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00:00:20mit einem umgebauten Fischkutter durchs Nordpolarmeer
00:00:32Für mich ist Spitzbergen einfach die Wildnis
00:00:42Eisbär steht bei mir definitiv auf Platz 1
00:01:03Das ist ein Erlebnis, da oben zu stehen, runter zu fahren
00:01:07Es ist so riesig und so vielgestaltig, dass man ja auch in 27 Jahren das ja nie alles gesehen hat
00:01:18And then the best thing is to stay in the sun
00:01:3332 Arktis-Fans plus Reiseleitung und Segecrew checken auf dem Dreimaster Antigua ein
00:01:43Ohne Gummistiefel geht hier genau gar nichts
00:01:45Die haben wir für alle Landungen, es ist nass
00:01:48Man muss immer aus dem Boot aussteigen, da sind Gummistiefel das einzig Wahre
00:01:52Gute Ohne Gummistiefel, gute Sohle, da kann man auch richtig drin laufen
00:01:58Der Proviant muss für zwei Wochen reichen
00:02:01So eine Segeltour bei arktischen Temperaturen macht richtig hungrig
00:02:06Die Crew kommt aus Holland und versorgt die Gäste
00:02:11Hallo, hallo, hallo, wie geht's denn, Dörte
00:02:13Hallo, Roland, wie Astrid
00:02:16Dörte Gralmann hat ihre Apotheke verkauft
00:02:19Und ist von klein auf begeisterte Seglerin
00:02:25Roland Kreusel war schon als Student mehrfach als Reiseführer auf Spitzbergen unterwegs
00:02:30Mitte der 90er Jahre war das und dann immer wieder
00:02:35Seiner Ehefrau Astrid zeigt er die arktischen Fjorde zum ersten Mal
00:02:40Ich lass das einfach auf mich zukommen
00:02:42Roland hat immer sehr viel erzählt und ich bin einfach nur neugierig
00:02:45Das ist so dieser arktische Virus, den wir dann einmal gepackt hat
00:02:49Bei mir ist es seit 1994 hat er zugeschlagen sozusagen
00:02:53Dann kommt man früher oder später immer wieder her
00:02:56Bei einem Vortrag über Spitzbergen hat Oliver Deuker seine Ehefrau Heike kennengelernt
00:03:04Gletschergeschichten und Eisbärschnack
00:03:07Ihre Antigua-Reise zum 30. Hochzeitstag mussten die beiden vor anderthalb Jahren leider abbrechen
00:03:15Für uns ist es ja leider der zweite Versuch
00:03:18Weil im ersten Versuch hat sich ja Oliver und mein Mann die Achillischen ergerissen
00:03:22Und jetzt freuen wir uns, dass wir das doch nochmal wiederholen können
00:03:26Mit dem Inselarchipel Spitzbergen verbindet jeder und jede an Bord eine ganz eigene Geschichte
00:03:38Auch Carsten Piepion und Rolf Stange
00:03:41Vor 25 Jahren haben sie sich kennengelernt
00:03:45Auch über Spitzbergen
00:03:47Carsten, der Geologe
00:03:49Und Rolf, der Reiseleiter
00:03:55Wir haben schon Bergen gesehen
00:03:56Ja, wir waren das
00:03:57Von daher gibt es kaum eine Küste, wo er nicht gewesen ist
00:04:00Kaum ein Berg auf dem Meer nicht gewesen
00:04:04Die scharfe Mütze
00:04:05Scharfe Mütze, Alter
00:04:07Das ist für uns, für mich die letzte Tour mit der Antigua in Spitzbergen
00:04:11Nächstes Jahr kommt die Antigua nicht mehr zurück
00:04:13Das ist schon ein bisschen traurig, das ist schon ein bisschen emotional
00:04:15Die Antigua war für mich 15 Jahre lang hier oben
00:04:19Ganz regelmäßiger Teil meines Lebens
00:04:22Und das ist nachts der Fahrt vorbei, ist schon komisch
00:04:28Die Antigua wurde in den 90er Jahren für Segelschiffliebhaber fit gemacht
00:04:33Sehr schön, wie du seid fitter
00:04:36Ja
00:04:37Wunderbar
00:04:3816 Kabinen für zwei Gäste
00:04:44Zwei Wochen Segeltour ohne Handynetz
00:04:47Tschüss, mein Schatz
00:04:51Silvia Hofstetter und ihr Vater verabschieden sich von den Zwillingen
00:04:58Haben sie Respekt für das Wasser und das Gefahr, von das man über Bord fallen
00:05:03Denn wir haben schon wieder Temperaturen, die nah am Gefrierpunkt liegen
00:05:08Von maximal sechs bis minimal um das Gefrierpunkt
00:05:12Wir haben dann ungefähr Pi mal Daumen
00:05:15Die gleichen Minutenzahl wie die Gradzahl
00:05:18Um eine Rettung zu machen, jemanden aus dem Wasser zu holen
00:05:22Bei Übungen und Drills liegen wir durchschnittlich zwischen vier und viereinhalb Minuten
00:05:28Das kann wirklich kritisch scheinen, wenn das Wasser sehr kalt ist
00:05:31Es reicht, aber es reicht gerade
00:05:35An 35 Spots über 800 Seemeilen wird das Segelschiff festmachen
00:05:50Ein letztes Mal auf dieser Route
00:05:53Denn der norwegische Staat wird viele Inseln ab 2025 für touristische Anlandungen dicht machen
00:06:03Die Crew war schon oft in dieser Ecke Spitzbergens unterwegs
00:06:07Der vorläufige Reiseplan
00:06:10An der Westküste entlang in zwei Wochen Richtung Norden und zurück
00:06:20Wie oft die Segel des Dreimasters gesetzt werden, hängt vom Wetter ab
00:06:25Das Abenteuer Spitzbergen beginnt
00:06:28Mit zehn Knoten geht es los
00:06:37Von Nordnorwegen sind es etwa drei Flugstunden in die Hauptstadt Longjebyen
00:06:42Die nördlichste Stadt der Welt, in der dauerhaft Menschen leben
00:07:00Zuerst geht es von Longjebyen im Süden, an der Westküste Richtung Norden, über Aydem-Bukta und Hermansen-Oja
00:07:11Landgang in Aydem-Bukta
00:07:13Mit den sogenannten Zodiaks fährt die erste Gruppe an Land
00:07:17Als Vorhut die Guides mit den Gewehren, falls Eisbären auftauchen
00:07:24Für mich ist Spitzbergen einfach die Wildnis
00:07:28In Kombination mit vielen Dingen, mit dem Licht, was hier immer anders ist
00:07:33Mit der Stille vor allen Dingen
00:07:34Wir haben manchmal hier eine Stille, die fast hörbar ist
00:07:38Und die Dankbarkeit, dass man an solchen Plätzen sein darf
00:07:45Das ist also wirklich faszinierend
00:07:49Dörte war schon mal auf einer Skitour mit Freunden hier
00:07:52Diesmal sollte es unbedingt eine Fahrt mit einem Segelschiff sein
00:08:00Carsten und Olli waren mal gemeinsam hier oben
00:08:03Und seitdem immer wieder
00:08:101987, ich bin hier wahrscheinlich derjenige, der als erstes hier war
00:08:15Also ich mag es, also ja, Polarbazillus, davon sprechen ja einige Leute
00:08:19Klingt so kitschig
00:08:20Aber irgendwie hat mich so ein bisschen der Polarbazillus tatsächlich ergriffen
00:08:24Ja, der Polarbazillus hat mich eigentlich schon ergriffen
00:08:26Als ich das erste Mal in Longyearbyen aus dem Fliegerhaus gestiegen bin
00:08:30Das war im Juli 1988
00:08:36Könnte sein, dass ihr gleich nass werdet
00:08:39Ein Zufall
00:08:40Carstens Professor hatte ihm damals auch Mexiko vorgeschlagen
00:08:44Und dann einmal konkret umweg
00:08:46Wunderbar
00:08:47Genau, und dann können die Rucksäcke weg und noch mehr
00:08:53Abenteurer zieht es seit Jahrhunderten hierher
00:09:19Die Eisbärwachen müssen vor und hinter der Gruppe alles im Blick haben
00:09:23Überall könnte eine auftauchen
00:09:26Mit einer Population von rund 3500 Tieren
00:09:31Leben auf Spitzbergen mehr Eisbären als Menschen
00:09:35Gemischte Gefühle, wenn wirklich plötzlich einer auftauchen würde
00:09:39Mal ist er da
00:09:41Und man sieht ihn
00:09:42Mal ist er da und man sieht ihn nicht
00:09:44Und weiß auch gar nichts davon
00:09:46Und ich bin mir ganz sicher, dass es mit vielen wilden Tieren auch so
00:09:49Dass viele mehr wilde Tiere uns sehen
00:09:51Als wir sie sehen
00:09:54Das kennen die Segler vielleicht
00:09:55Das ist gar nicht unendlich
00:09:56So eine Signalfistole, die man an Bord auch hat
00:09:58Mit der man Leuchtammunition abschickt
00:10:00Unsere Ammunition ist ein bisschen anders
00:10:02Die macht auch noch Geräusch
00:10:04Und zwar gerne zweimal
00:10:05Also einmal, wenn man spannt und dann abzieht
00:10:09Dann knallt es einmal beim Abfeuern
00:10:11Und dann fliegt ja das Geschoss
00:10:13Und deswegen muss man auch so ein bisschen ein Gefühl dafür kriegen
00:10:15In welchem Winkel gegen den Wind man das so abgibt
00:10:18Und idealerweise dann vor den Bären landen
00:10:20Und dann macht es noch einen zweiten Knall näher an den Bären dran
00:10:23Dass man selber also da nicht hingehen muss
00:10:25Der Eisbär ist in Norwegen seit 1973 streng geschützt
