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00:00:03This is Dominic. We learned from 2006 in Berlin-Hellersdorf in Berlin-Hellersdorf.
00:00:11I directed a film about the 8-year-old Dominic.
00:00:15It was about children.
00:00:20Dominic is now 25 years old.
00:00:22Erst jetzt treffen wir uns wieder. Dazwischen gab es so gut wie keinen Kontakt.
00:00:39Das Jugendamt hatte ihn in einer Einrichtung untergebracht. Dominic war jahrelang wie von der Bildfläche verschwunden.
00:00:47Ich will wissen, was genau mit ihm passiert ist.
00:01:05Die Liebe ist eine Erdbeutung.
00:01:07Auch das Geschichte ist ein Ahebo vom Allemagier-Divot.
00:01:08Das war die Tschöne, die Oswald von Allemagier-Divottem.
00:01:16Ich war mir selbst im glasen.
00:01:18Aber wirklich ist ein erlässer Wettbewerb Affirmas.
00:01:19Das war die Überlegung für den Gründer der Unachtschritten.
00:01:19Ja, die Menschen und die Prüfung von Leibhaus in Berlin-Genzen,
00:01:20wachsen die Wettbewerber über die Rede der Anzeige der Anzeige.
00:01:20Die careeignisse sind schon Teilen und die Regenachter der Anzeige Moderale und Gästeine,
00:01:20die wurde auf dem Jahr im Auftrag des Wettbewerber auf der Opfersteigeren emergenen.
00:01:23Dominic fiel mir damals sofort auf, denn er übernahm Verantwortung für seine kleineren Geschwister und sprach wie ein Erwachsener.
00:01:31Die dreijährige Schwester Xenia Jana immer im Schlepptau. Mit ihr rannte er über stark befahrene Straßen.
00:01:42Die alleine ziehende Mutter überfordert und die Väter alle weg.
00:01:55Fast täglich ging er mit seiner Schwester zur Arche.
00:02:01Ärmere Familien schicken ihre Kinder in die Arche zum Essen und Hausaufgaben machen.
00:02:27Ich habe mich relativ früh um meine Geschwister kümmern müssen.
00:02:35Auch der Ansprechpartner für meine Mom, sage ich jetzt mal im Großen und Ganzen.
00:02:40Bist du da manchmal sauer auf deine Mutter?
00:02:46Ähm...
00:02:47Nee, bin ich nicht.
00:02:48Sie hat mehr oder weniger so ein Stück weit auch nur enttäuscht, sage ich jetzt mal, dass sie das zugelassen
00:02:54hat, so wie sich das entwickelt hat.
00:03:00Ähm...
00:03:00Ja, aber wie gesagt, da möchte ich ihr nicht die alleinige Schuld geben.
00:03:17Ähm...
00:03:17Was denkst du, du hast zu viel machen müssen mit deinen acht Jahren?
00:03:27Ähm...
00:03:27Teilweise ja.
00:03:33Aber, ähm...
00:03:34Man kann die Zeit halt nicht mehr zurückdrehen, ne?
00:03:38Würdest du die Zeit manchmal gern zurückdrehen?
00:03:40Ja.
00:03:41Ja.
00:03:41Töne
00:04:23Du bist ein ganz schön starker Junge, Dominik, dass du dich um deine Schwester kümmerst.
00:04:31Ist dir das manchmal zu viel?
00:04:33Ja, oft das zu viel.
00:04:39Du bist der Älteste von den anderen drei Jahren.
00:04:42Natürlich, du bist Achte.
00:04:45Sinajana ist drei Jahre geworden und der Kleine wird erst dieses Jahr ein Jahr.
00:04:49Fünf Monate.
00:05:05Da habe ich dann meinen ersten Freund kennengelernt, von dem ich dann auch zusammen zwei Kinder hatte.
00:05:16Er ist jetzt der Erste, der dann mit fünf Monaten verstorben ist und bloß Dominik.
00:05:22Mit dem bin ich dann zusammengezogen, bis sich mein Mann sich dann von mir getrennt hat.
00:05:30Dann habe ich eine Zeit lang alleine da gewohnt mit Dominik.
00:05:34Und da habe ich dann den Vater von meinen anderen Kindern kennengelernt.
00:05:38Und von da aus sind wir dann nach Berlin gezogen, hierher.
00:05:45Okay, Pluto, genau zu. Für mich wird heute ein Paket angeriefen.
00:05:49Wenn es ankommt, werden sie weg werden.
00:05:52Was wünschst du dir denn am allermeisten?
00:05:56Am allermeisten, dass Papa zurückkommt.
00:06:26Am allermeisten, dass Papa zurückkommt.
00:06:32Dominik ist zu Besuch bei seiner Mutter.
00:06:37Sein Halbbruder Burkhard, das Baby von damals, ist mittlerweile 17.
00:06:44Seine Halbschwester Xenia Jana ist 19.
00:06:47Sie will erst mal nicht gefilmt werden.
00:06:50Beide leben bei der Mutter.
00:06:52Wer kriegt das Fliegengewicht nicht hoch?
00:06:56Danke.
00:06:56Eisch.
00:07:01Äh, Domi?
00:07:03Hm?
00:07:03Ich habe deine Post da drum noch mit hingelegt, ja?
00:07:08Ja.
00:07:08Die kannst du dir ja dann mitnehmen, ist ja deine.
00:07:11Ja.
00:07:12Ich weiß gar nicht, ob Zinia in den Ofen überhaupt Spinat essen will.
00:07:17Was hat sie dir gesagt?
00:07:19Gucken.
00:07:25Und wenn nicht mehr für uns war?
00:07:30Alles aufregend, ja?
00:07:33Alles aufregend?
00:07:35Ja, woher?
00:07:36Also, beruflich mache ich jetzt gerade knapp drei Jahre Gebäudereinigung.
00:07:43Ist zwar nicht viel, was man da noch zubekommt und das alles und so.
00:07:48Also ich bleibe weiterhin vom Jobcenter abhängig.
00:07:55Man möchte ja für die Kinder da sein als Mutter.
00:08:00Mein Elternhaus war sehr schrecklich.
