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  • vor 4 Monaten
Beunruhigendes ist auf der Burg im Gange. Die schwedischen Besatzer haben sich im Rittersaal verschanzt und prüfen akribisch Inventare sowie Papiere der Vorwerksinspektoren, die über Jahre hinweg Aufschluss geben über die Einkünfte des Landes. Sowohl Freiherr von Müffling als auch Georg Kresse mit seinen Gefolgsleuten befürchten, dass die Schweden umfangreiche Plünderungen vorbereiten. Um sich Gewissheit über die Absichten der Feinde zu verschaffen, schlägt Müfflings verschlagener Sekretär Birnbaum vor, der Freiherr solle ein Fest für die Schweden geben, in dessen Verlauf er sich heimlich zum Rittersaal Zutritt verschaffen wolle. Doch auch Kresse bleibt nicht untätig. Über einen abenteuerlichen und gefährlichen Weg durch unterirdische Gänge dringt er am gleichen Abend in die Burg ein. Im Rittersaal treffen Birnbaum und Kresse aufeinander. Während Freiherr von Müffling draußen mit den Schweden feiert, fechten die beiden Männer einen Kampf um Leben und Tod aus. (Text: mdr)

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Transkript
00:00In Heeren, Plünderern und Marodeuren stehen die einfachen Menschen machtlos gegenüber.
00:05Doch einer von ihnen nimmt den Kampf auf.
00:09Bis heute erzählen Sagen und Überlieferungen von den Taten der verwegenen Schades der Opresser,
00:14genannt der Bauerngeneral.
00:25Haben Sie alle Abgabeverzeichnisse dabei?
00:27Jawohl, Herr Leutnant, habe alles dabei.
00:29In Ihre Gästen darf kein unbefugter Einsicht nehmen.
00:32Das ist ein Befehl.
00:34Befehle kann mir nur Herr von Möffling erteilen.
00:37Wir haben Kriegsrecht.
00:39Wollen Sie sich der schwedischen Besatzungsmacht widersetzen?
00:59Abogados.
01:18Abogados!
01:19Nein, das ist doch...
01:27Abogados!
01:30Menezes Hüllenbirnbaum.
01:32Guten Morgen, gnädiger Herr.
01:38Menezes Hüllenbirnbaum, was ist los?
01:39Man hält mir die Lanzen vor, man sperrt mir den Saal, man robben mir die Bücher.
01:43In meinem eigenen Haus.
01:46Haben wir die Schmieden gegen uns aufgebracht?
01:47Wir haben doch alles getan.
01:48Was wissen Sie davon?
01:48Nichts, gnädiger Herr.
01:49Ich denke, das geschieht mit Ihrer Zustimmung.
01:51Ach, Mann.
01:53Das kann man mit mir nicht machen.
01:55Ich werde mich beschweren.
01:56Ich habe Schutzbriefe des Kaisers.
01:59Ich will doch sehen.
02:00Auf die Schutzbriefe Ihrer Majestät würde ich mich jetzt nicht berufen.
02:02Dann werden wir uns an den sächsischen Hof enden.
02:05Der Kuhfürst kennt mich und ist mir gewogen.
02:08Ich wage, den Nutzen zu bezweifeln.
02:10Auch in Dresden bestimmen die Schweden.
02:16Schönen guten Morgen, meine Herren.
02:20Herrlicher Tag heute.
02:22Ja.
02:22Ich wünsche eine Erklärung.
02:28Was soll das?
02:28Da draußen.
02:30Darüber wünsche ich, seine Exzellenz, der Kommissar,
02:33seine Majestät, seines geliebten Königs, eben mit Ihnen zu sprechen.
02:38Bitte mir, Folge zu wollen.
02:52Bitte, Herr Vermöfling.
03:16Bitte.
03:19Bitte.
03:22Ein Moment.
03:29Aller Herr.
03:33Bitte.
03:33Bitte.
03:33Ich wünsche mir, Herr Vermöfling.
03:46Ich wünsche mir, Herr Vermöfling, oder Platz?
03:49Seine Exzellenz, bitte Platz zu nehmen.
03:51Mein Herr Vermöfling, oder, Herr Vermöfling?
04:04Seine Exzellenz bittet um ihr Verständnis für notwendig gewordene Maßnahmen, über die er vorher nicht mit ihnen sprechen konnte, weil sie es lief.
