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  • vor 4 Wochen
"Anja und die vier Jahreszeiten" ist ein 1980 produzierter Anime-Film, der auf dem russischen Märchen "Die zwölf Monate" basiert und die Geschichte eines Mädchens erzählt, das von ihrer Stiefmutter in den Wald geschickt wird, um Schneeglöckchen zu suchen.
Handlung
Die Geschichte folgt Anja, einem kleinen Mädchen, das von ihrer bösen Stiefmutter und deren Tochter Natascha in den verschneiten Wald geschickt wird, um für die Zarin Schneeglöckchen zu sammeln. Diese Aufgabe ist nahezu unmöglich, da es Winter ist. Im Wald trifft Anja auf zwölf geheimnisvolle Männer, die sich als die Monate des Jahres entpuppen. Sie helfen Anja, indem sie die Schneeglöckchen zum Blühen bringen, und schenken ihr einen Ring, mit dem sie sie jederzeit um Hilfe bitten kann.
Wikipedia
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Themen und Motive
Der Film behandelt Themen wie die Beziehung zur Natur, Güte und die Überwindung von Widrigkeiten. Anja zeigt eine starke Verbindung zur Natur, und die Geschichte spiegelt die Herausforderungen wider, die sie aufgrund ihrer Stiefmutter und der gesellschaftlichen Erwartungen bewältigen muss. Die Begegnung mit den zwölf Monaten symbolisiert die Hilfe und Unterstützung, die man in schwierigen Zeiten erhalten kann.

Kategorie

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Kurzfilme
Transkript
00:00:00Es ist nicht viel, was ich für euch habe,
00:00:28aber für den allerschlimmsten Hunger reicht es.
00:00:34Auch euch habe ich selbstverständlich nicht vergessen.
00:00:37Kommt näher.
00:00:39Seid brav und teilt.
00:00:53Anja! Anja!
00:00:55Ja, Stiefmutter?
00:01:10Du sollst keine kostbaren Lebensmittel an die Tiere verschwenden.
00:01:14Zur Strafe gehst du jetzt in den Wald und holst Brennholz,
00:01:17während Natascha und ich unsere Einkäufe in der Stadt erledigen.
00:01:20Sie will nun mal nicht folgen, Mamitschka. Verschwendet!
00:01:22Lass mich hier nie wieder sehen!
00:01:27Anja?
00:01:29Ja?
00:01:31Natascha und ich wollen die Neujahrsnacht vorbereiten.
00:01:33Es kann also etwas dauern, bis wir wieder zurückkommen.
00:01:36Sorge inzwischen dafür, dass die Stube warm ist.
00:01:38Ja.
00:01:39Ich kann es nicht abwarten, in die Stadt zu kommen.
00:01:42Das glaube ich dir, mein Kind.
00:01:43Wir werden viele elegante Leute sehen.
00:01:45Dann werde ich dir...
00:01:48Na ja, du weißt ja schon.
00:01:49Wolken ziehen, die Bäume werden grün, Blumen blühen.
00:02:08Es ist Frühling, Jahreszeiten.
00:02:12Wir danken für diese schöne Zeit.
00:02:16Jahreszeiten.
00:02:17Wir danken für diese schöne Zeit.
00:02:21Sonnenschein erhält mit goldnem Licht die Welt.
00:02:26Wenn es heiß wird, dann ist Sommer.
00:02:29Jahreszeiten.
00:02:30Jahreszeiten.
00:02:31Wir danken für diese schöne Zeit.
00:02:34Jahreszeiten.
00:02:36Wir danken für diese schöne Zeit.
00:02:39Ohne euch wäre unsere Welt nie so zauberhaft und schön.
00:02:48Ohne euch hätten wir die Welt nie voller Kraft gesehen.
00:02:56Ohne euch wäre unsere Welt nie so zauberhaft und schön.
00:03:26Ohne euch hätten wir die Welt nie so zauberhaft und schön.
00:03:27Ohne euch hätten wir die Welt nie so zauberhaft und schön.
00:03:56In voller Pracht gesehen, nur der Wechsel im Ablauf der Natur lässt uns glücklich sein und an der Welt uns freuen.
00:04:11Was um alles in der Welt hast du bei diesem Wetter hier im Wald zu suchen?
00:04:27Guten Tag, Herr Soldat.
00:04:29Einen schönen guten Tag, kleines Fräulein.
00:04:31So, und jetzt gib es zu, du bist von zu Hause weggelaufen.
00:04:35Nein, das bin ich nicht, Herr Soldat.
00:04:38Man hat mich geschickt, Brennholz zu sammeln.
00:04:40Oh, ich verstehe nicht, wie deine Mutter dich bei diesem Wetter allein in den Wald schicken kann.
00:04:47Meine Mutter hat mich nicht geschickt, Herr Soldat.
00:04:49Sie lebt nicht mehr.
00:04:50Ach so.
00:04:51Oh, das hätte ich dich nicht fragen dürfen, nicht wahr?
00:04:54Nein.
00:04:56Aber warum hat es dein Vater zugelassen?
00:04:59Er hätte diesen Leichtsinn verhindern müssen.
00:05:01Mein Vater ist auch tot.
00:05:04Du armes Ding.
00:05:06Stehst ganz allein da in der Welt.
00:05:08Das muss alles sehr schlimm sein für dich, mein Kleines.
00:05:12Weißt du was?
00:05:13Ich helfe dir.
00:05:14Zu zweit fällt die Arbeit leichter.
00:05:16Das kann ich nicht zulassen, Herr Soldat.
00:05:19Natürlich kannst du das.
00:05:21Wenn ich dir sage, dass ich dir helfe, dann helfe ich dir.
00:05:24Danke.
00:05:24Vielen Dank.
00:05:34Nur Soldaten und Waisenkindern kann man es zumuten, in dieser Kälte draußen zu sein.
00:05:46Müssen Sie auch Brennholz sammeln?
00:05:48Nein, nein.
00:05:49Ich bin hier, um eine Tanne zu schlagen für ein selbstsüchtiges und ungezogenes kleines Fräulein.
00:05:54So?
00:05:55Wer ist denn dieses kleine Fräulein?
00:05:57Die Zarin unseres Landes.
00:05:59Die Zarin?
00:06:00Sie kennen die Zarin persönlich?
00:06:02Bedauerlicherweise stehe ich in ihren Diensten.
00:06:04Sie kann befehlen und ich muss tun, was sie will.
00:06:07Eine Tanne holen?
00:06:08Ja, genau.
00:06:09Eine Tanne.
00:06:09Eine Tanne für den großen Thronsaal.
00:06:12Sie hat sich in den Kopf gesetzt, die Tanne in der Neujahrsnacht mit Gold und Juwelen zu schmücken.
00:06:17Sie hat sogar befrohlen, kleine Puppen in den Baum zu hängen.
00:06:21Ach, das ist dir lustig.
00:06:23Unsere Zarin spielt noch mit Puppen?
00:06:25Sie ist vernarrt in Puppen.
00:06:27Hat dir denn noch niemand erzählt, dass unsere Zarin nicht viel älter ist als du?
00:06:32Wie wunderschön muss ihr Leben sein.
00:06:34Ich habe schon lange nicht mehr mit Puppen spielen können.
00:06:37Das glaube ich dir gern, mein armes.
00:06:39Zu sowas hast du bestimmt keine Zeit.
