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KurzfilmeTranskript
00:07Musik
00:54Die Presse berichtet über den Tod von General Fory und der vier anderen ungarischen Offiziere.
01:00Auch die geheimnisvolle Entführung von Olles wird gebührend ausgeschlachtet.
01:05In der Überschrift heißt es, dass Sotowicz, dessen Gäste die Offiziere waren, mit seinem Diener von den Terroristen verschleppt wurde.
01:12Übereinstimmt wird der Anschlag in allen Nachrichten den Terroristen zugeschrieben.
01:16Kompliment, Sie haben die Presse geschickt eingewickelt, Hauptmann.
01:19Und trotzdem bin ich nicht froh. Es lastet auf mir.
01:23Sie nehmen den Firlefanz mit der schwarzen Armbinde doch nicht etwa ernst, Keschmerki.
01:29Ich bin ein ungarischer Offizier.
01:32Von der Aktion sind auch Kameraden betroffen worden, die es nicht verdient haben.
01:36Im Krieg kann man nicht zimperlich sein, Hauptmann, zumal wir erst am Anfang stehen.
01:42Wer sich uns angeschlossen hat, tut besser daran, an seine Zukunft zu denken.
01:47Und nicht an die Vergangenheit.
01:50Übrigens habe ich auch die Tageszeitung genau studiert und ich erinnere mich nicht, eine Mitteilung gelesen zu haben, wonach das
01:55Kriegsministerium gegen zwei Offiziere ermittelt, die auf eigener Faust Geschäfte mit Leder gemacht haben.
02:07Aber wer stößt sich schon an solchen Kleinigkeiten, solange unsere Zusammenarbeit so reibungslos vonstatten geht, wie bisher?
02:15Das mit der Flucht dürfte allerdings nicht passieren.
02:19Unvorhersehbare Panne.
02:21Eine Patrouille hat ihn zwar angehalten, aber der Gauner hat sich durchgeschwindelt, indem er behauptete, Oberleutnant Potweiss hätte ihm den
02:27Befehl gegeben, in einem Dorf Schnaps zu organisieren.
02:29Wenn Ihre Vorgesetzten Sie mit einer so delikaten Aufgabe betrauen, hätten Sie etwas mehr Umsicht zeigen sollen.
02:35Ich hoffe, Sie können sich ausmalen, was für eine Blamage das ist, wenn ein Muschkote die Spionageabwehr von zwei Ländern
02:42einfach an der Nase herumführt.
02:45Ich habe ihm eine ganze Hundertschaft auf den Hals gehetzt.
02:48Und das Ergebnis?
02:49Wir kennen jetzt seine Fluchtrichtung und können annehmen, dass er den Shetnicks direkt in die Arme gelaufen ist.
02:54Und die Terroristen durchlöchern im Allgemeinen fremde Uniformen, ohne erst lange zu fackeln.
02:58Vorher aber verhören und durchsuchen Sie Ihre Opfer gründlich.
03:02Der Geheimbefehl befand sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr in seinem Besitz.
03:05Wieso das?
03:06Bestimmte Umstände lassen darauf schließen, dass er ihn vor dem Bankett in der Stadt an eine Kontaktperson weitergegeben hat.
03:13Hier in der Stadt? Wie kommen Sie denn darauf, sagen Sie mal?
03:16Vor einer knappen Stunde war Brenner bei mir. Sie wissen von der politischen Polizei.
03:21Brenner? So, so.
03:22Er hatte aufschlussreiche Informationen für mich.
03:27Sie haben aus sicherer Quelle erfahren, dass aus Budapest ein kommunistischer Kurier eingetroffen ist mit einem ganz bestimmten Ziel.
03:35Eine streng vertrauliche Dienstanweisung legt fest, dass die besonderen militärischen Einheiten,
03:40die von Ihnen gesammelten Nachrichten auch der politischen Polizei geben sollen, um eine enge Zusammenarbeit zu gewährleisten.
03:46Aus diesem Grunde habe ich Brenner über die Angelegenheit kurz unterrichtet.
03:49Er meint, dass Lang den Kurier beliefert und dass er sich hier in der Gegend versteckt hält.
03:54Ja, ja, das halte ich nicht für ausgeschlossen.
03:56Das ist mehr als eine vage Hypothese, Herr Major.
03:59Inwiefern?
04:00Als Brenner den Namen des Flüchtlings hörte, konnte er eine vollständige Personenbeschreibung liefern.
04:05Er ist ihm nämlich schon des Öfteren über den Weg gelaufen.