00:10:30Nur im äußersten Notfall dürfte Irene schießen
00:10:34Es sei spannend, einem Eisbären zu begegnen, erzählt sie
00:10:38Aber nur aus sicherer Entfernung
00:10:42Zwischen den Moränenhügeln sind immer wieder viele kleine Tümpel mit einer dünnen Eisschicht überzogen
00:10:50Lagunen und Schluchten tauchen auf
00:11:04Ein Gletscherfluss gräbt sich tief in den Schiefer hinein
00:11:08Kleine Bereiche im Wasser sind schon leicht angefroren
00:11:24Sanfte Hügel
00:11:25Schroffe Spitzen
00:11:28Und lange Bergketten
00:11:30Immer wieder mit Schnee bedeckt
00:11:34Ich bin bis hierher noch nie gekommen
00:11:38Umso interessanter ist es jetzt natürlich
00:11:43Sie seht wirklich überall auf der Wasseroberfläche, dass da schon so die Eiskristalle schwimmen
00:11:49Also da ist wirklich die Eisbildung jetzt schon gar nicht
00:11:52Mitte August war es in der Hauptstadt 20,3 Grad Celsius warm
00:11:57Der wärmste Augusttag, den sie auf Spitzbergen jemals hatten
00:12:01Jedenfalls seit 60 Jahren
00:12:06Das wirkt sich schon auch auf dem Winter aus
00:12:09Einmal dadurch, dass der Boden natürlich bei dieser Wärme recht tiefgründig auftaut
00:12:14Das muss ja auch erstmal alles wieder gefrieren
00:12:16Also der Permafrost, der wird dünner, der leidet darunter
00:12:20Und dazu kommt aber auch, dass der Winter kürzer wird
00:12:24Die Fjorde frieren eben nicht mehr so zu wie vor 10, 20 Jahren
00:12:27Das hat schon erhebliche Auswirkungen, das nicht zu übersehen
00:12:31Ein wichtiger Teil des Ökosystems auf Spitzbergen sind auch Flechten
00:12:36Und zwar sind das Ornithokoprofile Flechten
00:12:40Wenn man das übersetzt, Ornitho ist der Vogel
00:12:43Kopro sind die Hinterlassenschaften von Lebewesen
00:12:48Und viel ist die Liebe
00:12:50Das heißt, das sind also Vogelscheiße liebende Flechten
00:12:53Und deshalb findet man die auch immer auf solchen etwas exponierten Stellen
00:12:58Weil Vögel gerne hier hocken und ihre Hinterlassenschaften hinterlassen
00:13:04Und da wachsen dann diese wunderschönen roten Flechten drauf
00:13:12Flechten tauchen überall da auf, wo nackte Felsen zum Vorschein kommen
00:13:18400 kleine und größere Inseln gehören zum Archipelspitzbergen
00:13:23Und Spitzbergen ist die größte
00:13:26Die unterschiedlichen Inseln, oft eisige Schönheiten, rau und karg
00:13:34Fast unbewohnt
00:13:36Die Antigua scheint jetzt Anfang September das einzige große Schiff zu sein
00:13:44Grasgrüne Tundra auf schroffen Steilklippen
00:13:48Bald übernehmen Herbst und Winter endgültig die Kontrolle
00:13:51Die Sonne geht dann lange gar nicht mehr auf
00:13:54In der Hauptstadt Longyearbyen erst wieder am 8. März
00:14:03Sobald die Sonne rauskommt, ist es wunderschön
00:14:06Das macht einfach nur Spaß
00:14:08Das schöne warme Licht jetzt hier im Herbst ist einfach nur traumhaft
00:14:13Nachmittags Ausflug zu Hermansen-Euer
00:14:15Ein Vogelschutzgebiet, das im Sommer lange nicht betreten werden darf
00:14:19Wegen der Brutzeiten
00:14:20Wie angezogen am Strand in der Sonne liegen, meint Geologe Karsten
00:14:25So fühlt er sich
00:14:27Ungefähr 50 Mal war er hier
00:14:29Immer wieder tauchen Moose und Flechten auf
00:14:34Man denkt, das ist immer so flach auf dem Stein drauf wie eine Bilfmarke
00:14:37Aber das gibt auch so ein Relief
00:14:39Und dann haben sie kleine Trichterchen, wo sie Regenwasser sammeln und Nährstoffe eintrichtern
00:14:45So kleine Städte
00:14:45Genau
00:14:46Siedlungen
00:14:47Ja, das sind ja eigentlich Siedlungen
00:14:48Das wohnt ja in so einer WG im Prinzip
00:14:51Und manche sind offen und manche sind geschlossen
00:14:55Ein Potpourri unterschiedlicher Pflanzen
00:14:58Sie haben Millionen von Jahren überlebt
00:15:01Trotz der Minusgrade von bis zu 25 Grad im Winter
00:15:08Das sind die kleinen Dinge
00:15:09Nicht das üppige, große
00:15:11Sondern die kleinen Sachen
00:15:15Und es ist auch einfach herrlich hier
00:15:21Das in weiten Teilen unberührte Spitzbergen hält immer wieder Überraschungen bereit
00:15:26Der Untergrund, gerade noch satt grün
00:15:29Tauchen gegenüber faszinierende Gletscher auf, die über Land oder im Meer liegen
00:15:35Sie können Hunderte von Metern dick sein und sich über viele Kilometer erstrecken
00:15:41Gletscher sind auch eine wichtige Süßwasserquelle
00:15:46Rot-goldenes Licht auf der Rückfahrt zur Antigua
00:15:54Eine sogenannte Nebensonne taucht auf
00:16:00Lichtbrechung an Eiskristallen
00:16:02Kleine Lichtflecken in der Nähe der Sonne
00:16:16Wir haben hier gerade die Nebensonne, die sich spiegelt
00:16:19In Regenbogenfarben
00:16:20Das Licht, der Gletscher
00:16:22Die Blumen haben noch geblüht
00:16:24Also es war einfach ein toller Tag
00:16:28Das erste Mal wirklich bewusst gesehen mit Regenbogenfarben
00:16:32Ja, es wird immer schöner
00:16:33Bin mal gespannt, was noch so alles kommt heute
00:16:35Oder die nächsten Tage
00:16:37Während die Arktis-Fans von einem Naturschauspiel zum nächsten reisen
00:16:42Bleibt die Crew auch öfter mal an Bord
00:16:46Da ist Ruben, der zweite Steuermann, der jede Ecke der Antigua kennt
00:16:50Und sein Kollege Hans, der abends oft stundenlang über alten Seekarten sitzt
00:16:56Und tief in die Künste der Navigation einsteigen will
00:17:13Überall unter Deck im Laderaum sind Sachen verteilt
00:17:17Werkzeug, Ersatzteile und Lebensmittel
00:17:20Wo was ist, das weiß Wessel ganz genau
00:17:27Es gibt nicht überall unsere Sachen
00:17:30Es gibt auch Öl und Diesel und Wasser
00:17:35Aber ungefähr überall gibt es etwas
00:17:40Auch in den Kajüten werden einzelne Vorräte unter Deck untergebracht
00:17:45Wessel muss trotz der Größe des Schiffs meistens nicht lange suchen
00:17:51Abends sitzen alle im Salon
00:17:53Lassen die vielen Eindrücke des Tages nachwirken
00:17:58Regelmäßig müssen Teile der Takelage ausgebessert werden
00:18:01Ruben repariert alles
00:18:10Die Route steht
00:18:11Aber die Anlandungen werden kurzfristig mit Blick auf die Wetterkarte neu festgelegt
00:18:20Jeden Tag in der Küche
00:18:21Piet, der mehrere Monate auf dem Schiff ist
00:18:25Und dann ins Warme reist, um sich zu erholen
00:18:29Jeden Tag auf engstem Raum zweimal warm kochen
00:18:32Für so viele Menschen ist anstrengend
00:18:34Die Kälte der Arktis verbraucht viel Energie
00:18:40Ja, ich hab so meine Routine
00:18:43Und meine Rezepte, die ich jede Reise mache
00:18:47Also
00:18:51Ich hab mich ein bisschen spezialisiert
00:18:54Und dahin durch die Jahre
00:18:56Hier auf dieses Schiff
00:18:57Für diese Menge Leute zu kochen
00:19:02Da darf es auch mal ein deftiger Braten sein
00:19:16Der Mond
00:19:18Der Mond
00:19:19Der Mond
00:19:31Über Nacht geht es weiter an der Westküste
00:19:35Richtung Norden
00:19:36Durch den Vorlandsund hoch nach Nü-Ohlesund
00:19:44Wie so oft
00:19:46Wetterwechsel
00:19:47Bei der Ankunft in der nördlichsten Siedlung der Welt
00:19:51Weht ein eisiger Wind
00:19:52Mitten im Ort
00:19:54Die Büste von Polarforscher Roald Amundsen
00:19:57Der von hier aus 1926
00:20:00Mit einem Luftschiff übers Nordpolarmeer aufbrach
00:20:03Auch sein Wohnhaus steht hier
00:20:06Der Mast, an dem das Luftschiff für sein Abenteuer damals festgemacht hatte, steht noch
00:20:11Ein Pilgerort für Reisende aus aller Welt
00:20:16Das ist völlig unvorstellbar
00:20:18Was sie geleistet haben
00:20:19Also von der Ausrüstung her
00:20:21Wenn man sich allein vorstellt
00:20:22Rentierfellschlafsäcke
00:20:23Die im Vergleich zu modernen Schlafsäcken
00:20:26Ein Vielfaches wogen
00:20:27Die ganze andere Bekleidung
00:20:29Schwer, steif
00:20:31Trocknet schlecht
00:20:32Völlig abgeschnitten
00:20:34Keine Kommunikation
00:20:35Wenn die einmal unterwegs waren
00:20:37Waren sie völlig abgeschnitten
00:20:38Für Monate oder sogar Jahre
00:20:39Heutzutage die Abenteurer
00:20:41Die haben Satellitentelefone
00:20:43Das ist überhaupt nicht mehr vergleichbar
