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00:00She's crazy like a fool
00:30Hunderte Goldene und Platinplatten, das haben auch weltweit nur wenige geschafft.
00:37Vor allem mit Boney M. hat Farian Popgeschichte geschrieben.
00:41Keiner von uns wusste, dass dieser Erfolg kommen würde.
00:57Daddy Cool. Song und Pseudonym zugleich.
01:02Ich liebe Musik, wirklich.
01:04Wenn ich die Musik nicht geliebt hätte, hätte es den Frank Farian nie gegeben.
01:26Miami, Florida. Millionen Metropode mit karibischem Flair.
01:30Ein Mix aus Wolkenkratzern, Art-Deko-Hotels und Little Havanna.
01:35Legendär für seine Strände und Latino-Charme.
01:41Dort haben wir Frank Farian im Juli 2021 besucht, kurz vor seinem 80. Geburtstag.
01:49Fast täglich arbeitet er in seinem Tonstudio.
01:53Herzensprojekt, eine Neuauflage des Klassikers Cherished Alive im Duett mit seiner Tochter Janina.
01:5913 Jahre hat Frank Farian in Miami gelebt.
02:03Und dort ist er am 23. Januar 2024 überraschend gestorben.
02:12Musikalische Trauerfeier in Berlin, wo seine Tochter Nicole lebt.
02:15Sie führt sein Erbe fort.
02:17Die Gäste, langjährige Weggefährten, Freunde und Familie.
02:22In der ersten Reihe seine vier Kinder aus früher Ehe und einer späteren Beziehung.
02:27Peter und Nicole Reuter, Janina und Zoe Onjevenjo.
02:30Tochter Nicole ist sichtlich bewegt.
02:33Als er gegangen ist, war sein Herz voll.
02:37Und seine Träume so groß wie immer.
02:41Weißt du, was mein schönster Tod wäre?
02:45Wenn ich einfach nur so friedlich am Mischpult einschlafe und sie mich am nächsten Tag finden.
02:56Es war Farians ausdrücklicher Wunsch im saarländischen Spiesen, an der Seite seiner Mutter begraben zu werden.
03:03Zeitlebens war sie seine wichtigste Stütze und Bezugsperson.
03:06Er nannte sie stets seinen besten Freund.
03:09Ein außergewöhnlicher Grabstein mit Zitaten aus seiner musikalischen Vita.
03:14Farians Welterfolg Daddy Cool mit der Nachbildung der Original-Mischpult-Einstellung.
03:20Das Pult war das zentrale Instrument seines Schaffens.
03:24Auch Rivers of Babylon hat hier seinen Platz.
03:27Ein Song aus Jamaika und einer der ersten und größten Welterfolge von Boney Ann.
03:39Der Mond ist aufgegangen.
03:41Das erste Lied, das Farian als Kind auf einer Bühne gesungen hat.
03:45Eine Geschichte, die er immer wieder gern erzählte.
03:55Geboren wurde Frank Farian am 18. Juli 1941, als Franz Reuter in Kirn an der Nahe.
04:02Seine Mutter, die aus Saarbrücken stammte, hatte dorthin geheiratet.
04:05Ich kann mich erinnern, in den frühen 50er Jahren sagte ich zu meiner Mutter,
04:11Mami, in diesem Kasten will ich auch mal singen.
04:15Sein Vater starb als Soldat in Russland.
04:18Die Mutter musste die Kinder alleine durchbringen.
04:21Ich habe Koch gelernt, weil ich immer Hunger hatte und hatte nie genug zu essen.
04:25Und ich bin dann nach Luxemburg gegangen und habe einen guten Job bekommen.
04:30Ich habe nicht nur 300 D-Mark wie in Saarbrücken verdient.
04:34Ich hatte dann das Vierfache verdient.
04:35Ich habe 1200 D-Mark bekommen, das war 1958, 1959.
04:41Und dann war ich zwei, drei Saisons in Etelbrück im Hotel Zentral.
04:47Dann ist das General-Petten-Fest.
04:50Der General-Petten hat die Luxemburger von den Nazis befreit.
04:54Da ist ein riesengroßes Festzelt.
04:56Und was hört es in meinen Ohren?
04:58Eine Rock-and-Roll-Band.
04:59Ich habe gedacht, die lassen Schallplatten laufen.
05:01Ich gehe in das Zelt rein, da steht eine Band auf der Bühne.
05:05Ein Sänger, drei Gitarren hinten dran und ein Schlagzeug hinten dran.
05:09Und da gab es eine Explosion im Kopf.
05:11Und da konnte ich nicht mehr kochen.
05:15Wie später noch so oft in seiner Karriere ging Farian volles Risiko.
05:19Und er hatte auch gleich einen Namen für seine Band.
05:22Die Schatten.
05:23Er war von Anfang an Bandleader und Manager zugleich.
