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â Source: Volkswagen
âĄïž Mehr Infos: www.tuningblog.eu
In diesem Video siehst du exklusiv den Panel Talk âDesign Drives Distinctionâ, der am 8. September 2025 im Rahmen der IAA Mobility 2025 stattfand.
Erlebe, wie Volkswagen die Designstrategien seiner Marken Volkswagen, Porsche und Scout eindrucksvoll prĂ€sentiert. Zu sehen sind u. a. der futuristische ID. Cross, der kraftvolle Porsche Turbo S und der robuste Scout Terra â stellvertretend fĂŒr die Designvisionen der jeweiligen Marken.
Die Diskussion dreht sich um folgende Kernthemen: Wie formt Design IdentitĂ€t? Wie stöĂt Design Innovation an? Und wie schafft es eine emotionale Verbindung zur Marke? Moderiert von fĂŒhrenden Design-Verantwortlichen, liefert der Talk spannende Einblicke in die strategische Kraft des Designs in der E-MobilitĂ€tswelt.
FĂŒr dich als Zuschauer bedeutet das: fundierte Inspiration â sowohl fĂŒr Design-Enthusiasten als auch fĂŒr alle, die sehen möchten, wie ZukunftsmobilitĂ€t gestaltet wird.
#IAA2025, #Volkswagen, #IDCross, #Porsche, #ScoutTerra, #DesignTalk, #ElektromobilitĂ€t #tuningblog - das Magazin fĂŒr Auto-Tuning und MobilitĂ€t!
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In diesem Video siehst du exklusiv den Panel Talk âDesign Drives Distinctionâ, der am 8. September 2025 im Rahmen der IAA Mobility 2025 stattfand.
Erlebe, wie Volkswagen die Designstrategien seiner Marken Volkswagen, Porsche und Scout eindrucksvoll prĂ€sentiert. Zu sehen sind u. a. der futuristische ID. Cross, der kraftvolle Porsche Turbo S und der robuste Scout Terra â stellvertretend fĂŒr die Designvisionen der jeweiligen Marken.
Die Diskussion dreht sich um folgende Kernthemen: Wie formt Design IdentitĂ€t? Wie stöĂt Design Innovation an? Und wie schafft es eine emotionale Verbindung zur Marke? Moderiert von fĂŒhrenden Design-Verantwortlichen, liefert der Talk spannende Einblicke in die strategische Kraft des Designs in der E-MobilitĂ€tswelt.
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Kategorie
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MotorTranskript
00:00Musik
00:01Musik
00:02Musik
00:03Musik
00:04Musik
00:05Liebe Kolleginnen und Kollegen der Medien, liebe GĂ€ste,
00:33herzlich willkommen beim Volkswagen-Konzern zum Design-Panel.
00:38Wir werden gleich interessante GesprÀchspartner haben, aber auch zusÀtzlich noch coole Produkte.
00:44Insofern werden wir die BĂŒhne gut ausfĂŒllen und uns dann voll und ganz dem Design widmen,
00:50mit Sprache und mit Produkt.
00:53Design muss authentisch sein, hat mal Ferdinand Alexander Porsche gesagt
00:57und das ist ein zeitloses Zitat, denn es ist immer noch gĂŒltig.
01:02AuthentizitĂ€t, GlaubwĂŒrdigkeit, das machen Marken aus, das macht ein starkes Design aus
01:08und dazu werden wir gleich mehr hören.
01:11Wir werden mit Chefdesignern des Volkswagen-Konzerns ĂŒber die Strategie sprechen,
01:18wie wir Marken aufsetzen, wie wir Marken bilden, wie wir Marken entwickeln.
01:22Wir werden uns mit Produkten beschÀftigen und mal schauen, was dahinter ist,
01:27wie prÀgt man relativ Àhnliche Produkte so verschieden aus, dass die Marken wirken unter einem Dach des Volkswagen-Konzerns,
01:35aber jede Marke authentisch, wo sie herkommt, ob von Skoda, von Volkswagen oder von Serd Cupra zum Beispiel.
01:44Dann werden wir schauen, was das Zusammenspiel von Technologie und Design ausmacht.
01:48Auf der einen Seite die Entwickler, die Technologien fĂŒr die Menschen entwickeln
01:53und gleichzeitig die Designer, die das ganze Paket so spannend machen mĂŒssen und wollen und tun,
01:59dass die Kunden dann auch Lust haben, diese Fahrzeuge zu kaufen und zu erleben
02:03und stolz darauf sind, solch ein Design in den eigenen HĂ€nden oder in den eigenen Garagen zu haben.
02:09Wir werden mit drei Designleitern sprechen, von der Marke Volkswagen, von der Marke Porsche und von der Marke Scout.
02:19Beginnen möchten wir allerdings mit einem Talk und da freue ich mich,
02:24dass unser Konzernvorstandsvorsitzender dabei ist und unser Konzerndesignchef.
02:29Bitte begrĂŒĂt mit mir mit einem herzlichen Applaus Oliver Blume und Michael Mauer.
02:33Olli, fangen wir mit dir an.
02:51Es ist wieder IAA und wieder das Thema Design, was dem Volkswagen-Konzern insgesamt,
02:57aber natĂŒrlich bei den Marken eine groĂe Rolle spielt.
03:00Warum ist das Thema Design so wichtig fĂŒr dich?
03:05Ich finde es erstmal fantastisch, hier zu sein und vielen Dank, dass Sie sich alle fĂŒr Design interessieren.
03:10Ich finde, das ist ein tolles GesprÀchsthema, was Menschen emotionalisiert und begeistert.
03:18Gutes Produktdesign ist ganz maĂgeblich fĂŒr den Erfolg eines Produktes.
03:24Wir kennen das aus der Möbelindustrie und sind vor Augen tolle StĂŒhle oder Beleuchtungen, die MaĂstĂ€be gesetzt haben.
03:36GebrauchsgegenstĂ€nde, ob das jetzt ein Toaster ist oder ein Haarfön, gibt es auch aus der jĂŒngeren Vergangenheit schöne Beispiele.
03:43Oder aus der Mode, was dort vertrennt, gesetzt worden.
03:46Und das Gleiche gilt fĂŒr die Automobilindustrie und Design ist nach wie vor einer der wichtigsten KaufgrĂŒnde, wie ein Produkt Menschen anspricht.
03:59Und fĂŒr mich hat gutes Design eine Klarheit.
04:04Das heiĂt, ich muss nicht erklĂ€ren, wofĂŒr ein Design steht.
04:08Ein gutes Design ist in der Lage, einen Zeitgeist frĂŒhzeitig zu spĂŒren, wohin entwickeln sich Produkte.
04:19Denn das Design ist ja immer das Erste, was ich festlege, wenn ich etwas designe.
04:22Und das Produkt selbst kommt ja dann immer etwas spÀter.
04:25Das heiĂt, man muss immer der Zeit voraus sein und gleichzeitig.
04:28Und das macht es dann natĂŒrlich auch besonders anspruchsvoll.
04:32Es ist nicht nur einen bestimmten Trend oder Zeitgeist zu treffen, sondern exzellentes Design ist am Ende auch zeitlos.
04:40Und ganz besonders gutes Design entwickelt sich am Ende dann auch oder kann sich zu einer Ikone entwickeln.
04:48Und das ist das, was wir im Volkswagen-Konzern ja bei einigen Produkten erlebt haben.
04:53Der VW KĂ€fer, der Golf, der Audi TT oder der 911er sind solche Ikonen.
04:59Und das ist dann wirklich die groĂe Kunst des Designs.
05:03GroĂe Kunst, sprichst du an.
05:05Wenn es einfach wĂ€re, wĂŒrde es jeder machen.
05:07Aber es gibt nicht so viele ikonische Produkte.
05:11Im Volkswagen-Konzern wiederum einige.
05:13Und wir haben auch schon einige gesehen, ob ein Polo von VW, ob ein ID.Bus, frĂŒher Bulli, ob ein 911er.
05:20Also Designs, die sich ĂŒber die Jahrzehnte entwickeln und eine Zeitlosigkeit dann erreichen.
05:26Wie versuchst du das im Konzern mit den einzelnen Teams so auszusteuern, dass das möglich ist?
05:34Ja, Michael, wir haben ja gemeinsam da die unheimlich spannende Aufgabe und die Gunst,
05:39dass wir so viele fantastische Marken im Volkswagen-Konzern haben.
05:43Aktuell 13 an der Zahl.
05:44Und da gehört es natĂŒrlich auch dazu, jede Marke in sich zu entwickeln,
05:52aber auch die Differenzierung unter den Marken vernĂŒnftig hinzubekommen.
05:57Gutes Design hÀngt auch sehr viel mit Disziplin und mit den richtigen Methoden
06:03und mit der richtigen Designstrategie zusammen.
06:05Und darin sehen wir eine groĂe Aufgabe, diese Koordination, Organisation im Konzern vorzunehmen.
06:14Das sind jetzt erstmal die eher technischen Begriffe,
06:17aber am Ende ist es natĂŒrlich auch das Team, was dahinter steht.
06:21Und dem Michael Mauer mit allen Designkollegen ist es da wirklich gelungen,
06:27ein unheimlich starkes Team zusammenzuschweiĂen, wo wir voneinander profitieren können.
06:32Wir sind dort regelmĂ€Ăig zusammen, jeder hat inspirierende Ideen
06:36oder schaut dem anderen auch mal ĂŒber die Schulter.
