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Transcript
00:00Frau Reschke!
00:01Hallo! Ich bräuchte mal so'n Telefon.
00:03Wie wär's da mit dem neuen Galaxy Pixel XR13 Lite?
00:08Hochauflösendes Display?
00:09Wusch!
00:10Und damit kommen Sie auch super schnell ins Internet.
00:12Sit!
00:13Wenn gewünscht, gibt es dafür auch die passende Telefonier-App.
00:17Aber ist dann da wieder überall so Werbung drauf?
00:20Wenn Sie keine Werbung wollen, müssen Sie dieses Modell nehmen.
00:24Bitte sehr!
00:24Super günstig, quasi für'n Apple und'n iPhone.
00:39Herzlich willkommen beim Reschke Fernsehen.
00:42So wertvoll wie ein kleines Steak.
00:44Die heutige Sendung ist ausnahmsweise mal nicht ganz so werbefrei.
00:48Sie wird Ihnen aber wie immer präsentiert von Ihrem Rundfunkbeitrag.
00:52Wenn auch Sie sich Glück, Zufriedenheit
00:55und vielleicht sogar zweistellige Marktanteile wünschen,
00:57dann sind Sie hier genau richtig.
00:59Ich nehme Sie nämlich heute mit in eine Welt,
01:01die uns das Blaue vom Himmel verspricht.
01:03In der Cookies eine besondere Füllung haben
01:06und Bushaltestellen die Umwelt retten.
01:08Klingt verrückt?
01:09Na dann kommen Sie mal mit in die sonderbare Welt der Werbung.
01:12Sie wissen ja, eine Frau hat zwei Lebensfragen.
01:16Was soll ich anziehen und was soll ich kochen?
01:19Ja, auch eine sonderbare Werbung.
01:21Die Antwort lautet übrigens Pudding.
01:23Ich meinte aber eher die sonderbare Werbewelt von heute.
01:35Mobilfunk, Internet, TV-Entertainment.
01:41Ist ja gut, man muss ja nicht gleich so schreien.
01:44Denn wir wissen ja, dass wir konsumieren sollen.
01:46Ich meine, alles ist ja heute voll mit Werbung.
01:48Kauf dies, schau hier, nimm das.
01:50Ständig und überall wird man angequatscht.
01:53Und natürlich längst nicht mehr nur im Fernsehen,
01:54sondern im Internet.
01:56Bin ich da schon drin oder was?
01:58Ich bin drin.
02:00Das ist ja einfach.
02:02Ja, seit Boris Becker sind wir nämlich eigentlich nur noch drin
02:05in der digitalen Welt.
02:06Das Internet ist das Beste, was der Werbeindustrie passieren konnte.
02:11Apropos Boris Becker, was macht der eigentlich heute so?
02:13Sie fragen sich, was ich so mache.
02:15Ja, immer noch Werbung anscheinend.
02:17Und wie wir alle zu Hause am Handy hängen.
02:19Und damit kommt uns Werbung ja immer näher.
02:21Sie verfolgt uns geradezu.
02:23Wir schleppen sie ja permanent mit uns in der Hosentasche rum.
02:26Ich meine, einmal aufs Smartphone geguckt.
02:28Hallo Frau Reschke, ich hab da was ganz Besonderes.
02:32Und schon kriegt man irgendwas angeboten.
02:34Ist im Prinzip eine Art Modern Stalking.
02:36Und eins verrate ich Ihnen schon mal.
02:38Sie werden es in dieser Sendung erleben.
02:40Es gibt kein Entrinnen mehr.
02:42Egal an welchen sicheren Ort oder stilles Örtchen Sie sich zurückziehen,
02:46die Werbung wird schon da sein.
02:50Oh, vorzüglicher.
02:52Solche Cookies haben Sie noch nie probiert.
02:54Ich schwöre es Ihnen.
02:56Übrigens, Cookies können alle möglichen Füllungen haben.
02:59Schokolade oder Daten.
03:03Immer diese nervige Werbung, die überall aufploppt.
03:06Möchten Sie vielleicht diese Cookies annehmen?
03:09Na gut.
03:1322529 Hamburg?
03:15Das ist ja mein Standort.
03:16Aha.
03:19Hat kürzlich das Urlaubsziel Spanien gegoogelt?
03:22Na sowas.
03:26Interessiert sich für Hobbyhousing.
03:28Kennen Sie Hobbyhousing?
03:30Das ist so ähnlich wie Springreiten oder Dressur, aber ohne Pferde.
03:35Stattdessen benutzen die Teilnehmerinnen mit viel Liebe gefertigte Steckenpferde.
03:42Die Werbebranche kennt anscheinend all meine Steckenpferde.
03:45Denn Cookies speichern jedes Mal, wenn wir irgendeine Webseite oder App aufrufen,
03:49alle möglichen Informationen von uns.