05:26Ich bin nach Saarbrücken zu FC Lewis.
05:28Das Geschäft, das Musikgeschäft.
05:31Und habe gleich eine riesen Anlage gekauft.
05:34Drei Gitarren, Boxen dazu, ein Mikrofon.
05:38Und habe mir gleich silberne Anzüge machen lassen für die Band und für mich.
05:41Und wir sahen aus wie Stars.
05:44Waren aber noch keine.
05:47Im saarländischen Elbersberg begann die Karriere, die ihn schließlich nach Miami führte.
05:52Und hier lernte er auch den Mann kennen, der ihn viele Jahre begleiten sollte.
05:58Hans-Jörg Mayer war für Farian viele Jahre unverzichtbar, wenn es darum ging, neue Songs zu finden.
06:05Und sie liebten beide afroamerikanische Musik.
06:08Meine Eltern hatten in Elbersberg ein Elektrogeschäft mit einer kleinen Plattenabteilung.
06:14Und da war ich mittags nach der Schule.
06:17Und irgendwann stürmte ein Freund von mir rein und hat gesagt,
06:22Hey, da vorne probt eine Band und du kannst doch, du kannst doch eigentlich, du bist doch auf dem Gymnasium.
06:28Plötzlich war ich da bei einer Band mit dabei und habe dann bruchstückhaft die Texte zusammengeschrieben,
06:37die meistens überhaupt nicht gestimmt haben.
06:39Aber es hat so geklungen, als ob es echt wäre.
06:43Und der Frank hat danach gesungen.
06:45Und wenn die bei den Amerikanern aufgetreten sind, haben die das auch alles verstanden.
06:50Doch erst einmal sammelten Frankie und die Schatten, wie die Band zunächst hieß, Erfahrung auf heimischen Bühnen.
06:56Ein Amateurfilm ist erhalten geblieben und dokumentiert diese Aufbruchstimmung.
07:01Der erste Auftritt, den der Frank mit der Band hatte, war am zweiten Weihnachtsfeiertag 1962 in Elbersberg im Gasthaus Gräber.
07:18Und das ist für mich auch heute noch einer der besten Auftritte, weil das für mich einfach unfassbar war.
07:25Da war Livemusik da, was ich vorher überhaupt nicht kannte.
07:29Es war Winter, es war kalt draußen, die Brühe lief an den Fenstern runter.
07:34Und es war eine unfassbare Stimmung.
07:37Toll.
07:37Under the Boardwalk war die dritte von insgesamt vier Singles der Schatten.
07:49Es gab viele gute Bands im Saarland, aber niemand hatte ein solches Talent für die Vermarktung wie Farian.
08:02Mehrfach wurden die Musiker ausgewechselt.
08:04Vier Ex-Schatten erinnern sich an bewegte Zeiten.
08:13Wir wollten die Spitze sein.
08:17Und so haben wir auch gespielt.
08:19Wir standen mit den Masken hinter der Bühne, hinter dem weißen Papier.
08:25Noch hinten dran die Leuchten.
08:27Dann wurden dann unsere Schatten von hinten auf dieses weiße Papier transferiert.
08:33Und dann hat der Frängi dann raus, hat sich das weiße Papier erschlagen und dann ging es los.
08:40Wir spielten sonntags nachmittags in Sagemünd, spielten Tanz-Tee und sind um sechs Uhr dann dieselbe Nummer rückwärts nochmal eingeladen
08:52alles ins Auto und nach zwei Brücken gefahren.
08:56Und dann haben wir gespielt bis zwölf, sowas.
08:59Also es war schon ein harter Ritt.
09:01Das war aber für uns in dem Alter, in dem wir waren, sehr interessant.
09:06Und ja, ein bisschen Geld haben wir auch verdient.
09:10Die Schatten bekamen dank Faryans Vermarktungstalent auch überregionale Gigs.
09:16Sogar im Münchner Zirkus Krone und im Hamburger Star-Club.
09:20Das war schon eine kleine Sensation.
09:23Frank Faryan und Herman Rehbel, ehemaliger Schlagzeuger der Scorpions, 2005 im Hardrock-Café in München.
09:31Die beiden Weltstars erinnern sich gern an die Anfänge der Rockmusik im heimischen Saarland in den 60er Jahren.
09:37Faryan, Sänger der Schatten, Rehbel, Drummer der Masterman.
09:41Ich muss sagen, Saarland war damals also teilweise wirklich wie England.
09:45Da ging also wirklich viel ab im Beat-Geschäft.
09:48Gute Szene.
09:49Gute Szene war da.
09:50Es war so damals das Atlantik in Saarbrücken.
09:52Da haben alle englischen Bands gespielt, die hier übrigens in München in PN Hit House gespielt haben.
09:57Wir hatten also den Genuss, die alle zu sehen damals.
09:59Wir waren auch immer fleißig und haben alles abgeguckt.
