- 6/17/2025
1946 wurde ein Goldschmied ermordet. Über 30 Jahre später meldet sich sein Neffe bei der Polizei und behauptet, den Mörder zu kennen.
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00:00UNTERTITELUNG
00:30Er ist ein ganz merkwürdiger Typ, wenn ihr, der einen Mord meldet.
00:37Naja, ich schaue es dir ein bisschen selber an.
00:43Bitte bleiben Sie sitzen.
00:52Mein Name ist Derek. Ich höre, Sie haben einen Mord zu melden?
00:55Ja, das ist richtig.
00:57Begangen an meinem Onkel Arne Reuter am 20. August 1946 in den Wäldern bei Bebra.
01:041946 in Bebra in den Wäldern?
01:08Ja, ich kenne den Ort genau. Es steht da noch eine alte Waldhütte.
01:12Ich war da und habe sie mir angesehen.
01:14Ja, und was ist da passiert?
01:16Mein Onkel Arne Reuter war auf dem Weg in den Westen. Illegal über die grüne Grenze.
01:21Es wimmelte damals von Leuten, die hin und her gingen, nach ihren Verwandten suchten
01:24in Besitz in Sicherheit brachten. Auch mein Onkel.
01:27Er versuchte den Besitz unserer Familie in Sicherheit zu bringen.
01:29In seinem Falle waren das Brillanten.
01:31Er schloss sich einem Grenzgänger an, der ihn dann bei dieser Hütte mit einem Knüppel erschlagen
01:37und die Brillanten an sich gebracht hat.
01:39Erstes bewiesen, ist das jemals polizeilich festgehalten worden?
01:42Ja, das ist es. Die Kriminalpolizei hat von Bebra den Fall damals untersucht.
01:47Eingestellt, abgeschlossen und zu den Akten gelegt.
01:50Was ich für einen Fehler halte.
01:53Ich glaube, dass ein Mörder seine Strafe nicht bekommen hat und das sollte doch nicht sein, oder?
01:58Und Sie wollen jetzt den Fall wieder aufrollen, nach all der Zeit?
02:03Was hat denn die Zeit damit zu tun?
02:05Darf ich mal telefonieren?
02:14Bitte?
02:19Ich werde jetzt mit dem Mörder telefonieren.
02:24Hallo? Mein Name ist Arne Reuter. Ich hätte gerne Herrn Answald gesprochen.
02:30Arne Reuter. Ja, ich warte.
02:35Der Name sagt ihm nichts.
02:39Dann sagen Sie doch bitte, Herr Answald, er möchte sich an den August 46 erinnern.
02:43An einen illegalen Grenzübergang bei Bebra.
02:46Ja, ich warte.
02:52Hallo, Herr Answald.
02:57Mein Name ist Arne Reuter.
03:00Nicht der Arne Reuter, den Sie erschlagen haben.
03:03Ich bin sein Neffe.
03:05Man hat mir denselben Vornamen gegeben.
03:09Hallo?
03:11Hallo?
03:17Aufgelegt.
03:18Was sagen Sie dazu?
03:19Keine Frage?
03:20Kein Gespräch?
03:21Keine Antwort?
03:22Er hat einfach aufgelegt.
03:25War das Telefongespräch Ihr erster Kontakt mit Herrn, wie heißt er?
03:28Answald, Alfred Georg Answald.
03:30Ja, das war mein erster Kontakt.
03:32Wo wohnen Sie?
03:33In Berlin.
03:34Hier sind meine Papiere.
03:38Und Sie sind nach München gekommen wegen dieser Sache?
03:42Ja.
03:46Ich melde einen Mord.
03:47Wo bleibst du, Alfred?
03:48Wie spät ist es denn?
03:49Ja, schon elf.
03:50Wir haben Almut versprochen, sie abzuholen.
03:51Um Gottes Willen, du bist noch nicht angezogen?
03:52Ja, ich komme, ich komme sofort.
03:53Hast du Ärger gehabt?
03:54Nein, nein, nein.
03:55Nein.
03:56Nein.
03:57Wir haben Almut versprochen, sie abzuholen.
03:59Um Gottes Willen, du bist noch nicht angezogen.
04:03Ähm, ja, ich, ich komme, ich komme sofort.
04:06Hast du Ärger gehabt?
04:09Nein, nein, nein.
04:10Nein.
04:11Das Telefongespräch.
04:16Das hat gar nichts zu bedeuten, nein.
04:20Meine Familie hatte ein Juweliergeschäft in Berlin.
04:25Und im Sommer 1946 versuchte mein Onkel, Arne Reuter,
04:29in seinem kleinen Säckchen voller Brillanten,
04:31die damals etwa eine halbe Million oder mehr wert waren,
04:35illegal in den Westen zu kommen.
04:37Und dieser Mann begleitete ihn dabei, Answald.
04:41Auf der anderen Seite kam der alleine wieder heraus
04:42und gab dann zu Protokoll, er und sein Weggenosse seien im Wald
04:47von Räubern, Wegelagerern überfallen worden.
04:51Sie kennen das Datum?
04:54Ja, natürlich. Ich komme ja nicht unvorbereitet her.
04:57Hier ist das Protokoll, das damals aufgenommen wurde.
05:00Man hat mir freundlicherweise eine Kopie gegeben.
05:07Unterschrieben von Alfred G. Answald.
05:09Gibt es ein Protokoll, dass er mit seinem Begleiter,
05:12Herrn Arne Reuter, heute Morgen um 6 Uhr
05:14in der Nähe einer Waldstätte von vielen Leuten überfallen
05:16und ihre Habe beauft worden sei,
05:18Herr Arne Reuter sei von einem Beheuber mit einem starken Ast,
05:20der er schlagt...
05:20Ich kenne das Protokoll. Ich kenne es auswendig!
05:26Aber es enthält nicht die Wahrheit.
05:30Meine Version ist, dass
05:31dieser Mann meinen Onkel selbst erschlagen
05:33und die Brillanten an sich genommen hat.
05:35Ihre Version, Herr Reuter.
05:37Ist doch eine Vermutung, oder?
05:40Vermutung? Was haben Sie gegen das Wort?
05:43Ich möchte jedenfalls wissen,
05:44was Herr Answald selbst dazu zu sagen hat.
05:47Es muss doch erlaubt sein.
05:49Macht es Sie nicht misstrauisch?
05:50Finden Sie es nicht merkwürdig,
05:51sein Verhalten am Telefon?
05:53Ich rufe an, sage meinen Namen,
05:55kommt eine Frau zurück und meint,
05:57ihr Mann habe den Namen nie gehört.
05:59Den Namen des Mannes,
06:00der an seiner Seite erschlagen wurde.
06:01Dann kommt er selbst ans Telefon.
06:06Ich sage nochmal meinen Namen
06:07und er hängt auf.
06:09Trotzdem,
06:10dieses Protokoll belastet ihn in keinster Weise.
06:13Und von Brillanten steht ja überhaupt nichts geschrieben.
06:15Gratuliere.
06:27Tschüss.
06:29Na?
06:29Ich habe bestanden.
06:31Ja.
06:34Komm.
06:37Bestanden, ja.
06:38Oh, toll.
06:40Ich gratuliere.
06:42Ja.
