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00:00Hey, that looks like a...
00:04like a dog from the end.
00:06Jens!
00:09Oh, God!
00:11Tawarish Abdullahi!
00:14Jens?
00:16Is this here?
00:18It's like a school's head.
00:35My ladies and gentlemen, welcome to Captain's Dinner.
00:38Now with me in the U-Boot.
00:40A man, who you can at night um 3 o'clock.
00:43And he will read every government's explanation of this world.
00:48Let's go.
00:49That's cool.
00:51Is this the sauna or something?
00:53Oh, God.
00:55That's what I'm talking about.
00:57Herzlich willkommen, Mr. Tagesschau-Chefsprecher.
01:01Herzlich willkommen, Jens Rieber.
01:04Tawarish Abdullahi.
01:06Ich bin hier.
01:07Schneid dich an.
01:10Warum hat er Angst vor meiner Sendung?
01:13Hat er eigentlich Kinder?
01:16Und wen hat er heimlich im Park beerdigt?
01:19Hier lang.
01:21Hola.
01:23Hola, Madonna.
01:25Jens?
01:27Links.
01:28Links.
01:28Links.
01:29Hoch.
01:29Hoch.
01:30Hier.
01:31Hoch.
01:33Jetzt hast du es.
01:34Kann ich mich hier festhalten?
01:35Ja, ja, überall.
01:35Das ist alles fest.
01:37Feste, feste, feste.
01:38Weißt du, im Fernsehen, da taust du im Laden nicht mehr.
01:41Nein!
01:42So sieht das hier aus?
01:43So sieht es aus hier.
01:45Das ist der Kommandant-Sitz und du bist hier der Kommandant.
01:47So, kannst du dem fließen Russisch?
01:51Nee, ich habe es mal irgendwann in der Schule gelernt, aber da ist nicht mehr viel drüber.
01:55Dann habe ich es ein bisschen bei der Armee gebraucht.
01:58Kannst du irgendwas davon lesen?
01:59Ich hätte schon viele Russen ja hier tatsächlich.
02:01Ja, die Schalter kann ich natürlich alle lesen.
02:04Das kannst du lesen.
02:05Okay, kannst du Russisch.
02:06Ich kann das auch bedienen.
02:07Ich bring dir das Ding auch zum Tauchen.
02:10Du kennst meine obligatorische erste Frage und die hast du gedient.
02:13Und die können wir richtig gut beantworten.
02:15Länger als du in deiner Fantasie.
02:17So, erzähl mal, erzähl mal.
02:19Ich habe, nach dem Abitur gab es ja in der DDR zwei Optionen.
02:23Entweder hast du anderthalb Jahre dich zum Armeedienst verpflichten müssen oder, jetzt
02:30kam das große Oder, wenn du guten Studienplatz haben wolltest, waren die drei Jahre Armee nahezu
02:36Pflicht.
02:37Dann nahm das so seinen Lauf.
02:39Und dann habe ich das einfach gemacht.
02:41Drei Jahre Armee.
02:42Grundausbildung ein halbes Jahr in irgendeinem Nest in Sachsen.
02:46Da wurdest du so richtig geschliffen.
02:47Das war für viele auch die absolut grenzwertigste Zeit.
02:52Da haben viele aufgegeben.
02:53Es gab viele Probleme.
02:56Aber dann später an dem Stationierungsort, in dem ich war, nah an der polnischen Grenze,
03:00habe ich mich auch ganz wohl gefühlt.
03:01Es war ein typischer Militärflugplatz, wie es sie ganz oft gab.
03:06Ich bin ein bisschen außer Puste von der Treppe.
03:08Oh ja.
03:08Setz dich hin, lehn dich zurück.
03:10Genieß die Aussicht.
03:11Das hier.
03:12Das ist ganz bequem hier.
03:13Der Kommandantsitz.
03:15Was denkst du?
03:15Der Kommandantensitz muss ja bequem sein.
03:17Meinst du, dass das der Kommandant war, der hier saß?
03:18Das ist der Kommandantensitz.
03:19Ja, da saß der Kommandant und ich war der Steuermann.
03:21Der hat das hier so gemacht.
03:22Der hat dann getaucht.
03:24Der hat dann getaucht.
03:25Zieh mal ran.
03:26Ah, geht alles klar.
03:28Jetzt glaube ich, dass es das ist.
03:29Das ist wie ein Organismuschen.
03:31Es ist absolut.
03:33Wie ein Alienfilm.
03:34Was bist du für die 61er?
03:36Baujahr 63.
03:38Im Ernst?
03:39Ja.
03:41Ich dachte, wir sind gleich alt.
03:43Die Zeit hat mal geschrieben.
03:45Sinngemäß.
03:46Warte mal.
03:47Jens Rieber, ein junges Gesicht.
03:49Aber das Fleisch sitzt nicht ganz fest auf den Knochen.
03:52Die Wangen haben noch so eine kleine Amplitude eingebaut.
03:55Wenn ich so ein Foto mache, so hier und hier eine Handykamera,
03:59dann schwabbelt das alles so ein bisschen.
04:01So ist mein Gesicht nun mal.
04:02Das sitzt wirklich in der Tat nicht ganz fest auf den Knochen.
04:06Wenn ich Gewichtsprobleme hätte oder zu viel essen würde,
04:09dann würde ich ganz schön feist aussehen.
