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  • 1 year ago
Transcript
00:00The end of the year
00:04Was das echt?
00:05Wir beginnen neues Leben.
00:08Auf einem neuen Kontinent.
00:11Der ist eben für Sie angekommen.
00:17Von Keogh.
00:19Also du meinst, dass ich das Louis übernehme?
00:23Ich glaube, es wäre am besten für uns und für das Baby,
00:26wenn wir aus dem Louis einfach eine Art Familienbetrieb machen.
00:30Ich helfe dir.
00:32Bis heute brennt mein Hass auf Ihre Mutter
00:34und er wird auch nie vergehen.
00:37Dennoch wünsche ich Ihnen und Frau Saalfeld alles Gute für die Hochzeit.
00:41Ich bin mir sicher, dass es ein Tag wird,
00:43den Sie niemals vergessen werden.
00:44Ich werde nicht mehr drüber reden.
00:47Es sei denn, du möchtest drüber sprechen.
00:49Dein Vater ist genauso ein Vollidiot wie meiner.
00:52Weil dein Vater nämlich auch meiner ist.
01:00Das war hier im Haus.
01:01Nein, ich weiß nicht.
01:07Georg.
01:07Es?
01:09Es?
01:11Es?
01:23Es?
01:26Es?
01:28Es?
01:31Es?
01:36Es?
01:46Es?
01:48Es?
01:53Es?
01:58Es?
02:06Es?
02:17Es?
02:19Es?
02:21Es?
02:22Es?
02:24Es?
02:26Es?
02:37Was war das?
02:40Du bist wirklich meine Schwester?
02:42Halbschwester.
02:46Wir haben echt denselben Vater.
02:50Was ist hier los?
02:52Bomben.
02:54Georg.
02:55Alle raus aus dem Hotel, sofort.
02:58Herr Sonnbichtler, Sie rufen die Polizei an die Feuerwehr?
03:00Ich kümmere mich um den Feueralarm.
03:10It seems not so harmless. We have to go out.
03:12Go, go, go, go!
03:18Oh God, what is that?
03:21Where is that?
03:25Mai?
03:29The police are in charge.
03:31Come on, help me.
03:32The police are in charge.
03:37Okay?
03:38Yes.
03:44Now go out!
03:49You forgot your phone number for the surprise.
03:56Hi.
03:57Hi.
03:58I'm Thomas Neubach.
03:59I'm very happy.
04:01It's great, Vincent III.
04:03It's nice to meet you.
04:05Kommen Sie rein?
04:06Mhm.
04:09Yes, I wanted to go to my daughter,
04:11before the Trubel goes.
04:13Maxi is not there.
04:14She lived in the Fürstenhof.
04:16Okay, then...
04:19Thomas, what are you doing here?
04:21Katja.
04:23It's nice to see you again.
04:25Toll you look so good.
04:27How are you doing?
04:27How are you doing?
04:28Good.
04:31Er wollte eigentlich zu Maxi.
04:33Bei der war ich gerade.
04:35Ich habe ihr mit dem Brotkleid geholfen.
04:36Sie sieht so toll aus.
04:40Ihr beide habt euch schon vorgestellt?
04:42Ja.
04:43Ja, ist verrückt, oder?
04:45Unser kleines Mädchen heiratet.
04:46Wer hätte das gedacht?
04:48Ja.
04:49Und es soll ja auch der schönste Tag in Ihrem Leben werden.
04:51Deswegen würde ich sagen, hat alles andere keinen Platz hier.
04:53Ja, da bin ich ganz deiner Meinung, Kim.
04:56Gehen wir zusammen zu diesem Rundsprung?
05:00Nein.
05:02Also, wir brauchen hier noch kurz.
05:03Wir kommen dann nach.
05:06Toll siehst du aus.
05:07Schau dich mal an.
05:10Ja, ich gehe mich dann auch mal umziehen.
05:13Tschüss.
05:14Tschüss.
05:26Kommen Sie raus, langsam.
05:29Ganz in Ruhe, alles in Ruhe.
05:30Die Polizei und die Feuerwehr sind verständigt
05:32und müssten jeden Moment hier sein.
05:42Und bevor hier bombentechnisch nichts geklärt ist,
05:46geht mir niemand ans Gebäude.
06:10Also, das sind jetzt die Gäste, die noch im Haus sein müssen.
06:14Ja, einige.
06:15Die Bänders und Frau Hassler.
06:17Kann ich irgendwie helfen?
06:18Das erinnert mich an die Hochzeit von Eva und Robert.
06:21Soll ich noch mal reingehen und in den Zimmertür klopfen?
06:23Nein, das mache ich.
