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KurzfilmeTranskript
00:00:08Musik
00:00:41Musik
00:01:02Blumen, die nicht duften, sind wie bei Nuchen
00:01:08Sie versprechen etwas, das Sie nicht halten können
00:01:15Dann bin ich aber froh, dass die duftest
00:01:17Dann nimm dir ein Beispiel
00:01:19Nicht, dass du mir verduftest
00:01:21Musik
00:01:24Musik
00:01:33Heute geht es um Vertrauen
00:01:35Nennen wir es Gottvertrauen
00:01:37Und Gottvertrauen fängt ja immer bei den Menschen an
00:01:41Und das wollen wir jetzt demonstrieren
00:01:43Ich bitte Sie aufzustehen und zwar paarweise
00:01:46Wir lassen uns fallen
00:01:48Und vertrauen darauf, dass der Hintermann uns aufhängt
00:01:52Ich gebe Ihnen dann das Zeichen, die Augen zu schließen
00:01:55Äh, entschuldigen Sie
00:01:56Auch Sie, Herr Staatsanwalt
00:01:58Ja, aber hinter mir da...
00:02:00Keine Sorge
00:02:02Ich werde voll und ganz hinter Ihnen stehen
00:02:04Vertrauen Sie mir
00:02:06Augen zu
00:02:08Jetzt
00:02:08Kappi
00:02:11Oh, Sie haben mich fallen lassen, Dr. Winter
00:02:15Einfach fallen lassen
00:02:17Alle anderen wurden aufgefangen
00:02:19Nur ich nicht
00:02:20Wieso?
00:02:21Trauen Sie niemand, der ständig betont, dass er voll und ganz hinter Ihnen steht
00:02:26Schauen Sie lieber zweimal hin
00:02:28Weil der, der es wirklich tut, redet nicht drüber
00:02:31Vertrauen braucht keine Worte
00:02:46Servus, Niki
00:02:47Ach, grüß Gott, Herr Fischer
00:02:49Ist der Berni da?
00:02:54Servus
00:02:54Servus
00:02:58Geht's gut?
00:03:02Danke
00:03:13Servus
00:03:14Servus
00:03:15Servus
00:03:16Und pass auf, dass dem Blumen mehr so viel warmes Wasser gibt
00:03:20Arschloch
00:03:28Meinst du, die Blumen sind für seine Frau?
00:03:30Für seine Frau?
00:03:31Nein
00:03:34Die muss das nicht schon selber kaufen
00:03:37Wenn's welche haben will
00:03:53Grüß dich, Karl
00:03:54Grüß, Regina
00:04:09Wie lang bist du dir das noch gefallen lassen?
00:04:12Fang nicht schon wieder davon an
00:04:13Ich schau dem niemanden lang zu
00:04:16Hör auf damit
00:04:17Er ist mein Mann und du bist mein Bruder
00:04:20Und was da zwischen uns ist, gibt niemandem was an
00:04:22Auch dich nicht
00:04:47Ja, grüß Sie
00:04:47Schön, dass Sie da sind
00:04:48Ja, grüß, grüß
00:04:50Ich freue mich, dass Sie da sind
00:04:51Grüß Sie
00:04:52Schönen Einkauf noch
00:04:54Ja, grüß Sie
00:04:55Guten Tag
00:04:55Servus
00:05:02Na, Johanna, alles frisch?
00:05:04Wie könnte's anders sein, Chef
00:05:05Und macht's mal kein Verhause, solange ich nicht da bin
00:05:08Wenn ihr wisst ja, bei Feinkostfischer ist der Kunde König
00:05:12Tja, wenn einer Verhause ist, dann er
00:05:29Verdammt noch mal rede mit mir
00:05:52Verdammt noch mal rede mit mir
00:06:11Was soll das werden, Schwager?
00:06:19Komm
00:06:20Komm
00:06:24Irgendwann, Hans Georg
00:06:25Was ist irgendwann?
00:06:27Komm
00:06:55Hast du gelesen, was der Gosser wieder schreibt?
00:06:58Ich hab's mir erspart
00:06:59Ich hab's mir erspart
00:06:59Dass das Kind der Erbin gar nicht von ihrem Mann ist, sondern von dem Scheidungsanwalt
00:07:04Wahnsinn
00:07:05Ehrlich gesagt ist mir das wurscht, solange ich weiß, dass ich dein Vater bin
00:07:11Davon bin ich überzeugt, Papi
00:07:14Kriegst du sie etwas?
00:07:22Komm her
00:07:24Los, komm her
00:07:25Los, komm her
00:07:27Wart's nur ab, ich schreck dich dann, bis dann ist ein Lula los
00:07:31Ja, fick mich erst mal, dann darfst du mich behalten
00:07:34Wer sagt denn, dass ich das überhaupt will?
00:07:37Dich behalten?
00:07:44Josh, hör auf
00:07:57Merk dir eigentlich
00:07:58Wenn ich etwas haben will, dann krieg ich's auch
00:08:05Setz leicht, setz leicht
00:08:31Hey, Mensch, was ist denn?
00:08:33Das ist jetzt kein Spaß mehr.
00:08:36Ach komm schon, Ariane.
00:08:38Was ist denn jetzt?
00:08:41Mensch, das fängt ihr doch nicht so an.
00:08:42Das ist doch sonst nicht so empfindlich.
00:08:45Ariane.
00:08:50Ariane.
00:08:55Super Schuss.
00:08:56Hast du sie auch mal beide zusammen drauf?
00:08:59Was hältst du mich eigentlich?
00:09:00Erspar mir die Antwort.
00:09:02Sie würde dich deprimieren.
00:09:03Pass auf, es geht weiter.
00:09:21Schau an.
00:09:23Ein Blumenfreund, der Herr Fischer.
00:09:25Wer hätte das gedacht?
00:09:27Das ist Leben.
00:09:28Das ist Leben.
00:09:30Oh, das ist, was all die Leute sagen.
00:09:34Du schreitst hoch in April.
00:09:38Schau an.
00:09:40Franz, bis heute nicht aus.
00:09:43Abgang.
00:09:51Bist du wirklich diesen unsäglichen Beruf ergreifen?
00:09:54Also jetzt mache ich erst mal mein Praktikum in den Semesterferien.
00:09:57Und dann sehen wir weiter.
00:09:59Ausgerechnet bei diesem Lügenblatt.
00:10:02Darf ich dich daran erinnern, dass sie die einzigen waren, die auf meine Bewerbung geantwortet haben?
00:10:06Ich weiß.
00:10:07Aber nicht, dass du eines Tages auch so Müll schreibst wie dieser Gosser.
00:10:11Weißt du, was man über den sagt?
00:10:13Ja, eine Ahnung.
00:10:14Der ist so cool, der spuckt Eiswürfel, wenn er redet.
00:10:18Große Töne spuckt er.
00:10:20Ach, Papi.
00:10:21Erstens gibt es noch andere Sachen, über die man berichten kann.
00:10:24Und zum Zweiten wird dieser Mist nun mal am meisten gelesen.
00:10:26Nicht von mir.
00:10:28Ist statistisch erwiesen.
00:10:29Ich lese das nicht.
00:10:31Na, wer lügt denn jetzt?
00:10:33Das Blatt oder du?
00:10:34Das Blatt.
00:10:36Die Ware ist heute frisch reingekommen.
00:10:39Herr Sander wird Ihnen weiterhelfen.
00:10:41Vielen Dank.
00:10:41Vielen Dank.