00:06:42Unsere Zarin dagegen hat so viel Zeit, dass sie sich langweilt.
00:06:45Und ihre Eltern erfüllen ihr jeden Wunsch.
00:06:48Nein.
00:06:50Sie hat keine Eltern mehr.
00:06:51Beide sind gestorben.
00:06:53Deswegen wird unser Land von einem Kind regiert.
00:06:55Dann ist ja die Zarin unseres Landes auch eine Weise, so wie ich.
00:07:01Ja, das ist sie.
00:07:02Ein elternloses Kind, so wie du.
00:07:07Arme Zarin.
00:07:08Ja, arme Zarin.
00:07:11Sie ist ein kleines Mädchen, dem niemand sagt, was richtig ist oder falsch.
00:07:15Deshalb tut sie mir leid.
00:07:16Ich, ich weiß, wo eine sehr schöne Tanne steht.
00:07:21Ja, wirklich?
00:07:22Ja, die schönste Tanne des Waldes.
00:07:24Ich zeige Ihnen, wo man sie findet.
00:07:26Dann können Sie sie der Zarin bringen.
00:07:27Ach, mir fällt ein Stein vom Herzen.
00:07:32Diese meine ich.
00:07:33Ich halte sie für die schönste.
00:07:35Es ist die schönste Tanne des Waldes.
00:07:37Sie soll mein Geschenk an die Zarin unseres Landes sein.
00:07:40Das ist die schönste Tanne, die wir je hatten.
00:07:46Das freut mich, Majestät.
00:07:48Mich auch, Majestät.
00:07:50Wenn Majestät bitte die Güte hätte...
00:07:51Nein, das haben Majestät nicht.
00:07:53Majestät ist beschäftigt.
00:07:57Müsst ihr mich unbedingt stören?
00:07:59Es ist Zeit für den täglichen Leseunterricht, Majestät.
00:08:02Und ich benötige eine Unterschrift.
00:08:04Wenn Majestät so...
00:08:05Dazu habe ich keine Lust.
00:08:06Aber es ist wichtig, Majestät.
00:08:12Ich brauche die Unterschrift.
00:08:14Worum geht es denn?
00:08:16Wir haben einen Betrüger gefasst, Majestät.
00:08:18Und nun geht es um die Entscheidung,
00:08:20ob er begnadigt werden soll oder zum Tode verurteilt.
00:08:25Begnadigt oder tot?
00:08:27Begnadigt oder tot?
00:08:29Gnade, tot?
00:08:30Gnade, tot?
00:08:33Er soll zum Tode verurteilt werden.
00:08:35Wie, Majestät?
00:08:36Aber Majestät, diese Strafe ist unverhältnismäßig hart.
00:08:40Ich bin die Zarin und dulde keinen Widerspruch.
00:08:43Ja, Majestät, ich habe er verstanden.
00:08:46Entschuldigung.
00:08:48Er wird zum Tode verurteilt.
00:08:52Meine Handschrift wird immer besser.
00:08:54Ja, Majestäts Handschrift wird von Tag zu Tag leserlicher.
00:08:57Also, noch einmal von vorn, Majestät.
00:09:06Sechs mal sechs.
00:09:07Ist mir ganz egal.
00:09:09Aber, aber, Majestät.
00:09:10Warum sollte ich Ihnen antworten?
00:09:12Sie haben ja doch ständig an allem etwas auszusetzen.
00:09:14Aber...
00:09:15Und hinter meinem Rücken machen Sie sich sogar lustig über mich.
00:09:18Aber, aber, Majestät.
00:09:20Ich dulde kein Aber.
00:09:21Sie könnte ich auch jederzeit zum Tode verurteilen.
00:09:25Ich weiß, Majestät.
00:09:30Sechs mal sechs sind drei.
00:09:32Irgendwelche Einwände?
00:09:33Nein, Majestät.
00:09:36Sieben mal acht sind zehn.
00:09:38Sehr gut, Majestät.
00:09:39Drei mal drei sind hundert.
00:09:44Wie gefällt Ihnen das?
00:09:46Die Zahl ist ausgesprochen elegant geschrieben, Majestät.
00:09:49Dann können Sie jetzt Ihren Kringel drumherum machen.
00:09:51Ja, Majestät.
00:09:54Die roten Kringel für die richtigen Antworten sind viel hübscher als die weißen Kringel für die falschen.
00:10:00Es freut mich, dass Majestät zufrieden sind.
00:10:02Ja, äh, jetzt, äh, jetzt möchte ich Majestät gern etwas über unseren Kalender erzählen.
00:10:08Man teilt das Jahr in zwölf Monate auf und in Frühling, Sommer, Herbst und Winter.
00:10:14Das sind die vier Jahreszeiten.
00:10:15Ich mag den Frühling am liebsten.
00:10:17Aber bevor man den Frühling genießen kann, muss man erst den Winter mit Eis und Schnee erleben.
00:10:22Es soll auf der Stelle Frühling werden.
00:10:25Den Ablauf der Natur kann keiner verändern, Majestät.
00:10:27Ich befehle es.
00:10:29Es soll Frühling werden.
00:10:31Oh, Majestät, das Gesetz der Natur kann kein Mensch verändern, auch die Zarin nicht.
00:10:37Wenn man es nicht verändern kann, dann muss es abgeschafft werden.
00:10:40Ja, das...
00:10:41Schaffen Sie es sofort ab!
00:10:43Majestät, äußern einen Wunsch, der beim besten Willen nicht zu erfüllen ist.
00:10:48Doch!
00:10:49Leider nein.
00:10:51Majestät, jede Jahreszeit schenkt uns etwas Besonderes.
00:10:55Herr damit!
00:10:56Oh, wie hübsch!
00:11:01Das sind Schneeglöckchen, die uns der April schenkt.
00:11:04Wunder, wunder, hübsch!
00:11:06Ich habe diese Blume noch nie gesehen.
00:11:08Warum wächst sie nicht in unserem Palastgarten?
00:11:10Sie wird, Majestät, vorher nicht aufgefallen sein.
00:11:12Sie ist eine sehr bescheidene Blume.
00:11:15Ich möchte sie gern ansehen.
00:11:17Das können, Majestät.
00:11:19Spätestens in 90 Tagen wird sie ihre Köpfchen aus dem Schnee stecken.
00:11:23Ganze 90 Tage?
00:11:24Tö, seit wann lässt man eine Zarin so lange warten?
00:11:31Ich bestehe darauf, dass in der Neujahrsnacht der Tisch mit diesen Blumen geschmückt wird.
00:11:36Wie war der Name nochmal? Ich habe es vergessen.
00:11:38Schneeglöckchen, Majestät.
00:11:40Genauso muss eine derart schöne Blume heißen.
00:11:43Ah, da ist sie ja.
00:11:45Aber Majestät, das Gesetz der Natur besagt...
00:11:47Was kümmert mich schon das Gesetz der Natur?
00:11:50Ich mache meine eigenen Gesetze.
00:11:51Man schicke mir sofort den Minister.
00:11:54Ihre Majestät, die Zarin unseres Landes.
00:12:24fordert jeden ihrer Untertanen auf, Schneeglöckchen zu suchen.
00:12:28Wem immer es gelingt, rechtzeitig zum Neujahrsempfang einen Korb mit Schneeglöckchen in den Palast zu bringen,
00:12:33wird denselben Korb mit Goldmünzen aufgefüllt bekommen.