06:24Das ist zu gefährlich.
06:26Außerdem wurden alle durch den Feueralarm gewarnt.
06:28Wenn Frau Hassler ihr Hörgerät ausgeschaltet hat,
06:30dann hat die es nicht gehört.
06:31Die Feuerwehr übernimmt das.
06:34Ich wollte nur sagen, dass ich dich liebe, mein Scheiß.
06:37Ich war so naiv.
06:39Heute Morgen ist ein Brief von Georg gekommen.
06:41Was?
06:43Warum hast du mir gerne was davon erzählt?
06:44Er hat mir alles Gute gewünscht und gesagt,
06:45das wird bestimmt ein Tag, den ich niemals vergessen werde.
06:50Du, das ist für eine, eine makabere Anspielung.
07:00Wo bleibt denn die Kutsche?
07:02Die müssten eigentlich längst hier sein.
07:05Leute, Henry macht sich bestimmt noch hübsch im Bad.
07:10Alles in Ordnung?
07:11Ja, ich habe kurz an Theo gedacht.
07:14Tut mir leid.
07:15Alles gut.
07:15Sie sind bestimmt gleich da.
07:17Ich habe schon so viele Hochzeiten am Fürstenhof erlebt.
07:21Und die wenigsten gingen pünktlich los.
07:24Wäre ja auch zu langweilig gewesen.
07:28Und was ist, wenn wirklich was passiert ist?
07:32Katja, was soll denn passiert sein?
07:37Hm, diese Semmeln sind wirklich der absolute Hammer.
07:40Sie sind gut, ne?
07:41Ofen frisch.
07:43Weißt du was?
07:43Die könntest du öfter besorgen.
07:45Das war, glaube ich, heute eher eine Ausnahme.
07:47Ach so.
07:48Weil ich bis ans Ende unserer Tage jetzt Frühstück mache und ofenfrische Semmeln besorge?
07:53Ich glaube schon.
07:54Ich weiß, ich bin eher so der Spätaufsteher.
07:56Mhm.
07:57Außer du musst wilde Tiere fotografieren?
07:59Ja, oder außer ich mache ein Braut- und Braut-Mutter-Styling.
08:02Das war wirklich gut heute.
08:03Dann will ich mich mal selber loben.
08:07Sag mal.
08:10Ja?
08:12Deinen Vorschlag gestern.
08:14Hast du das wirklich ernst gemeint?
08:16Was für ein Vorschlag?
08:19Spaß.
08:22Also du würdest wirklich deinen Barbersalon für meinen großen Traum aufgeben?
08:28Nee.
08:30Du hast schon so lange gebrannt darauf, einen eigenen Laden drauf zu machen.
08:33Und ich meine, so eine Chance kriegen wir wahrscheinlich nie wieder.
08:35Und auch so einen Laden wie der Slowis, der kommt nicht alle Tage um die Ecke.
08:38Also bist du wirklich dabei?
08:39Jetzt kauf den Laden, bevor ich es mir wieder anders überlege.
08:43Danke, dass du so mutig bist und dass du mir so vertraust.
08:49Sei es dir mutig.
08:50Wir waren doch schon zusammen bungee springen.
08:52Und jetzt springen wir halt das kalte Wasser.
08:56Was, wenn das nicht funktioniert?
08:59Dann verkaufen wir den Laden und wir haben es wenigstens probiert.
09:02Also dann machen wir das wirklich.
09:05Ich werde dir das nicht vergessen.
09:10Dann legen wir los.
09:11Wir legen los.
09:13Und dann bist du das Plan?
09:14Ich geh damit zur Bank und dann frag nach dem Kredit.
09:16Das war ein guter Plan.
09:18Weißt du was?
09:20Ein bisschen ein Kapital habe ich auch.
09:21Kann ich schaden.
09:22Okay.
09:23Drückst du mir die Daumen?
09:25Klar.
09:25Okay.
09:28Oh Gott.
09:30Ich bin so aufgeregt.
09:36Sie müssen bitte noch hier bleiben.
09:38Alles klar.
09:39Vielen Dank.
09:48Und was hat die Einsatzleiterin zu Georgs Brief gesagt?
09:51Wir sollen erstmal hier warten.
09:53Wie lange denn?
09:55Bis Klaas W hinter den Explosionen steckt.
09:58Oh Gott, das kann ja ewig dauern.
10:00Hey.
10:01Die Polizei hat alles im Griff.
10:02Okay?
10:02Die durchsuchen das ganze Hotel.
10:04Die haben sogar Sprengstoffhunde dabei.
10:06Oh Gott.
10:07Hey.
10:08Alles wird gut.
