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Kurzfilme
Transkript
00:00:04Musik
00:00:40Musik
00:01:09Was hat Geschichte mit Psychologie zu tun?
00:01:13Es waren immer besondere Menschen, die die Geschichte gestaltet haben.
00:01:17Deshalb ist es gut, etwas über ihre Motive zu erfahren.
00:01:22Scheinbare Banalitäten ergeben plötzlich einen wesentlichen Sinn.
00:01:30Nehmen wir zum Beispiel Königin Elisabeth I. von England.
00:01:35Was machte sie zur unerbittlichen Herrscherin?
00:01:39Es war ihre Selbstaufgabe, ihr Verzicht auf körperliche Liebe.
00:01:45Sie war quasi eine Gefangene des Throns, eine Nonne der Macht.
00:01:50Und die Macht war ihre einzige Erotik.
00:01:54Bedauernswert, nicht wahr?
00:01:55Es wäre die Welt ohne die Macht der Erotik.
00:01:58Aber hier geht es um die Erotik der Macht.
00:02:02Sie sehen also, Geschichtsanalyse ist nichts weiter als angewandte Psychologie.
00:02:09Das wäre es für heute. Ich danke Ihnen.
00:02:15Herr Professor, haben Sie vielen Dank.
00:02:20Die Art, wie Sie Geschichte verpacken, persönlich machen, einfach wunderbar.
00:02:25Jeder von uns Kollegen kann noch viel von Ihnen lernen.
00:02:28Möglich. Aber ich habe im Laufe der Jahre gelernt, nicht mehr so eitel zu sein.
00:02:34Obwohl Komplimente mir immer noch gefallen.
00:02:37Nur Sie, lieber Stämmle, sind ja auf dem besten Weg, ein guter Nachfolger zu werden.
00:02:42Dazu fehlt mir allerdings noch der eigene Lehrstuhl.
00:02:45Oh, Geduld, mein Lieber.
00:02:46Geduld ist die sanfte Schwester der Wissenschaft.
00:02:49Kommt Zeit, kommt auch Lehrstuhl.
00:02:52Ja, aber nur, wenn Sie zustimmen.
00:02:56Wenn es Ihnen reicht, ist, bringe ich Ihnen heute Abend noch die Seminararbeiten vorbei.
00:02:59Es ist immer gut, eine zweite Meinung einzurähen.
00:03:02Natürlich nur, wenn man keine eigene hat.
00:03:19Grüß Gott, haben Sie was für mich?
00:03:23Wahrlich, Herr Doktor.
00:04:01Wie war dein Tag?
00:04:02Ah, mühsam. Ausgefüllt mit Arbeit.
00:04:10Und deiner?
00:04:12Einsam.
00:04:17Ist was mit Clara?
00:04:20Sie spielt wieder.
00:04:22Na ja, aber sie spielt ja nicht nur, sie spricht durch die Musik.
00:04:28Du weißt, das ist ihre einzige Sprache.
00:04:31Du interpretierst zu viel in sie hinein.
00:04:35Nein, nein, ich höre genau, was sie sagen will.
00:04:39Und du hast dich wieder mit Whisky unterhalten.
00:04:43Mit wem soll ich mich denn sonst unterhalten?
00:04:45Nein, nein, ich höre genau.
00:04:59Na ja, ich höre genau.
00:05:25Wie geht es dir, Clara?
00:05:32Nicht gut.
00:05:33Gut? Wieso?
00:05:40Hast du wieder gestritten? Mit Marlene?
00:05:45Hat sie dir Vorschriften gemacht?
00:05:48Obwohl sie nicht deine Mutter ist.
00:05:57Was meinst du?
00:06:00Sie ist eine... eine Hexe?
00:06:08Ach, Kind.
00:06:10Hexen haben für mich immer etwas Faszinierendes gehabt.
00:06:14Anziehendes.
00:06:17Sie...
00:06:18halten das, was Engel versprechen.
00:06:22Und deswegen habe ich Marlene geheiratet.
00:06:26Aber du...
00:06:28Du bist anders.
00:06:31Bist was Besonderes.
00:06:36Ja...
00:06:48Aber du hast also.
00:06:53Warum?
