Skip to playerSkip to main content
  • 9 months ago
Transcript
00:04How is it going with your... Steve?
00:07Well, with Katja.
00:09That's what's going on.
00:10Good.
00:12It's nice.
00:13And I'll enjoy it now, before the Bub comes.
00:16He's already there.
00:17Vincent, I didn't know that.
00:19I've given Louis more money, but...
00:22... he doesn't know.
00:24Probably because he wants more money.
00:30And he's got his wife a day before her.
00:33And he's got married.
00:35That's absolutely smellless.
00:39He's got his life.
00:40He's got his life.
00:40He's got his life.
00:42What's he?
00:46He's got married.
00:48But you don't have any more.
00:51It's clear to me that I could make it every time.
00:54And it's clear to me that it's a good business.
00:56And we can decide how the salon should be carried out.
01:01That would be a pretty dumb decision.
01:04I'm not surprised by you.
01:06Excuse me?
01:07I know from your scheine Ehe.
01:10And from your cousin,
01:11who would take away from her wife,
01:13as soon as the wind comes from.
01:16So...
01:16If you give me one more time,
01:19then I'll make it public.
01:20Can I have this public married ?
01:28In the morning,
01:33till the last one late at night...
01:42Just one day without you
01:45I could throw my heart away
01:48Can't you hear I'm asking you to stay
01:52Through the rainbow colored night
01:59Stay, why don't you stay
02:10Stay, why don't you stay
02:14Stay, stay
02:20Wovon reden Sie?
02:24Ich habe mit Fanny gesprochen. Sie hat mir alles erzählt.
02:31Dann hat Fanny keine Ahnung. Larissa und ich haben aus Liebe geheiratet.
02:37Sie haben sich von ihr kaufen lassen, um mir das Louis wegzuschnappen.
02:41Sie glauben allen Ernstes, ich gehe eine Schein-Ehe ein, um dieses Restaurant zu kaufen?
02:45Total absurd.
02:48Das ist für mich gar nicht absurd, sondern ziemlich logisch.
02:52Okay, eigentlich geht es niemanden etwas an. Aber bevor Sie sich hier weiter reinsteigern,
02:58zwischen Larissa und mir hat es von der ersten Sekunde angefunkt. Mit Rücksicht auf meinen Bruder haben wir unsere Gefühle
03:04anfangs zurückgehalten.
03:05Aber das hat jetzt einfach keinen Sinn mehr ergeben.
03:07Das ist eine schöne Geschichte, aber frei erfunden.
03:12Für meinen Bruder war das natürlich ein Schock. Und es tut mir auch sehr leid. Aber es ist die Wahrheit.
03:18Es wird nicht wahrer dadurch, dass Sie es wiederholen. Und ich bleibe dabei. Entweder Sie ziehen das Angebot für das
03:25Louis zurück, oder ich mache den Betrug publik.
03:31Mit einer Lüge kann man niemanden erpressen.
03:53Wir waren mitten im Gespräch und ich war noch nicht fertig.
03:56Wie bitte?
03:57Ich hatte Sie gebeten zu warten. Sie sind einfach weitergelaufen. Finden Sie das nicht ein bisschen unhöflich?
04:01Das habe ich wohl nicht gehört.
04:03Natürlich haben Sie mich gehört.
04:05Ja, dann bin ich wahrscheinlich davon ausgegangen, dass wir schon alles besprochen hatten.
04:10Hatten wir nicht. Und ich bin ehrlich gesagt ziemlich genervt davon, wie respektlos Sie mich die ganze Zeit behandeln.
04:16Das war natürlich in keinster Weise meine Absicht.
04:23Ich verwalte Markus' Anteile.
04:25Und wenn Werner nicht da ist, auch seine.
04:28Das macht 50 Prozent und bedeutet, dass ohne meine ausdrückliche Zustimmung hier überhaupt nichts läuft.
04:33Ja, absolut richtig. Aber in dieser einen Sache musste ich einfach eine schnelle Entscheidung treffen.
04:38Ich bezweifle, dass die Übernahme des Barbershops so dringlich war. Sie wollten mich einfach nicht fragen.
04:44Okay. Sie fühlen sich von mir übergangen. Herr Kulpa, können wir jetzt auf der Sachebene weiterreden?
04:50Sehr gerne.
04:52Ich schlage vor, Sie akzeptieren die Anteilsverhältnisse einfach wie sie sind.
04:56Oder ich mache jede Entscheidung, die Sie, ohne mich vorher darüber zu informieren, treffen, pauschal rückgängig.
05:04Pauschal rückgängig?
05:05Ja.
05:06Jetzt geht es also nicht mehr um richtig oder falsch, sondern nur noch um Ihre Befindlichkeit.
05:10Na bravo, dann sind wir jetzt endgültig im Kindergarten angekommen.
05:15Das Einzige, was hier kindisch ist, ist Ihr übertriebenes Ego, mit dem Sie die ganze Zeit rumlaufen.
05:20Aber wissen Sie was? Nicht mit mir. Mir reicht es nämlich.
05:32Du hast ihn erpresst?
05:35Ich habe ihn nicht erpresst.
05:39Ja, okay, aber findest du das fair?
05:42Er geht eine Schein-Ehe ein, kommt dadurch an Unmengen von Geld und kann uns damit ausboten, immer und immer
05:49wieder.
05:49Ja, aber du hast ihm nicht gesagt, dass du das unfair findest, sondern du hast ihn erpresst.
05:54Noch dazu mit seinem Privatleben.
05:56Was hätte ich denn sonst machen sollen?
05:57Du hättest vielleicht erst mal mit jemand sprechen können, zum Beispiel mit mir.
06:01Er ist in meine Küche gekommen, da ist es einfach aus mir rausgeplatzt.
06:08So unbeherrscht kenne ich dich gar nicht.
06:10Ich bin nicht unbeherrscht.
06:12Vielleicht, also ich meine, vielleicht sind es ja die, die...
06:17Sag Hormone und ich flippe endgültig aus.
06:19Es tut mir leid, ich meine nur...
06:23Okay.
06:26Möglicherweise habe ich ein kleines bisschen übertrieben.
06:29Möglicherweise.
06:31Aber es ist doch nicht fair, oder?
06:33Ja, ich weiß, es stimmt.
06:37Pass auf, nur weil Kilian Rudloff sich falsch verhalten hat, heißt das ja nicht, dass du das auch tun musst.
06:43Ich weiß.
06:46Am besten du entschuldigst dich und redest nochmal ganz in Ruhe mit ihm, hm?
