- vor 22 Stunden
Drei Monate nach Xatars Tod: Ein Lagerkeller voller
Erinnerungen wird zum Ausgangspunkt einer Reise in Xatars
Vergangenheit. Seine Ehefrau Farvah, sein Manager Tobi sowie
enge Freunde wie SSIO und Samy erzählen von den Jugendjahren
am Brüser Berg in Bonn, ersten musikalischen Schritten und
einer Liebe, die früh auf die Probe gestellt wird. Aufnahmen
aus der Elbphilharmonie zeigen Xatar bei einem s
.....
Erinnerungen wird zum Ausgangspunkt einer Reise in Xatars
Vergangenheit. Seine Ehefrau Farvah, sein Manager Tobi sowie
enge Freunde wie SSIO und Samy erzählen von den Jugendjahren
am Brüser Berg in Bonn, ersten musikalischen Schritten und
einer Liebe, die früh auf die Probe gestellt wird. Aufnahmen
aus der Elbphilharmonie zeigen Xatar bei einem s
.....
Kategorie
📺
TVTranskript
00:00Now follow me deep in the depths of my mind
00:02Think I'm in the blood to blossom
00:04And how many times I've sedated my kids
00:06He ate it from being a group
00:07And the warmest weed smoke that
00:09And they can make a joke
00:10To my local way down
00:11And I gotta get some wind
00:14And I wanna think you gotta
00:16Ask me if you can't
00:26Für Außenstehende ist es wahrscheinlich
00:28Was du sagst, ja gut, jetzt spielst du da an der Elbphilharmonie
00:30Machst du da irgendwie dein Konzert
00:31Aber ich weiß genau, das war für ihn
00:33War das was
00:36Kulturell
00:38Hochkultur
00:40Anerkannt
00:42Ja
00:43Ich stehe hier in der Elbphilharmonie
00:45Ich war sehr stolz drauf, sehr stolz auf ihn auch
00:51Er wollte Türen öffnen
00:53Also für sich selber
00:55Für uns, für alle anderen
00:59Wenn 150 Jahre vergehen
01:01Dann wird das so etwas sein
01:02Wie
01:04Wenn man über Johann Sebastian Bach spricht
01:10Alles was ich gesehen hatte
01:11War ein irakischer Knast und Krieg
01:15Ein Asylantenheim
01:15Und dann komme ich nach Deutschland
01:16Bin in der Wohnung
01:17Und da sind halt Kakerlaten
01:18In der Cornflakespackung
01:20Dass Hatara an Armut aufgewachsen ist
01:22Ist so der Motor für alles
01:23Die besten Autos zu fahren
01:25Und das schon mit 18
01:25Nicht erst mit 40
01:26Viel Drogen zu verticken
01:28In dem großen Stil
01:29Das sind die Träume hier
01:30Er war der Boss
01:32Bei dem Überfall
01:34Goldraub
01:34Was ist überhaupt Goldraub?
01:35Was schingen wir in der Bank?
01:37Einer der krasssten Movie
01:38Im Gangster-Rap
01:41Die Frage hat man bei ihm bestimmt aufgestellt
01:43Hat er es wirklich gemacht gerade so?
01:46Wie die Gesellschaft hat sich gedacht
01:48Das ist ein schwerster Verbrecher
01:50Der war im Knast und so
01:51Der ist straßend
01:53Soll ich mal was ganz ehrliches sagen?
01:55Das habe ich noch niemandem gesagt
01:59Der rappt davon
02:00Was die meisten hier durchgemacht haben
02:03Der rappt am saubersten von allen
02:05Er ist krass
02:05Er ist on point
02:06Das ist tot
02:10Man hatte so das Gefühl
02:11Alles was Jiva anpackt
02:13Wird zu Gold
02:15Mama wir haben unser eigenes Eis
02:18Wir sind hier Abbaugrill
02:19Grand Opening
02:22Wir sind irgendwie überall auf Platz 1
02:24Mit dem Fritten Rhein-Gold
02:24Ey Boah
02:26Ja man wir machen so
02:29Willkommen im Tower
02:30Heische Studios
02:31Sieben Stockwerke
02:32Unternehmerischer und wirtschaftlicher Totalschaden
02:35Ein, zwei, drei Leben waren glaube ich für G nicht genug
02:42Die Geschichte von Jiva alias Khatar
02:45ist auch eine echte deutsche Geschichte
02:47Es gibt einen ganz großen Teil von Jugendlichen
02:50die sich mit diesen Künstlern eher identifizieren
02:53als mit Teilen der deutschen Mehrheitsgesellschaft
02:55Khatar
02:56Khatar
02:58Khatar
02:59Khatar
02:59Khatar
03:09Khatar
03:22Khatar
03:23Das ist unnormal Bruder
03:29Hart, hart, hart, hart, hart
03:33Hart, hart, hart
03:53um Biologen zu werden, weil sie nicht darüber nachdenken müssen, Geld zu machen.