00:20:46Nü Ohlesund wurde 1916 als Siedlung für den Kohlebergbau gegründet
00:20:51Nach Krisen und einem großen Grubenunglück war Schluss
00:20:56Die erste Polarstation eröffneten die Norweger 1968
00:21:02Heute ist es der Hotspot der Arktis-Forschung aus aller Welt
00:21:06Auch Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts aus Bremerhaven arbeiten hier
00:21:11Die Themen
00:21:13Permafrost und die Veränderung der Polarregionen
00:21:17Überall moderne Technik
00:21:19Ein Forscherdorf ohne feste Einwohner
00:21:25Vor 50 Millionen Jahren
00:21:27Konnte man theoretisch noch zu Fuß von Hamburg nach New York laufen
00:21:31Danach öffnete sich der arktische Ozean wie ein Reißverschluss
00:21:36Und Grönland drückte gegen Spitzbergen
00:21:39Noch hinter Prinz Karls Vorland
00:21:41Da hatte irgendwo das gelegen, was heute Nordostgrönland ist
00:21:45Und das hat wie ein Bulldozer
00:21:47Gegen den Kontinentalschiff von Spitzbergen gedrückt
00:21:51Und das ist auch genau passiert
00:21:53Und da sieht man ganz schön
00:21:54Da steigen die Schichten auf einmal an
00:21:57Und in dem Berg hinten sieht man, dass die also fast senkrecht stehen
00:22:04Im Kongsfjord tauchen die ersten Eisberge auf
00:22:08Sie sind von Gletschern ins Wasser gestürzt
00:22:12Vor den mächtigen Eiskolossen hat Kapitän Serge Goertz Respekt
00:22:17Und passt die Fahrgeschwindigkeit den Verhältnissen an
00:22:23Gletschereisen ist hart
00:22:24Da will man nicht mit großer Geschwindigkeit gegen anstoßen
00:22:28Die ganz großen Stücke will man gar nicht gegen anstoßen
00:22:31Das norwegische Kartenmaterial fürs Nordpolarmeer
00:22:35Sei nicht immer ganz aktuell
00:22:37Dann die Landkonturen zu finden und einzumalen
00:22:39Und die Distanzen zu berechnen
00:22:41Und dann, wo man fahrt, die Tiefen zu notieren
00:22:44Dann hat man nachher schon die rudimentäre Anfangen
00:22:47Von einer echten E-Karte
00:22:48Und die kann man tatsächlich verwenden das nächste Mal
00:22:51Deshalb zeichnet er Untiefen auch per Hand ein
00:22:55Die Temperatur um die vier Grad
00:22:58Der Wind macht es gefühlt kälter
00:23:00Warme Klamotten sind zwingend
00:23:02Modell Zwiebel
00:23:04Zwei bis drei Schichten übereinander
00:23:07Und die hab ich neu gekauft, die Handschuhe
00:23:09Gerade eben, Leute, alle tun
00:23:13Je näher der Gletscher, desto kälter fühlt es sich an
00:23:16Die Abstände zwischen Gletscher und Segelschiff sind schwer einzuschätzen
00:23:21Als ich vor ein paar Minuten geguckt habe, waren das noch über zwei Kilometer
00:23:26Die sind es jetzt nicht mehr, aber es ist immer noch mehr als ein Kilometer
00:23:29Und die Tiefe lag hart auch noch bei deutlich über 100 Metern
00:23:33Also wir haben in alle Richtungen noch Platz
00:23:35Die Höhe des Gletschers ist ja immer eine schwierige Frage
00:23:38Und im linken Teil, da sind so, ich würde mal denken 30, 40 Meter
00:23:43Weiter rechts ist es deutlich höher
00:23:4550, 60, vielleicht 70 Meter
00:23:47Der schiebt hier einfach relativ viel vorwärts der Gletscher
00:23:50Der ist sicherlich auch sehr aktiv
00:23:52Bekommt von einem Inlandeis von Hunderten von Quadratkilometern seinen Nachschub
00:23:57Deshalb treibt eben auch das ganze Eis hier im Fjord
00:24:08Das sind die Gletschermaximalstände der kleinen Eiszeit
00:24:11Also vor 200 Jahren vielleicht
00:24:13Und seitdem geht es der Gletscherschwund vor sich
00:24:17Und in den letzten Jahren natürlich deutlich beschleunigt
00:24:19Aufgrund der aktuellen Klimaerwärmung
00:24:21Ist das da, wo der Berg dunkel wird?
00:24:23Richtig, genau, diese Grenze vom hellen unten zum dunklen oben
00:24:27Das ist der Eisstand, den man damals hatte
00:24:29Und in den letzten Jahren ist das ein Eisverlust hier
00:24:32Wo schon der Begriff Kollaps zu lesen ist
00:24:34Ist also wirklich massiv
00:24:38Ich versuch's zu verdrängen, wenn ich hier oben bin
00:24:40Muss ich offen zugeben
00:24:41Ich möchte es jetzt genießen
00:24:42Ich möchte die Arktis genießen
00:24:45Und ich möchte nicht drüber nachdenken
00:24:46Dass es in ein paar Jahren vermutlich nicht mehr so ist
00:24:49Das ist was, da mache ich mir zu Hause drüber Gedanken
00:24:52Aber jetzt nicht
00:25:01Innerhalb einer halben Stunde
00:25:03Bei der Fahrt um die Blomstrand-Hallweuer
00:25:06Bildet sich ganz plötzlich eine Eisdecke
00:25:35In all meiner Zeit hab ich so was noch nicht erlebt
00:25:38Ich hab noch nie erlebt
00:25:39Ich war nie hier gewesen, wenn sich neues Eis gebildet hat
00:25:42Also das ist für mich jetzt auch wieder eine Erfahrung
00:25:44Die absolut neu ist
00:25:46Das passiert auch immer wieder mal
00:25:48Aber das ist das Schöne
00:25:50Das ist richtig toll
00:25:52Wie so ein kleiner Eisbrecher sind wir jetzt unterwegs
00:25:57Der Winter fängt an
00:25:59Als wir vorhin angekommen sind
00:26:00Das hast du überhaupt nicht gesehen
00:26:02Also ich meine, da gab's das noch nicht
00:26:03Da war's noch nicht
00:26:04Und jetzt fährst du zurück
00:26:05Und du hast hier plötzlich diese Eisfläche
00:26:07Ist
00:26:08Okay
00:26:08Und was schätze, wie dick war's?
00:26:10Zwei Zentimeter, drei Zentimeter?
00:26:11Und im Dreh, ne?
00:26:19Das Süßwasser vom Gletschereis trifft auf das Salzwasser im Fjord
00:26:23Ein Knistern entsteht
00:26:47Ein Knistern entsteht
00:26:49Eigentlich ist es ein bisschen früh
00:26:51Wir haben das nicht wirklich erwartet
00:26:53Also, aber schön
00:26:54Überraschung
00:26:55Es ist immer schön
00:26:56Ein bisschen durch dieses Dünneis zu fahren
00:26:59Dieses kleine dünne Vlies
00:27:02Papiereis
00:27:02Das verdient der Name Eis noch nicht mal
00:27:04Wenn es richtig
00:27:05Ein bisschen dicker anfängt zu frieren
00:27:07So und bis zum, sagen wir mal
00:27:09Fünf Zentimeter kommt
00:27:11Ja, dann geht es eigentlich kaum noch
00:27:13Das verliert das Schiff an Fahrt
00:27:15Wenn es da reinkommt
00:27:16Wird langsamer, langsamer
00:27:17Irgendwann steht's
00:27:18Und ja, wenn man Glück hat
00:27:19Kann man noch rückwärts
00:27:20Wenn man Pech hat
00:27:21Dann fliegt man ein
00:27:44Weiter Richtung Norden fährt die Antigua durch viele schärenähnliche Gewässer, Buchten und Fjorde
00:28:01Die Standardausrüstung
00:28:02Warme Gummistiefel
00:28:04Schwimmwesten
00:28:05Und natürlich Kameras
00:28:07Viele haben gleich zwei oder drei dabei
00:28:11Mehrere tausend Bilder in zwei Wochen sind keine Seltenheit
00:28:18Selbst auf dem kleinsten Weg
00:28:20Selbst auf dem kleinsten Weg
00:28:20Hast du nie ohne Schwimmweste
00:28:30Auch wenn die vielen Klamottenschichten übereinander das Anlegen mühsam machen
00:28:36Schwimmwesten geben auf den Schlauchbooten Sicherheit
00:28:40Darauf legt auch der Kapitän großen Wert
00:28:43Seinen Hinweis auf die Gefahren des kalten Wassers zu Beginn der Reise haben alle im Kopf
00:29:00Wir können die Beibote klar machen und dann können wir los, wenn Rolf grünes Licht gibt und dann mit dem
00:29:05Boarding beginnen
00:29:13Wieder ein Landgang bei strahlendem Sonnenschein
00:29:16Überall könnten aber Brocken vom abgebrochenen Eis im Wasser liegen
00:29:22Das Eis kann ein Problem sein, aber ja das kannst du gut sehen meistens
00:29:30Dass Eisblocken eigentlich doch noch kleine Eisblocken können doch einen Tick geben an die Propeller
00:29:37Das falsch kann sein, dass es ein bisschen kann brechen oder das kann scheiße sein
00:29:43Aber ich weiß ja, da ist jetzt ein Eisblock unter mich
00:29:49Dann stopp ich einfach die Motor
00:29:51Setz dich einfach neutral und dann ist es eigentlich kein Problem
00:30:02Schon von Ferne Gletschergrollen
00:30:26Immer wieder stürzen Eisbrocken von der Front ins Wasser
00:30:31Die sogenannte Kalbung
00:30:35Das Getöse der abbrechenden Gletscherteile
00:30:39Und dann wieder andächtige Stille
00:30:42Und dann wieder andächtig
00:31:15Bei der Bartrobbe kommt die Welle erst mit Verzögerung an.