10:10Okay?
10:11Alles wird gut.
10:14Ja.
10:16Können die nur leider gerade nicht heiraten.
10:22Oh Gott, die anderen.
10:24Die warten ja alle am Wunschbrunnen.
10:25Ähm.
10:27Hast du mein Handy?
10:29Ich rufe schnell meine Mutter an.
10:31Die macht sich bestimmt Sorgen.
10:38Hallo Mami.
10:58Michael?
10:59Ja?
10:59Hast du eine Ahnung, wo mein grauer Schal ist?
11:02Ja.
11:02Hier.
11:05Ähm.
11:07Danke.
11:09Was suchst du denn?
11:11Das Buch, das ich gerade lese.
11:12Das ist oben im Schlafzimmer.
11:14Ich hole schnell.
11:14Danke dir.
11:16Du machst mir nicht so einen Stress, bitte.
11:18Du hast doch genug Zeit bis zum Abflug.
11:20Okay.
11:22Ich kann einfach überhaupt gar nicht glauben, wie schnell jetzt alles geht.
11:26Ja, aber wenigstens war die Klinikleitung nachsichtig mit mir.
11:30Ja, nachdem ich zweimal innerhalb von kürzester Zeit meine Meinung geändert habe.
11:33Könnte ich es ja nicht ahnen, dass dein Großvater einen Schlagabfall bekommt.
11:36Ja.
11:37Ich brauche halt jetzt kurzfristig Hilfe. Vielen Dank.
11:39Ja.
11:40Hier rein, bitte.
11:44Ich bin so froh, dass du mitkommst.
11:46Also nachkommst.
11:47Und dass wir uns zusammen ein neues Leben in Brasilien aufbauen.
11:52Es ist ein Wunder.
11:55Gestern haben wir noch darüber gesprochen und heute hat sich alles, alles aufgelöst.
12:00Ich habe gedacht, ich spinne, als du mit diesem Forschungsauftrag um die Ecke gekommen bist.
12:05Ja, das Einzige, was wirklich schlimm ist, ist, dass ich nicht gleich mitkommen kann.
12:10Ich vermisse dich jetzt schon.
12:13Ich dich auch.
12:19Was glaubst du denn, wie lange es dauert, bis du dich hier loseisen kannst?
12:23Na ja, ich werde heute noch die Klinikleitung anrufen und sagen, ich verlege meine Forschung nach Brasilien.
12:29Was meinst du, wie die da reagieren?
12:31Ja, das geht schon. Dann muss ich Janik natürlich noch fragen, ob er meine Praxis übernimmt, aber das wird er
12:36wohl.
12:36Dann muss ich noch einen Untermieter finden.
12:39Ja, aber es ist ja noch einiges auf dem Zettel.
12:41Ja, ja, allerdings. Ich denke, es wird gleich Erik übernehmen.
12:43Er hat es das letzte Mal gemacht. Ist allerdings schiefgelaufen.
12:45Aber weißt du was? Je schneller es geht, desto schneller bin ich bei dir.
12:51Ich freue mich jetzt schon drauf, wenn ich dich in meiner Haus am Flughafen abhole.
12:56Ich bin gleich wieder da. Ja? Ich, äh, aber nicht weglaufen, ja?
13:01Mhm. Beeil dich, ja?
13:10Wie hat diese Irre das geschafft?
13:12Ein Bomben im Hotel. Wie kann das sein?
13:14Der Keller ist eine Handlanger. Die erledigen die Drecksarbeit für ihn.
13:17Ja, aber es hätten Menschen sterben können.
13:18Und was hat er denn davon, wenn er die Hochzeit sabotiert?
13:21Sein Rachenfeldzug ist noch nicht vorbei.
13:23Georg Keller geht über Leichen. Und wenn er Henry umbringen lässt, dann ist das das Schlimmste, was er Frau Wagner
13:26antun kann.
13:27Ja, und Maxi?
13:28Ja, zum Glück ist den beiden nichts passiert.
13:31Ja, gut, dass die Polizei jetzt auch da ist.
13:33Ja, hoffentlich gehen die bald in Warnung.
13:38Was gibt's?
13:40Ich hab da mal ne Frage.
13:42Aha.
13:45Kannst du mir Geld leihen?
13:46Ja, wie viel? Zehn, zwanzig?
13:49Zweihundert. Tausend.
13:53Tut mir leid, so viel hab ich grad nicht auf der Tasche.
13:56Hätte ja sein können.
13:57Wofür brauchst du so viel Geld? Hast du Ärger?
13:59Hm.
14:01Ich will ein Restaurant kaufen.
14:03Das Louis, falls ihr das was sagt.