03:57Und dann, weißt du, so, das war immer so mein Ziel.
04:00Und der Punkt kam irgendwann und er kam so ein bisschen mehr sogar als das.
04:07Und in dem Moment, wo es dann ein bisschen mehr als das war, war es dann aber auch so,
04:11dass aus dem Kampf nach oben ein Krieg dort zu bleiben geworden ist.
04:28So eine Aussicht zu spielen, das ist schon hart, Alter.
04:31Boah, ich brauche Alkohol, Drugs, Bitches, alles für Spaß.
04:40Hier ist das Erste Deutsche Fernsehen mit der Tagesschau.
04:44Sein Leben war filmreif.
04:46Der Rapper Khatta mit bürgerlichem Namen Givahajjabi
04:49galt als einer der einflussreichsten, aber auch umstrittensten Musiker der deutschen Rap-Szene.
04:55Jetzt ist er unerwartet im Alter von 43 Jahren tot in Köln aufgefunden worden.
05:06Ich bin hier, weil ich habe hier noch eine Aufgabe zu Ende zu führen.
05:13meinen Kindern zu vermitteln für eine ganz, ganz lange Zeit
05:18und im besten Fall so, dass sie das auch noch ihren Kindern vermitteln können,
05:22wer ihr Vater ist.
05:51Ich bin die Faber, ich bin jetzt mittlerweile 37 Jahre alt und lebe in Köln.
05:59Ja, also das Studio ist jetzt ja schon leergeräumt.
06:02Wir können ja gleich nochmal checken, was du jetzt nochmal mitnehmen möchtest irgendwie.
06:07Okay.
06:09Kann man nicht glauben, ne?
06:11Sieht auf jeden Fall anders aus.
06:14Ja.
06:16Ja.
06:19Das ist von CEO, der wollte später vielleicht auch noch vorbeikommen.
06:23Givahs Sachen.
06:24Die sind...
06:25Und die Platten sind hier.
06:27Zumindest das, was davon übrig geblieben ist.
06:29Die nimmst du auf jeden Fall mit.
06:31Ja, auf jeden Fall.
06:37Aber weißt du, das ist irgendwie auch so...
06:41Am Ende des Tages ist das ein Umzug und letztendlich hatte Givah auch einen Umzug.
06:45Einfach nur einen Übergang.
06:47Das hast du sehr schön gesagt.
06:49Oder?
06:52Man hat ja auch immer noch das Gefühl, dass er jede Sekunde dabei ist, ne?
06:55Also...
06:55Absolut.
07:00Mein Name ist Samy Shamsuddin.
07:04Shamsuddin!
07:05Shamsuddin!
07:07Shamsuddin!
07:08Shamsuddin!
07:10Shamsuddin!
07:24Shamsuddin!
07:25mit Jeeva. Die beiden gab es gar nicht getrennt voneinander.
07:36Jeeva kenne ich seit meinem siebten Lebensjahr.
07:38Er ist immer im Sportplatz gewesen, hat Basketball gespielt.
07:42Er war wirklich auch ein sehr guter Basketballspieler.
07:49Richtig Freundschaft wurde es dann, als ich zehn war, als mein Vater nämlich starb.
07:54Mein Vater hatte Selbstmord gemacht.
07:56Er kam zu mir und hat gesagt, ey, Bro, ich bin für dich da.
08:00Und egal, was du im Herzen hast, rede mit mir und so weiter.
08:03Und da hat es dann angefangen. Da wurden wir dann Freunde.
08:15Hey, Tufi.
08:17Ami.
08:19Wie geht's dir, Bro?
08:20Es geht.
08:21Die Sachen, die ganzen Kartons, was wird eigentlich damit gemacht?
08:25Diese Akustik-Sachen versuche ich jetzt noch so ein bisschen wegzugeben halt.
08:29Diese Abba.
08:30Ja, das nimmt auch viel Platz. Deswegen weg damit.
08:33Was war hiermit? Hast du auch jemanden, der das...
08:35Ja, genau.
08:36Ich glaube, Sio wollte gleich auch noch kommen, ne?
08:38So fünf Minuten da.
08:39Ja, ist das noch nicht?
08:40Ja, kein Stress.
08:41Afghanische fünf Minuten oder wirklich fünf Minuten?
08:44Äh, deutsche fünf Minuten.
08:45Okay.
08:46Ja, bitte.
08:49Yo.
08:50Ey, du bist wenigstens noch mal nicht angezogen, Alter.
08:52Ich rede schon die Kamera an. Was geht? Alles gut?
08:54Ich bin Sio.
08:56Ich bin der erste Rapper mit in Hand und Message.
08:59Es geht um Drogen, Huren und immer um Neckes.
09:01Jeeva ist ein Freund von mir aus der Kindheit.
09:04Ganz simpel runtergebrochen.
09:06Ja, du bist ja das erste Mal hier, ne?
