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LernenTranskript
00:04Musik
00:30Musik
01:09Musik
01:43Ich sehe ihn! Da kommt er! Hurra! Sie kommen!
01:48Sie kommen jetzt schon! Da sind sie! Hurra! Hurra!
01:52Sie kommen! Hurra! Hurra! Sie kommen! Hurra!
02:00Musik
02:01Wack
02:02Wack
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02:39Musik
03:04Wo sind wir, Hansa?
03:07Zu Hause.
03:08Jetzt gerade sind wir über die Grenze gefahren.
03:10Ich muss mir ansehen, wie das bei uns zu Hause aussieht.
03:14Es ist schon lange her.
03:39Na, komm, trink.
03:43Gott, noch mal, ihr seid wirklich wie die Kinder.
03:45Ja, alle beide.
03:47Wieder aufgestanden, was?
03:48Er wollte mal rausgucken, da habe ich ihm geholfen.
03:50Schimpf nicht gleich, Doktor.
03:5227 Mal haben sie mich zum Verhör geschleppt und ich habe sie verstanden.
03:55Für den Blick hat es sich gelohnt, dass er mich auf die Beine gestellt hat.
03:58Ja, ja, damit du uns am Ende noch schlapp machst, was?
04:00Was du vor allem brauchst, ist ein Bett. Und Ruhe.
04:03Erwarten sie dich im Brommer.
04:04Ich weiß nicht, ich weiß nicht, ob jemand überlebt hat.
04:07Aber unser Transport ist ja gemeldet.
04:09Morgen früh sind wir da.
04:11Auf jeden Fall musst du sofort ins Bett, wie es auch kommt.
04:14Und du, Hansa, wo schlägst du aus?
04:15Ich in Scheski-Tribowi.
04:17Von da habe ich es nicht mehr weit, nur ein paar Stationen mit der kleinen Park.
04:20Und du glaubst, die fährt, was?
04:22Junge, Junge, wenn das kein Optimismus ist.
04:25Vier Wochen nach dem Krieg.
04:26Schön zu Fuß wirst du gehen, mein Freund.
04:27Mit Ungern.
04:29Ach, dieser elende, gottverdammte Krieg.
04:33Und du, was wirst du machen? Was hast du dir ausgedacht?
04:37Ich? Ich gehe wieder in die Gießerei.
04:40Aber zuerst werde ich mich mal ein bisschen nach denen umsehen,
04:43die mich angezeigt haben.
04:44Die drei Jahre KZ salhe ich in den Heim mit Zinsen.
04:47Und du meinst das, wo sie findest?
04:48Vater wird mir helfen.
04:51Ich hoffe, er hat alles überstanden.
04:53Seine letzte Nachricht war vom April.
04:56Bestimmt hat er jetzt schon einen Haufen Funktionen.
04:58Du kennst meinen Vater nicht.
05:00Herrgott, wie ich mich auf ihn freue.
05:02Ach, das ist was Schönes.
05:03Und so, ich freue ihn sehr.
05:06Da wird es bei mir wohl stiller sein.
05:07Willst du noch mal trinken?
05:09Dein Prozess war im Brunnen, nicht wahr?
05:11Ja.
05:12Die 20 Jahre für Sabotage der Reichskriegswirtschaft
05:14haben sie mir im Justizpalast verpasst.
05:16Dann komm mich dort mal besuchen.
05:18Im Brunnen, wenn ich einigermaßen wieder in Ordnung bin.
05:20Vielleicht kann ich dir helfen, die Leute zu finden,
05:22die dich angezeigt haben.
05:24Sicher gibt es da irgendwo noch Aktu.
05:26Warum nicht?
05:27Ich werde bei der Sicherheit arbeiten.
05:29Da gibt es jetzt eine Menge zu tun, weißt du.
05:34Du wirst...
05:36Du gehst zur Polizei?
05:37Ja.
05:39Das hätte ich nie von dir gedacht.
05:41Wo du doch Jurist warst.
05:42Eben deshalb, ja.
05:44Wir müssen rechts sprechen.
05:46Die Gesetze beherrschen und anwenden.
05:48In unserem Sinne.
05:50Wir müssen das Gestapo-Netz aufrollen.
05:53Die Kriegsverbrecher zur Verantwortung ziehen.
05:57Mithelfen, unsere Republik zu schützen.
06:00Wäre das nicht auch was für dich?
06:02Nein.
06:03An die Gendarmen habe ich keine guten Erinnerungen.
06:05Die waren oft genug bei uns.
06:08Einmal haben sie Vater sogar vor Mutter und mir in der Küche geschlagen.
06:11Vorbei, mein Junge.
06:12Einschale mal.
06:13Schon möglich.
06:17Und ich bin auch gar nicht der Mensch für so einen Beruf.
06:20Bestimmt nicht.
06:22beloved operator.
06:24natürlich.
06:24ey.
06:29ey.
06:32ey.
06:35ey.
06:48ey.
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06:49ey.
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06:50ey.
06:50ey.
06:51Aus, Kasan, aus.
06:53Still, ist doch Herrchen.
06:54Erkennst du mich nicht?
06:56Psst, sei still, du verdirbst mir doch alles.
06:59Aus, Kasan, aus.
07:01Leg dich, leg dich nah.
07:06Ja, siehst du, jetzt hast du mich erkannt.
07:08Nicht klar?
07:09Darf ich jetzt da reinkommen?
