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  • vor 5 Monaten

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Kurzfilme
Transkript
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00:01:48Ich will auch nicht, dass es vorbei ist.
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00:01:52Lass das.
00:01:54Was ist los?
00:01:56Bin ich dir peinlich?
00:01:58Du homophob.
00:02:00Hör auf, lass das.
00:02:02Ich freue mich schon, wenn du meine Eltern kennenlernst.
00:02:06Ich nicht.
00:02:10Die sind cool.
00:02:12Die sind tolerant.
00:02:14Mach dir da mal keinen Kopf.
00:02:16Die werden dich lieben.
00:02:18Nein. Nein.
00:02:20Warum soll ich das tun? Sag mir das, hä?
00:02:22Nein.
00:02:24Nein, hab ich nicht.
00:02:26Noch, kapierst doch endlich, du nervst.
00:02:30Hä?
00:02:31Nenn mir nur einen Grund.
00:02:33Ach, halt's Maul.
00:02:34Ey, das ist mir echt zu blöd mit dir.
00:02:36Das ist mir echt zu blöd mit dir.
00:02:38Was willst du, hä? Hä?
00:02:42Ach, du bist doch nicht ganz dicht.
00:02:44Guck mal, was redest du denn?
00:02:46Hör doch auf.
00:02:48Was willst du von mir, hä? Hä?
00:02:50Ey, das hat doch keinen Sinn mehr.
00:02:52Ey, du spielst doch.
00:02:54Ja, du spielst doch.
00:02:56Ja, du spielst doch.
00:02:58Ja, du spielst doch.
00:03:00Ja, du spielst doch.
00:03:02Wenn du anhetzt.
00:03:13Ja, du spielst doch.
00:03:16– Frau Brasch? – Können Sie uns beschreiben, was dann geschah?
00:03:37– Irgendwann konnte ich dann Markus Wegner überwältigen und dann habe ich mir diesen Gurt vom Hals gemacht und habe einen Ausgang gesucht.
00:03:50– Was passierte dann? – Da habe ich eine Tür gefunden und die war zu, zu, zu.
00:04:01– Frau Brasch? – Frau Brasch? – Frau Brasch? – Dann kann ich mich nicht an nichts mehr erinnern.
00:04:28– Ab da. – Sie dürfen den Zeugenstand verlassen.
00:04:36– Trotz der gutachterlich festgestellten schwerwiegenden Störung des Sozialverhaltens des Angeklagten Wegner besteht an dessen Schuldfähigkeit kein Zweifel.
00:04:45– Er hat die Tat gemeinsam mit seiner Frau ausführlich und detailliert geplant und die Arglosigkeit seiner Opfer gezielt zur Begehung seiner Taten genutzt.
00:04:55– Alles klar? – Ja.
00:05:09– Mir geht's gut.
00:05:13– Mir geht's gut.
00:05:19– Mir geht's gut.
00:05:24– Ja? Günther?
00:05:28– Ja.
00:05:30– Kannst du mir den Standort schicken?
00:05:32– Gut.
00:05:34– Ich muss los.
00:05:35– Günther?
00:05:48– Nein, ist nicht so gut gelaufen.
00:05:51– Passen Sie auf Sie auf.
00:05:55– Hallo Günther.
00:05:56– Also, die gute Nachricht, die Sache ist übersichtlich. Der Täter hat sich problemlos festnehmen lassen, alles zugegeben und die Tatwaffe ausgehändigt. Ein Nothammer. Länger als eine Woche dürfte uns der Fall nicht beschäftigen.
00:06:11– Und was ist die schlechte Nachricht?
00:06:13– Ach so, ja. Es ist heftig.
00:06:15– Christoph Oschmann. 44. Wohne auf dem Berlin. Mehr wissen wir noch nicht. Die Kollegen versuchen gerade Angehörige ausfindig zu machen.
00:06:38– Auflassen. Kannst du die Tür bitte auflassen? Irgendwann auflassen.
00:06:58– Was?
00:07:17– Ich brauch mal Luft.
00:07:21– Ich brauch mal Luft.
00:07:28– Gut, dann fangen wir jetzt nochmal von vorne an.
00:07:38– Sagen Sie mir einen Namen.
00:07:40– Adam Dahl.
00:07:42– Wie alt sind Sie?
00:07:45– 21.
00:07:47– Und Sie leben in Magdeburg?
00:07:51– Ja.
00:07:53– Adam, Sie haben einen Mann erschlagen.
00:07:58– Ja.
00:08:01– Und Sie wissen nicht warum?
00:08:06– Nein.
00:08:08– Sie kannten den Mann nicht.
00:08:10– Sie haben ihn nie vorher gesehen.
00:08:13– Und im Zugabteil.
00:08:15– Ja.
00:08:17– Sie haben ihn nie vorher gesehen.
00:08:20– Sie haben ihn nie vorher gesehen.
00:08:23– Und im Zugabteil.
00:08:25– Ja.
00:08:26– Gab es da ein Kontakt, ein Gespräch, ein Streit? Irgendwas.
00:08:39– Was ist passiert?
00:08:41– Ich weiß es nicht.
00:08:45– Und dann sag ich Ihnen jetzt, was passieren wird.
00:08:47– Sie werden dem Ermittlungsrichter vorgeführt.
00:08:48– Und der wird entscheiden, dass Sie in Untersuchungshaft kommen.
00:08:52– Während Sie inhaftiert sind, werden wir Ihre Familie, Ihre Freunde, Ihre Bekannten befragen, ob Sie vielleicht eine Ahnung haben, warum Adam Dahl einen Mann, den er vorgibt, nicht zu kennen, von dem er behauptet, ihn noch nie vorher getroffen zu haben, warum er ihn brutalst zusammengeschlagen und getötet hat.
00:09:07– Ich würde es aber lieber von Ihnen hören.
00:09:08– Ich weiß es doch nicht. Ich kann mich nicht erinnern. Ich kann mich einfach nicht erinnern. Stimm was nicht. Irgendwas passiert hier drin. Ich habe Angst.
00:09:28– Ich habe Angst.
00:09:32– Hälfte mir.
00:09:39– Gut, dann machen wir jetzt. Machen wir jetzt mal eine Pause.
00:09:45– Dann können Sie sich duschen und Kleidung wechseln.
00:09:48– Ich halte es nicht mehr aus! – Hälfte!
00:10:01– Schnell, die Waffe! Der bringt dich um!
00:10:03– Auf und auf!
00:10:04– Mach das weg!
00:10:05– Auf weg!
00:10:06– Hinlegen!
00:10:07– Hinlegen!
00:10:08– Jungs!
00:10:09– Es ist nichts.
00:10:10– Alles okay.
00:10:23– Ich trink was.
00:10:24– Der Schuss!
00:10:25– Hat den Jungen getroffen. War nur ein Streifschuss!
00:10:29Hat den Jungen getroffen. War nur ein Streitschuss.
00:10:39Bleib, bleib, bleib, bleib, bleib, bleib.
00:10:41Alles okay, alles okay.
00:10:59Bleib, bleib.
00:11:29Bleib, bleib, bleib.
00:11:58Ich bin mir nicht sicher, ob Sie das schaffen.
00:12:16Sie sind angeschlagen, Brasch.
00:12:19Das eben war eine riesengroße Scheiße.
00:12:21Das wird was nach sich ziehen, das muss Ihnen doch klar sein.
00:12:24Ich meine, ich wiederhole mich wirklich seit Monaten, aber Sie wissen, ich halte große Stücke auf unsere Therapeutin Frau Dr. Bräunlich.
00:12:31Ich gehe zu niemandem, der Bräunlich heißt.
00:12:35Also gut, im Grunde genommen haben wir auch schon alles, was wir brauchen.
00:12:38Täter, Tatwaffe, Geständnis.
00:12:40Ja, aber kein Motiv.
00:12:41Die Staatsanwaltschaft ist auch glücklich ohne Motiv.
00:12:44Aber ich nicht.
00:12:45Von mir aus.
00:12:46Dann verhören Sie Dahl einfach nochmal.
00:12:48Vielleicht erzählt er Ihnen dann, was sein Motiv war.
00:12:50Das kann er nicht, weil er sich nicht erinnert.
00:12:52Ja, das behauptet er.
00:12:54Eine retrograde Amnesie nach extremen Erlebnissen.
00:12:56Das gibt's.
00:12:57Und das ist gerade reingekommen.
00:12:58Laut Schnelltest war Adam Dahl während der Tat clean.
00:13:01Keine Drogen, kein Alkohol.
00:13:02Der macht auf unzurechnungsfähig.
00:13:04Ist glasklar in der Birne.
00:13:05Jetzt sagen Sie mir nicht, dass Sie auf diese Psychonummer abfahren.
00:13:08Ich meine, was ist denn das für eine Vertrauensseligkeit?