04:12Ediko von Kürti, das muss ich dir auch noch erzählen.
04:14Die war auch hier.
04:15Die war die einzige Gästin, für die du aus Platzangstgründen,
04:19meine ich, mal eine Ausnahme gemacht hast und hast sie unten empfangen.
04:23Als ich das gesehen habe im Making-of über dieses Schiff von dir,
04:26habe ich gedacht, ne.
04:28Mit Ediko von Kürti.
04:29Ich schätzte sie bis dato für Monscheintarif und all ihre tollen Bücher.
04:33Aber in irgendeinem fünften, sechsten Buch hatte sie mal geschrieben,
04:36nur als Nebensatz beschreibend.
04:38Jens Rieber wird auch immer fetter.
04:40Den Satz habe ich ihr nie verziehen.
04:41Ich dachte, mit der Kürti will ich nicht auf einer Stufe sein.
04:46Nö, ich ziehe das durch, trotz Platzangst.
04:48Ich habe massive Platzangst in den letzten Monaten bekommen.
04:51Woher kommt das?
04:51Durch einen schweren Autounfall vor zehn Jahren.
04:53Von dem hatte nie jemand erfahren.
04:56Und ich bin mit einem Testwagen mit Tempo 200 auf der Autobahn
05:01zwischen den Leitplanken 14 Mal hin und her.
05:04Und das Auto war dann eigentlich nur noch ein Stück Torte.
05:07Weil es gab infernalische Geräusche.
05:09Die Leitplanke trennte immer ein Stück von dem Auto ab,
05:12weil ich halt so ein hohes Tempo hatte.
05:14Und es war damals das erste Auto, was eine neuartige Lenkung bekommen hatte
05:20und zugelassen wurde weltweit.
05:22Und hinterher bekam man dann raus, dass ich das letzte an,
05:26was ich mich erinnern kann, war ein großer Lkw mit wahnsinnig vielen Antennen
05:29auf dem Fahrerhaus.
05:32Und das waren wohl CB Antennen, die in die Elektronik dieses Wagens,
05:36dieses neuartigen Wagens reingefunkt haben.
05:39Ist dir was passiert?
05:40Mir ist komischerweise nichts passiert.
05:43Ich habe erst gedacht, ich verbrenne in dem Auto,
05:45weil ich den Nebel in der Kabine falsch eingeschätzt hatte.
05:49Also ich hatte in diesem Moment wirklich mit dem Leben abgeschlossen.
05:53Ich habe wirklich eine wirkliche Nahtoderfahrung,
05:55die ich meinem schlimmsten Feind nicht wünsche.
05:57Ich war fest davon überzeugt, jetzt in der nächsten Sekunde
06:00bohrt sich irgendwas aus dem Armaturenbrett in meinen Brustkorb.
06:03Und ich dachte, lass es einfach nur schnell gehen.
06:05Darauf war ich eingestellt.
06:08Und dann diese infernalischen, metallischen Geräusche.
06:11Und dann kam ich irgendwie ganz vorbildlich rechts zum Stehen im Straßengraben
06:15und ich sah nichts mehr.
06:17Ich dachte, na super, jetzt bist du zum Stehen gekommen,
06:19aber jetzt verbrennst du.
06:20Das waren aber nur die Pyropraton der 14 Airbags,
06:23die sich ausgelöst hatten.
06:24Deshalb sah ich nichts mehr.
06:26Und dann reagierst du irgendwie, geht die Tür auf.
06:28Die Tür ging natürlich nicht auf.
06:29Da habe ich gedacht, wie kommst du denn sonst raus?
06:32Ah, Fensterheber.
06:33Fensterheber, der ging dann exakt zwei Zentimeter auf.
06:35Und dann konnte ich mit Fingern raus, rauswinken.
06:37Dann verzog sich auch der Nebel.
06:39Und die erste, die angerannt kam, war,
06:40Hallo, mein Name ist so.
06:42Geht's Ihnen gut?
06:42Ich bin Unfallärztin.
06:43Und da dachte ich, gütige.
06:45Hat sie dich erkannt?
06:46Nein, hat sie nicht.
06:48Nein.
06:48Ich sah wahrscheinlich richtig mistig aus.
06:50Ich stand unter Schock.
06:52Vier Wochen später begannen dann die Probleme,
06:54die klassischen Probleme einer posttraumatischen Belastungsstörung.
06:59Und ich bin psychisch zusammengebrochen und musste mich in Behandlung begeben.
07:02Und wenn du jetzt hier bist, was macht das mit dir?
07:04Das ist grenzwertig, weil ich getriggert wurde vor ein paar Wochen durch eine Fernsehserie.
07:10Da ging es um Höhlenforscher.
07:12Und ich saß ganz normal zu Hause im Bett.
07:14Und da kam so eine Szene, die legte irgendeinen Schalter bei mir um.
07:19Und seitdem sind die Probleme stärker denn je.
07:26Konzentrieren.
07:30Ich darf vielleicht nicht hochgucken da.
07:31Ist eine Gurke.
07:33Ich esse eine Gurke.
07:34Ich habe extra für dich deine Spreewald-Gurken gekauft, weil du ja aus dem Spreewald kommst.
07:43Und es hieß, hier sind die besten.
07:45Ich teste das jetzt.
07:47Weißt du, was du gekauft hast? Das sind die falschen.