00:08:03Sehr schrecklich.
00:08:05Ich als junge Mädchen hatte nur Prügel bekommen.
00:08:11Ist egal mit was, ob es so einen alten, von der Rückenlehne, von so einem alten Stuhl da war.
00:08:18Diese Stäbe, die da so zwischen waren und so, ob ich damit was bekommen habe.
00:08:23Also ich habe keine gute Kindheit.
00:08:25Deswegen versuche ich ja als Mutter, das irgendwie besser zu machen bei meinen Kindern.
00:08:31Ist nicht leicht, klappt nicht immer.
00:08:33Gibt auch mal Situationen, wo dann mal eine knistert oder knallt oder so.
00:08:40Aber in dieser Zeit, seitdem ich mit den Kindern alleine bin,
00:08:47habe ich nicht einmal meine Kinder angefasst oder hier hauen oder hier geschlagen oder eine Backpfeife oder so.
00:08:57Auch wenn ich immer was Böses gemacht habe, dann kriege ich immer Haue.
00:09:07Und dann muss man immer in der Ecke stehen.
00:09:12Und wenn wir uns umdrehen, dann kommt er dann entweder mit einem Nahtchen oder er haut uns was auf den
00:09:20Arsch.
00:09:22Da war auch ein Vorfall gewesen, aber nicht mit Dominik, sondern mit der Zenia.
00:09:29Da hatten wir Abendbrot gegessen und sie ist aufgestanden, weil sie fertig war mit ihr Abendbrot,
00:09:34also mit ihrer Stuhle aufessen, hatte aber noch den Mund voll, wollte aber in ihr Zimmer spielen gehen.
00:09:40Und ihr Papa hat gesagt, nein, du bleibst sitzen und so.
00:09:43Und sie ist trotzdem gegangen und ist eher aufgestanden.
00:09:46Mit einem Besenstiel ist ihr hinterhergerannt.
00:09:49Dann bin ich aufgestanden, bin hinterher und habe mich dann vor meine Tochter gestellt und gesagt,
00:09:55der erste Schlag geht an mich.
00:09:57Sag ich, der zweite Schlag oder der dritte Schlag geht an dich.
00:10:02Das hat Dominik mitbekommen, weil er da gerade aus dem Bad gekommen ist, weil er gerade duschen war.
00:10:09Dann hat der kleine Junge, so klein wie er war, sich vor mir gestellt und gesagt, du schlägst meine Mutter
00:10:14nur einmal.
00:10:17Daraufhin hat er dann den Besenstiel runtergenommen und hat gesagt, macht doch alle, was ihr wollt.
00:10:22Es war so eine Beziehung gewesen, dass ich schon regelrecht Angst hatte vor dem Mann.
00:10:28Dass ich nicht meinen Willen durchsetzen konnte und irgendwie mal auf den Tisch schauen konnte und sagen konnte,
00:10:35hier und jetzt hier bis hierhin und Schluss.
00:10:46Wen vertraust du eigentlich am meisten?
00:10:49War keinem.
00:10:54Also dich.
00:10:57Das war morgens.
00:11:01Mein Stiefvater wollte so einen Kaffee trinken, ich wollte ihn fertig machen.
00:11:06Er hat aber mir nicht gesagt, dass er schon Süßstoff drin hat.
00:11:12Er hat mir im Nachhinein gesagt, letztendlich aus Trotz habe ich ihm trotzdem noch zwei Süßstoff zu viel reingemacht.
00:11:20Und dann hat er halt die Tasse genommen und hat es einfach über mich gekippt.
00:11:25Nachmittags bin ich dann in die Arsche gegangen, habe mich mit Andrea unterhalten, habe ihr das erzählt.
00:11:34Andrea hat gesagt, ja, es war okay, ich kümmere mich drum.
00:11:38Ich bin natürlich ganz über Spielen gegangen, gemacht, getan.
00:11:41Nach einer Weile kam dann Andrea und meinte, sie muss mit mir reden.
00:11:48Ja, dann hat es mit mir gesprochen, dass sie halt mit mir zum Jugendamt fahren muss.
00:11:55Ja, dann sind wir dann zusammen zum Jugendamt gefahren.
00:12:00Ja, und dann sollte sich das alles so ein bisschen ändern.
00:12:02Mein Stiefvater durfte dann keinen Kontakt mehr zu uns haben, durfte die Wohnung nicht mehr betreten, etc.
00:12:08Genau, dannitoretzt auf die Pheide.
00:12:45I can't remember that.
00:12:48That's great!
00:12:50See you, Stummi, you see everything is bright.
00:12:54And my tummy.
00:13:23I'm sorry.
00:13:24I'm sorry.
00:13:31Was für dich anstrengend in der Schule hier?
00:13:35Ja, also ich sag mal so, das mit den Geschwistern und sowas alles.
00:13:40Irgendwo musste ich meinen Schlaf nachholen.
00:13:44Wie lief das zu Hause ab, wenn du nach der Schule nach Hause gekommen bist?
00:13:48Weißt du das noch?
00:13:49Dann habe ich meine Geschwister geschnappt, bin in die Arsche gegangen.
00:13:52Dann waren wir bis abends in der Arsche.
00:13:55Und dann habe ich sie letztendlich ins Bett gebracht.
00:13:57Und dann hatte ich mal vielleicht Zeit für mich.
00:14:00Aber dann habe ich meistens mit meiner Mom gequatscht, persönlich geguckt.
00:14:04Ja.
00:14:05Und was hast du dann für einen Abschluss gemacht?
00:14:07Die erweiterte Berufsbildungsreife, sprich den Hauptschulabschluss.
00:14:19Ich habe Dominik in seiner alten Schule schlafen gesehen.
00:14:23Er hat den Kopf auf den Tisch gelegt und ist eingeschlafen,
00:14:26weil er eben zu Hause sich um seine Geschwisterkinder kümmern müsste.
00:14:30Und die damalige Lehrerin, ich gebe dieser Lehrerin keine Schuld, hat sich nicht um Dominik gekümmert.
