00:00Der Ferrari Amalfi Spyder bringt frischen Wind in die Welt der offenen italienischen Sportwagen
00:05und tritt als Nachfolger des Roma Spyder an.
00:08Ich bin Carsten vom Automagazin Tuning Blog und schaue mir heute an,
00:12was das neue Cabrio aus Maranello alles zu bieten hat.
00:16Ferrari verzichtet traditionell auf klassische Facelifts
00:19und lĂ€sst stattdessen jede Modellgeneration ihre eigene Ăra erleben.
00:24Genau deshalb folgt nur wenige Jahre nach dem Roma Spyder nun der Amalfi Spyder.
00:28Der die bekannte Basis deutlich weiterentwickelt
00:32und sowohl in Sachen Sportlichkeit als auch im Alltag spĂŒrbar zulegt.
00:37Inspiration liefert nicht nur der Name, sondern auch das Design,
00:41das stark von der spektakulĂ€ren Amalfi-KĂŒste im SĂŒden Italiens beeinflusst wurde.
00:46Wie beim Coupé setzt Ferrari auch beim Spyder auf ein Front-Mittel-Motor-Konzept
00:51mit zwei Sitzen und zwei kleinen Notsitzen im Fond.
00:54Unter der langen Motorhaube arbeitet ein Twin Turbo V8 mit beeindruckenden 640 PS
01:01und einem maximalen Drehmoment von 760 Newtonmeter.
01:06Das Ganze sorgt fĂŒr eine beeindruckende Performance,
01:09wÀhrend gleichzeitig der offene Fahrspaà nicht zu kurz kommt.
01:13Per Knopfdruck öffnet oder schlieĂt sich das Stoffverdeck in nur 13,5 Sekunden
01:18und verwandelt den eleganten Gran Turismo in ein echtes Open-Air-Erlebnis.
01:23Möglich ist das sogar wÀhrend der Fahrt bis zu einer Geschwindigkeit von 60 Stundenkilometer.
01:30Ferrari legte bei der Entwicklung groĂen Wert darauf,
01:33die eleganten Proportionen des Coupés auch beim offenen Modell beizubehalten.
01:38Das Verdeck wurde deshalb so konstruiert,
01:41dass es sowohl im geöffneten als auch im geschlossenen Zustand
01:44perfekt mit der LinienfĂŒhrung des Fahrzeugs harmoniert.
01:47Kunden können zwischen verschiedenen Farben sowie unterschiedlichen Materialien wÀhlen,
01:53darunter klassischer Stoff oder technisches Gewebe mit dreidimensionalem Effekt.
01:58Insgesamt stehen sechs verschiedene Konfigurationen zur Auswahl.
02:03Im geschlossenen Zustand faltet sich das Dach z-förmig zusammen
02:07und erreicht eine Dicke von 22 Zentimetern.
02:10Dadurch bleibt der 255 Liter groĂe Kofferraum weitgehend erhalten,
02:15auch wenn das Verdeck verstaut ist und etwa 83 Liter Platz beansprucht.
02:21Zwei HandgepÀckkoffer passen dennoch problemlos hinein.
02:25Das Fahrzeug aus dem Video prÀsentiert sich dabei in einem besonders auffÀlligen Farbton.
02:30Lackiert ist der Amalfi-Spider im traumhaften Rosso Tramonto,
02:35einem intensiven Orange-Rot, das an einen Sonnenuntergang ĂŒber dem Tyrrhenischen Meer erinnert.
02:41Kombiniert wird diese Lackierung mit einem schwarzen Verdeck,
02:44das einen starken Kontrast zur Karosserie bildet.
02:47Im Innenraum zeigt sich eine Lederausstattung mit dunkelblauen Sitzen,
02:51die in unseren Augen allerdings ein wenig gewöhnungsbedĂŒrftig wirken.
02:55Am Ende ist das natĂŒrlich reine Geschmackssache
02:58und Ferrari bietet ohnehin unzÀhlige weitere Farb- und Materialkombinationen
03:03sowohl fĂŒr das Exterieur als auch fĂŒr das Interieur an.
03:07Neben der Optik spielt bei Ferrari traditionell auch die Aerodynamik eine entscheidende Rolle.
03:13Beim Amalfi-Spider sorgt ein Bypass-Kanal ĂŒber den Scheinwerfern dafĂŒr,
03:18dass Luftverwirbelungen an der Front reduziert werden
03:21und gleichzeitig der Motor besser gekĂŒhlt wird.
03:24Unter dem Fahrzeugboden kommen Wirbelgeneratoren und Diffusoren zum Einsatz,
03:29die den Luftstrom optimieren und den Abtrieb verbessern.
03:33ErgÀnzt wird das Ganze durch aerodynamische Verkleidungen in den Radbereichen,
03:37die den Luftwiderstand weiter reduzieren.
03:40Auch die KĂŒhlung wurde clever gelöst.
03:42Der WasserkĂŒhler des Motors sowie der Kondensator der Klimaanlage
03:47sitzen im mittleren Bereich des Chassis,
03:50wĂ€hrend seitliche LufteinlĂ€sse die LadeluftkĂŒhler der Turboaufladung mit Frischluft versorgen.
03:56Am Heck arbeitet ein aktiver Spoiler mit drei unterschiedlichen Stellungen.
04:01Dieser passt sich automatisch an Geschwindigkeit sowie LĂ€ngs- und Querbeschleunigung an.
