42Willst du den kaufen?
01:43Wir kriegen Repräsentantenrabatt.
01:45Nee, lass mal.
01:46Ja, ich mache meine Stausse Gurkenhobel.
01:48Also, denn bis morgen früh um sieben am Busbahnhof.
01:51Bis morgen, Otto.
01:52Ich freue mich.
01:53Ich bin gespannt.
01:55Staunen wirst du.
01:59Also, ich muss los.
02:00Ich kann nicht mehr warten.
02:02In 20 Minuten macht die Post zu.
02:05Was willst du denn heute noch auf die Post?
02:07Ja, Mensch, ich lufe schon eine halbe Woche mit diesen Einzahlungen hier rum.
02:10Die müssen unbedingt heute noch raus.
02:12Außerdem wollte ich auch noch an die Reinigung.
02:14Was ist denn da?
02:15Ottos juter Anzug.
02:17Briechst du zur Reinigung?
02:19Den trägst du doch nie.
02:20Erstens stimmt das nicht.
02:21Zweitens ist er mal wieder dran.
02:22Und drittens kommen Männer von der Lene ja nicht auf sowas.
02:25Wenn wir ihn alles abnehmen, dann kommen sie nicht da drauf.
02:28Ja, Mutter.
02:28Ich fange gleich morgen früh mit Ottos Erziehung an.
02:31Tschüss.
02:38So, das macht 422 Mark 15.
02:42100, 200, 200.
02:46410.
02:50Ach, das ist ja dumm.
02:53Mein Geld reicht nicht.
02:56Na, fabelhaft, dass wir das jetzt schon merken.
02:58Da kommt Freude auf.
02:59Samstag.
03:00Zwei Minuten vor zwölf Uhr.
03:03Ja, was wollen wir denn nun weglassen?
03:05Ja, ich weiß nicht.
03:08Na, könnten Sie sich vielleicht in absehbarer Zeit entscheiden, gute Frau.
03:12Ich möchte mein Wochenende nicht hier verbringen.
03:15Ja, dann vielleicht wollen wir diese Rechnung hier weglassen.
03:18Dann reicht's.
03:19Das kann man wohl sagen, ja.
03:20Ja, lassen Sie bitte die Haftpflichtversicherung weg.
03:23Oh Gott, Humor muss der Mensch haben.
03:27Der Brinkmann wird immer dreistach.
03:29Rufen Samstag liefern.
03:31Nächstens schickt er mich noch sonntags auf Tour.
03:33Aber nicht mehr lange.
03:34Der wird staunen, du.
03:35Hast du was Besseres?
03:37Ich rede nicht gern über ungelichte Eier.
03:39Ach so, ich weiß.
03:40Das Jan scheiße Ding, was du in petto hast, nicht?
03:43Was ist es denn?
03:45Also, dir kann ich's ja sagen.
03:48Kaffeefarben.
03:48Mensch, Otto, Kaffeefarben.
03:51Das ist doch das, wo so ollen Leuten Heumerdecken andrehen.
03:54Nein, aber nicht doch.
03:56Die wollen nicht andrehen.
03:57Die machen eine Offerte von einem technischen Spitzengerät.
04:01Wer will, kauft.
04:02Und wer nicht will, lässt es bleiben.
04:04Was ist das für ein Spitzengerät?
04:07Elektrische Gurkenhobel.
04:10Elektrische Gurkenhobel.
04:11Ich kipp mir das morgen ja auch erst mal an, Oma.
04:14Aber wenn die Sache klappt,
04:16dann kann ich mir meine Wohnung kaufen.
04:18Alles, was ich für den Job brauche,
04:19ist mein guter Anzug und mein Mutterwitz.
04:21Der muss hier reinigt werden.
04:24Na, hör mal.
04:25Ich erzähle in der Öffentlichkeit keine dreckigen Witze.
04:27Ich meine doch den Anzug.
04:29Du, Magda hat gesagt,
04:30sie hat deinen Anzug in der Rhein-Jung gegeben.
04:33Was? Mensch, den brauche ich.
04:35Ich kann doch gar nicht wie ein Pujau
04:37in den Schlappen und Stricker drauf treten.
04:38Also, wenn der seriös ist,
04:40ist egal, was du anhast.
04:41Der beste Anzug ist immer noch
04:43ein ehrlicher Gesichter.
04:45Und ich dachte,
04:46du wolltest mir helfen.
04:47Was will ich ja auch?