06:39Und da hat sich mittlerweile eine Kultur entwickelt, dass jeder das auch gern aufnimmt.
06:44Konstruktive Kritik, sich weiterzuentwickeln, sich auch mal zu reiben
06:47oder auch mal unterschiedliche Teams an eine Aufgabenstellung zu setzen.
06:51Das stelle ich sehr positiv fest.
06:53Und was wir jetzt seit drei Jahren, wo wir mit dem neuen Team aufgesetzt haben, begonnen haben,
06:59ist, dass wir mit klaren Designkriterien, mit MarkenidentitÀten arbeiten,
07:05wo, wie ich eine Marke sofort erkenne.
07:09Ja, auch wenn ich weiter weg bin, dass ich eben sagen kann, das ist ein Audi, das ist ein Skoda,
07:14das ist ein Volkswagen.
07:15Das sind bestimmte Elemente des Designs, die sich dann immer wieder finden mĂŒssen.
07:19Und eine groĂe Aufgabe ist es dann, innerhalb einer Marke mit ProduktidentitĂ€ten
07:23diese Differenzierung hinzubekommen.
07:25Und dann bin ich wieder bei der Disziplin, mit der ich die Antwort begonnen habe,
07:31ist das dann wirklich auch durchzuziehen.
07:33Man muss das dann ĂŒber mehrere Jahre machen.
07:35Und dann gelingt das erst, auch diese IdentitĂ€ten dann auf die Marken zu ĂŒbertragen.
07:42Das ist im Wesentlichen eine Aufgabe des Konzerndesigns,
07:45gemeinsam in diesem Team das immer weiterzuentwickeln
07:48und trotzdem eine IdentitÀt beizubehalten.
07:53Und vieles von dem, wahrscheinlich sogar alles von dem, kann Michael Mauer unterschreiben,
07:57was ja schon mal gut ist, wenn der Konzernvorstandsvorsitzende Designkenntnis hat
08:02und Designfable und dahinter steht, Michael,
08:04wie schaffst du es im Konzerndesign mit deinem Team,
08:08ich sage mal nicht zwischen den FĂŒĂen der Marken rumzulaufen,
08:11sondern dich zu inspirieren und andere zu inspirieren und vielleicht inspiriert zu werden.
08:16Lass uns mal ein bisschen teilhaben an der tÀglichen Arbeit.
08:19Also zunÀchst mal hat ja jede Marke hochkompetente Designteams,
08:24die schon seit vielen, vielen Jahren, sage ich mal,
08:26die IdentitÀten der Marken verinnerlicht haben.
08:29Und ich sage mal, ein gutes GespĂŒr dafĂŒr, wofĂŒr die Marke steht
08:34und was die Marke visualisiert.
08:36Und es wĂ€re auch, ich sage jetzt mal, zeitlich ja ĂŒberhaupt nicht möglich,
08:40bei der Vielzahl der Marken jeden Tag vor Ort zu sein
08:44und dann diese Diskussion Linie hoch, Linie runter.
08:48Was wir eigentlich gemacht haben, ist, dass wir gesagt haben,
08:52wir versuchen mal einen strategischen Rahmen auszuarbeiten,
08:56der dann eine Orientierung gibt.
08:59Und wenn wir das, und das war ein lÀngerer Prozess,
09:03tolle Diskussionen und ich sage mal, auch eine Methodik,
09:07die wir angewendet haben, wobei ich immer sage,
09:09die Methodik ist gar nicht das Entscheidende,
09:12sondern wie Oliver gerade gesagt hat,
09:14wirklich, was da passiert ist mit den Teams,
09:17die Diskussionen, wir sind zusammengesessen,
09:20auch durchaus, ich sage mal, Marken,
09:22die ein gesundes KonkurrenzverhÀltnis haben,
09:25sich ausgetauscht und jede Marke ein viel klares VerstÀndnis
09:29dafĂŒr bekommen hat, wofĂŒr sie eigentlich steht
09:31und welche Design-Elemente dann diese Markenwerte optimal visualisieren.
09:39Also diesen Orientierungsrahmen, den wir zusammen erarbeitet haben
09:43und dann, wie gesagt, jedes Team hat hochkompetente Mitarbeiter an Bord,
09:50die das dann, sage ich mal, in die RealitÀt bringen
09:54und fĂŒr den Vorstand dann auch die Möglichkeit entlang der Kriterien,
10:00so wie Oliver gerade gesagt hat, sehr diszipliniert durchzugehen,
10:04zu sagen, erfĂŒllt das jetzt aus unserer Sicht auch wirklich die Kriterien,
10:09die wir definiert haben.
10:10Also gutes Design funktioniert ĂŒber Teamwork,
10:13ĂŒber Exzellenz, ĂŒber Disziplin, ĂŒber einen Orientierungsrahmen
10:18und das passt zu meiner nÀchsten Frage,
10:19denn du sagst immer wieder, beim Design gehst du oft weit in die Zukunft
10:24und du arbeitest mit MöglichkeitsrÀumen.
10:28ErzÀhl uns, was es damit auf sich hat.
10:31Ja, ich sage mal, wir haben sehr viele Analyse-Tools heute,
10:37die sich mit der Vergangenheit beschÀftigen
10:39und mit dem Heute und mit dem Jetzt.
10:42Und die Kreativen im Bereich, und das sind nicht nur die Designer,
10:46die eben sehr weit in die Zukunft gehen können
10:50und das bezeichne ich als MöglichkeitsrÀume,
10:53weil es ist ja in der Zukunft noch nichts festgelegt,
10:55wir definieren die Zukunft
10:57und aus dieser Kombination, was in der Vergangenheit Fakt war,
11:01was heute Fakt ist,
11:03mit diesen Möglichkeiten, die die Zukunft bietet
11:06und da sehe ich schon auch die Aufgabe der Designbereiche,
11:09eben eher zu weit zu springen,
11:12auch Dinge zu zeigen, die heute noch nicht möglich sind,
11:14aber dadurch zu inspirieren
11:17und eben alle anderen im Unternehmen auch zu motivieren,
11:20in diese Richtung zu arbeiten.
11:22Designer sind auch KĂŒnstler, logischerweise,
11:25im positiven Sinne gemeint.
11:28Und gleichzeitig hast du in der Automobilindustrie
11:30Entwickler, Produktioner, auch KĂŒnstler ihres Faches.
11:35Aber es muss ja, ich hatte es in der Anmoderation gesagt,
11:37diese Technologien und dann der Stil des Designs,
11:40wie schaffst du es, dass es kein Konflikt ist,
11:44sondern dass man am Ende darĂŒber eine Energie schafft,
11:47dass Technologie und Design so wunderbar zusammenpasst?
11:50Also ich sage mal, ich gehöre noch zu den Designern,
11:52die glauben, dass Form und Funktion zusammengehören.
11:55Und an der Stelle sehe ich das immer als Ping-Pong-Spiel.
12:00Ich sage, technische Lösungen oder Lösungen aus der Produktion
12:06uns auf der einen Seite herausfordern,
12:09das Design auch anzupassen,
12:12uns aber auch eben inspirieren,
12:15ganz andere Lösungen in ganz anderen MöglichkeitsrÀumen zu denken.
12:20Und ich denke, es ist genauso andersrum.
12:22Da sehe ich eben ĂŒber dieses Weit-nach-vorne-Springen
12:25schon auch Designer als, ich sage mal, Innovationstreiber
12:30im Sinne von die und die Form, die und die Lösung hÀtten wir gerne.
12:35Und wie gesagt, das geht heute noch nicht.
12:38Aber was wÀren die Möglichkeiten,
12:39um es vielleicht in Zukunft umzusetzen?
12:44Und speziell fĂŒr unsere Markenkonzernen
12:46im Konzern finde ich das Thema Form und Funktion
12:51immer noch eine sehr wichtige Symbiose.
12:56Wichtig, Oliver, ist dir das Thema Design ohnehin.
12:59Aber jetzt aus dem Blick eines Produktioners
13:02oder eines Vorstandsvorsitzenden
13:04diese Elemente Technologie
13:07und die Kunst des Designs ĂŒbereinander zu bringen,
13:10wie schwierig ist das,
13:12auch markenĂŒbergreifend zu orchestrieren?
13:14Also zunÀchst erst mal, auch nochmal ergÀnzend
13:18zu dem, was der Michael gesagt hat,
13:21brauchen wir immer diese Symbiose
13:22zwischen Design und Technologie.
13:25Ich kann gutes Design haben,
13:27wenn das Ganze technologisch nichts taugt,
13:30dann werde ich nicht erfolgreich sein.
13:32Und ich kann eine noch so gute Technologie haben,
13:33wenn es nicht gut designt ist,
13:35dann werde ich die EmotionalitÀt
13:36nicht drĂŒber bringen mit meinem Produkt.
13:39Und das ist jetzt die groĂe Kunst.
13:40Und dort kann auf der einen Seite das Design
13:43auch die Technologie inspirieren und weitertragen
13:45und andersrum ganz genauso
13:47die Technologie, das Design weiterentwickeln.