06:45Er hat einen Sohn,
06:55eine Tochter,
06:56eine reizende Frau.
06:59Nette Leute.
07:01Keiner kämmer auf die Idee,
07:02dass der Mann ein Mörder ist.
07:04Was ja nicht bewiesen ist.
07:07Schauen Sie,
07:08wenn Sie den Fall neu aufgreifen wollen,
07:10dann brauchen Sie Fakten.
07:10Aber dann,
07:13auf einmal,
07:15ganz anders,
07:16als ich gedacht hatte.
07:18Ich hatte überhaupt keine Angst
07:20und war ganz erstaunt,
07:22dass ich keine hatte.
07:23Es war ein
07:24unbeschreibliches Gefühl von
07:27Leichtigkeit.
07:30Als ob ich schwebe,
07:32in der Musik schwebe.
07:33Oh, Vater.
07:44Hallo.
07:44Wo ist er?
07:45Hallo.
07:46Zunächst einmal das Wichtigste.
07:47Darf ich dir gratulieren?
07:48Ja.
07:49Ich erzähle gerade,
07:50es war unwahrscheinlich.
07:52Ich habe es gewusst.
07:53Ich habe es gewusst.
07:54Aber kann man was
07:55gegen seine Angst machen?
07:55Die ganze Zeit dachte ich,
07:57ich über Gott hilf ihr,
07:58stehe ihr bei.
07:59Wenn sie es nicht kann,
08:00dann nimm du den Bogen.
08:01Ich glaube,
08:01das hat er getan.
08:03Mein Strich war manchmal
08:03wie nicht von mir.
08:06Mama.
08:07Liebling.
08:09Papa?
08:12Was trinkt ihr denn
08:13zur Feier des Tages?
08:14Siehe.
08:15Was denn?
08:16Wann ist aber nach, Papa?
08:17Kein Champagner auf dem Tisch?
08:18Ihr erstes Konzert
08:19noch dazu
08:20vor Fachleuten?
08:24Wo wohnen Sie in München?
08:26In einer kleinen Pension
08:27in der Schwanenthaler Straße.
08:29Ich habe nicht sehr viel Geld
08:30zur Verfügung.
08:33Fakten.
08:36Ich werde mich bemühen.
08:40Sie sollen Ihre Fakten bekommen.
08:43Wenn Sie bitte hier draußen warten,
08:45Sie kriegen dann Ihr Protokoll wieder.
08:48Danke.
08:50Vielen Dank fürs Zuhören.
08:52Besten Dank.
08:55Was sagst du denn dazu?
08:59Mord verjährt nicht mehr.
09:01Tja.
09:02Was soll ich machen?
09:02Soll ich einen Delex
09:04nach Webra schicken?
09:05Tu, tu das.
09:07Was mich an dem Jungen...
09:09Ja, nee.
09:12Also stört ist nicht
09:12das richtige Wort.
09:14Abstößt.
09:16Das ist eine kalte Energie.
09:18Was für ein Tag.
09:35Es ist das erste Mal,
09:36dass ich vollkommen glücklich bin.
09:38Dein erstes Erfolgserlebnis.
09:41Erfolg macht glücklich.
09:42Das hat doch dein Vater immer gesagt.
09:44Stimmt das nicht?
09:45Was ist denn mit dir?
09:48Du bist die ganze Zeit so abwesend.
09:50Nee.
09:51Aber, aber nein.
09:52Ich habe ganz genau zugehört.
09:54Erfolge machen glücklich,
09:55so wie Misserfolge krank machen.
09:57Ja, das ist medizinisch erwiesen.
09:59Und du,
09:59du bist heute prachtvoll gesund.
10:04Oh, die ersten Gratulanten.
10:07Ich möchte heute allein sein.
10:09Ja.
10:09Ja, bitte.
10:14Was möchten Sie?
10:17Mein Name ist...
10:19Arne Reuter.
10:28Haben Sie heute nicht schon mal angerufen?
10:30Ja, das ist richtig.
10:33Ich wollte Ihren Mann sprechen.
10:36Sie sind Frauamtswalt, nicht wahr?
10:45Was wollen Sie?
10:47Soll ich das laut sagen?
10:48Quorum publicum.
10:51Kommen Sie.
10:51Entschuldige, Andrea.
10:55Ja, nun kommen Sie.
10:56Bitte.
10:56Bitte.
10:56Hier herein, bitte.
11:02Entschuldigen Sie die Störung.
11:11Was wollen Sie von mir?
11:13Wieso rufen Sie mich an?
11:14Wieso kommen Sie hierher?
11:15Das habe ich Ihnen doch schon gesagt.
11:17Am Telefon.
11:19Weil Sie meinen Onkel Arne Reuter
11:21im Wald bei Bebra erschlagen haben.
11:24Daraufhin haben Sie den Hörer aufgelegt.
11:26Ja, mit Recht.
11:27Mit Recht.
11:27Und wenn Sie das wiederholen, dann...
11:29Dann bin ich gezwungen, Ihnen...
11:31Ihnen die Tür zu weisen.
11:33Darf ich Ihnen eine Frage stellen?
11:35Sie kennen doch meinen Onkel Arne Reuter.
11:38Die Frage erübrigt sich.
11:40Ja, die Antwort klar ist.
11:40Ich weiß, dass Sie ihn kennen.
11:42Ja, für...
11:42Wer soll das sein?
11:45Sie haben zu Protokoll gegeben,
11:46dass Sie ihn kennen.
11:48Ich...
11:48Bei der Polizei von Bebra.
11:51Hier ist das Protokoll.
11:53Ich habe es mir besorgt.
11:56Sie haben es selbst unterschrieben.
12:00Sie kennen doch Ihre Unterschrift.
12:15Darf ich Ihnen etwas anbieten?
12:17Nein, nein, danke, danke.
12:18Ich möchte jetzt nicht gestört werden.
12:19Entschuldige, Andrea.
12:21Entschuldige.
12:26Lesen Sie sich genau durch.
12:28Diese Ereignisse sind von 34 Jahren passiert.
12:40Aber ich meine, so etwas bleibt einem doch in der Erinnerung.
12:45Sie sind überfallen worden.
12:48Von Ihrer Seite ist jemand erschlagen worden.
12:49Das haben Sie doch nicht vergessen.
12:55Ja, ich...
12:56Ich erinnere mich jetzt.
12:59Ja, ja, ich...
13:00Ja, ich...
13:01Ich...
13:02Ich habe das zu Protokoll gegeben.
13:06Arne Reuter?
13:07Das Foto brauche ich Ihnen nicht mehr zu zeigen.
13:10Na, na, na, na, na, na.
13:15Sehen Sie es sich trotzdem an.
13:17Damit wir genau wissen, von dem wir reden.
13:18Aber ich...
13:19Ich sage Ihnen doch, ich...
13:20Erinnere mich wieder.
13:21An die Ereignisse in den Wäldern von Bebra.
13:23Ja.
13:24Aber ich...
13:25Ich habe in diesem Dokument nichts hinzuzufügen.
13:27Es ist so, wie ich es hier geschildert habe.
13:30Es war ein...
13:31Ein Überfall.
13:32Wie eine Grenzwänder damals gang und gäbe war.
13:34Es war...
13:35Es war eine chaotische Zeit, in der alles drunter und drüber ging.
