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00:00Transcription by CastingWords
00:30Einer von der Art des Moby Dick.
00:35Über diesen Wal sagt Herman Melville 1851,
00:39Die einzige Möglichkeit, eine Vorstellung von seiner lebenden Gestalt zu gewinnen, besteht darin, dass ihr euch selbst auf Walfang begebt.
00:5330 Pottwale stranden im Januar 2016 an der Nordseeküste.
01:05An der deutschen, niederländischen, englischen und französischen Küste sehen die Menschen hilflos mit an, wie die noch jungen Walbullen qualvoll
01:14sterben.
01:19Warum?
01:23Was treibt die Riesen in die flache Nordsee?
01:30Der Tod der Pottwale berührt die Menschen.
01:34Wissenschaftler suchen nach Erklärungen.
01:36Auch der Meeresbiologe und Naturfilmer Dr. Florian Graner.
01:40Er ist Pottwalen schon weltweit begegnet.
01:45Alle fünf Ozeane sind ihr Lebensraum.
01:51Florian will dahin, wo jene Wale herkamen, die an unserer Küste strandeten.
01:57Er will am Polarkreis tauchen.
01:59Dort, wo die Tiefsee den Kontinent berührt.
02:06Vor Norwegens Westerorlen-Inseln, hinter dem Leuchtturm von Andenes, liegt das Nordmeer, in dem Walfänger den Pottwale einst fast ausgerottet
02:16haben.
02:18Der Biologe Dr. Veit Hennig begleitet Florian bei dem Abenteuer.
02:24Vor der Küste fällt das Meer steil in den Tiefsee-Canyon.
02:28Sie sind zwar beide Wissenschaftler, doch es treibt sie auch die Faszination für Melvils gnadenlos gejagten Geist aus der Tiefe.
02:41Der Ausguck ruft, da bläst er!
02:44Schon rudern todesmutige Männer in Nussschalen zu dem Koloss, der nur zum Atmen in ihrer Welt auftaucht, um den tödlichen
02:52Stahl in ihn zu rammen.
02:54Für den Tran, das Öl des beginnenden Industriezeitalters.
03:02Mit einer Nussschale im Nordmeer Pottwalbullen suchen und sie beim Auftauchen unter Wasser filmen, über diesen Plan schütteln Norweger heute
03:11nur den Kopf.
03:12Da bläst einer hier vor uns, auf 11 Uhr.
03:20Plötzlich ist er da, aus der Tiefe aufgetaucht. Ein Wal, wie eine Insel.
03:35Wird der Einzelgänger freundlich auf die Annäherung reagieren?
03:39Wird er, wie sie hoffen, beim Atmen ruhig an der Oberfläche liegen?
03:46Veit wird Florian an Bord ziehen, wenn etwas schief geht.
03:55Veit sieht, der Wal liegt nicht ruhig. Er gleitet zügig vorwärts, schwer wie ein Linienbus.
04:07Das Gefühl in diesem Moment nennt Florian später Ehrfurcht.
04:1820 Meter lang, 60 Tonnen schwer. Melvilles Seeungeheuer. Der Leviathan.
04:32Er taucht. Im Sog eines Riesen. Florian muss zurück.
04:38Der Fluke von vier Metern Spannweite ausweichen, mit der ihm der Wal eine Tonne verdauter Tintenfischbrühe hinterher schleudert,
04:46bevor er in der Tiefe verschwindet.
04:51Was nur hat die Pottwale veranlasst, in die flache Nordsee zu schwimmen?
04:58Wie vielen Pottwalen ist die flache Nordsee noch zum Verhängnis geworden?
05:02Offenbar waren sie auf dem Weg aus der Polarregion vor Norwegen in Richtung Atlantik.
05:08Aber sie verirrten sich, so vermuten es Experten, bogen falsch ab und landeten in der Nordsee.
05:14This is the whale desperately fighting for survival. High tide is approaching here at Hunstanton.
05:20And the hope is that that tide will be deep enough.
05:23At Hunstanton yesterday. The animal was still alive when it washed up and could be seen breathing.
05:28An rettung brauchte man da nicht mehr dran denken, aber es bewegte sich halt noch ein wenig und...
05:35Also das ist natürlich schon ergreifend, wenn man da neben so einem Pottwald steht und der machte seine letzten Züge.
05:45Die Betroffenheit an allen Küsten rührt den Meeresbiologen.
05:50Florian Graner rätselt.
05:51...an der deutsch-niederländischen Küste. Warum haben sie sich in die Nordsee verirrt?
05:56Zum einen glauben Forscher, dass der immer stärker werdende Lärm zum Beispiel beim Bau von Offshore-Parks schuld daran sein
06:02könnte,
06:03dass die Tiere die Orientierung verlieren, weil sie taub werden.
06:06Aber es gibt auch eine andere Erklärung. Forscher haben beobachtet, dass jedes Mal bevor Wale gestrandet sind, eine Sonneneruption stattgefunden
06:14hat.
