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00:00.
00:23Thank you, thank you.
00:28Guten Abend und ganz herzlich willkommen zu einer weiteren Folge Sträter.
00:33Ihre Wohlfühlsendung hier im Fernsehen.
00:3845 Minuten mit mental gut zu durchdringenden Inhalten, dafür aber ohne Dampfnudelrezepte,
00:43aktuellen News oder Selbstoptimierungstipps.
00:45Dafür gibt es ja dann das Frühstücksfernsehen, dass ich leider Gottes viel zu selten gucke,
00:50weil das, wenn ich gegen 13.45 Uhr erwache, schon mehrere Stunden nicht mehr läuft.
00:54Da wird auf Menschen wie mich keine Rücksicht genommen, auch irgendwo armselig.
00:59Wo war ich? Genau.
01:01Börsentipps gibt es auch keine, einfach weil ich das auch nicht checke.
01:05Ich habe mir die Grundzüge mehrfach erklären lassen von meinem Bankmann,
01:08aber ich kapiere es einfach nicht.
01:09Ist Doe Jones, der Vater von Bridget?
01:11Ich habe mit meinem Bankmann, ich habe mit meinem Bankmann lange darüber geredet
01:17und er hat es mir x-mal erklärt, aber er musste es irgendwann inhaltlich sehr runterbrechen.
01:22Im Kern sagt er dann sowas wie, und dann nimmt der Onkel einen Thaler
01:26und tut ihm ein unsichtbares Schweinchen und dann wird es vielleicht mehr.
01:29Und wenn das passiert, bist du ein Zauberer.
01:31Hui, also da kommt nichts.
01:34Halten Sie sich generell fern von so Börsengurus und Motivationsreuschrecken
01:38und dem Ganzen vom Tellerwäscher zum Millionärpredigern.
01:41Es gibt letztendlich nur eine Instanz, der Sie vertrauen sollten.
01:45Der inneren Oma.
01:48Der innere Oma.
01:50Sie ist Orakel, Richter und Alarmanlage.
01:54Der Plural ist übrigens Omen.
01:56Das weiß man seit der Antike.
01:57Siehe dort, das sind gute Omen, Odysseus.
02:00Alles Wissen, das Sie benötigen, ist als zig Gigabyte Seelenenergie
02:04in Ihrer inneren Oma enthalten und damit natürlich auch irgendwo in Ihnen.
02:07Ich habe alle Tipps meiner Oma abrufbereit.
02:10All diese Weiszeit, was immer passiert.
02:12Ich habe mich mal schlimm verfahren, das war glaube ich bei Kiel oder so,
02:15weil mein Mobiltelefon kein Internet hat und deswegen hakte die Navi das ganze Zeit.
02:18Als ich dann wirklich verzweifelt war, da hatte ich die Stimme meiner inneren Oma
02:23und sie sagte, wir hatten früher gar keine Handys.
02:26Da konnte ich mir dann voll ein Ei draufpellen, weil das ein völlig sinnloser Hinweis war.
02:31Aber es ist immer schön von Oma zu hören.
02:34Ich bin auch vor einigen Jahren durch New York gegangen.
02:37Ich spazierte am Frühabend und dann hörte ich diese innere Stimme erneut.
02:41Und meine Oma sagte, geh mit keinen Fremden mit, außer du kennst die.
02:46Und da habe ich auch, da habe ich wirklich gedacht, wow.
02:51Einfach nur wow, geh mit keinen Fremden mit, außer du kennst die. Hammer.
02:56Oma dachte ich, wenn ich die kenne, sind die ja streng genommen, hör auf zu diskutieren, ich bin tot.
03:01Oma weicht mir eigentlich nie von der Seite und Ihre Oma Ihnen ja auch nicht irgendwie.
03:05Und immer, wenn ich es gerade überhaupt nicht brauche, sei es bei einem Spaziergang durch Hamburg
03:09oder einem Interview für eine renommierte Zeitung, gibt sie mir ganze Sätze ein,
03:13die ich dann auch so einen Tacken zu laut impulsartig sage.
03:16Sowas wie, früher waren hier überall Kornfelder zum Beispiel.
03:19Oder hast du Käse auf der Stulle, kannst du furzen wie ein Bulle.
03:22Es kommt und geht.
03:25Das ist halt die Oma, ich kann da nichts gegen machen.
03:28Ist doch jetzt genug. Wir sollen jetzt langsam mit der Sendung anfangen.
03:31Wir hatten früher gar kein Fernsehen, ja, ich weiß. Also los geht's.
03:36Los geht's. Und geschmeidig gleite ich jetzt hiermit in eine offizielle Anmoderation für meinen Gast heute.
03:42Eine Dame, die alles kann und auch alles macht.
03:44Sie moderiert zum Beispiel Grill den Henssler, Ninja Warrior Germany, DSDS und die Bundesliga auf DAZN.
03:51Als nächstes wahrscheinlich noch die Tagesthemen, Calimero mit Sombrero und die päpstliche Osterandacht.
03:55Hier ist Laura von Torra.
03:59Das kann ich sein, wenn du das hier bist.
04:03Ich kann das.
04:04Ja, ich kann das.
04:06Ich kann das.
04:06Ich kann das.
04:06Ich kann das.
04:07Ich kann das.
04:07Ich kann das.
04:08Ich kann das.
04:13Wer sang das nochmal?
04:15Das war Vicky Leandos.
04:16Ich liebe das Leben.
04:17Wird übrigens auch nach großen St. Pauli-Spielen am Hamburger Millern-Tor gespielt.
04:22Wer gespordert.
04:22Yeah, a football stadium in Hamburg at a very good football team in the 2. Bundesliga.
04:29I don't know about it. It's hard to say.
04:32Why?
04:3411 on the one side, 11 on the other side.
04:37With 90 minutes, who wins the most Tore.
04:40With no Tore or with no Tore.
04:43You see how that concept is?
04:49Why 11?
04:56Give them a ball, then you can go home.
04:58But you have...
05:01Ninja Warrior and this whole thing.
05:03How can you do so many things?
05:07Yeah, that's already anstrengend.
05:11It's already anstrengend.
05:13It's all so time to get into the Hut.
05:15I have the great luck.
05:18I have my own hobby.
05:19I have my own hobby.
05:20I have my own hobby.
05:21Sport Berichterstattung.
05:22Also ich gucke auch gerne Privatsport.
05:26Demnach fühlt sich die ganze Sportmoderation, die ich mache,
05:29eigentlich mehr an.
05:30Es ist ja nett, dass die mir dafür auch noch Geld zahlen.
05:32Ist das so?
05:33Ja.
05:33Aber wie bereitet man sich denn auf 10.000 verschiedene Formate vor?
05:36Ich würde doch von...
05:37Ich meine Ninja Warrior.
05:39Das sind ja die Assassinen-Festspiele.
05:40Wie kommt man denn da wieder rüber zu Grill den Enssler?
05:43Gut, es gibt in beiden Sendungen Tote, aber außerdem...
05:46Wie bereitet man sich denn um Gottes Willen auf sowas vor?
05:49Also Ninja Warrior ist ganz einfach.
05:51Da haben wir pro Show wirklich sehr, sehr viele Athleten.
05:53Und das ist jetzt nicht Robert Lewandowski oder Lionel Messi.