04:48Nee, fromme Sprüche klopste.
04:50Na ja, so ist es nun mal.
04:52Wenn deine Existenz geht,
04:54bist du jans, jans einsam.
04:57Wahlzeit.
05:01Otto.
05:02Keine Zeit.
05:03Ich muss noch einen Anzug kaufen.
05:12Du, wir dürfen den Otto
05:14da nicht in so eine windige Sache
05:15reinschlittern lassen.
05:17Weißt du was?
05:18Ich fahre da morgen mit in die Südheide.
05:21Diese 17,50 m,
05:22die binde ich mir ans Bein.
05:24Ist mir die Sache wert.
05:26Sag mal, hörst du mir überhaupt zu?
05:29Entschuldige, ja, ja, klar.
05:30Ah, natürlich.
05:31Du, mir ist da heute
05:32eine ganz blöde Sache passiert
05:33auf der Post.
05:34Ich hatte nicht genug Geld,
05:35jetzt konnte ich meine persönliche
05:37Haftpflichtversicherung nicht zahlen.
05:38Hat doch Zeit bis Montag.
05:39Also, wie findest du das,
05:40wenn ich da mitfahre?
05:41Ja, warum nicht,
05:42wenn Otto nichts dagegen hat?
05:43Ja, natürlich hat er was dagegen.
05:45Fühlt er sich doch beobachtet.
05:48Und wie würdest du das anstellen?
05:49Du, ich fahre jans früh
05:50zum Busbahnhof
05:52und setze mich hinten in den Bus.
05:54Da sieht er dich doch.
05:55Nee, du.
05:56Womit man nicht rechnet,
05:58das sieht man auch nicht.
05:59Ach, Mutter.
06:01Vielleicht steckt auch
06:03ganz was anderes dahinter.
06:05Was anderes?
06:06Was denn?
06:08Vielleicht hat der Jurgenhobel
06:10lange Haare,
06:12hübsche Beene,
06:13ist nicht elektrisch,
06:14sondern er ist von ihm elektrisiert.
06:25Hallo.
06:26Hallo.
06:28Unser Herr Schröder
06:29erzählt ja wahre Wunderdinge von Ihnen.
06:31Jeder dritte Satz ein Lacher.
06:32Oh, na, übertreibt er.
06:35Ich bin von Hause aus
06:36ein ziemlich ernster Mensch.
06:38Lachen tun meistens die anderen.
06:39Na, bravo.
06:40Mehr brauchen wir nicht.
06:41Otto, das ist Rini,
06:43unser Hostess.
06:45Die Seele vom Ganzen.
06:46Dem kann ich mich nur anschließen.
06:48Das ist Benno,
06:49unser Fahrer.
06:50Hallo, Herr Benno.
06:51Wir sind nämlich das Team.
06:53Aha, das Team ist schon gebon.
06:56Herr Krüger,
06:57ich glaube,
06:59Sie sind richtig.
07:01Liebe Gäste,
07:03meine sehr verehrten Damen und Herren,
07:06einen wunderschönen guten Morgen.
07:09Aber, aber, meine Herrschaften,
07:12nehmen Sie es mir nicht übel,
07:13da war das doch kein wunderschöner guten Morgen.
07:15Bitte,
07:15noch einmal alle
07:17einen wunderschönen guten Morgen.
07:21Jawohl,
07:22das war ein wunderschöner guten Morgen.
07:24Applaus, bitte.
07:29Das macht aber prima,
07:31à la Tauk.
07:32Wenn man sie auf den ersten 100 Meter nicht kriegt,
07:34kriegt man sie nie.
07:36Und nun, meine Damen und Herren,
07:38kriegen wir alle mal einen ganz großen Schreck.
07:41Wir machen ganz langsam unsere Handtaschen auf.
07:45Und was ist da drin?
07:47Na,
07:49unser Personalausweis ist da drin,
07:52oder?
07:53Jawohl.
07:54Und den heben wir jetzt einmal hoch,
07:57bis ich bis drei gezählt habe.
08:00Also, ich zähle.
08:02Eins,
08:03zwei,
08:04drei.
08:06Fabelhaft,
08:07danke sehr.
08:08Hat niemand seinen Ausweis vergessen?
08:11Nein.
08:12Na, wunderbar.
08:13Ich wusste es,
08:14dass wir eine richtige Wunder- und Traummannschaft sind.
08:18Ja,
08:19sonst hat nämlich immer irgendjemand seinen Ausweis vergessen.