00:31:31Immer wieder kracht es.
00:31:44Es ist schwer, mit Auge oder Kamera alles einzufangen.
00:31:49Man kann sich das nicht vorstellen.
00:31:51Der Gletscher liegt hier in der Sonne, im Hintergrund krollt das.
00:31:56Dann denkst du, jetzt passiert was, aber es passiert vielleicht noch gar nichts.
00:32:00Und dann, ich meine, als wenn irgendeiner hier den Kitsch bezahlt hätte,
00:32:05schwimmt auf einer kleinen eisschollene Robbe.
00:32:08Aber man kann das überhaupt nicht in Worte fassen, wie einen das mitnimmt.
00:32:13Das ist so schön. Das ist unglaublich.
00:32:16Die Stille ist ja auch wirklich das, was eins herbringt und das ist so toll.
00:32:21Nur die Geräusche der Natur hören. Das ist ganz groß.
00:32:36Tanzende Eisstücke auf Wasserwellen.
00:32:39Und der Blick auf den kalbenden Gletscher.
00:32:43Und das Genießen der kräftigen Sonne an der Wasserkante.
00:32:50Dann geht es weiter auf Suche nach einer Kolonie von Seehunden am Kobbefjord.
00:32:56Auch Kapitän Serge ist bei der Schlauchboot-Tour dabei.
00:33:01Und tatsächlich tauchen sie plötzlich auf.
00:33:24Mindestens 30.
00:33:26Das ist schön mit den Schützfarben hier näher.
00:33:29Man kommt, umso mehr findet man zwischen den Steinen.
00:33:31Ein schönes Versuch der Robbebild hier.
00:33:36Wenn sich das Auge an die Szenerie gewöhnt hat, sind die Tiere besser zu erkennen.
00:33:41Die kommen hier bei Niedrigwasser, ruhen sie sich auf die Steine.
00:33:46Meistens im Hochwasser jagen die.
00:33:51An der Nordseite des Kobbefjords lohnt es sich auch nochmal Ausschau zu halten.
00:34:08Bei einem Spaziergang in der Abendsonne entdecken sie dann riesige Wahlknochen, überall verteilt.
00:34:36Und dann noch mehr Seehunde.
00:34:43Ich habe einfach geguckt, wie sie sich bewegen, was sie machen.
00:34:47Sie waren ganz entspannt und ich auch.
00:34:50Das hat mich sehr beeindruckt.
00:34:52Die waren ja so gut getarnt.
00:34:53Die sind ja fast nicht zu sehen in den Steinen.
00:34:59Und dann auch eine Enttäuschung.
00:35:01Immer wieder Müll von vorbeifahrenden Schiffen.
00:35:04Abgerissene Fender, Bojen und Fischernetze.
00:35:08Dass man doch mal ein bisschen einen kleinen Beitrag geleistet hat.
00:35:12Es ist nicht viel, ein kleiner Angriff, aber ein gutes Gefühl.
00:35:16Man ist irgendwo traurig darüber, dass sogar so eine unberührte Landschaft von uns verschmutzt wird.
00:35:22Man sieht schon das so.
00:35:24Wo ist Batmanller?
00:35:46Und sieht sich so aus?
00:35:51Carsten, who is now on Spitzbergen, is now on the Spitzbergen.
00:35:55He talks about his geological research experience
00:35:58for the Bundesanstalt for Geowissenschaften and Rohstoffe in Hannover.
00:36:03Often he was in this area.
00:36:09We have the luck that we can go through the Scherengarten.
00:36:14I thought we could do this with the Schlauchboot.
00:36:22This is the Monaco-Bren.
00:36:24This is the Monaco-Bren.
00:36:27This is the Monaco-Bren.
00:36:28This is the Monaco-Bren.
00:36:30This is the Monaco-Bren.
00:36:32This is the Seliga-Bren.
00:36:33This was about six years ago.
00:36:38You can see, this is far away.
00:36:42But clearly, as far as the FN have been messed up,
00:36:43the years ago,
00:36:43we can see the impacts of the climate change.
00:36:47Like in the North.
00:36:50In this in the North,
00:37:33The scientist can compare the Gletsch-Schwund over all the years.
00:37:38He can compare the Gletsch-Schwund over all the years.
00:37:40The scientist can compare the Continent to all the years.
00:37:46They were there.
00:37:48They were there.
00:37:49They were searching for Spitzbergen-Gestein.
00:38:02We had a helicopter stationed at Camps,
00:38:06where we flew to work.
00:38:10It's not possible,
00:38:11because the land is not possible.
00:38:13It's not possible for the land.
00:38:16That makes the geological work very difficult.
00:38:20We don't have information from the inland.
00:38:25The Norwegian-Skulls were in the region.
00:38:28The Norwegian-Skulls were in the region.
00:38:30The Norwegian-Skulls were in the region.
00:38:33The Norwegian-Skulls were in the region.
00:38:34It was less snow-based.
00:38:37The small Gletsch-Schwund and the small Eisfelder were in the region.
00:38:41I have to say that as a geologist is used to change the world.
00:38:46We've also had a lot of climate change.
00:38:51But this time is the first time that the man has his fingers in the game.
00:38:56And it goes very, very fast.
00:39:15I have to say that the man has his fingers in the game.
00:39:36I have to say that the man has his fingers in the game.
00:39:43The person it hits the direction of the game.
00:39:45Oh man!
00:39:52Eishirene
00:40:00Immer wieder wird an der Abbruchkante eis freigegeben.
00:40:11I don't know how far we are, but it's probably 2-3 Km, and you have the feeling that you're
00:40:16in 3 minutes there.
00:40:17That's insane. It's completely different.
00:40:20People then on my feet hurt.
00:40:23Who wants to climb in the 30m hohe Takelage.
00:40:27We hold on.
00:40:29We hold on.
00:40:29We hold on.
00:40:30We hold on.
00:40:30The standing rigging with the static.
00:40:33Okay?
00:40:34Okay.
00:40:35So, ihr könnt bis zur zweiten Plattform hoch.
00:40:38Yes.
00:40:39Ja, es ist aufregend.
00:40:48Ich hab viel über alte Segelschiffe gelesen.
00:40:51War schon immer mein Traum, auf so einem Segelschiff zu fahren.
00:40:54Und natürlich dann auch in den Mars klettern.
00:40:55Das ist einfach ein Traum, ja.
00:40:58Bin ich nervös?
00:40:59Nein.
00:41:00Ein bisschen vielleicht.
00:41:02Obwohl es fast windstill ist, spüren die Kletterer ein leichtes Vibrieren.
00:41:07Tschüss.
00:41:08Für Christian im gelben Anorak Teilnehmer des Iron Man of Hawaii 2006 eher kein Problem.
00:41:16Dagegen Olli.
00:41:17Wackelt schon ein bisschen.
00:41:18Und wenn ich ehrlich bin, ich weiß nicht, ob ich den Mund voll genommen habe.
00:41:23Der Ehrgeiz von ganz oben auf den Gletscher zu schauen ist groß.
00:41:27Wobei man da nicht riecht.
00:41:32Und wenn man das nicht riecht.
00:41:42Wo ist das nicht riecht?
00:41:56Wo ist das nicht?
00:41:57Man muss sich da rumkämpfen und dann wirklich hochziehen.
00:42:00Zwar nicht so ohne, gerade die zweite.
00:42:03Aber ist ein Erlebnis, da oben zu stehen, runterzuschauen auf die Leute.
00:42:08Ist ein toller Blick, wobei, ich glaube, es ist mehr so das Gefühl,
00:42:12da oben zu sein und auch ein bisschen den Schiss zu haben, da oben zu sein.
00:42:15War toll.
00:42:17Mach ich's noch mal? Nee.
00:42:32Es gibt ein Foto auf dem Segelboot meiner Eltern,
00:42:36wo ich so verschmitzt von ganz oben vom Mast runtergucke.
00:42:41Und ich habe jetzt hier die Gelegenheit, das zu wiederholen nach ungefähr 50 Jahren.
00:42:48Vielleicht ist das genauso schön.
00:42:50Ich kann mich nicht mehr an die Situation erinnern,
00:42:52aber das Foto sagt mir, dass es mir da oben gut ging.
00:42:56Und gucken wir mal, was ich da habe.
00:42:57Schauen wir mal, wie es hier ist.
00:42:59Ich mag deinen Sportsgeist.
00:43:01Sehr gut. Well done.
00:43:02Gut.
00:43:03Jetzt wollen wir mal aufentern.
00:43:30The Monaco-Breen with a bright sun and wind of the sun.
00:43:39Spitzbergen is on the best side.
00:44:01The sun has been floating on the south edge, and they are on the right side.
00:44:15The sky is here.
00:44:23I have landed on the rebrands and the sun has not been stepped up.
00:44:28It was better than I thought.
00:44:30And up in the ceiling is a bit of a bicycle.
00:44:36But we could take off the hill from the top.
00:44:38That was important.
00:44:40We heard from Kalm too.
00:44:44Great!
00:44:47It's the Freedom and dryness of the people,
00:44:50which lots of people are in Spitzberg.