00:10:41Schwingen Sie mich.
00:11:15Jetzt hör doch mal auf mit deinen albernen Spielen.
00:11:25Scheiße.
00:11:29Schwingen Sie mich.
00:11:34Schwingen Sie mich.
00:12:08Alles gut.
00:12:09Was war das denn bitte?
00:12:11Jemand, der es verdammt eilig hatte.
00:12:13So eine blöde Kuh.
00:12:16Ist ja noch mehr gut gegangen.
00:12:18Das heißt, einigermaßen.
00:12:22Wir haben einen Platten.
00:12:23Wo sind die überhaupt hergekommen?
00:12:25Keine Ahnung.
00:12:25Ich nehme an, von da drüben.
00:12:36Das gibt es doch nicht.
00:12:37Nur Gestörte unterwegs.
00:12:39Alles Patienten.
00:12:41Wir wissen es nur noch nicht.
00:13:01Wie schaut's aus?
00:13:02Ja, geil.
00:13:04Schau mal.
00:13:07Ihn kennen wir ja zur Genüge.
00:13:09Aber wer ist die Schlampe?
00:13:11Kennst du sie?
00:13:12Irgendwie kommt mir die bekannt vor.
00:13:13Bekannt?
00:13:14Wäre sie gerne.
00:13:16Die wollte unbedingt, dass ich sie mal nackt fotografiere.
00:13:19Ah.
00:13:21Sollte aber so aussehen.
00:13:23Also hätte ich sie heimlich abgeschossen.
00:13:25Wer will schon ein Nacktfoto von einem Nobody?
00:13:29Na ja, von ihr war der Tipp.
00:13:32Ach, so eine ist das.
00:13:35Weißt du mehr über sie?
00:13:36Ich glaube, mich zu erinnern, dass sie gesagt hat, sie würde als Krankenschwester arbeiten.
00:13:41Da haben wir es ja schon.
00:13:45Feinkostkönig, in Klammern verheiratet und Krankenschwester.
00:13:49Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie die Ehefrau.
00:13:55Geile Zahlen.
00:13:56Jackie, du bist der Größte.
00:13:57Ich weiß, und du bist mein Auge.
00:13:59Ohne dich wäre ich blind.
00:14:02So.
00:14:04Ich bin wirklich stolz auf dich, Papi.
00:14:05Ich hätte nicht gedacht, dass du der geborene Pannenhelfer bist.
00:14:08So gesehen, seit deiner ersten Winde.
00:14:12Ha, ha, ha.
00:14:28Ich weiß jetzt, wer es war.
00:14:30Wer?
00:14:32Aschenputtel.
00:14:38Ich weiß jetzt, wer es war.
00:14:45Ich weiß jetzt, wer es war.
00:14:52Ich weiß jetzt, wer es war.
00:14:55Ja, ich verstehe.
00:14:59Ja.
00:15:13Da bist du.
00:15:14Wo soll ich denn sonst sein? In fünf Minuten beginnt mein Dienst.
00:15:18Ich habe versucht, die zu erreichen.
00:15:20Warum meldest du dich nicht?
00:15:22Muss ich das?
00:15:23Warum gehst du nicht ans Telefon?
00:15:25Weil es aus ist, Christoph. Kapier das endlich. Wir sind kein Paar mehr.
00:15:29Trunk, was du nicht kapierst, ich bin der Einzige, das ernst mit dir meint.
00:15:32Da kann ich locker drauf verzichten.
00:15:38Danke.
00:15:39Dann wünsche ich Ihnen auch, Dr. Lohmeier.
00:15:42Typisch Notarzt.
00:16:00Die werden auch mit jedem Tag schwerer.
00:16:03Hast du es ja geschafft, Ben.
00:16:04Aber ich bin drastend.
00:16:08Ein Harry.
00:16:10Ich bin drastend.
00:16:20Ich bin drastend.
00:16:27sondern lächst du nicht.
00:16:28Ich bin drastend.
00:16:29Ich bin drastend.
00:16:31Ich bin drastend.
00:16:33Der ist viel übrig.
00:16:35Das war's.
00:17:07Ach, Niki.
00:17:10Du weißt gar nicht, wie glücklich du mich machst.
00:17:14Das ist alles, was ich will, Bern.
00:17:16Echt.
00:17:18Lass uns eins versprechen.
00:17:20Solltest du mal einen anderen finden, dann...
00:17:24lass uns ehrlich damit umgehen.
00:17:26Total.
00:17:29Ehrlichkeit ist mir auch das Wichtigste.
00:17:38Aber das weißt du ja.
00:17:48Alles klar.
00:18:08Irgendwie bin ich froh, dass wir wieder unter einem Dach wohnen.
00:18:11Dein Dach.
00:18:12Mein Dach, dein Dach.
00:18:13Wo ist denn der Unterschied?
00:18:14Ich glaube, jeder von uns braucht seine eigenen vier Wände.
00:18:18Habe ich was verpasst?
00:18:19Wir sollten uns nicht gegenseitig die Chance nehmen, jemand anderen in unser Leben zu lassen.
00:18:25Gibt es jemanden?
00:18:26Nein, im Moment nicht.
00:18:28Aber ich mache mir Sorgen um dich.
00:18:30Wieso?
00:18:31Du hast doch seit Jahren kein weibliches Wesen mehr an dich herangelassen.
00:18:34Ich habe doch dich.
00:18:35Das reicht nicht.
00:18:35Ruckfisch, die Ausgabe des Nachtkuriers.
00:18:37Ich nehme eine, bitte.
00:18:40Ich gebe zu.
00:18:42Danke.
00:18:42Mein neuer Arbeitgeber.
00:18:44Mal schauen, was der Gosser wieder schreibt.
00:18:46Hältst du mal?
00:18:47Und nur halten.
00:18:58Kein Kostkönig, in Klammern verheiratet und Krankenschwester.
00:19:02Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihre Ehefrau.
00:19:06Nicht Ihren Arzt, nur Apotheker.
00:19:09Schau mal.
00:19:10Was denn?
00:19:12Das Foto.
00:19:13Die sieht doch genauso aus wie die Tussi, die uns heute vor's Auto gelaufen ist.
00:19:17Ach, Schmarrn.
00:19:18Doch.
00:19:19Und es ist auch dieselbe Villa.
00:19:21Bist du sicher?
00:19:23Und derselbe Bikini.
00:19:24Woher willst du das wissen?
00:19:26Es ging doch so schnell.
00:19:27Eine Frau vergisst nie, was eine andere anhat.
00:19:30Auch wenn es nur für einen Augenblick ist.
00:19:32Fällt dir sonst nichts auf?
00:19:33Ja, was denn noch?
00:19:35Einer von den beiden Schuhen, die sie in der Hand hat, liegt bei uns im Kofferraum.
00:19:39Was sagst du jetzt?
00:19:43Vielleicht wird er doch noch eine gute Reporterin aus dir.
00:19:58Guten Tag.
00:20:00Hier ist der Anschluss von Hans-Georg Fischer.
00:20:03Im Moment bin ich leider nicht zu erreichen.
00:20:05Aber wenn sie mir eine Nachricht hinterlassen, dann rufe ich sie umgehend zurück.
00:20:09Einen schönen Tag noch.
00:20:33Das ist es, was die Leute lesen wollen.
00:20:36Ein Trüffel unter den journalistischen Pilzen.
00:20:41Kolleginnen und Kolleginnen, davon brauchen wir mehr.