00:13:10Der Mann ist gemeingefährlich.
00:13:12Ich glaube, dass da noch jemand im Abteil war.
00:13:14Was?
00:13:14Wer?
00:13:15Ich glaube, dass noch jemand im Abteil war.
00:13:17Der hat die Notbremse gezogen und ist dann abgehauen.
00:13:21Das hier lag zwischen den Sitzen.
00:13:25Aber Oschmann und Dahl sind beide Nichtraucher.
00:13:28Aber Dahl hat gesagt, dass er mit Oschmann allein war.
00:13:30Ja, vielleicht schützt er jemanden.
00:13:32Ein Freund von ihm, ein Bekannter.
00:13:35Der hier zum Beispiel.
00:13:36Er ist leider nicht markiert.
00:13:37Die Jacke hatte doch Adam Dahl bei seiner Festnahme an.
00:13:42Der hier zum Beispiel.
00:14:12Der hier zum Beispiel.
00:14:42Das dritte Mal, so kann ich dich nicht brauchen.
00:14:45Mal lieber alleine.
00:14:46Und der Schlüssel, du musst ihn wiederfinden.
00:14:48Sonst kriegen wir Ärger.
00:14:49Ich kriege Ärger.
00:14:50Ich verliere meinen Job.
00:14:52Willst du das, ha?
00:14:56Nicht so, Onkel.
00:15:00Nur müde.
00:15:02Wegen deinem Vater?
00:15:04Ja.
00:15:05Er wird wieder gesund.
00:15:06Alles wird gut.
00:15:07Wir müssen uns nur anstrengen.
00:15:10Wenn du dein Bestes gibst, gib Gott sein Bestes zurück.
00:15:14Heimo.
00:15:15Ja.
00:15:16Bestimmt.
00:15:37Ich war in Panik, ich wollte nur weg.
00:15:40Das verstehe ich.
00:15:43Ich will einfach nur wissen, was im Zug passiert ist.
00:15:46Was soll ich sagen?
00:15:47Er ist einfach ausgerastet.
00:15:49Komplettlich.
00:15:52Ich weiß auch nicht, was in ihm vorging.
00:15:53Aber Sie sind doch miteinander befreundet, Adam Dahl und Sie, oder?
00:15:58Ja, ich kenn ihn halt vom...
00:16:00Also, ich kenn ihn kaum vom Feiern halt.
00:16:02Flüchtig.
00:16:03Alles, woran Sie sich erinnern können.
00:16:04Ein Blick, ein Wort, irgendwas, was bei Adam diese Reaktion hervorgerufen haben könnte.
00:16:13Wäre wichtig für mich.
00:16:14Sie suchen einen Grund?
00:16:15Es gab keinen Grund.
00:16:16Es gibt immer einen Grund.
00:16:17Bin ich jetzt festgenommen oder so, wenn nicht, dann würde ich gerne weitermachen.
00:16:22Ich hab nur was vor heute.
00:16:24Ja, klar.
00:16:25Danke.
00:16:31Die Verletzung war oberflächlich.
00:16:32Was mir mehr Sorgen macht, ist ein seelischer Zustand.
00:16:35Es gab keine psychischen Erkrankungen in seiner Vorgeschichte.
00:16:38Allerdings habe ich die Info bekommen, dass bei Adam Dahl im Alter von acht Jahren FASD diagnostiziert wurde.
00:16:44Und ich darf ihn heute wirklich nicht sprechen.
00:16:46Nein.
00:16:47Und was soll es auch bringen?
00:16:48Er kann sich nach wie vor nicht erinnern.
00:17:01Vielleicht, wenn...
00:17:03Wenn wir irgendeinen Anhaltspunkt hätten, ein Schlüsselwort, mit dem man ihn konfrontieren könnte,
00:17:07könnte man mit etwas Glück die Erinnerung zurückholen.
00:17:10Miss Jaren Brasch ist Adams Vater.
00:17:17Wir kennen uns.
00:17:19Allerdings bisher nicht persönlich.
00:17:22Klaus Volker Dahl, Direktor des EKA.
00:17:26Ade.
00:17:28Ich weiß, wer Sie sind.
00:17:30Fahren Sie zufällig in die Stadt?
00:17:33Wissen Sie vielleicht, wo die nächste Post ist?
00:17:36Wenn Sie mich da absetzen könnten, das wäre nett.
00:17:48Sie sollen wissen, dass Adam sich noch nie etwas hat zu Schulden kommen lassen.
00:17:53Er ist ein freundlicher Junge.
00:17:56Großzügig.
00:17:57Beliebt.
00:17:58Klug.
00:17:59In einem Monat wollte er an die Regents-Universität in London gehen.
00:18:05Ich weiß nicht, was da in diesem Abteil passiert ist.
00:18:09Aber ich weiß, dass ich meinen Sohn kenne.
00:18:12Meine Frau und ich.
00:18:13Ich meine, wir kennen ihn seit seinem ersten Atemzug.
00:18:17Ich versichere Ihnen, die Aggression ging nicht von Adam aus.
00:18:31Er war abscheut geweiht.
00:18:33Er ist da in etwas hineingeraten.
00:18:37Schuldlos.
00:18:39Und wessen Schuld ist es dann?
00:18:42Oschmanns?
00:18:44Christoph Oschmann.
00:18:46Er hat ein ordentliches Vorstrafenregister.
00:18:49Diebstahl, Körperverletzung, Drogendelikte.
00:18:52Außerdem soll er ein Alkoholproblem gehabt haben.
00:18:55Auch haben Sie bisher keinerlei Angehörige oder Freunde gefunden.
00:18:59Richtig?
00:19:00Er hat nicht sehr beliebt gewesen zu sein.
00:19:02Er weiß aber alles nichts mit seinem gewaltsamen Tod zu tun, hat Herr Dahl.
00:19:07Es kommt drauf an.
00:19:10Auf was?
00:19:13In welche Richtung Sie Ihre Ermittlungen lenken.
00:19:27Ich denke, wir beenden das Gespräch jetzt.
00:19:31Bitte verzeihen Sie.
00:19:35Der Schock lässt mich nicht klar denken.
00:19:41Tut mir leid.
00:19:50Herr Dahl?
00:19:52Der Brief.
00:19:54Andererseits könnten Sie ihn auch einfach für mich mitnehmen.
00:19:58Geht ja eh an Ihren Dienststellenleiter.
00:20:01Die Empfehlungen, Disziplinarverfahren gegen Sie einzuleiten.
00:20:07Ein suizidgefährdeter Verdächtiger ist in Ihrer Obhut durch grob fahrlässiges Verhalten an eine Waffe bekommen.
00:20:15Es könnte Ihre Entfernung aus dem Dienst nach sich ziehen.
00:20:17Zumindestens jedenfalls die Zurückstufung Ihres Dienstgrades.
00:20:24Ihr Glück, dass mein Sohn noch lebt.
00:20:28Kommissarin Brasch.
00:20:29Er hat es so gehofft, dass wir diesen ganzen Mist umgehen können, Sie Ihren Fehler wiedergutmachen wollen.
00:20:41Aber ausgerechnet jetzt haben Sie Ihre Vorliebe für Dienst nach Vorschrift entdeckt.
00:20:46Ist schade.
00:20:48Alles klar.
00:20:50Was ist klar?
00:20:52Ich werde dem Sohn helfen.
00:20:55Das ist klar.
00:20:59Ich werde dem Sohn helfen.
00:21:25Ich werde von der Osten beeinflusstätten.
00:21:27Oh nein.
00:21:32Ich werde dem Sohn bedingungen in einem Schiff.
00:21:35Ich werde er insulin in einer Unterlegung machen.
00:21:38Also habe ich diesen Umfeld überlegte,
00:21:41ganz gut gesammelt.
00:21:43Was ist das??
00:21:44Sie sind ein Paar, Adam und sich, richtig?
00:22:00Jo.
00:22:01Ist das verboten?
00:22:04Natürlich nicht.
00:22:09Prost.
00:22:11Na dann.
00:22:13Schöner Abend.
00:22:17Jetzt hören Sie mir mal zu. Ihr Freund steckt in gewaltigen Schwierigkeiten.
00:22:21Er ist 21 und das Jugendstrafrecht trifft auf ihn nicht mehr zu. Verstehen Sie?
00:22:25Und wenn wir nicht herausfinden, was Ihren Freund so verdammt wütend gemacht hat in diesem Zug,
00:22:29dann wird die Staatsanwaltschaft ihre eigenen Schlüsse ziehen.
00:22:31Weil seine Motivation macht nämlich den entscheidenden Unterschied.
00:22:34Körperverletzung mit Todesfolge, Totschlag oder vorsätzlicher Mord.
00:22:38Verstehen Sie, wovon ich rede? Kapieren Sie das überhaupt?
