00:00Nachdem sein Lager die Präsidentschaftswahlen verloren hatte, hat Polens Ministerpräsident Tusk eine Vertrauensabstimmung im Parlament knapp gewonnen.
00:10Bundeskanzler Merz hat die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen in Berlin empfangen.
00:15Themen waren unter anderem der Krieg in der Ukraine und die europäische Sicherheit.
00:20Die EU-Kommissarin für Finanzdienstleistungen Maria-Louise Albuquerque räumt das Szenario einer mittelfristigen Kürzung für Länder wie Portugal und Spanien ein.
00:30Die Regierung von Ministerpräsident Donald Tusk hat ein Vertrauensvotum überstanden.
00:39453 Abgeordnete nahmen an der Abstimmung teil. Er bekam 243 Ja-Stimmen, dagegen waren 210 Abgeordnete. Es gab keine Enthaltungen.
00:49Tusk hatte die Vertrauensfrage gestellt, nachdem sein Parteifreund Rafał Czaskowski die Präsidentschaftswahl gegen den nationalkonservativen Karol Nawrotzki verloren hatte.
00:58Nach der Abstimmung zeigte sich Tusk zufrieden.
01:15Die Politiker des regierenden Lagers atmetten auf nach dem Abstimmungsergebnis.
01:20Premier Donald Tusk to najlepszy Premier, który trzyma tę koalicję, nadaje jej kierunki.
01:27To oczywiście jest jakiś reset, jakiś nowy początek, to expose, za chwilę dekonstrukcja rządu.
01:33No bo przed nami wybory parlamentarne na horyzoncie.
01:37Jest jeszcze dużo czasu, no ale wiemy, że ta druga połowa urzędowania musi pewnie wyglądać trochę inaczej.
01:43Czyli wyciągamy wnioski, idziemy do przodu, zakasujemy rękawy.
01:46Die Opposition bleibt auf Konfrontationskurs.
01:50Donald Tusk nie powinien być ani Premierem, ani Posłem, ani człowiekiem na wolności.
01:53Jak można zaufać człowiekowi, któremu się nie ufa?
01:56Więc jak można mu potwierdzić votum zaufania, potwierdzić rządowi, któremu przewodzi?
02:03Szkoda Polski, szkoda tych kolejnych dwóch lat.
02:06Tusk hat nun eine Regierungsumbildung angekündigt, die im Juli stattfinden soll.
02:12Der Ministerpräsident betonte, es gehe nun darum, die seiner Meinung nach dysfunktionale Struktur zu ändern
02:17und versprach, dass neue Gesichter auftauchen werden.
02:24Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz hat Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Friedrichsen in Berlin mit militärischen Ehren empfangen.
02:32Bei dem Treffen ging es um eine Palette von Themen.
02:35Oben auf der Tagesordnung standen der Einmarsch Russlands in der Ukraine und die europäische Sicherheit.
02:42Merz und Friedrichsen verurteilten die jüngsten russischen Angriffe auf die Ukraine und bekräftigten ihre Unterstützung für Kiew.
02:51Sie sprachen auch über die Notwendigkeit, die europäische Verteidigung zu stärken,
02:55da Russland eine ständige Bedrohung für den gesamten Kontinent darstelle, hieß es.
02:59Die beiden NATO-Länder betonten auch, dass eine Erhöhung der Verteidigungsausgaben für die Stabilität des Bündnisses von entscheidender Bedeutung sei.
03:09Zu den Themen, die Merz und Friedrichsen erörterten, gehörte auch das Thema Migration.
03:14Beide waren sich einig, dass die Einwanderungspolitik verschärft werden muss.
03:18Merz lobte Dänemark für sein Einwanderungssystem und betonte,
03:21Kopenhagen sei ein Modell, das andere Länder nachahmen sollten.
03:28Israel hat Greta Thunberg zusammen mit drei anderen Aktivisten an Bord der Gaza-Hilfsflottille,
03:33die am Montag von Israel gekapert wurde, abgeschoben.