00:14:36Sie hat ihn schlafen lassen aus dem einzigen Grund, damit er den Unterricht nicht stört.
00:14:41Also Dominik hat von Anfang an keinen vernünftigen Schulstoff mitbekommen.
00:14:45Wolfgang Büscher und seine Frau kümmerten sich damals viel um Dominik.
00:14:49Sie versuchten immer wieder, ihm zu helfen.
00:14:53Meine Beziehung zu Dominik wurde intensiver, weil er immer meinen Kontakt gesucht hat.
00:15:03Und ich habe mich dann auch mit der Familie beschäftigt, auch mit den Geschwistern oder so.
00:15:09Und habe versucht, für Dominik einen anderen Schulplatz zu finden.
00:15:16Und gerade weil ja auch der Wechsel anstand in eine weiterführende Schule,
00:15:22habe diesen Schulplatz auch gefunden am Prenzlauer Berg in einer privaten Schule,
00:15:28mit der wir als Arche auch zusammengearbeitet haben.
00:15:32Weil wir gemeinsam eine Grundschule hier in Hellersdorf damals gegründet haben.
00:15:38Und diese Schule am Prenzlauer Berg war die Trägerschule.
00:15:42Und somit hatte man gute Kontakte dazu.
00:15:44Und ich hatte es tatsächlich geschafft, für Dominik einen Platz in der Schule zu bekommen.
00:15:50Ich hatte da auch noch Unterstützer, die aus dem Arche-Kontext kamen,
00:15:56die das auch hätten finanziell mitgewuppt.
00:16:00Also das war alles safe, bis dann so ein Vorfall in der Familie war
00:16:07und sich alles anders entwickelt hat für Dominik.
00:16:15Dominik, was glaubst du, was du in fünf Jahren machst?
00:16:18In fünf Jahren? Wund ich noch hier.
00:16:26Einige Zeit später, nach Dominiks zehnten Geburtstag, veränderte sich auf einmal sein ganzes Leben.
00:16:34Ja und mit zehn war dann der endgültige Entschluss mit der Messerattacke.
00:16:40Und der Tag mit der Messerattacke, das war mein Geburtstag, das war bei meinem besten Kumpel zu Hause.
00:16:49Wir hatten gesagt, okay, wir machen heute das so ein bisschen, was ich so möchte.
00:16:54Wir haben Karten gespielt und es war, glaub ich, gegen 18 Uhr und sowas.
00:17:01Wollten wir Armbrot essen und das war halt nicht mein Willen.
00:17:06Ich wollte weiter Karten spielen, ich wollte nicht essen.
00:17:09Ähm, die haben es mehrmals mir versucht zu erklären.
00:17:12Mein Bruder meinte, mich dann auch noch ein bisschen zu provozieren.
00:17:15Ja und dann, dadurch, weil ich wieder mal meinen Willen nicht bekommen habe, bin ich dann wieder ausgeflippt.
00:17:20Ja, die haben dann die Tür zugemacht, mich im Flur sozusagen draußen ausgesperrt,
00:17:26dass ich halt nichts Schlimmeres anrichten kann.
00:17:28Ich bin halt in die Küche gegangen, hab ein Messer geholt, hab die Tür aufgerissen,
00:17:31stand vor meiner Mutter und hab gesagt, stell dich ab.
00:17:45Der Tag ist dann so zu Ende gegangen, dass die beste Freundin von meiner Mom, ähm, mich dann genommen hat,
00:17:51erst mal das Messer aus der Hand gelegt hat, ähm, mich genommen hat, im Flur gepackt hat, ähm,
00:17:56im Wohnzimmer gegangen ist, die Tür abgeschlossen hat, weil sie Angst hatten, dass ich dann wieder reinkomme, mit dem Messer.
00:18:03Ähm, und dann haben sie die Krisen in eine Richtung angerufen und, ähm, haben dann entschieden, mich dann dahin zu
00:18:10bringen.
00:18:16Und dann eine beste Freundin von mir, die sagt, äh, Petra sagt sie, da muss jetzt was passieren und das
00:18:21ist alles.
00:18:21Und dann sagt sie, komm, sagt sie, wir packen jetzt den Jungen ein, ziehen den Jungen ein, gehen hin zum
00:18:26Jugendamt,
00:18:27setzen den Jungen dort auf den Tisch und wir gehen.
00:18:30Der muss sehen, das Jugendamt sehen, wie sie mit den Jungen fertig werden, wie sie den Jungen ogeln wo unterbringen
00:18:37können und so.
00:18:37Du kannst mit deiner Kraft langsam nicht mehr, das ist alles zu viel für dich und das alles.
00:18:43Das hatten wir ja dann auch so gemacht und das alles und so.
00:18:47Und für mich, für mich als Mutter ziemlich schwer, weil ich bin ja dann vorgegangen und die Freundin von mir,
00:18:53äh, die ist dann noch oben geblieben bei Dominik und so,
00:18:57weil Dominik gedacht hat, ja, wird jetzt alles besser, ich kann jetzt gleich wieder zu meiner Mama und so.
00:19:02Und, äh, wo er dann mitbekommen hat, dass er dann jetzt erstmal in so einer Krisen, äh, äh, äh, Unterkunft,
00:19:09äh, untergebracht wird für ein paar Tage.
00:19:12Äh, äh, äh, da ist für Dominik die Welt zusammengebrochen.
00:19:43Ich bin, äh, in einer WG gekommen.
00:19:47Und, ähm, ja, da habe ich mich einfach auch nicht wohlgefühlt und, ähm, es war dann unter anderem auch die
00:19:55Konsequenz draus gewesen,
00:19:56wenn ich zum Beispiel abgehauen bin nach dem Beurlaubungszeitraum, ähm, bin ich nach der Schule immer abgehauen oder halt auch
00:20:03vor der Schule,
00:20:04bin dann halt bei Mutti oder einer Arsch aufgekreuzt. Ähm, die Bestrafung war unter anderem, dass ich dann nichts zu
00:20:11essen bekommen habe.
00:20:12In der, äh, in der WG, das hatten sie dann so ausgemacht. Bin dann in eine andere WG gegangen.