14:05Klar gehört Glitters Ex.
14:06Warum willst du ein Restaurant kaufen?
14:09Ich hab mal Lust auf was eigenes.
14:10Steckt da eine Frau hinter?
14:12Nein.
14:12Sondern?
14:14Ich bin ein erfahrener Koch.
14:15Und mich nervt es langsam, dass ich mich immer noch von Zuchefs herumkommandieren lassen muss, die viel weniger auf der
14:21Pfanne haben.
14:21Das klingt vernünftig.
14:23Warum sagst du das so skeptisch?
14:25Weil Vernunft zu dir passt wie Zucker zu einem Diabetiker.
14:30Wenn's nicht klappt, dann verkaufe ich den Laden halt einfach wieder.
14:33Also?
14:35Tut mir leid, ich kann dir nicht helfen.
14:37Ach, Janek.
14:38Früher ging das doch auch.
14:39Du hast dein Taschengeld immer schön gespart.
14:42Und wenn ich am fünften des Monats blank war, hast du mir was geliehen.
14:46Mhm.
14:47Früher musste ich auch keine Kredite abstottern oder Alimente an mir und die Kids abdrücken.
14:52Lässt sie dich immer noch für deinen Seitensprung bluten?
14:56Unter anderen Umständen hätten wir gerne drüber reden können.
14:59Ja.
15:01Du verpulverst wohl alles für deine Hochzeit, hm?
15:05Die Kutsche schenkt uns der Fürstenhof.
15:07Der Rest kommt von der Wohlfahrt?
15:11Larissa ist vermögend.
15:13Also, sie wird bald vermögend sein.
15:16Mhm.
15:17Versteh ich nicht.
15:18Ja, ist auch ein bisschen kompliziert.
15:20Fakt ist, ich kann dir mit dem Restaurant leider nicht helfen.
15:43Okay.
15:45Vielen Dank, Jan.
15:47Bis dann.
15:47Tschüss.
15:48Hey!
15:50Gibt's Neuigkeiten aus dem Fürstenhof?
15:52There's a lot of people who hurt.
15:54Oh, I'm sorry.
15:56Yeah, I'm sorry.
15:58And then you go back to your salon?
16:00I don't know.
16:01I hope it doesn't take a long time.
16:06I'm going to talk to you with a friend.
16:08I need special ingredients for this menu.
16:11Can you call me?
16:13Yeah, I'd like, but I don't know exactly what I need.
16:16It's all in my Rezept book.
16:17And that's in the Firstenhof-Küche.
16:19Oh, blöd.
16:21Entschuldigung.
16:21Kann ich so ein amerikanisches Frühstück haben, bitte?
16:23Klar, gerne.
16:24Danke.
16:26Und, wie war's bei der Bank?
16:29Tja, es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht.
16:34Okay.
16:35Welche willst du zuerst?
16:36Die gute natürlich.
16:38Mein Businessplan hat den Berater überzeugt.
16:40Ich bin solvent und ich hab genügend Eigenkapital.
16:43Das heißt, du kriegst den Kredit?
16:45Wann ich will?
16:46Das ist ja großartig.
16:48Und die weniger gute?
16:51Ich hab mit Louis Sommer telefoniert.
16:53Will er jetzt doch nicht verkaufen?
16:54Doch, er freut sich total, dass ich doch daran interessiert bin, das Louis zu kaufen.
16:59Aber?
16:59Jetzt mach's nicht so spannend.
17:00Es gibt noch einen anderen Interessenten.
17:03Ah.
17:05Kilian Rudloff, oder?
17:06Der hat ja auch Interesse an dem Laden.
17:08Ja, ich bin mir auch relativ sicher, dass er mein Konkurrent ist.
17:11Was?
17:12Was willst du jetzt machen?
17:14Kämpfen.
17:15Yes.
17:17Sehr gut.
17:19Das wird schon.
17:33Ja?
17:35Was dauert denn da so lange?
17:36Warum...
17:37worüber reden die?
17:39Das ist ein Traum.
17:41Hey, wenn Georgs Leute noch im Hotel waren, dann hat die Polizei sie bestimmt schon gefasst.
17:45Aber warum sind die denn immer noch hier?
17:47Ich weiß nicht.
17:48Vielleicht gibt's noch mehr Springsätze, die entschärft werden müssen.
17:51Vielen Dank.
17:53Alles wird gut.
17:55Ich habe gerade mit der Einsatzleiterin gesprochen.
17:58Entwarnung.
17:59Die vermeintlichen Bomben, die zur Explosion geführt haben, waren Spraydosen.
18:04Spraydosen?