00:12:37Die Menge der Goldmünzen wird also durch die Größe des Korbes bestimmt.
00:12:40Einen ganzen Korb voller Goldmünzen?
00:12:42Beeil dich, Mamitschka.
00:12:45Lauf, Mamitschka.
00:12:46Sei doch nicht so langsam.
00:12:47Ich kann nicht schneller.
00:12:48Wie wunderschön sie doch sind.
00:13:12Was soll ich, Schneeglöckchen?
00:13:17Wenn einer weiß, wo sie wachsen, dann du.
00:13:19Du läufst doch den ganzen Tag draußen im Wald herum.
00:13:22Wenn einer sich dort auskennt, dann bestimmt du, wir nicht.
00:13:25Sowas Verrücktes.
00:13:27Wie kommt ihr nur darauf, dass man mitten im Winter Schneeglöckchen pflücken kann?
00:13:32Die Zarin möchte Schneeglöckchen haben und ich gehe davon aus, dass sie ganz genau weiß, was sie will.
00:13:38Oder bildest du dir etwa ein, klüger zu sein als die Zarin?
00:13:41Wenn sie sagt, es gibt Schneeglöckchen, dann gibt es eben welche.
00:13:44Ich würde ja selbst gehen, aber ich weiß nicht, wo man sie findet.
00:13:47Und außerdem ist es mir zu kalt draußen.
00:13:51Leg noch etwas Holz auf, Mamitschka.
00:13:52Meine Finger sind eiskalt.
00:13:55Ist ja auch kein Wunder, wir sind den ganzen Tag in der Stadt herumgelaufen.
00:13:59Beeil dich, Anja, damit du nicht zu spät kommst.
00:14:04Wir sind nicht die einzigen, die hinter den Schneeglöckchen her sind.
00:14:07Vergiss das nicht, Anja.
00:14:09Heute Nacht haut sich bestimmt keiner hinaus in den Wald.
00:14:12Es ist viel zu gefährlich.
00:14:14Wie soll man sich in dem Sturm zurechtfinden?
00:14:17Warum versuchst du es nicht wenigstens mal?
00:14:19Anja, wir sind sehr arm.
00:14:21Wir brauchen die Goldmünzen, um ein besseres Leben zu haben.
00:14:25Du bist schließlich diejenige, die unser Essen an die Vögel verschleudert.
00:14:29Du gehst jetzt, oder ich mach dir bei mir.
00:14:30Natascha, der Korb ist funkelnagelneu.
00:14:33Hier, dieser dürfte wohl gut genug für sie sein.
00:14:36So eine Verschwendung.
00:14:37Je größer der Korb, desto mehr Münzen.
00:14:39Der hier ist doch viel zu klein.
00:14:40Was soll das, Mamitschka?
00:14:42Ich denke nicht daran, ihn herzugeben.
00:14:44Wenn sie nicht zurückkommt, sind wir den Korb auch los.
00:14:47Um einen dummen Korb hast du Angst.
00:14:50Bin ich dir weniger wert als ein Binsenkorb?
00:14:53Halte dich nicht mit langen Reden auf,
00:14:55sondern geh endlich raus und bring die Schneeklöckchen.
00:15:00Dann muss ich eben selbst gehen.
00:15:03Ich arme.
00:15:04Nie war ich allein im Wald.
00:15:05Ich werde mich schon vor der Haustür verlaufen.
00:15:08Das kommt nicht in Frage, Natascha.
00:15:09Wir sind den ganzen Tag in der Stadt herumgelaufen
00:15:11und bis auf die Knochen durchgefroren.
00:15:14Anja, diesmal ist die Reihe an dir,
00:15:16dich für uns einzusetzen.
00:15:18Raus mit dir!
00:15:19Steh dich nicht so an!
00:15:21Und lass dir nur nicht ein Teil
00:15:22ohne Schneeklöckchen nach Haus zu kommen.
00:15:26Hier, ein Umhang!
00:15:28Mir war das mit dem Korb leider rausgerutscht.
00:15:49Ich wollte auch nicht weinen,
00:15:50aber ich hatte Angst, sie würde nicht gehen.
00:15:52Als sie vorhin sagte,
00:15:53dass man im Winter keine Schneeklöckchen findet,
00:15:55wusste ich, dass sie recht hat.
00:15:57Aber wenn es einer trotzdem schafft, dann sie!
00:16:00Sie redet doch immer darüber,
00:16:01dass Blumen und Tiere ihre besten Freunde wären.
00:16:04Jetzt hat sie Gelegenheit, es zu beweisen.
00:16:06Du bist ein kluges Kind.
00:16:08Ich bin stolz auf dich, meine Tochter.
00:16:10Ich bin stolz auf dich!
00:16:11Ja!
00:16:11Ja, ja, ja.
00:16:41Ja, ja, ja.
00:17:11Ja, ja.
00:17:41Ja, ja.
00:18:11Ich kann nicht mehr weitergehen.
00:18:14Aber ich darf hier nicht liegen bleiben.
00:18:16Ich werde erfrieren.
00:18:17Mutter!
00:18:20Vater!
00:18:20Vater!
00:18:20Ich muss wohl eingeschlafen sein.
00:18:45Wieso lebe ich noch?
00:18:46Was ist das?
00:18:53Mutter?
00:18:55Mutter!
00:19:25Darf ich näher treten?
00:19:55Darf ich mich wohl bitte an eurem Feuer etwas aufwärmen?
00:20:13Was soll man davon nun halten?
00:20:16Das frage ich mich allerdings auch.
00:20:19Außer ihr ist das bisher noch keinem Menschen gelungen.
00:20:22Ich...
00:20:23Die Kleine hat nun mal hergefunden, also kann sie auch bleiben.
00:20:35Ihr wollt sie doch wohl nicht fortjagen.
00:20:36Komm Mädchen, hab keine Angst.
00:20:47Setz dich ans Feuer und wärm dich auf.
00:20:50Danke, das ist sehr lieb von dir.
00:20:52Aber hier ist es warm genug für mich.
00:20:55Oh, wenn ihr wüsstet, wie kalt mir war.
00:20:56Warum läufst du auch mitten in der Nacht draußen rum? Hast du uns gesucht?
00:21:00Warum sollte ich das wohl tun?
00:21:02Ich weiß noch nicht einmal, wer ihr seid.
00:21:03Nein, nein, ich muss einen Kopf voll Schneeglöckchen pflücken.
00:21:06Was müssen wir?
00:21:06Schneeglöckchen.
00:21:07Ja, es ist wirklich zum Lachen.
00:21:15Aber auf der anderen Seite ist es auch traurig.
00:21:19Schneeglöckchen findet man nicht im Winter, auch wenn man es noch so sehr versucht.
00:21:23Aber ich muss diesem Befehl folgen, damit ich meine Stiefmutter nicht verärgere.
00:21:27Danke, dass ich hier sein durfte.
00:21:29Mädchen, warte.
00:21:32Freunde lässt man doch nicht einfach stehen.
00:21:34Das gehört sich nicht.
00:21:35Bitte bleib noch hier.
00:21:37Möglicherweise können wir dir irgendwie helfen.
00:21:41Man sieht dir nun mal an, dass du versuchst, etwas für uns zu verbergen.
00:21:44Und dass du Kummer hast.