04:14Das Hauptquartier, das von König Gustav Ordof in Erfurt errichtet wurde, verlangt von seiner Exzellenz, umfangreiche Erhebungen,
04:40um zu deren Durchführung der größte Raum der Burg als Kanzlei gebraucht wird.
04:48Tja, wenn das so ist, ich habe volles Verständnis für die Sorgen seiner Exzellenz, umso mehr,
04:59da wir bekanntlich die Sache Ihres Königs von ganzem Herzen als zu unserer betrachten.
05:03Ich selbst und meine in solchen Geschäften sehr erfahrene Sekretär stehen Ihnen jederzeit gern und bereitwillig zu diensten.
05:18Wenn er wieder sieht aus seiner erfahrene Sekretäre, stört für er sechs, wenn sie auf der Volksklinie gehen.
05:22Seine Exzellenz bedankt sich und bedauert von Ihrem Angebot, keinen Gebrauch machen zu können.
05:47Es handelt sich auch außerdem militärische Belange.
05:50Na, komm.
06:11Der Thomas kommt!
06:30Der Thomas kommt!
06:35Hey, Thomas kommt!
06:38Komm!
06:40Komm!
06:41Komm!
06:42Komm!
06:43Komm!
06:44Komm!
06:45Komm!
06:46Komm!
06:47Komm!
06:49Hier!
06:50Wenn Sie da nehmen!
06:53Hier.
07:01Da nimm.
07:07Ja.
07:08Pass auf.
07:09Achtung.
07:09Witzig.
07:14Wo ist Georg?
07:16Da.
07:23Komm, Angel.
07:32Georg, es tut sich was.
07:34Heute früh sind die beiden Vorwerksinspektoren müfflings von schwedischen Reitern abgeholt und nach Reichenfels gebracht worden.
07:39Warum?
07:41Sie mussten ihren ganzen Schriftkram mitnehmen.
07:45Na und? Das ist doch nichts Besonderes.
07:47Aber sie wurden von schwedischen Reitern abgeholt.
07:49Ja, das Komische ist, dass sie Sachen für etwa eine Woche mitnehmen mussten.
07:53Ist aber seltsam.
07:55Woher weißt du das?
07:56Der Vater hatte eine Bestellung zum Vorwerk.
07:58Wurde auch schon langsam unheimlich, diese Ruhe im Land.
08:01Die hacken irgendeine Teufelei aus.
08:03Verlasst euch drauf.
08:04Was können Sie schon anfangen mit Vorwerksinspektoren?
08:08Und wozu brauchen Sie Ihre Papiere?
08:10Warum hat sich auch keiner Mädchen auf der Burg angelacht?
08:13Na, da wüssten wir jetzt was los ist.
08:14Passt auf.
08:17Wir versuchen einzeln unsere Beobachtung zu machen.
08:19Vielleicht setzt sich daraus ein Bild zusammen.
08:22Die Freunde leisten Frohn auf der Burg wie immer.
08:24Vielleicht bringen sie etwas in Erfahrung.
08:26Da hat der Georg recht.
08:27Das ist ein Bild.
08:57Böb, brennt, Glanzer nah, ob. Böb, marsch.
09:06Rausenlos bewacht.
09:08Was ist?
09:10Schlaf weiter.
09:27Schlaf weiter.
09:57Ist noch.
10:09Die Ernte ist gut dieses Jahr.
10:14Guck mal in die Scheune, du wirst dich freuen.
10:24Vater sieht schlecht aus.
10:26Du fehlst auf dem Hof.
10:30Der Krieg ist doch bald zu Ende.
10:34Trotzdem, bin stolz, dass wir dich den Bauerngeneral nennen.
10:40Kann nicht mehr, Mutter.
10:45Die müssen nimmst du mit.
10:52Hab mir ein Stück Lein für alle gekauft.
10:55Na, was ist, Vater?
11:19Vieles nicht da rausgekommen, Junge.
11:23Eine Margeausbeuter.
11:24Hier.
11:26Trink.
11:28Bin bei allen gewesen, die heute zu frohen auf der Burg waren.
11:31Gar nichts.
11:34Wie man's nimmt, eine Winzigkeit.
11:38Aber die, was zu bedeuten hat?
11:40Die Schweden haben alle Pfarrer aus der Umgebung auf die Burg geholt.