04:08Und wie kommt ein so unzuverlässiges Subjekt zur Armee?
04:11Aus irgendwelchen Gründen hat man nicht mit stichhaltigen Beweisen gegen ihn auffahren können.
04:15Brenner sieht die Sache so.
04:17Wenn Lang die Transportliste für den Kurier gestohlen hat, dann will er wissen, was im Grünen Haus vorgeht.
04:23Außerdem soll er die Transportnummer und natürlich auch seinen Bestimmungsort herauszukriegen suchen.
04:28Also planen die Kommunisten eine bewaffnete Aktion, um die Gefangenen zu befreien.
04:34Ja, die Überlegungen dieses Brenner sind gar nicht einmal so dumm.
04:39Wissen Sie, wo der Mann jetzt steckt?
04:41Im Grünen Haus, Herr Major.
04:45Im Grünen Haus.
04:47Das hat mir noch gefehlt.
04:53Achtung!
05:07Wer ist, ich war?
05:08Als roter Soldat von 19 inhaftiert, ortsansässig.
05:12Oder Herrn Pahl.
05:13Bewaffneter Terrorist, Kompaniechef, wohnhaft in Topajor.
05:17Wiederschwerend.
05:18Langjähriger Gewerkschaftsfunktionär, hierorts wohnhaft.
05:24Mirko Mitic.
05:25Bewaffneter Terrorist, wohnort unbekannt.
05:29Sanic Bela.
05:30Kommunist, wohnhaft in Sintor.
05:34Ivko Marci.
05:36Bewaffneter Terrorist, ortsansässig.
05:37Stankowolic.
05:40Stankowolic.
05:40Offizier, bewaffneter Terrorist.
05:43Ratic Josef.
05:45Funktionär der Jungkommunisten, wohnort Uividek.
05:51Ivko Radakovic.
05:53Offizier und bewaffneter Terrorist.
05:57Jovan Kavidakovic.
05:59Volksschullehrerin, hierorts.
06:05Tokac Endre.
06:06Ingenieur, bewaffneter Terrorist, wohnhaft in Sintor.
06:12William Best.
06:14Pilot, Mitarbeiter des englischen Geheimdienstes, wohnhaft in London.
06:22Miroslav Keratsch.
06:24Getreidehändler, verbotener Waffenbesitz, wohnort unbekannt.
06:31Den nehme ich mir vor.
06:34Mitkommen.
06:42Wissen Sie überhaupt, wer dieser Keratsch ist?
06:45Wenn ich mein Gedächtnis nicht im Stich lässt, ist er ein Getreidehändler, bei dem wir Waffen gefunden haben.
06:51Und diesem Getreidehändler, wie Sie ihn zu nennen belieben, wollen wir die Chance geben, dass er bei Nacht und Nebel
06:56fliehen kann.
07:00Ist er ein Mann der deutschen Abwehr?
07:02Nein.
07:05Verstehe, Ihr Agent.
07:06Nichts verstehen Sie, Hauptmann, und darum will ich es Ihnen erklären.
07:09Die serbischen Kommunisten haben beschlossen, ihre Widerstandsgruppen in Militärkomitees umzubilden und auf dieser Basis den bewaffneten Aufstand zu beginnen.
07:18In Belgrad ist es einer meiner gerissensten Mitarbeiter gelungen, sich an den Kurier der Kommunisten zu hängen.
07:23Und der Kurier ist Ihr Häftling Keroc.
07:26Er ist kroatischer Abstammung, aber man hält ihn für einen gebürtigen Ungarn.
07:31Bei der ungestörten Verfolgung dieses Mannes wären wir nach und nach den wichtigsten Knotenpunkten der Kommunisten auf die Spur gekommen.
07:37Und diesen Fisch, der bereits an unserer Angel hängt, ziehen Sie aus dem Wasser.
07:41Im Gefängnis ist er wertlos für uns.
07:46Unser Schatten ließ sich auch festnehmen.
07:48Mirko Mitic ist der Name, unter dem er Ihre Gastfreundschaft genießt, und zwar ebenfalls im grünen Haus.
07:54Er hat Befehl, das Vertrauen von Keroc zu gewinnen.
07:56Und das ist ihm auch mit viel Glück und Geschick gelungen.
07:59Verstehen Sie?
08:01Für wann haben Sie die Hinrichtung vorgesehen?
08:04Morgen vor Sonnenaufgang, aber Ihre Leute werden selbstverständlich...
08:06Ja, Sie nehmen Sie auch mit.
08:07Wo soll es denn stattfinden?
08:09Auf der Möweninsel.