10:02Und dann gab es bei Frank Faryan gab es ja noch in Pfälzer Hoven.
10:07Und da waren wir auch oft.
10:09Und da gab es dann Starlight in Saarbrücken.
10:11Da ging gut der Punk ab.
10:12Also wir hatten eine richtig gute Beat-Szene damals.
10:15Und die Begeisterung der Musiker, die Bands zu gründen, war dann halt da.
10:19Und plötzlich gab es Beat-Festivals.
10:22Und in jedem Ort, in jedem kleinen Ort gab es dann eine eigene Band.
10:27Also es gab ganz viele Musiker damals.
10:30Aber von goldenen Schallplatten, wie sie die beiden in späteren Jahren einsammelten,
10:34konnten sie in den 60ern nur träumen.
10:37Einmal Rock'n'Roll, immer Rock'n'Roll.
10:39Das ist eine Lebensphilosophie.
10:41Und ich kenne eigentlich niemanden aus unserer Ecke, die dann irgendwie sich davon distanziert haben.
10:49Nein, das ist eine Lebensphilosophie.
10:50Und die möchte ich auch überhaupt nicht mehr missen, selbst wenn ich 70 bin.
10:55Zurück in die späten 60er.
10:57Farian beendet das Kapitel Schatten.
11:00Der gelernte Koch übernimmt das Gasthaus Hochtrepp in St. Ingbert.
11:04Gleichzeitig hatte er in den frühen 70ern Anfangserfolge mit ein paar deutschen Schlagern.
11:09Aber der Durchbruch lässt auf sich warten.
11:14Farian dachte schon ans Aufgeben, als er endlich einen richtig großen Hit landete.
11:28Rocky macht ihn über Nacht zum Millionär.
11:37Aber ich war unglücklich, weil ich deutsche Schlager machen musste.
11:41Und ich war doch eigentlich ein Rock'n'Roller.
11:42Und da kam ich auf die Idee mit diesem Baby-Do-I-Wanna-Bump.
11:45Habe im Studio experimentiert mit der tiefen Stimme.
11:49Habe mit Facetto-Stimmen die Mädelstimmen imitiert.
11:52Was dann später auch der Barry Gibb von den Beaches gemacht hat.
11:55Nächstes Projekt, die Diskothek Rendezvous in St. Ingbert.
12:00Dort konnte er auch testen, wie seine Produktionen auf der Tanzfläche zündeten.
12:06Plötzlich schien ihm einfach alles zu gelingen.
12:10Seine Songs wurden zum Erfolg im Radio.
12:13Auch das Fernsehen meldete sich.
12:15Und damit brauchte er unbedingt Gesichter zu seinem Studioprojekt Boney M.
12:21Er fand die vier über eine Agentur.
12:23Es ging ja Schlag auf Schlag.
12:25Weil an dem Tag, als ich meine Goldene Schallplatte bekam,
12:28im Rendezvous in St. Ingbert,
12:30dann habe ich ja Boney M. schon präsentiert.
12:32Und das war ja dann der Bringer überhaupt.
12:36Und dann, also ich wurde dann vom Erfolg einfach geküsst.
12:45Bobby Farrell war ein außergewöhnlicher Tänzer.
12:48Dass die Playback-Stimme von Fahri ankam, störte niemand.
12:52Aber auch Liz Mitchell erwies sich als Glücksfall.
12:55Sie sang wie eine Göttin, erklärte Fahri an, im Interview.
13:00Und dann kamen dann so Sachen wie Daddy Cool.
13:03Da, du, da, du, da, du, da, du, da, du, da, du, da, du, da, du, da, du, da.
13:07Das war dann halt, ich habe geklungen wie die Amerikaner,
13:11ich habe geklungen wie die Engländer.
13:12Und mit den Menschen, die ja sowieso aus England kamen, wie Liz,
13:15und da habe ich auch dann in England dann die großen Erfolge gefeiert.
13:26Mit Daddy Cool prägte Fahri an gleich zu Beginn den Stil von Boney M.
13:31Gute Melodien, tanzbare Musik.
13:34Die Leute hören mit den Augen war eine seiner Überzeugungen.
13:39Das Projekt zeigte schnell sein weltweites Potenzial.
13:48So, es ist ein Showbusiness.
13:50Something will go or not.
13:53Und bis zum Sommer zu Ende war, hatten wir einen Erfolg.
14:12Die Gruppe war eher durch Zufall entstanden, aber sie harmonierte perfekt.
14:17Und die Kameras liebten die vier aus der Karibik.
14:20Im Hintergrund Fahrian, an Mikrofon und Mischpult.
14:30Den Song Rivers of Babylon hatte übrigens Fahrians Kompagnon Hansjörg Mayer aus Jamaika mitgebracht.