11:46Das geht natürlich überhaupt nicht, Herr Fleck.
12:09Der ganze zweite Teil muss raus.
12:11Aber ich...
12:12Wollen Sie Ihre Zeitung verlieren?
12:18Wir lassen alles drinstehen, was über die Siege meines glorreichen Königs und seine Verbündeten berichtet.
12:24Kein Wort über Magdeburg, seine Zerstörung bis auf die Grundmauer.
12:29Aber ich schültere doch die Gräueltaten Ihres Gegners.
12:34Ja.
12:36Die Leute werden sich fragen, warum die schwedischen Truppen ihren Verbündeten nicht zu Hilfe kamen.
12:42Diese Diskussion wünschen wir nicht.
12:45Sie sind gut beraten, wenn Sie in Zukunft nur über Siege berichten, Herr Fleck.
12:48Woher haben Sie denn diese Meldung über bau neue Speicher in Erfurt im Hauptquartier?
12:54Es stört Sie doch nicht, Herr Leutnant, wenn ich mich in meinen Garten umtue.
12:57Ja, im Augenblick leider doch, gnädige Frau.
13:14Woher haben Sie denn das?
13:15Vom reisenden Kaufleuten.
13:17Das ist nicht wahr.
13:20Aber die haben es mit eigenen Augen gesehen.
13:27Das ist nicht wahr. Haben Sie mich verstanden?
13:33Und worüber schreibe ich in der nächsten Nummer?
13:34Seien Sie doch so freundlich, Herr Leutnant.
13:47Und lassen Sie mich neue Siege rechtzeitig wissen.
13:50Es waren Amtsbrüder von Ihnen auf der Burg.
14:03Am Donnerstag. Es waren zwei.
14:05Der Pfarrer aus Weider war auch dabei.
14:08Vielleicht könnten Sie mit ihm sprechen?
14:11Nein.
14:11Es ist nicht nötig.
14:16Ich bin selbst auf der Burg gewesen und wie meine Amtsbrüder nicht aus eigenem Antrieb.
14:21Aber warum?
14:23Das lässt sich mit wenigen Worten sagen.
14:30Die Schweden sind nicht als Erobererns reichen Felserland gekommen,
14:35sondern als Befreier vom unerträglichen Joch des Katholizismus,
14:41der keine Kirche ist, sondern ein Priesterstaat, der seine Laien knechtet.
14:46König Gustav Adolf betrachtet sich als Freund und Beschützer der hiesigen Bevölkerung,
14:53deren Wohl ihm am Herzen liege.
14:56So las es uns Herr Linström aus einem Rundschreiben des Generalfeldpredigers der Schweden vor.
15:04Es endete mit der Ermahnung, des geschilderten Sachverhaltes in der Sonntagspredigt genügend Erwähnung zu tun
15:11und somit das Vertrauen der Bevölkerung in seine Befreier zu verstärken.
15:18Mir geschah nicht.
15:19Dieselbe Litanei wurde meinen Amtsbrüdern gelesen.
15:24Dann haben die Besuche der Pfarrer auf der Burg nichts mit den Geschehnissen im Rittersaal zu tun.
15:31Das würde ich nicht sagen, Bauern General.
15:41Ich sehe da einen Zusammenhang.
16:11Naja, der Griff an die Kehle, wenn keiner dran denkt.
16:18Und ich werde nicht im Sinne des Herrn Generalfeldpredigers zu meiner Gemeinde sprechen.
16:24Aber wie wollen Sie sich der Ernte bemächtigen?
16:27Es sind keine Truppen da.
16:29Noch nicht, die müssen erst die Kaiserlichen schlagen.
16:32Aber noch ist ja die Ernte nicht abgeschlossen.
16:37Aber wenn Sie zurückkommen...
16:39Wann wird das sein?
16:39Niemand weiß es.
16:42Außer dem Kommissarius.
16:45Er ist Vertrauter seines Königs.
16:49Kennt die Kriegspläne.
16:51Er hat ständige Verbindung zum Hauptquartier in Erfurt.
16:55Dem, was auf der Burg geschieht, liegen die Informationen aus dem Hauptquartier zugrunde.
17:01Auf der Burg.
17:02Auf der Burg.
17:03Auf der Burg.
17:13Ich muss in die Burg.
17:14Ich muss an die Papiere.