00:20:45Gratuliere, Jackie.
00:20:47Hast du noch mehr über die Affäre?
00:20:49Können wir die mal ausknacken?
00:20:50Pack die aus.
00:20:52Meine Nächte mit dem Feinkosthaini oder so.
00:20:58Entschuldigung.
00:20:59Darf ich fragen, wer Sie sind?
00:21:01Die neue Praktikantin.
00:21:03Ich soll mich hier vorstellen.
00:21:04Sie wollen hier anfangen?
00:21:07Dann fangen Sie mal an.
00:21:09Was halten Sie von dieser Zeile?
00:21:19Geschmacklos.
00:21:21Ich finde Sie unglaublich geschmacklos.
00:21:28Jetzt sage ich Ihnen mal was.
00:21:30Ich bin hier der unglaubliche Geschmacksverstärker.
00:21:34Meine Geschmacklosigkeiten machen Auflage und sind das Stadtgespräch.
00:21:39Ich frage Sie, was will ein Journalist?
00:21:43Gelesen werden.
00:21:45Genau.
00:21:47Nun verraten Sie uns mal, welche Autorenzeile wir uns in Zukunft merken müssen.
00:21:52Ich heiße Winter. Alexandra Winter.
00:21:55Winter?
00:21:56Ich kannte mal einen Winter, der hieß Wendelin, wie der Elefant im Fernsehen.
00:22:05Der Elefant ist mein Vater.
00:22:10Schau an, der Herr Papa.
00:22:15Wir sind dieselbe Schule gegangen.
00:22:18Was ist los, Leute? Will Sie einer?
00:22:21Sie will keiner.
00:22:23Gut. Dann nehme ich das Elefantenbaby.
00:22:29Ja, mein Süß.
00:22:34Ich dich auch.
00:22:36Ja, tschüss.
00:22:40Grüß Gott.
00:22:41Herr Dr. Winter hat es lange nicht gesehen.
00:22:44Was darf es denn sein?
00:22:46Einen schönen Strauß für meine Tochter.
00:22:50Eine meiner leichtesten Übungen.
00:22:53Wie wäre es mit dem da?
00:22:55Der wäre es doch.
00:22:57Aber der ist bestellt.
00:22:59Und zwei Stunden drüber.
00:23:02Also, wer zu spät kommt, den bestraft der Gärtner.
00:23:06Gibt es einen besonderen Anlass?
00:23:08Alexandras erster Tag als Journalistin.
00:23:11Soll ich in den Zeitungen einrollen?
00:23:13Bist du gar welche.
00:23:26Irgendwann hängen die Äpfel ins Kühlhaus, ja?
00:23:32Die Burschen fährt es an. Wir müssen fertig werden.
00:23:48Was machst denn du da?
00:23:49Ich warte auf meine Ware aus Holland.
00:23:53Wie ist es angekommen?
00:23:56Wie steht es damit?
00:24:00Als ob du dein Geld nicht immer bekommen hättest.
00:24:04Aber es dauert halt ein bisschen mehr Blumen.
00:24:06Es ist heutzutage schwer, was zu verdienen.
00:24:08Nun kommt man gleich die Zerennen.
00:24:14Schon gelesen?
00:24:21Als wäre der Sauhund ohne meine Schwester.
00:24:24Ein kleiner, geschießener Bananenhändler am Stach.
00:24:27Was regst du dich ab?
00:24:29Manche Dinge erledigen sich von selbst.
00:24:35Wie meinst du denn das?
00:24:36Meine Schwester braucht sich doch nur scheiden lassen.
00:24:39Tut sie aber nicht.
00:24:41Sie macht sich lieber zum Gespött.
00:24:46Was würdest du, wenn dein Niki fremd geht?
00:24:52Ich würde den Umbrüllen.
00:24:56Siehst du, jetzt muss den Mann schon wieder.
00:25:17Wir wissen jetzt, wie sie heißt und wo sie als Krankenschwester arbeitet.
00:25:21Ihr Name ist Ariane Jäger.
00:25:22Jäger, die hat ihren Namen zum Beruf gemacht.
00:25:25Versprechen Sie ihr meinetwegen die große Karriere, aber kriegen Sie alles aus ihr raus.
00:25:29Wo sie sich kennengelernt haben, was er für Vorlieben hat und so weiter.
00:25:33Was für Vorlieben?
00:25:34Das sagen Sie doch nicht so naiv, ob er abartig ist oder so.
00:25:37Hier ist der Arbeitsplatz.
00:25:40Hier ist die Adresse.
00:25:41Fragen Sie die Nachbarn.
00:25:42Die Menschen interessieren sich immer genau für das, was sie nichts angeht.
00:25:46Irgendeiner wird was wissen.
00:25:48Und morgen früh muss den Leser bei ihrem Artikel das Frühstücksei im Hals stecken bleiben.
00:25:52Kapiert?
00:25:56Nachbarn.
00:25:57Viel 911.
00:25:58Alles, natürlich.
00:25:58Noch mal rein.
00:26:00Ah, nein.
00:26:01Ist das?
00:26:02Ja.
00:26:28Hallo, Nicky.
00:26:30Hey.
00:26:38Wo ist denn der Strauß?
00:26:41Ah, den habe ich verkauft.
00:26:44Bist du wahnsinnig, der war doch bestellt.
00:26:46Ja, und?
00:26:47Ja, du konntest doch nicht verkaufen, was reserviert ist.
00:26:50Dann machen wir halt einen neuen, wo ist noch das Problem?
00:26:52Ach, Nicky.
00:27:00Wenn du keine Probleme hast, dann habe ich auch keine.
00:27:04Wer braucht schon Probleme?
00:27:06Also ich bestimmt nicht.
00:27:15Okay.
00:27:25Ja.
00:27:27Ja.
00:27:32Ja.
00:27:35Ja.
00:27:36Ja.
00:27:40Ja.
00:27:47Winter?
00:27:50Wo?
00:27:52Ich bin schon unterwegs.
00:28:14Herr Ackermann, so schnell kann es gehen.
00:28:17Erst macht er Schlagzeilen mit seiner Geliebten
00:28:20und jetzt fischen wir tot aus dem Pool.
00:28:21Wie eine von seinen depperten Forellen.
00:28:24Todesursache?
00:28:25Champagner, die Hitze und eine Dosis Weib zu viel.
00:28:29Näheres sind 48 Stunden.
00:28:32Wer hat ihn gefunden?
00:28:33Seine Frau.
00:28:34Herr Abkommiss Ackermann.
00:28:38Frau Fischer,
00:28:40darf ich Ihnen einen Dr. Winter vorstellen,
00:28:41unseren Polizeipsychologen?
00:28:46Ja, äh, kann ich etwas für Sie tun?
00:28:49Was wollen Sie für mich tun?
00:28:51Ja, vielleicht brauchen Sie jemanden.
00:28:54So reden.
00:28:57Reden?
00:28:59Dafür ist es zu spät.
00:29:00Was wollen Sie denn überhaupt?
00:29:01Sind Sie mit ihm verwandt?
00:29:02Natürlich bin ich mit ihm verwandt.
00:29:03Jetzt mach auf.
00:29:06Das ist mein Schwager.
00:29:08Dem Saarhund, dem weine ich keine Tränen nach.
00:29:11Wie meinen Sie das, Herr...
00:29:12Baumgartner.
00:29:13Karl Baumgartner.
