- vor 7 Monaten
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KurzfilmeTranskript
00:00Die Küsten eines Landes sind offene Grenzen.
00:04Offen für Handel und Tourismus, aber auch für Verbrechen.
00:08Um die Sicherheit auf dem Meer zu wahren,
00:11haben sich die Bundespolizei, der Zoll und andere Behörden
00:14zu einer Polizei auf See zusammengeschlossen.
00:17Sie sind die Küstenwache.
00:30Da ist Kraft im Boot, aber was?
00:41Ja.
00:44Haben Sie schon entschieden?
00:46Sie sind gerade dabei.
00:54Ich muss ja nicht lange überlegen.
00:56Das Ding ist mindestens 50.000 Meerwerden.
01:01Das ist ja, was ich so komisch finde.
01:04Top Zustand und dann dieser Preis.
01:07Wieso komisch?
01:08Das ist ein Schnäppchen.
01:10Was ist, wenn das Boot gar nicht dieser Beate gehört?
01:14Ich geh doch mein Geld nicht aus der Hand,
01:16bevor ich nicht alle Papiere geprüft habe.
01:22Ich schreib super, die Maschine.
01:24Ja.
01:26Jakob, sag mal, siehst du das?
01:33Rettungsboot.
01:33Das Boot da drüben, hab ich auch schon gesehen.
01:36Weil ist jemand in Seenot?
01:38Besser, wir fahren mal hin.
01:39Seid du ein Toter?
02:05Weiß nicht.
02:06Und?
02:09Hallo?
02:10Sieht nicht gut aus, oder?
02:11Hallo?
02:12Hallo?
02:15Jakob!
02:16Los, fahr los, gib nach.
02:20Was wollen Sie von uns?
02:22Du hältst jetzt mal die Klappe.
02:26Ist ja gut.
02:27Ja, ist gut.
02:29Ist ja gut.
02:29Du hast mir im Hafen die Einzahlung gezeigt,
02:34wenn ich mir 50.000 bitten dürfte.
02:36Und einsteigen, bitte.
02:52Okay.
02:54Gut.
02:56Stopp!
02:58Ihr Handys.
02:59Hätte ich beinahe vergessen.
03:01Einsteigen.
03:16Wartet jemand auf euch?
03:18Na klar.
03:19Meine Frau.
03:20Ihre Schwester.
03:20Die weiß, dass wir hier draußen sind.
03:22Ihr ruft die Polizei, wenn wir nicht nach Hause kommen.
03:24Ja, das ist doch wunderbar.
03:25Und bis dahin bitte schön nach Westen rudern.
03:27Dann fahrt ihr denen genau ins Gegend.
03:34Ich merke mir dein Gesicht, Beate.
03:36Für die Polizei?
03:38Die hat schon genug Beschreibungen von mir.
03:57Dann fahrt ihr denen genau ins Gegend.
04:06Aber endlich ist ja gut.
04:08Bis zum nächsten Mal.
04:10Und bis zum nächsten Mal.
04:12Bis zum nächsten Mal.
04:42Bis zum nächsten Mal.
05:12Wer soll denn die noch rauchen?
05:14Am besten gar keiner. Weder aktiv noch passiv.
05:18Tu sie doch bei Norgue in die Mikrowelle.
05:20Da versteh ich keinen Spaß.
05:23Ich hab was. Auf ein Uhr.
05:26Das war keine Mutterjagd.
05:29Sieht aus wie ein Rettungsboot.
05:30Das hatten wir doch schon mal.
05:33Das sehen wir uns mal an.
05:33Fünf Strich Steuerbord. Beide voll voraus.
05:35Beide voll voraus.
05:36Kontrolle klar machen.
05:44Die reagieren gar nicht.
05:49Beschädigt aus, die Nussschale.
05:52Als ob sie gerannt worden wäre.
05:54Oh mein Gott.
06:06Die sind erfroren.
06:07Die haben die Lagerung jetzt abgeschlossen.
06:20Morgen die Toten untersucht.
06:22Ja.
06:22Die beiden sind bereits vor einigen Stunden hervorn.
06:26Mit dem kaputten Boot hätten sie es nie an Land geschafft.
06:30Das hier haben wir bei den Opfern gefunden.
06:31Wie wir vermutet haben.
06:36Ja.
06:38Nur diesmal gibt es Tote.
06:40Wir haben nur den Anruf dieser Frau Reiter.
06:42Sie wusste zwar, dass ihr Mann mit ihrer Schwester ein Boot kaufen wollte, aber auch nicht viel mehr.
06:47Darum müssen wir uns als erstes kümmern.
06:50Die dritte Tat nach demselben Muster.
06:53Eine Frau, mal heißt sie Linda, mal Beate,
06:56bietet ein teures Brot günstig zum Verkauf an,
06:58fährt mit den Interessenten raus auf See
07:00und nimmt ihn dort gemeinsam mit einem Komplizen oder einer Komplizen das Geld ab.
07:06Die ist Mitte 40, wird als Burschi koos und humorvoll beschrieben.
07:10Mit Humor hat das letzte nicht viel zu tun.
07:14Zweimal erleichtern die Täter die Opfer um etwa 40.000 Euro.