00:21:46Du kannst nicht allein da draußen im Schneesturm herumlaufen.
00:21:51Tränen, die habe ich ja noch nie bei dir gesehen.
00:21:54Anja, du hast noch nie geweint.
00:21:57Du kennst mich?
00:22:00Selbstverständlich.
00:22:01Wir sind die zwölf Monate.
00:22:02Die zwölf Monate?
00:22:05Ich bin der April.
00:22:06Und deshalb weiß ich genau, wie dein Leben im April aussieht.
00:22:09Ich bin das schneereiche Dezember.
00:22:11Ich beobachte dich immer, wenn du mit den hungrigen Tieren des Waldes dein Essen teilst, Anja.
00:22:18Wir kennen dich alle.
00:22:19Und wir haben dich sehr gern, weil wir wissen, dass du ein gutes Herz hast.
00:22:23Deshalb hast du eine Belohnung verdient.
00:22:25Was hältst du davon, Januar, wenn du der Kleinen eine Stunde deiner Zeit abtrittst?
00:22:32Wer einverstanden ist, stehe auf.
00:22:34Schnee und Eis und Kälte gefriert die Kraft des Feuers.
00:22:53Oh, es geschieht dir nichts.
00:23:02Was hat ihr vor?
00:23:19So, Fimboa, jetzt du.
00:23:30Schwarze Erde erwärme dich und verschlinge den weißen Schnee.
00:23:35Der Schnee schmilzt.
00:23:52Anja, schau nur.
00:23:53So, Fimboa, jetzt du.
00:23:54So, Fimboa.
00:23:55So, Fimboa.
00:23:56So, Fimboa.
00:23:58So, Fimboa.
00:24:00So, Fimboa.
00:24:01So, Fimboa.
00:24:02So, Fimboa.
00:24:03So, Fimboa.
00:24:04So, Fimboa.
00:24:05So, Fimboa.
00:24:06So, Fimboa.
00:24:07So, Fimboa.
00:24:08So, Fimboa.
00:24:09So, Fimboa.
00:24:10So, Fimboa.
00:24:11Es ist so heavy.
00:24:41Jetzt bin ich dran, Anja. Freue dich. Bald kannst du deine Schneeglöckchen pflücken.
00:24:47Was sagst du da?
00:25:11Meine Freunde, wie schön, dass ich euch wiedersehe. Schneeglöckchen.
00:25:16Es ist Frühling.
00:25:29Aber das kann doch gar nicht wahr sein.
00:25:31Ganz bestimmt träume ich das alles nur.
00:25:33Nein, Anja, es ist kein Traum. Hier, nimm das als Beweis dafür, dass es wahr ist.
00:25:41Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll.
00:25:43Legt sie da drüben in den Korb.
00:25:59Oh, oh, oh, oh.
00:26:15Oh, oh, oh.
00:26:18Da stehen ja noch mehr.
00:26:29Was ist mit euch?
00:26:36Es ist ja noch Winter. Das habe ich vergessen.
00:26:39Es dauert nicht mehr lange und alle Blumen sind verschwunden.
00:26:41Schade.
00:26:53Was ihr für mich getan habt, werde ich euch nie vergessen.
00:26:56Wenn ihr mir nicht geholfen hättet, dann hätte ich die Schneeglöckchen natürlich nicht gefunden
00:26:59und wäre vielleicht nicht mehr am Leben.
00:27:02Vielen Dank.
00:27:03Wenn es irgendetwas gibt, was ich für euch tun kann, dann sagt es mir bitte.
00:27:07Anja, alles was wir wünschen ist, dass du uns nicht vergisst.
00:27:11Hier, dieser Ring soll dich immer an uns erinnern.
00:27:14Das kann ich nicht annehmen.
00:27:15Oh doch, oder willst du mich beleidigen?
00:27:17Komm, steck ihn an deinen Fingern.
00:27:19Er ist viel zu schön für mich.
00:27:21Nein, er ist nicht schön genug für dich.
00:27:23Jetzt hör mir genau zu, Anja.
00:27:24Wenn du Hilfe brauchst, dann wirf den Ring fort und sage,
00:27:28Rolle durch das Tor des Frühlings, ruf die Freunde, die mich lieben.
00:27:32Rolle durch das Tor des Sommers, Hilfe brauche ich in der Not.
00:27:35Hast du das verstanden, Anja?
00:27:38Mhm.
00:27:39Pass gut auf den Ring auf.
00:27:41Wenn du ihn verlierst, wirst du uns nie wiedersehen.
00:27:43Wie könnte ich ein solch kostbares Geschenk verlieren?
00:27:46Anja, du hast heute Nacht etwas Ungewöhnliches erlebt.
00:27:52Du hast etwas gesehen, was vor dir kein Mensch sah.
00:27:56Du hast uns, die zwölf Monate, gesehen.
00:28:00Mhm.
00:28:01Für dich haben wir das Gesetz der Natur gebrochen.
00:28:04Für dich blühten im Winter die Blumen.
00:28:06Für dich sangen die Vögel ihr Lied.
00:28:09Behalte das alles für dich, Anja.
00:28:11Du darfst es niemandem erzählen.
00:28:13Hörst du?
00:28:14Das verspreche ich.
00:28:16Mhm.
00:28:17Dann beeile dich, Anja.
00:28:19Lauf nach Hause, bevor ich den Winterstürmen befehle,
00:28:22neuen Schnee zu bringen.
00:28:24Leb wohl.
00:28:26Im April sehen wir uns bestimmt wieder.
00:28:30Auf Wiedersehen, kleine Anja.
00:28:31Lebt wohl, ihr zwölf Monate.
00:28:59Lebt wohl, vielen Dank für euer Geschenk.
00:29:01Green.
00:29:02Ja?
00:29:03Nein.
00:29:08Musik.
00:29:13лайk.
00:29:13Musik.
00:29:14Untertitelung des ZDF, 2020
00:29:44Danke, liebste Eltern, dafür, dass ihr mich beschützt habt.
00:30:03Nichts hilft der Schlag. Das ist doch nicht möglich.
00:30:06Natascha, komm sofort her.
00:30:08Ja, Mamita.
00:30:09Das sind ja Schneeglöckchen.
00:30:12Natascha, Nataschenka, ab heute sind wir reich.
00:30:15Wir könnten noch viel reicher sein, wenn sie den großen Korb gehabt hätte.
00:30:19Das lässt sich nicht mehr ändern.
00:30:20Woher sollte ich denn auch wissen, dass es ihr tatsächlich gelingt, Schneeglöckchen zu finden?
00:30:25Ich hab eine Idee.
00:30:26Welche denn?
00:30:27Wir nehmen den großen Korb, füllen ihn bis oben hin mit Erde auf und dann stecken wir die Schneeglöckchen hinein.
00:30:33Na, Mamita, wie findest du das?
00:30:36Nataschenka, Goldkind, du bist sehr klug.
00:30:38Und dann bekommen wir so viele Goldmünzen, dass wir den Korb kaum tragen können.
00:30:46Wie ist ihr das nur gelungen? Das kann nicht mit rechten Dingen zugegangen sein.
00:30:51Ist doch egal, wie sie es gemacht hat. Hauptsache wir sind jetzt reich.
00:30:55Da hat sie recht.
00:31:01Anja, wach endlich auf, du Schlafmütze.
00:31:07Wo hat sie den Ring her?