00:22:40Kapieren Sie das, wovon ich rede?
00:22:42Kapieren Sie das, wovon?
00:22:43Er war nicht wütend.
00:22:44Was dann?
00:22:45Er hatte Angst. Er hatte, als ob er um sein Leben kämpfen würde.
00:22:48Angst wovor? Wovor hat er Angst?
00:22:50Angst wovor?
00:22:51Er hat, er hat irgendwas gebrüllt.
00:22:53Was hat er gebrüllt?
00:22:54Was hat er gebrüllt?
00:22:55Kaspar.
00:22:56Kaspar.
00:23:03Ah, Kaspar.
00:23:11Kaspar.
00:23:12Kaspar.
00:23:13Kaspar.
00:23:14Kaspar.
00:23:15Kaspar.
00:23:16Kaspar.
00:23:33Tja, ich freue mich, dass Sie da sind.
00:23:37Lemp schwirrt auf Sie.
00:23:39Sagt, Sie seien die Beste.
00:23:41Danke, dass Sie eine Ausnahme machen will.
00:23:43Wir brauchen Ihre Hilfe.
00:23:44Das glaube ich.
00:23:48Lemp hat mir auch von Ihnen erzählt.
00:23:51Sie reden über mich.
00:23:53Dass Sie seine beste Ermittlerin sind.
00:23:55Die Frau mit der höchsten Aufklärungsrate.
00:23:59Jetzt geht es aber nicht um mich, Frau Breulich.
00:24:00Jetzt geht es um Adam Dahl.
00:24:01Ja, ich weiß, worum es geht, Frau Brasch.
00:24:04Die tatbezogene Amnesie.
00:24:08Dieser dissoziative Zustand ist Fluch und Segen zugleich.
00:24:12Einerseits schützt er die Betroffenen vor den traumatischen Erinnerungen.
00:24:16Andererseits kann das Erlebte nicht aufgearbeitet werden.
00:24:20Es bleibt.
00:24:22Hier.
00:24:24Abgekapselt im lymbischen System.
00:24:26In der Amygdala.
00:24:29Und richtet von dort aus Schaden an.
00:24:32Kurz, wenn wir anfangen.
00:24:43Können Sie vielleicht die Tür auflassen?
00:24:45Adam hat gleich ein klaustrophobischer...
00:24:46Ich muss das nicht machen, wenn du nicht willst.
00:25:02Ich muss.
00:25:04Du musst das nicht machen, wenn du nicht willst.
00:25:09Ich muss.
00:25:13Da ist ein Loch in meinem Kopf, das immer größer war.
00:25:14Ich verschwinde.
00:25:19Kannst du sie jetzt schließen?
00:25:32Alles ist angenehm und warm.
00:25:36Und bist nun auf dem Weg zurück nach Hause.
00:25:41Du und Tommy.
00:25:42Sitz im Zug.
00:25:44Es geht euch gut.
00:25:46Ja.
00:25:46Was passiert dann?
00:25:53Ein Mann steckt ein.
00:25:55Er setzt sich uns gegenüber.
00:25:58Was macht der Mann?
00:25:59Er telefoniert.
00:26:01Was passiert dann?
00:26:02Fragen Sie nach Kaspar.
00:26:12Hat der Mann im Zug etwas mit Kaspar zu tun?
00:26:18Ich...
00:26:19Ich kann nichts sehen.
00:26:22Ich...
00:26:23Da ist der Zaun.
00:26:28Der Zaun ist da.
00:26:29Ich...
00:26:30Ich kann nicht helfen.
00:26:31Ich...
00:26:32Ich kann nichts sehen.
00:26:33Adam.
00:26:34Was geschieht mit Kaspar?
00:26:37Aber...
00:26:37Ich hör's.
00:26:40Ich hör's.
00:26:41Es passiert hinter dem Zaun.
00:26:42Was?
00:26:43Was passiert hinter dem Zaun?
00:26:46Es ist schrecklich.
00:26:47Hör auf!
00:26:49Hör auf!
00:26:50Aufhören!
00:26:51Wovor hast du Angst?
00:26:52Ich kann nicht.
00:26:53Ich bin bei dir.
00:26:53Hör auf!
00:26:55Hör auf!
00:26:55Adam, beruhige dich.
00:26:58Ich kann nicht.
00:27:00Hör auf!
00:27:01Grab!
00:27:02Grab!
00:27:03Grab!
00:27:04Grab!
00:27:05Hör auf!
00:27:06Hör auf!
00:27:08Adam.
00:27:10Du kehrst jetzt zurück.
00:27:13Drei, zwei, eins.
00:27:23Krab!
00:27:25Krab!
00:27:25Krab!
00:27:25Krab!
00:27:25Krab!
00:27:26Krab!
00:27:27Vielleicht ein Nachname.
00:27:29Krabb, eine Pflanzenart aus der Gattung der Färberröten.
00:27:33Leute, das ist jetzt nicht euer Ernst, oder?
00:27:35Konzentrieren wir uns doch bitte mal hier auf die Fakten, ja?
00:27:38Hier, was wissen wir über das Opfer? Wer war der Mann?
00:27:42Arbeit, Freizeit, Bekanntenkreis. Gibt's eine Schnittstelle zu Adam Dahl?
00:27:47Bisher keine. Das Smartphone, das Christoph Aschmann bei sich hatte, wurde vor drei Monaten als geschulden gemeldet.
00:27:53Ob er es selbst geklaut oder über eine Header-Plattform gekauft hat, wissen wir nicht.
00:27:56Jedenfalls waren kaum eigene Daten drauf gespeichert.
00:27:59Die Telefonnummer von drei Bekannten, die aber nichts mit dem Namen Adam Dahl anfangen konnten.
00:28:03Ein Pizzalieferservice und das Büro des Callcenters, für das er zuletzt gearbeitet hat.
00:28:09Kurz zu seinem Tod hat er mit seiner Ex-Freundin telefoniert.
00:28:11Es ging um unbezahlte Alimente für seine vierjährige Tochter, die er noch nie gesehen hat.
00:28:16Er hat telefoniert.
00:28:18Christoph Aschmann wird in drei Tagen beigesetzt.
00:28:20Da gehen Sie hin. Vielleicht finden Sie einen jemanden, der Ihnen was erzählen kann über ihn.
00:28:24Er hat telefoniert. Seine Stimme.
00:28:27Was mit der Stimme?
00:28:28Ein Mann kommt ins Abteil. Adam kennt ihn nicht. Glaubt er jedenfalls.
00:28:32Aber in Wirklichkeit hat er mit diesem Mann etwas erlebt, was so traumatisch war,
00:28:37dass er sich nicht daran erinnern kann, dass er es gelöscht hat, dass er es verdrängt.
00:28:41Der Mann telefoniert. Er hört seine Stimme.
00:28:43Und die Stimme löst bei ihm etwas aus, womit er nicht klarkommt.
00:28:49Panik. Angst. Todesangst. Oder ich. Keine Ahnung.
00:28:54Panik.
00:28:59UNTERTITELUNG
00:29:29UNTERTITELUNG
00:29:47Bianca?
00:29:51Bianca, die Polizei ist hier.
00:29:54Ich kann sie doch hier alleine lassen.
00:30:00Ja.
00:30:24Hallo.
00:30:34Guten Tag.
00:30:36Entschuldigung, ich bin Kommissarin Brasch.
00:30:40Ja, das weiß ich. Mein Mann hat ja mit Ihnen gesprochen.
00:30:42So kann man es auch nennen.
00:30:44Wie geht es meinem Kind?
00:30:46Wie geht es meinem Kind?
00:30:48Ich bin hier wegen Christoph Orschmann.
00:30:52Ich glaube, dass Adam und er sich von früher kannten.
00:30:56Ich glaube, dass Adam und er sich von früher kannten.
00:31:00Sagt Ihnen der Name irgendetwas?
00:31:02Nein.
00:31:04Und wenn, dann hätte ich Sie längst informiert.
00:31:06Wie ist es mit dem Namen Kaspar?
00:31:08Kaspar?
00:31:10Ja, ich glaube, es ist ein Schulfreund.
00:31:12Oder war Adam mal in einen Kaspar verliebt?
00:31:14Ach ja.
00:31:16Nicht, dass ich wüsste.
00:31:18Also, Adam hatte ja alle seine Liebsten angeschleppt.
00:31:22Ich habe sie alle gerne empfangen.
00:31:24Es gab hier einen Lukas, einen Steven, ein ganz entzückender junger Mann, einen Dennis, einen Yussuf.
00:31:44Nein, aber kein Kaspar.
00:31:47Zeigt Ihnen das etwas?
00:31:57Krabbel.
00:31:59Was ist das denn?
00:32:00Das weiß ich noch nicht.
00:32:02Ich weiß nur, dass es in Zusammenhang steht mit Adams Trauma.