06:16Theorien gibt es viele. Eine führt Florian Graner an den Kieler Hafen, ins Zoologische Museum.
06:23Hier trifft er einen Tintenfisch-Experten.
06:27Dr. Uwe Piatkowski erforscht die Tiere, die der Pottwal jagt, indem er mit seinem Riesenschädel Schallwellen in die Finsternis der
06:35Tiefe sendet und damit die Beute scannt.
06:42Riesenkalmare, manche so groß wie sie selbst, sind ein Sonntagsbraten für Pottwale.
06:49Doch gewöhnlich fressen sie kleinere Tintenfische, die aber in Massen.
06:59Die Totenwale aus dem Januar 2016 wurden untersucht.
07:04Sie sind weder krank noch verhungert.
07:09In den Walmägen finden sich tausende Tintenfischnäbel.
07:17Am Geomar-Institut für Ozeanforschung sortiert das Team von Uwe Piatkowski die Schnäbel nach Artzugehörigkeit.
07:25Das führt auf die Spur nach Norden.
07:28Die Nahrung dieser Tiere konzentriert sich eigentlich nur auf eine Tintenfischart.
07:33Das ist eine Art, die nennt sich Gonatus fabrici, wissenschaftlich auf Deutsch der nordische Köderkalmar.
07:38Das ist ein Kalmar, also ein Tintenfisch, der in sehr großen Mengen im norwegischen Meer vorkommt.
07:44Aber die Pottwale wandern extra von den Azoren da hoch, um diese Bestände an Köderkalmaren dort oben zu fressen.
07:50Weil die Beute in den Wegen, die wir gefunden haben, so 99,9 Prozent aus dieser Art bestand.
07:57Der Pottwal ist das größte Raubtier der Erde.
08:02Die Vermutung lag nahe, dass der Orkan die Tintenfische vom Polarkreis in die Nordsee verdriftet hat und die Jäger ihrer
08:09Beute folgten.
08:11Es war aber auch ein Sturm. Der Sturm hat die Warmwassermassen hier reingedrängt, wie der gelbe Pfeil andeutet.
08:16Das Sturmtief Frank brachte ungewöhnliche Temperaturen um null Grad in die Arktis.
08:21Aus Nordwest gelangte die Wärme in die Nordsee.
08:28Folgten die Wale dieser warmen Strömung?
08:32Die Jägerbeute-Theorie kippte aus zwei Gründen.
08:36Der in die Nordsee verdriftete nordische Kalmar hätte dort Fischern ins Netz gehen müssen.
08:41Und die Schnäbel in den Walmelgen waren schon Wochen alt.
08:45Also definitiv haben die Pottwale die Kalmare nicht in der Nordsee gefressen.
08:49Es ist so, dass zu der Zeit keine von diesen Kalmaren in irgendeiner Form nachgewiesen worden sind in der Nordsee.
08:54Und die Pottwale aus anderen Gründen in die Nordsee eingewandert sind hier.
08:57Das war sehr anders als sonst in den Wintern, war es sehr warm in der Nordsee.
09:01Und damit sind Wassermassen reingekommen und damit wohl auch die Pottwale, weil sie dachten, sie sind in der Wassermasse, wo
09:06es Richtung Süden geht.
09:09Eine seltene Wetterlage raubt den Walen also die Orientierung.
09:13Das könnte auch die Strandungen vergangener Jahrhunderte erklären.
09:16Das ist also nichts Neues.
09:18Damals wie heute stehen Menschen staunend vor den Riesen und suchen kriminalistisch nach Todesursachen.
09:26Heute finden wir Beweise, die uns selbst belasten.
09:31Was ein bisschen shocking war für mich, waren die enormen Mengen an Plastik in den Pottwalenmägen.
09:36Und dann haben wir hier genau, das ist also ein Teil von einem Auto.
09:38So irgendeine Abdeckung von einer Stoßstange oder ich bin nicht ganz sicher, aber es ist jedenfalls so ein schwarzes Teil,
09:43was zu einem Auto gehört.
09:46Ein großes Plastik.
09:46Und das war auch ein Magen.
09:48Das war auch ein Magen.
09:50Hier sieht man jetzt so ein Netz.
09:52Und auch da wird dann spekuliert, ob das vielleicht den Wal getötet hat.
09:56Und dann kann man wieder weiter spekulieren, wenn ein Wal es schlecht geht, dann bleiben die anderen ja, die haben
10:00ja das Sozialverhalten und die schwimmen dann nicht weg.
10:02Sondern die wollen gar nicht bei ihren Kameraden quasi bleiben, weil dem es nicht gut geht und dann so einen
10:07gemeinschaftlichen Tod sterben.
10:13Fest steht, die Bullen waren auf Winterwanderung zum Äquator, wo die Walkühe mit den Kälbern leben.