00:07:06Sehr freundlich
00:07:12Super
00:07:20Lieber Wendelin Winter
00:07:21Fast 30 Jahre ist es her, dass ich dich als Doktorvater unter meine wissenschaftlichen Fittiche genommen habe
00:07:29Dann sind wir uns ab und zu respektvoll und freundschaftlich über den Weg gelaufen
00:07:34Damals warst du ein rebellischer Charakter, hast dir von niemandem etwas erzählen lassen
00:07:40Und immer alles in Frage gestellt
00:07:42Und deshalb ist meine Wahl auf dich gefallen, meine Lebenserinnerungen niederzuschreiben
00:07:48Jahrelang habe ich Tagebuch geführt, über meine Erfolge und Niederlagen
00:07:53Meine Triumphe und Enttäuschungen
00:07:55Weil ich deine Wahrhaftigkeit und deine Objektivität schätze
00:07:59Bitte ich dich, meinen Notizen eine gute Form zu geben
00:08:25Alles gut
00:08:27Kann ich Ihnen helfen?
00:08:32Wenn das so ist, sollte ich vielleicht wieder in die Kirche eintreten
00:08:37Und schon wieder ein Schälfchen gerettet
00:08:50Jetzt kann Ihnen nichts mehr passieren, Sie fahren mit Gott
00:08:54Schön, aber wohin?
00:08:57Ich bringe Sie am besten zur nächsten Werkstatt
00:08:59Ich nehme an, Sie möchten wissen, bei wem Sie überhaupt eingestiegen sind
00:09:06Warum nicht?
00:09:09Also, dass ich ein Pfarrer bin, das haben Sie bereits bemerkt, oder?
00:09:13Evangelischer Pfarrer
00:09:15Und meine Studenten nennen mich Hölderlin, wie den berühmten Dichter
00:09:19Sie meinen, wir hätten sehr viel gemeinsam
00:09:23Auch er lebte in Tübingen, in einem Turm
00:09:27Und man sagte ihm zeitlebens nach, es sei wahnsinnig gewesen
00:09:31War es denn?
00:09:34Wenn schon
00:09:36Wahn ist auch nur eine Wahrnehmung der Realität
00:09:39Eben eine andere
00:09:58Hören Sie?
00:10:02Nur als Beispiel
00:10:04Ist das nicht Wahnsinn?
00:10:07Ja, es ist wirklich eine Wahnsinnstimme
00:10:10Und ich durfte Sie eine Zeit lang dirigieren
00:10:13Sie war Solistin in unserem Chor
00:10:15Hat ihm sozusagen Flügel verliehen
00:10:18Und dann plötzlich
00:10:22Von einem Tag auf den anderen
00:10:26Verstummte sie
00:10:28Wieso?
00:10:29Was ist mit ihr passiert?
00:10:33Ich weiß nicht, wissen es alle nicht
00:10:34Sie ist verschwunden
00:10:37Aus meinem Leben
00:10:38Aus unserem Chor
00:10:41Ja
00:10:44Manchmal höre ich Ihre Stimme noch in meinen Träumen
00:10:46Und dann denke ich mir
00:10:47Warum können nicht die Träume aufhören
00:10:48Und die Stimme wieder da sein?
00:11:09Marlene Silberberg?
00:11:12Ja?
00:11:14Ein Moment bitte
00:11:17Für dich ein gewisser Winter
00:11:19Ah, danke
00:11:20Wendelin
00:11:21Ja, gut, dass du dich meldest
00:11:23Ja, ich habe ja gewusst
00:11:25Auf dich ist Verlass
00:11:27Ich fürchte, ich muss dich enttäuschen, Johannes
00:11:30Ich traue mir das einfach nicht zu
00:11:31Nein, nein
00:11:32Ob du dir das zutraust
00:11:33Ist überhaupt nicht wichtig
00:11:35Wichtig ist nur
00:11:35Dass ich dir das zutraue
00:11:37Das ehrt mich aber
00:11:39Kein Aber
00:11:40Ich brauche deine Hilfe
00:11:44Ja, die Situation hier lässt mir
00:11:47Keine andere Wahl
00:11:50Augenblick
00:11:59Diesmal nicht
00:12:01Ja, es ist alles anders
00:12:03Weißt du, wenn man
00:12:05Wenn man jung ist, glaubt man
00:12:07Man ist unsterblich
00:12:09Aber ich habe jetzt
00:12:11Große Probleme mit meinem Herzen
00:12:14Und das kann jederzeit mir
00:12:17Ja
00:12:18Und deswegen
00:12:20Bitte ich dich um
00:12:21Diesen Gefallen
00:12:24Du wirst ein paar Dinge
00:12:25Über mich erfahren
00:12:26Die dich überraschen werden
00:12:28Die ich ja selbst nicht
00:12:29Für möglich gehalten habe
00:12:30Welche Dinge?
