- vor 4 Monaten
Bogner ist in Nöten. Ein Ermittler, dessen Aufgabe die Überführung von dienstlichen Verfehlungen durch Polizeibeamte ist, erscheint auf der Wache. Block fragt sich, was Bogner für eine „Dienstverfehlung“ begangen haben könnte. Da Bogner schweigt, stellt Block auf eigene Faust Nachforschungen an. Dies bekommt Bogner wiederum in den falschen Hals. Er befürchtet, dass Block sich ebenfalls gegen ihn verschworen hat. Es kommt zu einem handfesten Zerwürfnis zwischen den beiden, und es erfordert Ellens gesamtes diplomatisches Geschick, die Freundschaft zu reparieren. (Text: ARD)
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TVTranskript
00:00Herr Steiner.
00:02Herr Steiner.
00:04Wie ist er?
00:06Ich heiße mich Steiner.
00:08Wo ist er?
00:10Ich bin Niemiec.
00:13Wie ist er?
00:15Sehr gut.
00:17Herr Steiner.
00:19Danke.
00:21Vielen Dank.
00:23Macht auch Spaß.
00:25Morgen, Heinz.
00:28Morgen.
00:30Fellermeyer heiße ich.
00:32Fellermeyer wie Fell.
00:34Vodo Fellermeyer.
00:36Meier mit EI oder EY?
00:38Weder noch.
00:39Also AY.
00:40Nein, ich...
00:41AI.
00:42Richtig.
00:43AI.
00:44Ohne E.
00:45Ohne was?
00:52So schreibt man das.
00:55Eigentlich wundert es mich, dass Sie den Namen nicht kennen.
00:58Mein Salon liegt doch mitten in Ihrem Revier.
01:00Salon?
01:01Sind Sie Friseur?
01:02Hoffe.
01:03Im Allgemeinen ist mein Salon nicht ganz unbekannt.
01:06Dann sind Sie ein sogenannter Prominentenfriseur.
01:09Man kann es so nennen.
01:10Ja.
01:11Dann weiß ich, warum ich Sie nicht kenne.
01:13Ich bin nicht prominent.
01:15Wollen Sie mich auf den Arm nehmen?
01:16Nicht unbedingt.
01:18Also, es geht um Ihr Fahrzeug, sagten Sie.
01:20Was für ein Typ?
01:21735.
01:22I.
01:23I.
01:24Keine vier Wochen alt.
01:25Hier.
01:26Schauen Sie sich mal die Fotos an.
01:28Keine vier Wochen alt.
01:30Und dann sowas.
01:31Eine Schweinerei ist das.
01:33Sieht wirklich unschön aus.
01:35Unschön?
01:36Das ist die Untertreibung des Jahres.
01:39Tja, mehr als eine Anzeige gegen Unbekannt aufnehmen, kann ich in diesem Fall leider nicht.
01:44Man muss ja schon mit wenig zufrieden sein.
01:47Verzeihen Sie.
01:48Bitte eins nach dem anderen.
01:50Ja.
01:51Lesen Sie es durch und unterschreiben Sie hier.
01:56So, und jetzt Sie.
01:57Mein Name ist Vollmer.
02:00Wollen Sie Anzeige herstatten?
02:02Na, selbstverständlich.
02:03Sie meine ich nicht.
02:04Ihr Fall ist schon erledigt.
02:06Erledigt ist gut.
02:08Sagen wir lieber abgeheftet.
02:10Also, wenn ich so arbeiten würde.
02:15Mein Name sagt Ihnen nichts, wie ich sehe.
02:18Ich bin Oberkommissar Vollmer.
02:22Dienststelle für Beamtendelikte.
02:25Im Moment Vorermittlungsführer.
02:29Der Revisor.
02:30Können Sie mir vielleicht das Büro des Wachhabenden zeigen würden?
02:34Natürlich.
02:35Kommen Sie bitte.
02:37Übrigens fand ich es sehr interessant mitzuerleben, wie Sie mit Herrn Fellermeyer umgegangen sind.
02:43Ich fürchte, einen ausgesprochenen Freund der Polizei haben Sie nicht was ihm gemacht.
02:46Ich wusste ja nicht.
02:47Ich bin wirklich sehr gespannt, ob sich der erste Eindruck, den ich von dieser Wache gewonnen habe,
02:52bei näherer Bekanntschaft bestätigen wird, Herr...
02:56Wie ist Ihr Name, Herr Obermeister?
02:58Krüger.
03:00Krüger?
03:01Nicht schwer, diesen Namen zu behalten.
03:03Ist dies das Büro?
03:04Vielen Dank.
03:13Morgen.
03:15Morgen.
03:16Lass mich in Ruhe.
03:17Was ist denn mit dir los? Bist du krank?
03:19Schlimmer, der Revisor ist da.
03:21Der Feuerwehr, der war uns so angekündigt. Was ist denn daran so schlimm?
03:24Kennst du den Kerl?
03:25Ja, hab von ihm gehört.
03:26So eine Revision ist wie eine Erkältung. Geht vorüber.
03:31Sieht aus wie ein Korinthenkacker.
03:33Dritte Abteilung, sind alle so da.
03:36Wer hat meinen Kugelschreiber gesehen?
03:38Wie sieht der aus?
03:39Teuer.
03:41Der sieht teuer aus.
03:43Das ist er.
03:45Den müssen Sie mir mal geliehen haben.
03:47Das ist Kollegendiebstahl.
03:49Allenfalls Unterschlagung, hm?
03:52Ist wirklich ein Scheißjob.
03:54Unter den eigenen Kollegen hier zu schnüffeln.
03:56Was?
03:58Ach so, du meinst den voll machen.
04:00Na ja, mein Job wär's nicht.
04:02Wie lange haben wir den jetzt hier?
04:03Bis er fertig ist.
04:05Da haben wir ja eine schöne Zeit vor uns.
04:07Ich glaube, ich melde mich krank.
04:09Mit so einem Ekelpaket ständig um einen rum, stinkt einem doch der ganze Laden.
04:12Ich hätte gern den Index vom Januar letzten Jahres.
04:42Was kann ich für Sie tun?
04:43Diese Hose ist zu eng.
04:44Können Sie mir die weitermachen?
04:46Oh, kein Problem.
04:47Das haben wir gleich.
04:48Äh, bitte.
04:49Äh.
04:50Äh.
04:51Äh.
04:52Können Sie mir die weitermachen?
04:53Äh.
04:54Äh.
04:55Äh.
04:56Äh.
04:57Äh.
04:58Äh.
04:59Äh.
05:00Äh.