00:20:25Dominik kam zunächst in eine Wohngruppe nach Steglitz. Und von dort aus für mehrere Jahre in eine Wohngemeinschaft nach Strausberg.
00:20:33Strausberg liegt circa 20 Kilometer außerhalb von Berlin.
00:20:38Ja, dann sind wir halt in eine Einrichtung gefahren, Zimmer eingerichtet, war noch Einkauf, so der ganz normale Alltag halt.
00:20:49Und da durfte ich dann auch vier, ich glaube, vier Wochen waren es dann, ähm, mit meiner Familie keinen Kontakt
00:20:57haben.
00:20:57Ich durfte auch nicht nach Hause fahren. Ähm, Mama konnte zwar anrufen, hat dann halt mit meinem Betreuer gesprochen,
00:21:06aber mit mir durfte sie dann halt nicht sprechen, weil ich halt die Eingewöhnungsphase hatte. Ähm, das hat sie, glaube
00:21:13ich, am ersten Abend auch direkt gemacht.
00:21:18Ja.
00:21:21Und Dominik, äh, von dem Alter her, wo er da war, war er auch ziemlich pfiffig.
00:21:27Der, äh, wusste ja zum Anfang nicht, wie er von dort zu mir kommt.
00:21:31Den hatte ich mal übers Wochenende abgeholt. Und da hatte ich haargenau die Strecke gemerkt.
00:21:37Die ist er aber nur ein einziges Mal mit mir gefahren.
00:21:40Die hat er sich sofort oben in sein Klingköppchen abgespeichert und das alles und so.
00:21:46Und für ne Mutter ist das auch schwer, wenn dann immer das eigene Kind wieder vor die Tür steht und
00:21:51sagt,
00:21:51Mama, ich möchte nicht mehr, ich möchte bei dir bleiben.
00:22:02Und man weiß, es geht nicht, ne? Er muss immer wieder zurück und das alles.
00:22:09Und wer nicht mehr zurück werden, wenn du bist.
00:22:10Und wie ist das?
00:22:10Und wie ist das?
00:22:26Und wie war das?
00:22:29Und wie war das?
00:22:31Und wie war das?
00:22:33Das war's.
00:22:34Es war's.
00:22:36Das war's.
00:22:36Und wie war das?
00:22:36And then on the day, there was a meeting in my house, where my mother said that she didn't know.
00:22:45She didn't know that I was every day standing there.
00:22:50And then there was a meeting in the house that said that they had to call the police.
00:22:56That she wanted my mom to do not do anything.
00:23:01One time I was arrested and then she did it.
00:23:05She called the police.
00:23:08She was not at home.
00:23:13Then she had to take care of the police.
00:23:18And then she had to take care of the police.
00:23:32First of all, as it happened, because I had plans with the school and so on,
00:23:39and that was all gone.
00:23:41When I was away, I was really scared of the police.
00:23:45That it happened and that she allowed it to.
00:23:48But then I said to myself, hold on the contact with my mother.
00:23:53Sonst will you never know what happened with Dominique.
00:23:58But anyway, he didn't go to Arche.
00:24:02He didn't go home.
00:24:04He didn't go home.
00:24:05He didn't go home.
00:24:05He went home.
00:24:06So who's a fraud?
00:24:09Because he completely told black輕 없ens.
00:24:12He didn't go home.
00:24:16Unternehmen was ilegal freaked out.
00:24:18It's tough.
00:24:19So he didn't go to Palazzo.
00:24:20So, at theowment of it,as if you made me case no new extermination.
00:24:23He missed us.
00:24:26That's a inc burner.
00:24:27It's a impossible aleb 할�.
00:24:29What do you think before you sleep?
00:24:33On you.
00:24:34What do you think when you wake up?
00:24:36On you.
00:24:39Dominic was a very loving, loving young man,
00:24:44as I've seen it with other children in that form not yet.
00:24:50What do you think when you wake up?
00:24:53What do you think when you wake up?
00:24:54Dominic wurde rausgerissen,
00:24:56ihm wurde praktisch das Herz rausgerissen.
00:24:58Er hat all seine privaten Kontakte verloren.
00:25:01Das kann nicht sein, das darf nicht sein.
00:25:03Das ist pädagogisch aus meiner Sicht auch falsch.
00:25:07Insofern war es schon gut, dass er vielleicht aus der Familie rauskam,
00:25:10aber alles andere hätte bleiben müssen.
00:25:12Er hätte hier im Umfeld bleiben können.
00:25:14Die Arche wollte sich damals um eine soziale Einrichtung kümmern.
00:25:18Wir hätten das auch geschafft.
00:25:20Aber ich finde es schlimm, wenn man Kinder dazu zwingt,
00:25:24die Geschwister zu verlassen, die Freunde zu verlassen,
00:25:27die Nachbarn zu verlassen, die Schule zu verlassen,
00:25:29die Arche zu verlassen und dann alleine gelassen werden.
00:25:32Das ist traurig, das ist schlimm
00:25:34und für mich war das eine Art Verbrechen an Dominic damals.
00:25:38Da hat ein herzloses Jugendamt entschieden,
00:25:41wie man mit ihm umgeht.
00:25:42Also bei Dominic haben letztendlich alle Behörden,
00:25:45alle Institutionen versagt und sein Leben hätte möglicherweise auch
00:25:50einen anderen Verlauf genommen.
00:25:53Und ich finde das unwahrscheinlich schade und traurig.
00:26:00Mit dem Einverständnis von Dominic und seiner Mutter möchte ich seine Akte beim Jugendamt einsehen.
00:26:06Dort sagt mir eine Mitarbeiterin telefonisch,
00:26:09dass weder ich noch die Staatsanwaltschaft oder Polizei
00:26:11noch Dominic selbst in die Akte schauen dürfen.
00:26:32Hätte man da von Jugendamtsseite noch etwas besser machen können?
00:26:38Also was den speziellen Fall betrifft, so genau weiß ich es dann doch nicht mehr.
00:26:42Aber natürlich, man kann immer Dinge besser machen.
00:26:45Also daran glaube ich fest.