07:12Ja, lässt du mich?
07:32Na komm her, na komm schon her, mein Guter, na komm doch.
07:37Na, du bist mir einer.
07:39Wollst dein Herrchen nicht reinlassen?
07:40Du Rübel, du.
07:42Na, du freust dich, dass ich endlich wieder da bin, nicht wahr?
07:44Du, Streuch, du, ich auch.
07:46Nun sind wir wieder Freunde.
07:48Du alter Schlawiner, du.
07:51Aber, warte, warte, ganz still.
07:52Jetzt bist du ganz still, kein Mucksen, hm?
08:02Psst.
08:31Ist da jemand?
08:38Mein Gott, Honza, du bist wieder da.
08:43Ja, Mama, ich bin wieder da.
08:45Ich bin wieder da.
08:48Was habe ich auf dich gewartet?
08:52Du bist wieder da, mein Junge.
08:54Bist wieder gekommen?
08:55Mama, liebe Mama.
08:56Mein Junge.
08:58Mama.
09:00Das ist beinahe wie im...
09:04Nirgends auf der ganzen Welt gibt es solche Buchtel wie bei dir.
09:08Wenn du wüsstest, wie oft ich von diesem Augenblick geträumt habe.
09:14Und nun ist er da.
09:18Bloß ist es besser als im Traum.
09:21Iss, Junge, iss, wenn es dir nur schmeckt.
09:23Über ein halbes Jahr habe ich das Mehl dafür aufgehoben.
09:25Vater war schon böse mit mir.
09:27Wirst froh sein, wenn du ihn wieder zu Hause hast, auch ohne Buchteln.
09:30Wo hat Vater denn jetzt wach?
09:32Unten am See beim Lager.
09:33Einmal haben sie schon versucht, dort einzubrechen.
09:35Die Gemeinde hat da Elektromotoren und Kabel zu liegen.
09:38Das ist was Kostbares heute.
09:39Na, hör mal, das ist doch...
09:41Wer macht denn sowas?
09:42Ach, wenn's nur das wär.
09:44Alle paar Tage zünden sie irgendwas an.
09:46Vier Schober sind in der Gegend schon verbrannt.
09:49In der Sägemühle ein Holzlager.
09:51Die Fabrik wollten sie auch in die Luft jagen.
09:53So eine Schweinerei.
09:54Sind die Menschen nicht froh, dass der Krieg zu Ende ist?
09:56Ach, sie sind es und sind es auch nicht.
09:58Vater wird dir mehr davon erzählen.
10:00Und die Anzeige bei der Gestapo?
10:02Was weiß man darüber?
10:06Hat dir Vater was gesagt?
10:07Kann sein, dass er was weiß.
10:08Er ist jetzt dauernd unterwegs.
10:10Er macht den Vorsitzenden vom Revolutionären Nationalausschuss.
10:15Wie oft ist er im Kreis, im Bezirk.
10:18Und oft schläft er im Parteisekretariat.
10:21Er hat kein leichtes Leben.
10:23Und wer zieht mit ihm?
10:24Kann er sich wenigstens auf jemanden veröffentlichen?
10:26Oder wie ist das?
10:28Viele sind nicht mehr übrig von den Alten.
10:30Du hast sie ja alle gekannt.
10:32Wokatsch, der ist in Dachau geblieben.
10:36Kropatschek und Korkl im Zuchthaus in Brno.
10:39So haben sie auch erschossen.
10:41Auf der Flucht, wie sie sagen.
10:43Und Vater?
10:44Wenn er damals nicht in die Wälder gegangen wäre,
10:47und das waren zwei schwere Jahre für uns.
10:48Wer weiß, wie es dann mit ihm ausgegangen wäre.
10:53Aber es gibt immer noch genug anständige Menschen.
10:56Das war so und das bleibt so.
10:58Und jetzt bist du ja wieder da.
11:02Und was ist mit Vera?
11:04Was macht sie?
11:05Geht's ihr gut?
11:07Sicher.
11:07Ich glaub schon.
11:10Ist sie verheiratet?
11:13Mhm.
11:16Mit ihm?
11:21Sie haben einen Jungen.
11:23Wird jetzt bald ein Jahr.
11:28Willst du nicht mehr essen?
11:32Nein.
11:37Mama?
11:38Was denn?
11:39Hast du noch einen alten Anzug von mir?
11:41Was denkst du denn?
11:42Hängt alles im Schrank.
11:43Ich will meinen Vater sehen.
11:46Der wird Augen machen.
11:51Was ist denn da los?
11:54Was ist denn das für ein Zirkus?
11:56Ah.
11:57Das ist eine venezianische Nacht.
12:00Junge Leute.
12:02Von der Agrarpartei.
12:03Ja.
12:04Jetzt nennen sie sich nationale Landjugend.
12:06Oder sowas ähnliches.
12:08Solche Feiern machen sie bald jede Woche.
12:14Ja.
12:26Musik
12:55Achtung, es kann losgehen
12:56Die Aufnahme bitte
12:59Und Vorsicht, Leute, Vorsicht, Herrschaften
13:08Gut, ja
13:09Und noch einmal bitte
13:13Noch einmal ausgezeichnet
13:16So
13:17Und jetzt etwas bekanntes
13:19Achtung, Fräulein, gleich kommt das Vögelchen
13:25Ausgezeichnet
13:52Ach, du bist es
13:54Ich hab schon gedacht, es ist ein Fremder
14:09Na du
14:11Na du, freust du dich immer noch?