00:44:52Everything about whatever weather.
00:44:58The captain calls the windstair 5. The Antigua sends a few stops on their way to the north. Then it
00:45:06goes on to the 80. Breitengard.
00:45:29Bisher waren es ja maximal 79, von daher ist es nochmal ein Grad mehr und nochmal ein Grad kälter.
00:45:37Ja, ist schon was Besonderes.
00:45:40Sie feiern das Überqueren des 80. Breitengrades. Von hier aus wären es noch mehrere hundert Seemeilen bis zum Nordpol.
00:45:51Das Ziel ist aber die kleine Insel Moffen, der nördlichste Punkt der Antigua-Tour.
00:46:16Vorbei an einsamen Trapperhütten.
00:46:32Dieser Wetterumschwung, heute Morgen die Sonne, jetzt das. Für mich ist das einfach was Besonderes.
00:46:39Ich finde es toll. Vor allem ist es ja das letzte Mal mit diesem Schiff. Ich finde es toll. Aber
00:46:49Eisbär wäre natürlich das Highlight.
00:46:53Was ich noch nicht gesehen habe und beim letzten Mal verpasst habe wegen Packeis damals, waren die Walrosse.
00:47:00Also ich würde unheimlich gerne mal einen Walross in Natur sehen. Das wäre meine Erwartungshaltung und das klappt noch.
00:47:07Also wir leben ja in Kolonien, habe ich gehört, und da werden wir hoffentlich noch anlanden.
00:47:17An der Küste sind weder Walrosse noch Eisbären in Sicht. Die Erwartungen, dass hinter der Nebelwand noch welche auftauchen, sind
00:47:26aber groß.
00:47:32Bis jetzt nur die Spuren der Eisbärtatzen.
00:47:36Und man kann eben im Prinzip immer und überall auf sie treffen. Wo das dann tatsächlich passiert, weiß man eben
00:47:42natürlich vorher nicht. Das macht es ja auch spannend.
00:47:45Hier sind wir am richtigen Ort, nicht ganz zur richtigen Zeit. Wobei das ja auch gut ist, so wie wir
00:47:49gerade an Land stehen.
00:47:51Ziemlich stressig, wenn der Eisbär jetzt noch bei mir hier stümmelt.
00:47:54So ein in Anführungsstrichen Klassiker wäre, wenn er jetzt irgendwo da oben an der Hügelkante auftaucht und auch nicht viel
00:48:00macht, einfach neugierig guckt.
00:48:02Dann würden wir vom Schiff die Boote kommen lassen und uns einfach direkt zurückziehen.
00:48:12Spaziergang zum Liefdefjord. Zur abgelegenen Villa Oxford. Einer Trapperhütte von 1924.
00:48:20Damals verdienten Jäger mit der Jagd auf Eisbären gutes Geld. Das Fell verkauften sie als Wandteppich für reiche Leute.
00:48:27Es gibt nur noch wenige Holzhütten dieser Art.
00:48:30Wenn man als Forscher kommt, dürfte man das als Mitgenehmigung auch machen. Da kann Carsten die entsprechenden Geschichten natürlich erzählen.
00:48:39Als Tourist hat man keine Chance. Also touristisch genutzte Hütten gibt es von ganz wenigen Ausnahmen um Longybünen herum abgesehen,
00:48:46gibt es nicht.
00:48:47Also da hat man keine Chance. Man kann sich so eine Hütte nicht mieten und Tierurlaub machen. Das geht nicht.
00:48:53Dann wird es noch hinterher wahrscheinlich keinen Ärger kriegen, wenn du dich im Notfall in so eine Hütte stellst.
00:48:57Notfall ist Notfall.
00:48:59Der Jäger Hilmar Neues hatte die Hütte aus Holz von alten Kisten erbaut.
00:49:05In dem Teil hier war ein abgesägtes Gewehr. Hier vorne aus diesem Loch guckte der Lauf so raus und man
00:49:13hat drinnen einen Köder befestigt mit einem Draht oder einer Schnur hinten über einer Rolle zum Auslöser des Gewehrs.
00:49:20Und wenn der Eisbär dann kam und sich den Köder holen wollte, hier den Kopf reinsteckt und am Köder zog,
00:49:25dann hat der Eisbär selbst diesen Schuss ausgelöst.
00:49:28Das Geschäft lohnte sich. Und so hat Jäger Neues im eiskalten Spitzbergen wohl auch öfter in dieser Hütte überwintert.
00:49:37Ohne Strom und fließendes Wasser. Viele hundert Kilometer von der nächsten Siedlung entfernt.
00:49:45Unglaublich, unglaublich in so einer einfachen Hütte zu überwintern. Das kann ich mir wirklich nicht vorstellen.
00:49:54Also, nee, das ist schon entbehrlich. Furchtbar.
00:49:58Einige Male suchte auch Carsten als Wissenschaftler mit seinen Kollegen Unterschlupf in solchen Hütten.
00:50:05So konnten sie Zeit sparen, denn der Aufbau eines Camps dauerte lange.
00:50:10So eine Hütte bot Schutz gegen den oft eisigen Nordwind. Auch wenn er manchmal trotzdem durch die Ritzen im Holz
00:50:17zog.
00:50:18Altes Super-8-Material seiner Kollegen in ähnlichen Unterkünften gibt es noch.
00:50:32Da kommen Erinnerungen hoch. Ja, ich habe 1990 hier mal für vier Tage über übernachtet.
00:50:38Und dieses ganze Fjordgebiet war mein Doktorarbeitsgebiet. Das heißt, das sind schon ein paar Entfernungen, die man mit dem Schlauchboot
00:50:43bearbeiten muss.
00:50:44Und wenn man so eine schöne Hütte hat, der man ein bisschen doof, wenn man die nicht nutzen würde. Und
00:50:49das war einfach wunderbar.
00:50:51Das war einfach traumhaft gemütlich. Es sieht nicht so aus, aber wenn da so ein Schlafsack drin liegt und eine
00:50:56kleine Kerze an ist und Klamotten an der Wand hängen, dann wird das richtig schön.
00:51:01Mit Schlauchbooten war er oft in der Arktis unterwegs. Minustemperaturen, Schnee, Regen oder Sonne. Das Wetter hat ihn nie abgeschreckt.
00:51:11In den Camps hatten die Wissenschaftler auch Besuch von Eisbären.
00:51:15Ja, ja, ja, der zieht in Ruhe rum. Das ist okay.
00:51:18Guten Morgen.
00:51:19Morgen.
00:51:21Hübsch.
00:51:21Mhm.
00:51:23Da hatten wir einen Morgens Eisbärenbesuch. Das war so ein junger Einjähriger oder Zweijähriger, der gerade von seiner Mutter verlassen
00:51:30worden ist.
00:51:31Und der hat in unser Camp, sagen wir mal, für ein paar Tage lang so ein bisschen belagert. War recht
00:51:35neugierig.
00:51:38Und drehte in aller Ruhe seine Runden.
00:51:44Jetzt können Sie natürlich nicht schießen, weil der Bär zwischen denen und uns ist.
00:51:50Da sieht man, wie dicht der am Camp vorbeiläuft. Hier stehen also den drei Geologen, die bewaffnet sind und aufpassen.
00:51:58Und der läuft da einfach nur so rüber, ohne sich gestört zu fühlen.
00:52:03Das nimmt auseinander jetzt.
00:52:07Und er ging uns langsam doch ein bisschen auf den Geist. Dann mussten wir, wir mussten ihn dann auch wirklich
00:52:12verjagen.
00:52:19Wir mussten also dann wirklich auf ihn zugehen, Lärm machen, Köpfe schlagen und Krach machen.
00:52:28Und dann hat er wieder ein bisschen Respekt gehabt und ist abgehauen.
00:52:33Zu einer heiklen Situation kam es damals nicht.
00:52:39Jetzt kommt Carsten nur noch selten an den Liefdefjord.
00:52:44Die ersten Berggipfel im Schnee.
00:52:47Sechs Grad.
00:52:48Im Wasser nur zwei bis drei.
00:52:52Und es wird gebadet.
00:52:55Ich muss mal ein Handtuch, Leute.
00:52:56Das ist wesentlich.
00:52:58Ist doch scheiße kalt.
00:53:14Die Kälte geht ins Mark.
00:53:17Wollsocken und Mützen sollen wärmen.
00:53:19Oh, gut, gut, gut, gut.
00:53:25Ansonsten, ich hab mit dem Apparat aufgemacht.
00:53:27Wir können da Bilder ausmachen.
00:53:28Wird schon.
00:53:29Wird schon.
00:53:30Oh Gott.
00:53:44Man sieht jetzt schön.
00:53:48Sind sie auch mal sauber.
00:53:55Ein erfrischendes Abenteuer und wieder ein erlebnisreicher Tag.
00:54:11Auf Spitzbergen sind Wind und Wetter eine unberechenbare Größe.
00:54:17Die Reiseroute wird darauf abgestimmt.
00:54:20In einen heftigen Sturm reinzukommen, das will der Kapitän vermeiden.
00:54:38Der Besuch auf einer weiteren Insel ist nur kurz.
00:54:42Denn Wind zieht auf.
00:54:44Der Kapitän ist von der Brücke aus immer mit den Schlauchbootführern in Kontakt.
00:54:59Zu große Wellen sind ein Problem für die Schlauchboote.
00:55:02Schnell wieder an Bord.
00:55:04Vom Kapitän kommen immer aktuelle Wetterinfos.
00:55:06Es war richtig, dass wir umgedreht sind.
00:55:09Jetzt kam ja die Order.
00:55:11Dreht um, der Wind frischt auf.
00:55:13Und einsteigen war nicht ohne.
00:55:15Da kann durchaus was passieren.