13:38Ja, ja, sicher.
13:40Davon habe ich mich in meinen Nachforschungen informieren können.
13:44Eine Frage.
13:46Brillanten.
13:49Wussten Sie, dass mein Onkel ein Vermögen in Edelsteinen bei sich trug?
13:53In einem kleinen Säckchen.
13:55Brillanten.
13:55Der Wert, der war damals gar nicht abzuschützen.
13:59Das ist das Erste, was ich höre.
14:02Brillanten.
14:04Keine Ahnung.
14:06Wie...
14:07Wie sind beraubt worden.
14:10Es wurde uns alles weggenommen.
14:11Koffer, Tasche, Rucksäcke.
14:13Alles, alles.
14:14Wurde uns weggenommen, was wir bei uns hatten.
14:18Mir und auch...
14:21Ihrem Onkel.
14:25Ja, natürlich, ja.
14:28Ja, vielleicht wehrte er sich aus diesem Grund besonders stark.
14:33Wehrte sich aus diesem Grund besonders stark?
14:35Ja.
14:35Ja.
14:36Vielleicht wollte er nicht, dass man den Vibrillanten wegnimmt.
14:39Ja, wenn er sie bei sich trug, was ich nicht weiß.
14:42Also...
14:43Was ich von Ihnen zum ersten Mal höre.
14:45Und wenn ich Ihnen nachweise, dass Sie von den Vibrillanten wussten.
14:51Das...
14:52Das können Sie nicht.
14:53Ich kann das ja versuchen.
14:55Ja.
14:57Tun Sie, tun Sie, was Sie nicht lassen können.
14:58Ja, bitte.
15:22Ja, guten Tag.
15:23Ich bin's.
15:24Arno Reuter.
15:24Ich wollte Ihnen nur sagen, ich war bei ihm.
15:29Und?
15:30Er hat also geleugnet, meinen Onkel zu kennen.
15:36Sagen Sie, können Sie nicht Ihr Tonband laufen lassen?
15:39Sie brauchen es doch nur einzuschalten.
15:40Ich gebe Ihnen ja Informationen zu einem Mordfall.
15:51Er sagte also, er kennt meinen Onkel nicht.
15:53Bis ich ihm das Protokoll gab.
15:56Da gab er dann zu.
15:58Da erinnerte er sich plötzlich, dass an seiner Seite ein Mann ermordet worden war.
16:01Aber von den Vibrillanten wusste er nichts, sagt er.
16:07Hören Sie mir noch zu?
16:08Ja, ich höre Ihnen noch zu, Herr Reuter.
16:11Und wenn ich ihm nachweise, dass er von den Vibrillanten gewusst hat,
16:16wäre das nicht eins der Fakten, die Sie brauchen?
16:18Wie wollen Sie das machen?
16:19Da werde ich mir schon was einfallen lassen.
16:23Ich sage Ihnen dann rechtzeitig Bescheid.
16:24Er hat den Mann, den er für den Mörder seines Onkels hält, aufgesucht.
16:41Er war tatsächlich da.
16:54Arne Reuter.
17:05Alfred!
17:09Der junge Mann hat dich verstört?
17:11Nein!
17:14Das heißt...
17:17Ein wenig schon.
17:22Was wollte er denn?
17:24Ich...
17:26Ich habe mal, das ist jetzt so 30 Jahre her,
17:33seinen Onkel gekannt.
17:37Wir sind zusammen aus dem russisch besetzten Teil in die amerikanische Zone gegangen.
17:40Illegal.
17:41Damals war alles illegal.
17:46Legal.
17:48Da durfte man verungern.
17:50Oder sterben.
17:51Ja, und die Wälder, die waren damals voll von Grenzgängern und auch von Banditen.
17:56Und wir...
17:57Wir wurden überfallen.
17:59Und...
18:00Dieser Mann, von dem hier die Rede ist, sein Onkel, wie er sagt, er wurde erschlagen.
18:10Um Gottes Willen.
18:17Davon hast du doch nie gesprochen.
18:19Ich...
18:19Ich habe es wohl vergessen, Olof.
18:25Ich wollte vielleicht nicht daran erinnert werden, was ich diesem jungen Mann gesagt habe, ist, dass...
18:32Nein! Nein, bitte!
18:33Nein!
18:34Lass.
18:35Danke.
18:35Entschuldigung.
18:38Answeit.
18:40Arne Reuter hier.
18:41Ich wollte Ihnen nur sagen, dass ich jetzt weiß, wie ich Ihnen nachweisen kann, dass Sie von den Brillanten gewusst haben.
18:51Wer war das?
18:58Wieder der junge Mann.
18:59Ja.
19:03Irgendwie ist er mit der Schilderung der Vorgänge, die ich gegeben habe, nicht einverstanden.
19:10Irgendwie hat sich da in seinem Kopf etwas festgesetzt.
19:17Er glaubt, ich habe seinen Onkel erschlagen.
19:22Du?
19:24Ist der verrückt?
19:26Ja, das denke ich auch.
19:27Das denke ich schon die ganze Zeit.
19:28Der ist doch nicht normal.
19:30Sieben, zwei, drei.
19:33Oh, Verzeihung.
19:34Herr Reuter.
19:36Besuch für Sie.
19:45Ich freue mich, dass Sie mich aufsuchen.
19:49Eigentlich hatte ich es schon erwartet.
19:50Mein Anruf hat sich etwas alarmiert.
19:53Ist das richtig?
19:58Ich bin gekommen, weil ich Sie auf etwas aufmerksam machen muss.
20:01Sie können so nicht weitermachen.
20:02Ist das klar?
20:03Den Mann da einfach aufsuchen, wenn Sie nicht mehr in der Hand haben als das Protokoll da.
20:09Ja, aber es muss doch erlaubt sein, einen Augenzeugen zu befragen, der dabei war, als mein Onkel ermordet wurde.
20:17Moment mal, Sie haben ihn beschuldigt, der Mörder zu sein.
20:20Und das dürfen Sie nicht ohne zwingenden Grund.
20:22Ist das klar?
20:23Ja, aber den habe ich doch jetzt.
20:26Warum kommen Sie nicht einfach mit?
20:28Dann können Sie aufpassen, dass ich keinen Fehler mache.
20:30Na, wohin?
20:32Zum Familienansfall.
20:33Du bist so beunruhigt.
20:55Die Geschichte geht dir nicht aus dem Kopf, habe ich recht?
20:57Ja, ja, das stimmt.
21:02Der Vorwurf ist einfach absurd.
21:05Wenn der nicht so absurd wäre, dann müsste man ja was unternehmen.
21:11Warum erschreckst du?
21:14Entschuldige.
21:15Ich habe tatsächlich so etwas wie meine Fassung verloren.
21:24Guten Abend, mein Name ist Derek, Kriminalpolizei.
21:28Guten Abend, Frau Answald.
21:30Ich hätte gerne Herrn Answald gesprochen.
21:35Alfred!
21:36Ja, bitte.
21:48Ich möchte grundsätzlich etwas klarstellen.
21:52Herr Reuter war bei mir im Präsidium.
21:54Er hat mir seinen Verdacht vorgetragen.
21:56Ich habe das Protokoll der Polizei in Bebra aus dem Jahre 46 gelesen.
