Skip to playerSkip to main content
  • 1 week ago

Category

📺
TV
Transcript
00:00Sarah, Daniel, Daniel is your big brother.
00:06Yes, that's right. I'm a big brother.
00:08How important is he in your life?
00:11Very important.
00:12I couldn't imagine my life without my big brother.
00:16And I learned a lot from him.
00:20And he is just someone who is always there for me.
00:25And also something very special.
00:27And I hope in the future will I be it for you.
00:31But, yeah.
00:32Let's ask, how happy are you, Daniel, that you have your sister?
00:36I am happy that I have my sister.
00:40And she is a great sister.
00:43She is always there.
00:49Do you feel stronger because you know she is there and you have your sister?
00:55I have only three sisters.
01:00Yes.
01:01Are you family people, would you say?
01:04Yes.
01:04I think we are as a family very, very close.
01:07Yes.
01:07Yes.
01:08So, we have a younger sister and a younger brother.
01:12And, yes.
01:14I think, that through Daniel, so Daniel is our Bindeglied.
01:20He brings us all together and lets us all laugh.
01:24And, yes.
01:25That's what's very special.
01:26It's all different.
01:27And, yes.
01:27You really feel it, how important you are.
01:30So, if you look at your everyday life, what do you do together?
01:34I heard, you play football together?
01:37Yes, we play football together in the VfB.
01:39Oh, yes.
01:41And, you play a certain position?
01:43jeweils auch also daniel ist immer vorne im sturm der genau macht immer den kleinen undaf
01:51beide vfb stuttgart fans okay okay und ich bin eher so im mittelfeld und versucht dann daniel
01:57die pässe zu passen genau ja spielt sie gut den ball spielt sie ihnen gut zu ja ja ist auch
02:03mal
02:03eine tolle trainerin eine tolle trainerin und wenn sie sagen vfb und darf und so weiter sind
02:09sie auch mal im stadion zusammen ja genau ja wir waren gewesen im stadion zu sagen ja im vfb angefeuert
02:21haben sie denn wenn sie so zurückschauen sie haben ja gesagt daniel war auch immer so was
02:26wie ein bindeglied haben sie schon als kinder auch viel zeit miteinander verbracht ja sehr viel zeit
02:32also wir sind sehr eng miteinander aufgewachsen und irgendwann habe ich ihn auch in ein paar sachen
02:41so ein bisschen eingeholt was jetzt zum beispiel das fahrradfahren angeht oder das schaukeln weil
02:47daniel hat früher immer so ein bisschen länger gebraucht für manche sachen und genau da habe
02:52ich ihm das dann eigentlich so beigebracht ja ja fahrrad fahren mich bei mir beigebracht ja und und
03:00jetzt haben sie aber auch umgekehrt gesagt am anfang sie haben auch viel von daniel
03:05gelernt was haben sie von daniel gelernt also ich würde sagen vor allem empathie also mich in andere
03:15menschen hinein versetzen zu können und auch so die gefühle von anderen wahrzunehmen das habe ich
03:21durch daniel sehr stark gelernt weil er früher auch ja noch nicht so klar sachen äußern konnte und ich
03:29musste da auch viel so vielleicht ablesen und ja das kommt mir heutzutage auch eigentlich zugute ich
03:37bin grundschullehrerin und kann mich oft in die kinder gut hineinversetzen und versuche empathisch zu
03:43sein ja und einfach auch mutig zu sein also ich war früher sehr schüchtern schüchternes mädchen und habe
03:54immer daniel beobachtet wie er einfach irgendwie auf menschen zu geht oder sachen ausprobiert war
03:59er da mutiger oder ich war mutig gewesen ja ich bin so leuten hingelaufen und habe immer geredet da war
04:09er also immer der erste so zu sagen ja und so über die jahre habe ich das jetzt einfach auch
04:14von ihm
04:15abgeschaut man muss sich nicht verstecken man kann offen sein man kann offen auf menschen zugehen und ja
04:22wenn man nett und freundlich ist dann ist es meistens auch eine positive begegnung das ist toll dass sie
04:27uns teilhaben haben wir haben gerade gesagt dann ja sie braucht für manche dinge vielleicht ein
04:34bisschen länger wann es ihnen zum ersten mal sache aufgefallen dass andere menschen ihn vielleicht
04:39auch anders behandeln oder sehen das war so in der grundschulzeit tatsächlich bzw eigentlich schon ein
04:47bisschen früher im kindergarten wir sind in den selben kindergarten gegangen und daniel hatte aber
04:52damals sind ja ich war keine gerade mit meiner schwester zusammen ja hatte seinen eigenen betreuer
04:58und fsj war das der hat sein freiwilliges soziales jahr gemacht und da war es aber mir noch nicht so