09:07Ja.
09:09Wahnsinn, ne?
09:10Habt ihr diesen Ort immer vor mir versteckt?
09:12Wollt nicht mit mir rumhängen.
09:14Wir waren alle damals sehr jung.
09:15Sami und Jeeva waren so die Älteren.
09:17Die haben einen Altersunterschied von so zu mir von fünf bis sieben Jahren.
09:22Man kannte sich natürlich schon im Vorfeld durch die Musik,
09:25die so bei uns regional irgendwie Zuspruch bekommen hat.
09:27Jeeva und Sami haben ja auch Musik gemacht zu dem Zeitpunkt.
09:30Wir sind in dieser Sparkasse nachts, ne?
09:31Immer nachts, weil wir waren halt draußen am dealen und waren auch am rumhängen.
09:34Und es war kalt, so.
09:35Und fing auf einmal an zu singen.
09:37Ich wusste gar nicht, dass ich das singen kann.
09:39Und es war übertrieben geil, so.
09:40Weißt du?
09:40Und ich war so, hä?
09:41Wie du kannst das so?
09:42Und so, warum kannst du das so?
09:43Genau.
09:43Und der hat dann auch angefangen zu rappen.
09:45Was auch übertrieben krass war da.
09:47Da haben wir uns, glaube ich, dafür entschieden.
09:48Da haben wir gesagt, ey, wir müssen jetzt mal auf jeden Fall so dranbleiben.
09:52War ja nicht wie jetzt, dass du so, weißt du, am Laptop.
09:55Die Filme gab's ja nicht.
09:56Man musste dann jemanden finden, der irgendwie ein Draht dazu hat in Bonn.
10:04Wir hatten eine musikalische Ausbildung.
10:06Er hat einen Klavierunterricht gehabt, seitdem er acht oder keine Ahnung wie alt war.
10:09Und ich hab auch Klavier gespielt, seitdem ich 13 bin oder so.
10:12Ich heiße Sahand, a.k.a. Maestro.
10:15Der langjährige Inhouse-Produzent von Alles oder Nix und Produzent von Jatar.
10:22Das hat er definitiv von seinem Vater, das ist eine Musikerfamilie gewesen.
10:27Auch seine Mutter ist ja auch mit Musik groß geworden.
10:29Platz ins Geschäft! Alle Leute fragen sehr!
10:32Wir haben doch damals auf Kassette die ganzen Dinge aufgenommen.
10:35Und dann hat sich das so automatisch verbreitet.
10:38Das hat uns selber voll gewundert, wenn wir irgendwo mal waren, dann haben einfach irgendwelche Leute unsere Musik gehört.
10:42Ey, wo habt ihr das? Haben wir von denen und denen, haben wir von denen und denen, weißt du?
10:46Es war ja wirklich so witzig, wenn man das sieht vor 20 Jahren.
10:48Ihr saßt irgendwo echt im Kinderzimmer, wo ihr das aufgenommen habt.
10:51Keine Ahnung, wie alt wart ihr da?
10:52Sio war damals, wo er kam, warst du 16, ja.
10:54Ja, genau.
11:11Sami ist damals mit Jiva nach Bonn in Hamburg gekommen, da habe ich zu dem Zeitpunkt gelebt.
11:15Ich bin ins Auto eingestiegen, Jiva hat mir so seine Vision erzählt und hat da den Begriff alles oder nix
11:20ins Leben gerufen.
11:24Also, er würde sich freuen, wenn ich der erste Rapper bin, den er unter Vertrag nimmt.
11:29Wenn ich jemand wegklatschen sollte, helfen mir unverkannte Leute mit Weltklassefeuchte.
11:33Ja, das war also um die Zeit. Da kam ja auch Agro Berlin, Bushido, Azad, Massiv.
11:41Ja! Agro Berlin!
11:43Ich bin Berliner, geh zu Blumentopf, du Obsthändler. Nimm deine neuen Tracks und schenk sie deinen Großeltern.
11:48Mein Block träumt jeder von dem großen Geld. Mein Block, mein Revier, mein Heim, meine Welt.
11:53Die Realität ist eben, dass die Power von Hip Hop darin liegt, dass sie eine Stimme der Ausgestoßenen, der Unterprivilegierten
11:59ist.
12:00Als die Wut, die Frustration, als dieser Pain, dieses Leid reinkam in deutschen Hip Hop, da fing es an, ein
12:06bisschen Sinn zu machen.
12:06Und dann haben wir ein bisschen daraufhin gespart, dass wir radikal einsteigen.
12:11Haben ein fettes Video gedreht. Also ein richtig dickes. So, vielleicht als der dickste zurzeit, ne?
12:29Ich glaube, ich war da zehn oder elf Jahre alt. So was muss das gewesen sein. Der Song war auf
12:33jeden Fall so ein harter Song. Das weiß ich auch.