13:51FĂŒr mich spielt Design eine ganz groĂe Rolle
13:53und wir haben vor gut drei Jahren begonnen,
13:58auch nochmal unseren eigenen Konzern
13:59auf den PrĂŒfstand zu stellen
14:01und selbst zu hinterfragen,
14:02jeden Stein umzudrehen
14:03und sind dort eben auch gerade auf der Produktseite
14:06an viele Themen gestoĂen,
14:07wo wir vor uns Verbesserungsbedarf gesehen haben
14:11und haben das Ganze in einen Fahrplan gepackt,
14:14einen sogenannten Zehn-Punkte-Plan
14:16und da standen die Produkte ganz oben.
14:19Da war es eines der ersten Themen,
14:21dass wir dann nochmal in Designs eingegriffen haben,
14:25haben uns dann auch diese Methodik dann gebildet,
14:28wie wir die Differenzierung unter den Marken machen,
14:30die HandwerkskÀsten aufgesetzt,
14:32das Team aufgestellt.
14:33Und fĂŒr mich hat das eine enorm groĂe Bedeutung,
14:38weil wir damit natĂŒrlich auch transportieren,
14:41wofĂŒr steht eine Marke.
14:42Und Menschen lieben Marken
14:44und wenn man sich eine bestimmte Marke kauft
14:47oder ein bestimmtes Produkt,
14:49dann möchte man damit ja auch ein StĂŒck weit ausdrĂŒcken,
14:54wofĂŒr man selbst mit seiner Persönlichkeit steht
14:56oder wofĂŒr man stehen möchte.
14:57Und deshalb hat das eben eine ganz, ganz groĂe Bedeutung,
15:01wie klar wir unsere Marken zeichnen.
15:05Und mit dem Design beginnt alles.
15:07Und deshalb war es fĂŒr uns auf unserem Weg,
15:09den wir jetzt gegangen sind,
15:11eines der wichtigsten Punkte.
15:13Und beim Design ist man ja auch nicht fertig.
15:15Wir arbeiten dann weiter,
15:17entwickeln das fĂŒr weitergehende Produkte
15:19und wir sind deshalb auch sehr stolz
15:20fĂŒr Produkte, die wir jetzt gestern, heute hier prĂ€sentieren konnten.
15:25Wir haben jetzt drei fantastische Kollegen,
15:29die dann nochmal nÀher auf die Produkte eingehen.
15:31Und ich bin da auch ein StĂŒck stolz drauf,
15:34was fĂŒr ein tolles Team sich dort geformt hat,
15:37was fĂŒr tolle Charaktere mit unterschiedlichen QualitĂ€ten
15:39wir dort zusammenbekommen haben
15:40und wie das Ganze dann trotzdem als eine super Mannschaft funktioniert.
15:44Electric Urban Car Family, Olli hat es angesprochen.
15:47Michael, zum Abschluss vielleicht die Frage an dich.
15:50Verschiedene Marken, eine Plattform
15:52und durch das Design differenzierte Produkte.
15:57Am Anfang einen Berg voll Arbeit
15:59oder erstmal einen Berg voll Chancen
16:00und man geht da mit voller Euphorie ran.
16:03Nimm uns ein bisschen mit auf die Reise,
16:05deren Ende wir hier auf der IAA
16:06in der PrÀsentation gesehen haben.
16:08Ich glaube, dass fĂŒr uns Designer
16:10wir dort eher immer die Chancen sehen.
16:13GrundsÀtzlich mal jede neue Technologie,
16:16wir sehr interessiert sind zu verstehen,
16:19was daraus fĂŒr Möglichkeiten entstehen.
16:22Also gerade, wenn ich jetzt ElektromobilitÀt,
16:25dass dort einem bestimmte,
16:27wie so ein Motorblock und solche Dinge wegfallen,
16:29haben wir vielleicht mehr Möglichkeiten,
16:31was das Package anbelangt.
16:32Also das ist erstmal alles sehr, sehr spannend.
16:37Und genau das Thema eben,
16:39wenn ich dann solche Plattformen entwickle,
16:42wie schaffe ich es dann,
16:44dass eben trotz der Technik und Technologie,
16:48die unter der AuĂenhaut ist,
16:52fĂŒr den Kunden wirklich das verkörpert,
16:56was die Markenwerte,
16:59wofĂŒr eine Marke steht.
17:01Und dort haben wir eben,
17:02ich sage mal,
17:03auf Basis des Archetypen-Modells,
17:07und da sage ich immer,
17:08jedes Modell ist sehr umstritten,
17:11oder es gab mal jemand,
17:13der gesagt hat,
17:13jedes Modell ist falsch,
17:16aber die meisten sind hilfreich.
17:18Und wie ich gesagt habe,
17:19die Auseinandersetzung mit diesem Thema Archetypen,
17:23SchlĂŒsselbegriffe,
17:24die wir definiert haben,
17:26haben wir fĂŒr jede Marke,
17:28glaube ich,
17:29ein schönes Profil geschaffen,
17:31was fĂŒr uns Designer eben
17:33einfach einen Orientierungsrahmen geht,
17:35der sogar ĂŒber das Produkt hinausgeht.
17:38und damit wir es, glaube ich,
17:40schon schaffen,
17:41dass wir jeder Marke
17:43ihre eigene IdentitÀt geben,
17:45uns damit im Konzern differenzieren,
17:47aber auch nach auĂen.
17:49Und das eine ist,
17:50ein attraktives Design zu machen,
17:52das andere ist,
17:53ein attraktives Design zu machen,
17:54was eben auch die Marke positioniert.
17:57Und durch diesen Prozess
17:58sind wir in den letzten Jahren gegangen
18:00und fĂŒr mich auch als Designer
18:02dann so eine IAA,
18:04wo dann die Produkte
18:05endlich der Ăffentlichkeit vorgestellt werden,
18:07natĂŒrlich immer ein absolutes Highlight ist,
18:09weil wir sind unserer Zeit voraus
18:12und dann die Ergebnisse live sehen zu können
18:15und mit anderen Menschen zu teilen,
18:16ist natĂŒrlich immer
18:18ein ganz besonderes Erlebnis.
18:20Jetzt haben wir in der Theorie
18:21ĂŒber Design gesprochen.
18:23Ich glaube,
18:24Vorfreude gemacht auf das,
18:26was jetzt kommt.
18:27Michael Mauer, Oliver Blume,
18:28vielen Dank fĂŒr den Moment
18:29und ich denke,
18:30einen Applaus habt ihr euch verdient.
18:31Dankeschön.
18:32Danke.
18:37Jetzt gehen wir in die Praxis.
18:43Volkswagen, Porsche, Scout
18:44habe ich schon angekĂŒndigt
18:46und den Anfang macht
18:47der Chefdesigner der Marke VW
18:50und das ist Andi Mintz
18:51mit einem herzlichen Applaus.
18:52Muster, ich danke dir.
18:57Okay, danke, danke.
18:59Wir brauchen erstmal einen Film
19:00und ein Auto noch,
19:01bevor ich loslege.
19:03Also, BĂŒhne auf.
19:04At Volkswagen,
19:05we've always been for the many.
19:07That's why we innovate for all.
19:10For every life
19:11and every moment.
19:13Reliable when you depend on it.
19:16Inspiring for what's ahead.
19:19Caring for what matters most.
19:22The people.
19:24More than ever,
19:25we are here to make mobility
19:26accessible for every one of us.
19:29That is what it means to be Volkswagen.
19:34Ja, da ist er.
19:48Unser ID Cross.
19:50Aber,
19:50bevor ich loslege,
19:54ich möchte mich erstmal bedanken
19:55fĂŒr die BĂŒhne bei Michael und Olli.
19:57Also wirklich toll,
19:58dass wir hier die Gelegenheit haben,
19:59unsere tollen Produkte mal vorzustellen.
20:01Aber,
20:01bevor ich loslege mit dem Produkt,
20:04möchte ich erstmal erklÀren,
20:06was wir sind.
20:07Ja, das ist ganz wichtig.
20:08Das ist eine ganz tolle Tafel hier.
20:10Da sieht man nÀmlich unsere Superpower.
20:12Ja, jeder Superheld hat ja eine Superpower.
20:14Wir sind vielleicht nicht die Schnellsten
20:16und auch nicht die Aggressivsten,
20:17aber wir sind genau das.
20:19Das sind unsere Kunden.
20:20Die sind sympathisch.
20:21Das sind wir.
20:22Wir heiĂen deshalb auch Volkswagen.
20:24Deshalb passt das so schön.
20:26Deshalb haben wir hier nochmal eine Folie
20:27mit dem VW-Zeichen.
20:28Das sind wir.
20:30Wir wissen das.
20:31Wir machen das ganz bewusst
20:32und wir machen das ganz analytisch.
20:34Das ist genau so,
20:35wie wir gestalten wollen.
20:37Deshalb heiĂen wir Volkswagen.
20:40Also wirklich erstmal eine tolle Sache.
20:42Und wir mĂŒssen eine starke Marke daraus entwickeln.
20:45Ja, das ist jetzt unsere Aufgabe.
20:47Das haben wir vielleicht in der Vergangenheit
20:49ein bisschen vergessen
20:51und das wollen wir freilegen.
20:53Das ist das,
20:53was wir jetzt ganz archÀologisch machen.
20:55und wir machen wieder echte Volkswagen.
20:58Das ist ganz wichtig.
21:00Da steht jetzt hier unten in der Ecke
21:02Volkswagen Design DNA.
21:04Das ist das,
21:04was wir neu aufbauen.
21:06Und ich glaube,
21:06wir haben hier ein super Beispiel auf der BĂŒhne,
21:08was aus dieser Arbeit geworden ist.
