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00:00:07I'm 27, I have so much time before me, I have visions and great plans.
00:00:16Leon Löbentraut, it was like the Faust on the Auge, it was really good.
00:00:25Leon, welcome to the floor.
00:00:26Welcome to the floor.
00:00:30Jeder, der ja diesen Weg so ein bisschen mitverfolgt hat, weiß ja, wie sehr ich für die Kunst brenne.
00:00:35Die Kunst zu erschaffen, aber auch nicht nur Kunst zu erschaffen, sondern sie dann halt auch zu zeigen.
00:00:43In dem, was er tut, ist er ziemlich gut. Nur, es ist völlig überflüssig, was er macht. Es ist Unterhaltung.
00:00:56Du machst dir natürlich als Eltern immer Sorgen um dein Kind, weil er ja, sag ich mal, sehr ehrgeizig ist,
00:01:01aber trotzdem auch von Selbstzweifeln geplagt ist.
00:01:07Abstrakt-expressionistisch, wie er es selber nennt. Also schmierst du die Farbe direkt drauf?
00:01:10Ja, ja.
00:01:11Wenn du jetzt bei jedem Pinselstrich anfängst zu jammern, dann bringt das ja auch nichts.
00:01:16Lieber Herr Löwentropf, in sieben Jahren haben Sie angefangen zu malen. Mit zwölf haben Sie Ihre ersten Werke verkauft.
00:01:28Hier in Madrid, das wird wieder ein Showlauf ohne Ende.
00:01:35Ich finde seine Kunstwerke sind sehr plakativ und dieser Plakativität auch ein bisschen einfältig.
00:01:41Wenn man sich vorstellt, man hat so ein Drei-Sterne-Hotel, würde man das da gut unterbringen können.
00:01:46Ich bin kein Künstler, der allen gefallen möchte und everybody's darling ist, ja.
00:01:54Also entschuldigen könnt ihr euch schlecht?
00:01:56Nee, das stimmt nicht.
00:01:59Dieser Zusammenhalt zwischen uns dreien, das ist natürlich primär und ganz, ganz wichtig.
00:02:04Ich wollte natürlich immer Künstler werden, das war mein Traum, ich wollte ihn verwirklichen.
00:02:08Aber es hat natürlich auch Schattenseiten, mit denen man klarkommen muss und die haben mich heute zu dem gemacht, was
00:02:13ich bin.
00:02:41Es gibt keinen Künstler da draußen, der so einen Strich hat wie ich.
00:02:45Weil ich sage immer, der Strich eines Künstlers ist wie der Fingerabdruck eines Menschen.
00:02:49Man hat es im Fleisch und Blut, wie man den Strich zieht, wie man malt.
00:02:54Ich habe mir da einfach einen Stil entwickelt und eine Handschrift, die unverwechselbar ist.
00:03:00Und mein Ziel oder meine große Vision mit meiner Kunst ist, dass ich mit diesem einzigartigen Stil auf der ganzen
00:03:08Welt ausgestellt bin.
00:03:10Dass am Abend meines Lebens die ganze Menschheit meine Werke kennt.
00:03:15Und dass ich es auch schaffe mit diesen Themen und mit meiner Art von Kunst natürlich auch über die Galerien
00:03:24und Museen auch in die Kunstgeschichte eingehe.
00:03:32An so einem Ort fühle ich einfach absolute Entspannung, weil es halt einfach dieses ganz Normale hier ist.
00:03:38Und viele kennen mich ja dann auch nur von den Ausstellungen und großer Auftritt und Inszenierung und tausend Menschen um
00:03:47einen herum.
00:03:48Aber das ist nicht das Leben, was ich halt eigentlich lebe.
00:03:51Mein Leben findet an solchen Plätzen statt, wo ich meine Ruhe habe, wo ich nachdenken kann, wo ich die Motive
00:04:00aufsauge und das dann halt in meiner Kunst verarbeite.
00:04:35So, schauen wir mal. Ja, ist schon deutlich besser, ne?
00:04:59Hier durchs Tor zu fahren und einfach nur die Einfahrt lang, das ist für mich pure Freiheit.
00:05:05Da weiß ich, ich bin an meinem safe place, mir geht's gut, hier habe ich Frieden, Ruhe, nur positive Energie,
00:05:16nur positive Energie.
00:05:41Also gerade habe ich einige Bilder, die gleichzeitig entstehen. Das habe ich häufiger, dass ich nicht nur an einem Werk
00:05:49arbeite, sondern an mehreren gleichzeitig.
00:05:51Das hat einfach was damit zu tun, dass ich erstens ein sehr ungeduldiger Mensch bin, zweitens, wenn ich eine kreative
00:05:57Phase habe und dann wirklich im Flow bin, dann auch nicht aufhören kann und habe dann so viele Ideen halt
00:06:02einfach in mir, die ich dann halt verwirklichen möchte.
00:06:05Und bevor ich dann ein Bild fertig gemalt habe, kommt schon die nächste Idee.
00:06:19Oftmals war es Schmerz oder auch, dass jetzt eine bestimmte Person ist, die man vermisst, ob man von einer bestimmten
00:06:26Person verletzt wurde, mit der man eigentlich tolle Erinnerungen hat.
00:06:30Das sind einfach Situationen, die einen Schmerz auslösen, der an sich nicht schön ist, der mich aber in jeder Situation
00:06:40immer wieder stärker gemacht hat.
00:06:42Und dieser Schmerz, der hat mich halt irgendwie lebendig gehalten.
00:07:01Ja, ich habe es so gewollt, dass meine Kunst bekannt wird, aber ich hätte ja niemals gedacht, dass das so
00:07:07schnell geht.
00:07:08Und das war dann schon etwas, wo ich dann halt auch gezwungen war, sehr schnell erwachsen zu werden.
00:07:13Ja, und ich konnte auch nicht wirklich viel mit welchen was anfangen, die in meinem Alter waren.
00:07:20Ja, also was die Gesprächsthemen anging, was irgendwie den Terminkalender anging, was natürlich auch die Leidenschaft anging.
00:07:27Das waren alles Themen. Da hatte ich jetzt keine Gleichgesinnten, mit denen ich mich darüber austauschen konnte.
00:07:34Und habe dann halt letztendlich mein Ding alleine durchgezogen.
00:07:36Und leider hatte ich noch ein gar nichts, weil als ich den größten Scheiß durchgemacht habe, war mein Vater, der
00:07:42von Anfang an mich geglaubt hat.
00:07:46Und hier einschließt sich und heute mal alles. Danke.
00:08:02Meine Eltern haben mich auch dort noch überall unterstützt.