12:36Die Musik hatte am Anfang einen Punch wie fast gar nichts in Deutschland. Also da war eine Wut, eine Furiosität,
12:42eine Wucht, wie er diese Typen zermalmt mit seiner Hand, wie er die kurdische Flagge aufreißt.
12:47Es war super kompromisslos. So machst du keine Musik, wenn du erfolgreich werden willst, wenn du es darauf anlegst. Und
12:53ich glaube, genau deswegen hat es halt funktioniert.
12:55Das ist auch schon sehr bezeichnend bei den Möglichkeiten, die man hatte damals, sich zu vermarkten überhaupt, dass das von
13:01Bonn bis nach Ludwigshafen rüber ist, sozusagen zu uns in unserem Block.
13:07Er hat sich immer sehr in Szene gesetzt, denn er hatte so Hüte und so diese, wie die alten italienischen
13:14Gangster hat er sich so gekleidet.
13:16Unser erster großer Auftritt, da waren ja, keine Ahnung, auf jeden Fall ein paar hundert Leute.
13:21Es war 2009, diesen legendären Auftritt von den Jungs, alle im Weiß.
13:30Die Bühne, das ist das, was ich immer organisiert habe.
13:33Wir sind hier auf so einer Wiese in Bonn. Hier stehen so Bierbänke und sowas rum.
13:38Und mittendrin rennt so ein Typ mit so einem Stock und so weißen Klamotten und so einem Hut rum.
13:42Ist der jetzt verkleidet und das ist eigentlich total drüber?
13:47Oder ist der krass, weil der wirkt hier jetzt eigentlich auch nicht wie ein Clown?
13:51Haftbefehl ist auch an dem Tag eher aufgetreten und haben wir den auch kennengelernt.
13:54Da war ich auf der Bühne, da hab ich performt und dann kam er auf einmal auf die Bühne.
13:57Keiner hat mich gefeiert, Digga, so. Ich war auf der Bühne, rappt so nach Banyo & Jones von allen und
14:01so,
14:01Alter, wer ist denn das so, weißt du?
14:02Da kam er auf die Bühne so, ey, supportet den mal so, baaah.
14:06Und auf einmal siehst du so, 200 Granaten drehen durch, Digga, so.
14:09Aber die alten Manns kriegen so Paraneu, so, ey, was passiert dir gerade und so, ne?
14:14Er ist dann an dem Tag zu mir gekommen und hat gesagt, ey, du siehst das, Bram, das ist nur
14:19der Anfang.
14:20Wir werden die Welt übernehmen.
14:22Ich hab gesagt, ey, der ist echt verrückt, der will immer alles ganz groß machen.
14:32Ich heiße Mario da Costa, besser bekannt als Darko.
14:36Irgendwann mal war ich Labelmanager von AON.
14:39Die komplette Beziehung, die ich mit ihm habe, hat er immer, immer groß gedacht.
14:45Das habe ich bei ihm auch sehr gemocht, einerseits so, aber irgendwie dann war er auch so Teil von den
14:52Problemen,
14:52die wir miteinander hatten. Irgendwann mal, später.
14:59Ich habe zu dem Zeitpunkt zusammen mit meiner Mutter gelebt.
15:02Boah, oh, weißt du, was wir da aufgenommen haben?
15:04Wollte ich gerade sagen. Und dann haben wir einen Song aufgenommen.
15:06Ich glaube, es gibt keinen Song in unserer Karriere, der so viele Schimpfwörter komprimiert in einem Moment beinhaltet.
15:12Und diese wurden lautstark auch noch ausgebrochen.
15:13Ich musste nicht schreien, Turm, so.
15:15Tanz mit den ***, lass mit den Lippen, mach weiter so, ich *** dich zwischen ***.
15:20Dann musstest du ausziehen bei deiner Mama wahrscheinlich.
15:22Genau, irgendwann muss ich, also irgendwann bin ich, ja, habe ich mir dann,
15:27in einer eigenen Wohnung gesucht.
15:30Ich hatte mal eine Phase, ganz am Anfang, bevor ich bekannt war, hatte ich Songs gemacht, die nicht schön waren
15:38für Frauen.
15:38Schrecklich. Ja, also was, also ich kannte natürlich diese Songtexte, bevor diese Beziehung gestartet ist, ne.
15:46Aber, ja, natürlich fand das so.
15:49Und ich habe so eine auf den Deckel bekommen von meiner Mutter, die hat zwei Jahre nicht mit mir geredet.
15:55So richtig hart, weil meine Mutter ist sehr, also sie war auch immer in so Frauenrechtsorganisationen und so.
16:00Und wir sind ja Kurden und wie man weiß, bei Kurden, also ist das ja ganz krass.
16:09Rap kam ja damals aus Amerika, wenn man sich die Texte anhört, da geht es um nichts anderes.
16:14Ja gut, das hat man dann halt so gesehen umgesetzt.