21:10So, aber bevor ich jetzt einsteige,
21:13möchte ich nochmal kurz
21:13unsere Designwerte erklÀren,
21:16die aus den Markenwerten entstanden sind.
21:18Ja, das ist uns ganz wichtig.
21:21Michael hat ja schon gesagt,
21:22wir haben die Archetypen,
21:24aus denen wir das rausentwickelt haben.
21:26Wir haben den Caregiver,
21:27aus dem die StabilitÀt entstanden ist.
21:29Wir haben den Everyday Hero.
21:31Das ist unsere Sympathie,
21:32also unsere Superpower.
21:33Das steht da in der Mitte.
21:35Aber die ersten beiden Werte,
21:36die sind eigentlich Hausaufgabe.
21:38Das ist das,
21:38was wir immer machen mĂŒssen.
21:40Deshalb muss unbedingt gearbeitet werden
21:42an der Secret Source,
21:44abgeleitet vom Idealistic Creator.
21:46Ja, das,
21:46die Secret Source,
21:47ist das,
21:48was im VW vielleicht ein bisschen gefiltert
21:50in der Vergangenheit.
21:51Und das bringen wir jetzt richtig rein.
21:53Ich werde gleich erklÀren,
21:55wie wir das schaffen.
21:56Also gehen wir mal durch kurz.
21:57StabilitÀt,
21:58wie schaffen wir das?
22:00Das sieht man ganz schön hier an dem Leuchtturm.
22:02Das muss stehen wie der Fels in der Brandung.
22:05Und das ist ein Beispiel,
22:06die C-SĂ€ule,
22:08die immer das Dach mit dem Körper verbindet.
22:10Dadurch entsteht ein stabiles Design.
22:12Stands von dem Auto,
22:14also ausgestellte RadlÀufe,
22:15einen schlanken Körper,
22:16das machen super Stands.
22:17Das ist StabilitÀt.
22:19Und natĂŒrlich im Interieur,
22:20die horizontale Verbindung
22:22gibt ein schönes SicherheitsgefĂŒhl
22:24den Leuten,
22:25die in dem Auto fahren.
22:26Dann mache ich weiter.
22:28Likeable ist auch,
22:29glaube ich,
22:29einfach zu erklÀren.
22:30Jeder kennt den KĂ€fer,
22:31den Golf.
22:32Ich gehe da gar nicht durch.
22:33Wir brauchen Augen,
22:34wir brauchen LĂ€cheln.
22:35Das muss sympathisch sein.
22:37Und hier wollen wir auch
22:38einen Kontrapunkt setzen
22:39zu allen anderen Marken,
22:40die da sind,
22:40zu sagen,
22:41wir sind nicht aggressiv.
22:43Ja,
22:43wir sind sympathisch.
22:44Und ich glaube,
22:45das sieht man jetzt
22:45in den neueren Designs sehr schön.
22:47So,
22:48das ist Hausaufgabe.
22:49MĂŒssen wir sowieso machen.
22:51Und jetzt fragen viele,
22:52Anni,
22:53was ist ĂŒberhaupt Secret Source?
22:54Was bedeutet das?
22:55Und das haben wir auch unterteilt
22:57in drei Bereiche.
22:58Erstens ein gewisser Sinn fĂŒr Humor.
23:01Das werden wir zeigen
23:02mit unseren Vintage-Modes.
23:04Da wird es also eine Kassette geben,
23:05die in dem Auto spielt.
23:07Und ich muss dann meinen Kindern erklÀren,
23:09was ĂŒberhaupt eine Kassette ist.
23:11Also da kann man mal anfangen.
23:13Okay,
23:13und der Golfball,
23:15der jetzt in den Felgen wiederkommt
23:16und so weiter.
23:17Dann mĂŒssen wir unsere Erwartungen,
23:20die die Kunden an uns haben,
23:21ĂŒbererfĂŒllen.
23:22Das ist der nÀchste Punkt.
23:23Also mit hoher QualitÀt,
23:25mit Wertigkeit.
23:27Das wollen wir immer liefern.
23:28Und das ist sehr schön hier
23:29an dem Interieur,
23:30was ich spÀter zeige,
23:32dargestellt worden.
23:33So,
23:33und wir haben Unexpected,
23:35das ist eine versteckte Sportlichkeit.
23:37Da muss ich auch nicht viel erklÀren,
23:39wenn ich sage Golf GTI.
23:40Das ist immer ein tolles Produkt,
23:42mit dem kann ich einkaufen gehen,
23:43aber auch um die Ecke flitzen.
23:45Das ist das,
23:46was zu Secret Source
23:48unbedingt dazu gehört.
23:49Ist aber eine versteckte Sportlichkeit.
23:51Das ist kein verspoilertes Auto,
23:53sondern das ist eine tolle Proportion,
23:55ein tolles Produkt.
23:56Das sind erst mal unsere Designwerte.
24:00Das ist unser Fundament.
24:01So gestalten wir.
24:02Jetzt gehe ich weiter.
24:04Jetzt erzĂ€hle ich mal was ĂŒber unsere Aufgabe.
24:07Wir haben nÀmlich bei Volkswagen,
24:10das muss man sich mal vorstellen,
24:11wir haben fast 50 Modellreihen global.
24:1450 Modellreihen.
24:16Und wenn ich jetzt eine ProduktidentitÀt schaffen möchte,
24:19dann muss ich das klastern.
24:21Und genau das haben wir gemacht.
24:22Also erst mal zur ProduktidentitÀt,
24:25also die vielen Kunden mit den unterschiedlichen Anforderungen,
24:28ProduktidentitÀt.
24:29Wir haben das geclustert in drei Felder.
24:32Okay.
24:33Und wir haben bisher gekannt zwei Felder.
24:36Und heute kann ich das dritte Feld zeigen.
24:38Das ist der Leuchtturm fĂŒr das,
24:40was wir in Zukunft machen.
24:41Hier sieht man die drei Felder.
24:42Erst mal das Elegante,
24:44das sind die Flachbodenautos.
24:45Dann haben wir Performance,
24:46der GTI also.
24:47Und wir haben den Cluster mit den robusten Autos.
24:51Und da haben wir heute zum ersten Mal den ID.Cross dabei,
24:54um wirklich das ganze Programm komplett zu machen.
24:57Und jetzt kann man schon erkennen,
24:58die drei Fahrzeuge werden ein Leuchtturm sein
25:01fĂŒr das Portfolio, was spĂ€ter kommt.
25:03Ich kann mir jetzt sehr schön vorstellen,
25:04dass wir einen groĂen Bruder fĂŒr das Auto gestalten.
25:06Das werden wir auch machen.
25:08Da mĂŒssen wir leider nĂ€chstes Jahr darĂŒber reden.
25:09So, jetzt gebe ich ein bisschen Gas.
25:11Ich fange mal an mit dem Eleganten.
25:13Hier sieht man nochmal eine ErklÀrung unten drunter.
25:16Das ist unser Moodboard.
25:17Und daraus ist eben der ID.Polo jetzt entstanden.
25:20Haben wir diesmal als Shokas schon dabei,
25:23als Serienauto.
25:24Das heiĂt, wir sind wirklich in der Lage,
25:26unsere Shokas in Serie umzusetzen.
25:28Das ist der erste.
25:29Dann haben wir den GTI gezeigt.
25:31Genau vor zwei Jahren hier in MĂŒnchen.
25:34Hier auch die Performance ist,
25:36das ist ganz wichtig,
25:37das ist eine besondere Form der Performance.
25:39Keine aggressive Performance,
25:41sondern eine nachhaltige.
25:42Ja, da ist dieser Segler,
25:45der ist eigentlich wunderschön.
25:46Der zeigt, was wir eigentlich im Kopf haben,
25:48was uns treibt dabei.
25:49Und hier ist das Ergebnis.
25:50Hier sieht man den GTI,
25:51wie gesagt, vor zwei Jahren gezeigt.
25:54So, das war also der Performance.
25:57Und jetzt kommen wir in den Robusten.
25:59Hier auch mal eine Beschreibung davon.
26:00Das ist so eine edle Art von Robust.
26:02Ja, das ist nicht Wanderschuh oder sowas,
26:04sondern das ist schon ein bisschen höherwertiger.
26:06Und deshalb, das Bild beschreibt das,
26:08glaube ich, ganz schön,
26:08was wir im Kopf hatten.
26:09Und wie gesagt,
26:10heute zum ersten Mal ist unser Portfolio dann komplett.
26:14Das ist genau das,
26:16was wir die nĂ€chsten Jahre ĂŒbersetzen wollen
26:18in unsere Portfolios.
26:20Das ist die Richtung,
26:21in diese Richtung geht es.
26:22So, und jetzt ist es ein ganz schöner Moment.
26:25Jetzt steige ich in das Produkt ein
26:26und gehe mal schnell durch,
26:28was dazu gefĂŒhrt hat,
26:29dass die Strategie und das Produkt
26:31so schön verbunden sind.
26:33Das ist mir ganz wichtig.
26:34Also erst mal in der Seitenansicht,
26:36wir haben ja gesagt,
26:37wir brauchen die StabilitÀt,
26:38also sehr ausgeprÀgte RadlÀufe,
26:40einen schlanken Körper.
26:41Zum GlĂŒck habe ich das Auto auch dabei.
26:43Und wir können mal sehen,
26:44wie knackig das Ding auf den RĂ€dern steht.