08:10Und wie stark ist der Transport?
08:12Die 15 verurteilten und die Wache.
08:15Ich will Ihnen sagen, Hauptmann, dass ich mit Ihrem Inspektor Brenner durchaus konform gehe.
08:20Auch ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass die Terroristen eine Befreiungsaktion starten werden.
08:26Also müssen wir Ihre Leute rechtzeitig in Sicherheit bringen.
08:28Ganz im Gegenteil, Sie marschieren mit, wie ich schon sagte.
08:31Dann werde ich das Gelände durch Posten sichern.
08:33Nichts von alledem, mein Lieber.
08:34Vielmehr werden Sie den Ding in Ihren Lauf lassen.
08:44Diese serbischen Terroristen werden früh um vier Uhr auf der Möweninsel erschossen.
08:54Will den Keshmarki Stadtkommandant.
09:02Hat Keshmarki dich zu uns geschickt?
09:04Bitte schön, ich habe da gedient, aber den Befehl habe ich mir auf eigene Faust...
09:08Er behauptet, er hat das Papierchen geklaut.
09:10Einfach geklaut?
09:11Ja, das ist wahr.
09:12Ich wollte es gerade wieder zurücklegen in den Schreibtisch von Hauptmann Keshmarki, aber inzwischen hat er es schon rausgekriegt und...
09:17Das schreibt mich wie gedruckt, weil es vor Angst den Durchmarsch gekriegt hat.
09:20Kneift nicht mal die Arschbacken zusammen.
09:25Aber Duschan, ich bitte dich.
09:27Warum soll er sich das nicht unter den Nagel gerissen haben?
09:30Die Frage ist nur, was er für eine Veranlassung dazu hatte und warum er dann stiften ging.
09:35Wir sind schon neugierig.
09:36Da war ein Kumpel aus Budapest, ein Zivilist.
09:38Der hat mich darum gebeten, dass ich ihm das...
09:40Der wollte unbedingt die eigene Rübe hinhalten, um Serben zu retten, die zum Drohne verurteilt sind.
09:45Der Hund zieht die ganze aus dem Wasser.
09:47Müsste ich nicht lachen, würde ich heulen vor Rührung.
09:50Einen Augenblick, Herr Leutnant.
09:52Sie müssen den Soldaten aber erst mal ausreden lassen.
09:56Also bitte, mein lieber Freund.
10:00Nimm Platz.
10:03Wenn ich dich richtig verstanden habe, musstest du deswegen fliehen,
10:07weil du für einen Ungarn diese Liste besorgt hast.
10:09Ja, weil nämlich als der Empfang bei Herrn Sotovic war,
10:12da ließ mich Hauptmann Keschmarki zu sich rufen und fragte, was ich in seinem Zimmer gesucht hätte.
10:17Dieser verdammte Zugführer hat mich sicher verraten.
10:19Ich stand also vor ihm und er wollte mich durchsuchen.
10:22Da wurde auf einmal das Schloss wie verrückt geschossen.
10:24Das ist wahr?
10:26Ja, das Schloss von Herrn Sotovic wurde beschossen, dass es nur so krachte.
10:29Und jetzt kommst du sicher mit dem Märchen, dass es die Chetniks waren,
10:32die deinen Hauptmann und Herrn Sotovic überfallen haben, nicht wahr?
10:34Nein, die Deutschen waren's.
10:36Die Deutschen sollen es gewesen sein?
10:39Aha.
10:40Tja, aber was haben die Nazis denn da überhaupt zu suchen?
10:44Denn das alles hier ist doch angestammtes ungarisches Gebiet,
10:48wie ihr immer großschneuzig behauptet.
10:50Ich weiß nur, dass die Deutschen hinter mir hergeschrien haben
10:52und dass sie in Zivil waren und dass jeder eine Maschinenpistole hatte.
10:57Na, sowas.
10:59Das ist ja sehr interessant.
11:05Du, glaubst du, ich bin blöde, du Rotznase?
11:08Nein, das glaube ich gar nicht.
11:09Willst mir ein Bären aufbinden, dass die Deutschen zu mir nichts, dir nichts,
11:12die Offiziere der ungarischen Garnison überfallen
11:14und dass sie aus heiterem Himmel einen alten ungarischen General über den Haufen schießen?
11:28Die, die das Schloss überfallen haben, das waren dieselben,
11:31die so scharf darauf sind, diese Liste in die Hand zu bekommen.
11:35Danach müssen sich unter den Häftlingen nicht nur unsere Offiziere befinden,
11:39sondern auch kommunistische Elemente.