16:17Ich habe angefangen mit Sachen auf alles oder nichts, die dann kurz später indiziert wurden, aus gutem Grund teilweise,
16:24die er auch so dann nie wieder gerappt hat.
16:26Ich war jung, dumm, besoffen und habe solche Songs gemacht, deswegen, ja, halte ich mich davon fern.
16:32Klar, Rap ist sexistisch, aber Musik ist generell sexistisch und diese Gesellschaft ist sexistisch.
16:37Und ich würde auch sagen, dass Khatar Anfang seiner Karriere da auch nicht dran gespart hat, da genau mitzumachen.
16:43Ich würde aber schon behaupten, dass es da eine klare Entwicklung über die Jahre gab.
16:50Ja, dann kam ja der Keller. Der Keller im Internetcafé.
16:54Ja, das stimmt. Das war der dubioseste Ort, den ich in meinem Leben gesehen habe.
16:58Weil?
16:59Ja, darf ich so nicht sagen.
17:00Ja.
17:01Das war sehr dubios.
17:04Ah, war witz.
17:05Wie es begann mit Hunger und paar Brüdern, zweihalbautomatischen, gebunkert am Brüser.
17:12Oh, es fing an mit einer Vision.
17:14Shemso, Maestro und SSIO.
17:20Du, hier?
17:21Hey, ja Mensch.
17:23Wie geht's dir, Papa?
17:25Wie lange warst du nicht mehr hier?
17:27Boah, lange.
17:29Lange, ne?
17:30Aber man fühlt sich immer wohl.
17:32Ja, du bist hier zu Hause, Papa. Vergesst das nicht, ne?
17:34Was machen wir? Laufen wir ein bisschen rum?
17:36Ja.
17:36Komm, ich folge dir.
17:37Wir haben ja gegenüber voneinander geholt.
17:40Das haben wir halt auf meiner Mama geholfen, wenn sie einkaufen war.
17:43Ich liebe deine Mutter, weißt du ja, ne?
17:45Ja, meine Mama liebt mich auch sehr.
17:47Auf dem Brüserberg.
17:49Jeder kannte sich.
17:51Salam habub.
17:52Und man hat sich da wohlgefühlt, weil es auch einfach so eine Community war irgendwie, ne?
17:57Vermisst du das hier nicht, Papa?
17:58Sei mal ehrlich.
17:59Ist doch eigentlich so vom Leben her, vom Ort.
18:01Ja, das hab ich auch gesagt, ne?
18:03Also so von der Ortschaft her.
18:04Toll oder nicht?
18:04Man hat hier alles, man muss hier nichts verlassen.
18:07Und das sieht auch schön aus.
18:08Ich hab nen Song gemacht, das heißt, ich will hier nicht weg.
18:11Ich will hier nicht weg.
18:16Warum sollt ich weg von hier?
18:17Schau dich doch mal richtig um, alles jackpot hier.
18:20Du kannst mit Jogginghose rausgehen und du brauchst dich nicht schämen,
18:23weil die Frauen hier draußen auch so aussehen.
18:26Ich bin hier zu Hause, ich fühl mich hier wohl und bleibe auch hier.
18:31Hier hat Jiva gewohnt mit seiner Familie.
18:34Und hier hat mein Bruder gewohnt.
18:37Erste Etage.
18:40Sein Vater, also mein Schwiegervater, ist Musiker, Künstler gewesen.
18:44Hat im Iran Säle gefüllt, ne? Opernsäle.
18:52Er wurde groß mit der Erfahrung, wenn ein Künstler sich nur auf die Kunst konzentriert
18:56und nicht auf die Finanzen guckt, eine finanzielle Notlage dazu führen kann,
19:01und dass die Eltern sich trennen.
19:03Ja, wir haben schon von Sozialhilfe am Anfang gelebt, so.
19:05Mein Vater hat halt Mucke gemacht und hat so gefühlt einmal im Jahr Geld verdient, so.
19:12Mit ner Aufführung.
19:13Meine Mutter ist putzen gegangen dann und war auch so nanny und so bei anderen Families.
19:19Mein Vater ist auch Künstler. Genau. Im Iran auch angesehen. Der Umzug nach Deutschland.
19:29Ich glaube, das hat ihn einfach irgendwo gekränkt, weil er da nicht ansetzen konnte an diesem Status, den er hatte.
19:36Meine Eltern haben sich getrennt, als ich zehn Jahre alt war. Ich kenne es nur so, dass meine Mutter tagtäglich
19:45sehr, sehr viel gearbeitet hat.
19:48Sie hatte teilweise drei Jobs gleichzeitig, um das Ganze aufrecht zu erhalten.
19:53Der Brüserberg hat den Ruf als sozialer Brennpunkt und kriminelles Pflaster.
19:58Die Ecke war halt sehr asozial. Weißt du, da ist halt viel Scheiße passiert. Weißt du, Drogen überall. In den
20:02Fluren hat es immer nach Heroin gerochen.