00:31:09Wo hat sie den Ring her?
00:31:27Wo Caro!
00:31:28Wie oft muss ich es noch sagen?
00:31:50Ohne meine Schneeklöckchen fällt dieses Jahr der Neujahrsempfang aus.
00:31:54Aber eure Gäste haben sich bereits in der Halle versammelt, Majestät.
00:31:58Wir können Sie wohl schlecht wieder nach Hause schicken.
00:32:00Dann sagt Ihnen einfach, Sie sind einen Tag zu früh gekommen.
00:32:03Das Gelächter höre ich jetzt schon. Heute ist der 1. Januar.
00:32:06Irrtum. Minister, Sie täuschen sich.
00:32:09Wie viele Tage hat der Dezember?
00:32:1131, Majestät.
00:32:13Minister, ab sofort hat der Dezember 32 Tage.
00:32:17Majestät belieben zu scherzen.
00:32:19Morgen ist der 33., übermorgen ist der 34. und überübermorgen ist der 35.
00:32:25Immer so weiter, bis die Blumen da sind.
00:32:28Das geht leider nicht.
00:32:30Majestät haben wohl beim gestrigen Unterricht nicht aufgepasst.
00:32:33Wichtige Neuigkeiten!
00:32:34Muss das ausgerechnet jetzt sein?
00:32:37Soeben ist im Palast eine Frau mit Schneeklöckchen eingetroffen.
00:32:41Stimmt das? Schneeklöckchen?
00:32:43Oh, vielen Dank.
00:32:53Genauso hübsch habe ich Sie mir vorgestellt.
00:32:56Es sind doch Schneeklöckchen, oder?
00:33:01Das ist ganz und gar ausgeschlossen.
00:33:04Prüfen Sie sie.
00:33:05Ja, sind Schneeklöckchen, Majestät.
00:33:07Damit erkläre ich, dass ab sofort der Neujahrstag beginnen kann.
00:33:13Wir wünschen, Majestät, ein gutes neues Jahr.
00:33:17Das wünsche ich euch auch.
00:33:20Oh, ich wünsche, Majestät, ein gutes neues Jahr.
00:33:24Vielen, vielen Dank. Das wünsche ich Ihnen auch.
00:33:26Ja, Majestät.
00:33:28Ja, bitte.
00:33:29Was ist, äh, was ist mit den Goldmünzen?
00:33:31Ach so, ja. Euch habe ich ganz vergessen.
00:33:34Ich bin sehr zufrieden mit den Schneeklöckchen, die ihr gebracht habt.
00:33:37Wir haben unser Bestes getan, um Majestät zu erfreuen.
00:33:41Ich würde zu gern wissen, wo ihr sie gefunden habt.
00:33:47Ja, ja, das, das ist, äh...
00:33:49Da stellt jedes Naturgesetz auf den Kopf. Ich bestehe auf eine Erklärung.
00:33:52Ach, hören Sie doch endlich mit Ihren Naturgesetzen auf.
00:33:55Ja, Majestät.
00:33:56Erzähl ihm endlich, wo er sie gefunden hat, damit er sich beruhigt.
00:33:59Ja, äh, das ist so, äh...
00:34:01Wir sind in den Wald gegangen, äh, trotz des Schneesturms.
00:34:06Ja, während wir so gingen und gingen und gingen, äh...
00:34:10Kamen wir an einen kleinen See, an einen kleinen, runden See, so rund wie ein Tisch.
00:34:14Ein See in meinem Land?
00:34:16Ja, Majestät, ein hübscher, kleiner Waldsee.
00:34:20Und er war nicht gefroren, am Ufer blühten Blumen.
00:34:23Auch meine Schneeklöckchen?
00:34:25Ja, und noch viele andere Blumen.
00:34:27Da gab es sogar Himbeeren.
00:34:29Ach, ich liebe Himbeeren.
00:34:31Das halte ich für ganz ausgeschlossen.
00:34:34Ja, Majestät.
00:34:36Minister?
00:34:38Ich möchte bitte sofort zu diesem See gebracht werden.
00:34:41Ja, Majestät, aber nach der Neujahrsansprache.
00:34:44Wartet hier, ich halte nur eine kurze Rede.
00:34:47Das geht leider nicht, Majestät.
00:34:48Warum nicht?
00:34:50Es ist viel zu weit. Es würde Wochen dauern, bis wir den See erreichen.
00:34:53Erst gestern Morgen habe ich den Wunsch geäußert und schon seid ihr da.
00:34:56Aber es ist bitter kalt draußen im Wald und ihr seid so zart.
00:35:00Aber es ist verschneit, es gibt keine Wege.
00:35:02Dann muss eben ein Weg freigeschaufelt werden.
00:35:04Es wird nicht möglich sein, den See wiederzufinden.
00:35:07Wieso?
00:35:08Er ist gefroren und zugeschneit.
00:35:10Und meine Schneeklöckchen?
00:35:11Die haben die Kälte nicht überlebt.
00:35:14Was für ein Unsinn. Warum lügst du mich an?
00:35:16Das ist die Wahrheit.
00:35:18Eine Wahrheit, die einmal so und einmal so klingt?
00:35:21Majestät, ich werde den Verdacht nicht los, dass es sich um zwei Schwindlerinnen handelt,
00:35:25die euch um eure Goldmünzen betrügen wollen.
00:35:27Gerade, Majestät.
00:35:29Gerade.
00:35:30Die reine Wahrheit oder ich lasse euch ins Gefängnis werfen.
00:35:34Bitte nein.
00:35:35Wir würden sofort erzählen, wie alles war, aber wir wissen es nicht.
00:35:39Es stimmt, was sie sagt.
00:35:41So?
00:35:42Nicht wir waren es, die die Schneeklöckchen gepflückt haben.
00:35:45Wer war es dann?
00:35:47Sag sofort den Namen.
00:35:48Es war meine Stieftochter Anja.
00:35:52Stieftochter?
00:35:59Es ist schon heller Tag.
00:36:01Ich muss verschlafen haben.
00:36:03Mein Ring.
00:36:07Er ist nicht mehr da.
00:36:09Oh, die Schneeklöckchen.
00:36:17Ich weiß genau, ich hatte einen Korb voller Schneeklöckchen.
00:36:19Und ich hatte auch einen Ring.
00:36:21Und wenn ich in Not bin, dann sollte ich einen bestimmten Spruch sagen.
00:36:26Rolle durch das Tor des Frühlings.
00:36:28Ruf die Freunde, die mich lieben.
00:36:30Rolle durch das Tor des Sommers.
00:36:32Hilfe brauche ich in der Not.
00:36:35Ob ich das alles doch nur geträumt habe?
00:36:37Oh nein, es kann kein Traum gewesen sein.
00:36:44Als ich nach Hause kam, läuteten die Neujahrsglocken.
00:36:47Ich kniete nieder und sprach mit Vater und Mutter.
00:36:52Dann muss ich wohl eingeschlafen sein.
00:36:54Und jemand hat meinen Ring gestohlen.
00:36:56Anja!
00:37:00Anuschka!
00:37:01Wo?
00:37:02Wo bist du, Goldkind?
00:37:04Na, hat sich mein kleines Töchterchen von der anstrengenden Nacht erholt?
00:37:12Mit wem redest du?
00:37:14Mit dir natürlich, mein Goldkind.
00:37:16Mit wem denn sonst, mein kleines?