00:29:16Wenn der Herrgott kein Einsägen gehabt hätte,
00:29:18hätte es jetzt den Mörder als Bruder.
00:29:21Der Herrgott war eigentlich noch nie ein gutes Alibi für Mord.
00:29:24Aber solange es keinen Hinweis gibt, dass Sie es waren,
00:29:27gilt die Unschuldsvermutung.
00:29:29Auch für Sie.
00:29:30Was wird denn das auf Schwollen?
00:29:32Er ist Psychologe.
00:29:34Na und?
00:29:35Wenn der Herrpsychologe weiter so blöd redet,
00:29:37dann landet er auch gleich im Pool.
00:29:38Karl!
00:29:39So wie Ihr Schwager?
00:29:40Woher wissen Sie eigentlich, dass er im Pool gefunden wurde?
00:29:43Was geben Sie das an?
00:29:44Da haben Sie auch wieder recht.
00:29:46Wiedersehen.
00:29:49Aber mich geht das was an, Herr Baumgartner.
00:29:51Ich erwarte einige Erklärungen von Ihnen.
00:29:54Jesus.
00:30:05Sind Sie?
00:30:07Ja.
00:30:08Ja.
00:30:11Ja.
00:30:12Ja.
00:30:15All das war.
00:30:16Denn...
00:30:16Was?
00:30:16Ja.
00:30:17Ja.
00:30:19Olgo hier.
00:30:21NOTA.
00:30:27Ich weiß, dass du da bist.
00:30:27Marianne!
00:30:29Hör bitte auf!
00:30:34Marianne, mach auf! Ich weiß, dass du da bist.
00:30:37Niemand da?
00:30:51Nein, die Jäger, die können sie verjessen.
00:30:55Die ist nicht zu Hause.
00:30:56Die ist seit morgen weggefahren.
00:30:58Wissen Sie zufällig, wohin?
00:31:00Bestimmt wieder dahin, wo die Reichen sind.
00:31:03Da steht sie wieder in der Zeitung.
00:31:13Voll depp, der Kommissar.
00:31:16Fragt doch mich, woher ich das weiß mit dem Pool.
00:31:19Woher soll ich denn wissen, außer von dir?
00:31:22Von mir?
00:31:24Ja, hast du mir es ja selber gesagt am Telefon.
00:31:27Habe ich.
00:31:29Ich kann mich nicht erinnern.
00:31:32Was hast du denn da überhaupt wollen?
00:31:34Hast du es nicht lesen können, was er da treibt?
00:31:38Ich wollte es aber nicht lesen.
00:31:40Ich wollte es mit eigenen Augen sehen.
00:32:02Entschuldigen Sie bitte.
00:32:03Ich suche eine Ihrer Kolleginnen.
00:32:05Ariane Jäger.
00:32:06Sie soll hier arbeiten.
00:32:07Jetzt nicht mehr.
00:32:09Und was ist das für eine Versammlung hier?
00:32:11Haben Sie nichts zu tun?
00:32:23Wer war das denn?
00:32:24Ein Dr. Lohmann, unser Notarzt.
00:32:26Soll auch mal was mit dir gehabt haben.
00:32:28Er wäre nicht.
00:32:49Das war ja kein Zustand mehr.
00:32:52Ich habe meinen Mann verloren, Karl.
00:32:57Verloren?
00:32:58Verloren hast du gar nichts.
00:33:01Du hast dich jetzt wieder alles.
00:33:02Deine Freiheit, dein Geschäft.
00:33:04Wenn ich dich so anschaue,
00:33:05du findest einen anderen, der besser zu dir passt.
00:33:08Er warne dich ja gar nichts.
00:33:11Du bist die Selle vom Geschäft.
00:33:12Du hast alles aufgebaut.
00:33:13Er hätte nur von dir klebt,
00:33:15sonst sich feiern lassen.
00:33:16Der Feinkostkönig aus Münzen.
00:33:18Ja, Schmarrn.
00:33:20Was ist denn jetzt?
00:33:21Ich brauche frische Luft.
00:33:23Es renkt ja.
00:33:29Weiler.
00:33:49Alexandra Winter?
00:33:50Wir haben eine neue Situation.
00:33:52Feinkost Fischer ist tot.
00:33:54Und unsere Schlampe wird jetzt von der Geliebten zur Zeugin.
00:33:58Von was auch immer.
00:33:58Haben Sie sie?
00:34:00Äh, noch nicht.
00:34:02Noch nicht?
00:34:03Wir sind eine Tageszeitung,
00:34:05nicht der 100-jährige Kalender, Herr Gott noch mal.
00:34:07Schreib.
00:34:08Es sollte ein Liebeswochenende werden.
00:34:11Heimlich und verschwiegen.
00:34:14Ein Traum im Pool.
00:34:17Aber es wurde ein Albtraum für Münchens Feinkostkönig.
00:34:21Ein Albtraum, der mit seinem Tod endete.
00:34:26Gut?
00:34:27Nein, nicht gut.
00:34:30Wie bitte?
00:34:31Genial.
00:34:33Das wollte ich hören.
00:34:36Und?
00:34:37Haben Sie irgendwas?
00:34:39Nicht viel.
00:34:40Nichts.
00:34:40Ich habe Sie nicht gefunden.
00:34:42Nicht gefunden.
00:34:43Ja, ich kann Sie nur mal nicht herzaubern.
00:34:45Das verlangt auch keiner.
00:34:46Zur rechten Zeit am rechten Platz.
00:34:49Darauf kommt es an im Leben eines Reporters.
00:34:52Bin mir allerdings nicht sicher,
00:34:53ob Sie am rechten Platz sind.
00:34:55Sind Sie fertig?
00:35:00Schreib.
00:35:03Münchens Feinkostkönig ging baden.
00:35:06Er ging baden.
00:35:08Das ist gut.
00:35:09Er ging baden zum letzten Mal in seinem Leben.
00:35:19Das ist gut.
00:35:45Das ist gut.
00:36:00Karl.
00:36:02Ah, die Waldfee.
00:36:07Carl, du musst mir helfen
00:36:08Nicht dir? Ich werde doch nie gut genug
00:36:10Der Prolet, der Bauer mit den schmutzigen Händen
00:36:14Carl, bitte
00:36:18Du hast dir jemanden Besseren gesucht, meinen Schwager
00:36:21Ich muss dir nicht helfen
00:36:23Nein
00:36:26Willst du wirklich, dass man mich findet?
00:36:29Hätte ich dafür nicht viel zu viel zu erzählen
00:36:37Nehme an, du kennst den Schlüssel noch
00:36:40Ab morgen früh bist du Luft
00:36:41Du redest mit niemandem
00:36:43Und schon gar nicht mit der Presse, verstanden?
00:36:59Und noch viel Freude mit den Blumen
00:37:02Mit Sicherheit, Bernie
00:37:04Ciao
00:37:14So, Niki
00:37:16Für heute ist Feierabend
00:37:17Ich koche uns was
00:37:19Entschuldige, aber ich muss weg
00:37:21Zu meiner Mutter ins Krankenhaus
00:37:23Du weißt ja warum
00:37:25Ja, wir können ja auch später essen
00:37:28Ja, okay
00:37:50Ich hätte gern die Frauenstation
00:37:53Frau Elisabeth Huber, bitte
00:37:55Hallo
00:37:56Frau Elisabeth Huber wurde vor zwei Tagen entlassen
00:38:22So ein aufgeblasener, arroganter Idiot
00:38:28Lass mich raten
00:38:31Gosser
00:38:32Das ist so ein riesen Arsch
00:38:34Verlangt von mir, dass ich diese Tussi finde
00:38:36Mit der dieser Feinkost-Tiny seine Frau betrogen hat
00:38:38Was hat das bitte schön mit Journalismus zu tun?