07:53Wahrscheinlich falschen.
07:54Das sind die falschen.
07:55Bist du hier Gurkenkonnoisseur oder was?
07:58Ja, bin ich.
07:59Ich habe einen Test mit 200 Gurken gemacht.
08:00Was heißt denn im Ernst?
08:02Was heißt denn die falschen?
08:03Da stand Spreewald-Gurke drauf, das Original.
08:06Ja, das sind Spreewälder-Salz-Gurken.
08:09Die klassische Spreewälder-Gurke ist eine Gewürz-Gurke.
08:13Die hat eine ganz andere Konsistenz.
08:14Das ist einfach eine Salz-Gurke.
08:16Die schmeckt fantastisch.
08:16Die schmeckt fantastisch.
08:18Die wird in den arabischen Räumen in Dosen ähnlich wie die von Energydrinks abgefüllt.
08:24Da ist das Feinstück drin.
08:25Da ist der Sud drin.
08:26Und den trinkst du dann.
08:27Und du kommst super an in den Ländern, wo es sehr heiß ist.
08:29Aber das ist eine Salz-Gurke und ich habe Jahre keine gegessen.
08:32Das ist gut.
08:33Das ist die richtige Gurke.
08:34Eine Spreewald-Gurke ist immer richtig.
08:37Die haben wir noch verschiedene.
08:38Was man macht, macht man falsch.
08:40Ja, aber ich bin ein sehr höflicher Mensch, wenn ich irgendwo eingeladen werde und zu Gast bin, bringe ich immer
08:49ein Gastgeschenk mit.
08:50Immer.
08:51Ich habe dir auch was mitgebracht.
08:52Das ist hier.
08:54Wir müssen es ja jetzt nicht auspacken.
08:56Ich kann dir sagen, was drin ist.
08:58Ich möchte aber reingucken.
09:00Ich gucke rein.
09:01Du guckst rein und musst nur gucken, wo du es aufbekommst.
09:07Olivenöl geht immer.
09:07Weltweit.
09:08Ja, und ich stehe aber sehr auf Olivenöl.
09:11Das freut mich.
09:11Ich bin ein sehr, sehr, sehr großer Olivenöl.
09:14Ich verbrauche unglaublich viel Olivenöl.
09:17Ich mag sehr gutes Olivenöl, weil ich dann damit ganz viele kleine Sachen mache.
09:20Auch Erdbeeren reintunken oder so.
09:22Das mache ich auch gerne.
09:23Das ist irgendwie so ein bisschen, weißt du.
09:26Und auch gerne mit ein bisschen Salz.
09:29Die Erdbeeren?
09:30Ja, ja, ja.
09:31Das schmeckt ganz toll.
09:31Ich probiere sofort.
09:33Wie ich mir gerade vorstelle.
09:34Auch sehr gut.
09:35Orangen.
09:36Mit ein bisschen Olivenöl und ein bisschen Salz.
09:39Du bist süß, Jens.
09:39Vielen, vielen Dank.
09:40Muss ich die aufessen?
09:41Ja, natürlich muss ich die aufessen.
09:43Gucken isst man auf.
09:44Bist du aus dem Spreewald?
09:46Hast du ein Papier?
09:46Nee, natürlich nicht.
09:48Rewischt an meiner Dings.
09:49Meine Uniform ist hier, wenn du wüsstest, was darf hier alles.
09:53Sag mal, wir reden viel zu wenig über den Osten.
09:57Die Erinnerungen, die du teilst, sind natürlich ganz andere Erinnerungen,
10:00die jemand, der 20 Jahre alt war und in Westdeutschland irgendwie bei der Bundeswehr war.
10:05Das gehen so auseinander.
10:07Hast du das Gefühl, dass wir darüber zu wenig berichten?
10:10Man hat am Anfang unmittelbar nach der Wende und in den ersten Jahren des Zusammenwachsens
10:17dieser beiden deutschen Staaten meiner Meinung nach unfassbar viel verkehrt gemacht.
10:22Es war für uns als Ossis, sag ich mal, haben sich alle Vorurteile bestätigt, die da pauschal zusammengefasst waren.
10:29Westdeutsch ist ein ganz schön hochnäsig und ein eingebildetes Volk.
10:32Ja, das finde ich auch.
10:33Das hat man ganz schön spülen lassen.
10:35Das zeigt sich an einem kleinen Beispiel.
10:37Wann immer jemand aus dem westdeutschen Medienbereich über Ostdeutschland gesprochen hat,
10:43hat er sich sofort in diesen komischen sachsischen Dialekt geflüchtet.
10:47Das musste reichen, um zu charakterisieren, jetzt erzähle ich euch mal was aus dem Osten.
10:53Und das ist meistens komisch, das hat immer irgendwas mit Partei und Stasi zu tun.
10:57Und die sind alle ein bisschen hinter dem Mund aufgewachsen und so.
11:01Aber das ist doch nicht die Betrachtung der Gesamtheit eines Landes,
11:05wie wir es heute im Jahr 2024 von jedem verlangen, dass man sagt,
11:09Urteile bitte nicht pauschal über Menschen, über Länder, über Religionen,
11:14über sexuelle Einstellungen, über was auch immer das modernes Leben ausmacht.
11:19Und was ist mit den Gedanken, die du an diese Zeit hast damals in der Armee?