14:13Ja, ja, ja
14:14Du bist ja ein braver Hund
14:16Ein lieber Hund, ja
14:17Ich komm dir gleich wieder, du
14:19Kleiner schwarzer Teufel
14:43Guten Abend, Herr Pecha
14:44Na das ist ein Zufall
14:48Na ja, was, dann erkennen Sie mich nicht?
14:51Wollen Sie mir nicht guten Tag sagen?
14:57Yay, Onkel Andrzejek
15:01Meuter
15:02Da gleich alle auf einmal
15:06Willkommen zu Hause
15:08Na, wo ist dein Vater?
15:10Dann, warum habt ihr ihn nicht mitgebracht?
15:13Ist was passiert?
15:15Dann sag doch was
15:26Sie haben dir deinen Vater erschossen, Hansa
15:38Das ist ja
16:01Wer hat das getan?
16:03Das wissen wir eben nicht.
16:06Eintrittscheck wird dies erzählen.
16:09Ich, äh, hab auf die Ablösung gewartet.
16:13Die sollte schon vor einer halben Stunde sein.
16:16Aber dein Vater kam nicht.
16:19Wo heute hat geschlafen.
16:22Draußen da fing das Heuwerk an mit furchtbarem Krach und Gezische.
16:26Und mit einem Mann, da sehe ich, wie jemand versucht,
16:30von draußen auf die Klinkel zu drücken und die Tür aufzumachen.
16:33Da bin ich hingeschwungen, hab die Tür aufgemacht
16:34und da fiel er mir entgegen und blieb liegen.
16:41Er hat einen glatten Durchschuss hier, unter den Rippen.
16:45Er hat mir nichts mehr gesagt.
16:47Ich wollte ihn noch was fragen.
16:49Und er wollte mir auch antworten, aber er hatte keine Kraft mehr.
16:53Wir haben ihn dann hierher gebettet.
16:57Und den Wachtmeister gerufen.
17:00Ponser, das Schlimmste ist, dass niemand in der Gegend einen Schuss gehört hat.
17:04Der muss beim Feuerwerk gefallen sein.
17:06Wer das getan hat, wenn ich den Lumpen finde?
17:09Ich habe schon beim Kreis angerufen.
17:11Von der Fahndung sind sie...
17:12Ja, scheint genau zu stimmen.
17:14Von da ist er gekommen.
17:16Jedenfalls fangen die Spuren hier an.
17:18Ziehen sich um die Mauer herum, über den Hof und gehen bis zur Wachstube.
17:24Jawohl, ja, Herr Leutnant, bis zur Wachstube.
17:26Der Täter muss offenbar hier gestanden haben, an dieser Stelle.
17:29Und in dem Moment, als er man im Dunkeln herangahm, gab er den Schuss auf ihn ab.
17:34Hier, irgendwo aus dem Gebüsch.
17:36Genau so, aber zertrampelt jetzt das ja alles wie im Pferdestall.
17:39Ja.
17:41Ordentliche Spuren werden wir nicht sichern können.
17:44Nun ja, ist ja auch kein Wunder.
17:45Hierher kommen die jungen Leute zum Stelldichein und zum Baden.
17:48Und die Kinder kriechen den ganzen Tag hier rum und spielen.
17:51Das wusste der, der den Schuss abgegeben hat, auch.
17:54Er muss die Stelle genau gekannt haben.
17:56Ja, ja.
17:58Demnach ein hiesiger.
18:00Einer aus dieser Gegend.
18:02Das denke ich auch.
18:03Schon, weil er gewusst hat, dass das Feuerwerk stattfindet.
18:06Hast du jemanden, Verdacht, Hunza?
18:12Die Kollaborateure sitzen hinter Gittern.
18:15Die SS-Leute sind in die Wälder geflohen oder wir haben sie festgesetzt.
18:18Schwer was zu sagen.
18:20Und die Veranstalter der venezianischen Nacht, sind die gefragt worden?
18:22Die sind als erste befragt worden, noch am selben Abend.
18:25Aber keiner von diesen Leuten wusste was.
18:27Sie haben nichts bemerkt.
18:28Waren ja auch alle besoffen.
18:29Schlimmer als das Gesetz erlaubt.
18:31Haben Sie Patronen, Nilsen, gefunden?
18:32Nein, nicht eine einzige.
18:33Wäre ja auch ein Wunder, wenn er das vergessen hätte, der Lump.
18:37Mein aufrichtiges Beileid, Herr Seemann.
18:39So haben Sie sich hier nach Hause kommen wohl nicht vorgestellt, was?
18:42Dort auch keine Spuren gefunden?
18:44Nichts.
18:46Sie haben also niemanden Verdacht.
18:48Sie können uns nichts sagen.
18:50Ihr Vater war ein Radikaler.
18:52Zu rotes Blut, um es mal so auszudrücken.
18:54Auf eigene Faust für Gerechtigkeit sorgen.
18:56Nun sehen Sie, was dabei rauskommt.
18:57Das wird das Motiv gewesen sein.
19:01Also, Täter unbekannt.
19:03Wie denn, geben Sie schon auf?
19:05Und Ihnen, Herr Seemann, möchte ich raten,
19:08seien Sie vorsichtig.
19:09Ja, ja.
