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  • vor 1 Tag
Brad verdient sich ein paar Zusatzgroschen als Zeitungsjunge. Tim ist mächtig stolz auf seinen so selbstständigen Sohn, doch Jill befürchtet, dass Brad sich mit Schule, Band, Freundin und jetzt auch noch dem Zeitungsjob etwas übernommen hat. Und tatsächlich tauchen schon bald erste Probleme auf: Durch das frühe Aufstehen ist Brad abends meistens zu müde, um seine Hausaufgaben zu machen oder sein Zimmer aufzuräumen. Kurzerhand engagiert er für diese niederen Tätigkeiten seine Brüder, die gegen ein gewisses Entgelt selbstverständlich bereit sind, Brad unter die Arme zu greifen. Als Jill und Tim davon Wind bekommen, ist eine Standpauke allerdings unausweichlich. (Text: VOX)

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Transkript
00:01Wie heißt die beste Heimwerker-Sendung?
00:03Tool Time!
00:05Und hier ist der Star der Sendung, Tim Taylor, der Heimwerker-King!
00:13Danke!
00:15Danke, Heidi! Vielen Dank!
00:17Willkommen zur Sicherheitswoche hier bei Tool Time!
00:20Sie kennen mich, ich bin der Sicherheits-King Tim Taylor.
00:23Und hier mein Assistent Al Borland, der seine Mutti vermisst.
00:27Ich habe es nicht nötig, darauf zu antworten. Tims Sprüche können mir nichts anhaben.
00:32Halt dich für ein Gerücht.
00:33Okay, also Tool Time hilft Ihnen nicht nur, Ihr Heim zu verschönern.
00:37Es hilft Ihnen auch dabei, dieses Heim zu beschützen, das Sie verschönert haben.
00:41Und dazu müssen Sie Ihre Türen mit guten Schlössern versehen.
00:44Es gibt die verschiedensten Schlösser.
00:47Kettenschlösser, Zylinderschlösser, Kreuzbadschlösser.
00:49Und damit brauchen Sie überhaupt kein Schloss mehr, ja.
00:52Wissen Sie, wie das stinkt?
00:54Wenn das eine Weile auf der Heizung steht, das vertreibt jeden Eindringling, garantiert.
01:03Wir haben ja auch noch eine Alarmanlage, die Ihr Haus...
01:06Ja, ja, aber Alarmanlagen sind was für Anfänger.
01:08Wir werden Ihnen jetzt eine Hochsicherheitsanlage präsentieren.
01:11Heidi, die Hochsicherheitsanlage bitte!
01:20Hier ist sie, Tim.
01:25Alles, was das Herz begehrt.
01:27Überwachungskameras, Infrarot-Teleskop und ein Mini-Watzen-Detektor.
01:30Wir wollten mehr Sicherheit fürs Haus und keinen internationalen Spionage-Ring knacken.
01:35Ja, aber mit dem Zeug kannst du beides.
01:37Also ein Muss auf jeder Einkaufsliste für den kleinen Amateur-Spion ist das spionische Ohr.
01:43Damit können Sie Gespräche belauschen, die in weiter Ferne geführt werden.
02:02Du erwartest von mir, dass ich glaube, dass Sie Tooltime in Frankreich sehen.
02:06Jetzt nicht mehr, du hast gehört, was Maurice gesagt hat.
02:10Gut, und jetzt kommen wir zu den Nachtsichtgeräten.
02:15Nachtsichtgeräte?
02:20Mit diesen Megabrillen können Sie jeden Einbrecher im Dunkeln aufspüren oder nachts Baseball spielen gehen.
02:30Diese Dinger sind fantastisch.
02:31Sie verstärken das existierende Licht etwa 2000 Mal, wenn man diesen Schalter umlegt.
02:36Oh!
02:39Es ist so, als würdest du direkt in die Sonne schauen.
02:41Ich bin hier, Al, ich bin hier.
02:44Diese Geräte...
02:47...diese Geräte...
02:48...kann man bei absoluter Dunkelheit verwenden.
