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  • vor 4 Wochen
Die schöne Warwara (Originaltitel: russisch Варвара-краса, длинная коса, Warwara-krassa, dlinnaja kossa) ist ein sowjetischer Märchenfilm[2] aus dem Jahr 1970. Verfilmt wird hier im Wesentlichen das Märchen Der Meereszar und die allweise Wassilissa aus der Sammlung von Alexander Nikolajewitsch Afanassjew. Dieses Märchen Afanassjews spielt um den Motivkreis der magischen Flucht[3] und ist verwandt mit den Grimmmärchen Der Liebste Roland und De beiden Künigeskinner. Der Wasser- oder Brunnengeist Tschudo-Judo ist allerdings bei Afanassjew aus anderen Märchen bekannt wie z. B. Iwan Bykowitsch.[4] So werden im Warwara-Film durch die fabulierende Märchenerzählweise von Alexander Rou auch noch weitere Märchenmotive in das Märchengeschehen der magischen Flucht[5] einbezogen.

Handlung
Zar Jeremei reist ein ganzes Jahr lang durch sein Zarenreich, um alles was es dort gibt zu zählen und um darüber ein Register zu erstellen. Nach getaner Arbeit kehrt er heim und macht auf dem Rückweg eine Pause. Durch Durst getrieben sucht er einen Brunnen auf, aus dem er trinken will. Da packt ihn der Tiefwasserzar „Tschudo-Judo – der Gesetzlose, der finstere Fürst auf dem Grunde der Seen, der mächtige Herrscher in den Tiefen des Moors usw.“ am Bart und verlangt ein Lösegeld. Um freizukommen, verspricht Jeremei, Tschudo-Judo das zu überlassen, was er in seinem Reich nicht kennt. Wieder daheim, wird der Zar überschwänglich begrüßt und erfährt, dass ihm die Zarin einen Thronfolger geboren hat. In diese prekäre Situation geraten, sucht er den Rat seines Schreibers Afonja, dem eine gewiefte Idee aufkommt – er solle seinen Sohn gegen ein anderes Balg austauschen und später, nach dem Erfüllen des Versprechens, den wahren Sohn wieder zurückholen. Das Kind wird also mit dem eines Fischers vertauscht, wobei es aber zu einer doppelten Vertauschung kommt, sodass am Ende – ohne Wissen des Zaren – doch wieder der Zarewitsch in der Zarenwiege liegt.

Kategorie

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Kurzfilme
Transkript
00:00:00Es war einmal, ich weiß nicht wann es war, mit anderen Worten gesagt, nicht heute, auch
00:00:17nicht gestern, in weiter Ferne hinter den Bergen ein ziemlich mächtiger Zahn.
00:00:22Jeremai, der Wertige, der sehr resolut und auch sehr wirtschaftlich war.
00:00:30Und plötzlich eines Tages kam Jeremai ein Verdacht.
00:00:35Ich hab's ein Reich, doch verwalt ich's auch mit Bedacht.
00:00:39Schon morgen zieh ich aus, selbst bei der Hitze und werd alles, was ich besitze, überprüfen,
00:00:44sortieren und ein Register darüber führen.
00:00:51Neue Kerzen aus Wachs?
00:00:53Fünfhundertchen!
00:00:55Säche und runtergebrannte?
00:00:57Zwei, ein Hut und reißen.
00:00:58Hatten wir schon.
00:01:01Weiter, nächste Zeile.
00:01:02Nächste Zeile.
00:01:03Bezeichnung des Gegenstandes.
00:01:04Des Gegenstandes bezeichnung.
00:01:06Throne.
00:01:07Throne.
00:01:08Wie viel Stück?
00:01:09Stück wie viel?
00:01:10Zwei Thronsessel.
00:01:11Zwei Thronsessel.
00:01:12Komm an, du zurück!
00:01:14Ach, du dummer Holzkopf.
00:01:17Bichu!
00:01:18Zwei Thronsessel.
00:01:19Der Zar regiert vom Thron aus.
00:01:21Ganz und gar meine Meinung, Väterchen.
00:01:23Der Zar regiert vom Thron aus.
00:01:25Also, natürlich nicht.
00:01:27Also heißt das Ding, auf dem See sitzt, Thronsessel.
00:01:31Es ist zwar etwas philosophisch, aber logisch.
00:01:34Nicht wahr?
00:01:34Du hast mich überzeugt.
00:01:36Also schreibt in die Liste erstens ein Thron und zweitens ein Thronsessel.
00:01:40Erstens ein Thron und zweitens ein Thronsessel.
00:01:42Okay, aber das darf mir die Fenster, die Thronen, die Wencke, die Döpfe raus.
00:01:46Jetzt machen wir draußen weiter.
00:01:48Hören wir nach!
00:01:49Aszt und zweitens ein Thron.
00:02:01Die Wunderschöne
00:02:09Habt ihr auch genügend FDPệu trophieren?
00:02:10Habt ihr auch genügend Tinte mit?
00:02:20Habt ihr genügend Tinte mit?
00:02:25Und was ist mit den Schreitfedern?
00:02:27Und was ist mit den Schreibfedern?
00:02:30Die Federn reißen auf eigenen Füßen.
00:02:39Und die Pergamente?
00:02:40Wo sind die Pergamente?
00:02:42Die kommen zu selbst nachgelaufen.
00:02:48Wohin reist du mit den vielen Leuten, Jero Muschka?
00:02:51Wohin? Sie ist wieder mal schwer von Begriff.
00:02:54Ich hab es dir doch gestern schon erklärt, Melaniushka.
00:02:56Ich reise, um den gesamten Inhalt unseres Zarenreiches festzustellen und zu zählen.
00:03:01Das kann ein anderer tun. Das ist nicht Zarensache.
00:03:04Lange Haare, aber kurzer Verstand.
00:03:07Wer soll es sonst tun? Das Reich gehört mir.
00:03:09Es ist Zarensache.
00:03:10Nein, keine Zarensache.
00:03:13Es ist Zarensache.
00:03:15Nein, keine Zarensache.
00:03:17Es ist doch Zarensache.
00:03:19Keine Zarensache.
00:03:20Doch Zarensache.
00:03:20Keine Zarensache.
00:03:27Oh, habt ihr die Treppe aufgeschrieben?
00:03:29Haben wir.
00:03:30Wie viele Stufen?
00:03:31Sofort durchzählen, sofort.
00:03:32Stufen durchzählen, sofort.
00:03:38Wie viel?
00:03:39Wie viel?
00:03:40Genau, sieben und eine halbe.
00:03:50Ha, ha, ha, ha.
00:04:20Ha, ha, ha.
00:04:50Ha, ha, ha.
00:05:20Ha, ha, ha.
00:05:50Fast ein Jahr war schon vergangen.
00:06:00Er hat gezählt und registriert.
00:06:03Die vielen Schreiber waren schon müde.
00:06:05Und auch er selbst war echauffiert.
00:06:06Oh, er wusste nun, wie viel Bächlein es waren, wie viel Dörfchen und wie viel Städtchen.
00:06:12Und kannte auch die Zahl der Sommersprossen auf den Nasen der Jungen und Mädchen.
00:06:16Das Papier ist voll, die Tinte verschrieben und Jeremie mit sich zufrieden.
00:06:21Drum mit Wagen und mit Ross zieht er heimwärts nun zum Schloss.
00:06:25Doch nur langsam geht's voran und man hat es schwer, auch ist kein Katzenstrom nach Hause.
00:06:30So verkündet Jeremie.
00:06:33Kommt, wir machen eine Pause.
00:06:36Wenn man sich das so bedenkt, ein riesiges Fass voller Tinte und Ratze kahl leergeschrieben.
00:06:45Ja.
00:06:45Und was für eine Anzahl von Kleinhornvieh wurde für die Pergamente verbraucht.
00:06:50Kleinhornvieh?
00:06:51Du meinst die Hamme?
00:06:51Ja, genauer gesagt über heute.
00:06:53Und erst die vielen Gänsefedern.
00:06:55Wollte man die zählen, hätte man bis an sein Lebensende zu tun.
00:06:58Ich möchte was trinken.
00:07:00Ich kann's vor Durst schon nicht mehr aushalten.
00:07:02Ein Weilchen wird sich unser Väterchen Zar noch gedulden müssen.
00:07:06Ein Weilchen?
00:07:07Ach, eine Brause müsste man haben.
00:07:10Wo sollte man hier wohl eine Brause her zaubern?
00:07:13Nichts als Steppe.
00:07:15Steppe ringsum her, weit wird unser Weg.
00:07:28Oh!
00:07:47Oh!
00:07:49Oh!
00:07:50Oh!
00:07:55Oh!
00:07:56Oh!
00:07:56Oh!
00:07:57Oh!
00:07:57Nein!
00:08:27Gib mich wieder frei.
00:08:33Wenn du mir ein Lösegeld zahlst, sonst nicht.
00:08:36Dann sag mir erst, was verlangst du als Lösegeld?
00:08:40Schwöre mir bei deinem Zarenwort und deinem Bart,
00:08:46dass du mir das gibst, was du in deinem Zarenreich nicht kennst.