03:51Und ich bin mir sicher, würden wir uns mal durchlesen,
03:53was wir eigentlich alles akzeptieren, wenn wir Cookies annehmen,
03:56dann würden wir wahrscheinlich ungefähr so durchs Internet surfen.
04:03Das kennen Sie doch bestimmt auch.
04:04Sie sprechen mit Freunden über ihr Traumurlaubsziel Spanien
04:07und zack, kriegen Sie plötzlich überall Werbung für Urlaub in Spanien angezeigt.
04:11Spanien können Sie beliebig ersetzen.
04:13Durch eine Sneakermarke, eine Gesichtsmaske oder ein Steckenpferd.
04:17Oh, nee, ja, also jetzt reicht's.
04:20Egal, was ich anschalte, aufrufe, immer ist ja erst mal Werbung.
04:23Kann ich auch mal nichts kaufen müssen?
04:26Wo bin ich Mensch? Wo darf ich sein?
04:28Ich muss mal raus hier.
05:08Und ich muss mal raus.
05:10Ich muss mal raus, was ich besser rauskennen?
05:13Ich muss mal rauskennen.
05:15Oder wie ist das?
05:16Ich muss mal rauskennen, was ich nicht allein auf 애 Ouais.
05:16Aber wie ist das?
05:16Ich muss mal rauskennen, weil ich etwas rauskennen?
05:18Ich muss mal rauskennen, dann meine Mutter draufkennen.
05:19Jetzt müssen ich es ja auch rauskennen,
05:21weil ich nicht mehr rauskennen.
05:21Du bist dann mehr rein,
05:23und abgeleckte,
05:24ein paar Mal,
05:30Oh, what a Horrortrip.
05:32Draußen can't just click or block.
05:35They are totally delivered.
05:36She glotts everywhere.
05:38And that's just so.
05:40The Außenwerbung is something that we're looking at as a visual impulse.
05:44It's in the back and then in the back.
05:47That's why it's the best medium,
05:51what topics are, what's called Reichweite,
05:53what's called Relevance of products,
05:55because it's just a Wumms-Medium.
05:58As a woman and a woman,
05:59I have two questions.
06:01First, what's a Wumms-Medium?
06:03And secondly,
06:03how a visual impulse comes in the belly?
06:06First of all.
06:08With a cafe?
06:11I like my Werbung like my cafe.
06:14With a certain O.
06:16O-O-H.
06:17O-H is witzig.
06:18O-O-H is also the Fach-Ausdruck for Außenwerbung.
06:22Out of home.
06:23Und ausgerechnet dieser uralte Werbeform
06:26soll das neue Wumms-Medium sein?
06:28Allerdings absoluter Wachstumsmarkt.
06:312023 hat die Out-of-Home-Branche
06:33fast drei Milliarden Euro Umsatz gemacht.
06:36Nur in Deutschland.
06:37Liegt vielleicht auch daran,
06:39dass Außenwerbung ein Makeover gekriegt hat.
06:41Sie ist nämlich heute digital und bewegt.
06:44Wir sind aber nicht nur beweglich.
06:46Wir können das passende Getränk je nach Uhrzeit bewerben.
06:50Ein Café am Morgen.
06:52Oder das Bier für den Feierabend.
06:54Digital Out-of-Home nennt sich das dann.
06:57Kurz Do.
06:57Oder wie ein Freund von mir sagen würde.
06:59Do.
07:00Do.
07:00Do.
07:01Do.
07:02Do.
07:03Do.
07:03Do.
07:04Do.
07:04Do.
07:04Do.
07:05Do.
07:05Do.
07:05Do.
07:05Do.
07:15Okay.
07:18Okay.
07:20While the classic linear television had almost 600 Mio. EUR per loss,
07:26fährt out of home around 300 Mio. EUR an additional volume.
07:31Yeah, the future of advertising lies on the street.
07:34And why? Because you can achieve everything.
07:36Draußen is the new mass media.
07:40You search for knowledge on broad basis?
07:42With our digital network and innovative formats
07:46we work for the presence in the whole city.
07:48Ja, und so sieht Präsenz in der ganzen Stadt aus.
07:51Das hier ist Hamburg mit all seinen Straßen und Kreuzungen.
07:54Und oh, genau da sind überall rote und blaue Symbole.
07:58Die Werbeflächen.
07:59Ich würde sagen, Verkehrsknotenpunkte sind
08:02the place to be für Außenwerbung.
08:05Aber Emma, kurze Frage, lenkt es einen nicht ab,
08:08wenn einem beim Autofahren von überall der Markt anschreit?
08:10Also wenn die ganze Stadt quasi in ein großes Autokino
08:13bei fließendem Verkehr verwandelt wird?
08:15Es ist ja so, der Reaktionsweg berechnet sich nach der Formel
08:20Geschwindigkeit in Kilometer pro Stunde geteilt durch 10 mal 3.
08:24Damit erhalten wir eine Strecke in Metern.