19:10Packt alles zusammen, Jungs.
19:11Hier hat es keinen Zweck mehr zu suchen.
19:12Ronsa, hör mal.
19:13Das Protokoll setzen wir im Büro auf.
19:15Zu Befehl.
19:16Also, Ronsa, ich komme nächste Woche mal bei euch vorbei.
19:18Dann sehen wir gemeinsam Vaters Akten durch, ja?
19:20Und grüße eine Mutter von mir.
19:22Wie man es auch nimmt, in einem hat er jedenfalls recht gehabt.
19:25Das ist klar.
19:26Von nun an musst du vorsichtig sein und auf dich selber aufpassen.
19:28Warum?
19:29Jetzt ist mir alles egal.
19:30Warum bin ich eigentlich zurückgekommen?
19:32Könnt ihr mir das sagen?
19:32Warum?
19:33Weil du zu Ende führen musst, was dein Vater angefangen hat.
19:36Kurz vor dem es passiert ist, hat er noch gesagt.
19:38Er glaubt, er weiß, wer dich angezeigt hat bei der Gestapo.
19:42Mit Antonin Seemann ist ein Mensch mit lauterem Charakter von uns gegangen.
19:47Ein Freund und Genosse, den wir nicht vergessen werden.
19:51Er war ein Mann, der vor keiner Gefahr, vor keinem Opfer zurückschreckte.
19:57Er kämpfte gegen den Faschismus und war unerbittlich gegen alle, die sich zu seinen Handlangern machten.
20:04Deshalb fiel er, keine zwei Monate nachdem der Krieg zu Ende war, bei der Verteidigung unserer Freiheit im Dienst für
20:14seine Heimat.
20:16Er fiel durch die Hand eines Mörders, der sehr gut wusste, auf wen er zielte.
20:23Auf einen Menschen, auf einen kompromisslosen, standhaften, aufrechten Kommunisten.
20:30Ehre seinem Andenken.
21:07Entschuldigen Sie bitte, mein aufrichtiges Bein.
21:11Ich fühle mit Ihnen, Herr Seemann.
21:13Die Bilder von der Trauerfeier bringen ich Ihnen, wenn Sie erlauben.
21:16Mein aufrichtiges Bein, nochmals.
21:22Gestatten Sie einem alten Freund, mein aufrichtiges Bein.
21:26Hansa, du weißt, wenn du irgendetwas brauchst, ich bin immer für dich da, mein Junge.
21:43Das tut mir leid mit deinem Vater, aber ich freue mich, dass du wieder da bist.
21:48Nach wie vielen Jahren?
21:50Drei Jahre waren es.
21:56Du bist verheiratet.
21:59Deinen Sohn hast du auch. Wie heißt er denn?
22:02Karlik, nach meinem Vater.
22:04Gerade ein Jahr alt. Sieh mal.
22:10Daran nimm dir ein Beispiel, Hansa.
22:12Jetzt wirst du endlich Zeit und Gelegenheit dazu haben.
22:14Ja, mit deinem Vater.
22:16Er war ein aufrichtiger Mann.
22:18Ich unterschreibe jedes Wort, das Wojta gesagt hat.
22:21Willkommen daheim.
22:22Danke.
22:23Und wenn du Zeit hast, dann lass dich mal bei mir im Lokal sehen.
22:26Ich habe bis Mitternacht geöffnet.
22:28Und für gute Freunde noch länger.
22:32Komm, Vera.
22:34Die Gaststube ist voll, die Kundschaft wartet.
22:47Onza.
22:51Nimm's nicht so tragisch.
22:53Das Leben ist nun mal so.
22:55Sie hat's nicht leicht mit ihm.
22:56Du kennst ihn ja.
22:58Ach, es gibt noch schlimmere Dinge auf dieser Welt.
23:01Also, dann fangen wir noch mal von vorne an, was?
23:06Gleich morgen.
23:10Genau hier an dem Platz.
23:21Nein, nein.
23:23Hier kann es nicht gewesen sein.
23:25Überleg doch mal.
23:27Wenn der Täter von dort geschossen hätte,
23:31na dann,
23:32dann hätte das Geschoss doch irgendwo hier einschlagen müssen.
23:36Aber hier ist nichts.
23:38Nicht ein frischer Kratzer zu sehen.
23:42Na, ist doch so.
23:45Aber,
23:46dann kann er doch bloß hier gestanden haben,
23:48näher am Wasser.
23:49Hier vielleicht.
23:51Oder,
23:52ich weiß auch nicht.
23:54Oder von hier aus?
23:56Das ist unmöglich.
23:58Dann hätte ihn Tonik gesehen.
24:00Die ganze Zeit über hat hier das Feuerwerk gebrannt.
24:03Hier war es doch Tag hell an dem Abend.
24:05Und warum nicht?
24:08Vielleicht hat er sogar mit ihm gesprochen?
24:12Honsa,
24:12geh mal ein Stück weiter
24:14und du halt die Schnur fest.
24:16Und da ist,
25:10Ich habe sie.
25:11Kommt mal, ihr Jungs.
25:17Das sieht nach der 08er aus.
25:20So eine faule Bande, diese Fahndung.
25:23Nur alles schnell vom Halse haben und nichts untersuchen.
25:26Was sollen wir denn jetzt damit machen?
25:29Gib sie mir.
25:39Ponser, was sehe ich?
25:41Ich begrüße den hohen Gast.