00:08:51Was ich in meinem Zarenreich nicht kenne?
00:08:53Gut, ich schwöre es, bei meinem Bart und meinem Zarenwort.
00:09:06Befehlchen Zare, dem Himmel sei Dank.
00:09:14Denk daran.
00:09:16Du hast geschworen bei deinem Zarenwort.
00:09:19Droh so viel du willst, ich fürchte mich nicht.
00:09:26In meinem Reich ist jedes Blumenblättchen, jedes Grashelmchen abgezelt und aufgeschrieben.
00:09:32Jawohl, in meinem Reich ist mir nichts verborgen. Ich kenne alles.
00:09:35Ich kenne alles.
00:09:35Ich kenne alles.
00:10:05Ich kenne alles.
00:10:32Gratuliere zur glücklichen Heimkehr, Väterchen Zar.
00:10:54Uns ist inzwischen eine Freude widerfahren, eine große Freude, eine riesige.
00:11:02Komm und begrüße deinen Tronfolger, Andrei Jeremijewitsch.
00:11:15Das hat er gemeint, das war's, was ich in meinem Zarenreich noch nicht kannte.
00:11:26Was ist los mit ihm?
00:11:31Was ganz Natürliches, er ist ohnmächtig geworden.
00:11:34Was hat denn?
00:11:36Vor Freude natürlich!
00:11:39Vor Freude natürlich!
00:11:41Vor Freude natürlich!
00:11:43Blätter und Gräser, nach Farbe und Form, hab gerechnet und gerechnet und hab mich verrechnet.
00:12:04Ein Zar muss immer fröhlich sein, nicht starren in den Feuerschein.
00:12:13Ach!
00:12:14Jemand da?
00:12:15Nein, niemand!
00:12:17Nicht der ist verloren, den ein Unglück heim sucht, sondern verloren ist, der den Mut verliert und Trübsal bläst.
00:12:24Wie sollte ich denn nicht den Mut verlieren, wenn ich mir mein eigenes leibliches Kind einfach vom Herzen reißen muss?
00:12:33Wer sagt dir denn, dass du das musst?
00:12:37Aber er hat doch mein Zarenwort und kann ein Zar etwa sein Wort brechen?
00:12:42Dann brichst du's eben nicht, heb dir dein Wort auf und balbier ihn über den Löffel.
00:12:47Aber wie könnte ich einen wie Judo-Judo über den Löffel balbieren?
00:12:51Das ist doch ganz einfach. Mach's so wie bei jedem anderen.
00:12:54Jemand da?
00:12:55Nein, niemand!
00:12:57Mir ist da, glaub ich, so etwas wie eine Idee gekommen, Väter.
00:13:01Ja, glaubst du?
00:13:02Ja, es ist wohl mehr eine Gaunerei, würden manche Leute behaupten.
00:13:06Du müsstest dich überwinden und deinen Sohn bei fremden Leuten unterbringen.
00:13:11Und ein fremdes Bald für dein eigenes ausgeben.
00:13:14Einfach so?
00:13:15So einfach.
00:13:16Er müsste postwendend hier wohnen im Schloss.
00:13:18Für eine gewisse Zeit, meine ich.
00:13:20Klar, klar.
00:13:21Und wenn Schudo-Judo seine Rechnung präsentiert, jubelt man ihm den fremden Sohn unter
00:13:25und kann den Leiblichen wieder in den Palast zurückholen.
00:13:28Was für ein kluges Köpfchen.
00:13:30Einer da.
00:13:31Handle, mein Freund.
00:13:34Fland.
00:13:35Baju, baju, baju, baju, baju,
00:13:41Riebachot mein Pfeifai.
00:13:47Baju, baju, baju,
00:13:53Kulatusk nadaju.
00:14:00Geht son in den ganzen domen,
00:14:07der schmutz рыbkken.
00:14:14Baju-baju, schkini-bai-bai,
00:14:19bau-bai, bau-bai,
00:14:21bau-bai, bau-bai,
00:14:23bau-bai, bau-bai,
00:14:25Bela Rıbiça plıyet
00:14:33I na все Selo horret
00:14:39Baju, Baju
00:14:43Dem frischgebackenen Mamachen unsere allertiefste Hochachtung und Gratulation
00:14:59Und wie hast du das reizende Knäblein genannt?
00:15:11Andreev
00:15:11Oh, Andreev Jelisejevic, Andreev Jelisejevic, Andreev Jelisejevic, trefflich
00:15:29Wie meint ihr?
00:15:30Der Name passt zu ihm, das gefällt mir
00:15:32Dein Mann ist wohl nicht zu Hause
00:15:35Auch für Spanien
00:15:37Unser Ernährer
00:15:37Ja, ein guter Mann
00:15:39Wir haben davon gehört, Mütterchen
00:15:41Und möchten dir und ihm eine Freude bereiten
00:15:44Er fahre schnell mit dem Boot auf den Fluss hinaus
00:15:47Und sag deinem Mann, dass unser Väterchenzar frische Fische braucht für morgen
00:15:50Ach
00:15:52Aber mein Söhnchen
00:15:55Bei wem soll ich es so lange lassen?
00:15:58Da weiß ich Rat, meine Frau wird sich zu ihm setzen
00:16:00Frascobiega
00:16:01Frascobiega, komm herein
00:16:02Setz dich an die Wiege und gib Acht
00:16:04Und du spudel dich, eile Mütterchen
00:16:06Spudel dich, es ist für das Väterchenzar
00:16:08Spudel dich, 4 Jahre?
00:16:26two
00:16:30Oh, was soll daraus werden?
00:16:51Ja, siehst du.
00:17:00Ja, siehst du.
00:17:30Ja, siehst du.
00:17:38Bist du fertig?
00:17:39Verstoß mich nicht, Bester.
00:17:41Bist du wohl still?
00:17:44Du wirst uns doch alles verderben.
00:17:46Aber darf man denn deiner Mutter so etwas antun, ihr Eigenfleisch und Blut wegnehmen?
00:17:50Hush!
00:17:51Man darf alles, wenn es niemand merkt.
00:17:52Nimm das Zarenkind heraus, aber sei vorsichtig.
00:17:55Oh, was machst du, du Einfällige?
00:17:57Da ist es doch.
00:17:58Nimm du das Zarenkind, ich nehme dieses.
00:18:00Aber ich hab...
00:18:01Tu, was man dir befohlen hat.
00:18:04Na, Andrija Lisejic, bitte sich nach nebenan zu bemühen.
00:18:10In das Körbchen bitte recht sehr.
00:18:13So ist es schön.
00:18:15Und Andrija Lisejic nimmt in der Wiege Platz.
00:18:18Na und?
00:18:19Schon ist alles in bester Ordnung.
00:18:21Ach, was man mit den Frauen immer für einen Ärger hat.
00:18:24Man kann sich auch rein gar nicht auf sie verlassen.
00:18:27Also, vorwärts mit dir, mein Väterchen.
00:18:30Geleiten wir dich aufs Schloss.
00:18:33Überstehst du da noch wie ein Ölgötze?
00:18:35Mir nach!
00:18:37Nun bat mir einer einen Storch.
00:18:51Seht euch das an und wundert euch.
00:18:54Draußen graut schon bald der Morgen.
00:18:56Doch hier schläft man ohne Sorgen.
00:18:59Die Wiege steht leer.
00:19:00Das Kind ward gestohlen.
00:19:02Dabei sollen sie's hüten, hat die Zarin streng befohlen.
00:19:06Warum schlafen die Frauen dann,
00:19:08sodass man ihr Schnarchen im ganzen Schloss hören kann?
00:19:11Weil der Schreiber Afonja, als keiner es sah,
00:19:15jeder ein Schlafmittel in den Becher tat.
00:19:19Na, wie sieht's aus? Ist sie munter geworden?
00:19:31Nicht mal im Traum. Und wie sieht's bei dir aus?
00:19:34Bei mir ging's auch wie im Traum.
00:19:36Unser hübsches Plänchen ist perfekt gelungen.
00:19:46Und wenn's Melania nun doch rauskriegt?
00:19:48Nie, da geh ich jede Wette mit dir ein, Väterchen zar.
00:19:51Woran sollte sie das merken? Ein Kind bleibt ein Kind?
00:19:54Eigentlich ziemlich ähnlich.
00:19:56Sag ich ja.
00:19:57In dem Alter haben alle noch die gleiche Nase.
00:20:00Das kann schon sein.
00:20:01Aber wenn ihr nun ihr Mutterherz die Wahrheit verrät.
00:20:03Ach, wer wird denn an sowas glauben, Väterchen zar?
00:20:06Dummes Gerede. Es gibt überhaupt kein Mutterherz.
00:20:09Ich bin überzeugt, das haben die Mütter nur erfunden,
00:20:11um sich damit wichtig zu machen.
00:20:13Du brauchst dich nicht zu beunruhigen.
00:20:15Sie wird es nicht merken.
00:20:17Oh, jetzt verzieht doch mich.
00:20:24Gestahlen!
00:20:25Unser Traumfolger ist nicht mehr in der Wiege,
00:20:27er wolle gestahlen!
