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  • il y a 2 jours
Einführung in die Ethik
Vorlesung 4:
Die Substanz und die Modi

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Éducation
Transcription
00:00Bonjour, aujourd'hui nous tâchons très profondes dans les questions qui ont été envoyés.
00:05C'est une lecture de l'analyse du Dr. Adel Hadjami sur Baruch de Spinoza.
00:10Oui, et ce que nous avons posé, c'est assez ambitionné.
00:15Absolue.
00:16Nous allons essayer, son completes Weltbild à knacken.
00:20Spinoza stellt une, je trouve, assez radicale Behauptung, qui se fait sur la toute l'analyse.
00:27C'est une idée, qui nous a notre vie de l'analyse.
00:29C'est un peu plus de l'analyse.
00:31Dr. Hadjami formulé, je crois, c'est pas possible que les choses se sont.
00:36C'est pas possible que les choses se sont.
00:38C'est pas possible, que les choses se sont, se sont passées et passées, c'est absolument unvermeidable.
00:44Kein Zufall, kein Was-wäre-wenn.
00:46Nichts, keine alternative Realität.
00:49Einfach eine einzige logische Kausalkette von Anfang bis Ende.
00:54Ja, und das ist eine harte Pille, die man schlucken muss.
00:57Das fühlt sich ja erstmal total kontraintuitiv an.
01:01Völlig.
01:02Deshalb wollen wir heute genau das tun.
01:04Wir folgen den Spuren in ihrer Vorlesung, um zu verstehen, wie Spinoza überhaupt zu diesem Schluss kommt.
01:10Es ist ein bisschen wie eine Detektivgeschichte.
01:13Das gefällt mir.
01:15Der Tatbestand ist dieser radikale Determinismus.
01:18Und wir suchen jetzt nach den Beweisen in seiner Metaphysik.
01:21Und da fangen wir am besten ganz am Anfang an.
01:24Bei den grundlegendsten Bausteinen.
01:26Den sogenannten Attributen und Modi.
01:29Packen wir die Lupe aus.
01:31Der erste Hinweis in den Unterlagen ist ja Spinozas Ausgangspunkt.
01:35Es gibt nur eine einzige und ewige Substanz.
01:38Nur eine?
01:39Ja, und diese Substanz ist alles.
01:42Er nennt sie Gott oder Natur.
01:45Für ihn ist das dasselbe.
01:46Alles, was wir sehen, denken und fühlen, ist nicht irgendwie getrennt davon, sondern ein Teil davon.
01:52Okay, also eine Substanz, ein großes Ganzes.
01:55Aber wie kommen wir von dieser einen Substanz zur unglaublichen Vielfalt der Welt, die wir ja erleben?
02:01Die Vorlesung spricht davon von Attributen.
02:05Auf Arabisch Asifat.
02:06Ist das wie eine Eigenschaft?
02:11So wie ein Tisch die Eigenschaft hat, braun zu sein?
02:14Das ist die naheliegende Frage, aber genau hier müssen wir sofort umdenken.
02:18Was hier so faszinierend ist, ist, dass Spinoza diesen Begriff viel, viel radikaler meint.
02:23Laut der Quelle ist ein Attribut nicht etwas, das eine Sache hat.
02:26Sondern?
02:27Sondern etwas, das die Sache in ihrem fundamentalen Wesen ist.
02:32Man könnte eine Analogie verwenden.
02:34Die braune Farbe ist wie ein Mantel, den der Tisch trägt.
02:37Man könnte ihn abschleifen und neu streichen.
02:39Das wäre eine Eigenschaft.
02:41Eine Eigenschaft, die man verändern kann, ohne den Tisch selbst zu zerstören.
02:44Genau.
02:45Ein Attribut ist aber, sagen wir mal, eher wie die DNA eines Lebewesens.
02:50Es ist nicht etwas, das der Mensch hat.
02:52Es ist das, was er ist.
02:54Man kann die DNA nicht entfernen, ohne das Wesen selbst auszulöschen.
02:58Ah, okay.