05:56Die sagt dir auch nichts, aber den meisten Menschen...
05:59Ich kenne Lionel Richie, wenn das hilft.
06:00Lionel Richie, ja.
06:02Und meine Oma war ein Messi.
06:03Also wenn das...
06:14Ich kenne schon die Überflieger im Hochkultur-Ressort von Fußball, kenne ich schon.
06:19Okay.
06:20Bei Ninja Warrior ist es ganz anders.
06:21Da kommen zwar auch super Top-Sportler und Athleten, die kennt nur keiner.
06:25Und da habe ich ein tolles Redaktionsteam, die das für mich vorbereiten.
06:28Und dann kriege ich jeden Morgen ein Briefing von 60 Athleten.
06:31Das dauert dann noch so zwei Stunden.
06:32Und dann bin ich vorbereitet.
06:34Und sonst mache ich viel on the go und on the run.
06:37Und moderiere so, wie es mir gerade in Kram passt.
06:40Auch bei Herrn Henssler.
06:41Was bringt dich überhaupt was der Ruhe?
06:44Wenig.
06:45Hast du Lampenfieber?
06:45Gar nicht.
06:46Warum nicht?
06:47Was ich aber zum Teil wirklich schade finde.
06:49Ja, schade.
06:51Ja.
06:52Das ist wirklich...
06:53Nein, wirklich.
06:53Wie ich das auch vermisse bei so einer Preisverleihung, dass ich nicht weinend unter mich mache,
06:59direkt vor meinem Auftritt.
07:00Nein.
07:00Das ist immer schade, wenn das...
07:01Nein, das ist wirklich so.
07:02Warum?
07:02Natürlich sagt jetzt jeder, ich beneide dich und es ist so super, dass du dich da so runterfahren
07:06kannst.
07:07Mit einer gesunden, positiven Anspannung und Aufregung und ein wenig Lampenfieber ist man auch
07:12sehr konzentriert.
07:13Und mir passiert manchmal der ein oder andere Flüchtigkeitsfehler.
07:16Und das stört mich dann, weil ich weiß, es gehen noch fünf Prozent mehr.
07:20Jetzt aber...
07:20Das ist Fußball-Slang, oder?
07:22Ja.
07:22Ja.
07:23Das ist Fußball-Slang.
07:24Jetzt, wo ich aber DSDS moderiert habe, da hatte ich es jetzt endlich mal wieder.
07:29Und das lag aber gar nicht so sehr an Deutschland sucht den Superstar und der Jury, die vielleicht
07:34ja, einen Gefahrenpunkt darstellen hätte können, sondern vielmehr an der Showtreppe, die wirklich
07:40sehr steil und sehr hoch war und meine Schuhe sehr hoch.
07:43Und ich hatte einen Rock mit einer Schleppe an und ich dachte nur, bitte, bitte, lass
07:47es gut gehen.
07:48Und da ist nichts passiert.
07:48Es wäre auch ein starker Abgang da letztendlich bei der ersten Live-Show.
07:51Tatsächlich.
07:52Ich dachte nur die ganze Zeit, die müssten hier singen.
07:54Ich will einfach nur heile die Showtreppe runterkommen.
07:56Da hatte ich mein persönliches Finale schon geschafft.
07:58Also ist alles hier und hier.
07:59Du machst selber auch Sport, ne?
08:01Wann denn noch?
08:02Sport, ja.
08:09Ich überlege gerade, ob ich die Fernsehantwort sage oder die richtige, ehrliche Antwort.
08:13Ach, die richtige.
08:14Also, Sport.
08:16Was ich wirklich viel und gerne mache, ist Golfspielen gehen, weil da lege ich mal vier
08:19Stunden das Handy weg.
08:20Golfspielen?
08:21Ja.
08:22Okay.
08:23Da legst du mal das Handy weg für.
08:24Das ist gut.
08:25Ja, vier Stunden.
08:26Das dauert vier Stunden, bis man über so einen Golfplatz ist.
08:28Ich weiß, ich habe mal einen Einspieler gedreht bei 35 Grad im Juli.
08:32Juli.
08:33Juli.
08:33Und das war richtig anstrengend.
08:36Erstmal triffst du den Ball gar nicht.
08:37Bis das einer vermittelt hat, fault dir der Arm ab.
08:41Das ist ja immer dieser Schlag, der dir bis ins Gesicht geht.
08:43Und dann musst du über diesen Platz latschen.
08:46Da sind ja auch Löcher versteckt.
08:47Und das gehst wirklich jetzt.
08:49Und da gehst du entlang.
08:52Wie oft machst du das?
08:53Also, im Winter natürlich viel weniger.
08:55Aber im Sommer versuche ich schon einmal die Woche zu gehen oder so.
08:58Das mache ich schon.
08:59Und ansonsten Sport, ja, bin ich ehrlich, habe ich mal bessere Wochen und mal schlechtere
09:05Wochen.
09:05Ich auch.
09:07Ich hatte 98 so eine Woche.
09:09Da war...
09:11Da habe ich geliefert.
09:13Lieber Herr.
09:18Nein, aber wenn dann immer so viele junge Mädels in meinem Alter im Fernsehen erzählen,
09:22wie oft sie im Gym sind und was für geile Proteinshakes sie essen und trinken und keine Ahnung
09:27was.
09:28Da bin ich mehr Team Otto Normalverbraucher.
09:31Mal gehe ich.
09:32Es tut weh.
09:33Ich filme es kacke und anstrengend und scheiße.
09:35Aber es ist trotzdem gut, oder?
09:36Man sollte es machen.
09:37Und es ist gut für die Gesundheit und die Muskulatur etc. pp.
09:42Und mal habe ich Wochen.
09:43Da bin ich einfach faul und möchte eine Tüte Haribos essen und bin glücklich.
09:47Genau.
09:48Es gibt natürlich noch andere Weingummihersteller.
09:52Mir fällt nur kein einziger ein.
09:55Schade.
09:56Kann man nichts machen.
09:57Katjes.
09:59Katjes?
09:59Katjes würde ich sagen.
10:01Und Schnulli.
10:01Schnulli.
10:02Aber das glaube ich aus dem...
10:02Nee, nee.
10:03Trolli.
10:04Trolli.
10:05Trolli.
10:05Und jetzt sind wir wieder bei deinem heute lernt Thorsten Sträter Fußballwissen.
10:10Ja.
10:11Das Stadion von der Spielvereinigung Greuther Fürth, Fürth bei Nürnberg, hieß mal Trolli
10:18Arena.
10:19Weil die von Trolli gesponsert wurden.
10:21Das ist ein süßer Name, oder?
10:23Ja.
10:23Hieß aber auch immer Playmobil Stadion.
10:25Finde ich auch sehr süß.
10:26Da ist man bestimmt ganz baff, wenn das so riesig ist, wenn man da hinkommt.
10:29Das finde ich wirklich gut.
10:30Playmobil Stadion finde ich stark.
10:32Playmobil Stadion.
10:33Das ist ja Originalgröße.
10:40Stichwort Originalgröße.
10:41Ich habe gelesen, du bist Ehrenamtspatin der Stadt Köln.
10:44Ist richtig.
10:44Nicht, dass die Stadt Köln nicht jeden Patin gebrauchen könnte.
10:46Aber was ist denn eine Ehrenamtspatin?