00:20:28Feuer und Feuer, Diebe!
00:20:30Sie haben unser Traumfolger gestahlen!
00:20:32Oh!
00:20:33Oh!
00:20:34Oh!
00:20:35Bah-Chentchen, Bah-Chentchen war bei seinen Großmütchen,
00:20:37hat die süßen Brei gegessen,
00:20:39wollte ihr mal ein Brötchen essen.
00:20:40Darauf bist du!
00:20:41Deine Mama war so erschrocken!
00:20:42Oh!
00:20:43Ich seh' ich bewege und sie ist leer!
00:20:45Der Leer bei seinem lieben Väterchen,
00:20:47der hat ihn geholt!
00:20:49Alle Sehnsucht nach ihm harten,
00:20:51das Bude findet euch im Zahn!
00:20:53Oh!
00:20:54Oh!
00:20:55Oh!
00:20:56Oh!
00:20:57Oh!
00:20:58Oh!
00:20:59Oh!
00:21:00Oh!
00:21:01Oh!
00:21:02Oh!
00:21:03Oh!
00:21:04Woher hat er plötzlich ein Leberfleckchen?
00:21:05Oh!
00:21:06Oh!
00:21:07Das Mutterharz spricht,
00:21:08gleich wird es unserem Schwimmel auf die Spur kommen.
00:21:10Oh, es ist doch kein Leberfleckchen,
00:21:11nur ein Schüppchen von einem Fisch.
00:21:13Oh!
00:21:14Oh mein Herzbrüttchen!
00:21:15Mein einziges!
00:21:16Es wohnt, aber es hat nicht. Es hat geschwiegen.
00:21:35Unser kleinkleines Pädachin Zardau.
00:21:46Untertitelung des ZDF, 2020
00:22:16Untertitelung des ZDF, 2020
00:22:46Untertitelung des ZDF, 2020
00:23:16Untertitelung des ZDF, 2020
00:23:23Untertitelung des ZDF, 2020
00:23:25Untertitelung des ZDF, 2020
00:23:29Oh, es ist schon ein Wunder,
00:23:57wie schnell doch die Zeit vergeht, ob ihr es euch vorstellen könnt oder nicht,
00:24:02Kinder, seit dem Tag, da Jeremai Judo-Judo um Gnade angefleht,
00:24:07verflogen wie ein Traum, 18 Sommer und Winter.
00:24:27Oh, oh, oh.
00:24:34Oh, oh, oh.
00:24:41Oh, oh, oh.
00:25:11Hey, ein geschickter Bursche bist du, Andruschka.
00:25:17Angebissen.
00:25:18Vorwärts ziehen.
00:25:20Schon wieder abgehauen.
00:25:22Aus dir wird nie ein richtiger Anglerväterchen zart.
00:25:24Die Fische sind klüger als du.
00:25:38Ein, zwei, wer bin ich?
00:25:39Schuh, Schuh, Juno, der Gesetzlose.
00:25:41Wer noch?
00:25:42Der finstere Fürst auf dem Grunde der Seen.
00:25:45Und wer noch?
00:25:46Der mächtige Herrscher in den Tiefen des Moos.
00:25:48Und wer noch?
00:25:50Und so weiter, und so weiter, und so weiter.
00:25:52Ach, und das und so weiter, und so weiter, gehört aber an den Anfang.
00:25:56Vergeben, wir vergaßen.
00:25:58Und ihr, was seid ihr für welche?
00:26:00Wir sind Schuh, Junos, Piraten, Piraten, Piraten.
00:26:04Und wahre Teufelsbraten, Frustraten, ho, ho.
00:26:09Wir sehen nicht aus wie Elfen, wie Elfen, wie Elfen.
00:26:17Sind grimmig wie die Wölfe, wie Wölfe, ho, ho.
00:26:20Wir bestellen die Passanten, unsere Bekannten, unsere Verbanden.
00:26:30Dann spielen wir für die Kulanten.
00:26:33Und geben alles zurück, alles zurück.
00:26:37Die Rumba, Rumba, Rumba, wir segeln mutig voran.
00:26:49Und kommen, wenn wir Glück haben, weil der Schatz in Selbwald an.
00:26:53Wenn wir Glück haben.
00:26:54Wenn wir Glück haben.
00:26:55Wenn wir Glück haben.
00:26:57Rumen wir an.
00:26:59Ah!
00:26:59Singen könnt ihr ja ganz gut.
00:27:02Aber wo bleibt die Schönheit?
00:27:04Pustekuchen ist das mit der Schönheit.
00:27:06Und wo bleibt der Wunderteppich?
00:27:08Pustekuchen ist das mit dem Wunderteppich.
00:27:10Oh, hey.
00:27:11Die Freier werden sich umsehen und werden sagen, dass Juno Juno kein Palast, sondern eine armselige Bruchmude hat.
00:27:17Ohne jedwene Schönheit, ohne Anmut und Geschmack.
00:27:21Geht mir aus den Augen.
00:27:22Oh, he.
00:27:23So, weinke.
00:27:23Und dass ihr mir ja nicht wieder sagt, ihr arbeitet heute nicht, weil er seinen Schmerz zum Schläfer gebracht hat.
00:27:35Nicht über den, über den Finger musst du den Faden legen.
00:27:38Und mit diesen beiden musst du ihn festhalten.
00:27:41Jetzt da rum mit der Nadel und vorziehen.
00:27:45Ich mach die ganze Zeit so, wie du sagst und trotzdem klappen sie.
00:27:48Du musst es immer wieder versuchen, dann wird's schon.
00:27:53Ja, ja, ja, ja, ja, ja.
00:28:23Und was wirft euch mein Vater diesmal vor?
00:28:30Zu wenig Schönheit.
00:28:32Zu wenig Schönheit?
00:28:33Ja, er braucht sie für deine Freude.
00:28:35In Form eines geriebten Muttertäppichs, ja.
00:28:37Ja.
00:28:38Ich kann jetzt aber nicht.
00:28:40Oh, wir heulen, Susan.
00:28:43Ich zauber euch ein.
00:28:53Ich zauber euch ein.
00:29:23Nein, aber sowas Schönes.
00:29:28Nun bekommt er seine schöne Haube.
00:29:30Der Hänkel wird sich schwarz erregt.
00:29:31Du hast sie zu, du Judo.
00:29:33Nein, wir fliegen.
00:29:38Warm, warm, am wärmsten.
00:29:43Hasenfüße.
00:29:44Vater stampft mit dem Fuß auf und schon kommen sie zu mir.
00:29:47Dabei möchte ich so gern strecken lernen.
00:29:48Wozu willst du dich abmühen?
00:29:51Das braucht man doch nicht, wenn man eine Zauberin ist.
00:29:53Du bringst alles, was du willst, auf eure Weise.
00:29:56Auf zauberer Weise.
00:29:57Ich möchte aber nicht zaubern.
00:29:58Auf sowas.
00:29:59Ich möchte richtig strecken können.
00:30:01Wie die Menschen.
00:30:02Ach, wenn du es den Menschen nachtun willst,
00:30:04dann musst du viel, viel Geduld haben.
00:30:06Nyanja.
00:30:11Du Nyanja.
00:30:13Was ist, Frau Wabuschka?
00:30:15Hat um dich jemand gefreit?
00:30:18Früher?
00:30:18Du meinst, als ich jung war?
00:30:24Ja, einer.
00:30:26Einer von uns, ein Zauberer.
00:30:27Wo denkst du hin?
00:30:29Was sollte ich mit einem Zauberer?
00:30:31Er hat als Stallbursche gedient.
00:30:33Wir haben einander so geliebt, schrecklich geliebt.
00:30:37Wasser riefen ihn alle.
00:30:38Und ich sagte, was sie Jotschka.
00:30:40Einmal im Sommer gingen wir einen Waldweg entlang.
00:30:44Es war ein breiter Weg.
00:30:46So breit wie von hier bis da.
00:30:47Aber wir drängten uns aneinander,
00:30:49als ob wir keinen Platz hätten.
00:30:51Als ob er ganz schmal wäre.
00:30:53Ringsherum war alles voller Pilze.
00:30:56Steinpilze, Rotkappen, Pfifferlinge.
00:30:58Was du nur willst.
00:31:00Aber wir sammelten keine.
00:31:02Warum nicht?
00:31:03Weil wir uns sehr wohl fühlten.
00:31:05Einer so beim anderen.
00:31:06Und was sie Jotschka sagte zu mir.
00:31:09Siebaniduska, du mein liebes Augenlicht.
00:31:12Wie schön.
00:31:14Die Menschen müssen sehr glücklich sein.
00:31:17Sie haben es besser als wir.
00:31:19Nein.
00:31:21Es war bald vorbei mit unserer Liebe.
00:31:23Die Bojarenfrau hatte davon erfahren.
00:31:26Und wurde böse auf uns.
00:31:28Mein Vassja hat sie weggeschickt zu den Soldaten.
00:31:31Und mich ließ sie in einen dunklen Keller einsperren.
00:31:33Du hättest dich in eine weiße Taube verwandeln
00:31:35und hinfliegen müssen zu deinem Vassja.
