00:00Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez bleibt bei seiner Ablehnung des Kriegs in Iran, trotz der Drohungen von US-Präsident Donald
00:09Trump.
00:09In Madrid erläuterte der sozialistische Politiker seinen Standpunkt zusammenfassend mit den Worten Nein zum Krieg.
00:35Die Spannungen sind eskaliert, weil die Regierung in Madrid Trump die Nutzung der gemeinsamen Militärbasen in Südspanien für den Iran
00:44-Krieg verweigert.
00:45Dort sind auch US-Schiffe und US-Kampfjets stationiert.
01:01Ministerpräsident Sánchez erklärte, der Schutz der spanischen Zivilbevölkerung habe Vorrang.
01:06Man dürfe die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen und er erinnerte an den Irak-Krieg 2003.
01:12Damals war Spaniens Regierungschef Asnar gemeinsam mit Bush und Blair aufgetreten.
01:18Pedro Sánchez betonte, das Völkerrecht müsse eingehalten werden.
01:22Dies habe er schon bei den Kriegen in Gaza und in der Ukraine gefordert.
01:25Die EU-Kommission stellte sich hinter Spanien.
01:29Wie schon zuvor Kanzler Merz betonte Brüssel, Handelsfragen könne Trump nur mit der gesamten Europäischen Union verhandeln.
01:38Die Europäische Kommission erleichtert die Finanzierung von Abtreibungen,
01:43denn sie erlaubt es den Mitgliedstaaten, den EU-Sozialfonds zu nutzen,
01:47um Frauen, denen dies in ihrem Heimatland gesetzlich verwehrt ist, Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen zu ermöglichen.
01:54Diese Entscheidung ist eine Reaktion auf die Bürgerinitiative My Voice, My Choice.
02:00Die Gruppe hatte EU-weit mehr als eine Million Unterschriften gesammelt.
02:26Die Kommission stützt sich auf den bereits bestehenden europäischen Sozialfonds.
02:32Das EU-Parlament hatte neue Gelder gefordert.
02:36Die EU-Sozialfonds plus ist ein shared-managed fund,
02:44both by the Commission and the Member States.
02:47EU-Money is made available to Member States to enhance success to affordable abortion,
02:53while Member States ensure the funds reach women seeking safe and accessible abortion.
03:01Die Initiative My Voice, My Choice sieht sich bestärkt und will ihre Arbeit fortsetzen.
03:07Der Zugang zu Abtreibungen ist in den verschiedenen EU-Ländern sehr unterschiedlich geregelt.
03:13Zuletzt hatten unter anderem Frankreich und die Niederlande das Recht auf Abtreibung erleichtert.
03:24Die Gaspreise in Europa ziehen stark an, nachdem Angriffe der USA und Israels auf den Iran die globalen Energiemärkte verunsichert
03:32und Befürchtungen einer größeren Versorgungskrise geweckt haben.
03:36Am Dienstag kletterte der europäische Referenzpreis für Gas, die Title Transfer Facility, auf über 60 Euro pro Megawattstunde.
03:44Ein deutlicher Anstieg gegenüber den rund 30 Euro Ende vergangener Woche.
03:50Analysten erklären, dass Händler das Risiko möglicher Unterbrechungen bei LNG-Lieferungen einkalkulieren,
03:56insbesondere bei Lieferungen aus Katar, die über die strategisch wichtige Straße von Hormuz transportiert werden.
04:03Seit der groß angelegten Invasion Russlands in der Ukraine hat Europa seine Abhängigkeit von russischem Pipeline-Gas reduziert
04:09und sich verstärkt auf den Seetransport von LNG konzentriert.
04:13Diese Umstellung stärkt zwar die Energiesicherheit, macht die Union aber auch anfälliger für Schwankungen auf globalen Schifffahrtsrouten und Spotmärkten.
04:22Die Gasspeicher der EU sind derzeit nur zu etwa 30 Prozent gefüllt und liegen damit unter dem Vorjahresniveau.
04:30Experten warnen, dass Haushalte und Unternehmen bei Preisen von über 50 bis 60 Euro pro Megawattstunde
04:35mit deutlich höheren Heiz- und Stromkosten rechnen müssen.
04:39Energieintensive Branchen wie Chemie, Stahl und Stüngemittel könnten ebenfalls unter Druck geraten,
04:45was die ohnehin fragile wirtschaftliche Erholung Europas zusätzlich belasten würde.
05:00Die Europäische Kommission hat am Mittwoch ihren lang erwarteten Industrieplan mit dem Namen Industrial Accelerator Act vorgestellt.
05:10Ziel ist die Einführung einer europäischen Präferenz, die China vom Zugang zu europäischen öffentlichen Mitteln ausschließt
05:17und künftige Investitionen in Pekings in der EU einschränken soll.
05:23Wenn wir nichts machen wollen, heute ist es sicherlich, dass 100 Prozent der Technologien auf den Clean Techs
05:30werden bis zu 100 Prozent in China in den nächsten Jahren produziert werden.
05:34Es ist sicherlich, dass unsere Industrie des Kinos, unsere Industrie des Kinos,
05:39dass wir 100 Prozent des Technologien in den nächsten Jahren produzieren.