10:48Also da geht es darum, dass in Köln 200.000 Menschen ehrenamtlich arbeiten.
10:55Das ist eine Zahl, die mich positiv wahnsinnig überrascht hat.
10:58Und demnach finde ich es total toll, dass die Stadt Köln sagt, wir machen eine Preisverleihung.
11:12Wir ehren die Menschen und da können Mitmenschen Projekte einschicken und Vorschläge machen.
11:17Und ich als Ehrenamtspatin habe das gemeinsam mit unserer Bürgermeisterin und all den lieben
11:22Menschen, die dort im Rathaus arbeiten, entschieden, mir angeguckt.
11:26Und dann haben wir zehn tolle Projekte gekürt mit ein bisschen Geld versehen, damit sie ihre
11:31Projekte unterstützen können.
11:33Was war zum Beispiel dabei?
11:33Ja, es war natürlich ein deutsch-ukrainisches Projekt mit dabei, was ich sehr großartig fand.
11:37Es war aber auch ein Tafelprojekt mit dabei.
11:39Es war dazu noch ein Projekt mit dabei von einer Dame, die das ehrenamtlich ganz allein
11:45macht, ohne Verein, ohne alles, die auf die Straße geht und Menschen rund ums Bahnhofsviertel
11:50und so Obdachlosen Essen gibt, Wohnraum gibt und sich darum kümmert.
11:55Alles aus eigener Kraft heraus, aus eigenen Spenden finanziert, kein Verein, keine Unterstützung.
12:00Und da muss ich schon sagen, vor solchen Menschen habe ich einfach unheimlichen Respekt,
12:03weil es für die Vereine schon enorm schwierig ist, da genügend Kohle zu sammeln und genügend
12:09Menschen zu motivieren, rauszugehen und mitzuhelfen.
12:12Und diese junge Dame macht das jeden Tag, nachdem sie auch noch in der Altenpflege arbeitet
12:16und macht das nach ihrem Job noch und geht raus und betreut Obdachlose und allem.
12:21Ach, da kriege ich direkt ein Kloß und mal schön so.
12:24Ja.
12:33Da will ich jetzt auch keine alberne Frage hinterher schießen, wenn ich ehrlich bin.
12:36Du bist mein Gast und ich freue mich sehr, aber ich muss ja zwischendurch auch meine
12:39richtige Arbeit machen.
12:40Und das ist zum Beispiel die Anmoderation eines Einspielfilms, den ich gedreht habe, mache
12:44ich eben.
12:44Wir machen gleich weiter.
12:46Viele wissen es bereits, ich flöge sehr gerne auf die Sechellen, aber Angst zu zerschellen.
12:53Deswegen, ich bin einigermaßen stolz auf dieses Wortspiel.
12:56Was ist mit Ihnen?
12:59Ich habe jetzt mal ernsthaft, ich habe konkret Flugangst, ich habe Flugpanik.
13:02Flugangst ist gar kein Ausdruck.
13:04Und ich habe aber versucht, was dagegen zu unternehmen.
13:06Immer wieder mal.
13:07Und jetzt war ich in einem Profi-Flugsimulator, der steht in Essen.
13:10Und das fiel man auch aus dem Gesicht.
13:13Zeig mal den Film.
13:17Applaus
13:19So.
13:22Ach, Mann, Uwe.
13:24Du hast es.
13:27Die klassische Begrüßung unter Piloten ist er.
13:32So, was habe ich mit dem Puls?
13:35100.
13:36So, ich bin nicht nervös.
13:38Fangen wir vorne an.
13:40Was ist das hier?
13:42Okay, wir haben ein Flugzeug in der Airbus 220.
13:45Du hast ja deine beiden Bildschirme.
13:47Da links ist der künstliche Horizont.
13:50Wenn du mal in deinem Joystick ziehst...
13:51Der künstliche Horizont.
13:52Ja, genau.
13:53Guck mal, da siehst du.
13:54Zieh mal.
13:55Da siehst du das Kreuz.
13:56Das ist da, wo du mit dem Joystick hingehst.
13:58Ansonsten braun ist Erde, blau ist Himmel.
14:00Kann man sie merken, ne?
14:01Ja, braun ist nicht nur Erde, aber kann ich mir merken.
14:04Ja, ja.
14:04Okay.
14:04Links ist deine Geschwindigkeit, das ist das wichtigste.
14:07Links ist die Geschwindigkeit.
14:08Ja.
14:09In Knoten.
14:09Wie rechnet man das nochmal?
14:101,872.
14:12Das mache ich dann im Kopf?
14:14Ja.
14:14Dann hast du Stundenkilometer.
14:16Ja.
14:16Also kann man knapp verdoppeln.
14:19Ja.
14:19Und ziehst du 20 Prozent ab, dann hast du.
14:22Genau.
14:23Mal vier.
14:23Mal vier.
14:24Und dann weißt du genau, wie schnell du bist.
14:25Genau.
14:26Was ist das?
14:27Das ist der sogenannte Autopilot.
14:29Das ist der Autopilot?
14:30Ja, dann guck mal, da steht SPD für Speed.
14:32Mhm.
14:33Klar.
14:33Kannst du die Geschwindigkeit einstellen.
14:34Seit Wachgericht.
14:35Wann steht denn SPD für Speed?
14:38Ja.
14:39Ja.
14:39Komm wir fliegen.
14:41Brauch ich Kopfhörer?
14:42Mhm.
14:43Willst du nicht erstmal unsere Gäste begrüßen, damit wir das richtig authentisch machen?
14:46Hallo hier.
14:47Ich bin hier Käpt'n.
14:48Mein Name ist Thorsten Sträter.
14:49Ich bin hier in Essen-Salzburg.
14:51Wir fliegen heute von Salzburg nach New York in 45 Minuten, weil wir zwischendurch eine
14:56neue CD reinlegen.
14:57Ich freue mich sehr, dass Sie da sind.
14:59Zwischendurch gibt's Gehacktes.
15:01So, hab ich.
15:02Jetzt können wir eigentlich starten, wenn du willst.
15:04Ja, was soll ich dafür machen?
15:05In hier?
15:05Ja, du schiebst die Gase ganz weit nach vorne.
15:08Versuchst mit dem Ruder den Flieger mittig über die Linie zu fahren.
15:13Ja, genau.
15:16Okay.
15:17Ganz, ne?
15:18Mhm.
15:19Und jetzt kannst du die Bremse loslassen.
15:23Und jetzt musst du versuchen, auf der Mittellinie zu bleiben.
15:28Ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja.
15:32Wolltest du genau?
15:33Ah.
15:35Und jetzt ziehen.
15:38Genau.
15:38Siehst du, jetzt zählst du an.
15:40Dann siehst du an deiner Wettigkeilgeschwindigkeit.
15:42Wie wiege ich?
15:43Ja, okay.
15:45Und jetzt machen wir mal das Fahrwerk hoch.
15:47Und jetzt versuchen wir, dieses Kreuz zu halten, dass es ein Kreuz ist.
15:51Also jetzt ist der Strich links, dann fliegst du nach links.
15:54Nach links?
15:55Ja, ach so.
15:56Links.
15:56Wo ist bei dir links?
15:57Da ist links.
16:00Jetzt musst du einfach mal ein Stückchen weiter runternehmen, die Nase.