00:31:37Wir Menschen können doch nicht zaubern und uns verwandeln.
00:31:39Das gibt es nur bei euch.
00:31:40Bei uns auf der Erde ist Zaubern was Schlimmeres als Stehlen.
00:31:44Bei uns darf man nicht zaubern.
00:31:47Man darf nicht?
00:31:48Nein.
00:31:50Mein Vassja musste in den Kampf ziehen
00:31:52und wurde gleich von einer Kugel getroffen.
00:31:55Dann war er tot.
00:31:56Aber ja, sicher war er tot.
00:31:59Was blieb mir Unglücklichen nur noch übrig.
00:32:01Ich ging an den Fluss, wo er am tiefsten war
00:32:03und hab mich hineingestürzt.
00:32:05Und so sind wir beide dafür gestorben.
00:32:10Für die Liebe.
00:32:13Für die Liebe.
00:32:22Ha, ha, ha!
00:32:23Aus großer Nähe, weiter ferne,
00:32:25aus dem Hellen und dem Dunkeln.
00:32:26Aus Judo-Judos finsterem Reich,
00:32:28denn im Dunkeln ist gut Mund.
00:32:29Begaben ganz absonderlich, mit und ohne von.
00:32:32Begaben just hierher sich,
00:32:33vor Judo-Judos stolzen Thron.
00:32:35Stückereier und gebeten Freier.
00:32:39Den Anfang macht der Erste.
00:32:41Ali Hussein, der Erfinder des Aquariums.
00:33:09Er trinkt seine Zuber Wasser
00:33:10und schnuckt junge Frösche.
00:33:14Keine Verwendung.
00:33:15Wofür keine Verwendung?
00:33:17Für alles, wenn's recht ist.
00:33:18Weder für das Wasser noch für die Frösche.
00:33:20Ich reiße ab.
00:33:22Und die Fische?
00:33:23Ach, Väterchen.
00:33:24Der nächste ungebetene Freier.
00:33:33Magister Bonen-Stangos.
00:33:35Er ist in der Lage,
00:33:37Gedanken auf zwei Meter Entfernung zu erraten.
00:33:40Oh, ist der etwa gestorben?
00:33:49Herr Liebfrieder,
00:33:53mein Glückwunsch zur Haustürung.
00:33:55Er ist in der Lage,
00:34:25nicht meine.
00:34:32Ihre Gedanken sollst du herausfinden.
00:34:38Wo ist der hin?
00:34:39Was hat er?
00:34:40Nichts, Vater.
00:34:41Ich hab etwas gedacht
00:34:42und er hat es erraten.
00:34:43Der nächste ungebetene Freier.
00:34:48!
00:34:49Ah, ah, ah, ah, ah, ah, ah, ah, ah!
00:35:08Ah, ha, ha!
00:35:16Horis, Oristone, der Magier, Zauberer und Schauspieler, genannt Blondchen.
00:35:23Mir, mir, mir, mir, mir, mir, mir, mir, mir, mir, bravo, bravissimo, bravo, bravissimo!
00:35:27Aber er ist doch gar nicht blond.
00:35:28Nun, daneben, brünen Netz, was ist da für ein Unterschied?
00:35:31Meinen Ergebnis denn? Beehre mich zu beehren.
00:35:34Gut, gleichfalls.
00:35:37Was ich fragen wollte, aus welchem Geschlecht stammst du?
00:35:40Ja, meinem Stammbaum nach bin ich mir ein Hiesiger.
00:35:46Aber meiner Bildung nach bin ich mir ein Dortiger.
00:35:51Und wo hat man dir so viel Bildung beigebracht?
00:35:54In der zweiten Überseeschule für Prestidi Aquatatione.
00:35:58Presti, äh, äh, äh, was ist darüber zu verstehen?
00:36:01Nun, bei Ihnen nennt man es Prestidi Aquatatione.
00:36:07Aber bei uns sagt man einfach flinke Füße.
00:36:14Und Hypnose.
00:36:18Und wie lange hast du dort die Schulbank gedrückt in dieser, äh, zweiten Überseeschule?
00:36:22Zwei Jahre und einen Monat präzise. Zwei Jahre habe ich gelernt, dieses Wort auszusprechen.
00:36:30Prestidi aquatatione.
00:36:32Und einen Monat lernte ich Hypnose.
00:36:37Tja, wenig Manus und viel Erfolg.
00:36:40Bin so frei, Majestät. Dobroje utro.
00:36:44Merci.
00:36:46Ich werde mich jetzt konzentrieren und die magischen Worte sprechen.
00:36:49In 1, 2, 3, was übersetzt so viel bedeutet wie 1, 2, 3, 4,
00:36:56werdet dabei mit einem Auge scharf die Braut ansehen.
00:36:59Und ich bin sicher, sie ist sofort bereit, vor allen zu erklären, dass ich hier bin.
00:37:141, 2, 3.
00:37:19Mit Tempo, Fleiß und kühnem Plan wird man bald...
00:37:26Ein Truthahn.
00:37:28Der nächste ungebittene Freier.
00:37:49Sie sind alle...
00:37:50Alle?
00:37:51Alle?
00:37:51Wieso sind sie alle?
00:37:52Weil sie nicht mehr da sind.
00:37:54Hinweg von mir, du ungehorsame Tochter!
00:37:57Fort von mir!
00:37:58Fort auf der Stille!
00:37:59Ich will kein mehr Sehnen bei der Thronhöhle!
00:38:01Zurück, du schwingt!
00:38:04Du missrat das Unglückskind!
00:38:05Kira allein zurück!
00:38:06Geh du, ich warte!
00:38:11Nyanja!
00:38:12Dem Vater muss man gehorchen!
00:38:14Setz dich Tochter!
00:38:15Was ist?
00:38:16Quäle ich mich mit den Freiern etwa meinetwegen herum?
00:38:18Und das sind nicht die übelsten?
00:38:19Durch die Bank rein rassige Zauberer!
00:38:20Das mag ja sein, Väterchen, aber ich habe sie über, diese rein rassigen Zauberer.
00:38:22Du hast sie über?
00:38:23Ja!
00:38:24Und wie müsste dann der Freier sein, den du dir vorstellst?
00:38:25Ich wünsche mir einen ganz gewöhnlichen, wie auf der Erde.
00:38:26Wie?
00:38:27Was wie auf der Erde?
00:38:28Ich habe mich wohl verhört!
00:38:29Willst du hören, was ich mir vorstelle, Vater?
00:38:30Willst du hören, dass ich mir vorstelle, dass wir nebeneinander auf einem Waldweg entlang gehen?
00:38:34Wer?
00:38:35Wir, weißt du?
00:38:36Ach nein, er und ich!
00:38:37Aha!
00:38:38Der Weg ist so breit wie von hier bis dort!
00:38:40Aber wir gehen, als ob er ganz schmal wäre.
00:38:42Um uns herum ist alles voller Pilze, und es ist alles voller Pilze.
00:38:44Aber ich habe sie über, diese rein rassigen Zauberer.
00:38:46Und wie müsste dann der Freier sein, den du dir vorstellst?
00:38:49Ich wünsche mir einen ganz gewöhnlichen, wie auf der Erde.
00:38:51Wie?
00:38:52Was, wie auf der Erde?
00:38:53Ich habe mich wohl verhört!
00:38:54Willst du hören, dass ich mir vorstelle, Vater?
00:38:56Ganz schmal wäre.
00:38:57Um uns herum ist alles voller Pilze, wo man hinsieht.
00:39:00Steinpilze, Brotkappen und Pfifferlinge.
00:39:03Aber wir sammeln keine.
00:39:05Und plötzlich sagte er zu mir, Avaruska, mein Täubchen, mein liebes Augenlicht.
00:39:11Steinpilze habe ich lange nicht gegessen.
00:39:14Und Ralska, gab es da auch welche?
00:39:16Wahrscheinlich.
00:39:17Ihr seht was ein, Tochter.
00:39:19Ich habe von einem irdischen Zaren noch ein Versprechen einzutreiben.
00:39:23Eine alte Schuld.
00:39:25Halt sich schon fest, Väterchen Zaren.
00:39:30Nicht einschlafen.
00:39:31Ich helfe inzwischen meinem Vater.
00:39:32Tch, deinem Vater?
00:39:34Sei nicht traurig.
00:39:35Ich bin bald wieder zurück.
00:39:36Ich werde dir das Fischen schon noch beibringen.
00:39:38Andruscha!
00:39:39Komm schon, Papachen!
00:39:42Papachen.
00:39:45Wenn du wüsstest, wer dein Papachen ist.
00:39:48Ach, Andruschenka.
00:39:50Mein Gott, Söhnchen.
00:40:07Denk an dein Versprechen.
00:40:10Du wüsstest, wir wüsstest.
00:40:16Uhhh.
00:40:17Du wüsstest sparschen.
00:40:19Du wüsstest, was ich das Sparschen.
00:40:20Hinten sollstest?
00:40:21Hinten sollstest?
00:40:22Lachschrännchen, Lachschrännchen, war bei seinem Großmuttchen, hat viel süßen Brei gegessen.