26:47Kurze ĂberhĂ€nge.
26:48Es ist wirklich ein tolles,
26:49starkes, stabiles Auto.
26:50Das war uns hier wichtig.
26:52Das sind die Hauptpunkte.
26:54So, wenn ich in die Front gehe,
26:55dann sieht man,
26:56das Likeable,
26:58also das Sympathische,
27:00ist eindeutig im Gesicht.
27:01Das sind die Augen,
27:02die wir da haben,
27:03aber auch die aufstrebenden Linien.
27:05Alles ist optimistisch,
27:07positiv.
27:07Deshalb haben wir unsere neue Designrichtung
27:09Pure Positive genannt,
27:11weil das nicht nur eine Form beschreibt,
27:14also pur und positiv,
27:16sondern es beschreibt auch ein Mindset.
27:19Optimismus,
27:20aufrecht und positiv in die Zukunft gehen.
27:23Das ist uns ganz wichtig.
27:25Hier nochmal beschrieben,
27:26was wir da gemacht haben,
27:28Aspiring Eyes,
27:28also die Ăbersetzung,
27:30wirklich optimistische Augen,
27:32die das unterstĂŒtzen.
27:34Dann im Heck,
27:35das gleiche,
27:35eine sehr stabile Form gefunden.
27:37Wir haben hier in dem Detail,
27:38in den RĂŒcklichtern zum Beispiel,
27:39so eine Aufteilung gewÀhlt,
27:41dass wir immer eine saubere Grafik haben.
27:43Die Fuge vom Heckdeckel lÀuft dazwischendurch
27:45und die Elemente sind immer komplett,
27:48immer stabil, immer stark.
27:50Und das haben wir hier so umgesetzt.
27:52Jetzt gehe ich weiter ins Detail,
27:54was uns auch wichtig war,
27:56Teil der Secret Source,
27:57ein menschliches Auge ist kein flacher Aufkleber,
28:00sondern man kann in die Tiefe schauen.
28:02Augen haben eine Tiefe
28:03und das haben wir hier auch dargestellt.
28:06Das ist sogar animiert,
28:07wenn ich einen Blinker einschalte,
28:08dann wischt er nicht von rechts nach links,
28:10sondern er wischt von innen nach auĂen.
28:12Das sieht aus wie ein Herzschlag,
28:13kann man auch an dem Shulker nochmal erfahren.
28:16So, dann geht es weiter.
28:17Wir haben,
28:18das ist das Tolle,
28:19wir mĂŒssen mal ĂŒberlegen,
28:20das Auto ist 4,16 Meter lang.
28:22Das ist ein ganz kompaktes Auto,
28:24kann ich ganz simpel parken,
28:25aber es wirkt ganz groĂ,
28:27ganz aufrecht,
28:28viel Platz.
28:29Das heiĂt,
28:30wir haben alles aufrecht gemacht
28:31und die Fenstergrafik durchgezogen.
28:33Dann haben wir diese Design-Elemente,
28:35die an den Bus erinnern,
28:37aus der Anfangszeit von Volkswagen.
28:39Aber,
28:39das ist nicht nur das,
28:40sondern es zeigt auch,
28:42dass wir einen groĂen Raum innen drin haben.
28:44Und da gibt es,
28:45Secret Source mĂ€Ăig,
28:46viele Ăberraschungen.
28:47Wir haben bei dem kleinen Auto
28:48450 Liter Kofferraum,
28:50das ist gigantisch
28:51und das ist ein Hinweis darauf.
28:53So, dann geht es weiter
28:54mit der Wertigkeit.
28:55Auch das ist ein Teil,
28:56wie versprochen,
28:57fĂŒr die Secret Source,
28:58wo wir eigentlich einfache,
29:00gĂŒnstige Kunststoffteile aufwerten,
29:03durch eine grĂŒndliche
29:04und feine Behandlung,
29:06die wirklich aus dem Design
29:07veredelt wird.
29:08Und das ist wirklich
29:10eine tolle Möglichkeit,
29:11die Autos erfolgreicher zu machen.
29:13So,
29:13jetzt springe ich ins Interieur.
29:15Ich habe einfach versprochen,
29:16wir brauchen StabilitÀt,
29:18diese horizontale Verbindung.
29:19Und hier sieht man ganz schön,
29:21dass die TĂŒrtafel
29:22weich in die Schalltafel flieĂt.
29:25Es ist weich gepolstert,
29:26wie so ein modernes Wohnzimmer.
29:28Und das gibt StabilitÀt.
29:30Das sieht man jetzt hier
29:31in der Skizze,
29:31die ĂŒberlagert wird,
29:32dass wir die HorizontalitÀt
29:35durchgezogen haben
29:36von der TĂŒr in die Schalltafel.
29:38Dadurch wirken die Interieur
29:39ja breiter,
29:40ja,
29:41und gröĂer,
29:42als sie eigentlich sind.
29:44So,
29:44dann gehe ich weiter.
29:45Und natĂŒrlich werden wir
29:45Hochwertigkeit
29:46mit den Stoffen bringen,
29:49wo wir eigentlich
29:50Kunststoffteile reduziert haben,
29:53um hochwertige Materialien
29:55zu integrieren
29:55in das Interieur.
29:57So,
29:58wir haben hier,
29:58sehen hier ganz schön
29:59auch die Schalterleiste,
30:00die jetzt in jedem Volkswagen
30:01genauso aussieht.
30:03Also,
30:03da kann man sich dann immer
30:04zurechtfinden
30:05in jedem Volkswagen.
30:06Von jetzt ab
30:07ist es immer die gleiche Schalterleiste
30:08und man kennt sich immer aus
30:10in einem Volkswagen
30:10und kann ihn sicher bedienen.
30:12Das ist auch eine tolle Sache.
30:13Hier nochmal ein Overlay dazu.
30:15Ja,
30:18und das,
30:19nÀchstes Bild bitte.
30:21Genau.
30:22Ja,
30:22hier zoomen wir nochmal rein.
30:24Auch in den Details
30:25sieht man hier sehr schön,
30:26die Schalterleiste
30:27ist jetzt eine physische
30:28und die Schalter am Lenkrad
30:29sind auch physisch.
30:30Also,
30:31die Wischfelder,
30:32die sind alle weg
30:32und wir haben eine ganz stabile
30:34Bedienung.
30:35Ja,
30:35und da werden wir
30:36in den Kundenzufriedenheitswerten
30:38wieder dahin kommen,
30:39wo wir herkommen
30:40und so macht man
30:41einen richtigen,
30:42echten Volkswagen.
30:43Hier nochmal ein paar
30:44Detailbilder
30:45zu dem Interieur.
30:46Wir haben im Media Hub
30:48das Showcar nochmal stehen,
30:49also den anderen Bruder
30:51mit dem richtigen Interieur
30:53und da sieht man,
30:54dass wir sehr hochwertige
30:55Materialien ausgewÀhlt haben
30:57und die werden wir auch,
30:58und das ist kein leeres Versprechen,
31:00genauso in die Serie umsetzen
31:01und auch das wird man schon
31:03im ID.Polo finden
31:05und ich glaube,
31:06das ist eine ganz groĂe Ăberraschung
31:08und da werden wir ganz viel
31:10Secret-Source reintun,
31:11also alle Kunden ĂŒberraschen
31:13mit hochwertigen Materialien.
31:14Ganz wichtiger Punkt.
31:17So,
31:17also,
31:17das sind wir,
31:19das sind,
31:19das ist exakt das,
31:21was Volkswagen darstellt,
31:23das ist unsere Superpower,
31:25wir kommen aus den Kunden
31:27und das macht uns aus.
31:29Ja,
31:29wir analysieren unsere Kunden,
31:31machen das wirklich sehr ordentlich
31:32unsere Ausaufgaben,
31:33damit wir so tolle Produkte
31:35entstehen lassen können.
31:36Ich liebe wirklich dieses Bild,
31:37ist gĂ€nsehautmĂ€Ăig,
31:38das sind wir,
31:39das ist unsere Superpower.
31:41So,
31:41und jetzt,
31:42one more thing,
31:43ja,
31:43heiĂt es,
31:44wir haben was mitgebracht,
31:46Stepan,
31:48ja,
31:49you have it in your hands,
31:50das ist ein Buch,
31:52das wir gemacht haben,
31:53zusammen mit Ramp,
31:54Michael Köckeritz,
31:55habe ich schon gesehen im Publikum,
31:56vielen Dank dafĂŒr,
31:57fĂŒr die Zusammenarbeit.
31:59Also,
31:59das ist ein Buch ĂŒber uns,
32:00ja,
32:00also,
32:01und das ist wirklich sensationell geworden
32:03und alles,
32:03was ich gerade angeteasert habe,
32:05ist in dem Buch drin
32:06und das Schönste ist,
32:08jeder darf sich so ein Buch mitnehmen,
32:10hier hinter der Wand
32:11haben wir,
32:12verteilen wir das,
32:13also,
32:14es sind genug BĂŒcher da,
32:15fĂŒr jeden ist eins dabei,
32:16wir haben,
32:17ja,
32:17eine ganze Menge
32:18und das braucht man nur durchblÀttern
32:20und man kann spĂŒren,
32:21was ich meine.
32:22Ja,
32:22das ist ganz einfach
32:23und hilft nochmals
32:24eine GedankenstĂŒtze,
32:26wie funktioniert VW Design.
