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00:00:28Transcription by CastingWords
00:00:32Transcription by CastingWords
00:01:03Transcription by CastingWords
00:01:31Max, bitte!
00:01:32Du weißt, ich hasse solche Veranstaltungen.
00:01:35Warum versuchst du nicht, dich abzulenken?
00:01:38Das sagt sich so leicht.
00:01:39Du hast noch kein einziges Geschenk ausgepackt.
00:01:45In meinem Alter macht man sie lieber, als dass man sie kriegt.
00:01:57Das Erbstück deiner Großmutter?
00:01:59Hätte ich dir schon längst schenken sollen.
00:02:01Aber ich dachte immer, er bedeutet dir sehr viel.
00:02:06Das tut auch.
00:02:08Ein Dankeschön.
00:02:12Die ganzen Ehrungen, die mir im Laufe der Jahre zuteil geworden sind, die hätte es nämlich ohne dich nie gegeben.
00:02:19Du warst immer die ehrlichste Kritikerin, meine klügste Beraterin und der gütigste Mensch, den man sich zur Gattin nur wünschen
00:02:28kann.
00:02:31Ein Stück Martha steckt in fast allen meinen Bildern.
00:02:38Ein wundervoller Liebesbeweis.
00:02:40Und er kommt vom Herzen.
00:02:48Diesen damals notwendigen und überfälligen Schritt hin zur modernen Malerei ging Max Liebermann als erster Deutscher gegen alle Widerstände mutig
00:03:03und unbeirrbar.
00:03:04Heute ist er wohl der am besten beschäftigte Maler des Landes und Präsident der Preußischen Akademie der Künste.
00:03:17Kurzum, anlässlich seines 80. Geburtstages verleihe ich Max Liebermann, Kraft meines Amtes als Oberbürgermeister der Stadt,
00:03:30die bedeutendste Auszeichnung Berlins, das Ehrenbürgerrecht.
00:03:38Dankeschön.
00:04:18Butter.
00:04:20Kette.
00:04:23Wie geht es dir?
00:04:25Gut.
00:04:26Wo ist denn meine kleine Maria?
00:04:28Ja, sie hat sich den Fuß verstaucht.
00:04:30Kurt ist bei ihr geblieben.
00:04:31Ach, die Arme.
00:04:33Wie schade.
00:04:34Ja, sag, wo ist das Geburtstagskind?
00:04:37Am Kamin.
00:04:40Ausgerechnet ein Junge mal also den kleinen Jesus ins Kandaten.
00:04:46Und ein Wunder, dass ich nicht gekreuzigt wurde.
00:04:48Ich musste es teilweise übermalen.
00:04:50Gar nicht mehr vorstellbar heutzutage.
00:04:54Meisterlich.
00:04:59Da haben Sie recht.
00:05:02Aber nicht von meinem Mann.
00:05:05Ich weiß.
00:05:06Anders Zorn.
00:05:081896.
00:05:10Ja.
00:05:11Das war eine glanzvolle Zeit.
00:05:13Wie war noch gleich Ihr Name?
00:05:15Entschuldigen Sie.
00:05:17Karl Solbach.
00:05:18Kunsthistoriker und Galerist.
00:05:21Ach, dann hat Max Sie eingeladen.
00:05:23Ein gemeinsamer Bekannter hat mich freundlicherweise mitgenommen.
00:05:28Wissen Sie, ein Drittel der Gäste sehe ich heute zum ersten Mal.
00:05:39Käuflich?
00:05:40Sie scherzen.
00:05:42Hat denn nicht alles seinen Preis?
00:05:44Nicht das Unersetzbare.
00:05:47Dann werde ich Sie wohl stehlen müssen.
00:05:49Oh, Sie hängen nicht sehr am Leben, oder?
00:05:52Wissen Sie, alle sprechen über Ihre Bildung und niemand schreibt von Ihrem Humor.
00:05:57Also, wenn Sie Humor mögen, dann müssen Sie unbedingt Max kennenlernen.
00:06:02Es wäre meine große Ehre.
00:06:05Warten Sie.
00:06:10Max?
00:06:17Max?
00:06:21Max?
00:06:22Max?
00:06:23Max Liebermanns Tod tragen wir nicht nur einen großen Künstler, sondern eine ganze Epoche zugraben.
00:06:28Aufstand! Deine Bewegung trug!
00:06:32Es ist die Erschließung, dass die Juden auf deutsche Staatsanmögen kräftig unterstrahlt.
00:06:38Gesetzlich verboten ist in dem Ort der Besuch von Bibliotheken, Lichtspielosen, Theater und die Welt.
00:06:47Es ist sofortiger wird, wie für Juden ein Ausflugverbot zwischen 20 Uhr abends bis 6 Uhr morgens.
00:07:12Wir warten noch, Luise.
00:07:15Das Gemüse verkocht.
00:07:16Außerdem haben Sie heute den ganzen Tag noch nichts zu essen.
00:07:21Gehen Sie ruhig schon ins Bett.
00:07:24Zu weit kommt das noch.
00:07:26Willst Sie da selber runtergehen und sich dabei das Genick brechen?
00:07:31Keine Sorge.
00:07:33Ich bin nicht müde.
00:07:38Come on.
00:08:26Come on.
00:08:41Come on.
00:09:08Come on.
00:09:09Lern dir voll zu tun, ja?
00:09:11Es werden immer mehr, die unsere Hilfe benötigen.
00:09:13Hier, ein paar Lebensmittel.
00:09:15Danke, Frau Solf.
00:09:16Und, wie geht's ihr?
00:09:18Na, Sie kennen sie ja. Immer tapfer, immer stolz.
00:09:21Aber lange hält sie das nicht mehr aus.
00:09:26Meine liebe Hanna, was für eine Freude.
00:09:30Ich dachte schon, ihr hättet mich vergessen.
00:09:33Martha, so ein Unsinn.
00:09:36Du erinnerst dich an Lagi, meine Tochter?
00:09:39Die kleine Löwe.
00:09:42Guten Abend, Frau Liebermann.
00:09:43Guten Abend.
00:09:46Graf Oechsköhl.
00:09:47Was für eine Freude.
00:09:49Vergeben Sie mir, ich habe Sie viel zu lange vernachlässigt.
00:09:53Ich kann leider nicht viel anbieten.
00:09:56Gemüse, Suppe und Gänsewein.
00:09:58Wir essen nach dem Krieg, ja?
00:10:01Es gibt Neuigkeiten.
00:10:03Ach.
00:10:05Wichtige.
00:10:16Ich habe die Aufenthaltsgenehmigung für Schweden.
00:10:20Das Visum für die Schweiz muss ich nur abholen.
00:10:23Warum lässt man mich nicht gehen?
00:10:25Die Nazis spielen auf Zeit.
00:10:26Ja, damit sie in Ruhe meine Konten plündern können.
00:10:30Es kommt noch schlimmer.
00:10:30Aber sollte das Reichswirtschaftsministerium deine Ausreise in die Schweiz genehmigen,
00:10:37werden 50.000 Franken fällig.
00:10:41Und für was bitte?
00:10:43Es ist nichts anderes als Lösegeld.