00:08:06Wenn das jetzt irgendwie darum ging, auch als ich dann 17 war und meine erste internationale Ausstellung in London hatte,
00:08:12ja, wenn es dann darum ging, dass ich keinen Führerschein hatte beispielsweise.
00:08:18Die erste alleinige Solo-Ausstellung eines deutschen Künstlers in Notting Hill.
00:08:26Wir hatten ja damals weder eine Spedition, noch wussten wir nicht, wie wir die Bilder nach London bekommen.
00:08:33Ich kann mich in jede Situation, jedes Bild, das ich sehe, ich kann mich dazu 100 Prozent hineinversetzen,
00:08:40wie es mir ging, wie es Leon ging.
00:08:42Klappt das alles? Wird das alles gut?
00:08:44Und es ist so, du, deine Brusti, die wird so groß.
00:08:48Ja, es schäumt über. Es schäumt über vor Glück.
00:08:55Für mich ist es einfach eine riesengroße Ehre, hier heute meine Ausstellung,
00:08:59The Global Goals, zu eröffnen im EU-Parlament.
00:09:03Ja, so schön, dass wir mit denen, mit denen, mit denen, die ich reingehe.
00:09:10Die Kunstillumination hier auf dem Haus Westland, auf dem Europaplatz hier in Mönchengladbach,
00:09:16war ein Riesenerfolg. Also das war für meine gesamte Karriere ein absoluter Meilenstein.
00:09:22Meine sehr verehrten Damen und Herren, der Ernst-Bahler-Freis Leon Lübentraut.
00:09:29Das ist eine riesengroße Anerkennung. Ich habe mir in meinem Leben schon immer sehr große Ziele gesetzt.
00:09:34Es war in meinem gesamten Leben nicht einfach, mich immer durchzusetzen, dadurch, dass ich auch neue Wege gegangen bin,
00:09:40dadurch, dass ich mich auch immer sehr viel Kritik stellen musste.
00:09:44Wenn eben einer nicht an der Kunsthochschule war, aber explizit von einer Kunsthochschule abgelehnt worden ist,
00:09:52wenn einer sagt, ich war immer schon Künstler und ich habe als Kind schon gemalt,
00:09:56und dann über das Fernsehen und über ganz viele Aktivitäten um seine Person herum eine Berühmtheit erreicht,
00:10:11mit der er dann auch die Bilder verkaufen kann,
00:10:14dann ist das für, ich sage jetzt mal dreist, unser Verständnis die falsche Reihenfolge.
00:10:23Also man macht Kunst und wird dann vielleicht berühmt.
00:10:26Wenn ich mir die Arbeiten von Lübentraut angucke, dann merke ich, die interessieren mich nicht besonders.
00:10:32Die finde ich so etwas langweilig, vielleicht ein bisschen putzig.
00:10:35Die sind aber auch nicht so gemalt, also das ist der formale Aspekt, die sind nicht so gemalt,
00:10:40dass ich finde, da ist eine interessante Komposition oder er entdeckt Sujets, er entdeckt Themen,
00:10:45die bislang in der Kunstwelt, in der Malereiwelt so nicht vorhanden waren.
00:10:49Oder er entwickelt eigene Techniken, die man so selten sieht.
00:10:53Oder da ist irgendwas anderes, was meine Neugier weckt, sodass ich gerne noch mehr wissen will und noch mehr sehen
00:11:00will.
00:11:01Mein Eindruck ist eigentlich, dass er kein guter Maler ist.
00:11:05Und einfach, weil er sich auch nicht besonders entwickelt hat, auch während der letzten Jahre nicht besonders entwickelt hat,
00:11:11und weil er mehr oder weniger immer dasselbe Motiv entwickelt und variiert und sich stark anlehnt an bestimmten Techniken,
00:11:20die es schon sehr lange gibt.
00:11:22Also man sieht mal da so ein bisschen Picasso, da ist so ein bisschen Matthies drin, ein bisschen Pollock.
00:11:26So eine relativ gefällige Mischung aus allem.
00:11:29Und das ist dann, finde ich, doch ein bisschen zu wenig.
00:11:39Ich hatte natürlich halt auch viel mit Vorurteilen zu kämpfen.
00:11:43Ja, es wird nur von den Eltern gepusht.
00:11:45Das ist ja gar keine Kunst, das ist nur ein Rumgeschmierer auf Leinwand.
00:11:49Und all das, was irgendwie so in mir drin gesteckt hat, was ich rauslassen wollte,
00:11:55und auch den Drang natürlich verspürt habe, das der Menschheit zu zeigen,
00:11:58wurde dann halt auch von vielen schlecht geredet.
00:12:00Und man hat ihn belächelt.
00:12:07Wenn man sieht, wie die Reaktionen von anderen Menschen sind und damals,
00:12:12ich sage jetzt bewusst damals, waren und wie sie heute sind,
00:12:19dann sehe ich also ganz viel Neid.
00:12:21Ich sehe Neid und teilweise möchte ich auch sagen Hass in den Menschen.
00:12:27Du musst dann natürlich dein Kind aufbauen.
00:12:29Ja, du kannst ihn ja nicht einfach alleine gehen lassen.
00:12:32Und da waren wir immer sehr hellhörig gewesen.
00:12:35Und ich bin ja auch nicht eine Mutter, die dann ruhig ist und sich zurückhält.
00:12:40Nein, ich war auch eine Löwin.
00:12:44Und man vergisst diese Menschen.
00:12:46Ich vergesse diese Menschen auch nicht, die früher nicht nett zu uns waren.
00:12:52Das Internet ist ja für Hater, sage ich jetzt mal, eine Plattform, die sie ja unfassbar schützt.
00:13:01Gerade so auf Instagram, Facebook, wo ja Leute anonym ja wirklich sehr, sehr schlimme Kommentare schreiben können,
00:13:09ohne damit selber in die Öffentlichkeit gehen zu müssen.
00:13:12Und ja, ich finde sowas einfach sehr, sehr feige.
00:13:17Andererseits muss ich sagen, früher hat es mich schon häufiger sehr belastet.
00:13:25Mittlerweile weiß ich einfach, dass das, was ich mache, ist gut.
00:13:29Und es sind sehr viele Neider dabei.
00:13:34Ich weiß ja, was die Wahrheit ist, wie ich selber für meinen Traum gekämpft habe
00:13:38und dass ich definitiv keine PR-Maschinerie bin, sondern ein ganz authentischer Künstler.
00:13:44Natürlich war ich nach außen hin immer der super selbstbewusste Leon,
00:13:49der irgendwie der neue Shootingstar in der Kunst war
00:13:53und eine internationale Ausstellung nach der anderen dahin gelegt hat.