11:25Also man denkt ja, man muss ja irgendwie, ist man partei-nah, ist man irgendwie Stasi-nah, mag man das
11:31System?
11:32Jetzt hast du sehr schön gesagt, ich wollte, ich nehme an, du wolltest studieren
11:36und dann wolltest du erstmal dann dir eine gute Laufbahn dorthin.
11:39Und dann war das ein notwendiges Übel.
11:41Ich erinnere mich an die Grundausbildung, die wirklich hart war, die Menschen an ihre Grenzen geführt hat,
11:50die Gehirnwäsche pur war zu 100 Prozent.
11:52Also da gab es alles vom militärischen Training über Sturmbahn bis hin zum politischen Unterricht,
11:59wo dir klargemacht wurde, wo sitzt der Klassenfeind und was hast du im Ernstfall mit dem zu machen.
12:05Und du warst dann wirklich voll auf Linie.
12:08Du hast eine Gehirnwäsche bekommen.
12:09Hat es funktioniert?
12:10In der Zeit, wo ich damals diese Grundausbildung absolviert habe, gab es ein paar Tage ein sehr seltenes Wetterphänomen.
12:20Es gab Polarlichter in diesen Breiten und erst recht kurz vor Sachsen extremst selten.
12:24Zu sehen waren rosa-rote und grüne Lichtgebilde am Himmel.
12:29Ich hatte Wachdienst in dieser Nacht und war so auf Krieg eingestellt in der Grundausbildung, da war ich 19.
12:39Dieser Wachdienst wurde mit einer scharfen Maschinenpistole erledigt.
12:42Man hatte das Militärgelände zu bewachen.
12:44Und ich war so auf Krieg gedrillt durch diese Grundausbildung, dass ich gesagt habe,
12:49jetzt greift uns der Westen mit einem chemischen Mittel an.
12:52So verblendet war ich in dem Moment und ich hätte alles mit dieser Maschinenpistole umgenietet,
12:58was auch nur nach irgendwie Soldat ausgesehen hätte.
13:01Das war wirklich hinterher, ich habe mich totgelacht darüber, aber so war man beeinflusst davon.
13:06Was hast du für eine Kindheit gehabt in diesem 13.000 Seelendorf?
13:09Eine sehr glückliche.
13:10Glückliche?
13:11Eine sehr, sehr glückliche.
13:12Insbesondere erinnere ich mich an meine Oma, die die beste Oma, leider zu früh gestorben.
13:17Es war eine Kindheit, die im Wesentlichen im Stadtwald unserer Stadt stattfand.
13:22Ich war viel draußen, entweder war ich viel draußen und wir haben alle möglichen Spiele,
13:27die man in einem Wald anstellen kann, gemacht.
13:29Wir hatten einen schönen Stadtfluss dadurch.
13:31Da bin ich einmal abgesoffen und wiederbelebt worden, weil ich meinem Fußball gefolgt bin.
13:37Oder es war ein Leben drinnen.
13:39Wann immer man den kleinen Jens gesucht hat, saß er in irgendeiner Ecke und hat ein Buch gelesen.
13:45Also meine Lieblingsliteratur waren alte polnische und russische Schriftsteller mit Science Fiction Geschichten.
13:53Also insofern müsste ich mich eigentlich in so einem Boot hier sauwohl fühlen.
13:58Warst du denn dann in der Sowjetunion auch?
14:00Ich war einmal in Moskau 1982.
14:04Ich weiß gar nicht, was der Grund war, warum ich da war.
14:07Ich wollte einfach mal fliegen, glaube ich.
14:08Mir ist kotzübel geworden während des ersten Fluges.
14:10Da hatte ich auch Flugangst.
14:12Aber dort wurden wir nur abgefüllt.
14:14Dort konntest du nichts kaufen.
14:15Wir wurden fantastisch betreut.
14:17Die Russen sind ja...
14:18Sehr gastfreundliche Menschen.
14:20Wahnsinnig gastfreundlich, wahnsinnig gastfreundlich.
14:23Die haben ihren letzten Rubel für gutes Essen gegeben, haben uns abgefüllt mit Stogram,
14:28mit Wodka aus Zahnputzbechern.
14:31Es war ein einziges Besäufnis.
14:33Ich kann mich nicht mehr daran erinnern, was ich da gesehen habe.
14:35Ich war mal in meinem Leben in Moskau, ja.
14:37Kurze Fragen, kurze Antworten.
14:38Ich sehe schon die Handbewegung.
14:39Und du kannst diesmal entscheiden, ob du Rotlicht haben willst oder nicht.
14:45Weil du hast...
14:46So, das kannst du selber entscheiden.
14:48Rotlicht als Sinnbild, weil ich genug Rotlicht in meinem Leben bekommen habe?
14:51Nee, weil das Licht geht ja aus und dann nicht, dass du dann...
14:53Also, weil du hast ja gesagt, du bist getriggert und nicht, dass...
14:56Man weiß ja gar nicht, was passiert ist.
14:59Also, wir sind doch zusammen stolz, dass ich das hier hoch auf diesen Stuhl geschafft habe.
15:02Ich hab...
15:04Licht aus, Spot an.
15:05Kurze Fragen, kurze Antworten.
15:08Kurze Antworten.
15:08Ich bin nämlich.
15:09Welche Rolle spielt Emilia in deinem Leben?
15:13Emilia, Gott hab sie selig.
15:14Ist gestorben?