05:05bewusst ich meine ich habe dann gesehen okay daniel hat extra eine person für sich immer dabei und in
05:12der grundschule was dann teilweise schon auch so dass ich da gemerkt habe andere kinder fangen an
05:18meinen bruder so ein bisschen zu hänseln und zu mobben und sachen zu sagen die er machen soll und
05:25das ja auch als sie dabei war ja wie war das dann für sie das hat mich natürlich sehr verletzt
05:31vor
05:31allem wenn man dann mich wie ich damals eben das schüchterne mädchen war habe ich mich dann auch gegen die
05:38jungs in der grundschule die dann versucht haben so meinen bruder ein bisschen zu ärgern einfach auch
05:43nicht getraut groß was zu sagen aber man muss sagen wir hatten zum glück damals eine richtig große
05:52freundes clique und da gab es auch ein paar jungs genau tobi rode der hat mir da immer geholfen und
06:00stand mir da immer zur seite und hat sich auch für daniel eingesetzt und da bin ich ihm bis heute
06:05auch
06:05dankbar dass er da einfach so ein bisschen die große bruder rolle übernommen hat mein sie sind
06:11ich bin selber dankbar für die reise als ich gemacht habe beim ross anthony ja da kommen wir
06:18auch noch zu das ist ja ein höhepunkt auch ihres lebens gewesen ich wollte noch eins ansprechen sie
06:24sitzen da so schön in eintracht halten sich an den händen haben sie sich denn auch schon mal richtig
06:28gestritten ja haben wir ja ja und wie was war ein großer streit erinnern sie sich es war ein großer
06:38streit ja gewesen dann ist was passiert da habe ich mein arm gebrochen das ist ein richtig großer streit
06:46was ist da gelaufen was ist da gewesen wir wissen es schon gar nicht mehr aber wir sind auch manchmal
06:52beides sehr urköpfe ich und ja ja das manchmal ja dann ist es so ein bisschen hochgeschaukelt und
06:59es war ein badezimmer und der boden war nass weil glaube ich einer davor geduscht hat und dann ist
07:04dann mit seinem ellenbogen auf die badewannen kante gestoßen und hat dann sein ellenbogen gebrochen also
07:10das ist so die erinnerung an den streit ist aber ich habe hier verstehe ich meine es ist ja so
07:17sie sie
07:17sind trotzdem das hat wer streitet sich nicht auch das will ja gelernt sein aber sie sind heute
07:22verbringen zeit zusammen sie haben als kinder zeit miteinander verbracht als sie so anfang 20 waren
07:28sarah waren sie aber auch in der zeit weg in australien haben da ein halbes jahr studiert auch
07:33so ein bisschen work and travel travel gemacht wie wichtig war diese zeit auch für sie persönlich für
07:40mich war das sehr wichtig weil ich einfach in der zeit auch so ein bisschen mehr meine persönlichkeit
07:48finden konnte und so ein bisschen mehr auf mich schauen was ich eigentlich möchte ohne jetzt die
07:56ganze zeit im hinterkopf zu haben muss ich jetzt vielleicht ein vorbild sein für jemanden oder muss
08:01ich jemanden an die hand nehmen und ihm was beibringen das war dann sehr gut für mich ja und war
08:09aber auch
08:09sag ich mal schwierig weil ich ihn schon sehr vermisst habe und ich glaube für ihn war es auch sehr
08:15schwierig weil er manchmal das gar nicht so richtig verstanden hat was ich jetzt ein jahr in australien
08:20mach wie war das für sie daniel als sie mal weg war war schon keine gute zeit ne ich hab
08:28dich vermisst
08:35ich denke wenn man wenn man viel empfindet dann ist das ganz klar dass wenn jemand nicht da ist dann
08:41dann ist ein vermissen auch da und umso schöner ist es dann sich wiederzusehen aber ja alle gefühle
08:48haben hier im nachtcafé ihren raum ja auch dieses gefühl das nur noch mal das ist ganz wichtig das ist
08:54ganz
08:55wichtig zu sagen die zeit der stigmatisation geschichte dass das interessiert mich gerade weil
09:07ich eben auch randgruppe der randgruppen bin und als kind gemerkt habe hoppla ich bin anders wie hast du
09:13das als schwester erlebt dass kinder ja auch so hässlich werden können ja also wie gesagt in der
09:20grundschule da wurde dann auch oft gesagt zu ihm sie deine hose runter oder macht es macht es und
09:25daniel war dann erst okay ich mache das und für mich war das halt ja ganz arg schlimm zum einen
09:33das
09:33und dann war aber auch während der pubertät habe ich selber für mich gemerkt okay irgendwas ist da in
09:39mir dass ich mich selber so ein bisschen für meinen bruder schäme oder auch ihn so ein bisschen vor meinen
09:45freunden verstecke weil ich weiß auch gar nicht warum aber das war so weil die pubertät vielleicht