05:01Äh.
05:02Äh.
05:03Äh.
05:04Können Sie die, die Jacke ausziehen, Frosche?
05:05Nicht von der Seine mehr.
05:06Oh, Sie sind Pole.
05:07Oh.
05:08Äh.
05:09Äh.
05:10Äh.
05:11Äh.
05:12Äh.
05:13Äh.
05:14Äh.
05:15Äh.
05:16Äh.
05:17Äh.
05:18Können Sie die, die Jacke ausziehen, Frosche?
05:19Nicht von der Seine mehr.
05:20Oh, Sie sind Pole.
05:22Oh.
05:23Äh.
05:24Äh.
05:25Bin ich gewesen jetzt, äh, Deutsch?
05:27Ich bin Aussiedler.
05:28Oh, Sie sprechen aber schon sehr gut Deutsch.
05:30Oh.
05:31Äh.
05:32Äh.
05:33Äh.
05:34Äh.
05:35Äh.
05:36Äh.
05:37Ich lerne viel.
05:3817.
05:39Deutsch schwere Sprache.
05:40Naja, Polnisch ist ja auch nicht so leicht.
05:42Ich lerne zur Zeit nämlich gerade Polnisch.
05:44Sie lerne Polnisch?
05:45Polnische Sprache?
05:46Warum?
05:47Naja, ich bin Revierbeamter.
05:48Aha.
05:49Polizist.
05:5014. Revier.
05:51Und wir haben mittlerweile sehr viele Aussiedler, die nur wenig Deutsch sprechen.
05:54Aha.
05:55Äh.
05:56Polnisch wegen Aussiedler.
05:58Naja, ich versuch's jedenfalls.
05:59Äh.
06:00Äh.
06:01Äh.
06:02Äh.
06:03Äh.
06:04Äh.
06:05Sie sprechen schon sehr gut.
06:06Naja, ich versuch's auf jeden Fall.
06:08Sagen Sie, wann ist die Hose denn fertig? Ich baue die nämlich ziemlich bald.
06:11Äh.
06:12Äh.
06:13Äh.
06:14Und ich denke, heute Nachmittag.
06:17Äh.
06:18Äh.
06:19Welche Adresse?
06:20Äh.
06:21Schreiben Sie einfach 14. Revier.
06:22Das ist ja gleich um die Ecke.
06:2314.
06:24Revier.
06:25Äh.
06:26Äh.
06:27Äh.
06:28Dovid Senja, Panja Dombrovski.
06:30Auf Wiedersehen, Herr Steiner.
06:31Ich kannte diesen Vollmann noch als Streifenpolizisten. War immer schon ein unangenehmer Typ.
06:38Übergenau. Keiner mochte ihn so richtig. Dann ging er in den Innendienst. Jetzt ist er Oberkommissar und Revisor.
06:46Hört sich ja fast so an, als wäre er das aus Rache geworden.
06:49Nein, Sie sehen das.
06:50Na ja, früher mochten ihn seine Kollegen nicht und jetzt rächt er sich an ihn.
06:53Ja, wenn Sie's so sehen.
06:55So jemand kommt doch nicht ohne Grund aufs Revier.
06:57Nein, irgendjemand muss sich beschwert haben. Aber es muss was Ernstes sein. Sonst hätten Sie uns den Vollmann nicht geschickt.
07:07Ich würde zu gern wissen, was der bei uns sucht.
07:10Na, denken Sie doch mal nach. Was haben Sie denn für Dienstverfehlungen mit den Vollmann?
07:15Die Dienstverfehlungen begangen in letzter Zeit.
07:17Ich?
07:18Ja.
07:19Ach so, ja, ich hab neulich einen teuren Kugelschreiber mit nach Hause genommen.
07:22Aha.
07:23War mal im Ernst. Weiß denn wirklich niemand, worum es geht? Kann doch nicht sein.
07:27Doch, Bokner weiß es.
07:29Ja und?
07:30Ja, der sagt nichts.
07:32Auch Ihnen nicht?
07:34Nein, auch mir nicht.
07:36Moment, wir helfen Ihnen.
07:47Ab.
07:48So.
07:49Danke für Ihre Hilfe.
07:52Ja.
07:53Der Wagen steht ja auch zu blöd.
07:55Schönen Tag noch.
07:56Danke.
07:57Tschüss.
07:58Ja, holen wir mal einen Absteppdienst.
07:59Ja.
08:08Ah, Tag Kollege. Schöner Tag heute. Was? Alles top, Sir.
08:11Ich möchte wissen, was an diesem Tag schön ist.
08:14Ich zieh mich nur eben um. Willst du eine?
08:16Nee.
08:17Aber ich, sag mal, was ist denn eigentlich los mit dir?
08:20Ist denn eine Laus über die Leber gelaufen oder bist du sauer, weil du mal für eine Stunde den Funkverkehr übernehmen musstest?
08:25Du kapierst nichts. Es geht um was anderes.
08:31Wer ist denn der Kollege?
08:36Obermeister Steiner.
08:37Und wieso kommt er erst jetzt?
08:39Keine Ahnung.
08:40Ich weise Sie darauf hin, dass Sie verpflichtet sind, mir jede Auskunft zu erteilen, die ich zur Ausübung meiner Tätigkeit benötige.
08:48Er macht einen Sprachkurs.
08:52Während der Dienstzeit. Ist das genehmigt?
08:57Nehm's doch an.
08:59Um was für einen Sprachkurs handelt es sich?
09:03Polnisch.
09:06Um einen polnischen Sprachkurs?
09:10Wer hat angeordnet, dass Beamte des mittleren Dienstes während der Dienstzeit polnische Sprachkurse besucht?
09:17Das hat niemand angeordnet.
09:19Das haben wir unter uns so verabredet.
09:22Interessant.
09:24Sie erteilen sich also untereinander aufgrund privater Verabredungen.
09:28Dienstbefreiung.
09:30Hier kommen in letzter Zeit öfter Polen rein.
09:33Aussiedler, die kaum Deutsch können und die kein Mensch versteht.
09:36Wenn wir jedes Mal einen Dolmetscher bestellen, hält das den Betrieb auf.
09:38Da hat sich eben einer von uns freiwillig für einen Sprachkurs gemeldet.
09:42Vielen Dank für Ihre Erläuterungen.
09:45Ich werde der Sache nachgehen.
09:46Guten Tag.
09:53Guten Tag.
09:58Mami, was macht der Mann denn da?
10:01Siehst du doch, er wechselt das Schloss aus.
10:02Er wechselt das Schloss aus.
10:03Ja?