06:51Was? Er läuft hier rum, erzählt was von Liebeshochzeit, überbietet uns, ohne mit der Wimper zu zocken und...
06:59Ich soll mich entschuldigen?
07:03Vielleicht stimmt es ja auch gar nicht.
07:05Natürlich stimmt das.
07:06Wie kannst du da so sicher sein?
07:08Warum sollte Fanny mir sowas erzählen?
07:11Und du hattest gestern auch noch deine Zweifel.
07:14Ich weiß, aber vielleicht hat sie sich geirrt.
07:16Das glaube ich nicht.
07:18Vielleicht haben sich Kilian Rudloff und Frau Mahnke tatsächlich ineinander verliebt.
07:35Wirklich so eine Unverschämtheit, diese Arroganz.
07:38Was erlaubt er sich eigentlich, als ob ich keine Ahnung vom Geschäft hätte?
07:41Ja eben.
07:43Du hast jahrelang ein Hotel geleitet.
07:46Also auch wenn es nur ein kleines war.
07:48Aber du kennst dich doch aus.
07:49Eben.
07:50Und dann musst du jetzt einfach mal raus.
07:55Und wie geht es dir da jetzt damit?
07:58Großartig.
08:01Ja, ich sage immer, wer austeilt, der muss auch einstecken können.
08:05Ja, das würde ich auch unterschreiben.
08:06Du, und wenn das jemand verträgt, dann ist es der Christoph Saalfeld.
08:12Machst du noch einen Kaffee?
08:13Ist er frisch?
08:14Gerade durchgelaufen.
08:16Danke.
08:18Auch fürs Zuhören, Alfons.
08:21Immer wieder gern.
08:23Du sag mir, hast du nicht heute diesen Termin mit der französischen Weinhändlerin?
08:27Ja, Claudine Pinard.
08:30Knallhart.
08:31Aber ich sage dir, heute bin ich so was von bereit für eine knallharte Verhandlung.
08:35Na schau, dann war der Streit doch auch dafür gut.
08:37Ja.
08:41So.
08:42Aber jetzt einmal ganz was anderes.
08:45Wie läuft es mit dem Leo?
08:46Du hast überhaupt nicht erzählt, dass er dich besucht.
08:50Ja, weil es total spontan war.
08:51Aha.
08:52Wie geht es Ihnen denn?
08:54Ehrlich gesagt weiß ich das gar nicht so genau.
08:56Wir sind noch überhaupt nicht zum Reden gekommen.
08:58Ach so.
08:59Also ich freue mich jedenfalls, dass ich ihn nach so langer Zeit wieder sehe.
09:04Was man hört, ist er ja ein großer Fußballstar geworden.
09:07Ja.
09:07Er ist der beste Torwart am ganzen College.
09:09Wow.
09:11Und wie lange will er bleiben?
09:12Ich glaube die ganzen College-Ferien.
09:14Also drei Monate.
09:14Das ist doch super.
09:15Ja.
09:17Aber dann wird er irgendwie trainieren müssen, oder?
09:20Damit er den Anschluss nicht verliert.
09:21Ich weiß jetzt gar nicht.
09:22Da haben wir noch gar nicht drüber geredet.
09:23Das schauen wir einfach.
09:24Ja, ist ja klar.
09:25Der muss jetzt erst einmal ankommen.
09:27Ja.
09:28Ist das schön.
09:45Warum hast du Frau Bergmann von meiner Schein-Ehe erzählt?
09:49Ähm, weil...
09:51Weil was?
09:55Weil ich...
09:56Bist du sauer?
09:58Wolltest du mir eins reinwirken?
10:00Nein.
10:01Nein, nein.
10:03Mir ist das so rausgerutscht.
10:06Greta und ich.
10:08Also, Greta ist eine sehr gute Freundin von mir.
10:11Und...
10:11Sie ist aber nicht meine Freundin.
10:13Und sie hat mir gerade eben gedroht.
10:15Was?
10:16Wir wollen beide das Luis.
10:18Ich habe sie überboten.
10:19Und jetzt erpresst sie mich.
10:22Entweder ich überlasse ihr das Luis.
10:24Oder sie erzählt überall rum, dass Larissa und ich einen Deal haben.
10:27Echt?
10:28Ja, echt.
10:30Mann, Fanny, ich...
10:31Ich habe dir das im Vertrauen erzählt.
10:33Das... tut mir leid.
10:36Wenn sie das wirklich macht, dann kann Larissa ihre Firma vergessen.
10:40Dann war alles umsonst.
10:43Okay, ähm...
10:44Ich rede mit Greta.
10:46Ich sage, Greta...
10:47Darf es auf gar keinen Fall.
10:48Auf gar keinen Fall.
10:49Aber...
10:49Nein.
10:50Aber...
10:51Nein!
10:52Weil ich habe nämlich alles abgestritten.
10:56Larissa und ich, wir lieben uns.
10:59Wir haben aus Liebe geheiratet.
11:10Ja, dann...
11:11hast du es ja geklärt.
11:19Ja, es fragt sich nur, ob sie mir das auch glaubt.
11:22Ja, dann müsst ihr eure große Liebe einfach sehr überzeugend spielen.
11:25Klappt bestimmt.
11:27Ja.
11:29Würden wir ja auch machen.
11:30Wenn Larissa da wäre.
11:32Aber...
11:32Leider ist sie ja noch in Antwerpen.
11:34Verstehe.
11:37Ja, schön, dass du es verstehst.
11:42Aber überleg dir bitte in Zukunft, wem du was einfach so erzählst.
12:16So, machen wir es.
12:17Bitte hören.
12:18So, machen wir es.
12:18So, mein Schatz.
12:20Oh, danke, Helga.
12:22Ein Anruf nach dem anderen.
12:25Den ganzen Vormittag, Helga.
12:29Wartest du bitte einen kleinen Moment.
12:31Ja.
12:32Hotel Fürstenhof Rezeption Sonbichler.
12:34Was kann ich für Sie tun?
12:36Der ist unterwegs.
12:38Vielleicht seit 10 Minuten?
12:40Ja.
12:41Sehr gerne.
12:42Auf Wiederhören.
12:44In einer Tour ist das bei euch heute auch so schlimm.
12:46Ach, ganz genau.
12:47So, lauter Sonderwünsche.
12:49Wahnsinn.
12:51Was ich dir eigentlich sagen wollte, Hildegard.
12:54Aus unserem Einkaufsbunnel wird leider nichts.