15:15Ist gestorben.
15:16Sie ist...
15:17Ich hab sie in...
15:17Oh Gott, ich habe sie...
15:19Wann ist sie gestorben?
15:19Ich habe sie im Lohmühlenpark.
15:21Das ist zwischen Lange Reihe in Hamburg und Steindamm.
15:24Ich habe sie im Lohmühlenpark bei einem tierischen Gewitterschauer mit einem Löffel...
15:29Ich hatte keinen Spaten.
15:30Mit einem Löffel begraben.
15:32Dabei kam eine Frau in einem Kinderwagen vorbei.
15:35Strömender Regen grub ich da in einem Park, der bisher nur für Drogengebrauch bekannt ist.
15:40Und habe meine Vogelspille, die ich 15 Jahre hatte, begraben.
15:42Jetzt wissen Sie...
15:43Brachy Pelma Emilia.
15:45Brachy Pelma Emilia.
15:47Die liegt da begraben.
15:48Gott hab sie selig.
15:49Sie hat es zum Schluss, die häuten sich ja einmal im Jahr, sie hat es aus dieser
15:52zweiten Haut nicht mehr rausgeschafft.
15:54Sie war zu altersschwach.
15:56Und das tut mir bis heute in der Seele weh.
15:57Das war die liebste Vogelspinne, die man sich überhaupt vorstellen kann.
16:00Hast du denn jetzt wie immer noch Haustiere?
16:02Ja, ich habe drei Silberfischchen in meinem Bad letztens entdeckt.
16:07Also keine Spinnen mehr.
16:09Ist vorbei.
16:10Welches Haustiere könntest du dir denn vorstellen?
16:13Oh, ich war bisher nur ausschließlich Hundefreund.
16:18Ich bin nur mit Hunden groß geworden.
16:21Dann hat sich mein Sohn eine Katze zugelegt und ich mochte Katzen bisher überhaupt nicht.
16:25Mittlerweile möchte ich ihm die Katze unterm Hintern wegklauen, weil die ist so süß.
16:30Die hat türkisfarbene Augen, ist schneeweiß.
16:34Hier, ich grüße dich.
16:36Und ich durfte sie drei Tage mal zu Gast haben.
16:40Ich wollte sie gar nicht mehr rausgeben.
16:41Das ist nicht normal.
16:43Pasta oder Steak?
16:45Pasta.
16:46Einzelgänger oder Herdentier?
16:47Einzelgänger.
16:48Gemüse oder Blumen?
16:51Blumen.
16:53Ich mag Blumen.
16:54Ich würde für einen schönen Blumenstrauß...
16:58Ich krieg gern Blumen geschenkt.
16:59Mit Blumen kann man mir wirklich eine Freude machen.
17:01Blumen sind toll.
17:02Ich krieg öfters rote Rosen geschenkt.
17:05Und...
17:05Von wem?
17:06Von meinem Sohn.
17:07Der schenkt mir grundsätzlich rote Rosen.
17:09Immer rote Rosen, weil er weiß um diese Schwäche.
17:11Und er sagt dann nochmal...
17:12Guter Junge.
17:13Ja, der sagt mir dreimal am Tag, ich liebe dich und bist der beste Papa der Welt.
17:16Jede SMS von ihm fängt immer an mit, mein liebster Papa.
17:19Ach, ist das süß.
17:20Da krieg ich immer fast feuchte Augen.
17:22Hast du gut erzogen.
17:23Ja.
17:24Naja.
17:25Was magst du an Schlager?
17:30Die heile Welt.
17:32Die heile Welt, dass es sich reimt.
17:35Und auch teilweise tollen Texte.
17:38Denk mal an Udo Jürgens und Schlager.
17:40Das kann sogar gesellschaftskritisch sein.
17:42Ja, Schlager ist nicht nur heile Welt.
17:44Das ist griechisch aber einfach keine heile Welt.
17:47Ganz genau.
17:47Im Gegenteil.
17:48Der hat schon...
17:49Ja.
17:51Vicky Leandros.
17:52Ich liebe das Leben oder so.
17:54Da krieg ich nur Gänsehaut, wenn ich dran denke.
17:56Wann kleidet sich ein Mann gut?
18:01Wenn es seine Persönlichkeit verstärkt.
18:03Wenn er nicht den Eindruck erzeugt, verkleidet zu sein oder von jemandem angezogen worden zu sein.
18:10Sucht ihr euch das immer selber aus, was ihr da anzieht?
18:12Das ist wahrscheinlich eine häufig gestellte Frage.
18:13Wir haben gute Kostümbilder, die uns beraten, die mit uns einkaufen gehen.
18:18Wir haben einen gewissen Betrag zur Verfügung.
18:20Man hat privat nicht so viele Anzüge, dass man da jeden Tag was anderes anziehen kann.
18:24Und es ist herrlich, wenn du was hingehangen bekommst.
18:28Irgendwann haben die den Dreh raus und du kommst früh schlaftrunken zum Morgenmagazin meinetwegen dahin und hast gar keinen Bock.
18:34Nur nachzudenken, passt dieses Blaue zu dieser Krawatte oder so.
18:37Es hängt fertig da.
18:38Ich ziehe es an und sehe meistens gut aus.
18:40Dein Lieblingsbuch?
18:43Die Bibel.
18:47Halleluja!
18:48Die Bibel?