10:04Ich muss Sie einmal kurz belästigen, Herr Hauptmeister.
10:06Ich finde einige Unterlagen nicht, die eigentlich nicht ausfällig ist.
10:07Ja?
10:29Ich muss Sie einmal kurz belästigen, Herr Hauptmeister.
10:32Ich finde einige Unterlagen nicht, die eigentlich in den 1K-Ordnen
10:37beziehungsweise in der Ablage vorhanden sein müssten.
10:40Bei uns fehlen keine Unterlagen.
10:43Ich habe eine Aufstellung der Schriftstücke gemacht, um die es geht.
10:47Ich benötige sowohl die Index-Eintragung wie die diversen Einsatzberichte,
10:51außerdem den abschließenden Berichten.
10:53Gut, ich kümmere mich darum.
10:55Dann bedanke ich mich, Herr Bugner.
11:02Also, wenn ich Sie richtig verstanden habe,
11:18möchten Sie noch eine Ersatzschürze, ne?
11:20Ja, natürlich.
11:20Aber diese wollen Sie doch auch behalten, oder?
11:22Die nehme ich mit, aber ich möchte noch eine Ersatzschürze.
11:25Ne, weiß ich. Ja, haben Sie sich denn schon mal umgeschafft?
11:27Wir haben noch eine ganze Menge da.
11:28Aber nicht das, was ich gerne möchte.
11:30Ich möchte eine Ersatzschürze.
11:31Ja, gut, wir können Sie aber anfangen.
11:49Gut, also gut, wir schicken Ihnen dann alles zusammen, ja?
11:52Und die Rechnung lege ich dann mit ein.
11:54Das ist nett. Das ist nett.
11:55Vielen Dank. Auf Wiedersehen.
11:56In spätestens vier Tagen haben Sie dann Ihre Puppe.
11:59Danke schön für Ihre Beratung. Auf Wiedersehen.
12:04Wir haben zu danken.
12:05Auf Wiedersehen.
12:06Polizei?
12:23Polizei?
12:25Polizei? Warum?
12:29Ja, hier ist die Puppenstube. Valentinskamm.
12:31Ladendiebstahl.
12:36Die Hamburger Puppenstube.
12:38Ach so, ja, ich verstehe. So heißt der Laden.
12:40Ja, ist in Ordnung. Wir kommen vorbei.
12:45Ach, ihr könnt gleich wieder los.
12:46Ladendiebstahl in der Hamburger Puppenstube.
12:48Kommt der Einsatz von mich hin?
12:50Ja, macht ihr das mal.
12:51Du bist noch jung, du musst noch üben.
12:54Bagatelldelikte sind genau eure Kragenweite.
12:55Sehr komisch.
12:56Sie sagten Bagatelldelikte.
13:10Sehen Sie Ladendiebstahl als Bagatelldelikte?
13:13Ich habe einen Scherz mit den Kollegen gemacht.
13:18Seltsame Art von Humor.
13:20Besser so einer als gar keiner.
13:22Guten Tag.
13:41Guten Tag.
13:42Guten Tag.
13:43Was kann ich für Sie tun?
13:45Ule ist mein Name. Ich wollte etwas melden.
13:47Ich weiß nicht, ob es irgendwie von Bedeutung ist, aber ich dachte...
13:50Um was geht es denn?
13:52Also, ich wohne hier zwei Straßen weiter.
13:56Ach, ja?
13:57Ja.
13:58Ja?
14:01Ja, also...
14:02Und wo liegt jetzt Ihr Problem?
14:07Sag mal, hast du nichts Besseres vor?
14:09Was soll denn das?
14:11Du reißt dich doch sonst auch nicht um die Arbeit, ne?
14:14Na ja, dann mach du das mal.
14:15Köhler, angenehm.
14:19Sie wohnen also zwei Straßen weiter.
14:22Wie praktisch.
14:23Ich meine, wo genau?
14:24Würschberg, Allee 7.
14:26Oh, das kenne ich.
14:27Und welche Telefonnummer?
14:29Ist die wichtig?
14:31Nur für eventuelle Rückfragen.
14:35223 6549.
14:37Ja, ich komme vom Einkaufen.
14:42Da baut an der Tür meiner Nachbarin ein junger Mann von einem Schlüsseldienst das Schloss aus.
14:47Also, das ist ja nun nicht unbedingt was Außergewöhnliches.
14:51Ja, aber Frau Lohmann, das ist meine Nachbarin, ist schon seit einer Woche verreist.
14:56Und sie will auch noch eine Woche bleiben.
14:57Sie hat mir nie was davon gesagt, dass sie ihr Schloss auswechseln lassen will.
15:00Tja, dann werden wir wohl warten müssen, bis ihre Nachbarin zurückkommt.
15:05Aber ich werde das Ganze mal im Auge behalten und inzwischen die Kripo benachrichtigen.
15:11Eine meiner leichtesten Begrüßt.
15:12Tja, wenn Sie meinen, es wäre nicht so wichtig, dann gehen wir mal wieder.
15:16Nein, so war das nicht gemeint.
15:17Ich meine nur, wir sollten in Kontakt bleiben.
15:21Ihre Telefonnummer habe ich ja.
15:23Wiedersehen.
15:26Wiedersehen.
15:26Sie haben hier wirklich bemerkenswert lockere Umgangsformen, Herr Köhler.
15:36Ja, nicht?
15:42Ich gehe mal zu Bogner rein.
15:44Okay, ich bin im Aufenthaltsraum.
15:48Jo.
15:48Ja.
15:52Ja?
15:54Hast du mal einen Augenblick, Rolf?
15:56Muss das jetzt sein?
16:00Ja.
16:02Was ist los mit dir?
16:04Du siehst aus, als ob du völlig fertig wärst.
16:07Ach, der Mann geht mir auf die Nerven weiter nichts.
16:10Wir hatten doch schon öfter mal einen von diesen Korinthen-Kackern hier.
16:13Was ist denn daran so schlimm?
16:15Ich weiß nicht.
16:16Vielleicht bin ich nicht mehr jung genug.
16:18Ich habe nicht mehr die Nerven wie früher.
16:21Ich habe schon daran gedacht, ob ich nicht aufhören sollte.
16:26Du hast doch was.
16:29Willst du es mir nicht sagen?
16:31Nein.
16:32Du hast kein Vertrauen zu mir.
16:35Das hat nichts mit Vertrauen zu tun.
16:39Wir sind doch Freunde.
16:41Bitte, Richard, hör auf.
16:42Ich habe viel zu tun.