00:32:05Was reden Sie denn da?
00:32:08Was ist Ihrem so Unschreckliches passiert, Frau Dahn?
00:32:14Jetzt hören Sie mir mal zu.
00:32:16Unser Sohn hatte die beste Kindheit, die man einem Kind nur angedeihen lassen kann.
00:32:20Ich und mein Mann, wir haben Adam in allem beschützt.
00:32:25Mit allen Mitteln.
00:32:27Vor allem und jedem.
00:32:28Das können Sie mir glauben.
00:32:36Ja, natürlich.
00:32:39Entschuldigen Sie, dass ich Sie gestört habe.
00:32:44Danke.
00:32:46Krabb.
00:32:47Professor Krabb.
00:32:48Und das ist noch nicht alles.
00:32:49Bei deinem Namen Kaspar.
00:32:50Der hat was Klick gemacht bei dir.
00:32:51Der hat Adams Mutter was gesagt.
00:32:52Na nun lassen Sie die arme Frau in Ruhe.
00:32:53Kommen Sie her.
00:32:54Das schreibt sich zwar anders, aber sprechen Sie es mal aus.
00:32:55Krabb.
00:32:56Krabb.
00:32:57Krabb.
00:32:58Krabb.
00:32:59Krabb.
00:33:00Krabb.
00:33:01Krabb.
00:33:02Krabb.
00:33:03Krabb.
00:33:04Krabb.
00:33:05Krabb.
00:33:06Krabb.
00:33:07Krabb.
00:33:08Krabb.
00:33:09Krabb.
00:33:10Krabb.
00:33:11Krabb.
00:33:12Krabb.
00:33:13Krabb.
00:33:14Krabb.
00:33:15Krabb.
00:33:16Krabb.
00:33:17Krabb.
00:33:18Krabb.
00:33:19Krabb.
00:33:20Krabb.
00:33:21Krabb.
00:33:22Krabb.
00:33:23Krabb.
00:33:24Krabb.
00:33:25Krabb.
00:33:26Krabb.
00:33:27Krabb.
00:33:28Krabb.
00:33:29Krabb.
00:33:30Krabb.
00:33:31Krabb.
00:33:32Krabb.
00:33:33Krabb.
00:33:34Krabb.
00:33:35Krabb.
00:33:36Krabb.
00:33:37Krabb.
00:33:38Krabb.
00:33:39Krabb.
00:33:40Krabb.
00:33:41Krabb.
00:33:42Krabb.
00:33:43Krabb.
00:33:44Krabb.
00:33:45Krabb.
00:33:46Krabb.
00:33:47Der Fall ist geklärt. Herr Bogunowitsch ist bereit für seine Aussage.
00:34:00Gut, dann fangen wir an.
00:34:17Wann fing das an mit Mobbing in der Schule, Carina?
00:34:20Ich glaube, so in der dritten, vierten Klasse.
00:34:24Entschuldigung, weißt du, wo ich Professor Krapfel, ne?
00:34:27Ja, seit zwei. Danke.
00:34:30Das ist andere Mädchen, äh, Leonie, sie zum ersten Mal Feuermelder nannte.
00:34:35Wie haben die anderen Kinder reagiert?
00:34:39Gelacht.
00:34:40Und die Lehrer?
00:34:42Haben mir nicht geholfen.
00:34:45Also mussten sie sich selbst helfen.
00:34:48Erinnern Sie sich, wie Sie sich gewehrt haben, Carina?
00:34:52Nein.
00:34:54Der Zirkel?
00:34:56Zirkel?
00:34:58Ihre alte Lehrerin sagte etwas von einem Zirkel.
00:35:02Ja.
00:35:04Stimmt, den Zirkel habe ich genommen.
00:35:09Ja, gut.
00:35:11Gut, Carina, weiter erinnern Sie sich.
00:35:13Weil
00:35:14weil ich so wütend war
00:35:17und verletzt.
00:35:20Und weil ich sie auch verletzen wollte.
00:35:22Und da
00:35:23habe ich ihr den Zirkel in den Arm gestochen.
00:35:27Zirkel in den Arm gestochen.
00:35:32Genau, ganz genau.
00:35:36Bianca Dahl.
00:35:37Tolle Psychologin.
00:35:38Ach, geht's um diese schreckliche Geschichte im Zug?
00:35:46Ihren Sohn.
00:35:47Da habe ich von gelesen.
00:35:48Ja.
00:35:49Ich wollte eigentlich wissen,
00:35:50ob Sie Privatkontakte miteinander haben.
00:35:52Also, ob Sie die Familie besser kennen.
00:35:54Ich?
00:35:55Nee, gar nicht.
00:35:56Ich habe damals ein Seminar bei ihr besucht,
00:35:58als sie noch hier an der Uni doziert hat.
00:36:00That's it.
00:36:01That's it.
00:36:01Hm.
00:36:03Und wann war das?
00:36:04Warum Sie das auf einmal tun?
00:36:06Ach, da wären wir wieder beim Gedächtnis.
00:36:09Äh, 1999, 2000.
00:36:12Jedenfalls waren alle ziemlich dauernd,
00:36:13als sie nach der Babypause nicht zurückkamen,
00:36:15die über Bücher geschrieben hat.
00:36:16Sie war mega beliebt bei uns Studenten.
00:36:18Kleiner war mit 43.
00:36:20Ja.
00:36:21Bei Ihnen ist ja nicht so witzig.
00:36:22Die Probandin leidet wegen einer alten Mobbing-Geschichte,
00:36:27die nie stattgefunden hat.
00:36:34Gab keinen Mobbing.
00:36:36Carina hat gerade einen gewalttätigen Zirkelangriff zugegeben,
00:36:39den sie nie begangen hat.
00:36:41Versuch geglückt.
00:36:44Das Gedächtnis ist ein komplexes und fehleranfälliges System,
00:36:49also relativ easy zu manipulieren.
00:36:50Wir haben nur echte Erinnerungsbruchteile
00:36:53mit falschen zusammengeflochten.
00:36:56Eola, fertig ist ein Stück neue Lebensgeschichte.
00:36:59Geht das auch umgekehrt?
00:37:01Kann man etwas ausradieren, was man erlebt hat?
00:37:04Festplatte löschen.
00:37:05Mhm.
00:37:06Klaro.
00:37:08Kennen Sie die Bücher von Bianca Dahl?
00:37:10Mhm.
00:37:11Sie ist The Master of Memory.
00:37:13Müssen Sie lesen.
00:37:14Mega spannend.
00:37:17Master of Memory.
00:37:19Mhm.
00:37:20Kapitel 11.
00:37:30Mit dem Ziel, Menschen zu helfen,
00:37:31die an posttraumatischer Belastungsstörung leiden,
00:37:34arbeiten Wissenschaftler an einer Methode,
00:37:36unangenehme Ereignisse vergessen zu lassen.
00:37:39Dazu werden die angstgenadenen Erinnerungen
00:37:41zunächst erneut hervorgerufen,
00:37:43um sie dann mit neutralen Informationen zu überschreiben.
00:37:47So wird das Erlebte aus dem Gedächtnis gelöscht.
00:37:52Warte mal, das heißt, ein Gewaltopfer zum Beispiel
00:37:54könnte sich überhaupt nicht mal an die Tat erinnern.
00:37:57Nee.
00:37:58Und auch nicht an die Täter.
00:38:00Ganz praktisch für den Täter, oder?
00:38:02Die Täterin.
00:38:03Die ist bewusst, wir reden hier über eine renommierte Psychologin
00:38:06und den Ex-LKA-Direktor.
00:38:09Ja.
00:38:10Gewalt oder Missbrauch an Kindern kommt in allen sozialen Schichten vor.
00:38:14Wir wissen jetzt, was im Zugabteil passiert ist.
00:38:17Und es hat nichts mit Adams Eltern zu tun.
00:38:20Kennen Sie sich?
00:38:22Frau Kurt?
00:38:24Eine, ich darf das doch sagen,
00:38:26der renommiertesten Anwältin
00:38:27in unseres schönen Bundeslandes
00:38:29und sie vertritt die Dahls.
00:38:32Und sie hat Licht ins Dunkel gebracht.
00:38:35Das war kein Hexenwerk.
00:38:36Er war einfach so weit.
00:38:38Tomis Savbogonowitsch ist endlich mit der Wahrheit rausgerückt.
00:38:42Ja, und nach seiner Aussage
00:38:44stellt sich der Sachverhalten gänzlich anders dar.
00:38:47Christoph Oschmann hat den Streit angefangen
00:38:50und die beiden jungen Männer mit einer Schusswaffe bedroht.
00:38:53Adam Dahl handelte in Notwehr.
00:38:55Ich habe der Staatsanwaltschaft bereits mitgeteilt,
00:38:58dass ich mich auf Paragraf 33 des SDGB berufen werde.
