00:00Die vom Iran unterstützten Houthi-Rebellen im Jemen geben an, ihre erste Militäroperation im Iran-Krieg durchgeführt zu haben.
00:08Sie hätten am frühen Samstagmorgen eine Salve ballistischer Raketen auf sensible israelische Militärziele abgefeuert, hieß es.
00:16Der Sprecher der Gruppe, Yahya Zari, sagte, die jemenitischen Streitkräfte würden Israel weiter ins Visier nehmen,
00:22bis es seine Aggressionen gegen den Iran und die Widerstandsachsen im Libanon, Irak und Panästina einstelle.
00:30Die aktuelle Eskalation wirft die Frage auf, ob die Houthis erneut Schiffe im Roten Meer angreifen könnten, wie bereits während
00:36des Gaza-Krieges.
00:37Klar ist, während der Krieg der USA und Israels gegen den Iran und Teherans Vergeltungsschläge weiter an Intensität gewinnen,
00:45treten nun nach einem Monat auch die Houthis in den Konflikt ein.
00:50Am Freitag griff Israel mehrere Nuklearanlagen im Iran an, darunter eine Schwerwasseranlage in der Stadt Arak
00:56und eine Anlage zur Herstellung von Yellow Cake in Ardakan.
01:00Yellow Cake ist ein konzentriertes Zwischenprodukt der Uranverarbeitung.
01:05Ein Doppelangriff auf einen saudischen Militärstützpunkt am Freitag beschädigte Flugzeuge
01:09und verletzte mindestens zehn US-Soldaten.
01:12Das zeigt, dass der Iran offenbar weiter in der Lage ist, Raketen präzise abzufeuern.
01:21Auch die internationale humanitäre Hilfe wird durch den Iran-Krieg in Mitleidenschaft gezogen.
01:26Die Blockade der Straße von Hormuz stört unter anderem auch Liefer- und Versorgungsketten für Menschen in Afrika.
01:33Rund 3000 Kilometer entfernt, in Somalia, sorgt sich UNICEF um die Lieferung lebenswichtiger Güter wie Impfstoffe und Nahrungsmittelhilfe.
01:42Hinzu kommt der Anstieg der Ölpreise.
01:57Die Transportkosten könnten um 30 bis 60 Prozent steigen oder sich auf manchen Strecken sogar verdoppeln.
02:03Ein weiteres Problem ist Dünger.
02:06Landwirte weltweit sind mit der Gefahr von Engpässen und steigenden Preisen konfrontiert,
02:10was zu höheren Lebensmittelkosten und geringeren Ernteerträgen führen könnte.
02:15Rund ein Drittel der weltweit verschifften Düngemittel wird über die Straße von Hormuz transportiert.
02:21Steigende Preise für Erdgas, einen wichtigen Bestandteil von Düngemitteln,
02:26bedrohen die Produktion auch gerade zu Beginn der Aussaatzeit auf der Nordhalbkugel.
02:34Zyperns Außenminister Konstantinos Kombos hat eindringlich vor Reisen in den Nahen Osten gewarnt.
02:39Vor dem orthodoxen Osterfest registrieren die Behörden einen Armstieg geplanter Flüge in die Region.
02:44Wer sich dennoch für eine Reise entscheidet, tut dies nach den Worten des Ministers auf eigenes Risiko.
02:50Rückholflüge für möglicherweise gestrandete Bürger werde die Regierung nicht mehr organisieren.
02:55Die Herausforderung der Veröffentlichung von solchen 지역en, die vorhin vorgelegt waren,
03:03warhaft, wurde mit Bezweinung, aber es konnte und nicht mehr wieder zurückgehen.
03:11Außerdem, ich verabschiede, dass das Herausforderungsmögliche sollte,
03:17von dort und da und da, und auf den Rahmen der Wirklichkeit des jährigen.
03:22Nach Ausbruch des Krieges wurden rund 1000 Bürger nach Zypern zurückgeführt, die meisten aus den Vereinigten Arabischen Emiraten.
03:35Eine Invasion, keine begrenzte Operation.
03:39So bezeichnete der libanesische Kulturminister Hassan Salami in der Euronews-Morgensendung Europe Today die israelische Militäroperation in seinem Land.
04:06Der Libanon wurde Anfang März in den größeren Iran-Krieg hineingezogen.
04:10Als die von Teheran unterstützte Hezbollah, begannen Raketen auf Israel abzufeuern, worauf Israel mit Gegenangriffen reagierte.
04:17Innerhalb von drei Wochen wurden laut UNO mehr als eine Million Menschen innerhalb des Landes vertrieben.
04:23Über 1000 Menschen wurden getötet, darunter zahlreiche Mitarbeiter humanitärer und medizinischer Organisationen.
04:30Minister Salami sagte, der Konflikt sei inzwischen in eine gefährlichere Phase eingetreten und verwies auf eine Veränderung in Israels Strategie
04:38vor Ort.
04:38Er glaubt, dass Pläne für eine Pufferzone südlich des Litani-Flusses auf eine langfristige Annexion von Gebieten hinauslaufen könnten.
04:47Salami zufolge werden im Südlibanon ganze Dörfer zerstört, sodass eine Rückkehr der Zivilbevölkerung kaum noch möglich ist.
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