11:41Und die Kommunisten sind es, denen dieser geheimnisvolle Ungar aus der Klemme helfen will.
11:49Da ist auch für uns was zu holen.
11:51Wir können nämlich drei Fliegen mit einer Klappe schlagen.
11:56Erstens.
11:57Wir schlagen die eigenen Leute raus und verstärken damit unsere Reihen.
12:01Zweitens.
12:02Wir schnappen diesen Ungarn, der im Untergrund wühlt, mitsamt seiner Bande.
12:06Und drittens.
12:08Wir prügeln aus diesen Halunken heraus, wohin eigentlich Sotowitsch verschleppt worden ist.
12:14Komm her, du feige Kröte.
12:17Du wirst doch nicht bestreiten wollen,
12:18dass der Überfall auf das Konto von euch verfluchten Kommunisten geht.
12:24Mann, das ist wieder mal eine geniale Idee, Stanko.
12:29Du, Jan.
12:32Wie steht's mit Munition?
12:42Und was machen wir, wenn Kerrutsch nicht unter Ihnen ist?
12:52Er wird dabei sein.
12:54Ich habe seinen Namen auch gelesen.
12:56Verlasst euch drauf, Genossen.
12:58Kannst du ihn beschreiben?
13:00Ich habe ihn einmal in Budapest bei einem illegalen Treff gesehen,
13:03aber beschreiben.
13:04Er ist untersetzt und kräftig, trägt einen Bart
13:07und wird ungefähr 35 sein.
13:12Und die Waffen?
13:14Wir haben noch zwei neue Maschinenpistolen besorgt.
13:19Während Sie im grünen Haus waren, Inspektor, hat sich hier einiges getan.
13:24Einflussreiche Kreise
13:26haben sich mit der nachdrücklichen Bitte an mich gewandt,
13:29dass wir Kerrutsch die Flucht ermöglichen.
13:32Das ist aus bestimmten Gründen für Sie außerordentlich wichtig.
13:37Sie überlassen den Deutschen eine solche Entscheidung?
13:42Immerhin sind die Deutschen unsere Verbündeten.
13:46Vergessen wir das nicht.
13:56Den kleinen Gefallen können wir Ihnen wirklich tun.
13:59Nein?
14:01Ich protestiere gegen eine solche Kapitulation, Herr Hauptmann,
14:05und werde mich an allerhöchster Stelle beschweren.
14:08Aber Herr Inspektor,
14:10und gleich an allerhöchster Stelle?
14:14Vielleicht gelingt es mir, Ihnen mit einem kleinen Witz
14:16über die Enttäuschung hinwegzuhelfen.
14:24Als Edward, der spätere König von England,
14:26noch ein blutjunger Herzog war,
14:29da sagte sein Erzieher während des Religionsunterrichts,
14:33es gibt etwas, Majestät,
14:34das sogar noch höher als der König ist.
14:37Ja, ich weiß,
14:38unterbrach ihn der Herzog.
14:40Das ist das Ass.
14:46Das sollten wir auch beherzigen, Herr Inspektor.
14:49Na, dann Prost.
14:52Kommen Sie rein.
14:56Ich melde gehorsamst,
14:58dass ein Telegramm eingetroffen ist.
14:59Für den Herrn Inspektor.
15:07Dienstlicher Befehl in Angelegenheit,
15:09Kerotsch sämtliche Bemühungen sofort einzustellen.
15:12Mit nächsten Zug nach Budapest zurückkehren.
15:17Komm, Loschi,
15:19Polizeioberrat.
15:21Vielleicht ist in Budapest etwas dazwischen gekommen.
15:25Hier ist etwas dazwischen gekommen.
15:27Herr Hauptmann.
15:30Vielleicht tut es Ihnen noch leid.
15:37Ich darf mich empfehlen.
15:48Ich darf mich empfehlen.
16:03rauf auf den LKW.
16:06Und nicht so müde.
16:09Ausruhen könnt ihr euch nachher,
16:10wenn ihr es hinter euch habt.
16:11Dalli, Dalli.
16:12Nun aber Tempo.
16:13Wir haben mehr zu tun.
16:15Wird's bald, verfluchte Bande.
16:17Na los, los.
16:36Du bleibst immer ganz dicht vor mir.
16:37Aber leise.
17:04Was soll mit dem Boot werden?
17:06Abstoßen.
17:06Und jetzt weg hier.
17:32Sie kommen.
17:34Alles wie besprochen, Männer.