10:19In der Karibik und vor Afrika rund um die Azoren und Kanaren.
10:26Vor unseren Urlaubsinseln, die wie Bergspitzen aus der Tiefsee ragen, werden Pottwale geboren.
10:34Wie hier im Mittelmeer wird ein Rückgang der Pottwalgruppen beobachtet.
10:39Die Walforscher sind besorgt.
10:43Dies sind seltene Aufnahmen. Kurz nach einer Geburt.
10:49Die Kälber bleiben ähnlich lange wie Menschenkinder bei der Mutter.
10:55Die Pottwale sind bedroht. Im Mittelmeer, vor den Kanaren, den Azoren und in der Karibik.
11:01Vor der Insel Dominika beobachten Walschützer Andrea und Wilfried Steffen eine ungewöhnlich vertraute Gruppe.
11:08Als wir vor 25 Jahren angefangen haben, hatten wir stabile Familienverhältnisse von ungefähr zehn verschiedenen Familien mit circa 60 Tieren.
11:20Heute haben wir noch ungefähr 30 oder 20 Tiere.
11:27Wir haben ein sehr großes Problem mit dem zunehmenden Schiffsverkehr.
11:32Das größte Problem, was wir eigentlich sehen, ist natürlich die Schnellfähren.
11:38Davon gibt es mittlerweile leider sehr viele.
11:42Und dadurch haben wir eben leider eine sehr hohe Sterblichkeitsrate bei Jungtieren.
11:47Das heißt, die Population kann nicht nachwachsen.
11:53Wer mit 5000 PS und 70 Stundenkilometern übers Meer reist, riskiert, Wale zu töten.
12:01Andrea und Wilfried Steffen beobachten vor den Urlaubsparadiesen qualvolles Sterben.
12:06Hier sieht man diesen großen weißen Fleck oben auf dem Rücken.
12:10Das ist eine offene Wunde.
12:12Und das kann dazu führen, dass die Wirbel sich versteifen, zusammenwachsen und irgendwann der Wal nicht mehr abtauchen kann.
12:19Also auch verhungert.
12:21Ja, hier sieht man es ganz deutlich.
12:23Dieses Bild entstand vor den Azoren.
12:26Hier zeigt sich leider mit aller Deutlichkeit, wie schlimm das ist, wenn so ein Potwal einen Zusammenstoß mit Schiffen hat.
12:36Hier kann man richtig, der ist regelrecht zersäbelt worden, dieses Tier.
12:41Und da kann man richtig diese Propeller-Einschnitte sehen.
12:45Und ja, der hat diese Schiffskollision definitiv nicht überlebt.
12:59Was dagegen tun?
13:01Was dagegen tun?
13:02Ja, man kann versuchen, Schutzgebiete einzurichten.
13:09Und dass dann Schnellfähren diese Gebiete nicht durchfahren, sondern großräumig umfahren würden.
13:15Dass wirklich der Schiffsverkehr umgeleitet wird.
13:20Nicht nur vor den Kanaren, Balearen und anderen Urlaubsinseln wird rücksichtslos durchs Meer gepflügt.
13:27Auch vor unserer Küste.
13:30Die Nordsee ist Lebensraum für unseren heimischen Wal.
13:38Doch die Welt unserer Wale gleicht einem Industrierevier.
13:44Das Leben im Meer spielt sich am Randstreifen von Schiffsautobahnen, im Umkreis von Bohrinseln und unter ständigem Druck der Fischerei
13:53ab.
13:56Der Lärm wird immer lauter.
13:59Auch durch Windkraftbaustellen.
14:02Schutzgebiete funktionieren meist nur auf dem Papier.
14:05Wale, Robben und Fische leiten.
14:10Die Insel Helgoland wird zum Zufluchtsort für die Natur.
14:15Für Kegelrobben, aber auch für den einzigen heimischen Wal.
14:20Den Schweinswal.
14:23Florian Graner hat auf Helgoland geforscht.
14:26Er schrieb seine Doktorarbeit über die kleinste Wal-Acht.
14:29Beim letzten Besuch vor zwölf Jahren machte er einen beunruhigenden Fund.
14:39Was hat das junge Schweinswalweibchen getötet?
14:44Oftmals siehst du Netzmarken dann hier oben.
14:47Ich kann jetzt so äußerlich nicht erkennen, dass er jetzt im Netz ist.
14:50Aber er ist total abgemagert.
14:51Du siehst hier schon so den Muskel rausstehen.
14:54Normalerweise müsste das hier ganz rund sein.
14:58Schade.
14:59So ein schönes Tier ist echt schade.
15:06Lärm ist gefährlich für sie.
15:10Neuerdings lauert aber noch eine Gefahr.
15:12Und die erscheint zunächst natürlich.
15:16Kegelrobben steigen von Fisch auf Fleisch um.
15:20Schweinswal-Kadaver liegen am Strand.