18:50Hilft ab und zu mal drin zu lesen.
18:51Bist du ein gläubiger Mensch?
18:53Ich glaube an die Wissenschaft und lese trotzdem die Bibel.
18:56Bist du handwerklich begabt?
18:58Nein.
18:59Ich muss wirklich mein sauer verdientes Geld investieren in alle möglichen Handwerker.
19:04Aber mir ist wichtig, dass die Leute dann gut umsorgt werden.
19:07Wenn ich zu nichts beitragen kann, aber meine Handwerker haben es immer gut.
19:11Wie viele Turnschuhe besitzt du?
19:13Turnschuhe?
19:14Alleine das Wort finde ich ja schön, dass du nicht Sneaker hast.
19:17Sneaker? Für mich ist Turnschuhe.
19:18Turnschuhe.
19:18So, Vorsorge, Vorsorge, wir sind zu Ende.
19:22Mein geschätzter Director of Photography ist so in dem Gespräch.
19:26Ich habe noch nie gehabt, dass er so konzentriert jemandem lauscht.
19:29Hier, auch finde ich gut.
19:30Ich habe...
19:31Wir nehmen das mit rein.
19:32Und ich kann es auch nämlich so.
19:34Bam!
19:36Ach so.
19:37Ich wollte noch was zu den Turnschuhen sagen.
19:38Ja bitte.
19:39Den Schnieger.
19:40Den Schnieger.
19:41Den Schnieger.
19:42Ich habe eine gute Freundin, die kennt viele, viele gute Geschäfte.
19:47Sagen wir mal so.
19:48Ich habe auch Damenhandtaschen zu Hause, an die ich manchmal, weil ich viele Modemacher
19:54kenne, rankomme oder so.
19:56Aus besonderen Materialien, die dann ähnlich wie eine Birkin von Hermes zu fünfstelligen,
20:02sechsstelligen Summen gehandelt werden.
20:04Ich habe eine quietschrosa Damenhandtasche bei mir zu Hause stehend.
20:07Und heute bist du im Kleingarten, ne?
20:10Ja!
20:10Heute haben wir einen Kleingärtner hier.
20:12Ich hätte Judith ja auch noch nicht hier rakers.
20:14Ist das so ein Tick, dass alle Leute, die auf der Tagesschau sind, irgendwas mit Garten machen?
20:19Oder?
20:19Naja, sagen wir mal so.
20:20Der Unterschied zwischen den gärtnerischen Fähigkeiten von Judith und mir ist ...
20:24Bin ich gespannt, was du jetzt sagst.
20:26... sehr groß.
20:27Du Kleingärtner ist für dich.
20:29Ich Kleingärtner.
20:30Jens ist da alleine und wird ein bisschen Kleingärtner.
20:32Ja, ich habe zwei wunderbare Schweizer Nachbarn, die ...
20:36Die nicht wissen, was du machst?
20:39In der Tat, die haben keine Ahnung.
20:41Doch, ne, sie kennen das Hamburg schon halt.
20:44Und diese Schweizer Zwillinge, 86, glaube ich, die reichen immer einen durch die Hecke.
20:48Nämlich selbstgemachten Schlehenlikör.
20:50Oh, sehr schön.
20:50Jens, wir reichen wieder einen durch die Hecke und dann geht's da los.
20:55Und dann auch das einzige Mal, dass ich eine Ausnahme mache und Alkohol trinke.
20:58Weil du musst mir nur ein tausendste Millimeter geben und ich tanze hier nackig auf dem Tisch.
21:03Ich vertrag kein Alkohol.
21:04Was sind deine Genussmittel?
21:09Gute Zutaten generell.
21:11Also gutes Olivenöl.
21:13Leiste dir wenig, aber dann bitte nur das allerbeste.
21:17Zutatenlehre für eine gute Küche.
21:18Ich gehe gerne in gute Restaurants, gut essen, lade gerne Freunde ein oder so.
21:23Das erfüllt mich.
21:24Ich habe früher auch gute Rotweine genossen oder so.
21:27Aber irgendwann, das kann ich ja auch erzählen, also ich habe nicht immer nicht Alkohol getrunken,
21:33sondern irgendwann vor ein paar Jahren hatte ich schwere Nierenprobleme mit einem Nierenstein.
21:38Und die Operation lief nicht ganz so glatt wie sie.
21:40Und ich lag lange Zeit im Krankenhaus.
21:42Und um es kurz zu machen, ich habe Fentanyl bekommen.
21:45Und daran, ganz Amerika geht gerade daran zugrunde oder so.
21:49Und ich kenne die Wirkung von Fentanyl.
21:52Und das Mittel an sich ist ein Segen.
21:54Innerhalb von Millisekunden hast du keine Probleme mehr.
21:58Aber das Zurückkommen ins Leben ist das Brutalste, was man sich vorstellen kann.
22:03Ich habe immer nach einem Bild gesucht.
22:04Du bist begraben unter zehn Metern lauwarmem Schlamm und versuchst irgendwie wieder Luft zu bekommen.
22:11Das ist ein ganz ekliges Gefühl.
22:12Und das Zurückkommen nach der Gabe von Fentanyl dauert einen halben Tag, zwölf Stunden oder so, bis du wieder einigermaßen
22:19klar bist.