00:12:31Moment
00:12:32Das war lange vor deiner Zeit
00:12:34Und es ist besser
00:12:35Wenn du nichts davon erfährst
00:12:39Bist du dir da so sicher?
00:12:41Ja
00:12:50Wendelin
00:12:51Ja, weil ich dir vertraue
00:12:52Und weil du objektiv bist
00:12:55Und loyal
00:12:56Und deshalb bitte ich dich
00:12:58Um diesen großen Gefallen
00:13:08So
00:13:08Da wären wir
00:13:11Ja
00:13:11Danke fürs Mitnehmen
00:13:13Wer Nächsten
00:13:14Die wir predigt
00:13:15Sollte sie auch leben
00:13:21Vergelt's Gott
00:13:33Halt
00:13:34Halt
00:13:38Scheiße
00:13:39Hi
00:13:40Mein Handy
00:13:41Ja
00:13:43Ich bin der Jens
00:13:44Freut mich
00:13:45Ich bin die Alexandra
00:13:46Und im Moment stinksauer
00:13:48Ja
00:13:49Die meisten Leute sind sauer
00:13:51Wenn sie zu mir kommen
00:13:51Ach ja?
00:13:53Na ja
00:13:53Weiße Pannehand
00:13:55Wenn's nur das wäre
00:13:56Aber heute geht einfach alles schief
00:13:58Äh
00:13:58Sie werden mich abschleppen müssen
00:14:00Na ja
00:14:03Ehrlich gesagt
00:14:04Ich kann mir Schlimmers vorstellen
00:14:07Also
00:14:08Nochmal
00:14:08Ich bin der Jens
00:14:10Oh
00:14:10Tschuldige
00:14:13Alexandra
00:14:15Also
00:14:15Jetzt komm ich erst mal rein
00:14:30Und
00:14:39Und
00:14:40Und
00:15:0015 oktober 2002 ein herbsttag das semester hat gerade begonnen heute erste
00:15:10seminar ich spüre ihre erwartung ihren durst nach wissen und sie ist noch so jung
00:15:21meint sie mich wirklich mich dass mir das noch mal passiert in meinem alter ich bin fasziniert
00:15:31von ihrer jugend ihrer schönheit bin ich ein narr ein alter narr mit albernen gefühlen
00:15:59auch herr gott
00:16:10um gottes william warst du das letzte mal beim service keine ahnung und im service bringt
00:16:16mir mein telefon auch nicht zurück bist du dir sicher dass dein handy in seinem auto ist
00:16:20ich weiß nicht wo sonst sein soll man mein ganzes leben ist da drin freunde adressen geburtstage
00:16:27und die ganzen wichtigen kontakte kontakte was für kontakte ich bin journalistin und als
00:16:35journalist lebt man von seinen kontakten man baut sich ein netzwerk auf und ohne das bin ich
00:16:39aufgeschmissen über was schreibst du alles mögliche im moment über außergewöhnliche menschen deswegen
00:16:48bin ich ja hier ich war auf recherche hätte er chance dass du einmal über mich schreibst kommt
00:16:54auf seine rechnung an wo rechnungen kann ich mit leichter in unserem schwarbeländle wir sind
00:17:00nämlich weg im geiz ausgewiesene schritte hast du dir wenigstens das kennzeichen gemerkt
00:17:08ne natürlich nicht
00:17:10wollst du wie er heißt
00:17:13hölderlin
00:17:14na super
00:17:2820 oktober sie zerreißen sich ihre meuler und ich höre das wispern hinter meinem rücken
00:17:34wie das rauschen der blätter im wind aber sie ist der einzige mensch der mir was bedeutet
00:17:44kannst du dich nicht bemerkbar machen klarer entschuldige das war dumm von mir
00:17:51schau kind ich habe meinem leben einige bücher geschrieben
00:17:56aber dieses hier ist das wichtigste für mich mein lebensbuch tagebuch ich denke ich sollte es
00:18:04veröffentlichen findest du nicht auch du wirst das nicht verhindern