00:26:47Also das hängt sicher von vielen Faktoren ab, aber alle Seiten.
00:26:52Wir haben ja im Grunde so eine Dreiecksbeziehung zwischen der Familie,
00:26:55zwischen dem Amt und zwischen dem Leistungserbringer,
00:26:57also der Heimeinrichtung oder dem Träger, der eben die entsprechende Hilfe anbietet.
00:27:04Und in allen Bereichen können Sie bei so einer Konstellation immer alles irgendwie ein bisschen besser machen.
00:27:09Und schon allein die Tatsache, dass er ja offenbar da nie irgendwo oder nur schwer irgendwo angekommen ist,
00:27:17immer wieder weggegangen ist, zeigt ja im Grunde, dass es nicht gelungen ist,
00:27:22da eine gewisse Ruhe reinzubringen, eine gewisse Grundorientierung reinzubringen
00:27:26und damit auch eine Sicherheit zu geben für einen bestimmten Zeitraum.
00:27:32Aber das ist natürlich, ich meine, das ist natürlich auch ein riesiger Markt.
00:27:37Das darf man ja auch nicht vergessen.
00:27:38Wir reden ja hier insgesamt darüber, das Land Berlin gibt im Jahr ungefähr 600 Millionen Euro
00:27:44für Hilfen zur Erziehung aus.
00:27:47So, da werden also in diesem Markt 600 Millionen Euro verteilt.
00:27:50Und das ist attraktiv.
00:27:53Auch für Menschen, die mit Jugendhilfe ein wenig oder nicht allzu viel am Hut haben,
00:27:58die eben das eher als Geschäft betreiben wollen.
00:28:04Gibt's leider, ja.
00:28:12Ich hatte immer wieder versucht, mit Dominik zu sprechen und ihn zu besuchen.
00:28:16Der Betreuer dort sagte mir, Dominik solle keinen Kontakt mehr zu anderen Bezugspersonen haben
00:28:22und dass es ihm gut gehe.
00:28:24Ob das aber wirklich so gewesen ist, konnte ich damals nicht herausfinden.
00:28:35Meine Mom hat immer gesagt, ja, ich hole dich zurück, ich hole dich zurück.
00:28:39Sie hat mir immer wieder die Hoffnung gegeben.
00:28:44Ich glaube, nach einem Jahr BG hatten wir eine Hilfekonferenz.
00:28:50Da hat sie das vorige Jahr auch schon gesagt, ja, ich will dich nach einem Jahr, wenn du dich zusammenreißt,
00:28:55und dich veränderst halt zurück.
00:28:57Dann saßen wir beim Jugend an, haben die Hilfekonferenz gehabt.
00:29:00Da hat sie dann auch wieder gesagt, ja, nächstes Jahr.
00:29:03Ich glaube, das hat sie zwei-, dreimal gemacht.
00:29:05Und beim dritten Mal habe ich dann gesagt, ich will dann in der BG bleiben.
00:29:08Weil dieses Hin und Her möchte ich halt nicht mehr.
00:29:17Ja.
00:29:20Ja.
00:29:30ORCHESTRA PLAYS
00:29:55Mit 18 verlässt Dominic die WG, kehrt zurück zu seiner Mutter, dann zu seinem Vater und wieder zurück zur Mutter.
00:30:02Er versucht unterschiedliche Jobs und Ausbildungen in Berlin, zieht dann nach Eisenhüttenstadt, um dort in einem Callcenter für neun Monate
00:30:10zu arbeiten.
00:30:11Er verliert den Job und kehrt wieder zurück nach Berlin.
00:30:26Und glaubst du, es wäre anders gelaufen, wenn dein leiblicher Vater da gewesen wäre?
00:30:35Ich glaube nicht. Zu meinem leiblichen Vater habe ich jetzt auch keinen Kontakt mehr. Hatte auch seine Gründe, warum. Ich
00:30:46möchte zu ihm auch keinen Kontakt mehr.
00:30:53Hat er dich enttäuscht?
00:30:56Ja, er ist mehr oder weniger enttäuscht. Er hat halt nicht zu mir gehalten in bestimmten Situationen, die vorgefallen sind.
00:31:08Wie gesagt, als ich mit 18 zurückgegangen bin nach Berlin, war ich auch eine Zeit lang bei ihm unten.
00:31:16Ich habe versucht, das halt wieder so ein bisschen ins Reine zu bringen. Ich meine, wenn er eine Frau hatte,
00:31:23die gerade mal zwei Jahre älter ist als ich, von der lasse ich mir auch nicht unbedingt was sagen.
00:31:29Ja, und da gab es halt Streitigkeiten etc. pp. Und er hat lieber zu seiner Frau gehalten, statt zu seinen
00:31:36eigenen Kindern.
00:31:39Und das ist ein Punkt, was ich halt nie verzeihen werde. Klar, zwischendurch ab und zu schreiben wir. Aber sonst
00:31:52ist ja nichts.
00:32:01Hast du einen Vater gebraucht? Ja.
00:32:06So eine Identifikationsfigur oder auch? Ja, der hat ein Vorbild halt.
00:32:13Weil letztendlich musste Muttern ja beide Rollen irgendwie belegen.
00:32:19Und das hat sie ja letztendlich auch nicht so ganz gepackt.
00:32:22Silvia Kiesel hat ihren Vater inzwischen verzint. Die beiden haben regelmäßig Kontakt.
00:32:31Manchmal spiele ich auch mit meiner Mutter, äh, manchmal irre ich nicht.
00:32:40Wenn die Kinder im Bett sind, also die anderen beiden.
00:32:46Ja.
00:32:49Dann war ich spannend, wenn meine Mutter ankommt.
00:32:57Hoffentlich kommt es auch nicht um Szene hier an.
00:33:01Weil es von der Freundschaft kam es auch erst um Szene.
00:33:06Um 11, halb 12, halb 11, um 11.
00:33:11Ja, ja, das war so interessant.
00:33:11Ich Taehyung mal strange, es war ja auch nett aus.
00:33:12Was hat man went?
00:33:13Mein Name ist es ja auch noch nicht.