08:27Hallo? Hallo? Hören Sie mir überhaupt zu?
08:31Sehen Sie? Es ist ganz schön leicht, sich ablechen zu lassen.
08:35Ein Außenwerbeunternehmen hat selbst mal nachgeforscht,
08:38wie lange Autofahrer auf Werbetafeln gucken.
08:40Das Ergebnis? Fast 2,38 Sekunden lang fangen digitale Werbeflächen
08:45die Blicke der Autofahrer ein.
08:472,38 Sekunden.
08:48In dieser Zeit können sich locker 10 Klimaaktivisten
08:50auf die Straße kleben.
08:52Wenn ich beim Fahren 2,38 Sekunden aufs Handy schaue,
08:54dann kriege ich schon einen Punkt in Flensburg.
08:56Wissen Sie, wie lang 2,38 Sekunden sind?
09:01Genau, so lang.
09:03Okay, jetzt fürs Kleingedruckte eines Angebots reicht es nicht.
09:06Da müssen Sie schon zweimal an der Werbung vorbeifahren.
09:09Aber ich wette mit Ihnen, in 2 Sekunden
09:11können Sie locker 5 Marken identifizieren.
09:13Achtung!
09:17McDonalds, Adidas, BMW, Apple, IKEA.
09:22Sehen Sie?
09:23Wir Menschen haben nämlich eine ganz schön schnelle Auffassungsgabe.
09:26Und das weiß die Außenwerbebranche.
09:28Aber wer tummelt sich da eigentlich in dieser Außenwerbebranche?
09:32Die beiden Big Player sind Ströhr und Waldeko.
09:35Und wie dieses Tortendiagramm unschwer erkennen lässt,
09:37hat sich die Firma Ströhr ein besonders großes Stück
09:40vom Außenwerberkuchen gesichert.
09:41Also ich bin jetzt keine Expertin für Konditorei,
09:44aber nennt man sowas in der Fachsprache nicht.
09:47Monopol? Fragen wir doch mal den Geschäftsführer.
09:49Wir glauben, dass eine permanente Wandlung
09:52auch im Wachstum notwendig ist, um in einer digitalen Welt,
09:55die auch, muss man sich nur angucken,
09:57Richtung amerikanischen Netzwerkplayer
09:59eben sehr schnell starke Monopole bildet.
10:02Total interessant.
10:03Eine kurze Zwischenfrage.
10:05Ist es normal, dass bei der Firma Ströhr
10:06alle das Büro verlassen, wenn der Chef redet?
10:09Ich frage nur wegen Aufmerksamkeit und so.
10:11Was hat der Chef denn eigentlich nochmal gesagt?
10:14Ach ja, Monopole in der digitalen Welt.
10:17Ströhr investiert gerade ziemlich viel,
10:20um alte Plakatwände durch digitale Videoflächen zu ersetzen.
10:23Scheint sich auch zu lohnen.
10:24Der Außenwerber Ströhr verzeichnete im Geschäftsjahr 2023
10:28einen Rekordumsatz.
10:30Läuft also bei Ströhr.
10:31Bei Valdeco, dem anderen Big Player auf dem deutschen Markt
10:35für Außenwerbung übrigens auch.
10:36Der Valdeco-Chef hat seine Ziele sehr hoch gesteckt.
10:39Mein Lebensziel ist Glück und Zufriedenheit
10:42und einen zweistelligen Marktanteil für Außenwerbung in Deutschland.
10:46Aber das sind ja gleich drei Wünsche auf einmal.
10:49Also das geht nun wirklich nicht.
10:50Falls Sie jetzt aber denken, diese Werbung ist mir irgendwie
10:53noch nie aufgefallen, kein Problem.
10:55Das ist der Werbung sogar ziemlich recht.
10:58Die vertraut nämlich auf den Mere Exposure Effekt.
11:01Das klingt mindestens so kompliziert, wie es auszusprechen ist.
11:03Oh nein, Frau Reschke, das ist ganz einfach.
11:06Die Begegnung mit einem Stimulus a priori
11:09konstituiert bereits eine ausreichende Prämisse,
11:12sodass dieser Stimulus a posteriori in positiverer Weise evaluiert wird.
11:17Ach so. Sie meinen, je öfter ich was sehe, desto besser finde ich es.
11:22Das habe ich doch gerade gesagt.
11:24Werbung wirkt nämlich in unserem Unterbewusstsein.
11:27Kommen Sie mal her, ich zeige es Ihnen.
11:29Hier sind zwei Deo-Roller.
11:32Welches Produkt passt besser zu Frauen?
11:34Das helle Design oder das dunkle Design?
11:37Na, das helle, würde ich sagen.
11:39Richtig, super.
11:41Tendenziell sind weibliche Hygieneprodukte
11:44heller designend als die Hygieneprodukte für Männer.
11:46Und warum?
11:47Warum, warum, warum?