00:39:02Überschreitet der Täter die Grenzen der Notwehr
00:39:04aus Verwirrung, Furcht oder Schrecken,
00:39:07so wird er nicht bestraft.
00:39:10Ihr habt Borkudowitsch ohne mich verheben?
00:39:13Sie waren in Halle.
00:39:19Oh Gott.
00:39:20Was hast du denen erzählt?
00:39:35So, was hast du denen erzählt?
00:39:37Die Wahrheit?
00:39:37Die Wahrheit? Wessen Wahrheit?
00:39:38Deren Wahrheit? Deine Wahrheit?
00:39:40Was für eine Wahrheit?
00:39:40Der hat uns angepöbelt.
00:39:42Der Typ entzog, das war ein Arschloch.
00:39:43Der hat uns beleidigt, hat uns...
00:39:47hat uns schuchselt.
00:39:49Wie hat er euch genannt?
00:39:51Wie hat er euch genannt?
00:39:53Schuchteln?
00:39:54Was?
00:39:55Was?
00:39:55Schuchteln hat er uns genannt.
00:39:57Der Typ im Zug hat angefangen, dieser Wichser.
00:39:59Er hat Adam genommen, hat ihn geschubst,
00:40:00hat ihn angespuckt, hat ihn eine Waffe am Kopf gehalten.
00:40:03Adam hat sich nur gewehrt.
00:40:04Adam ist das Opfer hier.
00:40:05Du lügst doch.
00:40:06Du lügst doch.
00:40:07Du lügst.
00:40:13Du lügst!
00:40:14Kommen Sie, Brasch.
00:40:23Sie haben sich da in was verrannt.
00:40:25Ja?
00:40:26Ja.
00:40:26Der Reich ist, hat recht.
00:40:28So läuft's doch hier.
00:40:29Komm, Sie lassen Ihren albernen Privatkrieg mit den Dals aus den Ermittlungen aus.
00:40:32Privatkrieg mit den Dals?
00:40:33Sie wollten ein Motiv.
00:40:35Jetzt haben Sie ein Motiv.
00:40:36Sie wollten dem Jungen helfen.
00:40:37Dem Jungen ist geholfen.
00:40:39Gibt's irgendwann mal einen Punkt, an dem Sie zufrieden sind?
00:40:41Ja, wenn ich die Wahl kenne!
00:40:50Sein Freund Tommy hat behauptet, dass Oshman euch mit einer Waffe bedroht hat.
00:40:55Tommy hat ihm 200 Euro aus der Jacke geklaut und wir haben mit der Waffe und dem Geld abgehauen.
00:41:00Sein Vater hätte Parkinson.
00:41:01Und deswegen braucht er das Geld.
00:41:04Und deswegen hat er geschwiegen.
00:41:07Ja.
00:41:10Ja, das würde Sinn ergeben.
00:41:11Das ist nicht das erste Mal, dass ich beleidigt werde, weil ich schwul bin.
00:41:18Adam, diese ganze Geschichte ist erfunden und du weißt das und ich weiß es auch.
00:41:22Nein.
00:41:23Nein, so war das.
00:41:25Wie Tommy sagt.
00:41:26Das war Notwehr.
00:41:34Gut.
00:41:35Dann musst du dein Geständnis zurückziehen und ein neues ablegen.
00:41:38Hast du das gemacht?
00:41:52Hast du einen Stift hier in der Zelle?
00:41:57Adam, hast du einen Stift hier in der Zelle?
00:41:58Kannst du mir das da draufzeichnen, genauso wie das da aussieht?
00:42:21Ja, genau so.
00:42:23Zu der Explosion war es gestern Morgen um kurz nach neun gekommen.
00:42:31Wenn wir auf Säugendriffen von einem herren Blitz, dann haben wir es einen Feuerballen gegeben.
00:42:3716 Menschen wurden verletzt, viel davon schwer.
00:42:40Am Abend brannte noch ein Tank mit Lösungsmitteln, die wir schon mal bewarten müssen, und eine Stromleitung vom Netz getrennt war.
00:42:47Heute ist das Urteil gesprochen worden, über Markus und Annegret Wegener.
00:42:53In den Jahren 2016 bis 2020 hatten sie Frauen in ihren Keller gelockt, dort festgehalten, das Handeln zu Tode gequält.
00:43:01Und man hat heute eine Lebensanwalt, Strafung der Reichsrechtsentwicklung, die Frauen an die Leben nehmen.
00:43:07Nein.
00:43:08Nein.
00:43:08Nein.
00:43:08Nein.
00:43:08Nein.
00:43:08Nein.
00:43:09Nein.
00:43:09Nein.
00:43:10Nein.
00:43:10Nein.
00:43:11Nein.
00:43:11Nein.
00:43:12Nein.
00:43:12Nein.
00:43:13Nein.
00:43:13Nein.
00:43:14Nein.
00:43:14Nein.
00:43:15Nein.
00:43:16Nein.
00:43:16Nein.
00:43:17Nein.
00:43:18Nein.
00:43:19Nein.
00:43:20Nein.
00:43:21Nein.
00:43:22Nein.
00:43:23Alles gut.
00:43:24Alles gut.
00:43:25Alles gut.
00:43:26Ich bin's.
00:43:27Hey.
00:43:28Das tut mir leid.
00:43:33Ich wollte dich nicht erschrecken.
00:43:36Die Tür stand offen.
00:43:37Gelüftet.
00:43:38Entschuldigung.
00:43:39Ich bring dir ein Wasser.
00:43:43Ja.
00:43:44Okay.
00:43:45Meist mäßiger.
00:43:46Ich wollte dir nur sagen, dass Adam wurde aus der U oft entlassen und wohnt bis zum
00:43:55Prozess bei seinen Eltern.
00:43:56Ich mach uns einen Kaffee.
00:44:00Ja.
00:44:01Ja.
00:44:02Ja.
00:44:03Ja.
00:44:04Ja.
00:44:05Nein.
00:44:06Nein.
00:44:07Ja.
00:44:08Ja.
00:44:09Ja.
00:44:10Ja.
00:44:11Ja.
00:44:12Ja.
00:44:13Ja.
00:44:14Ja.
00:44:15Guten Tag. Ich würde gerne Adam sprechen.
00:44:40Sie kommen gerade richtig. Ich habe Nusskuchen gebacken.
00:44:46Ich bin Ihnen sehr dankbar für Ihren Einsatz. Aber wir möchten natürlich auf gar keinen Fall eine zweite Hypnosesitzung.
00:44:54Adam, du glühst hier. Klaus, er glüht.
00:45:01Adam ist labil. Wir dürfen ihn nicht wieder dieser grässlichen Erinnerung aussetzen.
00:45:06Du hast doch keinen Fieber, mein Schatz.
00:45:10Vielleicht geht es dir ja nicht so gut, weil du nicht weißt, was wirklich passiert ist.
00:45:13Weil du dich nicht erinnern kannst.
00:45:15Wir wissen, was wirklich passiert ist, Frau Brasch. Jetzt konzentrieren wir uns auf den Prozess.
00:45:20Und auf Adams Verteidigung.
00:45:25Ja? Was sagst denn du denn zu Adam? Was willst du denn?
00:45:29Adam ist nicht in der Verfassung irgendetwas zu entscheiden.
00:45:33Mein Schatz, würdest du uns noch den Tee aus der Küche holen? Bitte.
00:45:38Nehmen Sie doch ein Stück Kuchen, Frau Brasch.
00:45:43Sie haben die Aufgabe, einen Fall zu lösen und wir haben die Aufgabe, Adam zu beschützen.
00:45:49Vor allem und jedem. Ich weiß.
00:45:52Andererseits haben Sie während Ihrer Schwangerschaft getrunken, Frau Dahl.
00:45:57Adam ist ein FASD-Kind.
00:46:01Fetale Alkoholspektrumstörung.
00:46:03Ausgelöst durch Alkoholkonsum der Mutter während der Schwangerschaft.
00:46:11Ein Symptom ist übrigens fehlende Impulskontrolle.
00:46:14Aber das wissen Sie alle viel besser als...
00:46:16Es reicht!
00:46:18Sie verlassen jetzt besser das Haus.
00:46:20Sie wollen über schlechte Mütter reden.
00:46:23Reden wir darüber.
00:46:25Reden wir über Sie.
00:46:26Ich habe mich über Sie informiert, Kommissarin Brasch.
00:46:29Erzählen Sie von Ihrer Schwangerschaft im Teenageralter.
00:46:32Von Ihrer Unfähigkeit, diesem Kind ein stabiles Elternhaus zu bieten.
00:46:37Ihr Sohn hat eine kriminelle Karriere hingelegt.
00:46:40Saß zuletzt 16 Monate in Haft.
00:46:42Nur zu.
00:46:45Erzählen Sie.