07:18Sie mit einem Kompass ausgerüstet und ein Ruderboot gesteckt.
07:21Beim dritten Mal wird das Ruderboot gerammt.
07:25Warum?
07:26Eindeutig eine vorsätzliche Tötung.
07:28Wer bei dem Wetter 14 Meilen vor der Küste im Ruderkahn rammt,
07:31weiß, dass die Insassen keine Chance haben.
07:33Diesmal muss was schiefgelaufen sein.
07:37Wir ermitteln in zwei Richtungen gleichzeitig.
07:39Erstens, für welches Boot haben sich die Opfer interessiert?
07:42Zweitens, wie sind sie mit dem Verkäufer in Kontakt getreten?
07:46Krüger,
07:46Sie gehen die Inserat in den Tageszeitungen und maritimen Zeitschriften durch.
07:51Ja.
07:52Wenn die Täter weitermachen und wieder ein Boot günstig zum Verkauf anbieten,
07:55will ich das wissen.
07:55Ja.
07:55Frau Reiter?
08:16Ja.
08:17Mein Name ist Berg von der Küstenwache.
08:19Das ist mein Kollege, Herr Unterbauer.
08:20Mama, wir haben Ihnen leider eine schlechte Nachricht zu überbringen.
08:36Mama?
08:39Was ist passiert?
08:41Ja, wie es aussieht, sind Ihr Vater und Ihre Tante Opfer eines Raubmords geworden.
08:57Das heißt, Sie sind, ja, beide tot.
09:02Herr Unterbauer und ich, wir führen die Ermittlungen in diesem Fall durch.
09:11Aus diesem Grund müssten wir Ihnen ein paar Fragen stellen, wenn das für Sie in Ordnung wäre.
09:15Mir?
09:18Dann fragen Sie.
09:26Die beiden wollten doch ein Boot kaufen. Wissen Sie vielleicht, von wem?
09:29Und wie teuer sollte das sein?
09:33Weiß ich nicht. Und ich wollte es auch gar nicht wissen.
09:36Weil ich von Anfang an gegen diesen verdammten idiotischen Bootskauf war.
09:42Wir haben schon ein Boot. Ein kleines.
09:45Und ein zweites konnte sich mein Vater eigentlich nicht leisten.
09:49Was hat er denn beruflich gemacht?
09:51Er hat das Familienunternehmen geleitet.
09:52Wir besitzen ein paar Fischkutter, die man für Angelausflüge chartern kann.
09:59Jörg wollte immer schon dieses Boot.
10:02Und dann hat meine Schwester Ulrike auch noch die Hälfte dazu gegeben.
10:06Tja, und dann...
10:09Wissen Sie vielleicht, wie die beiden an das Kaufinserat gekommen sind?
10:13Nein, das weiß ich nicht.
10:15Aber schauen Sie sich doch mal um hier.
10:17Hier liegen Boote, da liegen Boote, dort liegen Boote.
10:19Und im Computer sind sicherlich auch noch tausend Boote.
10:21Vielleicht schauen Sie da mal nach.
10:33Ja, ich hab die Mail bekommen.
10:35Okay, bis dann.
10:37Frau Berg hat mir alles geschickt, was man bei Jakob Reiter gefunden hat.
10:40Alles Internetseiten, Verkaufsangeboten.
10:45Er hat drei Nummern markiert.
10:47Na also, drei Treffer.
10:49Dann kann sich jeder von uns eine Nummer vornehmen.
10:57Mein Boot war schon verkauft, als Reiter sich gemeldet hat.
11:01Bei mir das Gleiche.
11:03Anschluss nicht erreichbar.
11:05Zeig mir die Nummer.
11:05Ja.
11:05Ja.
11:05Ja.
11:06Ja.
11:10Wie es aussieht, haben wir das Inserat, auf das sich die Opfer gemeldet haben.
11:14Wissen Sie, was mir dabei aufgefallen ist?
11:16Ja, ich höre.
11:17Drei Taten, drei verschiedene Bootstypen.
11:19Entweder waren die geklaut oder gemietet.
11:21Das mit dem geklaut, habe ich schon überprüft.
11:23Negativ.
11:25Also gemietet.
11:26Ja, ich überprüfe gerade die Handynummer, die in der Anzeige stand.
11:29Ah, prepaid.
11:31Nutzerdaten nicht bekannt.
11:32Wie bei den ersten beiden Taten.
11:34Wo ist denn das Boot?
11:35Ja, die Maracuja.
11:37Bisher ging es ja nur um ziemlich gängige Bootsmodelle, aber das hier gibt es höchstens
11:40bei einem halben Dutzend Charterfirmen.
11:43Ist doch mal eine Spur.
11:45Krüger, Sie brauchen mal wieder frische Luft.
11:47Sie überprüfen mit Frau Johansson die Charterfirmen.
11:50Okay.
11:54Und ich?
11:56Norge.
11:56Ja.
11:59Die machen das, was sie am besten können.
12:00Sag mal, du hast doch irgendwas von einem halben Dutzend erzählt.
12:07Das ist jetzt schon die achte Firma, an die wir gehen.
12:08Guck mal, das muss die Maracuja sein.