11:49Hauptsache es hat sich in Ihrem Gehirn verankert.
11:52Kommen wir mal zu einem Test mit Hören.
11:55Und bitte?
11:57Telekom.
11:58Richtig.
11:59Drittes Beispiel.
12:00Sie sehen ein Bild mit einem kleinen Wald und einem Bach.
12:04Welches Produkt passt besser zu dieser Kulisse?
12:07A, der Rotwein.
12:09Oder B, ein kleines Bierchen.
12:13Ich würde sagen, das Bier.
12:15Korrekt.
12:16Wasser, Rauschen, Schaum, Bier.
12:18Das ist die Assoziationskette.
12:20Gratuliere, Frau Reschke.
12:22Die Werbebranche hat Sie komplett versaut.
12:24Volle Punktzahl.
12:25Schön.
12:26Werbung wirkt nämlich hier.
12:28Und Außenwerbung trifft uns vor allem visuell,
12:30wir erinnern uns, also im Bauch.
12:32Sie funktioniert wunderbar im Vorbeigehen oder Vorbeifahren.
12:35Und zwar auch dann,
12:36wenn wir uns besser auf andere Dinge konzentrieren sollten.
12:39Abgesehen davon will man vielleicht gerade draußen
12:42auch mal nicht auf Bildschirme schauen
12:44und mal nicht zum Kauf animiert werden.
12:46Immerhin hat sich sogar mal die UNO mit diesem Problem befasst
12:49und äußert Bedenken gegenüber der
12:51unverhältnismäßigen Präsenz kommerzieller Werbung
12:53im öffentlichen Raum,
12:55der hohen Anzahl täglicher Reklamebotschaften
12:57und den damit verbundenen Möglichkeiten,
13:00individuelle Entscheidungen zu manipulieren.
13:02Also ich dachte auch immer ganz naiv,
13:05dass der öffentliche Raum eher so ein Ort
13:07der gesellschaftlichen Teilhabe ist.
13:09Vielleicht ein Ort zur Erholung, für Kultur oder Bildung.
13:12Und im UN-Sonderbericht heißt es sogar,
13:15Staaten sollen ihre Bürgerinnen und Bürger
13:17vor einem Übermaß an kommerzieller Werbung schützen.
13:20Gerade im öffentlichen Raum.
13:22Hm, dann haben unsere deutschen Städte
13:24diesen UN-Sonderbericht wohl nicht gelesen.
13:26In der Kategorie der großen Städte
13:28sind alle 80 deutschen Großstädte vertraglich,
13:31an einen Out-of-Home-Partner gebunden.
13:33Wie schön!
13:34Alle 80 deutschen Großstädte
13:35haben einen Out-of-Home-Partner gefunden.
13:38Die Stadt Hamburg zum Beispiel
13:39ist mit Ströer und Waldekur vertraglich liiert.
13:41Die Außenwerber dürfen exklusiv Werbeflächen betreiben
13:44und die Stadt wird am Umsatz beteiligt.
13:46Allein 2022 hat Hamburg damit 37 Millionen Euro eingenommen.
13:50Ein absoluter Megadeal.
13:53Und wenn Sie als Stadt auf den Flächen von Ströer und Waldekur
13:56für sich selber werben, dann gibt es sogar noch Rabatt.
14:00Und die Screens sind sogar ans modulare Warnsystem
14:03der Bundesregierung angeschlossen.
14:05Ich sage mal, Katastrophenwarnung auf einem ganz anderen Level.
14:10Und das Bundeskriminalamt kann darauf auch noch nach RAF-Terroristen suchen.
14:14Ich sage mal Rentnerfarnung auf einem ganz anderen Level.
14:17Wir wollten mal wissen, wie eigentlich in diesem Bereich
14:19die Zusammenarbeit mit den Außenwerbern funktioniert.
14:22Hat uns das BKA geschrieben?
14:24Wie Ihnen bereits mitgeteilt wurde, erteilt das BKA
14:27zu Vertragsinhalten mit Privatunternehmen
14:29grundsätzlich keine Auskunft.
14:31Okay, top secret.
14:32Aber vielleicht ein bisschen nachvollziehbar,
14:34dass man beim Bundeskriminalamt
14:35jetzt nicht total freigiebig ist mit Informationen.
14:38Aber dass sich deutsche Städte da verhalten,
14:40als wären da Staatsgeheimnisse, das hat uns schon irritiert.
14:43Also wir haben zum Beispiel mal die Stadt Hamburg gefragt.
14:45Erstens, könnten Sie uns bitte die Einnahmen
14:48durch Außenwerbung mitteilen?
14:50Und zweitens, wie hoch ist denn die Gewinnbeteiligung der Stadt
14:53an den Umsätzen von Ströer und Waldeko?
14:55Die Antwort war recht knapp.
14:58Hallo Frau ***.
15:00Erstens, nein.
15:01Zweitens, keine Ahnung.