00:40:36Einen Löffel für Mamachen, einen Löffel für Papachen,
00:40:47und du musst ins Bettchen rein.
00:41:02So, erst ein paar Tropfen von dem Rosen und dann noch ein paar von dem Lavendelwasser.
00:41:08Unser Väterchen liebt das nämlich.
00:41:10Er hat den ganzen Tag am Fluss gesessen und Fische geangelt,
00:41:13da wird er sich vor dem Mittagessen seine Händchen waschen wollen.
00:41:17Nicht, verduftet!
00:41:22Will mir, es geht los.
00:41:25Eben hat mir Chudo-Judo aus dem Wasser mit seinem Finger gedroht.
00:41:28Oh, weiche Zauber, helf uns Gott.
00:41:33Vielleicht hast du zu lange aufs Wasser gesehen und es kam dir nur so vor.
00:41:37Das wäre schon möglich, seitdem sind viele Jahre vergangen und jeden Tag warte ich darauf.
00:41:41Da wäre es doch kein Wunder, wenn es mir nur so vorkam.
00:41:43Das kam dir ganz bestimmt nur so vor.
00:41:45Beruhige dich, Väterchen, kremple die Ärmel hoch und wasch dir deine Händchen.
00:41:49Ja.
00:41:55Enka, dein Versprechen!
00:41:58Da haben wir den Salat.
00:42:00Was machen wir nun?
00:42:08Ich weiß es auch noch nicht, Väterchen Zar, aber eigentlich schade, wenn unsere Gaunerei umsonst gewesen wäre.
00:42:14Das darf nicht sein.
00:42:15Das darf nicht sein.
00:42:16Wir versöhnen Chudo-Judo und händigen ihm den Bengel aus.
00:42:20Wie?
00:42:20Und wenn der Bengel nun nicht damit einverstanden ist, dazu kommt er gar nicht.
00:42:27Ich habe mir ein neues Plänchen ausgedacht.
00:42:28Er wird sogar von sechs zum Wohnen.
00:42:30Handle, mein Freund.
00:42:31Aber ich brauche Verschiedenes aus deiner Vorratskammer.
00:42:33An die vier Pfund gesalzenes Fleisch, grüne Heringe, schön sauer eingelegt, sagen wir sieben, und eine Unmenge saure Gurten.
00:42:40Aber sie müssen sauer sein, gern fast essen.
00:42:42Wer nicht?
00:42:43Handle, mein Freund.
00:42:48Ich will was trinken.
00:42:50Ich habe Durst.
00:42:52Gib mir was zu trinken.
00:42:55Sonst wird Dursti.
00:42:56Ach, was für ein Unglück aber auch.
00:42:58Was für ein Unglück.
00:42:59Ein Unglück?
00:43:01Furchtbar.
00:43:01Ich habe in der Aufregung vergessen, frisches Wasser mitzunehmen.
00:43:04Nicht mal Wasser.
00:43:05Einfach vergessen.
00:43:07Na, warte's nur ab, du alter Knasterbart.
00:43:09Irgendwann wird Väterchen sterben.
00:43:10Hoffentlich bald.
00:43:11Und dann hast du nichts mehr zu lachen.
00:43:13Und dann zahle ich dir alles heim.
00:43:14Oh, zürne mir nicht, Edna Thronenfolger.
00:43:16Vergeb mir.
00:43:18Ich habe Dursti.
00:43:18Ich habe Dursti.
00:43:19In dort drüben, nicht weit von hier, ist ein Brunnen.
00:43:21Wo?
00:43:22In dem Wäldchen.
00:43:27Was habe ich dir gesagt, Väterchen Zar?
00:43:28Er ist von selbst hingelaufen, aus freien Stücken.
00:43:31Du bist ein Schädig, Heimer.
00:43:33Gut eingelegt.
00:43:34Mit mehr Rettich und schwarzen Landesbämmel.
00:43:36Wo hin?
00:43:37Zu ihm, wenn es nötig ist, nachzuhelfen.
00:43:39Na, nicht übel, das Wässerchen.
00:43:53Ne?
00:43:59Na, nachgerollfen?
00:44:00War kaum nötig.
00:44:01Hoffentlich war das auch gut.
00:44:06Ein Wunder.
00:44:07Ich bin ins Wasser gefallen und trocken.
00:44:08Wie kann man nur so dick sein?
00:44:20Du wachst es nicht über das Zarenkick, lustig zu machen?
00:44:24Schäm dich, du bist böse.
00:44:25Mama, Mama, Mamutschka.
00:44:30Wo bist du?
00:44:32Hilfe.
00:44:34Wo seid ihr?
00:44:35Liebe Armen, warum rettet ihr mich nicht?
00:44:40Was quiekst du so, dass einem gleich die Ohren wehtun?
00:44:43Wie siehst du denn aus?
00:44:44Ich bin die Alte, die hier wohnt, in dem Bar und Stumpf.
00:44:48Was erzählst du?
00:44:49Machst du dich auch lustig mehr bei mich?
00:44:51Höhergutsch und pass gut auf, sonst wirst du's bereuen.
00:45:00Vergiss des alten Lebenslauf.
00:45:02Gewöhn dich an den neuen.
00:45:07Schluss, Milenko Hopse.
00:45:08Erkläre mir lieber, was das hier ist und wie ich hierher gekommen bin.
00:45:12Du heißt André Jeremijewitsch und bist durch Papas Bart reingefallen.
00:45:15Papas dummer Bart ist daran schuld?
00:45:18Ja, er.
00:45:21Was ist? Hast du dich ausgetollt, du übermütige?
00:45:30Undiata!
00:45:34Undiata, wenn du möchtest.
00:45:37Was ist denn bloß? Du bist ja ganz durcheinander, mein Ländchen.
00:45:41Wer war es? Wer hat dich gekränkt, mein kleiner Stern?
00:45:44Nicht gekränkt, aber er war sehr böse.
00:45:47Ein böser Mensch.
00:45:48Und was für dicke Backen er hatte. So dick.
00:45:51Och du, mein leichtfüßiges Zicklein.
00:45:55Bye, bye, bye.
00:45:57Ja, so kam es, dass Sir Jeremijewitsch, der nicht mehr daran dachte, nach 18 Jahren seine Schuld bezahlen musste und dass man dich hierherbrachte.
00:46:07Ich werde ihn, ich, ich, ich sag das mal.
00:46:10Ah, hör auf zu schreien.
00:46:12Wenn du willst, gebe ich dir einen Rat, Thronfolger.
00:46:14Geh persönlich zu Chudu-Judu und verbeug dich vor ihm bis zur Erde.
00:46:19Und wie soll ich den Weg finden zu diesem Chudu-Judu?
00:46:22Nichts einfacher als das. Von hier gehst du immer geradeaus. Dann kommst du direkt auf die wilde Wiese.
00:46:27Gut, gut.
00:46:28Stampfst dreimal mit dem Fuß auf, klatschst zweimal in die Hände, stößt einmal einen Pfiff aus.
00:46:32Wie?
00:46:33So auf zwei Fingern.
00:46:39Gut, was? Aber wenn du es nicht zu laut kannst, man darf auch leise pfeifen.
00:46:43Und wie der Wind kommt ein Tier aus dem Gebüsch, über das du staunen wirst.
00:46:47Mit Ohren wie ein Hase, Augen, ich weiß nicht, wie ein Schwanz, wie ein Löwe.
00:46:52Aber nicht ganz so lang. Das nimmt dich auf den Rücken und bringt dich zur Fähre.
00:46:57Und dort musst du schreien. Noch lauter als vorhin.
00:46:59Und was weiter?
00:47:00Nichts weiter. Aber an deinem Umfeld wird man nicht bereits erwarten.
00:47:04Wer?
00:47:05Sag ich nicht. Eine Überraschung.
00:47:06Eine Überraschung.
00:47:08Wohin? Hier geblieben.
00:47:18Was noch? Und ich denke, das war alles.
00:47:20Du sollst das Moorrübchen mitnehmen.
00:47:24Als Belohnung für das seltsame Tier.
00:47:27Und ein Töpfchen mit duftendem Honig.
00:47:31Den musst du den Vorleuten geben.
00:47:38Ich würde wenigstens Dankeschön sagen.
00:47:41So wohlgenährt und so miserabel erzogen.
00:47:43Du sollst dasrealisch.
00:47:45Und so eher nimmst das zu machen.
00:47:47Du sollst das machen.
00:47:49Das ist genau zu sein.
00:47:50Und so noch mit demeuとう.
00:47:51Wie ist der fallere?
00:47:51Ich hatte einen Urlaub.
00:47:52Ich certified nur immer auf.
00:47:53Ich habe einen Umzelfsaurus.
00:47:54Ich train TL auf.
00:47:54Ich habe einen Sprand in dem hierher.
00:47:57Und dann gibt es.
00:47:58Du sollst das票.
00:48:02Ich improves.
00:48:02Untertitelung des ZDF, 2020
00:48:32ZDF, 2020
00:49:02ZDF, 2020
00:49:32Köstlicher Honig. Dreht schnell, dann gehört er euch.