00:18:09bitte hör auf
00:18:13es geht um die wahrheit meine wahrheit
00:18:30so besser du gewöhnst dich schon mal dran
00:18:32soll es heißen es kann länger dauern
00:18:34also zwei tag mindestens bis ich ersatzteile habe
00:18:38dann was soll ich bitte so lange machen
00:18:41du kannst dir in tübingen ihr zimmer nehmen
00:18:44oder du schlaufe oben bei mir
00:18:46da hat oma gelebt bis ich starb ist
00:18:49sehr ermutigend
00:18:58mh die sind ja echt lecker
00:19:00die beste leberwurstbrote zwischen tübingen und reutlingen
00:19:05wie war das noch mal mit der oma
00:19:10genial
00:19:11ja
00:19:11ja
00:19:12und
00:19:40Untertitelung des ZDF, 2020
00:20:07Untertitelung des ZDF, 2020
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00:25:57Untertitelung des ZDF, 2020
00:26:04Sie wollen uns schon wieder verlassen, Herr Doktor.
00:26:07Ja, leider.
00:26:08Den, den ich hier treffen wollte, den gibt es nicht mehr.
00:26:12Ach, und was soll das gewesen sein?
00:26:14Der Professor Silberberg, der ist gestern gestorben.
00:26:21Du Heiligsblechle.
00:26:25Da wird sich die Witwe aber freuen.
00:26:28Freuer?
00:26:29Ja, bei dem Vermögen, was er gehabt hat.
00:26:32Ich meine, da ist das Haus und dann die Bücher, die vielen, die er geschrieben hat.
00:26:37Der Mann war berühmt in der ganzen Welt und steinreich.
00:26:41So wie es aussieht, erbt sich alles.
00:26:44Bitteschön.
00:26:45Dankeschön.
00:26:46Bitteschön.
00:26:47Ade, und noch einen schönen Tag.
00:26:48Danke.
00:26:51Die Studenten, die werden ihm nachweinen.
00:26:55Vor allem die Mädel.
00:26:57Wir haben ihn mögen, den alten Herrn Professor.
00:26:59Der war so ein richtiger Schaumür.
00:27:04Und was ist mit seiner Frau?
00:27:07Das.
00:27:10Das ist so eine Geschichte.
00:27:14Die jetzige Frau, die Marlene, die hat er erst vor fünf Jahren kennengelernt, der Herr Professor.
00:27:20So ein kleines Juweliergeschäft hat sie gehabt in der Altstadt, nichts Besonderes.
00:27:25Aber sie hat genau gewusst, wen sie da vor sich hat.
00:27:30Endlich ist da einer gekommen, der ihr all das bieten konnte, was sie sich selber nie hätte leisten können.
00:27:36Eine Goldklumpe auf zwei Beinen.
00:27:43Aber treu wie Gold war sie selber nie, die Marlene.
00:28:05Noch mal, Marlene.
00:28:07Hoch hinaus.
00:28:13Wer sich nicht nach der Decke streckt, wird nie etwas erreichen.
00:28:17Ich weiß gar nicht, was du willst.
00:28:21Da hast du alles erreicht.
00:28:25Oder nicht?
00:28:32Darf ich dich daran erinnern?
00:28:34Dies ist dein Haus der Trauer.
00:28:44Du weißt doch, ich stehe auf Schwarz.
00:29:03Sie sehen, es gibt in unserem Städtchen kein Keimnis.
00:29:07Gut, dann können Sie mir doch sicher verraten, wer die hübsche, stumme Frau ist im Haus des Professors.
00:29:14Das ist die Clara, die Tochter vom Professor.
00:29:16Ah ja.
00:29:17Sie kann zwar nicht sprechen, aber sie kann alles hören, sagt man.
00:29:21Und der Herr Professor hat sie sehr geliebt und sie ihn auch.
00:29:25Aber mit der Stiefmutter unter einem Dach.
00:29:29Sagen Sie, der Professor wird doch sicher im Haus seiner Verbindung aufgebahrt.