16:04Gut.
16:05Oh Gott.
16:06Guck mal, jetzt fliegst du perfekt.
16:08Ja.
16:09Ein Stückchen weiter.
16:10Und wenn der zu anstrengend wird?
16:11Nee, mir ist das nicht zu anstrengend.
16:12Ich will mir nur den Sitz ein bisschen hoch stellen.
16:15Oh fuck, ich sehe was.
16:16Ich stelle den Sitz wieder unter.
16:17Jetzt fliege mal wieder ein Stückchen rechts.
16:20So.
16:21Mhm.
16:23Gott.
16:26Na, jetzt ist es stabil.
16:29Ja?
16:31Ja.
16:32So.
16:34Was ist das?
16:36Das, keine Ahnung, das Essen ist fertig.
16:38Guck mal, dann guckst du einfach da drauf und dann kannst du alles lesen.
16:40Engine 2 Fire.
16:42Heißt?
16:43Äh, das zweite Triebwerk brennt.
16:45Ja, das ist übrigens 1, 2.
16:47Also es brennt auf deiner Seite.
16:48Es brennt auf meiner Seite.
16:49Genau.
16:49Ich habe nichts mehr zu tun.
16:51Ja.
16:52Das Triebwerk brennt.
16:53Gut, was?
16:54Der sagt dir ja das, was du machen musst.
16:57Okay.
16:58Trust Level heißen die Dinger hier.
17:00Ja.
17:00Merkst du?
17:011 und 2.
17:022.
17:03Das heißt, ich drücke den auf Eilen.
17:05Engine Master 2.
17:06Das ist der Engine Master 2.
17:08Dann machst du den offen.
17:09Aus.
17:10Engine 2 Shutdown.
17:12Okay.
17:12Ah.
17:13Das ist die Feuerlöschbottel.
17:15Der hier.
17:18Okay.
17:19Das Rote ist weg.
17:20Ja.
17:21Das heißt, das Feuer ist aus.
17:23Das ist toll.
17:24Aber wir fliegen...
17:24Jetzt haben wir nur noch ein Triebwerk.
17:26Hallo, hallo.
17:27Hier spricht nochmal Herr Käpt'n.
17:28Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für Sie.
17:30Äh, die schlechte ist, wir landen in München, wo die Mieten völlig unerschwieglich sind.
17:35Die gute ist, Sie werden das hier überleben.
17:38Dankeschön.
17:39Wir landen jetzt mit einem Triebwerk in München.
17:41Ja.
17:42Von Hand.
17:43Ja.
17:44Du landest von Hand.
17:45Geradeaus?
17:46Sie ist im Flughafen.
17:47Ja.
17:47Ich sehe es.
17:48Da ist eine Landebahn, da ist vorne so ein Blinker.
17:50Genau.
17:51Und da willst du hin.
17:52So, und jetzt wieder hochziehen.
17:54Hoch, hoch, hoch, hoch, hoch, hoch.
17:55Schnell hoch.
17:56Schnell hochziehen.
17:57Noch schneller, schneller, schneller, schneller.
17:59Und nach links.
18:00Oh, mir wird kurz übel in dem Eimer hier.
18:021000.
18:03Okay.
18:04Komm, wir fahren mal.
18:05Fahrwerk raus.
18:06Ja, fahr mal raus.
18:07Und jetzt wieder rechts, rechts.
18:09Rechts.
18:10Ui, ui, ui.
18:11Ah, warte.
18:12Ja, ich korrigiere das noch.
18:15Echt?
18:16Ja, ich denke...
18:17Lass mir gleich den...
18:18Ja.
18:19Nein, chill dein Leben.
18:21Das ist, weil du...
18:21Das ist das Erste, was ich gelernt habe.
18:23So, wo ist die Landebahn?
18:25Da, rechts.
18:25Ach, da.
18:26Ach, das bin ich ja falsch.
18:29Okay.
18:29Nase runter.
18:31Beifankel.
18:32Ne, Nase eher ein bisschen hoch.
18:33Ja, ein bisschen hoch.
18:34Okay.
18:35So?
18:35Oh Gott, oh Gott.
18:37Ein bisschen runter, die Nase wieder.
18:39Ja, ein bisschen runter.
18:40Weiter runter.
18:41Weiter runter.
18:43Ein bisschen hoch.
18:43Ja, links jetzt.
18:44Sinkrate.
18:45Pull up.
18:47Sinkrate.
18:47Ja, ich pull noch, Alter.
18:48Was ist das für ein aggressiver Unterton?
18:51Ja, ich glaube, das schafft es nicht.
18:52Nein, ich schaffe das schon.
18:53Ein Stückchen hoch, weiter.
18:55Pull up.
18:56Sinkrate.
18:57Sinkrate.
18:57Sind wir ein bisschen zu schnell?
18:59Nein, das ist gut.
19:00Wir sind ein bisschen schnell, aber jetzt nach links wieder drehen.
19:02Jetzt musst du mal rausgucken, dann siehst du die Bahn, ja?
19:05Ja, ich sehe sie.
19:06Guck mal.
19:07Und jetzt drehst du ein kleines Stück mehr.
19:08Gut.
19:10Wunderbar, nein.
19:11Ziehst du die Nase ein Stück hoch?
19:13Hochziehen.
19:15Oh.
19:16Warte, halten.
19:17So, und jetzt mit dem Pedal musst du den Flieger in der Mitte halten.
19:22Ja, ich merke es.
19:23Und oben drückst du jetzt drauf und bremst.
19:27Und aber auch in der Mitte halten den Flieger damit.
19:29Naja, und es ist beides.
19:31Warte, nein, ich höre.
19:33Falschen fahren.
19:34Ja, ich merke es gerade.
19:36Gut.
19:37Und jetzt fällst du.
19:38Guck mal.
19:40Guck mal.
19:41Hast du doch perfekt gemacht.
19:46Boah.
19:47So, wir hätten überlebt.
19:51Ja, München.
19:52Dankeschön.
19:53Ab jetzt nur noch mit dem Zug.
19:56So, ich lege Wert auf die Feststellung, dass ich mit einem Triebwerk in München gelandet
20:00bin.
20:01Und was soll ich sagen?
20:03Ähm, im Vorfeld habe ich nichts verstanden, aber während des Fluges ging es dann.
20:08Äh, trotzdem glaube ich, das Fliegen ist im Prinzip, wenn man es macht, so leicht, dass es
20:14jeder könnte, wenn es nicht so unglaublich schwierig wäre.
20:16Ja, ist egal.
20:18Ich gehe jetzt in die Innenstadt von München und hole mir eine Currywurst.
20:21Danke.
20:21Danke, Uwe.
20:23Gerne.
20:25Oh Gott.
20:29Ja, ja.
20:32Ich habe wieder schweißnasse Hände vom Kuppen.
20:35Danke.
20:35Danke.
20:39Nun, liebe Laura, die Sache ist ja die, ich bin ja ein großer Freund dieser ganzen Sportler-Phrasen.
20:45Und das amüsiert mich auch sehr.
20:46Aber andererseits, glaube ich, kannst du dich auch nicht davon freimachen, dass auch
20:50du Wortbausätze, Kommentatoren, Evergreens immer wieder bringst, oder nicht?
20:55Absolut richtig, ja.