02:50Heidi, mach das Licht aus, bitte.
02:53Jetzt schaltest du das Gerät an und...
02:56Wow!
02:56Meins funktioniert nicht mehr.
02:59Ich stell's ein.
03:00Ich nehm mir einen Schraubenzieher aus deinem Werkzeuggürtel.
03:03Tim?
03:03Ja?
03:04Das ist nicht mein Schraubenzieher.
03:10Tim, woher nimmst du nur die Zeit zum Kochen?
03:13Deine Abschlussprüfung steht doch unmittelbar befehlend.
03:15Naja, ich hab dieses Buch, ähm...
03:16Fünf-Minuten-Gerichte für gestresste Hausfrauen.
03:18Würdest du bitte mal die Spaghetti-Sauce probieren?
03:21Klar.
03:24Wenn du das Buch in den Topf wirfst, ist sie vielleicht nicht mehr ganz so geschmacklos.
03:30Was soll's.
03:32Tim und die Jungs werden sich damit abfinden müssen, bis all meine Prüfungen vorbei sind.
03:36Hallo.
03:36Hallo.
03:37Hi.
03:38Ich kann jetzt jedenfalls nicht so kochen, wie ich es sonst tue.
03:41Wie schön für uns.
03:44Der wird sich wundern, wenn er mein neues Buch sieht.
03:48Fünf Minuten Liebe machen.
03:51Was tun wir mit den restlichen drei Minuten?
03:55Hey, ihr werdet's nicht glauben.
03:57Barry Hudson trägt keine Zeitung mehr aus.
03:59Tag, Marie.
04:00Dann landet die Zeitung wenigstens nicht mehr auf dem Dach.
04:03Es macht mir nichts, wenn ich jeden Morgen wegen der Zeitung aufs Dach raufklettern muss.
04:07So kann ich das Geld fürs Fitnessstudio sparen.
04:09Wir sehen uns irgendwann.
04:11Oh, bis dann.
04:12Macht's gut.
04:13Also, Barry hat mit dem Verlag gesprochen.
04:15Und wenn ich den Job haben will, krieg ich ihn.
04:18Gratuliere.
04:19Wenn man erwachsen werden will, muss man solche Aufgaben übernehmen.
04:23Vielleicht sollte dein Dad den Job annehmen.
04:26Das Zeitungsaustragen hab ich hinter mir.
04:28Jetzt wird aus meinem Sohn ein richtiger Mann.
04:30Also darf ich?
04:31Aber sicher.
04:32Ja.
04:32Nicht so eilig, Freundchen.
04:33Nicht so eilig, Freundchen.
04:37Wieso nicht so eilig, Freundchen?
04:39Naja, Brad, vor dir liegt ein ziemlich schweres Schuljahr.
04:42Du hast eine Band, dein Basketballtraining und eine Freundin.
04:45Wird das nicht zu viel für dich?
04:46Ja, das ist eine Menge.
04:47Aber ich schaff das schon.
04:48Was springt dabei raus?
04:5075 Mäusen.
04:5175 Dollar die Woche.
04:57Dafür musst du mitten in der Nacht aufstehen, wenn es da draußen noch schweinekalt ist.
05:01Das krieg ich schon hin.
05:02Er hat recht.
05:03Außerdem, wenn er um fünf aufsteht, werden ihm endlich Haare auf der Brust wachsen.
05:07Deswegen liebt kaum Mädchen, die Zeitung austragen.
05:11Ich verspreche dir, ich werde die anderen Sachen nicht schleifen lassen.
05:15Ich räume mein Zimmer auf und ich übe Saxophon.
05:18Jeden Abend zwei Stunden.
05:19Das tust du nicht mal jetzt?
05:21Wir wollten den Jungs doch mehr Verantwortung übertragen.
05:24Das hier wäre eine gute Gelegenheit.
05:27Na schön, ich habe meine Zweifel, aber wenn du es so siehst, bin ich einverstanden.
05:31Alles klar.