12:13Kann ich Ihnen helfen?
12:14Johansson, Christenwache.
12:16Das ist mein Kollege Krüger.
12:18Sind Sie die Inhaberin hier?
12:20Ja, Gerlinde Reich.
12:22Das Boot.
12:23Wann haben Sie das das letzte Mal vermietet?
12:25Vor drei Monaten vielleicht.
12:27Die Saison ist ja vorbei.
12:28Ich hole gerade die letzten Boote rein.
12:30Die Sitze sind aber erstaunlich sauber.
12:38Was wird das denn jetzt?
12:41Der Tank ist fast leer.
12:43War der voll, als das Boot zurückgegeben wurde?
12:45Gewöhnlich ist er voll bei der Rückgabe.
12:48Und Sie sind sich sicher, dass das Boot zuletzt vor drei Monaten verwendet wurde?
12:52Wenn ich es doch sage.
12:55Na dann.
12:56Na dann.
12:56Also so flüssig wie das Öl hier ist, muss der Motor in den letzten 48 Stunden für längere Zeit gelaufen sein.
13:05Das kann nicht sein.
13:07Frau Reich, ähm, wer hat das Boot zuletzt gemietet?
13:10Das steht in dem Logbuch da auf dem Sitz.
13:17Laut der Eintragung ist die letzte Anbietung tatsächlich schon länger als drei Monate her.
13:21Ja, das habe ich ja gesagt.
13:23Aber hier steht auch, dass das Boot vollgetankt zurückgegeben wurde.
13:26Können Sie mir bitte verraten, was das soll?
13:28Wir vermuten, dass das Boot für eine Straftat benutzt wurde.
13:30Ja.
13:31Alex?
13:32Was denn?
13:32Das Boot dort, das passt doch zu einem anderen Überfall.
13:37Bisschen viele Zufälle, finden Sie nicht auch?
13:41Frau Reich, Sie haben doch sicherlich noch die originalen Mietverträge.
13:44Die gesamten Unterlagen nehmen wir jetzt erstmal mit.
13:47Ja, ich hole sie.
13:50Ich habe ja schließlich nichts zu verbergen.
13:54Nils?
13:56Nils!
13:56Nils!
13:57Hm?
14:00Kai, ich bin's Alex.
14:05Du müsstest mal was für mich überprüfen, und zwar die Anmietung einer Yacht.
14:09Ich habe das mit dem Mieter in dieser Yacht gecheckt.
14:11Ist doch schon ein Vierteljahr her.
14:12Aber die hatten sogar noch eine Tankquittung.
14:14Und der Tank war bei Rückgabe voll.
14:17Also ist jemand danach mit dem Boot gefahren?
14:19Nordjohansson sogar in den letzten 48 Stunden.
14:22Er spricht also einiges dafür, dass die letzte Tat von diesem Boot aus verübt worden ist.
14:26Das kann man doch überprüfen.
14:27Indem man die Fingerabdrücke der Opfer mit denen an Bord vergleicht.
14:31Genau, Norga.
14:32Geben Sie ja KTU Bescheid.
14:34Und lassen Sie die anderen als Tatfahrzeuge in Frage kommenden Bote ebenfalls untersuchen.
14:39Gleich morgen früh werde ich mit Frau Reich reden.
14:42Den Opfern der beiden Raubüberfälle haben wir die entsprechenden Bote gezeigt.
14:46Sie haben sie an Details wiedererkannt.
14:48Die KTU hat letzte Nacht frische Fingerabdrücke der Mordopfer an ihrer Karavelle gefunden.
14:53Und Sie wollen mir erzählen, dass Sie davon keine Ahnung haben?
14:56Es ist schon schlimm genug, dass Sie mir zutrauen, dass ich die Leute ausraube.
15:00Aber wieso sollte ich die beiden denn umbringen?
15:02Das kann ich Ihnen sagen.
15:03Hier, lesen Sie mal.
15:06Eines der Opfer, Ulrike Schneider, war Kundin bei Ihnen.
15:09Vier Anmietungen innerhalb des letzten Jahres.
15:12Sie hat sie trotz Maskierung wiedererkannt.
15:14Dafür musste sie sterben.
15:20Ich kenne diese Ulrike Schneider gar nicht. Nie gesehen.
15:24Da muss jedes Mal meine Angestellte da gewesen sein.
15:27Was für ein Zufall.
15:30Die Kollegen sollen das überprüfen.
15:36Vielen Dank, Frau Krebs.
15:38Und?
15:39Sie sagt die Wahrheit.
15:40Bringen Sie das bitte, Kapitän Ehlers.
15:45Ja.
15:45Dann ist nicht Gerlinda Reich erkannt worden, sondern diese andere Person.
15:52Beate.
15:53Sämtliche Indizien und Beschreibungen weisen darauf hin,
15:56dass es sich bei der maskierten Person um eine Frau handelt.
16:01Also zwei Frauen.
16:03Tja, dann war die Gerlinda Reich die maskierte Person.
16:07Von der Statur her würde es passen.
16:09Wir brauchen unbedingt diese Beate.
16:11Vorher macht eine Gegenüberstellung keinen Sinn.
16:14Was ist mit Ihrem persönlichen Umfeld?