00:37:18Wie kannst du nur glauben, dass ich auf deine Freundlichkeit reinfalle, nachdem du meinen Ring gestohlen hast?
00:37:22Was für einen Ring?
00:37:24Weißt du etwas darüber, Natascha?
00:37:26Nein, ich habe keine Ahnung, dass sie einen Ring hat.
00:37:28Ich flehe euch an, gebt mir meinen Ring zurück.
00:37:31Er ist so wichtig für mich.
00:37:32Gebt ihn mir für die Schneeglöckchen.
00:37:34Oh, mein süßes kleines Töchterchen, wenn du wüsstest, was uns Schlimmes zugestoßen ist.
00:37:39Es geht um Leben und Tod.
00:37:40Unser Leben hängt von dir ab, Anja.
00:37:43Ich verstehe euch nicht.
00:37:44Wenn du der Zaren nicht zeigst, wo du die Schneeglöckchen gefunden hast, dann wird man Natascha und mich ins Gefängnis werfen.
00:37:51Ich verstehe es immer noch nicht.
00:37:53Vielleicht wird man uns sogar töten.
00:37:55Hilf uns, Anja!
00:38:00Ich kann euch nicht helfen. Es ist ein Geheimnis und ich habe versprochen, es zu bewahren.
00:38:06Nur uns, Anja, verrate es. Nur uns.
00:38:08Nein, keinem.
00:38:11Gerade fällt mir ein, wo dein Ring ist.
00:38:13Lüge nicht schon wieder.
00:38:15Ich habe mir den Ring von dir ausgeliehen, weil wir in den Palast wollten.
00:38:18Und dann hat ihn die Zarin entdeckt und mir abgenommen.
00:38:21Ach, der Ring. Sie hat ihn als eine Art Pfand behalten, weil sie ganz sicher gehen wollte, dass wir sie auch wirklich zu den Schneeglöckchen führen.
00:38:28Ja, aber sie hat fest versprochen, ihn zurückzugeben.
00:38:33Auch wenn sie die Zarin ist, kann ich sie nicht hinführen.
00:38:37Aber ich werde gehen und neue Schneeglöckchen für sie besorgen.
00:38:40Wenn du willst, dann begleite ich dich.
00:38:42Nein, dazu hast du mich zu sehr enttäuscht.
00:38:45Aber...
00:38:46Ist schon gut. Wenn sie will, mag sie allein gehen.
00:38:49Anja, vergiss nicht. Es geht um Leben und Tod.
00:39:02Folge ihr Heimlich und lass sie nicht aus den Augen. Ich laufe inzwischen zur Zaren in den Palast.
00:39:07Gut, wenn du es für richtig hältst, aber dann brauche ich ein paar bunte Flitten.
00:39:11Nein, du weißt, wie sehr ich daran hänge.
00:39:13Man kann Geiz auch übertreiben, Mamitschka.
00:39:15Wie willst du denn die Zarin zu Anja führen, wenn ich dir nicht mit irgendetwas den Weg markiere?
00:39:20Dafür kannst du alles haben, was du von mir verlangst, mein Töchterchen.
00:39:24Ja, Marius.
00:39:53Marius, mein Stieftöchterchen hat sich bereit erklärt, euch zu helfen.
00:39:57Es kann losgehen. Zum runden See.
00:40:00Verstanden. Zum runden See.
00:40:02Nimm mich mit!
00:40:12Alles in Ordnung, Mütterchen?
00:40:14Ein unhöfliches Geschöpf.
00:40:15Man, ab 1.0.
00:40:28So jetzt protestiert dich.
00:40:32Untertitelung des ZDF, 2020
00:41:02Schleller, wir verlieren den Anschluss!
00:41:19Warum bist du mir hinterhergeschlichen? Ich habe dir doch gesagt, dass ich alleine gehen will.
00:41:24Ich sag's dir gleich, lass mich erstmal den Schnee abklopfen.
00:41:27Ich will, dass du sofort umkehrst.
00:41:29Jetzt bin ich schon so weit mitgekommen, jetzt kann ich auch noch weiter mitgehen.
00:41:33Wenn du nicht verschwindest, gehe ich nach Hause.
00:41:36Leider zu spät.
00:41:37Wieso?
00:41:38In wenigen Minuten wird die Zarin hier eintreffen.
00:41:42Da, bitte.
00:41:47Was bin ich da für ein Dummkopf?
00:41:49Ach, Tränen helfen dir jetzt auch nichts.
00:41:58Geht es ab hier etwa zu Fuß weiter?
00:42:00Ja, Majestät. Hier kommen wir mit dem Schlitten nicht durch.
00:42:03Vorsicht, ich helfe euch.
00:42:05Nein, danke, nicht nötig.
00:42:06Oh, Majestät.
00:42:09Haben Majestät sich verletzt?
00:42:11Nein, warum sollte ich wohl?
00:42:15Wenn es nur nicht so kalt wäre.
00:42:17Majestät, schnell, hier geht's lang.
00:42:19Wir müssen nur den bunten Flicken folgen, die an den Ästen hängen.
00:42:22Ich zittere an Händen und Füßen, so sehr friere ich.
00:42:26Kann wohl jemand seinen Umhang für mich entbehren?
00:42:29Ja, ich, Majestät.
00:42:33Hier, Majestät.
00:42:35Ich bin heute zum ersten Mal draußen im Schnee.
00:42:39Kann ich den Umhang wirklich haben?
00:42:41Ja, ja, ich schwitze wie ein alter Affe.
00:42:44Wie bitte? Schwitzt wie ein alter Affe?
00:42:47Oh, Entschuldigung, das sagt man nur so.
00:42:49Schwitzen denn alte Affen mehr als junge?
00:42:51Wenn Affen überhaupt schwitzen, dann alte, ist doch klar.
00:42:54So? Mir ist das ganz und gar nicht klar.
00:42:56Ja, ähm, ich meine...
00:42:59Majestät, das ist nun wirklich kein Gesprächsthema für euch.
00:43:02Unser junger Soldat wollte nur sagen, dass ihm warm ist.
00:43:05Warm? Mir ist eiskalt. Wie kann es ihm warm sein?
00:43:08Wer arbeitet, der friert nicht, Majestät.
00:43:11Eine Schaufel!
00:43:13Ich möchte es so gern mal schaufeln.
00:43:21Majestät, das ist keine Arbeit für euch.
00:43:23Oh, schnell aufstehen, so zerkälten sie sich.
00:43:27Majestät, Vorsicht, Vorsicht, Majestät.
00:43:29Majestät.
00:43:30Oh.
00:43:43Mir wird warm.
00:43:46Puh.
00:43:47Ich schwitze wie ein alter Affe.
00:43:50Oh.
00:43:51Oh.
00:43:53Habe ich eben etwas Falsches gesagt?
00:43:56Nein, Majestät, haben zwar nicht ganz die richtigen Worte gewählt...
00:43:59Dann ist es ja gut.
00:44:01Ich schwitze nämlich wirklich wie ein alter Affe.
00:44:03Ich muss mich bei euch entschuldigen, meine Freunde.
00:44:12Ich habe euren Ring verloren.
00:44:15Und ich möchte, dass ihr wisst, wie leid es mir tut.
00:44:17Aber ich kann nichts dafür.
00:44:19Es ist nicht meine Schuld.
00:44:20Ich habe ihn gefunden.