00:38:41Ja und, hast du sie gefunden?
00:38:43Wie denn?
00:38:44Die ist natürlich erst mal abgetaucht nach dem Zeitungsartikel
00:38:47Ja, was hast du denn erwartet?
00:38:50Fairness
00:38:52Falscher Beruf
00:38:54Ich möchte aber nur mal, dass es der richtige Beruf für mich ist
00:38:57Ja, sowas kann man nicht erzwingen
00:38:59Beruf kommt von Berufung
00:39:03Was ist denn mit den Blumen?
00:39:06Die
00:39:06Die waren vorher noch ganz okay
00:39:10Die sind eigentlich für dich
00:39:11Na, vielleicht leiden sie unter Depressionen
00:39:13Und brauchen dringend einen Psychiater
00:39:16Sehr witzig
00:39:17Doch, ich habe mal gelesen, dass auch Pflanzen eine Seele haben
00:39:19Und die sehen nicht gerade glücklich aus
00:39:23Ich habe ganz normales Wasser genommen und so ein Tütchen da
00:39:27Mach dir nichts raus, Papi
00:39:29Ich nehme die Absicht für die gute Tat
00:39:30Gute Nacht
00:39:31Ja, was ist mit dem Essen?
00:39:34Es kommt der erste Gang
00:39:35Für mich nur der Gang ins Bett
00:39:40Ja, dann
00:39:41Gute Nacht
00:39:50Rosenfrisch
00:39:52Von wegen
00:40:05Gute Nacht
00:40:28Amen.
00:40:55Fresco!
00:41:37Das ist sehr zynisch, Herr Gosser.
00:41:52Frau Fischer?
00:41:53Frau Fischer?
00:41:55Gilt Ihr Angebot noch?
00:41:57Ich meine, das mit dem Reden.
00:42:00Ich hätte meinen Beruf verfehlt, wenn nicht. Bitte kommen Sie.
00:42:10Bitte?
00:42:14Ich gebe zu, ich habe lange mit mir gerungen, ob ich Ihr Angebot annehmen soll.
00:42:21Ich kenne Sie nicht mal.
00:42:23Das ist doch die beste Voraussetzung, einander ohne Vorurteil zu begegnen.
00:42:38Ich traue um den Mann, den ich vor zwölf Jahren kennengelernt, geliebt und in mein Leben gelassen habe.
00:42:47Aber...
00:42:48Aber ich fühle mich schrecklich.
00:42:50Ich kann nicht um den Mann trauern, den ich im Pool fand.
00:42:55War er Ihnen fremd, weil er tot war?
00:42:58Nein.
00:43:01Er war mir schon fremd, als er noch lebte.
00:43:05Ich kann mich nicht einmal erinnern, wann er sich veränderte, wann er sich mal ein anderer Mensch wurde.
00:43:14Und...
00:43:15Sie wollten sich ja auch nicht von ihm trennen.
00:43:18Nein.
00:43:20Ich...
00:43:20Ich hatte immer noch die Hoffnung, dass der zurückkommt, der einmal mein Mann war.
00:43:24Aber der kam nicht zurück.
00:43:26Nein.
00:43:28Papi, ich muss los. Der Gosser macht schon wieder Stress. Entschuldigung.
00:43:33Ja, ich gehe dann besser. Vielleicht war das doch keine so gute Idee.
00:43:38Tut mir leid.
00:43:40Danke, dass Sie mir trotzdem zugehört haben.
00:43:45Gerne.
00:43:47Das war doch eben Regine Fischer, oder?
00:43:51Mhm.
00:43:52Und, was wollte sie?
00:43:55Antworten.
00:43:56Antworten, die ihr Mann nicht mehr geben kann.
00:43:59Warum er sie betrogen hat?
00:44:02Warum sie in seinem Leben keine Rolle mehr spielte.
00:44:05Und vor allem, warum sie keine Trauer empfinden kann für einen Mann, den sie ja mal geliebt hat.
00:44:11Und bevor du ihr eine Antwort geben konntest, bin ich reingetrampelt und hab alles vermasselt.
00:44:16Naja, ich war gerade dabei, ihr eine Antwort zu geben auf ihre Schuldgefühle.
00:44:21Weißt du, was ich nie verstehen werde?
00:44:23Dass Frauen sich immer schuldig fühlen, wenn in der Beziehung irgendwas schief geht.
00:44:26Und Männer einfach so davon kommen.
00:44:28Er ist nicht davon gekommen, Alexandra.
00:44:31Kannst du gar nicht.
00:44:44Marianne?
00:44:46Bist du endlich wieder ganz unten angekommen?
00:44:49Geht dich das was an?
00:44:51Lass mich los!
00:44:52Lass mich los!
00:44:53Lass mich los!
00:44:53Entschuldige.
00:44:55Die ganze Stadt sucht dich.
00:44:58Aber wenn du willst, Ariana, bei mir bist du sicher.
00:45:03Dafür ist mir der Preis zu hoch.
00:45:05Ariana.
00:45:06Bitte.
00:45:08Ich liebe dich doch.
00:45:16Du kleines Arschloch.
00:45:18Lass ihn in Ruhe.
00:45:26Ich hab keinen Bock mehr auf dich.
00:45:29Kapierst du das?
00:45:29Und jetzt verschwinde!
00:45:32Ausgerechnet du misch dich ein?
00:45:33Du steckst doch hinter der ganzen Scheiße und meinst, ich weiß das nicht.
00:45:36Sei bloß vorsichtig.
00:45:38Du lässt jeden über die Klinge springen.
00:45:40Jeden, der sich dir in den Weg stellt.
00:45:42Pass auf, dass du mir nicht im Weg stehst.
00:45:45Was ist?
00:45:46Ich hab's nicht mit, oder?
00:45:50Oh, Janne.
00:45:52Wir sind noch nicht fertig, wir bleiben. Wir sind noch nicht fertig.
00:45:55Martin, Anna!
00:45:56Ich lag mich tot von aller Angst.
00:46:34Hey.
00:46:42War wohl spät, gestern.
00:46:45Du weißt ja, wie das im Krankenhaus so ist, dann.
00:46:49Nein, weiß ich nicht.
00:46:55Ich bin, ich muss eingeschlafen sein.
00:47:00Bei deiner Mutter, im Krankenhaus.
00:47:06Wo sonst, Ben?
00:47:16Ich weiß ja, wo ich hingehöre.
00:47:28Schön, dass du das weißt.
00:47:44Berni, die, die muss ja ein Vermögen gekostet haben.
00:47:49Du weißt doch, für dich ist mir nichts zu teuer, Micky.
00:47:56Grüß Gott, Herr.
00:47:58Ach, Herr Dr. Winter.
00:48:02Ich weiß ja, dass alles im Leben verwelkt, aber so schnell.
00:48:06Ist der Strauß von uns?
00:48:09Ja, das ist der Strauß von gestern.
00:48:11Ja, der war ursprünglich für jemand anderes.
00:48:13Und vielleicht hätte ich es auch dabei belassen sollen.
00:48:17Tja, aber das gibt es doch gar nicht.
00:48:20Haben Sie denn auch unsere Rosenfrisch verwendet?