17:36Sobald wir die Gefangenen haben,
17:37so schnell wie möglich auf den Damm.
17:42Diese Scheißzweige.
17:43Wer soll da was sehen?
17:44Du machst die ganze Insel rebellisch.
17:46Kannst du dir das nicht verkneifen?
17:47Gut.
18:01Gut.
18:05Gut.
18:06Gut.
18:13Gut.
18:38Das müssen Sie doch sein.
18:40Na?
18:42Na, ich glaube schon.
18:44Und dass du mir schön die Schnauze hältst, sonst gebe ich dir einste Hauch zu deinem Geist aus.
18:50Ihr umstellt den Transport im Halbkreis, aber geschossen wird nur, wenn notwendig.
18:53Zu Befehl.
18:54Und du sagst nur, was ich dir vorspreche, sonst.
19:19Schmeiß mal das Tau rüber.
19:20Da, fang auf.
19:44Aussteigen.
19:45Na los, an Land mit euch.
19:47Habt ihr keine Lust oder braucht ihr eine extra Einladung?
19:51Ja.
19:53Ja.
19:57Ja.
20:01Ja.
20:12Ja.
20:15Ja.
20:16Ja.
20:26Ja.
20:27Ja.
20:45Und kein Wort mehr, als ich dir vorspreche.
20:47Oder es knallt.
20:52Ja.
20:57Ja.
21:28Und wir sollten uns einigen.
21:58Ja, bestimmt.
21:59Vorsicht, Moskow, sie sind hinter euch.
22:03Nimm die Hände hoch.
22:04Aber schnell.
22:08Na los.
22:09Geh zurück.
22:11Mist, verdammter.
22:12Auf der einen Seite die Gendarmen und auf der anderen Seite diese Banditen.
22:16Das Maul halten.
22:17Los, alle in die Mitte.
22:18Ja.
22:31Ja.
22:32Ja.
22:46Mit dir.
23:09Der Linke ganz vorne trägt unsere Uniform.
23:12Und weiter hinten ist noch einer.
23:26Hoch lebe die Königin jugoslawische Armee!
23:46Schießt nicht auf uns Kameraden!
23:51Kommt rüber zu uns Kameraden!
23:53Los, beilt euch!
24:00Entfassnen die roten Schweine!
24:01Zu Befehl! Geht eure Knarren her!
24:03Arse!
24:06Arse!
24:09Arse!
24:11Wir nach!
24:12Mach!
24:14Mach!
24:15Mach!
24:17Mach!
24:45Bleib immer dicht hinter mir.
24:47Falls wir uns verlieren, treffen wir uns drüben in der Meierei.
24:49Immer noch.
24:53Komm jetzt!
24:59Kellerts!
25:09Kellerts!
25:25Kellerts!
25:39Kampfer!
25:40Kampfer!
25:43Kampfer!
25:52Eine verdammt schmutzige Arbeit ist das, Yoshi.
25:54Die Gendarmen schießen auf Sie, nicht unsere.
25:57Irgendwie sind das doch auch unsere.
25:59Der Teufel soll sie holen.
26:03Im vergangenen Jahr ist während des Dreschens die Maschine kaputt gegangen.
26:06Und mir wollten sie Sabotage in die Schuhe schieben.
26:09Die haben mich so verdroschen, dass ich's noch heute im Kreuz spüre.
26:12Ja, die Burschen fackeln nicht lange, das ist schon wahr.
26:16Da ist es doch kein Wunder, dass an jeder Straßenecker auf uns geschossen wird.
26:19Ja, ja, ja.
26:43Eilung, Männer, wir sammeln uns auf der Lichtung!
26:52Ja!
26:58Und?
27:01Ja!
27:03Ja!
27:15Hände hoch! Vorwärts! Los!
27:19Da lang!
27:30Die Fähre losmachen! Aber schnell! Hinsetzen!
27:33Was werden Sie mit uns machen? Kein Wunsch!
27:57Habt ihr ein paar von den Kommunisten eingefangen?
27:59Sie haben uns abgeschüttelt, Stanko. Es waren zu viele.
28:03Na, Idioten!
28:14Ihr Trinkenschluck, Stanko!
28:35Wer sind Sie?
28:36Major Ratakowicz von den Funkern aus Lobby Saat.
28:49Na und Sie?
28:54Mein Name ist Miroslav Kerac. Ich bin Getreidehändler.
28:57Ein nahrhafter Beruf. Das trifft sich ausgezeichnet. Trinken Sie.
29:07Ich bin magendrank, vielen Dank. Ich vertrage nur Wein.
29:13Ich bin Möge.