00:49:40Dieser Duft, wie er einem in die Nase steigt. Oh, Lindenblütenhonig.
00:49:46Der muss gut schmecken.
00:49:48Da läuft eigentlich das Wasser im Maul zusammen.
00:50:02Gib her, gib ihn her. Wir sind angekommen.
00:50:13Gib ihn her, gib ihn her. Wir sind angekommen.
00:50:17Unser Honig, du musst uns bezahlen.
00:50:20Lass ihn her. Sucht euch selber welchen.
00:50:23Gruber Kerl.
00:50:29Geizkragen, nimmer satt.
00:50:32Das hat er aufgegessen.
00:50:40Hey, Graf.
00:50:41Herzlich willkommen bei uns. Wir hatten schon Seelsucht.
00:50:43Ein hübsches Jungchen.
00:50:45Was habt ihr für welche?
00:50:47Der Marquis de la Katz. Miau, miau.
00:50:50Herzog von der Bull. Miau.
00:50:54Baron de la Svine.
00:50:58Der Graf auf dem Hund.
00:51:01Miau, miau.
00:51:02Oh, ich bin kitzig.
00:51:09Oh, ich bin kitzig.
00:51:11Doch, doch, doch. Sieht schon sehr gut aus.
00:51:13Afonia, reich in das Zepter und den Reißabend.
00:51:17Wird doch nicht so.
00:51:19Der Apfel kommt in die linke Hand und das Stöckchen in die rechte.
00:51:23Das Stöckchen in die rechte.
00:51:25Schön, schön.
00:51:27Krönchen, wieso?
00:51:30Ah, schön.
00:51:32Mein Ebenbild.
00:51:35Wenn ich mal nicht mehr bin,
00:51:37wirst du das Zarenreich übernehmen und regieren.
00:51:41Von meiner Stadt.
00:51:42Entschuldige, Väterchen Zar, aber ich kann das immer noch nicht begreifen.
00:51:47Er war doch schon ein Thronfolger.
00:51:48Wo ist er hin?
00:51:51Erzähl es ihm.
00:51:55Er war nicht der richtige Thronfolger.
00:51:57Er war nur vorgetäuscht.
00:51:58Du bist da richtig und darum haben wir ihn dem Zudo-Judo übergehend zum Ersatz für dich.
00:52:02Zum Ersatz für dich?
00:52:03Ja, ja.
00:52:03Was habt ihr da angerichtet?
00:52:04Rieche mich nicht ein, du bist jetzt Thronfolger.
00:52:06Wenn man auf dem Thron sitzt, kann man sich nicht um jeden kümmern.
00:52:08Da hat man wichtigere Dinge zu tun.
00:52:09Eben, eben.
00:52:11Du hast nun gelernt, wie man Zepter und Apfel hält.
00:52:12Jetzt musst du doch lernen, Befehle zu erteilen.
00:52:14Befehl etwas.
00:52:15Hm, gib mir hin dein Befehl.
00:52:17Also gut, Afonia.
00:52:18Geh, sattel mir den Hengst und fühl ihn eigenhändig vor die Tür.
00:52:21Oh.
00:52:22Bist du noch nicht außen?
00:52:28Halt!
00:52:29Wohin gehst du?
00:52:31Halt!
00:52:34Söndchen!
00:52:36Warte doch!
00:52:37Söndchen!
00:52:38Was hast du vor?
00:52:42Wehe mir.
00:52:43Wehe uns, Väterchen.
00:52:45Ja.
00:52:58Nimm dieses Moorrübchen mit als Belohnung.
00:53:14Es ist für das seltsame Tier.
00:53:16Und den duftenden Honig nimm auch mit.
00:53:20Er ist für die Fährleute.
00:53:22Hab viel Dank dafür, auch für dein Rat, lustiger Alte.
00:53:24Sieh mal an.
00:53:30Nicht besonders gut ernährt, aber gut erzogen.
00:53:50Ruhe, Donnerwetter.
00:53:52Wer bist du?
00:53:53Ich bin der Thronfolger André, Sohn des Zaren Jeremeth.
00:53:57Oh.
00:53:59Guck, guck, guck, guck.
00:54:01Umdrehen, lass dich von der Seite sehen.
00:54:03Jetzt von der anderen.
00:54:07So, von hinten.
00:54:09Alles echt.
00:54:11Und die Hürchen zum Anbeißen.
00:54:13Ich habe immer gut gelebt, mit der Rabenbutter hat man mich aufgezogen.
00:54:16Das ist doch derselbe, der mit der Schleuder auf mich schießen wollte.
00:54:22Hast du irgendwelche Kunststückchen auf Lager?
00:54:24Was schickt sich nicht für ein Zarensohn?
00:54:26Oder bist du gut im Rätselraten?
00:54:28Das fehlt mir noch, ich kann rätselig ausstehen.
00:54:30Das kannst du nicht, das kannst du nicht.
00:54:31Kannst du denn überhaupt etwas?
00:54:33Ich wiederhole nochmal, ich bin ein Zarensohn und als solcher brauche ich nichts zu können.
00:54:37Mama sagt, ich darf nicht.
00:54:39Ach, du darfst nicht.
00:54:40Warum willst du das wissen?
00:54:41Weil es die Absicht hatte, dich mit meiner Tochter zu verheiraten.
00:54:45Heiraten.
00:54:46Ich glaube, das darf ich.
00:54:49Natürlich nur, wenn die mitgeblut ist.
00:54:52Du Njonya, was für ein Wunder soll ich mir ausdenken, damit er von selbst auf mich verzichtet.
00:54:56Ich weiß es nicht, wer würde wohl von selbst auf so ein schönes Mädchen verzichten?
00:55:00Ist deine Tochter auch schön?
00:55:02Sehr schön, sie kommt ganz nach mir.
00:55:07Was ist denn mit ihm?
00:55:09So stark und so scheint ein bisschen blutarm zu sein.
00:55:13Und wie hoch wäre die Mitgift?
00:55:14Die Mitgift entspricht dem gewöhnlichen Satz, wie so der Zahn üblich ist.
00:55:18Und genauer?
00:55:19Die Hälfte von einem Reich.
00:55:21Die Hälfte von seinem Reich?
00:55:23Das ist ein bisschen wenig, finde ich.
00:55:26Ich habe es, Njonya.
00:55:28Ich werde ihm eine Rätsel aufgeben.
00:55:31Ich habe mir eins ausgedacht, das nur ein Mensch mit feurigem Herzen lösen kann.
00:55:34Ja?
00:55:35So einer wie dein Vassier.
00:55:36Wie mein Vassiljotschka?
00:55:37Ja.
00:55:49Njonya!
00:55:52Njonychka!
00:55:53Njonychka!
00:55:53Njonychka!
00:55:54Lass dir das Moorrübchen schmecken, du seltsames Tier.
00:56:06Also abgemacht!
00:56:07Mein Schwiegersohn!
00:56:10Warra, warra, warra, warra, warra!
00:56:25Seit wann ist der ein Taubenschlag?
00:56:27Meine Tochter ist es, das sieht der Gauklerin wieder mal in mich.
00:56:48Und das hier ist Andruschenka, der Thronfolger des Zahren Jelbe.
00:56:52Ja, na dann such dir mal deine Mord.
00:56:55Haha!
00:56:56Wenn du sie herausfindest, darfst du sie heiraten.
00:56:58Mama, mein Licht muss man dir den Kopf abschlagen.
00:57:02Einfach den Kopf abschlagen?
00:57:03Ja, so ist es, Frau, entscheid dich!
00:57:06Mama, hilf mir, Mama!
00:57:08Und wer A sagt, muss auch B sagen.
00:57:11Jetzt bist du hier und musst auch raten.
00:57:13Die erste Probe aufs Exempel!
00:57:16Danke für die Überfahrt, ihr beiden.
00:57:21Lasst euch den Honig schmecken.
00:57:28Herrlicher Honig.
00:57:30Lass mir auch was übrig, Misha.
00:57:33Hab ein Gewissen.
00:57:34Ist ja gut, ist ja gut.
00:57:37Nicht so hastig, sonst bekommt ihr euch nicht.
00:57:40Honig bekommt uns immer.
00:57:42Glückliche Reise wünschen wir dir.
00:57:43Und schönen Gruß an den Alten.
00:57:53Die hier?
00:57:56Die zweite Probe aufs Exempel.
00:58:05Vielleicht.
00:58:07Die Leinversager.
00:58:09Die dritte Probe aufs Exempel.
00:58:13Die dritte Probe aufs Exempel.
00:58:22Mama!
00:58:37Danke und 4.
00:58:39Danke und 4.
00:58:39Danke und 4.
00:58:40Danke und 4.
00:58:41Danke und 4.
00:58:41Danke und 4.
00:58:43Wir haben versagt, also tut deinem Pflicht.
00:58:51Halt!
00:58:52Wie, welcher Pflege macht, sich hier einzuwästen?
00:58:54Ihr wollt einen Unschuldigen hinrichten.
00:58:56Dafür ist los.
00:58:57Ich bin unschuldig.