17:19Aber es ist unmöglich, dort unbemerkt hineinzukommen.
17:24Na, so unmöglich ist es nicht.
17:25Werfen wir einen Blick in Pfarrer Rotes alte Bergbaukarten.
17:33Ich bekomme von Ihnen eine Liste mit den Namen der jeweils fünf Angesetzte Bauern aus allen Dörfern der Herrschaft Reichenfels.
17:41Ich erhalte diese Liste bis spätestens Ende der Woche.
17:43Ich verlasse mich darauf, dass Dritte davon keinerlei Kenntnisse erhalten.
17:47Es bezieht sich auch auf Ihre hochwohlgeborene Herren.
17:49Ich danke Ihnen. Ich brauche Sie nicht mehr.
17:50Herr Windström.
18:05Bist du sicher, dass wir richtig sind?
18:07Ja.
18:07Ja.
18:13Es gibt keine andere Stelle, wo Fluss und Berg so nah zusammenstoßen.
18:19Kommen Sie, Herr Pfarrer.
18:25Schön vorsichtig.
18:26Vorsichtig.
18:33Die Flussbiegung.
18:35Wir müssen wirklich fast in der Nähe sein.
18:37Dort, wo die Flussbiegung fast den Fuß des Berges berührt, mündet ein kleines Wasserrinnensaal in die Triebes.
18:48Kommen Sie!
18:55Feucht ist der Boden überall hier.
18:58Wer weiß, wie es aussah, als Pfarrer Rote den Gang entdeckte.
19:01Moment, er hat das Fächlein genau beschrieben.
19:02Das Wasser hat eine gelbliche Trübung.
19:07Ursache ist der Farbstoff Ocker, der kontinuierlich aus den Bergwerkstollen gewaschen wird.
19:13Das Fächlein führt nach etwa 20 Schritten direkt.
19:15Kommen Sie!
19:21Schauen Sie.
19:26Hier ist das Fächlein.
19:27Dann muss hier irgendwo der Eingang sein.
19:29Vorsichtig.
19:56Wir haben es geschafft.
19:59Rote, schreib.
20:07Der Gang
20:07müsste direkt auf die Bootsu laufen.
20:12Aber
20:13bald ist er wohl nicht gekommen.
20:18Da enden seine Aufzeichnungen.
20:26Hier, kommen Sie.
20:29Vorsicht.
20:37Herr Pfarrer, warten Sie.
20:38Hier.
20:40Nehmen Sie.
20:41Für alle Fälle.
20:42Ja.
20:42Dann haben Sie.
20:54Aber da sind Sie.
20:56Da ist es.
20:56Untertitelung des ZDF, 2020
21:26Untertitelung des ZDF, 2020
21:56Untertitelung des ZDF, 2020
22:26Was meinen Sie?
22:29Ob wir uns nicht doch Beschwerde führen, wenigstens an Heinrich von Plauen wenden?
22:38Worüber wollen Sie sich beschweren, hochvorgeboren?
22:40Die Schweden lassen es Ihnen gegenüber an Achtung nicht fehlen
22:45Und um die Überlassung des Rüttersaals hat man Sie gebeten
22:51Hinterher!
22:51Aber man hat
22:52Sie würden bei Heinrich von Plauen auf die gleichen Taubenohren stoßen wie am sächsischen Hof
23:01Es ist weit mit uns gekommen
23:16Wir müssen fürchten
23:23Dass uns die Abgaben unserer Bauern überhaupt nicht erreichen
23:29Weil sie von den Höfen weg direkt in die neuen Lager nach Herfurt geschleppt werden
23:35Das wird erst möglich sein, nachdem die Ernte abgeschlossen ist
23:39Gnädiger Herr, ich habe verfügt
23:50Dass mit dem Drusch schon jetzt angefangen wird
23:52Alles, was abgedroschen ist, lasse ich zum Händler Kogler nach Zollenroder schaffen
23:56Unauffälligen kleinen Ladung
23:57Den Erlös hole ich selbst von Zeit zu Zeit ab
24:00So geht Reichenfels wenigstens nicht ganz leer aus
24:05Gut, wir sind ein Neukinn
24:06Aber wir sind nur ungern geneigt, uns mit einem Teil von dem zu begnügen
24:14Was uns als Ganzes zusteht
24:15Ich hasse diese Ungewissheit!