12:56Ich muss kurzfristig einspringen.
12:57Oh, nö.
12:58Ach, das ist aber schade.
12:59Ja, finde ich auch.
13:00Ah.
13:01Servus.
13:01Hi, Franz.
13:02Grüß dich.
13:02Ich hoffe, es groß ist ohne.
13:03Aber ich glaube, das ist sogar für dich.
13:04Ah, sehr gut.
13:07Mei.
13:08Das ist doch von der Clara aus Japan.
13:10Hi, Hildegard.
13:12Wer?
13:13Herzlich dir.
13:14Ciao.
13:15Da hab ich schon drauf gewartet.
13:16Was ist denn da drin?
13:18Nix.
13:20Schau.
13:21Weg.
13:22Du hast gar nichts gesehen.
13:23Habt ihr etwa Geheimnisse?
13:26Die Clara und ich?
13:27Ja.
13:27Und es geht um unseren Hochzeitstag.
13:30Mei, Alfons.
13:31Wir haben uns versprochen, dass wir uns nichts schenken.
13:34Ja.
13:34Das machen wir immer.
13:36Und was ist dann?
13:37Dann stehst du mit einem Geschenk da und ich schau blöd aus.
13:40Nein, nein, nein.
13:41Diesmal nicht.
13:42Gib's zu.
13:43Du hast auch was.
13:47Wir sehen uns dann abends daheim.
13:49Ja.
13:52Die Rezeptionsanbüchler.
13:52Was kann ich für Sie tun?
13:57Also das heißt, du bestellst 20 Gäste ohne zu wissen, ob deine Gäste den Wein überhaupt
14:00mögen.
14:00Also wenn ich einen Wein bestell und der auf der Karte ist, dann ist der gut und dann mögen
14:05den die Gäste auch.
14:05Okay.
14:06Und die Französin?
14:07Die hat gute Weine.
14:08Ja, ausgezeichnete.
14:09Mhm.
14:10Aber jetzt erzähl mal du.
14:12Ich?
14:14Mhm.
14:17Ich wäre gern bei Maxis Hochzeit gewesen.
14:20Schon krass, dass sie jetzt unser Landhaus übernimmt.
14:23War das teuer?
14:24Ja, ich hätte gesagt angemessen.
14:27Und, ähm, ihr Ehemann?
14:29Henry, magst du den?
14:30Ja, sehr.
14:30Du solltest ihn mal besuchen, wenn du jetzt hier in Deutschland bist.
14:33Mhm.
14:35Aber für heute habe ich uns einen anderen Plan gemacht.
14:38Was hältst du davon, wenn wir nach München fahren und uns das große Stadion mal anschauen?
14:44Ja, cool.
14:46Cool?
14:46Das muss doch für einen Fußballprofi Wahnsinn sein, sowas mal live zu sehen.
14:50Mhm.
14:51Ja.
14:52Ey, Leo, Begeisterung sieht wirklich anders aus.
14:55Nein, ist okay.
15:00Da sind sie ja.
15:02Darf ich kurz stören?
15:03Mein Sohn Leo, Christoph Saalfeld.
15:05Hallo.
15:06Hi.
15:06Schön, Sie kennenzulernen.
15:09Was gibt's denn?
15:11Landrat Guido Pachmeier sagt ihm was.
15:13Ja, natürlich sagt mir unser Landrat was.
15:15Natürlich, entschuldigen Sie.
15:17Es geht um unsere Casino-Lizenz.
15:19Wir haben vorhin den Bescheid bekommen, dass sie entzogen wird.
15:22Ich habe schon im Landratsamt angerufen und hoffe jetzt, dass Herr Pachmeier sich für uns einsetzt.
15:26Ich dachte, das Casino sei Geschichte.
15:28Ja, aber wirtschaftlich gesehen ist es sinnvoll, es weiterlaufen zu lassen.
15:32Und was kann ich da jetzt machen?
15:34Naja, da Sie darauf bestanden haben, zukünftig in alle Vorgänge mit eingebunden zu werden, sollten Sie natürlich mitkommen.
15:40Ach, Sie haben schon einen Termin vereinbart. Wann ist er denn?
15:43Ja, heute 14 Uhr. Wir müssen so schnell wie möglich handeln.
15:47Wir wollten gerade nach München fahren.
15:50Ach so. Ja, sicher. Privates geht natürlich wohl.
15:57Ähm...
15:57Dann war das vorhin also gar nicht so ernst gemeint.
16:00Doch, natürlich. Mein Sohn ist...
16:01Mama, geh ruhig.
16:04Wir besprechen das kurz und dann melde ich mich bei Ihnen, ja?
16:06Ja.
16:08Wenigstens ein Profi in der Familie.
16:21Also heute haben alle irgendwie extra Wünsche. Ich weiß auch nicht.
16:26Hundemasseur, vegane Weißwurst. Mein Highlight war Töpfern bei Sonnenuntergang.
16:35Entschuldigung, hallo Frau Sonnenbichler.
16:36Hallo Fritz.
16:38Ich wollte, ich wär so kreativ.
16:42Geht's um ein neues Rezept?
16:44Nee.
16:45Mein Mann und ich haben noch 50. Hochzeitstag.
16:48Naja, das stimmt. 50.
16:51Unglaublich.
16:52Gott, das werden wir müssen. Oh Gott.
16:55Eigentlich wollten wir uns gar nichts schenken.
16:57Aber jetzt hat er was und da muss man ja auch was einfangen.
17:00Ah, Klassiker.
17:03Aber ich mein, so gut wie Sie Ihren Mann kennen, wird das ja kein Problem sein, oder?
17:06Ja, genau das ist so das Problem. Es gibt ja nichts, was wir uns noch nicht geschenkt hätten.
17:11Na ja, gut. Nach all den Jahren klingt knifflig.
17:15Ja.
17:18Ich hab Ihnen doch gerade von den ganzen Extrawünschen erzählt.
17:22Da war eine Kutschfahrt dabei. Wäre das was Besonderes?
17:26Ach, haben wir ja schon längst gemacht. An unserem 10. Hochzeitstag zum Beispiel.
17:30Ach so.
17:32Ne, die Gäste für die ich die Kutschfahrt gebucht hab, die wollen mehrere Sehenswürdigkeiten sehen.
17:37Und an ihrer letzten Station, da gibt's ein Picknick.
17:41Die fahren quasi mit so einer Art Schatzkarte von Ort zu Ort.
17:46Ach so.
17:49Jetzt bringst du mich auf eine Idee.
17:52Ja?