00:44:21Jetzt wird alles wieder gut.
00:44:24Du hast meinen Ring gefunden?
00:44:26Wo war er, Latasha?
00:44:27Wer redet denn von deinem Ring, du Dummkopf?
00:44:34Ich habe den runden See gefunden.
00:44:36Welchen See?
00:44:37In meiner Not fiel mir nichts anderes ein, als die Zarin anzulügen und zu behaupten,
00:44:41die Schneeglöckchen wachsen an einem kleinen, runden See.
00:44:43Ganz genau den See, den ich ihr beschrieben habe, habe ich eben entdeckt.
00:44:47Was für eine Überraschung, meine kleine Freundin.
00:44:49Herr Soldat, wie schön.
00:44:51Müssen Sie noch eine Tanne holen?
00:44:52Nein, diesmal ist der Auftrag, den ich für Ihre Majestät erledigen soll, noch unsinniger.
00:44:57Was will Sie denn diesmal?
00:44:59Ja.
00:45:00Ich soll für Sie einen runden See suchen, von dem jeder weiß, dass es ihn nicht gibt.
00:45:04Aber es gibt ihn.
00:45:06Wenn Sie wollen, führe ich Sie gern hin.
00:45:08Natürlich, selbstverständlich will ich das.
00:45:10Das da ist also deine Stieftochter.
00:45:25Ja.
00:45:27Aha, so sieht eine Stieftochter aus.
00:45:30Schau mich mal an, Mädchen.
00:45:32Wenn alle Stieftöchter so hübsch sind, dann möchte ich auch eine sein.
00:45:35Man sagt, du hast mir die Schneeglöckchen geschenkt.
00:45:38Ja.
00:45:38Ja.
00:45:40Dann hast du die Belohnung verdient.
00:45:42Der Korb mit den Goldmünzen gehört dir.
00:45:44Und wenn du möchtest, noch eine Halskette und ein hübsches Kleid.
00:45:47Willst du?
00:45:49Ich freue mich, dass euch die Schneeglöckchen Freude gemacht haben, Majestät.
00:45:52Aber ich möchte weder Ketten noch Goldmünzen und schon gar keine Kleider.
00:45:57Willst du auf die Belohnung verzichten?
00:45:59Nein, ich möchte meinen Ring zurückhaben, Majestät.
00:46:02Deinen Ring?
00:46:03Was für einen Ring?
00:46:04Wovon redet sie nur?
00:46:05Ach, das ist nur so ein dummes Geschwätz, auf das man nicht hören sollte.
00:46:10Sie ist nicht ganz richtig im Kopf.
00:46:12Ja.
00:46:13Ihr habt gelogen!
00:46:15Es stimmt überhaupt nicht, dass die Zarin euch meinen Ring abgenommen hat.
00:46:19Ich möchte sofort den Ring sehen.
00:46:20Sie denkt sich das alles nur aus.
00:46:22Ich sag euch doch, sie ist nicht ganz richtig im Kopf.
00:46:24Richtig im Kopf, ja.
00:46:25Das werden wir gleich feststellen.
00:46:27Soldat, sie nach.
00:46:28Ja, Majestät.
00:46:33Den Ring!
00:46:35Gott, warte, ich habe ihn!
00:46:37Ich habe ihn so eben in meiner Tasche gefunden.
00:46:39Katascha, gib ihn mir bitte!
00:46:41Einen Moment.
00:46:43Bring mir den Ring, ich will ihn sehen.
00:46:45Ja, gern.
00:46:47Hier, bitte, Majestät.
00:46:50Oh, sehr schön.
00:46:52So einen Ring habe noch nicht einmal ich.
00:46:55Komm, Mädchen, hol ihn dir.
00:46:57Ja, danke, Majestät.
00:47:01Allerdings, bevor ich ihn dir gebe, musst du mir zuerst zeigen, wo die Schneeglöckchen wachsen.
00:47:05Och, das geht nicht.
00:47:07Ich kann es nicht, auch wenn ich es wollte.
00:47:09Warum nicht?
00:47:10Das kann ich euch leider auch nicht sagen.
00:47:14Ich befehle es.
00:47:16Ich befehle dir zu reden.
00:47:18Ich bin die Zarin und habe das Recht, von dir eine Antwort zu verlangen.
00:47:22Ja, das weiß ich.
00:47:23Aber ich habe ein Versprechen gegeben, dass ich auf gar keinen Fall brechen werde.
00:47:26Wem hast du es versprochen?
00:47:28Auch das kann ich nicht sagen.
00:47:31Anja, du musst es dir erzählen.
00:47:33Sie ist die Zarin.
00:47:36Ich weiß schon, wie ich es aus dir herausbekomme.
00:47:39Da, rede oder ich werfe den Ring ins Wasser.
00:47:42Nein, bitte nicht!
00:47:43Ich tue es.
00:47:45Eins, zwei, drei.
00:47:48Du hast gedacht, ich habe ihn geworfen, stimmt's?
00:47:55Aber das habe ich nicht.
00:47:57Das heißt, noch nicht.
00:47:58Du musst mir nur sagen, wo die Schneeglöckchen wachsen.
00:48:02Und dann bekommst du deinen Ring sofort zurück.
00:48:07Sprich endlich, oder ich werfe!
00:48:09Ja.
00:48:09Es ist doch so einfach.
00:48:15Ich halte mein Versprechen.
00:48:18Na gut, wie du willst.
00:48:20Das hast du dir selbst zuzuschreiben.
00:48:22Jetzt bist du ihnen los.
00:48:25Nein, bleib hier!
00:48:29Rolle durch das Tor des Frühlings!
00:48:32Ruf die Freunde, die mich lieben!
00:48:36Rolle durch das Tor des Sommers!
00:48:38Hilfe brauche ich in der Not!
00:48:49Ein Hürgelsturm!
00:48:51Lauft!
00:48:55Helft mir!
00:48:56Ihr zwölf Monate, helft mir!
00:49:00Auf den Boden, Majestät!
00:49:01Legt euch auf den Boden!
00:49:05Mein Schal!
00:49:06Bleib liegen, Natascha!
00:49:08Nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein
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00:52:48Majestät, nun dauert es nicht mehr lange und auch der Herbst ist vorbei.
00:52:58Ja, es wird wohl bald Winter.
00:53:03Ah, Hilfe!
00:53:05Meine Angst, es wird alles wieder gut.
00:53:07Oh, mein Mantel!
00:53:14Nein, nein, das ist gegen die Naturgesetze!
00:53:16Nein, nein, das ist gegen die Naturgesetze!
00:53:18Nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein!
00:53:20Ah, ah, ah, ah, ah, ah, ah, ah.
00:53:51Es ist wieder Ruhe eingekehrt, der Sturm hat sich gelegt.
00:53:54Ja, die Blätter, die schönen bunten Blätter sind verschwunden.
00:53:58Ich weigere, weigere, weigere mich das anzuerkennen.
00:54:01Warten Sie, ich helfe Ihnen.
00:54:03Nein, danke, ich brauche keine Hilfe.
00:54:05Ich brauche eine Erklärung, die mich zufrieden stellt, aber ihr werdet keine finden.
00:54:11Oh, die ersten Schneeflocken.
00:54:13Oh, ah.
00:54:14Das ist richtig, so gehört das nicht.
00:54:20Im Januar hat es zu schneien, jetzt bin ich zufrieden.