24:19Ich will genau wissen, was die Schweden vorhaben
24:21Die können besser fahren
24:22Geht aus, als würde der Gang direkt in die Burg führen
24:28Natürlich, dann fliegen sie in die Burg, da bin ich ganz sicher
24:31Alle Burgen haben solche geheimen Ausgänge als letzten
24:35Fruchtlich für die hohen Herrschaften
24:38Wird die Burg gestürmt, ermahnen sie die Söldner
24:41Bis zum letzten Blutstrampfung zu kämpfen
24:43Und sind selbst verschwunden
24:46In solchen Gang hat niemand von uns gewusst
24:49Die Betonung liegt auf der Heimgang, Bauerngeneral
24:52Darüber gibt es keine Pläne
24:54Ich bin sicher, dass er nicht einmal in dem Bauplan der Burg eingezeichnet wurde
24:59Für solche Arbeiten holt man Fremde
25:01Bewacht sie während der Arbeit streng
25:03Und bringt sie so schnell wie möglich fort, wenn sie fertig sind
25:06Falls sie überhaupt mit dem Leben nach vorne kommen
25:08Vorsicht!
25:09?
25:22?
25:22?
25:22?
25:22?
25:23?
25:23?
25:28?
25:28?
25:29?
25:29?
25:30?
25:30?
25:31?
25:31Mord?
25:31?
25:31?
25:32?
25:32?
25:32?
25:32?
25:33?
25:33?
25:33?
25:34?
25:34experienced говорят?
25:35Herr Pfarrer?
25:39Ja, noch mal.
25:45Los, hier kommen wir nicht weiter.
25:49Vielleicht ist nicht der ganze Abschnitt des Steuers eingestimmt.
25:52Meinen Sie?
25:54Ich bin mir ganz sicher.
25:58Aber vorsichtbar hier.
26:05Mein Gott, Birnbaum, fällt Ihnen denn nichts Besseres ein?
26:30Das heißt,
26:30wenn wir es recht bedenken,
26:36so schlecht ist die Idee nun auch wieder nicht.
26:41Aber muss es denn unbedingt ein Fest für diese arroganten Schweden sein,
26:44die sich hier als die Herren aufspielen?
26:46Sehen Sie eine andere Möglichkeit?
26:53Gnädiger Herr,
26:55den Ritterseil für eine Nacht zu leeren
26:57und hineinzugehen, solange ein Schwede drin ist.
27:03Das wäre Selbstmord.
27:10Gesetz den Fall, ich gebe das fest.
27:11Sie geben trotzdem nicht rein.
27:19Die Soldaten vor der Tür und...
27:21Ich weiß, dass das Risiko groß ist.
27:24Wie auch immer.
27:26Ich setze mein Leben aufs Spiel.
27:28Nein, nein, das ist zu gefährlich.
27:48Sie haben recht,
27:49nädiger Herr.
27:50Aber
27:50Sie werden doch nicht gleich aufgeben,
27:53wenn wir ein Kind.
27:53Wenn Ihnen das gelingt, Birnbaum,
28:00haben Sie das Gutmeinersdorf.
28:03Das Gutmeinersdorf?
28:05Mein Wort drauf.
28:06Ich erfahre, was die Schweden vorhaben
28:08und Sie
28:08werden Herr auf Meinersdorf.
28:11Geben Sie mir das schriftlich.
28:29Das hat keinen Sinn.
28:43Es kommt immer mehr herunter.
28:47Wir müssen den Schutt wegräumen
28:48und die Decke abstützen.
28:50Du bist kein Berchtmann,
28:51Bauerngeneral.
28:52Und deine Freunde
28:52haben nie im Stollen gearbeitet.
28:54Na ja, ist schon gut.
28:54Treffen Sie Ihre Vorbereitungen.
29:01Birnbaumchen,
29:02wir werden das festgeben,
29:03aber merken Sie sich eins.
29:06Wenn die Schweden Sie fassen,
29:09werden wir der Erste sein,
29:10der Ihre Tat verdammt.
29:13Dann wissen wir von nichts.
29:16Ich hatte nichts anderes erwartet,
29:17nädiger Herr.
29:22Na, ist gut.
29:24Jetzt die Stempel.
29:27Jetzt die Stempel.