02:59Und so sind die Attribute für Spinoza das, was der Verstand vom Wesen dieser einen Substanz,
03:05von Gott oder der Natur, eben erfassen kann.
03:08Sie sind die fundamentalen Ausdrucksweisen der Realität selbst.
03:11Das ist eine super hilfreiche Analogie, also keine aufgemalten Eigenschaften,
03:15sondern quasi der Quellcode der Realität.
03:18Quasi, ja.
03:19In den Unterlagen werden ja zwei davon explizit genannt.
03:23Denken, also Al-Fikr und Ausdehnung, El-Imtidat.
03:28Bedeutet das also, dass die gesamte geistige Welt und die gesamte materielle Welt
03:32nur zwei fundamentale Aspekte dieser einen Substanz sind?
03:36Exakt.
03:38Stellen Sie es sich wie zwei verschiedene Fenster vor,
03:40durch die wir auf dieselbe unendliche Landschaft blicken.
03:44Durch das eine Fenster Ausdehnung sehen wir alles Materielle.
03:47Planeten, Stühle, unsere Körper, Atome.
03:50Die Welt der Physik, genau.
03:53Und durch das andere Fensterdenken sehen wir alles Geistige.
03:57Ideen, Logik, Gefühle, Bewusstsein.
04:00Die Welt der Gedanken.
04:02Für Spinoza sind das aber eben nicht zwei getrennte Welten,
04:05die irgendwie auf mysteriöse Weise miteinander interagieren müssen.
04:09Was ja das klassische Problem ist.
04:11Wie kann mein geistiger Gedanke, Armheben, meinen materiellen Arm dazu bringen, sich zu bewegen?
04:18Genau dieses Problem will Spinoza auflömsen.
04:20Er sagt, es sind keine zwei Welten.
04:23Es ist dieselbe eine Substanz, die sich eben gleichzeitig und vollständig als materielle Welt und als geistige Welt ausdrückt.
04:31Wow, eine und dieselbe Sache betrachtet unter zwei verschiedenen fundamentalen Aspekten.
04:37Okay, das ist schon mal ein gewaltiger Gedanke.
04:40Mein Stuhl und der Gedanke an meinen Stuhl sind also letztlich dasselbe nur durch zwei verschiedene Brillen betrachtet.
04:48Das ist verrückt.
04:49Ja.
04:49Aber das bringt mich zur nächsten Frage.
04:52Wenn es nur diese eine Substanz mit ihren zwei grundlegenden Ausdrucksformen gibt, woher kommt dann die ganze Action?
04:59Woher kommen die unzähligen einzelnen Dinge?
05:02Wo passe ich in dieses System?
05:04Wo passt dieser einzelne Gedanke, den ich gerade habe?
05:07Die Vorlesung nennt diese Einzeldinge ja Modi.
05:10Auf Arabisch Al-Akhwal.
05:11Und damit sind wir beim zweiten entscheidenden Puzzleteil.
05:15Die Modi sind die konkreten individuellen Erscheinungsformen innerhalb der Attribute.
05:20Innerhalb.
05:21Genau.
05:22Die Quelle stellt klar, dass diese Modi keine Illusionen oder Einbildungen sind.
05:27Sie sind absolut real.
05:28Aber, und das ist der Kneckpunkt, sie können nicht unabhängig von der Substanz und ihren Attributen existieren.
05:34Sie sind also abhängig.
05:37Total.
05:37Sie sind wie Wellen auf dem Ozean.
05:39Eine Welle ist real, man kann auf ihr surfen, sie hat Kraft, aber sie kann nicht ohne den Ozean existieren.
05:46Sie ist nur eine zeitlich begrenzte Form, die der Ozean annimmt.
05:50Das heißt, um das mal auf uns zu beziehen, mein Körper, so wie er hier sitzt, ist eine spezifische Welle im unendlichen Ozean der Ausdienung.
05:58Und mein Gedanke, den ich gerade über Spinoza habe, ist eine spezifische Welle im unendlichen Ozean des Denkens.
06:04Perfekt zusammengefasst. Und genau hier für die Vorlesung eine weitere sehr wichtige Unterscheidung ein, die auf den ersten Blick vielleicht etwas sperrig wirkt, aber sie ist der Schlüssel zum Ganzen.