00:29:33Ja, ja.
00:29:34Bei der Santoria.
00:29:36Ich meine, jeder, der in Tübingen was zu sagen hat, der gehört dort dazu.
00:29:39Und der Professor war der aller Überste.
00:29:42Gut.
00:29:45Ich behalte das Zimmer.
00:29:48Ach, Heidelei, Herr Doktor, Herr Doktor.
00:29:50Das ist immer aber einer.
00:29:56Das alles hier wird bei dir gehören.
00:29:59Das Haus, der Park, die Bücher.
00:30:08Clara wird wahrscheinlich ein lebenslanges Wohnrecht haben.
00:30:11Das stört mich nicht.
00:30:14Wieso dich?
00:30:20Der Weg wäre ja nun frei.
00:30:22Für eine gemeinsame Zukunft.
00:30:26War das nicht unser Plan?
00:30:29Du meinst, du möchtest all das hier mit mir teilen.
00:30:32Ich finde, wir teilen bereits genug.
00:30:38Dein Reiz, Florian, ist das Verboten.
00:30:43Nicht das Gewöhnliche.
00:30:45Du meinst, du möchtest all das hier mit mir.
00:30:49Du meinst, du möchtest all das hier mit mir.
00:30:56Du meinst, du möchtest all das hier mit mir.
00:30:58Du meinst, du möchtest all das hier mit mir.
00:30:59Du meinst, du möchtest all das hier mit mir.
00:31:00Du meinst, du möchtest all das hier mit mir.
00:31:03Du meinst, du möchtest all das hier mit mir.
00:31:04Du meinst, du möchtest all das hier mit mir.
00:31:04Du meinst, du möchtest all das hier mit mir.
00:31:05Du meinst, du möchtest all das hier mit mir.
00:31:05Du meinst, du möchtest all das hier mit mir.
00:31:07Du meinst, du möchtest all das hier mit mir.
00:31:08Du meinst, du möchtest all das hier mit mir.
00:31:19Entschuldigung.
00:31:21Entschuldigen Sie, ich habe Sie hier noch nie gesehen.
00:31:24Sind Sie ein Bruder?
00:31:27Sind wir nicht alle Brüder?
00:31:50So sieht man sich, als er wieder.
00:31:56Dabei hätte ich viele Fragen.
00:32:01Aber dein Tod ist uns zuvor gekommen.
00:32:14Was machen Sie da?
00:32:17Zwiesprache.
00:32:20Mit einem alten Freund.
00:32:23Sind Sie sicher, dass Professor Silberberg Ihnen antwortet?
00:32:27Ich bin mir sehr sicher, wenn er noch leben würde.
00:32:33Aber so nimmt er Dinge mit in sein Grab,
00:32:39die er mir eigentlich anvertrauen wollte.
00:32:46Wer sind Sie?
00:32:48Haben wir Fragen da?
00:32:49Mein Name ist Winter.
00:32:52Professor Silberberg hat mich nach Tübingen gerufen,
00:32:55weil ich seine Memoiren schreiben sollte.
00:32:58Er wollte, dass ich seine Art Gustreiter für ihn bin.
00:33:02Ah ja.
00:33:05Ich bin Dr. Florian Stemmle.
00:33:08Angenehm.
00:33:09Wie stand denn Professor Söhner?
00:33:12Ich verstehe.
00:33:16Schönen Tag noch, die Anne.
00:33:26Ja?
00:33:28Was ist denn?
00:33:35Grüß Gott, Frau Pfeiler.
00:33:37Und, Herr Doktor, ist etwas gegangen?
00:33:39Ja, ich fürchte, ich habe da ein paar Geister geweckt.
00:33:44Schlimme?
00:33:45Da bin ich mir noch nicht sicher.
00:33:47Aber ich frage mich auch in Ernstes,
00:33:48was hat der alte Professor mit ins Grab genommen,
00:33:51was alle so nervös macht.
00:33:54Da war mal was mit einem jungen Mädchen.
00:33:57Ach, schon acht Jahre her.
00:34:00Und ist alles in der Zeitung stand.
00:34:02Ja, dann muss es ja wahr sein.
00:34:11Und du lebst noch bei deinem Vater daheim?
00:34:14Wieder.
00:34:15Und unter einem Dach, das ist ein Unterschied.