32:27So,
32:29und damit
32:29bin ich durch.
32:31Viel SpaĂ mit dem Buch.
32:32Dankeschön.
32:35So,
32:37und jetzt
32:38ĂŒbergebe ich ja Michael,
32:39aber vorher kommt,
32:40glaube ich,
32:40auch ein Film
32:41und ein Auto.
32:57Der neue 911 Turbo.
33:14Ich will nochmal kurz auf ein paar andere Aspekte im Designprozess eingehen,
33:19bevor ich die Details von dem Fahrzeug erklÀre
33:22und auch nochmal,
33:24so wie Andi,
33:25auf unsere Designprinzipien eingehe.
33:30Ja,
33:31wir haben,
33:31ich sage mal,
33:32in unserem Prozess immer zwei SĂ€ulen
33:34und das eine ist das Thema MarkenidentitÀt.
33:36Also,
33:37sicherzustellen,
33:38dass ich erkenne,
33:39auch,
33:40wie Oliver vorhin sagte,
33:42auf eine bestimmte Distanz,
33:45es ist ein Porsche.
33:47MarkenidentitÀt,
33:48ganz wichtig fĂŒr uns.
33:50Und,
33:51in einem zweiten,
33:52Layer,
33:53wie ich das nenne,
33:54auch jedem Fahrzeug nochmal eine eigene ProduktidentitÀt mit auf den Weg zu geben.
34:00Jetzt in dem Fall,
34:01die 911 ProduktidentitÀt.
34:05Wir haben dort viele Elemente definiert
34:07und dieser Vorteil,
34:10sage ich mal,
34:11so zu arbeiten,
34:12besteht auch darin,
34:14dass jedes Fahrzeug nochmal seinen eigenen Charakter,
34:17seine eigene IdentitÀt bekommt,
34:19aber es hÀlt vor allem auch die Designsprache
34:22frisch,
34:24weil ich fĂŒr jedes Produkt immer aufgefordert bin,
34:27neue Elemente zu ĂŒberlegen.
34:31So,
34:31und jetzt kommt natĂŒrlich nochmal was ganz Spezielles dazu
34:35und das ist das Thema,
34:37innerhalb der Produktfamilie 911 hat der Turbo eigentlich schon seine eigene ProduktidentitÀt,
34:46die 911 Turbo-IdentitÀt.
34:49Also,
34:49es ist eigentlich eine Baureihe in der Baureihe.
34:55Viele der Elemente,
34:58die dieses Fahrzeug heute sehr signifikant und eindeutig als Turbo erkennen lassen,
35:04haben sich natĂŒrlich ĂŒber die Jahre entwickelt.
35:06In unserem Panel-Talk hatten wir das Thema,
35:09wie Design und Technik aufeinander eingehen.
35:14Der erste Turbo mit diesem sehr massiven Heck-Spoiler,
35:19das Thema der Turbo-Breiten-Karosserie,
35:23also viele Elemente mit einem technischen Hintergrund,
35:27die sich dann ĂŒber die Jahre weiterentwickelt haben.
35:31Und dort ist vor allem natĂŒrlich von hinten,
35:35hat das Fahrzeug eben genau diese Elemente.
35:40Es ist auch,
35:41wenn ich mir die Bemerkung erlauben darf,
35:43natĂŒrlich die Ansicht des Fahrzeugs,
35:44die die meisten sehen,
35:46von hinten.
35:47Und dort ist natĂŒrlich vor allem damals der HeckflĂŒgel des ersten Turbos
35:53war natĂŒrlich auch,
35:56ich sage mal,
35:57umstritten in seiner AusprÀgung,
35:59aber hatte natĂŒrlich einen technischen Hintergrund.
36:01Dieses Thema der Turbo-Breiten-Karosserie,
36:05fĂŒr uns im Design-Bereich immer diese Vorstellung,
36:09jemand, der eigentlich ein T-Shirt trÀgt,
36:11was eine Nummer zu klein ist.
36:14Und das sieht man jetzt eben sehr schön,
36:17wenn wir einfach mal nur kurz bei diesen beiden Elementen bleiben.
36:22Auch das hat natĂŒrlich der neue Turbo.
36:24Er ist einfach breiter als die Basis auf jeder Seite
36:29und hat natĂŒrlich auch einen Heck-Spoiler,
36:33worĂŒber ich als Designer sehr froh bin,
36:35dass er etwas dezenter und integrierter ist,
36:38aber natĂŒrlich von der Technologie her sehr viel kann
36:42als der VorgÀnger.
36:45Ja, lassen Sie uns kurz auf den neuen Turbo eingehen.
36:51Was mir in dem Zusammenhang ganz wichtig ist,
36:53der Turbo, der 911 ist schon eine Ikone,
36:57der Turbo ist die Ikone der Ikone.
37:00Und da bin ich der festen Ăberzeugung,
37:03dass man die nicht revolutionÀr verÀndert
37:06oder weiterentwickelt,
37:07sondern die Ikone im Prinzip
37:09in seinen wesentlichen Elementen weiter schÀrft.
37:15Lassen Sie uns einen kurzen Blick
37:17auf einzelne Elemente nehmen.
37:21Im Heck, wie gerade gesagt,
37:22der Spoiler,
37:24aber vor allem im unteren Bereich
37:26die HeckschĂŒrze auch nochmal an den Seiten
37:28mit neuen Elementen,
37:30die einfach eben diese Turbo-IdentitÀt
37:33noch weiter schÀrfen.
37:35Der bekannte Lufteinlass auf der Seite,
37:40die Turbo-Felgen
37:42und in der Front,
37:45das ist ja auch ein Thema,
37:47wieder Technik-Design,
37:48die adaptive Aerodynamik
37:51mit den Lamellen.
37:54Und ein kleines,
37:56aber wie ich finde,
37:57sehr wichtiges Detail,
37:59was dann vor allem auch im Interieur
38:01zum Tragen kommt,
38:02die Farbe Turbonit,
38:05also speziell fĂŒr den Turbo
38:06eine eigene Farbe entwickelt.
38:09Und das Schöne an der Stelle ist auch,
38:13dass meines Wissens
38:14zum ersten Mal
38:17eine Farbe,
38:19ein Farbton,
38:20den die Automobilindustrie,
38:22eine Marke Porsche entwickelt hat,
38:25und dann Einzug gehalten hat
38:28in den Farbkatalog
38:31der Firma Pantone.
38:34Also, wie gerade gesagt,
38:37die Ikone deutlich nochmals geschÀrft.
38:41und natĂŒrlich auch fĂŒr dieses Fahrzeug
38:46ein reichhaltiges Angebot
38:50an Individualisierungsmöglichkeiten besteht,
38:53ob es das Thema Farbe nach Wahl ist,
38:55ĂŒber 100 Exterieurfarbtöne,
38:58das Thema Carbon,
39:01auch in den Felgen nochmals
39:03zur Verbesserung der Aerodynamik,
39:06exklusive Heckleuchten,
39:08all diese Dinge,
39:09wofĂŒr wir eben auch
39:11bei Porsche stehen.
39:13Ja, lassen Sie mich ganz kurz
39:15nochmal auf die,
39:17sagen wir mal,
39:17Designprinzipien eingehen,
39:19auf die Andi auch schon kurz
39:21eingegangen ist.
39:22Ich habe ja gesagt,
39:23wir orientieren uns
39:24am Archetypenmodell.
39:26Das kann man diskutieren,
39:29ob es sinnvoll ist oder nicht.
39:31Es hat uns auf alle FĂ€lle
39:32auch geholfen,
39:34ein noch klareres Bild
39:36dafĂŒr zu kriegen,
39:37wofĂŒr wir glauben,
39:40eben die Marke
39:41Porsche,
39:42was sie verkörpert.
39:44Wir haben einmal den Helden,
39:45der fĂŒr,
39:46ich sage mal,
39:47PrÀzision und Konzentration steht,
39:50immer mit einer ganz klaren,
39:53mit einem ganz klaren Ziel vor Augen.
39:56Also Fokus ist hier
39:57unser SchlĂŒsselwort.
39:59Wir haben den Rebellen,
40:01der fĂŒr das Thema
40:02Einzigartigkeit steht,
40:04ĂŒberraschend non-konform
40:06und dadurch natĂŒrlich auch
40:08immer wieder
40:08zur Spannung fĂŒhrt,
40:10Tension.
40:11Also wie gesagt,
40:12auch wieder der Hackspoiler
40:13der ersten Generation.
40:15Viele haben ihn gemocht,
40:18wenige haben ihn weniger gemocht,
40:20aber es war eben ein Teil,
40:22ĂŒber das man trefflich diskutieren konnte.
40:24Und unser FirmengrĂŒnder natĂŒrlich,
40:27der Creator,
40:28der Schöpfer,
40:29wir haben es auch in unserem Talk gehabt,
40:32ehrliches, aufrichtiges Design,
40:35innovativ, visionÀr,
40:37aber immer mit einem ganz klaren Sinn
40:40und Zweck vor Augen.
40:42Und auch dafĂŒr stehen eben
40:45all die Generationen
40:47des Porsche 911 Turbo.
40:51Ein kurzer Blick
40:54in, ich sage mal,
40:56die archetypischen Elemente,
41:01dass wir eben sagen,
41:03der Held verkörpert sich
41:05auch in der SouverÀnitÀt,
41:07in dem Auftritt.