16:16Ihre Freundin? Fehlanzeige.
16:18Entweder zu dick oder zu dünn oder zu groß oder zu klein.
16:21Und Ihre Angestellten?
16:22Ich habe hier mal die Firmenunterlagen.
16:24Barbara Krebs, Ihre jetzige Angestellte.
16:27Haarfarbe und Größe passen zwar,
16:29aber die hat für jede Tatzeit ein Alibi.
16:32Das ist Michaela Frey.
16:34Die war bis vor drei Jahren bei ihr angestellt.
16:38Tja, stimmt gar nichts.
16:39Weder Haarfarbe noch Größe noch sonst irgendwas.
16:42Das bedeutet doch, dass irgendjemand die Boote bei mir gestohlen hat.
16:46Dafür gibt es keinerlei Spuren.
16:49Tja, dann...
16:51Dann bleib nur noch.
16:56Ja, man sagt sowas ja nicht so gerne.
17:00Ihr Angestellte.
17:03Die war zu zwei Tatzeitpunkten im Fitnessstudio.
17:07Das sah an der Computer dort und...
17:09...ein halbes Dutzend Zeugen.
17:10Wir haben Ihre Angaben überprüft.
17:30Sie waren tatsächlich immer abwesend,
17:32wenn Ulrike Schreiber eine Yacht gechartert hat.
17:35Na bitte.
17:37Das heißt gar nichts.
17:38Sie können die Opfer auch woanders erkennen.
17:41Und was heißt das?
17:43Dass Sie jetzt gehen können.
17:45Sie halten sich aber zu unserer Verfügung.
17:58Der Bericht der KTU.
18:00Haben Sie irgendetwas gefunden,
18:01das beweist, dass die Maracuja das Ruderboot gerammt hat?
18:04Der Buch ist total verschrankt.
18:06Aber man kann es nicht zuordnen.
18:07Täter und Opfer kannten sich nicht.
18:11Es gab also keinen Grund,
18:12die Opfer als unbequeme Zeugen zu beseitigen.
18:14Wir haben kein Tatmotiv.
18:16Was die beiden sich nicht kennen, ist nicht gesagt.
18:18Wir wissen nur nicht, woher.
18:19Vielleicht sind wir ja völlig auf dem Holzweg
18:21und suchen ganz falsch.
18:23Wir gehen alles nochmal durch.
18:25Wolfgang,
18:26du nimmst dir das private
18:27und Arbeitsumfeld von Ulrike Schneider vor.
18:30Frag, ob jemand die beiden kennt.
18:31Frau Berg,
18:33Sie überfragen nochmal Familie Reiter.
18:36Irgendwo muss es eine Verbindung geben.
18:40Kenn ich nicht.
18:41Nein, tut mir leid.
18:45Kenn ich auch nicht.
18:47Das ist doch Gerlinde.
18:50Gerlinde Reich.
18:51Woher kennen Sie Frau Reich?
18:53Wir sind Geschäftspartner.
18:55Also wir wollen es mal werden.
18:57Und was sind das für Geschäfte?
19:00Setzen Sie sich doch.
19:02Möchten Sie was trinken?
19:03Ich mach das.
19:03Ja, gern.
19:04Ein Glas Wasser, bitte.
19:05Unser Familienunternehmen besteht aus fünf Fischkuttern,
19:07die man zu Angelausflügen chartern kann.
19:10Mit mir als Steuermann und Kapitän.
19:13Aber es läuft nicht mehr.
19:14So ein alter, lahmer Kutter.
19:16Die Leute wollen nicht einfach nur angeln.
19:18Die wollen Spaß.
19:20Und da war der Plan von mir und Gerlinde,
19:22die Kutter verkaufen,
19:23den Erlös in ihre Firma stecken,
19:24dazu unsere Kundenliste.
19:26Angelfahrten auf schneller Motorjacht.
19:28Da stehen die Leute viel mehr drauf.
19:29Eine echte Win-Win-Situation.
19:31Verstehen Sie?
19:33Und, was sagte Ihr Vater dazu?
19:35Ja, der war nicht so begeistert.
19:37Er war dagegen.
19:41Jakob hat sich immer als Schiffseigner gesehen.
19:43Da war er besonders stolz drauf.
19:44Auch wenn es sich nur um ein paar alte Kutter gehandelt hat.
19:47Er hat schon in der alten Firma nichts gemacht.
19:49Das war immer alles Thomas.
19:52In der neuen wäre er komplett überflüssig geworden.
19:56Also für Ihren Vater keine Win-Win-Situation.
20:00Ja, aber so konnte es nicht weitergehen.
20:02Denn Unterhalt und Reparaturen kosteten mehr,
20:04als die Charterfahrten einbrachten.
20:07Wie viele Schulden hast du eigentlich aufgenommen,
20:09nur um Vater vor dem Bankrott zu halten?
20:11Und?
20:19Wollen Sie die Kutter jetzt verkaufen?
20:21Ja, so schnell wie möglich.
20:22Also ich glaube, irgendwie waren sich Vater und Sohn nicht ganz grün.
20:27Ich würde gerne auf dem Rückweg noch einmal bei Herrn Schneidewind vorbeischauen.