00:55:17Super kaltes Wasser, was hat's?
00:55:18Zwei, drei Grad irgendwie.
00:55:20Kaltes Wasser, was da wirklich rübergeht.
00:55:22Wenn da einer reinplumpft, nicht ohne.
00:55:24Sagen wir es mal so.
00:55:25Aber die haben hier alles gut im Griff.
00:55:27Die See ist kabbelig.
00:55:29Das Einholen der Schlauchboote dauert länger als sonst.
00:55:32Wieder eine Bewährungsprobe für die Gummistiefel.
00:55:36Jetzt geht die Haken nicht raus.
00:55:39Also gut.
00:55:41Yeah, they are tight.
00:55:43No leakage. Very good.
00:55:44Perfekt.
00:55:45Das ist, wie es ist.
00:55:46Man muss sich nicht über Sachen aufregen, die man nicht ändern kann.
00:55:50Da muss man einfach mit dealen.
00:56:03Es gibt auf der Schiffstour viel zu erleben.
00:56:08Walberg-Euer und Mölcheson-Fjord und die Insel Moffen.
00:56:13Der nördlichste Punkt der Reise ist erreicht.
00:56:17Schon wieder zieht Nebel auf.
00:56:20Bei diesem Wetter schwinden die Chancen, einen Eisbären zu sehen.
00:56:24Aber immerhin, Walrosse sind da.
00:56:28Und stinken schon von Weitem.
00:56:34Es riecht ein bisschen.
00:56:36Ich mach wieder hoch.
00:56:40Mehrere Tausend dieser Land- und Meeressäuger leben auf Spitzbergen.
00:56:45Auch sie sind streng geschützt.
00:56:47Hier ist zwei, dreimal aufgetaucht.
00:56:49Man hat dann schön die Stoßzene gesehen.
00:56:51Und drüben in der Herde war ja auch ein mächtiger Bulle.
00:56:54Also mittendrin so richtig imposant auf jeden Fall.
00:56:58Ja, das ist eine gute Zeit.
00:57:04Hast du das jetzt mitgekriegt, wie der große Bulle rein ist?
00:57:07Und jetzt sitzt er da noch.
00:57:10Und die anderen Flanschen um ihn rum.
00:57:12Es ist eine wahre Freude.
00:57:13Na ja, hab ich nicht mitgekriegt.
00:57:15Und ich hab aber das Feindgas jetzt gerade erst.
00:57:16Ja, ganz schön weit weg jetzt, aber das ist so klasse.
00:57:22Das Problem ist der Nebel.
00:57:24Also Nebel, muss man wirklich sagen, gehört zu den großen Hindernissen für uns, wenn
00:57:27er da ist.
00:57:28Zu unseren natürlichen Feinden, wenn man so will.
00:57:30Denn wir müssen schon sehen können, was um uns herum unterwegs ist.
00:57:33Wir haben ja gerade ganz schön gesehen, wie der Eisfuchs so plötzlich aufgetaucht ist.
00:57:38Wenn es dann eben kein Eisfuchs wäre, sondern ein Eisbär, dann wird es schon schwierig.
00:57:43Wir brauchen einfach Sicht.
00:57:44Ohne Sicht kann keiner die Verantwortung bei den Landgängen übernehmen.
00:57:49Die Gefahr wäre zu groß.
00:57:51Aber der Nebel lichtet sich.
00:57:53Wenn man näher rangeht, um sie zu besuchen, macht man das ja in einer Reihe eigentlich ganz
00:57:58untypisch, um für Tiere zu beobachten.
00:58:00Dass man so ein bisschen den Horizont nachstellt, einer neben dem anderen.
00:58:03Wenn man eine einzelne Silhouette hochguckt, das ist eine oft schlechte Nachricht.
00:58:07Das ist der Bär meistens.
00:58:09Also deswegen ist es besser, man geht nebeneinander wie so ein Zaun.
00:58:12Dann sieht man ein bisschen wie der Horizont aus.
00:58:16Etwa 40 Walrosse liegen am Strand.
00:58:20Dicht an dicht.
00:58:32Bullen und Kühe leben den größten Teil des Jahres getrennt in Herden.
00:58:36Walrosse brauchen Zugang zu offenen Gewässern.
00:58:39Sie ernähren sich von der Sandklaffmuschel.
00:58:42Etwa 50 Kilo pro Tier am Tag.
00:58:45Die steckt so im Sand drin.
00:58:48Tief drin.
00:58:49Und bis hier oben an die Halskrause.
00:58:50Und dann kommt der Siphon hier raus und frisst halt das, was so vorbeitreibt.
00:58:53Und dann kommt das Walross, bläst den Sand weg mit dem Wasserstrahl.
00:58:56Und nimmt die zwischen die Lippen und saugt das aus wie eine Auste.
00:59:02Und da ist die Muschel leer.
00:59:05Überall liegen in der Nähe wie auf einem Schlachtfeld alte Knochen.
00:59:09Ein Walrossfriedhof aus dem 17. Jahrhundert.
00:59:13Damals waren Engländer und Holländer hinter dem Elfenbein der Stoßzähne und dem Öl aus dem Speck der Tiere hier.
00:59:24Das ist schon komisch.
00:59:25Also ich muss sagen, das ist auch schon ein bisschen emotional, ein bisschen traurig.
00:59:29Das ist ein sehr, sehr besonderer Ort hier, der sehr stark wirkt, auch gerade jetzt bei der Stimmung.
00:59:35Und ich denke, das wäre eigentlich auch wichtig, dass man das sehen kann.
00:59:39Man kann ja hier viel sich mitnehmen, viel lernen im Umgang des Menschen mit Natur, mit Tieren.
00:59:45Und da geht auch was verloren.
00:59:46Und für mich persönlich auch.
00:59:48Für mich ist das ein ganz besonderer Ort.
00:59:50Und eben die Vorstellung, dass es das hier war.
00:59:54Rolf und seine Gruppe sind wahrscheinlich die letzten Reisenden, die den Tieren so nahe kommen und einen Fuß auf diesen
01:00:01Boden setzen.
01:00:032025 darf keiner mehr die Insel Moffen betreten.
01:00:07Naturschutzgebiet.
01:00:09Nächstes Jahr gibt es viele Stellen, die wir jetzt gesehen haben, wo man halt nicht mehr hin darf.
01:00:14Und von daher sind wir froh, dass wir das jetzt noch mitmachen dürfen.
01:00:31Es ist unglaublich, die Form von dieser Nähe sehen zu dürfen dann.
01:00:35Und sie haben sich doch schön bewegt und Flossen gezeigt und gegrinst und wie der eine aus dem Wasser dann
01:00:40raus ist.
01:00:40Also das ist schon ein Highlight jetzt.
01:00:44Definitiv, ja.
01:00:45Da würde man gerne wieder umdrehen.
01:00:48Der Nebel nimmt wieder zu.
01:00:51Ruben will mit der Antigua möglichst schnell raus.
01:01:06Tja, was können wir da machen?
01:01:08Wir müssen jetzt einfach mal sehen, wie wir aus diesem Nebel rauskommen.
01:01:12Wie uns das am besten gelingt, uns aus dieser Nebelgegend herauszumanövrieren.
01:01:17Das kann zehn oder auch hundert Kilometer dauern.
01:01:23Welche Richtung ist die beste?
01:01:25Was sagt der Wind?
01:01:35Die zweite ist mir zu schlechte Sicht für so ein Nahkustanheimwirt.
01:01:39Das ist auch zu viel unkartiert.
01:01:40Dann mach ich lieber wieder auf alte Route.
01:01:47Kurs schnell raus aus dem Nebel.
01:01:51Vom nördlichsten Punkt dieser Reise geht es mit einigen Schlenkern wieder Richtung Süden.
01:01:57Langsam nimmt die Landschaft wieder Konturen an.
01:02:09Am Abend wird geankert.
01:02:13Ungewöhnliche Felsformationen tauchen auf, die fast wie ein Canyon aussehen.
01:02:34Interessante, vielfältige, nicht enden wollende Gesteinsformationen mit tiefen Schluchten,
01:02:41die sich in den Felsen ganz plötzlich ihre Wege bahnen.
01:02:48Die eine Richtung, die wir genügt haben, als die fast wie sie dann nach einer Kurve nach rechts gehen,
01:02:54man sieht jetzt schon von hier aus, das ist der Wirbel.
01:02:58Ja, so, ne?
01:03:05Was macht die Natur, das hier für uns hingestellt?
01:03:08Ja, ich meine, das ist für Biologen ist das schön.
01:03:13Da kann ich ganz befehlend meine Messung machen.
01:03:15Du für Touristinnen auch.
01:03:15Also ich find's auch schön.
01:03:16Also es sieht nicht nur hübsch aus, sondern bei uns ist es auch ganz praktisch.
01:03:20Ja, ja.
01:03:43Anstrengend.
01:03:50Ein bisschen Horizont vielleicht, ne?
01:03:52Ein bisschen Horizont?
01:03:53Ja, ja.
01:03:53Ja, ja.
01:03:54Horizont.
01:03:55Oh.
01:04:00Die verschiedenen Untergründe machen Spitzbergen abwechslungsreich.
01:04:05Gerade noch grüne Tundra, Flechten und Moose, dann Kieselsteine, Schiefer und Schotter in ganz unterschiedlichen Größen.
01:04:14Früher vermutlich alles von Wasser bedeckt.
01:04:24Was man sieht, sind die aufgeplatzten Schichten.
01:04:28Die, wenn sich die Sedimente flach ablagern, bilden die, jede Schicht lagert auf der anderen und bildet dann immer eine
01:04:35Sollbruchstelle.