22:01Und ich habe Herrn Reuter auf die rechtliche Seite aufmerksam gemacht.
22:06Wie ich höre, hat er Sie aufgesucht und hat vor, das auch weiterhin zu tun.
22:11Und darum betone ich jetzt ausdrücklich hier in seiner Gegenwart,
22:15dass ich auch zu Ihrer Unterstützung hier bin.
22:17Ja, ich bin geradezu erleichtert,
22:19dass jemand, der über Kompetenz und Sachkenntnis verfügt, informiert wird.
22:23Man wird sich sehr schnell herausstellen,
22:25dass diese Anschuldigung dieses jungen Mannes
22:27an den Haaren herbeigezogen, ja, geradezu lächerlich sind.
22:32Darf ich Sie da noch einmal fragen?
22:36Sie bleiben dabei, dass Sie von den Brillanten,
22:39die mein Onkel bei sich trug, nichts wussten.
22:41Nicht das Geringste!
22:43Ich bin sehr froh, dass Sie hier sind.
22:48Ich habe hier einen Brief.
22:49Er ist datiert vom 20. August 1946, aufgegeben in Erfurt,
23:01adressiert an meinen Vater, geschrieben von meinem Onkel.
23:06Hier steht,
23:07Ich werde morgen mit den Brillanten über die grüne Grenze gehen.
23:12Ich habe einen sehr vertrauenswürdigen Mann kennengelernt,
23:15der den Weg schon mehrmals zurückgelegt hat.
23:18Es ist ein gewisser Alfred Georg Answald,
23:20dem ich mich anvertraut habe.
23:22Ich habe ihm gesagt,
23:23dass ich die Brillanten mit in den Westen nehmen werde.
23:27Ich habe sicher gegen deinen Rat gehandelt,
23:29aber ich bin schon seit Tagen mit diesem Manne zusammen,
23:32der mein volles Vertrauen besitzt.
23:34Das stimmt nicht.
23:54Darf ich mal sehen?
24:04Was bedeutet das?
24:05Da wird irgendein Brief vorgelegt,
24:07in dem irgendetwas steht, was nicht stimmt.
24:09Das ist falsch.
24:10Was da steht, ist falsch.
24:17Vielleicht wollte er mir von diesem Brillanten erzählen.
24:21Vielleicht hat er das vorgehabt und
24:22ist er nicht getan.
24:26Sie bleiben dabei,
24:29Sie haben von den Brillanten nichts gewusst.
24:30Ja, ja, dabei bleibe ich.
24:32Dieser Briefchen, das ist überhaupt kein Beweis.
24:35Entschuldigung.
24:38Es gibt nicht mal aufhören zu spielen.
24:40Entschuldige, Andrea,
24:41aber dieses Geige, das macht mich...
24:43Ja, ich will es Ihnen sagen.
24:44Danke.
24:44Guten Abend, Mama.
24:57Wo ist Papa?
24:58Geh nicht rein.
25:05Er hat einen Besuch.
25:08Besuch?
25:10Polizei.
25:11Polizei.
25:11Polizei.
25:14Also, offengesagt,
25:19es wäre natürlich besser,
25:20wenn es den Brief nicht gäbe.
25:22Aber andererseits,
25:23auf den Mordfall bezogen,
25:24ist er bedeutungslos.
25:25Er widerlegt die Aussage nicht,
25:27die Sie damals vor der Polizei
25:28in Bewa gemacht haben.
25:29Das müssten Sie eigentlich einsehen.
25:32Tja,
25:34er behauptet,
25:35dass er von den Brillanten nichts weiß.
25:38Im Brief steht das Gegenteil.
25:41Da müsste doch die Frage erlaubt sein,
25:44warum lügt er?
25:44Ich lüge nicht.
25:46Ich versichere,
25:46ich beteure.
25:48Von den Brillanten weiß ich nichts.
25:51Wirklich nicht?
25:52Nein.
25:53Können Sie das beschwören?
25:54Natürlich.
25:55Beim Leben Ihrer Kinder,
25:56Ihrer Tochter?
25:57Aber ja, ja, ja.
25:59Jetzt langt es aber,
26:01Herr Reuter.
26:03Soll jemanden umgebracht haben?
26:04Papa.
26:10Ich musste noch mal wiederkommen.
26:13Dieser Brief ist nun mal da
26:14und ich wollte hören,
26:16was Sie dazu sagen.
26:18Und Sie sagen,
26:19welches Wort gebrauchen Sie?
26:23Mystifikation.
26:23Das ist keine sehr befriedigende Aussage,
26:28aber eine,
26:28die man hinnehmen muss.
26:30Ja, ja,
26:31die müssen Sie hinnehmen, ja.
26:34Weil sie nicht widerlegt werden kann.
26:36Weil sie nicht widerlegt werden kann.
26:37Ja, dann muss ich mich bei Ihnen entschuldigen,
26:44Herr Answald.
26:44Sie brauchen sich nicht zu entschuldigen.
26:46Das ist nicht nötig.
26:47Darauf lege ich keinen Wert.
26:48Absolut keinen.
26:50Ist die Sache damit erledigt,
26:52vom Standpunkt der Kriminalpolizei aus?
26:54Ja, absolut.
26:55Die Verdachtsmomente reichen nicht aus.
26:58Ich werde allerdings mit dem Staatsanwalt sprechen.
27:01Ja, wozu?
27:01Wozu denn?
27:02Na, der Staatsanwalt muss entscheiden,
27:04ob in diesem Fall noch einmal ermittelt werden soll.
27:06Ich kann das nicht.
27:06Der Brief.
27:07Der Brief ist ein Faktor,
27:08was nicht außer Acht gelassen werden darf.
27:18Sie gehen gerade.
27:32Die Kriminalpolizei war da.
27:36Wegen Mord.
27:37Wie kannst du sowas sagen?
27:39Wie kannst du so ein Wort in den Mund nehmen?
27:40Wie kannst du Mord sagen?
27:43Entschuldige.
27:45Da kommen Leute mit einer Sache daher,
27:47die über 30 Jahre zurückliegt.
27:48Das ist...
27:49Ach.
27:49Aber das habe ich doch richtig verstanden.
27:51Du sollst jemanden umgebracht haben.
27:53Hm.
27:54Na, stell dir vor.
27:55Hm?
27:56Na, was für einen Eindruck haben Sie?
28:15Ist Ihnen nicht aufgefallen,
28:16dass der Mann total nervös war?
28:18Völlig außer sich?
28:19Das wäre ja nichts Besonderes bei der Anschuldigung,
28:26die Sie gegen ihn erheben.
28:28Aber Sie haben doch bemerkt,
28:28dass er ein schlechtes Gewissen hat.
28:31Der Mann hat sich doch völlig anormal verhalten.
28:32Das ist Ihnen doch aufgefallen.
28:35Mir ist etwas ganz anderes aufgefallen.
28:39Sie haben Herrn Answald zweimal aufgesucht.
28:43Ja.
28:45Beim ersten Mal,
28:47da haben Sie ihn ruhig leugnen lassen,
28:49etwas von den Brillanten zu wissen.
28:51Ja.
28:52Und erst beim zweiten Mal,
28:53da haben Sie ihm den Brief vorgelegt.