00:13:58Und das alles noch mit so einer Leichtigkeit irgendwie,
00:14:01das habe ich natürlich immer nach außen hin verkörpert.
00:14:03Und es war auch 100% ich.
00:14:05Also ich will wirklich explizit dazu sagen, dass ich mich 0,0 verstellt habe.
00:14:11Aber dann gibt es natürlich halt auch die Kehrseite,
00:14:15dass man dann alleine ins Hotelzimmer geht und dann ist auf einmal Totenstille.
00:14:19Keiner ist mehr um einen herum.
00:14:21Und man verliert sich auch so ein bisschen in sich selbst.
00:14:25Und diese Einsamkeit, die fühlt sich halt auch nicht gut an.
00:14:28Dann gibt es viele Freunde von damals, mit denen man eigentlich halt auch immer eng befreundet war.
00:14:33Auf einmal werden die komisch und neidisch und fangen an,
00:14:37irgendwie dir anders gegenüber zu treten, als es früher war.
00:14:43Das ist eine sehr, sehr große Last, diese Verantwortung
00:14:46und so ein spannendes, erfolgreiches Leben zu führen in dem jungen Alter.
00:14:50Das ist überhaupt gar keine Frage.
00:14:53Er sagt mir dann auch vieles, was ihn halt heute noch bewegt und was ihn schmerzt.
00:14:58Er muss es auch rauslassen.
00:15:00Und es müssen auch mal Tränen fließen.
00:15:05Aber er darf es nicht so verinnerlichen,
00:15:09dass seine Seele dadurch kaputt geht.
00:15:31Jetzt ist natürlich die Frage, was für eine Botschaft haben eigentlich diese Werke?
00:15:39Und wenn ich das so im Internet angucke oder so,
00:15:41die Botschaft ist eigentlich, ja, das ist ein Werk von mir.
00:15:44Und ich habe es gemacht und ich habe nicht geschlafen oder ich habe, das ist ganz wichtig und so.
00:15:50Aber eigentlich sehe ich so eine unglaubliche Masche darin.
00:15:54Also ein bisschen zeichnerisch in der Struktur,
00:15:58wie direkt aus der Tube die Farbe als Linie betrachtet wird.
00:16:04Und dann haben wir so eine, in dieser leichten Abstraktion,
00:16:09immer eine Figürlichkeit, die dahinter noch durchschaut.
00:16:11Ich persönlich konnte damit nichts anfangen.
00:16:18Und das ist ja jedem unbenommen.
00:16:21Aber wenn ich sage, ich bin Kunstkritiker,
00:16:22dann muss ich das natürlich auch erweitern und sagen,
00:16:25ich konnte mir auch mit der Botschaft eigentlich nichts anfangen,
00:16:30weil auch die mir zu naheliegend ist.
00:16:34Diese konservative Kunstszene ist natürlich schon eine sehr spezielle Szene.
00:16:39Und auch in einer gewissen Art und Weise sehr steif.
00:16:42Also ich finde das immer sehr amüsant, wenn ich dann über eine Kunstmesse laufe,
00:16:44wie steif sie dann alle da stehen.
00:16:47Leute, ihr verkauft doch hier keine Mathematikformeln oder irgendwas.
00:16:53Ihr verkauft hier Kunst.
00:16:55Also seid doch irgendwann mal ein bisschen mühsanter.
00:16:57Weil ich meine, die Kunstszene ist das Aufregendste, was es gibt da draußen.
00:17:01Ich habe angefangen, die Kunst so zu definieren,
00:17:04wie ich sie für mich für richtig halte.
00:17:07Und ich habe sie neu definiert.
00:17:23Musik
00:17:24Musik
00:17:24Let's go.
00:17:34Let's go.
00:17:52Let's go.
00:17:54Let's go.
00:17:56Let's go.
00:17:58Let's go.
00:18:01Let's go.
00:18:29Let's go.
00:18:34Let's go.
00:18:45Let's go.
00:18:48Let's go.
00:18:57Let's go.
00:19:00Let's go.
00:19:02Let's go.
00:19:03Let's go.
00:19:05Let's go.
00:19:08Let's go.
00:19:09Let's go.
00:19:12Let's go.
00:19:15Let's go.
00:19:18Let's go.
00:19:21Let's go.
00:19:24Let's go.
00:19:27Let's go.
00:19:29Let's go.
00:19:30Let's go.
00:19:33Let's go.
00:19:34Let's go.
00:19:35Let's go.
00:19:38Let's go.
00:19:56Let's go.
00:20:12Let's go.
00:20:14Let's go.
00:20:40Let's go.
00:20:43Let's go.
00:20:45Let's go.
00:20:47Let's go.
00:20:47Let's go.
00:20:48Let's go.
00:20:49Let's go.
00:20:50Let's go.
00:20:52Let's go.
00:20:58Let's go.
00:21:01It's not the typical Sammler of Leons Arbeiten,
00:21:05but it's the people who stand there and say,
00:21:09wow, that we would like.
00:21:11And that's really from a 25-year-old Sammler,
00:21:22until I think the oldest Sammler,
00:21:27which was bought was in the 80s.
00:21:30And she just said,
00:21:31that's what I like, that's what I like,
00:21:34that's what I want to have.
00:21:36Very nice.
00:21:37And that's what I want to do with new pictures.
00:21:40And that concept would be all black and white.
00:21:45It would be the first time,
00:21:47that I would make a black and white exhibition.
00:21:49It would be a great challenge.
00:21:51It's a premiere.
00:21:53Good, it's a premiere.
00:21:55So, in all black and white,
00:21:57it would be the first time.
00:21:59But you take the challenge?
00:22:01I would like to take it.
00:22:03Yes.
00:22:04And you've already started?
00:22:05I've already started, right?
00:22:10How many pictures are you ready?
00:22:13I don't want to tell you that.
00:22:15That's what I thought.
00:22:17I've got to be the same kind of pressure.
00:22:20I don't want to be the same kind of pressure.
00:22:21After all you want to have them,
00:22:22and then I say,
00:22:23it doesn't work,
00:22:24it's much better.
00:22:31We want to follow a goal, and Leon's goal was to hang out later in the big museums and be
00:22:37recognized as an artist.
00:22:39And that's a permanent story. And the pressure is in the sense that he will always be successful.
00:22:49Leon is a sculptor. When he was young, he asked me if I wanted to do management or sell it,
00:22:55if I wanted to take care of the customers. And so that's how it built.
00:23:00What also always had to do with that, because I was 30 years old in my career.
00:23:06So I know how many people think or think about it or how you speak about it.