06:14Okay.
06:14Sie unterscheidet zwischen unendlichen und endlichen Modi.
06:18Das ist sozusagen der Mechanismus, durch den aus der einen ewigen Substanz die dynamische Welt der vielen einzelnen Dinge entsteht, die wir erleben.
06:26Das klingt jetzt erstmal wie ein Widerspruch in sich. Wie kann eine spezifische Form ein Modus unendlich sein? Wie wird das in der Quelle erklärt?
06:37Die Erklärung in ihren Unterlagen ist da sehr präzise und hilft, die Kausalkette zu verstehen. Es gibt demnach zwei Arten von unendlichen Modi. Die unmittelbaren auf Arabisch Mubascha.
06:49Und die mittelbaren.
06:49Okay. Und die mittelbaren. Genau. Chair Mubascha.
06:54Okay. Schritt für Schritt. Was ist der unmittelbare unendliche Modus?
06:57Der unmittelbare unendliche Modus ergibt sich direkt, also ohne jeden Zwischenschritt, aus der Natur des jeweiligen Attributs.
07:06Für das Attribut der Ausdehnung, also die gesamte materielle Welt, nennt die Quelle hier Bewegung und Ruhe.
07:13Al-Harka was Sukun.
07:15Ah.
07:16Damit ist nicht die Bewegung eines bestimmten Autos gemeint, sondern das universelle Prinzip, dass es im materiellen Universum überhaupt so etwas wie Bewegung und Ruhe gibt.
07:25Verstehe. Es ist nicht eine Bewegung, sondern sozusagen das Betriebssystem, das Bewegung überhaupt erst möglich macht.
07:34Genau. Es ist das fundamentalste Gesetz der Physik, das aus der Natur der Materie selbst folgt.
07:40Und was ist das Äquivalent im Attribut des Denkens? Da nennt die Quelle den unendlichen Verstand.
07:47Al-Fahem Rair al-Mutanahi. Und auch hier. Das ist nicht ihr oder mein Verstand, sondern die Gesamtheit aller möglichen logischen Strukturen, aller Ideen und Wahrheiten.
07:59Also alles, was denkbar ist.
08:00Alles, was aus der Natur des Denkens an sich folgt. Die unendliche Bibliothek aller denkbaren Gedanken, wenn Sie so wollen.
08:07Okay. Das sind also die allerersten, grundlegendsten Prinzipien. Und was ist dann der mittelbare, unendliche Modus? Was macht ihn mittelbar?
08:18Er ist mittelbar, weil er auf dem unmittelbaren Modus aufbaut, erfolgt aus ihm.
08:24Man kann ihn sich als das gesamte System der universellen Naturgesetze vorstellen, das alles regelt.
08:30Also alle Gesetze der Physik zusammen.
08:32Ja. Und hier kommt die Ozeananalogie aus der Quelle wieder ins Spiel, die das wunderbar verdeutlicht.
08:39Stellen Sie sich wieder den Ozean vor. Die gesamte Wassermasse. Das ist die Substanz in ihrem Attribut der Ausdehnung.
08:45Okay, ich hab's vor Augen. Ein riesiger, unendlicher Ozean.
08:49Gut. Der unmittelbare, unendliche Modus wäre dann das grundlegende Prinzip der Bewegung des Wassers.
08:56Die fundamentale Tatsache, dass Wasser fließen, strömen und in Ruhe sein kann.
09:00Die Grundfähigkeit sozusagen. Richtig. Aber aus diesem Prinzip folgt etwas Komplexeres.
09:06Der mittelbare, unendliche Modus. Das sind die Gesetze der Hydrodynamik, die Thermodynamik, die Schwerkraft,
09:12all die physikalischen Gesetze, die zusammen die gesamte Dynamik des Ozeans als System bestimmen.
09:18Also die Regeln des Spiels.
09:19Genau. Die Regeln, wie Wellen entstehen, wie sich Strömungen bilden, wie Gezeiten funktionieren.
09:25Es ist das Gesamtgefüge des Ozeans.