14:37Er hatte die Melodie im Ohr, seit er viele Jahre zuvor als Marinesoldat in Kingston an Land gegangen war.
14:44Dort war es ein lokaler Hit.
14:46Für Boney M. wurde es der weltweite Megaseller überhaupt.
14:53Now, how shall we sing the Lord's songs in a street?
14:59So war es auf Babylon.
15:01Das war bis zum heutigen Tag unser größter finanzieller Erfolg auch.
15:05Da gab es kein Land der Welt, wo dieser Song nicht bekannt war.
15:13Boney M. reihte Hit an Hit.
15:15Oft angelehnt an karibische Volkslieder.
15:19Fahrian hatte immer ein Gespür für die Kombination von eingängigen Melodien mit perfektem Sound und Groove.
15:25Der Name Boney M. ist uns sonntags nachmittags, dem Frank sonntags nachmittags eingefallen.
15:32Bei ihm im Wohnzimmer, da lief gerade der Fernseher und da lief damals eine australische Krimi-Reihe und der Inspektor,
15:41der hieß Boney.
15:43Und dann sagte er, ey Boney, das klingt aber gut.
15:47Und dann kam, Boney war so, da fehlte noch was.
15:50Und irgendwie kam das M dazu.
15:53Da bin ich oft gefragt worden, was bedeutet denn das M?
15:56Ich kann es nicht sagen, ich weiß es nicht.
15:58Zu Beginn seiner Produzententätigkeit richtete sich Fahrian zunächst ein eigenes Tonstudio im Saarland ein, und zwar in Schüren zwischen Elversberg
16:08und St. Ingbert.
16:09Doch der Mega-Erfolg führte ihn schließlich nach Rosbach bei Frankfurt am Main.
16:17Er brauchte die Nähe zum internationalen Flughafen für die Musiker und die Tourneeplanung.
16:25Fahrian war endgültig angekommen, in der Doppelrolle Musikproduzent und Manager.
16:31Denn neben der Musik ging es immer auch um Musikrechte oder Vermarktung.
16:40Sunny war ein amerikanischer Popklassiker.
16:43Den hatten schon die Schatten im Repertoire.
16:50Prägend für die optische Inszenierung von Boni M. war der Münchner Fotograf Didi Zill.
16:56Viele Jahre sehr erfolgreich mit seinen Fotos von Popsternchen und Rockstars.
17:05Und dann habe ich mal was von einer Idee erzählt.
17:08Drei Frauen und ein Spanner, ein Bobby, der die Frauen beobachtet, wenn sie sich gegenseitig ein bisschen anmachen.
17:14Das hat ihn dann plötzlich interessiert.
17:16Dann hat er gesagt, da könnte man schöne Dessous drumherum bauen und der Bobby guckt dann so.
17:21Dann haben wir zwei Tage fotografiert in München und die Mädels wollten das überhaupt nicht mitmachen.
17:27Liz ist mit einer Bibel jeden Tag in der Gegend rumgelaufen und ihr Vater war Pfarrer.
17:31Und wir haben ein tolles Cover gemacht.
17:33Das Cover war für damalige Zeiten eine Sensation.
17:36Und das war ein Teil des Erfolges.
17:39Weil ohne dieses Cover hätte man vielleicht die ersten 20.000, 30.000 Platten gar nicht verkauft.
17:48Auch Rasputin ist bis heute einer der größten Hits von Boney M.
17:53Die Idee dazu hatte Farian nach einer türkischen Melodie.
18:01Wir waren gerade die erfolgreichste Truppe, würde ich mal sagen, auf der ganzen Welt.
18:06Wir waren auch Nummer eins in England.
18:07Die Königin, höchstpersönlich, hat die Gruppe geehrt.
18:11Und im Anschluss an die England-Tournee waren zwei Militärmaschinen da und haben den ganzen Farian-Zirkus nach Moskau geflogen.
18:18Und es war eine Riesensensation und wir waren auch die Ersten, die auf dem Roten Platz getanzt haben.
18:29Reshinjev hat sein Okay gegeben.
18:40Rasputin als Video.
18:42Auch hier zeigte sich Farians Intuition.
18:45Lange vor MTV oder YouTube erkannte er die Wirkung von Musikvideos.
18:50Dank Social Media 2020 ein weltweites Comeback für den Song.
18:55Millionen Downloads, Milliarden Klicks.
18:57Also das ist schon eine Sensation nach so vielen Jahren, wo der Song existiert.
19:04Und jetzt werde ich überrascht mit dessen jungen Leute völlig ausflippen auf diesen Song.
19:11Ra, ra, Rasputin, Lumber of the Russian Queen.
19:15There was a cat that really was gone.
19:19Ra, ra, Rasputin, Russia's greatest love machine.
19:23It was a shame, how we carried on.
19:29In Saarbrücken mischte die Tanzschule Boots-Ohlmann bei dem Hype mit.