00:54:23Wie beim Rechnen, er muss immer Recht behalten.
00:54:26Vielen Dank.
00:54:28Wer auch immer hierfür verantwortlich ist, dem möchte ich bei der Bank aussprechen,
00:54:31dass endlich alles wieder seine Richtigkeit hat.
00:54:34Im Januar muss er.
00:54:38Er hat in seinem Alter wirklich nichts mehr auf dem Eis zu suchen.
00:54:41Wenn mir doch nur nicht so kalt wäre, ich friere so sehr.
00:54:44Wer hat einen Mantel für mich? Ich brauche einen Mantel.
00:54:47Bitte einen Mantel.
00:54:48Bitte einen Mantel, ich friere.
00:54:49Bitte einen Mantel, es ist so kalt.
00:54:52Wo ist mein Mantel? Ich friere.
00:54:54Den haben wir bedauerlicherweise im Sturm verloren.
00:54:58Da, im Baum, dort hängt ein Mantel.
00:55:00Das ist meiner Weg, du rührst ihn an.
00:55:02Der Mantel gehört mir und das Mensch.
00:55:04Das könnte dir so passen.
00:55:07Du bist eine reine Strafe, mein Kind.
00:55:09Sie streiten sich wie die Hunde.
00:55:12Wie hungrige Hunde um den Knocher.
00:55:14Du bist unverschichtlich, du Schott.
00:55:16Wag es nicht, wenn die Haare auszureißen.
00:55:18Das kommt nicht, das wird los.
00:55:27Hunde.
00:55:28Es sind Hunde.
00:55:29Das halte ich für ganz ausgeschlossen.
00:55:31Verschwindet, ihr Bestien, was ihr fortkommt.
00:55:47Ich bedauere, dass Majestät sich fürchten musste.
00:55:50Ist schon gut, ich fürchte mich nicht mehr.
00:55:52Mir ist nur kalt.
00:55:54Ich friere so sehr.
00:55:55Vielleicht finde ich irgendwo trockenes Holz.
00:55:57Dann mache ich ein...
00:55:59Oh, der See ist verschwunden.
00:56:02Da brennt ein Feuer.
00:56:16Und jetzt öffne langsam deine Augen.
00:56:19Ich habe meinen Ring wieder.
00:56:27Wem gehört dieser wunderschöne Mantel?
00:56:30Das ist ein Geschenk von mir an dich, Anja, weil du dein Versprechen gehalten hast.
00:56:35Der Schlitten gehört ebenfalls dir.
00:56:37Er ist mein Geschenk.
00:56:39Jetzt muss ich schon wieder fragen, ob ich träume.
00:56:41Die drei beweisen, dass es kein Traum ist.
00:56:44Dürfen wir uns für einen Moment an eurem Feuer aufwärmen?
00:56:48Ich bin die Zarin dieses Landes.
00:56:50Ich befehle euch, mich auf der Stelle nach Hause zu bringen.
00:56:54Der Schlitten gehört Anja.
00:56:56Sie kann darüber bestimmen.
00:56:58Der Schlitten gehört gar nicht mir?
00:57:00Ach, na sowas.
00:57:01Das ist doch diese Stieftochter.
00:57:04Meine kleine Freundin.
00:57:06Hast du dich aber rausgemacht?
00:57:08Guten Tag, Herr Soldat.
00:57:10Ich freue mich, sie wiederzusehen.
00:57:11Ach, du siehst wunderschön aus, Mädchen.
00:57:14So schön nun auch wieder nicht.
00:57:16Oh, Entschuldigung, Majestät.
00:57:21Wem gehören die Hunde?
00:57:22Sie benehmen sich als Hunde genauso schlecht wie als Menschen.
00:57:26So?
00:57:27Sie waren einmal Menschen?
00:57:30Ach, jetzt sag nur, du kennst die beiden nicht.
00:57:34Ich habe sie noch nie gesehen, glaube ich.
00:57:40Bitte sag mir sofort, dass das nicht wahr ist.
00:57:43Ich wünschte, ich könnte es, aber bedauerlicherweise ist es wahr.
00:57:47Das bestätige ich.
00:57:48Wie es geschehen konnte, kann ich allerdings nicht sagen.
00:57:51So?
00:57:52Die Ärmsten, sie tun mir leid.
00:57:55Müssen sie für alle Zeiten Hunde bleiben?
00:57:57Ist die Strafe nicht ein bisschen hart?
00:57:59Behalte sie für drei Jahre bei dir und sorge für sie.
00:58:03Nach Ablauf dieser Zeit bringst du sie wieder hierher, an diesen See.
00:58:06Dann sehen wir weiter.
00:58:07Dann besteht also noch Hoffnung.
00:58:12Ich verstehe dich nicht.
00:58:14Wie kannst du nur so freundlich zu den beiden sein?
00:58:17Weil sie es kann, war sie in der Lage, Schneeglöckchen mitten im Winter zu finden.
00:58:22Ja, ich glaube, ich verstehe, warum.
00:58:24Sie hat ein gutes Herz.
00:58:30Wenn Majestät erlauben, bringe ich euch jetzt nach Hause.
00:58:33Ich darf wirklich in deinem Schlitten mitfahren?
00:58:35Es wäre sogar eine Ehre für mich.
00:58:37Aber ich, ich meine, ich war hässlich zu dir.
00:58:42Das ist vergessen.
00:58:43Schaut her, Majestät.
00:58:51Aber ich...
00:58:52Majestät, wir sollten das freundliche Angebot annehmen.
00:58:56Wenn ihr noch lange zögert, werdet ihr euch einen Schlupfen holen.
00:58:59Ich gebe euch meinen Manteln.
00:59:01Mir ist nicht mehr kalt.
00:59:03Was?
00:59:03Du willst mir sogar deinen Manteln geben?
00:59:05Oh, wie wunderbar weich er ist.
00:59:10Er kleidet euch sehr gut.
00:59:12Ihr seht hübsch aus darin.
00:59:14Es ist haargenau der gleiche, den du anhast.
00:59:17Ja.
00:59:19Dass so etwas eines Tages mal geschehen wird, das habe ich mir immer gewünscht.
00:59:24Majestät müssen nämlich wissen, dass nicht ich die Tanne für euch gefunden habe,
00:59:28sondern dieses kleine Mädchen hier.
00:59:30Stimmt das?
00:59:31Ja.
00:59:35Lebt wohl.
00:59:37Wir sind euch sehr dankbar.
00:59:39Lebt wohl, meine Freunde.
00:59:40Ich werde immer an euch denken.
00:59:42Lebt wohl.
00:59:43Ja.
00:59:43Wir sind euch sehr dankbar.
00:59:48Wir sind euch sehr dankbar.
00:59:50Wir sind euch sehr dankbar.
00:59:52Wir sind euch sehr dankbar.
01:00:52Wir sind euch sehr dankbar.
01:00:53Wir sind euch sehr dankbar.
01:00:57Und wir sind euch sehr dankbar.
01:00:58Wir sind euch sehr dankbar.
01:01:00Wir sind euch sehr dankbar.
01:01:02Welt nie so zauberhaft und schön. Ohne euch hätten wir die Welt nie in voller Pracht
01:01:15gesehen. Nur der Wechsel im Ablauf der Natur lässt uns glücklich sein und an der Welt
01:01:26und schön.

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