25:43Komm, was willst du trinken?
25:44Auf die Flaschenparade musst du nichts geben.
25:46Die können wir uns schenken, Amigo.
25:48Die Sorte ist reserviert für das werktätige Volk.
25:51Für Intelligenzler habe ich was anderes.
25:53Moment.
25:57Hier.
25:58Frisch importiert, direkt aus Antwerpen.
26:00Zollfrei.
26:01Einen Kognak?
26:02Ja, den bringt mir mein Schwager.
26:05Mit Medikamenten für die Krankenhäuser.
26:08Mit Trockenmilch und Konserven.
26:10Und Klamotten für die lieben Schulkinder.
26:12Die ganze Bescherung auf einem Lastzug.
26:14Im Rahmen der UNRWA, verstehst du?
26:16Kommt jeden Monat als Hilfssendung für die durch den Krieg verarmten Völker.
26:20Also Prost.
26:21Komm, die brauchen nicht alles zu sehen.
26:25Auf deine Rückkehr.
26:29Wir haben dich schon gar nicht mehr erwartet.
26:31Das sage ich dir ganz offen und ehrlich.
26:33Du weißt ja, so viele sind da umgekommen.
26:36Aber du hast einen gesunden Kern.
26:37Das habe ich schon in der ersten Klasse gewusst.
26:39Na dann, auf deine Gesundheit.
26:41Und auf das Wiedersehen.
26:46Wachenmeister Pächer ist bei dir.
26:49Das hat man mir auf der Wache gesagt.
26:51Na ja.
26:53Komm mit.
26:54Der Pächer.
26:55Der ist jeden Freitagabend.
26:57Da weiter.
26:58Sie spielen hinten bei uns im Zimmer Karten.
27:01Also, der Pächer, mein Schwager und der Postbeschieh, der Fotograf.
27:06Spielst du nicht auf?
27:07Weißt du ja Bescheid da hinten.
27:08Hör mal.
27:09Und dann gehst du erst bei der Küche mit ran.
27:11Vera packt dir einen Schnitzel auf den Teller.
27:13Hier im Lokal macht sich das schlecht.
27:14Die alten Krauter fangen gleich an von Lebensmittelkarten und so.
27:16Und wenn du was zu trinken willst, dann meldest du dich bei mir.
27:19Servus.
27:24Und noch mal, weißt du, schön.
27:26Ja, ich hab's gemacht.
27:27Ja, sicher.
27:28Ja, denkst du.
27:28Aber es lämmert sich eben zusammen.
27:29Auch wenn du drin oder ja nicht wärst, das konntest du nicht gewinnen.
27:32Guten Abend.
27:33Abend.
27:35War so eine Ehre.
27:36Heute haben wir aber Gäste.
27:37Ich habe die traurige Neuigkeit gehört.
27:40Gleich als ich zurückgekommen bin.
27:42Tut mir leid.
27:43Es war ein ehrenwerter Mann, dein Vater.
27:45Sag mal, da ich dich gerade treffe,
27:48weißt du schon, was du anfangen wirst?
27:51Es ist nämlich so, Hansa, ich könnte einen Kumpel gebrauchen.
27:53Du kannst doch ein paar Brocken Englisch.
27:54Ich habe einen prima Job für dich.
27:56Unrattransporte.
27:57Wenn du dich erst ein bisschen rausgefuttert hast.
27:58Kein schlechter Vorschlag, aber ich weiß noch nicht, was ich mache.
28:00Ich danke dir.
28:02Herr Pecher, entschuldigen Sie.
28:05Hätten Sie einen Augenblick Zeit?
28:07Ja, bitte.
28:09Was gibt's denn?
28:10Doch nicht schon wieder einmal, Herr.
28:12Nein, wir haben was gefunden.
28:14Da an der Stelle.
28:16Was du nicht sagst.
28:18Von der Beerdigung die Fotografien, bitteschön.
28:22Bitte entschuldigen Sie, ist vielleicht nicht der richtige Ort hier.
28:25Ich werde gelegentlich, wenn Sie erlauben, bei Ihnen zu Hause verpacken.
28:28Oh, pardon.
28:28Komm, wir gehen raus.
28:31Die müssen ihre Nase nicht in alles stecken.
28:33Auf Wiedersehen.
28:35Komm.
28:37Na, was ist?
28:39Was ist das denn?
28:43Das haben wir an der Stelle gefunden unter einem Stein.
28:47Ist wohl aus einer 08.
28:51Du verstehst was davon?
28:52Die Pistolen kenne ich genau.
28:54Die hatten die Aufseher im Lager.
28:56Wir haben selber damit geschossen, dass es losging.
28:58Jetzt brauchen wir nur noch den Schützen und die Pistole zu finden.
29:02Als ob das so einfach wäre.
29:04Wie stellst du dir das eigentlich vor?
29:06Soll ich von einem Haus zum anderen laufen und nach einer Pistole 08 suchen?
29:11Für solche Aktionen haben wir keine Leute.
29:13Wir sind bloß fünf Mann und die Lumperei nehmen kein Ende.
29:18Außerdem, die Fahndung vom Kreis hat den Fall abgeschlossen.
29:21Was willst du?
29:22Herr Pecher, Sie müssen mir helfen.
29:24Hör mal, glaub einem alten Polizisten.
29:26Für deinen Vater kannst du nichts mehr tun.