00:58:58Abschlamm.
00:58:58Sag meinen dafür ab.
00:59:00Eben in den Zeilen.
00:59:01Er eignet sich viel besser.
00:59:02Was willst du eigentlich?
00:59:04Wer bist du?
00:59:05Ich bin Thronfolger André, Sohn des Zaren Jeremie.
00:59:08Wie vielte Sohn bist du?
00:59:10Der Älteste?
00:59:10Nein.
00:59:11Dein der Jüngste?
00:59:12Auch nicht.
00:59:12Wer so will ich denn?
00:59:13Ich bin der Einzige.
00:59:14Was, das heißt, er hat nur einen?
00:59:16Und er hat ja etwa keinen Vater?
00:59:18Doch, einen anderen.
00:59:18Sein Vater ist der Fischer.
00:59:19Er ist stunken und erlogen.
00:59:21Der Thronfolger will immer noch ich.
00:59:22Kommt her und denkt, er kann mir meine Namen stellen.
00:59:24Ich hab auch einen Kopf auf den Schultern.
00:59:26Sei unbesorgt.
00:59:27Ihm können wir abhelfen.
00:59:27Gleich wirst du keinen mehr haben.
00:59:29Hey, worauf wartest du?
00:59:30Überstürze es nicht, Tuteljudo.
00:59:31Er flappert das doch nur aus Unwissenheit.
00:59:32Er weiß nicht, dass wir umgetauscht wurden.
00:59:34Wie umgetauscht?
00:59:35Wer wurde umgetauscht?
00:59:37Was wurde umgetauscht?
00:59:38Wo wurde umgetauscht?
00:59:39Wieso wurde umgetauscht?
00:59:40Wir wurden umgetauscht in der allerfrühsten Kindheit.
00:59:42Und vorzu, wenn ich fragen darf?
00:59:44Weil mein Vater mich nicht ausliefern wollte.
00:59:46Ich sollte auf der Erde bleiben.
00:59:49Die ist der Körner.
00:59:53An die Arbeit denke.
00:59:54Den Kopf abschlagen, wie ich gesagt habe.
00:59:56Aber weshalb denn, Vater? Wieso denn ihm?
00:59:58Ist doch klar, wieso ihm?
00:59:59Er kommt für mich dran.
01:00:00So, wenn er schon für dich drankommen soll,
01:00:02dann muss er vorher auch die Rätselfrage beantworten, genau wie du.
01:00:06Das ist gewissermaßen gerecht.
01:00:08Ach, meiner Meinung nach, was ihr wollt.
01:00:13Janitschka!
01:00:15Janitschka!
01:00:27Schön, wenn du errätst, welche meine Tochter ist, will ich dich begnadigen.
01:00:32Was gibt es da schon zu raten?
01:00:34Was es zu raten gibt?
01:00:35Vorwärts, die erste Probe aufs Exempel.
01:00:47Da oben ist sie.
01:00:49Er hat mich erkannt.
01:00:55Ich bin sprachlos, da ist beim ersten Mal.
01:00:57Das ist der richtige Freier für Sie.
01:01:05Woran hast du mich so schnell erkannt?
01:01:16Die Täubchen sahen doch alle gleich aus.
01:01:18Ich habe sofort gewusst, dass du das bist.
01:01:20Und von heute an gibt es nur noch dich für mich auf der ganzen Welt.
01:01:23Auf der ganzen Welt?
01:01:25Ja.
01:01:27Du, mein Täubchen, mein liebes Augenlicht.
01:01:29Mein Täubchen, mein Augenlicht.
01:01:36Was brummst du so wie ein hornloser Ziegenbord?
01:01:38Was hast du gesagt?
01:01:39Entschuldige schon eure Gesetzlosigkeit.
01:01:41Ja, das ist...
01:01:42Was machen wir nun mit den beiden?
01:01:44Wenn du mich fragst, ich wüsste schon was.
01:01:45Verheiraten und ziehen Frieden auf die Erde.
01:01:47Auf die Erde?
01:01:48Das erlaub ich niemals.
01:01:49Du hast ihm dein Wort gegeben, Schubiak.
01:01:51Ich habe es gegeben und ich nehme es zurück.
01:01:53Das ist meine Sache.
01:01:54Ich bin der Herr über meine Worte.
01:01:55Auf die Erde zu den Menschen.
01:01:57Er bleibt.
01:02:03Wo sind Sie nur?
01:02:05Ich habe Angst.
01:02:06Sie haben nichts Gutes im Sinn.
01:02:08Sie wollen André vernichten.
01:02:18Nja, hier bin ich.
01:02:25Mit unserem besten Namensdagsgrüßen
01:02:27legen wir euch eine Torte zu Füßen.
01:02:30So hoch wie breit, so breit wie lang.
01:02:33Schenkt uns zwei Kälte ein zum Berg.
01:02:36Rechts, wo der Daumen links ist, habe ich Namensdag.
01:02:39Und links, wo der Daumen rechts ist, habe ich Geburtstag.
01:02:42Hurra!
01:02:43Nun, wie ist das, Hochwohlgeborene und viel Edle?
01:02:52Besteht der Wunsch nach einem Liedchen?
01:02:54Ja, besteht sogar sehr.
01:02:55Geniert euch nicht.
01:02:57Und worüber?
01:02:59Über die Liebe.
01:03:00Ach, schon wieder mal über die Liebe.
01:03:03Wir bitten darum.
01:03:04Ach, bitte.
01:03:05Wer hat den Großvater einstmals sehr lieb gehabt?
01:03:15Wer hat den Großvater einstmals sehr lieb gehabt?
01:03:221, 2, 1, 2, das war die Großmutter.
01:03:261, 2, 1, 2, das war die Großmutter.
01:03:31Ja, ist das ein Geburtstag.
01:03:36Es ist aber reichlich vertrauensselig.
01:03:38Inwiewer?
01:03:38Eure Gesetzlosigkeit.
01:03:39Einem so gut wie unbekannt vertraust du so ein wichtiges Amt an.
01:03:43Was für ein Amt?
01:03:44Du lässt dir von mir die Serviette umbinden.
01:03:46Was ist dabei?
01:03:48Man könnte ja den Knoten zufällig ein bisschen zu festmachen.
01:03:52Du willst mir wohl den Appetit, was er überlegt dir, was du redest.
01:03:55Aber ich an deiner Stelle würde nicht den fürchten, der redet ohne zu überlegen,
01:03:58sondern ich würde den fürchten...
01:04:01Der nicht redet, aber überlegt.
01:04:04Und wer ist das im Einzelnen, Nanny?
01:04:06Nicht doch, eure Gesetzlosigkeit.
01:04:08Wie könnte ich über andere Leute klatschen?
01:04:09Aber ich befehle dir, hiermit über sie zu klatschen.
01:04:11Die vier sollen sich die Ohren zuhalten.
01:04:13Auf der Stelle die Ohren zuhalten!
01:04:18Der Bräutigam, den du deiner Tochter versprochen hast...
01:04:20Er hat was im Sinn?
01:04:21Er hat was im Sinn.
01:04:22Was hat er im Sinn?
01:04:23Ihm genügt das halbe Reich nicht als Mitgift.
01:04:25Er will dir den ganzen unterirdischen Staat abluchsen.
01:04:29Und meinst du?
01:04:30Und deine Vavara, die will er mit auf die Erde nehmen.
01:04:33Wie?
01:04:34Vara, Vara, Vara, Vara, das gebe ich nicht zu!
01:04:37Das gebe ich nicht zu!
01:04:39Das gebe ich nicht zu!
01:04:40Das gebe ich nicht zu!
01:04:53Du musst fliehen!
01:04:56Vavaruska!
01:04:57Androschenka, du musst fliehen, sie wollen dich vernichten.
01:05:00Da drüben!
01:05:14André!
01:05:15Du lieblicher Zarensohn, komm heraus und zeige dich einen Augenblick!
01:05:20Wir möchten dich bewundern!
01:05:27Gewähre uns die Gnade!
01:05:28Wir haben den Wunsch nach einem kleinen Unterhalt.
01:05:31Verschmäh uns allem selig nicht!
01:05:34Und du, Schika, mein allerbester Freund!
01:05:47Wo steckt der Bursche?
01:05:49Wo?
01:05:49Ich vermute, der Bursche steckt bei seiner Frau.
01:05:51Zu Vara, Vara, Vara!
01:06:00Vorwärts, im Neustritt!
01:06:09Varvaruska, du meine Schöne, mein Augenblick!
01:06:13Andriusenka, mein stolzer Falke, du!
01:06:17Erlaube mir, Varvaruska, dich zu umarmen
01:06:20und zu küssen!
01:06:23Nein, Andriusenka, wie könnte ich das erlauben?
01:06:25Wir sind ja noch nicht verheiratet!
01:06:27Wie Sie toteln, Süßreisraspeln, Sie finden kein Ende damit!
01:06:30Eine Schande ist es!
01:06:32Gestatte mir wenigstens einen Kuss auf die Stirn!
01:06:35Nein, erst nach der Hochzeit vorher nicht!
01:06:38Los, enttern!