00:46:57Adam.
00:46:58Adam.
00:46:59In deiner Angstversion, das ist...
00:47:01Das ist kein Zaun, das ist ein Lattenrost von einem Bett.
00:47:05Ein Lattenrost.
00:47:12Erzählen Sie.
00:47:13Erzählen Sie.
00:47:14Erzählen Sie.
00:47:15Erzählen Sie.
00:47:16Erzählen Sie.
00:47:17Erzählen Sie.
00:47:18Erzählen Sie.
00:47:19Erzählen Sie.
00:47:20Erzählen Sie.
00:47:21Erzählen Sie.
00:47:22Erzählen Sie.
00:47:23Erzählen Sie.
00:47:24Erzählen Sie.
00:47:25Erzählen Sie.
00:47:26Erzählen Sie.
00:47:27Erzählen Sie.
00:47:28Erzählen Sie.
00:47:29Erzählen Sie.
00:47:30Erzählen Sie.
00:47:31Erzählen Sie.
00:47:32Erzählen Sie.
00:47:33Erzählen Sie.
00:47:34Erzählen Sie.
00:47:35Erzählen Sie.
00:47:36Erzählen Sie.
00:47:37Erzählen Sie.
00:47:38Erzählen Sie.
00:47:39Erzählen Sie.
00:48:01Du machst mir Angst.
00:48:02Ich mach mir selbst Angst.
00:48:05Ich kann das nicht.
00:48:30Tommy.
00:48:32Mein Junge.
00:48:33Du hast Geld von uns bekommen.
00:48:36Mach was draus.
00:48:37Eine Fortbildung.
00:48:39Fernabitur.
00:48:40Oder meinetwegen eine lange Reise.
00:48:44Aber ohne Abhören.
00:48:49Das gilt doch für die Falschaufsage.
00:49:01Deine Frau.
00:49:02Dann.
00:49:03Das gilt doch für die Falschaufsage.
00:49:04Das gilt doch für die Falschaufsage.
00:49:05Leider.
00:49:06ARD Text im Auftrag von Funk
00:49:36Sprecher von Funk
00:50:06Sprecher von Funk
00:50:36Sprecher von Funk
00:50:38Sprecher von Funk
00:50:40Sprecher von Funk
00:50:42Sprecher von Funk
00:50:44Sprecher von Funk
00:50:46Sprecher von Funk
00:50:48Sprecher von Funk
00:50:50Sprecher von Funk
00:50:52Sprecher von Funk
00:50:54Sprecher von Funk
00:50:56Sprecher von Funk
00:50:58Hallo. Hallo, Tischdecken. Tischdecken.
00:51:08Wie gesagt, nur mit Verboten machen Sie dicht, aber mit Kompromissen funktioniert es ganz gut.
00:51:14Rauchen ja, Drogen und Alkohol nein. Was suchen Sie eigentlich?
00:51:19Zusammenhänge. Hat Christoph mal den Namen Kasper erwähnt?
00:51:22Hier ist es. Ich hab's gewonnen.
00:51:24Können Sie bitte die Tür auflassen? Ich hab eine Katzenhaale.
00:51:28Ich hab's gefunden.
00:51:33Kannst du dich erinnern, dass Christoph jemals den Namen Kasper erwähnt hat?
00:51:38Nee.
00:51:39Mein Gott, das ist so lange her.
00:51:42Er konnte gut mit bellen. Daran kann ich mich noch erinnern. Aber an einen Kasper? Nee.
00:51:50Ja, konnte gut jonglieren. Mit sechs oder sieben bellen.
00:51:53Damit wollte er immer diese Sendung da mit dem Gottschalk.
00:51:56Ich kenn das. Genau. Da wollte er ja sein Glück versuchen. Hat er immer von geträumt.
00:52:02Ja. Er hatte viele Träume. Ganz viele Träume. Und nichts. Nichts ist daraus geworden.
00:52:12So ist das eben. Hast du einen scheiß Start, hast du ein scheiß Leben.
00:52:16Sehen Sie, wir geben unser Bestes. Aber wir sind nur eine Station von vielen im Leben unserer Pflegekinder.
00:52:27Der Christoph war ja nur zwei Jahre bei uns. Mit zehn ist er von zu Hause abgehauen.
00:52:34Mit neun ist er von zu Hause abgehauen. Die Mutter hat ihn verdroschen. Der Vater wollte nichts von ihm wissen.
00:52:42Der Stiefvater hat ihn gerne mal aus dem Haus gesperrt. Für Stunden. Bei Minusgraden als Strafmaßnahme.
00:52:49Jetzt sagen Sie mir bitte, wie soll ein Kind sich davon erholen?
00:52:51Kann ich mir das mal ausleihen?
00:52:59Ja, ja, ja, bitte.
00:53:02Der Krab oder Nachtkrab.
00:53:04Eine rabenartige Kinderschreckensfigur, mit der Eltern ihren Kindern drohten.
00:53:08Alles klar?
00:53:36UNTERTITELUNG
00:54:06UNTERTITELUNG
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00:55:36Vor drei Jahren machten Wanderer in einem Waldstück bei Querfet einen grausigen Fund.
00:55:45Es waren Reste eines menschlichen Skeletts.
00:55:49Die verblichenen Gebeine eines Kindes.
00:55:53Die Behörden suchten seither nach der Identität des Kindes, das von etwa 18 Jahren starb, von niemandem vermisst.
00:56:00Viele Jahre lebte die Autorin mit Mann und Sohn in Querfurt.
00:56:28Ja, hallo?
00:56:29Günther, ich brauche deine Hilfe.
00:56:31Bevor die DICE 2003 nach Magdeburg gezogen sind, haben sie in Querfurt gelebt.
00:56:36Kannst du mir die Adresse aufs Handy schicken?
00:56:37Ja, okay, kann ich machen.
00:56:38Danke.
00:56:39Okay.
00:56:39Okay.
00:56:40Untertitelung des ZDF, 2020
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00:58:04dass da nichts war. Der Klaus Volker war nämlich mein Partner damals und abgesehen davon waren wir
00:58:08dicke Freunde. Also sollte es jemals einen wie auch immer gearteten Verdacht gegen ihn gegeben
00:58:13haben, da würde ich mich erinnern. Das gebe ich Ihnen schriftlich. Und Sie ist eilig? Nee, ich bin
00:58:18unterzuckert. Ja schon, aber ich darf erst um neun. Intervallfasten. Dann haben wir jetzt noch genau
00:58:2843 Minuten. Können Sie mich vielleicht hier hinbringen?
00:58:43Was interessiert denn Sie das tote Kind? Ich frage mich, was treibt ein Hauptkommissar dazu,
00:58:47jegliche Zeitungsartikel von einem Fall auszuschneiden und aufzuheben?
00:58:51Ein splieniges Hobby? Oder Angst, überführt zu werden.
00:58:54Ich erzähle Ihnen mal was über Klaus Volker Dahl. Wir hatten einen gemeinsamen Fall, eine tote
00:59:00Prostituierte, drüben in Finne. Die meisten Leute hat das kaum gejuckt. Die waren Junkie, die war total
00:59:04kaputt. Aber Klaus Volker hat sich reingekniet. Das hat ihn menschlich richtig mitgenommen damals,
00:59:09dass wir den Fall nicht aufklären konnten. Wenn Sie mich fragen, ist das sogar der Grund,
00:59:13dass er die Zelte hier abgebrochen hat? Dass er nach Magdeburg ist? Nee. Klaus Volker Dahl ist eine Seele.
00:59:20So, hier hat der Hund die Knochen ausgegraben. Die Leute dachten erst, es wäre ein Tierkadaver,
00:59:28aber da kam der Schädel zum Vorschein. Klein und rund.
00:59:40Haha, perfektes Timing. Gab es eine Todesursache?
00:59:43Die Rechtsmedizin konnte uns nicht weiterhelfen. Es waren ja nur noch Knochenfragmente nach so langer Zeit.
01:00:01Ich würde mich ja wirklich gern mit Ermittlungsergebnissen prüsten, aber wo nichts ist, es gab keine Hinweise.
01:00:09Niemand hat das Kind vermisst. Finde Spuren, nischt. Niente. Nada. Außer der Pullover, in das es gewickelt war.
01:00:17Naja, dass das von dem Pullover übrig war. Da war so ein Schild, auf dem was geschrieben stand.
01:00:22Ein Name? Man konnte nischt mehr entziffern. Es war ganz verwaschen und vermotert.
01:00:26Aber die von der Technik meinten, es könnte vielleicht mit viel Fantasie Jesper oder Ansgar oder...
01:00:34Kaspar? Ja, genau. Woher wissen Sie denn das?
01:00:46Guten Tag.
01:00:48Guten Tag.
01:00:54Das ist aber gerade ungünstig. Bianca schreibt und äh... Sie können doch nicht einfach...