20:32Die Angelfahrten gehen ja in der Nähe seiner Kneipe ab.
20:34Und buchen kann man sie dort auch.
20:35Vielleicht weiß er eher mehr über die Reikers.
20:37Ja.
20:53Jakob und Thomas Reiter.
20:55Das war schlimm mit den beiden.
20:59Dauernd haben die gestritten.
21:01Und worum ging es dabei?
21:04Sagen wir mal so.
21:05Der Jakob, der war nicht so fürs Arbeiten.
21:08Der war mehr fürs Repräsentieren.
21:10Unternehmer-Stammtisch.
21:11Kneipen, Verbände.
21:13Alles, was mich schmutzig macht.
21:14Verstehe.
21:17Das fand der Thomas Reiter natürlich nicht so gut.
21:19Nee.
21:20Der hatte doch die ganze Arbeit an Bord.
21:22Hm.
21:24Das kann nicht gut gehen.
21:25Nee, konnte ich auch nicht.
21:28Der Jakob,
21:29der hatte sich schon einem neuen Kapitän für seine Kutter erkundigt.
21:33Der Vater wollte seinen eigenen Sohn rausschmeißen?
21:35Da schauen Sie was.
21:37Ja.
21:40Das sind doch völlig neue Motive.
21:42Thomas Reiter und Gerlinde Reich haben gemeinsame geschäftliche Pläne,
21:46bei denen Ihnen Jakob Reiter im Weg ist.
21:48Und auf einmal ist Jakob Reiter tot und Gerlinde Reich in diese Sache verwickelt.
21:53Das sind doch alles keine Zufälle.
21:55Das glaube ich auch nicht.
21:57Ich möchte noch mal mit Frau Reich sprechen.
21:59Geht klar.
22:00Aber das würde ja bedeuten,
22:03Gerlinde Reich raubt Jakob Reiter und dessen Schwägerin aus.
22:07Der Sohn erfährt von ihr,
22:08dass der Vater in einem Ruderboot auf der Ostsee dümpelt und...
22:12Schafft ihn sich vom Hals.
22:14Olga,
22:16schau dir mal die Kreditkartenabrechnung an.
22:19Jedes Mal, wenn Ulrike Schreiber ein Boot geschadert hat,
22:23hat Jakob Reiter das bezahlt.
22:25Vielleicht hat Jakob Reiter Gerlinde als Täterin wiedererkannt.
22:29Dankeschön.
22:30Das war eine Lübecker Tageszeitung.
22:34Die haben heute in der Morgenausgabe ein verdächtiges Inserat.
22:37Eine gebrauchte Jacht der Oberklasse,
22:3825.000 Euro unter Marktwert.
22:40Und der Marktwert ist 100.000 Euro.
22:44Moment mal.
22:45Den Bootstyp,
22:46den habe ich bei Gerlinde Reich am Steg gesehen.
22:49Dann passt's ja, Krüger.
22:51Aber nicht,
22:52dass Frau Reich nach der Befragung
22:54durch mich heute noch Lust auf einen großen Kuh hat.
22:5775.000 Euro.
22:58Das ist eine Menge Geld.
23:01Ich sag dir,
23:02das lassen Sie sich nicht durch die Lappen gehen.
23:04Vielleicht macht die Komplizin das ja allein.
23:06Da wette ich um eine 20-Euro-Zigarre.
23:10Wir gehen auf Nummer sicher.
23:12Frau Johansson, Krüger,
23:13Sie observieren die Firma von Frau Reich,
23:15wenn's nötig ist, die ganze Nacht.
23:22Die Wette nehme ich an.
23:26Sorge, Sie...
23:27Ich mache das, was ich am besten kann.
23:34Frau Reich.
23:37Wir haben neue Erkenntnisse.
23:39So.
23:41Sie wollten mit dem Sohn des Ermordeten
23:43eine Firma gründen.
23:45Der Vater von Thomas Reiter war allerdings dagegen.
23:48Setzen Sie sich.
23:48Ja, es gibt die Idee mit der Firma.
23:52Thomas war sehr dafür.
23:54Und?
23:56Das einzige Hindernis, das dem im Wege stand,
23:58ist jetzt tot.
24:00Ich...
24:01Ich bringe noch niemanden um,
24:03nur wegen ein paar Kunden mehr.
24:05Wir haben noch mal
24:06die möglichen Begegnungen
24:08ihrerseits mit
24:09Jakob Reiter
24:10und Ulrike Schneider
24:12überprüft.
24:12Die beiden haben immer gemeinsam
24:15ihre Jacht gechartert.
24:16Und Sie waren immer weg.
24:18Ja, so weit waren wir ja schon.
24:20Ja.
24:22Was wir allerdings nicht wussten,
24:24Sie haben sich immer selbst
24:25um die Termine bemüht,
24:26deren Wege Sie abwesend waren.
24:29Sie wollten mit den beiden
24:29nicht zusammentreffen.
24:30Ich wollte mit dem Privatleben
24:35von Thomas' Familie
24:36nichts zu tun haben.
24:39Was soll das heißen?
24:41Im Privatleben.