00:34:18Ich bin schon mit 15 ausgezogen.
00:34:21Ich wollte bloß weg von meinem Alten.
00:34:23Der hat nur gesoffen.
00:34:25Und mich dann dafür verantwortlich gemacht,
00:34:27für sein Versage im Leben.
00:34:29Und ausgerechnet eher die Nullnummer wollte,
00:34:31dass ich mal studiere.
00:34:33Aber,
00:34:35weißt du,
00:34:36ich habe mich immer nur für Autos interessiert.
00:34:39Da kannst du reingucken.
00:34:41In die Menschen, nicht?
00:34:44Jetzt sag,
00:34:45wie willst du ihn jetzt finden?
00:34:47Den Hölderlin und den Henli.
00:34:48Willst du jetzt alle Kirchen nach ihm absuchen?
00:34:50Er hat gesagt, er ist evangelisch.
00:34:52Also, nur alle evangelischen Kirchen.
00:34:54Im Städtchen gibt es euer evangelischer Stift.
00:34:57Sozusagen.
00:34:58Die Brutstädte für alle evangelischen Pfarrer.
00:35:00Und die werdet auch wissen, wo er steckt.
00:35:02Dein Hölderlin.
00:35:05Na, das ist doch ein Anfang.
00:35:12Dein Hölderlin.
00:35:16Dein Hölderlin.
00:35:19Dein Hölderlin.
00:35:21Dein Hölderlin.
00:35:27Dein Hölderlin.
00:35:31Dein Hölderlin.
00:35:32Dein Hölderlin.
00:35:34Dein Hölderlin.
00:35:46Dein Hölderlin.
00:36:01Eine von uns beiden ist zu viel in diesem Haus.
00:36:03Dein Hölderlin.
00:36:12Dein Hölderlin.
00:36:15Dein Hölderlin.
00:36:20Dein Hölderlin.
00:36:22Dein Hölderlin.
00:36:24Dein Hölderlin.
00:36:26Dein Hölderlin.
00:36:38Dein Hölderlin.
00:36:43Dein Hölderlin.
00:36:44Dein Hölderlin.
00:37:07Dein Hölderlin.
00:37:08Dein Hölderlin.
00:37:13Dein Hölderlin.
00:37:17Dein Hölderlin.
00:37:18Dein Hölderlin.
00:37:18Dein Hölderlin.
00:37:18Dein Hölderlin.
00:37:19Dein Hölderlin.
00:37:21Dein Hölderlin.
00:37:21Dein Hölderlin.
00:37:22Dein Hölderlin.
00:37:22Dein Hölderlin.
00:37:22Dein Hölderlin.
00:37:23Dein Hölderlin.
00:37:23Dein Hölderlin.
00:37:23Dein Hölderlin.
00:37:24Dein Hölderlin.
00:37:25Dein Hölderlin.
00:37:26Dein Hölderlin.
00:37:48Danke, das war's für heute.
00:37:57Hier.
00:37:58Ah, Dr. Stemmle persönlich.
00:38:00Was kann ich denn für dich tun?
00:38:01Willst du konvertieren?
00:38:03Willst du ein besserer Mensch werden?
00:38:08Sein Tod mag ja für die Wissenschaft und Verlust sein.
00:38:11Mein Mitgefühl hält sich jedoch in Grenzen.
00:38:13Wer war's denn?
00:38:15Du oder Marlene?
00:38:22Hier ist der Anschluss von Alexandra Winter.
00:38:24Leider bin ich im Moment nicht zu erreichen.
00:38:47Bitteschön, Jahrgang 2002.
00:38:50Aber wir haben auch eine andere Jahrgang.
00:38:56Danke, mir reicht der Blick ins Getrugte.
00:39:06Wer den Wilde hat schon gehabt.
00:39:23Und was ist jetzt mit deinem Hölderlin?
00:39:26Volltreffer, er lebt tatsächlich hier.
00:39:27Aber er ist im Moment nicht da.
00:39:28Ist gleich nach der Korprobe aus dem Haus.
00:39:30Ich hab ihm eine Nachricht hinterlassen.
00:39:32Naja, Arufe wird, dass ich schlecht kenne, solange er dein Handy hat, oder?
00:39:35Sehr witzig.