15:03Ja, laut Langenscheid Wörterbuch für Behördensprache
15:06bedeutet das, leck mich am Arsch.
15:10Aber auch andere Städte waren nicht gerade kooperativ.
15:12Also zum Beispiel München.
15:14Eine Offenlegung der Werbenutzungsverträge ist nicht möglich.
15:17Oder Düsseldorf.
15:19Zu Werberechtsverträgen keine weiteren Auskünfte.
15:22Dresden.
15:23Aus rechtlicher Sicht, Verträge nicht an Dritte weitergeben.
15:26Leipzig.
15:27Wobei die Höhe der Entgeltzahlungen dem Betriebsgeheimnis unterliegen.
15:31Und Stuttgart.
15:32Eine Beantwortung der Frage leider nicht möglich.
15:35Ziemlich viel Geheimnistuerei bei einem Thema,
15:38das uns alle betrifft.
15:39Städte und Out-of-Home-Partner lassen sich also nicht so gerne
15:42in ihre Eheverträge schauen.
15:45Aber ein paar Geheimnisse zwischen Städten und Out-of-Home-Partnern
15:47konnten wir dann doch lüften.
15:50In den meisten Fällen übertragen die Städte den Außenwerbefirmen
15:53nämlich auch noch kommunale Aufgaben.
15:56Strö und Waldeku haben neben Außenwerbung
15:58noch ein anderes Steckenpferd.
16:00Stadtmöbel.
16:02Nee, also wir meinen nicht sowas, sondern eher sowas.
16:04Stadtmöbel sind zum Beispiel öffentliche Toiletten.
16:07Diese Stadtmöbel werden also in vielen deutschen Städten
16:10von den Außenwerbefirmen gebaut, betrieben
16:13und mehr oder weniger instand gehalten.
16:16Hä?
16:17Ausgerechnet Außenwerbefirmen bauen öffentliche Klos und Fahrradständer?
16:20Ist da jemand bei den gelben Seiten in der Zeile verrutscht?
16:22Der Deal der Städte mit den Außenwerbern sieht dann so aus.
16:25Bau mir ein Klo und ich genehmige dir ein Mega-Lightboard.
16:30Bochum.
16:30Strö darf Werbetafeln in der Stadt aufstellen,
16:34solle dafür aber öffentliche Toiletten in der Nähe betreiben.
16:37Aus diesem Grund habe die Stadt keinen weiteren Einfluss auf die Toiletten,
16:40die von der Firma zur Verfügung gestellt werden.
16:42Ja, schließlich gehört das stille Örtchen nicht Bochum,
16:45sondern Strö oder eben Waldeku.
16:47In Berlin betreibt der Außenwerber derzeit 325 öffentliche Toiletten.
16:53Seit 1991 setzt Wald Maßstäbe
16:56in der Versorgung städtischer Räume mit Sanitäranlagen.
16:59Die Entwicklung der neuen City-Toilette
17:01schafft ein innovatives Stadtmöbelkonzept
17:03für die Stadt der Zukunft.
17:05Die City-Toilette für die Stadt der Zukunft.
17:08WC 4.00.
17:10Und falls Sie sich das auch gerade fragen,
17:12ja, mit der Auslagerung solcher Aufgaben
17:14machen sich die Städte ein wenig abhängig von den Außenwerbern.
17:18In einer Antwort auf eine kleine Anfrage der FDP
17:21an den Berliner Senat steht,
17:22Es bestünde keine Möglichkeit,
17:24Werbestandorte zu reduzieren, ohne Toilettenstandorte zu gefährden.
17:28Bedeutet also, wenn die Stadt Werbeflächen reduzieren will,
17:32ist auch das werbefinanzierte Toilettenhäuschen weg.
17:35Aber Momentchen mal.
17:36Ich dachte, für sowas zahlen wir Steuern.
17:38Nur noch einen Werbespot, Frau Reschke.
17:39Dann können Sie die Toilette der Zukunft benutzen.
17:42Nee, danke.
17:43Dann warte ich lieber bis zum Ende der Sendung.
17:45Wo wir gerade beim Warten sind.
17:47Auch um Bus- und Straßenbahnhaltestellen
17:49kümmern sich vielerorts Anbieter von Außenwerbung.
17:51Denn die Werbeverträge mit den Städten
17:54sind häufig auch an den Bau und Betrieb dieser Fahrgastunterstände gekoppelt.
17:58Und wenn sich Stadt- und Out-of-Home-Partner irgendwann dann trennen,
18:01dann spielen sich wirklich nicht selten sehr unschöne Scheidungsszenen ab.
18:05Die alten Häuschen werden abgerissen, weil ein Vertrag ausläuft.
18:08Und obwohl die Firma sie uns überlassen wollte, darf sie das nicht.
18:11Sie muss sie abhäusen.
18:12Die werden weggeschmissen.