15:24Gerissene Seehunde werden angespült.
15:27Die Robben dezimieren ihre Konkurrenz.
15:31Sie haben sich stark vermehrt.
15:35Doch die Nahrung ist begrenzt.
15:47Sie wirken verspielt.
15:53Aber das Raubtiergebiss flößt Respekt ein.
15:58Die Fischjäger packen damit die großen Brocken.
16:04Wenn Robben die Konkurrenz und sogar eigene Jungtiere töten und fressen, kann das bedeuten, dass die Nahrung nicht mehr für
16:11alle reicht.
16:14Es geht in diesem Meer um Nahrung und ums Überleben, weil wir Menschen zu wenig übrig lassen.
16:25In der deutschen Nordsee leben ca. 50.000 Schweinswale.
16:29Vor unserer Ostseeküste sind es nur etwa 3.000.
16:34Whale-Watching auf der Flensburger Förde.
16:37Eine Idee von Dagmar Struss vom NABU.
16:45Es gibt viele Menschen, die sich dafür einsetzen, Wale auf der ganzen Welt zu schützen.
16:51Aber eigentlich kümmert sich niemand darum, dass wir hier in Deutschland auch Wale haben, die bedroht sind, die immer weniger
16:57werden.
16:58Und eigentlich gibt es ja keine schönere Art, etwas bekannt zu machen, indem man es selbst erlebt.
17:05Kapitän Hansen weiß, wo er Wale findet.
17:08Jetzt Backbord her. Backbord her. Abstand 50 Meter.
17:12Da ist er.
17:13Direkt auf uns zu.
17:15Wow.
17:16Da ist er.
17:16Ja, auf der einen Seite ist das unheimlich schön, Schweinswale zu beobachten in den Sommermonaten, weil eben die Mütter mit
17:23den Kälbern unterwegs sind.
17:25Und auf der anderen Seite ist es tragisch, dass gerade da in Ufernähe dann auch Stellnetze stehen.
17:32Und Stellnetze sind bei den Schweinswalen die Todesursache Nummer eins.
17:37Kurz nach der Whale-Watching-Tour wird dieses Schweinswal-Kalb angespült.
17:48Rote Stellnetzfahnen vor dem Marinehafen. Fischerei und Militär stehen in der Kritik.
17:56Dr. Andreas Pfander sammelt seit Jahren die Kadaver ein. Viele Tiere sind krank und viele haben Gehörschädigungen.
18:04Dieses Kalb fand er nach einer militärischen Sprengung. Ein Zusammenhang ist nicht zu beweisen.
18:12Pfander und Florian kennen sich. Beide beobachten seit Jahrzehnten Schweinswale. Deren Gefährdung hat zugenommen.
18:19Das ist ja generell so, dass wir an der Küste zwischen Lübeck und Flensburg haben wir zwischen 100 und 150
18:26Todfunde im Jahr. Konstant.
18:28Es ist sicherlich ein Mix aus verschiedenen Ursachen. Die Haupttodesursache ist natürlich die Fischerei.
18:35Es kommt halt noch dazu, dass viele Whale schon ein vorgeschädigtes Gehör haben und daher die Netze noch weniger wahrnehmen
18:45können.
18:46Whale sehen mit dem Gehör. Lärm kann sie taub, also blind machen.
18:51Die Bundesmarine plant hier die Fregatte Karlsruhe zu stationieren. Und sie wollen dort Sprengungen und Beschuss machen, um also sozusagen
19:01die Fregatte zu verbessern.
19:03Und das ist schlichtweg eine Katastrophe.
19:06Und die Bundesrepublik hat ja Abkommen unterzeichnet, wo sie sich zum Schutz des Schweinswales verpflichtet.
19:12Und das, was die Marine hier macht, ist das Gegenteil davon. Im Prinzip müssten sie mit Schutzmaßnahmen arbeiten, wie es
19:19auch diejenigen machen, die die Altmunition irgendwie bergen.
19:27Lärmschutz unter Wasser ist teuer, aber machbar.
19:31Bei der Kampfmittelräumung dämpfen Blasenvorhänge den Schall.
19:37Auch beim Bau von Windkraftfundamenten hilft die Technik, Lärmgrenzwerte einzuhalten.
19:43Doch die sind den Kritikern noch zu hoch.
19:49Die Marine plant gar keinen Lärmschutz. Sie will die Whale vor den Explosionen vertreiben.
19:56Geschützte Tiere vertreiben, das dürfe man nicht, sagen die Wahlschützer und informieren mit Schildern.
20:02Dagmar Struss verlangt den Schutz vor Lärm und Fischerei, zumindest in den Schutzgebieten.
20:09Auch EU-Gesetze fordern Wahlschutz.
20:11Darum reduzieren Holsteiner Fischer für zwei Monate im Sommer die Stellnetze.
