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  • vor 5 Monaten
Ungarn ist in der EU mit am stärksten vom Klimawandel betroffen; weite Teile könnten bald zur Wüste werden, befürchten Demonstranten in der Hauptstadt Budapest. Sie machen unter anderem mit Kamelen gegen das Wassermanagement der Regierung mobil.

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Transkript
00:00Eine Karawane zieht durch die ungarische Hauptstadt Budapest.
00:04Sie umfasst Kamele und archaisch gekleidete Menschen, die lautstark Musik machen.
00:09Die Teilnehmer sind Wissenschaftler, Umweltschützer und Bauern.
00:12Sie eint ein Problem, die Trockenheit.
00:15Denn der Klimawandel macht Ungarn besonders stark zu schaffen.
00:18Weite Teile des Landes könnten bald zur Wüste werden, befürchten die Demonstranten.
00:23Im Karpatenbecken ist der wichtigste Klimaindikator nicht die Temperatur, sondern der Niederschlag.
00:30Wir befinden uns eben mitten in der globalen Erwärmung, die zu einem Rückgang der Niederschläge und einer Verschiebung der Jahreszeiten führt.
00:38Die Demonstranten fordern von der Regierung, frühere Pläne zum Wassermanagement aufzugeben, die eher auf die Entwässerung von Feldern setzen.
00:45Unser Ziel ist, dass die Bedingungen wieder so werden, dass wir Landwirtschaft betreiben können und dass die Leute hier leben können.
00:56Das ist auch die Existenzgrundlage der Städter.
01:02Die ungarische Regierung gibt an, schon jetzt genug Geld in neue Bewässerungssysteme zu investieren.
01:07Ministerpräsident Viktor Orban gilt als Klimawandel-Skeptiker.
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