20:57Wenn du gar keine Frage mehr weißt, hast nichts, dann immer, welche Erklärung haben
21:02sie dafür?
21:02Das ist auch gut.
21:03Wenn du willst, du kannst irgendwas sagen und dann hinten dran, welche Erklärung
21:07haben sie dafür?
21:08Egal was?
21:09Ja, egal was.
21:11Ja.
21:11Wussten Sie, dass Elche keine Kniegelenke haben und deswegen im Stehen am Baum gelehnt
21:14schlafen?
21:15Welche Erklärung haben sie dafür?
21:18Ich merke es mir, ich merke es mir viel später mal.
21:21Nun liegt es, aber der Schlüssel eines guten Sportkommentators, ganz klar, es muss immer
21:29mitreißende Berichterstattung sein, spannend, sensationell, aber nicht immer passen die
21:33Bilder zum mitreißenden Kommentar.
21:36Bei uns Profis macht das selbstverständlich nichts aus und wir probieren das mal.
21:40Ich habe Texte vorbereitet und Videoclips gesichtet und ich finde, wir sollen da hier
21:46mal empirisch nachweisen, dass das unabhängig vom Bildmaterial, dass man mitreißend Sport
21:51kommentieren kann.
21:52Okay.
21:53Und ziehst du.
21:54Ein Glück haben wir echte Kommentatoren-Headsets.
21:58Bitte clip ab.
22:01Herzlich willkommen zum diesjährigen MMF, dem Mixed-Fish-Fight, wo sich die Kontrahenten
22:05auf dem großen Rumble in the Bottich vorbereiten.
22:08Allen voran Herausforderer Günther Torpedo Kadlewski, heute komplett in Gelb gekleidet,
22:13der sich bereits seit den frühen Morgenstunden auf diese Begegnung vorbereitet wahrscheinlich.
22:17Im direkten Kontrast zu dem Herausforderer wirkt Titelverteidiger Holger Orka Jansen
22:22wieder in Gelb-Schwarz-Weiß, er besonnen.
22:24Ja, er scheint sich nicht von den Drohgebärden des Newcomers einschüchtern zu lassen.
22:29Und doch gibt es Stimmen, die Torpedo Kadlewski reale Chancen für den Titelgewinn einräumen.
22:33Es wäre eine Sensation, oder?
22:35Wie auch immer diese Begegnung heute Abend ausgehen sollte, eines ist wohl sicher,
22:39es wird der letzte Kampf von Orka Hansen sein.
22:41Ja, laut Qualen aus dem inneren Kreis Hansens soll der Champion seiner Frau Astrid hier rechts im Bild
22:51wohl versprochen haben, seine aktive Zeit mit diesem Kampf endgültig an den Haken zu hängen.
22:55Es bleibt jedoch zu bezweifeln, dass Hansen diesem Sport, den er sprichwörtlich im Alleingang salonfähig gemacht hat,
23:01wirklich den Rücken kehrt.
23:03Stimmt, gerade in den vergangenen Wochen hat Hansen nämlich in Interviews immer wieder angedeutet,
23:06nach seiner aktiven Zeit in die Nachwuchsförderung zu gehen.
23:09Da ist der Fisch genau richtig, eine Querefee, oder?
23:12Ganz kleine Bereicherung, vor allem paniert.
23:15Gut, das war das eine erhöhter Schwierigkeitsgrad.
23:22Oha, okay.
23:23Ich bin stolz auf den Text.
23:26Okay.
23:26Und es ist aber auch, es ist ergreifendes Material, das dem zugrunde liegt.
23:32Go.
23:34Peter Alexander präsentiert die Schachttage in Iserlohn.
23:38Die Schilder wieder gesponsert von Microsoft Paint.
23:41Und hier ist er selbst, Großmeister Dr. Hübner in einem Pulli aus Frettchenwolle.
23:46Das Gesicht fährt noch hoch.
23:48Hexenkessel Iserlohn.
23:49Und hier kommt das Brett, da ist es.
23:51Die Figuren komplett in Schwarz.
23:53Da ist Hübner Fatalist.
23:55Trotzdem die große Frage, warum spielt er nicht ab?
23:57Das ist eben so, wenn man über zwei Zeitzonen spielt.
24:00Tokio und Aurich.
24:01Das baut zusätzlich Druck auf.
24:03Links Hübners, dem Ende ist Michael Schanzler,
24:05der wieder unter seinem Pseudonym Spaßkuss performt.
24:08Im Hintergrund Hauptsponsor Ardo mit der Goldkante.
24:12Präsentiert von Gardinen-Schreddelik.
24:14Da, Hübner atmet.
24:15Das ist das Quäntchen Luft, das man braucht.
24:17Da kommt Bewegung in Hübner.
24:19Er weiß, da muss jetzt noch einer hin.
24:20Er zögert, warum spielt er nicht ab?
24:22Ja, warum spielt er nicht ab?
24:26Bums nach vorne in den Gaul.
24:29Ecke!
24:30Was, ein Ausnahmetalent.
24:32Und dann notiert er wieder was.
24:33Hübner, die Maschine schreibt.
24:34Stift fast alle, hab er heute Hübewegt, Mutti.
24:37Das macht ihn so menschlich.
24:39Unglaubliche Bilder, das sind Endorphine pur.
24:41Ich leg mich fest.
24:41In dieser Partie gibt's keine Schanze für Michael Schanz.
24:46Das war, das war ein gutes Ding.
24:48Der hat mich am, der hat mich immer gestorben.
24:50Vielen Dank, Frau Ramon-Tara.
24:59Und jetzt heißt es Inhalten, Lauschen, Brechen.
25:04Sprachliche Vergehen und totes Gewebe als Sprache.
25:07Hey ho, prangern wir es an.
25:09Willkommen zu einer meiner Lieblingsrubriken.
25:11Sie heißt Aktivix.
25:16Willkommen auch im dornigen Terrain, das wir Arbeit nennen.
25:20Es ist immer das Gleiche mit Arbeit.
25:22Wir wollen, dass andere sie machen, können es natürlich aber immer selbst am besten.
25:26Ist so.
25:27Da sitzen wir und arbeiten.
25:29Ich erlebe das selbst dann und wann.
25:32Ich sitz draußen, schreibe am Laptop, konzentriert.
25:35Sollen meine Sätze ihren Ohren doch perlen wie zimmerwarmer Schaumwein.
25:39Aber während ich da sitze, scheuklappig und in mir versunken, legt mir wer seinen schweißnassen Vorderlauf auf die Schulter und
25:47raunt.
25:48Na, am Arbeiten?
25:51Wer mag das sein, denke ich.
25:53Ein blinder Eremit?
25:55Die Pupillen unheimlich getrübt.
25:57Der, seit Pierrot, sein Blindenhund von einer Planierraupe angefahren wurde und deswegen auf Kur in Rottweil ist, sich völlig allein
26:03durch Köln tasten muss.
26:05Das Klackern meiner Tastatur hört und sich deswegen heranwagt, um mal nachzufragen, morst dort jemand.
26:12Strickt er gar.
26:13Nein, es scheint eine Tastatur zu sein.
26:16Und das staccato-hafte Hemmern klingt nach beruflicher Dringlichkeit, fast nach Arbeit.
26:21Ach, wird er denken, gäbe mir dieser beschäftigte Herr doch einen Schluck Wasser, ich wäre froh so froh.