29:29Und den Verbrecher, den finden wir nicht.
29:32Was denkst du, wie viel solche Fälle wir jetzt haben nach dem Krieg?
29:35Und was an Waffen unter den Leuten ist und an Munition.
29:38Und die tausend unbeglichenen Rechnungen.
29:42Ja, Junge.
29:44Der Krieg war eine große Schweinerei und stinkt immer noch.
29:51Und du siehst so, dass du so schnell wie möglich was Ordentliches anfängst.
29:54Und versuch nicht, die Welt auf den Kopf zu stellen.
29:57Das macht sich nicht bezahlt.
29:59Na, aber das hast du ja am eigenen Leib im Konzentrationslager erfahren müssen.
30:03Und deinem Vater hat es das Leben gekostet.
30:05Aber sein Mörder soll frei herumlaufen.
30:07Kannst du mir sagen, was ich machen soll?
30:09Ich weiß es nicht.
30:11Darum bin ich ja zu Ihnen gekommen.
30:13Sieh mal, ich bin inzwischen ein alter Kerl geworden.
30:16Und ich wollte meinen Dienst in Ruhe zu Ende machen.
30:18Ich hab's mir eben alles ein bisschen anders vorgestellt.
30:21Ich hab gedacht, jetzt nach dem Krieg wird endlich Ruhe sein.
30:24Und was ist?
30:26Du siehst ja.
30:28Einer ist hinter dem anderen her wie die wilde Jagd.
30:32Die einen sagen hü, die anderen hot.
30:37Brauchst nicht jedes Wort auf die Goldwaage zu legen.
30:41Wo wir uns noch so lange kennen, da warst du noch so ein Knirps.
30:47Weißt du noch, wie du damals die Äpfel geklaut hast oben im Fahrgarten
30:51und ich dich an den Ohren zu deinem Vater geschleppt habe?
30:56Da.
30:58Behalt sie lieber.
31:00Es ist am besten so.
31:01Heb sie gut auf.
31:04Mehr kannst du sowieso nicht machen.
31:09Und sieh sie dir ruhig mal an, mein Junge.
31:11Damit du nicht so endest wie dein Vater.
31:23Entschuldige.
31:25Nicht, dass ich etwa gelauscht habe.
31:27Karel hat mich zu dir geschickt.
31:35Komm in die Küche.
31:37Ich habe was zu essen für dich gemacht.
31:45Ich frag lieber nicht, was ihr da gegessen habt.
31:48Was man so hört.
31:50Mein Gott, was alles so erzählt wird über die KZs.
31:53War das nun wirklich so schlimm oder ist das bloß so ein Gerede?
31:58So, bitte.
31:59Kannst gern noch mehr haben.
32:01Iss nur, brauchst dich nicht zu geliehen.
32:03Nein, Vera, vielen Dank.
32:06Ich möchte nicht, wirklich nicht.
32:10Weißt du, meine Mutter verwöhnt mich.
32:13Weiß der Himmel, wie sie es macht.
32:17Ich muss mich erst langsam daran gewöhnen.
32:20Na und du?
32:23Du lebst nicht schlecht, wie ich es sehe.
32:28Und es tut dir nicht leid, dass es so gekommen ist.
32:31Karel versteht was vom Geschäft.
32:33Das Lokal ist immer voll.
32:35Um den Jungen kümmert sich Mama.
32:36Und wir haben noch die Kantine im Schwimmbad.
32:38Außerdem fährt mein Bruder für die Unra.
32:40Da bringt er manchmal was mit.
32:41Die Leute sind ganz verrückt aufs Feiern.
32:43Sie wollen was erleben.
32:44Geld spielt keine Rolle.
32:45Davon haben sie genug.
32:47Naja.
32:48Und wir armen Teufel kommen nicht zum Ausschlafen.
32:53Und du?
32:55Hast du dort im Lager?
32:58Manchmal habe ich mich gedacht.
33:01Ich an dich oft.
33:05Ich weiß.
33:06Du hast jetzt andere Sorgen.
33:07Ich habe an der Tür gestanden und zufällig gehört, was du mit Perra gesprochen hast.
33:11Und da ist mir eingefallen, dass...
33:12Perra, aufmachen!
33:15Na, was ist?
33:17Warum hockst du da wie so ein Trauerkloß?
33:18Warum hast du nicht gegessen?
33:19Er wollte nicht.
33:20Er kriegt genug bei seiner Mutter, sagt er.
33:21Na ja, willst du bei uns den feinen Herren spielen, was?
33:23Pasha.
33:25Und wenn es nur deswegen ist, weil ich ein Rot-Weißer bin und du Kommunist,
33:28dann kannst du das in dem Schuppen hier, wo ich sowieso bloß mit Verlust arbeite,
33:32dann kannst du das ruhig vergessen.
33:33Hier sind wir eine Familie, wie in der Ersten Republik.
33:36Was meins ist, ist auch das.
33:37Na, das ist doch eure Parole, ne?
33:39Und das Übrige ist was?
33:40Das Propaganda, blöde Propaganda gegen alte Kumpel weiter nicht.
33:43Stimmt doch, oder?
33:44Ja, ja, stimmt, du hast recht, wie immer.
33:45Jedes Wort von dir sollte man vergolden und einräumen.
33:47Ja, ja, wirklich, Pasha.
33:49Mach's gut.
33:49Mach's gut.