05:32Aber wenn deine Leistungen in der Schule schlechter werden, ist der Spaß vorbei.
05:37Einverstanden.
05:38Ausgezeichnet.
05:39Tja, die ersten Haare sind schon am sprießen.
05:41Nein, Dreck im Nabel.
05:43Geh duschen.
05:50Hallo, Jill.
05:51Ich weiß, dass du wegen deiner Abschlussprüfung ziemlich im Stress bist.
05:54Deswegen gibt es jetzt eine kleine Lasagne.
05:56Du hast für mich gekocht?
05:58Das ist aber lieb.
05:59Ich wollte nur nicht, dass du eine Fünf-Minuten-Ehe führst.
06:03Ich weiß gar nicht, wie ich dir danken soll.
06:05Oh, ich weiß schon wie.
06:06Wenn du Psychologin bist, kannst du mir eine Therapie zum Sonderpreis geben.
06:10Für dich drei Neurosen zum Preis von einer.
06:13Dann muss ich nur einen Weg finden, meine anderen 27 Neurosen loszuwerden.
06:16Ich will mal kosten.
06:18Na klar.
06:18Also.
06:20Oh, ist das gut.
06:22Danke.
06:23Weißt du was?
06:24Brad ist wirklich richtig gut in seinem neuen Job.
06:27Naja.
06:28Ich hatte meine Zweifel, aber es läuft alles bestens.
06:30Das kannst du laut sagen.
06:32Der Junge wirft so genau, dass ich nur die Tür aufmachen muss und die Zeitung fliegt mitten in Joes Gesicht.
06:38Ich meine, das erspart mir einen Haufen Arbeit.
06:42Hallo, Marie.
06:43Hallo, Schatz.
06:44Hallo.
06:47Das riecht aber lecker.
06:48Hast du Pizza bestellt?
06:54Nein.
06:54Marie weiß, wie sehr ich im Stress bin und hat uns was zu essen gekocht.
06:58Ah.
06:59Sieht aus wie Lasagne.
07:02Riecht wie Lasagne.
07:08Und die Hauptsache ist, Ihre Lasagne schmeckt wie Lasagne.
07:15Und die Hauptsache ist, Ihre Lasagne.
07:24Ja.
07:34Und die Hauptsache ist, Ihre Lasagne.
07:38Das war's.
08:25Hey, Brad, kommst du mit Football spielen?
08:28Oh, nein, ich kann nicht. Ich bin noch nicht fertig.
08:31Ich muss morgen diesen Aufsatz über den spanischen Erbfolgekrieg abgeben.
08:36Und wie weit bist du inzwischen?
08:41Der spanische Erbfolgekrieg war...
08:47Ist das alles?
08:48Ja, und das habe ich aus einem Lexikon abgeschrieben.
08:53Weißt du, wenn du mir Abstand zwischen den Wörtern lässt, sieht es vielleicht länger aus.
09:01Ich brauche sicher bis morgen früh, um fertig zu werden.
09:04Dieser Job wird mich umbringen.
09:06Ach wirklich? Kriege ich dann mal Zimmer zurück?
09:09Aber wenn der Job so anstrengend ist, dann lass ihn doch einfach sausen.
09:12Das kann ich nicht. Ich habe Mom und Dad versprochen, dass ich es schaffe.
09:17Ich wollte ihnen unbedingt beweisen, dass ich erwachsen werde.
09:20Na ja, wenn du weiter solche Aufsätze abgibst, wirst du bald der einzige Erwachsene in der achten Klasse sein.
09:32Ich habe mir da echt was aufgeladen. Ich schaffe gar nichts mehr.
09:37Ich weiß nicht. Vielleicht sollte ich Ihnen einfach die Wahrheit sagen.
09:39Das ist der einzige Ausweg. Obwohl es alles zerstört, woran ich glaube.
09:48Hallo, Jungs. Hallo, Dad. Bis dann.
09:50Na, wie geht's meinem Großverdiener, hm?