26:27Und ich würde sagen, ach Väterchen, hier setz dich auf den Schemel.
26:32Ein Kruggetränk labt dich und kommt zu Kräften.
26:35Aber es ist Manfred.
26:38Manfred ist Chef einer Produktionsfirma, mit der ich dann und wann zusammenarbeite.
26:42Er weiß, dass ich arbeite.
26:44Meine Finger schweben über der Tastatur und ich sage, ja, ich arbeite.
26:50Er sagt, kenn ich, kenn ich, kenn ich.
26:52Alles nicht so leicht.
26:53Muss man erst mal drauf kommen.
26:54Und dann darf das auch nicht so wenig sein.
26:56Aber Inhalt ist auch wichtig.
26:57Frag los.
26:58Inhalt und Länge.
26:59A und O.
26:59Das ist so gelernt.
27:00Das sagen wir so in der Branche.
27:02Manfred sage ich.
27:04Ja, sagt er.
27:05Was ist auf dem Herzen, Thorsten?
27:06Immer raus damit.
27:07Keine falsche Scheu.
27:08Nur sprechenden Leuten kann geholfen werden.
27:09Leg los.
27:10Go, go, go.
27:11Ich bin ganz ohr.
27:11Erzähl nur zu.
27:12Immer weg vom Körper.
27:13Ich bin für dich da.
27:14Mit mir kann man reden.
27:15Frei von der Leber weg.
27:16Ich bin ein Mann, der zuhören kann.
27:18Und keine Sorge.
27:19What happens in Schanzenstraße stays in Schanzenstraße.
27:23Also bitte lass es sprudeln reden.
27:25Ist so wichtig.
27:25Die Sprache macht uns erst zu Menschen.
27:26Was beschäftigt dich?
27:29Manfred, verpiss dich.
27:33Er nickte, stand da und dann brachte er nach Na am Arbeiten seinen zweiten großen Hit.
27:42Na dann frohes Schaffen.
27:45Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass man im Prinzip sagen kann, was man will?
27:49Im beruflichen Umfeld beendet immer irgendwer das Gespräch mit Na dann frohes Schaffen.
27:55Man kann alles sagen.
27:56Es ist vollkommen Latte.
27:57Na am Arbeiten?
27:59Ach was, ich lass mich jetzt für eine Stunde mit Propofol ins Koma legen.
28:03Dann muss ich zu einer Giraffen taufe und ab 8 geht's ins Swingerclub nach Bad Hersfeld.
28:07Na dann frohes Schaffen.
28:08Es ist scheißegal.
28:10Weißt du, wer hat das eigentlich erfunden?
28:24Ich nehme doch voll an.
28:26Luzifer.
28:27Gott!
28:28Was ist Phase für diese Kalenderwoche?
28:32Schöpfungsgewämse.
28:33Himmel und Erde, mal so ins Unreine gedacht.
28:35Also unten Kugel, oben Wolken, dann Wasser, Bäume und das andere Gelöt.
28:39Fische, so Fliegedinger, wenn ich die ans Laufen krieg.
28:42Um Mittwoch kommt ne Fuhre Lehm, dann knete ich mir zwei Problemfälle und lass die Schoße
28:46laufen.
28:48Na dann frohes Schaffen.
28:49Da geht das.
28:50Ich finde, da passt es.
28:51Für alle anderen finde ich frohes Schaffen ein bisschen zu dick aufgetragen.
28:55Es ist im Prinzip wie, na dann gebenedeites Montieren oder so.
28:59Das ist irgendwie, na dann beseeltes Wulacken.
29:03Es ist einfach drüber für mich und gleichzeitig von dämonischer Patzigkeit.
29:06Na dann frohes Schaffen.
29:09Von den Machern von Mahlzeit.
29:26Malzeit, der Schlachtruf der Verhaltensgestörten.
29:29Sobald man die nach 8.30 Uhr morgens irgendwo antrifft.
29:32Weißt du?
29:32Der kleinste Begrüßungsnenner.
29:34Mahlzeit.
29:35Immer mit so einem mitschwingenden Vorwurf, Unterton.
29:38Weißt du?
29:39Mahlzeit.
29:39Einfach mal so ein stumpfes Hauptwort ohne Artikel.
29:42Mahlzeit.
29:43Erkenntnisgewinn.
29:43Null.
29:44Nichts von wegen Taxi Teller oder Barmigoreng mit Schaschliksoße.
29:47Einfach nur das Kackwort dahin gemut.
29:49Aber ist egal.
29:51Und dann kommt man nach Hause.
29:53Arbeit ist vorbei, aber Treppenhausreinigung.
29:57Da hockt man wieder und Wien hat nebelfeucht andere Leute Stiegen.
30:01Die Nachbarstür geht auf und Frau Otschmonik schaut raus und sagt dann, na sind sie fleißig?
30:09Und man möchte sagen, ja und sie, sind sie fleischlich?
30:13Weil wenn ja, sind sie auf jeden Fall extrem durchlässig im Kopf.
30:16Sonst wüssten sie, dass ich immer arbeite.
30:18Immer.
30:18Vermutlich bis 80.
30:20Aber das ist ja gesamtgesellschaftlich uninteressant, du Geisterschrecke.
30:24Hauptsache ich krabbel hier rum und wische vor euch diese Kackstufen.
30:26Weißt du?
30:27Ich brauch ein Eigenheim.
30:28Eigentlich brauch ich ein Eigenheim.
30:30Ich brauch ein Eigenheim.
30:32Ohne Nachbarn.
30:33Schön weit draußen in Erkenschlag-Holtbröcker oder Persebeck-Mullewupp.
30:37Wo es nur Trapper und Zyklopen gibt, aber sonst nix.
30:42Und eines Tages schaff ich das.
30:43Und dann wohnst auch du wirklich da draußen.
30:45Wirklich.
30:46Mitten im Frieden.
30:47Mit Kamillentee und einem frittierten Sneakers im Leib und einem Ruhepuls von 5.
30:53Und du schneidest, nicht weil es nötig wäre, sondern weil du willst, deine Hecke.
30:57Du hast diese elektronische Heckenschere, die mit ihrem leisen, ne ne ne ne ne, metallischen
31:04schnarren dich entspannt.
31:06Und du stehst da und schneidest.
31:09Und es tut dir gut.
31:09Und nach wenigen Minuten hält dein SUV vor deiner Hecke.
31:13Die Scheibe fährt runter und es ist dein Nachbar.
31:15Der wohnt ein ganzes Stück die Straße runter.
31:17Der hat ein eigenes Haus dort und hat noch nie mit ihm gelabert.
31:19Und er sagt, na am Arbeiten?
31:21Und du erwiderst nichts.
31:26Nichts.
31:26Es juckt dich nicht.
31:28Es juckt.
31:28Du reagierst gar nicht.
31:30Der Nachbar.
31:31Dann sind sie aber fleißig.
31:33Nein.
31:34Nein.
31:35Sagst du dir.
31:35Nein, nein.
31:36Es ist alles gut.
31:37Das ist ein Fremder.
31:39Hier herrscht Frieden.
31:40Und dann sagt er, da können sie gleich bei mir weitermachen.
31:44Und du überlegst.
31:46Acht Sekunden.