24:44Was glauben Sie denn,
24:45warum Thomas mit mir
24:46zusammen eine Firma haben wollte?
24:49Weil er seinen Vater
24:50nicht mehr ertragen konnte
24:51mit seiner widerlichen...
24:52Seiner widerlichen was?
24:56Seiner Affäre.
25:00Oh, nee Alex, nicht das.
25:16Ja, da ist jemand
25:17bei den Booten.
25:18Echt?
25:28Und da gehst du was?
25:30Die holen wir uns.
25:55Die Dählers, wir haben hier
25:56wirklich einen Fehler,
25:57der aufs Meer hinausflüchtet.
25:59Ja, wissen wir nicht.
26:00Alex versucht hier
26:02so ein kleines Motorboot
26:03kurz zu schließen.
26:04Wenn es klappt,
26:05nehmen wir die Verfolgung auf.
26:11Einen Moment.
26:13Ja, es klappt,
26:14die hauen ab.
26:14Albatross II fährt die Mann
26:29zum Auslaufen.
26:30Herr Krüger,
26:31alle meine Leute
26:32sind im Einsatz.
26:33Wir müssen den Flüchtigen
26:34in die Zange nehmen.
26:35Können Sie die Wasserschutzpolizei
26:36verständigen,
26:37wenn er versucht,
26:37in Richtung Festland zu fliehen?
26:38Natürlich, Eros.
26:40Gehen Sie nur.
26:40Gehen Sie nur.
27:10Hier spricht die Küchenwache. Stopfen Sie auf.
27:40Küchenwache, Motor aus und Händen hoch.
28:00Na, was habe ich dir gesagt? Die wollten das Ding durchziehen. Und weißt du, was das macht?
28:07Na, richtig gute Zigarren.
28:18Wir haben bis vor drei Jahren für Gerlinder Reich gearbeitet.
28:22Ja.
28:24Haben Sie sich in dieser Zeit auch die Nachschlüssel für die Boote angefertigt?
28:29Ja. Und das gebe ich ja auch zu. Und auch, dass ich mir heute das Boot ausleihen wollte. Für eine kleine Spritztour.
28:35Wir ermitteln gegen Sie wegen eines Tötungsdelikts. Also kommen Sie mir hier nicht mit einer Spritztour.
28:41Was wollen Sie von mir? Tötungsdelikt? Ich habe ein Boot ausgeliehen und das war alles. Schluss!
28:48Wir haben drei Booten, die für die Serie von Raubstraftaten und eines Raubmordes benutzt wurden.
28:53Fingerabdrücke sichergestellt und sie mit ihren verglichen.
28:57Sie waren jedes Mal dabei. Also hören Sie auf, mir hier was vorzumachen.
28:59Na, hören Sie mal. Meine Fingerabdrücke können auch von früher stammen.
29:05Die sind keine drei Jahre alt. Sie sind wegen vorsätzlicher Tötung dran.
29:11Eine Frage können Sie mir allerdings noch beantworten.
29:15Warum mussten Ihre letzten beiden Opfer sterben?
29:18Ehrlich? Die beiden haben noch gelebt, als wir da weg sind. Denen ging es gut.
29:23Und seitdem habe ich die auch nicht wiedergesehen.
29:27Was wird Ihre Komplizionär bestätigen können?
29:32Der Name Ihrer Komplizin!
29:33Sie können auch noch lauter werden! Ich verpfeife niemanden!
29:39Wollen Sie allein für die Tat gerade stehen?
29:42Von mir hören Sie nichts.
29:47Abführen.
29:47Michaela Frey ist also die maskierte Täterin.
30:00Fehlt uns nur noch Ihre Komplize in diese Beate.
30:02Das bedeutet, dass Gerlinde Reich wahrscheinlich unschuldig ist.
30:04Die Beschreibung dieser Beate passt überhaupt nicht auf Sie.
30:11Und?
30:13Sie wird Ihre Komplize nicht verraten.
30:15Ich checke gerade das Handy von der Michaela Frey.
30:20Vielleicht findet sich da ja ein Hinweis auf diese Beate.
30:22Aber die haben beide kein Mordmotiv.
30:25Aber dafür dieser Thomas Reiter.
30:27Ach, den sollte ich doch mal durch den Polizeicomputer laufen lassen.
30:30Er hat zwar keine Vorstrafen, aber dafür kam heute Morgen diese Meldung herein.
30:37Thomas Reiter hat ein Motorboot als gestohlen gemeldet.
30:41Das Boot, das der Familie gehört.
30:42Sein Vater wird in einem Ruderboot gerammt und plötzlich meldet der Sohn ein Motorboot als gestohlen.
30:47Da kommt ja langsam eine ganze Menge zusammen.
30:50Wolfgang, nimm dir diesen Thomas Reiter nochmal vor.
30:52Mach ich.
30:52Ja, der ist auch noch gut in Schuss.
31:07Schauen Sie sich ruhig in Ruhe um.
31:08Ich komme dann gleich nach.
31:21Hat Ihnen meine Mutter gesagt, dass ich hier bin?
31:24Herr Reiter, Sie wussten doch ganz genau, dass Ihr Vater eine Affäre mit der Schwester Ihrer Mutter hatte.