01:04:36Und da geht jetzt die Feuchtigkeit rein, die gefriert und platzt dann sozusagen die einzelnen Schichten auseinander.
01:04:44Und das ist das, was hier auch passiert ist.
01:04:46Das ist also auch eine recht typische Erscheinung hier in diesen glacialen Gebieten.
01:04:52Ein großes, sehr großes Knäckebrot.
01:04:57Das sind eben halt Spuren von bewegtem Wasser, was diese Wellenrippeln vor etwa 700 Millionen Jahren erzeugt hat.
01:05:06Und das finde ich immer toll, dass solche Strukturen, die Wasser geschaffen hat, immer noch erhalten sind.
01:05:12Man sieht hier auch, das ist auch ganz schön, dass hier die Täler so ein bisschen dunkler sind.
01:05:17Und in diesen Tälern ist ja sozusagen Bewegungsschatten.
01:05:22Und da lagern sich dann die feinkörnigeren, turnigeren Anteile ab.
01:05:26Und das war dann vielleicht hier irgendwann mal so ein Strandgebiet mit Ebbe und Flutströmungen, die dann diese Wellenrippeln erzeugt
01:05:36haben.
01:05:47Es geht weiter.
01:05:49Das Eisbären-Thema reißt nicht ab, obwohl es so viele andere Dinge zu sehen gibt.
01:05:55Natürlich wegen Bären, da gehen die irgendwann wirklich auf den Keks.
01:05:59Das erste Mal ist, oh, schön, dein Bär, wir sind so glücklich.
01:06:02Das dritte Mal, schon wieder nicht an Landweg, ich scheiß bin.
01:06:07Wir sind noch in der Phase, oh, hoffentlich kommt der Bär.
01:06:10Schön wär's natürlich.
01:06:27Das Schiff ankert in der Holmjabugta.
01:06:31Walfänger haben hier in der Nähe Öl aus dem Speck der Wale gekocht.
01:06:36Auf Sallihamna stehen noch die Fundamente der jahrhundertealten Specköfen.
01:06:42Ein historischer Ort.
01:06:46Tausenden Walen haben sie hier die Haut abgezogen.
01:06:49Aus dem Speck Öl gewonnen, auch um damit die Städte Europas zu erleuchten.
01:07:00Auf den Booten konnten sie das wegen der Feuergefahr nicht.
01:07:05Ein großer Ölrausch, der Geld einbrachte.
01:07:16Aus dem Geröll taucht plötzlich wieder eines der beliebtesten Fotomotive dieser Reise auf.
01:07:22Der Polarfuchs.
01:07:25Zwischen den Steinen auf der Jagd nach einer Beute für den Winter.
01:07:32Am gegenüberliegenden Ufer lässt er sich erst einmal nicht stören.
01:07:48Der läuft da drüben, Patrouille.
01:07:52Und dann kommen wieder auf den Schlag tausend Fotos zusammen.
01:07:56Ist egal.
01:07:57Und dann wird das Foto ausgesucht.
01:07:59Mit Auge.
01:08:00Mit Lichtpunkt im Auge.
01:08:01Nach Wirklichkeit.
01:08:06Ach.
01:08:08Schön.
01:08:09Und der hat.
01:08:12Das sieht man tatsächlich nur auf dem Foto.
01:08:14Da.
01:08:15Ein Vogel.
01:08:15Der hat was im Maul.
01:08:16Einen Meerstrandläufer.
01:08:18Er war erfolgreich.
01:08:19Und dieser ganze charakteristische Gang auch.
01:08:22Er galoppiert halt mit den Hinterbeinen und trabt mit den Vorderbeinen.
01:08:25Deswegen sieht er so ein bisschen aus.
01:08:26Aber halt, also lahmt eigentlich.
01:08:28Tut aber nicht.
01:08:29Gut, wir hatten ja wahrscheinlich jetzt in seinem Depot.
01:08:31Gar nicht so lange.
01:08:50Wieder eine Fahrt durchs Eis.
01:08:53Und auch hier stellenweise untiefes Fahrwasser.
01:08:57Es tauchen Stücke aus Gletschereis auf.
01:09:00Überall verteilt.
01:09:10Schon wieder grummelt ein Gletscher.
01:09:25Die imposante Wand des Meerenburggletschers im Bärenfjord.
01:09:33Die Felsenklippen an der inaktiven Seite des Gletschers machen es möglich, diesmal ganz nah an eine Gletscherfront ranzukommen.
01:09:44Aber erst mal müssen alle weiter hoch.
01:09:47Ein spontaner Landgang.
01:09:51Bist du jetzt immer relativ ganz drauf, gell?
01:09:58Ganz nah glänzt die Vorderseite des imposanten Gletschers.
01:10:10Es ist so unglaublich, wie diese Proportionen hier sich verändern.
01:10:15Man denkt, das sind so ein paar kleine Felsen.
01:10:17Ja, und da ist halt das Eis dahinter.
01:10:19Und dann bist du hier auf diesen Felsen und denkst, boah, das ist echt alles riesengroß.
01:10:23Und das Eis ist so mächtig vor dir.
01:10:26Vom Schiff sah das hier aus wie, ach, wir sind ja gleich da.
01:10:28Das ist alles ganz, da haben wir gar nicht alle Platz drauf.
01:10:31Und jetzt, es ist unfassbar, diese Dimension.
01:10:35Und dass wir hier vielleicht als erste Menschen draufstehen?
01:10:39Schwer zu sagen.
01:10:40Wirklich schwer zu sagen.
01:10:41Also ich bin ganz, ganz begeistert.
01:11:06Eine Gletscherbesichtigung fast zum Anfassen.
01:11:10Gefühlt so nah und doch so weit weg.
01:11:21Hier waren ganz sicher noch nicht viele.
01:11:23Also das ist auch echt klasse.
01:11:25Also das macht immer wieder Spaß, so was zu entdecken in Anführungsstrichen.
01:11:28Und hier können auch noch nicht viele gewesen sein,
01:11:31denn diese Felslandschaft ist erst in den letzten Jahren vom Gletscher überhaupt freigegeben worden.
01:11:35Das macht Spaß.
01:11:56Sonnenuntergang mit herrlichen Himmelsfarben.
01:12:00Weiter Kurs Richtung Süden.
01:12:07Die Abendsonne sorgt gegen Ende der Reise für eine faszinierende Lichtstimmung.
01:12:23Spitzbergen bietet eine Landschaft, die auch ohne Begegnungen mit Menschen
01:12:27oder gerade deswegen für viele Reisende etwas sehr Besonderes ist.
01:12:39Riesige Eisbrocken im Wasser, gestreift wie Zebras in kühler Farbe schimmernd.
01:13:01Die Polarwelt der Arktis ist einzigartig.
01:13:08Gerade noch warm und einladend, dann schnell schroff und abweisend.
01:13:13Und das alles in kurzer Zeit.
01:13:18Und wieder knistert das Wasser.
01:13:45Mittendrin im eiskalten Gletscherwasser eine Robbe.
01:13:54Und Ruben, der zweite Steuermann.
01:13:59Das ist fast ein bisschen wie in der Karibik.
01:14:01Das tut total gut.
01:14:10Und immer wieder ein bisschen Eis.
01:14:21Das ist extra kalt, weil wir in der Nähe eines Gletschers sind.
01:14:26Und dann ist es natürlich das Beste, sich in die Sonne zu stellen.
01:14:37Das gilt auch für die warm verpackten Sonnenanbeterinnen.
01:14:57Es ist einfach noch komplett abseits von Zivilisation.
01:15:02Kein Handyempfang, was ich eigentlich genieße.
01:15:06Man ist wirklich mal raus aus allem, was normal ist, was Alltag ist, was Stress ist, was menschliches Leben ist.
01:15:17Und man hat auch Zeit, über die eigenen Urlaubsfotos zu staunen.
01:15:23Die Kamera hochgerissen.
01:15:25Und ab dem zweiten Bild habe ich dann auch den Autofokus sitzen gehabt.
01:15:28Und hier sieht man auch richtig noch, wie die einzelnen Eisbrocken hier runterfallen.
01:15:39Da fliegt noch so ein riesiger Brocken hinterher.
01:15:44Der hier jetzt immer weiter, an der Seite sieht man, sieht man auch noch mal richtig schön.
01:15:51Hier noch der nächste, ich schätze mal Kühlschrank groß, Minimum, runterfliegt.
01:16:01Ein Naturerlebnis jagt das andere.
01:16:04Die Antigua nimmt Kurs Richtung Isfjord.
01:16:06Durch die neuen Regelungen werden nur etwa 20 Prozent der Küste auch weiterhin befahrbar bleiben.
01:16:13Aber viele Spots, die die Antigua 2024 noch befahren konnte, sind mittlerweile geschlossen.
01:16:20Der Isfjord gehört nicht dazu.
01:16:31Ausflug zum Alcornet.
01:16:33Die Tundra wartet.
01:16:35Die Tundra wartet.
01:16:35Und es ist erneut sehr neblig.
01:16:43Die Vielfotografierer sind auf Spitzbergen schon fast auf ihre Kosten gekommen.
01:16:48Die Begegnung mit Rentieren und Eisbären fehlt aber noch.
01:16:54Rentiere wie hier auf dem Alcornet sehen ganz anders aus als ihre Artgenossen auf dem Festland.
01:17:01Bevor Schnee kommt, fressen sie so viel wie möglich.
01:17:05Bald verschwindet jeder grüne Halm monatelang unter einer meterhohen Schnee- und Eisdecke.
01:17:13Das ist so diese arktische Sommerfigur.
01:17:15Kleine Oberfläche, großes Volumen, kleine Extremitäten.
01:17:20Da wirst du kurzbeinig und rund.
01:17:23Also so sieht der arktische Sommerkörper aus hier nicht.