29:22Ich bin Möge.
29:35Ich bin Möge.
29:37Ich bin Möge.
30:08Untertitelung des ZDF, 2020
30:32ZDF, 2020
30:53Da fasst man sich an den Kopf.
30:55Eine ganze Hundertschaft sucht nach der Tochter des Generals.
30:59Was sich diese serbischen Schurken herausnehmen,
31:03die schrecken offenbar vor keiner Gemeinheit zurück.
31:05Alles übern Haufen schießen.
31:07Sogar ein richtiger General muss dran glauben, wenn er ihnen im Wege steht.
31:11Und Sie fragt vorher keiner Kätzeli, wie?
31:14Ich würde ihn schon übers Maul fahren, wenn ich da unten wäre.
31:18Sie sind aber nicht dort, mein Bester, sondern hocken hier auf dem Misthal.
31:21Es kann keine Ungarin gewesen sein, die sie geboren hat.
31:24So viel steht fest, Sie haben nur Ihr Geschäft im Sinn, sonst nichts.
31:27Sehen Sie, dort kommt schon wieder so ein Arsgeil.
31:29Ich bin gespannt auf das Trinkgeld, mit dem dieser Schacherer mich abschweißen will.
31:33Und dabei sind das mindestens vier Zentner Kupfer.
31:36Wenn nicht mehr.
31:37Verschwinden Sie, ich muss mit ihm falschen.
31:38Für ein Apfel und ein Ei spielt sich nichts ab.
31:40Bis dann.
31:47Da sind Sie ja wieder.
31:50Guten Tag, Herr Bärisch.
31:51Sie kommen gerade zur Rechnungzeit.
31:58Sie wollten Kerrotsch und die anderen erschießen.
32:00Vince hat Ort und Zeit ausgekundschaftet.
32:02Man ist Matsko leider zuvor gekommen.
32:04Aber Vince ist in den Händen der Checknicks.
32:07Das hat uns gerade noch gefehlt.
32:10Du kommst mit, wenn da Kram aufgeladen ist.
32:13Wir besprechen das mit Kenia.
32:14Ja.
32:15Na gut, Herr Volko, einigen wir uns auf der Basis.
32:18Einverstanden, Herr Bärisch?
32:19Sie machen keinen schlechten Schnitt dabei.
32:34Ich weiß es nicht.
32:36Ich habe keine Ahnung, wo Herr Sotowicz jetzt ist.
32:38Aber sicher weißt du das, mein Junge.
32:40Und du wirst es auch gleich ausspucken.
32:43Außerdem wirst du uns verraten, wer diese roten Serben sind, die deine kommunistischen Freunde unbedingt befreien wollten.
32:50Ein eigensinniges Volk, Herr Major.
32:53Halsstarrig, diese Ungarn.
32:55Ein erfahrener Dompteur ist imstande, jedes wilde Tier zu bändigen, Herr Karatsch.
33:00Meinem Leutnant Ravitsch haben damals in Friedenszeiten Zehntausende zugejubelt, als er noch in Belgrad im Zirkus auftrat.
33:07Wie kommt es, dass Sie das überhaupt nicht...
33:09Ach, ja, Belgrad, da komme ich leider viel zu selten.
33:12Ja, ja, in der augenblicklichen Situation sind Sie im Wald unentbehrlich.
33:16Sie werden sich vorstellen können, dass ein versprengtes Häuflein, wie das unsere, gewisse Versorgungsschwierigkeiten hat.
33:23Wenn Sie sich entschließen, bei uns zu bleiben, dann...
33:25Das würde ein ziemlich teurer Spaß werden, Herr Major.
33:28Die Preise sind astronomisch.
33:29Darüber machen Sie sich keine Gedanken, Herr Karatsch.
33:32Die gesamte Kasse unseres ehemaligen Regiments steht uns zur Verfügung.
33:39Wir haben hier wesentlich mehr Geld als Waffen oder Munition.
33:42So sieht es aus.
33:47Sie haben erklärt, dass Sie Getreidehändler sind.
33:50Und wir sind dringend angewiesen auf Ihre fachliche Erfahrung.
33:54Und nicht zuletzt auch darauf, dass Sie sich in der Gegend auskennen.
33:58Wir sind Soldaten, Herr Karatsch, und solange uns der Feind im Nacken sitzt, werden wir unseren Kampf mit allen Mitteln
34:03fortsetzen.
34:05Wozu also sollen wir den Bauern ihr Getreide, ihr Schmalz und die anderen Vorräte mit Gewalt wegnehmen, wenn wir sie
34:11mit Leichtigkeit dafür bezahlen können?