05:43Und wenn wir diese Technologien strategischen und die Europäische Union in der EU ermöglichen,
05:51dass wir die technologische Frage und auch die Europäische Produktion in den nächsten Jahren produzieren,
05:55dann müssen wir die Technologien in den nächsten Jahren produzieren und in den nächsten Jahren produzieren.
06:02Der Vorschlag sieht konkrete Made-in-Europe-Schwellenwerte vor.
06:06Für Elektrofahrzeuge soll der EU-Anteil bei 70 Prozent liegen, mit wesentlichen Ausnahmen bei den meisten Batteriekomponenten.
06:13Für Aluminium und Zement sind jeweils 25 Prozent vorgesehen.
06:17Zudem schlägt die Kommission vor, den Status Made in Europe auch auf Produkte aus Ländern auszuweiten,
06:22mit denen Freihandelsabkommen bestehen, die auf Gegenseitigkeit beruhen, insbesondere im Bereich öffentliche Aufträge.
06:29Damit wären China und die USA ausgeschlossen, der entsprechende Abkommen fehlen.
06:34Betroffen sein könnten jedoch auch Partner wie Kanada,
06:37wo demnächst eine By-Canadian-Politik EU-Unternehmen benachteiligen könnte.
06:46Der Online-Einzelhandelsriese Xi-In hat weitere Filialen an fünf Standorten in Frankreich eröffnet.
06:53Die bereits im November letzten Jahres angekündigte Eröffnung in Limoges, Angers, Dijon, Grenoble und Reims
07:00war wegen zahlreicher Kontroversen um den Fast-Fashion-Händler aus China verschoben worden.
07:05Im vergangenen Herbst war Xi-In wegen des Verkaufs illegaler Waren angezeigt worden,
07:10darunter Sexpuppen, die Kindern ähneln und in einigen Fällen Waffen.
07:14Die EU-Kommission hat ein offizielles Verfahren gegen den Konzern eingeleitet.
07:18Die französische Regierung beantragte die vorübergehende Abschaltung der Plattform, blieb aber erfolglos.
07:24Die Eröffnung in Paris im November erfolgte unter chaotischen Umständen.
07:29Während Kunden einkauften, wurde im Gebäude demonstriert.
07:33Die Eröffnung der Filialen verlief in dieser Woche ruhig.
07:35Xi-In ist in Frankreich als Shop in Shop im renommierten Kaufhaus BHW vertreten,
07:41was rund 100 Marken dazu veranlasste, ihre Verträge mit dem Kaufhaus zu kündigen.
07:49Zersplitterte Windschutzscheibe, ein klaffendes Loch im Dach.
07:53Mitten in Berlin steht ein Transporter, der in der Ukraine von einer russischen Drohne getroffen wurde.
07:58Der Wagen war ein sogenanntes Sozialtaxi in der Region Kherson.
08:01Unterwegs waren damit zwei Helfer, Oleg Konek Zajnik und Oleg Deguzarov.
08:06Am 12. April 2025 stoppt der Wagen vor einem Haus.
08:10Kurz darauf schlägt eine russische Drohne ein.
08:12Heute steht das Fahrzeug im Museum Berlin Story Bunker.
08:16Das ist eine 300-Euro-Drohne, die sieht aus wie von AliExpress.
08:19Dann sagen wir ja, die ist von AliExpress.
08:22Und dass man ihnen sagen kann, ja, so klein kann man Menschen töten.
08:25Und dann sieht man zum Beispiel die 7,5 Meter Cruise Missile oder die 3,5 Meter Supercam.
08:30Und dann sagen die, oh, so groß geht's auch.
08:32Und genau das, einfach das mal sehen und anfassen, das ist für uns auch der schwierige Spagat.
08:37Der Mann, der bei dem Angriff getötet wurde, hieß Oleg Konek Zajnik.
08:41Er wurde 28 Jahre alt.
08:43Er arbeitete als freiwilliger Helfer in der Region Kherson im Süden der Ukraine.
08:48Teile der Region sind bis heute unter russischer Kontrolle.
08:51Mit dem Sozialtaxi half Zajnik den Menschen, die die Stadt nicht verlassen wollten.
08:55Er wollte bleiben, als die Russen kamen.
08:58Er ist auch in der besetzten Stadt geblieben.
09:00Er ist danach geblieben und hat gesagt, das ist meine Stadt.
09:03Und egal wie es hier aussieht, ich bleibe, ich helfe.
09:06Und er hätte gehen können, also er hat die Papiere gehabt, das Land zu verlassen,
09:10weil er in russische Gefangenschaft geraten ist.
09:12Er hätte in Kiew leben können, er hätte irgendwas anderes machen können.
09:15Und er hat immer gesagt, nein, ich bleibe in meiner Stadt, weil wenn alle gehen, ist keiner mehr da.
09:21Lenze kannte die beiden Helfer persönlich und war früher selbst mit dem Transporter unterwegs.
09:26Für ihn war klar, das Fahrzeug muss nach Berlin.
09:30Es soll laut Lenze vor Augen führen, wie so ein Kriegsverbrechen aussieht.
09:34Und dann der Artillerie mithält.
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