41:09Alles steht fĂŒr das Thema
41:10Symbolkraft
41:11und das Design eben,
41:14wie das Fahrzeug die Kraft
41:16auf die StraĂe bringt.
41:18Man spĂŒrt den Fokus,
41:20den Fokus darauf,
41:22Performance erlebbar zu machen.
41:25Dieser rebellische Ansatz,
41:28ein GrenzgÀnger,
41:29der immer etwas mehr wagt,
41:33fĂŒr mich auch ein Symbol
41:34dieses Non-Konformismus.
41:38Spannungsvoll,
41:39da steckt das Wort Tension drin
41:40und wie gesagt,
41:43der Heckspoiler
41:43und diese Diskussionen,
41:45die wir da auch immer intern haben,
41:47fĂŒr mich ein wunderbares Beispiel.
41:51Ja, und dann haben wir natĂŒrlich
41:52das Thema des Creators,
41:54dieses,
41:55der ultimative Ausdruck
41:57dieser innovativen Ingenieurkunst
42:00und Designkultur.
42:03All diese technischen Anforderungen
42:06unterzubringen
42:07und ich denke auch nur
42:08an das Vorseitenteil,
42:10wo wir eben mit den Kreativen
42:12in der Produktion
42:13es ĂŒberhaupt geschafft haben,
42:15dass so ein Teil
42:16aus dem Werkzeug
42:18rauskommt.
42:20Also diese sehr clevere
42:21Verbindung von Funktion
42:23und Form
42:24und ich finde es immer
42:26sehr schön,
42:28ein Supersportler,
42:30der auch leise Töne kann.
42:32Ja,
42:32der neue 911 Turbo.
42:34Vielen Dank
42:35fĂŒr Ihre Aufmerksamkeit
42:36und damit
42:37ĂŒbergebe ich an meinen Kollegen
42:39Chris Benjamin,
42:40der Ihnen die Marke Scout
42:41nÀher bringen wird.
42:42Hallo, Willkommen.
43:07Ich freue mich sehr,
43:08dass ich hier sein darf
43:09und dass ich den Scout
43:10vorstellen darf
43:11und ein bisschen mehr
43:12erzÀhlen darf
43:13zu dem,
43:14was wir als Unternehmen machen,
43:15wofĂŒr wir stehen
43:16und die Dinge,
43:18die fĂŒr uns wichtig sind
43:19als Marke.
43:20Ja, wie die anderen Marken
43:23beginnen wir
43:23mit unseren Archetypen.
43:25Wir beginnen
43:26mit dem Explorer,
43:29Rebel
43:29und mit dem Alltagshelden.
43:31Die verwenden wir also,
43:33diese Archetypen
43:33und die kombinieren wir dann
43:35zu unseren Designprinzipien
43:37und auf diesen Grundlagen
43:38entsteht dann
43:39die Vision des Fahrzeugs.
43:41Ich beginne mal
43:42mit dem Explorer,
43:44also Explorer,
43:45Erforschen,
43:46das setzt sich
43:47in das vielseitige
43:49Mehrfachwerkzeug um,
43:50also ein Werkzeug,
43:51mit dem man alles machen kann,
43:53wie ein schwarzer Taschenmesser,
43:54sodass man eben alles schneller
43:56und besser erledigen kann.
43:57Dann der Rebell.
43:59Der Rebell,
44:00ja,
44:00das ist die Ikone,
44:02die mutig dasteht.
44:03Man möchte sich ja absetzen
44:04gegenĂŒber dem Wettbewerb
44:06oder auch drauĂen
44:06in der Wildnis.
44:07Als Scout möchte man
44:08einfach einzigartig dastehen
44:09und dann der Alltagsheld.
44:11Immer da
44:11und zwar fĂŒr die Gemeinschaft,
44:14fĂŒr die Leute,
44:15die man gerne mag,
44:16der hilfreiche GefÀhrte,
44:18der immer das Richtige tut
44:19fĂŒr das Umfeld,
44:21in dem man lebt.
44:23Ja, und worum geht es hier?
44:24Wir bauen hier etwas.
44:26Wir bauen die sogenannte
44:27Connection Machine,
44:28die Maschine,
44:28die Menschen miteinander verbindet.
44:30Und wenn ich sage verbinden,
44:31da werden so viele Teile
44:32unseres Lebens miteinander verbunden.
44:34Also Tradition mit ganz neuem,
44:37genialen Menschen mit dem Outdoors,
44:40also mit dem Erlebnis drauĂen,
44:41Arbeit und Spiel
44:42und Fahrer mit Fahrzeug
44:44werden miteinander vernetzt
44:44und verbunden.
44:45Und es geht eben darum,
44:46dass wir uns direkt mit den Kunden
44:48verbinden und vernetzen können.
44:49Und diese Verbindung,
44:50diese Vernetzung mit der Community,
44:52mit unserer Gemeinschaft,
44:53die uns umgibt,
44:53das ist so wichtig an unserer Marke.
44:55Wir reden ja immer von Scout,
45:00von einem Start-up,
45:01was auch eine gewisse Tradition hat.
45:03Und ja,
45:04wir haben die Geschwindigkeit
45:06eines Start-ups
45:07und auf der anderen Seite
45:08haben wir die UnterstĂŒtzung
45:10und das Know-how
45:10und das Fachwissen
45:12der gesamten Volkswagen-Gruppe,
45:14die uns hier unterstĂŒtzt.
45:15Und damit sind wir
45:16in einer ganz besonderen Rolle,
45:18in einer besonderen Position.
45:19Aber der Teil Tradition,
45:20Erbe,
45:21also Scout gab es schon
45:22in den 50er und 70er Jahren,
45:2560er und 70er Jahren
45:26und damit konnten wir
45:27diese Familiengeschichte schreiben.
45:30Also man hatte den Scout 80,
45:32den Scout 2
45:33und dann jetzt den gegenwÀrtigen Scout,
45:34den wir geschaffen haben.
45:35Also wir haben dieses Erbe,
45:36diese Tradition
45:37und das ist eine ganz besondere Verbindung
45:38zwischen Vergangenheit
45:39und Gegenwart
45:40und das macht unsere Community so stark.
45:43Ich verwende das Wort
45:44Community, Gemeinschaft hier
45:45und dieser Brief,
45:48den hat mir der Autor des Buchs,
45:50also John Clancy geschrieben
45:52und das war
45:53nach der Veranstaltung im Oktober
45:55und der hat mir gesagt,
45:56er hat sich so gefreut,
45:57dass wir die gesamte Community
45:58mit eingeschlossen haben,
45:59dass wir alle mit dabei waren,
46:00dass die OGs mit dabei waren,
46:02dass wir sie um ihre Meinung gefragt haben
46:04und dass wir alles authentisch
46:06fĂŒr die Marke gemacht haben.
46:07Also diejenigen,
46:08die am Anfang schon
46:09die Marke mitgeschaffen haben,
46:10die haben gesehen,
46:12was wir jetzt machen
46:12und haben etwas Besonderes empfunden.
46:15Aber wie zeigt sich das jetzt
46:16im aktuellen Produkt?
46:17Wir haben das Ganze jetzt
46:18in den Fahrzeugen umgesetzt.
46:20Wir beginnen natĂŒrlich
46:21mit den ikonischen Proportionen.
46:23Wir beginnen mit einem
46:24ganz kurzen vorderen Ăberhang
46:26und das Gewicht wird
46:27voll nach hinten verlagert.
46:29Also man hat auch von der Seite
46:30eine sehr starke Position.
46:34Vorne sieht man genau das Gleiche,
46:35sehr stabil und robust,
46:36also sehr viel Spannung
46:38in der Kabine,
46:40breite Schultern,
46:41Bodenfreiheit,
46:42vollkommen klar,
46:44dass das auf der StraĂe
46:44wunderbar dasteht
46:46und das alles
46:47kann man zusammenbringen.
46:48Also die Seitenansicht,
46:50die RĂŒckansicht
46:50und dann sieht man sich
46:51die ausdrucksstarke Grafik an,
46:54wie sich das widerspiegelt.
46:56Zum Beispiel in den GlasflÀchen,
46:58die erinnern an das,
46:59was wir im Scout 2 hatten
47:00und hinten die kleine Konturlinie
47:02und dann vorne und hinten,
47:03sehr charismatisch,
47:05sehr ausdrucksstark,
47:06also diese Masken vorne und hinten,
47:08die eine nette BĂŒhne
47:09fĂŒr die ganze Technik bieten.
47:11Also die Vorderseite des Fahrzeugs.
47:14Wir wollten sicherstellen,
47:15dass das Fahrzeug ein Gesicht hat,
47:16was erkennbar ist.
47:17Und wie ich schon gesagt habe,
47:18wir haben mit den Masken
47:19vorne und hinten begonnen.
47:20Dann hatten wir
47:21also diese horizontale Lichtsignatur,
47:24die Tag verleuchten,
47:26umlaufen ums Fahrzeug,
47:27vorne und hinten.
47:29Und das ist im Endeffekt
47:30wie eine imaginÀre Linie,
47:31praktisch wie der Ăquator,
47:32der die Erde umgibt,
47:33also eine Grundlinie
47:34und formt das Fahrzeug
47:37und gibt dem gesamten Fahrzeug
47:39Gleichgewicht vorne am Fahrzeug.