18:12Die Dresdner Bushäuschen waren nicht etwa baufällig.
18:15Nein, die Werbeverträge mit Weil Deku liefen aus.
18:18Deshalb wurde ein neuer Vertragspartner gesucht,
18:21der 850 neue Wartehäuschen baut.
18:23Die Stadt hat verhandelt und verhandelt und jemanden gefunden.
18:27Weil Deku.
18:28Weil mit der Wall GmbH der gleiche Anbieter,
18:31die neuen und auch die alten Unterstände bauen und betreiben wird,
18:34sind zudem keine langen Wartezeiten zwischen Abriss und Neubau zu befürchten.
18:39Ah, schön, keine langen Wartezeiten,
18:41während in Dresden alle 850 Haltestellen abgerissen und neu gebaut werden.
18:45Klingt ja nach einem super Deal für die Bürger.
18:47Und wenn es doch mal wieder länger dauert, weil der Bus nicht kommt,
18:50hat man an den neuen Haltestellen immerhin was zu gucken.
18:53Werbung. Und jetzt sogar digital.
18:56Abreisen und Neubauen passiert übrigens nicht nur in Dresden,
18:59sondern auch in Münster.
19:01432 Buswartehäuschen im markanten, weinroten Design
19:04und mit geschwungenen Scheiben werden abmontiert und durch neue ersetzt.
19:08Abreisen und Neubauen passiert aber nicht nur in Dresden und Münster,
19:12sondern auch in Leipzig.
19:13Neue begrünte und digitale Haltestellen
19:15wurden vor wenigen Jahren im Stadtgebiet gebaut.
19:17Die alten der Wall GmbH mussten wegen der auslaufenden Verträge abgerissen werden.
19:22Haltestellen abreißen und Neubauen passiert in ziemlich vielen deutschen Städten.
19:26Und nachher hat man das Gleiche in grün.
19:28Eine grüne Miniviese auf gerade mal fünf Quadratmetern inmitten von Beton.
19:34Fahrgastunterstände for future. Wie schön.
19:37Eine Miniviese.
19:38Die hilft uns ganz bestimmt bei den Herausforderungen des Klimawandels.
19:41Unsere Produkte wie etwa Gründächer oder begrünte Rückwände von Fahrgastunterständen
19:47helfen Städten dabei, diese Herausforderung zu bewältigen.
19:51Daneben stärken diese neuen Produkte lokal die Artenvielfalt
19:55und verbessern die Luftqualität.
19:57Und retten die Eisbären.
19:59Der neue Verkaufsschlager der Außenwerbebranche ist nämlich nachhaltig,
20:03umweltfreundlich, ökologisch.
20:05Hm, aber ist es wirklich nachhaltig, massenhaft funktionstüchtige Bushaltestellen wegzuwerfen
20:11und durch neue zu ersetzen?
20:12Durch neue mit digitalen Screens?
20:14Auf denen die Bundesregierung dann zum Beispiel fürs Energiesparen werben kann?
20:19Das klingt ungefähr so sinnvoll, wie mit einer Antarktiskreuzfahrt
20:22auf das Abschmelzen der Polkappen hinzuweisen.
20:25Denn diese Screens sind jetzt, hm, wie soll ich es in einer für die Werbebranche verständlichen Sprache sagen?
20:34Keine Perle der Natur.
20:36Für die CO2-Emissionen, die entstehen, um ein einziges digitales Werbedisplay herzustellen,
20:42könnten sie 150 Mal von Hamburg nach München fliegen.
20:46Und auch der Betrieb der Werbebildschirme frisst natürlich Strom.
20:50Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung hat mal den Verbrauch
20:53aller digitalen Werbeflächen in Deutschland nachgerechnet.
20:56Und kommt vorsichtig geschätzt auf einen bundesweiten Stromverbrauch
20:59von 113.000 Megawattstunden pro Jahr.
21:03Das entspricht dem Verbrauch von fast 40.000 Zwei-Personen-Haushalten.
21:07Eine ganze Menge Energie also, die hier überwiegend für Werbezwecke draufgeht.
21:12Und wenn die Branche könnte, dann würde sie noch viel mehr Außendarbeflächen erschließen.
21:17Aber blöderweise haben Städte ja Bauverordnungen, die erschweren das nämlich.
21:21Nur für den einen sind Bauverordnungen Hindernisse, für andere dornige Chancen.
21:27Womit wir bei diesen drei Sunnyboys wären.
21:29Das sind nicht etwa die Models vom Werbeflyer der Business School Bottrop.
21:33Nein, es handelt sich um die Gründer des Start-ups Hai.
21:36Falls Sie sich jedoch fragen, Mensch, diese Hai-Unternehmer, die sind aber jung.
21:40Waren die überhaupt an der Uni?
21:42Dann ging es so weiter, dass ich ein einziges Mal in der Uni war und da gemerkt habe,
21:46okay, hier gibt es keine Umsätze, das macht mir keinen Spaß, ich muss irgendwo anders hin.