09:27Ah, jetzt wird ein Schuh draus? Und die einzelne Welle, die ich am Strand sehe und die nach ein paar Sekunden bricht, die wäre dann?
09:36Das ist der endliche Modus. Die einzelnen, konkreten Dinge und Ereignisse.
09:41Die Welle selbst. Die Welle selbst. Die Quelle sagt es fast wörtlich so.
09:45Der unendliche Modus ist das Gesamtprojekt der Wellenbewegung.
09:49Und die endlichen Modi sind die einzelnen Wellen.
09:51Immanuel. Jede Welle ist real, hat eine Form, eine Dauer, eine Energie, aber sie ist nur eine vergängliche Erscheinungsform des Ozeans.
10:01Exakt. Die vollständig von den universellen Gesetzen, dem mittelbaren, unendlichen Modus bestimmt wird und nicht ohne den Ozean, die Substanz, existieren kann.
10:11Genauso sind Sie, ich, dieser Tisch und jeder Gedanke ein endlicher Modus. Real, aber abhängig und vergänglich.
10:19Also wenn wir die Teile jetzt mal zusammensetzen, Spinoza zeichnet das Bild eines, ja, eines perfekt logischen, lückenlosen Uhrwerks.
10:27Das ist ein gutes Bild.
10:29Alles beginnt mit der einen Substanz, Gott oder der Natur.
10:33Diese Substanz drückt sich in ihren fundamentalen Wesenszügen aus, den Attributen wie Denken und Ausdehnung.
10:40Aus diesen Attributen folgen direkt die grundlegendsten Prinzipien.
10:44Die unmittelbaren, unendlichen Modi.
10:46Richtig. Und aus denen folgt wiederum das gesamte System der Naturgesetze, die mittelbaren, unendlichen Modi.
10:54Und diese Gesetze bestimmen dann mit mathematischer Notwendigkeit jeden einzelnen, endlichen Modus.
11:00Genau, die ganze Welt will, wie Sie kennen, jede einzelne Welle im Ozean.
11:03Es ist wie eine einzige, riesige, logische Ableitung. Ganz genau.
11:08Und das führt uns unausweichlich zurück zu dieser radikalen Aussage vom Anfang, die in der Quelle so betont wird.
11:14Es war nicht möglich, dass die Dinge anders geschehen.
11:17Weil alles lückenlos miteinander verbunden ist.
11:20Ja, weil jeder endliche Modus, jedes Ereignis, jedes Objekt eine zwingende Konsequenz der unendlichen Modi ist.
11:28Also der Naturgesetze.
11:30Diese Gesetze sind eine zwingende Konsequenz der Attribute.
11:34Und die Attribute sind nichts anderes als das Wesen der Substanz selbst.
11:38In diesem System gibt es keine Lücke.
11:41Keine einzige.
11:42Keine Lücke, durch die der Zufall oder ein freier Wille schlüpfen könnte.
11:46Moment mal, das kann ich nicht einfach so schlucken.
11:48Das ist eine harte Pille.
11:50Die Quelle sagt also, es gibt null freien Willen.
11:52Die Tatsache, dass Sie uns diese Unterlagen geschickt haben und wir jetzt genau diese Analyse führen,
11:58war also eine notwendige Konsequenz dieser kosmischen Struktur?
12:01Nach dieser Philosophie ja.
12:02Meine Entscheidung, heute Morgen einen Kaffee statt eines Tees zu trinken, war vorbestimmt.
12:07Das widerspricht doch meiner gesamten Lebenserfahrung.
12:10Absolut.
12:11Geht die Vorlesung darauf ein, wie Spinoza diesen offensichtlichen Widerspruch auflöst?
12:18Ja, das ist der entscheidende Einwand, den jeder hat.
12:23Spinoza würde laut dieser Lehre sagen, unser Gefühl der Freiheit ist eine Illusion, die auf Unwissenheit beruht.
12:31Auf Unwissenheit?
12:33Ja.
12:34Wir sind uns unserer Handlungen und Wünsche bewusst, aber wir kennen nicht die unendlich komplexe Kette von Ursachen,
12:41die zu diesen Wünschen und Handlungen geführt hat.