08:21Wir wollen das als ganz, ganz gutes Omen für unsere Fahrt ansehen.
08:54Du sollst doch nicht im Wohnzimmer Ball spielen.
08:57Das haben wir ja nun hinter uns.
08:58Und jetzt, meine Damen und Herren, möchte ich Sie auf unsere Bordbar aufmerksam machen.
09:02Sie enthält Säfte, Mineralwasser und Bier.
09:05Ich werde mir erlauben, gleich anschließend zu jedem Einzelnen von Ihnen zu kommen und Sie nach Ihren ganz persönlichen Wünschen
09:11zu fragen.
09:12Danke.
09:18Ich hätte ja einen, so wie Sie, gepflegten Pilz.
09:23Herr Krühe.
09:29Sag mal, du bist ja ganz schön ran.
09:31Die Crew kriegt erst am Schluss.
09:34Ist doch klar.
09:35Ich vertritt mir mal so lange ein bisschen die Beine.
10:05Das würde ich dich gerne fragen.
10:09Das gibt es doch nicht, ne?
10:11So sehe ich das auch.
10:13Was machst du hier?
10:15Oh, Mensch.
10:16Na, du hast mir doch erzählt von dieser großen Chance, nicht?
10:20Die Reise in die Südheit.
10:21Und da habe ich mir gedacht, kick dir das mal an.
10:23Ich konnte ja nicht ahnen.
10:26Oh, Quatsch.
10:27Ich bin absichtlich hier eingestehen, weil ich dich vielleicht von einer großen Dusseligkeit bewahren kann.
10:33Sehr aufmerksam.
10:35Tsch, oh, du.
10:36Die sind doch nicht seriös.
10:40Also, diesem Schröder, dem würde ich nicht mal eine Rolle Jahren abkaufen.
10:44Geschweige ein Jurkenhobel.
10:46Noch dazu ein elektrischen.
10:48Ach, das willst du jetzt schon, ja?
10:49Ach, der Typ da.
10:52Das ist ein Jalgenvogel.
10:54Wie sprichst du denn von meinem Freund?
10:56Was darfst du denn für Sie sein, Klinik, Frau?
10:59Bitte ein Pilz.
11:01Da haben Sie aber Glück.
11:02Das ist das allerletzte Bier.
11:04Wir haben nämlich heute leider bloß sechs Flüchsen Bier an Bord.
11:07Äh.
11:09Tut mir leid für Sie, Herr Krüger.
11:11Macht nichts.
11:13Ich esse Ihnen vor.
11:14Nicht, dass du mir ohne das Bier wegtrinkst.
11:17Ich finde das sehr gut, wenn du in dieser Geschichte nüchtern bleibst.
11:25Eines sag ich dir, wenn du mir auf der Tour de Tour vermasselst, siezen wir uns ab heute.
11:30Moin.
11:37Sag mal, du bist ja ein Naturtalent.
11:40Schon während der Fahrt mit den helleren Damen Kontakte knüpfen, wird es ungeheuer verkaufsfördernd.
11:46Ja, möglich.
11:47Der Alten scheint es ja besonders angetan zu haben.
11:51Halt dich mal in Ihrer Nähe.
11:53Die Kufke stimmt.
11:54Die Kufke, die Kufke, die Kufke, die Kufke, die Kufke.
12:36Die Kufke, die Kufke, die Kufke, die Kufke.
12:54Ja, ich bin schuld.
12:55Ich musste dem Kind ausweichen.
12:57Ja, ich bin schuld.
12:58Ich dachte, es läuft mir vor den Wagen.
13:01Ja, ich habe es hier sehen.
13:04Danke.
13:08Beruhigen Sie sich doch, es ist doch nichts passiert.
13:11Das ist mir im Sinne nicht passiert.
13:14Das ist ein bisschen Blech.
13:15Hauptsache dem Kind ist nichts passiert, meine ich.
13:24Das ganze Auto ist ja kaputt.
13:28Ja, das wird wohl ein Totalschaden sein.
13:30Und Ihr Wagen?
13:31Ach, den vergessen Sie mal.
13:33Ich bin voll Kasko versichert.
13:36Haben Sie eine Haftpflichtversicherung?
13:38Ja.
13:39Ach, aber ich habe sie ja nicht bezahlt.
13:41Ich war gestern noch auf der Post und da hat es Geld nicht erreicht.
13:45Ich...