17:52Ja.
18:10Das wär schade. Wie lange wird das dauern? Kann man nichts machen.
18:17Ja.
18:19Ach, er ist grad reingekommen. Richte ich ihm aus.
18:23Ja, dir trotzdem noch einen schönen Geburtstag.
18:27Ich dich auch.
18:30Larissa?
18:31Mhm. Sie lässt liebe Grüße an ihren Ehemann ausrichten.
18:36Ja, danke.
18:38Es gibt noch tausend Sachen mit den Geschäftsführern von Manke Gems zu klären.
18:42Heißt, sie bleibt noch länger in Antwerpen.
18:45Na toll. Das heißt, ich kann das ganze Theater allein weiterspielen.
18:49Ja, zum Glück hat ja noch keiner Verdacht geschöpft.
18:52Schön wär's.
18:55Soll heißen?
18:57Fanny hat Frau Bergmann erzählt, dass alles ein einziger Fake ist.
19:00Und jetzt erpresst mich Frau Bergmann damit.
19:08Greta, jetzt warte mal.
19:10Kannst du mir verraten, warum sich jemand einen Virgin Sunny Morning Drink bestellt?
19:14Der war super teuer. Mit frisch gepresstem Orangensaft und diesem Bio-Granat-Apfelsirup.
19:19Und dann einfach geht?
19:20Vielleicht hat er nicht geschmeckt?
19:21Nee. Der hat ihn überhaupt nicht probiert. Der ist einfach gegangen.
19:24Okay, dann trinke ich ihn.
19:26Greta.
19:27Bitte.
19:29Sterne.
19:31Hey, warte kurz. Kann ich dich was fragen?
19:36Ja.
19:37Du kennst doch diese Larissa Mankel ziemlich gut, oder?
19:40Mhm.
19:41Diese Hochzeit zwischen mir und Herrn Hutloff. Also Kilian Hutloff.
19:45Kann schon etwas plötzlich, oder?
19:48Ja.
19:49Allerdings.
19:50Ich hab gehört, die haben nur zum Schein geheiratet, damit sie an ihr Erbe kommt.
19:55Wer sagt das?
19:56Meinst du, das stimmt?
19:58Ich weiß nicht.
20:00Da geht es um wahnsinnig viel Geld.
20:03Und seit Monaten hör ich nichts anderes als Manke Gems.
20:06Du glaubst also auch, das ist alles nur Fake?
20:09Kann sein.
20:10Kann aber auch nicht sein.
20:12Na, was denn jetzt?
20:13Ja, Larissa ist sprunghaft.
20:15Zuerst war es die ganz große Liebe mit Henry Sudo.
20:18Und dann hat sie sich heiß über Kopf in unseren Dr. Hutloff verliebt.
20:22Vielleicht ist das jetzt schon wieder passiert.
20:23Ups.
20:24Julian, Hutloff ist Janiks Bruder.
20:28Ja, und wo die Liebe hinfällt, das kennen wir doch auch.
20:31Immerhin ist es nicht Vater und Sohn so wie bei der Katja.
20:36Ja schon, aber es ist trotzdem total komisch.
20:39Wieso interessierst du dich so dafür?
20:42Weil...
20:43Wenn ich mir jetzt vorstelle,
20:45ich könnte das Erbe dieser lukrativen Edelstandfirma nur dann antreten,
20:51wenn ich einen äußerst gut aussehenden jungen Mann heiraten würde,
20:54ich würde das sofort machen.
20:57Wenn ich Erik nicht hätte, würdest du auch machen, das würde jeder machen.
21:00Nein, das würde ich nicht machen, das ist nicht okay.
21:02Ja, aber das geht uns ja gar nichts an.
21:04Hauptsache, die beiden kommen.
21:07Klar.
21:08Klar.
21:11Meinst du, sie würde das wirklich durchziehen?
21:15Sie klang ziemlich entschlossen.
21:18Wenn die Sache die Runde macht und Larissas Cousin davon Wind kriegt,
21:21der hetzt dir die Anwälte auf den Hals.
21:23Der zeigt sie an.
21:26Super. Großartig.
21:29Wir müssen irgendwie dafür sorgen, dass wir Greta den Wind aus den Segeln nehmen.
21:34Wie?
21:35Ich soll nachgeben und auf das Louis verzichten?
21:38Ich habe Larissa doch nur deswegen geheiratet.
21:41Und um deinem Bruder zu helfen.
21:44Ich gebe das Louis nicht auf. Tut mir leid.
21:47Okay, dann bleibt uns nur eine Wahl.
21:49Wir müssen Greta irgendwie dazu kriegen, uns diese Geschichte abzukaufen.
21:54Und wie?
22:00Ich glaube, ich habe eine Idee.
22:06Es ging so gut los mit Kilian.
22:09Und jetzt?
22:11Okay. Ja.
22:13Ich hätte das mit der Scheinehe nicht weitererzählen dürfen.
22:16Das war nicht okay.
22:18Was, wenn das Gerücht jetzt die Runde macht?
22:20Dann bin ich schuld.
22:22Aber ich konnte ja nicht wissen, dass Greta gleich so krass reagiert.
22:29Egal wie. Ich muss das wieder gerade biegen.
22:32Unbedingt.
22:33Ich kann mich da nicht raushalten.
22:40Das ist alles gut.
22:59Das hat mich gerne gemacht.
23:01Ich bin ganz froh.
23:05Da war uns doch beide insslangenよね.
23:08Aber ich sollte niemals pitchf잖아 muted,
23:09ob man Careful scherzen kann.
23:09Weil ich das hier
23:20Oh God.
23:25Wahnsinn.
23:42Hello, Son Bichler.
23:44Lani.
23:45What's going on?
23:46Ach, my personal training
23:48is now out of the house.
23:50The hour after the hour is out
23:51and tomorrow is everything changed,
23:54because it's a lot of extra wishes.
23:56Yeah, it's again one of these crazy days,
23:58but I'm going to do this.
24:03What's that?
24:06Paper?
24:07Yeah, it's red.
24:09Paper. Rot und grün.
24:11Fühlen Sie mal.
24:13Ist das fürs Hotel?
24:15Äh, nein.
24:16Für meine Frau.
24:18Zum 50. Hochzeitstag.
24:22Denken Sie, Ihre Frau
24:23wird sich über rotes und grünes Papier freuen?
24:26Ja, das glaube ich schon.
24:28Äh, sagt Ihnen Origami was?
24:32Ich hab's schon mal gehört.