18:05Spraydosen?
18:06Ja.
18:07Farbspraydosen.
18:07Ach so.
18:08Und die sind explodiert?
18:10Ja.
18:10Das haben die Dinger so an sich.
18:12Wenn man sie neben heißer Heizungsrohre stellt, weiß der Geier, wie die da hingekommen
18:15sind.
18:17Ähm, ich...
18:19Ich glaube, das geht auf meine Köppe.
18:21Ja, äh, meine Mutter, Lale und ich, wir haben die gestern für die Hochzeitsdeko verwendet.
18:26Und meine Mutter wollte sie dann eigentlich entsorgen, aber Lale und ich wollten gleich
18:30weiter für unseren Junggesellinnenabschied und dann hat sie sie in der Eile einfach im
18:33Personalangang abgestellt.
18:35Das müsste sie und ihre Mutter eigentlich dafür zur Rechenschaft ziehen.
18:40Aber sie sind die erste Braut, die den Rahmen ihrer eigenen Hochzeit sprengt.
18:47Ich, ich habe in dem Moment wirklich überhaupt nicht nachgedacht.
18:50Ja.
18:52Hochzeitsvorbereitungen können einem den Verstand rauben.
18:55Ich weiß, wovon ich spreche.
18:59Okay, und es ist wirklich niemand verletzt worden?
19:02Wir hatten Glück im Unglück.
19:05Naja, aber Entschuldigung, nur um nochmal ganz sicher zu gehen.
19:09Diese Explosionen, die haben nichts mit Georg zu tun.
19:13Hundertprozentig.
19:13Er sitzt nach wie vor in Untersuchungshaft und hatte auch in den letzten Tagen keinen Außenkontakt.
19:18Also, wir können uns freuen, dass alles so glimpflich abgelaufen ist.
19:21Wir hatten wirklich großes Glück.
19:25Naja, in 50 Jahren können Sie Ihren Enkeln von ihrer Bomben-Hochzeit erzählen.
19:29Und jetzt schauen Sie, dass Sie endlich beide unter die Haube kommen.
19:34Komm.
19:35Danke.
19:35Ja.
19:38Vielen Dank, die Herren.
19:40Wiederschauen.
19:41Bis Gott sei Dank.
19:43Entschuldigung.
19:44So.
19:46Meine Damen und Herren, ganz kurz.
19:50Ich kann Sie beruhigen, es ist alles in Ordnung.
19:54Sie können jederzeit zurück ins Hotel, Sie müssen sich keine Gedanken machen.
19:57Ja.
19:57Sie dürfen uns glauben, im Fürstenhof sind Sie sicher.
20:01Die Bar und das Restaurant haben geöffnet und die Hotelleitung würde Sie gerne nach diesem Schrecken zu einem Champagner-Frühstück
20:10einladen.
20:11Also, wenn ich Sie bitten dürfte, einfach reinkommen und wohlfühlen.
20:16Kommen Sie zu einem.
20:19So.
20:20Bitte schön.
20:20Bitte schön.
20:21Bitte schön.
20:36Ja.
20:36War das Ihre Idee mit dem Champagner-Frühstück?
20:39Ja, allerdings in Absprache mit der Geschäftsleitung natürlich.
20:43Servus.
20:44Wiederschauen.
20:45Und danke nochmal, gell.
20:46Sehr gerne.
20:47Und bei so Sachen aufs Haus, da fragen Sie immer die Chefs vorher?
20:50Ja.
20:50Weil dann sind wir auf der sicheren Seite.
20:52Okay.
20:53Das habe ich ganz schnell gelernt.
20:56Ich habe in meinen Anfangsjahren einmal einen Fehler gemacht und einen Stammgast das Falsche-Zimmer-Reserviert.
21:03Dann haben wir gedacht, ich mache das wieder gut und spendiere ihm ein Upgrade in die Fürsten-Suite.
21:09Allerdings ohne das vorher mit der Geschäftsleitung zu besprechen, dann musste ich das Upgrade aus der eigenen Tasche bezahlen.
21:17Okay.
21:19Okay.
21:20Sagen Sie mal, wo ist denn eigentlich die Fanny? Sie sind doch mit ihr zusammengekommen, oder?
21:29Ihnen sitzt der Schreck aber noch ganz schön in den Gliedern.
21:34Alles gut. Ähm, es war ein Fehlalarm und es ist niemandem was passiert.
21:39So ist es. Also, packen wir es wieder. Gehen wir an unsere Arbeit. Die Gäste warten.
22:05Nein, nein, nein, nein, Mama. Es waren keine Sprengsätze. Es waren unsere Spraydosen, die explodiert sind.