31:30Und jetzt sind beide tot.
31:35Sie wurden von einem Motorboot gerammt.
31:37Und Sie melden Ihres als gestohlen.
31:39Merkwürdig, nicht wahr?
31:42Das habe ich heute früh bemerkt.
31:44Ich verstehe jetzt den Zusammenhang nicht.
31:46Wo waren Sie vorgestern?
31:47Vormittags.
31:49Ja, hier.
31:50Ich habe an der Maschine gearbeitet.
31:52Irgendwelche Zeugen?
31:53Sie glauben doch nicht etwa, dass ich etwas mit dem Tod...
31:59Sie haben jede Menge Gründe, Ihren Vater zu hassen.
32:01Warum haben Sie uns eigentlich nie was von der Affäre erzählt?
32:04Es geht doch um Raubmord, oder?
32:05Da wollte ich die ganze Sache nicht nochmal aufwärmen.
32:08Jetzt, wo Vater tot ist.
32:10Und vor allem wollte ich nicht, dass Mutter etwas davon erfährt.
32:13Das hätte sie umgebracht.
32:16War es das erst mal?
32:19Erstmal, Herr Reiter.
32:21Erstmal.
32:23Ich bin hier am Hafen.
32:32Ziemlich interessant.
32:34Kein Alibi, aber jede Menge Motive, sage ich dir.
32:38Danke, Wolfgang.
32:40Mach Feierabend.
32:41Am Montag um 12.17 Uhr muss bei Ihnen eine Bestellung eingegangen sein.
32:45Lässt Sie sich nachvollziehen, wohin die gehen?
32:47Ja, ich warte.
32:50Bis morgen.
32:51Bis morgen.
32:51Zwei Pizza-Fungi an die Adresse von Beate Jobst.
32:56Aha.
32:57Und die Hausnummer?
32:59Danke, Sie haben uns sehr geholfen.
33:02Eine Viertelstunde, nachdem Michaela Frey mit dieser Beate nach der Tat wieder an Land war,
33:06haben die sich zwei Pizza-Fungi zu einer Beate Jobst liefern lassen.
33:10Beate Jobst.
33:11Haben Sie auch die Adresse?
33:13Natürlich.
33:17Warten Sie, Krüger.
33:18Schicken ein paar Leute hin.
33:19Ja, Chef.
33:20Und Sie war nicht in Ihrer Wohnung.
33:27Aber die Fahndung läuft.
33:29Mensch, Krüger, ich will niemanden kontrollieren.
33:33Mich interessiert es halt.
33:35Na, nun mach mal Feierabend, Kleiner.
33:37Okay, tschüss.
33:40Denk ich, du warst dienstlos.
33:42Ja, du warst doch früher genauso.
33:48Lass mal die Luft raus.
33:50Jo.
33:53Mensch, Kalle, du kennst das doch.
33:54Du hast einen Fall.
33:57Und du stehst kurz davor.
33:59Aber du weißt, irgendwas stimmt da nicht.
34:02Zum Beispiel, wenn das Opfer erwürgt worden ist und der Täter nur einen Arm hat.
34:07Genau.
34:10Schau mal, du hast auf der einen Seite einen Verdächtigen,
34:13der seinen Vater und seine Tante umgebracht haben soll.
34:17Aber der wusste zur Tatzeit gar nicht, wo die waren.
34:20Auf der anderen Seite hast du zwei kriminelle Frauen.
34:23Die wussten zwar, wo die waren, aber die hatten überhaupt gar keinen Grund für einen Mord.
34:29Und jetzt fragt ihr euch, wo der Zusammenhang ist.
34:38Vielleicht gibt's ja gar keinen.
34:40Keinen was?
34:41Keinen Zusammenhang.
34:43Als ich die Identität dieser Beate Jobs hatte,
34:46habe ich mal alle Nummern, die sie in letzter Zeit angerufen hat, durchgecheckt.
34:48Und jetzt kommt die Überraschung.
34:49Am Montag, 9.58 Uhr, hat Beate Jobs kurz nach dem Raub auf Festland angerufen.
34:55Nämlich Claudia Reiter.
34:58Was für...
34:59Was hat Claudia Reiter damit zu tun?
35:02Bereit?
35:03Oh Mann.
35:14Beate Jobs und Claudia Reiter waren Schulfreundinnen.
35:19Beate Jobs hat das heimliche Liebespaar gesehen
35:22und ihre ehemalige Schulfreundin angerufen.
35:26Die Jobs fährt mit den späteren Opfern raus auf See.
35:31Irgendwann muss ihr klar geworden sein,
35:33dass Jakob Reiter der Mann ihrer Schulfreundin Claudia ist,
35:37der seine Frau gerade mit deren Schwester betrügt.
35:42Auf der Rückfahrt berichtet sie Claudia Reiter davon,
35:46was sie gesehen hat.
35:47Wahrscheinlich ohne zu ahnen, was sie damit in Gang setzt.
35:50Nicht Thomas Reiter, sondern die Mutter hat das Motorboot gerammt.
35:56Du hast dir doch mit dem Typen immer was vorgemacht.
36:01Was weißt du schon?
36:03Du kennst ihn doch gar nicht.