16:43Ich weiß nicht, womit der Kopf steht.
16:44Fang du nicht auch noch an.
16:47Verstehe.
16:47Gar nichts, verstehst du.
16:48Ich weiß nicht, womit der Kopf steht.
17:18Sie können auch einen Kaffee dazu bekommen, wenn Sie das nicht gleich als Bestechungsversuch
17:44auffassen.
17:46Glauben Sie, Bestechung nötig zu haben?
17:51Nein.
17:54Aber ich glaube, dass Sie etwas nötig haben.
17:58Nämlich einen Kaffee.
18:03Und etwas mehr Freundlichkeit.
18:08Vielen Dank.
18:11Ausnahmsweise.
18:11Ich bin es nur mal gewohnt, dass mich die Kollegen lieber von hinten sehen.
18:22Ja, das habe ich auch schon mitgekriegt.
18:26Aber schließlich tun Sie hier nur Ihre Arbeit, so wie wir auch unsere Arbeit tun.
18:32So sehen Sie das?
18:34So sehe ich das.
18:35Vielen Dank für den Kaffee.
18:42Na, das war doch schon was.
18:44Da nicht für.
18:49Tja, ich muss dann wieder los.
18:55Schönen Tag noch.
18:58Gleichfalls.
18:59Sie unterschreiben mir und dann können Sie gehen.
19:04Nee, eins höher.
19:05So, hier ist die Ladendiebe.
19:07Ich suche mal mit Sie schon.
19:08Wir machen jetzt Pause.
19:12Nehmen Sie Platz.
19:13Sie stehlen Puppen?
19:27Sind Sie dafür nicht schon ein bisschen zu alt?
19:31Wie heißen Sie?
19:31Jadwiga Kowalczewski.
19:42Ja.
19:44Sie sind Polin.
19:50Wann ist Zipolski?
19:52Ja.
19:53Dann erzählen Sie mir mal, was passiert ist.
19:56Sagt Ihnen der Name Schreivogel was?
20:05Nein, warum?
20:06An irgendwas erinnert er mich.
20:09Wie kommen Sie jetzt auf den Namen?
20:11Den habe ich auf dem Zettel gelesen, der auf Bogner Schreibtisch lag.
20:15Das war aber nicht seine Handschrift.
20:18Der Kollege, Sie sind ja ein Schnüffler.
20:21Ich mache mir Sorgen um Rolf.
20:24Mir scheint er es in Schwierigkeiten.
20:25Und Sie meinen, das hat was mit diesem Schreivogel zu tun?
20:29Wenn ich das wüsste.
20:32Dann finden wir es doch raus, ja?
20:35Ja nie chcę tutaj mieszkać.
20:37Tutaj, w Niemczech, ist wszystko głośne, szybkie.
20:42Ja zawsze chciałam zostać w Polsce.
20:44Moment, Moment.
20:46Mein Polnisch ist noch nicht so gut.
20:48Wenn ich Sie richtig verstanden habe,
20:51dann fühlen Sie sich nicht wohl in Deutschland?
20:53Und möchten lieber wieder nach Hause, zurück.
20:57Ja, aber mein Vater wollte immer nach Deutschland.
21:01Wir können dort viel Geld verdienen, sagte er immer.
21:06Er arbeitet ganzen Tag.
21:07Er spricht nur über Geld und Sparen.
21:10Aber es gibt doch noch etwas anderes als Geld.
21:13Zum Beispiel Freunde oder Bekannte.
21:15Ja, sicher.
21:19Sehen Sie, ich habe keine Freunde hier gefunden.
21:23Die ganze Nacht bin ich durch die Straßen gelaufen
21:25und habe mich gefragt, was ist los mit mir?
21:29Zu wem kann ich gehen, wenn ich Probleme habe?
21:31Und niemandem ist mir eingefallen.
21:35In Poln habe ich sehr viele Freunde gehabt.
21:38Und meine Großmutter...
21:40Moment, Moment.
21:42Habe ich das jetzt richtig verstanden?
21:44Sie sind die ganze Nacht nicht zu Hause gewesen?
21:48Ja.
21:49Da werden Ihre Angehörigen sich sicher Sorgen machen.
21:52Soll ich mal Ihre Eltern anrufen?
21:54Mom, Telefonowatz, do ojca.
21:59Tak.
22:00Ja, bitte.
22:01Sehen Sie, deswegen lerne ich Polnisch.
22:04In der Dienstzeit.
22:05Ach ja.
22:07Und wenn das jetzt eine Türkin wäre?
22:12Ja, vielen Dank. Wiederhören.
22:18Also im Telefonbuch steht nur ein einziger Schreivogel.
22:21Und da meldet sich eine alte Dame, die sagt, sie wäre die Nachbarin.
22:24Der Herr Schreivogel liegt seit vorgestern im Krankenhaus mit einem gebrochenen Wein.
22:27Sie sind ja eine Schnüfflerin, Frau Kollegin.
22:30Wollen Sie die Spur weiter verfolgen, Herr Kollege?
22:33Also ich meine, wir sollten dazu unsere Mittagspause verwenden.
22:36Wenn Sie mich freundlich bitten.
22:38Kommen Sie.
22:48Immer noch keiner da.
22:50Wollen Sie denn nicht doch lieber nach Hause gehen, Fräulein Jadwiga?
22:54Nein.
22:55Wenn mein Vater erfährt, dass ich auf der Polizei wohne...
22:57Na ja, vielleicht können wir ja da etwas machen, damit es nicht ganz so schlimm wird.
23:02Ich werde jetzt die Ladenbesitzerin anrufen.
23:05Vielleicht zieht die ja ihren Strafantrag zurück.
23:07Hallo, ist da jemand?
23:17Ja, kommen Sie nur herein.
23:21Guten Tag, Köhler.
23:22Um 14. Revier, Sie haben angerufen.
23:25Ja, sehen Sie sich das hier an.
23:26Ich komme gerade aus Wien, habe einen Stopover und komme nicht in meine Wohnung hinein.
23:35Ich denke zuerst, das ist ein blöder Scherz vom Hausbesitzer, ein völlig neues Schloss in der Tür.
23:39Ich hole den Schlüsseldienst, um überhaupt reinzukommen und da denke ich, mich trifft der Schlag.
23:44Haben Sie das hier so aufgebaut?
23:46Natürlich nicht.
23:48Fehlt sonst noch was in der Wohnung?
23:49Nein, fehlen dort nichts.
23:51Bloß, dass die Sachen so komisch dastehen, als wolltest du jemanden abholen.
23:55Darf ich mal telefonieren?
23:56Ja.