22:20Und ich wollte nie wieder, habe ich mir nach diesem Krankenhausaufenthalt geschworen,
22:24ich wollte nie wieder die Kontrolle über meinen Körper verlieren.
22:26Keine Kopfschmerztabletten, kein gar nichts.
22:28Es ist mir halt manchmal nur ein Mittel gegen Panikattacken, wenn man damit Probleme hat.
22:34Aber dann gehe ich auch viel lieber sehr artig zu einer Gesprächstherapie.
22:37Man kann es ja gut handeln.
22:39Aber wenn es gar nicht mehr geht, musst du dir halt eine Pille reinschieben.
22:41Ganz schön viele Dinge, die so passiert sind.
22:44Der Flugzeug war irgendwie nicht gut nach Moskau, dann unter Schlamm begraben, dann der Autorunfall,
22:50dann als Kind in den Bach gefallen und wiederbelebt worden.
22:53Und ziehst du das Unglück an?
22:57Nö, das muss man positiv sehen.
23:00Ich habe irgendwo eine ganze Armee von Schutzengeln, die sagen, mit dem haben wir aber noch was vor.
23:06Den brauchen wir noch.
23:07Lass den mal noch nicht hops gehen.
23:09Damit er bis in alle Ewigkeiten noch Tagesschau macht oder soll er noch was anderes machen?
23:16Ich bin sehr demütig über diesen Beruf.
23:20Er bringt ein paar Erschwernisse mit sich.
23:22Jan Hof hat das mal sehr treffend formuliert.
23:23Du bist 24 Stunden im Dienst.
23:25Du gehörst der ARD und der Tagesschau.
23:27Und du wirst mit anderen Maßstäben gemessen als jeder andere Fernsehschaffende.
23:32Absolut.
23:32Lässt jemand einen Pups, ist es okay.
23:34Lass ich einen Pups, wird stets gleich nächsten Tag in der Zeitung oder so.
23:38Das ist manchmal sehr anstrengend.
23:40Und das kriegst du vor allem nicht bezahlt.
23:42Diese permanente...
23:43Ich will mich nicht über meine Honorare beschweren.
23:46Überhaupt nicht.
23:46Ich komme gut klar.
23:47Aber diese ständige Kontrolle deines Lebens, die sich bis in die letzte Ader deines Privatlebens zieht, die kann gar nicht
23:56bezahlt werden.
23:57Und damit muss man umgehen lernen.
24:00Es ist nach wie vor ein Traumjob.
24:01Ich mache das wirklich gern.
24:05Aber man kann es halt nicht ewig machen.
24:07Ich habe Verträge.
24:08Ich kriege drei Jahresverträge.
24:09Meiner läuft jetzt 26 aus.
24:11Und dann wollen wir mal gucken, ob es die Sendung in dieser Form noch gibt.
24:15Die ARD hat ja auch das Recht, mal Sendungen umzugestalten oder so.
24:18Man muss sich immer möglichst breit aufstellen, damit einen das nicht überrascht, wenn man mal nicht mehr gebraucht wird.
24:23Und auch das ist normal.
24:24Dafür sind wir freie Mitarbeiter.
24:27Aber das macht uns gleichzeitig auch so neutral.
24:31Ich sage mir vor jeder Sendung, ich bin die Schweiz.
24:33Ich bin die Schweiz.
24:34Ich bin die Schweiz.
24:35Du könntest mich jetzt nach bestimmten politischen Sachen fragen oder so.
24:38Ich bin die Schweiz.
24:39Dazu würde ich mich nie äußern, was ich gut finde oder wie ich darüber denke oder so.
24:45Das Publikum hat ein Recht darauf, einen völlig neutralen Menschen an diesem Platz dort zu wissen.
24:49Der keine Meinung hat zu nichts.
24:51Der liest das einfach vor.
24:53Das ist sein verdammter Job.
24:54Es möglichst fehlerfrei zu sprechen.
24:59Und solange ich das gut kann, mache ich das.
25:01Aber angenommen, 2026, die ARD beschließt, Tagesschau, das ist ein Flop.
25:06Das guckt keiner mehr.
25:07Möchten wir mal.
25:07Das ist keine gute Sendung.
25:09Wir machen jetzt was anderes.
25:10Was würdest du denn dann machen?
25:13Also, was würdest du gerne machen?
25:16Was für ein Angebot müsstest du ins Haus flattern, wo du sagst, oh, das ist aber interessant?
25:23Als jemand, der ein Leben lang diese Seriosität dieses Landes ausstrahlt?
25:26Ich glaube jetzt und hier an diesem Platz und heute, das gilt das, was ich, Karl Lagerfeld hat, glaube ich
25:32mal gesagt, das, was ich sage, hat wirklich nur Gültigkeit in dem Moment, wo ich es sage.
25:37Insofern bitte ich das, was ich jetzt sage, auch zu verstehen.
25:39Nein, ich glaube nicht, wenn das so wäre, dass ich nochmal was mit Medien machen würde.
25:45Glaube ich nicht.
25:46Es gibt eine konkrete Vorstellung.
25:48Es gibt einen Laden in Hamburg, den würde ich gerne übernehmen.
25:50Ich kenne sowohl den Vater, der das 50 Jahre geführt hat und jetzt auch den Sohn und den würde ich
25:57gerne genau in dem Sinne, ich würde ihn genauso gerne weiterführen, vielleicht ein bisschen erweitern, um ein spezielles Erzeugnis zum
26:04Essen.