31:47Dann schließen sich hier Zeit und Seitenfenster.
31:49Aber wenn du schnell bist.
31:51Fünf Sekunden.
31:52Hopp über die Hecke.
31:53Beifahrerseite.
31:54Tür auf.
31:54Und bei Sekunde sieben poltert der Schädel von seinem Armleuchter in den Fußraum des
31:58SUV.
31:59Und du schreist Mahlsang und zündest ihm die Kackkarre an.
32:04Ich gebe zu, ich habe mich gehen lassen bei dem Text.
32:07Es ist.
32:07Ich bin ein bisschen sensibel, was das angeht.
32:10Gerade in dieser Tage.
32:12Aber schreiben über den ganzen Scheiß macht mir eigentlich super viel Freude.
32:15Ich schreibe so gerne.
32:16Selbst wenn sie mich beim Schreiben draußen anquatschen in der Praxis, reg ich mich auch
32:20über.
32:21Na am Arbeiten überhaupt nicht auf.
32:22Das juckt mich nicht.
32:23Ich mache das ja für sie letztendlich.
32:25Und deswegen ist es auch keine Arbeit.
32:27Und ich schreibe viel.
32:28Ich schreibe wirklich viel.
32:30Das sollte sie.
32:31Aber nicht dazu verleiten, Sachen zu sagen.
32:34Hui, da sind sie, aber tun sie das nicht.
32:36Ich warne sie.
32:38Vielen Dank.
32:39Vielen Dank.
32:42Applaus
32:50Nun.
32:52Zeit für ein Päuschen, was mich betrifft.
32:54Wenn auch nicht geistig.
32:55Denn jetzt kommt eine weitere Top-Rubrik.
32:58Denn jetzt kommt mein lieber Freund und Gast Tino Bommelino mit einer Rubrik, in der ich
33:03wirklich nicht weiß, was er präsentiert.
33:05Ich darf es bei der Probe nicht sehen.
33:07Ich darf es nie sehen.
33:08Ich sehe es mit Ihnen zusammen das erste Mal in dieser Sendung.
33:10Die Rubrik ist von Tino Bommelino.
33:12Sie heißt Tino Bommelino und hat einen Musikeinspieler.
33:14Und der klingt wie folgt.
33:31Hallo Tino.
33:33Ja, wie du siehst, heute habe ich das erste Mal ein ernstes Thema dabei.
33:39Und zwar habe ich gute Neuigkeiten.
33:41Wir sind wahrscheinlich alle unsterblich.
33:43Aber wir müssen noch aufpassen, dass wir nicht vorher sterben, bevor wir alle unsterblich
33:50werden.
33:51Mein Vortrag heute ist praktische Tipps für Unsterblichkeit.
33:55Ich erkläre kurz, warum wir alle unsterblich sind.
33:57Wir werden in den nächsten Jahren wahrscheinlich eine künstliche Intelligenz programmieren,
34:01die so schlau ist wie wir.
34:03Die hat 100 Prozent unserer Intelligenz.
34:06Und dann verbessert die sich selbst, weil die ist so schlau wie ein Mensch.
34:08Die kann sich selber verbessern.
34:09Die ist dann nach ein paar Minuten 1 Prozent schlauer als wir.
34:14Und dann lassen wir das so laufen.
34:15Und dann Version 1000 ist 2 Millionen Prozent unserer Intelligenz.
34:20Und wenn der Eumel noch mit uns reden will, dann fragen wir den einfach, kannst du bitte
34:25machen, dass wir nicht mehr altern?
34:26Und dann macht er das.
34:27Das ist kein Problem.
34:30Ne, ist kein Problem.
34:30Mach es ja kurz.
34:33Aber deswegen auf jeden Fall erstmal jetzt einen Helm tragen.
34:35Immer einen Helm tragen.
34:36Und ich erkläre auch warum.
34:37Und zwar, wenn man jetzt eine...
34:39Früher hatte man eine Lebenserwartung von ungefähr 100 Jahren.
34:41Wenn man dann mit 60 in eine Stachelgrube gefallen ist, dann hat man 40 Prozent von seinem
34:47Leben verpasst.
34:48Das ist nicht so tragisch.
34:49Das ist ein Großteil.
34:51Das hast du erlebt.
34:51Aber wenn du unendlich lange lebst, ja, und du fällst mit 60 in eine Stachelgrube, dann
34:56verpasst du einfach hier so.
34:58Das ist unendlich lang.
35:00Das ist unendlich.
35:01Das sind 100 Prozent.
35:02Du verpasst dann 100 Prozent von deinem Leben.
35:04Und vor allen Dingen, ab hier hast du ja die ganze Zeit Seniorenrabatt.
35:07Also das ist einfach...
35:10Das ist Verschwendung.
35:14Und es wird, glaube ich, demnächst für alle Aktivitäten Helme geben.
35:19Das ist mein Präsentierhelm.
35:20Ich habe auch hier so einen Sexhelm mal entworfen.
35:23Bumsitime.
35:24Da steht Bumsitime drauf.
35:25Der ist atmungsaktiv.
35:28Er hat hier einen Spritzschutz.
35:29Das ist super praktisch.
35:31Ja.
35:33Und Knieschoner hat man ja sowieso an beim Sex.
35:36Deswegen ist...
35:39Bumsitime.
35:42Wie nennst du das denn?
35:46Bumsitime.
35:48Ab jetzt Bumsitime.
35:50Schlagartig.
35:52Aber als Unsterblicher sollte man ein bisschen...
35:58Sollte man sich große Entscheidungen gut überlegen, ne?
36:01Also, wenn man das...
36:03Ich glaube, man wird dann so gefragt, wollt ihr wirklich, wirklich?
36:07Ja, ich weiß nicht.
36:08Und auch Vorsicht bei Krediten mit sehr, sehr langen Laufzeiten.
36:12Also nicht, dass ihr nachher jemand seid, der sagt, den Hut habe ich in vier Millionen Jahren abbezahlt.
36:18Ja, kostet nur einen Cent alle zehn Jahre.
36:21Aber wenn man das mal durchrechnet, das sind 4.000 Euro.
36:25Das ist Wucher für einen Propellerhut.
36:27Das geht überhaupt nicht.
36:29Dann habe ich zwei Aktientipps.
36:32Es ist...
36:32Das ist Wucher für einen Propellerhut.
36:38Ich habe nie, nie richtig darüber nachgedacht.
36:43Ich habe zwei Aktientipps, weil wir in naher Zukunft...
36:47Also der Kurs für Stachelgruben wird total runtergehen, weil das zu gefährlich ist.
36:53Aber was total passieren wird, ist, dass die Geburtstagskerzenindustrie, die wird total hochgehen.
37:09Da müsst ihr jetzt noch einsteigen, weil in 10 hoch 1.000 Jahren hat jeder ein Alter, was 1.000
37:15Stellen hat.
37:15Da braucht man 1.000 Geburtstagskerzen.
37:17Das sieht dann so aus.
37:21So ungefähr.
37:22Hier, guck mal.
37:23Sogar ein runder.
37:25Ein runder.
37:33Und ich habe noch einen Tipp.
37:36Und zwar, wir müssen wahrscheinlich alle miteinander jetzt auskommen für immer.
37:40Auf diesem Planeten.
37:41Unendlich lange.