00:23:10I think that's the best people speak.
00:23:12I care about many things, which make me also fun.
00:23:17Um the facilities, the house, the facilities for events.
00:23:23Or if we have something here at home.
00:23:24Everything is everywhere, so a little bit.
00:23:28And I say also, this relationship between us.
00:23:31So that's of course primarily and very, very important.
00:23:34Because we as parents, we are the only ones who are 100, 1000% honest with him.
00:23:43We know how he thinks, what he feels.
00:23:46And that can just one another not.
00:23:49And this one to give a child, our son to give a child,
00:23:54that was for us always the most important thing and was at first.
00:23:59There are also phases, where you just want to have your patience.
00:24:04Since 2-3 weeks, I realize that there is a feeling that I want to be in the Atelier
00:24:10and not to talk to anyone and just be creative.
00:24:13And I hate it, other people to see other people.
00:24:16So I can also really grantig.
00:24:21It has all its own advantages.
00:24:23If everyone knows how to go in this special life,
00:24:28and there is also a lot of acceptance and everything there is,
00:24:31then it is, I believe, good handlebar.
00:24:33Because at the end of the day,
00:24:34you can only trust your family at least.
00:24:37Especially if you're in such a high-fisch-beck
00:24:38like in the Kunstszene.
00:24:40September is a lot.
00:24:41September is a lot.
00:24:42September is a lot.
00:24:43September is a lot.
00:24:43September is a lot.
00:24:44We start with Madrid, the Gerhard-Braun Gallery,
00:24:47with Landscapes,
00:24:49which will be shown first,
00:24:49where there is a group show,
00:24:52where they also have their own room.
00:24:54And then we have in Dortmund
00:24:56at the Galerie Zimmermann & Heidmann
00:24:59a solo show show.
00:25:02Then we'll do a meeting with Lara from Paris.
00:25:07That's also with her about the next plans.
00:25:10That will then first for next year.
00:25:12But that we'll talk about enough time.
00:25:16Paris is also very important.
00:25:20And if Paris doesn't perform,
00:25:23he's away.
00:25:25So simple is that.
00:25:26It's actually in many big cities.
00:25:30And not only in Europe,
00:25:31but also on other continents.
00:25:33But it's not the very big addresses.
00:25:36And if it's bigger addresses,
00:25:38then you'll notice,
00:25:39it's like some exhibitions,
00:25:41which were not from the house itself.
00:25:42and there are some pictures that have been done.
00:25:43So it's just not a big curator or museum,
00:25:47which went to you and said that
00:25:50let's take a look at the exhibition.
00:25:52Or we'll send you to a exhibition.
00:25:55Or we'll send you to a exhibition.
00:25:56The Biennale in Venedig
00:25:57or the documenta or so on.
00:25:59There is already a big gap for the success,
00:26:03to make something happen and to say,
00:26:07I'm still a world star.
00:26:10The more he does, the more it works,
00:26:12the more he looks at it,
00:26:12the more he looks at it,
00:26:14the more he looks at the 2. or 3. Liga.
00:26:52Where he does,
00:26:57the more he has the Caller has developed,
00:26:58The more he looks more than Albitra has been returned.
00:44:46You're trendy.
00:44:49Yes.
00:44:51You're united.
00:45:12It's Welcome to the
00:45:14he had not much from me.
00:45:16That's all from my father.
00:45:17But
00:45:21the humor
00:45:23had he also from me.
00:45:24That's absolutely.
00:45:25I think that
00:45:28we are very similar to some things.
00:45:30That's how I said
00:45:32that Geschäftstüchtige,
00:45:33that's a bit of a
00:45:34a bit of a
00:45:35a bit of a
00:45:36a bit of a
00:45:37that's really so.
00:45:39That's for me also the case.
00:45:42Auch for Leon.
00:45:45Oder
00:45:46auch wenn man
00:45:46say ich mal
00:45:47wie schlecht gelaunt ist,
00:45:48dass man dann vielleicht
00:45:49in irgendeiner Art und Weise
00:45:50auch sehr launig ist.
00:45:51Und man oft Dinge dann auch sagt,
00:45:53die man gar nicht so meint.
00:45:54Also entschuldigen könnt ihr euch schlecht.
00:45:57Nee, das stimmt nicht.
00:45:58Entschuldigen kann ich mich
00:45:59wirklich sehr gut.
00:46:00Aber dein Vater nicht?
00:46:01Nein, er kann sich überhaupt
00:46:02nicht entschuldigen.
00:46:03Ich kann mich schon gut entschuldigen.
00:46:31Für mich gibt es keinen
00:46:32besseren Menschen auf dieser Welt
00:46:34als meinen Sohn.
00:46:36Er gibt mir alles.
00:46:38Er ist mein größter Stolz,
00:46:41den ich habe.
00:46:43Und ich bin froh,
00:46:46dass ich ihn
00:46:47früher so viel unterstützt habe.
00:46:51Und ihn machen ließ,
00:46:55was er wollte.
00:46:56Und es war einfach
00:46:58immer spannend gewesen,
00:46:59weil ich in meiner Kindheit
00:47:01das alles nicht durfte.
00:47:03Und ich bin
00:47:06unfassbar stolz,
00:47:10den Leon als Sohn zu haben.
00:47:19Einziges Kind,
00:47:20erstes Kind,
00:47:21das sammelst du alles.
00:47:22Und ich hätte doch damals
00:47:24nie im Leben daran gedacht,
00:47:27dass Leon mal ein berühmter,
00:47:29bekannter,
00:47:30großer Künstler wird.
00:47:32Niemals.
00:47:33Ich habe das
00:47:34aus mütterlichem Interesse
00:47:35und für ihn,
00:47:37wenn er später älter ist,
00:47:40dass er einen Fundus hat
00:47:41und sagen kann,
00:47:42krass, meine Mutter
00:47:43hat das alles aufgehoben.
00:47:45Hier war er vier Jahre alt
00:47:47bei diesem Bild.
00:47:49Da malt er Augen
00:47:51und innen drin ist eine Pupille.
00:47:53Und er hat das schon immer,
00:47:55schon immer mit den Farben,
00:47:57er hat das schon immer geliebt.
00:48:02Aufgefallen ist diese Gesichter,
00:48:04diese Augen.
00:48:06Und für mich war das so,
00:48:09dass ich gesehen habe,
00:48:11er malt anders.
00:48:13Er malt schöner,
00:48:15präziser, bunter.
00:48:17Ein Kind, das malen darf,
00:48:20so wie er es möchte.
00:48:29Die Kohlezeichnung an sich
00:48:31war schon immer
00:48:32ein Teil meiner Kunst.