36:06Aber ich kann mich daran erinnern,
36:07wie du damals immer von ihm erzählt hast.
36:10Großartig, toll, charmant.
36:14Das haben im Übrigen auch all die anderen gesagt,
36:15mit denen er ins Bett gehüpft ist.
36:19Aber anstatt mir dankbar zu sein,
36:21habe ich den Kontakt zu dir abgebrochen.
36:23Ja, ich war. Es tut mir auch echt leid.
36:25Ja, das muss dir nicht leid tun.
36:28Aber dass du mein Leben ruiniert hast.
36:31Ich hab bitte was?
36:34Sag mal, du weißt überhaupt nicht, was du gemacht hast, oder?
36:37Das war eine ganz easy Sache.
36:39Wir wollten wirklich unser letztes Ding durchziehen.
36:41Dann hätten wir genug Geld gehabt,
36:42ein kleines Traumschiff und dann Tschüss Deutschland.
36:46Aber das wollte ich dir doch nicht kaputt machen.
36:48Hast du aber.
36:50Aber du Vollidiot musst dich ja auch anrufen.
36:52Geh zur Tür.
37:00Geh nur ums Haus rum, falls sich da was tut.
37:02Mach ich.
37:03Aber sonst konnte ich ja auch nicht ahnen,
37:16dass du die beiden gleich umbringst.
37:17Ich wollte die gar nicht umbringen.
37:21Ich wollte nur mal nachsehen, ob das stimmt,
37:22was du mir am Telefon gesagt hast.
37:23Und dann hab ich sie gesehen.
37:29Jakob.
37:30Und meine kleine Schwester Ulrike.
37:33Wie sie da in diesem Boot gesessen sind.
37:38Und ich hab mein Elternhaus verpfändet.
37:41Und damit Jakob Unternehmer spielen kann.
37:43Weil ich gedacht hab,
37:47da wäre ja sonst nichts im Leben.
37:49Von wegen.
37:51Mit meiner kleinen Schwester.
37:55Ich wollte die gar nicht rammen.
37:58Ich bin einfach weiter geradeaus gefahren.
38:00Ja, jetzt hör auf zu ihr, Amanja.
38:02Ich jammer gar nicht.
38:03Mich sucht die Polizei wegen Mordes.
38:04Ich hab alles verloren.
38:06Michaela ist in Haft.
38:07Und die Polizei war gestern in meiner Wohnung.
38:09Geld weg, Pass weg.
38:10Ich muss raus aus Deutschland.
38:11Hör zu.
38:15Ich werd das alles wieder gerade biegen.
38:16Das verspreche ich dir.
38:18Ich werd mich stellen.
38:20Und ich hab genug Geld.
38:22Glaub mir.
38:23Das kannst du alles haben.
38:24Das brauch ich jetzt sowieso nicht mehr.
38:39Frau Reiter, ich muss Ihnen ein paar Fragen stellen.
38:42Wann haben Sie das letzte Mal mit Ihrer Schulfreundin Beate Jobs telefoniert?
38:48Sie wissen schon alles.
39:04Sie waren es, die das Ruderboot mit Ihrem Mann und Ihrer Schwester gerannt hat.
39:07Dann soll ich wohl mitkommen.
39:10Haben Sie Besuch?
39:12Nein.
39:13Sie erlauben doch.
39:14Nein.
39:15Da ist es.
39:19Das war's.
39:49Das war's.
40:19Das war's.
40:20Herr Jobst, lassen Sie den Blödsinn.
40:22Bis jetzt haben Sie nur eine Raubanzeige am Hals.
40:26Das war's.
40:27Das war's.
40:29Das war's.
40:30Das war's.
40:32Das war's.
40:33Das war's.
40:35Das tut mir leid, Schätzchen, aber das bist du mir schuld.
40:38Das war's.
40:39Das war's.
40:41Das war's.
40:42Das war's.
40:43Das war's.
40:44Das war's.
40:45Das war's.
40:46Das war's.
40:47Das war's.
40:48Das war's.
40:50Das war's.
40:51Das war's.
40:52Das war's.
40:53Das war's.
40:54Das war's.
40:55Das war's.
40:56Das war's.
40:57Das war's.
40:58Das war's.
40:59Das war's.
41:00Das war's.
41:01Besser, runter!
41:02Frau Reiter hat bereits gestanden.
41:04Wir wissen, dass Sie niemanden umgebracht haben.
41:06umgebracht haben.
41:30Sie lebt.
41:36Da kann man sehen, was als Freundschaft alles werden kann.
41:52Apropos Freundschaft.
41:56Die muss beim Sprung etwas gelitten haben.
42:00Habe ich eben zur Halbe.
42:02Gut.
42:03Die zwei und ich geben zwei Halbe bei Kalle aus.
42:08Dann sind wir quitt, oder?
42:11Das ist nicht nur höhere Mathematik,
42:13sondern wahre Freundschaft.
42:14Das ist nicht nurhi.
42:25Und dann sind wir auch die Halbe bei Kalle aus.
42:27Das ist nicht nur ein Halbe bei Kalle.
42:29Untertitelung des ZDF, 2020
42:59Untertitelung des ZDF, 2020
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