13:45Tja, was soll man da sagen?
13:48Schicksal.
14:03Bitteschön, die Dame.
14:10Jetzt sind Sie.
14:13Was?
14:15Jurkenhobel.
14:16Erstklassig in jeder Beziehung.
14:17Verdienstspanne 65 Prozent.
14:20Liebe, liebe Gäste.
14:23Wir möchten Ihnen heute ein kleines Wunderwerk der Technik vorführen.
14:29Ja, das machen wir immer so.
14:30Nicht damit Sie denken, wir wollen Ihnen hier etwas verkaufen.
14:34Nein, dem ist nicht so.
14:36Wer sich durch unsere kleine Vorführung gestört fühlt,
14:39kann ruhig den Raum verlassen
14:40und auf unser kostenloses Festessen verzichten.
14:47Kohlekulade, das nennt der Festessen.
14:50Was sehe ich?
14:51Niemand verlässt den Raum.
14:54Ich habe es von Anfang an gewusst.
14:56Wir werden noch eine richtige, große Freizeitfamilie.
15:05Und nun, liebe Gäste, möchte ich das Wort einer richtigen Hausfrau erteilen,
15:10nämlich unserer lieben Reni.
15:12Sie wird Ihnen jetzt dieses kleine Wunderwerk der modernen Küchentechnik vorführen,
15:18unseren Gurkenmeister.
15:20Bitte, liebe Reni.
15:22Aber dabei das Essen nicht vergessen.
15:26Liebe Hausfrauen, liebe Hausmänner,
15:29hier habe ich eine Gurke, Essig und Öl und Pfeffer und Salz.
15:33Sie alle wissen sicher, wie mühsam es ist,
15:36daraus per Hand einen Gurkensalat zu machen.
15:39Zunächst einmal muss die Gurke umständlich geschnitzelt werden.
15:43Dann würzen sie,
15:44und wie leicht kann man sich hier in den Mengen irren
15:47mit Pfeffer und Salz und Essig und Öl.
15:49Tja, und da kann es dann passieren,
15:51dass die ganze schöne Mühe umsonst war.
15:54Und Gurken sind ja heutzutage nicht ganz billig.
15:57Das brauche ich Ihnen als erfahrenen Hausfrauen und Hausmännern
16:02ja bestimmt nicht zu sagen.
16:05Aber wir haben ja jetzt unseren Gurkenmeister.
16:09Der Gurkenmeister enthält ein hochwertiges Schnitzelwerk,
16:15verbunden mit einem ganz, ganz langlebigen Elektromotor.
16:19Und wir haben hier die patentierten Portionierer
16:24für Essig und Öl und Pfeffer und Salz.
16:29Nie wieder können wir uns jetzt in den Mengen irren.
16:33So ein Blödsinn.
16:34Psst.
16:35Welche Hausfrau irrt sich das schon?
16:37Und nun die Gurke.
16:40Mit einem einfachen Druck fängt das Gerät an,
16:44sauber zu arbeiten.
16:46Und alles Weitere macht unser Gurkenmeister dann ganz, ganz allein.
16:57Und hier haben wir nun den fertigen Gurkensalat.
17:02Schon tischfertig in der formschönen Unterschale.
17:06Danke. Applaus für uns, Merin.
17:09Bravo.
17:11Bravo.
17:13Bravo.
17:15Sie sind geschäftlich in Berlin?
17:17Ja.
17:18Leider nur alle zwei bis drei Wochen.
17:21Und was machen Sie so geschäftlich?
17:24Ich bin Bankkaufmann.
17:27Und wenn ich das fragen darf, was machen Sie so beruflich?
17:30Wir haben eine Würfchenbude.
17:33Ja, das stimmt.
17:35Das heißt, meine Mutter und ich werben einen Imbissstand.
17:40Dann sind Sie also sozusagen Unternehmerin.
17:46Ja, so könnte man es auch nennen.
17:52Meine Damen und Herren, dieses kleine Wunderwerk der Technik
17:57möchten wir Ihnen allen nun zugänglich machen.
18:01Ich hoffe, Sie plaudern es nicht weiter, wenn ich Ihnen sage,
18:03dass dieses Gerät im Fachhandel 150 Mark und mehr kostet.
18:07Uns ist es nun aber gelungen, durch Großeinkauf beim Hersteller
18:12direkt Ihnen den Gurkenmeister für sage und schreibe 99 Mark und 90 anzubieten.