00:48:33Also schon seitdem
00:48:34ich ein kleines Kind bin.
00:48:3590 Prozent der Bilder
00:48:36sind vorgezeichnet,
00:48:37auch mit der Kohle.
00:48:38Und das ist halt auch etwas,
00:48:40wo ich für mich
00:48:41so einen Weg gefunden habe,
00:48:43eine Orientierung zu schaffen
00:48:44erst mal in dem Bild.
00:48:45Und dass es,
00:48:47obwohl man es später
00:48:48nicht mehr sieht,
00:48:49offensichtlich,
00:48:50eigentlich alles
00:48:50mit der Kohlezeichnung
00:48:51angefangen hat.
00:48:57Meine Jugendzeit
00:48:58war sehr geprägt
00:49:00durch das Internat.
00:49:01Also ich war ja
00:49:01ab dem 10. Lebensjahr
00:49:05war ich im Internat
00:49:06in Bonn,
00:49:07Bad Godesberg,
00:49:08auf dem Aloysius-Kolleg.
00:49:10Und das war damals
00:49:11eine Zeit für mich,
00:49:13die genauso prägend war
00:49:15wie meine Kindheit,
00:49:16aber auf eine ganz andere
00:49:18Art und Weise.
00:49:18Man war irgendwie
00:49:19mehr auf sich allein gestellt.
00:49:21Und dann bin ich
00:49:22mit 14 Jahren
00:49:23ja runtergegangen
00:49:24vom Internat
00:49:25und habe dann
00:49:26mein komplettes Leben
00:49:27ja nur der Kunst gewidmet.
00:49:28Und bin auch aufgrund
00:49:29der Kunst
00:49:30vom Internat runter.
00:49:31Man bekommt am Anfang
00:49:33seiner Karriere
00:49:34oft Abfuhren.
00:49:35Das klappt doch eh nicht.
00:49:37Lernen was Vernünftiges.
00:49:38Ich habe mir das alles
00:49:39schon anhören müssen.
00:49:40Zu Genüge.
00:49:41Andere Künstler
00:49:42oder Schauspieler,
00:49:43Musiker gehen daran kaputt,
00:49:44was sie machen,
00:49:45weil es nicht anerkannt wird.
00:49:47Deswegen ist es eigentlich wichtig,
00:49:49dass man so gut es geht
00:49:50dafür arbeitet,
00:49:51dass man erfolgreich ist
00:49:52in dem, was man tut
00:49:52und was man liebt.
00:50:09Wir hatten viele, ja, auch finanzielle Probleme damals.
00:50:17Mein Vater musste das Haus verkaufen.
00:50:20Und diese Zeit
00:50:25ist definitiv der Grund dafür,
00:50:29warum, egal wie gut heute etwas läuft,
00:50:31ich immer wieder daran zurückerinnert werde,
00:50:35wie es auch anders sein könnte.
00:50:37Leon ist in diesem Haus damals groß geworden
00:50:39und er saß mit 14 dann vor der Haustür
00:50:43und hat sich selbst gesagt,
00:50:46in diese Situation möchte er nie mehr kommen,
00:50:49dass wegen irgendwelchen Sachen
00:50:53eine Familie quasi auseinandergerissen wurde,
00:50:55weil mein Mann und ich
00:50:56hatten uns damals ja auch getrennt
00:50:58in dieser Zeit
00:50:59und es war eine ganz, ganz schwierige Zeit für Leon.
00:51:02Ja, da saß ich dann
00:51:03und wusste, okay,
00:51:05wenn das Leben es so will,
00:51:06wenn das Schicksal es so will,
00:51:08dann reißt es dir komplett
00:51:09den Boden unter den Füßen weg.
00:51:11Und ich weiß,
00:51:12dass das Leben so spielen kann.
00:51:16Deswegen ist nichts,
00:51:17was man heute hat,
00:51:18eine Selbstverständlichkeit.
00:51:20Es ist alles hart verdient.
00:51:31Er war damals schon sehr, sehr großzügig,
00:51:34also mir gegenüber zum Beispiel.
00:51:36Er hatte zweimal meine Miete bezahlt für mich,
00:51:41weil ich wirklich so,
00:51:45ich war finanziell wirklich am Ende
00:51:50und ich habe dann einmal sehr geweint
00:51:54und der Leon sagte,
00:51:55Mami, es ist alles gut,
00:51:56ich habe Geld
00:51:58und ich gebe dir das.
00:52:00Und das war so von seinen ersten Anfängen,
00:52:03als er die Bilder verkauft hatte.
00:52:07Und ich glaube,
00:52:09das war auch sein Bestreben gewesen,
00:52:11dass er alles gibt,
00:52:12dass er nach vorne geht
00:52:13und keine Rücksicht auf andere nimmt,
00:52:19sondern unser Leben muss wieder funktionieren.
00:52:32Klar, gibt es viele Menschen,
00:52:34die viel von mir erwarten da draußen
00:52:36und auch immer so auf den nächsten großen Big Bang warten,
00:52:43auf das nächste große Projekt,
00:52:45was das vorherige nochmal toppt.
00:52:47Und ich habe mich aber schon sehr früh
00:52:50da sehr frei von gemacht,
00:52:51weil ich mir gesagt habe,
00:52:52ich bin ein sehr junger Mensch noch.
00:52:54Ich werde mich da nicht von niemandem
00:52:56irgendwie draußen unter Druck setzen lassen,
00:53:00weil es halt meine eigene Passion ist
00:53:02und meine eigene Leidenschaft ist,
00:53:06die ich mit voller Hingabe ausführe.
00:53:08Und wenn ich mir Ziele setze
00:53:11und Herausforderungen meistern möchte,
00:53:15dann werde ich das mit meiner eigenen Energie,
00:53:18mit meiner eigenen Kraft machen
00:53:19und nicht, weil es andere Menschen von mir verlangen.
00:53:27Oh, Gerhard, mein Lieber, grüß dich, ne?
00:53:31Servus, servus.
00:53:32Es ist ganz interessant,
00:53:35weil du schon sagst, auch Landscape.
00:53:39Wir brauchen so einen guten Mix
00:53:42zwischen Klein-, Mittel- und Großformat
00:53:45an die 16, 18 Werke.
00:53:49Vielleicht kannst du ja noch ein paar Kohlezeichnungen
00:53:52in Landschaftsmotive machen.
00:53:54Vielleicht wäre das.
00:53:57Das könnte ich mir auch vorstellen,
00:53:58dass das super kommt.
00:53:59Es ist interessant, weil du weißt ja,
00:54:01ich bin ein sehr freier Künstler
00:54:03und arbeite auch frei,
00:54:04würde mir ja niemals was vorschreiben lassen.