24:36Dann,
24:37passen Sie jetzt mal auf.
24:56Das tut mir sehr leid, Frau Son Bichler,
24:58aber an dem Tag ist die Kutsche bereits fest gebucht.
25:00Oh, nein.
25:04Können Sie den Termin nicht verschieben?
25:06Nee, das tut mir leid.
25:08Da handelt es sich um einen Stammgast des Hauses.
25:12Ach, ich wollte mit meinem Mann an so schöne Plätze fahren.
25:17Witzige Idee.
25:18Ja.
25:20Auf die Wiese, wo ich ihm gesagt hab, dass ich schwanger bin.
25:23Und an die Ecke, wo wir uns zum ersten Mal geküsst haben.
25:28Sehr originell, wirklich.
25:31Wissen Sie denn gar niemanden, der hier in der Gegend noch Kutschen vermietet?
25:35So gar keine Ahnung, das tut mir leid.
25:38Ja, aber Sie sind doch Tierarzt.
25:39Sie kennen doch so viele Pferdebesitzer.
25:42Ist denn da niemand dabei?
25:44Äh, der Preis spielt keine Rolle.
25:48Was ist denn?
25:50Okay, Frau Sonnbissler, vielleicht geht's ja gar nicht um einen Stammgast des Hauses,
25:53sondern um jemanden, den Sie eventuell sehr gut kennen.
25:59Meinen Sie etwa meinen Mann?
26:06Dann ist er auf dieselbe Idee gekommen.
26:09Oh mein.
26:10Na ja, zwei Herzen, ein Gedanke, oder?
26:14Wissen Sie, nach 50 Jahren weiß man gar nicht mehr, womit man den anderen überraschen kann.
26:20Das kann ich mir vorstellen.
26:22Wie wär's denn, wenn Sie Ihrem Mann ein Bild selber malen?
26:26Also Katja hat mir vor kurzem ein Porträt gezeichnet und das fand ich toll.
26:30Ja, die kann ja auch malen.
26:32Aber darum geht's überhaupt nicht.
26:33Es geht nicht darum, wie gut man malen kann.
26:35Es geht um die Geste und was man damit sagen möchte.
26:37Es steckt doch ein kleiner Künstler in jedem von uns, hm?
26:41Nicht wahr, Picasso, hm?
26:49So, bitteschön.
26:53Herr Sonnbichler, die ist richtig schön.
26:56Sie sind ja ein richtiger Meister.
26:58Ja, das wär schön.
26:59Warum können Sie das so gut?
27:02Meine Tochter Melli und meine Enkelin Clara, die leben in Tokio.
27:07Und die Melli ist eine echte Meisterin in Sachen Origami und die hat mir mal ein Buch geschenkt.
27:14Und wie viele von diesen Rosen wollen Sie falten?
27:18Tja, 50. Hochzeitstag, 50 Rosen.
27:22Ja, also mit den Stielen und Blättern weiß ich noch nicht.
27:29Ihre Frau wird sich richtig freuen.
27:31Aber Sie müssen aufpassen, dass Sie das nicht mitkriegt, weil hier kommt ja immer wieder jemand rein.
27:35Ja, ja, im Moment ist sie ja nicht im Haus.
27:38Aber Sie haben recht, es gilt die höchste Geheimhaltung.
27:42Ja, von mir erfährt niemand was.
27:44Und es gibt ja auch noch was anderes.
27:47Haben Sie noch ein Geschenk?
27:49Mhm.
27:50Eine ganz besondere Kutschfahrt.
27:53Oh, ist das romantisch.
27:54Ja, wir fahren zu Orten, die für uns beide eine Bedeutung haben.
27:59Eine Tour des Herzens.
28:01Ja, so könnte man es nicht nennen.
28:03Tour de coeur.
28:06Ja, also, wenn ich mal eine Geschenkidee brauche, dann...
28:09Ja, dann kommen Sie zu mir.
28:12Ihre Frau wird begeistert sein.
28:15Naja, mein Personal Training.
28:17Ja, klar.
28:40Anstatt, dass er den Termin vorher mit mir abstimmt, stellt er mich einfach vor vollendete Tatsachen.
28:45Und ich stehe jetzt vor der Wahl, entweder ich komme direkt mit zu seinem Termin, oder er redet alleine mit
28:50dem Landrat.
28:51Und das klingt ganz typisch nach Christoph Seifeld.
28:55Aber eine gute Sache hat das Ganze.
28:57Er hat dich gefragt.
28:59Das heißt, deine Ansage ist angekommen.
29:01Warum gibt es eigentlich immer diese Menschen, die einem alles vermiesen, was einem noch so viel Spaß macht?
29:06Es gibt aber auch immer diese Menschen, die einem alles versüßen, wenn man gerade gar keinen Spaß hat.
29:17Das regt dich nicht so auf, okay?
29:20Aber so ein bisschen aufregen, geht auch schon ganz gut.
29:22Ja, das stimmt.
29:24Aber sag mal, bist du denn überhaupt für eine neue Casino-Lizenz?
29:28Ich könnte ehrlich gesagt gerne drauf verzichten.
29:31Und ich denke, Werner auch.
29:34Aber rein betriebswirtschaftlich macht es natürlich total Sinn.
29:38Das heißt, ihr müsst den Landrat davon überzeugen, den Fürstenhof zu unterstützen.
29:43Ja.
29:47Leo.
29:48Der will natürlich jetzt wissen, wie der Plan für heute ist.
29:52Naja, du kannst den Ausflug ja easy absagen, oder?
29:54Darum geht es überhaupt nicht.
29:56Ich hätte nur gerne einfach mal in Ruhe mit ihm gesprochen.
30:00Warum? Ist was?
30:03Ich weiß nicht. Ich freue mich wirklich, dass er uns besucht.
30:06Aber da ist noch irgendwas im Busch.
30:08Das ist so spontan.
30:11Aber er redet ja nicht.
30:12Nö.
30:15Hier.
30:17Danke dir.
30:20Also, wenn du willst.
30:23Ich hätte Zeit.
30:24Ich könnte einspringen.
30:26Sofern er das möchte.
30:28Vielleicht ist sein Problem, wenn er überhaupt eins hat.
30:32Ja, eher so ein Männerding.
30:34So ein Männerding?
30:36Naja, vielleicht will er einfach mal mit einem Mann reden.
30:41Okay.
30:43Ja, das wäre ein Versuch wert.
30:44Ja.
30:47Danke dir.
30:48Gerne.
30:50Danke.
30:57Lass uns einfach wieder gehen.