00:10:46Die deutschen Behörden bestehen darauf, diese 50.000 vor ihrer Ausreise zu erhalten.
00:10:52Ihre Freunde in der Schweiz würden diese Summe zwar auch zahlen,
00:10:55befürchten aber, dass man sie trotzdem nicht ausreisen lässt.
00:10:59Um es kurz zu machen, wir sollten Bilder veräußern.
00:11:03Nein.
00:11:05Martha, Sie werden dich sonst holen.
00:11:07So wie Sie alle holen.
00:11:12Frau Liebermann, es geht hier um Ihr Leben.
00:11:14Das sind nur Bilder.
00:11:16Das ist mein Leben.
00:11:19Frau Liebermann, ich habe mir erlaubt, das Zornmuseum in Schweden zu kontaktieren.
00:11:26Man wäre bereit, die beiden Bilder zu beleihen und 25.000 bis 30.000 Kronen zu bezahlen.
00:11:31Je nach Zustand.
00:11:33Das sind um die 35.000 Schweizer Franken.
00:11:35Zwei Drittel der Summe, die wir brauchen.
00:11:36Den Rest versuchen wir zu sammeln.
00:11:42Alle diese Bilder sind registriert.
00:11:46Wenn auch nur eines fehlt, lande ich im KZ und ich kann jeden Tag kontrolliert werden.
00:11:53Keiner wird bemerken, dass sie fehlen.
00:11:57Verstehen Sie, gnädige Frau.
00:11:59Frau, wir lassen Kopien von den Portraits anfertigen, anhand von Fotografien.
00:12:08Einen Zorn erkennt man sofort und eine Fälschung erst recht.
00:12:15Ja, Martha, du. Aber doch nicht die.
00:12:21Und wie kommen diese Bilder nach Schweden?
00:12:24Mit Brieftauben?
00:12:26Ein gemeinsamer Freund.
00:12:29Ist bereit, sie über die Grenze zu schmuggeln.
00:12:31Ein Diplomat.
00:12:33Unwahrscheinlich, dass er kontrolliert wird.
00:12:38Habe ich Ihren Segen, gnädige Frau.
00:12:57Folgen?
00:12:58Nein.
00:13:01Ich will wissen, bei wem Sie waren.
00:13:04Ich will wissen, bei wem Sie waren.
00:13:04Ich will wissen, bei wem Sie waren.
00:13:29Ich will wissen, bei wem Sie waren.
00:13:56Ich will wissen, bei wem Sie waren.
00:13:59I have promised Berlin until the end of the year to get Jews free.
00:14:03Over 27.000.
00:14:07This country would have no other concern.
00:14:11But good.
00:14:14Befehl is Befehl.
00:14:17Also Bach,
00:14:20we don't have to be Hellseher,
00:14:22to know what the Solf-Bande of Martha Lieberman will.
00:14:28Die einzige Jüdin in diesem Haus.
00:14:31Sie wollen auch ihr zur Flucht verhelfen?
00:14:34Laut Reichswirtschaftsministerium hat sie zwei Ausreiseanträge gestellt.
00:14:37Schweiz und Schweden.
00:14:39Warum also fliehen, wenn man glaubt, demnächst das Land legal verlassen zu dürfen?
00:14:43Vielleicht glaubt sie es eben nicht.
00:14:46Und das nicht ohne Grund.
00:14:48Eine Flucht kostet Geld.
00:14:50Gefälschte Papiere, bestochene Bachposten, ihre Konten sind aber eingefroren.
00:14:57Manet, Degas, haufenweise Liebermans.
00:15:01In ihrer Wohnung hängen Schätze an den Bänden.
00:15:06Gut.
00:15:08Angenommen, sie treibt das Geld auf und macht sich es im Staub, dann aber schnell.
00:15:12Sonst wird sie zwangsverschickt.
00:15:14Was macht man unter Zeitdruck?
00:15:16Fehler.
00:15:16Das ist vielleicht die Möglichkeit, an handfesten Beweise zu gelangen und die Säufband endgültig auszumerzen.
00:15:26Moment mal.
00:15:28Martha Lieberman.
00:15:31Martha Lieberman.
00:15:43Martha Lieberman.
00:15:47Da.
00:16:09Das ist wirklich nicht sicher.
00:16:09Ich habe nur, was ich mache.
00:16:09Das war ein Rimmel.
00:16:13Du hast es nichtиambuliert.
00:16:14Ich habe einfach, was ich mache.
00:16:15Ich mache Ihnen noch nie.
00:16:15Verwennung, Sie über deine Arbeit.
00:16:16Ich habe mir einen Rimmel.
00:16:16Ich habe einen Rimmel.
00:16:17I'm sorry.
00:16:19I'm sorry.
00:16:20I'm sorry.
00:16:21I'm sorry.
00:16:24I'm sorry.
00:16:33That is what you wanted to do.
00:16:36I'm sorry.
00:16:38I'm sorry.
00:16:43I'm sorry.
00:16:45There's no way to go.
00:16:46A blind eye is not real.
00:17:46Du Ise. Ein schön.
00:17:49Was wohl auch ab hier im letzten Jahr schon?
00:17:53Elektrisches Gerät.
00:17:54Unglaublich, dass man Juden noch Luft atmen lässt.
00:17:57Die wird auch noch besteuert.
00:17:59Ab Mai.
00:18:00Zehn Pfennig pro Atemzug.
00:18:11Tamp noch mal.
00:18:19Okay, Stahp.
00:18:36Tag.
00:18:37Good job.
00:18:51Where are we hiding?
00:18:53You don't hide.
00:18:57Stop!
00:18:58Stop!
00:19:01Stop!
00:19:03Stop!
00:19:03Stop!
00:19:05Stop!
00:19:07Stop!
00:19:08Stop!
00:19:09Stop!
00:19:13Stop!
00:19:13Wie kommen Sie dazu, diesen Hund
00:19:15wie einen Juden zu behandeln?
00:19:17Der ist wahrscheinlich reinrassiger
00:19:19als Sie.
00:19:22Ihren Ausweis, bitte.
00:19:23Ich muss mich für meinen Kollegen entschuldigen.
00:19:27Kriminalkommissar Rudolf Teubner, Abteilung 4a4,
00:19:29Reichssicherheitshauptamt.
00:19:37Frau Marta Sarah Liebermann?
00:19:40Ja.
00:19:42Leider war es mir nicht möglich, mein Kommen vorher anzukündigen.
00:19:45Hätten Sie wohl dennoch einen Moment Zeit.
00:19:47Leider war es mir nicht möglich, Ihr Kommen vorauszuahnen.
00:19:50Ich habe Besuch.
00:19:52Es ist sehr gut, dass Sie da sind.
00:19:54So kommen Sie uns nicht davon.
00:19:56Darf ich fragen, was Sie vor sich gehen?
00:19:58Ja, das kann ich Ihnen ganz genau sagen.
00:20:00Frau Liebermann schuldet uns 5000 Reichsmark.
00:20:03Und jetzt, wo wir das Geld so dringend bräuchten,
00:20:06da werden wir vertröstet.
00:20:08Ganz jüdisches Verhalten.