00:54:06Aber ich bin immer super offen.
00:54:08Ich zeige dir gleich erstmal
00:54:09die paar fertigen Landschaften auf Leinwand.
00:54:12Und dann werde ich noch nicht versprechen,
00:54:15ob ich das in eine Ausstellung gebe,
00:54:16aber ich werde Landschaften als Kohlezeichen
00:54:18definitiv ausprobieren.
00:54:20Ein wesentlicher Punkt noch,
00:54:21du weißt, ich hatte natürlich früher
00:54:22immer einen großen Auftritt gehabt.
00:54:24Jetzt wird es für uns viel einfacher.
00:54:28Früher, ich weiß noch,
00:54:29mit einem Helikopter in Ibiza.
00:54:31Ja, das weiß ich noch.
00:54:32Das war...
00:54:33Gute Kunst braucht einfach gute Inszenierung.
00:54:40Es reicht nicht mehr,
00:54:42irgendwie eine normale Ausstellung zu machen.
00:54:43Es sind andere Zeiten heute.
00:54:45Es ist eine neue Generation angebrochen.
00:54:48Die Leute haben eine andere Denkweise heute.
00:54:50Die wollen was erleben.
00:54:51Die haben keine Lust auf langweilige Events.
00:54:56Es soll ein Erlebnis sein,
00:54:57was bei den Leuten einfach im Kopf drin ist,
00:54:59wo die noch Jahre später drüber erzählen.
00:55:02Weil diese ganze Kunst,
00:55:03die ich ja mache,
00:55:05ja auch so aufregend ist,
00:55:07dass ich auch die Show um die Kunst herum
00:55:09genauso aufregend gestalten möchte.
00:55:11Auf jeden Fall erwarte ich eine große Show.
00:55:31Der Auftritt war spektakulär.
00:55:37Der Anflug mit dem Hubschrauber,
00:55:39die verkleideten Darsteller mit den LED-Kostümen,
00:55:41das war sehr beeindruckend.
00:55:43Es war sehr Rockstar.
00:55:52Ich bin ja ein Mensch,
00:55:54der immer nach seinem Bauchgefühl geht.
00:55:57Schon immer gewesen.
00:55:58Und das war auch zehn Jahre lang ein Kapitel,
00:56:02wo ich sage,
00:56:02ich bereue nichts davon.
00:56:04Es war einer der turbulentsten
00:56:07und aufregendsten Zeiten
00:56:08meines noch jungen Lebens bis heute.
00:56:13Und nichtsdestotrotz möchte ich aber,
00:56:15dass es auch ein Kapitel bleibt
00:56:16und möchte,
00:56:17das ist wirklich für mich
00:56:18ein ganz persönliches inneres Anliegen,
00:56:22nur die Kunst im Vordergrund stehen haben.
00:56:24Und mich persönlich als Mensch da außen vor nehmen.
00:56:28Natürlich bin ich der Erschaffer der Werke.
00:56:30Natürlich kann ich auch verstehen,
00:56:32dass die Menschen auch ein paar Sätze
00:56:33mit mir wechseln wollen,
00:56:34wenn wir vor den Werken stehen
00:56:36und uns darüber unterhalten.
00:56:38Ich muss sagen,
00:56:39am Schluss hängt das Kunstwerk
00:56:41bei den Leuten im Haus
00:56:42und dann muss es für sich sprechen.
00:56:44Und das ist das Entscheidende.
00:56:45Und im Endeffekt
00:56:47da Fokus auf die Kunst.
00:56:49Die Art von Kunst, die er hat,
00:56:51die bringt einfach so eine Positivität,
00:56:54die bringt eine Bewegung rein,
00:56:55die bringt eine Leichtigkeit
00:56:56und die bringt in dieser crazy Welt
00:56:59jetzt auch ein Stück Hoffnung.
00:57:01Und ich glaube,
00:57:01da wollen die Leute auch nicht mehr
00:57:04die schwere, düstere Kunst haben,
00:57:06sondern die wollen,
00:57:07jeder will jung bleiben,
00:57:08jeder will fit bleiben.
00:57:11Und das auch mit der Kunst.
00:57:13Die Kunst muss da auch das rüberbringen.
00:57:15Und da, denke ich,
00:57:16ist der Leon auch sehr zeitgemäß,
00:57:20sehr zeitgenössisch unterwegs.
00:57:22Was ich natürlich auch immer
00:57:23mit meiner Kunst verfolgt habe,
00:57:25war Kunst letztendlich
00:57:26aus so einem verstaubten Image
00:57:28halt rauszuholen
00:57:29und Kunst halt für die nächsten Generationen
00:57:31und jungen Generationen zugänglich zu machen,
00:57:34weil Kunst halt wirklich weitaus mehr ist
00:57:36als einfach nur ein elitärer Kreis,
00:57:39der dann letztendlich die Möglichkeit hat,
00:57:42sich Kunst leisten zu können
00:57:43und aber auch das Interesse für Kunst wecken kann.
00:58:02Es geht um absolut subjektives Empfinden.
00:58:07Und da bin ich natürlich dann auch auf die Meinungen
00:58:09von anderen Leuten angewiesen.
00:58:12Und Gerhard ist einer meiner größten Galeristen.
00:58:16Und da ist es natürlich selbstverständlich,
00:58:19dass die Meinung mir sehr viel bedeutet.
00:58:22Und letztendlich wird deswegen
00:58:23dann auch gemeinsam die Werke auswählen.
00:58:25Das nehmen wir schon mal nach Madrid.
00:58:28Ich würde sagen...
00:58:29Mega, mega cool.
00:58:30Wow, das wird spannend.
00:58:31Klar, wenn jetzt hier alles da rumsteht oder so,
00:58:34wenn die sich mal auf der Wand hängen
00:58:36und clean, nichts mehr da, Spot drauf,
00:58:39dann ist das natürlich noch mal spannend.
00:58:44Das hast du dir angetan?
00:58:45Ja, das ist voll.
00:58:48Voll.
00:58:49Wow, das ist sehr, sehr cool.
00:58:53Gerade getrocknet hier.
00:59:01Jetzt müssen wir auswählen, ja.
00:59:20Tut mir leid.
00:59:22Ich hatte den Struggle schon vorher.
00:59:24Das ist jetzt leider dein Problem.
00:59:25Musst du mir zurechtkommen.
00:59:26Also das auf jeden Fall auch.
00:59:28Das ist auch sehr, sehr speziell.
00:59:30Das ist auch erstmalig, Leon.
00:59:33Ja.
00:59:34Heute kein Sand mehr.