19:43Also ich habe vor längst schon mal davon gehört, dass der Produzent aus dem Saarland kommt.
19:47Und das war natürlich so, wow, Bonnie M., das war schon eine sehr bekannte Gruppe.
19:50Und das sind ja auch gute Lieder gewesen damals.
19:51Und da sind es immer noch.
19:52Und dann zu hören, der kommt aus dem Saarland, das war schon so, wow, cool.
20:00Ja, es ist ein sehr witziger Tanz, wo man sich auch viel bewegen muss, wo man viel springen kann.
20:06Dann kann man sich einfach mal so für ein paar Sekunden richtig auspowern und es macht einfach Spaß.
20:17Der Song Rasputin für Bonnie M., einer der vielen großen Single-Hits.
20:48Und auch ein Album mit Weihnachtsliedern nimmt Farian mit Bonnie M.
20:52Der Song Mary's Boy Childs wird zum Klassiker.
20:57Bis heute eines der erfolgreichsten Weihnachtsalben überhaupt.
21:23Ich konnte ihm Titel vorstellen.
21:25Ich habe dann natürlich für mich schon eine Auswahl vorher getroffen.
21:29Sehr oft ist er auf diese Vorschläge eingegangen.
21:33Aber es gab nur zwei, wo er sofort gesagt hat, mach ich.
21:39Das war I can't stand the rain für Eruption.
21:43Und das war Rivers of Babylon.
21:49Die Band Eruption mit Sängerin Precious Wilson war musikalisch Weltklasse.
21:54Aber Bonnie M. war nicht zu toppen.
22:02Die fetten Jahre mit Bonnie M. hatten Farian zum mehrfachen Millionär gemacht.
22:07Aber noch wichtiger für ihn, er stieß als Musikproduzent weltweit in die oberste Liga vor.
22:17Das Album Hit Collection dokumentiert, wer in den 80er Jahren im Rossbacher Studio ein- und ausging.
22:25Rockstar Meat Loaf war einer von ihnen.
22:29Listen Frank, it gives me an opportunity to say thank you for helping me on that record in 1986 called
22:36Blind Before I Stopped.
22:37You're one of the greatest producers in the world.
22:40Yeah, you are the best.
22:47Und selbst die Soul-Legende Stevie Wonder wollte unbedingt bei dem Saarländer produzieren.
22:58I Just Called to Say I Love You, da habe ich richtig mitgewirkt.
23:02Und er hat ja mehrere Titel gemacht.
23:04Und ich habe gesagt, ja, Stevie, dieser Song, den ich ja die ganze Zeit schon höre, das wird für dich
23:11ein ganz großer Nummer-eins-Song.
23:13Und er hatte noch nie einen Nummer-eins-Song.
23:16Wie kaum ein anderer konnte Farian stundenlang an winzigen Sound-Nuancen herumtüfteln.
23:23Und das hatte sich in der Pop-Welt rumgesprochen.
23:27Es war immer sehr schön aufregend.
23:31Gerade die Zeit mit Mietloff, der war ein halbes Jahr da.
23:34Stevie Wonder war sechs Wochen da.
23:36Und Neil Young war auch ein paar Mal hin und her geflogen, weil er wusste, der Farian ist ein Freak.
23:43Und Freaks sind beliebt.
23:58Die Far Corporation war eine All-Star-Band mit vielen großen Namen.
24:04Hier konnte Farian auch mal wieder offiziell in die Rolle des Sängers schlüpfen.
24:17Selbst an heilige Klassiker wie Stairway to Heaven traute er sich ran und bekam die höchsten Weihen.
24:28Led Zeppelin lobten die Produktion so gut, hätten sie selber nie geklungen, sagten sie.
24:35Und sie hat mich überrasst.
24:42Und sie hat mich überrasst.
24:47Und sie hat uns zu deinem Weg zu Heaven.
25:08And then in the late 80s a new episode, Millie Vanilli.
25:13Bei Boney M. gab es zwei hervorragende Sängerinnen und zwei, die eher tänzerisches Talent hatten.
25:20Millie Vanilli war ein reines Playback-Duo.
25:24Der Gesang kam von Farian und zwei älteren amerikanischen Profis, die aber nicht als Teenager-Idole geeignet waren.
25:41Die hohen Chöre nach diesem Refrain, die habe ich dann gemacht.
25:58Ja, das war halt ein musikalisches Projekt im Studio und das haben wir aus der Lameng heraus gemacht.
26:04Und das hat sich so halt entwickelt und da kamen die zwei Jungs abends rein.
26:08Das war wirklich Zufall.
26:09Die sagten, wahnsinnige Musik, lass uns dazu ein Tanzvideo machen.
26:13Und da haben wir das einfach so laufen lassen.
26:15Es hat ja auch kein Mensch daran gedacht, dass das ein Riesenhit wird.