34:13Dieser Entschluss verrät wahrhaftig eine echte Gesinnung, Herr Major.
34:16Das heißt, dass wir uns einig sind.
34:18Jeder kämpft gegen den Feind, so wie er kann.
34:20Oder wollen Sie nicht?
34:21Na ja, das schon.
34:25Nur habe ich seit sechs Monaten meine Familie nicht mehr gesehen.
34:30Geht mir genauso, Herr Karatsch.
34:32Und die anderen haben auch keine Nachricht von Ihren Familien.
34:34Aber meine Frau hat entbunden, Herr Major.
34:38Und ich weiß nicht einmal, ob es ein Junge oder ein Mädchen ist.
34:42Ob das Kind überhaupt lebt.
34:46Ich bin unruhig.
34:47Jabbia ist überhaupt keine Entfernung.
34:49Ich sehe nur nach dem Rechen und komme wieder zurück.
34:52Nach alledem könnte ich gar nicht zu Hause hocken.
34:55Abgesehen davon bin ich Ihnen zu großem Dank verpflichtet, denn Sie haben mir das Leben gerettet.
34:58Und im Übrigen respektiere ich Ihre patriotischen Unternehmungen.
35:03Freut mich, Herr Karatsch, aber es genügt nicht, das mit Worten zu bekunden.
35:08Na?
35:10Das Schwein will nicht reden.
35:16Die lassen sich lieber totschlagen.
35:19Das habe ich bei den Kommunisten immer wieder beobachtet.
35:22Wann denn?
35:23Weil sie sich im grünen Haus saß.
35:25Aha.
35:27Ich kann Ihre Auffassung nur voll und ganz unterstreichen, Herr Major.
35:32Wir Serben stehen an einer Schicksalswende.
35:36Und ein Patriot ist nur, wer mindestens einen Eindringling ins Jenseits befördert.
35:40Mindestens einen.
35:42Bravo.
35:45So muss man denken.
35:51Offenbar ein hoffnungsloser Fall, Herr Leutnant.
35:54Völlig verstockt.
35:59Wenn Sie gestatten, werde ich meine patriotische Pflicht erfüllen.
36:02Darf ich um Ihre Pistole bitten, Herr Major?
36:08Bitte sehr.
36:10Ich danke Ihnen, Herr Major.
36:12Ich, äh, ich muss ehrlich zugeben, dass ich es in der Armee nicht weit gebracht habe.
36:17Ich war bei der Zahlmeisterei, wie im Zivilleben.
36:20Nur im Schießen.
36:22Im Schießen bin ich nie unter den Letzten gewesen, das können Sie mir glauben.
36:25Und immer, wenn ich wieder einmal ins Schwarze getroffen hatte,
36:29dann pflegte mein Kommandeur, der Leutnant Wunowitsch, zu sagen,
36:31Karatsch, Karatsch, wenn Sie mich halb so gut verpflegen würden, wie Sie schießen,
36:36dann brauchte ich nicht über Magengeschwüre zu klagen.
36:50Los, auf die Beine.
36:51Hab dich nicht so.
36:52Eine Schaufel, bitte.
36:55Da.
36:56Aber lass du mir tief genug krebst, du Miststück.
36:59Denn bei der Hitze gibt's nichts Schlimmeres als eine faulende Leiche,
37:01die zum Himmel stinkt.
37:03All die Arbeit, vorwärts!
37:11Was?
37:45Wo ist Motzko jetzt?
37:52Hörst du nicht?
37:54Ich habe dich gefragt, wo Motzko ist.
37:57Sie wissen das viel besser als ich.
38:01Lassen Sie mich doch, Herr Offizier.
38:04Nicht einmal der Henker verhöhnt sein Opfer in der letzten Stunde.
38:07Der Henker, du Riffi, was redest du da für einen Unsinn?
38:10Klettere da raus.
38:12Lassen Sie mich noch etwas tiefer kratzen.
38:14Löff die Scharfe weg.
38:16Los, komm endlich raus.
38:18Mach schon.
38:40Dreh dich um.
38:43Was ist denn?
38:44Dreh dich um.
38:47Da nimm.
38:49Die Pistole.
38:51Und wenn du mir jetzt noch nicht glaubst, dass ich es bin, mit dem sich Motzko treffen wollte,
38:54dann schieß mir oder dir eine Kugel in den Kopf.
38:58Los.
39:21Jetzt können wir offen sprechen und beantworte mir jede Frage.
39:27Wer bist du?