20:03Wenn man in ner reichen deutschen Siedlung wohnt, dann träumen die Leute davon, irgendwie Ingenieur zu werden oder Physiker oder
20:11keine Ahnung was.
20:12Und hier träumen die Leute davon, die krassesten Zuhälter zu werden, die besten Autos zu fahren und das schon mit
20:1618, nicht erst mit 40.
20:18Viel Drogen zu verticken in den großen Stil. Das sind die Träume hier.
20:25Gangster-Rap gab es ja vorher noch gar nicht so viel. Es waren ja immer auch solche Authentizitätsfragen wichtig und
20:31wurden in der Öffentlichkeit total viel diskutiert.
20:33Ist das jetzt echt oder ist das nicht echt? Und was gibt es eigentlich in Deutschland? Und was ist einfach
20:38nur kopiert von den USA?
20:40Bei uns ist alles authentisch. Da kommen keine Geschichten, die es nicht gibt. Wir erzählen nur von der Straße, was
20:44wir gesehen haben, wie wir denken und das war's.
20:47Wir erzählen nicht irgendwie, wir laufen mit kalaschen Kopf rum und wir ballern euch alle ab und die ganze Kacke,
20:53sowas erzählen wir gar nicht.
20:54Lass mich berichten, wie die Straßen vergiften. Ihr seht uns ticken, Tag und Nacht, das ist die Ohnmacht, der Kehrseite
21:02vom Wohlstand.
21:03Denn wirst du reich, wird ein Opfer arm. Geld verschiebt sich wie beim Poker-Taman.
21:08Ihr sagt doch selbst, die Bank gewinnt immer Mann. Dann heul nicht rum, wenn es heißt, das ist ein Überfall.
21:13Mach die Tüte voll, ich hör schon Tatü-Tata. Selbst beim Träumen hau ich vor der Kripo ab.
21:19Wei, wei, wie konnte ich nur so werden? Meine Eltern verdienten doch ihr Brot.
21:30Ich glaube, ich war zwölf, dreizehn, so um den Dreh. Ich saß mit meiner Freundin im Bus.
21:36Jiva ist in den Bus eingestiegen und der ist mir halt direkt aufgefallen, einfach nur von der Optik.
21:43Man muss dazu sagen, Jiva ist sechs Jahre älter als ich und als ich in dem Alter war, faktisch noch
21:48ein Kind, war er ja schon ein junger Mann.
21:52Ich weiß bis heute, das war das erste Mal, dass ich Jiva gesehen und registriert habe. Da hat er mich,
21:59glaube ich, noch gar nicht wahrgenommen.
22:01Weißt du auch die Frisur von Jiva, die er hatte? Dieses Streifending auf dem Kopf? Ja, das hatte ich auch.
22:07Du hast das dann auch? Ja, das haben wir beide gemacht.
22:13Ja. So, da sind wir. Ja, hier ist das Internetcafé. Wahnsinn. Wir hatten ja zu Hause kein Internet. Man hat
22:19immer dann diese Internetcafés genutzt. Das war super.
22:22Und dann ist man so ins Sprechen gekommen und so hat es sich tatsächlich entwickelt. Hier hatten wir das Studio
22:28übrigens, hier unten. Und da hat man manchmal uns gehört.
22:32Die Anziehung war da, definitiv. Das kann man auch überhaupt nicht leugnen. Aber ich war zu diesem Zeitpunkt 15 Jahre
22:38alt.
22:39Ich bin ja manchmal da mit Jiva runtergegangen, weil er mir das Studio zeigen wollte. Und dann habe ich die
22:44Lilia. Kennst du sie noch?
22:45Nee. Dann meinte ich immer zu der, ich so, ey, leg dich hier hin und hör bitte zu. Nicht, dass
22:51ich da nicht mehr rauskomme. Und dann hat Darkseid mal hier dran und hat da reingehört.
22:56Es gab diese Prepaid-Eplus-Karten und die wollte er eigentlich immer verkaufen. Aber der hat mich jeden Abend angerufen
23:06und wir haben bis morgens gesprochen.
23:09Also fünf Stunden mal drei Stunden, sechs, acht. Ja und dann habe ich erst mal gesehen, was eigentlich hinter, ich
23:22will nicht sagen Fassade, das ist das falsche Wort, dieser Schale.
23:25Hinter dieser Schale steckt. Und das hat mich total fasziniert. Diese Reife, diese emotionale Intelligenz, die einen wirklich gepackt hat.
23:38Also er hat mich wirklich gepackt. Aber ich bin davor weggelaufen. Ganz klar. Und auch sehr, sehr lange.
23:47Weil es war immer laut um den herum und man hat halt vieles gehört. Man wusste nicht, okay, was stimmt,
23:53was stimmt nicht.
23:58Das ist auch eigentlich der Ort gewesen, wo du ja von allen immer hören musstest, geh bloß nicht dahin.