12:44Die Welle im Ozean mag, wenn sie Bewusstsein hätte, denken, ich entscheide mich jetzt zum Strand zu rollen.
12:52In Wirklichkeit wird sie aber von Wind, Strömung und der Schwerkraft angetrieben, von Kräften, die sie nicht kennt.
12:59Genauso glauben wir, frei zu wählen, weil wir die unzähligen biologischen, psychologischen und sozialen Ursachen, die uns prägen, nicht vollständig durchschauen.
13:09Wir sehen also nur unsere eigene kleine Welle und nicht den ganzen Ozean an Ursachen hinter uns.
13:16So kann man es sehen. Das ist ein ernüchternder, aber auch irgendwie faszinierender Gedanke.
13:22Die Modi werden in der Quelle ja auch als Resultate oder Konsequenzen entnatalisch der göttlichen Natur beschrieben.
13:31Richtig.
13:31Es ist also keine Schöpfung im Sinne von, ein Gott entscheidet etwas zu tun, sondern ein logisches Folgern.
13:38Exakt. Es ist kein willkürlicher Akt. Für Spinoza folgt die Welt aus dem Wesen Gottes so notwendig, wie aus dem Wesen eines Dreiecks folgt, dass seine Winkelsumme 180 Grad beträgt.
13:51Ah, der berühmte Vergleich.
13:53Genau. Gott hätte die Welt nicht anders schaffen können, genauso wenig, wie er ein Dreieck mit einer Winkelsumme von 190 Grad schaffen könnte.
14:03Das wäre ein Widerspruch zu seiner eigenen Natur.
14:06Fassen wir das Wichtigste für Sie nochmal zusammen. Nach der Lektüre von Dr. Hadjamis Vorlesung ist die Realität für Spinoza eine einzige unendliche Substanz.
14:16Gott oder Natur.
14:17Genau, die wir durch verschiedene Fenster oder Attribute wahrnehmen, wie das Materielle und das Geistige.
14:24Alles, was wir dann konkret erfahren, jeder Mensch, jeder Gedanke, jeder Gegenstand, sind Modi.
14:31Das sind notwendige, vollständig determinierte Ausdrucksformen dieser einen Substanz, die von ewigen und unendlichen Gesetzen regiert werden.
14:40Die zentrale Erkenntnis für Sie ist also dieser radikale Perspektivwechsel.
14:45Ja.
14:45Weg von einer Welt, die aus Milliarden getrennter, unabhängiger Objekte besteht, die irgendwie zufällig miteinander interagieren.
14:54Und wohin?
14:55Hin zu einer einzigen, total vernetzten Realität, in der alles mit logischer Notwendigkeit miteinander verbunden ist und sich wie ein unendlich komplexes Theorem entfaltet.
15:07Jedes Einzelding ist nicht isoliert, sondern ein integraler, unvermeidlicher Teil eines unendlichen, kohärenten Ganzen.
15:14Und wir lassen sie mit einem letzten Gedanken allein, der sich daraus ergibt.
15:20Die Quelle konzentriert sich ja auf die Struktur dessen, was ist.
15:23Aber denken wir das mal weiter.
15:25Mhm.
15:26Wenn alles, was geschieht, jede gute Tat, aber auch jedes Verbrechen, jede Naturkatastrophe, ein notwendiger und unvermeidlicher Ausdruck dieser einen, perfekten Substanz ist, was bedeutet das dann für unsere menschlichen Konzepte von Gut und Böse?
15:41Genau. Wenn nichts anders sein könnte, als es ist, kann man dann eine Welle im Ozean als böse bezeichnen, weil sie ein Schiff zum Kentern bringt?
15:51Oder ist das einfach nur unsere menschliche Perspektive?
15:54Auf ein notwendiges Naturereignis?
15:57Kann es in einem solchen Universum überhaupt so etwas wie einen Fehler, einen Makel oder eine Sünde geben?
16:03Kann es in einem solchen Universum überhaupt so etwas wie einen Schiff zum Kentern bringen?
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