01:01:00Ich habe Unmengen Werkstätten abgeklappert. In und um Querfurt.
01:01:04Aber natürlich sind 15 Jahre alte Kundendaten längst gelöscht. Aber in der letzten, einer kleinen Drei-Mann-Werkstatt, konnte man sich sehr gut daran erinnern, dass ein renommierter Hauptkommissar aus der Querfurter Polizei damals einen Blechschaden hat reparieren lassen.
01:01:18Eine Delle in der Motorhaube. Tief und rund.
01:01:22Das war ein Wildunfall.
01:01:24Ja, natürlich. Das haben Sie denen aus der Werkstatt damals auch erzählt.
01:01:27Soll ich Ihnen sagen, warum der eine Mechaniker sich so gut daran erinnern konnte, Herr Dahl?
01:01:31Weil der Schaden so groß war, aber das Auto blitzeblank, sauber, frisch geputzt.
01:01:37Der Aufprall war heftig. Überall klebte Blut und Fell. Ich habe den Wagen gewaschen. Der Anblick war unzumutbar.
01:01:44Woher haben Sie das? Ich bin mir sicher, dass Sie beide das nicht wollten. Es war ein Unfall.
01:02:12Sie hatten Angst vor den Konsequenzen, waren in Panik und haben aus Schock falsch gehandelt.
01:02:21Und Adam saß auf dem Rücksitz, klein, angeschnallt und musste alles mit anschauen.
01:02:29Musste mit ansehen, wie Sie das kleine tote Kind weggebracht haben. Kaspar.
01:02:37Was so?
01:02:46Das ist ein starkes Stück, was Sie hier unterstellen.
01:02:54Ich habe mich dafür nur interessiert, weil das in der Nähe meiner Heimat war. So einfach ist das.
01:02:58Sie sind durcheinander, Kommissarin Brasch. Sie brauchen Hilfe.
01:03:07Ihr Sohn braucht Hilfe. Adam braucht Hilfe. Sie müssen seine Gedächtnislücken füllen und ihm die Wahrheit sagen.
01:03:15Entschuldigung. Er leidet unter posttraumatischer Belastungsstörung. Seine Depressionen sind symptomatisch.
01:03:21Sehen Sie das nicht? Er sagt, dass er verschwindet. Sehen Sie das nicht?
01:03:27Weitere Symptome von PTBS sind Rastlosigkeit und blinder Aktionismus.
01:03:34Rasch.
01:03:39Tirk. Tirk.
01:03:42Was haben Sie hier zu suchen?
01:03:44Sie haben nicht die geringste Befugnis. Das...
01:03:48Wir werden jetzt gemeinsam dieses Haus verlassen.
01:03:50Sie machen einen Fehler. Sie machen einen Fehler.
01:03:53Sie machen einen Fehler.
01:03:54Jetzt.
01:04:02Ich habe mit Dahls Kfz-Versicherung telefoniert. Er hat 2003 einen Wildunfall gemeldet.
01:04:11Das Dammwild hatte bei dem Zusammenstoß mit seinem Geländewagen schwere Verletzungen erlitten.
01:04:17Er hat das Tier mit einem Fangschuss erlöst und alles vorbildlich dokumentiert.
01:04:26Hier.
01:04:28Ich habe mir das jetzt zehn Monate angeschaut.
01:04:31Jetzt ist Schluss damit.
01:04:34Sie werden sich in therapeutische Behandlung begeben.
01:04:37Und wenn es Ihnen besser geht.
01:04:39Ich meine wirklich besser.
01:04:40Legen Sie mir den entsprechenden fachärztlichen Befund vor, der Ihnen Ihre wiedererlangte Dienstauglichkeit bescheinigt. Ist das klar?
01:04:49Da müssen wir jetzt durch.
01:04:51Tür zu.
01:05:03Frau Dr. Freundlich, können Sie mir einen Befund ausstellen, dass ich diensttauglich bin?
01:05:09Äh.
01:05:10Bitte.
01:05:11So einfach geht das nicht, Frau Brasch?
01:05:12Sie wollen reden, oder was?
01:05:13Dann.
01:05:14Gut, dann.
01:05:15Dann fragen Sie mich was.
01:05:16Dann fragen Sie mich was.
01:05:28Wie geht es Ihnen?
01:05:51Wie geht es Ihnen?
01:05:52Gut.
01:05:53Sehr gut.
01:05:55Im Gegensatz zu Adam Dahl, dem geht es nämlich nicht so gut.
01:05:57Ich habe Angst, dass er sich etwas antut und ich will ihm helfen.
01:05:59Es geht jetzt aber nicht um Adam, sondern um Sie.
01:06:04Das stimmt, da haben Sie recht, aber ich...
01:06:10Frau Dr. Freundlich, ich brauche eine Dienstauglichkeitsbescheinigung, weil ich Adam Dahl...
01:06:15damit ich wieder arbeiten kann.
01:06:20Was ist denn das?
01:06:21Ein psychologisches Gutachten zu Christoph Oschmann.
01:06:25Adams Anwältin hat mich damit betraut.
01:06:27Es soll ihre These zur Notwehr unterstützen.
01:06:30Wie soll das gehen? Oschmann ist tot.
01:06:32Sie können ja nicht mehr mit ihm reden, oder?
01:06:34Er ist basiert auf Lebenslauf, Vorstrafen, Aussagen von Weggefährten.
01:06:40So bekommt man also bei Ihnen ein Gutachten.
01:06:42Es ist nur eine vorsichtige Charaktereinschätzung.
01:06:46Haben die gut bezahlt?
01:06:56Die?
01:07:12Rudel.
01:07:16Diese?
01:07:29uschал!
01:07:32Wie soll das sein?
01:07:33Wir werden in den
01:07:36in den
01:07:38Günther, du musst was für mich machen.
01:07:56Und jetzt?
01:07:57Wirst du damit zur Rechtsmedizin und gibst die Spurenträger von Oschmanns Blut im Labor ab.
01:08:01Wird Wasser abgeglichen werden?
01:08:04Unidentifizierte DNA ungelöster Fälle der letzten 18 Jahre.
01:08:07Ich brauche einen Spur-Personentreffer.
01:08:12Regelmäßige, starke Aggressionsausbrüche, Streitzucht und Gefühlskälte können auf eine disoziale Persönlichkeitsstörung hindeuten.
01:08:20Diese tritt häufig bei Personen auf, die als Kind selbst vernachlässigt, missthandelt wurden und zu wenig liebevolle Zuwählen.
01:08:27Fazit.
01:08:28C. Oschmanns Lebenslauf zeigt eine Reihe sexistisch und homophob motivierter Straftaten,
01:08:32die auf ein Verhaltensmuster hindeuten, das diverse ehemaliger Zellennachbarn der JVA Burg sagt.
01:08:37Oschmann hat vor ein paar Knackis rumgetönt, dass er einen Menschen getötet hat.
01:08:43Dass er nicht erwischt wurde, weil die Bullen dumm sind wie 10 Meter Feldweg.
01:08:48Einen Menschen getötet.
01:08:50Ich brauche einen Spur-Personentreffer, weil ich glaube, dass Christoph Oschmann einen Menschen getötet hat und dass dieser Mensch ein Kind war.
01:09:09Und dass dieses Kind 15 Jahre lang in Querfurt verscharrt lag.
01:09:12Es gab einen Treffer.
01:09:35Oschmanns DNA stüttt mit einer Spur überein, der in einem Mordtat dort gefunden wurde.
01:09:39Das Ganze ist 18 Jahre her.
01:09:41Der Täter wurde nie ermittelt.
01:09:42Du hattest recht.
01:09:45Kaffee?
01:09:46Ja.
01:09:47Allerdings war das Opfer kein Kind, sondern eine Frau.
01:09:51Kein Kind?
01:09:52Sie hieß Editha Bunowski.
01:09:5527 Jahre alt.
01:09:56Heroinsüchtige Alkoholikerin.
01:09:58Verdiente sich ihr Drogengeld mit Prostitution.
01:10:01Lebte in Finne.
01:10:03Sie wurde erwürgt, vermutlich von einem Freier.
01:10:05Und jetzt wissen wir, dass der Freier Oschmann war.
01:10:08Eine Prostituierte in Finne?
01:10:10Ist in der Nähe von Querfurt.
01:10:13Was?
01:10:16Zu kompliziert.
01:10:18Du könntest es mir auf dem Weg erklären.
01:10:21Du hast einen Plan, aber keine Marke.
01:10:25Wir könnten uns ergänzen.
01:10:26Die Code-Case-Akte Bunowski?
01:10:44Ja.
01:10:46Der Fall, den Sie das letzte Mal erwähnt haben.
01:10:48Die tote Prostituierte.
01:10:49Sie und Dahl.