30:58Vielleicht war das doch eine blöde Idee von mir.
31:00Nein, wir ziehen das jetzt durch.
31:02Ja, aber wer soll uns das denn bitte glauben?
31:04Wenn ich dich hier aus dem Nichts anschreie, das ist doch einfach nur peinlich.
31:07Du musst mich ja nicht anschreien.
31:09Denk einfach an Lisa.
31:13Ich habe sie dir damals ausgespannt.
31:14Weißt du noch?
31:15Erst war sie in dich verliebt, dann in mich.
31:18Pech gehabt.
31:18Lisa.
31:19Du hast jetzt die einmalige Gelegenheit, alles mal loszuwerden, was du mir schon immer
31:23mal sagen wolltest.
31:23Du wusstest genau, wie verliebt ich war.
31:25Verliebt?
31:26Also, du warst einfach nur scharf auf sie.
31:28Nein, nicht nur.
31:32Herr Falk, also los weiter.
31:33Wie war das damals mit Lisa?
31:35Warum ausgerechnet sie?
31:37Warum konntest du nicht einfach deine Finger von ihr lassen?
31:39Beruhig dich mal.
31:39Es ist einfach so passiert.
31:41Einfach so passiert.
31:42Sie hat es genauso gewollt wie ich.
31:44Akzeptiere das einfach.
31:45Ach komm schon, du hast sie angemacht.
31:46Du hast drauf eingelegt, weil du mir eine reinwirken wolltest.
31:48Ganz ruhig.
31:49Es hat nichts mit dir zu tun.
31:51Ich habe mich in sie verliebt.
31:52Ich in sie, sie in mich.
31:54Jetzt, komm mal.
31:58Jetzt noch?
31:59Was?
32:00Spinnst du?
32:09Alles okay?
32:12Danke.
32:35Herr Pachmeier, schön, dass Sie sich gleich Zeit genommen haben.
32:38Darf ich vorstellen?
32:40Frau Saalfeld.
32:41Ja, schön, dass wir uns auch einmal kennenlernen.
32:42Ganz meinerseits.
32:44Nehmen Sie doch bitte Platz.
32:49Ja, ich habe leider nicht viel Zeit.
32:51Deswegen wirst mir das Geblänkel härter mal auslassen.
32:53Ja, äh, es geht um unsere Casino-Lizenz, die entzogen wurde, da Frau Wagner damit illegale Geschäfte betrieben hat.
33:03Ja, sehr unerfeuerliche Geschichte.
33:04Ja, allerdings.
33:06Aber ursprünglich war das ja nicht die Lizenz von Frau Wagner, sondern die, die dem Fürstenhof zusteht.
33:12Ja, schon klar.
33:12Und die hätten es jetzt natürlich gern wieder.
33:14Aber da können ja einer nicht helfen, das entscheiden die Behörden.
33:17Aber das wäre ja auch in Ihrem Interesse.
33:21Schwarzgeld, Kriminalität, Spielsucht.
33:24Ich weiß nicht.
33:24Was Frau Saalfeld sagen möchte, das ist...
33:26Der Fürstenhof ist ein wichtiger Arbeitgeber hier in der Gegend und das Aushängeschild ihrer Region.
33:31Umso schlimmer.
33:32Ja, aber wenn wir mit unserem Budget Werbung für unser Hotel machen, machen wir automatisch Werbung für die gesamte Region
33:38und alle, die vom Tourismus profitieren.
33:40Ja, ich weiß nicht genau, was das jetzt mit der Lizenz zu tun hat.
33:43Naja, also der Casino-Betrieb erhöht ja nicht nur die Übernachtungszahlen hier im Fürstenhof, sondern die Übernachtungszahlen in der gesamten
33:50Region.
33:50Ja, ist richtig, aber...
33:52Werner Saalfeld und ich führen den Fürstenhof seit Jahren als seriöse und zuverlässige Unternehmer.
33:58Frau Wagner und ihre Verbindungen zur organisierten Kriminalität gehören ein für allemal der Vergangenheit an.
34:04Wir haben in den letzten Monaten einen langen internen Kampf gegen Frau Wagner und ihre illegalen Machenschaften geführt und am
34:10Ende gewonnen.
34:11Der Fürstenhof ist und bleibt ein Ort für wohlhabendes und rechtschaffendes Klientel.
34:17Ja, also Ihre Begeisterung, die ist wirklich ansteckend.
34:20Ich habe Ihnen hier auch mal was vorbereitet.
34:22Und den Zahlen können Sie entnehmen, wie sich die Mehreinnahmen aus dem Casino-Betrieb sehr positiv auf Ihre Gewerbesteuer auswirken.
34:40Ja, und das sind jetzt hier unsere Boxen. Da haben wir die ganzen Pferde drin.
34:43Also die dürfen natürlich auch immer mal auf die Weide und haben Auslauf.
34:46Naja.
34:48Ähm, sag mal, ich habe einen Vorschlag. Wir schnappen uns zwei Sättel und reiten aus, hm?
34:53Bist du schon mal geritten?
34:56Vielleicht einmal?
34:57Gar kein Problem. Pass auf, dann suche ich dir eine alte Lady raus. Unsere rosa wäre zum Beispiel perfekt für
35:01dich.
35:02Und dann gehen wir erstmal auf den Platz und ich zeige dir die Basics, oder?
35:06Ich habe es nicht so mit Pferden.
35:09Okay, dann...
35:10Ja, ist mehr so Mamas Ding.
35:14Gut, dann...
35:15Ey, aber sehr nett, dass du mir das alles gezeigt hast. Danke.
35:22Leo, warte mal.
35:26Was hältst du davon, wenn ich dir Bisslheim zeige?
35:29Das ist doch.
35:30Das ist gar nicht so schlecht, wie man denkt. Das hat ziemlich viele coole und spannende Ecken.
35:36Na, komm.
35:37Klar.
35:38Gut.
35:44So, ich hoffe, das hilft.
35:46Äh, danke.
35:48Wenn es anschwillt, würde ich zum Arzt gehen. Also, vielleicht nicht unbedingt zu Ihrem Bruder.
35:54Ja, ist nicht so schlimm.
35:59Was war denn eigentlich los?
36:02Ja, da hat sich anscheinend einiges angestaut. Das musste wohl mal raus.
36:07Hm.
36:08Sie haben Ihrem Bruder die Frau ausgespannt.
36:12Ich wollte das nicht. Wirklich.
36:16Das...