26:18Aber gerade die Nummer 1 weltweit hat uns dann halt den Strick gedreht.
26:22Und wir waren auch letztendlich froh, dass es beendet war.
26:25Also das konnte man nicht lange aushalten, diesen Druck.
26:28Das war ein großer Stress.
26:30Frank Farian musste persönlich vor der Presse in New York eingestehen,
26:35dass die beiden Tänzer keinen Ton selbst gesungen hätten.
26:38Red Howell und Sean Davies are the real singers and I think they should get this Grammy.
26:44Milli Vanilli war am Ende, musste sogar den Grammy zurückgeben.
26:48Rob Pilatus verkraftete den Absturz nicht, starb ein paar Jahre später mit 33 Jahren an einer Überdosis.
26:56Farian war sich seiner Verantwortung durchaus bewusst.
26:59Er hat sich immer Vorwürfe gemacht, er hätte das irgendwie anders machen können.
27:02Aber das macht sich ja jeder Mensch, wenn er denkt, ich habe was falsch gemacht, dass er sich Vorwürfe macht.
27:07Aber er hat nichts falsch gemacht.
27:09Und der letzte Brief, den der Robert Pilatus noch vor seinem Tod geschrieben hat,
27:13war auch an Frank mit einem herzlichen Dankeschön, dass er sich immer um ihn gekümmert hat.
27:17Aber er hat halt versagt und er hat halt das Leben irgendwie nicht in den Griff bekommen.
27:23Farian reagierte auf seine Art.
27:25Er schickte die echten Musiker und Sänger als the real Milli Vanilli auf Tour.
27:32Von Farian über die Jahre immer wieder angekündigt, kam ein Film zur Milli Vanilli-Story erst 2023,
27:40wenige Monate vor seinem Tod, in die Kinos.
27:43Zwei perfekt gecastete Darsteller als Rob und Fab.
27:51Und Kino-Star Matthias Schweighöfer durchaus authentisch als Frank Farian.
28:04Ich war fast in jedem Land und habe das alles miterleben dürfen.
28:07Das war auch sehr klasse, weil Frank saß ja hier in Rosbach im Studio.
28:11Der hat das nicht miterlebt, der musste immer wieder die Produktion weiter voranbringen.
28:15Und ich habe die Band begleitet.
28:17Das auch weiter dann bei Milli Vanilli, La Bouche und No Mercy war ich immer mit auf Tour.
28:29Ende der 90er war die Gruppe No Mercy Farians neuester Welterfolg.
28:34Das Trio brachte die Sonne ins Radio, Latino-Disco und drei junge Männer aus der kubanischen Community von Miami.
28:41Dafür gab es die goldene Europa des saarländischen Rundfunks und für Farian ein Wiedersehen in seiner alten Heimat.
28:50Wenn einer prädestiniert ist, euch die goldene Europa zu überreichen, dann ist er da.
28:55Er hat gesagt, sag mal vorher, dass ich nicht so festlich angezogen bin.
28:58Ich habe bis gerade gearbeitet.
28:59Stören wir uns überhaupt nicht dran.
29:00Hier ist der Frank Farian.
29:04Frank, dein Job.
29:09Ich bin ganz besonders stolz, gerade hier in Saarbrücken, mit meiner Truppe die goldene Europa überreichen zu können.
29:17Und wie gesagt, ich freue mich total.
29:19Congratulations.
29:20Dankeschön.
29:22Thank you very much.
29:38Farian hatte Sänger und Komponist Marty Sintram in einem Standlokal am Ocean Drive in Miami entdeckt.
29:44So oder so ähnlich soll es gewesen sein.
29:47Farian, sollen wir was zusammen machen?
29:49Der Musiker, auf dich habe ich schon lange gewartet.
29:52Es folgten weltweite Hits und Tourneen.
30:24Song und Sounds.
30:25Aus Miami.
30:27Aber viele Gitarrenparts aus dem Saarland.
30:30Bernd Beerwanger hat an der Musik von No Mercy großen Anteil.
30:34Er ist Farians Neffe, der Sohn seiner Schwester.
30:45Eine musikalische Zusammenarbeit quer über den Atlantik.
30:49Das Internet machte es möglich.
30:57Der Frank hat halt so ein Gefühl, welcher Gitarrist zu welchem Stück, zu welchem Arrangement, zu welchem Stil passt.
31:05Und da hat er mich halt für die Naturgitarre heute noch oft noch geholt und auch für Rockgitarre.
31:14Der Musiker hatte schon als Jugendlicher Gitarre gelernt.
31:17Als Onkel Frank als Produzent immer erfolgreicher wurde, hatte er ihm gebeten, im Studio mitmachen zu dürfen.
31:25So sammelte er wertvolle Erfahrungen als Tontechniker und auch sein Weg zum Profi-Gitarrist war vorgezeichnet.