29:54Ich bitte Sie, Herr von Müffling,
30:04wissen zu lassen,
30:05dass seine Exzellenz, Herr Kommissarius,
30:07seiner Majestät des Königs von Schweden
30:09große Freude
30:10die Einladung
30:12in seinem und im Namen der Offizierer der Krone
30:15die Einladung zu die Beabsichtigte fest annimmt.
30:17Wie kommen wir mit der Tatilfelle
30:22und verleihen
30:23auf ihn
30:23Nordschernorden?
30:26Seine Exzellenz
30:27wird die Gelegenheit
30:28dann nützen,
30:29Herr von Müffling
30:29für seine treue Verdienste
30:31unsere gerechte Sache
30:33die Orden des Nordstern
30:34zu verleihen.
30:37Mein hoher Herr
30:38wird diese große Ehre
30:39zu schätzen wissen.
30:42Herr von Müffling
30:43wird sich ebenfalls
30:44erkennlich zeigen.
30:45Gummert vor der Taxa.
30:51Verhoffnungswespo
30:53et passandeset.
31:00Seine Exzellenz
31:01wird eine Geldgeschenk
31:02durchaus im Vorzug geben.
31:03Das Leben im Feld
31:04ist teuer und aufwendig,
31:05Sie verstehen.
31:06Durchaus, Herr Leutnant.
31:15Georg!
31:19Georg!
31:26Tag,
31:27Rüdiger.
31:28Es muss nicht wichtig sein,
31:29Georg,
31:29aber ich dachte,
31:30es wäre gut,
31:31wenn ihr es wisst.
31:32Morgen gibt der Müffling
31:33ein Fest für die Schweden.
31:35Woher weißt du das?
31:36Ich war zu froh
31:37und da musste ich
31:37den Baldachin mit aufbauen.
31:39Außerdem haben sie
31:40die jungen Leute
31:40auf Schloss bestellt,
31:41damit sie tanzen.
31:42Wir müssen sofort aufbrechen.
31:47Das ist eine Gelegenheit.
31:49Danke für die Nachricht.
31:51Thomas,
31:52bereit alles vor.
31:56Vorher wollen wir
31:57von allem essen und trinken
31:58was auf dem Tisch.
31:59Bist du hier?
32:00Ja, wir lassen.
32:00Bist du hier?
32:03Ja, du bist hier.
32:05Ja, du bist hier.
32:05Ja, du bist hier.
32:06Ist doch was anderes
32:07als bei den Kaiserjahren.
32:08Ja, das kommt auch nicht
32:09gepasst.
32:10Ach, hey!
32:11Schubacken muss man
32:13das größte Stück bekommen.
32:14Das ist hier noch nie schwergefallen.
32:16Darf ich schon
32:17ein Minut abbekommen?
32:18Ja.
32:20Nein, oder nicht.
32:22Haltet euch bereit,
32:23Essen aufzukraten,
32:24Wein einzuschenken.
32:25Das ist kein Herz.
32:26Nein, nein.
32:27Einer reicht zu packen?
32:28Nein, nein.
32:29Nein, nein.
32:29Nein, nein.
32:29Nein, nein.
32:29Nein, nein.
32:29Nein, nein.
32:30Nein, nein.
32:30Nein, nein.
32:30Nein, nein.
32:30Nein, nein.
32:30Nein, nein.
32:31Da stecke ich meine Kräume hinein.
32:33Bis ihm die Lust vergeht.
32:34Nein, nein.
32:34Nein, nein, nein.
32:35Nein, nein, nein.
32:36Nein, nein, nein.
32:37Die Keule für mich, Matthias.
32:56Schön langsam.
32:57Nein, nein, nein.
33:27Nein, nein, nein, nein.
33:57Nein, nein, nein, nein, nein.
34:27Nein, nein, nein, nein.
34:56Peter, bitte.
35:26Was ist das?
35:56Wie feucht das hier ist.
36:00Na ja, das räume ich nicht, Sarah.
36:23Halt!
36:26Halt!
36:33Aus!
36:34Unsinn!
36:38Niemand baut deinen Gang so aufwendig,
36:41ihn dann plötzlich enden zu lassen.
36:46Ich habe mich die ganze Zeit gewundert,
36:48dass es bisher kein Hindernis gab.
36:50Keine Sicherung, wisst ihr?
36:52Wenn wir das gebaut hatten, wollten ungehindert die Burg verlassen, aber nicht, dass jemand unbeneit eindringen kann.