04:05In seiner höchsten Position erzeugt er bei einer Geschwindigkeit von 250 Stundenkilometer
04:12rund 110 Kilogramm zusÀtzlichen Abtrieb.
04:16Auch die Felgen sind technisch ausgeklĂŒgelt.
04:18Sie werden aus einem Block gefrÀst
04:21und verfĂŒgen ĂŒber aerodynamische LufteinlĂ€sse in den Speichen.
04:25Bei den Reifen setzt Ferrari auf Hochleistungsmodelle
04:28wie den Pirelli P-Zero, den Goodyear Eagle F1 Supersport
04:32oder den Bridgestone Potenza Sport.
04:35Vorne kommen Reifen in der Dimension 245 zum Einsatz,
04:40hinten sogar 285.
04:43Insgesamt bringt der Amalfi Spider ein Trockengewicht von etwa 1,5 Tonnen auf die Waage,
04:48wobei die Gewichtsverteilung mit 48% vorne und 52% hinten sehr ausgewogen ausfÀllt.
04:55Der Motor selbst basiert auf einer weiterentwickelten Version
04:59des bekannten V8-Aggregats aus der F154-Familie
05:04mit rund 3.900 Kubikzentimetern Hubraum.
05:08GegenĂŒber dem Roma Spider wurde die Leistung auf 640 PS
05:12bei 7.500 Umdrehungen pro Minute gesteigert.
05:17Das maximale Drehmoment von 760 Newtonmeter
05:20liegt zwischen 3.000 und 5.750 Umdrehungen an.
05:25Ferrari hat zudem die maximale Drehzahl auf 7.600 Umdrehungen pro Minute angehoben,
05:32um die Leistungskharakteristik noch sportlicher zu gestalten.
05:36Möglich wird das durch zahlreiche technische Anpassungen,
05:40darunter ein neues Turbolader-Management-System,
05:43das die Drehzahl der beiden Turbolader unabhÀngig voneinander regeln kann.
05:48ZusĂ€tzlich sorgen separate Drucksensoren fĂŒr jede Zylinderbank
05:51fĂŒr eine prĂ€zisere Steuerung.
05:54Zum Einsatz kommt auĂerdem ein neues MotorsteuergerĂ€t,
05:57das auch in anderen aktuellen Ferrari-Modellen verwendet wird.
06:01Um Gewicht zu sparen, verbaute Ferrari leichtere Nockenwellen,
06:05einen reduzierten Motorblock sowie eine Flatplane-Kurbelwelle.
06:08Auch beim Motoröl ging man neue Wege.
06:11Erstmals nutzt Ferrari ein Ăl mit niedriger ViskositĂ€t,
06:16wodurch laut Hersteller der Kaltwiderstand um etwa 30% sinkt
06:19und der Motor schneller seine optimale Betriebstemperatur erreicht.
06:23Die KraftĂŒbertragung ĂŒbernimmt weiterhin ein 8-Gang-Doppelkupplungsgetriebe im Ălbad,
06:29das jedoch noch enger mit der Motorsoftware verzahnt wurde
06:33und eine leistungsstÀrkere Steuereinheit erhalten hat.
06:37Im Innenraum setzt Ferrari auf ein modernes digitales Cockpit mit insgesamt drei Displays.
06:43Das digitale Kombi-Instrument misst etwa 40 cm
06:46und zeigt sÀmtliche Fahr- und Fahrdynamikdaten an.
06:51In der Mittelkonsole sitzt ein rund 26 cm groĂer Touchscreen fĂŒr Multimedia,
06:56Telefon, Klimatisierung und viele weitere Funktionen.
06:59ZusĂ€tzlich erhĂ€lt auch der Beifahrer ein eigenes 8,8 Zoll groĂes Display,
07:05ĂŒber das sich beispielsweise Klimafunktionen steuern
07:08oder Leistungsdaten des Fahrzeugs anzeigen lassen.
07:12Ferrari hat auĂerdem auf Kundenfeedback gehört
07:15und bringt wieder physische Tasten auf dem Multifunktionslenkrad zurĂŒck,
07:19die eine deutlich intuitivere Bedienung ermöglichen.
07:23Die Mittelkonsole bietet neben einem Fach fĂŒr den FahrzeugschlĂŒssel
07:27auch Bedienelemente fĂŒr das Verdeck und den Windabweiser.
07:30Dieser fĂ€hrt aus der RĂŒckenlehne der hinteren Sitze aus
07:33und funktioniert bis zu einer Geschwindigkeit von 170 Stundenkilometer.
07:39Offiziell bezeichnet Ferrari den Amalfi Spider als 2 plus 2 Sitzer,
07:44wobei die hinteren PlĂ€tze in der Praxis eher fĂŒr GepĂ€ck gedacht sind.
07:48Zum Preis gibt es fĂŒr Deutschland bislang noch keine offizielle Angabe.
07:53Experten gehen jedoch davon aus,
07:55dass sich der Amalfi Spider ungefÀhr am Niveau seines VorgÀngers orientieren wird,
08:00der bei rund 240.000 Euro startete.
08:03Wer das alles noch einmal in Ruhe nachlesen möchte,
08:07der findet den Link in der Videobeschreibung.
08:27Wer das alles noch einmal in Ruhe nachlesen möchte,
08:59fĂŒr das alles noch einmal in Ruhe nachlesen möchte,
09:33Bis zum nÀchsten Mal.
09:56Bis zum nÀchsten Mal.
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