31:36Beerwanger hat in all den Jahren zahlreiche Gitarrenparts zu Farians Produktionen beigesteuert.
31:42Auch für die Gruppe La Bouche, um die viel zu früh verstorbene Sängerin Melanie Thornton hat er gespielt.
31:512006 dann ein neues Projekt, das Musical Daddy Cool in London.
31:56Eine Sammlung von Farians Welthits, verpackt in eine neue Geschichte, ein Jukebox-Musical.
32:06Im Londoner Westend hatte Farian dafür ein Theater angemietet und schon mal vorab Millionen investiert.
32:13London war schon immer ein besonders hartes Pflaster.
32:16Die Konkurrenz riesig und Kritiker und Publikum verwöhnt.
32:20Da können auch Weltstars nervös werden.
32:24Eine Erleichterung, weil hier waren zwei Hürden zu nehmen.
32:27Die englische Presse, die sonst sehr hart mit den Musicals umgehen, die neu installiert werden hier.
32:35Standing Ovations am ersten Tag, Standing Ovations am zweiten Tag, da kann man nur glücklich sein.
32:46Ausverkauftes Haus am offiziellen Premierenabend.
32:49Farian kann sich auf die Popularität seiner Hits verlassen.
33:00Frank Nimsgern schaut ebenfalls vorbei.
33:04Selbst erfahrener Musical-Produzent hatte er Farian hier musikalisch unterstützt.
33:10Die Geschichte spielt im London der späten 70er.
33:14Einwanderer aus der Karibik treffen auf den British Way of Life.
33:20Mittendrin die schillernde Figur des Daddy Cool.
33:27Prominente Gäste bei der Premiere.
33:31Die Choreografie hat mich sehr beeindruckt.
33:33Die Tänzer, aber auch die Stimmen und alles.
33:36Ich muss sagen, es ist ja rundherum ein richtiger, schöner, bunter, musikalischer Abend.
33:42Das ist ein Vermächtnis.
33:43Wenn man an einem gewissen Alter irgendwie ist, möchte man seine Songs weiterleben lassen.
33:49Ich glaube, jeder Komponist oder Produzent, warum wir das überhaupt machen,
33:52hat immer was zu tun mit Eternity.
33:54Also, dass die Songs überleben.
34:00Vor allem die Musik weckt Erinnerungen.
34:05Ich war auch heute unter den vielen Menschen, die im Theater getanzt haben, anstatt applaudiert,
34:11weil das einfach so eine riesige Party war.
34:13Und das ist also, Boney M. hat mich also ganz, ganz lange begleitet.
34:19Die Story, eine moderne Liebesgeschichte.
34:23Sunny liebt Rose, Romeo und Julia in der Jetzt-Zeit.
34:27Happy End inklusive.
34:30Daddy Cool meets Rap.
34:32Boney M. trifft Beatbox.
34:38Es geht doch nicht ums Geld.
34:39Hier geht es um die Leidenschaft, um die Passion.
34:42Und hier ist mein ganzes Lebenswerk auf der Bühne.
34:45Und das macht so viel Spaß.
34:47Und da entwickle ich eine wahnsinnige Energie.
34:57Und auch das gehört zum Job.
34:59Der Empfang für Presse und VIPs.
35:02Egal, ob er kurz zuvor noch die Champagnertemperatur gecheckt oder den roten Teppich abgeschritten hat,
35:09jetzt genießt Frank Farian erst einmal den Abend.
35:13Das Musical-Ensemble feiert seinen Produzenten.
35:16Und der feiert mit.
35:19In London hatte Farian das Musical nach ein paar Monaten beendet.
35:24Zu früh, wie sich später herausstellen sollte.
35:27Das Theater war häufig ausverkauft.
35:30Er wollte mit dem Musical lieber auf Welttournee gehen.
35:36Berlin, 2007, die zweite Station des Musicals Daddy Cool.
35:41Es wundert mich nur, dass er wirklich da so hart noch immer noch weiter arbeitet,
35:46wo er die ganze Energie hernimmt.
35:47Das ist für mich wirklich immer wieder was, wo ich mich wirklich drüber wundern muss.
35:54Berlin sollte der Auftakt werden für diese Welttournee mit Stationen in Paris und Moskau.
36:06Unter den Premierengästen Farians Freund Brad Howell,
36:10im Studio einer der beiden echten Sänger von Milli Vanilli.
36:20In London wurde das Musical in einem klassischen Theater gezeigt.
36:24In Berlin ist alles ein paar Nummern größer.
36:27Gespielt wird in einem riesigen Zelt.
36:30Natürlich steht das erfahrene Ensemble von London weiter auf der Bühne.
36:34Vor der Show Schaulaufen für Presse und Promis.
36:39Premierengast in Berlin, Boney Amps Liedsängerin Liz Mitchell.
36:42Mit von der Partie auch Klaus Meine, Sänger der Skorpions.