36:58Na, dann ist jetzt wenigstens einer zufrieden.
37:00Da hast du dein Hindernis. Lass deine drüben Witze.
37:03Wir müssen es schaffen. Das Fest wird nicht ewig dauern.
37:08Halt mal.
37:22Halt mal.
37:52Halt mal.
38:22Halt mal.
38:24Halt mal.
38:28Halt mal.
38:30Halt mal.
38:32Halt mal.
38:34Halt mal.
38:36Halt mal.
38:38Halt mal.
38:40Halt mal.
38:42Halt mal.
38:44Halt mal.
38:46Halt mal.
38:48Halt mal.
38:50Halt mal.
38:52Halt mal.
38:54Halt mal.
38:56Halt mal.
38:58Halt mal.
39:00Halt mal.
39:02Halt mal.
39:04Halt mal.
39:06Halt mal.
39:08Halt mal.
39:10Halt mal.
39:12Halt mal.
39:14Halt mal.
39:16Halt mal.
39:18Halt mal.
39:20Halt mal.
39:21Halt mal.
39:22Halt mal.
39:23Halt mal.
39:24Halt mal.
39:25Halt mal.
39:26Halt mal.
39:27Halt mal.
39:28Halt mal.
39:30Halt mal.
39:31Halt mal.
39:32Halt mal.
39:33Wie ein Zapfen?
39:34Wie ein Zapfen.
39:35Eine Kette und ein Zapfen.
39:36Du der Kuxmüller wenn der sein Wasserrat zum stehen bringen will dann zieht ja an einer
39:38Kette da ist ein Zapfen dran.
39:39Wenn einer den rauszieht läuft das Wasser ab ohne aufs Rad zu kommen.
39:41Halt fest.
39:45Lass langsam nach Freit.
39:52Klar.
40:01So, jetzt!
40:19Hau!
40:20Hau!
40:22Wir haben es geschafft!
40:24Wir haben es geschafft!
40:31Wir haben es geschafft!
41:01Wir haben es geschafft!
41:31Wir haben es geschafft!
42:01Wir haben es geschafft!
42:03Wir haben es geschafft!
42:05Wir haben es geschafft!
42:07Wir haben es geschafft!
42:09Mit der Haspel hier schafft das einer ganz allein!
42:11Dann treibt das Wasser ein Wasserrad an!
42:15Das bewegt einen Zug!
42:17Und der hebt diese Bohlenwand hoch!
42:19Eine Sperre hält sie offen!
42:21Dann hält sie offen!
42:23Löst du sie schließt sich mit der Bohlenwand auf der Zapfen!
42:25Und das Sickerwasser vom Berg führt die Grube langsam wieder auf!
42:28Wir müssen weiter!
42:29In Ordnung!
42:30In Ordnung!
42:31Du gehst mit mir!
42:33Ihr anderen!
42:34Ihr bleibt hier und wartet!
42:35Peter!
42:36Achtet darauf, dass uns die Bohlenwand nicht den Rückweg abschneidet!
42:39Gut, Georg!
42:40Ich komme auch mit, Georg!
42:41Nein!
42:42Du gehst zurück ins Lager!
42:45Wir sind noch nicht am Ziel!
42:47Wenn uns was passiert!
42:49Wer soll denn Bauern-General werden?
42:51Wer soll denn Bauern-General werden?
43:19Auflass!
43:21Lauf noch!
43:51Lauf noch!
44:19Lauf noch!
44:25Lauf noch!
44:27Lauf noch!
44:29Lauf noch!
44:39Lauf noch!
44:49Lauf noch!
44:59Lauf noch!
45:09Lauf noch!
45:19Lauf noch!
45:29Lauf noch!
45:39Lauf noch!
45:49Lauf noch!
45:59Lauf noch!
46:09Lauf noch!
46:11Lauf noch!
46:15Lauf noch!
46:17Lauf noch!
46:21Lauf noch!
46:23Lauf noch!
46:27Lauf noch!
46:29Lauf noch!
46:33Lauf noch!
46:35Lauf noch!
46:37Lauf noch!
46:39Lauf noch!
46:41Lauf noch!
46:43Lauf noch!
46:45Lauf noch!
46:51Lauf noch!
46:53Lauf noch!
46:55Lauf noch!