22:11Ich rede schon mal mit dem Kutsch. Zum Glück ist niemandem was passiert. Kaffee?
22:33Ah, danke. Also, ähm...
22:40Ich kann es irgendwie immer noch nicht glauben, dass du wirklich meine Halbschwester bist.
22:48Ich auch nicht.
22:50Ich meine, wir haben uns sofort gut verstanden. Wir hatten gleich einen guten Draht und jetzt weiß ich auch warum.
23:00Ich wusste, dass ich eine Halbschwester habe, aber ich hätte nicht gedacht, dass wir uns irgendwann mal kennenlernen.
23:08Also, wusstest du nicht nur, dass Andreas schon mal verheiratet war, sondern auch, dass er eine andere Familie hatte?
23:16Daraus hat er nie ein Geheimnis gemacht.
23:21Du hast offensichtlich einen ganz anderen Bezug zu unserem Vater, kann das sein?
23:26Kann man nur so sagen.
23:29Naja, ist ja auch kein Wunder, oder? Nachdem deine Mutter den Kontakt zu ihm abgebrochen hat.
23:34Wie kommst du denn da drauf?
23:38Das ist alles meine Schuld. Ich hätte die Dosen einfach gleich zum Wertstoffhof bringen sollen.
23:42Dann bin ich auch noch so dumm und leg sie ans Heizungshof.
23:44Hallo.
23:45Wo ist das Brotpaar?
23:47Noch nicht da.
23:47Oh, Herr Glück, ich dachte schon, ich bin zu spät.
23:51Ich bin Thomas Neubach, der Vater der Brot.
23:53Lali Jelen, ich bin die beste Freundin und die Trauzeugin der Brot.
23:56Freut mich.
23:56Ich auch.
23:58Hallo?
24:02Ja, ist notiert.
24:03Frau Heinsberg braucht mehr Kissen für ihre Katze Kleopatra.
24:06Wunderbar.
24:07Ja, danke, Herr Sonnenbichler, bis gleich.
24:09Tschüss.
24:10Können wir jetzt bitte weiterreden?
24:12Das war mein Chef, da muss ich rangehen, sorry.
24:15Wie kommst du da rauf, dass meine Mutter den Kontakt zu unserem Vater abgebrochen hat?
24:19Es war doch so. Sie hat den Kontakt nicht nur abgebrochen, sondern sie hat ihn regelrecht boykottiert.
24:22Es stimmt nicht.
24:24So wurde es mir erzählt.
24:27Was genau wurde dir erzählt?
24:30Papa hat immer schön Unterhalt gezahlt und hat versucht Kontakt zu euch aufzunehmen,
24:33aber deine Mutter hat den Kontakt abgeblockt. Sie hatte einfach kein Interesse gehabt.
24:36Ich fass es nicht.
24:37Er hat uns verlassen.
24:39Und nach der Scheidung habe ich nie wieder was von ihm gehört.
24:42Fanny, das stimmt nicht.
24:43Es war aber so.
24:44Fanny, er hat dir doch immer Briefe geschickt und Geschenke zu Ostern, zu Weihnachten, zu deinem Geburtstag.
24:49Was für Briefe? Was für Geschenke? Die hat es nie gegeben.
24:52Warte mal, willst du mir damit sagen, dass Papa mich angelogen hat, oder was?
24:55Ja, willst du mir sagen, dass ich dich anlüge?
25:04Du bist genauso wie unser Vater. Du biegst ihr hier die Wahrheit zurecht, wie du sie weißt.
25:09Fanny...
25:18Das darf doch nicht wahr sein.
25:19Ja, da kommt eins zum anderen.
25:22Ja, und jetzt?
25:23Keine Ahnung.
25:24Maxi?
25:25Ja, ich bin's nochmal.
25:26Ja, ich geb dir mal ganz kurz Vincent, ja?
25:31Maxi, hi. Pass auf, der Kutscher hat mich gerade angerufen.
25:40Maxi, ganz kurz.
25:43Ich wollte dir auch eigentlich nur sagen, dass die Pferde mit der Kutsche durchgegangen sind, wegen der Explosion.
25:49Ja.
25:50Ja.
25:52Maxi, die Pferde sind wieder unter Kontrolle, okay?
25:54Aber es dauert ein bisschen, bis der Kutscher bei euch ist.
25:58Langsam wird es sein.
25:59Was wollen Sie damit sagen, Frau Bürgermeisterin?
26:02Ich habe im Anschluss einen dwingenden Termin.
26:04Die zwei sind sicher gleich da.
26:05Bitte, Frau Bürgermeisterin, sie ist meine beste Freundin und sie heiratet heute.