00:20:09Ich sagte Ihnen doch schon, das Geld liegt auf meinen Konten.
00:20:12Ich kann aber nicht frei darüber verfügen.
00:20:15Das kann ich nur bestätigen.
00:20:16Dann nehmen wir uns eben ein Bild.
00:20:18Immer schön langsam.
00:20:19Die Kennkarten, bitte.
00:20:21Wie bitte?
00:20:22Die Kennkarten.
00:20:24Ja.
00:20:26Wir wurden gestern ausgebombt.
00:20:29Alles verbrannt.
00:20:30Auch die Ausweise.
00:20:34Namen?
00:20:38Dr. Willem von Baudach.
00:20:40Und das ist meine Tochter Anna.
00:20:42Oh.
00:20:43Deutschblütig, nehme ich an.
00:20:44Ja.
00:20:45Verbrieft bis 1701.
00:20:50Wohnhaft?
00:20:52Poststraße 7.
00:20:53Bis gestern.
00:20:58Was ist denn in dem Koffer, wenn ich fragen darf?
00:21:02Das, was das Feuer übrig ließ.
00:21:04Besteck.
00:21:06Werkzeug.
00:21:17Na gehen Sie, bevor ich Sie in Schutzhaft nehmen lasse.
00:21:22Freundschaftliche Beziehungen zu Juden stehen unter Strafe.
00:21:24Das sollte doch mittlerweile eigentlich bekannt sein.
00:21:26Ja.
00:21:33Dankeschön.
00:21:37Und der hier ist noch wohl noch fällig.
00:21:39Ich will wissen, wohin Sie gehen und wer der Kerl wirklich ist.
00:21:46Kommen Sie.
00:21:47Nicht so schüchtern, bitte.
00:21:51Darf ich vorstellen?
00:21:53Das ist Herr Sohlbach.
00:21:54Er ist Kunstexperte.
00:21:56Er wird den Wert ihrer Gemälde neu schätzen.
00:22:01Gebäck aus dem Kranzler.
00:22:03Kaffeebohnen.
00:22:03Kaffeebohnen.
00:22:07Kaffeebohnen.
00:22:15Kaffeebohnen.
00:22:17Kaffeebohnen.
00:22:42Kaffeebohnen.
00:22:43Anne!
00:22:44Anne, Anne!
00:22:53The pictures have been assessed for a half a year.
00:22:57Now, the law is based on the law.
00:23:00The law is based on the law.
00:23:15I spoke with the President Meck.
00:23:18It's very good for your
00:23:20And for this message, you send me the Gestapo?
00:23:33This is the reason why I visit my visit
00:23:41This is Hannah Solve, a friend of mine since years
00:23:45What is with her?
00:23:46Sie ist eine Landesverräterin
00:23:48Das kann nicht sein
00:23:52Es ist eine Tatsache
00:23:55Sie verpflegt und versteckt politische Delinquenten und kriminelle Juden
00:24:00Sie besorgt ihnen gefälschte Papiere, verhilft ihnen zur Flucht ins Ausland etc. pp.
00:24:08Vor kurzem wurde ein jüdisches Ehepaar festgenommen mit falschen Papieren
00:24:13Beide habe ich persönlich vernommen, beide haben Frau Solve unter Eid belastet
00:24:17Wer würde das nicht nach einem Gestapo verhören
00:24:22Entschuldigung
00:24:24Wie war das?
00:24:28Bitte entschuldigen Sie diese Unverschämtheit
00:24:31Meine Haushälterin ist leider nicht die Klügste
00:24:34Aber ich brauche sie
00:24:36Ich bin 85
00:24:38Name?
00:24:40Wagner
00:24:40Ja, Luise
00:24:44Wagner
00:24:47Deutschblütig
00:24:51Arie, die für Juden arbeiten
00:24:52Ihnen ist doch klar, dass darauf ein Zuchthaus steht
00:24:55Jahrelang
00:24:58Entschuldigen Sie sich auf der Stelle bei Kommissar Trübner
00:25:05Entschuldigung, war hier dankenlos
00:25:23Wenn Herr Meck davon erfährt, werden Sie nicht mehr ausreisen können
00:25:28Was muss ich tun, um die Konsequenzen für Luise und für mich abzuwenden
00:25:34Warum weinen Sie sich nicht einfach mal ordentlich aus bei Ihrer Freundin
00:25:38Das mit der Ausreise geht nicht voran
00:25:39Sie wollen auf gar keinen Fall ins Ghetto
00:25:41Vorher nehmen Sie sich lieber den Strick, das Übliche
00:25:44Es sollte mich wundern, wenn Hannah Solve Ihnen daraufhin kein Fluchtangebot macht
00:25:48Wir installieren hier ein Tonbandgerät und Mikrofone und ich habe meine Beweise
00:25:55Als zusätzliche Gegenleistung sorge ich dafür, dass Sie Ihre Bilder mitnehmen dürfen
00:26:00Abzüglich der erforderlichen Abgaben für die Ausreise, versteht sich
00:26:07Denken Sie in Ruhe darüber nach
00:26:24Ich glaube Solbach, hattet ihr gemerkt?
00:26:27Natürlich hat das gemerkt
00:26:30Soll ich zu Frau Solf gehen?
00:26:36Damit die Ihnen folgen können
00:26:38Sie haben heute schon genug vermasselt mit Ihrem frechen Mundwerk
00:26:42Sie sagen immer, man soll den Prinzipien treu bleiben
00:26:48Das war nicht treu, das war treu doof
00:26:53Ich sollte Ihnen den Dienst quittieren
00:26:55Dienst?
00:26:57Ich arbeite seit Monaten ohne Lohn für Sie
00:27:02Sie können ja kaum alleine die Post hochholen, ich schweige denn die Kohlen
00:27:06Und wer besorgt die Lebensmittel und geht mit Friede raus?
00:27:09Dafür müsste sich die Frau ja den Stern annähen
00:27:12Und das kommt dann überhaupt nicht in die Tüte
00:27:15Warum gehen Sie nicht mit meinem Stern auf die Straße?
00:27:19Und lassen sich grundlos beschimpfen und bespucken?
00:27:22Sogar von Kindern?
00:27:40Meine liebe Hanna, soeben war ein Gestapo-Mann namens Rudolf Täubner bei mir
00:27:46Dabei ging es vor allem um dich
00:27:55Frau Liebermann?
00:28:11Herr Solbach?
00:28:13Darf ich kurz eintreten?
00:28:14Bitte
00:28:20Ich würde niemals freiwillig für die Gestapo arbeiten
00:28:23Das wissen Sie, Frau Liebermann
00:28:26Viele meiner Klienten waren jüdisch
00:28:29Ich hatte keine Wahl
00:28:32Arbeitslager oder Kollaboration
00:28:37Ich brauche dringend Ihre Hilfe
00:28:40Habe ich damals nicht schon genug für Sie getan?