09:52Ich bin müde. Jeder Knochen tut mir weh. Und ich kann die Augen kaum offen halten.
09:56Ja, willkommen in der Arbeitswelt.
09:59Ich bin stolz auf dich. Das ist für dich.
10:02Ein Bilderrahmen für meinen ersten Scheck?
10:04Nein, ich habe ihn auf dem Brett aufgezogen.
10:08Den kriegt so schnell keiner runter.
10:11Und wie soll ich ihn einlösen?
10:24Das ist eine gute Frage.
10:27Ich gebe es dir einfach in Bar.
10:31Dad, es geht um den Job.
10:32Oh ja, ein toller Job.
10:35Deine Mom dachte, du schaffst es nicht. Aber wir haben es ihr gezeigt.
10:38Deswegen wollte ich mit dir reden.
10:40Ich bin nicht sicher, dass ich es schaffe.
10:42Ach, Unsinn. Klar schaffst du es.
10:44Dad, es ist wirklich schwer.
10:45Ja, ja.
10:46Vielleicht wäre es besser, wenn ich aufhöre.
10:48Hey, hey, hey, hey, hey, hey. Was heißt dir aufhören?
10:51Ein echter Täler hört niemals auf.
10:52Ich habe auch jeden Job durchgezogen.
10:54Ich weiß, aber ich...
10:55Du hast die Verantwortung übernommen. Ich habe dir vertraut.
10:57Jetzt musst du durchhalten, Brett. Du musst einfach.
10:59Aber Dad, es ist wirklich ein bisschen viel für mich.
11:01Oh, komm schon. Am Anfang ist ein Job immer schwer.
11:03Du wirst das schon packen, Partner.
11:05Ich kriege überhaupt nichts mehr auf die Reihe.
11:06Natürlich, du bist doch ganz fleißig.
11:07Was machst du gerade?
11:09Hier, der Spanische Erbfolgekrieg war...
11:12Das ist schon wesentlich mehr, als ich weiß.
11:18Aber Erfolgskrieg schreibt man nicht mit B.
11:22Da steht Erbvolk.
11:36Hey, Brett.
11:37Mom und Dad sagen, du sollst zum Essen kommen.
11:39Sag ihnen, ich habe keinen Hunger.
11:40Ich schreibe meinen Aufsatz und mache meine Mathehausaufgaben zur selben Zeit.
11:46Der Spanische Erbfolgekrieg begann im Jahre 1701, minus der Quadratwurzel von 113.
11:56Oh Mann, was ist denn das für eine Kacke?
11:59Ich werde den Aufsatz nie fertig bringen.
12:01Mein Lehrer hat mir nur eine Verlängerung bis morgen gegeben.
12:04Ich bin erledigt.
12:06Tja, du wirst doch viel erledigter sein, wenn Mom den Saustall in deinem Zimmer sieht.
12:14Oh Mann, das sieht ja richtig fies aus.
12:18Gefällt mir gut.
12:21Weißt du, Brett, du hast ein ziemlich großes Problem.
12:25Aber vielleicht können wir helfen.
12:26Und wie?
12:27Naja, ich mache deine Hausaufgaben und Mark wird dein Zimmer aufräumen.
12:32Äh, nein, werde ich nicht.
12:35Marc, wir sind Brüder.
12:37Brüder tun so etwas füreinander.
12:40Nein, tun wir nicht.
12:43Für Geld tun wir es.
12:46Wie viel muss ich euch bezahlen?
12:48Das kommt darauf an, wie gut es werden soll.
12:52Zehn Mäuse für eine Eins,
12:53fünf Mäuse für eine Zwei
12:55und zwei Dollar fürs Geben.
12:57Was soll das denn heißen?
12:59Na, wenn ich es geschrieben habe, muss ich es dir doch geben.
13:03Tja, sehen wir mal, was Marie heute gekocht hat.
13:11Ho, ist das möglich?
13:13Lammgulasch?
13:16Bist du sauer, wenn ich Marie frage, ob sie bei uns einzieht?
13:22Nein, ganz und gar nicht.