03:37Bei ihrer Ankunft in Paris auf dem Weg in ihr Heimatland Schweden
03:40sprach Thunberg über die Bedingungen, denen sie und ihre Mitstreiter ausgesetzt waren.
03:44Die 22-Jährige, die auf den Social-Media-Plattformen Instagram und Ex 20 Millionen Follower hat,
03:51erklärte jedoch, dass die Beschlagnahmung des Schiffes nicht das Hauptverbrechen Israels gewesen ist.
03:56Israel wies Thunbergs Behauptungen über die schlechte Behandlung zurück und kritisierte die Flottiller.
04:19Greta, Persona non-Greta,
04:26recebevete Essen und gute Behandlung.
04:29Israel hat es in der Liebe für Menschen.
04:33Ich will mich klar sein,
04:34diese Persona non-Greta
04:36wird nicht geholfen, zu bleiben mit Israel.
04:40Greta und ihre Freunde haben eine kleine Menge Hilfe auf ihre Feindungen geholfen.
04:45Sie haben nicht geholfen, die Menschen von Gaza.
04:49Sieben weitere Passagiere des Gaza-Hilfschiffs bleiben in Israel,
05:01wo sie 96 Stunden lang festgehalten werden,
05:04bevor sie einem Richter zur Abschiebung vorgeführt werden.
05:07Die vier, die freigelassen wurden,
05:09hatten sich bereit erklärt, Dokumente zu unterzeichnen,
05:11in denen sie einer freiwilligen Abschiebung zustimmen.
05:14Die schwedische Aktivistin versprach,
05:34weiter für das palästinensische Volk zu kämpfen.
05:37Sie fordert ihre Anhänger auf, ihre Regierungen aufzufordern,
05:41Druck auf Israel auszuüben,
05:43damit mehr Hilfsgüter ins Land kommen
05:45und der Krieg beendet wird.
05:50Elon Musk, der reichste Mensch der Welt,
05:52bedauert seine Kommentare über US-Präsident Donald Trump.
05:55Die beiden hatten sich letzte Woche in den sozialen Medien gestritten.
05:59Musk äußerte sich,
06:01wenige Tage nachdem Trump ihm ernsthafte Konsequenzen angedroht hatte,
06:04sollte er versuchen, Republikaner zu bestrafen,
06:08die für ein umstrittenes Haushaltsgesetz stimmen würden.
06:13Musk hatte Trumps großes, schönes Gesetz
06:16mit Steuererleichterungen und Ausgabenkürzungen
06:18als ekelhafte Abscheulichkeit bezeichnet.
06:23In mehreren Posts warnte Musk davor,
06:26dass die Zölle des Präsidenten eine Rezession auslösen könnten,
06:31forderte seine Amtsenthebung
06:31und behauptete, mutmaßliche Verbindungen zwischen Trump
06:35und dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zu kennen.
06:43Trump reagierte, indem er Musk vorwarf,
06:46seinen Verstand verloren zu haben
06:47und drohte damit,
06:49Bundesverträge mit SpaceX und Tesla
06:51als Teil eines umfassenderen
06:54Kostensenkungsplans zu kündigen.
06:56Nach Trumps Wiederwahl leitete Musk
07:00die neu gegründete Abteilung für Regierungseffizienz,
07:03die damit beauftragt war,
07:06die Ausgaben aller Bundesbehörden zu senken.
07:10Letzten Monat trat er aus der Verwaltung zurück,
07:13um sich nach eigenen Angaben
07:14auf seine Unternehmen zu konzentrieren.
07:16Auf Portugals Straßen ist dies ein häufiger Anblick.
07:24Eukalyptusbäume, soweit das Auge reicht.
07:27Der hochentzündliche Eukalyptus,
07:29der für tödliche Waldbrände wie 2017
07:32mitverantwortlich gemacht wird,
07:34ist die am weitesten verbreitete Baumart in Portugal
07:37und nimmt 10% der gesamten Fläche ein.
07:40Die Produktion landet in Fabriken wie dieser.
07:43Die Navigator gehört Europas größtem Hersteller von Druckpapier.