28:55Naja, der ist ja sicher schon länger in Ihrem Besitz.
28:58So, ich verstehe.
29:02Sie meinen,
29:03ich hätte ihm den Brief gleich beim ersten Mal vorlegen können.
29:05Ja, das meine ich.
29:08Sicher.
29:09Sicher.
29:12Andererseits,
29:13würden Sie gleich alle Ihre Trümpfe aus dem Ärmel ziehen?
29:18Das würden Sie nicht tun.
29:21Ich wollte sehen, wie der Mann reagiert.
29:24Darauf habe ich ein gutes Recht.
29:25Muss ich gleich alle meine Karten auf den Tisch legen?
29:32Nein.
29:35Der will ihn reinlegen.
29:37Ja, das könnte man sagen.
29:39Oder besser,
29:40er hat eine genaue Vorstellung von dem, was er tut.
29:42Alles, was er tut, ist genau geplant.
29:44Er fragt sich nur, was wir dabei für eine Rolle spielen.
29:46Das ist mir noch nicht ganz klar.
29:48Ich habe morgen eine Verabredung mit dem Oberstaatsanwalt.
29:50Merkwürdig allerdings ist der Widerspruch.
30:03Answalt behauptet,
30:05von den Brillanten nichts gewusst zu haben.
30:08In einem persönlichen Brief
30:10hat das Gegenteil gesagt.
30:12Dies ist der einzige Anhaltspunkt,
30:15der allerdings nicht ausreicht.
30:19Keinesfalls ausreicht,
30:20um Anklage zu erheben.
30:22Aber in diesem Fall bin ich mir einfach nicht klar,
30:30Herr Oberstaatsanwalt.
30:32Sie haben diesen Answalt doch aufgesucht.
30:34Tja, aber aus seinem Verhalten
30:35kann man keine Schlüsse ziehen.
30:37Keine, die unbedingt gegen ihn sprechen.
30:43Almut?
30:44Guten Morgen.
30:56Guten Morgen.
31:00Morgen, Papa.
31:01Morgen, Monja.
31:03Ich fahre jetzt gleich los.
31:04Ja, ja, es geht.
31:08Du denkst doch nicht noch über die Geschichte nach.
31:11Nein, das ist vergessen.
31:12Der junge Mann wird dich doch jetzt in Ruhe lassen.
31:14Ja, ja, das nehm ich wohl ab.
31:16Guten Morgen, Vater.
31:16Morgen, mein Kind.
31:17Gehst du auch schon?
31:18Ja, du nimmst mich noch mit, ne?
31:19Na klar.
31:20Tschüss.
31:21Wiedersehen.
31:21Tschüss, wiedersehen, mein Kind.
31:30Geben Sie mir die Nummer 240656 hin.
31:34240656.
31:36240656.
31:36Danke schön.
31:44Es gefällt mir nicht, wie du auf die Geschichte reagierst.
31:53Na, wie reagiere ich denn?
31:55Zu übertrieben.
31:56Du bist ja völlig verstört.
31:58Ich bin nicht verstört, auf gar keinen Fall.
32:00Ich bin irritiert, natürlich.
32:02Dazu doch nun kein Grund mehr besteht.
32:04Das hat doch der Kriminalbeamte ausdrücklich festgestellt.
32:07Ja, ja, das, das hat er festgestellt.
32:21Willst du nicht rangehen?
32:24Bitte.
32:25Ja, bitte.
32:34Ja, Frau Answald.
32:35Ist das wieder?
32:37Ja.
32:38Ich bin nicht da.
32:39Ich will mit diesem Mann nicht reden.
32:42Was wollen Sie?
32:45Mein Mann lehnt es ab, sich mit Ihnen zu unterhalten.
32:48Tut mir leid.
32:53Ja, ja, ist gut.
32:55Ich sagte, es ist gut.
32:57Ich werde meinen Mann fragen.
33:06Na, was ist?
33:09Na, was wollte er?
33:12Er sagte, ob er richtig unterrichtet sei,
33:16dass dir damals bei der Einrichtung der Geschäfte
33:18ein Amerikaner behilflich gewesen sei.
33:21und ob der Name dieses Mannes
33:24Harold Louis gewesen sei.
33:30Was bedeutet diese Frage?
33:31Was für sich?
33:34Ich habe keine Ahnung.
33:37Ich habe nicht die geringste Ahnung.
33:42Hat dir denn damals jemand geholfen?
33:44Ja, geholfen, geholfen.
33:45Ich brauchte Lizenzen, man brauchte damals für alles Lizenzen.
33:48Ja, du kanntest einen Mann, der so hieß, ja?
33:50Louis.
33:51Harold Louis.
33:52Unglaublich.
33:57Warum quälen Sie den Mann?
34:02Wir haben gestern festgestellt,
34:03dass der Fall nicht wieder aufgerollt werden kann.
34:05Ich habe mit dem Oberstaatsanwalt gesprochen.
34:07Die Fakten reichen nicht aus.
34:08Warum rufen Sie ihn dann wieder an?
34:09Ich habe ihn gefragt,
34:12ob er sich an einen Amerikaner erinnert,
34:15mit dem er damals Grundstücke und Geschäfte gekauft hat.
34:18Ich habe ihn gefragt,
34:19ob der Name dieses Amerikaners
34:20Harold Louis war.
34:23Harold Louis?
34:25Woher haben Sie diesen Namen?
34:27Der Mann war als Mitinhaber
34:28einige seiner Geschäfte eingetragen.
34:31Im Handelsregister.
34:33Was ja allgemein einsehbar ist.
34:35Und wozu brauchten Sie den Namen?
34:36Ich dachte, man könnte sich mal erkundigen,
34:40wie Answald damals seinen Anteil bezahlt hat.
34:43Sie meinen, vielleicht mit Brillanten?
34:50Das könnte doch sein.
34:57Sagen Sie mal,
35:00was für ein Spiel treiben Sie da eigentlich?
35:03Seit wann wissen Sie den Namen?
35:05Seit drei Wochen.
35:05Sie kommen hierher,
35:07Sie melden einen Mord,
35:08wie Sie sagen.
35:09Gut.
35:10Das ist eine Sache,
35:10die uns betrifft,
35:11für die wir da sind.
35:12Selbst wenn die Tat
35:13mehr als 30 Jahre zurückliegt.
35:15Aber Sie sagen uns nicht alles,
35:17was Sie wissen.
35:17Warum nicht?
35:20Warum nicht?
35:21Ja, warum nicht?
35:23Was für Ziele verfolgen Sie?
35:25Ziele?
35:27Ich will,
35:28dass ein Mörder seine Strafe bekommt.
35:29Moment.
35:30Die Sache hat nur einen Haken.
35:32Die Strafe.
35:33Die diktieren Sie.
35:34Sie?
35:35Nein.
35:36Der Richter.
35:38Ich bin nicht der Richter.
35:44Wie war der Name des amerikanischen Teilhabers?
35:46Harold Lewis.
35:47Haben Sie auch seine Adresse?
35:51Ja,
35:51er wohnt in New York.
35:52Hier ist die Adresse.
35:54Noch eine Frage.
35:57Haben Sie mit dem Mann auch schon gesprochen?
35:59Nein.
36:00Ja,
36:01der Name war Harold Lewis.