20:17Doch diese freiwillige Vereinbarung mit dem grünen Minister reicht nicht, meinen Kritiker.
20:22Jeder will doch unseren Fisch, sagt wiederum Horst Sorge.
20:28Die Flensburger Fischer nutzen als erste neue Technik, die Wale retten soll.
20:34So ein Sender am Netz stößt Schweinswal Warnrufe aus und soll die Zahl toter Wale um 70 Prozent senken.
20:42Und wir hoffen, dass wir gar keinen mehr fangen. Aber du hast überhaupt Tumor eingefangen?
20:45Nein, ich habe noch nie eingegangen. Kollegen, das steht außer Frage, natürlich.
20:49Ich habe das große Glück gehabt, noch keinen zu haben und hoffe, dass es auch so bleibt.
20:53Aber man weiß ja nie. Und wenn das ein Erfolg verspricht, das wäre das Schönste.
20:58Und ich habe Kinder und Enkelkinder. Ich möchte auch, dass die noch einen Schweinswald sehen,
21:01wenn ich mal das Zeitige gesägen hätte und die Radiesien von unten eingehen würde.
21:06Und deswegen versuchen wir uns da so gut wie möglich dran zu beteiligen.
21:10Und jeder, der nicht gefangen wird, ist doch in Ordnung.
21:14Der Erfolg der Technik muss wissenschaftlich dokumentiert werden, fordern Walschützer.
21:19Doch das sei bislang nicht geplant.
21:23Florian hofft mit den Fischern, dass es funktioniert.
21:26Er fragt sich aber auch, warum überhaupt so viele Tiere die Netze übersehen
21:30und will sich die aus der Wahlperspektive anschauen.
21:35Der Biologe Veit Hennig ist auch dabei.
21:39Und ein Flensburger Feuerwehrtaucher.
21:46Das Netz reflektiert Schall nur wenig.
21:49Doch die Wale könnten es orten, wenn nicht Lärm ihr Signal übertönt
21:54oder ihr Gehör schon zu geschädigt ist.
21:58Noch etwas bewegt Florian.
22:01Die Wale jagen nahe am Grund, weil es kaum noch Schwarmfische gibt.
22:07Dazu senden sie Signale nach unten und übersehen die Gefahr vor ihnen.
22:16Die Jagd am Grund und der Lärm könnten also erklären, warum so viele Wale qualvoll im Netz sterben.
22:24Der Taucher kann sich befreien.
22:27Ein Wal würde ertrinken.
22:33Stefan Thomsen taucht beruflich und privat.
22:36Ein Erlebnis toppt alles.
22:40Ich war in Thailand und wollte eigentlich Mantas filmen und vielleicht Walheim und ja, nix.
22:46Da kam ich zurück. Montag war wieder Dienstbeginn, Urlaub vorbei.
22:49Wie immer taucht er in die Förde, die leider nur noch wenig Fisch hat, wie der Naturfreund klagt.
22:55Ja, dann bin ich dann rein, in die Fahrrenne runter, bin dann so Richtung Tiefe und plötzlich so Schlammwolken, die
23:03völlig ungewöhnlich.
23:05Das hast du ja normalerweise nicht. Wovon?
23:07Hab mich dann umgedreht.
23:09Ich denke, geh mal zurück, war ein bisschen komisch schon.
23:11Und plötzlich drehe ich mich um.
23:13Boah, da kommen da zwei Delfine auf mich.
23:17Hier, absolute Überraschung.
23:18Ich hab da gestanden und mir selber gesagt, nee, das gibt's doch gar nicht.
23:25Danach ist Stefan Thomsen in jeder freien Minute bei den großen Tümmlern.
23:33Ja, und dann dieses Gefühl, wenn die sich auf die Seite drehen, um dich anzuschauen und du guckst denen ins
23:37Auge.
23:38Das ist ein Gefühl, das wirst du dein Leben lang nicht vergessen.
23:41Das geht so durch den Körper durch und macht dir einfach eine Gänsehaut.
23:44Jetzt auch schon wieder, wenn ich drüber rede.
23:47Sie sind extrem neugierig.
23:50Und sind ganz langsam quasi rum, um zu gucken, was ist das für einer?
23:55Kennen wir den? So bildet man sich so ein.
23:59Und was schätzt du das größere Tier? Drei Meter?
24:02Ja, 3,50 Meter bestimmt.
24:033,50 Meter.
24:04Ich meine, das ist ein Brocken, ne?
24:05Das ist ein Brocken.
24:06Was denkst du da, wenn der als erstes so auf dich zugeschaut ist?
24:09Das will ich dir sagen. Also, das ist ziemlich beeindruckend.
24:16Und ich will nicht sagen, dass es Angst ist, aber es ist Respekt. Und ich habe mir vorgestellt, wenn so
24:21ein Tier dich rammt, hast du keine Chance mehr.
24:25Große Tümmler rammen Schweinswale. Das ist bekannt.