21:50Dann geh doch zu Netto! Die drei haben sich nämlich gedacht, lieber schnell Geld verdienen.
21:54Nur wie? Mit Außenwerbung. Nur diesmal von drinnen.
21:58Partner sind nicht Städte, sondern Kioske, Friseure oder sonstige Läden.
22:02Da stellen sie Bildschirme ins Schaufenster und schalten Werbung. Quasi in Außenwerbung.
22:06Ja, also wir sind ja in Schaufenstern und halt am Kudamm in den Vitrinen.
22:10Und da haben wir genug Abstand zum Straßenverkehr.
22:14Sprich, bei uns gibt es keine Bewegtbildrestriktionen.
22:17Keine Restriktionen. Wie praktisch.
22:19So wie Airbnb keine Hotels betreibt und Uber keine Taxis, macht Hai keine Außenwerbung.
22:24Weil die Bildschirme von Hai aus einem Privatgrundstück heraus in den öffentlichen Raum strahlen.
22:29Cool. Rechtliche Grauzonen ausnutzen. Gute Geschäftsidee.
22:33Aber da fehlt doch noch so ein bisschen Silicon Valley.
22:36So ein futuristischer, Elon Musk, ich schießende Rakete ins All und beglücke mit meiner Technologie die Menschheit und den Mars
22:42-Ansatz.
22:43Wir sehen Hai als zentrales Nervensystem auf einem Weg der adfinanzierten Services in der Smart City von morgen.
22:49Also so, wie man es schon heute vom Internet kennt.
22:53Zentrales Nervensystem auf dem Weg der adfinanzierten Services in der Smart City von morgen.
22:58Toll, dass ihr so sprechen könnt, dass niemand versteht, was ihr vorhabt. Was soll denn das heißen?
23:02Hab ich Ihnen doch schon gesagt, Frau Reschke. Nur ein Spot und Sie dürfen auf Toilette.
23:06Ja, das war ernst gemeint vorhin.
23:08Schnell auf die Toilette gehen, erstmal Werbung schauen.
23:10In den Bus einsteigen? Nicht bevor wir den Spot geguckt haben.
23:14Oder auch im Krankenhaus.
23:15Überlegen Sie mal, wie viel unnötige Zeit wir da keine Werbung schauen.
23:19Man überträgt also einfach das Internet-Prinzip auf die Straße.
23:24Gut, aber immerhin unsere Daten spielen da keine Rolle.
23:26Weil damit haben Außenwerber ja nun wirklich nichts zu tun.
23:29Der Schlüssel in unserer Industrie, das hört man überall, sind Daten.
23:33Daten sind der Schlüssel zu Glück, Zufriedenheit und zweistelligen Marktanteil?
23:38Ja, Sie haben richtig gehört. Nicht Wände oder Bildschirme? Nein, Daten.
23:42Und die sammeln Sie überall.
23:45Ströer, der größte Außenwerber, hat zum Beispiel ein ganzes Netzwerk aus Tochtergesellschaften aufgebaut.
23:50Da gehört t-online.de dazu, Watson.de oder kino.de.
23:54Wann immer Sie also auf der Seite einer Ströer-Tochter unterwegs sind, landen Sie im Datensatz von Mama Ströer.
24:01Und Waldeko?
24:02Waldeko kombiniert Out-of-Home erstmals mit mobilen Daten.
24:07Ah, und so holen Sie das Internet auf die Straße.
24:10Sie kooperieren nämlich mit Firmen, die uns anhand der Daten, die wir im Netz hinterlassen, in Kundenkategorien einsortieren.
24:17Dank der Nachrichtenseite Netzpolitik.org sind mittlerweile über 650.000 solcher teilweise doch sehr skurrilen Kategorien bekannt.
24:26Kommen Sie in die Gruppe, Frau Reschke.
24:28Welche denn?
24:29Wir haben alles. Von fragile Seniorinnen oder deutsche Soldatinnen bis zu Abhängen von Opiaten oder leidenschaftliche Liebhaberinnen.
24:38Ich tippe bei Ihnen aber auf Shopping-versessene Mamas.
24:42Danke, sehr schmeichelhaft. Aber diese Kategorien gibt es tatsächlich.
24:45Genauso wie Menschen, die viele Schwangerschaftstests kaufen.
24:49Und wenn man die Daten mit Werbescreens kombiniert, ist einiges möglich.
24:53Weil wir jetzt pro Standort mit sogenannten Geofences, die wir um die Standorte rumbauen, sehr genau auch sagen können, in
25:02welcher Wahrscheinlichkeit welche Zielgruppe sich dort bewegt.
25:05Und das Ganze auch noch über den Tagesverlauf mit Bewegtdaten über 42 Millionen Nutzer.
25:12Uh, das klingt ja gruselig. Mit Geofences kann man nämlich nachvollziehen, wo man sich wann bewegt hat.