09:51auch die schwierigste phase eines leben von einem eines menschenleben ist vielleicht auch ja ja du musst
09:58du erst mal bei dir ankommen ja ja und deswegen danke das dann habe ich auch man hat ja dann
10:04auch
10:04irgendwie immer so ein bisschen angst wie reagieren die anderen leute da drauf was denken die anderen dann
10:10über einen selber und er hat es ja gerade in der geärgert die ganze zeit geärgert und ja wenn ich
10:17nicht aufgehört und wenn sie dann traurig sind gehen sie dann auch zu ihrer schwester und sprechen
10:23mal drüber in solchen situationen ja manchmal ja wie ist das eigentlich wenn wenn wir jetzt auf
10:29das leben heute schauen sie sind ja auch zu hause ausgezogen ich bin von zu hause ausgezogen und wohne
10:36jetzt in einer vierer wg in altingen und wie gefällt es ihnen in dieser wg sehr gut ich bin zufrieden
10:45und glücklich und heimweh hatte ich noch nicht aber ich fühle mich wie zu hause auch wie schön
10:55das hört sich doch gut an nur damit wir das verstehen wie weit wurden sie auseinander fünf
11:04minuten ungefähr ungefähr fünf minuten gut und ich habe gehört daniel sie können auch richtig gut
11:10kochen ja ich kann kochen ja ja sehr gerne ja was was sind so das was können sie am besten
11:17kochen am
11:18besten kann ich geröstete maultaschen kochen und wird sehen sie dann auch werden sie dann auch auch
11:31schon mal schon mal eingeladen also jetzt beim gerösteten maultaschen wurde ich noch nicht
11:36eingeladen wenn wir zwei zusammen essen dann holen wir uns meistens zusammen einen döner ja ja also aber
11:45das kommt vielleicht noch dann kommen sie auch in den genuss der danielschen gerösteten maultaschen
11:52was waren denn die tollen sachen sie haben schon gesagt also ich habe eine tolle sache ich habe bei
11:58don't do world mitgemacht beim ross anthony habe ich mitgemacht bei einer swr serie war das als sie
12:05erfahren haben sie sind dabei ich war dabei gewesen ja und wie haben sie die nachricht bekommen über die
12:11nachricht von meinem papa habe ich die überraschung gegeben und wie war das zu wissen wow ich bin dabei
12:17und daher ich sage ja ich bin dabei
12:26ich mein ross anthony ist ja ein sehr bekannter mensch ist es richtig dass sie mit ihm auch auf
12:32einer bühne gestanden haben ja ich bin mit ross anthony auf der bühne gestanden ja über 10.000
12:37zuschauer 10.000 zuschauer da waren sie aber aufgeregt oder ja ja und und was haben sie dann
12:44gemacht haben sie gesungen oder ich habe gesungen und getanzt und hatte spaß und welche und welches
12:51welches lied haben sie gesungen eine neue liebe sie haben übrigens daniel im fernsehen auch gesagt wow ihr
13:07traum wäre weil vielleicht nach new york zu können wir haben gemeinsam oder gemacht in new york zusammen
13:14wow wie kam es dazu also nach unserem letzten video auch vom swr hat ein ganz netter herr aus der
13:24schweiz und flug tickets nach new york besorgt und ein hotel und dann sind wir vorletztes jahr im
13:33herbst zusammen nach new york geflogen für eine woche und erzählen sie wow wir sehen hier die
13:37freiheitsstatue ja da habe ich mich am meisten gefreut da war ich auch gerade auf der brücke
13:44gewesen auf der brooklyn bridge genau sieht das und die freiheitsstatue war aber das besonder war
13:49toll war besonders ja richtig toll ja war das ja wow also freut uns sehr dass sie solche dinge alle
13:56gemeinsam auch genießen können und was sind so ihre gemeinsamen ziele wollen sie noch was erreichen
14:01zum beispiel mit ihrem fußballteam oder so also er mein nächster traum beim traumschiff beim film bei
14:10florence sebeis mitzumachen
14:14große ziele ja warum auch nicht und was wünschen sie sich gemeinsam mit ihrem bruder ja also wenn ich
14:25jetzt auf unsere inklusionsmannschaft schaue dann dass wir da einfach zusammen viel spaß haben und
14:31genau vielleicht auch die turniere gewinnen jetzt sind wir tatsächlich auch gerade platz eins ja genau
14:38so kann es weitergehen und würden sie sagen auf der einen seite genießen sie die gemeinsamkeit haben
14:46sie aber auch noch genug eigenes leben parallel ja würde ich auf jeden fall sagen genau ja ja sie
14:51ja auch sie haben ja auch ihre wohnung und ja ich bin selbstverständlich geworden ja nach der reise ja
14:56sehr schön ja also es war mein ziel es ist einfach toll sie beide hier im nachtcafé zu haben vielen
15:02vielen dank dass sie
15:03gekommen sind
15:04das ganze
15:05Monsta
15:05rook
15:06s
15:06und
15:06s
15:06h
15:07q
15:07q
15:07q
Comments

Recommended