26:05Da müsste ich jetzt aber die Geschäftsidee verraten und da würde ich gerne stehen, bis ich tot umfalle und vielleicht
26:10auch mit der Mannschaft, die da heute jetzt schon drin ist.
26:12Ich möchte mit dir zum Abschluss ein Spielchen spielen.
26:15Sind wir noch auf Sendung?
26:16Ja, ja.
26:17Das ist alles on.
26:19Wir spielen zum Abschluss, spielen wir mit dir Mr. Tagesschau.
26:23Was ist am 2. Juli 1963 passiert?
26:29Da bist du geboren.
26:30Ja.
26:30Einmal ist es dein Geburtstag, aber es ist noch anderes passiert und wir haben den Aufmacher der Tagesschau.
26:36Ich gebe das dir einmal rüber.
26:37Kennedy war zu Gast beim Papst.
26:39Das passt hier in deinen ganzen Bibeldingen da jetzt rein.
26:41In Italien und so weiter.
26:43Ich habe jetzt deins nicht gesehen, weil ich sonst nicht mitraten kann.
26:47Wir lesen jetzt abwechselnd immer diese Meldung vor, die die Aufmacher-Meldung der Tagesschau am 2. Juli 1963 deinem Geburtstag
26:53war.
26:53Steht hinten die Lösung?
26:54Ne, du musst jetzt mit dieser Meldung, mit dem, was da drunter steht, mit dieser Intonation sprechen
27:02und ich muss raten, mit was für einer Intonation du gesprochen hast.
27:06Oh, das würde ich gerne machen, aber ich weiß nicht, wie ich es anging.
27:10Ich bin gespannt.
27:11Jens, ich habe eine Gurke.
27:12Wer sind Sie?
27:13Lassen Sie mir die Gurke aus der Hand.
27:17Präsident Kennedy ist heute zu einer privaten Audienz bei Papst Paul VI. eingetroffen.
27:25Der erste römisch-katholische US-Präsident wurde mit allen offiziellen Ehren empfangen.
27:35Das Wetter war mit 37 Grad im Schatten ungewöhnlich.
27:42Tja, ich will.
27:44Ich habe so lange drauf gewartet.
27:46Ich will.
27:47Du bist fantastisch.
27:48Du bist fantastisch.
27:49Das ist ein cooles Spiel.
27:49Oh Gott, ich kann das nicht.
27:50Ich kann nichts davon.
27:51Das ist total scheiße.
27:52Wo schaffst du das?
27:54Was davon nehme ich denn?
27:55Das nehme ich.
27:57Präsident Kennedy ist heute zu einer privaten Audienz bei Papst Paul VI eingetroffen.
28:04Der erste römisch-katholische US-Präsident wurde mit allen offiziellen Ehren empfangen.
28:10Das Wetter war mit 37 Grad im Schatten ungewöhnlich heiß.
28:15Das ist eine Automatenansage.
28:17Ja, Mann, richtig.
28:18Das ist eine Automatenansage.
28:20Cool.
28:20Siri oder Alexa.
28:21Hast du gut gemacht.
28:22Sehr gut gemacht.
28:23Sehr gut.
28:23Sehr stolz auf mich.
28:25Jens Riemer, meine Damen und Herren, müsste ich jetzt sagen, wenn du auf der Bühne wärst.
28:28Oh mein Gott.
28:29Du bist toll.
28:30Du machst das.
28:30Du bist faszinierend.
28:31Ich habe noch eine Abschlussfrage an dich.
28:33Ich hätte nämlich Inka Bause hier zu Gast.
28:35Und Inka Bause hat mir...
28:37Ich liebe Inka Bause.
28:37...hat mir erzählt, dass ihr Bild damals, sie als ganz großer DDR-Teeni-Star, dass ihr
28:43Bild in den ganzen Spinden der NVA-Boys hing.
28:46Stimmt das?
28:47Oder ist das nur ein Gerücht, wovon sie gehört hat?
28:51Ich werde mich selbst zitieren und den Satz etwas abändern.
28:55Inka Bause ist deine Granate.
28:59Sie hing bei dir im Spind?
29:00Bei jedem.
29:01Ist das tatsächlich so?
29:02Ich flippe heute noch aus, wenn ich Inka sehe.
29:04Die ist einfach ein heißer Feger.
29:06Wirklich.
29:07Die sah damals hinreißend aus.
29:10Ich kannte, die lief in Dauerschleife.
29:13Bong hieß, glaube ich, unsere Hitparade in der DDR.
29:15Und wenn die da mit ihrer super Dauerwelle...
29:19Die hatte einen sehr modernen Stil zu tanzen.
29:23Den mochten alle.
29:24Der war sehr zeitgemäß.
29:26Und Inka ist einfach ein ganz feiner Mensch.
29:29Ja, ist sie.
29:30Ist sie, ist sie.
29:31Ein ganz, ganz feiner Mensch.
29:32Ganz süß.
29:33Schön, dass du da warst, mein Lieber.
29:35Danke für die Einladung.
29:36Es war gar nicht so schlimm.
29:37Wie du es dir vorgestellt hast.
29:38Wie ich es mir vorgestellt habe.
29:39Du musst immer Traumata überwinden.
29:41Du warst gut ablenkt.
29:42Das kann ich.
29:42Gut ablenken kann ich.
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