24:29Als die beiden hier in der Innenförder waren, waren keine Sichtung mehr zu tätigen.
24:33Keine Schweinswale.
24:34Keine Schweinswale. Und ganz besonders auffällig, deswegen erwähne ich das jetzt, ist, als die weg waren, definitiv weg, aber Schweinswale.
24:41Die waren also zurück.
24:44Die zwei Delfine vertrieben und töteten Schweinswale. Vielleicht, weil sie Konkurrenten sind um die knappe Nahrung.
24:53Warum die beiden sich Menschen näherten, bleibt ein Rätsel.
24:59Sie kamen vom Norden, wo sich Ostsee und Nordsee verbinden. Dort wandern auch große Wale ein. Und das war schon
25:07immer so.
25:10Tausende pilgern an die Flensburger Förde, als hier im März 1911 ein Finnwal strandet.
25:16Man nimmt Eintritt. Das Spektakel wird zum Volksfest. Nur der Kaiser fehlt, heißt es.
25:241898 jagt man mit Schießgewehren einen Finnwal vor Eckernförde.
25:301861 schwimmen vor Kiel 150 kleine Schwertwale. Einen töten die Fischer.
25:36Bis heute tauchen Wale vor unserer Küste auf.
25:40Buckelwale verirren sich eher selten in die Flensburger Förde. Und jetzt waren es gleich zwei auf einmal.
25:45Das ist eine Sensation. Schon gestern haben wir darüber berichtet.
25:48Ein Orca auf Sylt. Das können die Menschen hier gar nicht glauben.
25:52Ein Seehundjäger hat das Tier...
25:54Der Finnwal, der in den vergangenen Tagen in Eckernförde und Flensburg gesichtet wurde, ist heute in Dänemark gestrandet.
26:00Die Feuerwehr von Weile hielt das 15 Meter lang...
26:03Aus dem Nordatlantik in die Ostsee gelangen die Wale durchs Kattegat.
26:08Der große und der kleine Belt, hier bei Mittelfahrt, sind die Nadelöre ins große Binnenmeer.
26:17Von der Eisernen Brücke kann man Schweinswale bei der Jagd im gezeigten Strom beobachten.
26:22Ein Muttertier mit Kalb.
26:32Florian ist verabredet.
26:34Der dänische Walexperte Dr. Karl Kinze will ihm diese Bucht zeigen,
26:40in der einst die Zunft der königlichen Schweinswaljäger die Wale zusammentrieb und tötete.
26:50In der guten Zeit, also 2000, manchmal 3000 pro Saison.
26:54Das ganze 19. Jahrhundert hindurch 100.000 Schweinswalt auf jeden Fall.
26:59100.000?
27:00100.000 Schweinswalt.
27:01Hier sieht man ein schönes Bild aus dem Jahre 1870.
27:06Da hat man also auch 49 große Tümmler erlegt.
27:12An einem Tag?
27:12An einem Tag.
27:13Hier in der Wucht.
27:14Bis zum Zweiten Weltkrieg machte man aus Walen Margarine.
27:20Am anderen Ufer des kleinen Bels bereitet Veit Hennig sein Ostseeseminar für Studenten vor.
27:27Die Wale sind ein Schwerpunkt.
27:34Florian möchte Schweinswale unter Wasser filmen.
27:37Doch sie sind scheu.
27:38Veit tauscht Schallempfänger aus, die wochenlang Signale der Wale aufzeichnen.
27:44Er will wissen, zu welcher Zeit sie jagen.
27:47Denn zu sehen sind Schweinswale so gut wie gar nicht.
27:57Das Fjord- und Beltcenter in Kerteminde.
28:03Diese Schweinswale wurden aus Netzen befreit.
28:06Jakob Christensen hat sie für die Erforschung ihres Gehörs trainiert.
28:11Florian kann hier endlich Schweinswale unter Wasser filmen und ihre Klicklaute aufnehmen.
28:18Für Jakob sind die kleinsten aller Wale noch intelligenter als Delfine.
28:23Und auch noch hübscher.
28:33Dass der kleine Wal seine Augen gar nicht braucht, stellt er für ein paar Sprotten unter Beweis.
28:41Er sieht nichts mehr.
28:43Und doch alles.
28:45Er scannt mit Schallsignalen.
28:47Und deren Reflexion formt die Bilder in seinem Hirn.
28:51Je schärfer er sehen will, desto höher schraubt er die Frequenz.
29:01Komm sofort, hat der Wissenschaftler der Universität Aarhus am Telefon gesagt.
29:09Ein Wal ist in eine Art Reuse geschwommen, die Fische lebend fängt.
29:14Wenn so etwas passiert, melden sich die Fischer bei dem Walforscher Dr. Jonas Teilmann.
29:25Vorsichtig wird das Netz zugezogen.
29:46Es ist ein großes Tier.
29:54Der Wal ist leicht verletzt.