00:59:36Nee, nee, nee, nee.
00:59:37Only water.
00:59:40Ja, nee, ist auch wichtig.
00:59:41Aber ich mache das auch bewusst.
00:59:42An so Trainingstagen dann auch,
00:59:44wenn auch beim Essen und so,
00:59:46dann trinke ich eigentlich nur Wasser.
00:59:49Drei.
00:59:51Upsala.
00:59:53So.
00:59:55Zack.
00:59:57Du, du magst keine Austern.
01:00:00Magst du Muscheln oder?
01:00:01Nee, alles gut.
01:00:02Auch keine Muscheln?
01:00:03Doch, doch.
01:00:04Muscheln, oder?
01:00:05Ja.
01:00:06Ja.
01:00:09So, dann probieren wir die mal hier.
01:00:21So.
01:00:22Sauchi.
01:00:23Oh.
01:00:23Oh.
01:00:25Oh.
01:00:26Oh.
01:00:31Ich schaue gut.
01:00:34Oh.
01:00:39Oh.
01:00:48Oh.
01:00:50Oh.
01:00:54Oh.
01:00:55Oh.
01:01:16I would definitely say that I am an authentic artist.
01:01:20I believe that I am an authentic artist.
01:01:25Because I have my own style.
01:01:28Because I have shown that only through my own work I came forward.
01:01:32That means that only my art had me forward.
01:01:35And not any people who said that they would have created my success.
01:01:41So I believe that quality is always going through.
01:01:46And that you can have so much marketing, PR, and all of the world.
01:01:52But that everything brings nothing to the end of my life.
01:01:55I don't think so.
01:02:21It fits even to my shoes, to my shirt, right?
01:02:23And to the table, and to the glass, and to the pfeffers.
01:02:34Soll ich den noch anlassen?
01:02:35Ja.
01:02:37Alles klar.
01:02:40So, wem darf ich ein Stück Fleisch geben?
01:02:43Einen Moment mal, wir müssen sie erst mal anstoßen.
01:02:46Nee, erst mal auf den Tisch, auf den Teller.
01:02:49Dann stoßen wir an.
01:02:50Ja.
01:02:51Gib mal den Teller.
01:02:52Bitte.
01:02:53Danke.
01:02:57Danke sehr.
01:02:58Ich hab mir zu viel, das hab ich jetzt so ein bisschen aufgeteilt.
01:03:02Also, zum Wohlschätzen.
01:03:06Salute.
01:03:09Salute, guten Appetit.
01:03:10Guten Appetit.
01:03:16Wacamole.
01:03:19Jetzt bin ich mal gespannt, ob das die weltbeste Wacamole ist.
01:03:23Ja, probier mal.
01:03:25Phänomenal.
01:03:26Ja, richtig.
01:03:27So, das wollte ich hören.
01:03:28Die beste, die ich hier gegessen habe.
01:03:29Ja, genau so.
01:03:30Boah.
01:03:32Das will ich ja immer hören, sowas.
01:03:34Ja, gut, aber das ist halt auch die Tatsache, ne?
01:03:38Das ist halt ein Pack.
01:03:50Hallo.
01:03:51Hallo.
01:03:54Hallo.
01:03:55Mein Lieber, grüß dich.
01:03:57Alles gut?
01:03:57Mua.
01:03:59Mua.
01:03:59Mua.
01:03:59Mua.
01:04:00Wow, ich muss mir erstmal in Ruhe die Ausstellung angucken.
01:04:03Die Bilder kenn ich ja.
01:04:04Schieb du.
01:04:05Deine Paula hat sich verewigt.
01:04:07Hat sie?
01:04:08Schön, schön edel.
01:04:10Da, ich trockne noch die Wand.
01:04:17Boah, das ist ja riesig.
01:04:20Das wirkt ja hier noch größer.
01:04:22Super, gell?
01:04:23Boah.
01:04:24Das ist so das teuerste Werk.
01:04:28Das liegt so Richtung 100.000.
01:04:36Auch so hier ganz, ganz ruhig, entspannt, so reduziert.
01:04:41Ja, total.
01:04:42Dann unten knallt's.
01:04:44Das freut mich sehr.
01:04:45Nee, super.
01:04:46Nee, super.
01:04:48Ich bin froh, wenn ich die Menschen mit meiner Kunst erreiche
01:04:52und sie glücklich mache auch im besten Fall.
01:04:55Und das ist das eigentlich, was für mich zählt.
01:04:58Also was anderes ist für mich nicht ausschlaggebend.
01:05:01Also auch wenn wir viele Werke verkaufen werden oder wenn neue Sammler dazukommen,
01:05:08dann ist das immer eine unfassbar schöne Sache und da freue ich mich auch sehr drüber.
01:05:12Ich meine, wir hatten schon einige Ausstellungen, die ausverkauft waren, am selben Abend nach ein paar Minuten.
01:05:18Und das ist dann immer ein netter Nebeneffekt.
01:05:22Aber letztendlich geht's mir als Künstler darum, die Menschen zu erfreuen und Emotionen zu wecken.
01:05:29Das Geschäftliche ist alles Part von der Galerie.
01:05:34So preislich kann man jetzt sagen, jetzt hier unten sind wir irgendwo so um die 60.000,
01:05:45so gesamt kann man sagen, dass wir so zwischen 11.000 bis 70.000 sind.
01:05:52Wir haben jetzt hier doch einiges an Klein- bis Mittelformate und die fangen dann so irgendwo bei Anfang, Mitte
01:06:0120 an.
01:06:02Und ja, das liegt auch irgendwo so bei 60, das Große.
01:06:08Die sind gleich vom Format.
01:06:10Diese Arbeit jetzt hier, die liegt bei, müssen wir mal gucken, die ist bei 34,8.
01:06:20Wir haben natürlich die Preise vom Leon.
01:06:23Und dann, klar, dann müssen die Mehrwertsteuer, die ganzen Dinge drauf und unser Aufschlag und alles.
01:06:31Und dann kommt der Preis.
01:06:32Aber das sind alles, sagen wir mal, Preise, die jetzt in Europa und überall auch dann die gleiche sind.
01:06:38Wissen wir genau, wie viel Geld ein Sammler für seine Sachen ausgegeben hat?
01:06:43Das ist ja gerade im Galeriebereich, im Kunsthandel immer so ein bisschen fraglich.
01:06:48Es stehen Zahlen im Raum.
01:06:50Die werden auch hin und her gereicht.
01:06:52Aber manchmal sind es auch strategische Zahlen, um den Gesamtwert zu steigern.