01:06:44Wo sind Sie? Sie sind nicht da!
01:06:46Sie haben das geahnt und nicht versteckt!
01:06:50Nicht da!
01:06:52Meine Tochter war es!
01:06:53Meine neunmal kluge Tochter hat uns herein gelegt!
01:06:56Sie ist mit ihm auf und davon gelaufen!
01:06:58Aber das Gespräch hat sie hier gelassen!
01:07:00Was steht ihr da und lasst mich an?
01:07:02Der Feuillen!
01:07:03Der Feuillen!
01:07:05Der Feuillen!
01:07:07Der Feuillen!
01:07:08Der Feuillen!
01:07:20Nehmt die besten und ungewöhnlichsten Pferde aus meiner persönlichen Herde.
01:07:24Die Rassisten und die Feueristen!
01:07:25mit Hufen so schnell, wie die Nacht, wenn es darf
01:07:27und fliegt dahin, wie die wilde Jagd.
01:07:37Sie verfolgen uns.
01:07:38WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
01:08:08WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
01:08:38WDR mediagroup GmbH im Auftrag des WDR
01:09:08Als ob Sie unterm Erdboden verschwunden wären.
01:09:10Unterm Erdboden können Sie nicht verschwinden, denn wir befinden uns ja schon unter der Erde.
01:09:14Ach, ja.
01:09:17Und was sonst?
01:09:19Habt ihr unterwegs nichts gesehen, nirgendwo ein Geräusch gehört und auch nichts oder niemand getroffen?
01:09:23Wir haben nur...
01:09:25Was nur?
01:09:26Zwei lila Kaninchen saßen da und haben Gras gerupft.
01:09:29Was, lila Kaninchen waren Sie?
01:09:32Fliederfarben.
01:09:33Ach, Flieder wächst in deinem Kopf, du Unterernährter.
01:09:38Zurück!
01:09:39Und bringt mir die lila Kaninchen mit!
01:09:43Vorwärts!
01:09:44Vorwärts zurück!
01:09:45Die lila Kaninchen einfangen!
01:09:46Am besten so viel!
01:10:09Laufen wir!
01:10:09Laufen wir!
01:10:39Waschka, volle Kraft voraus!
01:10:42Sogüffi, volle Kraft voraus!
01:10:48Ergebt euch!
01:10:49Kommt sofort zurück!
01:10:51Sonst wird es euch schlimm ergehen!
01:10:52Machst du, das könnte dir so passen!
01:10:54Los, verschwinde von hier!
01:10:56Sonst packe ich dich bei den Armchen und schleude dich hinter die Wolken!
01:10:58Dann wirst du fliegen wie ein Luftballon!
01:11:00Und wenn du runterfällst, dann bleibt von dir nur noch ein Fettfleck übrig!
01:11:05Komm zurück!
01:11:06Liegt wohl, Vater!
01:11:09Und du als eine Tochter!
01:11:11Lass mich einfach allein!
01:11:16Ins Wasser!
01:11:17Es hilft nichts!
01:11:18Wir müssen lieber passen!
01:11:25Bin ich müde!
01:11:27Oh, meine Sprache!
01:11:33Eine Sache!
01:11:36Mein Heifisch!
01:11:40Da drüben sind sie!
01:11:42Ich muss dir reinholen!
01:11:43Oh!
01:11:43Was hast du?
01:11:53Oh, mir den Fuß verstaucht.
01:12:08Bleibt wo ihr seid oder ich schlage zu.
01:12:10Sie haben uns, jetzt kann uns niemand mehr helfen.
01:12:13Was jammelst du?
01:12:20Da stehen einem ja sämtliche Haare zu Berge.
01:12:22Heute wollte ich mal ausgelassen sein und feiern.
01:12:25Meinen Namenstag.
01:12:27Gut, feiern wir, wenn du Namenstag hast.
01:12:30Da, da, da, da, da, da.
01:12:32Heute ist ein schöner Tag.
01:12:34Ich schliebleibe.
01:12:54Halt!
01:13:19Halt!
01:13:21Wir kennen uns, wie mir scheint.
01:13:23Du warst doch schon einmal hier.
01:13:25Diesmal kommst du mir nicht so davon auf die Knie mit dir.
01:13:27Das wäre ja noch schöner.
01:13:29Ich bin der Sohn des Zaren Jeremy und habe es nicht nötig,
01:13:31vor so einer komischen Alpen mich zu verbeugen.
01:13:33Ich verbeug mich nicht!
01:13:35Ich verbeug mich nicht!
01:13:37Hör aufzuckeln!
01:13:38Befiehle ruhig, ich mach was ich will.
01:13:40Wackele und drehe mich, oder stehe still.
01:13:42Befiehle ruhig, ich mach was ich will.
01:13:43Du drehe dich von mir aus wie ein Brummkreisel.
01:13:53Und trotzdem!
01:13:59Na, das ist ja ein Wunder!
01:14:09Das ist ja ein Wunder!
01:14:11Genau!
01:14:12Ja!
01:14:13Boah!
01:14:14Boah!
01:14:15Wurangst du hin?
01:14:16Oh, ich will in den Brummkirchen bringen!
01:14:17Warum?
01:14:18Ach, mein Gewissen lässt mir keine Ruhe!
01:14:20Dann hör nicht auf dein Gewissen!
01:14:21Ach, ich muss aber, ich werde wenigstens einen retten!
01:14:22Wie willst du das anfangen?
01:14:24Wo rennst du hin, Pastor?
01:14:28Ich will ihn den Freund bringen.
01:14:29Warum?
01:14:30Ach, mein Gewissen lässt mir keine Ruhe.
01:14:32Dann hör nicht auf dein Gewissen.
01:14:33Ich muss aber, ich werde wenigstens einen retten.
01:14:35Wie willst du das anfangen?
01:14:36Ich gehe zu Tujudo und erzähle ihm alles.
01:14:38Was erzählst du ihm?
01:14:39Alles werde ich ihm erzählen, das, was du nicht weißt.
01:14:41Das, was ich nicht weiß?
01:14:43Raskovia!
01:14:44Raskovia, was hast du vor?
01:14:46Du bleibst doch stehen, liebes Frauchen.
01:14:48Leute, alles habe ich ihm.
01:14:50Raskovia!
01:14:51Alles habe ich ihm.
01:14:52Raskovia!
01:14:54Es war doch nicht für mich.
01:15:09Gehst du weg?
01:15:10Gehst du weg?
01:15:10Was willst du von mir?
01:15:11Gehst du weg?
01:15:14Gehst du weg?
01:15:15Hoi, hoi, hoi.
01:15:17Geh weg.
01:15:22Was hast du?
01:15:24Geh weg.
01:15:24Das bist du.
01:15:26Geh weg.
01:15:27Geh weg.
01:15:27Los.
01:15:28Gehst du weg.
01:15:30Verzeih ihm.
01:15:33Mir zuliebe.
01:15:34Ein Wunder, Jelissé.
01:15:49Was hast du getan, Herr Fronja?
01:15:51Wen hast du geschlagen?
01:15:52Du musst ihm sofort Abbitte tun.
01:15:54Das ist doch der Richtige.
01:15:55Andrei Jeremiević, der leibhaftige Sohn und Thronfolger.
01:16:04Oh Gott, der wird ja immer größer, wahrhaftig angreift.
01:16:12In seinen Adern fließt doch kein Zarenblut.
01:16:14Er stammt aus dem einfachen Volk.
01:16:16Doch, der stolze Jüngling, das ist der Zarensohn.
01:16:21Fronja, der dort ist ein einfacher Fischerjunge.
01:16:25Aber er gehört dem Zarengeschlecht an.
01:16:28Was redest du da, Alter? Hast du den Verstand verloren?
01:16:31Zweifle nicht, verbeug dich.
01:16:33Ich will euch sagen, wie alles war.
01:16:35Leute, ich bitte euch, verzeiht mir meine Sünden.
01:16:40All die Jahre durfte ich nicht reden.
01:16:45So schrecklich blass.
01:16:46Und so schrecklich mager.
01:16:48Ist unser geliebtes Herzblättchen geworden.
01:16:50Das ist ein Tormon!
01:16:51Zum Altruischas namenstag, haben wir eine Riesentorte gebacken.
01:17:04Eine hohe, eine breite, eine lange Torte.
01:17:11Riesentochte, Riesentochte, sag uns, wen du liebst
01:17:17Ich liebe alle, die Ärmsten und die Reichsten
01:17:20Aber Andruschenka, Duschenka, mein heißgeliebtes Söhnchen, lieb ich am meisten
01:17:26Riesentochte, Riesentochte, sag uns, wen du liebst
01:17:41Ach ja
01:18:11Söhnchenka, wie du liebst
01:18:16Musik
01:18:46Musik
01:19:16Was man sich ausgedacht, findet nun wirklich statt.
01:19:29Darum Schluss mit meinem Schwätzchen, höchstens noch ein Sätzchen.
01:19:33Ihr müsst jetzt nach Hause gehen, bleibt schön gesund, auf Wiedersehen.
01:19:39Und damit ist meine Geschichte zu Ende.
01:19:46Musik

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