00:33:31Was hat man denn um делает?
00:33:35Dann war auch immer über Sport,
00:33:36bis ich Dentonild annehmen.
00:33:39What was with Dominic's mother in the time? Was it was so easy for Dominic to go away?
00:33:45Or did she not come with that?
00:33:50I didn't realize that she didn't come with that. I think that was her egal.
00:33:57That was after the other sisters, they came in a group.
00:34:04I think only this daughter, the daughter, she was in the family.
00:34:10Wissen Sie, how many children she had?
00:34:14I know five.
00:34:19I don't know from the last child that came.
00:34:24It was maybe a year ago at the mother at home.
00:34:28We said to her, she gave it to a friend.
00:34:31What did she do?
00:34:32She had to deal with it.
00:34:35She had to deal with it.
00:34:36And then she didn't come back, that child.
00:34:40She felt okay.
00:34:45And then you got a fifth child, right?
00:34:49Was that was?
00:34:50Genau, that's the little Leon, where I just talked about it.
00:34:55He lives now with the parents.
00:34:58He is now in the meantime also 10 years old.
00:35:02He has a good contact with the parents.
00:35:03He has a good contact with the parents.
00:35:05He sees us all a half a year at the Jugendamt.
00:35:12When he talks to the family, also to the Beratung and so.
00:35:17He erkunds me then.
00:35:18He gets from me and his sisters.
00:35:21And then they give me little gifts.
00:35:23Entweder was gekauft oder was selber gebastelt.
00:35:27Und das alles, ja.
00:35:30Konntest du dich manchmal nicht entscheiden,
00:35:32ob du wütend bist oder ob du deine Mama liebst?
00:35:38Auch wenn ich wütend war, habe ich sie doch auch geliebt, sag ich jetzt mal.
00:35:46Es gab Situationen, die mich wütend gemacht haben, aber trotzdem ist es meine Mutter.
00:35:53So.
00:35:55So.
00:36:04So.
00:36:15So.
00:36:17So.
00:36:19So.
00:36:21So.
00:36:41Or do you take the power every morning to stand?
00:36:45From God!
00:36:54What?
00:36:56Why God?
00:36:57Because God is my friend.
00:37:09I didn't have anything in Berlin, except my mom.
00:37:17I couldn't live with my mom anymore.
00:37:21Because it didn't go to the place.
00:37:26And before the whole thing went up, I didn't have to worry about it.
00:37:34I wanted to live with my own own apartment.
00:37:38And in Berlin, I grew up in Berlin.
00:37:43And I didn't have anything in Berlin.
00:37:57I didn't have anything in Berlin.
00:38:01I didn't have anything in Berlin.
00:38:02I didn't have anything in Berlin.
00:38:13I didn't have anything in Berlin.
00:38:48I didn't have anything in Berlin.
00:38:49Eisenhüttenstadt nach Berlin wieder zurückgezogen, habe dann einen Job angefangen als Callcenter
00:38:56erkennt, wurde dann im Dezember 2020 gekündigt. Dann war ich auf Jobsuche, denn wie gesagt
00:39:09hat sich mein Kumpel gemeldet. Dann habe ich hier Urlaub gemacht, habe beim Umzug mitgeholfen
00:39:18von denen. Und dadurch ist es so entstanden, wir sind halt auf das Thema gekommen, weil
00:39:24ich halt so aus Berlin raus wollte. Und da ist ja dann auch die Idee entstanden, dass
00:39:30ich hierbleiben will, weil es mir halt auch gut gefallen hat.
00:39:39Ah, da kommt es eh nicht rein.
00:40:01Ja, wir sollten rausgehen.
00:40:03Nö.
00:40:06Vielleicht sollten wir das doch.
00:40:17Ja, oder weniger haben wir uns in der Arsche kennengelernt. Ja und dann so nach und nach
00:40:23sind wir halt weg von der Arsche, sind eher auf dem Skater gewesen. Ja und da ist, also der
00:40:30Kontakt ist halt intensiver geworden. Ja.
00:40:35Das heißt, ihr seid jetzt ungefähr wie lange befreundet?
00:40:38Ungefähr elf Jahre. Ja.
00:40:41Und wie kam das jetzt, dass Dominik hierher gekommen ist zu euch?
00:40:44Na, ich habe halt wieder den Kontakt gesucht, so, halt geschrieben, dann haben wir telefoniert
00:40:48und dann stand auf einmal wieder hier.
00:40:55Ja, durch die Arsche halt, die Freundschaften, die sind ja auch relativ alle kaputt gegangen.
00:41:02Die haben sich dann zerflaggen. Gab es keinen Grund dafür, dass sich das so auseinander abgelehnt hat?
00:41:07Ja, ich habe mich damals vor denen auch unter anderem geoutet, dass ich da schwul bin.
00:41:13Da drunter einigermaßen, beziehungsweise deswegen.
00:41:34Mama? Ja? Wo wollen wir in unserem Pool hinstellen?
00:41:38Bei Uwe im Garten. Da hast du mehr Platz.
00:41:42Das ist die jahrelange Freundschaft, sage ich jetzt mal.
00:41:45Also wir kennen uns ja jetzt seit mehreren Jahren, auch wenn wir jetzt zwischendurch keinen Kontakt hatten.
00:41:50Aber trotzdem kennt man sich ja.
00:41:53Ja, und das ist seitdem, seitdem ich hierhergezogen bin, so, dass ich die Mama und Papa nenne.
00:42:00Sie haben es einfach mir irgendwann mal angeboten und seitdem mache ich es.
00:42:05Jetzt hat es mir die Sprache verschlagen.
00:42:06Jetzt hat es mir die Sprache verschlagen.
00:42:10Gerade die Mom, die ich jetzt knapp elf Jahre kenne,
00:42:15den Papa ja eher so fünf.
00:42:20Genau, die unterstützen mich auch ganz viel bei der Job-Suche, Wohnungssuche, Ämter-Wägen.
00:42:28Genau.
00:42:29Okay, genau.
00:42:29Ich bin froh.
00:42:30Ja, Friro, ich fühle mich damit.