00:48:22Ja, Moment.
00:48:24Das Teil, ja, das habe ich reingetan.
00:48:26Das ist noch der Rest.
00:48:29Ist doch egal, Niki.
00:48:31Dr. Winter bekommt einen neuen Strauß und den alten.
00:48:33Vergiss mal einfach.
00:48:44Schau an, mein alter Freund, Wendelin.
00:48:47Na ja, Freund, Jackie.
00:48:49Vielleicht sollten wir außerhalb deines Berufes ein bisschen bei der Wahrheit bleiben.
00:48:52Wahrheit?
00:48:53Die Wahrheit gieße ich jeden Tag in Schlagzeilen.
00:48:55Und wie es aussieht, ist deine Tochter gerade dabei, in meine Fußstapfen zu treten.
00:49:00Ich hoffe, dein Beispiel schreckt sie noch rechtzeitig ab.
00:49:03Nicht.
00:49:04Nein, ganz im Gegenteil.
00:49:05Sie recherchiert für mich im Fall Feinkost Fischer.
00:49:08Ja.
00:49:08Und da haben einige Leute Dreck am Stecken.
00:49:12Bist du deswegen hier?
00:49:13Sagen wir mal so.
00:49:14Ich folge meinem Riefer.
00:49:17Nicht wahr, Bernie, du alte Blumenschwuchtel?
00:49:20Ja, Jackie, das ist aber eine Überraschung.
00:49:24Willst du was schreiben über uns?
00:49:25Schon möglich.
00:49:26Ich weiß noch nicht, ob es euch gefallen wird, euch rosa Priemen.
00:49:34Ja?
00:49:35Herr Ackermann?
00:49:37Ja, ich bin in der Nähe.
00:49:39Gut, bis gleich.
00:49:51Ah, Dr. Winter.
00:49:52Schöner Zufall, dass Sie gerade in der Nähe waren.
00:49:55Es gibt keine Zufälle, Herr Ackermann.
00:49:57Es fehlt einem Zuhör.
00:49:58Ist der für mich?
00:49:59Nein.
00:50:00Für meinen Tod.
00:50:01Was gibt's?
00:50:02Stellen Sie sich mir vor, die Todesursache bei dem Fischer war Gift.
00:50:07Rattengift.
00:50:08Irgendwie passend, oder?
00:50:09Rattengift.
00:50:10Wie geht denn sowas?
00:50:12Durch die Nase.
00:50:13Der Gute war zugedröhnt bis in die Haarspitzen.
00:50:16Der hat nicht einmal gemerkt, was er schnopft.
00:50:18Aha.
00:50:20Da hat mir eine schöne Mischung aus Kokain und Strichnin untergeobelt.
00:50:24Und wir werden jetzt seine Witwelle befragen, wo er das her hatte und was sie darüber weiß.
00:50:29Vielleicht verrät sie es uns ja.
00:50:30Vielleicht, Dr. Winter, Herr Ackermann.
00:50:33Das war's.
00:51:07Herr Dr. Ackermann.
00:51:08Herr Dr. Ackermann.
00:51:08Ich hätte was für's.
00:51:15Frau Gartner.
00:51:16Regine, ich kann dich so schlecht verstehen.
00:51:20Was?
00:51:20Polizei?
00:51:23Kokain?
00:51:24Beim Hans-Gerl?
00:51:25Das glaub ich nicht.
00:51:27Weiß man schon, woher's hat?
00:51:29Ah, nicht.
00:51:30Na ja, was wissen die schon?
00:51:31Na gut, dir kann's ja egal sein.
00:51:33Mach den ja auch nicht wieder lebendig.
00:51:36Ich merk mich.
00:51:39Wir sehen jetzt schon wieder.
00:51:42Gosser.
00:51:45Was kommst du mit diesem Scheiß zu mir?
00:51:47Geh und quatsch deine Blumen vor und lass mich in Frieden.
00:51:51Das könnte dir so passen.
00:51:52Was soll das?
00:51:54Du wirst doch dem Gosser da hinten reinkaufen, damit du in der Zeitung stehst.
00:51:59Und jetzt wunderst du dich, wo er Geschichte schreibt, die dir nicht passt.
00:52:04Ich hätte mich nie darauf einlassen sollen, wie Niki das rausbekommt.
00:52:09Na und?
00:52:11Du lebst doch seit Jahren mit deinen Verhältnissen, damit du das Buch an der Stange halten kannst.
00:52:17Früher oder später, kriegst du sowieso mit.
00:52:20Das war doch deine Idee.
00:52:22Ganz allein deine Idee.
00:52:23Was?
00:52:23Was war meine Idee?
00:52:29Ich hab dir nur einen Weg gezeigt, wie du deine Schulden zurückzahlen kannst.
00:52:34Mein Geschäft, Bernie, sind Obst und Gemüse.
00:52:38Deins geht mich einen Scheißdreck an.
00:52:43Meinst du wirklich, das nimmt man dir ab?
00:52:45Ich bin ein ehrlicher Händler.
00:52:47Mir nimmt man alles ab.
00:52:49Ich bin ein ehrlicher Händler.
00:53:32Ja?
00:53:33Wo treiben Sie sich eigentlich rum?
00:53:36Sorry, aber das ist gerade ganz schlecht. Ich rufe Sie...
00:53:38Wann ist es denn mal gut für Sie, Sie Wanderdüne?
00:54:03Gibt's das?
00:54:05Knipst mich einfach aus.
00:54:07Probleme mit der Volontärin?
00:54:09Sehe ich so aus, als hätte ich Probleme mit einer Volontärin?
00:54:13Aber ich habe Probleme mit deinem Skript.
00:54:16Das hier sind reine Vermutungen.
00:54:19Aber das sind richtige Vermutungen.
00:54:21Ein Blumenladen, Jackie, ein Blumenladen.
00:54:23Das kauft uns doch keiner ab. Wir machen uns lächerlich.
00:54:26Und außerdem, der Staatssekretär kauft seine Blumen auch in dem Laden.
00:54:30Bestimmt auch nicht für seine Frau.
00:54:32Also bring uns Fakten, dann kommt's ins Blatt.
00:54:36Feiger Wichser.
00:54:41Ist doch gut!
00:54:54Käse gefällig?
00:54:55Ich dachte immer, mit Speck fängt man Mäuse.
00:54:59Manchmal auch mit Käse.
00:55:01Ah ja.
00:55:02Dr. Winter!
00:55:03Frau Fischer!
00:55:04Was für Sie hier?
00:55:05Ja, ich wollte nur sagen, ich fand es bedauerlich,
00:55:08dass wir unser Gespräch das letzte Mal bei mir zu Hause nicht zu Ende führen konnten.
00:55:11Frau Fischer, Red Roses for a Blue Lady.
00:55:15Dr. Winter?
00:55:16Hallo!
00:55:16Danke, Niki!
00:55:18Ja, wie jeden Tag, die Lieblingsblumen von Bernis Flower Power.
00:55:22Au revoir!
00:55:26Rote Rosen?
00:55:27Wie romantisch!
00:55:29Manchmal muss man sich selber beschenken, Dr. Winter.
00:55:32Einen schönen Tag noch.
00:55:36Ja, Winter!
00:55:39Ach, das eine Tütchen völlig haarlos und das andere Schnee von gestern.
00:55:47Schau einer an.
00:55:48Danke.
00:56:13Scheiße!
00:56:15Was will der denn schon wieder hier?