00:28:43Doch, das haben Sie
00:28:45Und ich werde Ihnen das nie vergessen
00:28:47Aber diesmal geht es um mehr als um Kredite und Kontakte
00:28:50Diesmal geht es um Leben und Tod
00:28:57Das ist Benjamin Kasachow
00:29:00Mein bester Freund
00:29:03Die Liebe meines Lebens
00:29:06Er war auch mein Klient
00:29:1037 haben Sie ihn verhaftet
00:29:13Schwul
00:29:14Jude
00:29:16Expressionist
00:29:17Gründe hatten Sie genug
00:29:21Das Lager hat ihn fast umgebracht
00:29:24Vor zwei Jahren konnte er fliehen
00:29:26Und seitdem halte ich ihn versteckt
00:29:29Darf ich fragen, was Ihre ergreifende Geschichte mit mir zu tun hat?
00:29:36Sie haben mit Kommissar Täubner über diese Frau gesprochen
00:29:41Hanna Solff
00:29:46Ich will Sie an, machen Sie mich mit dir bekannt
00:29:50Ich muss Benjamin retten
00:29:53Geld spielt keine Rolle
00:29:57Ich komme auch für Ihre Fluchtkosten auf
00:30:04Mit Gesetzesbrechern habe ich nichts zu tun
00:30:10Leben Sie wohl, Herr Solbach
00:30:14Sie glauben, ich bin ein Spitzhilfe im Auftrag von Trottner?
00:30:20Ich habe kein Wort über die gefälschten Gemälde verloren
00:30:26Leben Sie wohl
00:30:52Ich bewundere irgendeinen Mut, Ex
00:30:55Dann kann ich meine Angst wohl besser überspielen, als ich dachte
00:30:59Ne, können Sie nicht
00:31:00Ich bin nur höflich
00:31:08Wissen Sie, Martha ist es wert
00:31:11Für mich steht sie für ein Deutschland, wie es mal war
00:31:12Und hoffentlich bald wieder ist
00:31:14Gerecht und menschlich
00:31:26Gerechtigkeit
00:31:27Gerechtigkeit
00:31:27Gerechtigkeit
00:31:28Gerechtigkeit
00:31:29Gerechtigkeit
00:31:39Gerechtigkeit
00:31:41Gerechtigkeit
00:31:42Gerechtigkeit
00:31:43Gerechtigkeit
00:31:46Gerechtigkeit
00:31:52Gerechtigkeit
00:31:52Ich weiß jetzt wer der Kerl ist
00:31:53Er ist Edgar Baron von Uexkühl
00:31:55Er hat einen Fahrschein für den Zug nach Malmögen gelöst
00:31:58In Warnmünde muss er auf die Fähre Ankunft dort ist 20.10 Uhr
00:32:07Spheed.
00:32:15Verbinden Sie mich mit der Gestapo Schwerin, schnell!
00:32:18Ja.
00:32:20Wenn Hannah Solff und ihre Tochter erfahren, dass wir ihn verhaftet haben, taugen sie wahrscheinlich ab.
00:32:25Sollten wir sie nicht vielleicht auch gleich festnehmen.
00:32:27Und wie lautet dann die Anklage? Falschaussage und Flucht?
00:32:33Führen eines nicht registrierten Speditionswagens?
00:32:36Der Kontakt zu Martha Liebermann?
00:32:39Die Aussage des jüdischen Ehepaars?
00:32:41Den Rest kriegen wir schon aus ihnen raus.
00:32:42Hannah Solff ist nicht irgendwer.
00:32:45Sie hat Freunde ganz oben, nicht nur hier, auch in Japan.
00:32:48Und das sind immerhin unsere Verbünde.
00:32:51Ihr Mann war acht Jahre Botschafter in Tokio, verstehen Sie Bach?
00:32:54Wir müssen diese Bande wegen Hochverrats drankriegen, und zwar wasserdicht!
00:33:00Die tauchen nicht ab.
00:33:02Hannah Solff wird ihre Freundin Martha jetzt erst recht retten wollen, bevor's zu spät dazu ist.
00:33:07Also die Halt überwachen?
00:33:08Ja, Hauptschirmführer Teubner hier, Abteilung 4A4, Berlin.
00:33:28Der Zug setzt um auf die Eisenbahnfähre nach Malmö um 20.50 Uhr.
00:33:36Nächster Halt, Warnemünde.
00:33:39Dieser Zug setzt um auf die Eisenbahnfähre nach Malmö um 20.50 Uhr.
00:33:45Die Halt überwachen sie immer für die Eisenbahn- und Leks試hop.
00:33:48Wenn sie sich hier noch um 20.50 Uhr establishment anbieten,
00:33:49sie werden auch in 20.50 Uhr befinden.
00:33:53Die Halt überwachen sie sich um 10.50 Uhr von 18.50 Uhr.
00:33:53Die Halt überwachen in 20.00 Uhr Tja bis 21.50 Uhr.
00:33:54Hier, die Halt überwachen sie sich um 15.00 Uhr.
00:34:00Sie bleiben hier auf die Eisenbahn- und in 20.50 Uhr bei der Eisenbahn.
00:34:03Sie bleiben zuerst in 20.56 Uhr.
00:34:08Sie bleiben hier oben in 20.50 Uhr.
00:34:11Let's go.
00:34:13Let's go.
00:34:18Let's go.
00:34:30Let's go.
00:34:44Hey.
00:34:47Kontrolle.
00:34:49Ausweis, Fahrschein.
00:34:51Moment, bitte.
00:34:53Ihr Koffer?
00:34:54Ist das Ihr Koffer?
00:34:56Ja.
00:35:06Reisegrund?
00:35:08Beschäftliche.
00:35:10Das muss er sein.
00:35:13Doppelter Boden.
00:35:15Das ist für die Schmutzwäsche.
00:35:16Ich liebe Schmutzwäsche. Aufmachen.
00:35:18Das ist für die Schmutzwäsche.
00:35:21Aufmachen, habe ich gesagt.
00:35:22Raus hier!
00:35:23Das ist für die Schmutzwäsche.
00:35:27Das ist für die Schmutzwäsche.
00:35:28Das ist für die Schmutzwäsche.
00:35:43Das ist für die Schmutzwäsche.
00:35:47Das ist für die Schmutzwäsche.
00:35:49Das ist für die Schmutzwäsche.
00:35:50Das ist für die Schmutzwäsche.
00:35:50Das ist für die Schmutzwäsche.
00:35:51Das ist für die Schmutzwäsche.
00:35:52Das ist für die Schmutzwäsche.
00:35:52Das ist für die Schmutzwäsche.
00:36:38Vorhin dachte ich, es ist so weit.
00:36:45Noch einen Tag so weitermachen und ich verliere den Verstand.
00:36:59Rosenstraße, Stahle im Garten.
00:37:03Der Krieg ist bald zu Ende.
00:37:08Und dann ziehen wir nach Paris.
00:37:11Montmartre.
00:37:14Und du wirst wieder malen.
00:37:16War ja denn je.
00:37:19Und ich werde dich ausstellen.
00:37:20Überall.
00:37:46Wie war es mit Martha, lieber Mann?
00:37:54Es war bizarr.
00:38:00Sie ist nur noch ein Schatten ihrer selbst.
00:38:08Ja, aber sie ist immer noch sehr privilegiert.
00:38:13Den meisten Juden geht es deutlich schlechter.
00:38:23Sie wird bald einsehen, dass alles seinen Preis hat.