13:23Sie bekommt dein Zimmer, wenn du ausziehst.
13:27Hey, Randy, willst du mal das Abendessen kosten?
13:30Ich habe nicht so einen Hunger.
13:31Marie hat es gekocht.
13:32Ich sterbe vor Hunger.
13:35Wenn diese Prüfungen vorbei sind,
13:37werde ich meinen Platz hinter dem Herd wieder einnehmen.
13:40Sag das nicht, das ist nicht witzig.
13:44Was ist los?
13:45Ich dachte, du bist bei deiner Band.
13:47Ich habe mein Saxophon vergessen.
13:49Muss gleich wieder los.
13:50Warte, hast du den Aufsatz
13:51über den spanischen Erbfolgekrieg schon raus?
13:54Ja.
13:55Ich will ihn sehen.
13:59Er ist in der roten Matte.
14:05Brad, das ist ja eine Eins.
14:07Oh, klasse!
14:13Was gibt's denn da zu jubeln, Randy?
14:15Darf ich mich nicht für meinen Bruder freuen?
14:22Äh, die anderen warten schon.
14:25Soll ich dich schnell hinfahren?
14:27Nein, Eddys Mom nimmt mich mit.
14:29Na dann, bis nachher.
14:30Okay, bis dann.
14:31Viel Spaß!
14:33Das ist fantastisch.
14:34Er kriegt alles auf die Reihe.
14:35Er macht seinen Job gut.
14:36Er kriegt eine Eins
14:37für diesen erfolgreichen Torero-Krieg?
14:41Warte mal, hör dir das an.
14:44Treibt der Krieg den Menschen zum Schlimmsten
14:46oder treibt das Schlimmste im Menschen ihn zum Krieg?
14:48Oh, oh, oh.
14:51Kein Wunder, dass er eine Eins gekriegt hat.
14:54Das ist ganz genau derselbe Satz,
14:56mit dem Randy seinen Aufsatz
14:57über den Bürgerkrieg angefangen hat.
14:59Was soll das heißen?
15:02Brad hat Randys Aufsatz geschrieben.
15:11Gut geraten, aber leider vollkommen falsch.
15:14Randy hat das hier verbrochen.
15:16Wieso sollte Randy einen Aufsatz
15:18über Brad schreiben?
15:18Na ja, ich weiß nicht.
15:19Hey, warte mal mal.
15:20Warum leerst du den Mülleimer von Brad aus?
15:23Äh, es war mal meiner.
15:27Oh, du hast ihn vermisst.
15:28Also leerst du ihn aus,
15:29weil du ein bisschen sentimental bist.
15:30Ganz genau.
15:31Natürlich.
15:32Bring den Eimer her und komm mit.
15:34Oh Mist.
15:37Ich hab nichts angestellt.
15:38Räumst du Brads Zimmer auf?
15:40Brads Zimmer?
15:41Du bist in einer schwierigen Lage.
15:43Auf der einen Seite willst du Brad nicht verraten,
15:46auf der anderen Seite
15:47zahlen wir dir dein Taschengeld.
15:50Mein Taschengeld?
15:51Und du wiederholst alles, was wir sagen.
15:53Ja.
15:53Und das wiederholst du nicht.
15:55Also der Fall ist klar.
15:56Ach ja?
15:57Brad zahlt ihn mehr als wir.
15:58Oh.
16:03Mark, bitte sag es uns.
16:04Wir wollen wissen, was hier los ist.
16:06Brad schafft das nicht allein.
16:08Ich räum sein Zimmer auf
16:09und er zahlt dafür.
16:10Und Randy macht die Hausaufgaben?
16:12Ich hab nichts gesagt.
16:13Abgemacht.
16:14Wenn er so ein Problem hat,
16:15warum kommt er dann nicht zu uns?
16:17Er wollte dich nicht enttäuschen.
16:19Er wollte unbedingt beweisen,
16:20dass er ein echter Mann ist.
16:22Oh, Tim.
16:24Was denn?