00:57:06Untertitelung des ZDF, 2020
00:57:07ZDF, 2020
00:57:43ZDF, 2020
00:58:07ZDF, 2020
00:58:30ZDF, 2020
00:59:02Warum tue ich mir das an?
00:59:41ZDF, 2020
01:00:01ZDF, 2020
01:00:24ZDF, 2020
01:00:54Frau Jäger?
01:01:06Frau Jäger?
01:01:09Frau Jäger?
01:01:33Frau Jäger?
01:01:39Wo bist du?
01:01:43Rühr dich nicht vor der Stelle!
01:02:05Frau Jäger?
01:02:31Frau Jäger?
01:02:47Frau Jäger?
01:02:48Ja, ja, ja gut verstanden.
01:02:52Und was gibt's?
01:02:54Nix!
01:02:55Nur Blumen!
01:03:02Ja. Dr. Winter, Sie stören. Wo sind Sie? Die Jäger. Rosenfrisch.
01:03:15Er ist Münchens bekanntester Blumenhändler. Ein Bussi-Schatz der besten Gesellschaft mit einem verhängnisvollen Hang zu jungen Männern. Punkt.
01:03:24Doch jetzt, Moment. Und? Haben Sie die Jäger endlich? Ja, ich hab sie. Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Was
01:03:33sagt sie? Nichts. Warum? Weil sie tot ist. Perfekt! Und im Übrigen ist mein Praktikum hiermit beendet. Aber wieso denn?
01:03:45Jetzt haben Sie endlich eine große Geschichte. Der tragische Tod eines Feinkostluders von Alexandra Winter.
01:03:52Damit ich irgendwann mal so werde wie Sie? Weil mir die Schlagzeile wichtiger wird als das Schicksal von Menschen? Nein.
01:03:58Da schau ich mich doch lieber nach einem anderen Beruf um. Aber danke. Danke für die Lehre, Herr Gosser.
01:04:10Das ist doch scheiße, was die erzählt. Totale Scheiße! Schreibt der tragische Tod eines Feinkostluders. Von Jackie Gosser.
01:04:22Dumme Ziege. Die wird wie ihr Vater.
01:04:36Das war ja eine verdammt kurze Karriere als Reporterin.
01:04:39Das kannst du laut sagen.
01:04:41Habe ich mir irgendwie anders vorgestellt.
01:04:47Aber weißt du, auf der anderen Seite bin ich auch froh, dass ich es hinter mir habe.
01:04:51Ich wäre damit nicht glücklich geworden.
01:04:52Dann war es doch die richtige Entscheidung.
01:04:56Ein Mann und seine Geliebte. Beide tot.
01:05:00War es das jetzt?
01:05:02Nicht ganz. Aus einem Mord wurde ein Doppelmord.
01:05:07Warum willst du das wissen?
01:05:08Ja, weil die Ariane genau dieselbe Mischung im Blut hatte wie der Feinkostfischer.
01:05:12Kokain und Strichnähe.
01:05:14Und beide standen aus dem selben Tütchen, Rosenfrisch. Das hat die Ariane mitgehen lassen. Die war ja genauso süchtig wie
01:05:20er. Du konntest sie nicht wissen, dass dieses Kokain mit Strichnähen gestreckt war.
01:05:24Der Mörder wollte also eigentlich nur einmal töten.
01:05:27Genau. Für den Fischer, aber nicht die Ariane.
01:05:31Dr. Winter, Alexandra.
01:05:35Herr Ackermann.
01:05:36So ein Leben möchte er einmal haben.
01:05:38Augen auf bei der Berufswahl.
01:05:40Genau. Sie werden im Krankenhaus verlangt. Herr Zeisinger ist wieder bei Bewusstsein.
01:05:44Er möchte nur mit Ihnen reden. Am besten gleich. Also eigentlich sofort.
01:05:49Darf ich Sie auf ein Tiramisu einladen?
01:05:53Schokolade hebt den Serotonin-Spiegel.
01:05:55Was für einen Spiegel?
01:05:56Naja, in Ihrem Beruf brauchen Sie es nicht. Alexander, wir sehen uns später.
01:06:50Untertitelung des ZDF, 2020
01:07:05Was willst du denn hier?
01:07:09Schauen ist die geht, Bernie.
01:07:13Das ist doch nicht verboten, oder?
01:07:15Mir geht es erst wieder gut, wenn du verschwindest.
01:07:22Sei doch froh, wenn du Besuch bekommst.
01:07:25Tja, ich habe dir was mitgebracht.
01:07:35Ich habe von deinem Unfall gehört.
01:07:38Kein Wunder, wo du dich immer herumtreibst.
01:07:44Soll ich dich aufrichten.
01:08:04Störe ich?
01:08:08Ich wollte sowieso gerade gehen.
01:08:13Die Apfelsinnen, die lasse ich dir da.
01:08:15Die kannst du in deinem Zustand gut brauchen.
01:08:18Die haben viel Vitamin C.
01:08:20C wie Kokain?
01:08:21Achso, nein, das schreibt mir ja mit K.
01:08:23Ich war ja Baumgartner.
01:08:25Ich habe keine Ahnung, wovon Sie reden.
01:08:34Gute Besserung, Bernie.
01:08:50Gute Besserung, Bernie.
01:09:10dass ich männer liebe doch das habe ich nie ein geheimnis gemacht
01:09:15dr winter aber ich wurde älter
01:09:23meine liebe war
01:09:27und irgendwann musste ich erkennen
01:09:31dass männer mit meiner veranlagerung ihre körperliche attraktivität durch
01:09:41gebenstil ersetzen müssen
01:09:48lebensstil
01:09:51den sie bieten müssen wenn sie geliebt werden wollen
01:09:56und deshalb haben sie begonnen mit kokain zu dealen um etwas bieten zu können
01:10:01ich hatte schulden und ich hatte angst
01:10:09ich hatte angst nikki zu verlieren
01:10:14ich wollte keine von diesen alten einsamen schwulen werden
01:10:25das war sehr einfach die wache kam mit den blumen aus holland
01:10:31in den tütchen sie wissen schon
01:10:35kokain statt rosen frisch ziemlich unauffällig auf den ersten blick
01:10:39zumindest das zeug in umlauf zu bringen war kein problem
01:10:45das hat sich schnell herumgesprochen
01:10:49in den besseren kreisen
01:10:53nur meine blumen
01:10:57meine schönen blumen
01:10:59hat keiner mehr interessiert
01:11:02schon gar nicht jemand wie ein fischer
01:11:05wie wir wissen
01:11:08das war verrückt danach
01:11:15er war verrückt nach dem pulver
01:11:19haben sie ihn getötet
01:11:22nein
01:11:25das kokain
01:11:27hat ihn getötet
01:11:35ich bin nicht sein mörder
01:11:38wir dann
01:11:45mit seisinger wir dann
01:12:04das war
01:12:06das war
01:12:07das war
01:12:08das war
01:12:12die
01:12:22war
01:12:27jesu
01:12:29jesu
01:12:29jesu
01:12:29jesu
01:12:45Untertitelung. BR 2018
01:13:00Doch, wieder Käse.
01:13:02Ausnahmsweise nicht. Ist Frau Fischer da?
01:13:04Nein, sie ist über das Wochenende in ihr Landhaus gefangen.
01:13:08Danke. Das nächste Mal wieder Käse.
01:13:12Gerne.
01:13:30Gerne.
01:13:32Gerne.
01:13:33Gerne.
01:13:40Gerne.