00:38:46Wie ist es?
00:38:47Yes, yes, yes, yes, yes, yes.
00:39:18Have you heard something from X?
00:39:21Nothing.
00:39:22We need these 50.000 Swiss francs for the trip.
00:39:27I'm going to try again, this money off.
00:39:31You're going to throw the Jews out of the factories.
00:39:35Some of them are on a street street.
00:39:37We need to take the alternative into account.
00:39:40No, Lagi.
00:39:41If we do the time with Sammels, is Martha Liebermann lost.
00:39:44We need now that money.
00:39:56She says a Galerist.
00:39:58Solbach.
00:40:00If we bring his Jewish friend to the border, will he finance his trip.
00:40:07And the Haken?
00:40:08He came with the Gestapo to her.
00:40:11Probably a spit.
00:40:12Why?
00:40:13There are a lot of pictures of Shkiss!
00:40:15It could be a Fintel from Taubner!
00:40:22Moldtke has been researched and warned us
00:40:25for the Niedertracht and...
00:40:27...grausamkeit.
00:40:37Uxke is back.
00:40:47Leider hat sich meine Reise nicht so sehr rentiert, wie ich erhofft hatte.
00:40:5612.000.
00:40:58Das ist ja gerade mal ein Drittel.
00:41:01Ja, der Krieg zerstört auch den Kunstmarkt, jedenfalls den offiziellen.
00:41:08Aber Prinz Eugen hat bekräftigt, persönlich für Ihren Unterhalt zu garantieren, wenn man Sie nach Schweden ausreisen lässt.
00:41:18Wir werden eine Lösung finden, Martha.
00:41:21Entschuldigt mich einen Augenblick.
00:41:31Luise, kann ich Sie was fragen?
00:41:40Den Galeristen.
00:41:42Karl Sulbach, den kennen Sie doch auch, oder?
00:41:45Ja.
00:41:47Der kam hin und wieder zu Besuch.
00:41:50Der Job vor Hitler gewesen.
00:41:54Ich glaub, sie hat ihm ganz schön unter die Arme gegriffen.
00:41:57Beruflich.
00:42:00Meinen Sie, man kann ihm trauen?
00:42:03Ich kenn ihn ja kaum.
00:42:05Aber zu mir.
00:42:07Zu mir hier hinüber.
00:42:10War der immer anständig gewesen.
00:42:14Danke.
00:42:22Was bleibt also?
00:42:25Das Altersghetto für privilegierte Juden.
00:42:28In Schweden gehen Gerüchte um, dass Versorgung und Hygiene in Theresienstadt katastrophal sind.
00:42:33Es gibt eine Alternative.
00:42:35Lagi.
00:42:36Die da wäre?
00:42:39Eine Flucht.
00:42:40Über den kleinen Finger der eisernen Hand.
00:42:43Ein Landzipfel, der zur Schweiz gehört, aber nach Deutschland hineinragt.
00:42:46Der Nachteil, es ist anstrengend und natürlich gefährlich.
00:42:50Der Vorteil, Sie könnten zum Beispiel Luise mitnehmen.
00:42:53Sofern sie das denn möchte.
00:42:56Ich habe noch nie ein Gesetz gebrochen.
00:42:59Und ich werde es auch nie tun.
00:43:01Das sind Gesetze von Gesetzesbrechern!
00:43:03Auf deren Niveau ich nicht sinken werde.
00:43:06Dann werden Sie deren Opfer sein.
00:43:18Entschuldigt bitte.
00:43:20Ich bin müde.
00:43:24Auf Wiedersehen, Martha.
00:43:27Auf Wiedersehen.
00:43:30Werden Sie darüber nachdenken?
00:43:34Auf Wiedersehen.
00:43:49Glauben Sie etwa, ich habe Sie eben nicht gehört?
00:43:52Ich habe ja bloß gelauscht, weil ich mir Sorgen mache.
00:43:55Das ist vielleicht die falsche Entscheidung treffen.
00:43:59Gelauscht oder mich bespitzelt?
00:44:03Meinen Sie denn das?
00:44:04Wer sagt mir eigentlich, dass nicht Sie für die Gestapo arbeiten?
00:44:09Herr Ecke?
00:44:12Warum haben Sie sich mit Kommissar Teubner angelegt?
00:44:15Obwohl doch klar war, dass das für Sie Zuchthaus und für mich KZ hätte bedeuten können.
00:44:22Was springt dabei für Sie heraus, wenn Sie Frau Solf und die anderen ans Messer liefern?
00:44:32So was würde ich nie tun.
00:44:35Legen Sie die Schlüssel in die Schale, wenn Sie gehen.
00:44:39Alles Gute für die Zukunft.
00:44:48Was glauben Sie, was Ihre Tochter sagt, wenn sie das erfährt?
00:44:52Dass Sie uns zweimal hätten retten können.
00:44:54Und das nicht getan haben.
00:44:57Das wissen Sie doch noch, oder?
00:45:13Ich weiß nicht.
00:45:16Vielleicht hängt es an der anderen Wand doch besser.
00:45:19Was sagten Sie Ihr Gefühl?
00:45:22Hm.
00:45:32Wo ist sie? Frau Rietzler?
00:45:36Du musst eine Ausreise beantragen und einen Flug nach New York buchen.
00:45:40Gleich morgen früh.
00:45:43Ich danke Gott dafür, dass Kurt das Angebot aus New York angenommen hat.
00:45:48Wir fliegen nächste Woche. Sie kommen doch mit, oder?
00:45:51Käthe, was ist denn passiert?
00:45:58Komm.
00:46:06Sie zünden Synagogen an.
00:46:09Sie verwüsten und plündern jüdische Geschäfte.
00:46:12Sogar Wohnungen.
00:46:14Nicht nur in Berlin. Im ganzen Land.
00:46:18Auf dem Kudamm liegen tote Juden.
00:46:21Nicht von der SA erschlagen.
00:46:23Von ganz normalen Deutschen.
00:46:37Komm.
00:46:39In New York.
00:46:40Da würde ich Euch doch nur zur Last fallen.
00:46:43Hier habe ich meine eigene Wohnung.
00:46:45Sei nicht so naiv.
00:46:46Sie werden sie Dir genauso wegnehmen wie die Villa und das Palin.
00:46:49Die Nazis werden sich nicht ewig halten können.
00:46:55Ich habe mein ganzes Leben hier verbracht.
00:46:59Berlin ist meine Heimat.
00:47:01Hier ruht Dein Vater.
00:47:04Und seine Bilder?
00:47:06Soll ich Dir vielleicht den Nazis überlassen?
00:47:10Nein.
00:47:13Käthe, Sie werden mir nichts tun.
00:47:16Dein Vater war schon zu Lebzeiten eine Legende.
00:47:20Und das wird er bleiben.
00:47:23Falls es doch schlimmer wird, komme ich sofort nach.
00:47:31Ja.
00:47:37Wie viele Juden in Europa träumen von Flucht, aber können nicht weg, weil keiner hilft.
00:47:45Und Sie?
00:47:47Sie halten sich brav an Ihr Sätze.
00:47:54Sind Sie fertig?
00:47:56Dann bin ich jetzt dran.