29:57Jonas Teilmann beunruhigt aber etwas anderes.
30:02Das Tier ist sehr groß, aber auch sehr dünn.
30:12Schnell werden Daten erfasst.
30:15Dann kommt das Wichtigste.
30:17Eine Art Multisensor, der alles misst und speichert, was das Tier erlebt.
30:22Wann es sich wo aufhält, welche Signale es sendet und welche es hört, welchen Lärm es ertragen muss, wann es
30:30jagt und wann es ruht.
30:33Das Hightech-Teil halten Saugnäpfe am Tier.
30:37Es dokumentiert drei Tage lang sein Leben.
30:43Sobald sich die Saugnäpfe lösen, wird der Datenschatz geortet und ausgewertet.
31:02Jonas Teilmann ist erleichtert.
31:04Das ist gut.
31:06Es ist ein sehr ruhiges Tier.
31:09Eine Sache, die wir betrachtet haben, ist die Nahrungssuche.
31:13Denn die ist das Wichtigste für die Tiere.
31:17Wenn du nichts zu fressen bekommst, stirbst du.
31:20Also wollten wir wissen, wie viel sie fressen und wie sie an die Nahrung kommen.
31:26Mit diesen kleinen Teilen hören wir alle Signale und alle reflektierten Echos.
31:31Und wir können sogar Echos von kleinen Fischen messen.
31:38Das Allerneueste ist, dass wir die Größe des Fisches erkennen, den das Tier jagt.
31:43Wann fängt der Wal wo, wie viele Fische welcher Größe?
31:50Das hier ist ein Tier und du siehst, wie es abtaucht.
31:54Hier kann man die Tiefe ablesen, das ist jetzt bei 16 Metern.
31:58Da dreht es seine Runden.
32:01Immer wenn du dieses Bzzz hörst, fängt es einen Fisch.
32:04Wir sehen, dass die Wale viele Fische von 5 bis 10 Zentimeter Länge fangen.
32:10Das sind aber sehr kleine Fische und davon brauchen sie 500 pro Stunde, um fit zu bleiben.
32:22Wenn sie dabei gestört und aus dem für sie wichtigen Nahrungsrevier vertrieben werden,
32:26finden sie woanders vielleicht kein gleichwertiges Gebiet.
32:29Das Problem ist, der Fisch ist klein und sie brauchen viel davon.
32:33Deshalb können sie zu viele Störungen nicht vertragen.
32:39Hier ein anderes Video, eine Schnellfähre mit 65 Stundenkilometern.
32:45Das ist viel schneller, als ein Schweinswal schwimmen kann.
32:49Er kann also nicht flüchten.
32:52Darum nimmt er jetzt den letzten Atemzug.
32:55Das ist die Entscheidung, sich am Grund zu verstecken.
33:00Und jetzt sehen wir, wie er abtaucht.
33:03Auf 5 Meter. Immer weiter.
33:05Jetzt kann man auch das Schiff hören.
33:09Hier, das ist das Schiff.
33:10Es kommt näher.
33:12Und jetzt geht die Frequenz bis 250 Kilohertz rauf.
33:16Das ist der gesamte Hörbereich des Tieres.
33:19Jetzt ist es am Grund, in 20 Metern Tiefe.
33:23Jetzt hörst du, dass der Lärm abnimmt und das Tier kehrt zur Oberfläche zurück.
33:30Das ist also ein klarer Hinweis, dass sie ausweichen?
33:35Es ist eine Tatsache, dass sie ab einem bestimmten Lärmpegel aufhören, Nahrung zu suchen.
33:42Wale, die nicht jagen können, hungern.
33:48Aber vielleicht hilft unsere Forschung ja, das Problem zu begreifen.
33:52Man kann es lindern.
33:54Leisere Schiffspropeller, die Geschwindigkeit senken, wo viele Schweinswelle sind, oder den Verkehr umlenken.
34:02Und lassen wir ihn doch in den Gebieten ihren Frieden, wo es wirklich wichtig für sie ist.
34:11Teilmanns Arbeit und die Gehörforschung der Uni Odense in Kerteminde werden auch aus Deutschland gefördert.
34:18Dr. Magnus Wahlberg untersucht, wie das Gehör des Wals auf Lärm reagiert und unter Lärm leidet.
34:27Die Elektroden sind mit seinem Computer verbunden.
34:30Sie messen, wie beim EEG, die Reaktion des Hirns auf einen Reiz.
34:38Das Tier hat gelernt, ruhig am Haltepunkt zu verharren, während Wahlberg im Wasser ein Geräusch ausstrahlt und dabei die Reaktion
34:47der Hirnströme des Wals aufzeichnet.
34:50Sending.
34:56And stop.
35:00Sie reagieren und ihr Hörvermögen wird beeinträchtigt.
35:04Mancher Lärm, wie das Rammen beim Bau von Windparks, kann Tage andauern.