00:42:32Ja, muss ich nicht.
00:42:33Ja?
00:42:33Genau.
00:42:34Ich bin froh, oder?
00:42:35Ja, nicht verdreht.
00:42:37Okay.
00:42:38So rein rohen.
00:42:39Ja.
00:42:40Drinnen, drinnen.
00:42:41Einfach rein rohen.
00:42:42Tschö.
00:42:50Yeah, man can just talk to each other, that's what, in my own family, say I say, with my mom,
00:42:58not so much work.
00:43:03She takes time, listens to, but if it's too long, then it's somehow taken off.
00:43:09Yeah.
00:43:11That's me first of all first off.
00:43:15And what is that? Is that, that she by the other sister abgelenkt,
00:43:19or is she just not at the same time?
00:43:22Man has the feeling, that she doesn't listen to.
00:43:25Also, you have the feeling?
00:43:26Genau.
00:43:29Yeah, when you ask something, then you ask one or two times,
00:43:33because you notice that you're not so much interested in it.
00:43:40Does it hurt you then?
00:43:42Yeah.
00:43:52It's like a child, what could be my own child, it's nothing else.
00:43:57It will probably not change.
00:43:59It's like a child.
00:44:00Because it's like a child, a child, a child came from Berlin near to Berlin.
00:44:04Er wollte sich vollkommen, sorry, vollkommen verändern.
00:44:08Er wollte wirklich ein neues Leben anfangen.
00:44:11Sag wir mal so.
00:44:34The job search, where I came from, was the first time the job search.
00:44:42I found a good job in the Sicherheitsbranche.
00:45:12The job search, where the job search, where the job search, where the job search.
00:45:43The job search, where the job search, where the job search, where the job search.
00:46:04The colleagues see it already, right?
00:46:14Can you imagine that this can be a kind of home for you?
00:46:19Yeah.
00:46:20Also, ich versuche mir halt vieles aufzumachen.
00:46:23Sei es mit der Feuerwehr, sei es beruflich.
00:46:25Also, hier fühle ich mich deutlich wohler als hier in Berlin.
00:46:36Ich frage Dominik und seine Mutter, ob sie sich den Film von damals nochmal zusammen anschauen wollen.
00:46:42Dominik stimmt zu und kommt nach Berlin.
00:47:08Ich frage Dominik und seine Mutter.
00:47:16Ich frage Dominik und seine Mutter.
00:47:42.
00:47:43.
00:47:56Dominic, are you satisfied with your family?
00:48:01Sometimes yes, sometimes yes.
00:48:05Also öfters, yes.
00:48:06.
00:48:09.
00:48:10.
00:48:10.
00:48:10.
00:48:11.
00:48:11.
00:48:12.
00:48:13.
00:48:19.
00:48:20.
00:48:24.
00:48:25.
00:48:26.
00:48:26.
00:48:26.
00:48:26.
00:48:27.
00:48:27.
00:48:28.
00:48:28.
00:48:29.
00:48:44.
00:48:44.
00:48:45.
00:48:46.
00:48:50.
00:48:50.
00:48:50.
00:48:50.
00:48:50.
00:48:51.
00:48:54.
00:48:54.
00:48:55.
00:48:57.
00:48:58.
00:48:58.
00:48:58.
00:48:58Circus, Circus.
00:49:01I want to go in Circus.
00:49:04I want to go in Circus.
00:49:07I want to go in Circus.
00:49:14Mama, I want to go in Circus.
00:49:20We can go alone.
00:49:22I want to go to Circus.
00:49:28In 벌 Light Mountain.
00:49:30I see you atir in Circus.
00:49:51Montag, Pilz, Dienstag, keine Vorstellung.
00:49:54Auf, zu!
00:49:55Mittwoch, Donnerstag und Freitag, Familientag.
00:49:58Papa, Papa, Papa.
00:49:59Ja, nun komm, dann gehen wir Eis essen.
00:50:02Komm.
00:50:04Ja, Dominik, dafür kann ich ...
00:50:24Meine Mutter hat ja auch nicht so viel Geld.
00:50:27Ich muss ja auch für den Kleinen alles holen.
00:50:30Müschen, nahrung, grästchen, trinken.
00:50:40Ist ja ein bisschen teuer.
00:50:42Man kann sie mir auch nicht immer retten.
00:50:48Dominik, wie ist das denn für dich, den Job zu tun?
00:50:50Was geht dir so durch den Kopf?
00:50:54Was mir durch den Kopf geht?
00:51:01Dass man einiges anders hätte machen können.
00:51:05Was zum Beispiel?
00:51:12Die Erziehung, die Überfallmännische Schwester.
00:51:17Die könnte oder hätte damals eine Magenärm machen sollen und nicht ich.
00:51:28Tut dir das weh, wenn du das siehst?
00:51:32Bisschen.
00:51:36Aber wenn du jetzt da so einen kleinen Jungen siehst, also der so wütend ist, ähm, gibt's
00:51:42da eine Erklärung für dich?
00:51:48Meine Verzweiflung?
00:51:55Gibt's irgendwas, was du deiner Mutter gerne sagen würdest, ähm, was du ihr nie gesagt
00:52:02hast?
00:52:03Gibt's da irgendwas?
00:52:11Nee.
00:52:15Gibt's nix.
00:52:17Echt?
00:52:32Das Einzige, was ich damals nicht verstanden habe, dass ihr der Urlaub an dem Punkt wichtiger
00:52:42war als ihr eigener Sohn.
00:52:43and he was still in the middle of the Jugendamt.
00:52:47He didn't even know what he was talking about.
00:52:54That was a point,
00:53:03which I didn't understand.
00:53:13I mean, she got it with me,
00:53:15when she was in the first WG.
00:53:20She had the time,
00:53:22she had the time with the Treuer.
00:53:27She had the time to meet her.
00:53:28She had to meet her at night,
00:53:37more or less.
00:53:43She had the time to meet her.
00:53:45as it was said to her,
00:53:48that she had nothing to eat.
00:53:50And so on.
00:53:52It was in my eyes,
00:53:55she didn't interest me.
00:53:56She had to meet her.