00:48:20Sobald ist das Alkohol in Europa gekommen, dass man eine Gefahr nicht stehert.
00:48:27Eine Gefahr, wenn man darf, könnte ich den Juden zum Ausdruck.
00:48:32Ich werde aber nicht aus dem Alkohol.
00:48:34Ja, du bist.
00:48:43Raus aus meiner Wohnung!
00:48:47Raus!
00:48:54Raus!
00:49:40Leben Sie wohl, Luise.
00:49:52Sie ist 85. Und du willst, dass sie bei Nacht und Nebel durchs Rheinufer wartet?
00:49:57Vorbei an Bluthunden und schießwütigen Wachposten?
00:50:00Die lassen das bestechen mit relativ wenig Geld.
00:50:03Vor allem aber, dass alles wäre zeitnah möglich.
00:50:06Könntest du dir das verzeihen, wenn Martha erschossen würde?
00:50:11Ist es nicht vernünftiger, die Chance zu nutzen, die sich mit Solbach bietet?
00:50:15Er hat das Geld, das Martha benötigt.
00:50:16Ja, nur wissen wir leider nicht, ob wir ihm trauen können.
00:50:18Wann weiß man so etwas schon mit Sicherheit?
00:50:20Wenn wir keine mehr trauen, können wir auch keinen mehr retten.
00:50:23Wenn die Gestapo uns fasst, auch nicht. Nie mehr.
00:50:27Könntest du dir das verzeihen, dass wir alle auf der Guillotine enden?
00:50:29Mit diesem Risiko leben wir seit Jahren. Tag für Tag.
00:50:32Gerade deshalb können wir gar nicht vorsichtig genug sein.
00:50:37Ich werde Solbach kontaktieren.
00:50:41Martha wird seine Flucht nicht überleben.
00:51:02Nee, lass mal, ich mach das.
00:51:07Danke, Thomas.
00:51:18Da warst du deiner Martha so viele Jahre treu?
00:51:21Und was hast du nun davon?
00:51:23Ich hatte gute Jahre mit ihr.
00:51:25Sehr gute.
00:51:27Ohne ihr würde ich heute noch Wäsche mangeln.
00:51:30Tag für Tag.
00:51:31Jetzt aber wenigstens Arbeit hätte ich.
00:51:42Herr Wagner?
00:51:45Ja?
00:51:50Darf ich heintreten?
00:51:53Natürlich.
00:51:54Natürlich.
00:52:08Herr J., nun sag ihm endlich, was er weiß.
00:52:12Herr Wagner, ich vernehme Ihre Schwester, ja?
00:52:16Danke.
00:52:19Sie haben bei Frau Liebermann gewohnt.
00:52:22Da sieht man doch, wer kommt und geht.
00:52:25Und schnappt Namen auf.
00:52:29Ich hab ein miserables Gedächtnis.
00:52:4016 Jahre.
00:52:44Bei einer Jüdin.
00:52:48Glauben Sie wirklich, dass man sie irgendwann nochmal anschließt?
00:52:54Ich könnte Ihre Weste reinwaschen.
00:52:57Also.
00:53:00Was will die Salf-Bande von Martha Liebermann?
00:53:05Ihr zur Flucht verhelfen?
00:53:09Hm?
00:53:11Wann?
00:53:13Wie?
00:53:15Wo?
00:53:19So was würde Frau Professor niemals tun.
00:53:26Haben Sie denn so gar nicht das Bedürfnis, sich an ihr zu reichen?
00:53:44Wissen Sie was?
00:53:46Ich glaube Ihnen.
00:53:56Wenn sich aber herausstellt, dass Sie gelogen haben, können Sie von Zuchthaus nur träumen.
00:54:01Ich stecke Sie ins Konzentrationslager.
00:54:04Und Sie in Sippenhaft.
00:54:05Zwangsarbeit mit den Beinen.
00:54:07Viel Spaß.
00:54:13Von wegen nicht die Klügste.
00:54:16Ein durchtriebenes Aß ist das.
00:54:18Wir brauchen nur mehr Dampf im Kessel, den werden Sie bekommen.
00:54:21Können Sie mir überhaupt zu machen?
00:54:22Ja sicher.
00:54:23Die Zeit läuft uns davon und Sie träumen.
00:54:27Wir müssen einen Krieg gewinnen.
00:54:29Wer schläft, ist tot.
00:54:32Bitte schön, Frau Liebermann.
00:54:34Dankeschön.
00:54:35Morgen wieder, ja?
00:54:36Danke.
00:54:37Na komm, Friedrich.
00:54:39Guten Abend.
00:54:44Und?
00:54:46Entschieden?
00:54:47Keine Wahl.
00:54:49Keine Entscheidung.
00:54:51Ich sagte doch, ich weiß nichts.
00:54:54Muss ich wirklich erst Ihre Luise durch den Mangel drehen?
00:54:58Sie ist nicht meine Luise.
00:55:04Sie packen jetzt besser Ihre Koffer.
00:55:06Ich setze Sie ganz oben auf die Liste.
00:55:09Theresienstadt.
00:55:09In zwei Tagen Abfahrt, morgens um acht.
00:55:15Es sei denn, ich kriege bis spätestens fünf vor acht
00:55:19ein unterzeichnetes Protokoll über alles,
00:55:21was Hannah Solf mit Ihnen besprochen hat.
00:55:24Plus eine Namensliste Ihrer Helfer.
00:55:31Darf ich hinzufügen, dass Theresienstadt
00:55:33bald nur noch Durchgangslage sein wird?
00:55:35Für Auschwitz-Birkenau.
00:55:37Einen schönen Abend noch.
00:55:38Dann bin ich ja.植
00:55:51Fernand. War in
00:55:54Wirt. Untertitelungen
00:55:58War in Wirt.
00:55:59War in Wirt.
00:56:02War in Wirt.
00:56:04War in Wirt.
00:56:12We're going to go.
00:56:16Where are you going?
00:56:19First of all, in the Ostsee. I hope that my brother is for a while.
00:56:23What's going on?
00:56:26They're doing Razzies.
00:56:28Yeah, in factories.
00:56:30No, they're also in Wohnungen.
00:56:31That's not a question of time, until they're here.
00:56:34We're going to go.
00:56:35How do you come to your brother?
00:56:37Benjamin.
00:56:47Hello?
00:56:51Who is there?
00:56:57What can I do for you, Frau Solve?
00:57:00Eine gemeinsame Bekannte benötigt dringend Hilfe. Auch finanzielle.
00:57:08Um was für eine Summe handelt es sich?
00:57:1150.000 Schweizer Franken.
00:57:16Und was ist Ihnen das wert?
00:57:18Die Rettung Ihres Freundes. Schon in den kommenden Tagen.
00:57:26Wann und wo treffen wir uns?
00:57:28Alsenstraße 9. Übermorgen 21 Uhr.
00:57:31Ich werde da sein.
00:57:33Auf Wiederhören.
00:57:43Jetzt wird alles gut.
00:57:45Ich fahre nach Köln und hole das Geld.
00:57:47Ich nehme den Abenzug und bin morgen zurück.
00:57:53Ich liebe dich.