26:09Bitte.
26:10Frau Bürgermeisterin, bitte.
26:17Was machen wir denn jetzt?
26:21Dann gehen wir halt zu Fuß.
26:22Das dauert doch ewig.
26:23Ja, dann müssen wir halt rennen.
26:25Vielleicht erwischen wir ja die Kutsche noch.
26:27Na komm, komm.
26:28Okay.
26:28Du hast recht.
26:29Ich will...
26:30Nein, ich muss dich heute noch heiraten.
26:31Das ist richtig.
26:54Ich!
26:55Dann bin ich wieder.
26:57Ist Yvonne immer noch nicht zurück?
26:58Sie muss jetzt zu einem Termin.
27:00Okay, dann versuche ich sie einfach später auf dem Handy zu erreichen.
27:02Ich danke dir.
27:04Ah, moin Frau Bergmann.
27:06Herr Rudloff, darf ich Sie mal was fragen?
27:10Sie fragen ja schon.
27:11Ja, stimmt.
27:14Wollen Sie das Louis auch kaufen?
27:16Wieso auch?
27:17Wollen Sie doch kaufen?
27:18Na ja, ich war vorhin mit dem Businessplan bei der Bank und der kam ganz gut an.
27:23Und...
27:23Okay.
27:24Mero und ich haben uns entschieden.
27:26Es ist also nur noch eine Preisfrage, wer von uns beiden das Louis kaufen kann.
27:31Ja, da sind Sie klar im Vorteil.
27:34Ja, weil ich mal mit ihm zusammen war.
27:36Ah, stimmt.
27:37Das wäre auch ein Grund.
27:39Nein, ich kann das Geld nicht auftreiben.
27:40Ich bin raus aus der Nummer.
27:43Herzlichen Glückwunsch.
27:44Und alles Gute.
27:46Danke.
27:47Bei Ihnen ist das Louis wirklich in guten Händen.
27:50Ein Kaffee zum Mitnehmen, bitte.
27:52Gerne.
28:06So.
28:07Hey.
28:08Hey, hi.
28:08Ich bin so gut wie fertig.
28:10Sehr gut.
28:10Dann hast du doch wirklich alles eingepackt.
28:13Mhm.
28:14Geld.
28:16Pass.
28:16Ja, Geld und Pass sind hier in der Seitentasche.
28:19Handy.
28:19Handy.
28:21Wo ist mein Handy?
28:24Vielleicht hast du es oben.
28:25Ah.
28:29Warte mal, ich bin ganz sicher.
28:31Ich habe es mit hier runtergebrochen.
28:32Okay, dann vielleicht ist es in der Küche oder...
28:40Oder...
28:46Äh, was wird das jetzt?
28:48Was?
28:48Äh, nein, ich habe, äh...
28:50Ich habe nur überprüft, wie das Gewicht ist.
28:52Aber scheint alles, alles in Ordnung zu sein.
28:55Ah, und deswegen musst du darin herumwühlen.
28:57Nein, ich habe...
28:58Weißt du, die Airlines, die langen jetzt ziemlich hin bei über Gepäck.
29:01Das ist kein Spaß.
29:03Du musst mich für ziemlich blöd halten.
29:05Okay, okay, okay.
29:06Du hast recht.
29:07Ich sollte...
29:08...deine Intelligenz nicht beleidigen.
29:17Und was wird das jetzt, eine vorgezogene Sicherheitskontrolle?
29:21Na ja.
29:22Weißt du, man kann sich nie sicher genug sein.
29:26Das ist wahr.
29:35Was ist das?
29:38Das sind Feinweepralinen.
29:40Oh.
29:41Wir sollten dir die Wartezeit versüßen.
29:44Das geht doch gar nicht.
29:50Und was ist das?
29:53Ein Wolpertinger.
29:58Was?
29:59Ein Wolpertinger.
30:00Das ist ein bayerisches Fabelwesen.
30:02Das sollte auf dich in Brasilien aufpassen.
30:05Hübsch.
30:06Und das sollte dich an Bayern erinnern?
30:09Oder vielleicht auch an mich?
30:11Ja, sehe ich dir auch ein bisschen ähnlich.
30:17Es tut mir leid, dass ich dir deine Überraschung kaputt gemacht habe.
30:21Dann solltest du Sachen aus den Brasilien finden.
30:24Ich freue mich trotzdem.
30:26Und es schließt sich der Kreis, ja?
30:29Jetzt hast du mir was in den Rucksack geschmuggelt.
30:31Und damals habe ich dir die Diamanten in den Koffer gelegt.
30:36Ja.
30:38Ja, so hat alles begonnen, ja.