16:27Du hast ihm gesagt, er schafft es.
16:29Wer? Ich?
16:30Ja.
16:30Ich weiß genau, was du gesagt hast.
16:32Ich habe meine Zweifel,
16:33aber wenn du es sagst, Tim...
16:39Einfach hochhalten.
16:40Ich geh noch ein paar Schritte zurück.
16:45Können Sie mich hören?
16:47Laut und deutlich,
16:48mein akustischer Nachbar.
16:50Das ist klasse.
16:52Wir unterhalten uns über eine Riesenentfernung.
16:53Das hätte man schon vor Jahren erfinden sollen.
16:55Es wurde schon erfunden, Tim.
16:57Es heißt das Telefon.
17:02Wenn ich Brad damit belauscht hätte,
17:04hätte ich rausgefunden,
17:06dass Randy seine Hausaufgaben macht
17:07und Mark sein Zimmermädchen spielt.
17:09Wie ist es denn dazu gekommen?
17:11Er hat seine Brüder bezahlt,
17:13weil er es nicht geschafft hat,
17:14die Zeitung auszutragen
17:15und in der Schule mitzukommen.
17:17Ich verstehe nicht,
17:18wieso er mit der Sache
17:18nicht zu mir gekommen ist.
17:20Es ist schwer für einen Jungen,
17:21seinem Vater seine Schwachpunkte zu offenbaren.
17:23Ich habe den Jungen schon oft
17:24unter der Dusche gesehen.
17:25So ein Quatsch.
17:28Nein, nein, Tim.
17:30Ich meine,
17:31hat er Ihnen gegenüber nicht angedeutet,
17:33dass er Schwierigkeiten hat?
17:35Nein.
17:36Er sagte, dass es zu viel sei,
17:38dass er müde sei
17:39und dass er aufhören wolle.
17:41Aber sonst hat er eigentlich nicht viel.
17:42Ich meine,
17:43das ist dann ein bisschen
17:44das...
17:45Er ist also doch zu Ihnen gekommen,
17:47aber Sie haben nicht verstanden,
17:49was er sagen wollte.
17:51Wahrscheinlich wollte ich nicht verstehen,
17:52was er gesagt hat.
17:53Wieso nicht?
17:54Ich habe mich so wahnsinnig gefreut,
17:56dass er diesen Job hat.
17:58Irgendwie habe ich ihn wohl da reingetrieben.
17:59Ich will bloß,
18:00dass meine Jungs Erfolg haben.
18:02Tim,
18:02jeder Vater will stolz
18:04auf seinen Sohn sein.
18:06Wissen Sie,
18:06das erinnert mich an die Worte
18:07des Astronauten Walter Shearer.
18:09Ach, man erzieht keine Helden,
18:11man erzieht Söhne.
18:12Und wenn man sie wie Söhne behandelt,
18:14werden sie Helden.
18:15Und sei es bloß in den Augen der Eltern.
18:18Hm.
18:19Ich habe zu viel von ihm verlangt,
18:20aber es war nicht böse gemeint.
18:22Ich weiß.
18:23Danke,
18:23dass Sie mir Ihr Ohr geliehen haben.
18:25Tim?
18:26Ja?
18:26Danke,
18:27dass Sie mir Ihrs geliehen haben.
18:37Hallo, Dad!
18:38Brad!
18:39Hallo, Brad.
18:41Ist du heute Abend mit uns?
18:42Ja,
18:43ich komme gleich runter.
18:44Ich bringe nur das Saxophon in mein Zimmer.
18:46Das dürfte fertig sein.
18:47Mark hat dir vorhin
18:48ein Stück Schokolade
18:48aufs Kopfkissen gelegt.
18:59Du weißt also,
19:00dass Mark
19:00mein Zimmer aufgeräumt hat?
19:02Ja,
19:02das weiß ich.
19:03Tja,
19:03ich muss zugeben,
19:04ich war echt überrascht,
19:06als Mark gesagt hat,
19:07er macht es freiwillig.