37:42Das heißt, es wäre blöd, wenn man jetzt jemandem scheiße ist.
37:44Und dann sieht man den noch unendlich oft so im Leben.
37:48Deswegen lasst uns einfach alle lieb sein.
37:51Einfach lasst uns alle lieb sein.
37:53Immer.
37:54Und nicht denken, ich muss alle meine Feinde töten.
37:57Das machen wir.
38:00Sehr schön.
38:00Sehr, sehr.
38:02Sehr schön.
38:04Tino Bommelino.
38:05Tino Bommelino.
38:12Tino Bommelino.
38:13Und now, auf den letzten Metern dieser fulminanten Sause, ein warmer Blick zurück.
38:19Zurück in die Zeit des Spielzeugs meiner Kindertage.
38:22Ich liebe diese Rubrik.
38:23Willkommen zu Spielts noch einmal, Sam.
38:26Heute der Viewmaster.
38:32Also Aussichtschef.
38:34Das war ein früher Vorläufer der VR-Brille.
38:38Ein sehr, sehr früher Vorläufer der VR-Brille.
38:42Wirkungsweise, kennen Sie die?
38:44Es ist der Burner.
38:45Irgendein Genie hat so eine Art 3D, also richtig 3D-Bildersammlung in so eine runde Pappscheibe gewemst, mit dem man
38:52den Viewmaster dann so füttern kann.
38:55Und dann kann man mit diesem kleinen Hebel so Schroboter, Schroboter, Bild für Bild weiter ratschen.
39:00Ein unglaublicher Hammer.
39:01Und das gab's, diese Scheiben, das gab's mit allem Möglichen.
39:03Das gab's mit Tarzan, Mickey Mouse, Daktari, Autos, Bäumen, Wasserhinn, Winnetou.
39:07Im Prinzip mit allem.
39:08Mit allem.
39:09Und das habe ich meiner Oma auch so gesagt.
39:12Oma, dies ist ein Must-Have.
39:16So ähnlich jedenfalls.
39:18Ich konnte mit dem Anblick immer gleicher karger Ruhrgebietswohnlandschaften mit Wäschelein, Nachbarslumpi und Elternaffen für ihre Kinder Todesfallen irgendwann nichts
39:27mehr anfangen.
39:28Ich wollte das eintauschen.
39:29Und dafür brauchte ich dieses Ding.
39:31Weißt du?
39:32Und den Anblick echter Ikonen in 3D.
39:35Ein Kracher.
39:36Ich ahnte allerdings, dass der Produktname Viewmaster für meine Oma ein Tacken zu mysteriös sein könnte, schon wenn man damals
39:44in unserem Hause kein Englisch sprach.
39:46Das taten nur Leute in Nietenhosen, die wilde Beatmusik hörten.
39:51Meine Oma fuhr trotzdem kurz vor meinem Geburtstag mit der Straßenbahn zu Horten.
39:57In die Dortmunder Innenstadt.
39:59Und sie kehrte auch zurück.
40:02Allerdings 4 Tage später und vollkommen dehydriert.
40:06Ohne Viewmaster.
40:08Offenbar hat es mehrere eklatante Verständigungsschwierigkeiten gegeben.
40:12Und dann war meine Oma überaus lange Zucht gefahren.
40:14Und während sie das noch am Tisch erzählte und aber Unmengen Sprudel trank, riefen bei uns auch schon die Polizei
40:20an, um mal nachzuhaken, ob die verwirrte alte Dame gut nach Hause gekommen sei.
40:26Jo, sagte ich, worum geht es konkret?
40:29Man erklärte mir recht behutsam, dass meine Oma versucht hatte, im Hamburger Hafen so pampig wie möglich einen Kauf zu
40:36tätigen und zwar einen Viermaster.
40:47Der Preis hatte sie dann doch wohl ein bisschen überrascht.
40:50Das hat sie auch allen Leuten im Hafenbereich sehr lautstark gesagt, dass sie jetzt nicht ganz durchschaue, was ihr Enkel
40:56mit so einem Okolyten von Brot wolle.
40:58Ich da aber gewiss meine Gründe hätte, dumm wäre ich immerhin nicht, auch wenn ich an Pfingsten 72 meine Schaukel
41:03an Schädel gekriegt hätte und deswegen 20 Minuten fließend Aramee sprach völlig andere Geschichte.
41:08Aber so oder so, egal was ich mit dem Kahn vorhätte, rein vom Kostenfaktor her wäre, wenn es um meine
41:14Oma ging, bei 50 Mark der Arsch ab.
41:19Verstehe, sagte ich und legte auf.
41:22Ich bekam dann Geld zum Geburtstag und kaufte mir meinen Viewmaster selbst.
41:26Es war fantastisch.
41:28Ich hatte die Old Shatter in Pappscheiben und natürlich die von Batman.
41:32Nach 40 Minuten angestrengten Glotzens in die Nachttischlampe und durch die Linsen wurden mit zwei Dinge klar.
41:39Eins, nach circa zwölf Mal klicken ging es irgendwie von vorne los.
41:44Wahnsinnig häufig bei Scheiben so.
41:47Und zwei, man konnte jetzt nicht direkt von einer spannenden Handlung sprechen oder von unspannender Handlung oder Handlung.
41:56Aber für mich war es ein Bildersturm. Das ist es noch. Es ist ein kleines technisches Wunderwerk.
42:03Ich hatte bis dahin nämlich eigentlich nur so ein Kaleidoskop.
42:08Ich weiß nicht, ob Ihnen das noch was sagt.
42:09Das ist, kennen Sie das? Schroboter? Schroboter?
42:12Das ist so eine Papptröte, die durch Drehen ganz selbstverständlich geschredderte Plastikdiamanten in Epilepsie auslösende Muster legt.
42:23Bist du hier wirklich voll Langeweile in die Kimme abfault und dann kannst du, wenn du hier guckst, siehst du
42:27so Dreckssterne mit Killefeet am Rand, dafür rappelst schön oder scheißige gelbe Raub mit Rallyestreifen, das ist ein Hammer.
42:33Und generell stumpfsakral anmutende und totenödende Kackmuster. Das war ein idiotischer Affenkot ohne Maß.
42:41Aber immerhin, wenn wir das Kaleidoskop runter nahm, ging das mit den Ruhrgebietsanblick wieder, aber nichts war damals so gut
42:47für mich wie der Viewmaster.
42:50Du blicktest hinein, andersrum natürlich, sonst, nein, aber auch so andersrum. Es war nicht ganz leicht zu bedienen.
43:10Hallo? Es ist, ich hab die Scheibenkopf falsch rum eingelegt. Komm, scheiß der Hund drauf und du blicktest hinein und
43:16da war Batman. Und Batman blickt in dich.
43:18Es muss nicht immer alles eine komplexe Handlung haben, das ist mir damals klar geworden. Es kann alles auch seltsamer
43:24Kokolores sein, sofern es von Herzen kommt und Hauptsache nicht zu lang.
43:29Apropos, Sendung ist zu Ende. Ups, Dankeschön. Und hier ist nochmal Laura Montora und Tino Bommelino. Es ist vorbei. Ich
43:38kann nichts machen. Danke.
43:41Laura Montora, Tino Bommelino und das war's. Das war's. Das war's. Das war's.
43:46Das war's. Das war's.
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