24:04Also natürlich haben wir ja auch nicht nur Internet verkauft. Wir haben auch andere Sachen verkauft.
24:11Hier war auf jeden Fall Action. Hier war sehr viel Action. Ja, hier haben wir 24 Stunden gehustelt.
24:16Alles gemacht. Alles gemacht, um an den Euro zu kommen. Du brauchst eine Zahnbürste, du hast keine zwei Mark, dann
24:22hast du die Zahnbürste geklaut.
24:25Und dann siehst du, wie der oder hier die Person gut lebt, indem er irgendwie Drogen vertickt oder so.
24:33Ich wachs auf mit den Leuten und so. Ich sehe das, meine Vorbilder, so die Leute, die so aussehen wie
24:38ich und älter sind, machen kriminelle Sachen und haben teilweise Erfolg damit und teilweise nicht.
24:43Und was war das, die Drogen oder was war das?
24:44Alles, alles, ne? Also von allem, also es gab ja alles so irgendwie. Von Drogen bis, I don't know, Raub,
24:50Diebstahl, was auch immer.
24:57Mein Blatt für mich ist alles oder nix, unsere Einstellung ist so. Alles ist so draußen alles haben oder nix
25:02ist im Knast und gar nix haben.
25:07Da ist Körperverletzung dabei und da ist auch schwerer Drogenhandel dabei und alles, was dazu zählt, der war wirklich kriminell.
25:14Das ist ja schon verbrieft, dass der wegen einem Vorfall im Playboy-Menschen in den USA im Knast war.
25:21Du kannst nicht mal in den USA einreisen? Nee, natürlich nicht.
25:25Blut auf der Parkfläche, gesplittertes Glas. Derzeit gehen wir davon aus, dass ein Streit in der Rapper-Szene eskaliert ist.
25:35Für Chicago am Brüsselberg.
25:36Klein Chicago? Mhm.
25:38Hätte man auch ahnen können, ist keine gute Idee. Dann landest du irgendwann im Knast und...
25:42Naja, das ist immer die Perspektive, ne? Aus der Perspektive, die du meinst wahrscheinlich, ist das so, wie du sagst,
25:48nur aus der Perspektive, die ich so hatte, es gab gar keinen anderen Weg.
25:52Ich mach das so lange, bis ich geschnappt werde und wenn ich dann drei Jahre reingehe, aber ich hab so
25:55und so viel gemacht, dann hat sich das gelohnt.
25:57Es ist schwierig aufzuhören, dann passt man sich auch dieses Lebensstil an, dann kauft man sich auf einmal einen fetten
26:02Wagen und dann bist du halt irgendwie drin.
26:04Ich hab mich da komplett von distanziert. Er wusste, wie ich dazu stehe.
26:11Ich hab Sachen getan in meinem Leben, die überhaupt nicht cool sind so.
26:15Am Ende hat es dazu geführt, dass er ja mit 24 schon für zwei Jahre auf der Flucht war.
26:19Er ist nach London, weil er einen Haftbefehl hatte.
26:23Er wird gesucht für mutmaßlichen Drogenhandel in Deutschland, hat einen Haftbefehl, muss weg, denkt sich aber, wo könnte ich denn
26:30weg, damit diese Zeit auch profitabel ist, damit ich da auch was mitnehme.
26:33Geht nach London, studiert dort Musikbusiness.
26:37Dann war ich so erstmal okay, jetzt ist das vielleicht erstmal endlich das Kapitel zu.
26:43Ja, G hat ein Fachabi gemacht und auch das glaube ich ist überraschend vielleicht für Leute, die sich mit der
26:49demografischen Schicht nicht wirklich so auseinandersetzen.
26:52Du kommst aus dem Krieg, du schaffst es trotzdem Abi zu machen, du bist trotzdem kriminell, du liebst Rapmusik, obwohl
26:58du inmitten von Klassik aufgewachsen bist.
27:00All diese Dualitäten haben ihn ausgemacht, aber machen bis heute eine große gesellschaftliche Schicht in Deutschland aus, die einen migrantischen
27:08Hintergrund hat.
27:12Der Haftbefehl wurde dann aus Mangel an Beweisen aufgehoben.
27:15Und ich habe ihm gesagt, du musst zurückkommen, das mit der Musik geht irgendwie durch die Decke.
27:20Ich bin im McDonalds McDrive und höre, wie vor uns das Auto unsere Musik hört.
27:28Die Brücke.
27:30Mein Gott.
27:32Hier habt ihr ja viel erlebt, ihr zwei.
27:35Ja.
27:37Aber auch allein, wie oft man auf dieser Brücke gelaufen ist, um genau diesen Bus noch zu kriegen.
27:42Ja.
27:43So mit 18 war ich in der Stadt.
27:46Und dann kamen so Wahrsagerinnen, die dann rumgelaufen sind und angesprochen haben.
27:51Und dann meint sie, ja, so dieses, ich sehe in deinen Augen und ich sehe in deiner Aura, wie auch
27:55immer.