07:47Navigator will Nachhaltigkeit fördern
07:49und bringt geformte Cellulose auf den Markt,
07:52die eine ökologische Alternative zu Plastik sein soll.
08:13Entwickelt wurde das Produkt von Reis,
08:16einem Forschungsinstitut,
08:17das fast vollständig von Navigator finanziert wird.
08:20Handelt es sich hier um eine Form von Greenwashing
08:23durch die Industrie?
08:24Wir waren immer eine Firma,
08:26die wir durch die Sustainability empfunden haben.
08:29Und das, dass wir über diesen Produkten
08:31aufwachsen sind, ist das nicht wirklich Greenwashing.
08:35Für den Produktionsleiter bei Navigator
08:37ist nicht der Eukalyptus das Problem,
08:40sondern die Bewirtschaftung der Waldflächen.
08:42Temos que ser capazes de desmontar
08:44a narrativa sempre um pouco negativista
08:47de ligar uma espécie a um problema.
08:49O problema que nós temos é uma ausência de gestão,
08:51seja ele sobreiro, pinheiro, eukalipto.
08:54E na verdade aquilo que acontece em Portugal
08:56é que continuamos a ter uma narrativa
08:57de uma espécie não grata
09:00e que infelizmente não é esse o problema.
09:04E portanto levamos depois a resolução
09:05de todos os problemas para mais legislação
09:08restritiva para o eukalipto,
09:09quando aquilo que deveria haver
09:11era um ajudar ao proprietário
09:13a conseguir gerir melhor.
09:14Ein par quilometer weiter südlich
09:18in der Gemeinde Tomar
09:19coexistieren gut bewirtschaftete
09:22Flächen mit anderem,
09:23onde se a eukalyptus-rinde estápelt,
09:25um verdadeiro pulverfass.
09:27Ein forstexperte warnt
09:30vor den Gefahren der monoculturen.
09:32A monocultura coloca um perigo
09:35da continuidade espacial,
09:37ou seja, em termos de riscos,
09:39quando há um incêndio
09:40é muito mais difícil parar
09:41do que se houver uma zona
09:42com vales agrícolas,
09:44com uma galeria ripícula,
09:46com freixos,
09:47com outras espécies mais resistentes ao fogo
09:50que façam também
09:51abrandar a intensidade do fogo
09:53e, portanto, ser mais facilmente combatível.
09:55Para além disso, também ao nível da biodiversidade,
09:57convém haver várias espécies de árvores
09:58com várias espécies de árvores
10:01associados à espécies de animais,
10:03que ocorrem.
10:04Papierhersteller sagen,
10:05dass der zunehmende Bestand
10:07von eukalyptus in den Wäldern
10:08kein Problem darstellt.
10:10Forstwirte sehen das anders.
10:15Wenn sich die europäischen Prioritäten ändern,
10:18könnten die europäischen Fonds
10:20davon betroffen sein.
10:21Davor warnt die EU-Kommissarin
10:23für Finanzdienstleistungen
10:24und die Spar- und Investitionsunion.
10:27Maria-Louise Albuquerque
10:28räumt das Szenario
10:30einer mittelfristigen Kürzung ein.
10:47Länder wie Portugal oder Spanien,
10:49die jetzt ihr 40-jähriges Jubiläum
10:51seit dem Beitritt zur EU feiern,
10:53müssten sich vorbereiten,
10:54sagt die EU-Kommissarin
10:55im Interview mit Euronews.
10:57Diese Länder könnten von Leistungsempfängern
10:59zu Nettozahlern werden.
11:01Die EU-Kommissarin
11:14die EU-Kommissarin
11:26sprach auch über die Europäische Bankenunion.
11:30Sie plädiert dafür,
11:31dass die Verbraucher
11:31trotz Risiko
11:32ihre Ersparnisse
11:33in mittel- und langfristige
11:34europäische Finanzanlagen
11:36investieren sollten.
11:37Darüber hinaus
11:38lässt sie Fusionen
11:39im europäischen Bankenwesen zu.
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