18:21Das ist ein absoluter Aufharte.
18:23Entschuldigung.
18:24Ja?
18:26Entschuldigung, ja.
18:27Aber das kann nicht schneller.
18:29Wie? Was?
18:30Na, Jurkenhobel.
18:37Also, das ist mein Jurkenhobel.
18:42Also, das Portionierungsding, das brauche ich nicht.
18:45So weit hat eine olle Hausfrau im Griff.
18:47Oder?
18:49Ja, und so schnell können Sie ja nicht kicken,
18:51wie ich das Ding klein habe.
18:54Ja, ja, Frau...
19:00Färber.
19:01Aber Sie können ruhig Oma Färber sagen.
19:04Also, gute Oma Färber.
19:07Wie wäre es denn, wenn Sie mit unserem Fräulein Reni
19:10um die Wette hobeln würden?
19:12Ja, aber gern.
19:13Da wird die aber blass aussehen.
19:16Top!
19:17Die Wette gilt.
19:19Achtung!
19:21Fertig!
19:22Los!
19:35Und sehen Sie mal, dann dürfen Sie auch nicht vergessen,
19:38also so einen großen Apparat, nicht wahr?
19:40Den kann man doch nur mühsam sauber machen.
19:42Und hier, meinen kleinen Jurkenhobel,
19:45den brauchen Sie nur unter Wasser halten hinterher.
19:49Und wenn bei Ihnen zu Hause vielleicht mal die Sicherung durchgebrannt ist
19:53und Sie keinen Strom haben,
19:57dann macht das meinem ganz gewöhnlichen Jurkenhobel
20:00überhaupt nicht aus.
20:19Vola, wie der Franzose sagt.
20:33Tja, also ich habe Ihre Anschrift und Telefonnummer und Sie meine.
20:37Ja.
20:37Ich werde mich da bei meinem Versicherungsagenten erkundigen,
20:39was man da machen kann
20:40und dann melde ich mich wieder bei Ihnen.
20:42Und keine Sorgen mehr machen.
20:44Danke.
20:46Komm, Ethel, hier, komm.
20:49Also.
20:51Auf Wiedersehen.
20:52Auf Wiedersehen.
20:53Das kriegen wir schon wieder hin.
21:22Also, ich sage dir,
21:23So eine Zimtzicke, wie diese, diese Oma.
21:27Färber.
21:28Genau.
21:29Habe ich noch nie dabei gehabt.
21:32Null die Räte verkauft und dann auch ausgelacht.
21:36Aber ich sage dir, Otto,
21:38das ist ein absoluter Ausnahmefall.
21:41Bessig.
21:49Ja, ja.
21:51So war das.
21:53Noch mal Glück gehabt, kann man sagen.
21:55Mensch, Ottilie,
21:57schrottet gleich zwei Autos.
21:59So weit machen wir doch nicht.
22:01Na ja,
22:02da muss diese Haftpflichtversicherung,
22:03diese Persönliche,
22:04endlich mal zahlen.
22:06Das Auto von dem netten Onkel war gar nicht kaputt.
22:10Was denn für einen netten Onkel?
22:11Ach, da war einer.
22:12Der wollte uns unbedingt nach Hause fahren.
22:15Komm.
22:15Siehst du, Oma,
22:16wenn du nicht mitgekommen wärst,
22:18hättest du auf das Kind aufpassen können,
22:19wäre das alles nicht passiert.
22:20Ja, na, hör mal endlich auf zu nölen, ja?
22:23Man wird dann auch in die Südheide fahren dürfen
22:25und ne Jurke hobeln.
22:29Das war vielleicht komisch.
22:31Der Schröder ist ja an sich rühn geworden.
22:34Machst du denn nur den Job?
22:36Nein, ich glaube,
22:38das ist doch nicht das Richtige für mich.
22:39Jedenfalls nicht so Jans.
22:42Na ja, sei Dank.
22:45Auweia.
22:46Was ist denn?
22:48Die Lotti.
22:49Wer ist Lotti?
22:51Ach, das ist die blaue Stoffpuppe.
22:53Was ist denn damit?
22:54Die ist bei dem Onkel im Auto.
22:57Na ja,
22:58wenn der so nett war,
22:59da kriegst du sie bestimmt wieder.
23:01Was soll der mit ne Puppe?
23:02Na ja,
23:03was soll der mit ne Puppe?
23:10Soll das?
23:10Bis zum nächsten Mal.

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