23:57Danke.
24:06Köhler, 14. Revier.
24:08Das Einbruchstestandard, bitte.
24:10Ich möchte zu einem gewissen Herrn Schreivogel, Erich Schreivogel.
24:13Wo liegt der denn?
24:14Frau Bogner?
24:16Ellen Wegener, vom 14. Revier.
24:18Wir haben uns auf Herrn Bogners 50 zum Geburtstag kennengelernt.
24:22Sie sind doch seine Schwägerin, oder?
24:23Ja, stimmt.
24:24Richtig, jetzt erinnere ich mich.
24:26Frau Wegner, natürlich.
24:28Ach, da ist ja auch Herr Block.
24:30Guten Tag, Frau Bogner.
24:31Guten Tag, sind Sie dienstlich hier?
24:33Nichts Ernstes, und Sie?
24:34Hoffentlich ist niemand krank bei Ihnen.
24:35Ja, leider.
24:36Mein Vater hat sich das Bein gebrochen.
24:39So was dauert ja in dem Alter nicht.
24:41Wie lange ist er denn schon hier?
24:42Ach, erst seit vorgestern.
24:44Ja, wenn wir sowieso schon hier sind, dann könnten wir doch vielleicht mal bei ihm vorbeischauen,
24:48auch wenn wir uns nicht kennen.
24:49Oh, da freut er sich bestimmt.
24:51Er liegt auf Zimmer 47.
24:53Zimmer 47.
24:54Und wie heißt er?
24:55Schreivogel.
24:56Erich Schreivogel.
24:58Schreivogel?
24:59So habe ich auch mal geheißen, bevor ich den jüngeren Bruder ihres Chefs geheiratet habe.
25:04Oh, ich war vielleicht froh, als ich endlich Bogner hieß.
25:07Jetzt muss ich aber gehen.
25:09Besuchen Sie ihn.
25:09Er freut sich sicher.
25:10Machen wir ganz bestimmt, Frau Bogner.
25:12Wiedersehen.
25:12Wiedersehen.
25:13Wiedersehen.
25:16Schreivogel.
25:17Das ist ein Verwandter.
25:20Wollen Sie trotzdem weitermachen?
25:22Ich meine, sollten wir nicht erst mit Bogner reden.
25:24Jetzt, wo wir schon hier sind, ich bin gleich wieder da.
25:31Na gut.
25:32Für diesmal ziehe ich die Anzeige zurück.
25:34Sie tut mir ja leid, aber es darf nicht wieder vorkommen.
25:38Wir können uns das nicht leisten.
25:39Wir sind ein kleines Geschäft.
25:41Ich denke, sie hat daraus gelernt, Frau Gößner.
25:43Ja, also dann...
25:45Auf Wiedersehen, Frau Gößner.
25:46Auf Wiedersehen.
25:47Auf Wiedersehen.
25:52Noch ist Polen nicht verloren.
25:59Jetzt gehen Sie mal nach Hause und reden mit Ihrem Vater.
26:02Weglaufen hat nämlich keinen Zweck.
26:05Und klauen schon gar nicht.
26:07Ich kann gehen.
26:08Nach Hause, ja.
26:10Vielen Dank.
26:11Dankeschön.
26:12Schon gut.
26:22Und nun, Herr Oberkommissar?
26:25Das sollte wohl der Staatsanwalt entscheiden.
26:27Guten Tag, Frau Ulle.
26:44Ich weiß nicht, ob Sie sich an mich erinnern.
26:46Doch, vom 14. Revier.
26:48Richtig.
26:49Sie haben uns doch die Sache mit dem ausgewechselten Schloss in der Wohnung nebenan gemeldet.
26:53Ich hätte da eine kleine Bitte.
26:55Kommen Sie doch rein.
26:56Danke.
26:57Also, von hier aus kann ich nichts sehen.
27:08Ich muss da mal rüber.
27:09Ist das nicht zu gefährlich für Sie?
27:12Eine meiner leichtesten Übungen.
27:14Wenn Sie meinen.
27:14Das habe ich mir doch gedacht.
27:42Also, da gibt es zwei alte Männer, die Nachbarn sind.
27:52Der eine, Schreivogel, hat dem anderen, Schubert, einen Schuppen demoliert, weil er dachte, er steht zu nah an seinem Grundstück.
27:59Ach, und deswegen muss er den gleichen Schuppen zerschlagen?
28:02Ach, Nachbar, der wollte daraus eine große Geschichte machen, ist aufs Revier gegangen und hat Anzeige erstattet.
28:09Bogner hat den aber auflaufen lassen, hat ihm gesagt, die Polizei habe Besseres zu tun und hat ihn wieder nach Hause geschickt.
28:14Ach, du, lieber Himmel, da hat er sich was eingebrockt, hm?
28:18Hat er.
28:18Leider weiß dieser Schubert auch, dass Bogner und Schreivogel entfernt verwandt sind, genauer gesagt verschwägert.
28:25Jetzt zieht er seine Chance und führt Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Bogner wegen Strafvereitelung und Begünstigung.
28:32Aha, dann wissen wir ja jetzt, was der Vollmer bei uns sucht.
28:35Ja.
28:36Und dieser Schubert scheint sich sehr gut mit Paragrafen auszukennen.
28:39Ja, fahr mal aufs Revier.
28:53Ja?
28:56Was willst du?
29:00Ich muss mit dir reden, Rolf.
29:02Wir kennen uns jetzt seit 15 Jahren.
29:06Und?
29:08Ich möchte, dass du dir helfen lässt, wenn du Probleme hast.
29:12Du willst mir helfen?
29:14Mir?
29:16Warum gehst du nicht raus zu Vollmer und bietest ihm deine Hilfe an?
29:19Du kannst ihm ja die Papiere raussuchen, die er sehen will.
29:23Du kennst dir die Namen, nach denen du suchen musst.
29:26Schubert und Schreivogel.
29:30Jetzt bist du überrascht, nicht?
29:33Ja, ich weiß Bescheid.
29:35Der Alte hat mich aus dem Krankenhaus angerufen.
29:38Er war ganz begeistert von dem netten Polizisten, der ihn da so überraschend besuchen kam, obwohl er ihn nie vorher gesehen hatte.
29:43Du mischst dich in meine Angelegenheiten.
29:46Ich nehme an, du hast eine Erklärung dafür.
29:49Ja, habe ich.
29:52Die Atmosphäre hier ging mir auf die Nerven.
29:55Ich habe gespürt, dass irgendwas mit dir los ist und wollte herausfinden, was es ist.