00:39:50Schon seit einer Woche gibt es kein Lebenszeichen von Luisa Bartels,
00:39:54der Solosängerin des Tübinger Chors.
00:39:57Über Nacht scheint sie Tübingen verlassen zu haben.
00:39:59Die Personen, die ihr nahestehen, sind allesamt ratlos.
00:40:03Wie, Chorleiter, Pfarrer Seger.
00:40:06Ein unersetzlicher Verlust für den Chor.
00:40:08Aber auch für mich.
00:40:17Auch der Dozent Schlemmle, zu dem die Verschwundenen eine besondere Beziehung hatte,
00:40:21zeigt sich betroffen.
00:40:23Keine Ahnung, was an ihr vorging.
00:40:25Wir sind ein paar Mal miteinander ausgegangen.
00:40:27Aber so gut kannte ich sie nun auch wieder nicht.
00:40:32Das Gleiche behauptet auch Professor Silberberg.
00:40:37Luisa besuchte uns ab und zu.
00:40:39Sie war mit meiner Tochter Clara befreundet.
00:40:41Es war die gemeinsame Liebe zu Musik,
00:40:44die sie verbunden hat.
00:41:09Du, der ist das hier.
00:41:10Ja.
00:41:11Der Wagen von Hölderlin.
00:41:16Was hast du vor?
00:41:17Da gucke ich mir doch gleich mal nach, ob man dein Handy findet.
00:41:20Bist du verrückt?
00:41:23Keine Angst.
00:41:24Es wäre jetzt das erste Mal.
00:41:54Bis zum nächsten Mal.
00:42:17Jens, was machst du denn da?
00:42:18Hör auf damit.
00:42:19Ich hab dich gesehen, Stemple.
00:42:21Im Haus.
00:42:26Wenn du mich gesehen hast, dann musst du ja auch da gewesen sein.
00:42:37Mir musst du nichts vormachen.
00:42:40Marlene ist nur ein Mittel, um dich in ein gemachtes Nest zu setzen.
00:42:45Jetzt schleimst du dich ein und dann, wenn du hast, was du willst, dann lässt du sie falten.
00:42:51Wie bei Luisa.
00:42:56Vielleicht bist du ja der wahre Grund, warum Luisa verschwunden ist.
00:43:01Du warst doch selber scharf auf sie.
00:43:07Scharf auf sie.
00:43:10Hast keine Ahnung, was sie mir bedeutet hat.
00:43:17Soll ich dir verraten, was sie mir bedeutet hat?
00:43:22Pass auf, was du sagst.
00:43:26Sonst noch was.
00:43:30Herr Pfarrer.
00:43:58Also, Freunde, werden die zwei im Leben nimmer.
00:44:01Aber irgendwas verbindet die beiden.
00:44:03Ja, pass.
00:44:04Weil der eine vom andere was weiß, was niemals rauskommen darf.
00:44:09Komischer Heiliger, der Hölderlin, hm?
00:44:12Den anderen, den kenn ich.
00:44:13Das ist der Stemple.
00:44:15Richtiger Angeber mit seinem Sportwagen.
00:44:18Dabei staut die Karre öfter bei mir, als sie fährt.
00:44:22Immerhin.
00:44:23Ersatzteile sind da.
00:44:26Klara.
00:44:46Was machst du hier?
00:44:55Wo ist was?
00:45:13Wo ist was?
00:45:16Nein, das weiß ich nicht.
00:45:21Was tust du denn?
00:45:29Und alle von meinem Vater.
00:45:31Super.
00:45:50Und alle von dem Gott.
00:45:57Ich muss mich analyzer Barton clipsen,
00:45:57eben noch.
00:45:57Das stimmt, was ich in derytes?
00:46:22Is there anyone?
00:46:35I don't know.
00:47:09I don't know.
00:47:30I don't know.
00:48:01I don't know.
00:48:35I don't know.
00:49:01I don't know.
00:49:02I don't know.
00:49:07I don't know.
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00:49:26I don't know.
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00:50:08I don't know.
00:50:09I don't know.
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00:50:14I don't know.
00:50:20I don't know.
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00:51:23I don't know.
00:51:26I don't know.
00:51:56I don't know.
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00:53:24I don't know.
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00:55:24I don't know.
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00:56:03I don't know.
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