01:10:50Und Dahl hat es damals ziemlich mitgenommen.
01:10:53Sie erinnern sich?
01:10:57Langeweilen wir Sie?
01:10:58Er ist unterzuckert.
01:11:00Vorab nicht.
01:11:01Dann müsste ich ja runter in den Keller.
01:11:07Na dann, wir warten.
01:11:09Sie erinnern sich.
01:11:39Musik
01:12:08Die sind wir damals auch durchgegangen.
01:12:29Hunderte, ach, was rede ich, tausende Male.
01:12:32Glauben Sie mir, da werden Sie nicht finden, was wir nicht auch gefunden haben.
01:12:35Es ist nichts hinzugekommen.
01:12:39Glauben Sie mir, da werden Sie nicht verabschieden.
01:12:42Glauben Sie mir, da werden Sie nicht verabschieden.
01:12:44Glauben Sie mir, da werden Sie nicht verabschieden.
01:12:47Glauben Sie mir, da werden Sie nicht verabschieden.
01:12:51Glauben Sie mir, da werden Sie nicht verabschieden.
01:12:56Glauben Sie mir, da werden Sie nicht verabschieden.
01:12:59Glauben Sie mir, da werden Sie nicht verabschieden.
01:13:01Dieser... Christoph Aschmann. Genau. Der war damals noch nicht registriert in der DNA-Datenbank. Das war nicht unsere Schuld. Höchstens schlechtes Timing.
01:13:29Können wir das hier vielleicht mal vergrößern? Ach so, in dem Wäschekorb war nur Wäsche vom Opfer drin. Das haben wir damals selbst... Scanner? Bitte? Scanner. Ja, haben wir da.
01:13:46Nee, nicht da. Ich meine das da. Guck mal. Das ist eine Messlatte. 13.08.2003. Kaspar.
01:13:59Aber... Aber das kann nicht sein. Die Frau hatte kein Kind. Die lebte alleine. Da war kein Kind. Und zwar auch keins registriert oder gemeldet.
01:14:12Sie war drogenabhängig. Vielleicht hatte sie Angst, dass die Behörden ihr das Kind wegnehmen.
01:14:16Ja, aber wer hat das Kind getötet? Fragen wir doch den Mann, der als erstes laut Polizeibericht am Tatort war.
01:14:21Adam? Adam, es gibt eine Verbindung zwischen Christoph Aschmann, deinen Eltern und deinem Kind namens Kaspar.
01:14:40Es ist etwas passiert und wir werden rausfinden, was. Du wirst dich erinnern können. Du bist nicht krank.
01:14:53Adam! Adam, wo bist du?
01:14:56Adam! Adam! Adam! Wo bist du?
01:15:10Adam! Adam!
01:15:16Scheiße!
01:15:16Kannst du mich hören? Adam, hör mir zu. Es wird alles gut. Bitte macht dir keine Sorgen.
01:15:25Mach dir keine Sorgen.
01:15:55Sie ist es mutig, wenn ich nicht.
01:16:15Klaus!
01:16:17Klaus!
01:16:18Los!
01:16:18Wärmung
01:16:48Garton!
01:17:18Ich glaube, ich weiß, wo er ist.
01:17:31Hier, das ist der Brief.
01:17:35Wo ist der?
01:17:39Wo denn?
01:17:43Wo?
01:17:45Ich möchte erst wissen, was damals passiert ist.
01:17:47Sind Sie wahnsinnig!
01:17:50Brasch!
01:17:52Mein Sohn will sich was antun.
01:17:55Sie sagen uns jetzt, wo er ist.
01:18:04Was ist damals passiert?
01:18:08Wenn Adam etwas passiert, wenn er, dann geht das auf Ihre Kappe.
01:18:17Dann sind Sie verantwortlich.
01:18:20Ganz allein Sie.
01:18:24Das ist das Ende Ihrer Karriere, Brasch.
01:18:27Sie sind erledigt.
01:18:29Ich mache Sie fertig.
01:18:30Wo ist mein Sohn?
01:18:35Wo ist er?
01:18:41Wo ist mein Sohn?
01:18:44Wer hat Kasper getötet?
01:18:46Wer?
01:18:46Das war ein Unfall.
01:18:50Das war ein Unfall.
01:18:51Nein, Bianca.
01:18:51Das war ein Unfall.
01:18:53Das war ein Unfall.
01:18:55Nein, Bianca.
01:18:56Doch, doch.
01:18:56Es war ein Unfall.
01:18:59Ich habe in fünf Minuten nicht aufgepasst.
01:19:00Da war es noch passiert.
01:19:01Ich habe ihn im Gartenteil gefunden.
01:19:06Das war es aber ganz klar.
01:19:07Das Kind lag da.
01:19:09Das Kind lag da.
01:19:10Er war tot.
01:19:11Er war tot.
01:19:13Und Adam war dabei.
01:19:16Adam hat alles mit angesehen.
01:19:20Nein, nein, nein, nein.
01:19:22Das ist ein trunkenes Kind.
01:19:23Hat mein Mann ein paar Tage später begraben.
01:19:25Und da hat es 15 Jahre friedlich geruht, bis es leider gefunden wurde.
01:19:36Und dieses Kind, dieses Kind ist Adam.
01:19:43Ist Adam.
01:19:46Unser kleiner Sohn.
01:19:52Unser kleiner Sohn.
01:19:55Ha, ha, ha, ha.
01:20:13Kasper?
01:20:16Kasper?
01:20:22Kasper?
01:20:24Kasper?
01:20:25Ich krieg gleich Besuch. Du weißt, dass du da nicht in mein Zimmer darfst, weil sonst...
01:20:32Dann kommt der Krabb und holt mich.
01:20:35Genau. Und jetzt geh und spiel im Bad weiter.
01:20:43Den gibt's ja gar nicht, den blöden Krabb.
01:20:47Wer bist du?
01:20:49Besser.
01:20:5530 Euro? Ey, was soll das? Scheiße!
01:21:00Ja, dafür kriegst du höchstens 10 Minuten, kapiert?
01:21:03Du bist doch nicht ganz dicht.
01:21:04Wenn du nicht kommen kannst.
01:21:05Du spinnst doch total, ey.
01:21:06Du bist nicht mein Problem.
01:21:07Hä?
01:21:08Na los, dann zieh dich aus.
01:21:11Komm hin.
01:21:12Du spinnst doch total.
01:21:25Und jetzt hol' ich noch drauf.
01:21:30Jetzt geh mal.
01:21:31Was ist denn da?
01:21:33Kasper?
01:21:34Kasper...
01:21:36Kasper?
01:21:37Kör mal auf!
01:21:39Was ist denn da?
01:21:40Was ist denn da?
01:21:41Was ist denn da?
01:21:42Was?
01:21:43Ja, auf!
01:21:44Meins!
01:21:45Verstehst du, ne?
01:21:46Was ist denn da?
01:21:47Was ist denn da?
01:21:48Was ist jetzt da, oder?
01:21:49Kasper!
01:21:50Hä?
01:21:51Scheiße!
01:22:21Ja, ja, ja, ja.
01:22:51Ja, ja.
01:23:21Das tote Kind herauszugeben.
01:23:29Und dann, wie ein verdammtes Wunder, finde ich ihn unter dem Bett.
01:23:36Als hätte er dort auf mich gewartet.
01:23:39Als sollte es so sein.
01:23:40Wir wollten ihm ein gutes Leben geben, fernab von Armut und Drogen und Prostitution.
01:24:04Aber er hatte die Probleme schon im Bauch seiner süchtigen Mutter aufgesogen.
01:24:10Wir konnten das Verhängnis nur so lange wie möglich hinaus zögern.
01:24:14Und jetzt, bitte, sagen Sie uns, wo er ist.
01:24:31Und dann, bitte, sagen Sie uns, wo er ist.
01:25:01Sie war keine schlechte Mutter.
01:25:06Sie hatte nur nicht so viel Glück im Leben.
01:25:12Was, wenn ich mich nicht erinnere?
01:25:13Ich rebeke mich hin.
01:25:15Und dann, bitte, sagen Sie, bitte.
01:25:16Ich rebeke mich hin.
01:25:18Ich rebeke mich hin.
01:25:21Musik
01:25:51Musik
01:26:21Musik
01:26:51Danke, dass Sie sich auf Frau Dr. Bräunlich eingelassen haben.
01:27:10Kostet sie noch was? Sechs Monate Therapie.
01:27:15Ich bin froh, dass Sie wieder da sind.
01:27:16Ja, ja.
01:27:17Ja, setzen Sie sich.
01:27:23Machen Sie die Tütze.
01:27:47Machen Sie die Tütze.
01:27:52Machen Sie die Tütze.
01:27:54Machen Sie die Tütze.
01:27:56Machen Sie die Tütze.
01:28:02Machen Sie die Tütze.
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