39:29Ich?
39:33Das weiß ich schon selbst nicht mehr.
39:39Erhol dich von dem Schreck.
39:40Das weiß ich schon selbst nicht mehr.
40:29Was gibt es, Vater?
40:30Nichts Gutes.
40:31Der Herr ist eingetroffen.
40:33Allein?
40:33Das ist es ja eben.
40:35Er kam mit einer jungen Frau an.
40:36Einen, der sich als Diener ausgibt.
40:38Aber ich glaube, dass sie nicht freiwillig da sind.
40:41Jäger haben sie gebracht.
40:42Bis an die Zähne bewaffnet.
40:44Elf Mann sind's.
40:45Und alle sprechen sie Deutsch.
40:46Sie sprechen Deutsch?
40:47Ja, mein Sohn.
40:47Und irgendein Kommandant ist unter ihnen.
40:50Eine schöne Bescherung.
40:51Noch etwas?
40:52Sie bewegen sich im Haus.
40:54Aber es scheint, als ob man sie streng bewacht.
40:56Gut, Vater.
40:56Ich melde es Onkel Dujang.
40:57Gehen Sie zurück.
40:58Aber seien Sie bitte vorsichtig.
40:59Ich komme wieder wie gewohnt.
41:01Ja.
41:01Vater.
41:03Passen Sie auf, dass Ihnen nichts geschieht.
41:24Den Rest der Geschichte kennst du.
41:27Und jetzt baumle ich mit den Beinen im eigenen Grab.
41:31Sei froh, dass du nicht richtig drin liegst.
41:37Hör mal zu.
41:42Wie ich das sehe, bist du immer so in die Sachen hineinverwickelt worden, wie ein Säugling in seine Windeln.
41:47Du wusstest nichts, wolltest nichts, aber man hat dich getreten und so weiter.
41:53Aber so geht das nicht, Kumpel.
41:57Um uns herum wissen alle sehr genau, was sie tun.
42:00Der Feind weiß es.
42:02Und der Freund auch.
42:05Seh mal, man kann sich nicht die ganze Zeit zwischen Freund und Feind immer nur durchschwindeln.
42:09Man muss nun mal einen eigenen Standpunkt haben.
42:11Ja.
42:15Ich bin genauso wie dein Schwiegervater bin, wie Drott oder Motzko oder all die anderen Genossen.
42:21Und so wie die, weiß ich immer genau, was ich mache und warum.
42:27Und wenn du dich uns anschließt,
42:31dann musst du auch aus klarer Überlegung heraus handeln.
42:35Und wollen, was du erkannt hast.
42:39Na gut.
42:41Darüber sprechen wir ein andermal ausführlich.
42:49Los.
42:51Wirf die Jacke und die Mütze rein.
42:54Und dann begrab dich anständig, wie sich's gehört.
42:56Das mach ich gern.
43:08Hier gibt's eine Meierei.
43:11Wenn du aus dem Wald rauskommst,
43:13gleich hinter der Lichtung, dann siehst du sie schon.
43:16Binde dir einen Bündel Reißig auf den Rücken.
43:18Ja.
43:21Und wenn du einem Deutschen begegnest,
43:22verstehst du eben seine Sprache nicht.
43:24Ja.
43:24Läuft dir ein Ungar oder sonst wer über den Weg,
43:26tust du, als hättest du einen Dachschaden.
43:28Von der Bombe.
43:30Kapiert?
43:32Ist mir klar.
43:33Und was wird aus dir?
43:34Was wird schon klappen?
43:35Sie halten mich für einen Serben.
43:39Wenn die Banditen mir nicht hinter die Schliche kommen.
43:43Dann bin ich in einer Stunde auch dort.
43:45Geh lieber nicht zurück.
43:47Komm gleich mit.
43:49Verstehst du das denn nicht?
43:53Einen Toten, den sucht keiner mehr.
43:55Aber wenn ich auf Nimmerwiedersehen verschwinde,
43:57dann ist doch in ein paar Minuten die ganze Bande auf den Beinen.
44:00So, das reicht.
44:03Jetzt hau ab.
44:06Auf Wiedersehen.
44:07Wie verhältst du dich?
44:08Das ist ganz einfach.
44:09Wenn ich einen Deutschen treffe,
44:11dann verstehe ich kein Wort.
44:13Nicht verstehen.
44:14Nicht verstehen.
44:15Und bei allen anderen...
44:18Bis nachher.
44:19Bis nachher.
44:43Bis nachher.
45:01Bis nachher.
45:24Bis nachher.
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