29:59Du hast Papiere durchgelesen, die auf meinem Schreibtisch lagen und die dich überhaupt nichts angehen.
30:03Das war reiner Zufall.
30:05Ich bin reingekommen und lagen sie auf dem Tisch.
30:07Du hast mein Vertrauen missbraucht.
30:09Du ermittelst gegen mich.
30:11Dein Vertrauen missbraucht.
30:12Du hast mir doch gar nicht vertraut.
30:15Das ist doch das Problem.
30:21Das war's dann wohl.
30:22Tja, das war's dann wohl.
30:41Möchten Sie?
30:45Danke, aber ich liebe Diät.
30:49Ja, ich eigentlich auch, aber es schmeckt doch so gut.
30:52Bei mir ist es der Magen.
30:57Zu viel geärgert?
31:00Naja, das Übliche.
31:06Sieht wirklich gut aus.
31:11Vielleicht ist er ja eine Sünde wert.
31:15Sünde wert, ihn stehen zu lassen.
31:16Oh, weggenommen. Telefon für Sie.
31:17Ach, also doch, Diät.
31:21Guten Appetit.
31:24Danke.
31:31Verzeihung, Frau Kollegin.
31:33Dringender Einsatz.
31:35Sonderrechte zugelassen.
31:36Was haben Sie vor?
31:38Ich schmeiß mich in zivil.
31:39Was, schon Feierabend?
31:41Besondere Umstände erfordern besondere Massen.
31:46Oder so.
31:48Rolf?
31:52Wo ist denn Herr Block?
31:53In Richtung Aufenthaltsraum gegangen.
31:55Ah ja, danke.
31:56Legender?
31:56Ja?
31:58Ja?
32:00Rauf!
32:05Ja, das habe ich eben gesagt.
32:07Er holt sie an.
32:08Wir haben Revisionen, falls du es noch nicht gemerkt haben solltest.
32:11Heute ist dicke Luft.
32:13Okay, wiederhören.
32:14Völlig verrückt geworden.
32:15Vielen Dank für den Kuchen.
32:25Keine Ursache.
32:28So einem geben Sie unseren schönen Kuchen.
32:32Seien Sie doch froh.
32:33Da kommen Sie nicht in Versuchung.
32:34Also, ich ändere jetzt meinen Dienstplan selber.
32:42Ich ziehe mich jetzt um
32:43und verbringe den Rest meiner Schicht in zivil.
32:46Basta.
32:48Sie sind ja immer noch da.
32:51Ich bitte.
32:56Ich melde mich krank.
33:03Herr Block?
33:04Ja?
33:04Was ist denn los?
33:06Oben haben wir einen Besuch bei Schreivogel in falschem Hals gekriegt.
33:09Erdeckte ich am Mitteln gegen ihn.
33:10Das gibt's doch nicht.
33:11Ist aber so.
33:12Sie hätten nicht zu Schreivogel ins Zimmer gehen sollen.
33:15Ja, das haben Sie mir schon im Krankenhaus gesagt.
33:17Sie hatten mal wieder recht. Gratuliere.
33:19Was soll das?
33:20Wie gesagt, ich bin krank und brauche Ruhe.
33:25Verzeigen Sie, bitte.
33:26Verzeihung, bitte.
33:36Ich suche Herrn Steiner.
33:39Ach, der ist sich eben mal die Hände waschend.
33:41Der kommt jeden Moment wieder.
33:44Kann ich nicht warten.
33:45Leider muss zurück im Geschäft.
33:47Ich habe ihm gebracht, seine Hose.
33:55Seine Hose?
33:56Ja.
33:58Ich habe ihn gemacht weiter.
33:59Ich bin Änderungsschneider.
34:02Salom Dombrovsky.
34:03Prosch, äh, bitte.
34:06Und, äh, die Rechnung?
34:08Äh, keine Rechnung.
34:12Ist guter Mann, Herr Steiner.
34:14Hilft polnischen Menschen.
34:16Muss nichts zahlen.
34:18Ach, Sie arbeiten umsonst für Herrn Steiner.
34:20Äh, umsonst.
34:23Äh, äh, ist gut.
34:26Vielen Dank.
34:28Äh, ich muss schon gehen.
34:31Äh, Grüßen an, Herr Steiner, bitte.
34:35Wiedersehen.
34:39Frau Wegener?
34:42Ja?
34:43Kannten Sie den Herrn da eben?
34:45Äh, der da gerade weggeht?
34:47Nee, kenne ich nicht.
34:47Ein Änderungsschneider, der kostenlos arbeitet.
34:51Für bestimmte Personen jedenfalls.
34:53Ah ja, äh, brauche ich im Moment nicht.
34:56Ihnen passt wohl alles?
35:00Nein.
35:01Mir passt manches nicht.
35:03Mir passt sogar eine ganze Menge nicht.
35:12Frau Uhle?
35:13Ja?
35:14Darf ich auch mal durch den Spiegel gucken?
35:16Aber sicher, Dennis.
35:17Ich will aufmachen.
35:22Jetzt bin ich erst dran.
35:26Ich hoffe, ich störe Ihre Privatsphäre nicht allzusehen.
35:29Im Gegenteil, ich finde es eher aufregend.
35:32Glauben Sie, dass da wirklich noch was passiert?
35:34Sicher.
35:35Ich bin fest davon überzeugt, dass es sich hier um eine gut organisierte Einbrecherbande handelt,
35:39die nach einer ganz neuen Methode vorgeht.
35:42Ich will mal versuchen, Ihnen das zu erklären.
35:45Also, damit geht's.
35:51Irgendwer bei Doverd aus, wo längere Zeit leerstehende Wohnungen sind.
35:59Dann kommt der nächste, als Schlüsseldienst getarnt, baut neue Schlösser ein und verschwindet.
36:07Und dann kommt der dritte.
36:09Wahrscheinlich der Hehler.
36:11Mit dem passenden Schlüssel und einer Liste.
36:14Mit den Dingen, die er gut gebrauchen kann.
36:16Die stapelt er abholbereit übereinander und verschwindet.
36:19Und dann kommen nur noch die Abholer.
36:23Und wenn man wirklich mal einen erwischt, zufällig, kennt einer den anderen nicht.
36:29Eigentlich ein genialer Plan.
36:49Guten Tag.
36:53Guten Tag.
36:53Sind Sie Herr Schubert?
36:55Ja.
36:55Ellen Wegener vom 14. Revier.
36:57Kann ich Sie im Moment sprechen?
36:58Ja, bitte.
37:00Kommen Sie.
37:11Schön haben Sie es hier.
37:12Ja.