36:17Es hat einfach so gefunkt. Auf beiden Seiten. Bam. Ich habe sowas auch noch nie erlebt.
36:24Hm.
36:26Ja, vielleicht hätte ich damals einfach meine Sachen packen sollen und abhauen.
36:30Vielleicht, ja.
36:31Ja.
36:34Naja, ähm, es tut mir leid, dass ich jetzt Ihre Pause hier ruiniert habe.
36:38Hm. Das ist nicht schlimm.
36:40Viel schlimmer ist, dass ich Ihnen das nicht abkaufe.
36:42Ja. Meine Freundin hat mir erzählt, was heute Vormittag passiert ist.
36:47Ja, sie denkt, das sei gespielt. Ich weiß.
36:51Und jetzt, wo Ihr Bruder Sie in der Öffentlichkeit angegriffen hat, hoffen Sie, dass Sie Ihre Meinung ändert, oder?
37:01Also, ich muss zugeben, das war ziemlich überzeugend.
37:05Ich werde mich für Sie einsetzen.
37:08Aber ich kann natürlich nichts versprechen.
37:10Am Ende entscheiden lässt die Behörden in München.
37:13Schon klar. Danke Ihnen.
37:16Für uns ist es einfach das Wichtigste, dass Sie hinter uns stehen.
37:20Und vielen Dank für Ihre Zeit.
37:22Gerne.
37:24Sie hören Sie mir.
37:25Wiedersehen.
37:34Ich hätte nicht gedacht, dass ich das mal sagen würde.
37:37Aber?
37:40Aber ich habe Sie offensichtlich unterschätzt.
37:44Tja.
37:48Sie waren ja richtig gut.
37:53Danke Ihnen.
37:54Das ist schön, dass Sie das auch mal erkennen.
37:59Wiedersehen.
38:27Das ist also der coole Hotspot hier, Moritz.
38:31Eventuell habe ich ein kleines bisschen übertrieben.
38:34Sehr bayerisch auf jeden Fall.
38:36Ja.
38:37Naja, wir sind auf dem Land, ne?
38:39Man sieht es irgendwie.
38:50Erzähl mal, von Australien.
38:52Katja meinte, du bist da auf einem privaten Sportcollege und im Fußballverein.
38:59Ja.
39:00Torwart, richtig?
39:01Mhm.
39:03Grüß dich, Vincent.
39:04Ich bin gleich bei euch, ja?
39:05Vicky, hi.
39:06Danke dir.
39:09Ich habe auch mal semiprofessionell Fußball gespielt.
39:13War jetzt nur Kreisliga, aber ich war ganz gut.
39:16Rechter Außenverteidiger.
39:18Wann hast du aufgehört?
39:20Ich bin umgezogen gegen das Studium.
39:24Ja.
39:26Und sind die da down under auch so fußballverrückt wie hier?
39:29Nee, eher Rugby und Football.
39:31Oh.
39:36Erzähl mal, wie ist denn deine Mannschaft so?
39:38Also wie oft trainiert ihr?
39:40Wie ist das so organisiert?
39:43Normal.
39:45Heißt?
39:47Sorry, können wir vielleicht über was anderes reden?
39:50Voll, ja, natürlich.
39:51Ich dachte, das wäre dein Ding.
39:54Schon, aber...
39:55Jetzt bin ich ja hier und...
39:57Hey, hier kann man Garten spielen.
40:01Ja, hast du Lust?
40:03Ja, warum nicht?
40:04Cool, aber ich warne dich, ich bin ziemlich gut.
40:07Wie gut?
40:09Sehr gut.
40:11Dann lass uns im Einsatz spielen, oder?
40:13Sicher.
40:13Klar.
40:15Okay, dein... dein Risiko.
40:33Perfekt, dann wisst ihr alle, was zu tun ist, ja?
40:35Ja, passt.
40:38Hey.
40:40Kann ich kurz mit dir reden?
40:43Klar.
40:44Ähm, ich hab gehört, dass du Kilian wegen des Louis unter Druck setzt.
40:51Ich hatte dir das eigentlich im Vertrauen erzählt.
40:54Ich weiß.
40:58Es tut mir leid, ich...
41:01Ich hab's ja wahrscheinlich einfach übertrieben.
41:04Ich bin froh, dass du's sagst.
41:06Ähm, ich hab mir auch schon Gedanken gemacht, wie wir eine Lösung haben.
41:10Hey, Leute!
41:11Ihr habt das verpasst.
41:13Da draußen ging's gerade richtig ab.
41:15Also, die Rohloff-Brüder sind aufeinander losgegangen.
41:17Und jetzt ist der eine im Personalraum, und Nero muss zum Verarzten.
41:21Was?
41:21Ja.
41:23Okay, also ich war jetzt nicht so ganz persönlich dabei,
41:26aber ich habe gehört, dass das um Frau Manke ging.
41:30Aber mein Freund war zufällig auch da?
41:33Offensichtlich.
41:33Und jetzt kümmert er sich ganz liebevoll um Kilian.
41:36Aber von mir habt ihr nichts, ja?
41:39Pst!
41:42Drama, Baby!
41:45Ein öffentlicher Streit wegen Frau Manke?
41:48Das glaub ich nicht.
41:50Das muss inszeniert sein.
41:53Kann sein.
41:56Und jetzt soll Miro mir weismachen, dass an den Gerüchten nichts dran ist.
42:00Ich glaub es nicht.
42:07Hallo, Frau Sonnmichler!
42:09Ach, hallolall!
42:10Waren Sie einkaufen?
42:12Nein!
42:14Mein Mann und ich, wir haben doch goldene Hochzeiten.
42:17Und das ist eine Leinwand.
42:19Und hier sind Pinsel und Acrylfarben.
42:21Ach, Sie möchten ein Bild malen?
42:23Ja, ich will es wenigstens versuchen.
42:25Ich habe so ein schönes Foto von uns beiden.
42:29Sie sind so kreativ, Frau Sonnmichler.
42:31Ach Gott!
42:32Genau wie Ihr Mann, der hat auch eine tolle Idee.
42:34Da können Sie sich schon richtig drauf freuen.
42:36Ja, ich weiß.
42:37Dieselbe hatte ich nämlich auch.
42:39Sie?
42:40Ja, ich wollte auch eine Kutschfahrt machen.
42:44Aber Gott sei Dank hat mir der Dr. Ritter verraten,
42:47dass mein Mann vor mir schon dieselbe Idee hatte.
42:50Ja, dann ist das ja nochmal gut gegangen.
42:52Ja.