01:13:42Gerne.
01:13:45Gerne.
01:13:46Gerne.
01:13:48Gerne.
01:13:48Gerne.
01:13:49Gerne.
01:13:49Gerne.
01:13:54Gerne.
01:14:06Was wollen Sie hier?
01:14:12Der Ort des Verbrechens?
01:14:17Ich wollte ihn auch mal sehen.
01:14:20Kannten Sie ihn nicht schon?
01:14:24Ich habe das Haus nie betreten.
01:14:27Aber man muss nicht vor Ort sein, um Täter zu sein.
01:14:34Sie waren es.
01:14:38Sie haben die Rosen ausgetauscht.
01:14:42Die Rosenwagen Ihres Mannes.
01:15:10So war es doch.
01:15:12Ich bekam jeden Tag rote Rosen.
01:15:15Rote Rosen von Flower Power.
01:15:19Übrigens dasselbe Geschäft, in dem mein Mann auch die Blumen für seine Geliebten kaufte.
01:15:23Und das Papier war identisch.
01:15:29Blau.
01:15:32Bis auf die Tüten.
01:15:39Die Tüten mit dem Rattengift.
01:15:44Sie haben es lange vorbereitet.
01:15:47Woher wissen Sie das?
01:15:49Das mit dem Rattengift?
01:15:50Oh, Sie vergessen, dass ich Ärzt bin.
01:15:52Es war leichtes, die wahre Todesursache rauszukriegen.
01:16:04Aber warum, Ariane?
01:16:30Abkommissar, komm an.
01:16:31Es ist Winter. Ich weiß, wer es ist.
01:16:44Wir kommen da hin. Bis gleich.
01:16:55Warum, Marianne?
01:17:01Das habe ich nicht gewollt.
01:17:05Ich wusste nicht, dass sie rauschgiftsüchtig ist.
01:17:08Nein, das war sie nicht.
01:17:12Nicht, bevor sie ihren Mann kennengelernt hat.
01:17:16Er hat sie süchtig gemacht.
01:17:21Nein, das war sie schon vorher.
01:17:23Sie war süchtig nach Geld, Anerkennung, Glanz.
01:17:27Mein Mann war nur die Eintrittskarte in diese Welt.
01:17:35Oh, Gott.
01:17:41Der esse KNOW.
01:17:47Oh, Gott.
01:17:48Ah, Gott.
01:17:51Oh, Gott.
01:18:23Untertitelung des ZDF, 2020
01:18:26Sie wollen mich töten?
01:18:29So wie Sie Ariane getötet haben.
01:18:33Da sind Sie zu spät.
01:18:36Mein Mann ist Ihnen zuvor gekommen.
01:18:40Ich bin schon lange tot.
01:18:43Er hat mein Leben vergiftet.
01:18:47Da habe ich ihn vergiftet.
01:18:53Sie war es nicht.
01:18:55Sie hat nur den Mörder geschützt.
01:18:57Ist es nicht so?
01:18:58Natürlich war sie es.
01:19:00Er ist gerade selber zugegeben.
01:19:02Das heißt gar nichts.
01:19:03Sie sind so ein klugscheißer Winter.
01:19:07Er war es.
01:19:09Er hat die Blumen vertauscht
01:19:11und er hatte das Rattengift.
01:19:15Ich war Herr Baumgartner.
01:19:43Sie hat es nicht aus Liebe zu Ihrer Schwester getan,
01:19:45sondern aus Angst vor Ihrem Schwager,
01:19:48den Sie bis aufs Blut hassen.
01:19:53Er hat sie erpresst,
01:19:55weil er immer wusste,
01:19:56wer hinter dem Kokain steht.
01:20:00Es war reine Habgier.
01:20:02Und die Furcht,
01:20:04endgültig aufzufliegen.
01:20:12Und das Seisinger versucht hat,
01:20:14sie zu erpressen,
01:20:15hatte er einen Unfall.
01:20:17Und am Steuer saßen sie.
01:20:19Stimmt das kaum?
01:20:21Du wirst ihm doch nicht glauben, oder?
01:20:24Können wir ruhig glauben.
01:20:27Seisinger.
01:20:29Herr Baumgartner.
01:20:31Sie wussten,
01:20:32dass Ariane süchtig war.
01:20:34Und sie haben es in Kauf genommen,
01:20:36dass sie das Gift schnupft.
01:20:38Und wenn es so wäre?
01:20:40Was dann?
01:20:46Karl!
01:20:48Karl!
01:20:59Fallen lassen!
01:21:01Was immer Sie in der Hand haben lassen,
01:21:02Sie ist fallen!
01:21:32Sie haben es doch geahnt.
01:21:34Die ganze Zeit.
01:21:36Sie wollten es nur nicht wahrhaben.
01:21:38Ich wollte nicht auch noch
01:21:39meinen Bruder verlieren.
01:21:41Verstehen Sie?
01:21:41Und dafür hätten Sie
01:21:42alle Schuld auf sich genommen.
01:21:45Er war ihr Liebe nicht wert.
01:21:48Genauso wenig wie immer.
01:22:00Was ist Liebe wert, Dr. Winter?
01:22:03Alles.
01:22:05Wir können mal ab.
01:22:32Vertrauen braucht Zeit.
01:22:36Und es ist, wenn Sie so wollen,
01:22:38ein Geschenk des Herzens,
01:22:40mit dem wir sorgfältig umgehen wollen.
01:22:46So, wenn Sie sich jetzt bitte
01:22:48wieder alle hinstellen,
01:22:49Sie wissen ja, wie das geht.
01:22:51Diesmal, Dr. Winter,
01:22:52werde ich Ihnen nicht trauen.
01:22:55Kann ich verstehen.
01:22:56Nach Ihren Erfahrungen vom letzten Mal.
01:22:59Alexandra, kommst du mal bitte
01:23:01und stellst dich hinter den Herrn Staatsanwalt
01:23:03und fängst ihn dann auf.
01:23:05Das mache ich, Papi.
01:23:07Das ist mir ehrlich gesagt auch lieber so.
01:23:11So.
01:23:12Hat jetzt wieder einen Partner,
01:23:14der hinter ihm steht?
01:23:14Ja.
01:23:15Gut.
01:23:16Dann schließen Sie die Augen
01:23:18und lassen sich sanft
01:23:21nach hinten fallen
01:23:22in die Arme Ihres Vertrauens.
01:23:26Jetzt.
01:23:31Entschuldigung.
01:23:32Ja?
01:23:34Wirklich?
01:23:35Beim Fernsehen?
01:23:36Sie hat mich fallen lassen.
01:23:37Morgen schon.
01:23:38Dr. Winter.
01:23:39Na klar, das geht natürlich nicht.
01:23:40Ihre Tochter hat mich einfach fallen lassen.
01:23:42Es gibt eben Menschen,
01:23:44die brauchen Halt
01:23:45und es gibt Menschen,
01:23:48die sind nicht aufzuhalten.
01:23:50So starke Charaktere wie Sie,
01:23:53Herr Staatsanwalt.
01:23:54Wirklich?
01:23:55Das mit dem starken Charakter?
01:23:59Meinen Sie das ernst?
01:24:01Toternst.
01:24:03So, meine Herrschaften,
01:24:05Sie können wieder Platz nehmen
01:24:06und das war doch sicher eine gute Erfahrung
01:24:10sowohl für den
01:24:12und das war doch sicher eine gute Erfahrung.
01:24:12schöner.ం×
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