19:08Es hat mich noch mehr überrascht,
19:10dass Randy freiwillig
19:11deine Hausaufgaben macht.
19:14Tut mir echt leid, Dad.
19:16Ich weiß,
19:16ich habe Mist gebaut.
19:18Ich habe keinen Ausweg gefunden.
19:20Schon gut,
19:20es ist zum Großteil
19:21meine Schuld gewesen.
19:23Ich habe dich praktisch
19:23dazu gezwungen
19:24und als du aufhören wolltest,
19:26habe ich nicht mal zugehört.
19:27Ich wollte dir nur zeigen,
19:28dass ich es schaffen kann.
19:29Das erinnert mich an die Worte
19:31des großen Astronauten
19:32Walter Matthau.
19:38Hätten die Spanier
19:39ihre Söhne nicht gezwungen,
19:40Helden zu sein,
19:41wären ihre Kriege
19:42erfolgreicher gewesen.
19:47Was?
19:50Du bist ein toller Junge.
19:51Ich bin stolz,
19:52dass du es versucht hast.
19:53Aber für den Rest der Woche
19:55konzentrierst du dich
19:56auf deine Hausaufgaben.
19:57Und ich und deine zwei Angestellten
19:59tragen die Zeitung aus,
20:00damit du dein Geld kriegst.
20:01Oh, danke, Dad.
20:02Ich kann dir mein Verhalten erklären.
20:04Als ich damals
20:05Zeitung ausgetragen habe,
20:06war es verdammt wichtig für mich.
20:08Und warum?
20:09Es war mein erster Job
20:11nach dem Tod meines Vaters
20:12und ich konnte meiner Mutter beweisen,
20:13dass ich Verantwortung übernehmen kann
20:15und kein Faulenzer bin
20:16wie meine Brüder.
20:17Ja, und ich bin sicher,
20:19dass du diesen Job
20:19nicht geschmissen hast.
20:20Allerdings nicht.
20:21Siehst du?
20:22Ich wurde gefeuert.
20:26Wieso wurdest du gefeuert?
20:28Ich habe was erfunden.
20:29Ich wollte mir die Arbeit erleichtern.
20:31Es war eine Art Luftdruckgewähr,
20:32um die Zeitungen abzuschießen.
20:35Doch irgendwie konnte ich
20:36den Abschusswinkel
20:37nicht richtig einstellen
20:38und deswegen,
20:39na ja, ich meine,
20:40also jedenfalls
20:40sind sie überall gelandet,
20:41nur nicht da,
20:42wo sie hin sollten.
20:44Ich wäre ein reicher Mann,
20:45wenn ich damals gewusst hätte,
20:46wie man Fenster repariert.
20:52So, das gehört dir.
20:53Das sind 20, 40, 50, 55, 60.
20:59Äh, ich bekomme aber 75.
21:02Abzüglich der kaputten Fenster.
21:04Ich habe keine Fenster kaputt gemacht.
21:07Seien wir ehrlich.
21:08Es war dein Fahrrad,
21:09deine Route
21:10und jemand mit deinem Nachnamen.
21:12Dad!
21:15Abgesehen davon
21:16hast du eine Katze überfahren
21:17und eine Oma
21:18hatte ihre Handtasche
21:19ins Gesicht gerammt.
21:26Gute Neuigkeiten!
21:28Hallo!
21:28Die Prüfungen sind vorbei.
21:30Wie ist es gelaufen?
21:31Ich war spitze.
21:33Gratuliere, Mann!
21:34Danke!
21:34Soll das bedeuten,
21:36dass Marie nicht mehr
21:36für uns kochen wird?
21:38Ja, allerdings.
21:40Heute Abend mache ich
21:42ein hübsches Steak
21:43in Zitronenmarinade,
21:45äh, dazu geröstete Zwiebeln
21:48und Radkartöffelchen.
21:50Und ihr werdet euch wundern,
21:52was ich mit dem Kürbis anstellen werde.
21:55Habt ihr Hunger?
21:57Hallo?

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