27:56Und dann meint sie, ja, es kommt ein Mann demnächst.
27:59Und ich so, okay.
28:01Und die so, ja, und das ist es.
28:05Also das ist der Mann.
28:07Klar, haben wir darüber gelacht, meine Freundin, ich, nach Hause gefahren.
28:12Ich steige auf dem Brüser Berg aus dem Bus aus.
28:17Jiva steht vor mir.
28:19So nach gefühlt einem Jahr oder so, wo ich ihn gar nicht gesehen, gesprochen habe, gar nichts.
28:25Da kam er aus London zurück. Das ist jetzt alles anders.
28:28Es läuft jetzt alles anders. Wir machen jetzt Musik, ganz offiziell.
28:33Wollen wir jetzt damit anfangen, das zu machen.
28:35Und ich stehe so vor dem und er hat so ganz lange geredet.
28:38Der ist so, lass uns zusammenkommen.
28:40Und ich fange voll an zu lachen, so richtig so lachen.
28:43Und er hat das nicht ernst gemeint. Ich so, nein, niemals.
28:45Ich hatte so einen Lachflash, dass es, ja, ich meinte, es tut mir leid. Nein.
28:52Und danach war er voll beleidigt und ist einfach weggegangen.
28:55Aber wir hatten denselben Weg. Weißt du?
28:59Und ich bin dann einfach so einen Meter weiter hinter ihm gegangen.
29:02Und dann, ja, aber das war halt so unangenehm, weil wir denselben Weg hatten, ganz lange.
29:08Du hast einfach gesehen, der war irgendwie enttäuscht.
29:11Und dann dachte ich mir, oh, diesmal hat er es ernst gemeint.
29:16Und jedes Mal, wenn wir dann hier vorbeigefahren sind, meinte er mir selbst, weißt du noch, ich hab dir damals
29:21gesagt.
29:22Er meinte damals immer, du wirst die Mutter.
29:23Er hat nie gesagt, du wirst meine Frau.
29:24Er meinte immer, du wirst die Mutter meiner Kinder.
29:26Es hat sich dann irgendwie auch da entwickelt, dass ich dann irgendwann da saß und man dachte, Papa, es bringt
29:33nichts.
29:34Es bringt nichts. Er hat dich.
29:37Und zwar voll und ganz.
29:43Und ab dem Moment, wo ich mich dazu entschieden habe, diesen Weg zu gehen, habe ich gesagt, diesen Weg gehst
29:50du jetzt.
29:52Egal, was kommt.
29:55Diese Welt, in der ich lebe, ich sehe nur die positiven Sachen.
29:59Das hat auch verflucht viele negativen Seiten.
30:00Es ist jetzt nicht so, dass das das Paradies ist oder so.
30:03Das hat viel mehr negative als positive Seiten.
30:05Viele Freunde von uns, der beste Freund von uns ist in dem Knast.
30:08Und die kommen nicht aus in den nächsten fünf Jahren.
30:11Er hat ja damals Kokain verkauft.
30:14Ich habe Gras verkauft.
30:15Und ich habe immer gesagt, bitte leib bei Gras, mach Gras.
30:18Bis dann irgendwann mal eine Ladung kam, die dann zerstört worden ist.
30:23Und diese Leute, von wem wir das haben, das sind keine Leute, wo man sagen kann, hey, können wir das
30:28nochmal verschieben um einen Monat oder so?
30:29Nee, das geht gar nicht.
30:30An dem Tag ist Zahltag und Punkt aus.
30:32Eine Summe von knapp fast eine halbe Mio müssten wir jetzt auftreiben. Und wie machen wir das jetzt?
30:42Leute haben sich auch gefragt, warum mache ich diese Sachen? Die haben noch keine Ahnung, was in meinem Leben abging.
30:45Die Probleme, die ich hatte, in den Sphären, in denen ich da gespielt habe, in der Parallelwelt, die ich hatte,
30:52da ging es um ganz andere Summen und da ist viel Scheiße passiert so.
30:54Auf jeden Fall hatten wir dann diese Gelegenheit mit dem Goldraub. Das war dann ein Tipp, was wir bekommen hatten
31:01und wir mussten das dann machen irgendwie.
31:04Was hast du gemacht? Ah, du hast dich als Polizist verkleidet und hast du jeden Goldtransport überführt? Ah, okay.
31:09Goldraub, Goldraub, was ist überhaupt Goldraub? So ein Maschinengewehr in Bank? Ich war auf einem Film, auf einem Weg, der
31:16nicht gut war.
31:17Das glaubt man ja streng genommen gar nicht, was da abgegangen ist, ne?
31:20Das ist ja verrückt. Aus der Nummer noch eine viel größere Gelegenheit.
31:25Wäre ich nicht in den Knast gekommen 2010, wäre ich 2010 gestorben oder andere Menschen wären gestorben.