36:04Ich bin von Deutschland.
36:06Mein Name ist Answald.
36:09Harold Lewis war mein Partner.
36:1120 Jahre vorhin.
36:13Entstehen Sie mich?
36:14Ja?
36:14Ja.
36:16Bitte, Andrea.
36:18Ich warte.
36:20Bitte geh hinaus.
36:21Es ist ein Überseegespräch.
36:22Es ist sehr schwer zu verstehen.
36:23Was?
36:24Der Name ist Harold Lewis.
36:27Bitte geh hinaus.
36:28Geh hinaus.
36:30Was?
36:31Was hast du gesagt?
36:34Ja.
36:35Ja.
36:36Ah so.
36:38Ja.
36:39Entstehen.
36:40Okay.
36:42Okay.
36:43Danke.
36:44Danke.
36:45Danke sehr.
36:45Du bist so leid.
36:46Danke.
36:47Bye-bye.
36:47Bye-bye.
36:49Der ist tot.
37:00Der ist jetzt vor uns Jahren gestorben.
37:09Warum lachst du denn?
37:10Da macht er keine Auskünfte mehr gegen den Kappen.
37:13Welche Auskünfte fürchtest du denn?
37:27Harold Lewis ist schon vier Jahre tot.
37:29Was ist er?
37:30Ja.
37:30Vor vier Jahren in New York gestorben.
37:32Man verweist uns an eine Mrs. Jane Robbins.
37:35So eine Tochter.
37:37Sie arbeitet im amerikanischen Generalkonsulat in Berlin.
37:39In Berlin.
37:40So, so.
37:41Vielleicht kann die uns weiterhelfen.
37:42Ich ruf mal an.
37:43Hab ich schon.
37:44Ja.
37:45Mrs. Robbins ist mit dem Wagen unterwegs.
37:48Nach München.
37:49Aufgrund eines dringenden Anrufs.
37:51Aufgrund eines dringenden Anrufs.
37:52Von wem?
37:53Das ist nicht bekannt.
37:55Es heißt nur in einer Familienangelegenheit.
37:58Naja.
37:59Ob man das als Familienangelegenheit bezeichnen soll?
38:03Nö.
38:06Ja.
38:06Ja.
38:09Du hast ja recht.
38:10Ich war außer mir.
38:12Aber darf ich das nicht?
38:14Ist das nicht erlaubt?
38:15Doch, natürlich.
38:17Wenn die Anschuldigungen sinnlos sind.
38:19Oder sind sie doch.
38:20Ja, natürlich.
38:22Sind sie das.
38:24Wenn sinnlos vorkommen.
38:27Sinnlos.
38:28Ja.
38:33Und dann ist sie das.
38:34Entschuldige.
38:39Grüß Gott.
38:40Grüß Gott.
38:41Grüß Gott.
38:42Guten Tag.
38:43Schönen Tag.
38:43Auf Wiedersehen.
38:44Tschüss.
38:44Ich möchte Herrn Reuter sprechen.
38:48Der Reuter telefoniert.
38:50Oh.
38:51Ich weiß leider nicht.
38:53Nehmen Sie so lange.
38:54Ein Frühstücksraum.
38:55Nein.
38:55Ja.
38:55Ja.
39:01Oh.
39:02Besuch für Sie.
39:03Hallo.
39:14Wir haben in New York telefoniert.
39:16Haben Sie.
39:18Und der Mann lebt nicht mehr.
39:19Nein.
39:21Meinen Sie, wie viel Zeit ich gebraucht habe, um die Adresse rauszufinden?
39:23Und da ist der Mann gestorben.
39:25Und Sie wissen, dass er eine Tochter hat?
39:27Ja.
39:27Sie arbeitet beim amerikanischen Generalkonsulat in Berlin.
39:29Und sie ist auf dem Weg nach München?
39:30Sie sagt, die Sache interessiert Sie sehr und Sie käme sofort.
39:33Sie haben also mit ihr telefoniert?
39:35Ja, natürlich.
39:36Warum teilen Sie mir das nicht mit?
39:38Das hätte ich schon noch getan.
39:39Ich habe es nur erst Herrn Answald erzählt.
39:40Wann?
39:41Na jetzt, vor einer Minute.
39:42Dann was?
39:42Was haben Sie ihm erzählt?
39:44Dass Harold Lewis, sein ehemaliger Geschäftspartner, eine Tochter hat und dass die jetzt auf dem Wege
39:49hierher ist.
39:52Andrea.
39:55Dieser Mann will mich vernichten.
39:58Der hat es auf mich abgesehen.
40:00Der will mich dann nicht nur, nicht nur mich, nein, uns alle, euch mit.
40:04Der will, der will ja die ganze Familie vernichten.
40:07Ich muss den Jungen anrufen.
40:08Und auch Almut, wenn der Mann sich bei Ihnen meldet und Ihnen etwas erzählt, dann dürfen
40:12die nicht.
40:14Dann tun die nicht hin.
40:14Die dürfen nicht.
40:15Dass dieser Lewis meine Tochter hat, ist das, ist das so, ist das so ein Verhängnis?
40:38Wann werden Sie sich mit Jane Robbins treffen?
40:41Sie wird sich melden.
40:42Hier?
40:44Ja, ich gab ihr die Adresse dieser Pension.
40:46Jetzt hören Sie mir einmal genau zu.
40:55Sie werden in dieser Sache nichts mehr unternehmen.
40:57Haben Sie mich verstanden?
40:58Ja, natürlich, habe ich Sie verstanden.
41:02Na, hoffentlich.
41:04Wenn Mrs. Robbins sich meldet, rufen Sie mich an.
41:09Die Nummer haben Sie.
41:11Ja, Mordkommission.
41:12Die Nummer kann ich auswendig.
41:13Nicht abheben.
41:22Einfach nicht reagieren.
41:25Lass es klingeln.
41:26Dem wird schon die Lust vergehen.
41:30Einfach nicht melden.
41:36Ja, bitte.
41:38Moment, bitte.
41:41Kaminer Polizei.
41:43Nicht mehr, bitte.
41:46Herr Answald.
41:49Sie wissen ja, dass eine Tochter Ihres früheren Geschäftspartners,
41:52Mrs. Jane Robbins, auf dem Wege nach München ist.
41:55Ja, ja.
41:56Ja, das weiß ich.
41:59Das hat er mir gesagt, dass sie hierher kommt.
42:02Stimmt das denn?
42:03Ja, das stimmt.
42:06So, und jetzt hören Sie mir genau zu.
42:09Keine Unterredungen mehr mit Herrn Reuter.
42:11Wenn er sich meldet, dann lehnen Sie es ab, mit ihm zu sprechen.
42:16Nichts geschieht jetzt mehr ohne die Kriminalpolizei.
42:20Jawohl.
42:20Sehr freundlich.
42:26Ist genau wie ich der Meinung.
42:28Diesen Mann einfach nicht mehr anhören.
42:30Und wenn der noch magier herkommt, dann werfe ich ihn raus.
42:35Darf ich schließen, dass er sein Haus verteidigen.
42:37Notfalls mit Gewalt.
42:38Ja, ja, ja, ja, ich habe Gewalt gesagt, ja.
42:44Ja, du, nein.
42:48Ja, nicht mit Gewalt.