47:05Lauf noch!
47:07Lauf noch!
47:09Lauf noch!
47:11Lauf noch!
47:13Lauf noch!
47:15Für das gleiche Quatsch.
47:24Denk an Daniel Fuchs, Birnbaum.
47:28Diesmal kein Pistolenschütze im Hinterhalt.
47:45Die Quatsch.
48:15Das war's.
48:45Das war's.
49:15Das war's.
49:46Die Schweden haben bis jetzt kaum geplündert. Niemand wird uns glauben.
49:49Keiner wird auf den Verdachten zu uns in den Wald fliehen.
49:52Hier ist der Befehl des schwedischen Hauptquartiers.
49:56Birnbaum hatte ihn abgeschrieben, als ich ihn überraschte.
50:00Sie nehmen in jedem Dorf die fünf angesehensten Männer, Frauen und Kinder, als Geiseln.
50:06Wenn nicht zur bestimmten Stunde das Geforderte auf dem Furagenwagen der Truppe liegt,
50:13dann werden die Geiseln erschossen.
50:16Hier sind die Namen.
50:18Rüdiger, Kaspar, Kunze, Rössel aus Mela.
50:21Kirst, Kresse, Staude, Müller und Haas aus Dörpendorf.
50:27Hör auf zum Teufel!
50:28Wir gehen in die Dörfer.
50:36Ich kann Sie wirklich nicht vorlassen, Herr Leutnant.
50:38Die Herrschaften schlafen schon.
50:40Dann werden Sie sehr aufwecken, verdammt.
50:41Ich bitte vielmals zum Verzeihung, gnädiger Herr,
50:43aber Leutnant Lindström wünscht Sie dringend zu sprechen.
50:45Wie soll sich zum Teufel schlagen?
50:48Herr von Müffling, ich verlange eine Erklärung,
50:50und zwar für Stell, was geht in Ihren Dörfern vor.
50:54Herr Leutnant,
50:55verlassen Sie augenblicklich unser Schlafgemach.
51:00Das ist nicht das Benehmen eines Offiziers,
51:02sondern eines Pferdeknechts.
51:05Nicht genug, dass Ihre stinkenden Soldaten in allen Salons herumsitzen.
51:09Heinrich, schmeiß den Kerl raus!
51:11Halten Sie den Mund.
51:12Sie gehen entschieden zu beiden, Herr Leutnant.
51:14Ich frage Sie noch mal, was geht in Ihrem Dörfer vor?
51:16Was soll die Frage?
51:18Machen Sie uns ein Feuer unterziehen?
51:19Sie dürfen doch, Milan Pöwitz. Sie sind wie ausgestorben.
51:23Schmeiß ihn doch endlich raus!
51:25Ich protestiere.
51:27Entschieden.
51:28Antwortet Sie.
51:31Ist es der eine der Zeit, die Bauern werden auf den Feldern sein?
51:33Dann ist Ihr Advokat, Herr Birnbaum, wohl auch auf den Feldern.
51:37Was sollen wir mit Birnbaum?
51:39Ich sehe da keinen Zusammenhang.
51:40Wir schon, Herr von Mülfling.
51:42Sie treiben doppeltes Spiel.
51:45Der Verdacht liegt nahe, dass Sie hinter dem Rücken der swedischen Besatzungsmacht
51:48mit der Kaiserlichen paktieren.
51:50Für diese falsche Verleumdung!
51:52Sie stehen bis auf weiteres unter Strenghausarrest.
51:55Hier, halt mal.
52:24Na, alles versorgt?
52:49Ja.
52:52Na, Mutter?
52:54Ob wir hier lange bleiben müssen?
52:56Bis Sie abgezogen sind.
52:58Woher können wir nicht zurück.
52:59Was ist los, Vater?
53:03Leute!
53:04Die Dörfer!
53:05Die Dörfer brennen!
53:07Es brennt!
53:08Oh Gott!
53:09Unser Dorf!
53:11Herr, steh uns bei!
53:12Doch komm!
53:12Lördendorf brennt!
53:14Lördendorf brennt!
53:15Das Herz kann es einem brechen!
53:40Aber wir leben!
53:51Lördendorf brennt!
53:51Das Herz kann es aus.
53:53Lördendorf bin.
53:54Lördendorf bin.
53:55Lördendorf bin.
53:55Lördendorf bin.

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