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In diesem Video vergleichen wir den neuen Mercedes VLE mit dem VW ID. Buzz und schauen uns Technik, Reichweite, Innenraum und Preise genauer an. Zwei Elektro-Vans mit komplett unterschiedlichem Konzept treffen aufeinander: Hightech-Luxus aus Stuttgart gegen ikonisches Retro-Design aus Hannover.

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✅ Source: Mercedes/Volkswagen
âžĄïž Mehr Infos: https://www.tuningblog.eu/dies-u-das/mercedes-vle-vs-vw-id-buzz-773263/

Der Mercedes VLE bringt mit der neuen VAN.EA-Plattform eine komplett neue Generation elektrischer Vans auf den Markt. Mit bis zu 115 kWh Batterie, ĂŒber 700 km WLTP-Reichweite und Ladeleistungen von bis zu 320 kW will Mercedes das Segment technisch neu definieren. Dazu kommen bis zu 305 kW Leistung, Allradantrieb im VLE 400 4MATIC und ein extrem variabler Innenraum mit bis zu 8 Sitzen.

Der VW ID. Buzz verfolgt einen anderen Ansatz. Der Elektro-Bulli setzt stark auf Design, Lifestyle und den ikonischen Look des klassischen VW Microbus. Mit Batterien von 59 bis 86 kWh, bis zu 250 kW Leistung im GTX-Modell und maximal rund 487 km Reichweite bleibt er technisch etwas konservativer, punktet dafĂŒr aber mit Charakter, FlexibilitĂ€t und deutlich niedrigerem Einstiegspreis.

Wir schauen uns im Detail an, wie sich beide Elektro-Vans bei Reichweite, Ladeleistung, Platzangebot, Motorleistung und Alltagstauglichkeit schlagen – und fĂŒr wen welches Modell am Ende die bessere Wahl ist.