42:52Sie sind das.
43:09Ja, ich bin das.
43:13Arne Reuter.
43:16Der Neffe des Mannes, den ihr Vater im August 46 in den Wäldern bei Bebra bei einem illegalen
43:22Grenzübergang beraubt und erschlagen hat.
43:26Warum tun Sie das?
43:35Ich bin doch genauso traurig wie Sie.
43:37Sie stellen da eine Behauptung auf, die nicht bewiesen ist und die Sie nicht beweisen können.
43:41Ich bin ja dabei.
44:01Jetzt läuft ja alles schon.
44:05Jetzt kommt alles.
44:08Mein Vater bringt niemanden um.
44:11Ganz natürlich, dass man es denkt.
44:16Man hält etwas für unmöglich.
44:19Und dann passiert es doch.
44:21Alles, was Sie da sagen, wird sich als haltlos herausstellen.
44:24Eine Frage.
44:26Sie kennen doch Ihren Vater.
44:30Finden Sie nicht, dass er sich in den letzten zwei Tagen total verändert hat?
44:36Und da fragen Sie sich nicht, warum.
44:38Das ist doch nicht verwunderlich.
44:39Bei so einer Anschuldigung.
44:42Dann fragen Sie ihn doch.
44:44Fragen Sie ihn, wie er vor 34 Jahren seinen Anteil finanziert hat.
44:48Fragen Sie ihn, ob er nicht mit Brillanten bezahlt hat.
44:50Die Kinder kommen gerade.
44:58Mein Gott, die Kinder.
44:59Die Kinder dürfen da nicht hineingezogen werden.
45:01Die müssen verschont bleiben.
45:02Kein Wort über diese Geschichte.
45:05Verstehst du mich denn nicht?
45:07Nein.
45:08Ich verstehe dich nicht.
45:09Nein?
45:11Nein.
45:11Nein.
45:11Ah, da seid ihr ja.
45:22Ja, kommt ein bisschen, ein bisschen zu spät.
45:25Wir hatten noch eine Verabredung.
45:29Er weiß genau, wo ich arbeite.
45:31Er rief an, sagte, wollen wir uns nicht noch treffen und bringen Sie Ihre Schwester auch mit.
45:35Was?
45:42Was wollt ihr von euch?
45:43Die Sache ist eigentlich ganz einfach zu klären, mit einer einzigen Antwort auf eine einzige Frage.
45:50Dann stell diese Frage.
45:52Es geht um Geschäfte.
45:54Die du aufgekauft, aufgebaut hast, Ende der 40er Jahre.
45:58Die Frage ist, woher kommt das Geld?
46:02Er sagt, du hast mir Brillanten bezahlt.
46:15Vater!
46:18Ich meine, die Frage ist doch einfach zu widerlegen.
46:29Vater!
46:32Ich töte diesen Mann.
46:43Guten Abend.
46:49Entschuldigen Sie die Musik.
46:52Sie warten wohl auch.
46:58Ich starre die ganze Zeit das Telefon an.
47:00Sie hat sich noch nicht gemeldet?
47:03Nein.
47:06Wollen Sie sich nicht setzen?
47:08Soll ich Ihnen was zu trinken bestellen?
47:10Nein, danke.
47:15Die ganze Zeit beschäftige ich mich mit Ihnen.
47:18Mit mir?
47:19Ja.
47:20Ich habe langsam gemerkt, dass Sie sich da eine Methode zurechtgelegt haben.
47:25Ich?
47:26Eine Methode?
47:27Mhm.
47:27Wie meinen Sie das?
47:31Ein Verbrecher soll entlarvt werden.
47:35Da ist es doch ganz natürlich, dass man logisch und methodisch vorgeht.
47:39Das tun Sie doch auch bei Ihrer Arbeit.
47:41Logisch und methodisch vorgehen.
47:43Nur habe ich nicht Ihre Hintergedanken.
47:46Und die sind es, die mir Sorgen machen.
47:49Hintergedanken?
47:51Und was haben Sie dagegen?
47:54Man muss doch alles im großen Zusammenhang sehen.
47:57Das tut heute niemand mehr.
47:59Aber ich könnte nicht leben, ohne in einem großen Zusammenhang zu stehen.
48:02Und?
48:04Was verstehen Sie darunter?
48:06Darunter verstehe ich, dass ich Verantwortung übernehmen muss.
48:08Dass ich persönlich mich dieser Verantwortung nicht entziehen kann.
48:11Ich muss aufräumen.
48:13Mit dem Mist in dieser Welt.
48:16Das ist alles.
48:19Liegt das nicht ganz auf Ihrer Linie?
48:21Nein, die Arbeit der Polizei ist nicht aufräumen, wie Sie das nennen.
48:24Sie hat eine dienende Funktion.
48:26Sie hat einen Auftrag von der Gesellschaft und vom Gesetzgeber.
48:29Sie hat dafür zu sorgen, dass gewisse Ordnungen eingehalten werden.
48:32Über den Sinn der Halt von Ordnungen bestimmen andere.
48:35Warum kann ich das sein, der nach dem Sinn dieser Ordnungen fragt?
48:44Ich tue das.
48:47Ich muss das tun.
48:52Bestellen Sie jetzt mal was zu trinken.
48:53Ich würde Sie bitten, für mich zu tanken.
49:18Kann ich hier telefonieren?
49:20Ja, gerne.
49:21Gehen Sie doch rein.
49:21Aber du hast es nicht getan.
49:28Nein.
49:29Was spürst du, Papa?
49:32Schwört?
49:35Ich...
49:36Ich soll schwören.
49:39Entschuldigung.
49:40Hier spricht Jane Robbins.
49:47Ich möchte allein sein.
50:04Sie sind der frühere Partner meines Vaters, Harold Lewis.
50:08Ja, der bin ich.
50:11Ihr Vater war ein guter Freund von mir, ein sehr, ein sehr, sehr guter Freund.
50:16Sie kennen einen gewissen Herrn Arnie Reuter.
50:19Was...
50:20Was wollte er von Ihnen?
50:25Er wollte von mir wissen, ob Sie damals im Besitz von Brillanten gewesen seien.
50:30Was?
50:34Was haben Sie gesagt?
50:37Jetzt eine Frage.
50:43Verzeihung.
50:44Würde es Ihnen schaden, wenn ich sage, dass Sie damals im Besitz von Brillanten waren?
50:52Mein Vater hat sie Ihnen ja abgekauft.
50:55Ich trage selber einen am Finger.
50:56Hallo?
51:00Sind Sie noch da?
51:02Hallo?
51:04Ich bin noch da.
51:07Ob es...
51:08Ob es mir schaden würde, meinten Sie?
51:12Schaden.
51:13Was soll ich Ihnen das sagen?
51:16Es wäre natürlich sehr gut, wenn Sie es verschweigen würden.
51:19Ich bitte Sie darum, verschweigen Sie es.
51:20Sagen Sie einfach, Sie wissen von nichts.
51:21Sie selbst, Sie haben gar keine Ahnung.
51:23Ihr Vater seit seit Jahren Tod ist.
51:25Sie wissen von nichts.
51:27Aber dieser junge Mann sagte, es handelt sich bei seiner Frage um eine Frage im Zusammenhang mit einem Mordfall.