01:17:26So diese Sanduhrfigur, das machen wir hier nicht.
01:17:30Schon bald fällt in der Tundra eine Schneeschicht auf die andere.
01:17:35Dann ist die Futtersuche für die Rentiere schwer.
01:17:40Tausende Fotos sind schon im Kasten.
01:17:48Oh, 5000 vielleicht.
01:17:50Am besten Tiere in der Landschaft.
01:17:52Hatten wir ein bisschen wenig jetzt, aber wir hoffen ja noch auf die nächsten zwei Tage.
01:17:56So wie gerade der Polarfuchs in dieser arktischen Landschaft, das ist schon sehr, sehr schön.
01:18:00Licht könnte noch ein bisschen besser, aber wir hoffen das Beste für die nächsten Stunden.
01:18:06Der kalte Nordwind bläst. Die Temperaturen sinken.
01:18:12Trotz Kälte ist das Deck der Antigua auch nach dem Ausflug voll besetzt.
01:18:17Keiner möchte etwas verpassen.
01:18:28Es gibt wieder Handynetz. Nach fast zwei Wochen nimmt Silvia mit ihren Zwillingen Kontakt auf.
01:18:36Es war schön, heute anrufen zu können. Aber nur mal zwei Tage, dann habe ich meine Zwerge wieder.
01:18:50Das Segelschiff hält zur Gletscherkante immer genügend Sicherheitsabstand.
01:18:58Und dennoch. Der Wunsch, dem Eis hier oben so nahe wie möglich zu kommen, fährt immer mit.
01:19:20Deshalb werden die Schlauchboote am Borrebrehn noch einmal klargemacht.
01:19:33Dann plötzlich ein Schreck. Durch Zufall vom anderen Beiboot gefilmt.
01:19:53Der große Sicherheitsabstand vom Schlauchboot zum Gletscher hat sich bewährt.
01:20:00Das war Zodiac. Ganz daneben.
01:20:03Ich habe es nur aus dem Augenwinkel gesehen.
01:20:06Der war es da, der jetzt so schön liegt mit dieser Kante drinnen.
01:20:11Und Zodiac hat nur umgedreht und wusch, war es weg.
01:20:14Und dann hat sich der richtig gerade nur gehört.
01:20:19Wir waren direkt daneben.
01:20:21Wir waren direkt daneben.
01:20:23Ja.
01:20:32Der hat sich auf einmal geteilt.
01:20:35Und ich sage noch so, guck mal, da schwimmt ein Block weg.
01:20:37Und auf einmal fing er an sich zu drehen. Ohne Krawall, ganz leise.
01:20:40Und Christina, voll Gas?
01:20:44Ich habe richtig Gas gegeben.
01:20:46Voll Gas?
01:20:47Also das hätte jetzt nicht näher dran sein dürfen.
01:20:50Das war ein guter Abstand.
01:20:51Deshalb hält man hier Abstand.
01:20:53Aber es war ein guter Abstand.
01:20:53Und es war auch gut, dann wegzukommen.
01:20:56Also auf jeden Fall.
01:21:00Zeig mal.
01:21:02Ja, das war ein Riesengeräusch.
01:21:03Das hat gerumst.
01:21:05Das war es, ne?
01:21:07Warte mal.
01:21:10Da ist er noch ganz, ne?
01:21:17Wahnsinn.
01:21:20Die Welle war schon nicht zu unterschätzen.
01:21:22Also es ist am Anfang nicht so.
01:21:23Aber plötzlich war dann schon so, wenn sie nicht mit dem Heck dann in die Welle wäre.
01:21:28Also seitwärts wäre es ein bisschen, hätte es geschaukelt, ne?
01:21:30Wir hatten heute Eisbergen, der umgekippt ist.
01:21:33Wir hatten Rentierherde.
01:21:35Wir hatten Polarfuchs.
01:21:36Also ich meine, der Eisbär, der wartet da drüben auf uns.
01:21:39Da bin ich ganz sicher.
01:21:40Heike bleibt optimistisch, wie die meisten heute Abend.
01:21:46Gesprächsthema Nummer eins, der umgekippte Eisklotz.
01:21:50Und Gesprächsthema Nummer zwei, kein Eisbär in Sicht.
01:22:00Erst einmal eine lange Nachtfahrt bei ruhiger See und Ankern im Fjord.
01:22:17Der nächste Morgen.
01:22:22Die erste zarte Schneeschicht auf dem Deck.
01:22:27Aufwachen mit dem Blick auf die Insel Flintholmen.
01:22:31Eine ausgedehnte Moränenlandschaft, die im 19. Jahrhundert von einem Gletscher übrig blieb.
01:22:37Vom Gletscher ist fast nichts mehr zu sehen.
01:22:42Pudert Zuckerguss auf den Gipfeln, wie eine Mondlandschaft.
01:22:48Weiter Richtung Dixonfjord.
01:22:50Etwa sechs Stunden vor dem Hafen Longyearbyen.
01:22:53Reiseleiter Rolf Stange fühlt sich unter Druck.
01:22:56Kein Eisbär.
01:22:57Vor kurzem hat sich wohl einer in der Nähe blicken lassen.
01:23:04Die Stimmung an Bord könnte besser sein.
01:23:12Ich kann das Eisbärenfieber sehr verstehen.
01:23:14Die Gäste sind ja hier raufgekommen, um nicht nur die Arktis zu sehen,
01:23:18sondern auch die Tierwelt.
01:23:20Füchse, Rentiere und eben halt auch Bären.
01:23:22Und dass da ein bisschen Enttäuschung mitschwingt, kann ich sehr, sehr gut verstehen.
01:23:26Wenn hier nicht ein weißer Bär hier an der Küste langläuft.
01:23:33Plötzlich Hektik auf der Brücke.
01:23:43Schau mal darüber in dieser Diagonale und ein bisschen nach links.
01:23:51Noch weiß keiner etwas Genaues.
01:23:55Ja, es ist, ja.
01:23:57Zu gerne, dass sie bewegen.
01:23:59Möglich.
01:24:00Also wir schauen noch, sind noch nicht ganz sicher.
01:24:0390 Prozent Stein, 10 Prozent Bär wahrscheinlich.
01:24:05Kann Stein sein, kann Bär sein. Das müssen wir noch sehen.
01:24:08Wir müssen noch ein bisschen näher ranfahren.
01:24:11Klar, doch so sieht das.
01:24:12Ich muss erst mal hier das Gerät zeigen, weil ich es verwendet habe.
01:24:17Also 600 Millimeter ist natürlich schon ein relativ schweres Gerät.
01:24:20Aber genau, also so stark vergrößert wie es geht.
01:24:24Ich denke, die Zweifel, was wir hier vor uns haben, sollten damit ausgeräumt sein.
01:24:29Da siehst du die zwei weißen Flecke.
01:24:31Da an der Kante oben.
01:24:33An der Kante, die da vorne geht.
01:24:35Ja.
01:24:40Unglaublich.
01:24:41Wahnsinn.
01:24:49Zwei weiße Punkte, ja.
01:24:51Aber deutlich, was es ist.
01:24:54Sehr schön.
01:24:56Stören dürfen sie auch nicht natürlich.
01:24:58Wenn man merkt, die reagieren, finden das nicht gut, dann ziehen wir uns auch zurück.
01:25:02Aber wir probieren's aus.
01:25:10Jetzt siehst du ja nicht, sie haben durchaus mitgekriegt, dass wir hier sind.
01:25:15Jetzt hat sie sich aufgesetzt und beobachtet das. Und wenn ihr das zu viel wird, ist sie weg.
01:25:22Deswegen muss man eben extrem leise sein. Die hören sehr gut.
01:25:37Da läuft noch ein Bär.
01:25:38Da ist noch ein Bär.
01:25:39Da ist noch ein Bär, ne?
01:25:41Ich habe eine Kante.
01:25:42Auf der Ebene ist die Britta Bär.
01:25:45Ja.
01:25:46Ein bisschen rechts vom Alkornet.
01:25:50Dieser Eisbär gehört nicht zu den anderen.
01:25:53Vermutlich hat er auch ein ganz anderes Ziel.
01:26:09Etwa 500 Meter entfernt sitzen die Eisbären auf 50 Metern Höhe.
01:26:14Näher dürfen die Fotografen nicht ran, um dich zu stören.
01:26:19Aussteigen geht also nicht.
01:26:25Aus dieser Entfernung ist es aber vom wackeligen Schlauchboot aus nicht leicht, das begehrte Foto zu machen.
01:26:41Oh, ich bin voll lieb.
01:26:44Und wo sind jetzt die beiden Jungen?
01:26:46Das ist ja dahinter, ne?
01:26:48Ach, so ein neues Bild.
01:26:55Der Eisbär war da.
01:26:56Das ist schön.
01:26:57Zwei Eisbären.
01:26:58Oder drei.
01:26:59Das kriegen wir noch raus.
01:27:02Also ich war total happy.
01:27:03Vor allem habe ich da hinten in der Tundra den ganz großen Laufenseen in Action drei.
01:27:11Ich habe das Beweisfoto.
01:27:13Da liegt noch einer.
01:27:14Vor der Mama.
01:27:18Zwillinge.
01:27:21Silvia muss es ja am besten wissen.
01:27:40Spitzbergen.
01:27:41Doch noch mit Eisbären.
01:27:45Ob es oben auf dem Berg zwei oder doch eher drei waren, das bleibt bis zum Ende dieser Spitzbergen.
01:27:53Die beiden Tagenreise unklar.
01:28:00Sicher ist, Steine waren es jedenfalls nicht.
01:28:05Ja.
01:28:28der ist echt ein Mensch der Strachabe.
01:28:32Tschüss, bis es nicht.
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