33:51Mit dem Schnitzel, das nimmt mir nicht übel.
33:53Ich verspreche dir, in Zukunft bessere ich mich.
33:55Ich muss mich erst langsam wieder umstellen.
33:57Na, ich hab jetzt noch keinen rechten Appetit, verstehst du?
33:59Honza.
34:00Ja.
34:01Lass dich wieder mal sehen.
34:02Ahoi.
34:03Ahoi.
34:03Ahoi.
34:09Ist er weg?
34:10Mir war's peinlich, hier rein zu platzen.
34:12Und die Fotos vor ihm zu zeigen.
34:14Zeigen Sie mal, was haben Sie denn für welche?
34:16Die ganze Gesellschaft auf dem Wasser, da, bitte, war ein Riesenspaß.
34:19Geh mal hier.
34:20Da bin ich selber neugierig.
34:21Ist nämlich noch gar nicht gesagt, dass die Fotos alle so absolut harmlos sind,
34:25vom siedlichen Standpunkt.
34:26Im Gegenteil.
34:27Da sind immerhin ganz schöne Sachen passiert.
34:29Auf dem Wasser.
34:30Und rundherum.
34:32Ahoi.
34:32Die waren doch alle voll wie die Haubitzen.
34:35Alles, was recht ist.
34:36Schießen können die Burschen.
34:37Hey, wie die Stiere.
34:41Okay, kannst du dir angucken.
34:43Aber geh nicht damit hausieren.
34:44Die braucht Pecha nicht zu sehen.
34:45Wozu?
34:46Oder hast du sie ihm gezeigt?
34:48Na, bin ich vielleicht von gestern?
34:49Ist das alles, was du vor der Linse hattest, hä?
34:51Ja.
34:52Gut.
34:54Also.
34:56Wie viel?
34:57Für den ganzen Schwindel?
34:58Dein Pulver lässt stecken.
35:00Ich, äh...
35:02Wir werden uns schon irgendwie einig werden.
35:04Da macht er bloß keine Sorgen.
35:16Honza.
35:18Pospisil.
35:19Hat die Fotografien gebracht.
35:21Von der Beerdigung.
35:22Guck du sie dir lieber an.
35:25Er will nichts dafür haben.
35:26Er macht das mit dir ab, sagt er.
35:29Komischer Mensch, dieser Postbeschiff.
35:31Was ist das eigentlich für einer?
35:34Der ehemalige Gehilfe aus der Drogerie.
35:36Unten am Bahnhof.
35:38Du wirst ihn wohl nicht mehr gekannt haben.
35:40Er soll auch eingesperrt gewesen sein.
35:43Jetzt haben sie ihn als Verwalter eingesetzt.
35:46In dem Fotoatelier des ehemaligen Besitzers.
35:50Er ist ein tüchtiger Geschäftsmann.
35:53Einmal ist er auch bei Vater gewesen.
35:55Hat ihm angeboten, irgendwelche Dokumente zu fotografieren.
36:00Ich weiß gar nicht, was daraus geworden ist.
36:05Komm bald runter.
36:06Wir wollen Abendbrot essen.
36:35Wir wollen Abendbrot essen.
37:01Ich habe gerade ein paar Bilder im Fixierwald.
37:03Seien Sie mir nicht böse, wenn ich weitermache.
37:05Die dürfen nicht zu lange in der Lösung bleiben,
37:07sonst werden sie schwarz.
37:08Sie fotografieren auch, ja?
37:11Können Sie mir erklären, was das ist?
37:14Ja, warum nicht?
37:16Wenn Sie Interesse daran haben?
37:19Anzunehmen.
37:20Na bitte.
37:21Allerdings, Herr Seymann,
37:22müssten Sie mir zuerst mal eine Frage beantworten.
37:26Können Sie mir versichern,
37:27dass Sie keinem etwas gesagt haben?
37:29Auch Ihre Mutter nicht?
37:29Keinem.
37:31Dann wäre der Punkt geklärt.
37:33Und nun zur Sache.
37:35Warum haben Sie mir das Bild geschickt?
37:38Es existiert davon ein Negativ,
37:40auf dem nicht nur ein weißer Fleck zu sehen ist,
37:43sondern eine gewisse Person.
37:47Dieses Negativ habe ich,
37:48aber ich wäre bereit, es Ihnen zu überlassen.
37:52Sie müssten mir allerdings
37:54einen bestimmten Gegendienst leisten.
37:56Können Sie sich vielleicht etwas deutlicher ausdrücken?
38:00Sie werden sich mit niemandem in Verbindung setzen,
38:02weder mit Wachtmeister Pecha
38:04noch mit der Polizei
38:05und auch nicht mit Ihren Genossen.
38:07Die Sache geht nur uns beide an.
38:10Wir zwei werden handeln.
38:12Gemeinsam.
38:17Gut, fangen Sie an.
38:20Ihr Vater hat eine Liste von Leuten,
38:23die im Protektorat mit der Gestapo zusammengearbeitet haben.
38:28Entweder ist sie bei ihm zu Hause
38:29oder bei ihren Freunden
38:31aus dem Revolutionären Nationalausschuss.
38:35Ich bin interessiert.
38:37Das heißt, eine gewisse Organisation
38:39wäre an den Dokumenten interessiert.
38:44Und für die Dokumente bekommen Sie das Foto
38:47mit dem Mörder Ihres Vaters.