01:06:57Einmal sagt dann, da hat sich doch schon ein Sammler für 50.000 um ein Werk beworben von Löwentraut.
01:07:04Vielleicht waren es aber nur 25.000.
01:07:07Das weiß man dann ja nie so genau.
01:07:08Ich will das gar nicht unterstellen an dieser Stelle.
01:07:11Ich wollte nur sagen, man muss ein bisschen vorsichtig sein, wenn es um große Zahlen geht.
01:07:16Und vor allem auch bei der Frage, wenn es darum geht, dass große Zahlen große Bedeutung belegen sollen.
01:07:23Also der Wert und der Preis, die werden ja gleich in Eins gesetzt.
01:07:27Und man tut so, dass das, was besonders teuer ist, offensichtlich ja auch besonders bedeutungsvoll sein muss.
01:07:32Aber das ist in den seltensten Fällen, muss man sagen.
01:07:35So.
01:08:00Dalia, du bist die ganze Zeit bei mir, ne?
01:08:02Wichtig.
01:08:03Heute?
01:08:04Nein, gleich.
01:08:06Benvenido in Nuestra Galeria.
01:08:10Para mi es un grande placer presentaros a Leon Löwentraut.
01:08:15Es ist über Menschen, es ist über verschiedene Relationen zu Personen und Freundschaften.
01:08:35Ich bin sehr glücklich, dass du hier bist.
01:08:39Vielen Dank.
01:08:39Vielen Dank.
01:08:49Vielen Dank.
01:08:53Vielen Dank.
01:09:10Ich lass jetzt erstmal da drin machen, das ist auch gut so.
01:09:14Die Kunst für sich sprechen lassen.
01:09:29Schatz, ich habe noch eine wichtige Frage.
01:09:30Wir müssen ja schon noch einen Ticken laufen, oder?
01:09:34Kann gut sein.
01:09:36Zieh lieber die Flachen erstmal an.
01:09:38Dann muss ich mich leider von denen hier trennen.
01:09:40Guten Tag da.
01:09:42Komm, die Schuhe da reinkriegen.
01:09:45Mein Leon-Schatz.
01:09:47Der ist um dieselbe Uhrzeit ins Bett wie vier.
01:09:50Ja, deswegen ist sie auch noch müde.
01:09:53Wir sind auch noch müde.
01:09:54Halb drei war es, ne?
01:09:55Ja.
01:09:57Warum tut sich hier nichts?
01:09:58Dann ruf ich mal die Paula an.
01:10:05Und ich bin trotzdem von alleine in zehn her wach geworden, kurz nach zehn.
01:10:10Paula, hallo, guten Morgen, mein Schatz.
01:10:14Oh, ihr hört euch noch so verschlafen an.
01:10:17Ah, ja.
01:10:18Ich hatte eben bei Leon angerufen, aber das Handy ist wohl noch aus.
01:10:22Ist Leon, habt ihr kein Ladegerät dabei?
01:10:26Ja, ja.
01:10:27Das ist immer gut, mein Schatz.
01:10:29So.
01:10:30Ich wollte nur wissen, wie es dir geht.
01:10:32Hast du gut geschlafen?
01:10:36Eine Nacht hier verbracht, ne?
01:10:37Zu übernachten und danach unterwegs zu sein.
01:10:39Genau.
01:10:39Das war nicht schön.
01:11:02Heute Abend, da ist Land unter.
01:11:05Die Nacht der Kunst, die heißt Nitte Laat.
01:11:08Und da sind natürlich tausende von Leuten in den Straßen unterwegs und genießen das tolle
01:11:15Sommerambiente und Abendstimmung und wandern durch die Straßen und genießen die Galerieräume,
01:11:23die Museen.
01:11:29Für mich ist so ein Abend nicht keine Challenge, sondern eher ein Erlebnis, etwas sehr Aufregendes.
01:11:36Mal kommt er dann wieder zu mir, ich komme zu ihm, aber man muss nicht den ganzen Abend
01:11:40dann aneinander kleben, weil das können wir, wenn wir Freizeit haben.
01:11:43Jetzt geht es um seinen Job und um seine Kunst und nicht um uns als Paar.
01:11:50Ich weiß nicht, ob der Künstler mir vorgeben muss, was ich empfinden muss, wenn ich das
01:11:56Bild sehe, sondern wir sehen ein Bild und das ist Wham!
01:12:16Was macht Leon verkehrt?
01:12:18Er macht überhaupt nichts verkehrt.
01:12:19Er macht das, was er am besten kann, am liebsten kann.
01:12:23Und er muss auch nicht jedem gefallen, um Gottes Willen.
01:12:45Ich kenne ihn nicht.
01:12:46Ich beobachte das aus der Ferne und da merke ich, dass sich nicht mehr viel entwickelt hat
01:12:51in den letzten Jahren.
01:12:52Kann natürlich sein, dass es plötzlich einen Schub gibt und er nochmal ein ganz anderes
01:12:56Ich für sich entdeckt oder neu entwickeln will, nochmal eine ganz andere Rolle annimmt.
01:13:00Aber es deutet für mich noch nicht besonders viel darauf hin.
01:13:06Ich sehe Leon Löwentraut als internationalen Künstler, der seine Ausstellung in der ganzen Welt hat.
01:13:11Und viele Menschen werden ihm zujubeln und es wird genauso Menschen geben, die seine Kunst kritisieren.
01:13:16Aber er ist auf einem Weg mit einem sehr starken Ego, sehr stark gefestigt.
01:13:22Und von daher wird er seinen Weg gehen und das finde ich im Grundsatz gut.
01:13:27Also wenn so jemand wie Leon Löwentraut dabei bleibt und das immer weitermacht und weiterhin so gute Kontakte zu den
01:13:36Medien hat, dann wird das so eine Art self-fulfilling prophecy, wenn er sagt, er will, dass jeder ihn kennt.
01:13:45Und wenn wir ihn ankaufen müssen im Museum, um zu zeigen, das war ein Künstler, der hat sich selbst in
01:13:55diese Position gebracht.
01:13:56Fußnote. Aber gut, finden wir das nicht.
01:14:11Mein Leben für mich zeichnet aus, dass ich sehr, sehr froh bin, eine glückliche, gesunde Familie zu haben.
01:14:24Dass ich ein paar wenige Freunde habe, auf die ich mich zu 100 Prozent verlassen kann.
01:14:36Und dass ich letztendlich einfach heute meinen Traum leben darf.
01:14:42Und egal, ob es Schattenseiten gibt oder nicht, am Ende ist es doch das Schönste, was es gibt, seinen eigenen
01:14:48Traum leben zu dürfen.
01:14:49Eben...
01:15:14Eben...
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