36:46Er hat einfach unglaublich viele tolle Titel geschrieben, produziert.
36:51Und er hat ein unglaubliches Gefühl für schwarze Musik.
36:55Und er hat auch mit vielen internationalen Künstlern gearbeitet.
36:59Auch Künstlern, die aus dem Rockbereich kommen, wie zum Beispiel Mietloff.
37:02Also er hat viele Künstler aus sehr vielen Bereichen angesprochen und mit ihnen gearbeitet
37:09und viele tolle Produktionen hingelegt.
37:17Liz Mitchell freut sich sichtlich über das unverhoffte Rampenlicht.
37:22Wenn ich die Musiker sehe und die Geschichten und wie die Songs ankommen mit dem Publikum,
37:29was kann man sagen, ist wirklich gut.
37:32Fahrian mit den beiden Sängerinnen von Boney M.
37:35Ein Wiedersehen nach langer Zeit.
37:47Das Musical auch in Berlin mit großer Kulisse.
37:56Alles aus dem Bauch raus, was mir gerade einfällt.
38:00Wenn es klappt, ist wunderbar.
38:01Wenn es nicht klappt, ist auch gut.
38:10Und auch Liz Mitchell und Marcia Barrett haben viel Spaß an ihren Doubles auf der Bühne.
38:28Auch Fahrian selbst offenbar sehr zufrieden mit dem Premierenabend.
38:34Man kann keinen Hit planen und man kann auch keine Erfolgstruppe planen.
38:38Man kann zwar gewisse Dinge einhalten, sagen wir so, und orientiert sich an Gruppen aus den 60er Jahren.
38:48Auf was haben die geachtet?
38:51Und ich habe ja auch die Erfahrung gesammelt als Rock'n'Roll-Sänger 1961 mit meinen Schatten.
38:57Und das war eine Erfahrung, die mir nachher zugute kam.
39:11Doch in Berlin endete das Experiment Musical plötzlich.
39:15Es wurde nie klar, ob Fahrian die Lust daran verloren hatte oder ob Kosten und Erträge einfach nicht mehr zusammenpassten.
39:44Aber die Musik von Boney M. lebt weiter.
39:50I love you.
39:54It's my pleasure, Sir.
39:57Deutschland ist sehr wichtig für mich, weißt du das.
40:00Weil es hat alles angefangen in Deutschland.
40:04Und ich liebe euch.
40:06Dankeschön.
40:15Liz Mitchell im Januar 2020 in der Saarbrücker Kongresshalle.
40:20Es gelingt ihr, nach wie vor Fahrians Klassiker authentisch rüberzubringen.
40:45Sie tritt auf als Boney M. featuring Liz Mitchell.
40:55Die Sängerin kommt immer noch gerne in Kontakt mit ihren Fans.
41:04An ihrer Seite Mann und Manager Thomas Pemberton.
41:14Fahrians Boney M. ist bis heute das Herzstück seines Schaffens.
41:19Als Ergebnis vieler Zufälle schrieb er damit gleichzeitig Popgeschichte.
41:46Frank Fahrian hat musikalische Welterfolge gefeiert, aber über sein Seelenleben ist wenig bekannt.
41:54Familie ist das Wichtigste, hat er stets betont.
41:57Sonst wenig Persönliches.
42:00Jetzt bin ich gerade hier am Mund am Arbeiten.
42:05Und der Mund ist meiner Meinung nach sehr entscheidend für den späteren Ausdruck.
42:12Entscheidender noch als der Blick.
42:15Der saarländische Künstler Franz Schmidt versucht sich mit seiner Karikatur der Persönlichkeit Fahrians zu nähern.
42:23Das Gesicht ist ja schon ein Spiegel der Seele und das versuche ich dann einzufangen.
42:33Angenehmer Mensch, würde ich sagen.
42:36Cooler Typ.
42:40Ja, ich sehe in ihm schon irgendwie so eine Art Daddy Cool.
42:49Ich glaube, er ruht in sich.
42:51Er versucht nicht etwas zu sein, was er nicht ist.
43:03Ich glaube, ich hinterlasse etwas Schönes.
43:06Ja, die Musik, die ununterbrochen von mir praktiziert wird in jeder Lebenslage.
43:13Und ich war halt ein leidenschaftlicher Musiker und habe für meine Ideale, gerade für das Musikmachen, sehr, sehr hart gekämpft.
43:27Und alles gegeben.
43:28Alles.
43:34Bedingungsloser Einsatz am Mischpult und im Management.
43:37Und die Bereitschaft, sich über sechs Jahrzehnte immer wieder neu zu erfinden.
43:42Nur so ist eine Weltkarriere zu erklären, die im Saarland begann und Frank Farian weltweit in die höchsten Sphären des
43:51Popmusikhimmels führte.
44:14Untertitelung des ZDF, 2020
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