42:53Ich finde es übrigens richtig süß, dass Sie beide sich so reinhängen.
42:58Sagen Sie mal, Sie wissen nicht zufällig, was in dem Paket war,
43:02was mein Mann von meiner Enkelin gekriegt hat?
43:06Paket?
43:07Ja, davon weiß ich gar nichts.
43:08Also, ja, woher auch.
43:11Jetzt muss ich mich beeilen.
43:12Mein Mann soll ja nichts mitkriegen.
43:14Also, bis dann, Frau Sonnmichler.
43:17Ciao, Lalle.
43:37Nee, nee, der Chardonnay ist angekommen.
43:40Es war der falsche Jahrgang.
43:41Ich hatte den aus 2021 bestellt.
43:45Ja, gut.
43:46Dann checken Sie das doch nochmal und geben mir Bescheid.
43:49Ja.
43:50Danke Ihnen.
43:51Wiederhören.
44:00Hallo.
44:03Wo hast du Leo gelassen?
44:07Ähm, der, äh, der wollte noch eine Runde drehen.
44:13Ja, hey.
44:15Hey.
44:16Hm.
44:18Sag mal, hast du getrunken?
44:23Ja, ein bisschen.
44:26Leo und ich, wir waren Darts spielen.
44:29Und dein Sohn ist ziemlich gut, ehrlich gesagt.
44:34Ja.
44:36Weiter.
44:39Wir hatten den Einsatz.
44:41Ich wollte ein bisschen was aus Leo rausbekommen.
44:44Und da haben wir gesagt, wer verliert, der, der, der muss eine persönliche Frage beantworten.
44:51Und, wir haben auch gesagt, und das war Leos Idee, der verliert, der muss einen Schnaps trinken.
44:55Und ich weiß, das hätte ich nicht zulassen dürfen, aber ich hab gedacht, der ist alt genug und ich wollte,
44:58wie gesagt, ein bisschen was aus ihm rausbekommen.
45:04Verstehe.
45:06Du erzählst mir also, mein Sohn hat dich abgefüllt.
45:11So in etwa, ja.
45:13Ich hab eine blöde Frage nach der anderen beantwortet und ich hab einen Schnaps nach dem anderen getrunken.
45:18Und Leo, der hat nicht eine Frage beantwortet, dann ist es doch nicht hingeblieben.
45:24Dann hätte ich gesagt, das ist ja alles in allem ganz gut gelaufen.
45:29Ja, aber ich muss mich erst mal kurz hinlegen.
45:40Hey Leo, Mama hier.
45:42Du, sag mal, Vincent ist jetzt wieder hier angekommen.
45:46Ich wollte mal fragen, wo du bist.
45:48Und wann du kommst, wegen Essen und so.
45:52Sie müssen mir ja nicht glauben.
45:54Das ist eh meine Privatsache und geht niemandem was an.
45:56Sie wollen den Traum meiner Freundin zerstören.
45:57Das geht mich sehr wohl was an.
45:58Und was ist mit meinem Traum?
46:00Ich habe ewig nach so einem Restaurant gesucht.
46:02Und Sie können wirklich aufhören mit dem Theater.
46:07Dass ich Sie erpresst habe, tut mir leid.
46:10Eigentlich tat es mir leid, bis ich rausgefunden habe, was Sie und Ihr Bruder für eine Nummer abziehen.
46:14Das ist keine Nummer.
46:16Es ist mir wirklich egal, wen Sie warum heiraten.
46:19Aber es ist einfach unfair, dass Sie mir das Louis wegschnappen wollen, obwohl ich es vor Ihnen wollte.
46:24Ich war zuerst da.
46:26Was ist denn das für ein kindisches Argument?
46:29Ich war zuerst da.
46:31Jetzt haben Sie einfach mal ein bisschen Anstand und suchen sich ein anderes Restaurant.
46:34Okay?
46:34Geld genug haben Sie ja jetzt.
46:35Nein, wieso?
46:36Das sehe ich überhaupt nicht ein.
46:38Darf ich auch mal was sagen?
46:41Wenn ihr euch weiterhin überbietet, dann ist der Einzige, der davon profitiert, der Verkäufer.
46:47Wäre es nicht besser, ihr klärt das unter euch.
46:51Ja, und wie?
46:53Stöckchen ziehen oder schnick, schnack, schnuck oder was?
46:55Ich habe an einen Kochwettbewerb gedacht.
46:58Was?
46:59Ja, und der bessere Koch, beziehungsweise die bessere Köchin, gewinnt das Louis.
47:06So.
47:19Hi, Mama.
47:20Hey, da bist du ja.
47:23Wo ist Vincent?
47:26Der schläft.
47:27Tief und fest.
47:28Er verträgt wirklich gar nichts.
47:30Du hättest ihm ruhig mal sagen können, dass du Juniormeister im Darts warst.
47:33Er hat mich gefragt.
47:36Was gibt es denn zu essen?
47:38Ich mache gleich was.
47:39Setz dich doch.
47:40Wir haben noch gar nicht richtig geredet.
47:42Was meinst du?
47:44Ich weiß zum Beispiel überhaupt nicht, wie es dir geht.
47:48Ach so, gut.
47:50Wie lief dein Termin?
47:52Lenk mich ab.
47:55Ich spüre doch, dass irgendwas nicht in Ordnung ist.
47:59Komm, setz dich.
48:00Du kannst doch über alles mit mir reden.
48:08Okay.
48:10Früher oder später wirst du es ja eh erfahren.
48:14Was erfahren?
48:20Ich gehe nicht zurück nach Australien.
48:23Ich habe das College geschmissen und werde hierbleiben.
48:29Gibt es was Neues?
48:31Ja, das könnte man so sagen.
48:36Ich habe geheiratet.
48:40Ich habe noch was vor, bevor ich zur Schicht gehe.
48:44Einkaufen?
48:45Sag ich nicht.
48:47Aber irgendwas ist doch mit dir.
48:49Es ist nur wegen Leo.
48:50Leo?
48:51Ich habe den kleinen ewig nicht mehr gesehen.
48:53So klein ist er gar nicht mehr.
48:56Aber ehrlich gesagt hat er jetzt mehr Flausen im Kopf als damals.
48:59Er will das College abbrechen.
49:05Was ist das?
49:05Warum spielst du nicht weiter?
49:06Ich dachte, du bist bereit.
49:08Bin ich doch.
49:11Du hast einen Bademantel an.
49:12Ja.
49:13Beいых.
49:15Du hast einen Bademantel an.

Recommended