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Transkript
00:00Der Markt fĂŒr elektrische Vans bekommt gerade frischen Schwung, denn mit dem neuen Mercedes VLE und dem VW ID-Bus
00:06treffen zwei völlig unterschiedliche Interpretationen moderner Familien- und Shuttle-Fahrzeuge aufeinander.
00:13Ich bin Carsten vom Automagazin TuningBlog und schaue mir an, wie sich der brandneue VLE gegen den bereits etablierteren ID
00:21-Bus schlÀgt und wo die wichtigsten Unterschiede liegen.
00:24Der VLE markiert fĂŒr die Marke mit dem Stern einen echten Neustart im Segment der elektrischen Großraumfahrzeuge.
00:32WĂ€hrend frĂŒhere Modelle wie der EQV technisch noch stark auf klassischen Nutzfahrzeugplattformen basierten, wurde der VLE erstmals auf der komplett
00:41neuen WAN-EA-Architektur entwickelt.
00:43Diese Plattform ist von Beginn an ausschließlich fĂŒr Elektroantriebe gedacht und soll damit viele Kompromisse vermeiden, die bisher bei Elektro
00:52-Vans ĂŒblich waren.
00:54Genau hier setzt auch der grĂ¶ĂŸte Unterschied zum ID-Bus an, der zwar ebenfalls als Elektrofahrzeug konzipiert wurde, aber stĂ€rker
01:01auf ein Lifestyle- und Designkonzept abzielt.
01:04Beim Thema Batterie zeigt sich sofort, dass Mercedes beim VLE besonders viel Wert auf Reichweite und Ladeleistung legt.
01:11In den Varianten VLE 300 und VLE 404 Matic arbeitet eine Batterie mit 115 kWh Nettoenergie.
01:20Damit soll laut Hersteller eine Reichweite von ĂŒber 700 Kilometern nach WLTP möglich sein.
01:28ErgÀnzt wird das Angebot durch den VLE 250 mit einer kleineren Batterie von etwa 80 kWh, der vor allem preislich
01:36attraktiver sein soll.
01:38Besonders beeindruckend ist die 800 Volt Technik des VLE, die Ladeleistungen von bis zu 320 kW erlaubt.
01:46Mercedes spricht davon, in rund 15 Minuten Strom fĂŒr etwa 320 km nachladen zu können.
01:54Der ID-Bus ist technisch etwas konservativer aufgestellt.
01:58Das Modell basiert auf dem modularen Elektro-Baukasten von Volkswagen, der auch bei Fahrzeugen wie ED3 oder ED4 eingesetzt wird.
02:07In der kurzen Version stehen Batterien mit 59 oder 79 kWh zur VerfĂŒgung.
02:13Die lÀngere Variante des ID-Bus nutzt einen Akku mit 86 kWh.
02:19Je nach Motorisierung und FahrzeuglÀnge liegt die maximale Reichweite bei rund 487 km nach WLTP.
02:26Damit bleibt der Volkswagen deutlich hinter den theoretischen Reichweitenwerten des Mercedes VLE zurĂŒck,
02:33was unter anderem an der weniger effizienten Aerodynamik und dem hohen Fahrzeuggewicht liegt.
02:39Auch bei den Antrieben unterscheiden sich die beiden Vans spĂŒrbar.
02:44Der VLE 300 kommt mit Frontantrieb und einer Leistung von 200 kW auf den Markt.
02:50DarĂŒber positioniert sich der VLE 404 Matic mit Allradantrieb und 305 kW Leistung.
02:58Die stÀrkere Version beschleunigt in etwa 6,5 Sekunden von 0 auf 100 und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 180.
03:07Beim ID-Bus reicht das Leistungsspektrum von 125 kW in den Einstiegsvarianten bis zu 250 kW im sportlichen GTX-Modell
03:17mit Allradantrieb.
03:19Im Alltag zeigt sich der Bus eher komfortorientiert als sportlich, was aber durchaus zum Charakter eines Familienvans passt.
03:28GrĂ¶ĂŸenmĂ€ĂŸig liegen beide Fahrzeuge ebenfalls in unterschiedlichen Klassen.
03:32Der Mercedes VLE misst rund 5,3 Meter in der LĂ€nge und bietet damit deutlich mehr Platz als der ID
03:39-Bus mit etwa 4,7 Metern in der Standardversion oder rund 5 Metern in der Langversion.
03:44Das spĂŒrt man vor allem im Innenraum, denn Mercedes setzt stark auf maximale VariabilitĂ€t.
03:51Der VLE kann mit 6, 7 oder 8 Sitzen konfiguriert werden, wobei sich viele Sitze einzeln verschieben oder sogar komplett
03:59herausnehmen lassen.
04:01Optional gibt es luxuriöse Einzelsitze mit Massagefunktion, Badenauflage und umfangreichen Verstellmöglichkeiten.
04:07Sogar ein großer 8K-Bildschirm im Fond ist möglich, wodurch der Van fast zur rollenden Lounge wird.
04:14Der ID-Bus verfolgt hingegen einen etwas anderen Ansatz.
04:18Sein Innenraum wirkt moderner und verspielter mit vielen kleinen Designideen und einer deutlich retro-inspirierten AtmosphÀre.
04:26Das Cockpit Àhnelt den anderen ID-Modellen von Volkswagen mit einem kompakten Fahrerdisplay und einem zentralen Infotainment-Bildschirm mit 12
04:35,9 Zoll.
04:36Die zweite Sitzreihe lÀsst sich verschieben, wÀhrend die dritte Reihe bei Bedarf ausgebaut werden kann.
04:43Allerdings sind die Sitze insgesamt weniger flexibel als im Mercedes.
04:48Beim Ladevolumen zeigt sich der praktische Charakter beider Fahrzeuge.
04:52Im VLE stehen selbst mit drei Sitzreihen noch rund 795 Liter Stauraum zur VerfĂŒgung.
04:59Werden die Sitze entfernt, wĂ€chst das maximale Ladevolumen auf ĂŒber 4000 Liter.
05:05Der ID-Bus bietet je nach Konfiguration bis zu etwa 2460 Liter Stauraum,
05:11was fĂŒr einen Familienvan zwar ordentlich ist, aber nicht ganz an das Niveau des grĂ¶ĂŸeren Mercedes heranreicht.
05:17Auch beim Design verfolgen beide Hersteller unterschiedliche Philosophien.
05:22Der VW ID-Bus lebt stark von seinem Retro-Look, der an den klassischen VW Bulli erinnert.
05:28Zweifarbige Lackierungen, ein großes Markenlogo an der Front und die fast quadratische Karosserie sorgen fĂŒr einen hohen Wiedererkennungswert.
05:36Der Mercedes VLE wirkt dagegen deutlich moderner und eleganter.
05:41Ein besonders niedriger Luftwiderstandsbeiwert von etwa 0,25 zeigt, wie stark hier auf Effizienz geachtet wurde.
05:49Preislich bewegen sich beide Fahrzeuge ebenfalls auf unterschiedlichem Niveau.
05:54Der Mercedes VLE startet voraussichtlich bei rund 79.000 Euro und kann je nach Ausstattung deutlich ĂŒber 100.000 Euro
06:02kosten.
06:03Der VW ID-Bus beginnt je nach Variante bei etwa 50.000 Euro und bleibt damit spĂŒrbar gĂŒnstiger.
06:11Unterm Strich richtet sich der ID-Bus stÀrker an KÀufer, die ein stylisches Elektrofahrzeug mit viel Charakter suchen,
06:18wÀhrend der VLE eher als luxuriöser und technologisch besonders fortschrittlicher Reisevan positioniert ist.
06:25Beide Modelle zeigen jedoch deutlich, dass elektrische Vans inzwischen weit mehr sein können als nur praktische Transportmittel.
06:33Wer das alles noch einmal in Ruhe nachlesen möchte, der findet den Link in der Videobeschreibung.
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