38:50Davon, von so einer Aufstellung weiß ich nichts.
38:52Nun, das ist und bleibt meine Bedingung.
38:55Sie werden schon an die Dokumente herankommen, denke ich.
38:58Vielleicht unter dem Vorwand,
39:00dass Sie Ihren Denunzianten suchen.
39:02Oder auch den Mörder Ihres Vaters.
39:08Lass Dir nicht einfallen, etwas anderes zu unternehmen.
39:11Kuschen und Maul halten.
39:12Wer im KZ war, weiß sehr gut,
39:14wie man einen zurechtstaucht,
39:15der nicht kuschen will.
39:16Wenn Du die Dokumente hast, kommst Du her.
39:18Aber allein und nass, damit Dich niemand sieht.
39:20Und damit das klar ist zwischen uns.
39:22Wenn Du quatschst,
39:23ich werde alles abstreiten.
39:25Das Negativ vernichte ich.
39:27Und mit dem Foto,
39:30da kann sich wer will amüsieren.
39:32Dich nur ein paar Leute anschauen.
39:35Oh, Gott.
39:36Oh, Gott.
39:48Musik
40:24Das ist genau die Stelle. Ich muss auf seine Bedingungen eingehen.
40:28Und was machst du, wenn die Fotografie gefälscht ist, wenn es bloß eine Falle ist?
40:33Porspichil konnte doch bei dem Durcheinander an dem Tag jeden, der auf dem Wasser war...
40:36Und selbst wenn der retuschierte Mann wirklich existieren sollte, wer will beweisen, dass der auch geschossen hat?
40:42Und überhaupt, wenn nun Porspichil nicht bloß ein Zeuge ist, sondern der Mörder...
40:46Ist doch Blödsinn, dann hätte Minimas das Foto zugesteckt.
40:48Und warum nicht? Eben deshalb ja gerade damit du einen anderen verdächtigst, den im Kahn.
40:53Meinst du, nur um mich wegen der Aufstellung zu erpressen, hat er das Ganze hier gemacht?
40:56Auch darum jedenfalls ist es möglich. Weiß der Teufel, für welche Organisation er arbeitet.
41:01Fest steht, er sucht nach Leuten, die der Gestapo verpflichtet waren.
41:03Dieser verfluchte Porspichil. Wie oft habe ich mit deinem Vater darüber gesprochen?
41:08Wann und warum der eigentlich eingesperrt war, das weiß doch niemand.
41:11Auch nicht, wie er sich im Lager benommen hat und warum er entlassen wurde. Eine undurchsichtige Figur.
41:15Aber für uns hat er jetzt einen Wert. Entweder er kennt den Mörder oder er ist es selber.
41:20Wo sind denn die Listen überhaupt?
41:24Die haben wir. Aber nur die Abschriften.
41:27Die Originale hat dein Vater zum Kreis gebracht.
41:29Dann schreiben wir eben neue.
41:32Wir verändern die Namen und schreiben die Daten um.
41:35Das merkt er zumindest so lange nicht, bis er mir das Negativ gibt. Mir persönlich.
41:40Bist du dir klar, dass das ein ziemlich gefährliches Unternehmen ist?
41:44Gefährlich? Geht doch gar nicht anders.
41:45Porspichil hat uns in der Hand.
41:46So wie ich ihn erlebt habe, es ist ein verdammt ausgekochter Bursche.
41:49Wenn ich die Polizei verständige, wird er alles abstreiten und das Negativ vernichten.
41:54Ich gehe zu Ihnen.
41:57Ich muss endlich wissen, wer meinen Vater umgebracht hat.
42:20Vorsicht ist besser als Nachsicht.
42:23Man kann nie wissen.
42:25Wenn er versucht, dich in die Enge zu treiben, komm ihm zuvor.
42:27Ja.
43:13Ich gehe zu Ihnen.
43:29Ist da jemand?
43:31Ich gehe zu Ihnen.
43:48Ich gehe zu Ihnen.
43:49Kannst du mir in der Hand?
43:50Ich gehe zu Ihnen.
43:52Ich gehe zu Ihnen.
43:58Ich gehe zu Ihnen.
44:04Das war's für heute.
44:35Halt!
44:37Stehbleiben!
44:52Hast du was abgekriegt?
44:53Kümmer dich um den.
45:09Sieh nach Andrzejek. Geh und hol Pech herher.
45:11Cosby Schill ist tot. Ich nehme an, der hat ihn erschossen.
45:14Ich kann mir auch denken, warum.
45:41Ich hab's. Ich bin gleich wieder da.
45:48Ich bin gleich.
45:58Das war's für heute.
46:19Das war's für heute.
46:49Aber schnell, es handelt sich um Mord.
47:21Das war's für heute.
47:23Das war's für heute.
47:50Das war's für heute.
48:08Das war's für heute.
48:38Das war's für heute.
49:12Das war's für heute.
49:38Das war's für heute.
50:08Das war's für heute.
50:10Das war's für heute.
50:17Das war's für heute.
50:42Das war's für heute.
51:13Das war's für heute.
51:46Das war's für heute.
52:08Das war's für heute.
52:39Das war's für heute.
52:59Das war's für heute.
53:29Das war's für heute.
54:02Das war's für heute.
54:29Das war's für heute.
55:18Das war's für heute.
55:33Das war's für heute.
55:43Das war's für heute.
55:44Das war's für heute.
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