00:57:56Ich komme.
01:00:02Guten Tag.
01:00:05Aalsenstraße 9.
01:00:07Hey, keine Privatperson und Judenschummajahr nicht. Aussteigen. Aussteigen.
01:00:17Bitte. Es ist ein Notfall. Aussteigen, bitte.
01:00:30Moment mal.
01:00:34Sie sind doch, ja klar, die Witwe von Max Liebermann. Martha Liebermann.
01:00:42Ja.
01:00:51Notfall sagen Sie?
01:00:54Ja, dann verstecken Sie den Stern mal schön hinter Ihre Tasche.
01:00:58Ja.
01:00:59Ja.
01:01:02Ja.
01:01:07Ja.
01:01:08Ja.
01:01:08Ja.
01:01:08Ja.
01:01:08Ja.
01:01:08Ja.
01:01:08Ja.
01:01:08Ja.
01:01:09Ja.
01:01:09Ja.
01:01:09Ja.
01:01:09Ja.
01:01:09Ja.
01:01:09Ja.
01:01:21Ja.
01:01:21Ja.
01:01:21Ja.
01:01:21Ja.
01:01:21Ja.
01:01:22Ja.
01:01:22Ja.
01:01:22Ja.
01:01:22Ja.
01:01:22Ja.
01:01:22Ja.
01:01:22Ja.
01:01:22Ja.
01:01:23Ja.
01:01:33Ja.
01:01:33Ich komm focusing die sind.
01:01:33Jetzt мясst du mir.
01:01:41Ja.
01:01:43Ja.
01:01:47Ja.
01:01:49And what I'm talking about, I'd rather die quickly, than in a ghetto.
01:02:01I just have to happen in the morning morning.
01:02:06And I want to take Luise with me.
01:02:10If she will, I don't know.
01:02:14Luise, it's not the problem, it's not the time.
01:02:16How much time is it?
01:02:18It must be.
01:02:20Or else I'm gone.
01:02:25For always.
01:02:27I know since yesterday.
01:02:38I'd rather be driving.
01:02:39I was going to have to go by.
01:02:41I was going to go by the way, I'd sooner if some days five years old.
01:02:46And I'll be able to take care of myself to go.
01:02:48I'd rather be a few days of the future.
01:02:50To HAMILTON.
01:02:52I'm going to drive the Swiss country.
01:02:54And I'm asking them to go out for the Nazis.
01:02:58I don't know what to do with the pictures of the Zorn.
01:03:03He brought it yesterday. Of course it didn't reach him.
01:03:11I don't know what a Swiss border is worth it.
01:03:18It means nothing.
01:03:22It will be enough.
01:03:28I could be every time, then he's lost. Bring him with me tomorrow.
01:03:51And now?
01:03:54Frau Professor. Ja, Jatte war mein Lieblingsmaler.
01:04:01Muss ich deutlicher werden.
01:04:06I don't know what to do.
01:04:08I don't know what to do.
01:04:17I don't know what to do.
01:04:32I don't know what to do.
01:04:34I don't know what to do.
01:04:42Das war ein Geschenk zum Zehnjährigen.
01:04:51I don't know what to do.
01:04:56I don't know what to do.
01:05:03I don't know what to do.
01:05:07I don't know what to do.
01:05:12I don't know what to do.
01:05:15I don't know what to do.
01:05:25I don't know what to do.
01:05:28I don't know what to do.
01:05:34I don't know what to do.
01:05:37I don't know what to do.
01:05:39I don't know what to do.
01:05:42I don't know what to do.
01:05:45I don't know what to do.
01:05:58Ich hatte sie von Anfang an.
01:06:04Seit Max Tod sind sie mir besonders ans Herz gewachsen.
01:06:11Aber es zählt nicht zu meinen Stärken, derlei Gefühle zu zeigen.
01:06:17Nee.
01:06:21Are you ready to guide me tomorrow in Switzerland?
01:06:28It will be risky and risky, but later, Louise, we live in peace and freedom.
01:06:39Now, don't lose the Contenance.
01:06:44Bekomme ich eine Antwort?
01:06:48Na ja, alleine, in einem fremden Land.
01:06:59Sie? Na, da komme ich wohl besser mal mit.
01:07:09Uhrzeit, Treffpunkt.
01:07:13Und achten Sie unbedingt darauf, dass Ihnen keiner folgt.
01:07:19Eine Droschke wird Ihnen heute Abend meinen Koffer hierher bringen.
01:07:25Ich kann ja unmöglich mit einem Reisekoffer aus dem Haus spazieren.
01:07:34Ich danke Ihnen. Ich bin so froh, dass Sie mir nicht mehr grälen.
01:08:07Ich bin so froh, dass Sie mir nicht mehr grälen sind.
01:08:09Ich bin so froh, dass Sie mir nicht mehr grälen sind.
01:08:30Ich bin so froh, dass Sie mir nicht mehr grälen sind.
01:08:38That's the protocol of the Telephone.
01:08:40I do too, my Schatz.
01:08:43Teutner,
01:08:47I really need to set myself up every single question.
01:08:51Then put them in Inspektor Schmidt out.
01:08:53If he's feeling so quill,
01:08:55he'll convert it to Judaism.
01:08:57I'd like to ask him personally for his deportation.
01:09:01Let's go.
01:09:12I thought I was wrong.
01:09:15Let's go.
01:09:17The time is over.
01:09:21Let's go.
01:10:04What do you do here?
01:10:06What do you do here?
01:10:08I was going to phone with Kieb, Zaden, from Scherpenberg and the rest of the group.
01:10:15You want to meet us?
01:10:18Tomorrow evening.
01:10:20We need more help.
01:10:22It will always be worse.
01:10:24Martha was with me.
01:10:26I will bring her to the iron hand.
01:10:27Lagi?
01:10:28What is this risk?
01:10:31Solbach has 50.000.
01:10:32Even if we could trust him, his money is too late.
01:10:43Theresienstadt?
01:10:44Morgen um 8.
01:10:54Wann wart ihr los?
01:10:55Um halb 8.
01:11:01Ich fahr zu ihr.
01:11:02Nicht!
01:11:05Ich muss ihr Lebewohl sagen.
01:11:07Mutter, sie will keinen Besuch mehr.
01:11:11Kann sich morgen früh von ihr verabschieden.
01:11:19Ich muss trotzdem noch mal los.
01:11:21Super absagen.
01:11:38Ja.
01:11:39Ist er Wagner?
01:11:40Ja.
01:11:42Danke.
01:11:44Bitte schön.
01:12:01Entschuldige die Verspätung, Benjamin.
01:12:03Ich saß den ganzen Tag im Zug.
01:12:06Lockschaden, hitten im Wald.
01:12:09Die Reifspahn, zuverlässig wie ein Ohrwerk.
01:12:13Heil Hitler.
01:12:30Heil Hitler.
01:12:33Für die Zukunft, falls Sie eine haben, rate ich Ihnen, am Telefon vorsichtiger zu sein.
01:12:41Kommen Sie.
01:12:56Kommen Sie.
01:12:56Kommen Sie.
01:12:56Kommen Sie.
01:12:58Kommen Sie.
01:12:58Let's go.