51:35Ja, das ist doch diese wilde Geschichte, von der ich eben sprach.
51:38Von Mord.
51:38Von Mord kann überhaupt keine Rede sein.
51:41Mrs. Robbins, ich flehe Sie an.
51:43Sie würden mir sehr helfen, wenn Sie kein Wort verlieren über die Brillanten.
51:47Werde ich von der Polizei befragt werden?
51:50Das ist nicht auszuschließen, aber ich flehe Sie an.
51:52Bei der Freundschaft, die mich mit Ihrem Vater verband.
51:54Lügen Sie.
51:56Lügen Sie.
51:57Lügen Sie.
52:02Mrs. Robbins.
52:04Hallo.
52:06Hallo.
52:07Mrs. Robbins.
52:08Mrs. Robbins.
52:11Sie ist da.
52:22Mrs. Robbins.
52:24Ja, guten Abend.
52:25Guten Abend.
52:26Herr Reuter.
52:26Nein, mein Name ist Derek, Kriminalpolizei.
52:28Das ist Herr Reuter.
52:30Guten Tag.
52:32Ich freue mich sehr, dass Sie gekommen sind.
52:34Wir haben lange auf Sie gewartet, seit Stunden.
52:37Jetzt wird es endlich möglich sein, nach so vielen Jahren, einen Verbrecher, einen Mörder zu entlaufen.
52:43Ja, aber so ist es.
52:44Halten Sie sich jetzt mal raus.
52:46Ja, aber so ist es doch.
52:50Na, vielleicht stellen besser Sie die Fragen.
52:51Hm.
52:53Hm?
52:55Mrs. Robbins.
52:57Kommen Sie.
52:58Bitte nehmen Sie Platz.
52:59Hm.
53:00Hm.
53:00Hm.
53:00Hm.
53:00Hm.
53:00Hm.
53:01Hm.
53:01Hm.
53:01Hm.
53:01Hm.
53:02Hm.
53:02Hm.
53:02Hm.
53:02Hm.
53:03Hm.
53:04Hm.
53:04Hm.
53:04Hm.
53:05Hm.
53:06Hm.
53:06Hm.
53:07Hm.
53:08Hm.
53:08Hm.
53:09Hm.
53:09Hm.
53:10Hm.
53:10Hm.
53:11Hm.
53:12Ja, natürlich.
53:13Sie sind die Tochter von Howard Lewis, der einmal Geschäftspartner von Alfred-Georg-Answald
53:18war, ja?
53:19Ja, der Name ist mir bekannt, ein Partner von meinem Vater.
53:23Hm.
53:24Bitte.
53:25Die, danke schön, die Bücher, die Akten der gemeinsamen Firmen sind noch vorhanden.
53:29Ich hab sie in New York.
53:30Das ist ja großartig.
53:31Hm.
53:32Hm.
53:33Hm.
53:34Mrs. Robbins.
53:35Hm.
53:36Wissen Sie, von welcher Art und wie hoch die Anteile waren, die Herr Answald in die
53:41Firmen eingebracht hat?
53:42Hat er mit Brillanten bezahlt?
53:43Ich hab ihn doch gesagt, Sie sollen den Mund halten.
53:47Hm?
53:48Jetzt gehen Sie mal raus.
53:49Ich möchte aber hier bleiben.
53:50Komm, Sie hören doch, was ich sage.
53:52Hm.
53:53Hm.
53:54Hm.
53:55Hm.
53:56Hm.
53:57Hm.
53:58Hm.
53:59Hm.
54:00Hm.
54:01Hm.
54:02Hm.
54:03Hm.
54:04Hm.
54:05Hm.
54:06Entschuldigen Sie.
54:07Soll ich mir eine Frage wiederholen?
54:09Nein, nein.
54:10Wie wichtig ist diese Frage?
54:15Hängt davon so viel ab?
54:17Ja.
54:18Denn möglicherweise wird ein Mordfall neu aufgeholt werden müssen.
54:22Mordfall, Mordfall.
54:24Was wär ein Wort?
54:25Mrs. Robbins hat Herr Answald seinen Kapitalanteil mit Brillanten bezahlt.
54:31Ja, Herr Answald hat meinem Vater Brillanten verkauft.
54:34Für mehr als hunderttausend Dollar.
54:36Hm.
54:37Das ist ein Stein aus dieser Sammlung.
54:41Ist an dem Verkauf irgendetwas nicht in Ordnung?
54:44Na ja, die, ähm, die Steine haben Herrn Answald nicht gehört.
54:59Wie ist er denn an den Besitz gekommen?
55:01Na, das muss er uns jetzt erklären.
55:03Entschuldigen Sie bitte.
55:05Mit wem telefonieren Sie da?
55:18Mit Herrn Answald natürlich.
55:21Gehen wir da nicht hin?
55:23Gehen wir da nicht hin?
55:24Ich hab' ja schon gesagt, dass wir kommen.
55:27Sie haben meine Nummer.
55:30Harry.
55:36Er hat sich eingeschossen.
55:50Mach doch bitte auf!
55:52Sie bleiben da!
55:53Mach doch auf!
55:54Bitte!
55:55Alfred, mach doch bitte die Tür auf!
55:57Bitte nicht!
55:58Alfred, mach doch bitte die Tür auf!
56:00Bitte nicht!
56:01Alfred, mach doch die Tür auf!
56:03Mach doch...
56:04Warum macht er denn die Tür nicht auf?
56:05Hey, ruhige dich!
56:06Alfred, mach doch auf!
56:07Lassen Sie das!
56:08Mein Mann macht die Tür auf!
56:09Lassen Sie das!
56:10Lassen Sie das!
56:11Mein Mann macht die Tür auf!
56:12Lassen Sie das!
56:13Mein Mann macht die Tür auf!
56:14Was hat er denn?
56:31Was hat er denn?
56:32Was hat er denn?
56:33Was hat er denn? Was, was hat er denn?
56:44Alfred.
56:46Kommen Sie. Kommen Sie.
56:50Nein! Lassen Sie mich! Los! Ich will das!
56:54Ich will! Ich will!
56:58Ein Beständnis.
57:01Er gesteht, dass er die Brillanten an sich genommen hat.
57:06Sie waren eingehört in die Jacke von Arno Reuter, und er hat sie an sich genommen, weil...
57:17...weil die Mörder sie nicht gefunden haben.
57:20Er schreibt, dass er sich um die Verwandten des Toten nicht gekümmert, dass er nicht nach ihnen gesucht hat, um die Brillanten nicht zurückgeben zu müssen.
57:31Aber er schwört bei seinem Seelenheil und besiegelt es mit seinem Freitod, dass er seinen Begleiter nicht umgebracht hat.
57:38Was wollten Sie? Den Mord aus der Welt entfernen.
57:45Nun sind Sie selber schuldig geworden, am Tod eines Menschen.
57:57Berger, ruf den Erkennungsdienst!
57:59Berger, ruf den Erkennungsdienst!
58:00Berger, ruf den Erkennungsdienst!
58:01Berger, ruf den Erkennungsdienst!
58:03Berger, ruf den Erkennungsdienst!
58:06...
58:13Berger, ruf zuissen!
58:16Sperr!
58:19Amen.
58:49Amen.
59:19Amen.
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