37:15Herr Schubert, müssen Sie sich mit Ihrem Nachbarn streiten?
37:20Wie geht's dem alten Schreivogel?
37:23Nicht so gut wie Ihnen.
37:25Er ist über die Trümmer von meinem Schuppen gestolpert.
37:28Geschieht ihm ganz recht.
37:29Da hat er liebe Gott dran gedreht.
37:30Jetzt sind wir quitt.
37:32Das freut mich ja für Sie.
37:34Dafür hat jetzt die Polizei den Ärger mit der Sache.
37:36Die Polizei?
37:37Naja, Sie haben doch Dienstaufsichtsbeschwerde gestellt.
37:40Und deswegen haben wir jetzt eine ziemlich peinliche Untersuchung auf dem Revier.
37:44Das macht alle ziemlich nervös.
37:46Zwei Kollegen, die früher gut befreundet waren, haben sich deswegen schon zerstritten.
37:49Wie heißt das?
37:54Dienstauf...
37:54Dienstaufsichtsbeschwerde.
37:58Immer muss er übertreiben.
38:00Wer?
38:00Mein Sohn.
38:03Wie Ihr Sohn?
38:04Er ist doch Oberstaatsanwalt.
38:06Ach.
38:11Ach.
38:13Also wenn wir uns früher als Kinder gestritten haben und nicht weiter wussten,
38:16dann haben wir auch immer unseren großen Bruder geholt.
38:19So.
38:19Bei mir war es immer die große Schwester.
38:25Rufen Sie Ihren Sohn an?
38:29Wir wollen ihn gern.
38:29Ach, Herr Vollmer.
38:37Haben Sie nicht schon Dienstschloss, Frau Wegener?
38:39Ja, eigentlich schon, aber ich habe noch eine Bitte.
38:42Würden Sie bitte, bevor Sie Ihren Bericht schreiben, diese Nummer hier anrufen?
38:45Sie würden mir damit einen großen Gefallen tun.
38:47Oberstaatsanwalt Schubert.
38:50Ich nehme an, Sie haben Ihre Gründe dafür.
38:52Ja, die habe ich.
38:54Schönen Feierabend.
38:55Tschüss, Herr Vollmer.
38:55Sagen Sie es bitte nicht.
39:00Was denn?
39:02Naja, dass ich ein Spinner will.
39:04Dass es ein bisschen albern aussieht, was ich hier mache.
39:07Ich bewundere Ihre Ausdauer.
39:09Sabine löst Sie ab, sobald der Zeichentrickfilm zu Ende ist.
39:13Möchten Sie einen Saft?
39:14Oh ja, gerne.
39:16Danke.
39:17Bitte.
39:17Bitte.
39:25Ich habe heute noch nicht vor, etwas über Laune gleiche zu erzählen.
39:28Und dafür brauche ich deine Hilfe beim Westen, wenn ich nicht.
39:35Was ist das denn?
39:42Ach, Frau Wegener.
39:44Tag, Herr Block.
39:45Störe ich?
39:46Äh, nein.
39:50Ich werde Sie ganz lange aufhalten.
39:52Ich wollte Sie bloß was fragen.
39:53Ja, ja.
39:54Kommen Sie rein.
39:54Bitte.
39:59Och, haben Sie eine große Plattensammlung?
40:01Ja, habe ich.
40:03Haben Sie eine Lieblingsplatte?
40:05Ähm.
40:06Lassen Sie mich raten.
40:07Sie lieben guten Jazz.
40:09Nicht so modern, bisschen kommerziell, aber mit Seele.
40:13Ja, erraten.
40:14Ich habe heute meinen guten Tag, vielleicht soll ich Lotto spielen.
40:19Legen Sie eine auf?
40:21Gut.
40:23Na.
40:24Jungsgesellenwohnungen faszinieren mich immer.
40:35Ja, also wie gesagt, ich werde Sie gar nicht lange stören.
40:38Ich, ich wollte Sie bloß fragen, ob Sie morgen früh zum Dienst kommen.
40:43Ganz normal, so wie jeden Tag.
40:44Ich habe um Versetzung in ein anderes Revier gebeten.
40:52Sowas ähnliches hatte ich befürchtet.
40:54Und an mich denken Sie dabei überhaupt nicht?
40:56Ich verstehe nicht.
40:58Ich verstehe nicht.
40:59Wieso an Sie?
41:04Ich, ich will damit sagen, dass Sie mir auf dem Nebensitz des 14-2 sehr fehlen würden.
41:10Und das liegt nicht nur an Ihrem Fahrstil.
41:16Danke.
41:21Sie machen es einem wirklich nicht leicht.
41:22Tun Sie mir einen Gefallen, Herr Block, denken Sie drüber nach.
41:27Denken Sie sehr gut nach.
41:33Tschüss.
41:34Tschüss.
41:35Die Musik gefällt mir.
41:39Ja?
41:39Würde ich gerne mal mehr von hören.
41:41Bei anderer Gelegenheit.
41:42Gut.
41:42Ich finde schon den Weg.
41:44Also, Wiedersehen.
41:45Danke für den Besuch.
41:47Danke.
41:48Danke.
41:49Danke.
41:50Danke.
41:51Danke.
41:52Danke.
41:53Danke.
41:54Danke.
41:55Danke.
41:56Danke.
41:57Danke.
41:58Danke.
41:59Danke.
42:00Danke.
42:01Danke.
42:02Danke.
42:03Danke.
42:04Danke.
42:21Rolf, ich bin's.
42:23Ich wollte nur mal sehen, ob du zu Hause bist.
42:24Ich komme jetzt zu dir rüber.
42:26Ich muss mit dir reden, ob es dir passt oder nicht.
42:29Also, bis gleich.
42:31So, jetzt sagen wir den lieben Herrn Köhler gute Nacht und dann aber ab ins Bett.
42:38Gute Nacht, Herr Köhler.
42:39Gute Nacht, Sabine.
42:40Schlaf gut und schön Schafe zählen.
42:42Nicht vergessen.
42:43Moment.
42:44Gehen Sie weg da mit dem Kind.
42:56Halt!
42:57Stehenbleiben, Polizei!
42:58Los, Hände hoch!
42:59An die Wand umdrehen.
43:00Was soll denn der Scheiß?
43:01Wir sind Möbelpacker.
43:02Na ja, das glaube ich.
43:03Nur, dass euch keiner gerufen hat, ne?
43:04Das ist...
43:05Morgen!
43:06Ach, Mann!
43:07Ach, Mann!
43:08Das ist doch der Mann vom Schlüsseldienst.