01:13:31That's what I'm looking for, so that the group is a bit of pressure.
01:13:36And of course, so that they are from Hannah Solver.
01:13:41Why am I?
01:13:43A coincidence?
01:13:45Who knows?
01:13:48The act of Benjamin Kasachov is on my table.
01:13:52A white man, a gay man, recently seen in Berlin.
01:13:57Ich fragte mich, wo würde ich mich verstecken?
01:14:01Der Groschen fiel, als ich seine Bilder sah.
01:14:04Denn wen malte er mit Abstand am meisten?
01:14:11Dann fand ich heraus, dass der Kredit für ihre Kölner Galerie von Martha Liebermann stammt.
01:14:16Dass sie Hannah Solver ins Messer liefern würde, war zwar denkbar, aber eher unwahrscheinlich.
01:14:21Nur eines schien mir sicher. Sie würden Kopf und Kragen riskieren.
01:14:26Um ihren Benjamin zu retten.
01:14:30Was kann ich für Sie tun?
01:14:33Sie gehen zu Hannah Solver, so wie mit ihr verabredet.
01:14:37Nur nicht um neun, sondern schon um sieben Uhr.
01:14:41Dann nämlich findet ein Treffen der Solverbande statt.
01:14:43Sagen Sie, Sie konnten es nicht anders einrichten.
01:14:45Und wenn Sie das Geld mitbringen, wird man Sie auf jeden Fall reinlassen.
01:14:51Dann provozieren Sie dieses Pack.
01:14:54Lassen Sie einfach Ihrem Ärger freien Lauf.
01:14:56Wie sehr Sie die Nazis verachten.
01:14:59Wie sinnlos Ihnen dieser Krieg erscheint.
01:15:01Wie gern Sie Hitler töten würden.
01:15:05Behaupten Sie demnächst in die Schweiz zu fahren.
01:15:07Bieten Sie sich als Kurier für Briefe an, die an der Zensur vorbei müssen.
01:15:13Was ich brauche, ist maximal belastendes Material.
01:15:19Wehrkraftzersetzung, Defettismus, Feindbegünstigung, Hochverrat.
01:15:26Falls Sie Ihre Sache gut machen, schicke ich Sie und Ihren Benjamin nach Schweden.
01:15:31Falls nicht, ins Konzentrationslager.
01:16:16ich nehme dich dazu.
01:16:23Lege Soldat
01:16:34Okay.
01:16:36Okay.
01:16:39Okay.
01:16:39Okay.
01:16:40Okay.
01:16:41Okay.
01:16:42Entschuldigung.
01:16:43Wo ist Frau Liebermann?
01:16:54Okay.
01:17:39Meine liebe Luise,
01:17:41was hatten Max und ich doch für ein Glück,
01:17:45eine so fleißige, treue und charakterfeste Haushälterin gefunden zu haben.
01:17:53Nach all den gemeinsamen Jahren endgültig Abschied zu nehmen,
01:17:58fällt mir mitnichten leicht.
01:18:03Doch ich bezweifle,
01:18:05die Kraft für einen Neuanfang aufbringen zu können.
01:18:09Berlin war immer mein Zuhause.
01:18:12Und so wird es bleiben.
01:18:20Vor allem aber,
01:18:22ich fühle mich zu alt für eine derart abenteuerliche Flucht
01:18:26und befürchte,
01:18:28ich könnte auch andere in Gefahr bringen.
01:18:31Vor allem Sie.
01:18:34Ich bitte Sie inständig,
01:18:37sich von Lagi von Ballestrem in Sicherheit bringen zu lassen.
01:18:40Sie haben es sich redlich verdient.
01:18:43Frau Professor?
01:18:49Den Ring werden Sie womöglich brauchen,
01:18:52um Grenzsoldaten zu bestechen.
01:18:55Falls nicht,
01:18:57verkaufen Sie ihn,
01:18:59falls Sie wollen.
01:19:00Frau Liebermann?
01:19:01Er gehört Ihnen.
01:19:03Ein Dankeschön für alles,
01:19:06was Sie für mich getan haben.
01:19:08Leben Sie wohl, Luise.
01:19:11In Zuneigung und Dankbarkeit.
01:19:15Ihre Martha.
01:19:23Frau Liebermann?
01:19:38Es wird wohl das Beste sein.
01:19:59Die Verteidigung,
01:20:00aber auch immer noch alles,
01:20:01was sie es tun macht,
01:20:02Sie können das Beste aus den Momenten geben.
01:20:02Die Verteidigung aber auch nicht,
01:20:03even die Verteidigung.
01:20:07Sie haben dann in der Verteidigung.
01:20:09Sie werden die Verteidigung über die Verteidigung.
01:20:10Ich empfehlen Sie die Verteidigung.
01:20:35She lives still.
01:20:36Packen Sie mit an.
01:20:38Wozu?
01:20:39Sie muss in ein Krankenhaus.
01:20:41Warum lassen Sie, Frau Liebermann, nicht einfach sterben?
01:20:44Weil nicht der Jude entscheidet, wann er stirbt, sondern wir!
01:20:49Los jetzt.
01:20:51Nee, schon aus Prinzip nicht.
01:20:58Los.
01:21:02Bald schon enthalten.
01:21:05Richtet ein Russe oder ein Trommi die Waffe auf Sie.
01:21:11Ich wär ja dabei, wenn's ohne ihr wie verdammtes Drecksleben wird.
01:21:17Aber das, das werd ich nicht tun.
01:21:32Halten Sie keine Maul auf den Pfeil.
01:21:34Helfen Sie mir.
01:21:38Los!
01:21:55Haben Sie den Magen ausgepumpt?
01:21:57Das Veronal ist längst in Ihrem Blutkreislauf.
01:22:02Eines sag ich Ihnen.
01:22:04Stirbt diese Jüdin, hat das weitreichende Konsequenzen für Sie.
01:22:13Wenn Hanna Solf erfährt, dass sie lieber Mann tot ist, hat sie keinen Grund mehr, sich mit Sulbach zu treffen.
01:22:17Und wir stehen wieder bei null.
01:22:20Weg da!
01:22:21Rauschen!
01:22:22Verdammt noch mal!
01:22:23Arie haben überhaupt keinen Zutritt!
01:22:25Ich will aber bei ihr sein!
01:22:28Sie kommt mit größerer Wahrscheinlichkeit wieder zu sich, wenn sie eine vertraute Stimme hört.
01:22:41Wenn Sie versucht, eine Jüdin Hand anzulegen, sofort erschießen!
01:23:02Die Aussagen stammen angeblich von der Klömer, seit sie erst mittlerweile in der Schweiz.
01:23:07Guten Abend, Karl Solbach.
01:23:12Guten Abend.
01:23:13Guten Abend.
01:23:13Guten Abend.
01:24:05Let's go.
01:24:13Yes, ha, ha.
01:24:53Thank you for your cooperation.
01:24:57Heil Hitler.
01:24:59Heil Hitler.
01:25:07Benjamin?
01:25:12Wir sind frei.
01:25:42Wir sind frei.
01:25:43Wir sind frei.
01:25:51Wir sind frei.
01:25:53Wir sind frei.
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