30:42Ich freue mich so auf unser gemeinsames Leben in Brasilien.
30:54Ja.
30:55Oh, da ist es.
30:57Hey.
30:59Wir sollten zum Flughafen, hm?
31:00Höchst jetzt.
31:02Ja.
31:11Ja.
31:14Ja.
31:35Ja.
31:38Ja.
31:39Ja.
31:39Ja.
31:39Wir haben was los heute am Fürstenhof, hm?
31:44Hast du mit deinem Halbbruder gesprochen?
31:48Er behauptet einfach, ich würde lügen.
31:52Wie kommt der darauf?
31:55Angeblich hätte unser Vater noch Kontakt zu mir und meiner Mutter halten wollen.
31:59Oh.
32:00Ja, aber das stimmt nicht.
32:02Er hat sich für die Familie von Fritz entschieden und gegen uns.
32:05Und von ihm kam nur noch Unterhalt und dann überhaupt gar nichts mehr.
32:10Ich habe nie wieder was von dem gehört.
32:13Das Gespräch hat die alten Bunden wieder aufgerissen.
32:16Das tut mir leid.
32:19Natürlich hat dein Bruder die Version deines Vaters geglaubt.
32:23Wieso natürlich?
32:24Ja, weil er ihm vertraut.
32:26Die beiden haben ja ein gutes Verhältnis.
32:28Ja, aber das ändert doch nichts daran, dass Mama und ich hier nicht die Bösen sind.
32:35Ich weiß, was du meinst.
32:37Wenn ich an meine Scheidung denke, da hat einfach jede Seite ihre Version der Geschichte.
32:43Fanny, dein Vater weiß wahrscheinlich, dass er dir und deiner Mutter gegenüber nicht fair war.
32:47Jetzt versucht er sich eben vor Fritz' Familie als der Gute darzustellen.
32:50Der gibt schon gerne seine Fehler zu.
32:53Und ich verstehe auch, dass Fritz ihn erstmal in Schutz nimmt.
32:56Guck mal.
32:57Der hat gerade was erfahren, was ein ganzes Bild von ihm auf den Kopf stellt.
33:00Das macht ihm Angst.
33:04Daran kann ich auch nichts ändern.
33:06Aber da liegt doch was an ihm.
33:11Da wäre ich mir nicht so sicher.
33:14Mhm.
33:16Fanny red mit ihm.
33:18Er wird dich bestimmt verstehen.
33:23Die Fanny ist ihre Halbschwester.
33:26Ich weiß es auch erst seit heute Morgen.
33:29Die hat mir das einfach so hingeknallt und als wir dann drüber geredet haben, dann ist sie einfach abgehauen.
33:36Das tut mir jetzt wirklich leid, dass Sie beide deswegen gestritten haben, aber...
33:40Wissen Sie, Herr Sonnenbichler, ich hab...
33:42Ich hab mir immer eine Schwester gewünscht und...
33:45Ich hab so oft, so oft an meine Halbschwester gedacht in meinem Leben.
33:51Warum haben Sie sie denn jetzt erst kennengelernt?
33:54Weil Ihre Mutter den Kontakt zu meinem Vater blockiert hat.
33:58Mein Vater hat's probiert, aber er hat irgendwann aufgegeben.
34:00Naja, also diese Geschichte kenn ich von der Fanny ein bisschen anders.
34:04Nee, Ihre Version ist falsch.
34:06Laut meinem Vater war es nämlich genau andersrum.
34:09Warum, warum sollte mein Vater mich anlügen?
34:12Ja.
34:13Und warum sollte die Fanny lügen?
34:24Ich glaube, ich muss das erstmal noch ein bisschen für mich sortieren.
34:28Naja, klar. So was erfährt man schließlich nicht jeden Tag.
34:34Danke, dass Sie sich das anhören, Herr Sonnenbichler.
34:36Was? Das ist doch selbstverständlich.
34:40Und wenn ich Ihnen einen Rat geben darf...
34:42Bitte, reden Sie nochmal mit der Fanny.
34:46Ich wüsste nicht, was das gerade bringen soll.
34:48Wenn Sie Ihre Familiengeschichte zusammen aufarbeiten,
34:52dann finden Sie auch einen gemeinsamen Nenner.
34:55Ich wäre wirklich dazu bereit.
34:58Ja.
34:58Aber die blockt ja ab.
34:59Ja, dann kann ich Ihnen nur raten, lassen Sie es nicht locker.
35:03Ich wäre wirklich.
35:03Ja.
35:30Ich wäre wirklich.
35:32Ich wäre wirklich.
40:50Henry.
42:01Yeah.

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