47:42Ja, von da gehen wir
47:43also dann nach hinten
47:44und hinten,
47:46die Maske am Pickup Truck,
47:47die ist ausdrucksstark,
47:48die ist stark.
47:49Das ist etwas,
47:50was wir bewusst
47:51als mutig gestaltet haben.
47:52Aber es ist nicht aggressiv,
47:54es schreit einen nicht an,
47:55sozusagen.
47:55Dann die Formensprache hier
47:57auf der Seite,
47:57auf der linken Seite,
47:58das ist ja aufgerÀumt.
47:59Wir haben nur zwei Linien
48:00auf der Seite des Pickup Trucks.
48:02Die untere Linie,
48:03das ist eine Grundlinie,
48:04die verbindet also vorne
48:05und hinten im Fahrzeug
48:07und dann eine kleine Kontur
48:09oben an der Plattform,
48:11also so Àhnlich wie beim Scout 80.
48:13Und als wir das angesprochen haben,
48:15da haben die OGs
48:16im Publikum genau gewusst,
48:18wo es herkommt,
48:19also dass eine Hommage
48:20an die Vergangenheit ist.
48:21Und das ist das Tolle daran.
48:22Also unsere Tradition,
48:24der Originalfahrzeug,
48:25wird verbunden mit dem Neuen.
48:26Ja, man sieht die jetzt
48:29in der Presse,
48:29auf der Webseite
48:30und in Instagram.
48:31Und wir hatten im Oktober
48:32eine EinfĂŒhrungsveranstaltung,
48:34das war der Traveller
48:35und der Terra.
48:36Die haben wir damals
48:37der Ăffentlichkeit vorgestellt
48:38und die ersten
48:40und letzten Scouts
48:40haben die Farben inspiriert.
48:41Also wirklich
48:42eine sehr starke Botschaft.
48:44Aber heute zeige ich Ihnen
48:46den Terra in der neuesten Form
48:48und ich hoffe,
48:49dass Sie an ihm gefallen finden.
48:51Aber zunÀchst
48:51schauen wir uns den Film an.
48:52und wir sehen uns den Film an.
49:22Musik
49:51Ja, natĂŒrlich haben die Amerikaner einen Monster Truck in Germany.
50:19Das ist fĂŒr uns wirklich ein leidenschaftliches Projekt. Wir haben hier einiges umgesetzt, was wir zeigen möchten.
50:31Wir wollten einfach die Möglichkeiten zeigen, wie man verschiedene Optionen umsetzen kann, zum Beispiel der seitliche Auftritt, dann 30 Zoll RĂ€te, dann vorne haben wir hier den Bulba, also diesen FrontschutzbĂŒgel.
50:47Also wenn jemand anders irgendwo stecken bleibt, können Sie Ihre Freunde da wieder rausholen und dann natĂŒrlich auch noch die entsprechenden AufsĂ€tze am Dach zum Transport von GepĂ€ck.
51:03Und dann haben wir hier den grĂŒnen metallischen Ton, der auch wieder von unserer Tradition inspiriert wird.
51:12Also das erinnert an ein Silo, wo sich das gespeicherte Getreide im Silodach aus Aluminium widerspiegelt.
51:21Da kommt diese Farbe her. Und wir finden diese Inspiration ĂŒberall, auch wenn wir nicht mal am Boden sind.
51:28Scout zeigt so viele Möglichkeiten, wie man eben auch Plates umsetzt, wie man auch den Flugzeugen entsprechen kann.
51:46Also wenn man zum Beispiel ĂŒber Felder fliegt, dann sieht man genau das. Und das nenne ich das Karof, das Schachbrettmuster der Erde.
52:00Und genau dieses Logo findet man ja auch auf der Seite des Fahrzeuges. Also wenn man den Range Extender, den Harvester, da haben wir genau dieses Logo umgesetzt.
52:10Und da haben wir eben verschiedene Felder. Wir haben natĂŒrlich auch eine Erntemaschine, die wir einsetzen.
52:20Und all diese kleinen Details findet man hier in diesem Fahrzeug. Und natĂŒrlich können Sie das Anterieur nicht sehen.
52:28Deswegen zeigen wir das hier in ein paar Bildern. Die Instrumententafel ist sehr horizontal angeordnet.
52:35Wir haben hier diese Ăberwölbung. Und wir denken da immer an das Erbe, an die Tradition des Fahrzeugs.
52:45Hier haben wir eben diese Hinterschneidung der Ăberwölbung. Und da laufen auch die Bildschirme durch.
52:52Das sieht man natĂŒrlich auch das Handholz, das hier verarbeitet wurde. Und das fĂŒhlt sich einfach ganz cool an.
52:58Und dann haben wir natĂŒrlich noch die Farbe Terracotta im Leder umgesetzt, auch im ĂŒbrigen Anterieur, an den TĂŒren, an der Instrumententafel.
53:08Wir haben also etwas geschaffen, das sich warm und leicht anfĂŒhlt und den Menschen anspricht, weil es einen einfach so erdet.
53:17Und wenn man dann an den TĂŒren guckt, dieses Muster, was man in den Sitzen findet, findet man auch in den TĂŒren.
53:25Und das ist dieses Karo-Muster. Und dieses Karo-Muster zeigt sich eben auch in den Sitzen und an den TĂŒren.
53:34Und wir wollten auch zeigen, dass das Anterieur sehr ausdrucksstark ist und sehr nĂŒtzlich.
53:44Wir haben sehr haptische Bedienungselemente, die Sie finden, sowohl in der Mittelkonsole wie auch im Ăberkopfbereich.
53:54Wir haben hier diese Kippschalter. Und sogar am Lenkrad achten wir darauf, dass auch der Fahrer es sehr einfach findet,
54:04diese Bedienungselemente zu bedienen. Und auch fĂŒr den Beifahrer gibt es hier letztendlich wie bei einem Chronographen so ein kleines Drehrad,
54:15um die LautstĂ€rke des Radios einzustellen. Und dann hĂ€tten wir natĂŒrlich auch noch einen digitalen Kompass mit aufnehmen können,
54:21wie jeder andere. Aber das ist ja letztendlich langweilig. Wir haben also einen echten manuellen Kompass mit aufgefĂŒhrt,
54:27weil wir das können. Denn als Scout-Fahrer möchte man mit vernĂŒnftigen GerĂ€ten arbeiten, egal wo man ist,
54:35möchte man sich immer zurechtfinden. Und nach dem Kompass gehen wir wieder ans Exterieur.
54:41Und wir möchten natĂŒrlich auch zeigen, wie das Fahrzeugende aussieht. Das ist die Heckpartie.
54:48Hier sehen wir 5,5 FuĂ als PritschenlĂ€nge. Das sind die 1,65 Meter LĂ€nge. Und wir haben uns alles Mögliche ĂŒberlegt.
55:02Wir haben darĂŒber nachgedacht, wie nutzen denn unsere Fahrer ihre Fahrzeuge. Und wie sieht denn die amerikanische Garage denn typischerweise aus?
55:12Also, man weiĂ, Apple hat sogar in einer Garage angefangen. Aber da bastelt man rum, da macht man, da tut man, da hat man SpaĂ.
55:22Und da unterrichtet man oder zeigt den Kindern, wie man ein Auto repariert. Und da schafft man Erinnerungen.
55:28Und genau dieses Bild sehen wir auch hier. Wir haben eine ganze Reihe von Scout-Boxen.
55:36Und die sehen Sie hier auf der Pritsche. Und da haben wir eine ganze Reihe von Werkzeugen noch mit aufgenommen.
55:46Denn das Fahrzeug alleine hat uns nicht gereicht. Wir haben also auch hier diverse Werkzeuge, wo Sie die verschiedenen AufsÀtze einspannen können.
55:56Denn das ist eine Schaufel. Damit können Sie ein Loch ausheben. Was Sie auch immer damit tun mĂŒssen.
56:02Und damit hat man wirklich eine 360-Grad-Erfahrung fĂŒr den Fahrer, fĂŒr die Nutzer geschaffen.
56:08Und dann haben wir noch darĂŒber nachgedacht, wie leben denn die Menschen?
56:15Wir haben deswegen eine ganze Palette an Werkzeugen geschaffen, SchraubenschlĂŒssel, alles, was man braucht, um das, was man so tĂ€glich bewerkstelligen muss, hinzubekommen.
56:29Und worum geht es denn eigentlich?
56:31Es geht letztendlich darum, SpaĂ zu haben, ein Licht im Leben zu haben und das eigene Leben so zu leben, dass man einfach der beste Scout sein kann, den es gibt.
56:52Vielen herzlichen Dank.
56:53Vielen Dank fĂŒr diese inspirierende PrĂ€sentation.
57:06NatĂŒrlich Michael Mauer fĂŒr Porsche, Andi Mint fĂŒr Volkswagen.
57:11Jetzt seid ihr, sind Sie dran, liebe GĂ€ste, liebe Kolleginnen und Kollegen.
57:16Ich wĂŒrde bitten, meine Kollegen mit auf die BĂŒhne zu kommen.
57:19Die Autos fahren auch gerade noch mal rein und dann können Sie Interviews fĂŒhren, Fotos machen.
57:24Und ich bedanke mich an der Stelle fĂŒr Ihr Kommen und wĂŒnsche Ihnen noch einen schönen Tag.
57:27Dankeschön.
57:28Vielen Dank.
57:58Das war's.
58:28Das war's.
58:58Das war's.
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