35:10Besteht also die Sorge, dass der zunehmende Lärm ihr Leben tatsächlich bedroht?
35:14Ja, eindeutig. Und wir beginnen, das bei vielen Walarten festzustellen.
35:20Das bekannteste Beispiel sind Militärsonars, die tatsächlich Wale töten.
35:27Auch die Ölsuche macht uns große Sorgen. Das sind extreme Eingriffe.
35:31Ein Boot schleppt Hunderte, manchmal Tausende Lautsprecher durchs Meer.
35:36Das hat enorme Auswirkungen auf die Umwelt.
35:40Wir können definitiv messen, dass der Lärm im Meer ständig zunimmt und an manchen Orten unerträglich wird für diese Tiere.
35:51Und wir können hier entscheidende Daten liefern, um die Welt da draußen zu verstehen.
35:59Die Wale leben im Speedboat-Zeitalter.
36:05An Schiffsautobahnen und neben Großbaustellen.
36:12Die Wale leben in der Schusslinie von tödlichem Militärsonar.
36:18Von Schallkanonen der Ölsuche.
36:20Und anderen Explosionen unseres Fortschritts.
36:44Am kleinen Belt erleben die Studenten des Ostsee-Ökologie-Seminars mit Veit Hennig eine noch weitgehend heile Welt.
36:55Da vorne ist Schweinswahl, genau auf 12 Uhr. Wir fahren direkt drauf zu, die ist gerade gesprungen.
37:04Ja, guck mal hier, drei Stück schön nebeneinander.
37:07Klar, auch hier gibt es Stellnetze und Schiffsverkehr. Aber in Maßen.
37:12Oh, das ist doch toll. Ja, das sind vier.
37:16Der Schallempfänger hat Wahlsignale aufgenommen, die ausgewertet werden sollen.
37:22Hightech hilft, das Verhalten und die Probleme der Tiere zu verstehen.
37:27Für Florian und Veit sind wissenschaftliche Fakten ein scharfes Schwert gegen die rücksichtslose Ausbeutung der Lebensräume aller Meerestiere.
37:39Von denen die Wale nur die grössten und auffälligsten sind.
37:54Da bläst er.
38:00Hinter dem Leuchtturm.
38:02Im Nordmeer am norwegischen Polarkreis, wo einst Walfänger den Potwal fast ausgerottet haben.
38:11Nur einmal tauchen mit einem dieser Einzelgänger, das ist Florians großer Wunsch.
38:19Sie sind Wissenschaftler, aber was sie treibt, ist auch das Unbekannte.
38:27Tausend Meter Wassersäule unter dem Kehl. Andere Wale jagen an der Oberfläche.
38:34Buckelwale und Orcas sind leichter zu orten.
38:47Es ist wie Fliegen über einem Canyon. Unterm Boot ein Mikrofon. Alle Sinne gespannt.
38:57Warten auf ein Zeichen aus der Tiefe.
39:03Da ist was.
39:07Da ist was.
39:10Kommt näher.
39:22Sehr nahe.
39:33Kann sein, er taucht auf.
39:43Warte noch einen Moment, ich fahre noch mehr hin.
39:54Willst du es probieren?
39:55Ja.
40:02Dreh lieber nach da, sodass ich nicht an die falsche Seite komme.
40:26Wird es dieses Mal gelingen?
40:29Ein Gigant rollt an.
40:34Veit wäre lieber neben Florian.
40:37Der liegt genau auf dem Kurs des Wals.
41:02Ehrfurcht. Ja, das ist das richtige Wort, wird Florian sagen.
41:35Hermann Melville hatte Recht.
41:38Die einzige Möglichkeit, wie ihr wenigstens eine leidlich genaue Vorstellung von seiner lebenden Gestalt gewinnen könnt,
41:46besteht darin, dass ihr euch selbst auf Walfang begebt.
41:50Indem ihr dieses aber tut, lauft ihr keine geringe Gefahr, von ihm in alle Ewigkeit zerschmettert und versenkt zu werden.
42:06Moby Dick zerschmetterte.
42:11Diese Wale tun es nicht.
42:16Warum nicht?
42:20Warum sind Wale freundlich zu Menschen, nach allem, was war und was ist?
42:30Unsere Kontinente sind Inseln in ihrem Meer, das wir mit Müll und Lärm verschmutzen und an dessen Küsten sie stranden.
42:42Unter allen Tieren des Planeten sind die Wale, auch für Wissenschaftler, noch immer geheimnisvolle Wesen.
42:50Die Walfänger konnten sie nicht auslöschen.
42:53Wir könnten es schaffen.
42:57Warum?
43:00Melville erklärt es 1851 so.
43:04Der Mensch ist ein geldgieriges Tier, dessen Neigung seiner Wohltätigkeit gar zu oft ins Gehege kommt.
43:28Der Mensch ist ein geldgieriges Tier.
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