43:09Der ein Mädchen ist.
43:10Wenn ich bitten darf.
43:11Wenn ich bitten darf.
43:12Ach, Mann!
43:13Das ist doch der Mann vom Schlüsseldienst.
43:14Der ein Mädchen ist.
43:15Wenn ich bitten darf.
43:16Ja?
43:17Ja?
43:18Ja?
43:19Das ist doch der Mann vom Schlüsseldienst.
43:20Der ein Mädchen ist.
43:21Wenn ich bitten darf.
43:23Ja?
43:24Herr Block, hier ist Ellen Wegener.
43:25Ach.
43:26Na?
43:27Haben Sie sich's überlegt?
43:28Kommen Sie morgen zum Dienst?
43:29Warum sollte ich nicht?
43:30Ja?
43:31Herr Block, hier ist Ellen Wegener.
43:32Ach.
43:33Na?
43:34Haben Sie sich's überlegt?
43:35Kommen Sie morgen zum Dienst?
43:36Warum sollte ich nicht?
43:37Ja, ich komme.
43:38Das wollte ich nur wissen.
43:39Ich hätte sonst schlecht geschlafen.
43:40Na, dann schlafen Sie gut.
43:41Und einen schönen Gruß von Bruckner.
43:42Er sagt dasselbe wie bei der Frau von Bruckner.
43:43Ja?
43:44Ja?
43:45Herr Block, hier ist Ellen Wegener.
43:46Ja?
43:47Herr Block, hier ist Ellen Wegener.
43:48Ach.
43:49Na?
43:50Haben Sie sich's überlegt?
43:51Kommen Sie morgen zum Dienst?
43:52Warum sollte ich nicht?
43:53Ja, ich komme.
43:54Das wollte ich nur wissen.
43:55Ich hätte sonst schlecht geschlafen.
43:56Na, dann schlafen Sie gut.
43:57Und einen schönen Gruß von Bruckner.
43:58Er sagt dasselbe wie bei der Frau von Bruckner.
44:07Er sagt dasselbe wie ich.
44:09Danke.
44:12Ich freue mich auf morgen früh.
44:14Ich mich auch.
44:17Gute Nacht.
44:18Gute Nacht.
44:23So, liebe Kollegen.
44:25Herr Vollmer hat mir ein Exemplar seines Berichts über unsere Wache überlassen.
44:29Ach du Scheiße.
44:31Wie man?
44:32Ich kann mir vorstellen, wie dieser Bericht aussieht.
44:35Der Bericht kommt kurz gefasst zu dem Ergebnis, dass auf unserem Revier zwar etwas unkonventionelle,
44:42trotzdem aber sehr erfolgreiche Polizeiarbeit geleistet hat.
44:47Was?
44:48Sag das nochmal.
44:49Herr Kollege Köder.
44:50Ja, anwesend.
44:51Bist du sicher?
44:52Bitte keine Fangfragen.
44:53Hat durch außerordentlichen, außerdienstlichen Einsatz eine Leistung vollbracht, die ein offizielles Lob verdient.
45:00Hört, hört.
45:01Eine Beförderung wäre mir lieber.
45:03Kollege Steiner.
45:04Ja, ja, ich weiß.
45:05Die Sache mit der Hose ist in die Hosen gegangen.
45:07Dabei habe ich den Steiner sofort nach Dienstschluss bezahlt.
45:10Vor Hosen steht hier nichts.
45:11In dem Bericht steht, Kollege Steiner ist ein besonders einsatzfreudiger, feinfühliger Beamter.
45:18Und sprachbegabt.
45:19Zlatta Praha Pivu.
45:21Nastrovje.
45:22Vom.
45:23Ich breche die Vorlesung ab wegen allgemeinen Unernsten.
45:26Ähm, es hat doch da, soweit ich mich erinnere, eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegeben.
45:32Der Beschwerdeführer hat sie zurückgezogen.
45:35Ach, tatsächlich?
45:37Da muss irgendjemand dran gedreht haben.
45:40Hm.
45:41Wie schön, denn ist ja bald alles wieder beim Alten.
45:44Leider werden in dem Bericht einige Verdienste um dieses Revier nicht erwähnt, obwohl es sich dabei gerade um ganz besonders große Verdienste handelt.
45:52Das finde ich auch ganz in Ordnung.
45:56Ich denke, es gibt Dinge, die sollten vertraulich behandelt werden.
45:59Ich danke Ihnen, Frau Wegener.
46:07Ich, äh, wollte mich von Ihnen verabschieden.
46:11Wiedersehen, Herr Vollmer.
46:13Es war sehr nett mit Ihnen.
46:15Kommen Sie doch gelegentlich mal wieder.
46:17Und, äh, vielen Dank für die freundliche Aufnahme.
46:23Ihren Kaffee konnte ich leider in meinem Bericht nicht erwähnen, aber er war ausgezeichnet.
46:30Hm.
46:31Vielen Dank, Herr Vollmer.
46:33Ja, wenn Sie mal wieder Lust haben auf Kaffee und Kuchen, Sie sind herzlich eingeladen.
46:38Hm.
46:39Ja.
46:40Das wird dankend angenommen.
46:42Auf Wiedersehen.
46:43Auf Wiedersehen.
46:44Auf Wiedersehen.
46:45Leid nicht so lange vor.
46:47Denn ohne dich wär's halb so schön.
46:49Darauf hast du mein Wort.
46:50Ach, Frau Wegener.
46:51Ach, Frau Wegener.
46:52Ich hab hier was für Sie.
46:53Ach, Frau Wegener.
46:54Ich hab hier was für Sie.
46:55Hat Ihnen doch neulich gefallen.
46:56Ja.
46:57Ich hab hier was für Sie.
46:58Hat Ihnen doch neulich gefallen.
46:59Ja.
47:00Danke.
47:01Ja.
47:02Danke.
47:03Was hätten Sie eigentlich gemacht, wenn ich heute früh nicht zum Dienst erschienen
47:05war?
47:06Ja.
47:07Ja.
47:08Ja.
47:09Ja.
47:10Ja.
47:11Ja.
47:12Ja.
47:13Ja.
47:14Ja.
47:15Ja.
47:16Ja.
47:17Ja.
47:18Ja.
47:19Ja.
47:20Ja.
47:21Ja.
47:22Ja.
47:23Ja.
47:24Ja.
47:25Ja.
47:26Ja.
47:27Ja.
47:28Ja.
47:29Ja.
47:33Ja.
47:34Ja.
47:35Ja.
47:38Ja.
47:51Ja.
47:53Ja, ja.