00:53:57She had to meet her.
00:54:00She had the best friend of her
00:54:02with her.
00:54:05She had to meet her.
00:54:09I was wrong with her.
00:54:12Just kidding.
00:54:17She had to meet my daughter.
00:54:20She's a friend of mine.
00:54:24She was from the ambulance.
00:54:25This time,
00:54:25she had to meet her.
00:54:26she's been agitated.
00:54:27She's gone to me,
00:54:27and she's just gone to me.
00:54:33I also know that as a mother, as a mother, I made a lot of mistakes.
00:54:40And that's all.
00:54:43When I try to make it better.
00:54:47And I'm totally proud of Dominic,
00:54:54that he is so far, that he has his own work,
00:54:58that he has his own money,
00:55:01that he now has a living and everything.
00:55:07But as I said, Dominic,
00:55:11because he was still young,
00:55:15should not be the complete responsibility for Sinajana.
00:55:20Because of that,
00:55:27he had something to do with him,
00:55:32that he as a little child,
00:55:36he could not play like other children.
00:55:43So, with friends, footballs,
00:55:45or in the cinema,
00:55:47or anywhere else.
00:55:57Was your father or your father working?
00:56:01Yeah.
00:56:09Wahnsinn.
00:56:13Have you noticed as a child that there is no money there, that it's in front and in front?
00:56:22Yes, you get that with.
00:56:29And it felt like it didn't feel so good?
00:56:32No, no, he was not so good, as if someone had money, I would say.
00:56:40That's right, that's right, that's right.
00:57:14Der Film über Dominic hat damals viel Aufmerksamkeit bekommen. Dominic wurde zur Berlinale eingeladen, die Zeitungen berichteten über ihn und
00:57:22der Film wurde in einer Talkshow besprochen.
00:57:25Plötzlich stand Dominic im Zentrum einer Debatte über Kinderarmut.
00:57:31Aber ich finde, man hat auch gesehen, und das ist dann fast noch deprimierender, welches Potenzial in diesem Jungen steckt.
00:57:38Der ist verantwortlich, der steht an der Ampel, der erklärt seiner kleinen Schwester, dass man das jetzt nicht macht, wie
00:57:44ein Erwachsener.
00:57:45Und wenn man dieses Potenzial erreichen würde, glaube ich, hätten auch viele dieser Kinder eine Riesenchance.
00:57:50Aber wie wollen sie es erreichen? Das ist das Problem. Aus der Familie rausnehmen ist sozusagen ja auch nicht sinnvoll.
00:57:56Kann sinnvoll sein, wenn die Verwahrlosung zu weit geht, aber ich befürchte, der wird irgendwann auch runtergezogen, wenn er vielleicht
00:58:02nicht da rauskommt.
00:58:09Es sind letztendlich 4,6 Millionen Kinder, so wie Dominic, die in Deutschland in und in der Nähe von Armut
00:58:17leben müssen.
00:58:18Und wir dürfen die Statistiken nicht kaputt rechnen, indem wir immer mehr Kinder dort herausnehmen,
00:58:23indem wir sagen, die Bundesregierung spricht von 20 Prozent der Kinder, die in Deutschland in Armut leben.
00:58:29Wir haben den Eindruck, es sind doppelt so viele. Denn wenn eine Mutter dann zum Beispiel 20 Euro netto mehr
00:58:34in der Tasche hat, ist sie bereits nicht mehr in der Armutsstatistik.
00:58:37Aber sie lebt genauso. Und was wir im Moment in den Archen erleben, ist noch ein zweiter Aspekt, den wir
00:58:43vorher nicht kannten.
00:58:44Im Moment herrscht Hunger. Es gibt viele Mütter, die nicht in der Lage sind, zu Mittag zu essen, weil die
00:58:50sagen,
00:58:50ich spare für mein Kind, dass es am Abend was zu essen bekommt. Wir haben Anfragen von Schulen, dass Hunderte
00:58:56von Kindern ohne Frühstück in die Schule gehen,
00:58:59dass Kinder nichts zu essen haben, sich nicht konzentrieren können in der Schule, dass sie aggressiv werden.
00:59:05Wir beliefern immer mehr Schulen inzwischen mit einem kostenlosen Frühstück. Das darf doch in einem reichen Land wie Deutschland nicht
00:59:13sein.
00:59:13Also ich kann nur sagen, wir in Deutschland vergessen unsere eigenen Kinder. Wir machen die Kinder bewusst schwach.
00:59:20Die Schulbildung hängt vom Einkommen der Eltern ab. Das darf nicht sein. Das muss auch nicht sein.
00:59:24Also wir müssen inzwischen mehr für unsere Kinder tun, sonst wird unser Land später kaputt gehen.
00:59:29Ich frage mich manchmal, ob die Menschen überhaupt was ändern wollen.
00:59:36Das ist echt manchmal so. Ich meine, ich bin auch jetzt schon fast 20 Jahre in der Arche und es
00:59:42tut sich wenig im System, im Bildungssystem.
00:59:52Frustriert das manchmal?
00:59:55Das frustriert mich.
00:59:57Weil es eigentlich, man weiß, dass Geld da ist, dass Menschen da sind, die das wollen, aber die Leute, die
01:00:09am Hebel sitzen, wollen es wahrscheinlich nicht.
01:00:13Ich weiß nicht, woran es liegt.
01:00:18Ich glaube, das frustriert alle hier, die in dem Bereich arbeiten.
01:01:11Was ist nicht so dick?
01:01:17Mit Eh kannst du deine Schlüppe anreden. Aber nicht mich.
01:01:24Also irgendwie hast du so ein Gefühl dafür, welche Rolle er für dich spielt?
01:01:34Na, der ist einfach mein großer Bruder.
01:01:39And if I don't go to Mama or so,
01:01:42he's also a partner.
01:01:47Can you do that on him?
01:01:49Yeah.
01:01:51He's a good listener.
01:02:07Oh.
01:02:31That was good.
01:02:39He's a good listener.
01:03:01What are you doing?
01:03:02What are you doing?
01:03:05What?
01:03:11I can't drink anything.
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