25:18Und Waldeco hat nach eigenen Angaben Echtzeitbewegtdaten von halb Deutschland.
25:23Mit dem Ziel, Bewegungsmuster vorherzusehen, um das Kaufverhalten zu steuern.
25:28In Zukunft könnte das in der App-finanzierten Smart City dann so aussehen.
25:32Angenommen, ich bin eine Frau aus der Kategorie Menschen, die viele Schwangerschaftstests kaufen.
25:37Dann bekomme ich vermutlich so eine Werbung zu sehen, wenn ich gerade so nichts ahnend durch die Smart City schlendere.
25:43In der Kategorie Männer mit Haarausfall kriegt man da natürlich andere Anzeigen geschaltet.
25:48Und zwar solche für mich und meine Zielgruppe.
25:50Und die shoppingversessene Mama kriegt natürlich auch die passende Werbung. Eben das, was mich interessiert.
25:57Oh, das brauche ich tatsächlich dringend. Ich auch.
26:01Das alles ist nicht nur irgendein Zukunftskram. Mit solchen virtuellen Grenzen um die realen Bildschirme wird tatsächlich schon experimentiert.
26:09Im vergangenen Jahr führte Hai die Möglichkeit ein, seine DOOH-Kampagnen mit Spotify-Ads zu verbinden.
26:16Die DOOH-Kampagne wurde dann als Umfeld- und Targeting-Grundlage für eine anschließende, zielgerichtete Audiobotschaft via Spotify genutzt.
26:26Keine Sorge, als ich das das erste Mal gehört habe, habe ich auch kein Wort verstanden.
26:30Laut Langenscheid-Wörterbuch für Werbefantasiesprache bedeutet das, Sie laufen durch die Gegend und kommen an einem Werbescreen vorbei.
26:37Das wird registriert und darum wird Ihnen auch die passende Werbung in Ihrer Spotify-App eingespielt.
26:45Kann man da gar nichts gegen machen?
26:46Habe ich als Nutzerin nicht vielleicht irgendwelche Rechte oder Möglichkeiten, meine Daten zu schützen?
26:51Es ist nun mal so, wenn Sie heute bei Apps zustimmen, dass Sie diese Leistung haben wollen, dann geben Sie
26:58ein Stück weit natürlich auch Ihre Daten preis.
27:00Ich glaube, damit leben wir alle und der eine vielleicht ein bisschen unbewusster als der andere.
27:07Ist nun mal so. Wir werden zunehmend auch im öffentlichen Raum auf Schritt und Tritt zu Werbezwecken verfolgt und getrackt,
27:13ob wir wollen oder nicht.
27:14Und wissen Sie, wer da gar nichts dagegen tut?
27:16Oh, ist das wieder ein Quiz? Ich möchte auch gerne mal raten. Boris Becker?
27:21Richtig. Und wer noch?
27:23Ähm, unsere Städte.
27:25Genau. Die verschlimmern das Problem sogar noch. Es gibt Städte, da darf Ströher eigene WLAN-Hotspots über die Werbescreens anbieten.
27:32Das ist zum Beispiel in Bochum und Osnabrück der Fall.
27:35Also, deutsche Städte vernachlässigen nicht nur ihre Schutzfunktionen gegenüber dem Einfluss dieser Firmen.
27:40Sie machen auch noch gemeinsam eine Sache mit denen und laden Sie dazu ein, unsere Daten abzugreifen.
27:45Und zwar entweder aus Unwissenheit oder, vielleicht sogar noch schlimmer, Sie wissen, was Sie tun und tun es trotzdem.
27:52Och, ich brauche einen Keks.
27:56Lassen Sie diesen ganzen Werbetrubel einmal hinter sich und genießen Sie einen Moment der Ruhe.
28:04Das ist ja wirklich mal smart.
28:06Und wenn uns unsere Städte schon nicht vor der Ausweitung der Außenwerbung schützen, dann müssen wir das vielleicht tun.
28:12Wir haben in Hamburg und Berlin für 24 Stunden einfach einige Werbebildschirme gebucht.
28:17Und zwar, um sie abzuschalten.
28:19Alle 90 Sekunden einfach mal nichts.
28:35Gern geschehen.
28:36Genießen Sie die Ruhe.
28:37Das war Reschke Fernsehen.
28:39Wir sehen uns wieder bei Instagram oder übernächste Woche hier im Ersten.
28:42Dann geht es auch um den Hai und die Überfischung der Meere.
28:47Bis dahin wünsche ich Ihnen eine möglichst werbefreie Woche.
28:50Mediab.
28:55Bis dahin wünsche ich Ihnen Nacht.
28:56Bis zum nächsten Mal.
28:57Das war's uns.
28:58Bis zum nächsten Mal.
28:58Bis zum nächsten Mal.
28:58Bis zum nächsten Mal.
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